PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10121175A1 31.10.2001
Titel Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium
Anmelder Asahi Kogaku Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Suzuki, Minoru, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Schaumburg und Kollegen, 81679 München
DE-Anmeldedatum 30.04.2001
DE-Aktenzeichen 10121175
Offenlegungstag 31.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/28
IPC-Nebenklasse B41M 5/30   
Zusammenfassung In einem Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium ist auf ein Substrat eine Farbentwicklerschicht aufgebracht, die wärmeempfindlich ist und in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln gleichmäßig verteilt sind. Die Mikrokapseln sind mit einem Farbstoff gefüllt, der eine erste Farbe aufweist, und haben eine Druckcharakteristik derart, dass sie ab einem vorbestimmten Druck brechen. Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht hat eine thermische Charakteristik, derart, dass sie ab einer ersten Temperatur schmilzt, so dass die Mikrokapseln direkt dem vorbestimmten Druck ausgesetzt werden können. Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht hat ferner eine Farbentwicklungscharakteristik, derart, dass sie ab einer über der ersten Temperatur liegenden zweiten Temperatur eine zweite Farbe entwickelt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium, das so ausgebildet ist, dass mindestens zwei Farben entwickelt werden, um ein Mehrfarbenbild zu erzeugen.

Als Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium herkömmlichen Typs ist ein wärmeempfindliches, farbentwickelndes Blattmaterial bekannt, das so ausgebildet ist, dass mindestens zwei Farben entwickelt werden können. Üblicherweise besteht ein solches wärmeempfindliches, farbentwickelndes Blattmaterial aus einem Blatt Papier, das mit einer wärmeempfindlichen, farbentwickelnden Schicht überzogen ist, das mindestens zwei Arten von Leukopigment-Komponenten und eine Farbentwicklerkomponente enthält. Bekanntermaßen weist ein Leukopigment als solches keine Farbe auf. Üblicherweise ist das Leukopigment milchigweiß oder transparent und reagiert mit dem Farbentwickler, um so eine bestimmte Einzelfarbe, z. B. Magenta, Cyan oder Gelb zu erzeugen. Die Leukopigment-Komponenten, die in der Farbentwicklerschicht enthalten sind, sprechen auf unterschiedliche Farbentwicklungstemperaturen an, so dass verschiedene Farben bei den jeweiligen Farbentwicklungstemperaturen erhalten werden können.

Bestehen beispielsweise die in der Farbentwicklerschicht enthaltenen Leukopigment-Komponenten aus magenta-entwickelnden Leukopigmenten mit niedriger Farbentwicklungstemperatur und Cyan-Leukopigment-entwickelnden hoher Farbentwicklungstemperatur, so erhält man die Farben Magenta und Blau bei der tiefen bzw. der hohen Farbentwicklungstemperatur.

Wird nämlich die Farbentwicklungsschicht lokal mit einer ersten Temperatur beaufschlagt, die zwischen der tiefen magenta-entwickelnden Temperatur und der hohen cyan-entwickelnden Temperatur liegt, so reagiert nur die magenta- entwickelnde Leukopigment-Komponente mit der Farbentwicklerkomponente, wodurch in dem lokalen Bereich, der mit der ersten Temperatur beaufschlagt ist, die Farbe Magenta entwickelt wird. Wird dagegen die Farbentwicklerschicht lokal mit einer zweiten Temperatur beaufschlagt, die höher als die cyan-entwickelnde Temperatur ist, so reagieren sowohl die magenta-entwickelnde Leukopigment- Komponente als auch die cyan-entwickelnde Leukopigment-Komponente mit der Farbentwicklerkomponente, so dass in dem lokalen Bereich, der mit der zweiten Temperatur beaufschlagt ist, Blau als Mischung von Magenta und Cyan entwickelt wird.

Wie aus vorstehend erläutertem Beispiel hervorgeht, ist es unmöglich, unabhängig die Farbe Cyan mit der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente zu entwickeln. Das herkömmliche Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium ist deshalb hinsichtlich der Farbentwicklung in seiner Effizienz beschränkt, da nur die Leukopigment-Komponente mit der tiefen Farbentwicklungstemperatur unabhängig entwickelt werden kann.

In dem vorstehend erläuterten Beispiel muss ferner der Temperaturunterschied zwischen der tiefen Magenta-Entwicklungstemperatur und der hohen Cyan- Entwicklungstemperatur ausreichend hoch sein, bevor man eine Entwicklung von reinem Magenta auf der Farbentwicklerschicht erhält. Ist nämlich der Temperaturunterschied zwischen der Magenta-Entwicklungstemperatur und der Cyan- Entwicklungstemperatur zu gering, so reagiert möglicherweise ein Teil der cyanentwickelnden Leukopigment-Komponente bei der ersten Temperatur, die für die Entwicklung von Magenta bestimmt ist, in unerwünschter Weise mit der Farbentwicklerkomponente, was zu einer Entwicklung von Magenta mit Cyantönung führt.

In dem vorstehend erläuterten Beispiel muss ferner die tiefe Magenta- Entwicklungstemperatur größer als 100°C sein, um eine irrtümliche und zufällige Magentaentwicklung zu vermeiden, da die Farbentwicklerschicht schon unter gewöhnlichen Umständen häufig einer Temperatur ausgesetzt ist, die beispielsweise in einem Bereich von 80 bis 100°C liegt. Liegt die tiefe Magenta- Entwicklungstemperatur unter 100°C, so tritt deshalb häufig eine irrtümliche und zufällige Magentaentwicklung auf.

In dem herkömmlichen Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium ist also die Kombination unterschiedlicher Leukopigmente, die zur Ausbildung einer wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht eingesetzt wird, beträchtlichen Einschränkungen unterworfen, da die verschiedenen Leukopigmente jeweils eine inhärente Farbentwicklungstemperatur aufweisen. Wird in dem vorstehend erläuterten Beispiel unter verschiedenen magenta-entwickelnden Leukopigmenten eines ausgewählt, so ist nicht sichergestellt, dass es ein cyan-entwickelndes Leukopigment gibt, das mit diesem magenta-entwickelnden Leukopigment kombiniert werden kann.

Häufig wünscht der Benutzer, dass in einem Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nur eine einzige Farbe in einem gewünschten Ton entwickelt wird. Wegen der vorstehend erläuterten Einschränkung, der die Kombination verschiedener Leukopigmente unterliegt, ist jedoch eine Entwicklung lediglich der Einzelfarbe in dem gewünschten Ton im Grunde unmöglich.

Das herkömmliche Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium ist auch im Hinblick auf die die thermische Energie betreffende Effizienz beschränkt, da die tiefste Farbentwicklungstemperatur über 100°C liegen muss, um eine irrtümliche und zufällige Farbentwicklung zu vermeiden, und der Unterschied zwischen der tiefen und der hohen Farbentwicklungstemperatur groß sein muss.

Außerdem ist es in dem herkömmlichen Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nicht möglich, einen anderen Pigmenttyp als ein Leukopigment einzusetzen.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium anzugeben, das so ausgebildet ist, dass eine Entwicklung von nur einer Einzelfarbe in einem gewünschten Farbton möglich ist.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium des vorstehend genannten Typs anzugeben, dessen auf die Farbentwicklung bezogene Effizienz und dessen auf die thermische Energie bezogene Effizienz verbessert sind.

Die Erfindung löst die vorstehend genannten Aufgaben durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mehrfarben- Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung,

Fig. 2 einen Graphen, der die Farbentwicklungscharakteristik des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels angibt,

Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung eines Zeilendruckers, der auf dem in Fig. 1 gezeigten Bilderzeugungsmedium ein Mehrfarbenbild erzeugt,

Fig. 4 ein bruchstückhaftes Blockdiagramm mit zwei in dem Drucker nach Fig. 3 enthaltenen Thermodruckköpfen und deren Treiberschaltungen,

Fig. 5 eine Querschnittsdarstellung zur Illustration, wie ein elektrisches Widerstandselement des jeweiligen Thermodruckkopfs in das in Fig. 1 gezeigte Bilderzeugungsmedium eindringt, um auf diesem einen Magenta-, einen Blau-, einen Cyan- oder einen Schwarzpunkt zu erzeugen,

Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung,

Fig. 7 einen Graphen, der die Farbentwicklungscharakteristik des in Fig. 6 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiels angibt,

Fig. 8 ein drittes Ausführungsbeispiel des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung,

Fig. 9 ein viertes Ausführungsbeispiel des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung,

Fig. 10 ein fünftes Ausführungsbeispiel des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung,

Fig. 11 eine Querschnittsdarstellung zur Illustration, wie ein elektrisches Widerstandselement des jeweiligen Thermodruckkopfs in das in Fig. 10 gezeigte Bilderzeugungsmedium eindringt, um auf diesem einen Magenta-, Blau-, Cyan- oder Schwarzpunkt zu erzeugen,

Fig. 12 ein sechstes Ausführungsbeispiel des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung, und

Fig. 13 ein siebentes Ausführungsbeispiel des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums in einer Querschnittsdarstellung.

Fig. 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 10. Das Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium 10 hat ein blattähnliches Substrat, z. B. ein Papierblatt 12, und eine darauf aufgebrachte Farbentwicklerschicht 14. Die Farbentwicklerschicht 14 wird von einer wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 16 gebildet, in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 18 gleichmäßig verteilt sind. Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 16 besteht aus einer durch die Symbole □ dargestellten ersten Leukopigment-Komponente, einer durch die Symbole ○ dargestellten zweiten Leukopigment-Komponente und einer durch die Symbole X dargestellten Farbentwicklerkomponente.

In dem ersten Ausführungsbeispiel besteht die erste Leukopigment-Komponente □ aus einem cyan-entwickelnden Leukopigment, für das Blue-220 verwendet wird. Blue-220 kann von YAMADA CHEMICAL K. K. bezogen werden und hat einen Schmelzpunkt von etwa 147°C, der im Wesentlichen gleichbedeutend mit der Farbentwicklungstemperatur des Pigments ist. Die zweite Leukopigment- Komponente ○ besteht aus einem schwarz-entwickelnden Leukopigment, für das ODB verwendet wird. ODB kann von YAMAMOTO KASEI K. K. bezogen werden und hat einen Schmelzpunkt von etwa 129°C, der im Wesentlichen gleichbedeutend mit der Farbentwicklungstemperatur des Pigments ist. Als Farbentwicklerkomponente X wird K-5 verwendet. K-5 kann von ASAHI DENKA KOGYO K. K. bezogen werden und hat einen Schmelzpunkt von etwa 145°C. Obgleich in Fig. 1 nicht dargestellt, enthält die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 16 eine geeignete Menge an Acetessiganilid, das als Sensibilisierungsmittel zum Regulieren der Farbentwicklungstemperaturen der Leukopigment-Komponente □ und ○ und des Schmelzpunktes der Farbentwicklerkomponente X dient.

Die druckempfindlichen Mikrokapseln 18 sind beispielsweise mit Magentatinte oder -farbstoff gefüllt, der den von dem Benutzer gewünschten Farbton aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel besteht der Magentafarbstoff aus einem transparenten, flüssigen Vehikel und einem in diesem dispers verteilten oder gelösten Magentapigment. Als flüssiges Vehikel wird ein transparentes Öl, z. B. 2,7- Diisopropylnaphtalen verwendet, das einen Siedepunkt von etwa 300°C hat. 2,7- Diisopropylnaphtalen kann als KMC-113 von Rütgers Kureha Solvents (RKS) GmbH bezogen werden. Als Magentapigment wird Rhodamin-Pigmentfarbe T verwendet. Der in den Mikrokapseln 18 enthaltene Magentafarbstoff ist in Fig. 1 mit M bezeichnet.

