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Dokumentenidentifikation DE69800619T2 18.10.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0909658
Titel Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt mit einer Griffschicht
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kometani, Shinji, Shinjuku-ku, Tokyo-to, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69800619
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.10.1998
EP-Aktenzeichen 981196355
EP-Offenlegungsdatum 21.04.1999
EP date of grant 21.03.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/40
IPC-Nebenklasse B41M 5/00   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt bzw. Thermotransfer-Bildempfangsblatt zur Verwendung in einem thermischen Übertragungssystem, worin ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt auf einem thermischen Transfer- bzw. Übertragungsblatt überlagert ist und ein Farbstoff thermisch von dem thermischen Übertragungsblatt auf das thermische Übertragungsbildempfangsblatt übertragen wird, um ein Bild auf dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt auszubilden, und auf ein Ver- fahren zur Herstellung desselben. Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein thermisches Übertragungs- bildempfangsblatt, das fähig ist, eine Fehlregistrierung bzw. - deckung zu verhindern, welche möglicherweise bei der Ausbildung eines Bildes auf einem thermischen Übertragungsbild- emfangsblatt auftreten kann, und auf ein Verfahren zur Herstellung desselben.

Die Ausbildung von Buchstaben bzw. Zeichen oder Bildern auf einem Gegenstand durch ein thermisches Übertragungssystem wurde bis dato in der Technik durchgeführt. Ein thermisches Farbübertragungssystem (ein thermisches Sublimationsübertragungssystem) und ein thermisches Tinten- bzw. Farbstoffübertragungssystem (ein Heißschmelz-übertragungssystem) wurden extensiv als das thermische Übertragungssystem verwendet. Das thermische Farbübertragungssystem ist derart, daß eine sublimierbare Farbe bzw. ein Farbstoff als ein Farbstoff bzw. Färbungsmittel verwendet wird und der Farbstoff in einer sublimierbaren Farbstoffschicht, die in einem thermischen Übertragungsblatt zur Verfügung gestellt wird, thermisch auf einen Gegenstand, wie ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt, mittels einer Heizvorrichtung,

wie einem Thermokopf, übertragen wird, worin eine Ausbildung bzw. Entwicklung von Wärme bzw. Hitze in Übereinstimmung mit einer Bildinformation reguliert ist, wodurch ein Bild auf dem Gegenstand bzw. Objekt ausgebildet wird.

In dem thermischen Farbübertragungssystem kann die Menge der übertragenen Farbe für jeden Punkt durch ein Erhitzen in sehr kurzer Zeit reguliert werden. Das so ausgebildete Bild ist sehr scharf, da das verwendete Färbungsmittel ein Farbstoff ist, und zur gleichen Zeit ist es hoch transparent. Daher weist das Bild eine exzellente Halbtonreproduktion und -abstufung, eine hohe Bildauflösung und eine hohe Qualität vergleichbar mit derjenigen von fotografischen Vollfarbbildern, die ein Silbersalz verwenden, auf.

Mit Hilfe der Entwicklung von verschiedener Hardware und Software im Zusammenhang mit Multimedia hat das Thermoübertragungssystem einen expandierenden Markt als ein Vollfarb- Hardcopysystem von Digitalbildern, enthaltend Computergrafiken, Standbilder durch Satellitenkommunikation, und CD- ROM, und Analogbilder, wie Videobilder, gefunden.

Spezifische Anwendungen des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts in dem thermischen Übertragungssystem sind zahlreich und repräsentative Beispiele davon umfassen das Abziehdrucken, die Ausgabe eines Bildes, die Ausgabe eines Designs, wie CAD/CAM, Ausgabeanwendungen für verschiedene medizinische Instrumente für Analysen, wie ein CT-Scanner und Endoskopkameras, Ausgabeanwendungen für Meßeinrichtungen, Alternativen für Momentfotografie, Ausgabe von Fotografien eines Gesichts für Identifikationskarten (ID), Kreditkarten und andere Karten, und Anwendungen in zusammengesetzten Fotografien, Bildern zum Andenken bzw. zur Erinnerung, und Bildpostkarten in Unterhaltungseinrichtungen, wie Vergnügungsparks, Spielzentren bzw. -hallen, Museen, Aquarien und dgl.

Eines der Verfahren zum Ausbilden eines Bildes in dem thermischen Übertragungssystem ist es, Farben übereinander oder nebeneinander zu überlagern. In diesem Verfahren wird ein Farbbild für jede Bildseite ausgebildet. Daher wird das thermische Übertragungsbildempfangsblatt hin- und herbewegt und es wird ein Bild Farbe für Farbe von dem thermischen Übertragungsblatt, das sukzessive in einer Richtung gewickelt wird, übertragen, um Farben aufeinander oder eine auf die andere zu bringen. Gemäß diesem Verfahren ist bevorzugt die Bilddruckgeschwindigkeit hoch und es gibt kein Überlappen zwischen Zeilen, welches in den Serienprozessen auftritt bzw. angetroffen wird. Daher kann ein gutes Bild gebildet werden, sofern die Positionsgenauigkeit hoch ist. Dieses Verfahren leidet jedoch an Problemen, beinhaltend jene aufgrund der Art der Hin- und Herbewegung des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts, daß die Papierpositionsgenauigkeit so niedrig ist, daß die sogenannte Fehlregistrierung bzw. Fehlausrichtung wahrscheinlich auftritt, und zusätzlich ist es schwierig, eine Reduktion in der Größe und der Kosten des Bilddruckers zu erreichen.

Die folgenden, verschiedenen Drucker wurden bis dato zur Verwendung im obigen Verfahren vorgeschlagen.

Beispielsweise ist einer von ihnen ein Drucker, worin das thermische Übertragungsbildempfangsblatt an seinem einen Ende mit einem Spannfutter bzw. einer Klemme festgelegt ist und in diesem Zustand hin- und herbewegt wird. In diesem Drucker ist, da das thermische Übertragungsbildempfangsblatt unter Verwendung eines unabhängigen Spannfutters hin- und herbewegt wird, die Trage- bzw. Führungsgenauigkeit hoch. Der Drucker kann leicht ein Bild auf dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt ausbilden, das eine relativ große Größe aufweist, beispielsweise ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt mit A3-Größe oder größer. Dieser Drucker ist jedoch dahingehend nachteilig, daß der Mechanismus kompliziert ist und somit die Größe des Druckers vergrößert werden sollte, es schwierig ist, ein Bild auf einem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt kleiner Größe auszubilden, und der Preis des Druckers ist hoch.

Ein anderer Drucker ist einer, worin ein Ende des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts an einer Klemme festgelegt und aufgewickelt ist, die an der Oberfläche einer Preßwalze vorgesehen ist, und durch die Rotation der Preßwalze hin- und herbewegt wird. Bevor die Führungsgenauigkeit diskutiert wird, weist diese Art von Drucker einen Nachteil auf, daß, wenn das thermische Übertragungsbildempfangsblatt zugeführt wird, es wahrscheinlich ist, daß es innerhalb des Druckers gestaut wird bzw. sich staut.

Noch ein weiterer Drucker ist einer, worin das thermische Übertragungsbildempfangsblatt mit einer Greifwalze, enthaltend eine Gummiwalze und eine metallische Walze, festgelegt ist und unter Verwendung der Rotation der Walze hin- und herbewegt wird. Aufgrund einer einfachen Struktur dieser Art eines Druckers kann die Größe desselben reduziert werden und der Preis des Druckers ist niedrig. Aus diesem Grund wurde dieser Drucker gegenwärtig am extensivsten in der Technik verwendet.

