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Dokumentenidentifikation DE69520612T2 15.11.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0670226
Titel Verfahren zur Aufbereitung von bildaufzeichnenden Materialien und sein Recycle-Apparat
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Saitoh, Tadashi, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Tanikawa, Kiyoshi, Aoba-ku, Kanagawa-ken, JP;
Murakami, Kakuji, Kamakura-shi, Kanagawa-ken, JP;
Tokita, Toshiaki, Zama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Fujita, Shigeru, Machida-shi, Tokyo, JP
Vertreter Schwabe, Sandmair, Marx, 81677 München
DE-Aktenzeichen 69520612
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.02.1995
EP-Aktenzeichen 951027747
EP-Offenlegungsdatum 06.09.1995
EP date of grant 11.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2001
IPC-Hauptklasse B41M 7/00
IPC-Nebenklasse G03G 21/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Recyceln eines Aufzeichnungsmaterials mit wenigstens einem Oberflächenabschnitt, der in Kontakt mit Wasser anschwillt und der durch das elektrofotografische Verfahren, das thermische Übertragungsverfahren oder das Tintenstrahlverfahren unter Verwendung einer Heißschmelztinte abgeschiedene Bilder darauf trägt; und einen Apparat zum Recyceln des oben erwähnten Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterials.

Das Verfahren und der Apparat zum Recyceln des Bildabscheidungs- Aufzeichnungsmaterials gemäß der vorliegenden Erfindung kann auf eine Medientafel angewendet werden, die dazu in der Lage ist, die darauf ausgebildeten Bilder automatisch zu löschen.

Diskussion des Hintergrunds

Mit der jüngsten Verbreitung von Druckern und Kopiergeräten, die verschiedene Arten von Bildausbildungsprozessen verwenden, wie zum Beispiel ein elektrofotografisches Verfahren, ein thermisches Übertragungsverfahren oder ein Tintenstrahlverfahren, das eine Heißschmelztinte verwendet, wurden eine große Menge an Papier verwendet und verbraucht. Dies hat Probleme hinsichtlich der Umweltzerstörung der Erde aufgrund von Entwaldung verursacht, da Papier im Allgemeinen als Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, das Pulpe bzw. Zellstoff als Rohmaterial verwendet. Zusätzlich wurde mit der Erhöhung des Verbrauchs des Papiers das Problem der Abfallbehandlung ernsthaft.

Ein transparentes Blatt wird ebenso als Aufzeichnungsmaterial für einen Overheadprojektor (OHP) verwendet. Ein derartiges transparentes Blatt verwendet als Basismaterial einen Kunststofffilm, wie zum Beispiel einen Polyesterfilm. Die meisten Rohmaterialien, die in einem derartigen Kunststofffilm verwendet werden, sind aus Petroleum bzw. Erdöl gemacht. Es ist deshalb wünschenswert, unter Berücksichtigung der Belastung von Ölressourcen effizient die Ressourcen zu nutzen. Zusätzlich weisen die meisten Kunststofffilme keine Bioabbaubarkeit auf, so dass, nachdem diese Kunststofffilme weggeworfen wurden, sie auf dem mehr als Staub bzw. Schmutz treiben. Infolgedessen wird eine Umweltstörung verursacht.

Herkömmlicherweise werden, um die obigen Probleme zu lösen, gebrauchtes Papier oder Filme bzw. Folien gesammelt und wieder einem Schlagen oder Schmelzen unterzogen, um derartige Aufzeichnungsmaterialien zu recyceln. Jedoch kann die Energie nicht bei diesem Recyclingverfahren effizient genutzt werden, mit dem Ergebnis, dass die Kosten im Vergleich zu dem Fall, wo Papier und Filme bzw. Folien aus neuen Rohmaterialien hergestellt werden, höher werden können, oder die Qualität des Papiers und der Folien, die durch das oben erwähnte Recycelverfahren erhalten werden, gesenkt wird.

Ein Verfahren zum Recyceln von Papier und Folien, auf denen Bilder durch den elektrofotografischen Prozess abgeschieden wurden, wurde vorgeschlagen, wie in den japanischen, offengelegten Patentanmeldungen 1-101576 und 1-101577 offenbart ist. Gemäß diesem Verfahren wird ein Kopierpapier oder eine Folie, das bzw. die ein Tonerbild trägt, in ein Lösungsmittel eingetaucht, in dem die Tonerbilder, die auf dem Kopierpapier oder der Folie ausgebildet sind, lösbar sind, und sie werden dann einer Ultraschallwellenbehandlung unterzogen, wodurch Tonerbilder von dem Kopierpapier oder der Folie entfernt werden. Da die Lösungsmittel, die im Allgemeinen bei diesem Verfahren verwendet werden, wie zum Beispiel Aceton/Trichlen und Methyl-Butyl-Keton entzündlich und toxisch sind, ist dieses Verfahren unter dem Blickwinkel der Sicherheit und Hygiene nicht gut. Weiter wird dieses Recyclingverfahren erzielt, indem die Tonerbilder in dem Lösungsmittel gelöst werden, so dass das Lösungsmittel mit dem Toner innerhalb einer kurzen Zeitdauer kontaminiert wird. Deshalb ist eine große Menge an Lösungsmittel erforderlich. Zusätzlich gibt es das Problem, dass die Tonerkomponente, wenn sie einmal in dem Lösungsmittel gelöst worden ist, wieder auf der Oberfläche des Papiers abgeschieden wird, um die Tonerablagerung zu induzieren. Es ist sehr schwierig, derartige Probleme zu lösen.

Es wurde ein Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial vorgeschlagen, das aus einem nicht absorbierenden Material, wie zum Beispiel Kunststoffen, Metallen, Papier, in das Flüssigkeiten kaum eindringen, und Keramiken, hergestellt ist, wie in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 1-297294 offenbart ist. Gemäß diesem Recyclingverfahren wird ein thermoschmelzendes Lösungsglied auf das Tonerbild tragende Aufzeichnungsmaterial unter der Anwendung von Hitze darauf gelegt, wodurch Tonerbilder von dem Aufzeichnungsmaterial abgeschält werden.

Weiter wurde ein platt geformtes Bildtrageglied vorgeschlagen, um Bilder darauf zu tragen, wie in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 4-67043 offenbart ist. Dieses bildtragende Glied kann neu verwendet werden, indem eine Seite des Blattes lösbar gemacht wird und diese Art von Blatt unterscheidet sich von einem einfachen Kopierpapier, indem das Blatt markiert wird.

Durch derartige Recyclingverfahren kann nicht nur einfaches Kopierpapier als Aufzeichnungsmaterial verwendet werden, sondern es ist auch notwendig, ein Aufzeichnungsmaterial mit schwacher bzw. schlechter Adhäsion zu den Tonerbildern auszuwählen, oder ein Aufzeichnungsmaterial einer Löse-Behandlung zu unterziehen, um das Entfernen der Tonerbilder von dem Aufzeichnungsmaterial zu erleichtern. Bei derartigen Recyclingverfahren bedeutet ein leichtes Lösen der Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial eine ungenügende Fixier-Leistungsfähigkeit der aufgezeichneten Bilder. Wenn deshalb die Bilder, die auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden wurden, durch Kleidung und Finger gerieben werden, fallen die Bilder leicht von dem Aufzeichnungsmaterial ab und die Kleidung und Finger werden mit Toner beschmutzt.

Um die zuvor erwähnten Probleme zu lösen, schlugen die Erfinder der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Recyceln eines bildtragenden Aufzeichnungsmaterials vor, wobei wenigstens ein Teil des Aufzeichnungsmaterials eine Papierschicht umfasst, die Cellulosefasern umfasst, wie in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 7-13383 offenbart ist. Dieses Recyclingverfahren umfasst die Schritte der Imprägnierung bzw. des Tränkens des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials mit einer Wasser enthaltenden Flüssigkeit, um die Haftung zwischen der Papierschicht und der thermisch flexiblen Tinte aufzuweichen, die auf der Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials abgeschieden ist; und bringt ein Bildlöseglied in Druckkontakt mit der bildtragenden Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials; und löst die Tinte von der Papierschicht. Dieses Recyclingverfahren hat die Vorteile, dass Bilder, die auf einem einfachen Kopierpapier zur allgemeinen Verwendung ausgebildet worden sind, ebenso davon entfernt werden können und es kein Problem im Hinblick auf die Sicherheit gibt.

Bei der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 6-289754 haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung ein Apparat vorgeschlagen, um das Bildtrage- Aufzeichnungsmaterial zu recyceln, um das Recycelverfahren zu verkörpern, wie in der japanischen offengelegten Patentanmeldung 7-13383 offenbart ist. Es wurde herausgefunden, dass dieses Recyclingverfahren nicht nur auf das oben erwähnte Aufzeichnungsmaterial, das hauptsächlich Cellulosefasern umfasst, angewendet werden kann, sondern ebenso auf ein Aufzeichnungsmaterial, das wenigstens einen Oberflächenabschnitt umfasst, der dazu in der Lage ist, in Kontakt mit Wasser anzuschwellen und der abgeschiedene Bilder trägt.

Das herkömmliche Recyclingverfahren, wie in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 7-13383 offenbart, hat jedoch Nachteile. Wenn nämlich das Aufzeichnungsmaterial viele feste bzw. flächendeckende Bilder darauf trägt, ist es schwierig, das Bildlöseglied von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial zu trennen. In einem derartigen Fall muss eine große Menge Wasser enthaltender Flüssigkeit (im Folgenden als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit bezeichnet) auf das Aufzeichnungsmaterial angewendet werden, um die Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial perfekt zu entfernen. Weiter muss die Temperatur beträchtlich erhöht werden, wenn die Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial zu dem Bildlöseglied übertragen werden. Zusätzlich ist die Art des Aufzeichnungsmaterials und die Art des Materials zur Verwendung in dem Bild relativ beschränkt, um dieses Recyclingverfahren auszuführen.

Die Nachteile des herkömmlichen Recyclingverfahrens werden nun im Detail unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert.

Gemäß dem Recyclingverfahren der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 7- 13383 wird die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial angewendet, um die Haftung zwischen dem Bild und dem Aufzeichnungsmaterial zu verringern, und das Bildlöseglied, an dem das Bild leichter haften kann, als an dem Aufzeichnungsmaterial, wird in Kontakt mit der bildtragenden Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials unter Anwendung von Druck und/oder Hitze darauf gebracht, wodurch das Tintenbild von dem Aufzeichnungsmaterial zu dem Bildlöseglied übertragen wird.

Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform eines Apparats zum Erzielen des oben erwähnten herkömmlichen Recyclingverfahrens zeigt. Ein bildtragendes Aufzeichnungsmaterial 15, das auf ein Papierzuführfach platziert ist, wird zu einer Führungsplatte 3 durch eine Papierzuführrolle 2 transportiert bzw. gesendet und zu einer Bildlöserolle 5 durch eine Transportrolle 4 geführt, wobei die Bildabscheidefläche des Aufzeichnungsmaterials 15 zu der Führungsplatte 3 geführt wird. Bei diesem Aufbau wird eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 auf die Oberfläche der Bildlöserolle 5 mittels einer Flüssigkeitszuführrolle 6 zugeführt. Deshalb wird die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial 15 angewendet, wenn das Aufzeichnungsmaterial 15 entlang der Bildlöserolle 5 transportiert wird, so dass die bildtragende Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials 15 mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 getränkt wird. Nachdem das bildtragende Aufzeichnungsmaterial 15 veranlasst worden ist, durch einen Spalt zwischen der Bildlöserolle 5 und einer Hitzeanwendungsrolle 8 mit der Anwendung von Hitze und Druck auf das Aufzeichnungsmaterial 15 hindurch zu gelangen, wird das Aufzeichnungsmaterial 15 von der Bildlöserolle 5 mittels einer Trennklaue 9 getrennt.

Die Bestandteile zum Bilden des Bildes (im Folgenden als bildbildendes Material bezeichnet), das zu der Bildlöserolle 5 übertragen wird, werden durch ein Reinigungsglied 10 gereinigt und dann wird die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 wiederum auf die Oberfläche der Bildlöserolle 5 für den nächsten Recyclingprozess angewendet.

Das Aufzeichnungsmaterial 15, das frei von Bildern ist, die von der Bildlöserolle 5 getrennt werden, wird zu einem Trocknungsband 12 mittels einer ersten Transportrolle 11 geführt, um das Aufzeichnungsmaterial 15 zu trocknen. Dann wird das Aufzeichnungsmaterial 15 zu einem Papieraufnahmefach 13 durch eine zweite Transportrolle 11 transportiert. Das Aufzeichnungsmaterial 15, das von dem Papieraufnahmefach 13 abgegeben wird, wird von den Bildern gereinigt, so dass es bereit ist, wieder verwendet zu werden.

Einer der Nachteile bei einer derartigen Ausführungsform des herkömmlichen Recyclingverfahrens ist, dass, wenn ein einfaches Papier als Aufzeichnungsmaterial 15 verwendet wird, es notwendig ist, die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 auf das Papier in einem derartigen Umfang anzuwenden, dass das Papier im Wesentlichen mit der Flüssigkeit 7 gesättigt ist, um die Bilder von dem Papier perfekt abzuschälen. Wenn eine große Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Aufzeichnungsmaterial angewendet wird, wird die Energie, die zum Trocknen des Aufzeichnungsmaterials erforderlich ist, erhöht. Es ist deshalb unmöglich, den Recyclingprozess mit einer hohen Geschwindigkeit auszuführen. Ein einfaches Papier schwillt in Kontakt mit der Wasserkomponente, die in der Bildentfernungsförderungsflüssigkeit enthalten ist, so dass die Steifigkeit des Papiers verringert wird, und zwar mit dem Ergebnis, dass es erschwert ist, das nasse Papier in dem Recyclingapparat zu transportieren, wie in Fig. 1 gezeigt ist, und die Größe des Papiers wird schließlich anders, als die Originalgröße. Wenn zusätzlich eine große Menge an Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit angewendet werden muss, nimmt die Größe des Behälters zum Speichern der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit darin notwendigerweise zu, wodurch die Größe des Recyclingapparats größer wird. Wenn weiter das bildfreie Aufzeichnungsmaterial getrocknet wird, wird eine große Menge an Wasser verdampft, so dass es Probleme dahingehend gibt, dass die Feuchtigkeit abnormal in dem Recyclingapparat zunimmt und der Wasserdampf in dem Recyclingapparat kondensiert, um Probleme bei elektrischen Schaltungen zu induzieren.

Das andere Problem des oben erwähnten herkömmlichen Recyclingapparats liegt darin, dass es schwierig sein kann, das Aufzeichnungsmaterial von dem Bildlöseglied zu trennen, nachdem die Bilder an dem Bildlöseglied zum Haften gebracht wurden und darauf durch die Anwendung von Hitze und Druck übertragen wurden. Das Auftreten dieses Problems hängt von der Art des Materials, das in dem Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, der Art des bildausbildenden Materials und der Art des Bildmusters, das auf dem Aufzeichnungsmaterial ausgebildet ist, ab. Einer der Gründe für dieses Problem liegt darin, dass die Adhäsion des Bildes auf dem Aufzeichnungsmaterial nicht ausreichend reduziert werden kann, obwohl die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf die Bildabscheideoberfläche des Aufzeichnungsmaterials angewendet wird. Wenn die Fläche der Bildabschnitte in dem gesamten Aufzeichnungsmaterial relativ klein ist, kann das Aufzeichnungsmaterial leicht von dem Bildlöseglied mit keiner Schwierigkeit getrennt werden. In dem Fall, wo das Bildmuster, das auf dem Aufzeichnungsmaterial ausgebildet ist, viele feste bzw. flächendeckende Bilder enthält, wird die Trennung des Aufzeichnungsmaterial von dem Bildlöseglied schwierig, weil der Kontaktbereich des Aufzeichnungsmaterials und des Bildlöseglieds groß ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist deshalb das erste Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum effizienten Recyceln eines Aufzeichnungsmaterials bereitzustellen, auf dem Bilder mit einem thermoplastischen oder thermoschmelzenden Material abgeschieden wurden und zwar mittels Bilderzeugungsverfahren, wie zum Beispiel einem elektrofotografischen Prozess, einem thermischen Übertragungsprozess oder Tintenstrahlprozess unter Verwendung einer heiß schmelzenden Tinte, um ein bildfreies Aufzeichnungsmaterial ohne irgendwelche Tonerabscheidung zu erzielen.

Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Apparat bereitzustellen, um das zuvor erwähnte bildtragende Aufzeichnungsmaterial, das frei von herkömmlichen Nachteilen ist, zu recyceln.

Genauer sind Ziele der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein Apparat zum Recyceln eines bildtragenden Aufzeichnungsmaterials bereitzustellen, wobei bei diesem Verfahren und Apparat die Energie, die zum Recyceln des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials erforderlich ist, reduziert werden kann, die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht werden kann, das bildtragende Aufzeichnungsmaterial verlässlich transportiert werden kann, die Änderung in der Größe des Aufzeichnungsmaterials, das dem Recyclingprozess unterzogen ist, verhindert werden kann, das Recyclingsystem einfach gemacht werden kann, um den Apparat hinsichtlich der Größe zu minimieren, und die Probleme, die durch Verdampfen einer großen Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verursacht werden, vermieden werden können.

Weiterhin sind es Ziele der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein Apparat bereitzustellen, um das bildtragende Aufzeichnungsmaterial zu recyceln, bei dem die Beschränkung hinsichtlich des Aufzeichnungsmaterials und der Art des bildausbildenden Materials minimiert werden kann und die Erfordernisse für das Bildlöseglied können durch Verringern der thermischen Energie verringert werden, die auf das Bildlöseglied angewendet wird, um die Bilder zu dem Bildlöseglied zu übertragen. Zusätzlich sind es Ziele der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein Apparat zum Recyceln des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials bereitzustellen, bei dem die Bildentfernung sicher und ökonomisch erzielt werden kann, indem das Bildlöseglied wiederholt verwendet wird und kein bildausbildendes Material auf dem Aufzeichnungsmaterial verbleibt, ohne den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials abzuschälen.

Das oben erwähnte erste Ziel der vorliegenden Erfindung kann durch ein Verfahren zum Recyceln eines Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterials mit einem Oberflächenabschnitt, der in Berührung mit Wasser anschwillt und darauf abgeschiedene Bilder mit einem thermoplastischen oder thermoschmelzenden bildausbildenden Material umfasst, erzielt werden, wobei die folgenden Schritte umfasst sind:

(c) eine wasserenthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit wird auf den Bildabscheidungs-Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials angewendet,

(b) ein Bildlöseglied wird in Kontakt mit dem Bildabscheidungs- Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials gebracht, um die Bilder zu dem Bildlöseglied zu übertragen, um die Bilder von dem Bildabscheidungs- Aufzeichnungsmaterial zu entfernen, und

(c) Wärme bzw. Hitze wird auf das Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterial angewendet, um die Haftung der Bilder an dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials zu schwächen, und zwar zumindest nach dem Schritt (a), dadurch gekennzeichnet, dass die wasserenthaltende Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf den Bildabscheidungs-Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials angewendet wird, und zwar mit einer Überzugsmenge in dem Bereich von 8 ug/cm² bis 8 mg/cm², d. h. 9,005 g/A4-Größe bis 5 g/A4-Größe, und dadurch, dass

die Wasserkomponente der wasserenthaltenden Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit in dem Bildabscheidungs-Oberflächenabschnitt gehalten wird, indem ein Dichtungsglied bzw. ein Versiegelungselement verwendet wird.

Das zweite Ziel der vorliegenden Erfindung kann durch ein Apparat zum Recyceln eines Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterials erzielt werden, das einen Oberflächenabschnitt umfasst, der in Kontakt mit Wasser anschwillt und darauf abgeschiedene Bilder trägt, die ein bildausbildendes Material umfassen, und der folgendes umfasst:

eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Anwendungseinrichtung zum Anwenden einer wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt des Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterials mit einer Überzugsmenge in einem Bereich von 8 pg/cm² bis 8 mg/cm², d. h. 0,005 g/A4- Größe bis 5 g/A4-Größe;

eine Wasserverdampfungs-Verhinderungseinrichtung zum Halten der Wasserkomponente der wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt des Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterials, auf das die wasserenthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit angewendet wird;

eine Wärmeanwendungseinrichtung zum Erwärmen von wenigstens dem Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterial, auf das die wasserenthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit angewendet worden ist, und zwar in einer solchen Art und Weise, dass die Wasserkomponente der wasserenthaltenden Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt gehalten wird; und

eine Bildlöseeinrichtung, die ein Bildlöseglied umfasst, um die abgeschiedenen Bilder von dem Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterial durch Übertragen der abgeschiedenen Bilder auf das Bildlöseglied zu entfernen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Eine vollständige Würdigung der Erfindung und vieler der damit zusammenhängenden Vorteile werden leicht erzielt, wenn sie besser unter Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung verstanden werden, wenn sie in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet werden, wobei:

Fig. 1 eine schematische Ansicht ist, die ein Beispiel eines herkömmlichen Apparats zum Recyceln des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials zeigt;

Fig. 2(a) bis 2(h) schematische Querschnittsansichten sind, die die Beispiele des Recyclingverfahrens zeigen, und zwar gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der eine Wasserkomponente einer wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die auf den Bildabscheidungs-Oberflächenabschnitt eines Aufzeichnungsmaterials angewendet wird, durch Verwendung eines Dichtgliedes bzw. Siegelungselements gehalten werden kann;

Fig. 3(a) und 3(b)sind schematische Querschnittsansichten, die die Beispiele des Recyclingverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen, bei denen ein Bildabscheidungs-Aufzeichnungsmaterial durch ein Dichtglied bzw. Siegelungselement abgedichtet wird, das darin eine Heizeinrichtung umfasst;

Fig. 4 ist eine schematische Ansicht, die den Aufbau einer Bildübertragungseinheit eines Apparats zum Recyceln des Bildabscheidungs- Aufzeichnungsmaterials zeigt, das im Beispiel 3 verwendet wird;

Fig. 5(a), 5(b) und 5(c) sind schematische Ansichten, die die Beispiele des Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen, der jeweilig in den Beispielen 4, 6 und 7 verwendet wird;

Fig. 6(a) und 6(b) sind schematische Ansichten, die die Beispiele des herkömmlichen Recyclingapparats zeigen, der jeweilig in Vergleichsbeispielen 2 und 4 verwendet wird;

Fig. 7 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel eines Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und zwar im Beispiel 8 verwendet;

Fig. 8 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel des Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, der in Beispiel 10 verwendet wird;

Fig. 9 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel des Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, der in Beispiel 13 verwendet wird;

Fig. 10(a) bis 10(c) sind schematische Querschnittsansichten zur Erläuterung des Mechanismus der Bildabschäleoperation, die erzielt wird, indem der Apparat verwendet wird, wie er in Fig. 9 gezeigt ist;

Fig. 11 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel des Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, der in Beispiel 21 verwendet wird;

Fig. 12 ist eine teilweise Schnittansicht einer Trommel x4, die in dem Apparat der Fig. 11 gezeigt ist;

Fig. 13 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel des Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, der in Beispiel 24 verwendet wird; und

Fig. 14 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel des Recyclingapparats gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, der in Beispiel 38 verwendet wird.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Um eine sogenannte Hartkopie eines Aufzeichnungsmaterials zu erhalten, werden herkömmlicherweise viele Verfahren vorgeschlagen; zum Beispiel der elektrofotografische Prozess, der einen trockenen oder flüssigen Toner verwendet, der thermische Übertragungs-Aufzeichnungsprozess, der ein thermoschmelzendes Tintenblatt verwendet, der thermische Diffusionsübertragungs-Aufzeichnungsprozess, der eine thermisch diffundierende Farbe verwendet, der Tintenstrahlprozess, der eine heißschmelzende Tinte verwendet, der thermosensitive Aufzeichnungsprozess, der ein Material verwendet, das dazu in der Lage ist, eine Farbausbildung zu induzieren, indem Hitze darauf angewendet wird, der Silbersalz-Diffusions- Übertragungsprozess und vielfältige Druckprozesse, wie zum Beispiel Offset- Drucken, Tiefdruck, Buchdruck und Siebdruck. Bei der vorliegenden Erfindung wird ein Bild, das ein thermoplastisches oder thermoschmelzendes Material umfasst, in der Gestalt eines dünnen Films auf dem Oberflächenabschnitt eines Aufzeichnungsmaterials durch den elektrofotografischen Prozess, thermischen Übertragungs-Aufzeichnungsprozess, Tintenstrahlprozess und andere herkömmliche Druckprozesse abgeschieden. In diesem Fall muss das gesamte Bild nicht notwendigerweise durch einen kontinuierlichen, dünnen Film ausgebildet sein. Das Bild in der Gestalt eines dünnen Films bedeutet, dass das bildausbildende Material nicht tief in das Aufzeichnungsmaterial in dessen Dickenrichtung eindringt oder das bildausbildende Material wird nicht wesentlich auf der Molekularebene durch das Aufzeichnungsmaterial adsorbiert, und zwar anders als bei einem bildausbildenden Material, wie zum Beispiel eine wasserlösliche Tinte, die Farbe enthält. Wenn zum Beispiel Bilder auf einem Aufzeichnungsmaterial durch den elektrofotografischen Prozess ausgebildet werden, wobei ein trockener Toner in einer solchen Art und Weise verwendet wird, dass Tonerteilchen nicht durch die Innenseite des Aufzeichnungsmaterials dringen, obwohl ein Zeichenbild gepunktet ist und Tonerteilchen unabhängig auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden werden, so glaubt man, dass jene Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial durch das Recyclingverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung entfernt werden können.

