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Dokumentenidentifikation EP0891404 29.11.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0891404
Titel VERFAHREN ZUR ZERKLEINERUNG UND TROCKNUNG VON BRAUNKOHLE
Anmelder BBP Energy GmbH, 46049 Oberhausen, DE
Erfinder KNIZIA, Malte, D-51647 Gummersbach, DE;
LAUX, Stefan, D-51647 Gummersbach, DE
DE-Aktenzeichen 59705088
Vertragsstaaten DE, ES, GR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 26.03.1997
EP-Aktenzeichen 979163987
WO-Anmeldetag 26.03.1997
PCT-Aktenzeichen EP9701547
WO-Veröffentlichungsnummer 9735944
WO-Veröffentlichungsdatum 02.10.1997
EP-Offenlegungsdatum 20.01.1999
EP date of grant 24.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2001
IPC-Hauptklasse C10F 5/00
IPC-Nebenklasse C10F 7/02   F26B 1/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zerkleinerung und Trocknung von Braunkohle, bei dem die Braunkohle mindestens zwei Zerkleinerungsschritten unterzogen wird und in einem indirekt beheizten Wirbelschichttrockner getrocknet wird, wobei zumindest ein erster Zerkleinerungsschritt vor der Wirbelschichttrocknung erfolgt und aus der Wirbelschichttrocknung über einen Staubabscheider Brüden abgezogen werden.

Bei dem sogenannten WTA-Trocknungsverfahren werden die entstaubten Brüden verdichtet und für die indirekte Beheizung des Wirbelschichttrockners verwendet.

Bei dem sogenannten DWT-Verfahren wird der Wirbelschichttrockner mit Dampf beheizt und werden die Brüden kondensiert und die dabei entzogene Wärme anderen Zwecken zugeführt.

Bei beiden Verfahren erfolgt keine Sichtung nach dem ersten Zerkleinerungsschritt, so daß das gesamte Mahlgut, d. h. auch das Feingut, einem zweiten Zerkleinerungsschritt unterworfen wird, so daß die nachgeschaltete Zerkleinerungseinrichtung unnötig groß ausgelegt werden muß.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Zerkleinerung und Trocknung von Braunkohle der gattungsgemäßen Art anzugeben, bei dem der Zerkleinerungsaufwand verringert wird.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Brüden der Wirbelschichttrocknung als Sichterdampf für eine Sichtung zerkleinerter Braunkohle verwendet wird, und das Feingut dieser Sichtung keiner weiteren Zerkleinerung unterworfen wird.

Da der Wirbelschichttrockner mit einer Atmosphäre aus leicht überhitztem Dampf arbeitet, können die Brüden ohne Sicherheitsprobleme zur Sichtung des Mahlgutes verwendet werden. Das durch die Sichtung abgetrennte Feingut kann der Wirbelschichttrocknung bzw. dem Staubabscheider zugeführt werden, und zwar unter Benutzung der Brüden selbst.

Die Unteransprüche 2 - 10 richten sich auf bevorzugte Verfahrensführungen.

Vier Verfahrensführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sollen nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert werden. Es zeigt:

Fig. 1
eine Ausführungsform, bei der die Zerkleinerung in zwei in Kaskade geschalteten Prallspaltern mit dazwischen geschalteter Brüdensichtung vor der Wirbelschichttrocknung erfolgt,
Fig. 2
eine Verfahrensführung, bei der die Zerkleinerung in einer Zerkleinerungseinrichtung mit Sichtergrobgutrückführung vor der Wirbelschichttrocknung erfolgt,
Fig. 3
ein Verfahren, bei dem der Wirbelschichttrocknung eine erste Zerkleinerungseinrichtung vorgeschaltet und eine zweite Zerkleinerungseinrichtung mit nachgeschaltetem Brüdensichter der Wirbelschichttrocknung nachgeschaltet ist und
Fig. 4
eine Verfahrensführung, vergleichbar der Verfahrensführung gemäß Fig. 3, wobei jedoch unter Verzicht auf einen gesonderten Sichter die Wirbelschichttrocknungsanlage selbst als Sichter eingesetzt wird.

Bei der Verfahrensführung gemäß Fig. 1 wird Rohbraunkohle RK einer ersten Zerkleinerungseinrichtung 2 zugeführt. Die zerkleinerte Kohle 3 wird mittels eines Zuteilers in einen über Leitung 4 herangeführten Brüdenstrom B in einen Abscheider 5 eingeführt. Das Grobgut des Sichters 5 wird über einen Zuteiler 6 in eine zweite Zerkleinerungseinrichtung 7 eingeführt.