In diesem Drucker umfaßt die Griff- bzw. Greifwalze: eine Gummiwalze zum Verhindern, daß das Blatt durchrutscht bzw. verschoben wird; und eine Metallwalze, die feine Vorsprünge mit einer Höhe von etwa 40 bis 100 gm aufweist (nachfolgend als "Spikes" bzw. "Spitzen" bezeichnet), die darauf durch Ätzen ausgebildet wurden, welche wirken, um das thermische Übertragungsbildempfangsblatt zu greifen, wodurch das thermische Übertragungsbildempfangsblatt mit hoher Genauigkeit geführt wird. Diese Greifwalze wurde jedoch ursprünglich hauptsächlich in monochromen Druckvorrichtungen verwendet, wo die Hin- und Herbewegung des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts nicht erforderlich ist, wie beim Diazokopieren von Zeichnungen und Druckern für Entwürfe. Daher ist die Führungsgenauigkeit eines Druckers, der diese Greifwalze verwendet, nicht sehr gut und für das Drucken eines Bilds, während das thermische Übertragungsbildempfangsblatt hin- und herbewegt wird, war es wahrscheinlich bzw. ist anzunehmen, daß sie eine Fehlregistrierung erzeugt. Eine Erhöhung der Druckkraft der Gummiwalze und der metallischen Walze kann die Führungsgenauigkeit bei dem Hin- und Herbewegen des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts erhöhen. In diesem Fall sticht jedoch der Spike bzw. Spitze der metallischen Walze das thermische Übertragungsbildempfangsblatt, was eine Spur des Spikes ausbildet und zurückläßt. Insbesondere in dem Fall eines dünnen, thermischen Übertragungsbildempfangsblatts stellt die Spur des Spikes ein schwerwiegendes Problem dar. In einigen Fällen erreicht die Spur die Bildempfangsseite bzw. -fläche auf der Oberfläche des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts, was in einer verschlechterten Druckqualität resultiert.

Um die obigen Probleme im Hinblick auf Eigenschaften von kommerziell erhältlichen Druckern zu lösen, wurden beispielsweise die Führungsgenauigkeit des Druckers, die Druckkraft der Griffwalze zum Verbessern der Führungsgenauigkeit, die Grade der Spur des Spikes, die durch Erhöhen der Druckkraft in der Griffwalze erzeugt werden, und dgl., bisher thermische Übertragungsbildempfangsblätter, die mit entsprechend unterschiedlichen Druckertypen kompatibel sind, zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurde die Dicke des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts erhöht, so daß, selbst wenn die Druckkraft der Griffwalze erhöht ist, um die Führungsgenauigkeit zu verbessern, der Einfluß des Spikes nicht die Bildempfangsseite erreicht.

Eine Bereitstellung einer großen Vielzahl von thermischen Übertragungsbildempfangsblättern, die mit entsprechend verschiedenen Druckern kompatibel sind, resultiert jedoch in merkbar erhöhten Entwicklungskosten und Produktionskosten. Weiters limitiert eine Erhöhung in der Dicke des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts, um den Einfluß des Spikes zu reduzieren, die Dicke und die Schichtkonstruktion, die für übliche thermische Übertragungsbildempfangsblätter geeignet ist, was oft zu einer Beschränkung von Funktionen, die üblicherweise durch das thermische Übertragungsbildempfangsblatt besessen werden, beispielsweise Handhabung, Elastizität, Glanz und andere Eigenschaften, führt.

EP-A 0 664 223 bezieht sich auf ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt, das eine hohe Empfindlichkeit aufweist, um ein klares Farbbild mit hoher Dichte selbst mit reduzierter Druckenergie zur Verfügung zu stellen, und offenbart ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt, umfassend ein Substrat, eine bildempfangende Schicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, und eine thermoplastische Harzrückseitenschicht, die auf der anderen Seite des Substrats vorgesehen ist.

Dementsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die obigen Probleme des Standes der Technik zu lösen und ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt zur Verfügung zu stellen, das, wenn es mit verschiedenen Druckern verwendet wird, mit verbesserter Genauigkeit geführt werden kann, ein Bild ohne Fehlregistrierung ausbilden kann, eine Spur eines Spikes einer metallischen Walze in dem Drucker an einem Erreichen der Bildaufnahmeseite hindern kann und daher ein Bild, das eine Qualität aufweist, die nicht signifikant durch die Spur des Spikes beeinflußt ist, ausbilden kann.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts zur Verfügung zu stellen, welches leicht ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt produzieren kann, welches ein Bild frei von einer Fehlregistrierung und ein Bild, das frei von einer Spur eines Spikes ist, ausbilden kann, und das eine gute Qualität aufweist.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt zur Verfügung gestellt, umfassend: ein Substrat; eine Empfangs- bzw. Aufnahmeschicht, die an wenigstens einer Seite des Substrats vorgesehen ist; und eine Griffschicht, die an der anderen Seite des Substrats vorgesehen ist, wobei die Griffschicht aus einer nicht gedehnten bzw. nicht gereckten, synthetischen Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, gebildet ist.

Die Griffschicht ist vorzugsweise eine nicht gedehnte Polyolefinharzschicht oder eine nicht gedehnte Polyesterharzschicht.

Die nicht gedehnte bzw. nicht gereckte Polyolefinharzschicht ist vorzugsweise eine nicht gedehnte Polypropylenharzschicht.

Vorzugsweise ist eine Polyethylenharzschicht zwischen dem Substrat und der Griffschicht vorgesehen.

Vorzugsweise ist die Griffschicht durch eine Extrusionslaminierung ausgebildet.

Vorzugsweise werden die Polyethylenharzschicht und die Griffschicht durch Koextrusionslaminierung ausgebildet. Vorzugsweise weist die Griffschicht eine Dicke von 15 bis 50 um auf.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts zur Verfügung gestellt, umfassend die Schritte: Ausbilden einer Aufnahmeschicht bzw. Empfangsschicht auf wenigstens einer Seite eines Substrats; und Extrusionslaminieren eines synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf der anderen Seite des Substrats, um eine Griffschicht auszubilden, die durch eine nicht gedehnte bzw. nicht gereckte, synthetische Harzschicht gebildet wird.

Vorzugsweise werden in dem Schritt bzw. der Stufe der Extrusionslaminierung ein Polyethylenharz und ein synthetisches Harz, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweisen, auf wenigstens eine Seite eines Substrats koextrusionslaminiert, um ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt auszubilden, das eine Polyethylenharzschicht und eine Griffschicht umfaßt, die aus einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht gebildet ist.

In dem obigen Verfahren ist das synthetische Harz, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, vorzugsweise ein Polyolefinharz oder ein Polyesterharz.

In dem obigen Verfahren ist das Polyolefinharz vorzugsweise ein Polypropylenharz.

Das thermische Übertragungsbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Substrat, eine Aufnahmeschicht, die auf wenigstens einer Seite des Substrats vorgesehen ist, und eine Griffschicht, die auf der anderen Seite des Substrats vorgesehen ist. In diesem Fall ist die Griffschicht aus einer nicht gedehnten bzw. nicht gereckten, synthetischen Harzschicht gebildet, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist. Diese Ausbildung erlaubt es einem Spike bzw. einer Spitze einer metallischen Walze in einem Drucker, zufriedenstellend die nicht gedehnte, synthetische Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, als die Griffschicht zu ergreifen. Dies verhindert ein Gleiten bzw. Rutschen zwischen der metallischen Walze und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt zum Zeitpunkt einer Hin- und Herbewegung für die Bildausbildung und kann daher eine Mißregistrierung bzw. Fehlausrichtung verhindern. Daher kann das thermische Übertragungsbildempfangsblatt mit verbesserter Genauigkeit geführt werden und ein thermisch übertragenes Bild kann ohne Fehlregistrierung ausgebildet werden.

In diesem Fall ist die Griffschicht vorzugsweise aus einer nicht gedehnten Polyolefinharzschicht oder einer nicht gedehnten Polyesterharzschicht, insbesondere bevorzugt aus einer nicht gedehnten Polyolefinharzschicht, gebildet, Als die nicht gedehnte Polyolefinharzschicht ist eine nicht gedehnte Polypropylenharzschicht bevorzugt.

Das Vorsehen einer Polyethylenharzschicht zwischen dem Substrat und der Griffschicht ist dahingehend vorteilhaft, daß die Polyethylenharzschicht die Anhaftung zwischen dem Substrat und der Griffschicht verbessern bzw. erhöhen kann. Weiters kann die Polyethylenharzschicht eine Spur eines Spikes bzw. einer Spitze daran hindern, daß sie sich von der Rückseite erstreckt und die bildaufnehmende Schicht erreicht.