Gemäß der vorliegenden Erfindung gibt es ein Verfahren zum Recyceln eines Aufzeichnungsmaterials, das wenigstens einen Oberflächenabschnitt umfasst, der in Kontakt mit Wasser anschwillt und abgeschiedene Bilder trägt, die ein thermoplastisches oder thermoschmelzendes Material umfassen.

Dieses Recyclingverfahren umfasst die Schritte von (a) Anwenden einer Wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild, (b) in Kontaktbringen eines Bildlösegliedes mit dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild, um die Bilder auf das Bildlöseglied zu übertragen, um die Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zu entfernen und (c) Anwenden von Wärme bzw. Hitze auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild, um die Haftung der Bilder auf dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials wenigstens nach dem oben erwähnten Schritt (a) aufzuweichen, wobei die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild gehalten wird.

Um genau zu sein, befindet sich, wenn der Erwärmungsschritt in dem Recyclingprozess der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird, der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild, auf den die Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit angewendet worden ist, in einem abgedichteten Zustand, zum Beispiel abgedichtet durch ein Abdichtglied, durch das die Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit nicht durchdringen kann.

Das herkömmliche Recyclingverfahren, wie es in der japanischen, offengelegten Patentanmeldung 7-13383 offenbart ist, wird ausgeführt, indem die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit veranlasst wird, auf dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild gehalten zu werden, wie zuvor erwähnt worden ist. Das Prinzip der Bildentfernung von dem Aufzeichnungsmaterial durch das oben erwähnte herkömmliche Recyclingverfahren wurde nicht vollständig geklärt. In diesem Fall, wo ein Papierblatt als Aufzeichnungsmaterial verwendet worden ist, wurde angenommen, dass, wenn der Oberflächenabschnitt des Papiers mit abgeschiedenem Bild mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit durch Überziehen oder Eintauchen imprägniert worden ist, die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit durch die Cellulosefasern und die Lehren bzw. hohlräumigen Teile bzw. Abschnitte, die in der Papierschicht ausgebildet sind durch die Kapillarwirkung hindurchdringt und den Kontaktabschnitt zwischen dem bildausbildenden Material und den Cellulosefasern erreicht. Die Cellulosefasern werden durch den Anschwelleffekt deformiert, wenn die Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit absorbiert wird. Infolgedessen wird der Kontaktbereich zwischen dem bildausbildenden Material und den Cellulosefasern verringert, und zwar durch die Abweichspannung bzw. Deviationsspannung, die zwischen dem bildausbildenden Material und den Cellulosefasern erzeugt wird, wodurch die Adhäsion zwischen dem bildausbildenden Material und den Cellulosefasern stark verringert wird.

Bei dem oben erwähnten herkömmlichen Verfahren ist es jedoch erforderlich, dass die Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials mit der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit mit einer relativ hohen Menge imprägniert wird, nämlich mit einer solchen Menge, um die Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials wesentlich zu sättigen, um die Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial vollständig zu entfernen. Abhängig von der Art des bildausbildendes Materials können die Bilder nicht von der Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials in einem praktischen Ausmaß entfernt werden, und zwar sogar nicht durch Anwenden der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf das Papier, bis die Papierschicht gesättigt ist.

Im Gegensatz hierzu kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials nicht leicht verringert werden, und zwar selbst wenn eine kleine Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials angewendet wird. Dieser Effekt kann durch den Erwärmungsschritt erzielt werden, der mit dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild, der sich in einem abgedichteten Zustand befindet, durchgeführt wird, um zu verhindern, dass die Wasserkomponente der Wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die in dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials gehalten wird, verdampft und davon ausgedünstet wird. Deshalb können die Probleme, die durch die Anwendung einer großen Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit bei dem herkömmlichen Verfahren verursacht werden, gelöst werden. Die Vorteile des Recyclingverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung liegen darin, dass die Bildentfernung mit einer kleinen Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit erzielt werden kann, und dass die Beschränkungen bei der Auswahl der Art des Aufzeichnungsmaterials und der Art des bildausbildenden Materials abgeschwächt werden können.

Es ist bemerkenswert wichtig, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit durch den Kontaktabschnitt zwischen dem bildausbildenden Material und dem Aufzeichnungsmaterial hindurchdringt, um die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials ausreichend zu schwächen. Beispielsweise nimmt die Haftung des bildausbildenden Materials an dem Aufzeichnungsmaterial kaum ab, wenn die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit nur auf die Rückseite des Aufzeichnungsmaterials angewendet wird, d. h. gegenüberliegend zu der Seite des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild. In dem Fall, wo das Aufzeichnungsmaterial mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit imprägniert wird, und zwar einfach durch die Wirkung des Nassmachens, erreicht die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit nicht immer den Kontaktabschnitt zwischen dem bildausbildenden Material und dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials oder anderen Abschnitten, die zu dem oben erwähnten Kontaktabschnitt benachbart sind. Der Grund hierfür liegt darin, dass das bildausbildende Material im Allgemeinen hydrophob ist, so dass die Wasserenthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit von dem hydrophoben bildausbildenden Material daran gehindert wird, durch das Aufzeichnungsmaterial hindurchzudringen. Wenn die Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit klein ist, ist es insbesondere sehr schwierig, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit den Kontaktabschnitt des bildausbildenden Material und des Aufzeichnungsmaterials erreicht, selbst wenn die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf die Bildabscheideseite des Aufzeichnungsmaterials angewendet wird.

Bei dem Recyclingverfahren der vorliegenden Erfindung nimmt man an, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit den Kontaktabschnitt zwischen dem bildausbildenden Material und dem Aufzeichnungsmaterial voll durch Erwärmen des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild erreichen kann, wobei der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in einem abgedichteten Zustand ist, um die Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit daran zu hindern, zu verdampfen und davon zu entweichen. In einem derartigen abgedichteten Zustand des Oberflächenabschnittes mit abgeschiedenem Bild kann die Wasserkomponente, die in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit enthalten ist, wirksam in dem Oberflächenabschnitt gehalten werden, und zwar in einer Art und Weise, dass sie von dem Aufzeichnungsmaterial absorbiert wird, veranlasst wird zu entweichen und wieder dadurch absorbiert wird. Wegen eines derartigen Wiederholungszyklus kann die Haftung des bildausbildenden Materials an dem Aufzeichnungsmaterial ausreichend durch eine kleine Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit reduziert werden.

Weiter ist es möglich, den Wasserinhalt der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild mit hoher Dichte zu halten, indem die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild auf eine relativ niedrige Temperatur erwärmt wird und die Rückseite des Aufzeichnungsmaterials auf eine relativ hohe Dichte erwärmt wird. Durch ein derartiges Erwärmungsverfahren können die Bilder auf dem Aufzeichnungsmaterial wirksam davon mittels einer kleinen Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit entfernt werden. Dieser Punkt wird im Detail später erläutert.

Bei dem herkömmlichen Recyclingverfahren, wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann die Haftung des bildausbildenden Materials an dem Aufzeichnungsmaterial 15 verringert werden, wenn das Aufzeichnungsmaterial 15 veranlasst wird, durch den Spalt zwischen der Bildlöserolle 5 und der Wärmeanwendungsrolle 8 zu gelangen, weil die thermische Energie auf das Aufzeichnungsmaterial 15 mit abgeschiedenem Bild mittels der Wärmeanwendungsrolle 8 angewendet wird. In diesem Fall wird jedoch die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7, die in der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials 15 mit abgeschiedenem Bild gehalten wird, veranlasst, durch die Anwendung von Wärme darauf zu entweichen, und zwar weil der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials 15 mit abgeschiedenem Bild, der die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 darauf hält, sich nicht in einem abgedichteten Zustand befindet. Obwohl das Aufzeichnungsmaterial 15 mit abgeschiedenem Bild mit einer niedrigen Geschwindigkeit transportiert wird, um eine angemessene Erwärmungszeit durch die Wärmeanwendungsrolle 8 zu erfahren, können die Bilder, die auf dem Aufzeichnungsmaterial 15 abgeschieden sind, nicht wirksam davon mittels einer kleinen Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 7 entfernt werden.

Gemäß dem Recyclingverfahren der vorliegenden Erfindung kann der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild, der die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit darauf hält, in dem zuvor erwähnten abgedichteten Zustand erwärmt werden, bevor der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in Kontakt mit einem Bildlöseglied gebracht wird, um die Bildentfernung zu erleichtern. Während der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in Kontakt mit einem Bildlöseglied gebracht wird, kann der Erwärmungsschritt ausgeführt werden, wobei der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in einem abgedichteten Zustand ist, um zu verhindern, dass der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verdampft und daraus entweicht.

Bei dem Recyclingverfahren der vorliegenden Erfindung wird es vorgezogen, dass der Erwärmungsschritt in einer solchen Art und Weise ausgeführt wird, dass der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild auf einen Aufweichpunkt oder Schmelzpunkt des bildausbildenden Materials erwärmt wird, wobei der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild sich in einem abgedichteten Zustand befindet, und zwar bevor das bildausbildenden Material veranlasst wird, an das Bildlöseglied angebracht werden und dazu übertragen zu werden.

In dem Fall, wo der Erwärmungsschritt vor der Bildübertragung in einer solchen Art und Weise ausgeführt wird, dass das bildausbildenden Material auf einen Erweichungspunkt oder Schmelzpunkt erwärmt wird, wie zuvor erwähnt wurde, ist es möglich, die Temperatur, bei der das Aufzeichnungsmaterial oder das Bildlöseglied erwärmt wird, zu verringern. Da der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild sich in einem abgedichteten Zustand befindet, kann mit anderen Worten das bildausbildende Material langsam erhitzt werden, indem zum Beispiel es entlang eines Erwärmungspfades geführt wird, bis die Temperatur des bildausbildenden Materials nahezu gleich der Temperatur der Wärmeanwendungseinrichtung ist. Infolgedessen wird der Grad des Wärmewiderstands, der für das Bildlöseglied erforderlich ist, abgeschwächt und die Sicherheit wird erhöht. Ein anderer Vorteil ist, dass die Bildentfernungsbehandlung unter denselben Bedingungen durchgeführt werden kann, obwohl die Aufzeichnungsmaterialien, die unterschiedliche Wärmekapazitäten aufgrund unterschiedlicher Dicke oder eines unterschiedlichen Umfanges des Überzugs mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zeigen, diesem Recyclingprozess unterzogen werden.

Bei dem herkömmlichen Recyclingverfahren, wie es zuvor bei Fig. 1 erwähnt wurde, schreitet, falls das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial 15 abgeschieden wird, auf im Wesentlichen dieselbe Temperatur erwärmt wird, wie die Temperatur der Wärmeanwendungsrolle 8, und zwar indem das bildtragende Aufzeichnungsmaterial 15 veranlasst wird, langsam an dem Spalt zwischen dem Bildlöseglied 5 und der Wärmeanwendungsrolle 8 vorbeizugelangen, die Verdampfung eines Wasserinhalts der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die auf dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials 15 gehalten wird, fort. Infolgedessen wird die Bildentfernung von dem Aufzeichnungsmaterial 15 erschwert.

Das Aufzeichnungsmaterial, das bei der vorliegenden Erfindung zu verwenden ist, umfasst wenigstens einen Oberflächenabschnitt, der dazu in der Lage ist, in Wasser anzuschwellen, auf dem Bilder, die ein bildausbildendes Material, wie zum Beispiel thermoplastisches oder thermoschmelzendes Material umfassen, abgeschieden sind. Beispielsweise werden als Aufzeichnungsmaterialien zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung ein Aufzeichnungspapier zur allgemeinen Verwendung verwendet, das eine Oberflächenschicht umfasst, die hauptsächlich Cellulosefasern umfasst; ein laminiertes Material eines Kunststofffilmes und eine Papierschicht, die dazu in der Lage ist, darauf abgeschiedene Bilder zu tragen; und ein Aufzeichnungsmaterial, das eine Oberflächenschicht umfasst, die dazu in der Lage ist, in einer Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die anzuwenden ist, anzuschwellen, wie vorher vorgeschlagen wurde. Insbesondere werden bevorzugt kommerziell erhältliche Aufzeichnungspapiere mit einer Dicke von ungefähr 20 bis 200 um dem Recyclingverfahren der vorliegenden Erfindung hinsichtlich der Verfügbarkeit und Kosten bevorzugt.

Das Bildlöseglied zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung ist ein Glied, das in Kontakt mit dem bildausbildenden Material gebracht wird, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, und das von dem Aufzeichnungsmaterial gelöst wird, um das bildausbildende Material von dem Aufzeichnungsmaterial abzuschälen. Deshalb ist es erforderlich, dass der Kontaktabschnitt des Bildlöseglieds mit dem bildausbildenden Material ein Material umfasst, das dazu in der Lage ist, die Haftung des bildausbildenden Materials und dem Wärmewiderstand in einem gewissen Ausmaß zu zeigen.

Beispiele eines derartigen Materials zur Verwendung in dem Bildlöseglied beinhalten synthetische Gummis bzw. synthetischen Kautschuk, wie zum Beispiel Isoprengummi, Neoprengummi, Chlorprengummi, Silikongummi, Butadiengummi und Fluor-enthaltenden Gummi; natürliche Gummi; Epoxyharze, wie zum Beispiel Bisphenol-Epichlorhydrin-Kondensationsprodukt; Aminoharze, wie zum Beispiel Alkydharz, Harnstoff-Formaldehydharz, Butylharnstoff-Formaldehydharz, butyliertes Melamin-Formaldehydharz und Benzoguanamin-Formaldehydharz; wärmehärtende phenolische Harze, wie zum Beispiel terpenphenolisches Harz, Phenolether-Harz und phenolisches Harz; Vinyl-Copolymere, wie zum Beispiel Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymer, Vinylchlorid-Vinylacetatcopolymer, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer und Polyvinylidenfluorid; Vinylpolymere, wie zum Beispiel Polyvinylbutyral, Polyvinylformal, Polypropylen und Polyethylen; Acrylharze, wie zum Beispiel Polybutylacrylat, Polymethacrylsäure und Polymethylmethacrylat; Polyamide, wie zum Beispiel Polyimid, 6,6-Nylon, und 6-Nylon; Polyester, wie zum Beispiel Polycarbonat, Polyethersulfon, Polyether-Etherketon, Polyethylenterephthalat, Polyethylennaphthalat und aromatischer Polyester; thermoplastische und wärmehärtbare bzw. duroplastische synthetische Harze, wie zum Beispiel Polyphenylensulfid, Polyethernitril und Aramid; Metalle und Metalloxide, wie zum Beispiel Nickel, Edelstahl und Aluminium; und keramische Materialien.

Es ist wichtig, dass das Material, das für die Verwendung in dem Bildlöseglied gedacht ist, in Abhängigkeit von der Art des bildausbildenden Materials, das von dem Aufzeichnungsmaterial abzuschälen ist, und dem Bildentfernungsprozess, der zu verwenden ist, ausgewählt wird. Bei der vorliegenden Erfindung ist eine wiederholte Verwendung des Bildentfernungsgliedes in Hinblick auf die Kosten, die für den Recyclingprozess erforderlich sind, vorteilhaft. Deshalb wird das Material mit relativ hohem Wärmewiderstand und Oberflächenstabilität vorteilhaft für das Bildlöseglied verwendet. Von den Aspekten der Bildabstelleigenschaften und der Beständigkeit des Bildlösegliedes gesehen, werden die folgenden Materialien besonders bevorzugt: Polyethylenterephthalat, Polyethylennaphthalat, Polyetheretherketon, Polyphenylensulfid, Polyethernitril, Aramid, Polyimid, PolyethErfinid, Edelstahl, Nickel und anodisiertes Aluminium.

Die oben erwähnten Materialien können alleine oder in Kombination verwendet werden, um ein Laminat, eine Legierung oder eine Zusammensetzung bzw. ein Composite durch die Hinzufügung anderer Additive, wie zum Beispiel Glasfaser, Whisker, Kohlenstoff, Siliziumdioxid und Titanoxid zu bilden.

Es ist nicht immer notwendig, dass das Bildlöseglied mit der gesamten Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in Kontakt gebracht wird, während die Bilder veranlasst werden, von dem Aufzeichnungsmaterial auf das Bildlöseglied übertragen zu werden. Das Bildlöseglied kann besonders mit einem Material versehen werden, das zum Bildabschälen geeignet ist, und zwar entsprechend den Bildabschnitten auf dem Aufzeichnungsmaterial.

Das Bildlöseglied kann in der Form eines Blattes, Bandes, Blocks, Trommel oder Rolle sein.

Die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung umfasst Wasser. Bei der vorliegenden Erfindung kann die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dasselbe Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild in mehreren Schritten angewendet werden. In einem derartigen Fall ist es nicht immer notwendig, die Wasser-enthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit jedes Mal zu verwenden, sondern die Wasser-enthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit wird auf das Aufzeichnungsmaterial wenigstens einmal angewendet.

Die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung kann einen oberflächenaktiven Stoff, ein wasserlösliches Polymer und eine wasserlösliche organische Verbindung umfassen.

Der oberflächenaktive Stoff dient dazu, es der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu erlauben, schnell durch den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials hindurchzudringen. Die statische Oberflächenspannung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit kann durch 50 mN/m oder weniger mittels der Hinzufügung des oberflächenaktiven Stoffes gesteuert werden, weil die Benetzbarkeit des Oberflächenabschnittes des Aufzeichnungsmaterials und des bildausbildenden Materials durch die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit erhöht wird. Somit wird die Durchdringungsgeschwindigkeit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit durch den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials beschleunigt, so dass ein Recyclingprozess mit hoher Geschwindigkeit erzielt werden kann und der Apparat zum Recyceln des Aufzeichnungsmaterials hinsichtlich seiner Größe verringert werden kann. Um mit dem Recyclingprozess hoher Geschwindigkeit zurecht zu kommen, kann die dynamische Oberflächenspannung der Bildentfernungs- Beschleunigungsflüssigkeit ebenfalls so gesteuert werden, dass sie 50 mN/m oder weniger beträgt, was mittels des vibrierenden Strahlverfahrens, Tropfengewichtverfahrens oder Blasendruckverfahrens gemessen werden kann.

Beispiele des oberflächenaktiven Stoffes, der in der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit zu verwenden ist, beinhalten anionische oberflächenaktive Stoffe, kationische oberflächenaktive Stoffe, nicht-ionische oberflächenaktive Stoffe und ampholytische oberflächenaktive Stoffe.

Spezifische Beispiele für nicht-ionische oberflächenaktive Stoffe sind Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylenalkylphenylether, Polyoxyethylenalkylester, Polyoxyethylenalkylsorbitanester, Polyoxyethylenalkylamin, Glycerinfettsäureester, Decaglycerinfettsäureester, Polyglycerinfettsäureester, Sorbitanfettsäureester, Propylenglycolfettsäureester, Polyethylenglycolfettsäureester, Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether, Polyoxyethylenpolyoxypropylen-Blockpolymer, Perfluoralkylphosphorsäureester und Polyoxyethylen-modifiziertes Polydimethylsiloxan. Spezifische Beispiele des anionischen oberflächenaktiven Stoffes sind höheres Fettsäuresalz, N-Acylaminosäuresalz, Polyoxyethylenalkylethercarboxylat, acyliertes Peptid, Alkylsulfonat, Alkylbenzolsulfonat, Alkylnaphthalinsulfonat, Monoalkylsulfosuccinat, Dialkylsulfosuccinat, α-Olefinsulfonat, N-Acylsulfonat, Alkylsulfat, Polyoxyethylenalkylethersulfat, Polyoxyethylenalkylarylethersulfat, Alkylamidsulfat, Monoalkylphosphat, Dialkylphosphat, Trialkylphosphat, Monopolyoxyethylenalkyletherphosphat, Bispolyoxyethylenalkyletherphosphat, Trispolyoxyethylenalkyletherphosphat, Polyoxyethylenalkylaryletherphosphat, Perfluoralkylcarboxylat, Perfluoralkylsulfonat, Perfluoralkenylarylsulfonat, N-Perfluoroctansulfonylglutamat, Perfluoralkyl-N-ethylsulfonylglycinsalz, 3-(ω-Fluoralkanoyl-N-ethylamino)-1-propansulfonat, Perfluoralkylethylphosphorsäureestersalz, durch Carbonsäure modifiziertes Polydimethylsiloxan und durch Sulfonsäure modifiziertes Polydimethylsiloxan.

Spezifische Beispiele des kationischen oberflächenaktiven Stoffes sind höheres Alkylaminsalz, höheres quaternäres Alkylammoniumsalz, Alkylbenzolaminsalz, quaternäres Alkylbenzolammoniumsalz und heterocyclisches quaternäres Alkylammoniumsalz.

Beispiele des amphoterischen oberflächenaktiven Stoffes sind Betain und Aminocarbonsäure.

Wenn eine Art von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild angewendet wird oder die Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in einem Schritt ausgeführt wird, wird es vorgezogen, dass die Menge des oberflächenaktiven Stoffes, der in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu verwenden ist, sich in einem Bereich von 0,05 bis 20 Gew.-% bewegt, besonders bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 2 Gew.-% des Gesamtgewichts der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit. Wenn die Menge des oberflächenaktiven Stoffes sich innerhalb des obigen Bereichs befindet, ist die Durchdringungsgeschwindigkeit der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit ausreichend schnell, der Trocknungsprozess des Aufzeichnungsmaterials kann nach der Bildentfernung vereinfacht werden und die Aufzeichnungseigenschaften des recycelten Aufzeichnungsmaterials werden nicht abgesenkt.

Wie zuvor erwähnt wurde, kann die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in mehreren Schritten angewendet werden. Beispielsweise wird es vorgezogen, eine erste Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die einen oberflächenaktiven Stoff in einer Menge von 5 bis 100 Gew.-% enthält, auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild mit einer Beschichtungsmenge bzw. Überzugsmenge von ungefähr 20 bis 600 ug/cm² in dem ersten Schritt anzuwenden und eine zweite Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit, die Wasser als Hauptbestandteil und einen oberflächenaktiven Stoff mit einer Menge von 0,5 Gew.-% oder weniger enthält, auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild anzuwenden. Der Unterschied zwischen der Absorptionsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Bildabschnitt und jener in dem Hintergrundabschnitt des Aufzeichnungsmaterials kann durch das oben erwähnte Anwendungsverfahren kompensiert werden und das Bild kann von dem Aufzeichnungsmaterial durch die Anwendung einer kleinen Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit entfernt werden.

Die Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild kann in mehreren Schritten durchgeführt werden, wie es die Umstände erfordern. In dem Fall, wo die Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf das Aufzeichnungsmaterial nach und nach angewendet wird, können die Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial wirksam entfernt werden, obwohl die Gesamtmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die auf das Aufzeichnungsmaterial angewendet wird, pro Einheitsfläche klein ist. Jedoch ist der Aufbau des Apparats zum Recyceln des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild um so schwieriger, je mehr Schritte zum Anwenden der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Aufzeichnungsmaterial vorhanden sind.

Es wird vorgezogen, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die bei der vorliegenden Erfindung zu verwenden ist, ein wasserlösliches Polymer umfasst. Das wasserlösliche Polymer kann die adhäsive Kraft des bildausbildenden Materials auf das Bildlöseglied fördern. Zusätzlich kann die Steifigkeit des recycelten Aufzeichnungsmaterials durch das wasserlösliche Polymer verbessert werden, das in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verwendet wird, und zwar nachdem die Bilder von den Aufzeichnungsmaterial abgeschält worden sind. Es kann nämlich die Qualität des recycelten Aufzeichnungsmaterials verbessert werden.