Die druckempfindlichen Mikrokapseln 18 haben jeweils eine Hüllenwand aus Melaminharz, das in der gleichen Farbe, üblicherweise weiß, wie das Papierblatt 12 gefärbt ist. Die Mikrokapseln 18 haben einen mittleren Durchmesser von etwa 5 bis 6 µm. Ihre Hüllenwand hat eine Dicke derart, dass die Mikrokapseln 18 gequetscht und gebrochen werden, wenn sie mit einer Schubkraft einem Druck von mehr als 0,2 MPa ausgesetzt werden.

Dieser Typ von Mikrokapsel kann nach einem geeigneten Polymerisationsverfahren, z. B. einem in-situ-Polymerisationsverfahren hergestellt werden. Zur Herstellung der Mikrokapseln 18 werden folgende Lösungen (A), (B) und (C) zubereitet.

(A) Magentafarbstofflösung: KMC-113 (2,7-Diisopropylnaphtalen) 100 g Rhodamin-Pigmentfarbstoff T (Magentapigment) 4 g (B) wässrige Schutzkolloidlösung: AL=L CB=3>teilweise natriumsulfonierter Polyvinylalkohol Benzolsulfonsäure 5 g gereinigtes Wasser 95 g (C) wässrige Melamin-Formalin-Vorpolymer-Lösung: Melamin 11,2 g Formalin 28,8 g gereinigtes Wasser 40 g

Das Formalin, das in der Zubereitung der wässrigen Melamin-Formalin- Vorpolymer-Lösung (C) eingesetzt wird, ist eine 37 Gew.-%-ige wässrige Formaldehydlösung, die mit einer 2 Gew.-%-igen Natriumhydroxidlösung auf pH9 reguliert ist. So wird eine Mischung aus 11,2 g Melamin und 28,8 g 37 Gew.-%-iger Formaldehydlösung zubereitet und auf eine Temperatur von 70° erwärmt. Nachdem das Melamin vollständig gelöst ist, werden 40 g gereinigtes Wasser zugegeben und die resultierende Mischung gerührt, wodurch die Lösung (C) hergestellt wird.

Die Lösungen (A) und (B) werden gemischt und die Mischung mit einem Homogenisator zu einer O/W-Emulsion (D) gerührt. Die Rührgeschwindigkeit und die Rührzeit des Homogenisators werden dabei so eingestellt, dass die Magentafarbstofflösung (A) in Wasser in Form von Tropfen suspendiert sind, die einen mittleren Durchmesser von etwa 4,5 µm haben.

Die Lösung (C) wird der Emulsion (D) zugegeben und mit dieser vermischt. Diese Mischung wird dann bei einer Temperatur von 30°C langsam gerührt. Während des Rührens wird der Mischung eine geeignete Menge an 20 Gew.-%-iger wässriger Essigsäurelösung zugegeben, um den pH-Wert in einem Bereich von pH3 bis pH6 einzustellen. Dann wird die Mischung zum Zwecke einer Kondensations- Polymerisationsreaktion auf eine Temperatur von 60°C erwärmt, während sie eine Stunde lang gerührt wird, wodurch die Mikrokapseln 18 mit einem mittleren Durchmesser von etwa 5 bis 6 µm hergestellt werden. Dann wird der Mischung, in der die hergestellten Mikrokapseln 18 dispers verteilt sind, eine geeignete Menge an Titanoxidpulver zugegeben, das auf elektrostatischem Wege in Haftung mit der Hülle in jeder Mikrokapsel 18 kommt, wodurch die Hülle weiß gefärbt wird.

Die Dicke der Hüllenwände der hergestellten Mikrokapseln 18 ist so bemessen, dass die Mikrokapseln 18 gequetscht und gebrochen werden, wenn sie mit einer Schubkraft einem Druck von mehr als 0,2 MPa ausgesetzt werden. Die Dicke der Hüllenwand hängt dabei hauptsächlich von der Menge an Melamin ab, die in der wässrigen Melamin-Formalin-Vorpolymer-Lösung (C) enthalten ist. Je größer die Menge an Melamin ist, desto dicker ist die Hüllenwand.

Zur Herstellung der wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 14 wird eine wässrige Verbindung A zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 1,0 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Blue-220 0,2 (3) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% OBD 0,2 (4) wässrige Dispersion mit 20 Gew.-% K-5 1,0 (5) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (6) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die Zusammensetzung (1) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% Mikrokapseln 18 mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (2) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% Blue-220 (cyan- entwickelndes Leukopigment) mit gereinigtem Wasser gemischt werden, wobei Blue-220 ein Pulver ist, dessen mittlerer Durchmesser kleiner als 1 µm ist.

Die Zusammensetzung (3) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% OBD (schwarz- entwickelndes Leukopigment) mit gereinigtem Wasser gemischt werden, wobei auch OBD ein Pulver ist, dessen mittlerer Durchmesser kleiner als 1 µm ist.

Die Zusammensetzung (4) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% K-5 (Farbentwickler) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (5) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (6) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% Polyvinylalkohol (PVA) in gereinigtem Wasser gelöst werden, wobei PVA einen Polymerisationsgrad von 500 hat.

Das Papierblatt 12 wird mit etwa 4 bis 6 g je Quadratmeter mit der wässrigen Verbindung A überzogen. Die so aufgebrachte Schicht wird dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 14 und damit das Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium 10 entsteht.

Da die Farbentwicklerschicht 14 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, ist der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) auf etwa 90°C, die Farbentwicklungstemperatur der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Blue-220) auf etwa 120°C und die Farbentwicklungstemperatur der schwarzentwickelnden Leukopigment-Komponente (ODB) auf etwa 180°C herabgesetzt. Der Einschluss von Acetessiganilid kann in geeigneter Weise variiert werden, um so den Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente und die Farbentwicklungstemperaturen der Cyan- und der schwarz-entwickelnden Leukopigment- Komponente zu regulieren. Der Polyvinylalkohol (PVA) dient dabei als Binder, der dafür sorgt, dass die Farbentwicklerkomponente und die Leukopigment- Komponente aneinander haften und die Farbentwicklerschicht 14 an dem Papierblatt 12 haftet.

Das Medium 10 hat eine Farbentwicklungscharakteristik, wie sie in dem Graphen nach Fig. 2 dargestellt ist. Wie dieser Graph zeigt, sind für das Medium 10 ein Magenta-Entwicklungsbereich M, ein Cyan-Entwicklungsbereich C, ein Blau- Entwicklungsbereich BL (M+C), ein erster Schwarz-Entwicklungsbereich BK1 sowie ein zweiter Schwarz-Entwicklungsbereich BK2 festgelegt. Wie nachfolgend im Detail erläutert, können mittels eines herkömmlichen Thermodruckkopfs wahlweise ein Magentapunkt, ein Cyanpunkt, ein Blaupunkt und ein Schwarzpunkt auf der Farbentwicklerschicht 14 des Mediums 10 erzeugt werden, indem der Druck und die Temperatur, mit denen die Farbentwicklerschicht 14 beaufschlagt werden, geeignet eingestellt werden.

Fig. 3 zeigt schematisch einen Mehrfarbendrucker, der als Zeilendrucker ausgebildet ist, um auf dem Medium 10 ein Mehrfarbenbild zu erzeugen.

Der Drucker hat ein rechtwinkliges Parallelepipedgehäuse 20, das an einer Deckwand eine Eintrittsöffnung 22 und an einer Seitenwand eine Austrittsöffnung 24 hat. Das Medium 10 wird durch die Eintrittsöffnung 22 in das Gehäuse 20 geführt und dann von der Austrittsöffnung 24 ausgestoßen, nachdem auf ihm ein Mehrfarbenbild erzeugt worden ist. In Fig. 3 ist ein Transportweg 26 des Mediums 10 mit der gestrichelten Linie dargestellt.

Eine in dem Gehäuse 20 angeordnete Führungsplatte legt einen Teil des Transportweges 26 des Mediums 10 fest. An der Oberfläche der Führungsplatte 28 sind ein erster Thermodruckkopf 301 und ein zweiter Thermodruckkopf 302 befestigt. Die beiden Thermodruckköpfe sind jeweils als Zeilenthermodruckköpfe ausgebildet, die sich senkrecht zur Transportrichtung des Mediums 10 erstrecken. Der erste Thermodruckkopf 301 dient dazu, einen Magentapunkt und/oder einen Blaupunkt auf der Farbentwicklerschicht 14 zu erzeugen, während der zweite Thermodruckkopf 302 dazu dient, einen Cyanpunkt und/oder einen Schwarzpunkt auf der Farbentwicklerschicht 14 zu erzeugen.

Wie in Fig. 4 gezeigt, enthält der Thermodruckkopf 301 mehrere Heizelemente oder elektrische Widerstandselemente R11 bis R1n, von denen in Fig. 4 nur die Elemente R11, R12 und R13 dargestellt sind. Entsprechend enthält der zweite Thermodruckkopf 302 mehrere Heizelemente oder elektrische Widerstandselemente R21 bis R2n, von denen in Fig. 4 nur die Elemente R21, R22 und R23 dargestellt sind. Die Elemente R11 bis R1n sind in Längsrichtung des ersten Thermodruckkopfs 301 in einer Linie angeordnet. Entsprechend sind die Elemente R21 bis R2n in Längsrichtung des zweiten Thermodruckkopfs 302 in einer Linie angeordnet. Die Elemente R11 bis R1n sind zudem jeweils an dem ihnen zugeordneten Element R21 bis R2n ausgerichtet. Die Widerstandselemente R11 bis R1n und die Widerstandselemente R21 bis R2n sind also in einer 2xn-Matrix angeordnet.

Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die Widerstandselemente R11 bis R1n an eine erste Treiberschaltung 321 angeschlossen und werden von dieser in Abhängigkeit von auf eine Einzelzeile bezogenen Magenta-Pixelsignalen und/oder auf eine Einzelzeile bezogenen Blau-Pixelsignalen wahlweise elektrisch gespeist, d. h. aktiviert. Wird eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Magenta- Pixelsignal gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von etwa 100°C erwärmt. Wird dagegen eines der Widerstandselemente R11 bis R1nentsprechend einem Blau-Pixelsignal gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von etwa 150°C erwärmt.

Entsprechend sind die elektrischen Widerstandselemente R21 bis R2n an eine zweite Treiberschaltung 322 angeschlossen und werden von dieser in Abhängigkeit von auf eine Einzelzeile bezogenen Cyan-Pixelsignalen und/oder auf eine Einzelzeile bezogenen Schwarz-Pixelsignalen wahlweise gespeist, d. h. aktiviert. Wird eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan- Pixelsignal gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von etwa 150°C erwärmt. Wird dagegen eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Schwarz-Pixelsignal gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von etwa 200°C erwärmt.

Wie in Fig. 3 gezeigt, ist dem ersten Thermodruckkopf 301 eine erste Druckwalze 341 und dem zweiten Thermodruckkopf 302 eine zweite Druckwalze 342 zugeordnet. Die beiden Druckwalzen bestehen jeweils aus einem geeigneten Hartgummimaterial. Die erste Druckwalze 341 hat eine erste Federvorspanneinheit 361, über die sie mit einem Druck von 0,3 MPa, der über dem kritischen Brechdruck von 0,2 MPa der druckempfindlichen Mikrokapseln 18 liegt, elastisch gegen den ersten Thermodruckkopf 301 gedrückt wird. Entsprechend ist die zweite Druckwalze 342 mit einer zweiten Federvorspanneinheit 362 versehen, über die sie mit einem Druck von 0,01 MPa, der unter dem kritischen Brechdruck von 0,2 MPa der drukkempfindlichen Mikrokapseln 18 liegt, elastisch gegen den zweiten Thermokopf 302 gedrückt wird.

Wie in Fig. 3 gezeigt, hat der Drucker ferner eine Schaltkarte 37 zum Steuern der Druckoperation und eine elektrische Hauptstromquelle zur elektrischen Speisung der die beiden Treiberschaltungen 321 und 322 enthaltenden Schaltkarte 37.