Das Zerkleinerungsgut der Zerkleinerungseinrichtung 7 wird mit Hilfe eines über Leitung 8 herangeführten Brüdenstroms über eine Leitung 8' einem Wirbelschichttrockner 9 zugeleitet. Der Wirbelschichttrockner 9 wird über mindestens eine Heizfläche 10 indirekt beheizt, die z. B. beim WTA-Verfahren mit komprimierten Brüden beaufschlagt werden kann. Der Wirbelschichttrockner 9 wird über schematisch dargestellte Düsen 11 mit einem Fluidisierungsmittel beaufschlagt. Aus dem Wirbelschichttrockner wird getrocknete Braunkohle GK abgezogen, wie dies durch die Abzugseinrichtung 12 schematisch dargestellt ist. Die aus dem Wirbelschichttrockner 9 über Leitung 13 abgezogenen Brüden werden in einem Brüdenelektrofilter 14 entstaubt. Die Staubkohle SK wird über eine Abzugseinrichtung 15 abgezogen. Die Leitung 4 mit der Zweigleitung 8 ist an den Ausgang des Brüdenelektrofilters angeschlossen und in der Leitung ist ein Brüdengebläse 16 angeordnet. Mit dem Ausgang des Elektrofilters 14 ist weiterhin eine Brüdenabzugsleitung 17 verbunden. Diese kann, wie bei dem WTA-Verfahren, zu einem nicht gezeigten Brüdenkompressor oder wie bei dem DWT-Verfahren zu einem nicht gezeigten Brüdenkondensator geführt werden oder in die Atmosphäre abgegeben werden.

Als Zerkleinerungseinrichtungen eignen sich bei dieser Verfahrensführung all die Zerkleinerungseinrichtungen, die für die Zerkleinerung von feuchter Kohle geeignet sind. Hierzu gehören insbesondere Hammermühlen, bei denen die Zerkleinerung durch Aufprall auf Prallkanten erfolgt. Hierzu gehören z. B. Schlagrad-mühlen und Prallspalter.

In der Fig. 2 sind, soweit als möglich, dieselben Bezugszeichen wie in der Fig. 1 verwendet worden.

Die Rohbraunkohle RK wird über einen Zuteiler 18 einer Zerkleinerungseinrichtung 19 zugeführt. Die Zerkleinerungseinrichtung ist so ausgelegt, daß sie über eine Leitung 20, die direkt mit dem Wirbelschichttrockner 9 verbunden ist, nicht entstaubte Brüden ansaugen kann. Die in der Zerkleinerungseinrichtung 19 zerkleinerte Kohle wird über eine Leitung 21' einem sichtenden Abscheider 21 zugeführt. Das Grobgut des sichtenden Abscheiders 21 wird über Leitung 22 der Zerkleinerungseinrichtung 19 erneut aufgegeben, während das Feingut über Leitung 23 dem Wirbelschichttrockner 10 zugeführt wird.

Als Zerkleinerungseinrichtung kann hier eine selbstansaugende Schlagradmühle verwendet werden, bei der die Zerkleinerung und Förderung des Transportgases quasi in einem Schritt erfolgen. Bei Bedarf ist es möglich, die über Leitung 19 angesaugten Brüden noch mit von einer nicht gezeigten Turbine herangeführtem Dampf zusätzlich zu überhitzen, wie dies durch 24 schematisch dargestellt ist. Der Betrieb dieser Anordnung ist ähnlich, wie der Betrieb einer Schlagradmühle an einer Rohbraunkohlebefeuerung.

In der Fig. 3 sind, soweit als möglich, wiederum dieselben Bezugszeichen wie in der Fig. 1 verwendet worden. Bei der Verfahrensführung nach Fig. 3 wird über die Zuteileinrichtung die in der ersten Zerkleinerungseinrichtung 2 zerkleinerte Rohbraunkohle RK direkt dem Wirbelschichttrockner 9 aufgegeben.

Die über die Abzugseinrichtung 12 abgezogene getrocknete Braunkohle GK wird einer Zerkleinerungseinrichtung 25 mit über eine Leitung 25" nachgeschaltetem sichtenden Abscheider 25' aufgegeben, der in seiner Funktion dem Abscheider gemäß Fig. 2 vergleichbar ist. Die Zerkleinerungseinrichtung 25 ist in der Fig. 3 als nicht selbstansaugende Zerkleinerungseinrichtung dargestellt, so daß ihr über eine Leitung 26 mit eingeschaltetem Gebläse 27 entstaubte Brüden zugeführt werden.