Besondere Beispiele des wasserlöslichen Polymers zur Verwendung in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit sind wie folgt: Carboxymethylcellulose, Polyvinylalkohol, Stärke, Alginat, arabischer Gummi, Gelatine, Polyacrylat, Polymethacrylat, Salze von hydrolysierten Verbindungen von Styrol-Maleinsäureanhydrid- Copolymer, Salze von hydrolisierten Verbindungen von Styrol-Isobutylen- Phthalimid-Copolymer, Hyaluronsäure, Gelan-Gummi, Kondensat von Naphthalinsulfonsäure und Formalin, Polyvinylarylsulfonat, wasserlösliches Polyamid, Hydroxyethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon und Polyacrylamid.

Weiter ist es nicht immer notwendig, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit einen oberflächenaktiven Stoff umfasst, um die Benetzbarkeit des Oberflächenabschnittes des Aufzeichnungsmaterials und des bildausbildenden Materials mittels der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu verbessern. Beispielsweise kann derselbe Effekt, wie er durch das Hinzufügen des oberflächenaktiven Stoffes erzielt wird, erzielt werden, wenn die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit eine wasserlösliche organische Verbindung, zum Beispiel Alkohole, wie zum Beispiel Methanol und Ethanol, Aceton, Carbitol und Sorbitol umfasst.

Besondere Beispiele anderer wasserlöslicher organischer Verbindungen zur Verwendung in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit beinhalten Polyhydroxy- Alkohole, wie zum Beispiel Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Tetraethylenglykol, Polyethylenglykol, Propylenglykol, Diprogylenglykol, Glycerin und 1,5-Pentandiol; heterozyklische Verbindungen, wie zum Beispiel N-Methyl-2- pyrrolidon, 1,3-Dimethylimidazolidinon und, ε-Caprolactam; und Amine, wie zum Beispiel Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Monoethylamin, Diethylamin und Triethylamin.

Diese wasserlöslichen, organischen Verbindungen können verhindern, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verdampft, so dass sie austrocknet, und auf der Oberfläche verschiedener Glieder bzw. Elemente in dem Recyclingapparat abgeschieden wird, verhindern, dass sich die physikalischen Eigenschaften der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit ändern, und fördert die Abschäleigenschaften des bildausbildenden Materials von dem Aufzeichnungsmaterial.

Unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung der Lagerungsstabilität der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit wird es vorgezogen, antiseptische Mittel, wie zum Beispiel Dehydroacetat, Sorbat, Benzoat und Pentachlorphenol hinzuzufügen. Gemäß dem Recyclingverfahren der vorliegenden Erfindung befindet sich, wenn das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild in dem Erwärmungsschritt erwärmt wird, das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild in einem abgedichteten Zustand, um zu verhindern, dass die Wasserkomponente der Wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verdampft und daraus entweicht. Beispielweise wird es vorgezogen, ein Dichtglied zu verwenden, das wenigstens einen Abschnitt aufweist, durch den die Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit nicht durchdringen kann. Die Wasserkomponente beinhaltet Wasser in der Form einer Flüssigkeit und Wasserdampf in der Form von Gas.

Fig. 2(a) bis 2(h) und 3(a) und 3(b) sind schematische Ansicht, die den abgedichteten Zustand des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild zeigen. Wie in Fig. 2(a) gezeigt ist, werden die bildausbildenden Materialien 22, die auf einem Aufzeichnungsmaterial 21 abgeschieden sind, mit einem Bildlöseglied 23 in Kontakt gebracht und das Aufzeichnungsmaterial 21 mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied 23 sind dicht in einem Dichtglied 24 abgedichtet. Die Bildentfernung kann zufriedenstellend dadurch erzielt werden, indem das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild veranlasst wird, durch einen Spalt zwischen einer Wärmeanwendungsrolle und einer Druckanwendungsrolle in einem derartigen Zustand hindurchzugelangen, wie in Fig. 2(a) gezeigt ist.

Fig. 2(b) zeigt eine Ausführungsform, in der ein Bildlöseglied 25 als ein Dichtglied dient. Das Bildlöseglied 25, das ein Material umfasst, durch das der Wasserinhalt nicht durchdringen kann, wird in Kontakt mit den bildausbildenden Materialien 22 gebracht, die auf einem Aufzeichnungsmaterial 21 abgeschieden sind. Das Aufzeichnungsmaterial 21 mit abgeschiedenem Bild wird dicht abgedichtet, und zwar in dem Bildlöseglied 25, das ebenso als ein Dichtglied dient. Infolgedessen kann das Bildlöseglied 25 verhindern, dass die Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit aus dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials entweicht, so dass die Bildentfernung von dem Aufzeichnungsmaterial 21 bewerkstelligt werden kann und der Aufbau des Apparats einfach gemacht werden kann.

Der Wasserinhalt kann nicht durch irgendeines der zuvor erwähnten Materialien durchdringen, die in dem Bildlöseglied zu verwenden sind, so dass ein Bildlöseglied als ein Dichtglied dienen kann.

Wie in Fig. 2(c) gezeigt ist, werden bildausbildende Materialien 22, die auf einem Aufzeichnungsmaterial 21 abgeschieden sind, mit einem Bildlöseglied 23 in Kontakt gebracht und das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem bild und das Bildlöseglied 23 werden eng zwischen einem Paar von blattförmigen Dichtgliedern 26a und 26b platziert. Die Breite der Dichtglieder 26a und 26b ist breiter als jene des Aufzeichnungsmaterials 21, wie in Fig. 2(c) gezeigt ist, so dass die Diffusion des Wasserdampfes verhindert werden kann. In diesem Fall können die Dichtglieder 26a und 26b frei losgelöst werden, um jene Dichtglieder 26a und 26b wiederholt zu verwenden. Das Material für die Dichtglieder 26a und 26b und jenes für das Bildlöseglied 23 kann dasselbe oder unterschiedlich sein. Das Entweichen des Wasserbestandteiles kann effizienter verhindert werden, indem die Länge der Dichtglieder 26a und 26b länger gemacht wird, als jene des Aufzeichnungsmaterials 21. Das Dichtglied 26a und das Bildlöseglied 23 kann unabhängig ausgebildet sein oder einstückig geformt sein.

In Fig. 2(d) wird ein Bildlöseglied 23 mit einem Aufzeichnungsmaterial 21 in Kontakt gebracht, auf dem bildausbildende Materialien 22 abgeschieden sind. Das Bildlöseglied 23 und das Aufzeichnungsmaterial 21 mit abgeschiedenem Bild werden zwischen einem Paar von Dichtgliedern 26a und 26b in ähnlicher Weise, wie in dem Fall der Fig. 2(c) platziert. Bei dieser Ausführungsform wird das Dichtglied 26a an das Dichtglied 26b mit einem druckempfindlichen Adhäsiv bzw. Klebemittel 27 an beiden Enden der Dichtglieder 26a und 26b in deren Transportrichtung, d. h. in deren Längsrichtung angebracht. In einem derartigen Fall kann das Entweichen des Wasserbestandteils selbst dann verhindert werden, wenn die Breite der Dichtglieder 26a und 26b nicht breiter ist, als jene des Aufzeichnungsmaterials 21. Das Material für die Dichtglieder 26a und 26b und jenes für das Bildlöseglied 23 kann dasselbe oder anders sein. Das Entweichen der Wasserkomponente kann effizienter verhindert werden, indem die Länge der Dichtglieder 26a und 26b länger gemacht wird, als jene des Aufzeichnungsmaterials 21.

Als Harzkomponente zur Verwendung in dem druckempfindlichen Klebemittel bzw. Adhäsiv 27 dienen Protein-basierte Harze, wie zum Beispiel Leim, Gelatine, Albumin und Casein; Harze auf Kohlenhydratbasis, wie zum Beispiel Stärke, Cellulose und zusammengesetzte Polysaccharide, die arabischen Gummi und Tragantgummi enthalten; thermoplastische Harze, wie zum Beispiel Polymere und Copolymere von Vinylacetat, Acrylharzderivate, ethylenisches Copolymer, Polyamid, Polyester und Polyurethan; und Gummis, wie zum Beispiel Polychloroprengummi, Nitrilgummi, regenerierter Kautschuk bzw. Regenerativgummi, Styrol-Butadien- Kautschuk (SBR) und natürlicher Gummi. Beispielsweise kann ein doppelt beschichtetes Haftband vorbereitet werden, indem eine Gummi- oder Acryl-basierte druckempfindliche Haftschicht auf einem Trageglied eines Cellophanbandes, haftenden Handwerks-Papierbandes, Polyvinylchlorid-Bandes, Acetat-Bandes oder eines faserverstärkten Bandes.

Bei der Ausführungsform, wie sie in Fig. 2(e) gezeigt ist, wird ein Bildlöseglied 28, das auch als ein Dichtglied dient, in Kontakt mit dem Oberflächenabschnitt eines Aufzeichnungsmaterials 21 gebracht, auf dem bildausbildende Materialien 22 bildweise abgeschieden werden. Die Breite des Bildlösegliedes 28 ist größer als jene des Aufzeichnungsmaterials 21, wie in Fig. 2(e) gezeigt ist. Das Bildlöseglied 28 kann frei an einem Dichtglied 26b angebracht werden oder davon gelöst werden, indem ein druckempfindliches Haftmittel 27 zwischen dem Bildlöseglied 28 und dem Dichtglied 26b an beiden Enden in der Transportrichtung des Aufzeichnungsmaterials 21 vorgesehen ist, d. h. in der Längsrichtung davon.

Die Ausführungsform der Fig. 2(f) ist dieselbe wie jene der Fig. 2(e), mit der Ausnahme, dass das Bildlöseglied 28, das als ein Dichtglied dient, an dem Dichtglied 26b an beiden Enden davon angebracht wird, wobei ein druckempfindliches Haftmittel nicht verwendet wird. Diese Konfiguration wird vorgezogen, weil die Struktur des Apparats vereinfacht werden kann.

In Fig. 2(g) umfasst ein Aufzeichnungsmaterial 211 eine Schicht 211a, durch die ein Wasserinhalt nicht durchdringen kann, und Schichten 211b und 211c, die dazu in der Lage sind, in Kontakt mit einer Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die zu verwenden ist, anzuschwellen, wobei diese an beiden Seiten der Schicht 211a bereitgestellt bzw. angewendet wird. Bildausbildende Materialien 22 werden bildweise auf der Schicht 211b des Aufzeichnungsmaterials 211 abgeschieden und ein Bildlöseglied 23 wird in Kontakt mit der Schicht 211b mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials 211 gebracht. Bei dieser Ausführungsform funktioniert die Schicht 211a des Aufzeichnungsmaterials 211 als ein Dichtglied, so dass es in Betracht gezogen wird, dass das Bildlöseglied 23 und das Aufzeichnungsmaterial 211 mit abgeschiedenem Bild gut durch ein Dichtglied 26a und die Schicht 211a des Aufzeichnungsmaterials 211 abgedichtet werden.

Bei der Ausführungsform, wie sie in Fig. 2(h) gezeigt ist, umfasst ein Aufzeichnungsmaterial 211 eine Schicht 211a, durch die ein Wasserinhalt nicht durchdringen kann, und Schichten 211b und 211c, die dazu in der Lage sind, in Kontakt mit einem Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die zu verwenden ist, anzuschwellen, die auf beiden Seiten der Schicht 211a vorgesehen sind. Bildausbildende Materialien 22 werden bildweise auf der Schicht 211b des Aufzeichnungsmaterials 211 abgeschieden und ein Bildlöseglied 28, das ebenso als ein Dichtglied dient, wird in Kontakt mit der Schicht 211b mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials 211 gebracht. Bei dieser Ausführungsform arbeiten sowohl die Schicht 211a des Aufzeichnungsmaterials 211 als auch das Bildlöseglied als Dichtglieder, um die Wasserkomponente einer Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit daran zu hindern, zu verdampfen und aus der Schicht 211b des Aufzeichnungsmaterials 211 zu entweichen.

In der Ausführungsform, wie in Fig. 2(g) und 2(h) gezeigt, ist das Aufzeichnungsmaterial 211 ein spezielles Material, beispielsweise hergestellt, indem Papierschichten auf beiden Seiten eines Kunststofffilms bereitgestellt werden, der als ein Basismaterial dient. Obwohl derartige Ausführungsformen den Nachteil haben, dass es schwer ist, die Bilder, die auf dem Endabschnitt des Aufzeichnungsmaterials abgeschieden sind, zu entfernen, ist die Ausführungsform von Fig. 2(h) besonders vorteilhaft, weil es nicht notwendig ist, ein Dichtglied vorzubereiten, wodurch der Recyclingprozess erleichtert wird und der Recyclingapparat vereinfacht wird.

Bei der Ausführungsform, wie sie in Fig. 3(a) gezeigt ist, werden bildausbildende Materialien 33 bildweise auf einem Aufzeichnungsmaterial 31 abgeschieden und ein Bildlöseglied 32 wird in Kontakt mit dem Aufzeichnungsmaterial 31 mit abgeschiedenem Bild gebracht. Das Bildlöseglied 32 und das Aufzeichnungsmaterial 31 mit abgeschiedenem Bild werden zwischen einem Dichtglied 34 in der Form eines Blattes und einem Dichtglied 35 in der Form eines Blockes mit einer Heizeinrichtung 36 darin platziert. Das Dichtglied 35 dient sowohl als ein Dichtglied als auch ein Wärmeapplikationsglied für das Aufzeichnungsmaterial 31 mit abgeschiedenem Bild. Somit kann das Aufzeichnungsmaterial 31 mit abgeschiedenem Bild durch den Heizer 36 in einer abgedichteten Richtung erwärmt werden. Wie in Fig. 3(a) gezeigt ist, kann das Dichtglied in der Gestalt eines Blattes, Bandes, Blockes, Trommel oder einer Rolle sein.

Wie in Fig. 3(b) gezeigt ist, umfasst ein Bildlöseglied 321 ein Material, durch das der Wasserinhalt nicht durchdringen kann, so dass das Bildlöseglied 321 ebenso als ein Dichtglied arbeiten kann. Dieser Aufbau kann einen Recyclingapparat einfach gestalten.

Um den Recyclingapparat der vorliegenden Erfindung zu vereinfachen, wie zuvor erwähnt wurde, ist es vorteilhaft, dass wenigstens ein Glied, das aus der Gruppe ausgewählt wurde, die aus einem Bildlöseglied, ein Wärmeapplikationsglied für das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild, ein Wärmeapplikationsglied für das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, ein Wärmeapplikationsglied für das Bildlöseglied, ein Druckapplikationsglied für das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied, ein Transportglied für das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und ein Transportglied für das Bildlöseglied besteht, wenigstens einen Abschnitt umfasst, der ein Material umfasst, durch das Wasserinhalt nicht durchdringen kann, und wird so angeordnet, um als ein Dichtglied zu dienen, um wesentlich zu verhindern, dass der Wasserinhalt der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verdampfen kann und aus dem Oberflächenteil des Aufzeichnungsmaterials entweichen kann.

Andere Merkmale dieser Erfindung werden im Verlauf der folgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen klar werden, die zur Erläuterung der Erfindung gegeben werden und nicht dazu dienen sollen, sie zu beschränken.

Beispiel 1

Tonerbilder werden auf einem kommerziell erhältlichen Papier hoher Qualität ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "IMAGIO 320 FPI", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) verwendet wird. Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit mit folgender Zubereitung bzw. Formulierung wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers mit einer Überzugsmenge von 2,9 mg/cm² angewendet, d. h. 1,8 g/A4-Größe.

Gew.-%

Polyoxyethylenalkylether-basierter oberflächenaktiver Stoff 0,2

Dodecylbenzolsulfonsäure 1,0

Alginsäure 0,3

Natriumfluoralkylcarboxylat 0,9

Kaliumdehydroacetat 0,3

Wasser 97,3

Unmittelbar nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Papier mit abgeschiedenem Bild wurde das Papier in eine Polyethylen- Terephthalat-Tasche platziert, die eine Dicke von 16 um hat, und die Tasche wurde nicht durch Wärmedichtung abgedichtet. Dann wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild, das in der Polyethylen-Terephthalat-Tasche abgedichtet worden ist, in einem Temperatur-gesteuerten Bad von 95ºC für 10 min erhitzt, ohne dass Druck auf das Papier und die Polyethylen-Terephthalat-Tasche angewendet wird. Die Tasche wurde aus dem Temperatur-gesteuerten Bad entnommen und bei Raumtemperatur gekühlt. Dann wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild aus der Polyethylen-Terephthalat-Tasche entnommen und ein kommerziell erhältliches, druckempfindliches Haftband wurde unmittelbar darauf in Druckkontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers gebracht und von dem Papier abgeschält, bevor der Wasserinhalt, der in der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers gehalten wurde, verdampft ist. Es ergab sich, dass die Bilder zu dem Haftband übertragen worden sind und von dem Papier mit einem Abschälverhältnis von ungefähr 85% entfernt worden sind.

Um das Bildabschälverhältnis zu erhalten, wurde die Gesamtbildfläche, die ursprünglich in dem Papier ausgebildet worden ist, und die Gesamtbildfläche in dem Papier nach dem Recyclingprozess gemessen, indem ein Scanner verwendet worden ist. Dann wurde das Bildabschälverhältnis in Übereinstimmung mit der folgenden Formel berechnet:

Bildabschälverhältnis (%) = 1 - Bildfläche nach Recyclingprozess / ursprünglich ausgebildete Bildfläche) · 100

Beispiel 2

Tonerbilder werden auf einem kommerziell erhältlichen Papier hoher Qualität ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "IMAGIO 320 FP1", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) verwendet wird. Dieselbe Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, wie sie im Beispiel 1 verwendet wurde, wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers mit einer Überzugsmenge von 2,9 mg/cm², d. h. 1,8 g/A4-Größe angewendet.

Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Papier mit abgeschiedenem Bild, wurde ein 50 um dicker Polyethylen-Naphthalat-Film mit derselben Größe, wie jene des Papiers hoher Qualität mit abgeschiedenem Bild, der als ein Bildlöseglied dient, in Kontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers gebracht.

Zwei 75 um dicke Polyimidfilme, die jeweils eine Breite von 20 mm und eine Länge von 50 mm, die jeweils breiter bzw. länger sind als das Papier hoher Qualität und der Polyethylen-Naphthalat-Film, wurden in einer Tasche ausgebildet, indem der eine Film an den anderen an beiden Enden der Breitenrichtung und an ein Ende in der Längsrichtung des Films angebracht wurde, indem ein doppelt überzogenes Haftband verwendet wurde.

Mit dem Polyethylennaphthalat-Film, der als das Bildlöseglied dient, das in Kontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers ist, das mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit imprägniert wurde, wurde ein derartiges Laminatmaterial bzw. laminiertes Material des Polyethylennaphthalat-Films und des Papiers mit abgeschiedenem Bild schnell in der Polyimid-Film-Tasche abgedichtet, die als ein Dichtglied dient, durch das der Wasserinhalt der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit nicht durchdringen kann.

Indem ein Apparat verwendet wurde, wie in Fig. 4 gezeigt ist, wurde das Laminatmaterial des Bildlösegliedes und des Papiers mit abgeschiedenem Bild, das in der Polyimid-Film-Tasche abgedichtet war, veranlasst, durch einen Spalt zwischen einer Wärme- und Druckanwendungsrolle 45 mit einer Oberflächentemperatur von 110ºC und einer Druckanwendungsrolle 46 hindurch zu gelangen, wobei die lineare Geschwindigkeit der Wärme- und Druckanwendungsrolle 45 auf 5 mm/s gesteuert wurde.

Danach wurde das Laminatmaterial, das in der Polyimid-Film-Tasche abgedichtet war, auf eine heiße Platte von 98ºC gestellt. Somit wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild einer Wärmebehandlung für 20 s unterzogen, wobei die Öffnung der Polyimid-Film-Tasche abgedichtet worden ist, indem ein Gewicht flacher Gestalt, das aus Stahl gemacht ist, um den abgedichteten Zustand des Papiers mit abgeschiedenem Bild zu gewährleisten, verwendet wurde.

Das Bildlöseglied wurde von dem Papier auf der heißen Platte getrennt, um nicht die Bilder zu kühlen. Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier hoher Qualität abgeschieden worden sind, vollständig zu dem Bildlöseglied übertragen. Das somit erhaltene bildfreie Papier hoher Qualität wurde getrocknet, um für den nächsten Kopierprozess fertig zu sein.

In Fig. 4 ist die Wärme- und Druckanwendungsrolle 45 eine Teflon-beschichtete Aluminiumrolle, die eine Halogenlampe 47 darin aufweist, und die Druckanwendungsrolle 46 ist eine Aluminiumrolle mit einer Oberflächenschicht, die aus Silikongummi gemacht ist. Die Druck- und Hitzeanwendungsrolle 45 und die Druckanwendungsrolle 46 werden gegeneinander unter der Anwendung von Druck darauf gedrängt, indem eine Feder, die in Fig. 4 nicht gezeigt ist, verwendet wird.

Gemäß dem Recyclingverfahren, das in Beispiel 2 verwendet wird, wird, wenn der Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials in Druckkontakt mit dem Bildlöseglied gebracht wird, indem durch einen Spalt zwischen der Wärme- und Druckanwendungsrolle und der Druckanwendungsrolle hindurchgeführt wird, Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Bildlöseglied erzeugt. Danach wird, um die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials zu schwächen, ein Laminatmaterial bzw. laminiertes Material des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild und des Bildlöseglieds, das sich in einem abgedichteten Zustand befindet, um das Entweichen des Wasserbestandteils der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit von dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild zu verhindern, weiter erhitzt, und zwar ohne die Anwendung von Druck auf das Aufzeichnungsmaterial oder unter der Anwendung eines Drucks, der kleiner als der zuvor angewendete ist, um die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Bildlöseglied zu erzeugen.

Vergleichsbeispiel 1

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Papier hoher Qualität ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "IMAGIO 320 FP1", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) verwendet wurde. Dieselbe Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, wie sie im Beispiel 1 verwendet wurde, wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers mit einer Überzugsmenge von 2,9 mg/cm², d. h. 1,8 g/A4-Größe angewendet.

Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Papier mit abgeschiedenem Bild, wurde ein 50 um dicker Polyethylen-Naphthalat-Film mit derselben Größe, wie jener des Papiers hoher Qualität mit abgeschiedenem Bild, der als ein Bildlöseglied dient, in Kontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers hoher Qualität gebracht.

Unter Verwendung des Apparats, wie er in Fig. 4 gezeigt ist, wurde das so vorbereitete laminierte Material bzw. Laminatmaterial aus Bildlöseglied und Papier hoher Qualität mit abgeschiedenem Bild veranlasst, durch einen Spalt zwischen der Wärme- und Hitzeanwendungsrolle 45 mit einer Oberflächentemperatur von 110 ºC und einer Druckanwendungsrolle 46 vorbeizugelangen, wobei die lineare Geschwindigkeit der Wärme- und Druckanwendungsrolle auf 5 mm/s gesteuert wurde.

Unmittelbar danach wurde das Papier hoher Qualität von dem Bildlöseglied mit der Hand gelöst.

Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier hoher Qualität abgeschieden worden waren, davon mit einem Bildabschälverhältnis von 40% entfernt. Es war unmöglich, das somit erhaltene Papier als Kopierpapier wieder zu verwenden.

Dann wurde derselbe Recyclingprozess, wie zuvor erwähnt, wiederholt, wobei die Oberflächentemperatur der Wärme- und Hitzeanwendungsrolle 45 in einem Bereich von 70 bis 150ºC geändert wurde. In jedem Fall war das Bildabschälverhältnis nur 52% oder weniger und ein Teil des Oberflächenabschnittes des Papiers, der einer Bildfläche entspricht, wurde abgeschält und auf das Bildlöseglied übertragen.

Beispiel 3

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Papier hoher Qualität ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "IMAGIO 320 FP1", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) verwendet wurde. Dieselbe Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, wie sie im Beispiel 1 verwendet wurde, wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers mit einer Überzugsmenge von 2,9 mg/cm², d. h. 1,8 g/A4-Größe angewendet.