Als nächstes umfaßt das Verfahren zur Herstellung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts gemäß der vorliegenden Erfindung die Schritte: Ausbilden einer Aufnahmeschicht auf wenigstens einer Seite eines Substrats; und Extrusionslaminieren eines synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf der anderen Seite des Substrats, um eine Griffschicht auszubilden, die aus einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht besteht. Die Extrusionslaminierung des synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, erlaubt es, eine Griffschicht aus einem synthetischen Harz in einem nicht gedehnten Zustand einfach auf der anderen Seite des Substrats auszubilden. Diese nicht gedehnte Schicht aus dem synthetischen Harz wird leicht durch den Spike bzw. die Spitze ergriffen bzw. gepackt. So kann das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung leicht ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt ausbilden, welches ein thermisch übertragenes Bild ohne Fehlregistrierung ausbilden kann.

Weiters ist die Ausbildung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts, das eine Polyethylenharzschicht und eine nicht gedehnte, synthetische Harzschicht als eine Griffschicht durch eine Koextrusionslaminierung eines Polyethylenharzes und eines synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf wenigstens einer Seite des Substrats bevorzugt. Die Polyethylenharzschicht, welche die Anhaftung zwischen dem Substrat und der Griffschicht verbessern kann und zur gleichen Zeit eine Spur des Spikes daran hindern kann, daß sie die bildaufnehmende Seite erreicht, kann leicht durch Koextrusionslaminierung gemeinsam mit der Griffschicht ausgebildet werden, welche gut durch den Spike ergriffen werden kann. Dies kann die Ausbildung eines thermischen übertragenen Bildes ohne Fehlregistrierung und die Ausbildung eines thermisch übertragenen Bildes realisieren, das frei von einer Spur eines Spikes ist und eine gute Qualität aufweist.

Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht einer Ausbildung des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht einer anderen Ausbildung des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts gemäß der vorliegenden Erfindung; und

Fig. 3 ist ein schematisches Diagramm, das die Konstruktion eines Druckers zur Ausbildung eines Bildes auf dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

Die vorliegende Erfindung wird in größerem Detail unter Bezugnahme auf die folgenden, bevorzugten Ausbildungen beschrieben.

Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht einer Ausbildung des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts gemäß der vorliegenden Erfindung. Das thermische Übertragungsbildempfangsblatt umfaßt: ein Substrat 3, enthaltend eine Schicht 7 mit Mikroausnehmungen bzw. Mikrolöchern, die auf einem Support 6 durch eine Klebeschicht 8 zur Verfügung gestellt wird; eine Aufnahme- bzw. Empfangsschicht 4, die auf dem Substrat 3 auf seiner Schicht 7 mit Mikrolöchern über eine Zwischenschicht 9 vorgesehen ist; und eine Greif- bzw. Griffschicht 2, die aus einer nicht gedehnten bzw. nicht gereckten, synthetischen Harzschicht besteht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, die auf der anderen Seite des Substrats 3 ausgebildet ist.

Andererseits ist das thermische Übertragungsbildempfangsblatt, das in Fig. 2 gezeigt ist, in der Konstruktion des Substrats 3 und der Konstruktion eines Laminats des Substrats 3, der Zwischenschicht 9 und der Empfangsschicht 4, ident mit dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt, das in Fig. 1 gezeigt ist. Das thermische Übertragungsbildempfangsblatt, das in Fig. 2 gezeigt ist, ist von dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt, das in Fig. 1 gezeigt ist, dahingehend unterschiedlich, daß die Griffschicht 2, die durch eine nicht gedehnte, synthetische Harzschicht gebildet ist, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf der anderen Seite des Substrats 3 durch eine bzw. über einer Polyethylenharzschicht 5 vorgesehen ist.

Fig. 3 ist ein schematisches Diagramm, das einen Druckmechanismus eines Druckers, der für eine Verwendung mit dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist, zeigt. Dieser Drucker ist von einer derartigen Art, daß das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 mittels einer bzw. durch eine Greifwalze 16 getragen ist. Die Griff- bzw. Greifwalze 16 umfaßt: eine Gummiwalze 17, um zu verhindern, daß das Blatt rutscht; und eine metallische Walze 18, die darauf feine Vorsprünge mit einer Höhe von etwa 40 bis 100 um aufweist (nachfolgend als "Spike" bzw. "Spitze" 19 bezeichnet), die durch Ätzen ausgebildet sind, welche wirken, um das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 zu ergreifen, wodurch das thermische Übertragungsbildempfangsblatt mit hoher Genauigkeit getragen bzw. geführt wird.

Bei der Ausbildung eines Bilds auf dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 werden ein thermisches Übertragungsblatt 10, umfassend Farbstoffschichten mit drei Farben aus gelb 14y, magenta 14 m und cyan 14c, die auf einer Seite in serienartiger Weise vorgesehen sind, und das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 sandwichartig zwischen einer Heizvorrichtung 12 (wie einem Thermokopf oder einem Laserkopf) und einer Andruckwalze 11 angeordnet und unter einem gegebenen Druck gepreßt. Nachfolgend werden die Andruckwalze 11 und die Greifwalze 16 in einer Richtung, die durch einen Buchstaben A angezeigt ist, rotiert, um es dem thermischen Übertragungsblatt 10 und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 zu ermöglichen, daß sie zu der Richtung A bewegt werden. Zu dieser Zeit wird die Heizvorrichtung 12 in Antwort auf eine Bildinformation erhitzt. Dies überträgt eine Farbstoffschicht der ersten Farbe, die in dem thermischen Übertragungsblatt 10 vorgesehen ist, beispielsweise einen Farbstoff in gelb 14y, auf die empfangende bzw. aufnehmende Schicht 4, die in dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 vorgesehen ist, um ein Bild der ersten Farbe auszubilden.

Das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 wird sandwichartig zwischen der Gummiwalze 17, die gegen die Seite der Aufnahmeschicht 4 gedrückt ist, und die metallische Walze 18, die gegen die Seite der Griffschicht 2 gedrückt ist, eingeschlossen, wobei die Gummiwalze 17 und die metallische Walze 18 die Griffwalze 16 ausbilden. Das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 wird dann zu der Richtung A durch die Greifwalze 16 bewegt, die in Übereinstimmung mit der Rotation der Andruckwalze 11 gedreht wird. Andererseits wird das thermische Übertragungsblatt 10 von der Zufuhrwalze 13 auf eine Wickelwalze 15 gewickelt.

Als nächstes wird die Druckkraft der Heizvorrichtung 12 und der Andruckwalze 11 gelöst. Das thermische Übertragungsblatt 10 wird einmal von dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 getrennt. Die Greifwalze 16 wird gemeinsam mit der Andruckwalze 11 in eine Richtung, die durch einen Buchstaben B angezeigt ist, gedreht, um das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 zu einer Position zurückzubewegen, wo ein Bild der zweiten Farbe auszubilden ist. Das thermische Übertragungsblatt 10 wird in bezug auf das Vorderende einer Farbstoffschicht der zweiten Farbe abgesucht.

Hier werden neuerlich das thermische Übertragungsblatt 10 und das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 durch die Heizvorrichtung 12 und die Andruckwalze 11 gepreßt und zu der Richtung A durch die Rotation der Andruckwalze 11 und der Greifwalze 16 bewegt. Zu diesem Zeitpunkt wird auf dieselbe Weise, wie oben beschrieben, ein Farbstoff der zweiten Farbe, beispielsweise magenta 14m, auf die Aufnahmeschicht 4 des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts 1 übertragen, um ein Bild der zweiten Farbe auszubilden.

Das obige Verfahren wird wiederholt, um ein Farbbild auf der Aufnahmeschicht 4 des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts 1 auszubilden.

Schichten, die das thermische Übertragungsbildempfangsblatt gemäß der vorliegenden Erfindung ausbilden, ein Verfahren zur Ausbildung dieser Schichten und ein Verfahren zum Herstellen eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts werden beschrieben.

