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Dokumentenidentifikation DE10021991A1 08.11.2001
Titel Verfahren zur Herstellung eines Spitzergehäuses für einen Weichminenspitzer
Anmelder Möbius & Ruppert, 91056 Erlangen, DE
Erfinder Fischer, Ernst, 91094 Langensendelbach, DE
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 05.05.2000
DE-Aktenzeichen 10021991
Offenlegungstag 08.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2001
IPC-Hauptklasse B43L 23/08
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines Spitzergehäuses (36) für einen Weichminenspitzer beschrieben, wobei in einem Formhohlraum eines Spritzgießwerkzeuges, der durch ein Formunterteil, ein Dornwerkzeug (10) mit einem Kegelstumpfabschnitt (12) und einem daran vorderseitig koaxial anschließenden Zylinderabschnitt (14) und einen Schieber (32) festgelegt ist, ein Kunststoffmaterial eingebracht wird. Der Kegelstumpfabschnitt (12) ist mit einer zu einer Abflachungs-Mantellinie (22) parallel verlaufenden Abflachung (20) ausgebildet, die sich auch entlang des Zylinderabschnittes (14) erstreckt. Der Zylinderabschnitt (14) ist mit einer Aussparung (24) mit einer Grundfläche (26) zu einer Stirnfläche (28) ausgebildet. Die Grundfläche (26) verläuft durch die zentrale Längsachse (16) und schließt mit der durch die Abflachungs-Mantellinie (22) und die zentrale Längsachse (16) verlaufenden Radialachse (30) einen spitzen Winkel (a) ein. Der Zylinderabschnitt (14) ist mit einer konvexen Fassonmesser-Schrägfläche (42) ausgebildet, die eine in die Abflachung (20) stufenlos einmündende bogenförmige Fassonmesser-Schneidkante (44) und mit der Vorderfläche (40) des Zylinderabshcnittes (14) eine V-förmige Stirnkante (48) bildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Spitzergehäuses für einen Weichminenspitzer, wobei in einen Formhohlraum eines Spritzgießwerkzeuges, der durch ein Formunterteil, ein in das Formunterteil hineinstehendes Dornwerkzeug mit einem Kegelstumpfabschnitt und einem an den Kegelstumpfabschnitt vorderseitig koaxial anschließenden Zylinderabschnitt und einen in das Formunterteil hineinstehenden Schieber festgelegt ist, ein Kunststoffmaterial eingebracht wird, wobei der Kegelstumpfabschnitt mit einer zu einer Abflachungs-Mantellinie parallel verlaufenden Abflachung ausgebildet ist, die entlang des Zylinderabschnittes bis zu dessen Vorderfläche verlängert ist.

Ein solches Verfahren bzw. ein nach diesem Verfahren hergestelltes Spitzergehäuse ist aus der DE 198 05 702 A1 bekannt. Dort ist der Zylinderabschnitt des Dornwerkzeuges mit einer Aussparung für den Schieber ausgebildet, die eine Grundfläche und eine Stirnfläche besitzt, wobei die Stirnfläche zur zentralen Längsachse des Dornwerkzeuges senkrecht orientiert ist und die Grundfläche durch die zentrale Längsachse und durch die zur Abflachung parallele Magnetlinie verläuft und zur Stirnfläche der Aussparung und zur Abflachung senkrecht orientiert ist. Der Zylinderabschnitt ist bei diesem bekannten Dornwerkzeug in Verlängerung der Abflachung mit einer Abrundung ausgebildet, so daß die sich durch die konvexe Fassonmesser-Schrägfläche ergebende Fassonmesserschneide nur eine geringe Wanddicke besitzt. Das wirkt sich auf die Schneideigenschaften aus.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem ein Spitzergehäuse für einen Weichminenspitzer mit einer Fassonmesserschneide realisierbar ist, die sehr stabil ausgebildet ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Dornwerkzeug verwendet wird, wobei der Zylinderabschnitt mit einer Aussparung ausgebildet ist, die eine Grundfläche und eine Stirnfläche besitzt, wobei die Stirnfläche zur zentralen Längsachse des Kegelstumpfabschnittes und des Zylinderabschnittes senkrecht und die Grundfläche durch die zentrale Längsachse verläuft und mit der durch die Abflachungs-Mantellinie und die zentrale Längsachse verlaufenden Radialebene einen spitzen Winkel einschließt, wobei der Zylinderabschnitt mit einer konvexen Fassonmesser-Schrägfläche ausgebildet ist, die mit der Grundfläche der Aussparung eine in die Abflachung einmündende bogenförmige Fassonmesser-Schneidkante und die mit der Vorderfläche des Zylinderabschnittes eine V-förmige Stirnkante bildet, und wobei der Zylinderabschnitt mit einer Gegenschrägfläche ausgebildet ist, die mit der Vorderfläche des Zylinderabschnittes in Bezug zur zentralen Längsachse einen zweiten spitzen Winkel und die mit der konvexen Fassonmesser-Schrägfläche einen dritten Winkel einschließt.