Unmittelbar nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Papier mit abgeschiedenem Bild, wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild zwischen zwei 75 um dicken Polyethylen-Terephthalat-(PET)Filmen platziert, die um 30 mm sowohl in der Breitenrichtung als auch in der Längsrichtung größer als das Papier mit abgeschiedenem Bild sind, und wurde auf eine heiße Platte von 98ºC mit der Rückseite des Papiers gelegt, die der Seite mit dem abgeschiedenem Bild gegenüberliegt, und zwar gerichtet zu der heißen Platte. Somit wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild einer Wärmeübertragung für 20 s unterzogen, wobei ein Edelstahlrahmen, der etwas kleiner als die PET-Filme war, auf die Filme so gelegt wurde, dass die Ränder des PET-Films gepresst bzw. gedrückt werden können, um wirksam den Wasserbestandteil in dem Oberflächenabschnitt des Papiers mit abgeschiedenem Bild zu halten.

Das Papier mit abgeschiedenem Bild, das zwischen zwei PET-Filmen gehalten wird, wurde von der heißen Platte, so wie sie war, entfernt und auf Raumtemperatur gekühlt. Danach wurde unter Verwendung eines Apparats, wie er in Fig. 4 gezeigt ist, das Papier 41, auf dem Bilder 44 abgeschieden worden sind und das zwischen dem einen Polyethylen-Terephthalat-Film 42, der als ein Dichtglied dient, und dem anderen Polyethylen-Terephthalat-Film 43, der sowohl als ein Bildlöseglied als auch ein Bilddichtglied dient, gehalten wird, veranlasst, durch einen Spalt zwischen einer Wärme- und Druckapplikationsrolle 45 mit einer Oberflächentemperatur von 135ºC und einer Druckapplikationsrolle 46 hindurch zu gelangen, wobei die lineare Geschwindigkeit der Wärme- und Druckapplikationsrolle 45 auf 20 min/s gesteuert wird. Wenn das Papier 41 von dem PET-Film 43 getrennt worden ist, und zwar durch die Finger, wurden alle Bilder 44, die auf dem Papier 41 abgeschieden worden sind, vollständig auf den PET-Film 43 übertragen. Das Papier, das frei von den Bildern ist, wurde getrocknet, um für den nächsten Kopierprozess fertig zu werden.

Beispiel 4

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Papier hoher Qualität mit einer Dicke von 75 um ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "FT2200", hergestellt von der Ricoh Company, Ltd.) verwendet worden ist. Der Weichwerdungspunkt des Toners betrug ungefähr 80ºC. Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit mit der folgenden Formel wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers angewendet, und zwar mit einer Überzugsmenge von 3,7 mg/cm², d. h. 2,3 g/A4-Größe.

Gew.-%

oberflächenaktiver Stoff, der auf Polyoxyethylenalkylether basiert 0,5

oberflächenaktiver Stoff, der auf Polyoxyethylennonylphenylether basiert 1,0

Hyaluronsäure 0,1

Diethylenglykol 2,5

Kaliumbenzoat 0,1

Wasser 95,8

Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, wurden davon entfernt, und zwar unter Verwendung eines Apparats, wie er in Fig. 5(a) gezeigt ist.

Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit des Papiers mit abgeschiedenem Bild, wurde das Papier 51 in einen Spalt zwischen einer Einführrolle 52 und einer Wärmeanwendungstrommel 53 des Apparats eingeführt, wie dies in Fig. 5(a) gezeigt ist, wobei die Bildabscheidungsoberfläche des Papiers 51 in Richtung auf die Einführrolle 52 gerichtet war. Das Bildabscheidepapier 51 wurde transportiert, wobei es zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53, die eine Aluminiumtrommel war, die mit Fluorkunststoff überzogen war und durch die der Wasserinhalt nicht hindurchdringen konnte, und einem Bildlöseglied 56 in der Form eines Endlosbandes (im Folgenden als ein Bildlöse-Endlosband bezeichnet) gehalten wurde, das Polyvinylen-Suliid-Harz umfasst, durch das der Wasserinhalt nicht durchdringen konnte, wobei die Anwendung von Wärme von einer Halogenlampe 54 erfolgte. Dann kam das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild bei einem Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und einer Druckanwendungstrommel 57 an, die durch einen Silikon-Gummi-Überzug behandelt worden war. Die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 war zuvor auf 95ºC mittels der Halogenlampe 54 eingestellt worden, die in der Trommel 53 enthalten ist. Die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 51 wurde auf ungefähr 93ºC erwärmt, wenn das Papier 51 bei dem Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und der Druckanwendungstrommel 57 angekommen war.

Während das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild veranlasst wurde, durch den Spalt zwischen den Trommel 53 und 57 unter der Anwendung von Hitze und Druck auf das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild zu gelangen, wurden somit die Bilder, die auf dem Papier 51 abgeschieden worden sind, an der Oberfläche des Bildlöse- Endlos-Bandes 56 zum Haften gebracht oder darauf übertragen. Wenn das Papier 51 von dem Bildlöse-Endlosband 56 mittels einer Trennrolle 55 getrennt worden ist, waren alle Bilder, die auf dem Papier 51 abgeschieden worden sind, vollständig von dem Papier 51 entfernt.

Wie in Fig. 5(a) erläutert ist, ist das Bildlöse-Endlosband 56 in einer derartigen Konfiguration angeordnet, dass die Einführrolle 52, die Trennrolle 55 und die Transportrollen 58 und 59 intern das Bildlöse-Endlosband 56 berühren. Das Bildlöse-Endlosband 56 wird in dieselbe Richtung wie die Drehrichtung der Wärmeanwendungstrommel 53 mit nahezu derselben Geschwindigkeit wie die lineare Geschwindigkeit der Wärmeanwendungstrommel 53 mittels der Reibung zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53, die durch eine Antriebseinrichtung, die nicht in der Figur gezeigt ist, gedreht wird, und der Druckanwendungstrommel 57 bewegt. Die Breite der Wärmeanwendungstrommel 53 und jene des Bildlöse-Endlosbandes wurden breiter gemacht, als jene des Papiers 51 mit abgeschiedenem Bild, um so zu verhindern, dass Wasserinhalt der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit verdampft und aus dem Papier 51 mit abgeschiedenem Bild entweicht, während das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild transportiert worden ist, wobei es zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und dem Bildlöse-Endlosband 56 gehalten wird. In dem Apparat, wie er in Fig. 5(a) gezeigt ist, dient die Wärmeanwendungstrommel 53 als ein Wärmeanwendungsglied, ein Transportglied für das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild, ein Glied, um die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 51 in Druckkontakt mit dem Bildlöse-Endlosband 56 zu bringen, und ein Dichtglied, um das Entweichen der Wasserkomponente aus dem Papier 51 mit abgeschiedenem Bild zu verhindern. Zusätzlich dient das Bildlöse-Endlosband 56 ebenso als ein Dichtglied.

Der Apparat, wie er in Fig. 5(a) gezeigt ist, ist mit einem Temperatursensor (nicht gezeigt) versehen, um die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 zu detektieren, und die Daten, die von dem Temperatursensor ausgegeben werden, werden in einem Temperatursteuersystem (nicht gezeigt) eingegeben. Die vorbestimmte Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 wird in einer solchen Art und Weise aufrechterhalten, dass die Daten zu der Halogenlampe 54 in der Wärmeanwendungstrommel 53 durch das Temperatursteuersystem gesendet werden.

Die Wärmeanwendungstrommel 53 und die Druckanwendungstrommel 57 werden gegeneinander durch die Anwendung eines Druckes von ungefähr 1 kgf/cm² darauf gedrängt, wobei eine Druckanwendungseinrichtung (nicht gezeigt) verwendet wird, wodurch ein Spalt mit einer Breite von 1 bis 10 mm zwischen den zwei Trommeln 53 und 57 ausgebildet wird. Das Bildlöse-Endlosband 56 ist in seiner Spannung durch ein Spannungssteuersystem (nicht gezeigt) ausgedehnt. Der Druck, der auf die Wärmeanwendungstrommel 53 durch die Spannung des Bildlöse-Endlosbands 56 angewendet wird, wird so gesteuert, dass er kleiner als der Druck ist, der zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und der Druckanwendungstrommel 57 angewendet wird.

Die Bilder, die auf die Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes 57 übertragen worden sind, werden davon unter Verwendung von Edelstahlklingen 5A und 5B abgeschält und das bildausbildende Material 5C wird in dem Behälter 5D gesammelt. Es ist nicht immer notwendig, dass das bildausbildende Material perfekt von dem Bildlöse-Endlosband 56 jedes Mal dann entfernt wird, wenn ein Recyclingprozess durchgeführt wird.

Vergleichsbeispiel 2

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie im Beispiel 4 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass der Apparat, wie er in Fig. 5(a) gezeigt ist, der im Beispiel 4 verwendet wurde, durch einen herkömmlichen Apparat, wie er in Fig. 6(a) gezeigt ist, ausgetauscht wurde.

Infolgedessen wurden jegliche Bilder, die auf dem Papier 51 abgeschieden worden sind, nicht davon entfernt, wenn die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 auf 95ºC gesteuert worden ist.

Dann wurde derselbe Recyclingprozess, wie oben erwähnt, wiederholt, wobei die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 in einem Bereich von 70 bis 150ºC geändert worden ist. Wenn die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 auf 120ºC oder mehr gesteuert worden ist, wurden Bilder teilweise auf die Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes 56 übertragen. In jedem Fall war jedoch das Bildabschälverhältnis nur 30% oder weniger und der Oberflächenabschnitt des Papiers, der dem Bildbereich entspricht, wurde teilweise abgeschält und auf das Bildlöse-Endlosband 56 übertragen.

Der herkömmliche Apparat der Fig. 6(a) unterscheidet sich von dem Apparat der Fig. 5(a) dahingehend, dass eine Einführrolle 52 zum Einführen eines Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in den Apparat nicht vorgesehen ist, so dass das Bildlöse-Endlosband 56 nicht gestaltet ist, um entlang des Umfangs der Wärmeanwendungstrommel 53 sich zu bewegen. Es gibt nämlich keine Einrichtung, um das Entweichen des Wasserbestandteils, der in dem Oberflächenabschnitt abgeschiedenen Bild des Aufzeichnungsmaterials gehalten wird, zu verhindern. Dieselben Bezugszeichen bezeichnen identische oder entsprechende Teile durchgehend für Fig. 5(a) bis 5(c) und 6(a) und 6(b).

Beispiel 5

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie in Beispiel 4, wurde unter Verwendung des Apparats, wie in Fig. 5(a) gezeigt, mit der Ausnahme wiederholt, dass das 75 um dicke Papier hoher Qualität, das in Beispiel 4 verwendet wurde, durch ein Papier hoher Qualität mit einer Dicke von 150 um ausgetauscht wurde.

Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, vollständig davon entfernt und das Papier, das frei von Bildern war, wurde getrocknet, um für den nächsten Kopierprozess fertig zu sein.

Vergleichsbeispiel 3

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie im Vergleichsbeispiel 2, wurde wiederholt und zwar unter Verwendung des herkömmlichen Apparats, wie er in Fig. 6(a) gezeigt ist, und zwar mit der Ausnahme, dass das Papier hoher Qualität mit 75 um Dicke, das im Vergleichsbeispiel 2 verwendet worden ist, durch ein Papier hoher Qualität ausgetauscht worden ist, und zwar mit einer Dicke von 150 Mm.

Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, nicht davon zufriedenstellend entfernt.

Beispiel 6

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie in Beispiel 4, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass Apparat der Fig. 5(a), der in Beispiel 4 verwendet worden ist, durch ein Apparat ausgetauscht worden ist, wie er in Fig. 5(b) gezeigt ist, und die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 wurde auf 105ºC festgelegt.

Es ergab sich, dass die Bilder, die auf dem Papier 51 abgeschieden waren, davon mit einem Abschälverhältnis von ungefähr 90% entfernt worden sind.

In dem Apparat, wie in Fig. 5(b) gezeigt ist, wurde eine Einführrolle 52, die in Fig. 5(a) gezeigt ist, nicht vorgesehen, und ein Bildlöse-Endlosband 56 wurde in einer derartigen Konfiguration angeordnet, das eine Druckanwendungstrommel 57, eine Trennrolle 55 und Transportrollen 58 und 59 intern das Bildlöse-Endlosband 56 berühren. Ein Bildabscheidepapier 51, das mit einer Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit imprägniert worden ist, wird in einen Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und dem Bildlöse-Endlosband 56 eingeführt, so dass eine Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 51 veranlasst wird, eng an dem Bildlöse-Endlosband 56 zu haften. Wärme und Druck wird auf das laminierte Material aus Papier 51 mit abgeschiedenem Bild und Bildlöse-Endlosband 56 bei dem Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und der Druckanwendungstrommel 57 angewendet. Somit werden Bilder, die auf dem Papier 51 abgeschieden sind, an der Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes 56 zum Haften gebracht oder darauf übertragen. Die Breite der Wärmeanwendungstrommel 53 in der Axialrichtung davon und die Breite des Bildlöse-Endlosbandes 56 sind breiter gemacht, als jene des Papiers 51 mit abgeschiedenem Bild, so dass der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit wirksam in dem Oberflächenabschnitt des Papiers 51 mit abgeschiedenem Bild gehalten werden kann, während das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild transportiert wird, wobei es zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und dem Bildlöse-Endlosband 56 gehalten wird.

Nachdem es durch den Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und der Druckanwendungstrommel 57 hindurchgeführt worden ist, wird das Papier 51 weiter in einem abgedichteten Zustand erwärmt, während es entlang des Umfangs der Wärmeanwendungstrommel 53 zu der Trennrolle 55 transportiert worden ist. Somit wird die Haftung des bildausbildenden Materials an dem Papier 51 verringert, wodurch die Bildentfernung von dem Papier 51 darauffolgend erzielt wird.

Vergleichsbeispiel 4

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie in Beispiel 6 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass der Apparat der Fig. 5(b), der in Beispiel 6 verwendet wurde, durch einen herkömmlichen Apparat, wie in Fig. 6(b) gezeigt, ausgetauscht wurde.

Infolgedessen wurden keine Bilder, die auf dem Papier 51 abgeschieden worden sind, davon entfernt, wenn die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 auf 105ºC gesteuert worden sind.

Dann wurde derselbe Recyclingprozess, wie oben erwähnt wurde, wiederholt, wobei die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 in einem Bereich von 70 bis 150ºC geändert worden ist. Wenn die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 53 auf 120ºC oder mehr gesteuert worden ist, wurden Bilder teilweise auf die Oberfläche einer Bildlösetrommel 56A übertragen. In jedem Fall betrug jedoch das Bildabschälverhältnis nur 25% oder weniger und der Oberflächenabschnitt des Papiers, der dem Bildbereich entspricht, wurde teilweise abgeschält und auf die Bildlösetrommel 56A übertragen.

In dem herkömmlichen Apparat der Fig. 6(b) wurde eine Bildlösetrommel 56A anstelle eines Bildlöse-Endlosbandes 56 vorgesehen. Das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild wurde veranlasst, durch den Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und der Bildlösetrommel 56A hindurchzugelangen, wobei die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 51 zu der Bildlösetrommel 56A geführt wurde, um das bildausbildende Material von dem Papier 51 zu entfernen. Es gab keine Einrichtung, um den Wasserbestandteil der Wasser enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Papiers 51 zu halten.

Die Wärmeanwendungstrommel 53 umfasst eine Oberflächenschicht, die aus einem Silikongummi hergestellt ist. Die Bildlösetrommel 56A ist eine Aluminiumtrommel, die mit einem Polyesterharz überzogen ist.

Beispiel 7

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie in Beispiel 4 gezeigt ist, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass der Apparat der Fig. 5(a), der in Beispiel 4 verwendet wurde, durch einen Apparat ausgetauscht wurde, wie er in Fig. 5(c) gezeigt ist, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit wurde auf 2,6 mg/cm² geändert, d. h. 1,6 g/A4-Größe.

Der Recyclingapparat, wie er in Fig. 5(c) gezeigt ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild entlang des Umfangs der Wärmeanwendungstrommel 53 transportiert wird, wobei das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild zwischen einem Bildlöse-Endlosband 56 und der Wärmeanwendungstrommel 53 gehalten wird, um die Wasserkomponente der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit in dem Papier 51 mit abgeschiedenem Bild zu halten, und zwar vor und nachdem das Papier 51 mit abgeschiedenem Bild veranlasst wird, durch den Spalt zwischen der Wärmeanwendungstrommel 53 und einer Druckanwendungstrommel 57 hindurch zu gelangen. Diese Konfiguration, die durch den Apparat der Fig. 5(c) erzielt wird, wird als eine Kombination des Apparats der Fig. 5(a) und jenes der Fig. 5(b) angesehen.

Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, vollständig davon entfernt.

Wie zuvor erläutert wurde, handelt es sich bei der Wärmeanwendungstrommel 53, die in den Apparaten verwendet wird, wie sie in Fig. 5(a), 5(b) und 5(c) gezeigt sind, um eine Trommel auf Aluminiumbasis, die mit einem Fluor-enthaltenden Harz überzogen ist, und zwar mit einer niedrigen Oberflächenenergie, das als ein Dichtglied dienen kann. Selbst wenn das bildausbildende Material, das auf das Bildlöse-Endlosband 56 übertragen wird, nicht vollständig davon durch die Reinigungsklingen 5A und 5B gereinigt werden kann, überträgt das bildausbildende Material, das auf dem Bildlöse-Endlosband 56 verbleibt, sich nicht auf die Wärmeanwendungstrommel 53, weil die Oberfläche der Wärmeanwendungstrommel 53 mit einem Material niedriger Oberflächenenergie überzogen ist, das eine schwache Haftung an dem bildausbildenden Material zeigt. Deshalb ist die Oberfläche der Wärmeanwendungstrommel 53 nicht mit dem bildausbildenden Material durchgehend für den gesamten Recyclingprozess verschmutzt. Zusätzlich kann in dem Fall, wo das Papier, das Bilder auf beiden Seiten davon trägt, in einen derartigen Recyclingapparat der Fig. 5(a), 5(b) oder 5(c) eingeführt wird, das bildausbildende Material, das auf der Oberfläche abgeschieden worden ist, die nicht dem Bildentfernungsprozess unterzogen worden ist, daran gehindert werden, auf die Wärmeanwendungstrommel 53 übertragen zu werden. Derartige Vorteile können ebenso erzielt werden, wenn die Oberfläche der Wärmeanwendungstrommel 53 ein Material hoher Oberflächenenergie umfasst, wie zum Beispiel ein Metall oder ein hydrophiles, polymerisches Material.

Es wird vorgezogen, dass das Dichtglied einen Abschnitt in Kontakt mit dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials umfasst, das ein Material mit niedriger Oberflächenenergie mit einer Oberflächenenergie von 20 mN/m oder weniger oder ein Material mit hoher Oberflächenenergie mit einer Oberflächenenergie von 40 mN/m oder mehr umfasst.

In den Apparaten, wie in Fig. 5(a), 5(b) und 5(c) gezeigt, wird das Endlosband als das Bildlöseglied verwendet. Alternativ kann das Endlosband, wie es in Fig. 5(a), 5(b) und 5(c) verwendet wird, als ein Dichtglied verwendet werden, während die Wärmeanwendungstrommel 53 als ein Bildlöseglied verwendet werden kann, falls ein Material, das dazu in der Lage ist, die Haftung des bildausbildenden Materials zu zeigen, für den Oberflächenabschnitt der Wärmeanwendungstrommel 53 verwendet wird.

Weiter ist es möglich, die Bilder zu entfernen, die auf beiden Seiten des Papiers abgeschieden worden sind, und zwar in einem Schritt, wenn sowohl die Wärmeanwendungstrommel 53 als auch das Bildlöse-Endlosband als die Bildlöseglieder arbeiten können.

Beispiel 8

Tonerbilder werden auf einem kommerziell erhältlichen Papier hoher Qualität mit einer Dicke von 75 um ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "FT2200", hergestellt von der Ricoh Company, Ltd.) verwendet wird. Der Weichwerdungspunkt des Toners betrug ungefähr 80ºC. Dieselbe Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit, wie sie in Beispiel 4 verwendet wurde, wurde auf die Oberfläche des Papiers mit abgeschiedenem Bild mit einer Überzugsmenge von 3,7 mg/cm², d. h. 2,3 g/A4-Größe angewendet.

Der Recyclingprozess eines Papiers mit abgeschiedenem Bild wurde ausgeführt, indem ein Apparat verwendet wurde, wie er in Fig. 7 gezeigt ist.

Wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird das Papier 71 mit abgeschiedenem Tonerbild von einem Papierstapler 722 zu einem Recyclingapparat 760 unter Verwendung einer Transportrolle 720 transportiert. Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 und eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 734, die von Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit-Behältern 731 und 732 unter Verwendung von Überzugsrollen 735 und 736 jeweils entnommen bzw. gezogen werden, werden aufeinanderfolgen auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 71 angewendet. Die Bezugszeichen 721a, 721b, 737 und 738 zeigen Transportrollen an.

Ein Bildlöseglied zur Verwendung in dem Apparat der Fig. 7 ist ein Bildlöse- Endlosband 73 mit einer Dicke von ungefähr 50 um, das aus Polyether-Etherketon hergestellt ist, wobei es sich um ein Material handelt, durch das die Wasserkomponente nicht durchdringen kann. Ein Dichtglied 72 ist in der Gestalt eines Endlosbandes, das ein Band auf Nickelbasis umfasst, und zwar mit einer Dicke von ungefähr 35 um, die durch Elektroformierung bzw. Elektroausbildung hergestellt wurde, und einer Oberflächenschicht mit einer Dicke von ungefähr 20 um, die auf dem Band auf Nickelbasis ausgebildet wurde, das Polytetrafluor-Ethylen umfasst, d. h. ein Material, durch das die Wasserkomponente nicht hindurchdringen kann. Das Bildlöse-Endlosband 73 ist in einer derartigen Konfiguration ausgeweitet, so dass Druckanwendungsrollen 713, 75b, 76b, 77b, 78b und 714 intern das Bildlöse- Endlosband 73 berühren. Jede einer solchen Druckanwendungsrollen 75b, 76b, 77b, 78b und 714 umfassen eine Trommel auf Aluminiumbasis und eine Silikongummi-Oberflächenschicht mit einer Dicke von ungefähr 2 mm, die auf der Trommel auf Aluminiumbasis ausgebildet ist. Das dichtende Endlosband 72 erstreckt sich in einer solchen Konfiguration, so dass eine Druckanwendungsrolle 711 und Druck- und Wärmeanwendungsrollen 75a, 76a, 77a, 78a und 712 intern das dichtende Endlosband 72 berühren.

Jede einer solchen Druck- und Wärmeanwendungsrolle 75a, 76a, 77a, 78a und 712 umfasst eine Trommel auf Aluminiumbasis und eine Fluorkunststoff-Oberflächenschicht mit einer Dicke von ungefähr 5 um, die auf der Trommel auf Aluminiumbasis vorgesehen ist. Ein Paar von Endlosbändern 72 und 73 werden in dieselbe Richtung durch eine Treibereinrichtung (nicht gezeigt) angetrieben.

Die Druck- und Wärmeanwendungsrollen 75a, 76a, 77a, 78a und 712 umfassen Wärmeeinrichtungen 75c, 76c, 77c, 78c und 79c jeweils darin, um das Papier 71 mit abgeschiedenem Bild zu erwärmen. Eine jede jener Druck- und Wärmeanwendungsrollen 75a, 76a, 77a, 78a und 712 wird mit einem Temperatursensor (nicht gezeigt) versehen, um die Oberflächentemperatur einer jeden Rolle zu detektieren, und die Datenausgabe durch den Temperatursensor wird in ein Temperatursteuersystem (nicht gezeigt) eingegeben. Die Oberflächentemperatur einer jeden Rolle wird unabhängig durch das Temperatursteuersystem gemäß der Ausgabe von dem Temperatursensor gesteuert.

Die Druck- und Wärmeanwendungsrollen 75a, 76a, 77a, 78a und 712 werden jeweils gegen die gegenüberliegenden Rollen 75b, 76b, 77b, 78b und 714 durch eine Druckanwendungseinrichtung (nicht gezeigt) gedrängt, so dass Druck auf das Papier 71 mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöse-Endlosband 73 über das dichtende Endlosband 72 ausgeübt wird.

Wärme und Druck werden auf das Papier 71 mit abgeschiedenem Bild angewendet, wobei der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild gehalten wird, während das Papier 71 mit abgeschiedenem Bild transportiert wird, wobei es zwischen dem dichtenden Endlosband 72 und dem Bildlöse-Endlosband 73 gehalten wird.

