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Dokumentenidentifikation DE10025228A1 06.12.2001
Titel Verfahren zum Wiedergeben einer Informationstafel in Informationsträgereinheiten und Anordnungssystem für Informationsträgereinheiten
Anmelder Czopinski, Mariusz, 85395 Wolfersdorf, DE
Erfinder Czopinski, Mariusz, 85395 Wolfersdorf, DE
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 80335 München
DE-Anmeldedatum 22.05.2000
DE-Aktenzeichen 10025228
Offenlegungstag 06.12.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2001
IPC-Hauptklasse G09B 29/02
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiedergeben wenigstens einer Informationstafel in Informationsträgereinheiten sowie ein Anordnungssystem für flächige Informationsträgereinheiten, wie Karten, die vorzugsweise gemäß dem Verfahren erstellt werden. Das Anordnungssystem enthält wenigstens eine erste Informationsträgereinheit (10) und mindestens eine zweite Informationsträgereinheit (20). Es ist weiterhin vorgesehen, daß die zweite Informationsträgereinheit (20) mit der ersten Informationsträgereinheit (10) über mindestens eine Verbindungseinrichtung (V) in der Weise verbunden ist, daß die zweite Informationsträgereinheit (20) aus einer Ausgangsstellung in eine Darstellungsstellung wahlweise an einer ersten Kante (10a) der ersten Informationsträgereinheit (10) oder an einer zweiten Kante (10c) der ersten Informationsträgereinheit (10) ansetzbar ist, die parallel zu der ersten Kante (10a) verläuft.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wiedergeben einer Informationstafel in Informationsträgereinheiten und ein Anordnungssystem für Informationsträgereinheiten gemäß den Ansprüchen 1 und 8.

Großflächige Darstellungen besitzen den Vorzug, daß sie komplizierte Informationsstrukturen, wie beispielsweise Tabellen, technische Zeichnungen, Programmablaufdiagramme, geographische Karten usw. so wiedergeben, daß sie auf einen Blick erfaßt werden können. Jedoch sind sie demgegenüber sehr unhandlich. Daher werden derartige großflächige Darstellungen häufig in kleinere Segmente bzw. Informationsträgereinheiten, beispielsweise jeweils in Größe eines DIN-A4-Blattes aufgelöst. Zwar ergibt sich hierdurch eine leichtere Handhabbarkeit, jedoch erschwert diese Aufteilung der großflächigen Gesamtdarstellung die Aufnahme und das Verständnis der Informationen im Bereich der Ränder der einzelnen DIN-A4- Blätter.

Dies zeigt sich beispielsweise deutlich bei geographischen Karten, die in Buchform auf DIN-A4-Seiten nur jeweils einen Teil einer Gesamtkarte wiedergeben. Soll dabei z. B. eine vertikal verlaufende Straße (d. h. üblicherweise eine von Nord nach Süd verlaufende Straße) am oberen oder unteren Rand der Kantenseite weiterverfolgt werden, ist an dem jeweiligen Rand eine Seitenangabe vorgesehen, die auf die Kartenseite hinweist, auf der die Weiterführung der Straße abgebildet ist. Dies macht ein umständliches Umblättern notwendig. Dabei ist es häufig schwierig, die verfolgte Straße auf der neuen Kartenseite wieder aufzufinden, so daß es vorkommen kann, daß mehrfach vor- und zurückgeblättert werden muß, bis der entsprechende Anschluß gefunden worden ist.

Aus der deutschen Patentanmeldung 37 32 757 ist eine geographische Karte mit vereinfachter Aufschlagordnung bekannt. Bei dieser geographischen Karte sind mehrere Teilkarten in einer Reihe oder Zeile angeordnet, so daß größere Teilflächen überschaut werden können und es nicht mehr notwendig ist, eine anschließende Teilfläche über eine Numerierung aufzusuchen. Hierzu sind die Teilkarten in einem gemeinsamen Einband befestigt, wobei die einzelnen Seiten der Teilkarten jeweils eine unterschiedliche Größe aufweisen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren sowie ein Anordnungssystem der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf einfache und gut handhabbare Weise die Wiedergabe von großflächigen Darstellungen ermöglicht.

Hinsichtlich des Verfahrens wird die vorstehende Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den sich daran anschließenden Ansprüchen 2 bis 7 finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen hierzu.

Gemäß dem Verfahren der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest ein Abschnitt der Informationstafel mit großer Wiedergabefläche in parallel zueinander verlaufende Streifen lückenlos aufgeteilt wird. Anschließend wird jeder Streifen abwechselnd einer ersten und zweiten Kategorie zugeordnet. Mit anderen Worten werden die Streifen in "erste Streifen" und in "zweite" Streifen aufgeteilt. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Streifen zu numerieren und in die Kategorie "ungerade Zahl" und "gerade Zahl" aufzuteilen. Anschließend werden die Streifen der einen Kategorie in einer ersten Informationsträgereinheit und die Streifen der anderen Kategorie in einer zweiten Informationsträgereinheit zusammengefaßt. Dabei können die in einer der Informationsträgereinheiten zusammengefaßten Streifen in einem gegenüber der Informationstafel größeren Maßstab wiedergegeben werden, wodurch entweder die Möglichkeit besteht, die Informationstafel selbst zu verkleinern, und/oder die Möglichkeit besteht, die Detaillierungshöhe für die in den Informationsträgereinheiten zusammengefaßten Streifen zu verbessern.

Jede Informationsträgereinheit ist für sich allein gut handhabbar, da die Wiedergabeflächen der Informationsträgereinheiten kleiner als die Wiedergabefläche der Informationstafel bei gleichem Maßstab für die Informationstafel und die Informationsträgereinheiten ist. Solange eine Information bzw. eine Informationskette im Rahmen des Streifens in Streifenlängsrichtung zu verfolgen ist, genügt es, eine Informationsträgereinheit zu verwenden. Ist demgegenüber in einer der beiden Informationsträgereinheiten eine Information bzw. Informationskette in einer Richtung, die die zur Streifenlängsrichtung parallel verlaufende Kante schneidet, zu verfolgen, so kann durch die vorstehend geschilderte Vorgehensweise die andere Informationsträgereinheit an der Kante, die von der Informationskette geschnitten wird, angesetzt und somit die Informationskette auf einfache Weise ohne störendes Blättern weiterverfolgt werden.

In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß selbstverständlich nicht nur eine erste und eine zweite Kategorie, sondern auch mehrere Kategorien vorgesehen werden können, ebenso wie nicht nur eine erste und zweite Informationsträgereinheit sondern mehrere vorhanden sein können. Es ist bevorzugt, daß eine Informationsträgereinheit wenigstens zwei separate Streifen enthält.