Das erfindungsgemäß zur Anwendung gelangende Dornwerkzeug ist einfach herstellbar, weil nur ein Dornwerkzeug mit einem Kegelstumpfabschnitt und einem sich daran vorderseitig koaxial anschließenden Zylinderabschnitt hergestellt zu werden braucht, was in einem Drehwerkzeug einfach möglich ist. Anschließend wird die Abflachung hergestellt, die sich vom Kegelstumpfabschnitt bis zur Vorderfläche des Zylinderabschnittes erstreckt. Danach oder vorher wird der Zylinderabschnitt mit der in Bezug zur Abflachung schräg geneigten Aussparung ausgebildet, wonach die konvexe Fassonmesser-Schrägfläche und die ebenflächige Gegenschrägfläche ausgebildet werden. Im Vergleich hierzu ist es bei dem aus der oben genannten DE 198 05 702 A1 bekannten Dornwerkzeug notwendig, die Abflachung um den Zylinderabschnitt gleichmäßig gekrümmt herumzuführen, was einen herstellungstechnischen Aufwand darstellt, oder die Abflachung um das bis zum Vorderende kegelig ausgebildete und am Vorderende abgerundete Dornwerkzeug entsprechend abgerundet herumzuführen.

Durch die schräge Orientierung der Grundfläche der Aussparung, durch die gegen die schräggeneigte Grundfläche stumpfwinkelig vorgesehene konvexe Fassonmesser-Schrägfläche und die einfach ebenflächig gestaltete Gegenschrägfläche ergibt sich im Spitzergehäuse eine in die Abflachung des Dornwerkzeuges, welche die Auflagefläche für ein Spitzermesser bildet, stufenlose Einmündung der Fassonmesserschneide, wobei die Fassonmesserschneide mit einer stabilen Wanddicke gestaltet ist, was sich auf die Fassonmesser- Schneideigenschaften positiv auswirkt. Durch die Gegenschrägfläche wird die Fassonmesserschneide im fertigen Spitzergehäuse noch weiter verstärkt, d. h. stabilisiert, so daß sich insgesamt ein Spitzergehäuse für einen Weichminenspitzer mit integrierter Fassonmesserschneide mit ausgezeichneten Spitzereigenschaften ergibt.

Bei dem erfindungsgemäß zur Anwendung gelangenden Dornwerkzeug kann der zur zentralen Längsachse senkrecht orientierte Schieber eine zur Grundfläche parallele Gegengrundfläche aufweisen. Die Gegengrundfläche des Schiebers und die Grundfläche des Kegelstumpfabschnittes des Dornwerkzeuges können flächig aneinander eng anliegen, d. h. der Schieber und das Dornwerkzeug können abtouchieren. Zweckmäßig kann es jedoch sein, wenn die Gegengrundfläche des Schiebers von der Grundfläche des Kegelstumpfabschnittes des Dornwerkzeuges während des Spritzgießens des Spitzergehäuses einen kleinen Spaltabstand aufweisen, d. h. nicht voll abtouchieren, so daß beim Spritzgießen im Spalt zwischen dem Schieber und dem Dornwerkzeug ein kleiner Grad aus dem Kunststoffmaterial entsteht, der beim Spitzen vorteilhaft sein kann, d. h. der die Spitzereigenschaften weiter verbessern kann.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausbildung des Dornwerkzeugs bzw. des Dornwerkzeuges in Kombination mit einem Schieber zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie eines erfindungsgemäß hergestellten Spitzergehäuses. Es zeigen