Dann wird das Papier 71 von dem Spalt zwischen den Rollen 711 und 713 abgegeben und das Papier wird von dem Bildlöse-Endlosband 73 mit Hilfe eines Separators 750 getrennt. Danach wird das bildfreie Papier 71 oberflächenbehandelt, um eine Oberflächenglattheit zu haben, wenn es durch den Spalt zwischen Druckanwendungsrollen 751a und 751b geführt wird. Das Papier 71 wird dann getrocknet, wenn es entlang einem Pfad zwischen einem Trocknungsband 753 und einer Platte 753a hindurchgeführt wird, durch den der Wasserbestandteil unter der Anwendung von Druck auf das Papier 71 hindurchdringen kann. Die Bezugszeichen 754 und 756 zeigen Treiberrollen für das Trocknungsband 753 an. Letztendlich wird das Papier 71 zu einem Papierfach 755 mittels Rollen 753a und 753b gesendet.

Die Oberflächentemperatur einer jeden Rolle 75a, 76a, 77a, 78a und 712 wurde auf 90ºC im Beispiel 8 festgelegt.

Infolgedessen wurden alle Bilder auf dem Papier 71 vollständig davon entfernt. Das Recyclingverfahren, wie es im Beispiel 8 verwendet wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass das bildausbildende Material an dem Bildlöseglied zum Haften gebracht wird und dazu übertragen wird, und zwar durch mehrfache Anwendung von Druck und Wärme auf das Papier mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied, wobei der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Papiers gehalten wird.

Beispiel 9

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie im Beispiel 8, wurde unter Verwendung des Apparats wiederholt, wie in Fig. 7 gezeigt ist, und zwar mit der Ausnahme, dass die Überzugsmenge der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers auf 2,1 mg/cm², d. h. 1,3 g/A4-Größe geändert worden ist.

Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, vollständig davon entfernt.

Beispiel 10

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie in Beispiel 4, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass der Apparat der Fig. 5(a), der in Beispiel 4 verwendet wurde, durch einen Apparat ersetzt wurde, wie er in Fig. 8 gezeigt ist, und die Oberflächentemperatur einer Wärmeanwendungstrommel 82 wurde auf 90ºC gesteuert.

Der Recyclingapparat, wie er in Fig. 8 gezeigt ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vielzahl von Druckanwendungsrollen entlang des Umfangs der Wärmeanwendungstrommel 82 gibt.

Wie in Fig. 8 gezeigt ist, wird ein Papier 81 mit abgeschiedenem Tonerbild von einem Papierstapler 822 zu einem Recyclingapparat unter Verwendung einer Transportrolle 820 transportiert. Bezugszeichen 821a und 821b zeigen Transportrollen an. Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 833 und eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 834, die von einem Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Behälter 831 und 832 mittels Überzugsrollen 837c und 838c jeweils entnommen werden, werden aufeinanderfolgend auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 81 unter Verwendung von Rollen 837a, 837b, 838a und 838b angewendet.

Ein Bildlöseglied in dem Apparat der Fig. 8 ist ein Bildlöse-Endlosband 83 mit einer Dicke von ungefähr 125 um, das aus Polyimid hergestellt ist, durch das der Wasserbestandteil nicht hindurchdringen kann. Das Bildlöse-Endlosband 83 wird entlang des Umfangs der Wärmeanwendungstrommel 82 erstreckt, wobei die Rollen 89 und 810 und Druckanwendungsrollen 85, 86, 87 und 88 intern das Bildlöse- Endlosband 83 berühren.

Die Druckanwendungsrollen 85, 86, 87 und 88 werden gegen die Wärmeanwendungstrommel 82 durch eine Druckanwendungseinrichtung (nicht gezeigt) gedrängt, so dass das Bildlöse-Endlosband 83 in Druckkontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers 81 gebracht wird.

Infolgedessen werden alle Bilder, die auf dem Papier 81 abgeschieden worden sind, vollständig davon mit einem Bildabschälverhältnis von 100% entfernt.

Beispiel 11

Derselbe Recyclingprozess für das Papier mit abgeschiedenem Bild, wie in Beispiel 10, wurde verwendet, indem der Apparat, wie in Fig. 8 gezeigt ist, verwendet wurde, und zwar mit Ausnahme, dass die Überzugsmenge der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers von 3,7 mg/cm² auf 2,1 mg/cm², d. h. 1,3 g/A4-Größe geändert worden ist.

Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, vollständig davon entfernt.

Beispiel 12

Tonerbilder werden separat auf vier Arten von kommerziell erhältlichen Papieren A, B, C und D hoher Qualität ausgebildet, und zwar unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Kopiergeräts (Marke "FT6500", das von der Ricoh Company, Ltd.) verwendet wird. Jedes Papier hoher Qualität wurde in eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit mit der folgenden Formel eingetaucht, um so eine Überzugsmenge von 7,4 mg/cm², d. h. 4,6 g/A4-Größe zu haben.

Gew.-%

oberflächenaktiver Stoff auf Silikonbasis 0,8

Natriumalkylnaphthalinsulfonat 0,7

Wasser 98,5

Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf jedes Papier mit abgeschiedenem Bild, wurde ein 50 um dicker Polycarbonatfilm, der als ein Bildlöseglied dient, in Kontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers gebracht.

Zwei 100 um dicke Polyethylen-Terephthalat-Filme wurden in einer Tasche ausgebildet, indem der eine Film an dem anderen an beiden Enden in der Breitenrichtung der Filme und an einem Ende in der Längsrichtung davon angebracht wurde, und zwar unter Verwendung eines druckempfindlichen Haftmittels.

Mit dem Polycarbonatfilm dienend als Bildlöseglied, das in Kontakt mit der Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers ist, das mit der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit imprägniert wurde, wurde ein derartiges laminiertes Material aus dem Polycarbonatfilm und dem Papier mit abgeschiedenem Bild schnell in der Polyethylen-Terephthalat-Film-Tasche abgedichtet, die als das Dichtglied dient, durch das der Wasserbestandteil der Wasser enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit nicht hindurchdringen konnte. Die Öffnung der PET-Tasche wurde durch ein doppelt beschichtetes, druckempfindliches Haftband abgedichtet.

Unter Verwendung eines Apparats, wie er in Fig. 4 gezeigt ist, wurde das Material des Bildlösegliedes und des Bildabscheidepapiers, das in der Polyethylen- Terephthalat-Film-Tasche abgedichtet wurde, veranlasst, durch einen Spalt zwischen einer Wärme- und Druckanwendungsrolle 45 mit einer Oberflächentemperatur von 120ºC und einer Druckanwendungsrolle 46 hindurch zu gelangen. Dann wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild aus der PET-Tasche herausgenommen und von dem Bildlöseglied getrennt.

Die Ergebnisse waren wie folgt:

Papier A: Alle Bilder, die auf dem Papier A abgeschieden wurden, werden vollständig davon entfernt.

Papier B: Alle Bilder, die auf dem Papier B abgeschieden wurden, werden vollständig davon entfernt.

Papier C: Die Bilder wurden von dem Papier C mit einem Bildabschälverhältnis von ungefähr 70% entfernt und der Oberflächenabschnitt des Papiers, der einem Bildbereich entspricht, der auf das Bildlöseglied übertragen worden ist, wurde teilweise abgeschält und ebenso auf das Bildlöseglied übertragen.

Papier D: Die Bilder wurden von dem Papier D mit einem Bildabschälverhältnis von ungefähr 25% entfernt und der Oberflächenabschnitt des Papiers, der einem Bildbereich entspricht, der auf das Bildlöseglied übertragen wurde, wurde teilweise abgeschält und ebenfalls auf das Bildlöseglied übertragen.

Weiter wurde das laminierte Material aus Bildlöseglied und Papier mit abgeschiedenem Bild veranlasst, wiederholt durch den Spalt zwischen den oben erwähnten Rollen 45 und 46 zehnmal hindurch zu gelangen.

Danach wurde das laminierte Material aus der Polyethylen-Terephthalat-Film- Tasche herausgenommen und das Bildlöseglied wurde von dem Papier getrennt. Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf jedem Papier abgeschieden waren, vollständig davon entfernt.

Wie zuvor erläutert wurde, kann in dem Fall, wo das bildausbildende Material auf das Bildlöseglied durch mehrfache Anwendung von Wärme und Druck darauf angebracht wird und dazu übertragen wird, und zwar unter einer Bedingung, dass der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Papiers gehalten wird, die Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild angewendet wird, reduziert werden und der Oberflächenabschnitt des Papiers kann daran gehindert werden, abgeschält zu werden. Zusätzlich können viele Arten von Papier und bildausbildenden Materialien einem derartigen Recyclingprozess unterzogen werden. Der Grund für derartige Vorteile wurde nicht geklärt. Es wurde angenommen, dass das Bildlöseglied und der Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Papiers ein leichtes Schlüpfen in dem Spalt erzeugen, wenn Druck auf sie angewendet wird, indem eine Druckanwendungsrolle verwendet wird. Während folglich das bildausbildende Material an dem Bildlöseglied angebracht wird, wird das Bildlöseglied mikroskopisch von dem Papier getrennt. Durch eine solche mehrfache Anwendung von Druck auf das Papier mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied, kann das bildausbildende Material von dem Papier vollständig gelöst werden.

Wenn die Wärme- und Druckanwendungsbehandlung wiederholt ausgeführt wird, um sicher das Schlüpfen zwischen dem Bildlöseglied und dem Papier mit abgeschiedenem Bild verursachen, kann ein anderer Vorteil, wonach das Bildlöseglied allmählich bzw. stetig von dem bildfreien Papier getrennt werden kann, nachdem die Bilder zu dem Bildlöseglied übertragen worden sind, erzielt werden. In einem solchen Fall kann, selbst wenn Bilder auf dem Rand eines Aufzeichnungspapiers abgeschieden sind oder es viele feste bzw. flächendeckende Bilder auf einem Aufzeichnungspapier gibt, das Bildlöseglied von dem Aufzeichnungspapier natürlich getrennt werden. Dieser Vorteil kann erzielt werden, weil die Haftung zwischen dem Aufzeichnungspapier und dem bildausbildenden Material im Wesentlichen verloren gegangen ist, nachdem das bildausbildende Material, das auf dem Papier abgeschieden ist, wiederholt an dem Bildlöseglied gehaftet hat und das Bildlöseglied wiederholt von dem Papier gelöst worden ist.

Das bildausbildende Material, das beim elektrofotografischen oder thermischen Übertragungsaufzeichnen zu verwenden ist, hat eine allgemeine hydrophobe Natur. Wenn einmal das hydrophobe, bildausbildende Material auf das Bildlöseglied übertragen worden ist, wird das bildausbildende Material selten auf das Aufzeichnungsmaterial zurückgeführt, weil der Wasserbestandteil der Wasser enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials vorhanden ist.

Um die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu verringern und um die Bildabschälleistungsfähigkeit zu verbessern, ist es deshalb vorzuziehen, dass Wärme und Druck auf das laminierte Material mit dem Papier mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöseglied angewendet wird, um das Schlüpfen dazwischen unter einer derartigen Bedingung, dass die Wasserkomponente der Wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt des Papiers mit abgeschiedenem Bild aufrechterhalten wird, zu verursachen.

Beispiel 13

Der Recyclingprozess wurde unter Verwendung eines Apparats, wie er in Fig. 9 gezeigt ist, ausgeführt.

In dem Apparat, wie er in Fig. 9 gezeigt ist, sind in Serie folgendes angeordnet: Eine Papierzuführeinrichtung 925, um aufeinanderfolgend das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zuzuführen; eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Anwendungseinrichtung 930, um eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials anzuwenden; eine Bildlöseeinrichtung 945, um Bilder, die auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden sind, zu einem Bildlöseglied unter Anwendung von Wärme und Druck darauf zu übertragen; eine Trocknungseinrichtung 965, um das bildfreie Aufzeichnungsmaterial zu trocknen; und eine Papierentladeeinrichtung bzw. Papieraustrageinrichtung 975, um die bildfreien Papiere auszutragen und zu sammeln.

Die Papierzuführeinrichtung 925 umfasst ein Papierzuführfach 922 in dem Aufzeichnungsmaterialien mit abgeschiedenen Bild gespeichert sind, wobei die Oberfläche eines jeden Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild zu dem Boden des Papierzuführfaches 922 geführt wird, und eine Papierzuführrolle 920.

Die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Anwendungseinrichtung 930 umfasst Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Behälter 931, 932, die jeweilig Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeiten 933 und 934, Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Abziehrollen 935 und 936, um jeweilig die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeiten 933 und 934 abzuziehen bzw. zu entnehmen, und ein Paar von Führungsblatt 923, um die Aufzeichnungsmaterialien mit abgeschiedenem Bild von der Papierzuführeinrichtung 925 zu der Bildlöseeinrichtung 945 zu führen, enthalten. Bezugszeichen 937 und 938 zeigen Rollen an, um das Aufzeichnungsmaterial in einem stabilen Zustand zu bewegen.

Die Bildlöseeinrichtung 945 umfasst ein Paar von Rollen 913 und 915, die bezüglich der Transporteinrichtung des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild stromaufwärts angeordnet sind; ein Paar von Rollen 912 und 914, die stromabwärts bezüglich der Transportrichtung angeordnet sind; ein dichtendes Endlosband 92, das gespannt um die Rollen 913 und 912 sich erstreckt; ein Bildlöse-Endlosband 93, das sich in Spannung um die Rollen 915 und 914 erstreckt; und Druckanwendungsrollen 95, 96, 97, 98, 99, 910 und 911, die so angeordnet sind, dass der Kontaktabschnitt des dichtenden Endlosbandes 92 und des Bildlöse-Endlosbandes 93 einen Zickzack-Transportpfad für das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild ausbilden können.

Für das dichtende Endlosband 92 und das Bildlöse-Endlosband 93 wird ein kommerziell erhältlicher Polyethylen-Terephthalat-Film verwendet, der als ein Füllmaterial Titanoxid umfasst und von Toray Industries, Inc. hergestellt wird, d. h. ein Material, durch das die Wasserkomponente nicht durchdringen kann. Diese Endlosbänder 92 und 93 sind ausreichend länger und breiter als das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild, wobei beide als Dichtglieder arbeiten. Das Bildlöse-Endlosband 93 dient ebenso als das Dichtglied.

Während das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild, das mit einer Bildlöse-Förderungsflüssigkeit imprägniert ist, von einem Paar von Rollen 913, 915 in Richtung auf ein Paar von Rollen 912 und 914 transportiert wird, kann das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild eng zwischen dem dichtenden Endlosband 92 und dem Bildlöse-Endlosband 93 gehalten werden, so dass die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit daran gehindert werden kann, von dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zu entweichen.

Ein Paar von Trennklauen 938a und 938b sind bei dem Ausgang von Rollen 912 und 914 angeordnet, um das Aufzeichnungsmaterial von dem Bildlöse-Endlosband 93 und dem dichtenden Endlosband 93 zu trennen. Eine Reinigungseinheit 941, die mit einer Reinigungsklinge 942 ausgerüstet ist, befindet sich stromabwärts der Trennklaue 938B entlang des Bildlöse-Endlosbandes 93, um das Bildlöse-Endlosband 93 zu reinigen.

Die Trocknungseinrichtung 965, die stromabwärts der Trennklaue 938a und 938b vorgesehen ist, umfasst ein Paar von Rollen 951a und 951b, ein Paar von Rollen 952a und 952b und ein Trocknungsband 953, über dass das bildfreie Aufzeichnungsmaterial transportiert wird.

Das bildfreie Aufzeichnungsmaterial, das von einem Paar von Rollen 952a und 952b gesendet wird, wird von einem Papierabgabefach 955 in der Papierabgabeeinrichtung 975 abgegeben.

Im Beispiel 13 wurde der Recyclingprozess in dem oben erwähnten Apparat, wie in Fig. 9 gezeigt ist, in der folgenden Art und Weise ausgeführt: Ein Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild wurde von dem Papierzuführfach 922 mittels einer Papierzuführrolle 920 gesendet, wobei die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild nach unten gerichtet war. Dann wurden die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 und 934, die jeweilig von den Abziehrollen 935 und 936 abgezogen bzw. entnommen wurden, aufeinanderfolgend auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit-Anwendungseinrichtung angewendet. Das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild, auf das die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 und 934 angewendet wurden, wurde zu dem Spalt zwischen den Rollen 913 und 915 transportiert, wo ein thermoplastisches oder thermoschmelzendes bildausbildendes Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial angeordnet war, in Druckkontakt mit dem Bildlöse-Endlosband 93 gebracht wurde. Nachdem es durch den Spalt zwischen den Rollen 913 und 915 gebracht worden ist, wurde das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild wie die Bewegung des Bildlöse- Endlosbandes 93 transportiert, wobei die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials eng an der Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes 93 haftet. Gleichzeitig wurde die Rückseite des Aufzeichnungsmaterials, die entgegengesetzt zu der Seite mit abgeschiedenem Bild ist, ebenso in engen Kontakt mit der Oberfläche des dichtenden Endlosbandes 92 gebracht. Nämlich das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild wurde transportiert, wobei es sandwichartig eng zwischen dem Bildlöse-Endlosband 93 und dem dichtenden Endlosband 92 zwischenplatziert ist. Während des Transports des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in der Bildlöseeinrichtung 945 leidet das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden worden ist, unter Stress, der später im Detail zu beschreiben ist, weil das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild einem Zickzackkurs folgt, wobei eine vorbestimmte Wärme und ein vorbestimmter Druck darauf angewendet wird. Somit wurde das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden wurde, auf die Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes übertragen und von dem Aufzeichnungsmaterial abgeschält.

Wenn das Ende des Aufzeichnungsmaterials aus dem Spalt zwischen den Rollen 912 und 914 geschlüpft ist, wurde das Aufzeichnungsmaterial von dem Bildlöse- Endlosband 93 und dem dichtenden Endlosband 92 mit der Hilfe von Trennklauen 938a und 938b getrennt. Dann wurde das bildfreie Aufzeichnungsmaterial in Richtung auf das Trocknungsband 953 durch ein Paar von Rollen 951a und 951b transportiert und dann einer Trocknungsbehandlung unterzogen. Letztendlich wurde das bildfreie Aufzeichnungsmaterial zu dem Papierabgabefach 955 abgegeben.

Das bildausbildende Material, das zu dem Bildlöse-Endlosband 93 übertragen wurde, wurde dann davon mittels der Reinigungsklinge 942 entfernt, so dass das Bildlöse-Endlosband 93 bereit für den nächsten Recyclingprozess war.

In dem Fall, wo die Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials angewendet wurde, auf das Minimum reduziert werden kann, kann die thermische Energie, die für das Trocknungsband 953 benötigt wird, verringert werden, da nur eine kleine Menge an Wasserinhalt auf dem Aufzeichnungsmaterial verbleibt. Wenn die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials in einem Schritt angewendet wird, kann eine der Aufzeichnungsrollen 935 oder 936 weggenommen werden.

In dem Apparat, wie er in Fig. 9 gezeigt ist, werden die Bilder auf das Bildlöse- Endlosband 93 unter der Anwendung von Hitze auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild übertragen, wobei Heizer 916, 95a, 97a, 99a und 911a verwendet werden, die jeweilig in den Rollen 913, 95, 97, 99 und 911 enthalten sind. In diesem Fall können alle Rollen, die sich entlang des Zickzack-Transportpfades befinden, nicht mit der Wärmeanwendungseinrichtung versehen werden. Für die Anwendung der Wärme auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild kann heiße Luft vollständig zu dem Zickzackpfad gesendet bzw. zugeführt werden, der ein im Wesentlichen abgedichtetes System ist, oder das Heizmedium, wie zum Beispiel heiße Luft kann veranlasst werden, in jede Rolle zu blasen.

Weiter können beide Enden des Bildlöse-Endlosbandes 93 und des dichtenden Endlosbandes 92 in der Transportrichtung haften, indem ein druckempfindliches Haftmittel verwendet wird, um wirksam das Verdampfen und Entweichen des Wasserbestandteils der Wasser-enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit von dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zu verhindern. Insbesondere wird eine derartige Haftung des Bildlöse-Endlosbandes 93 und des dichtenden Endlosbandes 92 durch das Haftmittel wirksam, wenn die Bildübertragung und das Abschälen einer Temperatur ausgeführt werden muss, die höher als der Kochpunkt von Wasser ist, weil der Weichwerdungs- und Schmelzpunkt des bildausbildenden Materials bemerkenswert hoch ist.

Tonerbilder werden auf einem kommerziell erhältlichen PPC-Papier ausgebildet, das ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke IMAGIO 320 FP1", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.) verwendet. Eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 1 Gew.-% enthält, die als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 dient, wurde dem Behälter 931 entzogen bzw. entnommen, indem die Abziehrolle 935 verwendet wurde, und auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers in einer Überzugsmenge von ungefähr 0,48 mg/cm², d. h. 0,3 g/A4-Größe angewendet.

Das Kopierpapier, das mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 imprägniert wurde, wurde transportiert und veranlasst, eng an dem Bildlöse-Endlosband 93 und dem dichtenden Endlosband 92 zu haften, wenn es durch den Spalt zwischen den Rollen 913 und 915 hindurchgelangt. Das Kopierpapier mit abgeschiedenem Bild wurde entlang des Zickzackpfades transportiert, der gestaltet wurde, indem die Druckanwendungsrolle 910, 98 und 96 und die Druck- und Wärmeanwendungsrolle 911, 99, 97 und 95, die jeweils auf 90 bis 150ºC erwärmt worden sind, in einer Zickzackkonfiguration angeordnet wurden.

Somit wurden alle Tonerbilder, die auf dem Kopierpapier angeordneten wurden, vollständig auf das Bildlöse-Endlosband 93 übertragen und das Kopierpapier wurde von dem Bildlöse-Endlosband 93 durch die Trennklaue 938a, und 938b getrennt. Das Kopierpapier wurde über das Trocknungsband 953 getrocknet, so dass ein bildfreies PPC-Papier erhalten wurde.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen. Infolgedessen wurden klare Bilder auf dem PPC-Papier ausgebildet. Ein derartiger Betrieb der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Das Ergebnis war, dass saubere Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie sie zuerst ausgebildet wurden, ausgebildet wurden.

Vergleichsbeispiel 5

Tonerbilder wurden auf einen kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie im Beispiel 13 ausgebildet, mit der Ausnahme, dass der Recyclingapparat der Fig. 9, der in Beispiel 13 verwendet wurde, durch einen herkömmlichen Apparat ausgetauscht wurde, wie er in Fig. 1 gezeigt ist.

Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier abgeschieden waren, nicht ausreichend davon entfernt.

Wenn. die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf ungefähr 4,8 mg/cm² erhöht worden ist, d. h. auf 3,0 g/A4-Größe, wurde die Bildentfernung zufriedenstellend ausgeführt.

Beispiel 14

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise abgeschält, wie in Beispiel 13, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 13 durch eine wässrige Lösung ersetzt worden ist, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-12" (Marke, die von Nikko Chemicals Co., Ltd. hergestellt wird) in einer Menge von 0,3 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,48 mg/cm² zu ungefähr 0,80 mg/cm², d. h. 0,5 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier, das frei von Bildern war, erzielt.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei einer ersten Ausbildung für die gesamten obigen fünf Operationen ausgebildet.

Vergleichsbeispiel 6

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie im Beispiel 14 abgeschält, mit der Ausnahme, dass der Recyclingapparat der Fig. 9, der in Beispiel 13 verwendet wurde, durch einen herkömmlichen Apparat, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, ausgetauscht ist.

Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier abgeschieden waren, nicht ausreichend davon entfernt.

Wenn die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf ungefähr 5,5 mg/cm², d. h. 3,4 g/A4-Größe erhöht worden ist, wurde die Bildentfernung zufriedenstellend ausgeführt.

Beispiel 15

Tonerbilder wurden einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie in Beispiel 13 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 13 durch eine wässrige Lösung ersetzt worden ist, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "MA-80" (Marke, hergestellt von Mitsui-Cyanamid; Ltd.) in einer Menge von 2 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,48 mg/cm² auf ungefähr 0,16 mg/cm², d. h. 0,1 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier frei von Bildern erzielt.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei einer Erstausbildung für alle obigen fünf Operationen ausgebildet.

Vergleichsbeispiel 7

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie im Beispiel 15 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass der Recyclingapparat der Fig. 9, der in Beispiel 15 verwendet wurde, durch einen herkömmlichen Apparat, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, ausgetauscht wird.

Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier abgeschieden waren, nicht ausreichend davon entfernt.

Beispiel 16

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise abgeschält, wie im Beispiel 13, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 13 durch eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "S-113" (Marke, hergestellt von Asahi Glass Co., Ltd.) in einer Menge von 5 Gew.-% enthält, ausgetauscht wurde.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier, das frei von Bildern war, erzielt.