Die Aufteilung der Informationstafel in Streifen kann sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung erfolgen. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, die Aufteilung einer Informationstafel bzw. deren wenigstens einen Wiedergabefläche in diagonalverlaufende Streifen vorzunehmen.

Jeder Streifen in einer Informationsträgereinheit kann zum einen zieharmonikaartig gefaltet aufgenommen werden, so daß er beim Weiterverfolgen einer Information bzw. einer Informationskette innerhalb des Streifens in einer Richtung annähernd parallel zur Streifenlängsrichtung lediglich auseinandergefaltet werden muß. Zum anderen besteht die Möglichkeit, daß die Streifen in einzelne Blätter bzw. in Doppelblätter, die mit einem Faltfalz verbunden sind, so aufgeteilt werden, daß die Blätter beim Vorwärts- oder Rückwärtsblätter den Streifen aufeinanderfolgend lückenlos wiedergeben. Mehrere Streifen einer Kategorie sind in der zugehörigen Informationsträgereinheit in der Weise aufgenommen, daß die zieharmonikaartig gefalteten Streifen bzw. die zu einem Streifen gehörenden Einzelblätter hintereinander in Vorwärts- bzw. Rückwärtsblätter-Richtung angeordnet sind.

Wie bereits vorstehend erläutert worden ist, können bei Weiterverfolgung einer Informationskette, die eine der parallel zur Streifenlängsrichtung verlaufenden Kanten schneidet, dadurch auf einfache Weise weiterverfolgt werden, daß die andere Informationsträgereinheit, welche den links oder rechts bzw. oben oder unten von dem eben betrachteten Streifen (Streifen der ersten Kategorie) angeordneten Streifen (Streifen der zweiten Kategorie) aufnimmt, angesetzt wird. Um dieses Ansetzen zu erleichtern, ist es weiterhin von Vorteil, wenn die erste und die zweite Informationsträgereinheit mittels einer Verbindungseinrichtung so miteinander verbunden werden, daß sie an den in Streifenlängsrichtung verlaufenden Kanten wechselweise ansetzbar sind.

Die vorstehende Aufgabe wird hinsichtlich des Anordnungssystems durch die Merkmale des Anspruchs 8 gelöst. In den sich daran anschließenden Unteransprüchen 9 bis 26 finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen hierzu.

Durch das Vorsehen der Verbindungseinrichtung besteht die Möglichkeit, wenigstens eine Informationstafel mit einer großflächigen Darstellung auf wenigstens eine erste und mindestens eine zweite Informationsträgereinheit aufzulösen, die dann reversibel aus einer Ausgangsstellung in eine Darstellungs- bzw. Wiedergabestellung in der Weise bringbar sind, daß die erste oder zweite Informationsträgereinheit mit einer ersten oder einer zweiten Kante wahlweise an einer zweiten oder ersten Kante der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit ansetzbar ist, wobei die zweite Kante der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit parallel zu der ersten Kante verläuft. Durch dieses Ansetzen besteht die Möglichkeit, ohne die Notwendigkeit eines Querverweises eine an der ersten oder zweiten Kante der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit endende Information bzw. Informationskette, welche sich an der zweiten oder ersten Kante der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit fortsetzt (z. B. der Verlauf einer Straße), sofort auf einfache Weise wiederzugeben und aufzunehmen. Ein mühseliges Suchen und Umblättern infolge der Verwendung von Querverweisen wird hierdurch vermieden. Selbstverständlich können auch mehrere erste Informationsträgereinheiten und/- oder mehrere zweite Informationsträgereinheiten vorgesehen sein.

Die Verbindungseinrichtung kann ganz unterschiedlich ausgestaltet sein. So besteht die Möglichkeit, daß die Verbindungseinrichtung durch ein flächiges Verbindungselement gebildet ist, das über wenigstens ein erstes Gelenk an der ersten Informationsträgereinheit und über mindestens ein zweites Gelenk an der zweiten Informationsträgereinheit angebracht ist. Hierbei kann das erste Gelenk und das zweite Gelenk jeweils an der ersten bzw. zweiten Kante der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit vorgesehen sein.

Es ist bevorzugt, daß die Verbindungseinrichtung die gleichen Flächenmaße aufweist, wie die erste und/oder zweite Informationsträgereinheit.

Das erste und/oder zweite Gelenk können ganz unterschiedlich gestaltet sein. So besteht die Möglichkeit, daß das erste und/oder zweite Gelenk durch einen Falz bzw. eine Falzlinie oder durch einen Streifen, vorzugsweise aus einem Textilmaterial oder Kunststoff, gebildet ist.

Um eine raumsparende Aufbewahrung der Informationsträgereinheiten zu ermöglichen, kann weiterhin vorgesehen sein, daß in der Ausgangsstellung die erste oder die zweite Informationsträgereinheit an einer der Flächenseiten der zweiten oder ersten Informatiosträgereinheit vorzugsweise unter Zwischenlage des Verbindungselements anliegt.

Damit die erste und zweite Informationsträgereinheit in der Ausgangsstellung, in der sie vorzugsweise aneinanderanliegen, sicher verbleiben, kann weiterhin mindestens eine Fixierungseinrichtung vorgesehen sein, die die erste Informationträgereinheit in der Ausgangsstellung an der zweiten Informationsträgereinheit, und umgekehrt, lösbar fixiert. Hierbei kann die Fixierungseinrichtung durch ein magnetisches System und/oder durch einen Klettverschluß und/oder durch einen Haft- /Klebeverschluß und/oder einen Druckknopfverschluß und/oder jeden anderen Verschluß gebildet sein.

Weiterhin kann die Verbindungseinrichtung durch ein magnetisches System gebildet sein. Hierbei besteht beispielsweise die Möglichkeit, daß an der ersten Informationsträgereinheit wenigstens ein magnetisches Element und an der zweiten Informationsträgereinheit mindestens ein magnetisierbares Gegenelement vorgesehen ist. Die beiden Elemente des Magnetsystems können durch einfaches Aufeinandersetzen der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit auf der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit miteinander in Kontakt gebracht werden, so daß sie die beiden Informationsträgereinheiten sicher aneinander fixieren. Ebenso besteht die Möglichkeit, daß das wenigstens eine Magnetelement aus einer Ausgangstellung in der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit in eine Fixierstellung ausklappbar ist, in der es in Kontakt mit dem magnetisierbaren Gegenelement an der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit gelangt.