Da in der Zerkleinerungseinrichtung 25 getrocknete Braunkohle zerkleinert wird, kann aus der Mühle über eine Abzugseinrichtung 28 bereits hinreichend zerkleinerte Braunkohle abgezogen werden.

Das Feingut des sichtenden Abscheiders 25' wird über eine Leitung 29 nicht dem Wirbeischichttrockner 9, sondern dem Brüdenelektrofilter 14 zugeführt, der somit nicht nur die aus dem Wirbelschichttrockner austretenden Brüden, sondern auch die Sichtungsbrüden entstaubt.

Als nicht selbstansaugende Zerkleinerungseinrichtung kann eine auch bei der Vermahlung von Steinkohle üblicherweise eingesetzte Walzenschüsselmühle oder Rohrmühle, d. h. eine Quetschmühle, eingesetzt werden. Andererseits ist es auch durchaus möglich, hier eine Hammermühle einzusetzen. Wie in der Fig. 3 gestrichelt dargestellt, kann es sinnvoll sein, in die Leitung 29 einen Fliehkraftabscheider 30 mit Abzugsorgan 31 einzuschalten, um eine Entlastung des Brüdenelektrofilters zu erzielen.

Die Verfahrensführung gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von der Verfahrensführung gemäß Fig. 3 im wesentlichen dadurch, daß der Zerkleinerungseinrichtung 25 kein Sichter nachgeschaltet ist, sondern über eine Leitung 32 das mittels des über Leitung 26 herangeführten Brüdenstroms B aus der Zerkleinerungseinrichtung 25 ausgetragene Mahlgut direkt in den Wirbelschichttrockner eingeblasen wird, und zwar vorzugsweise oberhalb des sich in dem Wirbelschichttrockner einstellenden Wirbelbetts, dessen Oberseite O in der Fig. 4 schematisch dargestellt ist. Hierbei wird eine Abtrennung des Feinguts erreicht, das über Leitung 13 dem Brüdenelektrofilter 14 zugeführt wird. Das Grobgut sinkt in die Wirbelschicht ein und wird erneut zu der Abzugseinrichtung 12 gefördert. Hierbei kann es zweckmäßig sein, daß in dem Freiraum oberhalb der Wirbelschicht eine Prallplatte 33 angeordnet ist, auf die der aus Leitung 32 austretende Gasfeststoffgemischstrom aufprallt. Denkbar wäre auch, hier einen Drehteller anzuordnen. Diese Maßnahmen sind aber erst dann erforderlich, wenn durch das Einbringen des rückgeführten Gasfeststoffgemischstroms in den sich im Trockner ausbildenden und auf den Abzug zum Brüdenelektrofilter hin ausgerichteten Hauptbrüdenstrom HB die gewünschte Sichterwirkung nicht erzielbar ist.