Fig. 1 in einem vergrößerten Maßstab perspektivisch eine Ausbildung des Dornwerkzeuges,

Fig. 2 eine Ansicht des Dornwerkzeuges gemäß Fig. 1 in Blickrichtung des Pfeiles II von oben,

Fig. 3 eine Vorderansicht des Dornwerkzeuges in Blickrichtung des Pfeiles III in Fig. 2 gemeinsam mit einem geschnitten gezeichneten Schieber für das Spritzgießwerkzeug zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,

Fig. 4 eine Ansicht des Dornwerkzeuges in Blickrichtung des Pfeiles IV in Fig. 2,

Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß hergestelltes Spitzergehäuse in Kombination mit einem Spitzermesser, und

Fig. 6 eine Draufsicht auf das Spitzergehäuse gemäß Fig. 5 ohne das Spitzermesser.

Fig. 1 zeigt in einem vergrößerten Maßstab perspektivisch ein Dornwerkzeug 10, das einen Kegelstumpfabschnitt 12 und einen Zylinderabschnitt 14 aufweist, der sich an den Kegelstumpfabschnitt 12 vorderseitig koaxial anschließt. Die zentrale Längsachse des Kegelstumpfabschnittes 12 und des sich daran anschließenden Zylinderabschnittes 14 ist mit der Bezugsziffer 16 bezeichnet. Mit der Bezugsziffer 18 ist ein abschnittweise gezeichneter Befestigungsabschnitt des Dornwerkzeuges 10 bezeichnet.

Das Dornwerkzeug 10 ist mit einer Abflachung 20 ausgebildet, die in Fig. 1 schraffiert gezeichnet ist. Die Abflachung 20 erstreckt sich parallel zu einer Mantellinie 22 (sh. Fig. 4) des Kegelstumpfabschnittes 12. Die Abflachung 20 ist bis zum Zylinderabschnitt 14 des Dornwerkzeuges 10 verlängert.

Der Zylinderabschnitt 14 des Dornwerkzeuges 10 ist mit einer Aussparung 24 ausgebildet. Die Aussparung 24 weist eine Grundfläche 26 (sh. beispielsweise auch Fig. 3) und eine dazu senkrecht orientierte Stirnfläche 28 auf. Die Stirnfläche 28 ist zur zentralen Längsachse 16 senkrecht orientiert. Die Grundfläche 26 der Aussparung 24 verläuft durch die zentrale Längsachse 16 und schließt mit der durch die zentrale Längsachse 16 und die Abflachungs-Mantellinie 22 verlaufenden Radialebene 30 einen spitzen Winkel a ein (sh. die Fig. 1 und 3).

Die Fig. 3 verdeutlicht außerdem abschnittweise geschnitten einen Schieber 32, der an die Aussparung 24 des Dornwerkzeuges 10 angepaßt zur zentralen Längsachse 16 senkrecht orientiert vorgesehen und mit einer zur Grundfläche 26 der Aussparung 24 des Dornwerkzeuges 10 parallelen Gegengrundfläche 34 ausgebildet ist. Die Gegengrundfläche des Schiebers 32 weist während des Spritzgießens zur Herstellung des Spitzergehäuses 36 (sh. die Fig. 5 und 6) einen kleinen Spaltabstand 38 auf, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Der Schieber 32 liegt an der Stirnfläche 28 des Dornwerkzeuges 10 eng an.