Eine weitere Möglichkeit für die Verbindungseinrichtung besteht in einem Klettverschluß, bei dem die beiden Elemente des Verschlusses an der ersten und der zweiten Informationsträgereinheit angebracht sind. Bei dieser Ausführungsform bestehen die gleichen Anordnungsmöglichkeiten, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit dem Magnetsystem erläutert worden sind.

Weiterhin kann die Verbindungseinrichtung durch mindestens ein steckerförmiges Element, das an der ersten oder zweiten Kante der ersten und zweiten Informationsträgereinheit vorgesehen ist, und durch wenigstens ein buchsenförmiges Element, das an der zweiten oder ersten Kante der ersten und zweiten Informationsträgereinheit vorgesehen ist, gebildet sein. Mit anderen Worten bilden die erste und zweite Kante der ersten und zweiten Informationsträgereinheit ein Nut- Feder-System. Hierbei kann das steckerförmige Element durch eine sich parallel zu der ersten oder zweiten Kante der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit erstreckende Steckerleiste bzw. Feder und das buchsenförmige Element durch eine sich parallel zu der zweiten oder ersten Kante der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit erstreckende Nut gebildet sein.

Um auch hier eine lösbare Fixierung der ersten Informationsträgereinheit an der zweiten Informationsträgereinheit zu realisieren, kann weiterhin vorgesehen sein, daß die erste Informationsträgereinheit und/oder die zweite Informationsträgereinheit mit einer Fixierungseinrichtung versehen ist, die in der Darstellungs- bzw. Wiedergabestellung die erste Informationsträgereinheit an der zweiten Informationsträgereinheit, und umgekehrt, lösbar fixiert. Die Fixierungseinrichtung bzw. deren Elemente können hierbei an wenigstens einer Außenseite des steckerförmigen Elements und an mindestens einer Innenseite des buchsenförmigen Elements vorgesehen sein. Dabei kann die Fixierungseinrichtung beispielsweise durch ein magnetisches System gebildet sein.

Darüber hinaus kann alternativ die Verbindungseinrichtung durch eine an der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit angebrachte Auflageeinrichtung gebildet sein, die aus einer Ausgangsstellung in die Darstellungs- bzw. Wiedergabestellung zur Aufnahme der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit reversibel klappbar ist.

Hierbei kann die Auflageeinrichtung die zumindest annähernd gleiche Flächenabmessung besitzen wie die Wiedergabefläche der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit.

Im Hinblick auf einen kompakten Aufbau kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Auflageeinrichtung in der Ausgangsstellung auf eine Flächengröße faltbar ist, die kleiner als die Wiedergabefläche der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit ist.

Als weitere Alternative für die Verbindungseinrichtung kann weiterhin eine vorzugsweise eine Umhüllung bildende Auflageeinrichtung vorgesehen sein, die ggf. in der Ausgangsstellung die erste und/oder zweite Informationsträgereinheit umhüllt, die für die Darstellungs- bzw. Wiedergabestellung auseinanderfaltbar ist und auf die die erste und zweite Informationsträgereinheit aufsetzbar ist. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß dieser Erfindungsgedanke auch unabhängig von dem vorstehend erläuterten Erfindungsgedanken realisiert werden kann.

Um die Wiedergabemöglichkeiten der flächigen Informationsträgereinheiten optimal auszunutzen, ist es weiterhin von Vorteil, wenn die erste und/oder die zweite Informationsträgereinheit durch eine Vorder- und Rückseite eines Flachmaterials, beispielsweise eines Kartenblattes gebildet sind, die beide bedruckt sind und die durch jeweils einen Faltfalz bzw. eine Falzlinie miteinander verbunden sowie in Abschnitte unterteilt sind, wobei der Faltfalz im wesentlichen vertikal zu der ersten und zweiten Kante der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit verläuft. Der Faltfalz dient hierbei dazu, zumindest Teile der ersten und zweiten Informationsträgereinheit in einer Ebene nebeneinander wiedergeben zu können. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß dieser Erfindungsgedanke auch unabhängig von den vorstehend erläuterten Erfindungsgedanken realisiert werden kann.

Wie bereits eingangs dargelegt worden ist, können die flächigen Informationsträgereinheiten die unterschiedlichsten Informationen wiedergeben. Besonders vorteilhaft lassen sich die vorstehend skizzierten Erfindungsgedanken im Zusammenhang mit geographischen Karten, insbesondere Straßenkarten realisieren. Hierbei können die erste und die zweite Informationsträgereinheit Einzelkarten, insbesondere Einzelstraßenkarten einer eine geographische Fläche geschlossen wiedergebenden Gesamtkarte, insbesondere einer Gesamtstraßenkarte sein, die so in die Einzelkarten der ersten und der zweiten Informationsträgereinheit aufgeteilt sind, daß beim Ansetzen der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit an der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit der geographische Verlauf sich fluchtend fortsetzt. Um dies zu erreichen, kann vorgesehen sein, eine Gesamtkarte in beispielsweise horizontal verlaufende Streifen, die fortlaufend von oben nach unten oder unten nach oben numeriert werden, in der Weise lückenlos aufzuteilen, daß die so erzeugten Streifen mit ungeraden Numerierungszahlen und die so erzeugten Streifen mit geraden Numerierungszahlen jeweils in der ersten Informationsträgereinheit und in der zweiten Informationsträgereinheit zusammengefaßt werden. Mit anderen Worten finden sich in der ersten Informationsträgereinheit alle, aber auch nur alle Streifenwiedergaben mit einer bestimmten Numerierungscharakteristik, d. h., die Streifen mit gerader oder ungerader Numerierung, so daß in den Informationsträgereinheiten keine in vertikaler Richtung aneinander anschließende Streifen vorhanden sind. Die einzelnen Streifen können dabei noch in einzelne Kartenfelder bzw. Einzelkarten aufgeteilt werden und so in der ersten bzw. in der zweiten Informationsträgereinheit angeordnet werden, daß die Einzelkarten eines Streifens aufeinanderfolgend in Form eines normal lesbaren Buches angeordnet sind und die Einzelkarten des nachfolgenden in die erste oder die zweite Informationsträgereinheit gehörenden Streifens sich daran anschließen. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß dieser Erfindungsgedanke unabhängig von den vorstehend erläuterten Erfindungsgedanken realisierbar ist.