Zum Schluß soll noch darauf hingewiesen werden, daß selbstverständlich jeder Zitze des Wirbelschichttrockners 9 bzw. des Brüdenelektrofilters 14 eine Abzugseinrichtung zuzuordnen ist.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Zerkleinerung und Trocknung von Braunkohle, bei dem die Braunkohle mindestens zwei Zerkleinerungsschritten unterzogen wird und in einem indirekt beheizten Wirbelschichttrockner getrocknet wird, wobei zumindest ein erster Zerkleinerungsschritt vor der Wirbelschichttrocknung erfolgt und aus der Wirbelschichttrocknung über einen Staubabscheider Brüden abgezogen werden,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Brüden(B) der Wirbelschichttrocknung (9) als Sichterdampf (4; 20; 26; HB) für eine Sichtung zerkleinerter Braunkohle (3; 21'; 25'; 32) verwendet wird, und das Feingut dieser Sichtung keiner weiteren Zerkleinerung unterworfen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Rohbraunkohle (RK) in einem ersten Zerkleinerungsschritt (2) zerkleinert und danach der Sichtung (5) mit Brüden (B) aus der Wirbelschichttrocknung (9) unterzogen wird, daß Grobgut einer zweiten Zerkleinerungseinrichtung (7) zugeführt und daß das Feingut der Sichtung und vorzugsweise auch daß in dem zweiten Zerkleinerungsschritt zerkleinerte Gut mittels Brüden der Wirbelschichttrocknung (9) zugeführt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Rohbraunkohle (RK)in einer Zerkleinerungseinrichtung (19) zerkleinert und danach der Sichtung (21) mit Brüden (20) aus der Wirbelschichttrocknung unterzogen wird, und daß das Grobgut zur Zerkleinerungseinrichtung zurückgeführt (22) und das Feingut (23) mittels der Brüden der Wirbelschichttrocknung (9) zugeführt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtung mit aus der Wirbelschichttrocknung (9) durch die Zerkleinerungseinrichtung (19) selbstangesaugten Brüden (20) erfolgt.
  5. Verfahren nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Rohbraunkohle (RK) in einer ersten Zerkleinerungseinrichtung (2) zerkleinert und danach der Wirbelschichttrocknung (9) unterzogen wird, daß die getrocknete Braunkohle (GK) in einer zweiten Zerkleinerungseinrichtung (25) und danach einer Sichtung (25') mit Brüden (26) aus der Wirbelschichtrocknung (9) unterzogen wird und daß das Grobgut zur zweiten Zerkleinerungseinrichtung rückgeführt und das Feingut (29) mittels der Brüden abgeführt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Feingut (29) über einen zweiten Sichter (30) geführt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Feingut dem der Wirbelschichttrocknung (9) nachgeschalteten Staubabscheider (14) zugeführt wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtung eine Fliehkraftsichtung ist.
  9. Verfahren nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,daß die Rohbraunkohle (RK) in einer ersten Zerkleinerungseinrichtung (2) zerkleinert und danach der Wirbelschichttrocknung (9) zugeführt wird, daß die getrocknete Kohle (GK) in einer zweiten Zerkleinerungseinrichtung (25) zerkleinert wird und das Zerkleinerungsgut der zweiten Zerkleinerungseinrichtung (32) mittels Brüden (26) der Wirbelschichttrocknung, vorzugsweise oberhalb des Wirbelbettes zugeführt wird derart, daß eine Sichtung mittels der aus dem Wirbelschichttrockner abströmenden Brüden erfolgt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9,

    dadurch gekennzeichnet, daß in dem Einströmbereich des Gemisches aus dem zur Wirbelschichttrocknung geführten Zerkleinerungsgut und Brüden (32) in die Wirbelschichttrocknung oberhalb des Wirbelbetts eine die Sichtung verbessernde Beeinflussung (33) der Strömung erfolgt.
Anspruch[en]
  1. Method of comminuting and drying ligneous coal, in which the ligneous coal is subjected to at least two comminution steps and is dried in an indirectly heated fluidised bed drier, wherein at least one comminution step is carried out before the fluidised bed drying and vapours are extracted from the fluidised bed drying by way of a dust separator, characterised in that the vapours (B) of the fluidised bed drying (9) are used as sifter steam (4; 20; 26; HB) for sifting comminuted ligneous coal (3; 21'; 25'; 32) and the fine material of this sifting is not subjected to a further comminution.
  2. Method according to claim 1, characterised in that the raw ligneous coal (RK) is comminuted in a first comminution step (2) and thereafter subjected to the sifting (5) by vapours (B) from the fluidised bed drying (9), that coarse material is fed to a second comminuting device (7) and that the fine material of the sifting and preferably also the material comminuted in the second comminuting step are fed by means of vapours to the fluidised bed drying (9).
  3. Method according to claim 1, characterised in that the raw ligneous coal (RK) is comminuted in a comminuting device (19) and thereafter subjected to the sifting (21) by vapours (20) from the fluidised bed drying, and that the coarse material is fed back (22) to the comminuting device and the fine material (23) is fed to the fluidised bed drying (9) by means of the vapours.
  4. Method according to claim 3, characterised in that the sifting is carried out with vapours (20) automatically sucked out of the fluidised bed drying (9) by the comminuting device (19).
  5. Method according to claim 1, characterised in that the raw ligneous coal (RK) is comminuted in a first comminution step (2) and thereafter subjected to the fluidised bed drying (9), that the dried ligneous coal (GK) is comminuted in a second comminuting device (25) and thereafter subjected to a sifting (25') by vapours (26) from the fluidised bed drying (9) and that the coarse material is fed back to the second comminuting device and the fine material (29) is conducted away by means of the vapours.
  6. Method according to claim 5, characterised in that the fine material (29) is conducted by way of a second sifter (30).
  7. Method according to claim 5 or 6, characterised in that the fine material is fed to the dust separator (14) connected downstream of the fluidised bed drying (9).
  8. Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that the sifting is a centrifugal force sifting.
  9. Method according to claim 1, characterised in that the raw ligneous coal (RK) is comminuted in a first comminuting device (2) and thereafter subjected to the fluidised bed drying (9), that the dried coal (GK) is comminuted in a second comminuting device (25) and the comminution material of the second comminuting device (32) is fed by means of the vapours (26) of the fluidised bed drying, preferably above the fluidised bed, in such a manner that a sifting by means of the vapours flowing out of the fluidised bed drier takes place.
  10. Method according to claim 9, characterised in that in the inflow region of the mixture consisting of the comminution material led to the fluidised bed drying and of vapours (32) an influencing (33), which improves the sifting, of the flow takes place in the fluidised bed drying above the fluidised bed.
Anspruch[fr]
  1. Procédé de concassage et de séchage de lignite, dans lequel le lignite est soumis à au moins deux étapes de concassage et est ensuite séché dans un séchoir en lit fluidisé à chauffage indirect, au moins une première étape de concassage intervenant avant le séchage en lit fluidisé, des fumées du séchage en lit fluidisé étant extraites par l'intermédiaire d'un collecteur de poussières,