Während der Druckoperation werden die Druckwalzen 341 und 342 unter der Kontrolle der Schaltkarte 37 mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit im Gegenuhrzeigersinn (vgl. Fig. 3) gedreht, so dass sich das in die Eintrittsöffnung 22 eingeführte Medium 10 längs des Transportweges 26 auf die Austrittsöffnung 24zubewegt. Das Medium 10 wird dabei so in den Drucker eingeführt, dass sich seine Farbentwicklerschicht 14 in direktem Kontakt mit den Thermoköpfen 301 und 302 befindet.

Läuft das Medium 10 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, ohne dass eines der Widerstandselemente R11 bis R1n elektrisch gespeist wird, so ist zwar die Farbentwicklerschicht 14 des Mediums 10 über die von jedem Widerstandselement R11, . . ., R1n des ersten Thermodruckkopfs 301 ausgeübte Schubkraft dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt, der über dem kritischen Brechdruck von 0,2 MPa der Mikrokapseln 18 liegt. Dieser mit der Schubkraft ausgeübte Druck von 0,3 MPa wirkt jedoch nicht auf die Mikrokapseln 18 ein, da die Farbentwicklerschicht 14 in fester Phase vorliegt, so dass die Mikrokapseln 18 nicht gequetscht und gebrochen werden.

Wird jedoch eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Magenta-Pixelsignal oder einem Blau-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 100°C erwärmt, die über dem Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X liegt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Magenta-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 100°C. Beruht sie dagegen auf dem Blau-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 150°C. Infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X dringt also das erwärmte Widerstandselement in die Farbentwicklerschicht 14 ein, wie in Fig. 5 beispielhaft dargestellt ist.

Die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 14 enthaltenen druckempfindlichen Mikrokapseln 18 werden so direkt dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt, der von dem erwärmten Widerstandselement über die Schubkraft ausgeübt wird, so dass die entsprechenden Mikrokapseln 18 gequetscht und gebrochen werden und sie so den Magenta-Farbstoff freisetzen. Beruht die Speisung des Widerstandselementes auf dem Magenta-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 14 ein Magentapunkt erzeugt, da wegen der Heiztemperatur des Widerstandselementes, die mit 100°C unter der Farbentwicklertemperatur von 120°C der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente □ liegt, nur Magenta entwikkelt wird. Beruht dagegen die Speisung des Widerstandselementes auf dem Blau- Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 14 ein Blaupunkt erzeugt, da wegen der Heiztemperatur des Widerstandselementes, die mit 150°C über der Farbentwickeltemperatur von 120°C der cyan-entwickelnden Leukopigment- Komponente □ liegt, sowohl Magenta als auch Cyan entwickelt werden.

Läuft das Medium 10 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, so ist seine Farbentwicklerschicht 14 über die von jedem Widerstandselement R21, . . ., R2n des zweiten Thermodruckkopfs 302 ausgeübte Schubkraft einem Druck von 0,1 MPa ausgesetzt, der erheblich unter dem kritischen Brechdruck von 0,2 MPa der Mikrokapseln 18 liegt. Wird eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Schwarz-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Schwarz-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 200°C.

Obgleich das erwärmte Widerstandselement infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X in die Farbentwicklerschicht 14 eindringt (vgl. Fig. 15), können die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 14 enthaltenen Mikrokapseln 18 nicht gequetscht und gebrochen werden, da der Druck von 0,01 MPa, den jedes Widerstandselement R21, . . ., R2n des zweiten Thermodruckkopfs 302 auf die Mikrokapseln 18 ausübt, beträchtlich unter dem kritischen Brechdruck von 0,2 MPa der Mikrokapseln 18 liegt. Es kann also keine der Mikrokapseln 18 gequetscht und gebrochen werden, während das Medium 10 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurchläuft.

Beruht in dem zweiten Thermodruckkopf 302 die Speisung des entsprechenden Widerstandselementes auf dem Cyan-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 14 ein Cyanpunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C unter der Farbentwicklungstemperatur von 180°C der schwarzentwickelnden Leukopigment-Komponente ○ liegt und somit nur Cyan entwickelt wird. Beruht dagegen die Speisung des Widerstandselementes auf dem Schwarz- Pixelsignal, so wird ein Schwarzpunkt auf der Farbentwicklerschicht 14 erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C über der Farbentwicklertemperatur von 180°C der schwarz-entwickelnden Leukopigment- Komponente ○ liegt und so Schwarz entwickelt wird. Während der Erzeugung des Schwarzpunktes wird zwar auch Cyan entwickelt. Dieses entwickelte Cyan wird jedoch von dem Schwarzpunkt absorbiert.

In dem erläuterten Ausführungsbeispiel beruht die Erzeugung des Schwarzpunktes durch den zweiten Thermodruckkopf 302 auf dem zweiten Schwarz- Entwicklungsbereich BK2 der in dem Graphen nach Fig. 2 gezeigten Farbentwicklungscharakteristik. Es ist auch möglich, einen Schwarzpunkt durch den ersten Thermodruckkopf 301 auf Grundlage des ersten Schwarz- Entwicklungsbereichs BK1 zu erzeugen. Wird nämlich eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Schwarz-Pixelsignal gespeist, um es auf die Temperatur von 200°C zu erwärmen, so wird ein Schwarzpunkt auf der Farbentwicklerschicht 14 erzeugt. In diesem Fall werden zwar auch Magenta und Cyan entwickelt. Jedoch werden diese beiden entwickelten Farben durch den Schwarzpunkt absorbiert.

Die Punktgröße, d. h. der Durchmesser der Magenta-, Blau-, Cyan- und Schwarzpunkte entspricht der Größe der Widerstandselemente R11 bis R1n, R21 bis R2n und kann auf etwa 50 bis 100 µm eingestellt werden.

Wie aus obiger Erläuterung hervorgeht, kann mit dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Drucker ein Mehrfarbbild auf der Farbentwicklerschicht 14 des Mediums 10 erzeugt werden, indem der erste Thermodruckkopf 301 entsprechend einem Rahmen von Magenta-Pixelsignalen und/oder einem Rahmen von Blau- Pixelsignalen und der zweite Thermodruckkopf 302 entsprechend einem Rahmen von Cyan-Pixelsignalen und/oder einem Rahmen von Schwarz-Pixelsignalen angesteuert wird.

In dem ersten Ausführungsbeispiel sind das cyan-entwickelnde Leukopigment und das schwarz-entwickelnde Leukopigment, die zur Ausbildung der Farbentwicklerschicht 14 verwendbar sind, erheblichen Einschränkungen unterworfen, da die jeweilige cyan- und schwarz-entwickelnde Leukopigment-Komponente eine Farbentwicklungstemperatur von etwa 120°C bzw. etwa 180°C aufweisen muss, damit die Farbentwicklerschicht 14 durch die in dem Graphen nach Fig. 2 dargestellte Farbentwicklungscharakteristik gekennzeichnet ist. Dagegen kann das in den Mikrokapseln 18 verwendete Magenta-Pigment im Wesentlichen ohne jede Einschränkung ausgewählt werden. In den Mikrokapseln 18 ist ein auf Rhodamin- Pigmentfarbstoff T basierender Magenta-Farbstoff eingekapselt. Es ist jedoch ebenso möglich, für die Zubereitung des Magenta-Farbstoffs einen anderen Magenta-Pigmenttyp zu verwenden, der den gewünschten Farbton hat.

In dem ersten Ausführungsbeispiel kann die schwarz-entwickelnde Leukopigment- Komponente ○ durch eine gelb-entwickelnde Leukopigment-Komponente ersetzt werden. In diesem Fall ist der erste Schwarz-Entwicklungsbereich BK1 als ein Schwarz-Entwicklungsbereich festgelegt, in dem die drei entwickelten Primärfarben Magenta, Cyan und Gelb zu Schwarz gemischt werden, während der zweite Schwarz-Entwicklungsbereich BK2 als Grün-Entwicklungsbereich festgelegt ist, in dem die entwickelten Farben Cyan und Gelb zu Grün gemischt werden. Unter Verwendung der magenta-, der cyan- und der gelb-entwickelnden Leukopigment- Komponente können so fünf Farben entwickelt werden, nämlich Magenta, Cyan, Blau, Grün und Schwarz.

In dem ersten Ausführungsbeispiel kann die Farbentwicklerschicht 14 nur eine der beiden der Cyan- bzw. Schwarz-Entwicklung dienenden Leukopigment- Komponenten □ und ○ enthalten. Enthält die Farbentwicklerschicht 14 nur die cyan-entwickelnde Leukopigment-Komponente □, so werden Magenta und Blau durch den ersten Thermodruckkopf 301 entwickelt, während Cyan durch den zweiten Thermodruckkopf 302 entwickelt wird. Enthält dagegen die Farbentwicklerschicht 14 lediglich die schwarz-entwickelnde Leukopigment-Komponente ○, so können Magenta und Schwarz allein unter Verwendung des ersten Thermodruckkopfs 301 entwickelt werden.

In dem ersten Ausführungsbeispiel kann sich der in den Mikrokapseln 18 einzukapselnde Magenta-Farbstoff aus dem transparenten Öl (KMC-113) und einem geeigneten magenta-entwickelnden Leukopigment zusammensetzen, das aus verschiedenen Typen von magenta-entwickelnden Leukopigmenten auswählbar ist, ohne auf eine bestimmte Farbentwicklungstemperatur beschränkt zu sein. Tritt der Magenta-Farbstoff aus einer gebrochenen Mikrokapsel 18 aus, so reagiert die in dem Magenta-Farbstoff enthaltende magenta-entwickelnde Leukopigment- Komponente unabhängig von der Farbentwicklungstemperatur unmittelbar mit dem Farbentwickler, da das magenta-entwickelnde Leukopigment in dem transparenten Öl (KMC-113) gelöst ist. Ist der gewünschte Farbton mit nur einem einzigen Typ von magenta-entwickelndem Leukopigment nicht erhältlich, so können zwei oder mehr Typen von magenta-entwickelnden Leukopigmenten zu einer Mischung gemischt werden, die den gewünschten Farbton aufweist.

Fig. 6 zeigt schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 40. Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel enthält das Medium 40 ein Papierblatt 42 mit einer darauf aufgebrachten Farbentwicklerschicht 44. Die Farbentwicklerschicht 44 wird von einer wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 46 gebildet, in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 48 gleichmäßig verteilt sind. Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 46 besteht aus einer mit den Symbolen □ angegeben ersten Leukopigment-Komponente, einer mit den Symbolen Δ angegebenen zweiten Leukopigment-Komponente und einer mit den Symbolen X angegebenen Farbentwicklerkomponente.

Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel besteht die erste Leukopigment- Komponente □ aus Blue-220 und die Farbentwicklerkomponente X aus K-5. Die zweite Leukopigment-Komponente Δ besteht aus einem magenta-entwickelnden Leukopigment, für das Red-3 verwendet wird. Red-3 kann von YAMAMOTO KASEI K. K: bezogen werden und hat einen Schmelzpunkt von etwa 210°C, der im Wesentlichen mit der Farbentwicklungstemperatur von Red-3 gleichzusetzen ist. Obgleich in Fig. 6 nicht dargestellt, enthält die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 46 eine geeignete Menge an Acetessiganilid, das als Sensibilisierungsmittel dient, um die Farbentwicklungstemperatur der Leukopigment-Komponenten □ und Δ und den Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente X einzustellen.

Die druckempfindlichen Mikrokapseln 48 sind mit schwarzer Tinte oder Farbstoff gefüllt, der den von dem Benutzer gewünschten Farbton aufweist. In dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht die schwarze Tinte aus einem transparenten, flüssigen Vehikel und einem darin dispers verteilten oder gelösten schwarzen Pigment. Als flüssiges Vehikel wird KMC-113 und als schwarzes Pigment ODB (schwarzentwickelndes Leukopigment) verwendet. Die schwarze Tinte wird zubereitet, indem 4 Gew.-% OBD in KMC-113 gelöst werden. In Fig. 6 ist der in den druckempfindlichen Mikrokapseln 48 enthaltene schwarze Farbstoff mit BK bezeichnet.

Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel bestehen die Hüllenwände der druckempfindlichen Mikrokapseln 48 aus Melaminharz. Das Melaminharz ist jedoch nicht weiß gefärbt, da der in den Mikrokapseln 48 eingekapselte schwarze Farbstoff transparent ist. Die Mikrokapseln 48 haben einen mittleren Durchmesser von etwa 5 bis 6 µm. Sie haben jeweils eine Hüllenwand, deren Dicke so bemessen ist, dass die Mikrokapseln 48 gequetscht und gebrochen werden, wenn sie durch eine Schubkraft einem Druck von mehr als 0,2 MPa ausgesetzt werden. Die Mikrokapseln 48 können im Wesentlichen in gleicher Weise hergestellt werden wie die Mikrokapseln 18.

Zur Herstellung der wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 44 wird eine wässrige Verbindung B zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist.

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 1,0 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Blue-220 0,2 (3) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Red-3 0,2 (4) wässrige Dispersion mit 20 Gew.-% K-5 1,0 (5) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (6) wässrige 20 Gew.-% -ige PVA-Lösung 0,5

Die wässrige Verbindung B ist im Wesentlichen identisch mit der vorstehend erläuterten wässrigen Verbindung A, abgesehen davon, dass die Zusammensetzung (1) zubereitet wird, indem 25 Gew.-% der Mikrokapseln 48 mit gereinigtem Wasser gemischt werdend, und dass die Zusammensetzung (3) zubereitet wird, indem 17 Gew.-% Red-3 (magenta-entwickelndes Leukopigment) mit gereinigtem Wasser gemischt werden, wobei Red-3 ein Pulver mit einem mittleren Durchmesser von weniger als 1 µm ist.

Das Papierblatt 42 wird mit etwa 4 bis 6 g je Quadratmeter mit der wässrigen Verbindung B überzogen. Die so aufgebrachte Schicht wird auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 44 und damit das Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium 40 entsteht.

Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel wird durch den Einschluss von Acetessiganilid der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C, die Farbentwicklungstemperatur der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Blue-220) auf etwa 120°C und die Farbentwicklungstemperatur der magenta-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Red-3) auf etwa 180°C herabgesetzt.

Das Medium 40 hat eine Farbentwicklungscharakteristik, wie sie in dem Graphen nach Fig. 7 dargestellt ist. Wie dieser Graph zeigt, sind für das Medium 40 ein Schwarz-Entwicklungsbereich BK, ein Cyan-Entwicklungsbereich C und ein Blau- Entwicklungsbereich BL (C+M) festgelegt. Mittels des in den Fig. 3 und 4 gezeigten Druckers können in im Wesentlichen gleicher Weise wie in dem ersten Ausführungsbeispiel wahlweise ein Schwarzpunkt, ein Cyanpunkt und ein Blaupunkt auf der Farbentwicklerschicht 44 des Mediums 40 erzeugt werden.

Läuft das Medium 40 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, und wird eines der elektrischen Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Schwarz-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von 100°C erwärmt, die über dem Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X liegt. Da die Farbentwicklerkomponente X thermisch schmilzt, dringt dieses Widerstandselement in die Farbentwicklerschicht 44 ein, wodurch die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 44 enthaltenen Mikrokapseln 48 direkt dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt sind, die das erwärmte Widerstandselement mit einer Schubkraft erzeugt. Diese Mikrokapseln 48 werden so gequetscht und gebrochen und setzen infolgedessen den schwarzen Farbstoff frei. Auf diese Weise wird auf der Farbentwicklerschicht 44 ein Schwarzpunkt erzeugt.

Läuft das Medium 40 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, und wird eines der elektrischen Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Blau- Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Blau-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 200°C. Obgleich das erwärmte Widerstandselement infolge des Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X in die Farbentwicklerschicht 44 eindringt, können die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 44 enthaltenen Mikrokapseln wegen des geringen Druckes von 0,01 MPa nicht gequetscht und gebrochen werden.

Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Cyan- Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 44 ein Cyanpunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C geringer als die Farbentwicklungstemperatur von 180°C der magenta-entwickelnden Leukopigment- Komponente Δ ist und so nur Cyan entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Blau-Pixelsignal, so wird ein Blaupunkt auf der Farbentwicklerschicht 44 entwickelt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C über der Farbentwicklungstemperatur von 180°C der magenta-entwickelnden Leukopigment-Komponente Δ liegt und so sowohl Cyan als auch Magenta entwickelt werden.

Wenn in dem zweiten Ausführungsbeispiel Schwarz auf der Farbentwicklerschicht 44 entwickelt wird, können weder Cyan noch Magenta entwickelt werden. Da das entwickelte Schwarz daran gehindert ist, sich mit Cyan oder Magenta zu mischen, kann so ein reiner und klarer Schwarzpunkt erhalten werden. Das Medium 40 ist deshalb besonders vorteilhaft einsetzbar für Geschäftsdokumente, in denen Zeichen mit schwarzer Farbe und Graphen, Tabellen, Illustrationen etc. mit Cyan und/oder Magenta aufgezeichnet werden. Sofern sinnvoll dies ist, kann das zweite Ausführungsbeispiel in der Weise geändert und modifiziert werden, wie dies für das erste Ausführungsbeispiel erläutert wurde.

Fig. 8 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben- Bilderzeugungsmediums 50. Entsprechend den vorstehenden Ausführungsbeispielen enthält das Medium 50 ein Papierblatt 52 und eine darauf aufgebrachte Farbentwicklerschicht 54. In dem dritten Ausführungsbeispiel wird die Farbentwicklerschicht 54 von einer Farbentwicklerschicht 56 gebildet, in der mehrere wärmeempfindliche Mikrokapseln 58C, mehre wärmeempfindliche Mikrokapseln 58BK und mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 58M gleichmäßig verteilt sind. Die Farbentwicklerschicht 56 besteht aus einer Farbentwicklerkomponente, wie z. B. K-5, die mit den Symbolen X angegeben ist. In dem dritten Ausführungsbeispiel legen die Farbentwicklerkomponente X und die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58C und 58BK eine wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht fest.

Die druckempfindlichen Mikrokapseln 58M sind im Wesentlichen identisch den in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendeten druckempfindlichen Mikrokapseln 18. So sind die Mikrokapseln 58M mit Magentatinte oder -farbstoff gefüllt, der aus einem transparenten Öl (KMC-113) und dem darin dispers verteilten oder gelösten Rhodamin-Pigmentfarbstoff T besteht. Die Mikrokapseln 58M haben einen mittleren Durchmesser von etwa 5 bis 6 µm. Die Dicke ihrer Hüllenwände ist dabei so bemessen, dass die Mikrokapseln 58M gequetscht und gebrochen werden, wenn auf sie über eine Schubkraft ein Druck von mehr als 0,2 MPa ausgeübt wird.

Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58C sind mit einem cyan-entwickelnden Leukopigment gefüllt, für das Blue-220 verwendet wird. Blue-220 ist als Pulver in den Mikrokapseln 58C eingekapselt. Die Mikrokapseln 58C sind jeweils so ausgebildet, dass sie bei einer Temperatur von mehr als etwa 120°C thermisch aufbrechen. Zu diesem Zweck besteht die Hüllenwand jeder Mikrokapsel 58C entweder aus einem geeigneten thermoplastischen Harz, wie z. B. Polyurethan, Polyharnstoff, Polyamid etc. oder einem geeigneten Wachs, wie z. B. Olefinwachs etc., das bei einer Temperatur von mehr als etwa 120°C thermisch plastifiziert oder geschmolzen wird. Brechen die Hüllenwände der Mikrokapseln 58C thermisch auf, so reagiert das cyan-entwickelnde Leukopigment mit der Farbentwicklerkomponente X, wodurch Cyan entwickelt wird. Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58C haben eine Farbentwicklungscharakteristik derart, dass Cyan entwickelt wird, wenn sie auf eine Temperatur von mehr als 120°C erwärmt werden. In Fig. 8 ist das in den Mikrokapseln 58C enthaltene cyan-entwickelnde Leukopigment mit C bezeichnet.

Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58BK sind mit einem schwarzentwickelnden Leukopigment gefüllt, für das ODB verwendet wird. ODB ist dabei als Pulver in den Mikrokapseln 58BK eingekapselt. Die Mikrokapseln 58BK sind jeweils so ausgebildet, dass sie bei einer Temperatur von mehr als etwa 180°C thermisch aufbrechen. Zu diesem Zweck bestehen die Hüllenwände der Mikrokapseln 58BK aus einem geeigneten thermoplastischen Harz, wie z. B. Polyamid, Polyharnstoff etc., das bei einer Temperatur von mehr als etwa 180°C thermisch plastifiziert oder geschmolzen wird. Brechen die Hüllenwände der Mikrokapseln 58BK thermisch auf, so reagiert das schwarz-entwickelnde Leukopigment mit der Farbentwicklerkomponente X, wodurch Schwarz entwickelt wird. Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58BK habe eine Farbentwicklungscharakteristik derart, dass Schwarz entwickelt wird, wenn sie auf eine Temperatur von mehr als etwa 180°C erwärmt werden. In Fig. 8 ist das in den Mikrokapseln 58BK enthaltene schwarz-entwickelnde Leukopigment mit BK bezeichnet.

Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58C und 58BK haben einen mittleren Durchmesser von etwa 3 µm. Die Mikrokapseln 58C halten einem Druck von 0,3 MPa bei Temperaturen weniger als 120°C stand, während die schwarzen Mikrokapseln 58BK einem Druck von 0,3 MPa bei Temperaturen von weniger als 180°C standhalten. Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58C und 58BK werden beispielsweise nach einem Grenzflächenpolymerisationsverfahren, einem Koazervationsverfahren, einem Sprühtrockenverfahren etc. hergestellt.

Zur Herstellung der Farbentwicklerschicht 54 wird eine wässrige Verbindung C zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 58M 0,3 (2) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 58C 0,3 (3) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 58BK 0,3 (4) wässrige Dispersion mit 20 Gew.-% K-5 1,0 (5) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (6) wässrige 20 Gew.-% -ige PVA-Lösung 0,5

Die Zusammensetzung (1) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% Magenta- Mikrokapseln 58M mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (2) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% der Cyan- Mikrokapseln 58C mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (3) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% der Schwarz- Mikrokapseln 48BK mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzungen (4), (5) und (6) sind im Wesentlichen identisch mit denen der wässrigen Verbindung A des ersten Ausführungsbeispiels.

Das Papierblatt 52 wird mit etwa 4 bis 6 g je Quadratmeter mit der wässrigen Verbindung C überzogen. Die so aufgebrachte Schicht wird dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die Farbentwicklerschicht 54 und so das Medium 50 entsteht.

Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel wird durch den Einschluss von Acetessiganilid der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C, die Farbentwicklertemperatur des cyan-entwickelnden Leukopigments (Blue-220) auf etwa 120°C und die Farbentwicklungstemperatur der schwarz-entwickelnden Leukopigment-Komponente (ODB) auf etwa 180°C herabgesetzt.

Die Farbentwicklungscharakteristik des Mediums 50 ist im Wesentlichen identisch mit der des ersten Ausführungsbeispiels (vgl. Fig. 2). Auf der Farbentwicklerschicht 54 kann deshalb mit dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten Drucker ein Mehrfarbenbild in im Wesentlichen der gleichen Weise erzeugt werden, wie auf dem Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium 10.

Läuft das Medium 50 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, und wird eines der elektrischen Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Magenta-Pixelsignal oder einem Blau-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 100°C erwärmt, die über dem Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X liegt. Basiert die elektrische Speisung auf dem Magenta- Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 100°C. Basiert dagegen die elektrische Speisung auf dem Blau-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Da die Farbentwicklerkomponente X thermisch schmilzt, dringt so das erwärmte Widerstandselement in die Farbentwicklerschicht 54 ein.