Schließlich können die Einzelkarten in vorzugsweise quadratische Felder aufgeteilt sein und eine Orientierungsschablone in Form eines Feldes vorgesehen sein, die vorzugsweise wiederum in einzelne Felder aufgeteilt ist, deren Zahl der Zahl der Felder einer Einzelkarte entspricht. Damit läßt sich auf einfache Weise ein Orientierungssystem aufbauen, bei dem jedes Feld eine fortlaufende Kennzeichnung (beispielsweise Nummer, Buchstabe) erhält und die Orientierungsschablone ebenfalls eine fortlaufende Kennzeichnung aufgedruckt bekommt. Hierdurch lassen sich aufzusuchende Elemente der Informationsträgereinheiten, die in diesem Fall Einzelkarten sind, durch Angabe des Feldes der Einzelkarte und Angabe des entsprechenden Feldes der Orientierungsschablone auf einfache Weise auffinden. Je nach Bedarf können auch die Felder der Orientierungsschablone noch weiter in einzelne Felder aufgeteilt werden. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß dieser Erfindungsgedanke unabhängig von den vorstehend erläuterten Erfindungsgedanken realisierbar ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie Ausführungsbeispiele der vorstehend erläuterten Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungsfiguren erläutert. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß die verwendeten Begriffe "oben", "unten", "links", "rechts", "vertikal" und "horizontal" sich auf die Zeichnungsfiguren mit normal lesbarer Figurenbezeichnung beziehen. Hierbei ist:

Fig. 1a-1g verschiedene Darstellungen eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2a-2c verschiedene Darstellungen eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3a-3e verschiedene Darstellungen eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 4a-4e verschiedene Darstellungen eines vierten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 5a-5f verschiedene Darstellungen eines fünften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 6a-6c verschiedene Darstellungen eines sechsten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 7a-7c verschiedene Darstellungen eines siebten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 8a, 8b verschiedene Darstellungen eines achten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung; und

Fig. 9 eine bei der vorliegenden Erfindung verwendete Gesamtstraßenkarte.

Bevor mit der Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele der Erfindung fortgefahren wird, ist zunächst zu bemerken, daß gleiche Bestandteile in sämtlichen Ausführungsbeispielen durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet sind.

In sämtlichen Ausführungsbeispielen der Fig. 1a bis 8b werden die erste und zweite Informationsträgereinheit jeweils durch eine Reihe von Karten, insbesondere Straßenkarten gebildet. In den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1a bis 8b sind die Karten in Atlanten 10, 20 mit Einzelkarten K10, K20 zusammengefaßt. Sofern je nach erfindungsgemäßer Ausführungsform in einem Ausführungsbeispiel zwei Atlanten 10, 20 vorhanden sind, so sind diese zur ggf. notwendigen Unterscheidung auf ihren Einbänden mit den Ziffern "1" und "2" gekennzeichnet. Die Atlanten 10, 20 weisen in allen Ausführungsbeispielen gleiche Abmessungen auf.

Bevor die Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Anordnungssystems, das in der Praxis als "Dual-System" bezeichnet wird, entsprechend den Fig. 1a bis 8b beschrieben werden, wird nachstehend der Aufbau der Atlanten 10, 20 erläutert, der durch Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielt wird:

Die Einzelkarten K10, K20 der Atlanten 10, 20 sind jeweils maßstäblich vergrößerte Abschnitte einer in Fig. 9 gezeigten Gesamtkarte GK, die beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland mit den wichtigsten Orten als Übersichtskarte wiedergibt. Der Maßstab der Einzelkarten K10, K20 ist hierbei deutlich größer als der der Gesamtkarte GK, so daß die Einzelkarten K10, K20 einen gegenüber der Gesamtkarte GK höheren Detaillierungsgrad aufweisen. Je nach gewünschtem Detaillierungsgrad der Einzelkarten K10, K20 kann deren Maßstab gewählt werden, wobei zu bemerken ist, daß mit zunehmenden Maßstab die Zahl der Einzelkarten K10, K20 ebenfalls zunimmt.

Zur Auflösung der Gesamtkarte GK in die Einzelkarten K10, K20 kann die Karte GK in horizontal verlaufende Streifen S1-S8 aufgeteilt werden, wobei die vertikale Höhe und damit die Zahl der Streifen S1-S8 je nach dem gewählten Maßstab für die Einzelkarten K10, K20 ab- oder zunehmen kann. Weiterhin ist die Gesamtkarte GK in vertikal verlaufende, gleich breite bzw. hohe Streifen A-H aufgeteilt, wobei sich die horizontale Breite und damit die Zahl der Streifen A-H ebenfalls nach dem gewählten Maßstab richtet. Jedes durch die aus den horizontal verlaufenden Streifen S1-S8 und den vertikal verlaufenden Streifen A-H gebildetes Rasterfeld entspricht einer Einzelkarte K10, K20. Grundsätzlich können die vertikale Höhe der Streifen S1-S8 und die horizontale Breite der Streifen A-H ungleich sein. Es wird jedoch angestrebt, daß die den Einzelkarten K10, K20 entsprechenden Rasterfelder quadratisch sind.

In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß die Streifen S1-S8 und/oder die Streifen A-H farblich voneinander abgesetzt sein können, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.

Die durch die vorstehend beschriebene Rasterung der Gesamtkarte GK gewonnenen Einzelkarten K10, K20 werden nach dem Druck zu den Atlanten 10, 20 zusammengefaßt und gebunden. Die Atlanten 10, 20 können dabei in Form von Büchern mit festem Einband, als Ringbücher usw. ausgeführt sein. Es ist zu bemerken, daß die Einzelkarten K10, K20 sowohl eine Seite als auch eine Doppelseite des jeweiligen Atlas 10, 20 bilden können.

Die Anordnung der Einzelkarten K10, K20 in den Atlanten 10, 20 erfolgt zunächst in der Weise, daß die horizontal aufeinanderfolgenden Einzelkarten K10, K20 eines Streifens S1-S8 in dem jeweiligen Atlas 10, 20 ebenfalls als Seiten aufeinanderfolgen. Dabei kann ein Streifen S1-S8 in getrennte Einzelseiten entsprechend den Rasterfeldern aufgelöst oder zieharmonikaartig gefaltet in dem jeweiligen Atlas 10, 20 aufgenommen sein. Hierdurch kann beispielsweise eine im wesentlichen horizontal bzw. in Richtung der Streifenlängsachse verlaufende Straße innerhalb eines horizontal verlaufenden Streifens S1-S8 mit Hilfe der Einzelkarten K10, K20 durch einfaches Umblättern verfolgt werden. Darüber hinaus sind die Einzelkarten K10, K20 in der Weise auf die Atlanten 10, 20 verteilt, daß die zu den Streifen mit ungeraden Nummern (= erste Kategorie) gehörenden Einzelkarten K10 in dem Atlas 10, der in Fig. 1a mit der Ziffer "1" gekennzeichnet ist, und die zu den Streifen mit geraden Nummern (= zweite Kategorie) gehörenden Einzelkarten K20 in dem Atlas 20, der in Fig. 1a mit der Ziffer "2" gekennzeichnet ist, zusammengefaßt sind. Es ist noch zu bemerken, daß die vorstehend geschilderte Auflösung einer Gesamtkarte Gk in Einzelkarten K10, K20 einen von den nachstehend noch zu erläuternden Ausführungsbeispielen unabhängigen Gedanken darstellt.