Der Zylinderabschnitt 14 weist eine zur zentralen Längsachse 16 senkrechte Vorderfläche 40 auf, er ist mit einer konvexen Fassonmesser-Schrägfläche 42 ausgebildet, die an der Grundfläche 26 der Aussparung 24 eine in die Abflachung 20 einmündende bogenförmige Fassonmesser-Schneidkante 44 bildet. Die konvexe Fassonmesser-Schrägfläche 42, die im Spitzergehäuse 36 eine Spanfläche des Fassonmessers 46 (sh. die Fig. 5 und 6) bildet, ist derartig vorgesehen, daß sie mit der Vorderfläche 40 des Zylinderabschnittes 14 eine V-förmige Stirnkante 48 bildet (sh. die Fig. 1 und 3).

Die in die Abflachung 20 stufenlos einmündende bogenförmige Fassonmesser- Schneidkante 44 zwischen der konvexen Fassonmesser-Schrägfläche 42 und der Grundfläche 26 der Aussparung 24 des Dornwerkzeuges 10 bildet im Spitzergehäuse 36 die Messerschneide des Fassonmessers 46 (sh. die Fig. 5 und 6).

Der Zylinderabschnitt 14 des Dornwerkzeuges 10 ist mit einer ebenflächigen Gegenschrägfläche 50 ausgebildet. Die Gegenschrägfläche 50 schließt mit der zentralen Längsachse 16 des Dornwerkzeuges 10 einen zweiten spitzen Winkel b und mit der konvexen Fassonmesser-Schrägfläche 42 einen dritten spitzen Winkel c ein, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Die Gegenschrägfläche 50 definiert und begrenzt im Spitzergehäuse 36 eine an das Fassonmesser 36 seitlich angrenzende Fassonmesser-Vestärkung 52 (sh. Fig. 6).

In den Fig. 1 bis 6 sind gleiche Einzelheiten jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, so daß es sich erübrigt, in Verbindung mit den Fig. 1 bis 6 alle Einzelheiten jeweils detailliert zu beschreiben.

Fig. 5 zeigt - wie bereits erwähnt worden ist - längsgeschnitten eine Ausbildung des Spitzergehäuses 36 mit einem Spitzermesser 54, das mittels einer Schraube 56 an einer durch die Abflachung 20 des Dornwerkzeuges 10 definierten Auflagefläche 58 des Spitzergehäuses 36 fixiert ist.

Durch den zylindrischen Befestigungsabschnitt 18 des Dornwerkzeuges 10 ist ein Zylinderabschnitt 60 des Spitzergehäuses 36 festgelegt. Durch den Kegelstumpfabschnitt 12 des Dornwerkzeuges 10 ist ein an den Zylinderabschnitt 60 angrenzender kegelstumpfförmiger Spitzerabschnitt 62 des Spitzergehäuses 36 festgelegt. Entlang dieses kegelstumpfförmigen Spitzerabschnittes 62 wird das Spitzermesser 54 wirksam.

An den kegelstumpfförmigen Spitzerabschnitt 62 grenzt der Fassonmesserabschnitt 64 des Spitzergehäuses 36 mit der bogenförmigen Fassonmesser-Schneidkante 44 bzw. mit dem Fassonmesser 46 an. Dem Fassonmesser 46 ist ein Sammelraum 66 des Spitzergehäuses 36 zugeordnet, der zum Sammeln von abgespitztem Material dient. Der Sammelraum 66 ist einerseits durch den Schieber 32 und andererseits durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Zylinderabschnitt 14 des Dornwerkzeuges 10 bestimmt. Der Sammelraum 66 ist unterseitig durch einen Boden 68 des Spitzergehäuses 36 abgeschlossen, so daß die Spitzerabfälle im Sammelraum 66 sicher festgehalten werden. Ein ungewolltes bzw. unerwünschtes Herausfallen von abgespitztem Material der weichen Mine eines Kosmetikstiftes o. dgl., der mit dem erfindungsgemäßen Spitzer gespitzt und gleichzeitig fassoniert wird, wird mit dem erfindungsgemäß hergestellten Spitzer also zuverlässig vermieden. Bezugsziffernliste 10 Dornwerkzeug

12 Kegelstumpfabschnitt (von 10)

14 Zylinderabschnitt (von 10)

16 zentrale Längsachse (von 10)