Die druckempfindlichen Mikrokapseln 58M, die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 54 enthalten sind, sind direkt dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt, den das erwärmte Widerstandselement über seine Schubkraft ausübt. Die Mikrokapseln 58M werden deshalb gequetscht und gebrochen und setzen den Magenta-Farbstoff frei. Basiert die elektrische Speisung des entsprechenden Widerstandselementes auf dem Magenta-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 54 ein Magentapunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 100°C kleiner als die Brechtemperatur von 120°C der Cyan- Mikrokapseln 58C ist und so nur Magenta entwickelt wird. Basiert dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Blau-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 54 ein Blaupunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C über der Brechtemperatur von 120°C der Cyan-Mikrokapseln 58C liegt und so sowohl Magenta als auch Cyan entwickelt werden.

Läuft das Medium 50 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, so wird die Farbentwicklerschicht 54 des Mediums 50 über die von jedem der Widerstandselemente R21 bis R2n des zweiten Thermodruckkopfs 302 ausgeübte Schubkraft dem Druck von 0,01 MPa ausgesetzt, der beträchtlich unterhalb des kritischen Brechdrucks von 0,2 MPa der Mikrokapseln 58M liegt. Wird eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Schwarz-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Schwarz-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 200°C.

Obgleich das erwärmte Widerstandselement durch das thermische Schmelzen der Farbentwicklerkomponente X in die Farbentwicklerschicht 54 eindringt, können die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 54 enthaltenen Mikrokapseln 58M nicht gequetscht und gebrochen werden. Kann keine der Mikrokapseln 58M gequetscht und gebrochen werden, während das Medium 50 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurchläuft.

Beruht in dem zweiten Thermodruckkopf 302 die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Cyan-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 54 ein Cyanpunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C geringer als die Brechtemperatur von 180°C der schwarzen Mikrokapseln 58BK ist und so nur Cyan entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Schwarz-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 54 ein Schwarzpunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C größer als die Brechtemperatur von 180°C der Schwarz-Mikrokapseln 58BK ist und so Schwarz entwickelt wird. Während der Erzeugung des Schwarzpunktes wird zwar auch Cyan entwickelt. Das entwickelte Cyan wird jedoch von dem Schwarzpunkt absorbiert.

Sofern sinnvoll, können an dem dritten Ausführungsbeispiel die verschiedenen Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden, die auch für die vorhergehenden Ausführungsbeispiele möglich sind.

Fig. 9 zeigt schematisch ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 60. Entsprechend dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel enthält das Medium 60 ein Papierblatt 62 und eine darauf aufgebrachte Farbentwicklerschicht 64. In dem vierten Ausführungsbeispiel wird die Farbentwicklerschicht 64 von einer Farbentwicklerschicht 66 gebildet, in der mehrere wärmeempfindliche Mikrokapseln 68C, mehrere wärmeempfindliche Mikrokapseln 68M und mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 68BK gleichmäßig verteilt sind. Entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel besteht die Farbentwicklerschicht 66 aus einer Farbentwicklerkomponente, wie z. B. K-5, die mit den Symbolen X angegeben ist. Entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel legen in dem vierten Ausführungsbeispiel die Farbentwicklerkomponente X und die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 68C und 68M eine wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht fest.

Die druckempfindlichen Mikrokapseln 68BK sind im Wesentlichen identisch mit den in dem zweiten Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 6) verwendeten wärmeempfindlichen Mikrokapseln 48. Die Mikrokapseln 68BK sind mit schwarzer Tinte oder Farbstoff gefüllt, der aus dem transparenten Öl (KMC-113) und dem darin dispers verteilten oder gelösten schwarz-entwickelnden Leukopigment (ODB) besteht. Die Dicke der Hüllenwände der Mikrokapseln 68BK sind so bemessen, dass die Mikrokapseln 68BK gequetscht und gebrochen werden, wenn sie einem über eine Schubkraft ausgeübten Druck von mehr als 0,2 MPa ausgesetzt werden.

Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 68C sind im Wesentlichen identisch mit den in dem dritten Ausführungsbeispiel verwendeten wärmeempfindlichen Cyan- Mikrokapseln 58C. So ist ein cyan-entwickelndes Leukopigment (Blue-220) als Pulver in den Mikrokapseln 68C eingekapselt. Die Mikrokapseln 68C sind dabei so ausgebildet, dass sie bei einer Temperatur von mehr als 120°C thermisch aufbrechen. Brechen die Hüllenwände der Mikrokapseln 68C thermisch auf, so reagiert das cyan-entwickelnde Leukopigment mit der Farbentwicklerkomponente X, wodurch Cyan entwickelt wird. In Fig. 9 ist das in den Mikrokapseln 68C enthaltene cyan-entwickelnde Leukopigment (Blue-220) mit C bezeichnet.

Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 68M sind mit einem magenta- entwickelnden Pigment gefüllt, für das Red-3 verwendet wird. Red-3 ist dabei als Pulver in den Mikrokapseln 68M eingekapselt. Die Mikrokapseln 68M sind so ausgebildet, dass sie bei einer Temperatur von mehr als etwa 180°C thermisch aufbrechen. Zu diesem Zweck bestehen die Hüllenwände der Mikrokapseln 68M aus einem geeigneten thermoplastischen Material, z. B. Polyamid, Polyharnstoff etc., so dass sie bei einer Temperatur von mehr als etwa 180°C thermisch plastifiziert oder geschmolzen werden. Brechen die Hüllenwände der Mikrokapseln 68M thermisch auf, so reagiert das magenta-entwickelnde Leukopigment mit der Farbentwicklerkomponente X, wodurch Magenta entwickelt wird. Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 68M haben eine Farbentwicklungscharakteristik derart, dass Magenta entwickelt wird, wenn sie auf eine Temperatur von mehr als etwa 180°C erwärmt werden. In Fig. 9 ist das in den Mikrokapseln 68M enthaltene magenta- entwickelnde Leukopigment mit M bezeichnet.

Entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel haben die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 68C und 68M einen mittleren Durchmesser von etwa 3 µm. Die Cyan-Mikrokapseln 68C können so einem Druck von 0,3 MPa bei einer Temperatur von weniger als etwa 120°C standhalten. Dagegen können die Magenta- Mikrokapseln 68M einem Druck von 0,3 MPa bei einer Temperatur von weniger als etwa 180°C standhalten. Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 68M können in gleicher Weise hergestellt werden wie die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58C und 58B.

Zur Herstellung der Farbentwicklerschicht 64 wird eine wässrige Verbindung D zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 68BK 0,3 (2) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 68C 0,3 (3) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 68M 0,3 (4) wässrige Dispersion mit 20 Gew.-% K-5 1,0 (5) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (6) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die wässrige Verbindung D ist im Wesentlichen identisch mit der wässrigen Verbindung C, abgesehen davon, dass die Zusammensetzungen (1) und (3) zubereitet werden, indem 25 Gew.-% der druckempfindlichen Schwarz-Mikrokapseln 68BK mit gereinigtem Wasser gemischt werden, bzw. dass 25 Gew.-% der wärmeempfindlichen Magenta-Mikrokapseln 68M mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Das Papierblatt 62 wird mit etwa 4 bis 6 g je Quadratmeter mit der wässrigen Verbindung D überzogen. Die so aufgebrachte Schicht wird auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die Farbentwicklerschicht 64 und damit das Medium 60 entsteht.

Entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel wird durch den Einschluss von Acetessiganilid der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C, die Farbentwicklungstemperatur des cyan-entwickelnden Leukopigments (Blue-200) auf etwa 120°C und die Farbentwicklungstemperatur der magenta-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Red-3) auf etwa 180°C herabgesetzt.

Die Farbentwicklungscharakteristik des Mediums 60 ist im Wesentlichen identisch mit der des zweiten Ausführungsbeispiels (vgl. Fig. 7). So kann mit dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Drucker auf der Farbentwicklerschicht 64 ein Mehrfarbenbild in im Wesentlichen gleicher Weise wie auf dem Medium 20 erzeugt werden.

Läuft das Medium 60 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, und wird eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Schwarz-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von 100°C erwärmt, die höher als der Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X ist. Da die Farbentwicklerkomponente X thermisch schmilzt, dringt das erwärmte Widerstandselement in die Farbentwicklerschicht 64 ein, wodurch die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 64 enthaltenen druckempfindlichen Schwarz-Mikrokapseln 68BK direkt dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt werden, den das erwärmte Widerstandselement durch seine Schubkraft ausübt. Dadurch werden die Mikrokapseln 68BK gequetscht und gebrochen, so dass sie den schwarzen Farbstoff freisetzen. Auf diese Weise wird auf der Farbentwicklerschicht 64 ein Schwarzpunkt erzeugt.

Läuft das Medium 60 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, und wird eines der elektrischen Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Blau- Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt nämlich die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf einem Blau-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 200°C. Obgleich das erwärmte Widerstandselement infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X in die Farbentwicklerschicht 64 eindringt, können die in dem Eindringbereich der Farbentwicklerschicht 64 enthaltenen druckempfindlichen Schwarz-Mikrokapseln 68BK infolge des geringen Druckes von 0,01 MPa nicht gequetscht und gebrochen werden.

Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Cyan- Pixelsignal, so wird ein Cyanpunkt auf der Farbentwicklerschicht 14 erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C geringer als die Brechtemperatur von 180°C der wärmeempfindlichen Magenta-Mikrokapseln 68M ist und so nur Cyan entwickelt wird. Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes dagegen auf dem Blau-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 64 ein Blaupunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C über der Brechtemperatur von 180°C der wärmeempfindlichen Magenta-Mikrokapseln 68M liegt und so sowohl Cyan als auch Magenta entwickelt werden.

Sofern sinnvoll, können die verschiedenen Änderungen und Modifikationen, die für die vorhergehenden Ausführungsbeispiele möglich sind, auch auf das vierte Ausführungsbeispiel angewendet werden.

Fig. 10 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 70. Das Medium 70 enthält ein blattähnliches Substrat wie z. B. ein Papierblatt 72, eine darauf aufgebrachte druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 74, eine auf der Farbentwicklerschicht 74 ausgebildete Grenzschicht 75 und eine auf der Grenzschicht 75 aufgebrachte wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 76. Die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 74 wird von einer Binderschicht gebildet, in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 78 gleichmäßig verteilt sind. Die Mikrokapseln 78 sind im Wesentlichen identisch mit den druckempfindlichen Mikrokapseln 18, die in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden. Die Mikrokapseln 78 sind mit Magentatinte oder -farbstoff gefüllt, der aus dem transparenten Öl (KMC-113) und dem darin dispers verteilten oder gelösten Rhodamin-Pigmentfarbstoff T besteht. Die Mikrokapseln 78 haben einen mittleren Durchmesser von etwa 5 bis 6 µm. Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 76 hat einen Doppelschichtaufbau mit einem auf der Grenzschicht 75 aufgebrachten ersten wärmeempfindlichen Schichtteil 761 und einem darauf aufgebrachten zweiten wärmeempfindlichen Schichtteil 762.

Der erste wärmeempfindliche Schichtteil 761 besteht aus einem mit den Symbolen ○ bezeichneten Leukopigment und einer mit den Symbolen X bezeichneten Farbentwicklerkomponente. Entsprechend besteht der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 762 aus einem mit den Symbolen □ bezeichneten Leukopigment und einer mit den Symbolen X bezeichneten Farbentwicklerkomponente. Entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel besteht die Leukopigment-Komponente ○ aus einem schwarz-entwickelnden Leukopigment, für das ODB verwendet wird, und die Leukopigment-Komponente □ aus einem cyan-entwickelnden Leukopigment, für das Blue-220 verwendet wird. Für die Farbentwicklerkomponente X wird K-5 verwendet.