Griffschicht

Eine nicht gedehnte bzw. nicht gereckte, synthetische Harzschicht wird als eine Griffschicht 2 auf der Rückseite des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts 1 zur Verfügung gestellt. Das Vorsehen der Griffschicht kann ein Schlüpfen bzw. Gleiten zwischen dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 und der metallischen Walze 18 verhindern. Dies erlaubt es, daß das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 mit verbesserter Genauigkeit bei der Hin- und Herbewegung zum Zeitpunkt der Farbbildausbildung getragen wird, was die Ausbildung eines Farbbilds ohne Fehlregistrierung bewirkt bzw. realisiert.

Die Griffschicht besteht aus einer nicht gedehnten bzw. nicht gereckten, synthetischen Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist. Diese nicht gedehnte, synthetische Harzschicht wird in zufriedenstellender Weise durch den Spike bzw. die Spitze 19 der metallischen Walze 18 ergriffen, wodurch ein Rutschen bzw. Gleiten zwischen der metallischen Walze 18 und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 verhindert wird.

Eine gedehnte, synthetische Harzschicht weist einen hohen Young-Modul auf und ist zu hart, um zufriedenstellend durch den Dorn 19 ergriffen zu werden. Wenn die Griffschicht durch eine gedehnte, synthetische Harzschicht ausgebildet ist, tritt daher ein Schlüpfen bzw. Gleiten zwischen der metallischen Walze 18 und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 bei der Hin- und Herbewegung zum Zeitpunkt der Farbbildausbildung auf. Dies resultiert ist einer verschlechterten Führungsgenauigkeit und einer Ausbildung einer Fehlregistrierung. Andererseits weist eine nicht gedehnte, synthetische Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von unter 110ºC aufweist, wachsartige Eigenschaften auf, ist schwach bzw. zerbrechlich, hat eine niedrige Festigkeit und tendiert dazu, bei einem Ergreifen durch die Spitze bzw. den Spike 19 bei der Hin- und Herbewegung abgetrennt zu werden.

Demgegenüber weist eine Griffschicht, die aus einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, gebildet ist, einen geeigneten Young-Modul und eine geeignete Härte auf und kann daher in zufriedenstellender Weise durch den Spike bzw. die Spitze 19 ergriffen werden. Die Griffschicht 2, die einen geeigneten Young-Modul und eine geeignete Härte aufweist, kann in zufriedenstellender Weise den Spike halten, um das Spiel des Spikes 19 zu eliminieren, was eine Fehlregistrierung zwischen dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 und der metallischen Walze 18 zum Zeitpunkt der Rotation der metallischen Walze 18 verhindert. Anders als Wachs ist weiters die Griffschicht nicht empfindlich bzw. fragil. Daher besteht keine Gefahr, daß die Griffschicht 2 durch Ergreifen des Spikes 19 gebrochen wird.

Die nicht gedehnte, synthetische Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, ist vorzugsweise eine nicht gedehnte Polyolefinharzschicht oder eine nicht gedehnte Polyesterharzschicht, insbesondere bevorzugt eine nicht gedehnte Polyolefinharzschicht. Insbesondere im Fall einer nicht gedehnten Polypropylenharzschicht ist das Ergreifen durch den Spike 19 sehr gut. Das Polyolefinharz ist billig und daher in bezug auf die Kosten vorteilhaft.

Die Griffschicht kann auf dem Support 6 durch irgendeines von einem Verfahren, welches ein vorheriges Ausbilden einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht in einen Film und ein Laminieren des nicht gedehnten, synthetischen Harzfilms auf den Support 6 umfaßt, ein Verfahren, worin eine Beschichtungsflüssigkeit zur Ausbildung einer Griffschicht beschichtet wird, und ein Extrusionslaminierverfahren gebildet werden. Unter diesen Verfahren ist das Extrusionslaminierverfahren am meisten bevorzugt, da es leicht eine synthetische Harzschicht in einem nicht gedehnten Zustand ausbilden kann, es bereits eingeführt bzw. etabliert wurde und kosteneffizient ist. Das Beschichtungsverfahren benötigt einen großen Zeitraum zum Trocknen nach dem Beschichten und bewirkt daher eine Absenkung der Herstellungsstraßen- bzw. Zufuhrgeschwindigkeit. Obwohl das Beschichtungsverfahren eine etwas niedrigere Produktivität aufweist als das Extrusionslaminierverfahren, ist daher das Beschichtungsverfahren für eine praktische Verwendung geeignet. Für das Filmlaminierverfahren wird der synthetische Harzfilm in einem nicht gedehnten Zustand während dem Laminieren etwas verlängert und wird hart, was das Ergreifen durch den Spike etwas verschlechtert, was oft in der Ausbildung in einer geringen Fehlregistrierung resultiert. Dieses Verfahren ist jedoch für eine praktische Verwendung geeignet.

Die Dicke der Griffschicht ist vorzugsweise 15 bis 50 um. Wenn die Dicke weniger als 15 um beträgt, ist das Ergreifen der Griffschicht durch den Spike 19 nicht zufriedenstellend. Dies bewirkt ein Schlüpfen zwischen der metallischen Walze 18 und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 bei der Hin- und Herbewegung zum Zeitpunkt der Farbbildausbildung, was in einer abgesenkten Führungsgenauigkeit resultiert, welche zu einer Gefahr führt, daß die Fehlregistrierung erzeugt wird. Wenn die Dicke 50 zm übersteigt, ist andererseits die Produktivität bei der Ausbildung der Griffschicht abgesenkt, was ein Grund für erhöhte Kosten ist. Eine Griffschichtdicke, die 50 um übersteigt, erhöht die Dicke des gesamten thermischen Übertragungsbildempfangsblatts. Dies macht das thermische Übertragungsbildempfangsblatt voluminös und behindert daher in unvorteilhafter Weise das Handling bzw. die Handhabung. Aus dem obigen Grund ist die Dicke der Griffschicht auf 15 bis 50 um beschränkt.

Polyethylenharzschicht

Eine Polyethylenharzschicht 5 kann als eine Substratschicht zwischen der Griffschicht 2 und dem Support 6 vorgesehen sein. Diese Polyethylenharzschicht 5 kann funktionieren, um die Anhaftung zwischen dem Support 6 und der Griffschicht 2 zu verbessern. Weiters kann sie den Spike 19 daran hindern, daß er durch jede Schicht des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts hindurchtritt und die bildempfangende Seite erreicht.

Alle von hochdichtem Polyethylenharz, mitteldichtem Polyethylenharz und niedrigdichtem Polyethylenharz sind für eine praktische Verwendung als das Polyethylenharz, das die Polyethylenharzschicht 5 ausbildet, geeignet. Eine Griffschicht 2, die aus einer nicht gedehnten Polypropylenharzschicht in Kombination mit einer Polyethylenharzschicht 5 besteht, die aus einem Harz gebildet ist, das hauptsächlich aus hochdichtem Polyethylenharz zusammengesetzt ist, ist insbesondere bevorzugt. Dies bietet bestes Ergreifen durch den Spike 19, verbessert die Führungsgenauigkeit und kann die Bildung eines Bildes ohne Fehlregistrierung realisieren.

Eine Ausbildung der Polyethylenharzschicht 5 unter Verwendung eines Harzes, das hauptsächlich aus einem hochdichten Polyethylenharz zusammengesetzt ist, welches, obwohl es nicht so hart wie das Polypropylenharz ist, die höchste Härte unter den Polyethylenharzen aufweist, kann die Anhaftung zwischen der Griffschicht 2 und dem Support 6 verbessern. In diesem Fall kooperieren zusätzlich die nicht gedehnte Polypropylenharzschicht als die Griffschicht und die Polyethylenharzschicht als die Substratschicht, die aus einem hauptsächlich aus hochdichtem Polyethylenharz zusammengesetzten Harz ausgebildet sind, miteinander, um das Ergreifen durch den Spike 19 merkbar zu verbessern. Weiters kann zu diesem Zeitpunkt das ungünstige Phänomen, daß der Spike 19 durch das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 hindurchtritt und die bildaufnehmende Seite erreicht, am zufriedenstellendsten verhindert werden.