18 Befestigungsabschnitt (von 10)

20 Abflachung (von 12 und 14)

22 Mantellinie (von 12 für 20)

24 Aussparung (in 14)

26 Grundfläche (von 24)

28 Stirnfläche (von 24)

30 Radialebene (zwischen 16 und 22)

32 Schieber

34 Gegengrundfläche (von 32)

36 Spitzergehäuse

38 Spaltabstand (zwischen 26 und 34)

40 Vorderfläche (von 14)

42 konvexe Fassonmesser-Schrägfläche (an 14)

44 bogenförmige Fassonmesser-Schneidkante (zwischen 42 und 26)

46 Fassonmesser (von 36)

48 V-förmige Stirnkante (von 42 an 40)

50 Gegenschrägfläche (an 14)

52 Fassonmesser-Verstärkung (von 36)

54 Spitzermesser (an 36)

56 Schraube (für 54)

58 Auflagefläche (für 54)

60 Zylinderabschnitt (von 36)

62 kegelstumpfförmiger Spitzerabschnitt (von 36)

64 Fassonmesserabschnitt (von 36)

66 Sammelraum (in 36)

68 Boden (von 66)


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung eines Spitzergehäuses (36) für einen Weichminenspitzer, wobei in einem Formhohlraum eines Spritzgießwerkzeuges, der durch ein Formunterteil, ein Dornwerkzeug (10) mit einem Kegelstumpfabschnitt (12) und einem an den Kegelstumpfabschnitt (12) vorderseitig koaxial anschließenden Zylinderabschnitt (14) und einen Schieber (32) festgelegt ist, ein Kunststoffmaterial eingebracht wird, wobei der Kegelstumpfabschnitt (12) mit einer zu einer Abflachungs-Mantellinie (22) parallel verlaufenden Abflachung (20) ausgebildet ist, die entlang des Zylinderabschnittes (14) bis zu dessen Vorderfläche (40) verlängert ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dornwerkzeug (10) verwendet wird, wobei der Zylinderabschnitt (14) mit einer Aussparung (24) ausgebildet ist, die eine Grundfläche (26) und eine Stirnfläche (28) besitzt, wobei die Stirnfläche (28) zur zentralen Längsachse (16) des Dornwerkzeuges (10) senkrecht und die Grundfläche (26) durch die zentrale Längsachse (16) verläuft und mit der durch die Abflachungs-Mantellinie (22) und die zentrale Längsachse (16) verlaufenden Radialebene (30) einen spitzen Winkel (a) einschließt, wobei der Zylinderabschnitt (14) mit einer konvexen Fassonmesser-Schrägfläche (42) ausgebildet ist, die mit der Grundfläche (26) der Aussparung (24) eine in die Abflachung (20) stufenlos einmündende bogenförmige Fassonmesser-Schneidkante (44) und mit der Vorderfläche (40) des Zylinderabschnittes (14) eine V-förmige Stirnkante (48) bildet, und wobei der Zylinderabschnitt (14) mit einer Gegenschrägfläche (50) ausgebildet ist, die mit der Vorderfläche (40) in Bezug zur zentralen Längsachse (16) einen zweiten spitzen Winkel (b) und die mit der konvexen Fassonmesser-Schrägfläche (42) einen dritten Winkel (c) einschließt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dornwerkzeug (10) verwendet wird, bei dem der zur zentralen Längsachse (16) senkrecht orientierte Schieber (32) eine zur Grundfläche (26) der Aussparung (24) parallele Gegengrundfläche (34) aufweist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dornwerkzeug (10) verwendet wird, wobei die Gegengrundfläche (34) des Schiebers (32) und die Grundfläche (26) der Aussparung (24) des Zylinderabschnittes (14) des Dornwerkzeuges (10) flächig aneinander eng anliegen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dornwerkzeug (10) verwendet wird, wobei die Gegengrundfläche (34) des Schiebers (32) von der Grundfläche (26) der Aussparung (24) des Zylinderabschnittes (14) des Dornwerkzeuges (10) einen kleinen Spaltabstand (38) aufweist.






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