Es ist weiterhin zu bemerken, daß das vorstehend beschriebene Verfahren gemäß der Erfindung auch so eingesetzt werden kann, daß jeweils vertikal verlaufende Streifen A-H aufeinanderfolgend in Einzelkarten aufgelöst werden und das Aneinandersetzen in horizontaler Richtung erfolgt.

Als Material für die Einzelkarten K10, K20 kann ein mit Kunststoff beschichtetes Papier Verwendung finden. Hierdurch können die Einzelkarten K10, K20 mit abwaschbaren Stiften beschrieben werden. Selbstverständlich kann aber auch jedes andere Material Verwendung finden.

Zur Erläuterung des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird nun auf die Fig. 1a bis 1d Bezug genommen. Das dort gezeigte Anordnungssystem besteht aus den bereits erwähnten Atlanten 10, 20 als erste und zweite Informationsträgereinheit und aus einer Verbindungseinrichtung V in Form eines flächigen Verbindungselements 30 aus einem vorzugsweise steifen Material, wie beispielsweise Karton oder Kunststoff. Die Breite und Länge des Verbindungselements 30 entspricht zumindest nahezu identisch der Breite und Länge der beiden Atlanten 10, 20.

Das Verbindungselement 30 ist mit den Atlanten 10, 20 an deren erste Kanten bildenden Oberkanten 10a, 20a des hinteren Bucheinbandes 10b, 20b über ein erstes und zweites Gelenk 32, 34 verbunden. Das erste und zweite Gelenk 32, 34 erstreckt sich jeweils über vorzugsweise die volle Länge der Oberkanten 10a, 20a und kann beispielsweise durch eine Falzlinie oder durch einen Textilstreifen gebildet sein, der an der Außenseite des jeweiligen hinteren Bucheinbandes 10b, 20b und an dem Verbindungselement 30 angeklebt ist.

Die beiden Atlanten 10, 20 können um die Gelenke 32, 34 jeweils um mindestens 180° bis beispielsweise 270° geklappt werden. Werden beide Atlanten 10, 20 von dem Verbindungselement 30 um 180° weggeklappt, so liegen sie mit zueinander weisenden Oberkanten 10a, 20a gegenüber, wobei, wie bei dem in Fig. 1a gezeigten Fall, das Verbindunsgelement 30 von dem nach oben weisenden hinteren Bucheinband 10b des Atlas 10 zu dem nach unten weisenden hinteren Bucheinband 20b des Atlas 20 schräg aufsteigend verläuft.

Die in diesem Zusammenhang verwendeten Begriffe "obere Kante" bzw "untere Kante" können sich je nach Dicke der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit bzw. den Atlanten 10, 20 auf die obere Kante nur eines Teiles der jeweiligen Informationsträgereinheit 10, 20, beispielsweise dem Bucheinband beziehen oder auf die gesamte Informationsträgereinheit 10, 20.

Durch den vorstehend beschriebenen Aufbau der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Anordnungssystems können die beiden Atlanten 10, 20 aus einer in Fig. 1b rechts gezeigten Ausgangstellung in eine in Fig. 1b links gezeigten Wiedergabe- bzw. Darstellungsstellung reversibel bewegt werden. In der Ausgangsstellung liegen die beiden Atlanten 10, 20 mit ihren hinteren Bucheinbänden 10b, 20b unter Zwischenlage des Verbindungselements 30 aneinander, wodurch sie raumsparend aufbewahrt werden können. Solange beispielsweise eine Straße verfolgt werden muß, die im wesentlichen horizontal innerhalb eines Streifens S1- S8 verläuft, können die beiden Atlanten 10, 20 in der Ausgangstellung verbleiben und müssen lediglich entsprechend aufgeschlagen werden.

Um aber auch eine über zwei oder mehr Streifen S1-S8 im wesentlichen vertikal verlaufende Straße auf einfache Weise weiterverfolgen zu können, wird einer der beiden Atlanten 10, 20 mittels dem Verbindunsgelement 30 und dem zugehörigen Gelenk 32 oder 34 um 180° nach oben oder unten geklappt und beispielsweise mit seiner Oberkante 10a oder 20a an der Unterkante 20c oder 10c des anderen Atlas 10 bzw. 20 angesetzt (vgl. Fig. 1c, 1d). Nun können die die gesuchte oder weiterzuverfolgende Straße enthaltenden Einzelkarten K10, K20 der Atlanten 10, 20 aufgeschlagen werden, wie es in den Fig. 1f und 1g gezeigt ist (selbstverständlich kann das Aneinandersetzen der beiden Atlanten 10, 20 an den Ober- oder Unterkanten 10a, 20a; 10c, 20c auch mit bereits aufgeschlagenen Einzelkarten K10, K20 erfolgen). Hierdurch läßt sich auf einfache Weise eine in der Gesamtkarte GK vertikal verlaufende Straße bequem weiterverfolgen, sobald sie den oberen oder unteren Rand einer Einzelkarte K10, K20 einer der beiden Atlanten 10, 20 erreicht hat, ohne daß innerhalb nur eines Atlas 10 oder 20 über mehrere Seiten hin und her geblättert bzw. gesprungen werden muß. Erreicht in der Situation gemäß Fig. 1c bei aufeinandergesetzten Atlanten 10, 20 (der Atlas 10 befindet sich "auf" dem Atlas 20) die gerade weiterverfolgte Straße den oberen Rand des Atlas 10, so kann auf einfache Weise durch Hochklappen des Atlas 20 mit der entsprechenden Einzelkarte K20 dieser mittels des Verbindungselements 30 mit seiner Unterkante 20c an der Oberkante 10a des Atlas 10 angesetzt und die Straße weiter verfolgt werden.