Zum Herstellen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 74 wird eine wässrige Verbindung E0 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 1,0 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Carnaubawachs 1,0 (3) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die Zusammensetzung (1) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% der Mikrokapseln 78 mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (2) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% gemahlenen Carnaubawachses mit gereinigtem Wasser gemischt werden, wobei das Carnaubawachs einen Schmelzpunkt von etwa 83°C hat.

Die Zusammensetzung (3) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% Polyvinylalkohol in gereinigtem Wasser gelöst werden, wobei PVA einen Polymerisationsgrad von 500 hat.

Auf das Papierblatt 72 wird mit etwa 3 bis 5 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung E0 aufgebracht. Die so aufgebrachte Schicht wird auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 74 entsteht. Anschließend wird auf die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 74 mit etwa 1 g je Quadratmeter eine wässrige 10 Gew.-%-ige PVA- Lösung aufgebracht und die so aufgebrachte Schicht auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die Grenzschicht 75 mit einer Dicke von einigen Mikron entsteht. Die Grenzschicht 75 kann auch aus einem anderen Material gefertigt werden, z. B. EVA (Ethylen-Vinyl-Copolymer), Polyvinylacetat, Gummiarabikum, Casein oder dergleichen.

Zum Herstellen des ersten wärmeempfindlichen Schichtteils 761 wird eine wässrige Verbindung E1 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% OBD 0,2 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% K-5 1,0 (3) wässrige Dispersion mit 16 Gew.-% Acetessiganilid 0,3 (4) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die Zusammensetzung (1) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% OBD (schwarzentwickelndes Leukopigment) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (2) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% K-5 (Farbentwickler) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (3) wird zubereitet, indem 16 Gew.-% Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (4) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% Polyvinylalkohol (PVA) in gereinigtem Wasser gelöst werden, wobei PVA einen Polymerisationsgrad von 500 hat.

Auf die Grenzschicht 75 wird mit etwa 1 bis 4 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung E1 aufgebracht und die so aufgebrachte Schicht dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch der erste wärmeempfindliche Schichtteil 761 entsteht. Da dieser Schichtteil 761 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, wird der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C und die Farbentwicklungstemperatur der schwarz-entwickelnden Leukopigment- Komponente (ODB) auf etwa 180°C herabgesetzt.

Zum Herstellen des zweiten wärmeempfindlichen Schichtteils 762 wird eine wässrige Verbindung E2 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Blue-220 0,2 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% K-5 1,0 (3) wässrige Dispersion mit 16 Gew.-% Acetessiganilid 0,3 (4) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die wässrige Verbindung E2 ist im Wesentlichen identisch mit der wässrigen Verbindung E1, abgesehen davon, dass die Zusammensetzung (1) zubereitet wird, indem 17 Gew.-% Blue-220 (cyan-entwickelndes Leukopigment) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Auf den ersten wärmeempfindlichen Schichtteil 761 wird mit etwa 1 bis 4 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung E2 aufgebracht und diese aufgebrachte Schicht dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 762 entsteht. Da der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 762 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, wird der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C und die Farbentwicklungstemperatur der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Blue-220) auf etwa 120°C herabgesetzt.

Die Farbentwicklungscharakteristik des Mediums 70 ist im Wesentlichen identisch mit der des ersten Ausführungsbeispiels (vgl. Fig. 2). Auf beiden Farbentwicklerschichten 75 und 76 kann deshalb mittels des in den Fig. 3 und 4 gezeigten Druckers ein Mehrfarbenbild in im Wesentlichen gleicher Weise wie auf dem Medium 10 erzeugt werden.

Läuft das Medium 70 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, und wird eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Magenta-Pixelsignal oder einem Blau-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 100°C erwärmt, die über dem Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X und dem Schmelzpunkt von 83°C des Bindermaterials (Carnaubawachs) liegt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Magenta-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 100°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Blau-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Da die Farbentwicklerkomponente X thermisch schmilzt, tritt das erwärmte Widerstandselement in beide Farbentwicklerbereiche 74 und 76 ein, wie in Fig. 11 gezeigt ist.

Die druckempfindlichen Magenta-Mikrokapseln 78, die in dem Eindringbereich der beiden Farbentwickler 74 und 76 enthalten sind, sind direkt dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt, den das erwärmte Widerstandselement mit seiner Schubkraft erzeugt. Die Mikrokapseln 78 werden deshalb gequetscht und gebrochen und geben so den Magentafarbstoff frei. Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Magenta-Pixelsignal, so wird ein Magentapunkt auf beiden Farbentwicklerschichten 74 und 76 erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 100°C kleiner als die Farbentwicklungstemperatur von 120°C der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente □ ist und so nur Magenta entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Blau-Pixelsignal, so wird auf beiden Farbentwicklerschichten 74 und 76 ein Blaupunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C größer als die Farbentwicklungstemperatur von 120°C der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente □ ist und so sowohl Magenta als auch Cyan entwickelt werden.

Läuft das Medium 70 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, so sind beide Farbentwicklerschichten 74 und 76 des Mediums 70 dem Druck von 0,01 MPa ausgesetzt, den jedes Widerstandselement R21 bis R2n des zweiten Thermodruckkopfs 302 mit seiner Schubkraft ausübt. Der vorstehend genannte Druck ist beträchtlich geringer als der kritische Brechdruck von 0,2 MPa der Mikrokapseln 78. Wird eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Schwarz- Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird das Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht sie dagegen auf dem Schwarz-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 200°C.

Obgleich das erwärmte Widerstandselement infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X und des Bindermaterials (Carnaubawachs) in beide Farbentwicklerschichten 74 und 76 eindringt, können die in dem Eindringbereich beider Farbentwicklerschichten 74 und 76 enthaltenen Mikrokapseln 78 nicht gequetscht und gebrochen werden. Während das Medium 70 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurchläuft, werden so keine der Mikrokapseln 78 gequetscht und gebrochen.

Beruht in dem zweiten Thermodruckkopf 302 die Speisung des Widerstandselementes auf dem Cyan-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 76 ein Cyanpunkt entwickelt, da die Heiztemperatur des betreffenden Heizelementes mit 150°C geringer als die Farbentwicklungstemperatur von 180°C der schwarzentwickelnden Leukopigment-Komponente ○ ist, und so nur Cyan entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Schwarz-Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 76 ein Schwarzpunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C größer als die Farbentwicklungstemperatur von 180°C der schwarz-entwickelnden Leukopigment-Komponente ○ ist. Während der Erzeugung des Schwarzpunktes wird zwar auch Cyan entwickelt. Das entwickelte Cyan wird jedoch von dem Schwarzpunkt absorbiert.

In dem fünften Ausführungsbeispiel ist die Grenzschicht 75 vorgesehen, um eine unerwünschte Entwicklung von Cyan zu verhindern, wenn die druckempfindlichen Mikrokapseln 78 gequetscht und gebrochen werden. Wäre bei dem Medium 70 die Grenzschicht 75 nicht vorgesehen, so könnte die cyan-entwickelnde Leukopigment-Komponente □ in der Vehikelkomponente (KMC-113) des aus den gebrochenen Mikrokapseln 78 freigesetzten Magentafarbstoffs gelöst werden und mit der Farbentwicklerkomponente X reagieren, was zu einer unerwünschten Entwicklung von Cyan führen würde. Da jedoch vorliegend die cyan-entwickelnde Leukopigment-Komponente □ wegen der Grenzschicht 75 nicht in der transparenten Ölkomponente (KMC-113) des Magentafarbstoffs gelöst werden kann, wird eine unerwünschte Entwicklung von Cyan vermieden. Wenn die cyanentwickelnde Leukopigment-Komponente □ in der Vehikelkomponente des Magentafarbstoffs nicht gelöst werden kann oder aber eine Entwicklung von Cyan erlaubt ist, so kann natürlich bei dem Medium 70 auf die Grenzschicht 75 verzichtet werden.

Falls erforderlich, kann in dem fünften Ausführungsbeispiel nur einer der beiden wärmeempfindlichen Schichtteile 761 und 762 von der wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 76 weggelassen werden.

In dem fünften Ausführungsbeispiel kann ferner die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 76 einen Einschichtaufbau haben, indem die schwarz-entwickelnde Leukopigment-Komponente ○, die cyan-entwickelnde Leukopigment-Komponente □ und die Farbentwicklerkomponente X homogen gemischt sind.

Zur Ausbildung der wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 76 in einem Einschichtaufbau wird eine wässrige Verbindung F zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% ODB 0,2 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Blue-220 0,2 (3) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% K-5 1,0 (4) wässrige Dispersion mit 16 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (5) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die wässrige Verbindung F ist im wesentlichen identisch mit der wässrigen Verbindung E2, abgesehen davon, dass erstere die zusätzliche Zusammensetzung (1) enthält.

Den Einschichtaufbau der wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 76 erhält man, indem auf die Grenzschicht 75 mit etwa 1 bis 3 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung F aufgebracht wird.

Sofern erforderlich, können die verschiedenen Änderungen und Modifikationen der vorhergehenden Ausführungsbeispiele auch auf das fünfte Ausführungsbeispiel angewendet werden.

Fig. 12 zeigt schematisch ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 80. Entsprechend dem fünften Ausführungsbeispiel hat das Medium 80 ein Papierblatt 82, eine darauf aufgebrachte druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 84, eine auf der Farbentwicklerschicht 84 ausgebildete Grenzschicht 85 sowie eine auf der Grenzschicht aufgebrachte wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 86.

Die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 84 ist als Binderschicht ausgebildet, in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 88 gleichmäßig verteilt sind. Die Mikrokapseln 88 sind im Wesentlichen identisch mit den druckempfindlichen Schwarz-Mikrokapseln 48, die in dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendet werden. Die Mikrokapseln 88 sind mit schwarzer Tinte oder Farbstoff gefüllt, der aus dem transparenten Öl (KMC-113) und dem darin dispers verteilten oder gelösten schwarz-entwickelnden Leukopigment (ODB) besteht. Die Mikrokapseln 88 haben einen mittleren Durchmesser von etwa 5 bis 6 µm. Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 86 hat einen Doppelschichtaufbau mit einem auf der Grenzschicht aufgebrachten ersten wärmeempfindlichen Schichtteil 861 und einem darauf aufgebrachten wärmeempfindlichen Schichtteil 862.

Der erste wärmeempfindliche Schichtteil 861 besteht aus einem mit den Symbolen Δ bezeichneten Leukopigment und einer mit den Symbolen X bezeichneten Farbentwicklerkomponente. Entsprechend besteht der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 862 aus einem mit den Symbolen □ bezeichneten Leukopigment und einer mit den Symbolen X bezeichneten Farbentwicklerkomponente. Entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht die Leukopigment-Komponente Δ aus einem magenta-entwickelnden Leukopigment, für das Red-3 verwendet wird. Die Leukopigment-Komponente □ besteht aus einem cyan-entwickelnden Leukopigment, für das Blue-220 verwendet wird. Als Farbentwicklerkomponente X wird K-5 verwendet.

Zum Herstellen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 84 wird eine wässrige Verbindung G0 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 1,0 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% K-5 1,0 (3) wässrige Dispersion mit 16 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (4) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die Zusammensetzung (1) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% Mikrokapseln 88 mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (2) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% K-5 (Farbentwickler) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (3) wird zubereitet, indem 16 Gew.-% Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (4) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% Polyvinylalkohol (PVA) in gereinigtem Wasser gelöst werden, wobei PVA einen Polymerisationsgrad von 500 hat.

Auf das Papierblatt 82 wird mit etwa 3 bis 5 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung G0 aufgebracht und dann die so aufgebrachte Schicht auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 84 entsteht. Anschließend wird auf die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 84 eine wässrige Lösung mit 10 Gew.-% PVA aufgebracht und dann die aufgebrachte Schicht auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die Grenzschicht 85 mit einer Dicke einigen Mikron entsteht.