Die Polyethylenharzschicht 5 kann auf der Rückseite des Supports 6 durch irgendeines der Verfahren, worin eine Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird und die Beschichtung dann getrocknet wird, ein Verfahren, welches ein vorheriges Ausbilden eines Films und dann Laminieren des Films auf den Support 6 umfaßt, und ein Extrusionslaminierverfahren ausgebildet werden. Weiters kann die Polyethylenharzschicht 5 auf dem Support 6 durch eine Koextrusionslaminierung gemeinsam mit einem synthetischen Harz, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, als die Griffschicht ausgebildet werden. Unter diesen ist die Ausbildung der Polyethylenharzschicht 5 und der Griffschicht durch das Koextrusionslaminierverfahren am meisten bevorzugt, da dieses Verfahren die Polyethylenharzschicht 5 gleichzeitig mit der Ausbildung der Griffschicht bilden kann, die Griffschicht als eine synthetische Harzschicht in einem nicht gedehnten Zustand ausbilden kann, bereits eingeführt wurde, und kosteneffizient ist. Das Beschichtungsverfahren erfordert die Wiederholung einer Beschichtung und Trocknung. Dies verringert die Herstellungsgeschwindigkeit. Obwohl das Beschichtungsverfahren etwas niedriger in der Produktivität als das Koextrusionslaminierungsverfahren ist, ist daher das Beschichtungsverfahren für eine praktische Verwendung geeignet.

Um die Anhaftung zwischen der Polyethylenharzschicht 5 und der nicht gedehnten Polypropylenharzschicht zu verbessern, kann ein Polyolefinharz-Modifizierungsmittel (Tafmer® A- 4085, hergestellt von Mitsui Petrochemical Industries, Ltd.) mit dem Polyethylenharz vermischt werden, um eine Polyethylenharzschicht 5 auszubilden.

Die Dicke der Polyethylenharzschicht 5 ist vorzugsweise 10 bis 18 um.

Aufnahme- bzw. Empfangsschicht

Die Aufnahmeschicht 4 in dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung kann aus einem Firnis gebildet werden, der hauptsächlich aus einem Harz zusammengesetzt ist, das eine gute Färbbarkeit mit einem Farbstoff aufweist, mit verschiedenen Zusätzen, wie Freisetzungsmittel, die gegebenenfalls dazu zugesetzt sind. Repräsentative Beispiele von Harzen, die eine gute Färbbarkeit aufweisen, beinhalten Polyolefine, wie Polypropylen, halogenierte Harze, wie Polyvinylchlorid- und Polyvinylidenchloridharze, Vinylharze, wie Polyvinylacetat und Polyacrylester, und Copolymere davon, Polyesterharze, wie Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat, Polystyrolharze, Polyamidharze, Copolymere von Olefinen, wie Ethylen oder Propylen, mit anderen Vinylmonomeren, Polyurethan, Polycarbonat, Acrylharze, Ionomere und Zellulosederivate. Sie können alleine oder als eine Mischung von zwei oder mehreren verwendet werden. Unter diesen sind Polyesterharze und Vinylharze bevorzugt.

Verschiedene Ablöse- bzw. Freisetzungsmittel können in die Aufnahmeschicht aus dem Gesichtspunkt der Verhinderung, daß die Aufnahmeschicht an das thermische Übertragungsbildempfangsblatt während der Ausbildung des Bildes wärmegeschmolzen wird, zugesetzt bzw. aufgenommen werden. Ablösemittel, die hier verwendbar sind, beinhalten Phosphoresterweichmacher, Fluorverbindungen und Silikonöle. Unter diesen sind Silikonöle bevorzugt. Verschiedene modifizierte Silikone, enthaltend Dimethylsilikon, können verwendet werden. Spezifische Beispiele davon beinhalten Amino-modifiziertes Silikon, Epoxy-modifiziertes Silikon, Alkoholmodifiziertes Silikon, Vinyl-modifiziertes Silikon und Urethan-modifiziertes Silikon. Weiters können sie nach einem Mischen verwendet werden oder können nach einer Polymerisation unter Verwendung von verschiedenen Reaktionen verwendet werden.

Diese Freisetzungs- bzw. Ablösungsmittel können alleine oder als eine Mischung von zwei oder mehreren verwendet werden. Die Menge des zugesetzten Ablösungsmittels ist vorzugsweise 0,5 bis 30 Gewichtsteile, basierend auf 100 Gewichtsteilen des Harzes für die Aufnahmeschicht. Wenn die zugesetzte Menge des Freisetzungsmittels außerhalb des obigen Bereichs ist, treten häufig Probleme, wie ein Schmelzen zwischen der thermischen Farbübertragungsschicht und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt und eine verringerte Druckempfindlichkeit, auf. Der Zusatz des Freisetzungsmittels zu der Aufnahmeschicht bewirkt, daß das Freisetzungsmittel auf der Oberfläche der Aufnahmeschicht nach der Übertragung ausblutet bzw. austritt, um eine Freisetzungsschicht auszubilden. Das Ablösungs- bzw. Freisetzungsmittel kann gesondert auf die Aufnahmeschicht ohne Zusatz zu der Aufnahmeschicht beschichtet werden.

Bei der Ausbildung der Aufnahmeschicht kann ein weißes Pigment, ein Fluoreszenzaufheller oder dgl. zugesetzt werden, um die Weißheit der Aufnahmeschicht zu verbessern und um weiter die Schärfe des übertragenen Bildes zu erhöhen. Die Aufnahme- bzw. Empfangsschicht kann mit einem konventionellen Verfahren, wie Walzbeschichten, Stangenbeschichten, Tiefdrucken, Umkehrtiefdrucken oder Extrusionsdrucken, beschichtet werden. Die Abdeckung bzw. Überdeckung beträgt vorzugsweise 0,5 bis 15 g/m² auf einer Trockenbasis.

Vorzugsweise kann die Aufnahmeschicht als eine kontinuierliche Beschichtung ausgebildet sein. Alternativ kann die Aufnahmeschicht als eine diskontinuierliche Beschichtung unter Verwendung einer Harzemulsion, eines wasserlöslichen Harzes oder einer Harzdispersion ausgebildet sein. Weiters kann ein antistatisches Mittel auf die Aufnahmeschicht beschichtet sein, um das Tragen bzw. Führen in dem thermischen Übertragungsdrucker zu stabilisieren.

Eine antistatische Schicht kann auf der Oberfläche der Aufnahmeschicht oder der Rückseite oder der äußersten Oberfläche von beiden Seiten des bildempfangenden Blatts vorgesehen sein. Die antistatische Schicht kann durch ein Beschichten einer Lösung oder Dispersion eines antistatischen Mittels, wie eines Fettesters, eines Schwefelsäureesters, eines Phosphorsäureesters, eines Amids, eines quaternären Ammoniumsalzes, eines Betains, einer Aminosäure, eines Acrylharzes oder eines Ethylenoxidadduktes, in einem Lösungsmittel gebildet werden. Die antistatische Schicht kann durch dasselbe Verfahren, wie oben im Zusammenhang mit der Ausbildung der Empfangsschicht beschrieben, ausgebildet werden. Die Bedeckung der antistatischen Schicht beträgt vorzugsweise 0,001 bis 0,1 g/m² auf einer Trockenbasis.

Zwischenschicht

Falls erforderlich, kann eine Zwischenschicht 9 zwischen der Empfangsschicht und dem Substrat vorgesehen sein. Die Zwischenschicht kann aus jedem Material in Abhängigkeit von den Zwecken gebildet sein. Beispielsweise kann eine Verwendung von Harzen mit verschiedenen weißen Pigmenten, die dazu zugesetzt sind, eine hohe Weißheit zur Verfügung stellen. Weiters können, falls erforderlich, Fluoreszenzaufheller, antistatische Mittel und dgl. zugesetzt sein.

Die Zwischenschicht kann gegebenenfalls vorgesehen sein, um die Anhaftung zwischen dem Substrat und der Empfangs- bzw. Aufnahmeschicht zu verbessern. Um die Anhaftung zu verbessern, kann weiters das Substrat auf seiner Seite, wo die Empfangsschicht auszubilden ist, vorher einer Coronaentladungsbehandlung und Ozonbehandlung als Vorbehandlung für das Vorsehen der Zwischenschicht unterworfen werden.