Das Auffinden der zueinander gehörenden bzw. in vertikaler Richtung Fortsetzungen darstellenden Einzelkarten K10, K20 wird durch die vorstehend geschilderte Auflösung der Gesamtkarte GK in Einzelkarten K10, K20 unterstützt, da in jedem Atlas 10, 20 infolge der für jeden Atlas 10, 20 geltenden vertikalen Streifen A-H jeweils gleichviele Einzelkarten K10, K20 und damit gleichviele Seiten vorhanden sind. Damit sind die Seitenzahlen von vertikale Fortsetzungen bildender, zueinander gehörender Einzelkarten K10, K20 in den Atlanten 10, 20 identisch. Selbstverständlich läßt sich das vorstehend erläuterte Anordnungssystem ebenfalls vorteilhaft bei einer anderen Auflösung einer Gesamtkarte GK in Einzelkarten K10, K20 einsetzen.

In den Fig. 1e bis 1g ist noch eine Abwandlung zu dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt. So ist an dem hinteren Bucheinband 10b des Atlas 10 ein Keil 36 beispielsweise mittels Kleben angebracht. Die Keilspitze befindet sich dabei an der Unterkante 10c, wogegen die Basis des Keils an der Oberkante 10a angeordnet ist. Der Keil 36 verleiht den aufgeschlagenen und aneinandergesetzen Atlanten 10, 20 einen Niveau-Ausgleich, da die Höhe des Keils zumindest annähernd gleich der Dicke aller Einzelkarten K10, K20 eines Streifen S1-S8 ist. Hierdurch liegen trotz unterschiedlicher Seitenpositionen der beiden Atlanten 10, 20 die beiden zueinandergehörenden Einzelkarten K10, K20 auf einem Niveau und bilden eine durchgehende Oberfläche.

Das in den Fig. 2a bis 2c gezeigte Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich von dem in den Fig. 1a bis 1g wiedergegebenen Ausführungsformen dadurch, daß die Verbindungseinrichtung V durch wenigstens ein im Bereich der oberen Kante 10a, 20a jedes Atlas bzw. jeder Informationsträgereinheit 10, 20 ausklappbares Magnetelement 38 und durch mindestens ein im Bereich der Unterkante 10c, 20c jedes Atlas 10, 20 vorgesehenes, magnetisierbares Gegenelement 40 gebildet ist. Selbstverständlich können diese beiden Elemente auch durch andere Systeme, beispielsweise durch einen Klettverschluß ersetzt werden.

Das vorzugsweise rechteckförmige Magnetelement 38, dessen längeren Seiten parallel zu den Ober- und Unterkanten 10a, 20a bzw. 10c, 20c verlaufen, ist mittels eines Schaniers bzw. Gelenks 44, welches an der Oberkante 10a, 20a jedes Atlas 10, 20 vorgesehen ist, um 180° schwenkbar. Hierdurch läßt es sich aus einer Ausgangsstellung, in der das Magnetelement 38 in einer Ausnehmung 10d des jeweiligen hinteren Bucheinbandes bzw. Buchdeckels 10b, 20b zumindest annährend glatt fluchtend mit dem hinteren Bucheinband 10b, 20b angeordnet ist (vgl. Fig. 2c) nach oben in eine Gebrauchsstellung klappen, die in Fig. 2b gezeigt ist. Damit das Magnetelement 38 während des Nicht-Gebrauchs in der Ausnehmung 10d bleibt, kann an deren nicht weiter bezeichneten Boden ein weiteres, vorzugsweise nur schwach magnetisierbares Halteelement 42 vorgesehen sein. Darüber hinaus kann noch der hintere Bucheinband 10d mit einer nicht weiter dargestellten Griffausnehmung und dgl. versehen sein, um das Magnetelement 38 leicht aus der Ausnehmung 10d heraus holen zu können.

Wie aus den Fig. 2b, 2c entnommen werden kann, ist das jeweilige magnetisierbare Gegenelement 40, das eine zu der Form des Magnetelements 38 korrespondierende Rechteckform besitzt, ebenfalls in einer in dem zugehörigen hinteren Bucheinband 10b, 20b vorgesehenen Ausnehmung 20e festangeordnet. Hierbei fluchtet das Gegenelement 40 mit dem hinteren Bucheinband 10b, 20b, wie es in den Fig. 2b, 2c gezeigt ist.

Sind die beiden Atlanten 10, 20 mit ihren jeweiligen Ober- und Unterkanten 10a, 20a bzw. 10c, 20c aufeinandergesetzt, wie es in Fig. 2a gezeigt ist, wird das Magnetelement 38 des unteren Atlas 10 nach oben ausgeklappt und in Kontakt mit dem Gegenelement 40 des oberen Atlas 20 gebracht. Hierdurch wird der Atlas 10 an dem anderen Atlas 20 zur Weiterverfolgung beispielsweise vertikal verlaufender Straßen sicher befestigt.

Bei den in den Fig. 3a bis 3e gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung ist die Verbindungseinrichtung V durch ein Nut-Feder-System gebildet. Hierzu besitzen die beiden Atlanten 10, 20 an ihren unteren Kante 10c, 20c jeweils eine Feder 44 und an ihren oberen Kante 10a, 20a jeweils die zugehörige Nut 46. Selbstverständlich kann die Anordnung von Nut 46 und Feder 44 auch in umgekehrter Systematik erfolgen.

Wie aus Fig. 3e entnehmbar ist, kann die jeweilige Feder 44 durch eine stufige Schwächung der beiden Bucheinbände bzw. Buchdeckel [. . .] 20b bzw. [. . .] 20f an deren Außenseite gebildet sein. Die Nut 46 ist dann durch eine stufige Schwächung an der Innenseite der beiden Einbände 20b bzw. 20f gebildet.

Um ein sicheres Aufeinandersetzen und Fixieren der beiden Atlanten 10, 20 zu ermöglichen, können zum Beispiel an der Innenseite der Nut 46 mindestens ein, vorzugsweise zwei Magnetelemente 48 und an der Außenseite der Feder 44 eine entsprechende Zahl an magnetisierbaren Gegenelementen 50 vorgesehen sein. Werden die beiden Atlanten 10, 20 aufeinandergesteckt, wie es in Fig. 3b bis 3d gezeigt ist, so werden die Atlanten 10, 20 durch die beiden Magnetelemente 48 sowie die Gegenelemente 50 vorübergehend sicher aneinander befestigt.

