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Dokumentenidentifikation DE10023522A1 15.11.2001
Titel Fahrrad
Anmelder Günzel, Bernd, Dipl.-Ing., 90547 Stein, DE
Erfinder Günzel, Bernd, Dipl.-Ing., 90547 Stein, DE
DE-Anmeldedatum 09.05.2000
DE-Aktenzeichen 10023522
Offenlegungstag 15.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2001
IPC-Hauptklasse B60F 3/00
IPC-Nebenklasse B62K 13/00   B63H 9/04   B63H 16/18   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Fahrrad, welches als Fortbewegungsmittel auf dem Land und auf dem Wasser genutzt werden kann.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Fahrrad, welches als Fortbewegungsmittel auf dem Land und auf dem Wasser genutzt werden kann.

Stand der Technik sind Fahrräder für die Fortbewegung auf dem Land, sowie Wasserfahrzeuge mit Muskelantrieb - wie z. B. in EP 0 531 260 A1 beschrieben.

Heutzutage werden immer extremere Strecken bspw. von Mountainbike-Fahrern ausgewählt. Doch dort, wo ein Fluß, ein See oder eine Meeresbucht den Weg versperrt, geht es nicht weiter. Das Problem kann gelöst werden durch ein Fahrrad, welches auf dem Land und auf dem Wasser einsatzbereit ist.

Die dafür erforderlichen Teile können auch bei Fahrrädern, die bereits ausgeliefert wurden, nachgerüstet werden.

Besonders praktisch ist die Variante gemäß Fig. 5a/5b/5c/9. Man stellt die optimale Größe der Schwimmkörper ein, setzt sich auf das Fahrrad und kann vom Land ins Wasser, auf dem Wasser und natürlich vom Wasser wieder auf das Land fahren.

Flußaufwärts auf dem Land und flußabwärts auf dem Wasser - solche Fahrradtouren sind nun endlich - ohne Boot bzw. Schiff möglich. Bezugszeichenliste 1 Rad

2 Radachse

3 Schwimmkörper

4 "Schaufeln"

5 Pedale


Anspruch[de]
  1. 1. Fahrrad, dadurch gekennzeichnet, daß es auf dem Land und auf dem Wasser als Fortbewegungsmittel eingesetzt werden kann - auf dem Land in bekannter Art und Weise und auf dem Wasser mittels (bspw. im Bereich des Vorder- und Hinterrades) beidseitig angeordneten Schwimmkörpern, deren Volumen beliebig veränderbar ist, mit einem Hinterrad, das ähnlich einem Schaufelrad funktioniert und dadurch eine Umwandlung der Energie aus der Rotation des Rades in eine Translation des gesamten Fahrrades ermöglicht, sowie mit einem Vorderrad, welches (bspw. durch eine entsprechende Form der Schwimmkörper, die sich im Bereich des Vorderrades befinden) ein Steuern des Fahrrades auf dem Wasser erlaubt.
  2. 2. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Schwimmkörper an den Achsen des Vorder- bzw. Hinterrades erfolgt.
  3. 3. Fahrrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fortbewegung auf dem Land die Schwimmkörper bspw. gemäß Fig. 1a od. 5a angebracht werden, und für die Fortbewegung auf dem Wasser diese Schwimmkörper - ähnlich einer Ziehharmonika - vergrößert (Fig. 1b bzw. 5b) und in die optimale Position (z. B. gemäß Fig. 2, 3, 4 oder 5c) verschoben werden können.
  4. 4. Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schwimmkörper beliebiger Form (z. B. gemäß Fig. 6, 6a, 6b oder 6c) jedoch mit geringem Strömungswiderstand verwendet werden, in welche Öffnungen integriert sind, durch welche die Luft eindringen (Volumenvergrößerung) bzw. entweichen (Volumenverkleinerung) kann; Öffnungen, die aber beim Erreichen des gewünschten Schwimmkörpervolumens wasser- u. luftdicht verschlossen werden.
  5. 5. Fahrrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Volumen der Schwimmkörper sehr leicht ändern läßt (z. B. Einbau von Federn o. ä. in die Schwimmkörper oder Verwendung eines elastischen Materials für die Schwimmkörper).
  6. 6. Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen des Hinterrades so ausgebildet werden, daß sie - analog den Schaufeln eines Schaufelrades - im Wasser als Antrieb dienen (z. B. gemäß Fig. 7), oder daß in einem "normalen" Hinterrad kurze "Schaufeln" ergänzt werden, die dann auch als Antrieb dienen (z. B. gemäß Fig. 8).
  7. 7. Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper, die an der Hinterachse befestigt sind, sich zusammen mit dem Hinterrad drehen und - dadurch daß die Schwimmkörper entsprechend profiliert oder ringsum "Schaufeln" angeordnet sind - wie ein Schaufelradantrieb wirken (z. B. gemäß Fig. 9).
  8. 8. Fahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Segel - das sich schnell auf und abbauen läßt - angeordnet wird.






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