Die obigen Operationen der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei einer Erstausbildung für alle obigen fünf Operationen ausgebildet.

Beispiel 17

Tonerbilder wurden einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie in Beispiel 13 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in zwei Schritten in einer derartigen Art und Weise ausgeführt worden ist, dass eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 30 Gew.- % enthält, die als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 dient, aus dem Container 931 mittels einer Abziehrolle 935 entnommen bzw. abgezogen wurde und als erstes auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 80 mg/cm², d. h. 0,05 g/A4-Größe angewendet wurde, und dann wurde Wasser, das als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 934 dient, von dem Behälter 932 mittels einer Abziehrolle 936 abgezogen bzw. entnommen und wiederum auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 80 ug/cm², d. h. 0,05 g/A4- Größe angewendet.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier, das frei von Bildern ist, erzielt.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei einer Erstausbildung, für alle obigen fünf Operationen ausgebildet.

Beispiel 18

Tonerbilder wurden einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie in Beispiel 13 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in zwei Schritten bzw. Stufen ausgeführt wurde, und zwar in einer solchen Art und Weise, dass eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-12" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 10 Gew.-% enthält, als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 dient, von einem Behälter 931 mittels einer Abziehrolle 935 entnommen bzw. abgezogen wurde und als erstes auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 160 ugg/cm², d. h. 0,1 g/A4-Größe angewendet wurde, und dann Wasser, das als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 934 dient, von einem Behälter 932 mittels einer Abziehrolle 936 abgezogen bzw. entnommen und wiederum auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,48 mg/cm², d. h. 0,3 g/A4-Größe angewendet wurde.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier, das frei von Bildern ist, erhalten.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet, wie bei einer Erstausbildung für alle fünf obigen Operationen.

Beispiel 19

Tonerbilder wurden einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie in Beispiel 13 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in zwei Schritten in einer solchen Art und Weise ausgeführt worden ist, dass eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "MA-80" (Marke, hergestellt von Mitsui-Cyanamid, Ltd.) in einer Menge von 15 Gew.- % enthält, die als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 dient, von einem Behälter 931 mittels einer Abziehrolle 935 entnommen bzw. abgezogen wurde und als erstes auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von 0,11 mg/cm², d. h. 0,07 g/A4-Größe angewendet wurde, und dann Wasser, das als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 934 dient, von einem Behälter 932 mittels einer Abziehrolle 936 abgezogen bzw. entnommen wurde und wiederum auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,16 mg/cm², d. h. 0,1 g/A4-Größe angewendet wurde.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier, das frei von Bildern ist, erzielt.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet, wie bei einer Erstausbildung für alle fünf obigen Operationen.

Beispiel 20

Tonerbilder wurden einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie in Beispiel 13 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in zwei Schritten in einer solchen Art und Weise ausgeführt wurde, dass eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "S-113" (Marke, hergestellt von Asahi Glass Co., Ltd.) in einer Menge von 20 Gew.-% enthält, die als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 933 dient, von einem Behälter 931 mittels einer Abziehrolle 935 abgezogen und als erstes auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,096 mg/cm², d. h. 0,06 g/A4-Größe angewendet wurde, und dann wurde Wasser, das als eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 934 dient, von einem Behälter 932 mittels einer Abziehrolle 936 abgezogen bzw. entnommen wurde und wiederum auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,32 mg/cm², d. h. 0,2 g/A4-Größe angewendet.

Infolgedessen wurde ein PPC-Papier, das frei von Bildern ist, erzielt.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Klare bzw. saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei einer Erstausbildung für alle fünf obigen Operationen ausgebildet.

Wie zuvor im Beispiel 13 bis 20 erwähnt wurde, kann, wenn die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials, das in engen Kontakt mit dem Bildlöseglied ist, entlang des Zickzack-Pfades transportiert wird, wobei das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, sich in einem aufgeweichten und geschmolzenem Zustand befindet und die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials gehalten wird, wie in Fig. 9 gezeigt ist, das bildausbildende Material leicht von dem Aufzeichnungsmaterial durch die Anwendung einer kleinen Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit abgeschält werden. Der Grund für den oben erwähnten Vorteil wird im Detail unter Bezugnahme auf die Fig. 10(a) bis 10(c) erläutert.

Wie in Fig. 10(a) gezeigt ist, ist ein bildausbildendes Material T2, das auf einem Aufzeichnungsmaterial T1 abgeschieden ist, in engem Kontakt mit einem Bildlöseglied T3. Man nehme an, dass das Aufzeichnungsmaterial T1 mit abgeschiedenem Bild entlang des Zickzackpfades transportiert wird, wobei es eng an dem Bildlöseglied T3 haftet, wie in Fig. 9 gezeigt ist. In diesem Fall wird das Bildlöseglied T3 veranlasst, sich auszuweiten, und das Aufzeichnungsmaterial T1 wird veranlasst, zu schrumpfen, und zwar relativ, wenn sie um eine Druckanwendungsrolle T4 gekrümmt sind, wie in Fig. 10(b) gezeigt ist. Im Gegensatz dazu wird das Bildlöseglied T3 veranlasst, zu schrumpfen, und das Aufzeichnungsmaterial T1 wird veranlasst, sich relativ auszudehnen, wenn sie um eine Druckanwendungsrolle T5 gekrümmt werden, wie in Fig. 10(c) gezeigt ist. Aufgrund einer derartigen Zickzack-Bewegung wird eine Belastung bzw. Spannung in der Richtung der Pfeile zum Beispiel bei der Position A des Aufzeichnungsmaterials T 1 und bei einer Position B des Bildlöseglieds T3 erzeugt. Die Beanspruchung bzw. Spannung verursacht ein leichtes Schlüpfen zwischen dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials T1 und dem Bildlöseglied T3, wodurch allmählich das bildausbildende Material T2 von dem Aufzeichnungsmaterial T1 mikroskopisch getrennt wird.

Um das bildausbildende Material von dem Aufzeichnungsmaterial nur durch das Transportsystem des Zickzackpfades zu entfernen, wie in Fig. 9 gezeigt ist, kann eine Spannung, die auf das Bildlöse-Endlosband der Fig. 9 angewendet wird, erhöht werden, und zwar im Vergleich zu der Spannung, die auf das Bildlöse- Endlosband angewendet wird, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist. Somit kann das bildausbildende Material, das sich in einem aufgeweichten oder Schmelzzustand befindet, an der Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes durch die Anwendung von hoher Spannung des Bildlöse-Endlosbandes angebracht werden. Das bildausbildende Material, das an dem Bildlöse-Endlosband haftet, wird kaum zu dem Aufzeichnungsmaterial zurückgegeben, weil der Wasserbestandteil der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials verbleibt. Somit haftet das bildausbildende Material an dem Bildlöseglied und wird von dem Aufzeichnungsmaterial wiederholt getrennt, während das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild entlang dem Zickzack-Pfad transportiert wird, wodurch effektiv die Bildentfernung von dem Aufzeichnungsmaterial erzielt wird. Anstelle der Verwendung des Zickzack-Pfades, wie in Fig. 9 gezeigt, kann das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und/oder das Bildlöseglied intermittierend bewegt werden oder mit wiederholter Geschwindigkeitsvariation bewegt werden oder wiederholt vor und zurück bewegt werden, um das Schlüpfen zwischen dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials und dem Bildlöseglied zu verursachen, wobei der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials aufrechterhalte wird. In einem derartigen Fall kann das Schlüpfen erzeugt werden, und zwar wegen des Unterschieds zwischen dem Reibungswiderstand des Aufzeichnungsmaterials und jenem des Bildlösegliedes bezüglich anderer Glieder, oder des Unterschiedes in der Trägheitskraft oder des Unterschiedes in dem Spiel der jeweiligen Antriebssysteme für das Aufzeichnungsmaterial und dem Bildlöseglied. Alternativ kann sowohl das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild als auch das Bildlöseglied in dieselbe Richtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt werden oder sie können in unterschiedliche Richtungen transportiert werden.

Insbesondere kann das Bewegen des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild und des Bildlösegliedes mit wiederholter Geschwindigkeitsvariation durch einen relativ einfachen Apparat erzielt werden. Insbesondere kann eine exzentrische Rolle, eine Rolle mit Rillen, eine Rolle, die mit konvexen und konkaven Abschnitten darauf versehen ist, zufällig für die Rollen 85, 86, 87 und 88 des Recyclingapparats verwendet werden, wie in Fig. 8 gezeigt ist, um das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied zu drücken. Zusätzlich kann das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial vorgesehen ist, effizient davon entfernt werden, indem erlaubt wird, dass die Druckanwendungsrollen konvexe und konkave Abschnitte darauf haben, um das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zu drücken, obwohl die Anzahl der Druckanwendungsrollen verringert worden ist.

Weiter kann bei dem Apparat der Fig. 7 das Schlüpfen zwischen dem Aufzeichnungsmaterial 71 mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöse-Endlosband 73 sicher verursacht werden, indem zum Beispiel die Druckanwendungsrollen 75a und 77b in die Richtung entgegengesetzt zu der Transportrichtung gedreht werden. Das Schlüpfen kann verursacht werden, indem jede zweite Rolle oder wenigstens eine der gegenüberliegenden Rollen angetrieben wird, um sich in die Richtung entgegengesetzt zu der Transportrichtung zu drehen. Somit kann das bildausbildende Material wirksam von dem Aufzeichnungsmaterial selbst dann entfernt werden, obwohl die Anzahl der Paare von Rollen reduziert wird.

Insbesondere wenn dort ein Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, von dem ein Oberflächenabschnitt eine Papierschicht umfasst, die Cellulosefasern umfasst, ist das oben erwähnte Bildentfernungsverfahren, wonach das Schlüpfen zwischen dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöseglied verwendet wird, vorteilhaft, weil das bildausbildende Material von dem Aufzeichnungsmaterial entfernt werden kann, ohne die Cellulosefasern von der Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials abzuschälen oder den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials aufzurauen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Scalüpfbeanspruchung in der Horizontalrichtung der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials arbeitet, so dass die Cellulosefasern daran gehindert werden, sich zu erheben. Zusätzlich wird das bildausbildende Material von dem Aufzeichnungsmaterial in einem mikroskopischen Bereich getrennt, so dass man annimmt, dass die Bindungsstärke der Cellulosefasern in der Papierschicht nicht so leicht geschwächt wird.

Herkömmlicherweise ist es schwierig, das bildausbildende Material von den Cellulosefasern der Papierschicht durch eine Einmal-Übertragungsoperation zu entfernen, weil das bildausbildende Material in die Innenseite bei der Papierschicht durchdringt und die Cellulosefasern nicht leicht durch eine derartige mikroskopische Trennung des Bildausbildungsmaterials von der Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials bewegt werden. Wenn jedoch die Apparate der Fig. 7 bis 9 verwendet werden, kann das bildausbildende Material allmählich zu dem Bildlöseglied durch mehrere Übertragungsschritte übertragen werden, wobei der Wasserbestandteil der Wasser-enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit in der Papierschicht des Aufzeichnungsmaterials verbleibt. Letztendlich können die Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial vollständiger im Vergleich zu dem Fall entfernt werden, wo der herkömmliche Recyclingapparat verwendet wird.

In den Beispielen 21 bis 33 wurde das bildausbildende Material von dem Aufzeichnungsmaterial in einer solchen Art und Weise entfernt, dass das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied in die entgegengesetzten Richtungen transportiert wurden, um das Schlüpfen zwischen dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials und dem Bildlöseglied zu verursachen.

Beispiel 21

Im Beispiel 21 werden ein Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und ein Bildlöseglied in die entgegengesetzten Richtungen transportiert, um das Schlüpfen dazwischen zu verursachen, wobei ein Apparat, wie er in Fig. 11 gezeigt ist, verwendet wird.

In dem Apparat, wie er in Fig. 11 gezeigt ist, wird ein Bildlöse-Endlosband X5 aus Nickel hergestellt, durch das der Wasserbestandteil nicht durchdringen kann. Das Bildlöse-Endlosband X5 wird in einer solchen Konfiguration angeordnet, dass das Bildlöse-Endlosband X5 veranlasst wird, auf einer Trommel X4 entlang ungefähr des halben Umfangs der Trommel X4 sich zu bewegen. Die Trommel X4 dient dem Transport, erwärmt ein Aufzeichnungsmaterial · 13 mit abgeschiedenem Bild und trocknet es. Das Bildlöse-Endlosband X5 wird in Richtung einer entgegengesetzten Richtung zu der Drehrichtung der Trommel X4 mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 1110 der linearen Geschwindigkeit der Trommel X4 angetrieben, um ein Schlüpfen zwischen dem Bildlöse-Endlosband X5 und dem Aufzeichnungsmaterial X13 mit abgeschiedenem Bild zu verursachen.

Das Aufzeichnungsmaterial X13 mit abgeschiedenem Bild, das in einem Papierzuführfach X8 platziert wird, wobei die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild zum Boden des Papierzuführfaches X8 weist, wird von dem Papierzuführfach X8 mittels einer Papierzuführrolle X11 transportiert. Dann wird eine Wasser-enthaltende Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit X2 auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials X13 mittels einer Überzugsrolle X1 und einer Überzugs-Hilfsrolle X1' angewendet.

Die Trommel X4 wird mit einer Klemme X14 zum Halten des Endes des Aufzeichnungsmaterials X13 mit abgeschiedenem Bild bereitgestellt, wie in Fig. 12 gezeigt ist. Wenn das Aufzeichnungsmaterial X13 mit abgeschiedenem Bild in einen Spalt zwischen der Trommel X4 und der Transportrolle X3 eingeführt wird, wird der Endabschnitt des Aufzeichnungsmaterials X13 durch die Klemme X14 der Trommel X4 gehalten. In dem Fall, wo das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, davon entfernt wird, indem ein beträchtliches Schlüpfen zwischen dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöseglied verursacht wird, wird es vorgezogen, die oben erwähnte Einrichtung zum Halten des Endes des Aufzeichnungsmaterials bereitzustellen, um es in einem stabilen Zustand zu transportieren. Somit können Bilder wirksam von dem Aufzeichnungsmaterial entfernt werden und das Aufzeichnungsmaterial kann daran gehindert werden, während der wiederholten Übertragungsoperationen gekräuselt zu werden.

Das Aufzeichnungsmaterial X13 mit abgeschiedenem Bild wird in Druckkontakt mit dem Bildlöse-Endlosband X5 gebracht, wenn es in den Spalt zwischen der Trommel X4 und der Transportrolle X3 gebracht wird. Das Aufzeichnungsmaterial X13 mit abgeschiedenem Bild wird einer Wärme- und Druckanwendungsbehandlung in einem Bildlösebereich C unterzogen, während das Aufzeichnungsmaterial X13 entlang der Trommel X4 transportiert wird. Somit wird das bildausbildende Material leicht von dem Aufzeichnungsmaterial entfernt, indem das Schlüpfen zwischen dem Aufzeichnungsmaterial X13 und dem Bildlöse-Endlosband X5 genutzt wird. Das somit erhaltene bildfreie Aufzeichnungsmaterial wird getrocknet, während es entlang der Trommel X4 in einem Trocknungsbereich D transportiert wird, und dann zu einem Papierabgabefach G abgegeben.

Das bildausbildende Material, das an der Oberfläche des Bildlöse-Endlosbands X5 haftet und dazu übertragen wird, wird unter Verwendung einer Reinigungsklaue E abgeschabt und in einem Behälter F gesammelt. Somit wird das Bildlöse- Endlosband X5 gereinigt, um für den nächsten Recyclingprozess vorbereitet zu sein.

Die Oberfläche der Trommel X4 ist mit einer Anzahl Löchern X6 versehen. In dem Bildlösebereich C werden die Löcher mit einem Dichtglied X7 abgedichtet, bei dem es sich um eine Edelstahlplatte handelt, durch die der Wasserbestandteil der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit nicht hindurchdringen kann. Deshalb kann das bildausbildende Material wirksam von bzw. an das Aufzeichnungsmaterial X 13 angebracht oder davon übertragen werden, und zwar zu dem Bildlöse- Endlosband X5, wobei der Wasserbestandteil der Wasser-enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit X2 in dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild gehalten wird. Im Gegensatz hierzu wird das Dichtglied X7 nicht in dem Trocknungsbereich D vorgesehen, so dass der Wasserdampf, der von dem Aufzeichnungsmaterial durch die Anwendung von Wärme darauf erzeugt wird, durch die Löcher X6 der Trommel X4 gestreut werden kann. Somit wird das bildfreie Aufzeichnungsmaterial zufriedenstellend getrocknet und geglättet.

Wie zuvor erwähnt wurde, ist die Wärmequelle für den Bildlösebereich C und den Trocknungsbereich D im Apparat der Fig. 11 üblich, so dass der Apparat vereinfacht werden kann und die Kosten reduziert werden können.

Bei einer derartigen Ausführungsform kann ein Material mit Permeabilität für ein Wasserbestandteil für die Trommel X4 so lange verwendet werden, wie das Dichtglied X7 in dem Bildlösebereich C bereitgestellt wird. Alternativ kann ein poröses Material oder ein Material mit Permeabilität für die Wasserkomponente für das Bildlöse-Endlosband X5 bereitgestellt werden. In einem derartigen Fall kann die Rückseite des Bildlöse-Endlosbandes X5, die zu der Seite in Kontakt mit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials · 13 mit abgeschiedenem Bild ist, mit einem Dichtglied in einem Bereich abgedichtet werden, der dem Bildlösebereich C entspricht.

In Fig. 11 bezeichnet das Bezugszeichen X10 eine Führungsplatte; und ein Bezugszeichen X12 eine Abgaberolle.

In Beispiel 21 werden Tonerbilder auf einem kommerziell erhältlichen PPC-Papier ausgebildet, und zwar unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Papiergeräts (Marke "IMAGIO 320 FP1", hergestellt von der Ricoh Company, Ltd.). Die Tonerbilder werden von dem Kopierpapier entfernt, wobei ein Apparat verwendet wird, wie er in Fig. 11 gezeigt ist. Eine wässrige Lösung, die einen kommerziell erhältlichen, oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 1 Gew.-% enthält, die als die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit X2 dient, wurde von einem Behälter abgezogen bzw. entnommen, indem die Abziehrolle X1 verwendet wurde, und auf die Oberfläche des Kopierpapiers mit abgeschiedenem Bild in einer Überzugsmenge von ungefähr 0,8 mg/cm², d. h. 0,5 g/A4-Größe angewendet.

Während das Kopierpapier, das mit der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit X2 imprägniert wurde, um die Trommel X4 herum transportiert wurde, wobei die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Kopierpapiers eng an dem Bildlöse- Endlosband X5 haftet, wurden die Tonerbilder zufriedenstellend von dem Kopierpapier entfernt und das bildfreie Kopierpapier wurde getrocknet und ein bildfreies Kopierpapier mit guter Oberflächenglattheit wurde wiederum erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor verwendet, verwendet wurde. Infolgedessen wurden klare Bilder auf dem PPC-Papier ausgebildet. Ein derartiger Betrieb von Bildausbildung und Bildschälen wurde zehnmal wiederholt. Das Ergebnis war, dass klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei der ersten Ausbildung ausgebildet worden sind.

Vergleichsbeispiel 8

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, mit der Ausnahme, dass der Recyclingapparat der Fig. 11, der in Beispiel 21 verwendet wurde, durch einen herkömmlichen Apparat ausgetauscht wurde, wie in Fig. 1 gezeigt ist.

Infolgedessen wurden die Bilder, die auf dem Papier abgeschieden worden sind, nicht ausreichend davon entfernt.

Beispiel 22

Die Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "TONERCLEAN 205" (Marke, hergestellt von Nippon Nyukazai Co., Ltd.) in einer Menge von 1 Gew.-% enthält und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,61 mg/cm², d. h. 0,38 g/ A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unter Verwendung desselben Kopiergeräts, wie es zuvor verwendet wurde, unterzogen. Infolgedessen wurden klare Bilder auf dem PPC-Papier ausgebildet. Eine derartige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Das Ergebnis war, dass klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei der Erstausbildung ausgebildet wurden.

Beispiel 23

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die ein wasserlösliches Polymer als eine Stärke in einer Menge von 2 Gew.-% enthält.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor verwendet, verwendet wurde. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei Erstausbildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet, selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 24

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die eine wasserlösliche Polymer-Carboxymethyl-Cellulose in einer Menge von 2 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von 0,8 mg/cm² auf ungefähr 1,3 mg/cm², d. h. 0,8 g/A4-Größe geändert. Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät verwendet wurde, wie es zuvor verwendet wurde. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstaubildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet, und zwar selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 25

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "TONERCLEAN 205" (Marke, hergestellt von Nippon Nyukazai Co., Ltd.) in einer Menge von 1,5 Gew.-% und eine Stärke, wie wasserlösliches Polymer in einer Menge von 3 Gew.-% enthält und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,32 mg/cm², d. h. 0,2 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor erwähnt wurde, verwendet wird. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier ausgebildet, und zwar in exakt dem selben Zustand, wie bei Erstaubildung.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet wie bei Erstausbildung, und zwar selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 26

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "TONERCLEAN 205" (Marke, hergestellt von Nippon Nyukazai Co., Ltd.) in einer Menge von 1,5 Gew.-% und Carboxymethyl-Cellulose als ein wasserlösliches Polymer in einer Menge von 2 Gew.-% enthält und die Überzugsmenge der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 1,6 mg/cm², d. h. 1 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit einer exzellenten Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unter Verwendung desselben Kopiergeräts, wie es zuvor verwendet wurde, verwendet. Infolgedessen wurden klare bzw. saubere Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei Erstausbildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet, wie bei Erstausbildung, und zwar selbst nach dem die Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 27

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 0,02 Gew.-% enthält und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,64 mg/cm², d. h. 0,4 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor erwähnt wurde, verwendet wird. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand, wie bei Erstausbildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet, und zwar selbst nach dem die Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 28

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-9" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 0,05 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,32 mg/cm², d. h. 0,2 g/A4-Größe geändert. Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor verwendet wurde, verwendet wurde. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier ausgebildet, und zwar exakt in dem selben Zustand, wie bei Erstausbildung.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare bzw. saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet, wie bei Erstausbildung, selbst nachdem die Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 29

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-12" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 0,2 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 1,12 mg/cm², d. h. 0,7 g/A4-Größe geändert. Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit einer exzellenten Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor verwendet, verwendet wurde. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare bzw. saubere Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet, und zwar sogar nachdem die Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 30

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung im Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 2 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,16 mg/cm², d. h. 0,1 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät verwendet wurde, wie bei der vorherigen Verwendung. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier ausgebildet, und zwar in exakt dem selben Zustand wie bei Erstausbildung.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet, und zwar selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 31

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung im Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 5 Gew.-% und Stärke als ein wasserlösliches Polymer in einer Menge von 3 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,08 mg/cm², d. h. 0,05 g/A4-Größe geändert. Infolgedessen wurde ein Kopierpapier, das frei von Bildern ist, mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie das zuvor verwendete, verwendet wird. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet wie bei Erstausbildung, und zwar selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 32

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung im Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht worden ist, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-7" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 1 Gew.-% und Carboxymethyl- Cellulose als wasserlösliches Polymer in einer Menge von 2 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,11 mg/cm², d. h. 0,07 g/A4- Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier frei von Bildern mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät verwendete wurde, wie das zuvor verwendete. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier ausgebildet, und zwar im exakt dem selben Zustand wie bei der Erstausbildung.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand ausgebildet wie bei Erstausbildung, und zwar selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Beispiel 33

Tonerbilder wurden auf einem kommerziell erhältlichen Kopierpapier ausgebildet und davon in derselben Art und Weise, wie im Beispiel 21 abgeschält, und zwar mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung im Beispiel 21 durch eine wässrige Lösung ausgetauscht wurde, die einen kommerziell erhältlichen oberflächenaktiven Stoff "BT-9" (Marke, hergestellt von Nikko Chemicals Co., Ltd.) in einer Menge von 20 Gew.-% und Carboxymethyl- Cellulose als ein wasserlösliches Polymer in einer Menge von 2 Gew.-% enthält, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Kopierpapier wurde von ungefähr 0,8 mg/cm² auf ungefähr 0,11 mg/cm², d. h. 0,07 g/A4-Größe geändert.

Infolgedessen wurde ein Kopierpapier frei von Bildern mit exzellenter Oberflächenglattheit erzielt.

Das somit recycelte PPC-Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät, wie zuvor erwähnt wurde, verwendet wurde. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Kopierpapier exakt in dem selben Zustand wie bei der Erstausbildung ausgebildet.