Bei dem in den Fig. 4a bis 4e gezeigten weiteren Ausführungsbeispiel ist die Verbindungseinrichtung V in Form eines ausklappbaren Bucheinbandes bzw. Buchdeckels 52 an wenigstens einem, vorzugsweise an beiden Atlanten 10, 20 ausgebildet. In dem hier wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ist die Verbindungseinrichtung V lediglich an dem Atlas 20 vorgesehen.

Der ausklappbare Bucheinband 52, der, wie in Fig. 4b gezeigt, in der Nicht-Gebrauchsstellung die Größe des vorderen und hinteren Bucheinbandes 20f, 20b aufweist, kann, nach dem der Atlas 20 aufgeschlagen worden ist, ausgeklappt werden (vgl. Fig. 4b), bis er die Gebrauchsstellung erreicht hat (vgl. Fig. 4c), in der er eine ebene Fortsetzung des vorderen und hinteren Bucheinbandes 20f, 20b bildet. Sobald die Verbindungseinrichtung V ausgeklappt ist, kann der Atlas 10 auf der Oberseite des aufgeklappten Bucheinbandes 52 aufgesetzt werden. In Fig. 4e ist der umgekehrte Fall wiedergegeben.

In einer weiteren Ausführungsform, die in den Fig. 5a bis 5f gezeigt ist, besteht die Verbindungseinrichtung V aus einer zusammenlegbaren Auflageeinrichtung 54. Wie aus den Fig. 5b bis 5d hervorgeht, weist die Auflageeinrichtung 54 im zusammengefalteten Zustand zunächst eine Größe auf, die geringfügig größer als ein Bucheinband bzw. Buchdeckel der Atlanten 10, 20 ist, so daß die beiden Atlanten 10, 20 an der Vorderseite bzw. Rückseite der zusammengeklappten Auflageeinrichtung 54 anliegen und ggf. dort durch geeignete Befestigungsmittel, wie z. B. einem Klettverschluß gehalten sein können. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, daß die Auflageeinrichtung 54 auch als die beiden Atlanten 10, 20 umschließende Buchkassette ausgebildet ist, die im Nicht-Gebrauchszustand die beiden (oder einen oder ggf. mehrere) Atlanten 10, 20 schützend aufnimmt.

Um die Auflageeinrichtung 54 zu benutzen, wird zunächst die Auflageeinrichtung 54 von den Informationsträgereinheiten bzw. Atlanten 10, 20 abgenommen und die Atlanten 10, 20 beiseite gelegt. Anschließend wird die Auflageeinrichtung 54 zunächst um eine vertikal verlaufende Klapplinie VK, wie es in Fig. 5b gezeigt ist, auseinandergeklappt, wobei dann, wie dies insbesondere aus Fig. 5c hervorgeht, die Auflageeinrichtung 54 eine Breite besitzt, die der Breite der jeweils aufgeschlagenen Atlanten 10, 20 entspricht. Anschließend wird die Auflageeinrichtung 54 um eine horizontal verlaufende Klapplinie HK weiter aufgeklappt, so daß nun eine Fläche bereit liegt, auf der die aufgeschlagenen Atlanten 10, 20 übereinander angeordnet werden können, wie dies in den Fig. 5e, 5f gezeigt ist. Daraufhin kann einer der beiden Atlanten 10 oder 20 aufgeschlagen auf die Auflageeinrichtung 54 aufgelegt werden.

Um ein Verrutschen dieses Atlas 10 zu vermeiden, ist die Auflageeinrichtung 54 an ihrem unteren Ende, wie aus Fig. 5d hervorgeht, jeweils mit wenigstens einem im Winkel von 90° nach vorne abstehenden Abstützelement 54a versehen, auf der die untere Kante 10c, 20c des jeweiligen Atlas 10 oder 20 aufsitzt. Anschließend kann der zweite Atlas 20 oder 10 mit seiner unteren Kante 20c oder 10c auf die obere Kante 10a oder 20a des bereits auf der Auflageeinrichtung 54 befindlichen Atlas 10 oder 20 aufgesetzt werden.

Hat nun insbesondere der Benutzer des Anordnungssystems beispielsweise eine Straße auf einer Einzelkarte K10 des Atlas 10 in der Weise befahren, daß er an den oberen Rand dieser Einzelkarte K10 gelangt, so kann er nun den Atlas 20 und die entsprechende zugehörige Seite bzw. Einzelkarte K20 aufschlagen und auf die obere Kante 10a des aufgeschlagenen Atlas 10 aufsetzen. Wie aus Fig. 5e hervorgeht setzt sich dort aufgrund der Aufteilung der Gesamtkarte GK in Streiten S1- S8 der Weg nahtlos fort. Wird demgegenüber der Atlas 20 und die Einzelkarte K20 als erstes verwendet, so kann bei einer Fortsetzung nach oben der Atlas 10 mit der entsprechenden Einzelkarte K10 auf die Auflageeinrichtung 54 und auf die obere Kante 20a des Atlas 20 aufgesetzt bzw. angelegt werden. Durch das Abstützelement 54a wird ein Verrutschen der beiden Atlanten 10, 20 insbesondere nach unten vermieden.

Um ein seitliches Verrutschen der Atlanten 10, 20 zu vermeiden, kann darüber hinaus noch vorgesehen sein, daß die Auflageeinrichtung 54 mit einer haftungserhöhenden Beschichtung und/oder zusätzlichen Fixierelementen, wie aufklappbare Ränder, Klettverschlüsse usw. versehen sind.

In den Fig. 6a bis 6c ist eine weitere Abwandlung gezeigten Ausführungsbeispiel wiedergegeben. Hierbei ist die Einzelkarte K10, K20 mit vertikal verlaufenden Knick- bzw. Falzlinien 64 versehen. Diese Knicklinien 64 ermöglichen es, bei der horizontalen Weiterverfolgung einer Straße über eine Falzlinie 56 durch Drücken auf die Falzlinie 56 das Kartenblatt an dieser Stelle zu "verbreitern". Hierdurch kann dann ohne weiteres links und rechts von der Falzlinie 56 der Verlauf der Straße betrachtet werden.

Bei dem in Fig. 6a gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Einzelkarte K20 als ein einzelnes Kartenblatt gebildet, welches zieharmonikaartig gefaltet ist. Auf jeder einzelnen Flächenseite ist vorzugsweise in etwa in der Mitte die Knicklinie 64 vorgesehen. Wird auf die Falzlinie 56 Druck ausgeübt, so kann die durch die zieharmonikaartige Faltung des Kartenblattes erzeugte Doppelseite in ihrer Mitte so verbreitert werden, daß die beiden links und rechts von der Falzlinie 56 liegenden Seitenabschnitte betrachtet werden können, wobei die Lage infolge des Widerstandes der Knicklinien 64 stabil aufrechterhalten wird.