    caractérisé en ce que les fumées (B) du séchage en lit fluidisé (9) sont utilisées comme vapeur de séparation (4'; 20; 26; HB) du lignite concassé (3; 21'; 25'; 32), et que les fines de cette séparation ne sont pas soumises à d'autres étapes de concassage.
  2. Procédé selon la revendication 1,

    caractérisé en ce que le lignite brut (RK) est concassé dans une première étape de concassage (2) et ensuite soumis à la séparation (5) avec des fumées (B) provenant du séchage en lit fluidisé (9), que les grosses particules sont acheminées à un second dispositif de concassage (7) et que les fines de la séparation, et de préférence également le produit concassé dans la seconde étape de concassage, sont acheminés au séchage en lit fluidisé (9) au moyen de fumées.
  3. Procédé selon la revendication 1,

    caractérisé en ce que le lignite brut (RK) est concassé dans un dispositif de concassage (19) et ensuite soumis à la séparation (21) avec des fumées (20) provenant du séchage en lit fluidisé, que les grosses particules sont renvoyées (22) au dispositif de concassage et les fines (23) acheminées au séchage en lit fluidisé (9) au moyen der fumées.
  4. Procédé selon la revendication 3,

    caractérisé en ce que la séparation s'effectue avec les fumées (20) provenant du séchage en lit fluidisé (9), qui sont aspirées de manière automatique par le dispositif de concassage (19).
  5. Procédé selon la revendication 1,

    caractérisé en ce que le lignite brut (RK) est concassé dans un premier dispositif de concassage (2) et ensuite soumis au séchage en lit fluidisé (9), que le lignite séché (GK) dans un second dispositif de concassage (25) et est ensuite soumis à une séparation (25') avec les fumées (26) provenant du séchage en lit fluidisé (9), et que les grosses particules sont renvoyées au second dispositif de concassage et les fines (29) évacuées au moyen des fumées.
  6. Procédé selon la revendication 5,

    caractérisé en ce que les fines (29) sont amenées par l'intermédiaire d'un second séparateur à air (30).
  7. Procédé selon l'une des revendications 5 et 6,

    caractérisé en ce que les fines sont acheminées au collecteur de poussières (14) qui est monté en aval du séchage en lit fluidisé (9).
  8. Procédé selon une des revendications 1 à 7,

    caractérisé en ce que la séparation est une séparation centrifuge.
  9. Procédé selon la revendication 1,

    caractérisé en ce que le lignite brut (RK) est concassé dans un premier dispositif de concassage (2) et ensuite acheminé au séchage en lit fluidifié (9), que le charbon séché (GK) est concassé dans un second dispositif de concassage (25) et le produit concassé du second dispositif de concassage (32) est acheminé au moyen de fumées (26) au séchage en lit fluidisé, de préférence au-dessus du lit fluidisé, de telle sorte que se produit une séparation au moyen des fumées se dégageant du séchoir en lit fluidisé.
  10. Procédé selon la revendication 9.

    caractérisé en ce que, dans la zone où afflue le mélange composé du produit de concassage acheminé au séchage en lit fluidisé et des fumées (32), l'écoulement est influencé (33) de manière à améliorer le séchage, dans le séchage en lit fluidisé, au-dessus du lit fluidisé.






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