Zum Herstellen des ersten wärmeempfindlichen Schichtteils 861 wird eine wässrige Verbindung G1 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben wird:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Red-3 0,2 (2) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% K-5 1,0 (3) wässrige Dispersion mit 16 Gew.-% Acetessiganilid 0,3 (4) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die wässrige Verbindung G1 ist im Wesentlichen identisch mit der vorstehend genannten wässrigen Verbindung G1, davon abgesehen, dass die Zusammensetzung (1) zubereitet wird, indem 17 Gew.-% Red-3 (magenta-entwickelndes Leukopigment) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Auf die Grenzschicht 85 wird mit etwa 1 bis 4 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung G1 aufgebracht und dann die so aufgebrachte Schicht auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch der erste wärmeempfindliche Schichtteil 861 entsteht. Da der erste Schichtteil 861 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, ist der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C und die Farbentwicklungstemperatur der magenta-entwickelnden Leukopigment- Komponente (Red-3) auf etwa 180°C herabgesetzt.

Der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 862 ist im Wesentlichen identisch mit dem zweiten wärmeempfindlichen Schichtteil 762 des fünften Ausführungsbeispiels. Der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 862 wird hergestellt, indem auf den ersten Schichtteil 861 mit etwa 1 bis 4 g je Quadratmeter die vorstehend genannte wässrige Verbindung E2 aufgebracht und dann die so aufgebrachte Schicht auf natürlichem Wege getrocknet wird. Da der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 862 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, ist der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C und die Farbentwicklungstemperatur der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Blue-220) auf etwa 120°C herabgesetzt.

Die Farbentwicklungscharakteristik des Mediums 80 ist im Wesentlichen identisch mit der des zweiten Ausführungsbeispiels (vgl. Fig. 7). Deshalb kann mittels des in den Fig. 3 und 4 gezeigten Druckers ein Mehrfarbenbild auf beiden Farbentwicklerschichten 84 und 86 in im Wesentlichen gleicher Weise wie auf dem Medium 40 erzeugt werden.

Läuft das Medium 80 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, und wird eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend dem Schwarz-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von 100°C erwärmt, die über dem Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X liegt. Infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X dringt das erwärmte Widerstandselement in beide Farbentwicklerschichten 84 und 86, wodurch die Mikrokapseln 88, die in dem Eindringbereich der beiden Farbentwicklerschichten 84 und 86 enthalten sind, direkt dem Druck von 3,0 MPa ausgesetzt sind, den das erwärmte Widerstandselement mit seiner Schubkraft erzeugt. Die Mikrokapseln 88 werden so gequetscht und gebrochen und geben den schwarzen Farbstoff frei. So wird ein Schwarzpunkt auf beiden Farbentwicklerschichten 84 und 86 erzeugt.

Läuft das Medium 80 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, und wird eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Blau-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Blau-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 200°C. Obgleich das erwärmte Widerstandselement infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X in die Farbentwicklerschicht 84 eindringt, können die Mikrokapseln 88, die in dem Eindringbereich der beiden Farbentwicklerschichten 84 und 86 enthalten sind, infolge des geringen Druckes von 0,01 MPa nicht gequetscht und gebrochen werden.

Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Cyan- Pixelsignal, so wird ein Cyanpunkt auf beiden Farbentwicklerschichten 84 und 86 erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C geringer als die Farbentwicklungstemperatur von 180°C der magenta-entwickelnden Leukopigment-Komponente Δ ist und so nur Cyan entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Blau-Pixelsignal, so wird ein Blaupunkt auf beiden Farbentwicklerschichten 84 und 86 erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C über der Farbentwicklungstemperatur von 180°C der magenta-entwickelnden Leukopigment-Komponente Δ liegt und so sowohl Cyan als auch Magenta entwickelt werden.

Entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel kann in dem sechsten Ausführungsbeispiel, wenn auf der Farbentwicklerschicht 84 Schwarz entwickelt wird, weder Cyan noch Magenta entwickelt werden. Da nämlich verhindert wird, dass sich das entwickelte Schwarz mit Cyan oder Magenta vermischt, erhält man einen reinen oder klaren Schwarzpunkt.

Sofern erforderlich, können die verschiedenen Änderungen und Modifikationen, die an den vorhergehenden Ausführungsbeispielen vorgenommen werden können, auch auf das sechste Ausführungsbeispiel angewendet werden.

Fig. 13 zeigt schematisch ein siebentes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 90. Das Medium 90 hat ein Papierblatt 92, eine darauf aufgebrachte druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 94, eine auf der Farbentwicklerschicht 94 ausgebildete Grenzschicht 95 sowie eine auf der Grenzschicht 95 aufgebrachte wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 96.

Die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 94 ist im Wesentlichen identisch mit der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht 74 des fünften Ausführungsbeispiels und wird im Wesentlichen so hergestellt, wie dies oben beschrieben wurde. Die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 94 ist als Binderschicht ausgebildet, in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln 98 gleichmäßig verteilt sind. Die Mikrokapseln 98 sind im Wesentlichen identisch mit den in dem ersten Ausführungsbeispiel eingesetzten druckempfindlichen Mikrokapseln 18. Die Mikrokapseln 98 sind jeweils mit Magentatinte oder -farbstoff gefüllt, der aus dem transparenten Öl (KMC-113) und dem darin dispers verteilten oder gelösten Rhodamin-Pigmentfarbstoff T besteht.

Die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 96 hat einen Doppelschichtaufbau mit einem auf der Grenzschicht 95 aufgebrachten ersten wärmeempfindlichen Schichtteil 961 und einem darauf aufgebrachten zweiten wärmeempfindlichen Schichtteil 962. In dem siebenten Ausführungsbeispiel ist der erste wärmeempfindliche Schichtteil 961 als Farbentwicklerschicht ausgebildet, in der mehrere wärmeempfindliche Mikrokapseln 98BK gleichmäßig verteilt sind. Der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 962 ist als Farbentwicklerschicht ausgebildet, in der mehrere wärmeempfindliche Mikrokapseln 98C gleichmäßig verteilt sind. Jede Farbentwicklerschicht besteht aus einer Farbentwicklerkomponente wie z. B. K-5, die durch die Symbole X angedeutet sind.

Die wärmeempfindlichen Mikrokapseln 98BK und 98C sind im Wesentlichen identisch mit den wärmeempfindlichen Mikrokapseln 58BK bzw. 58C, die in dem dritten Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 8) verwendet werden. Das schwarzentwickelnde Pigment (ODB) ist als Pulver in jeder Mikrokapsel 98BK eingekapselt. Die Hüllenwände der Mikrokapseln 98BK sind so ausgebildet, dass sie bei einer Temperatur von mehr als etwa 180°C thermisch aufbrechen. Das cyanentwickelnde Leukopigment (Blue-220) ist als Pulver in den Mikrokapseln 98C eingekapselt. Die Hüllenwände der Mikrokapseln 98C sind dabei so ausgebildet, dass sie bei einer Temperatur von mehr als etwa 120°C thermisch aufbrechen.

Entsprechend dem in Fig. 10 gezeigten fünften Ausführungsbeispiel wird die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht 94, nachdem sie auf dem Papierblatt 92 hergestellt ist, mit etwa 1 g je Quadratmeter mit einer wässrigen Lösung mit 10 Gew.-% PVA überzogen. Die so aufgebrachte Schicht wird dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch die Grenzschicht 95 mit einer Dicke von einigen Mikron entsteht.

Zum Herstellen des ersten wärmeempfindlichen Schichtteils 961 wird eine wässrige Verbindung H1 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 98BK 1,0 (2) wässrige Dispersion mit 20 Gew.-% K-5 1,0 (3) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (4) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die Zusammensetzung (1) wird zubereitet, indem 25 Gew.-% der Schwarz- Mikrokapseln 98BK mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (2) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% K-5 (Farbentwickler) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (3) wird zubereitet, indem 17 Gew.-% Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) mit gereinigtem Wasser gemischt werden.

Die Zusammensetzung (4) wird zubereitet, indem 20 Gew.-% Polyvinylalkohol (PVA) in gereinigtem Wasser gelöst werden, wobei PVA einen Polymerisationsgrad von 500 hat.

Auf die Grenzschicht 95 wird mit etwa 1 bis 3 g je Quadratmeter eine wässrige Verbindung H1 aufgebracht. Die so aufgebrachte Schicht wird dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch der erste wärmeempfindliche Schichtteil 961 entsteht. Da der erste Schichtteil 961 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, ist der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C und die Farbentwicklungstemperatur der schwarz-entwickelnden Leukopigment-Komponente (ODB) auf etwa 180°C herabgesetzt.

Zum Herstellen des zweiten wärmeempfindlichen Schichtteils 962 wird eine wässrige Verbindung H2 zubereitet, deren Zusammensetzung in folgender Tabelle angegeben ist:

ZUSAMMENSETZUNGEN GEWICHTSTEILE (1) wässrige Dispersion mit 25 Gew.-% Mikrokapseln 96C 1,0 (2) wässrige Dispersion mit 20 Gew.-% K-5 1,0 (3) wässrige Dispersion mit 17 Gew.-% Acetessiganilid 0,5 (4) wässrige Lösung mit 20 Gew.-% PVA 0,5

Die wässrige Verbindung H2 ist im Wesentlichen identisch mit der wässrigen Verbindung H1, abgesehen davon, dass die Zusammensetzung (1) zubereitet wird, indem 25 Gew.-% der Cyan-Mikrokapseln 96C in gereinigtem Wasser gemischt werden.

Auf den ersten wärmeempfindlichen Schichtteil 961 wird mit etwa 1 bis 3 g je Quadratmeter die wässrige Verbindung H2 aufgebracht. Die so aufgebrachte Schicht wird dann auf natürlichem Wege getrocknet, wodurch der zweite wärmeempfindliche Schichtteil 962 entsteht. Da dieser Schichtteil 962 Acetessiganilid (Sensibilisierungsmittel) enthält, ist der Schmelzpunkt der Farbentwicklerkomponente (K-5) von 145°C auf etwa 90°C und die Farbentwicklungstemperatur der cyan-entwickelnden Leukopigment-Komponente (Blau-220) auf etwa 120°C herabgesetzt.

Die Farbentwicklungscharakteristik des Mehrfarben-Bilderzeugungsmediums 90 ist im Wesentlichen identisch mit der des ersten Ausführungsbeispiels (vgl. Fig. 2). Mit dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten Drucker kann deshalb ein Mehrfarbenbild auf beiden Farbentwicklerschichten 94 und 96 in im Wesentlichen der gleichen Weise wie auf dem Medium 10 erzeugt werden.

Läuft das Medium 90 zwischen dem ersten Thermodruckkopf 301 und der ersten Druckwalze 341 hindurch, und wird eines der Widerstandselemente R11 bis R1n entsprechend einem Magenta-Pixelsignal oder einem Blau-Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 100°C erwärmt, die über dem Schmelzpunkt von 90°C der Farbentwicklerkomponente X und dem Schmelzpunkt von 83°C des Bindermaterials (Carnaubawachs) liegt. Beruht die elektrische Speisung auf dem Magenta-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 100°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Blau-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 150°C. Infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X und des Bindermaterials (Carnaubawachs) dringt so das erwärmte Widerstandselement in beide Farbentwicklerschichten 94 und 96.

Die druckempfindlichen Magenta-Mikrokapseln 98, die in dem Eindringbereich beider Farbentwicklerschichten 94 und 96 enthalten sind, werden direkt dem Druck von 0,3 MPa ausgesetzt, den das erwärmte Widerstandselement über seine Schubkraft ausübt. Die Mikrokapseln 98 werden so gequetscht und gebrochen, wodurch sie den Magentafarbstoff freisetzen. Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Magenta-Pixelsignal, so wird auf beiden Farbentwicklerschichten 94 und 96 ein Magentapunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 100°C geringer als die Brechtemperatur von 120°C der wärmeempfindlichen Cyan-Mikrokapseln 98C ist und so nur Magenta entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Blau-Pixelsignal, so wird auf beiden Farbentwicklerschichten 94 und 96 ein Blaupunkt entwickelt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C über der Brechtemperatur von 120°C der Cyan-Mikrokapseln 98C liegt und so sowohl Magenta als auch Cyan entwickelt werden.