Eine Schicht, die aus einem thermoplastischen Harz, einem thermohärtenden Harz oder einem thermoplastischen Harz mit einer funktionellen Gruppe, die mit verschiedenen Härtungsmitteln gehärtet wird, oder unter Verwendung von anderen Verfahren ausgebildet ist, kann als die Zwischenschicht verwendet werden. Spezifisch können Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyester, chloriertes Polypropylen, modifiziertes Polyolefin, Urethanharz, Acrylharz, Polycarbonat, Ionomer oder ein Harz, das durch Härten eines monofunktionellen und/oder polyfunktionellen, hydroxylhaltigen Präpolymers mit einem Isocyanat oder dgl. hergestellt wird, verwendet werden. Falls notwendig, um Weißheit, Opazität oder dgl. zu verleihen, können Titanoxid, Calciumcarbonat, Bariumsulfat oder andere übliche, anorganische Pigmente, organische Füllstoffe, Fluoreszenzaufheller oder andere Additive zu diesen Harzen zugesetzt sein. Die Beschichtungsdicke beträgt vorzugsweise etwa 0,5 bis 30 um.

Substrat

Verschiedene Papiere, synthetische Papiere, Plastikfolien bzw. -blätter und dgl. können als das Substrat 3 in dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt verwendet werden. Die Empfangs- bzw. Aufnahmeschicht kann auf dem Substrat direkt oder durch eine Primerschicht ausgebildet sein. Um eine hohe Druckempfindlichkeit zu verleihen und um eine höhere Qualität, die frei von einer ungleichmäßigen Dichte und Tropfen ist, zu erhalten, ist die Anwesenheit einer Schicht 7, die Mikrolöcher aufweist, unerläßlich bzw. unverzichtbar.

Ein Kunststoffblatt oder ein synthetisches Papier, das darin Mikrolöcher aufweist, kann als die Schicht, die Mikrolöcher aufweist, verwendet werden. Alternativ kann die Schicht, die Mikrolöcher bzw. -ausnehmungen aufweist, durch verschiedene Beschichtungsverfahren auf verschiedenen Supports bzw. Trägern 6 ausgebildet werden. Ein Kunststoffblatt oder ein synthetisches Papier, das durch ein Vermischen eines Polyolefins, insbesondere Polypropylen, als eine Hauptkomponente mit einem anorganischen Pigment und/oder einem Polymer, das mit Polypropylen nicht kompatibel ist, als einem Lochbildungsinitiator und Unterwerfen der Mischung einem Strecken bzw. Dehnen und einer Filmbildung hergestellt wird, ist bevorzugt das Kunststoffblatt oder das synthetische Papier, das Mikrolöcher aufweist. Wenn das Kunststoffblatt oder das synthetische Papier hauptsächlich aus einem Polyester oder dgl. zusammengesetzt ist, sind aufgrund der Viskoelastizität oder thermischen Eigenschaften die Dämpfungs- bzw. Polsterungseigenschaften und Wärmeisolierungseigenschaften schlechter als jene des Kunststoffblatts oder synthetischen Papiers, das hauptsächlich aus Polypropylen zusammengesetzt ist. Daher ist in diesem Fall die Druckempfindlichkeit schlecht und gleichzeitig ist es wahrscheinlich, daß eine ungleichmäßige Dichte auftritt.

Im Hinblick auf die obigen Tatsachen bzw. Fakten ist der Elastizitätsmodul des Kunststoffblatts und des synthetischen Papiers vorzugsweise 5 · 10&sup8; bis 1 · 10¹&sup0; Pa bei 20 ºC. Das Kunststoffblatt bzw. das synthetische Papier wird allgemein durch ein biaxiales Recken bzw. Strecken ausgebildet. Daher werden sie bei einem Erhitzen geschrumpft. Wenn sie bei 110ºC für 60 s stehen gelassen werden, beträgt die Schrumpfung 0,5 bis 2,5%. Das Kunststoffblatt oder das synthetische Papier können eine Einzelschichtstruktur einer Schicht, enthaltend Mikroausnehmungen bzw. -löcher, oder eine Mehrschichtstruktur aus einer Mehrzahl von Schichten aufweisen. Wenn sie eine Mehrschichtstruktur aufweisen, können alle Schichten, die die Struktur ausbilden, Mikrolöcher aufweisen oder alternativ kann eine Schicht, die keine Mikrolöcher aufweist, vorhanden sein. Falls erforderlich, kann ein weißes Pigment als ein Opazifizierungsmittel in das Kunststoffblatt und das synthetische Papier inkorporiert sein.

Weiters kann ein Zusatz, wie ein Fluoreszenzaufheller, zugesetzt werden, um die Weißheit zu erhöhen. Die Dicke der Schicht, die Mikrolöcher aufweist, beträgt vorzugsweise 30 bis 80 um.

Die Schicht, die Mikrolöcher aufweist, kann auf dem Support durch Beschichten ausgebildet werden. Kunststoffharze, die hier verwendbar sind, beinhalten Polyester, Urethanharz, Polycarbonat, Acrylharz, Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat und andere übliche Harze. Sie können allein oder als eine Mischung von zwei oder mehreren verwendet werden.

Der Support 6 kann ein üblicher sein und Beispiele davon umfassen verschiedene Papiere, wie holzfreie Papiere, beschichtete Papiere, Kunstpapiere, Hochglanz-Kunstdruckpapiere und Pergaminpapiere, synthetische Papiere, nicht gewebte Gewebe und Kunststoffblätter aus Polyethylenterephthalat, Acrylharz, Polyethylen, Polypropylen und dgl. Verschiedene Papiere, synthetische Papiere, Kunststoffblätter und dgl. können als das Substrat verwendet werden. Wie oben beschrieben, enthält das Substrat jedoch vorzugsweise eine Schicht mit Mikrolöchern auf einem Support. In diesem Fall kann, wenn die Mikrolochschicht durch ein Kunststoffblatt oder ein synthetisches Papier gebildet ist, sie auf den Support durch eine Klebeschicht 8 laminiert sein.

Hier verwendbare Laminierverfahren beinhalten beispielsweise ein Trockenlaminieren, Nichtlösungsmittel(Heißschmelz)-Laminieren, EC-Laminieren und andere konventionelle Laminierverfahren. Unter diesen sind ein Trockenlaminieren und Nichtlösungsmittellaminieren bevorzugt. Bevorzugte Kleber, die für das Nichtlösungsmittellaminieren geeignet sind, beinhalten beispielsweise Takenate® A-720L, hergestellt von Takeda Chemical Industries, Ltd. Bevorzugte Kleber, die für das Trockenlaminieren geeignet bzw. zufriedenstellend sind, beinhalten beispielsweise Takelac® A969/ Takenate® A-5(3/l), hergestellt von Takeda Chemical Industries, Ltd. Die verwendete Menge dieser Kleber kann etwa 1 bis 8 g/m², vorzugsweise 2 bis 6 g/m², auf einer Feststoffbasis betragen.

Verfahren zur Herstellung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts

Als nächstes wird das Verfahren zur Herstellung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. In dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt 1 gemäß der vorliegenden Erfindung wird allgemein eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Aufnahmeschicht auf eine Seite eines zuvor zur Verfügung gestellten Substrats 3 beschichtet und die Beschichtung wird dann getrocknet, um eine Aufnahme- bzw. Empfangsschicht 4 zu bilden. In diesem Fall kann, falls erforderlich, vor der Ausbildung der Aufnahmeschicht 4 eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Zwischenschicht auf eine Seite des Substrats 3 beschichtet werden, um eine Beschichtung auszubilden, welche dann getrocknet wird, um eine Zwischenschicht 9 auszubilden, gefolgt durch eine Ausbildung der Aufnahmeschicht 4 auf der Zwischenschicht 9.