Die obige Operation der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde zehnmal wiederholt. Klare Tonerbilder wurden auf dem Kopierpapier in dem exakt selben Zustand wie bei Erstausbildung ausgebildet, und zwar selbst nachdem die obige Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Zusätzlich wurden die Oberflächeneigenschaften des Kopierpapiers nicht beeinträchtigt, nachdem die Operation zehnmal wiederholt worden ist.

Wie zuvor in den Beispielen 21 bis 33 erwähnt worden ist, kann das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden worden ist, davon entfernt werden, wenn das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied in relativ entgegengesetzten Richtungen transportiert werden, um das Schlüpfen dazwischen zu erzeugen. In einem derartigen Recyclingapparat, in dem das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied in relativ gesehen entgegengesetzte Richtungen oder in dieselbe Richtung mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten transportiert werden, ist es möglich, die Transportgeschwindigkeit des Bildlösegliedes langsamer als jene des Aufzeichnungsmaterials zu machen. In diesem Fall ergibt sich der Vorteil, dass die Reinigung des Bildlöseglieds vereinfacht werden kann.

Beispielsweise beträgt im Beispiel 21 die Transportgeschwindigkeit des Bildlöse- Endlosbands X5, wie in dem Apparat der Fig. 11 gezeigt ist, 1/10 von jener des Aufzeichnungsmaterials. Deshalb kann das Bildlöse-Endlosband X5 auf Raumtemperatur gekühlt werden, nachdem das bildausbildende Material zu dem Bildlöse- Endlosband X5 übertragen worden ist. Da zusätzlich die Transportgeschwindigkeit des Bildlöse-Endlosbandes X5 relativ langsam ist als jene des Aufzeichnungsmaterials, kann mehr Aufzeichnungsmaterial in einer vorbestimmten Zeit im Vergleich zu dem Fall verarbeitet werden, wo die Transportgeschwindigkeit des Bildlöse- Endlosbandes dieselbe ist, wie jene des Aufzeichnungsmaterials. In diesem Fall wird die Menge des bildausbildenden Materials, das auf der Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes X5 abgeschieden ist, notwendigerweise erhöht. Weil das bildausbildende Material, das auf dem Band X5 verbleibt, ausreichend gekühlt ist, wenn es die Position der Reinigungsklaue E erreicht und das bildausbildende Material auf der Oberfläche des Bandes X5 angesammelt wird, werden, wie oben erwähnt, die Reinigungseigenschaften des Bildlöse-Endlosbandes X5 merklich verbessert.

Das Schlüpfen zwischen dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöseglied wird jedoch bei dem oben erwähnten Recyclingapparat beträchtlich, bei dem das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und das Bildlöseglied in relativ gesehen entgegengesetzter Richtungen oder dieselbe Richtung mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten transportiert werden. Deshalb kann in dem Fall, wo ein Aufzeichnungsmaterial teilweise feste bzw. flächendeckende Bilder darauf trägt, das Schlüpfen nicht zufriedenstellend zwischen einem Aufzeichnungsmaterial, das ein festes bzw. durchgehendes Bild trägt, und dem Bildlöseglied erzeugt werden und folglich wird das Aufzeichnungsmaterial leicht kräuselig bzw. faltig während des Recyclingprozesses. Wenn man das Problem, dass das Aufzeichnungsmaterial kräuselig wird, in Betracht zieht, wird man vorziehen, den Recyclingapparat zu verwenden, der dazu in der Lage ist, das korrekte bzw. richtige Schlüpfen zwischen dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöseglied zu verursachen und es dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöseglied zu erlauben, sich im Wesentlichen mit derselben Geschwindigkeit zu bewegen. Der Apparat, wie in Fig. 9 gezeigt ist, wird als vorteilhaft, ausgehend von den obigen Aspekten angesehen, aber er hat den Nachteil, dass das bildausbildende Material nicht an der Oberfläche des Bildlöseglieds ausreichend zum Haften gebracht werden kann, wenn die Spannung, die auf das Bildlöse-Endlosband aufgebracht wird, unzureichend ist. Dies liegt daran, dass die Haftung des bildausbildende Material an dem Bildlöseglied einfach von dem Druck abhängt, der auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild durch das Bildlöse-Endlosband angewendet wird, das durch die vorbestimmte Spannung erzeugt wird, die auf das Bildlöse-Endlosband angewendet wird. Die Anwendung einer übermäßigen Spannung wird das Leben des Bildlöse-Endlosbandes verkürzen. Angesichts der oben genannten Probleme ist ein Apparat, wie er in Fig. 13 oder 14 gezeigt ist, eher vorzuziehen.

Der Apparat, wie in Fig. 13 gezeigt ist, kann durch Modifizieren des Apparats der Fig. 7 erzielt werden, und zwar nämlich durch Anordnung der Paare von Druckanwendungsrollen 75a, 75b, 76a und 76b, 77a und 77b und 78a und 78b in der Zickzack-Konfiguration. Weil jedes Paar von Druckanwendungsrollen gegeneinander durch eine Druckanwendungseinrichtung (nicht gezeigt) gezwungen wird, kann ein Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild entlang des Zickzack- Pfades transportiert werden, wobei es eng an dem Bildlöse-Endlosband 73 haftet. Zusätzlich werden Heizer 75c, 76c und 77c, 78c und 79c, von denen jeder auf eine vorbestimmte Temperatur gesteuert wird, jeweilig in den Rollen 75a, 76a, 77a, 78a und 712 eingestellt, um das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zu erwärmen.

Wegen der oben erwähnten Konfiguration des Apparats der Fig. 13 ist es nicht notwendig, eine beträchtliche Spannung auf das Bildlöse-Endlosband 73 oder ein dichtendes Endlosband 72 anzuwenden und zur selben Zeit kann das korrekte Schlüpfen so verursacht werden, dass es zwischen dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dem Bildlöse-Endlosband 73 auftritt. Somit kann das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, zufriedenstellend an die Oberfläche des Bildlöse-Endlosbandes 73 angebracht werden.

Insbesondere wird es, um das bildausbildende Material von dem Aufzeichnungsmaterial effizienter zu entfernen, vorgezogen, einen Spalt zwischen der umschriebenen Rolle, d. h. der Rolle 75b, 76a, 77b oder 78a und der eingeschriebenen Rolle, d. h. der Rolle 75a, 76b, 77a oder 78b auszubilden, so dass eine eingeschriebene Rolle leicht in die entsprechende umschriebene Rolle einschneiden kann. Genauer kann die Härte eines Materials zur Verwendung in der Oberflächenschicht der umgeschriebenen Rolle kleiner gemacht werden, als jene zur Verwendung in der Oberflächenschicht der eingeschriebenen Rolle.

In einem Apparat, wie er in Fig. 14 gezeigt ist, werden Rollen 79 und 710 vorgesehen, um so simultan den Druck auf eine Vielzahl von Druckanwendungsrollen auszuüben, um die Anzahl der Druckanwendungsrollen, die entlang des Zickzack- Pfades, wie in Fig. 13 angeordnet sind, zu reduzieren.

Dieselbe Anzahl von Bezugszeichen bezeichnen identische oder entsprechende Teile für alle Fig. 7, 13 und 14.

In dem Verfahren oder Apparat zum Recyceln des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit für den Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild in einem Bereich von 8 ug/cm² bis 8 mg/cm², d. h. 0,005 g/A4-Größe bis 5 g/A4-Größe und vorzugsweise in einem Bereich von 0,32 mg/cm² bis 8 mg/cm², d. h. 0,2 g/A4-Größe bis 5 g/A4-Größe. Deshalb kann die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit innerhalb des oben erwähnten Bereichs angesichts der Zustände des zu verwendeten Systems, beispielsweise der Art des Aufzeichnungsmaterials, der Art des Bildausbildungsmaterials, der Größe des Recyclingapparats und des Verbrauchs der elektrischen Leistung bestimmt werden.

Wenn die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu klein ist, wird die Haftung zwischen dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials und des bildausbildenden Materials nicht ausreichend reduziert. Im Gegensatz hierzu kann die Haftung des bildausbildenden Materials an dem Aufzeichnungsmaterial erhöht werden, wenn das bildausbildende Material erwärmt wird, um zu verursachen, dass es zu dem Bildlöseglied übertragen wird. Somit kann das bildausbildende Material nicht von dem Aufzeichnungsmaterial vollständig entfernt werden. Weiter wird der Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials ebenso auf das Bildlöseglied übertragen. Zusätzlich sind die Art des Aufzeichnungsmaterials und die Art des bildausbildenden Materials, das dem Recyclingprozess überzogen werden kann, beschränkt.

Wenn die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu groß ist, wird die Energie, die notwendig ist, um das Aufzeichnungsmaterial nach dem Bildentfernungsprozess zu trocknen, zu groß und das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild kann nicht glatt in dem Apparat transportiert werden.

Wie zuvor erwähnt wurde, können die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, wenn die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung Wasser und einen oberflächenaktiven Stoff oder/und ein wasserlösliches Polymer umfassen. Insbesondere wenn ein Silikon-basierter oberflächenaktiver Stoff oder ein Fluor-enthaltender oberflächenaktiver Stoff in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit enthalten ist, kann das bildausbildende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, davon in einem guten Zustand selbst durch eine kleine Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit entfernt werden.

Was den Silikon-basierten oberflächenaktiven Stoff angeht, wird vorgezogen, dass eine hydrophobe Gruppe des oberflächenaktiven Stoffes Methylsiloxan umfassen und eine hydrophile Gruppe davon Polyalkylen-Oxid umfassen und/oder eine carboxylische Säuregruppe. Spezifische Beispiele des bevorzugten Silikon-basierten oberflächenaktiven Stoffes zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung lauten wie folgt:

TABELLE 1

Was die Fluor-enthaltenden oberflächenaktiven Stoffe angeht, können jegliche anionische, nicht ionische, kationische und ampholytische oberflächenaktive Stoffe verwendet werden.

Beispiele des Fluor-enthaltenden oberflächenaktiven Stoffes zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung sind Fluoralkyl (C&sub2;-C&sub2;&sub0;) - carbonsäure und Salze davon, Perfluoralkylcarbonsäure und Salze davon, Perfluoralkyl(C&sub4;-C&sub1;&sub2;) sulfonsäure und Salze davon, N-Perfluoroctansulfonylglutaminsäure und Salze davon, 3- [Fluoralkyl(C&sub6;-C&sub1;&sub1;)oxy]-1-alkyl(C&sub3;-C&sub4;)sulfonsäure und Salze davon, 3-[ω- Fluoralkanoyl(C&sub6;-C&sub8;)-N-ethylamino]-1-propansulfonsäure und Salze davon, Perfluoralkyl(C&sub6;-C&sub1;&sub0;)-N-ethylsulfonylglycin und Salze davon, Perfluoralkyethylenoxidaddukt, Perfluoroctansulfonsäure-diethanolamid, N-Propyl-N-(2- hydroxyethyl)perfluoroctansulfonamid, Bis(N-perfluoroctylsulfonyl-N-ethylaminoethyl)phosphat, Perfluoralkyl(C&sub6;-C&sub1;&sub0;)sulfonamid-propyltrimethylammoniumsalz, Monoperfluoralkyl(C&sub6;-C&sub1;&sub6;)ethylphosphat und N-[3-(Perfluoroctansulfonamid)propyl]-N,N-dimethyl-N-carboxymethylen-ammoniumbetain.

Unter den oben erwähnten Fluor-enthaltenden oberflächenaktiven Stoffen wurden anionische und nicht ionische Fluor-enthaltende oberflächenaktive Stoffe bevorzugt, weil die Entfernung des bildausbildenden Materials von dem Aufzeichnungsmaterial selbst dann zufriedenstellend ist, wenn eine kleine Menge der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild angewendet wird.

Jeder der zuvor erwähnten Silikon-basierten oberflächenaktiven Stoffe und Fluorenthaltenden oberflächenaktiven Stoffe kann alleine oder in Kombination mit anderen oberflächenaktiven Stoffen verwendet werden.

Beispiel 34

Ein bildausbildendes Material, das auf einem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden worden ist, wurde davon unter Verwendung des Apparats, wie er in Fig. 13 gezeigt ist, entfernt.

Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 wurde mit der folgenden Formel vorbereitet:

Gew.-%

Oberflächenaktiver Stoff, der auf Polyoxyethylenalkylether basiert 0,2

Dodecylbenzolsulfonsäure 1,0

Alginsäure 0,3

Natriumfluoralkylcarboxylat 0,9

Kaliumdehydroacetat (antiseptisches Mittel) 0,3

Wasser 97,3

Tonerbilder wurden auf dem selben, kommerziell erhältlichen Papier D hoher Qualität, wie es in Beispiel 12 verwendet wurde, ausgebildet, wobei ein kommerziell erhältliches Kopiergerät (Marke "FT6500", hergestellt von der Ricoh Company, Ltd.) verwendet wurde. Die oben vorbereitete Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers D mit hoher Qualität mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,48 mg/cm², d. h. 0,3 g/A4-Größe angewendet.

Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 auf das Papier mit abgeschiedenem Bild wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild entlang des Zickzackpfades transportiert, wie in Fig. 13 gezeigt ist, so dass alle Bilder, die auf dem Papier D hoher Qualität abgeschieden worden sind, vollständig davon entfernt worden sind.

Beispiel 35

Tonerbilder wurden auf dem selben Papier D hoher Qualität, wie es in Beispiel 34 verwendet wurde, ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie im Beispiel 34 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 34 durch eine Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit mit der folgenden Formel ausgetauscht wurde, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Papier D hoher Qualität von ungefähr 0,48 mg/cm² auf ungefähr 0,96 mg/cm², d. h. 0,6 g/A4- Größe geändert wurde:

Gew.-%

Auf Silikon-basierender oberflächenaktiver Stoff (umfassend eine Carbonsäuregruppe als eine hydrophile Gruppe) 0,8

Natriumalkylnaphthalinsulfonat 0,7

Wasser 98,5

Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf dem Papier D hoher Qualität abgeschieden wurden, vollständig davon entfernt.

Beispiel 36

Ein bildausbildendes Material, das auf ein Aufzeichnungsmaterial abgeschieden worden ist, wurde davon unter Verwendung des Apparats, wie er in Fig. 13 gezeigt ist, entfernt.

Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 mit der folgenden Formel wurde zubereitet:

Gew.-%

Natriumfluoralkylsulfonat 1,5

Natriumdialkylsulfosuccinat 1,4

Kaliumdehydroacetat (antiseptisches Mittel) 0,3

Wasser 96,8

Tonerbilder wurden auf dem selben, kommerziell erhältlichen Papier D hoher Qualität ausgebildet, wie in Beispiel 12 verwendet wurden und zwar unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Kopiergeräts (Marke "FT2200", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.). Die obige zubereitete Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers D hoher Qualität mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,64 mg/cm², d. h. 0,4 g/A4-Größe angewendet.

Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 auf das Papier mit abgeschiedenem Bild wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild entlang des Zickzackpfades transportiert, wie in Fig. 13 gezeigt ist, so dass alle Bilder, die auf dem Papier D hoher Qualität abgeschieden worden sind, davon vollständig entfernt wurden.

Beispiel 37

Tonerbilder wurden auf dem selben Papier D hoher Qualität, wie in Beispiel 36 verwendet, ausgebildet und davon in derselben Art und Weise wie im Beispiel 36 abgeschält, mit der Ausnahme, dass die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zur Verwendung in Beispiel 36 durch eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit mit der folgenden Formel ausgetauscht wurde, und die Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf dem Papier D hoher Qualität von ungefähr 0,64 mg/cm² auf ungefähr 0,80 mg/cm², d. h. 0,5 gIA4-Größe geändert wurde:

Gew.-%

Oberflächenaktiver Stoff auf Silikonbasis (umfassend eine Polyoxyethylengruppe als eine hydrophile Gruppe) 1,2

Polyoxyethylenalkylsulfat 0,7

Kaliumdehydroacetat (antiseptisches Mittel) 0,1

Ethylenglycol (Benetzungsmittel) 4,5

Hyaluronsäure (wasserlösliches Polymer) 0,1

Wasser 93,4

Infolgedessen wurden alle Bilder, die auf dem Papier D hoher Qualität abgeschieden worden sind, vollständig davon entfernt.

Wie zuvor in Beispiel 34 bis 37 erwähnt wurde, kann eine Bildentfernung wirksam selbst durch die Anwendung einer kleinen Menge einer Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit erzielt werden, wenn die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit einen Fluor-enthaltenden oberflächenaktiven Stoff oder einen oberflächenaktiven Stoff auf Silikonbasis umfasst. Dies liegt daran, dass der Fluorenthaltende oberflächenaktive Stoff oder das Silikon-basierte oberflächenaktive Stoff dazu dient, zu verhindern, dass die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Aufzeichnungsmaterial wieder in dem Bildübertragungsschritt erzeugt wird. Genauer arbeitet Wasser, das in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit enthalten ist, um die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material auf dem Aufzeichnungsmaterial zu schwächen und um zu verhindern, dass die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Aufzeichnungsmaterial wieder auftritt, wenn das bildausbildende Material in dem Bildübertragungsschritt erwärmt wird. Wenn der Apparat so gestaltet ist, dass das bildausbildende Material an dem Bildlöseglied angebracht oder dazu übertragen werden kann und von dem Aufzeichnungsmaterial durch den Mehrfachbildübertragungsschritt getrennt werden kann, nimmt man an, dass der Fluor-enthaltende oberflächenaktive Stoff oder der oberflächenaktive Stoff auf Silikonbasis wirksam verhindern kann, dass die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Aufzeichnungsmaterial wieder auftritt, sogar obwohl die Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials angewendet wird, klein ist.

Um weiter die Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu verringern, kann die Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials nach und nach zwei oder mehrmals angewendet werden. Wie zuvor in dem Beispiel 17 bis 20 erwähnt wurde, wird vorgezogen, dass eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die einen oberflächenaktiven Stoff mit einer relativ hohen Konzentration enthält, zuerst auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild und dann auf die Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit, die einen oberflächenaktiven Stoff mit einer relativ niedrigen Konzentration oder keinen oberflächenaktiven Stoff enthält, auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild das nächste Mal angewendet wird.

Beispiel 38

Ein bildausbildendes Material, das auf einem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden wurde, wurde davon unter Verwendung des Apparats, wie er in Fig. 14 gezeigt wurde, entfernt.

Tonerbilder wurden auf dem selben kommerziell erhältlichen Papier D hoher Qualität ausgebildet, wie im Beispiel 12 verwendet, und zwar unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Kopiergerät (Marke "FT3350", hergestellt von Ricoh Company, Ltd.).

Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 mit der folgenden Formel wurde zubereitet:

Gew.-%

Polyoxyethylenalkylether (oberflächenaktiver Stoff) 15

Natriumsalz höherer Fettsäure (oberflächenaktiver Stoff) 10

Kaliumsorbat (antiseptisches Mittel) 0,5

Wasser 74,5

Die obige zubereitete Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 wurde auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers D hoher Qualität mit einer Überzugsmenge von ungefähr 80 ug/cm², d. h. 0,05 g/A4-Größe angewendet.

Eine Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 734 mit der folgenden Formel wurde vorbereitet:

Gew.-%

Kaliumsorbat (antiseptisches Mittel) 0,2

Wasser 99,8

Die obige zubereite Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 734 wurde weiter auf die Oberfläche mit abgeschiedenem Bild des Papiers D hoher Qualität mit einer Überzugsmenge von ungefähr 0,48 ug/cm², d. h. 0,3 g/A4-Größe angewendet. Nach der Anwendung der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit 733 und 734 auf das Papier mit abgeschiedenem Bild, wurde das Papier mit abgeschiedenem Bild entlang des Zickzackpfades mit einer linearen Geschwindigkeit von 30 mm/s transportiert, wobei die Oberflächentemperatur einer jeden Druck- und Wärmeanwendungsrolle 75a, 76a, 77a, 78a und 712 auf 95ºC gesteuert wurde.

Es ergab sich, dass alle Bilder, die auf dem Papier D hoher Qualität abgeschieden waren, vollständig davon entfernt worden sind.

Das somit recycelte Papier wurde wiederum dem Bildausbildungsprozess unterzogen, wobei dasselbe Kopiergerät verwendet wurde, wie das zuvor verwendete. Infolgedessen wurden klare Tonerbilder auf dem Papier exakt in dem selben Zustand wie bei der Erstausbildung ausgebildet.

Der obige Betrieb der Bildausbildung und des Bildabschälens wurde fünfmal wiederholt. Nach der fünfmalig wiederholten Operation wurden alle Bilder vollständig von dem Papier entfernt und klare Tonerbilder wurden auf dem Papier exakt in dem selben Zustand wie bei der Erstausbildung ausgebildet.

Nun wird ein Wärmeanwendungssystem für das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung im Detail erläutert.

Wie in dem Apparat der Fig. 5(a), Fig. 5(b), Fig. 5(c), Fig. 7, Fig. 8, Fig. 9 und Fig. 13 gezeigt ist, kann eine Wärmequelle auf der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials mit abgeschiedenem Bild, entgegengesetzt zu der Seite mit abgeschiedenem Bild, angeordnet werden. Die Menge einer Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit, die auf das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild angewendet wird, kann weiter erniedrigt werden, indem die Seite mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials auf eine Temperatur erwärmt wird, die niedriger ist, als die der Rückseite, und zwar entsprechend dem oben erwähnten Wärmeanwendungssystem. In dem Fall, wo das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild unter die Abdichtbedingung erwärmt wird, so dass die Temperatur der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials höher sein kann, als jene der Seite mit abgeschiedenem Bild, wird die Wasserkomponente der Bildentfernungs- Förderungsflüssigkeit, die von der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials verdampft ist, auf der Seite mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials kondensiert. Folglich nimmt man an, dass die Wasserkomponente stark auf der Seite mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials verteilt ist. Die Wasserkomponente ist teilweise in dem Bereich benachbart zu dem Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials konzentriert. Deshalb kann Wasser direkt durch den Kontaktpunkt des bildausbildenden Materials und dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials hindurchdringen, wodurch leicht die Haftung des bildausbildende Materials an dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials verringert wird. Zusätzlich kann die Haftung zwischen dem bildausbildenden Material und dem Oberflächenabschnitt des Aufzeichnungsmaterials, die einmal verringert wurde, wieder erhöht werden, wenn das bildausbildende Material erwärmt wird, um zum Haften an dem Bildlöseglied gebracht zu werden oder dazu übertragen zu werden, und zwar durch die Anwendung von Druck darauf, wie zuvor erwähnt wurde. Ein derartiges Phänomen kann wirksam durch starke Verteilung der Wasserkomponente auf der Seite mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials verhindert werden.

In dem Fall, wo die Wärmequelle auf der Seite mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials angeordnet war, wurde unter Verwendung der Apparate, wie in Fig. 5(a), Fig. 5(b), Fig. 5(c), Fig. 7, Fig. 8, Fig. 9 und Fig. 13 gezeigt ist, die Menge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die zum vollständigen Entfernen der Bilder von dem Aufzeichnungsmaterial notwendig war, um ungefähr 25 bis 100% in jedem Apparat erhöht, und zwar im Vergleich zu dem Fall, wo die Wärmequelle auf der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials angeordnet war.

Weiter wird es vorgezogen, dass das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild auf eine Temperatur erwärmt wird, die niedriger ist, als der Kochpunkt der Wasserkomponente zur Verwendung in der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit, die Wasser enthält. In diesem Fall bedeutet der Kochpunkt der Wasserkomponente nicht den theoretischen Kochpunkt des Wassers, der unter der Anwendung von Normaldruck erzielt wird. Der Siedepunkt der Wasserkomponente, die in der Wasserenthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu verwenden ist, variiert in Abhängigkeit von der Formel der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit und dem Umgebungsdruck während des Recyclingbetriebs. Ein Anstieg des Siedepunkts der Wasserkomponente wird nämlich wegen anderer Komponenten abgesehen von der Wasserkomponente in der Formel der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit induziert und ein Absenken des Siedepunkts der Wasserkomponente wird natürlich verursacht, wenn der Umgebungsdruck abgesenkt wird.