Läuft das Medium 90 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurch, so werden die beiden Farbentwicklerschichten 94 und 96 des Mediums 90 dem Druck von 0,01 MPa ausgesetzt, den jedes Widerstandselement R21 bis R2n des zweiten Thermodruckkopfs 302 mit seiner Schubkraft ausübt. Der Druck von 0,01 MPa ist dabei beträchtlich geringer als der kritische Brechdruck von 0,2 MPa der Mikrokapseln 98. Wird eines der Widerstandselemente R21 bis R2n entsprechend einem Cyan-Pixelsignal oder einem Schwarz- Pixelsignal elektrisch gespeist, so wird dieses Widerstandselement auf eine Temperatur von mindestens 150°C erwärmt. Beruht nämlich die elektrische Speisung auf dem Cyan-Pixelsignal, so beträgt die Heiztemperatur des Widerstandselementes etwa 150°C. Beruht dagegen die elektrische Speisung auf dem Schwarz-Pixelsignal, so liegt die Heiztemperatur des Widerstandselementes bei etwa 200°C.

Obgleich das erwärmte Widerstandselement in beide Farbentwicklerschichten 94 und 96 infolge des thermischen Schmelzens der Farbentwicklerkomponente X und des Bindermaterials (Carnaubawachs) eindringt, können die Mikrokapseln 98, die in dem Eindringbereich beider Farbentwicklerkomponenten 94 und 96 enthalten sind, nicht gequetscht und gebrochen werden. Während das Medium 90 zwischen dem zweiten Thermodruckkopf 302 und der zweiten Druckwalze 342 hindurchläuft, kann also keine der Mikrokapseln 98 gequetscht und gebrochen werden.

Beruht die elektrische Speisung des Widerstandselementes in dem zweiten Thermodruckkopf 302 auf dem Cyan-Pixelsignal, so wird ein Cyanpunkt auf der Farbentwicklerschicht 54 erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 150°C geringer als die Brechtemperatur von 180°C der wärmeempfindlichen Schwarz-Mikrokapseln 98BK ist und so nur Cyan entwickelt wird. Beruht dagegen die elektrische Speisung des Widerstandselementes auf dem Schwarz- Pixelsignal, so wird auf der Farbentwicklerschicht 54 ein Schwarzpunkt erzeugt, da die Heiztemperatur des Widerstandselementes mit 200°C größer als die Brechtemperatur von 180°C der wärmeempfindlichen Schwarz-Mikrokapseln 98BK ist. Während der Erzeugung des Schwarzpunktes wird zwar auch Cyan entwickelt. Das entwickelte Cyan wird jedoch von dem Schwarzpunkt absorbiert.

Die verschiedenen Änderungen und Modifikationen, die an den vorhergehenden Ausführungsbeispielen vorgenommen werden können, sind auch, so weit sinnvoll, auf das siebente Ausführungsbeispiel anwendbar.


Anspruch[de]
  1. 1. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium mit einem Substrat und einer auf dem Substrat aufgebrachten Farbentwicklerschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbentwicklerschicht wärmeempfindlich ist und in ihr mehrere druckempfindliche Mikrokapseln gleichmäßig verteilt sind, dass die druckempfindlichen Mikrokapseln mit einem Farbstoff gefüllt sind, der eine erste Farbe aufweist, und eine Druckcharakteristik derart haben, dass sie bei einem vorbestimmten Druck brechen, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine thermische Charakteristik derart hat, dass sie bei einer ersten Temperatur schmilzt, wodurch die druckempfindlichen Mikrokapseln direkt mit dem vorbestimmten Druck beaufschlagbar sind, und dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht ferner eine Farbentwicklungscharakteristik derart hat, dass sie eine zweite Farbe entwickelt, wenn sie einer über der ersten Temperatur liegenden zweiten Temperatur ausgesetzt ist.
  2. 2. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Leukopigment-Komponente und eine für diese bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, wobei die Farbentwicklerkomponente ab der ersten Temperatur thermisch schmilzt wird und die erste Leukopigment- Komponente ab der zweiten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert und so die zweite Farbe entwickelt.
  3. 3. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert.
  4. 4. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht ferner eine zweite Leukopigment-Komponente enthält, die ab einer über der zweiten Temperatur liegenden dritten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei eine dritte Farbe entwickelt.
  5. 5. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht mit einem ersten Leukopigment gefüllte, wärmeempfindliche Mikrokapseln erster Art und eine für das erste Leukopigment bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, dass die Farbentwicklerkomponente ab der ersten Temperatur schmilzt, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln erster Art eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab der zweiten Temperatur thermisch aufbrechen, und dass das erste Leukopigment ab der zweiten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwikkelt.
  6. 6. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur des ersten Leukopigments so einstellt, dass das erste Leukopigment ab der zweiten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert.
  7. 7. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht ferner mit einem zweiten Leukopigment gefüllte wärmeempfindliche Mikrokapseln zweiter Art enthält, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln zweiter Art eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab einer über der zweiten Temperatur liegenden dritten Temperatur thermisch aufbrechen und dass das zweite Leukopigment ab der dritten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei eine dritte Farbe entwickelt.
  8. 8. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Temperatur kleiner als 100°C ist.
  9. 9. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium mit einem Substrat und einer auf dem Substrat aufgebrachten druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht, in der mehrere druckempfindliche Mikrokapseln gleichmäßig verteilt sind, wobei die druckempfindlichen Mikrokapseln mit einem Farbstoff gefüllt sind, der eine erste Farbe aufweist, und eine Druckcharakteristik derart haben, dass sie unter einem vorbestimmten Druck brechen, eine erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht auf der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht aufgebracht ist, die druck- und wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine Binderkomponente für die druckempfindlichen Mikrokapseln enthält, die eine thermische Charakteristik derart hat, dass sie bei einer ersten Temperatur thermisch schmilzt, wodurch die druckempfindlichen Mikrokapseln direkt mit dem vorbestimmten Druck beaufschlagbar sind, und wobei die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine Farbentwicklungscharakteristik derart hat, dass sie bei einer über der ersten Temperatur liegenden zweiten Temperatur eine zweite Farbe entwickelt.
  10. 10. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Leukopigment-Komponente und eine für diese bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, dass die Farbentwicklerkomponente ab der ersten Temperatur thermisch schmilzt und dass die erste Leukopigment- Komponente ab der zweiten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwickelt.
  11. 11. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der ersten Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der Farbentwicklerkomponente reagiert.
  12. 12. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine auf der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht aufgebrachte zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht, die eine Farbentwicklungscharakteristik derart hat, dass sie bei einer dritten Temperatur, die über der ersten Temperatur und unter der zweiten Temperatur liegt, eine dritte Farbe entwickelt.
  13. 13. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Leukopigment-Komponente und eine für diese bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwickelt, dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine zweite Leukopigment-Komponente und eine für diese bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, und dass die zweite Leukopigment-Komponente mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente ab der dritten Temperatur reagiert und dabei die dritte Farbe entwickelt.
  14. 14. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der ersten Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert, und dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine zweite Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der zweiten Leukopigment- Komponente so einstellt, dass die zweite Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert.
  15. 15. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Grenzschicht, die zwischen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht und der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht angeordnet und ausgebildet ist, einen Kontakt des von einer gebrochenen druckempfindlichen Mikrokapsel austretenden Farbstoffs mit der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht zu verhindern.
  16. 16. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine zwischen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht und der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht angeordnete zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht, die eine Farbentwicklungscharakteristik derart hat, dass sie bei einer dritten Temperatur, die über der ersten Temperatur und unter der zweiten Temperatur liegt, eine dritte Farbe entwickelt.
  17. 17. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Leukopigment-Komponente und eine hierfür bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur thermisch schmilzt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwickelt, dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine zweite Leukopigment-Komponente und eine hierfür bestimmte zweite Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, und dass die zweite Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die dritte Farbe entwickelt.
  18. 18. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der ersten Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert, und dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine zweite Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der zweiten Leukopigment- Komponente so einstellt, dass die zweite Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert.
  19. 19. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Grenzschicht, die zwischen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht und der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht angeordnet und ausgebildet ist, einen Kontakt des aus einer gebrochenen druckempfindlichen Mikrokapsel freigesetzten Farbstoffs mit der zweiten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht zu verhindern.
  20. 20. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht mit einem ersten Leukopigment gefüllte, wärmeempfindliche Mikrokapseln erster Art und eine für die erste Leukopigment-Komponente bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln erster Art eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab der zweiten Temperatur thermisch aufbrechen, und dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwickelt.
  21. 21. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der ersten Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert.
  22. 22. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht mit einem ersten Leukopigment gefüllte, wärmeempfindliche Mikrokapseln erster Art und eine für die erste Leukopigment-Komponente bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln erster Art eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab der zweiten Temperatur thermisch aufbrechen, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwickelt, dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht mit einem zweiten Leukopigment gefüllte, wärmeempfindliche Mikrokapseln zweiter Art und eine für die zweite Leukopigment-Komponente bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln zweiter Art eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab der dritten Temperatur thermisch aufbrechen, und dass die dritte Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und so die dritte Farbe entwickelt.
  23. 23. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der ersten Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert, und dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine zweite Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der zweiten Leukopigment- Komponente so einstellt, dass die zweite Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert.
  24. 24. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch eine Grenzschicht, die zwischen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht und der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht angeordnet und ausgebildet ist, einen Kontakt des aus einer gebrochenen druckempfindlichen Mikrokapsel freigesetzten Farbstoffs mit der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht zu verhindern.
  25. 25. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht mit einem ersten Leukopigment gefüllte, wärmeempfindliche Mikrokapseln erster Art und eine für die erste Leukopigment-Komponente bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur schmilzt, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln erster Art eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab der zweiten Temperatur thermisch aufbrechen, dass das erste Leukopigment ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die zweite Farbe entwickelt, dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht mit einem zweiten Leukopigment gefüllte, wärmeempfindliche Mikrokapseln und eine für die zweite Leukopigment-Komponente bestimmte Farbentwicklerkomponente enthält, die ab der ersten Temperatur thermisch schmilzt, dass die wärmeempfindlichen Mikrokapseln zweiter Art und eine thermische Charakteristik derart haben, dass sie ab der dritten Temperatur thermisch aufbrechen, und dass die dritte Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert und dabei die dritte Farbe entwickelt.
  26. 26. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die erste wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine erste Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der ersten Leukopigment-Komponente so einstellt, dass die erste Leukopigment-Komponente ab der zweiten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert, und dass die zweite wärmeempfindliche Farbentwicklerschicht eine zweite Sensibilisierungskomponente enthält, die eine Farbentwicklungstemperatur der zweiten Leukopigment- Komponente so einstellt, dass die zweite Leukopigment-Komponente ab der dritten Temperatur mit der für sie bestimmten Farbentwicklerkomponente reagiert.
  27. 27. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch eine Grenzschicht, die zwischen der druck- und wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht und der ersten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht angeordnet und ausgebildet ist, einen Kontakt des aus einer gebrochenen druckempfindlichen Mikrokapsel ausgetretenen Farbstoffs mit der zweiten wärmeempfindlichen Farbentwicklerschicht zu verhindern.
  28. 28. Mehrfarben-Bilderzeugungsmedium nach einem der Ansprüche 9 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Temperatur kleiner als 100°C ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com