Ein synthetisches Harz, das einen Erweichungspunkt von 110 ºC oder höher aufweist, kann auf die andere Seite des Substrats 3 extrusionslaminiert werden, um eine Griffschicht 2 auszubilden, welche durch eine nicht gestreckte, synthetische Harzschicht auf dem Substrat 3 auf seiner Seite (Rückseite) entfernt von der Seite der Aufnahmeschicht 4 ausgebildet ist. In diesem Fall kann, falls erforderlich, eine Polyethylenharzschicht 5, die als eine Substratschicht für die Griffschicht zur Verfügung gestellt ist, gemeinsam mit dem synthetischen Harz, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, koextrusionslaminiert werden, um die Griffschicht auszubilden.

Daher ergreift gemäß der vorliegenden Erfindung die Spitze bzw. der Spike 19 der metallischen Walze 18 die Griffschicht 2, die auf dem Substrat 3 vorgesehen ist, so daß eine Fehlregistrierung bzw. -ausrichtung bei der Hin- und Herbewegung des thermischen Übertragungsbildempfangsblatts zum Zeitpunkt der Bildausbildung nicht auftritt. Daher ist das ausgebildete Bild frei von einer Fehlregistrierung.

Die Ausbildung einer Griffschicht unter Verwendung einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, vorzugsweise einer nicht gedehnten Polyolefinharzschicht, insbesondere bevorzugt einer nicht gedehnten Polypropylenharzschicht, in Kombination mit dem Vorsehen einer Polyethylenharzschicht zwischen der Griffschicht und dem Substrat kann verhindern, daß der Spike 19 durch das thermische Übertragungsbildempfangsblatt 1 hindurchtritt und kann die Druckqualität verbessern. Zusätzlich kann dies das Ergreifen durch den Spike 19 verbessern und es ist daher sehr effizient für das Verhindern der Fehlregistrierung.

Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele erläutern weiter die vorliegende Erfindung. In den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen bedeuten alle "Teile" oder "%" Gewichtsteile bzw. Gew.-%.

Beispiel 1

Eine Zwischenschicht und eine Aufnahmeschicht, die die folgende, jeweilige Zusammensetzung aufweisen, wurden in dieser Reihenfolge auf einen 39 um dicken Film mit Mikrolöchern beschichtet, der durch eine Schicht mit Mikrolöchern gebildet war, gefolgt durch Trocknen. Nachfolgend wurde ein Kleber gemäß der folgenden Formulierung auf die Oberfläche des Films mit Mikrolöchern entfernt von der Aufnahmeschicht aufgebracht und die Beschichtung wurde getrocknet. Gesondert wurde ein beschichtetes Papier (186,1 g/m²) als ein Support, der eine Griffschicht auf einer Seite desselben ausgebildet aufweist, durch das folgende Verfahren zur Verfügung gestellt. Die obige Anordnung wurde auf das beschichtete Papier angewandt bzw. aufgebracht, so daß die Klebeschicht zu der Oberfläche des Substrats entfernt von der Griffschicht schaute. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt gemäß Beispiel 1 hergestellt.

Die Bedeckung auf einer Trockenbasis der Schichten war 2 g/m² für die Zwischenschicht, 4 g/m² für die Aufnahmeschicht und 4 g/m² für Klebeschicht.

Beschichtungsflüssigkeit für Zwischenschicht Polyesterharz (WR-905, hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.) 13,1 Teile

Titanoxid (TCA888, hergestellt von Tohchem Products Corporation) 26,2 Teile

Fluoreszenzaufheller (Uvitex BAG, hergestellt von Ciba-Geigy Limited, Japan) 0,39 Teile

Wasser 60,0 Teile

Wasser/IPA = 1/1 32,0 Teile

Beschichtungsflüssigkeit für Aufnahmeschicht Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer (Denka vinyl #1000A, hergestellt von Denki Kagaku Kogyo K. K.) 12,0 Teile

Epoxy-modifiziertes Silikon (X-22-3000T, hergestellt von The Shin-Etsu Chemical) 0,8 Teile

Amino-modifiziertes Silikon (X-22-1660B-3, hergestellt von The Shin-Etsu Chemical) 0,24 Teile

Toluol/MEK = 1/1 60,0 Teile

Beschichtungsflüssigkeit für Klebeschicht Polyfunktionelles Polyol (Takelac® A-969 V, hergestellt von Takeda Chemical Industries, Ltd.) 30 Teile

Isocyanat (Takenate® A-5, hergestellt von Takeda Chemical Industries, Ltd.) 10 Teile

Ethylacetat 60 Teile

(Ausbildung der Griffschicht)

Die folgende Griffschicht wurde als eine 33 um dicke, nicht gedehnte, synthetische Harzschicht durch Extrusionslaminieren auf dem beschichteten Papier als dem Träger ausgebildet.

Griffschicht

Polypropylenharz (Jayaromer® LR711-5, hergestellt von Nippon Polyolefin)

Beispiel 2

In dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt von Beispiel 1 wurde die folgende Polyethylenharzschicht zwischen dem Substrat und der Griffschicht ausgebildet. Das Harz für die Griffschicht war dasselbe wie das in Beispiel 1 verwendete. Ein hochdichtes Polyethylenharz wurde für die Polyethylenharzschicht verwendet. In diesem Fall wurden die Griffschicht und die Polyethylenharzschicht durch Koextrusionslaminieren durch einen Mehrverteilerkopf so ausgebildet, um eine Gesamtdicke von 33 um zu ergeben. Zu diesem Zeitpunkt war die Dicke der Polyethylenharzschicht 14 um, während die Dicke der Griffschicht (nicht gedehnte Polypropylenharzschicht) 19 um war. Andere Bedingungen waren dieselben wie jene von Beispiel 1. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt von Beispiel 2 hergestellt.

Polyethylenharzschicht

Hochdichtes Polyethylenharz (Jayrex LZO 139-5)

Beispiel 3

Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Dicke für den Film mit Mikrolöchern, der durch die Mikrolochschicht ausgebildet war, auf 35 um geändert wurde, die Griffschicht unter Verwendung einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht aus dem folgenden, mitteldichten Polyethylenharz in einer Dicke von 33 um auf dem beschichteten Papier (127,9 g/m²) als dem Träger durch eine Extrusionslaminieren ausgebildet wurde. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt von Beispiel 3 hergestellt.

Griffschicht

Mitteldichtes Polyethylenharz (Sumikathene® L5721, hergestellt von Sumitomo Chemical Co.r Ltd.)

Beispiel 4

Das Verfahren von Beispiel 2 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Basisgewicht des beschichteten Papiers als dem Träger auf 157 g/m² geändert wurde. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt von Beispiel 4 hergestellt.

Vergleichsbeispiel 1

Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß ein 35 um dicker, biaxial gedehnter bzw. gereckter Polypropylenfilm als die Griffschicht auf den Träger mit Hilfe der Beschichtungsflüssigkeit für die Klebeschicht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, laminiert wurde. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt des Vergleichsbeispiels 1 hergestellt.

Vergleichsbeispiel 2

Das Verfahren von Beispiel 2 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Substrat, das darauf die Polyethylenharzschicht und die Griffschicht aufweist, in einen 125 um dicken, transparenten Polyethylenterephthalatfilm geändert wurde. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt gemäß Vergleichsbeispiel 2 hergestellt.

Vergleichsbeispiel 3

Das Verfahren von Vergleichsbeispiel 2 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß der 125 um dicke, transparente Polyethylenterephthalatfilm in einen 125 um dicken, weißen Polyethylenterephthalatfilm geändert wurde. So wurde ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt gemäß Vergleichsbeispiel 3 hergestellt.

Die thermischen Übertragungsbildempfangsblätter der obigen Beispiele und der Vergleichsbeispiele wurden verwendet, um Bilder durch thermische Übertragung unter den folgenden Bedingungen auszubilden.

Spezifisch wurden Farbbilder unter Verwendung eines Thermotransferblatts (für CP-700, hergestellt von Mitsubishi Electric Corporation), das drei Farbstoffschichten aus gelb, magenta und cyan auf einer Seite in serienartiger Weise aufweist, und jedes der thermischen Übertragungsbildempfangsblätter mittels eines Thermotransferdruckers (CP- 700, hergestellt von Mitsubishi Electric Corporation) gebildet. In diesem Fall war der Drucker von einer Art, die in Fig. 3 gezeigt ist, worin das thermische Übertragungsbildempfangsblatt mittels einer Greifwalze 16 geführt bzw. getragen wird.