Die Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit kann wesentlich daran gehindert werden, zu verdampfen und von dem Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild zu entweichen, und zwar am meisten, indem die Temperatur, bei der das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild gehalten wird, so erwärmt wird, dass sie niedriger als der Siedepunkt der Wasserkomponente ist, die in der Wasser-enthaltenden Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit zu verwenden ist. Es wurde bestätigt, dass es möglich ist, die Haftung des bildausbildenden Materials an dem Aufzeichnungsmaterial abzusenken, obwohl die Erwärmungstemperatur so niedrig ist, wie sie oben erwähnt wurde. Deshalb wird es vorgezogen, dass das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild auf eine Temperatur abgesenkt wird, die niedriger als der Siedepunkt der Wasserkomponente ist, und zwar vor dem Bildübertragungsschritt. Beispielsweise kann in den Apparaten, wie in Fig. 5(a), 5(b), 5(c), 7, 8, 9, 10, 13 und 14 gezeigt ist, die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungseinrichtung für das Aufzeichnungsmaterial mit abgeschiedenem Bild, wie zum Beispiel die Wärmeanwendungstrommel auf eine Temperatur gesteuert werden, die niedriger als der Siedepunkt der Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit ist, die verwendet wird. Noch mehr bevorzugt wird, dass die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungseinrichtung niedriger ist als jene der Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit und höher ist, als der Weichwerdungs- und Schmelzpunkt des bildausbildenden Materials. Der Weichwerdungs- und Schmelzpunkt des bildausbildenden Materials, das im Allgemeinen in der Elektrofotografie, der thermischen Bildübertragung oder des Heißschmelz-Tintenstrahl-Verfahrens verwendet wird, liegt im Allgemeinen in einem Bereich von 60 bis 90ºC. Somit kann das bildausbildende Material wirksam an dem Bildlöseglied zum Haften gebracht werden oder dazu übertragen werden. Weiter werden die Abschäleigenschaften des bildausbildenden Materials von dem Aufzeichnungsmaterial selbst durch die Anwendung einer kleinen Menge von Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf den Oberflächenabschnitt mit abgeschiedenem Bild des Aufzeichnungsmaterials verbessert.

Nach dem Bildübertragungsschritt wird in Abhängigkeit von den Umständen das Aufzeichnungsmaterial eher auf eine Temperatur erwärmt, die höher als der Siedepunkt der Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit ist, und zwar unter der Abdichtbedingung. Dies ist auf den Fall beschränkt, wo die Eigenschaften des bildausbildenden Materials, das verwendet wird, derartig sind, dass das bildausbildende Material nicht leicht an dem Aufzeichnungsmaterial wieder zum Haften gebracht wird, wenn es einmal davon getrennt worden ist oder an dem Bildlöseglied zum Haften gebracht worden ist oder dazu übertragen worden ist. Es wird durch verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel dem Betrag des Drucks, der auf das Aufzeichnungsmaterial im Verlaufe des Bildübertragungsschrittes angewendet wird, der Grad der Spannung, die auf ein Band angewendet wird, das als das Bildlöseglied dient, der Viskoelastizität des bildausbildenden Materials, der Formel der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit und der Überzugsmenge der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit auf das Aufzeichnungsmaterial bestimmt, ob das bildausbildende Material leicht an dem Aufzeichnungsmaterial wieder angebracht wird, nachdem es zu dem Bildlöseglied übertragen worden ist oder nicht. In jedem Fall kann das Aufzeichnungsmaterial getrocknet und endbehandelt werden, um so ein zufriedenstellendes Oberflächenprofil zu haben, und zwar durch Erwärmen des Aufzeichnungsmaterials auf eine Temperatur, die höher als der Siedepunkt der Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit ist, nachdem das bildausbildende Material an dem Bildlöseglied zum Haften gebracht worden ist oder dazu übertragen worden ist. Der Grund dafür liegt darin, dass das bildfreie Aufzeichnungsmaterial getrocknet wird, während es zwischen dem Bildlöseglied und dem Dichtglied gehalten wird. Das Aufzeichnungsmaterial wird nicht kräuselig bzw. faltig und die Rauhigkeit, die auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials ausgebildet wird, kann in einem gewissen Grad kompensiert werden, während die Wasserkomponente, die in dem Aufzeichnungsmaterial enthalten ist, unter der Anwendung von Druck darauf beseitigt wird.

Um die oben erwähnte Idee in dem Apparat, wie er in Fig. 7, 9, 13 oder 14, der eine Vielzahl von Wärme- und Druckanwendungsrollen umfasst, zu erzielen, kann die Temperatur der Wärme- und Druckanwendungsrolle, die stromabwärts angeordnet ist, so gesteuert werden, dass sie höher als der Siedepunkt der Wasserkomponente der Bildentfernungs-Beschleunigungsflüssigkeit ist. Beispielsweise kann die Oberflächentemperatur der Rolle 75a in Fig. 7, der Rolle 95 der Fig. 9 oder der Rolle 75a in Fig. 13 oder 14 höher sein als der Siedepunkt des Wasserinhalts der Bildentfernungs-Beschleunigungsflüssigkeit.

In dem Apparat, wie in Fig. 8 gezeigt, kann die Halogenlampe 84, die als die Wärmequelle der Wärmeanwendungstrommel 82 dient, exzentrisch in der Trommel 82 angeordnet sein oder Reflektor kann in der Wärmeanwendungstrommel 82 vorgesehen sein, um einen Teil einer inneren Oberfläche der Wärmeanwendungstrommel 82 einem starken Licht auszusetzen, so dass die Oberflächentemperatur der Wärmeanwendungstrommel 82 den Siedepunkt der Wasserkomponente der Bildentfernungs-Förderungsflüssigkeit bei einer Position um den Kontaktabschnitt mit der Rolle 810 herum überschreitet. Alternativ kann eine Wärmequelle in der Wärmeanwendungsrolle 85 festgelegt bzw. vorgesehen werden.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Recyceln eines mit Bildern versehenen Aufzeichnungsmaterials, umfassend einen Oberflächenanteil, der in Kontakt mit Wasser aufquillt und darauf abgeschiedene Bilder trägt, die ein thermoplastisches oder thermoschmelzbares, bildgebendes Material umfassen, umfassend die Schritte:

(a) Aufbringen einer Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit auf den bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials,

(b) in Kontakt bringen eines Bildablösegliedes mit dem bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials, um das Bild zur Entfernung des Bildes von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial auf das Bildablöseglied zu übertragen, und

(c) Aufbringen von Wärme auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial, um die Haftung des Bildes an dem Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials zu schwächen zumindest nach Schritt (a),

dadurch gekennzeichnet, dass die Wasser enthaltende, die Bildentfernung fördernde Flüssigkeit auf den bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials mit einer beschichtenden Menge im Bereich von 8 ug/cm² bis 8 mg/cm², das heißt 0,005 g/A4-Größe bis 5 g/A4-Größe auftragen wird, und dadurch, dass die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem bildtragenden Oberflächenanteil unter Verwendung eines Abdichtmittels gehalten wird.

2. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin Schritt (b) ausgeführt wird, indem man zwischen dem bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials und dem Bildablöseglied ein Gleiten verursacht.

3. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1 oder 2, worin der Heizschritt (c) während des Schritts (b) durchgeführt wird, wobei der bildtragende Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials mit dem Bildablöseglied in Kontakt steht.

4. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1 oder 2, worin der Heizschritt (c) vor dem Schritt (b) so durchgeführt wird, dass das bildgebende Material erweicht oder geschmolzen wird, und dass Schritt (b) so durchgeführt wird, dass das erweichte oder geschmolzene bildgebende Material auf das Bildablöseglied durch Aufbringen von Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied übertragen wird.

5. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 3, worin während des Schrittes (b) der Heizschritt (c) so durchgeführt wird, dass das bildgebende Material erweicht oder geschmolzen wird, wobei der bildtragende Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt mit dem Bildablöseglied steht, und anschließend das erweichte oder geschmolzene bildgebende Material auf das Bildablöseglied mit Anwendung von Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied übertragen wird.

6. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 3, worin während des Schrittes (b) der Heizschritt (c) so durchgeführt wird, dass das bildgebende Material erweicht oder geschmolzen wird, wobei der bildtragende Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt mit dem Bildablöseglied steht, und anschließend der Heizschritt (c) nochmals ausgeführt wird, während das erweichte oder geschmolzene bildgebende Material an das Bildablöseglied mit Anwendung von Druck auf das Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied angeheftet und auf dieses übertragen wird.

7. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin während des Schrittes (b) ein Anhaften zwischen dem bildgebenden Material und dem Bildablöseglied durch Aufbringen von Wärme und/oder Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied erzeugt wird, und anschließend der Heizschritt (c) so durchgeführt wird, dass mindestens das bildtragende Aufzeichnungsmaterial ohne Anwendung von Druck auf das Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied oder unter Anwendung eines kleineren Druckes als desjenigen erwärmt wird, der zur Verursachung der Haftung zwischen dem bildgebenden Material und dem Bildablöseglied aufgebracht wird.

8. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 3, worin während Schritt (b) der Heizschritt (c) so durchgeführt wird, dass mindestens das Aufzeichnungsmaterial und das bildgebende Material erwärmt werden, wobei der bildtragende Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt mit dem Bildablöseglied steht und der Heizschritt (c) wiederum ausgeführt wird, während das bildgebende Material an das Bildablöseglied angeheftet wird, unter Aufbringen von Druck hierauf, und anschließend der Heizschritt (c) weiterhin ausgeführt wird, so dass mindestens das Aufzeichnungsmaterial erwärmt wird, um das bildgebende Material vollständig auf das Bildablöseglied zu transferieren.

9. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 6, rückbezogen auf Anspruch 1, worin das bildgebende Material an das Bildablöseglied angeheftet und auf dieses transferiert wird unter multiplem Aufbringen von Druck auf das Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied.

10. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 2, worin das Gleiten zwischen dem Bildablöseglied und dem bildtragenden Oberflächeanteil des Aufzeichnungsmaterials verursacht wird, indem das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied in gegenläufige Richtungen bewegt werden, um die Bilder auf das Bildablöseglied zu transferieren, um die Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial zu entfernen.

11. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 2, worin das Gleiten zwischen dem Bildablöseglied und dem bildtragenden Oberflächeanteil des Aufzeichnungsmaterials verursacht wird, indem man das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied in der gleichen Richtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt, um die Bilder auf das Bildablöseglied zu transferieren, um die Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial zu entfernen.

12. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 2, worin das Gleiten zwischen dem Bildablöseglied und dem bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials verursacht wird durch periodisches Bewegen von mindestens dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial oder dem Bildablöseglied oder unter wiederholter Geschwindigkeitsveränderung oder wiederholter Rückwärts- und Vorwärtsbewegung, um die Bilder auf das Bildablöseglied zu transferieren, um die Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial zu entfernen.

13. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 2, worin das Bildablöseglied in Form eines Bandes vorliegt und das Gleiten zwischen dem Bildablöseglied und dem bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials verursacht wird durch Bewegen des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials und des Bildablösegliedes entlang eines zick-zack-förmigen Transportpfades, um die Bilder auf das Bildablöseglied zu transferieren, um die Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial zu entfernen.

14. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin mindestens eines unter dem Bildablöseglied, einem Wärmeaufbringmittel für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial, ein Wärmeaufbringmittel für das bildgebende Material, das auf dem Aufzeichnungsmaterial abgeschieden ist, einem Wärmeaufbringmittel für das Bildablöseglied, einem Druckauftragsmittel für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied, einem Transportmittel für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial oder einem Transportmittel für das Bildablöseglied als Abdichtmittel dient, wobei jedes von diesen mindestens einen Teil umfasst, durch den die Wasserkomponente der die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit nicht durchtreten kann.

15. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin das Abdichtmittel größer als das bildtragende Aufzeichnungsmaterial hinsichtlich der Breitenrichtung und/oder der Längsrichtung desselben ist.

16. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin das Abdichtmittel ein Paar abdichtender Bogenmaterialien umfasst, die mindestens das bildtragende Aufzeichnungsmaterial zwischen sich halten.

17. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 16, worin das Paar abdichtender Bogenmaterialien an dessen Peripherieanteilen aneinander geheftet ist.

18. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 17, worin das Paar abdichtender Bogenmaterialien an seinen Peripherieanteilen unter Verwendung eines druckempfindlichen Adhäsivs oder durch Aufbringen mechanischer Kräfte auf die Peripherieanteile aneinander geheftet ist.

19. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin die Wasser enthaltende, die Bildentfernung fördernde Flüssigkeit mindestens eine Verbindung enthält, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem oberflächenaktiven Mittel, einem wasserlöslichen Polymer und einer wasserlöslichen organischen Verbindung.

20. Verfahren zum Recyceln von Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 19, worin das oberflächenaktive Mittel mindestens ein Fluor enthaltendes oberflächenaktives Mittel oder ein oberflächenaktives Mittel auf Silikonbasis umfasst.

21. Vorrichtung zum Recyceln eines bildtragenden Aufzeichnungsmaterials, umfassend einen Oberflächenanteil, der in Kontakt mit Wasser aufquillt und darauf abgeschiedene Bilder trägt, umfassend ein bildgebendes Material, umfassend:

ein Auftragsmittel für die die Bildentfernung fördernde Flüssigkeit zum Auftragen einer Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit auf den Oberflächenanteil des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials mit einer beschichtenden Menge im Bereich von 8 ug/cm² bis 8 mg/cm², das heißt 0,005 g/A4- Größe bis 5 g/A4-Größe;

ein die Wasserverdampfung verhinderndes Mittel zum Zurückhalten der Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem Oberflächenanteil des Bildaufzeichnungsmaterials, auf den die Wasser enthaltende, die Bildentfernung fördernde Flüssigkeit aufgetragen wurde;

ein Wärmeaufbringmittel zum Erwärmen mindestens des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials, auf das die wasserhaltige, die Bildentfernung fördernde Flüssigkeit aufgetragen wurde, auf solche Weise, dass die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem Oberflächenanteil zurückgehalten wird; und

ein Bildablösemittel, umfassend ein Bildablöseglied zum Entfernen der abgeschiedenen Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial durch Transfer der abgeschiedenen Bilder auf das Bildablöseglied.

22. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, worin das die Wasserverdampfung verhindernde Mittel ein Abdichtglied umfasst, umfassend einen Dichtanteil, durch den der bildtragende Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials dicht versiegelt wird, um die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem Oberflächenanteil zurückzuhalten.

23. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, worin das Wärmeaufbringmittel Wärme auf das bildgebende Material aufbringen kann, bis das bildgebende Material geschmolzen oder erweicht ist, und das Bildablösemittel die abgeschiedenen Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial entfernen kann, indem die geschmolzenen oder erweichten Bilder auf das Bildablöseglied mit Aufbringen von Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied transferiert werden.

24. Vorrichtung gemäß Anspruch 23, worin das Bildablösemittel die abgeschiedenen Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial durch Transferieren der geschmolzenen oder erweichten Bilder auf das Bildablöseglied unter Aufwendung von Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied so entfernen kann, dass die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem Oberflächenanteil zurückgehalten wird.

25. Vorrichtung gemäß Anspruch 24, die zusätzlich ein zweites Wärmeaufbringmittel umfasst, das stromab des Bildablösemittels vorgesehen ist, zum Erwärmen mindestens des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials auf solche Weise, dass die Wasserkomponente der wasserhaltigen, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem Oberflächenanteil zurückgehalten wird, ohne die Anwendung von Druck auf das Aufzeichnungsmaterial oder unter Anwendung eines kleineren Druckes als desjenigen, der aufgebracht wird, um die Haftung zwischen dem bildgebenden Material und dem Bildablöseglied zu erzeugen.

26. Vorrichtung gemäß Anspruch 24, worin das Bildablösemittel die abgeschiedenen Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial entfernen kann durch Transferieren der geschmolzenen oder erweichten Bilder auf das Bildablöseglied unter mehrfachem Aufbringen von Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied.

27. Vorrichtung gemäß Anspruch 25, worin das Bildablösemittel die abgeschiedenen Bilder von dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial entfernen kann durch Transferieren der geschmolzenen oder erweichten Bilder auf das Bildablöseglied unter mehrfachem Aufbringen von Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied.

28. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, die zusätzlich ein zweites die Wasserverdampfung verhinderndes Mittel umfasst, das stromab des Bildablösemittels vorgesehen ist, um die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in dem Oberflächenanteil des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials zurückzuhalten; und ein zweites Wärmeaufbringmittel, das stromab des zweiten, die Wasserverdampfung verhindernden Mittels vorgesehen ist, zum Erwärmen mindestens des Aufieichnungsmaterials auf solche Weise, dass die Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit im Wesentlichen in dem Oberflächenanteil zurückgehalten wird, ohne Anwendung von Druck oder unter Anwendung eines kleineren Druckes als desjenigen, der aufgebracht wird, um die Haftung zwischen dem bildgebenden Material und dem Bildablöseglied zu erzeugen.

29. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, die zusätzlich eine ein Gleiten erzeugende Vorrichtung zum Verursachen eines Gleitens zwischen dem bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials und dem Bildablöseglied umfasst, um das abgeschiedene Bild auf das Bildablöseglied zu übertragen.

30. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, worin das ein Gleiten erzeugende Mittel das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied in gegensätzliche Richtungen bewegen kann.

31. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, worin das ein Gleiten erzeugende Mittel das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in dieselbe Richtung bewegen kann.

32. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, worin das ein Gleiten erzeugende Mittel mindestens eines unter dem bildtragenden Aufzeichnungsmaterial oder dem Bildablöseglied periodisch oder mit wiederholter Geschwindigkeitsveränderung oder wiederholt rückwärts und vorwärts bewegen kann.

33. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, worin das Bildablöseglied in Form eines Bandes vorliegt und das ein Gleiten erzeugende Mittel das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied entlang eines Zick-Zack-Transportweges bewegen kann.

34. Vorrichtung gemäß Anspruch 32, worin das Glied zum Bewegen mindestens des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials und/oder des Bildablösegliedes mit wiederholter Geschwindigkeitsveränderung eine exzentrische Walze und/oder eine Walze, die mit konvexen und konkaven Anteil darauf versehen ist, umfasst.

35. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, die zusätzlich ein Aufzeichnungsmaterialaufnahmemittel zum Aufnehmen des Endteils des bildtragenden Aufzeichnungsmaterials umfasst, während das bildtragende Aufzeichnungsmaterial in Kontakt mit dem Bildablöseglied zum Transfer des abgeschiedenen Bildes auf das Bildablöseglied unter stabilen Bedingungen transportiert wird.

36. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, worin das Mittel zum Verhindern der Wasserverdampfung ein Abdichtglied umfasst, umfassend einen Teil, durch den die Wasserkomponente der die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit nicht durchtreten kann.

37. Vorrichtung gemäß Anspruch 36, worin mindestens eines von dem Bildablöseglied, einem Wärmeauftragsglied für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial, einem Wärmeauftragsglied für das bildgebende Material, abgeschieden auf dem Aufzeichnungsmaterial, einem Wärmeauftragsglied für das Bildablöseglied, einem Druckauftragsglied für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Bildablöseglied, einem Transportmittel für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial oder einem Transportmittel für das Bildablöseglied als Abdichtglied dient, wobei jedes von diesen mindestens einen Teil umfasst, durch den die Wasserkomponente der die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit nicht durchtreten kann.

38. Vorrichtung gemäß Anspruch 36, worin das Abdichtglied in der Breitenrichtung und/ oder in der Längenrichtung größer als das bildtragende Aufzeichnungsmaterial ist.

39. Vorrichtung gemäß Anspruch 36, worin das Abdichtglied zur Verwendung in dem die Wasserverdampfung verhindernden Mittel ein Paar Endlosbänder umfasst, von denen mindestens eines als Bildablöseglied dienen kann, und wobei das Paar von Endlosbändern in einer solchen Konfiguration angeordnet ist, dass das bildtragende Aufzeichnungsmaterial zwischen dem Paar Endlosbänder transportiert wird, wobei der bildtragende Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt mit einem der Endlosbänder steht, das als Bildablöseglied dienen kann und wobei die andere Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt mit dem anderen Endlosband steht.

40. Vorrichtung gemäß Anspruch 39, worin das Bildablöseglied eine Vielzahl von Walzenpaaren umfasst, wobei jedes Walzenpaar Wärme und/oder Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial und das Paar Endlosbänder aufbringen kann, die so angeordnet sind, dass sie das Paar Endlosbänder von beiden Seiten derselben aufeinander zu zwingen.

41. Vorrichtung gemäß Anspruch 40, worin die Vielzahl von Walzenpaaren so angeordnet sind, dass sie einen Zick-Zack-Transportweg für das bildtragende Aufzeichnungsmaterial bilden.

42. Vorrichtung gemäß Anspruch 41, worin einige Spannung auf mindestens die Endlosbänder aufgebracht wird, um Druck auf den bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials aufzubringen.

43. Vorrichtung gemäß Anspruch 36, worin das Abdichtglied zur Verwendung in dem die Wasserverdampfung verhindernden Mittel eine Trommel und ein Endlosband umfasst, von denen mindestens eines als Bildablöseglied dienen kann, und worin die Trommel und das Endlosband in einer solchen Konfiguration angeordnet sind, dass das bildtragende Aufzeichnungsmaterial zwischen der Trommel und dem Endlosband transportiert wird, wobei die bildtragende Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials in Kontakt mit der Trommel oder dem Endlosband steht, die als Bildablöseglied dienen körnen, und die andere Oberfläche in Kontakt mit der Trommel oder dem Endlosband ist.

44. Vorrichtung gemäß Anspruch 43, worin das Bildablöseglied mindestens eine Walze umfasst, die Wärme und/oder Druck auf das bildtragende Aufzeichnungsmaterial aufbringen kann, wobei die Trommel und das Endlosband so angeordnet sind, dass das Endlosband auf die Trommel gezwungen wird.

45. Vorrichtung gemäß Anspruch 22, worin das Abdichtglied weiterhin einen Wasser durchlassenden Anteil umfasst, der es der Wasserkomponente gestattet, durch diesen hindurch zu treten, der für das Trocknen des Aufzeichnungsmaterials nach dem Bildtransfer eingesetzt wird.

46. Vorrichtung gemäß Anspruch 45, worin der Wasser durchlassende Teil ein poröses Material umfasst.

47. Vorrichtung gemäß Anspruch 45, worin der Wasser durchlassende Teil mit zahlreichen Löchern versehen ist.

48. Vorrichtung gemäß Anspruch 45, worin das Abdichtglied in der Form einer Trommel oder eines Endlosbandes vorliegt.

49. Vorrichtung gemäß Anspruch 36, worin das Abdichtglied einen Anteil in Kontakt mit dem bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials umfasst, umfassend ein Material mit niedriger Oberflächenenergie mit einer Oberflächenenergie von 20 mN/m oder darunter oder ein Material mit höherer Oberflächenenergie mit einer Oberflächenenergie von 40 mN/m oder darüber.

50. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, worin das Wärmeauftragsmittel das bildtragende Aufzeichnungsmaterial auf solche Weise erhitzen kann, dass die Temperatur des bildtragenden Oberflächenanteils des Aufzeichnungsmaterials unter derjenigen der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials liegt, die dem bildtragenden Oberflächenanteil gegenüber liegt.

51. Vorrichtung gemäß Anspruch 23, worin das Wärmeauftragsmittel das bildtragende Aufzeichnungsmaterial auf eine Temperatur unterhalb des Siedepunkts der Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit erwärmen kann, wenn das bildtragende Aufzeichnungsmaterial erwärmt wird, bevor die geschmolzenen oder erweichten Bilder an das Bildablöseglied angeheftet und auf dieses transferiert werden.

52. Vorrichtung gemäß Anspruch 25, worin das zweite Wärmeaufbringmittel das bildtragende Aufzeichnungsmaterial auf eine Temperatur höher als der Siedepunkt der Wasserkomponente der Wasser enthaltenden, die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit erwärmen kann, wenn das bildtragende Aufzeichnungsmaterial erwärmt wird, nachdem die geschmolzenen oder erweichten Bilder an das Bildablöseglied angeheftet oder auf dieses transferiert sind.

53. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, worin das Mittel zum Auftragen der die Bildentfernung fördernden Flüssigkeit in der Lage ist, die Wasser enthaltende, die Bildentfernung fördernde Flüssigkeit in mehreren Schritten auf den bildtragenden Oberflächenanteil des Aufzeichnungsmaterials aufzutragen.

54. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, die zusätzlich ein Trockenmittel zum Trocknen des Aufzeichnungsmaterials vor oder nach der Abtrennung des Aufzeichnungsmaterials von dem Bildablöseglied umfasst.

55. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, die zusätzlich ein Druckauftragsmittel zum Glätten des Oberflächenanteils des Aufzeichnungsmaterials nach dem Abtrennen des Aufzeichnungsmaterials von dem Bildablöseglied umfasst.







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