(Auswertungsverfahren)

In den unter den obigen Bildformungsbedingungen ausgebildeten Bildern wurde die Fehlregistrierung zwischen den drei Farben aus gelb, magenta und cyan unter einem Mikroskop inspiziert.

Die Ergebnisse wurden gemäß den folgenden Kriterien ausgewertet.

O: Fehlregistrierung von weniger als 100 um (gutes Niveau)

Δ: Fehlregistrierung von 100 bis 200 um (nicht gut, jedoch noch ein akzeptables Niveau)

X: Fehlregistrierung von nicht weniger als 200 um (inakzeptables Niveau)

Auswertungsergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1 zusammengefaßt.

Tabelle 1

Fehlregistrierung

Beispiel 1 O

Beispiel 2 O

Beispiel 3 Δ

Beispiel 4 O

Vergleichsbeispiel 1 X

Vergleichsbeispiel 2 X

Vergleichsbeispiel 3 X

In Beispiel 1, worin eine nicht gedehnte Polypropylenharzschicht mit einem Erweichungspunkt von 110ºC oder höher als die Griffschicht verwendet wurde, war die Auswertung betreffend die Fehlregistrierung sehr gut. In Beispiel 2, worin die Rückseite des Bildempfangsblatts eine Laminatstruktur aufwies, die durch ein Koextrusionslaminieren der Griffschicht und der Polyethylenharzschicht gebildet war, wird festgestellt bzw. angenommen, daß, obwohl die Dicke der nicht gedehnten Polypropylenharzschicht als die Griffschicht etwas klein ist, das Vorsehen der Polyethylenharzschicht, die aus einem hochdichten Polyethylenharz als eine Substratschicht gebildet war, ein gutes Ergreifen durch den Spike bzw. die Spitze erzeugte.

Für Beispiel 3 war die Fehlregistrierung etwas schlecht, jedoch noch auf einem akzeptablen Niveau. Es wird angenommen, daß, da die Griffschicht, die aus einem nicht gedehnten, mitteldichten Polyethylenharz gebildet war, etwas steifer ist, das Ergreifen durch den Spike etwas schlechter wurde.

Ebenso wie in Beispiel 2 wird für Beispiel 4 angenommen, daß ein gutes Ergreifen durch den Spike erreicht wurde. Für Vergleichsbeispiel 1 ergriff der Spike nicht in zufriedenstellender Weise den gedehnten Polypropylenfilm, was in einem schlechten Niveau der Auswertung betreffend die Fehlregistrierung resultierte. Für die Vergleichsbeispiele 2 und 3, worin die Griffschicht durch einen gedehnten Polyethylenterephthalatfilm gebildet war, griff der Spike in nicht zufriedenstellender Weise, was in einem schlechten Niveau bei der Auswertung betreffend die Fehlregistrierung resultiert.

Wie oben beschrieben, umfaßt das thermische Übertragungsbildempfangsblatt gemäß der vorliegenden Erfindung ein Substrat, eine Aufnahmeschicht, die auf wenigstens einer Seite des Substrats zur Verfügung gestellt ist, und eine Griffschicht, die auf der anderen Seite des Substrats zur Verfügung gestellt ist. In diesem Fall besteht die Griffschicht aus einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist. Diese Zusammensetzung erlaubt es einem Spike einer metallischen Walze in einem Drucker, zufriedenstellend die nicht gedehnte, synthetische Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, als die Griffschicht zu ergreifen. Dies verhindert ein Gleiten bzw. Schlüpfen zwischen der metallischen Walze und dem thermischen Übertragungsbildempfangsblatt zum Zeitpunkt einer Hin- und Herbewegung zur Bildausbildung und kann daher eine Fehlregistrierung verhindern. Daher kann das thermische Übertragungsbildempfangsblatt mit verbesserter Genauigkeit geführt werden und ein Thermotransferbild kann ohne Fehlregistrierung ausgebildet werden.

Weiters umfaßt das Verfahren zur Herstellung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts gemäß der vorliegenden Erfindung die Schritte: ein Ausbilden einer Aufnahmeschicht auf wenigstens einer Seite des Substrats; und ein Extrusionslaminieren eines synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf der anderen Seite des Substrats, um eine Griffschicht, die durch eine nicht gedehnte, synthetische Harzschicht gebildet ist, auszubilden. Das Extrusionslaminieren des synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, ermöglicht es, daß eine Griffschicht eines synthetischen Harzes in einem nicht gedehnten Zustand leicht auf der anderen Seite des Substrats ausgebildet wird. Diese nicht gedehnte Schicht des synthetischen Harzes wird leicht durch den Spike ergriffen. Daher kann das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung leicht ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt ausbilden, welches ein thermisch übertragenes Bild ohne Fehlregistrierung formen kann.

Weiters ist eine Ausbildung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts, das eine Polyethylenharzschicht und eine nicht gedehnte, synthetische Harzschicht als eine Griffschicht durch ein Koextrusionslaminieren eines Polyethylenharzes und eines synthetisches Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf wenigstens einer Seite des Substrats bevorzugt. Die Polyethylenharzschicht, welche die Anhaftung zwischen dem Substrat und der Griffschicht verbessern kann, und zur gleichen Zeit eine Spur des Spikes daran hindern kann, daß sie die Bildaufnahmeseite erreicht, kann leicht durch ein Koextrusionslaminieren gemeinsam mit der Griffschicht ausgebildet werden, welche gut durch den Spike bzw. die Spitze ergriffen werden kann. Dies kann die Ausbildung eines thermisch übertragenen Bildes ohne Fehlregistrierung und die Ausbildung eines thermisch übertragenen Bildes realisieren, das frei von einer Spur des Spikes ist und das eine gute Qualität aufweist.


Anspruch[de]

1. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt (1), umfassend ein Substrat (3),

eine Aufnahmeschicht (4), die an wenigstens einer Seite des Substrats vorgesehen ist, und

eine Griffschicht (2), die an der anderen Seite des Substrats vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß

die Griffschicht aus einer nicht gedehnten bzw. nicht gereckten, synthetischen Harzschicht, die einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, gebildet ist.

2. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt nach Anspruch 1, worin die Griffschicht eine nicht gedehnte Polyolefinharzschicht oder eine nicht gedehnte Polyesterharzschicht ist.

3. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt nach Anspruch 2, worin die nicht gedehnte Polyolefinharzschicht eine nicht gedehnte Polypropylenharzschicht ist.

4. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin eine Polyethylenharzschicht zwischen dem Substrat und der Griffschicht vorgesehen ist.

5. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Griffschicht durch ein Extrusionslaminieren ausgebildet ist.

6. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt nach Anspruch 4, worin die Polyethylenharzschicht und die Griffschicht durch ein Koextrusionslaminieren gebildet sind.

7. Thermisches Übertragungsbildempfangsblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin die Griffschicht eine Dicke von 15 bis 50 um aufweist.

8. Verfahren zur Herstellung eines thermischen Übertragungsbildempfangsblatts, umfassend die Schritte: Ausbilden einer Aufnahmeschicht (4) auf wenigstens einer Seite eines Substrats (3); und Extrusionslaminieren eines synthetischen Harzes, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf der anderen Seite des Substrats, um eine Griffschicht (2), die durch eine nicht gedehnte, synthetische Harzschicht gebildet wird, auszubilden.

9. Verfahren nach Anspruch 8, worin in dem Schritt des Extrusionslaminierens ein Polyethylenharz und ein synthetische. Harz, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, auf wenigstens einer Seite des Substrats koextrusionslaminiert werden, um ein thermisches Übertragungsbildempfangsblatt, umfassend eine Polyethylenharzschicht und eine Griffschicht, die aus einer nicht gedehnten, synthetischen Harzschicht gebildet wird, herzustellen.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, worin das synthetische Harz, das einen Erweichungspunkt von 110ºC oder höher aufweist, ein Polyolefinharz oder ein Polyesterharz ist.

11. Verfahren nach Anspruch 10, worin das Polyolefinharz ein Polypropylenharz ist.







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