Das in Fig. 6b gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Fig. 6a gezeigten dadurch, daß statt eines zieharmonikaartig gefalteten Kartenblattes einzelne Doppelseiten als Einzelkarten K20 vorgesehen sind. Die Knicklinie 64 ist dabei auf jeder Doppelseite entsprechend dem Ausführungsbeispiel 6a vorgesehen.

In dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 6c sind wiederum einzelne Doppelseiten als Einzelkarten K20 vorgesehen, wobei aber pro Doppelseite jeweils 4 Knicklinien 64 auf jeder Flächenseite 2 angeordnet sind. Hierdurch kann die Doppelseite entsprechend den Knicklinien 64 wahlweise verbreitert werden.

Es ist zu bemerken, daß dieser Erfindungsgedanke insbesondere im Zusammenhang mit dem aneinandersetzen der beiden Atlanten 10, 20 von Vorteil ist. Weiterhin ist in diesem Zusammenhang zu bemerken, daß dieser Erfindungsgedanke unabhängig von den vorstehend erläuterten Erfindungsgedanken realisierbar ist.

In den Fig. 7a bis 7c ist eine Einrichtung zum Identifizieren der zusammengehörigen Einzelkarten K10, K20 der Atlanten 10, 20 gezeigt. Wie eingangs dargelegt worden ist, sind die Einzelkarten K10, K20 in den ersten und zweiten Informationsträgereinheiten in Form von Atlanten 10, 20 zusammengefaßt. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Gesamtkarte GK in der vorstehend beschriebenen Weise in die horizontalen Streifen S1-S8 aufzuteilen, um durch Seitenzahlidentität schnell die zugehörige, eine Fortsetzung einer Einzelkarte K10, K20 nach oben und unten bildende Einzelkarte K10, K20 aufzufinden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß an der oberen und/oder unteren Kante jeder Einzelkarte K10, K20 jedes Atlas 10, 20 ein Indexierungssystem in der Weise vorhanden ist, daß mehrere mit unterbrochenen Linien wiedergegebene bzw. farblose oder imaginäre Dreiecke 76 vorhanden sind. Die Zahl dieser Dreiecke entspricht der Zahl der Seiten des jeweiligen Atlas 10, 20. Weiterhin sind schwarz eingefärbte Dreiecke 74 vorgesehen. Um die zueinandergehörenden Seiten zu erkennen, ist es notwendig, daß jeweils auf jeder Seite bzw. Einzelkarte K10, K20 des einen Atlas 10 oder 20 ein an einer bestimmten, eindeutigen Stelle schwarz eingefärbtes Dreieck 74 mit einem weiteren schwarz eingefärbten Dreieck 74 einer zugehörigen Seite bzw. Einzelkarte K20, K10 des anderen Atlas 20 oder 10 in Deckung gebracht wird, wie es in Fig. 7c gezeigt ist. In Fig. 7a ist demgegenüber die Zuordnung bei nicht passenden Einzelkarten K10, K20 gezeigt.

Die Zahl der Dreiecke kann hierbei reduziert werden, wenn anstelle nur einfarbiger Dreiecke mehrfarbige Dreiecke benutzt werden. Hierdurch läßt sich eine Zuordnung der zueinandergehörenden Seiten der Atlanten 10, 20 über die Position und die Farbe des zugehörigen Dreiecks realisieren.

Schließlich ist in den Fig. 8a, 8b ein Orientierungssystem vorgesehen, mittels dem eine leichte Auffindbarkeit einzelner Standorte möglich ist. Die Fig. 8a gibt beispielsweise eine Gesamtkarte GK bzw. einen Abschnitt aus einer Gesamtkarte GK wieder. Diese Gesamtkarte in diesem Fall in vier horizontal verlaufende Streifen 1-4 und in insgesamt zehn vertikal verlaufende Streifen A-J aufgeteilt. Die Fig. 8b gibt demgegenüber einen Ausschnitt aus der Gesamtkarte GK wieder, wobei es sich um die Doppelseite, die die beiden Bereiche 3D und 3E umfaßt. Jede Doppelseite wiederum ist in neun Felder aufgeteilt, die imaginär oder aber mit beispielsweise dünn gedruckten Ziffern 1-9 versehen sind. Soll nun beispielsweise in dem dritten Feld der betrachteten Doppelseite, die dem Bereich 3D der Gesamtkarte GK entspricht, ein Ort aufgefunden werden, so genügt in dem Verzeichnis der Orte lediglich die Angabe: 3D3, wie es am unteren Rand der Fig. 8b wiedergegeben ist. Muß nun innerhalb des dritten Feldes des Bereiches 3D ein Ort näher spezifiziert werden, so kann eine Orientierungsschablone 90 verwendet werden, die jeweils der Größe der neun Felder des Bereiches 3D entspricht. Diese Orientierungsschablone 90 ist wiederum in neun Felder aufgeteilt, die entweder imaginär oder aber beispielsweise mit dünnen Ziffern 1-9 gekennzeichnet sein können, wobei vor jeder Ziffer ein Komma markiert ist. Diese Schablone kann mittels eines Bandes 92 auf jedes der Felder 1-9 des Bereiches 3D aufgelegt werden (ebenso gilt dies natürlich für den Bereich 3E). Ist nun ein Ort innerhalb des Feldes 3 des Bereiches 3D näher zu spezifizieren, so kann in dem Ortsverzeichnis beispielsweise die Angabe enthalten sein: 3D 3,7. Dies bedeutet, daß der gesuchte Ort sich im Bereich 3D in dem dortigen Feld 3 und mittels der Schablone 90 in dem Feld 7 der Schablone 90 befindet. Je nach Bedürfnissen kann jedes Feld der Schablone 90 wiederum weiter unterteilt werden, wodurch die Spezifizierung eines Ortes weiter detailliert werden kann. Eine derartige Angabe findet sich in der letzten Zeile unterhalb der Fig. 8b.

Es ist noch zu bemerken, daß die vorstehend erläuterten Erfindungsideen auch für Tabellen, Schaudiagramme, Graphiken usw. einsetzbar sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Wiedergeben der Informationen von mindestens einer Informationstafel mit wenigstens einer Wiedergabefläche in mindestens zwei Informationsträgereinheiten, deren mindestens eine Wiedergabefläche jeweils kleiner ist als die Wiedergabefläche der Informationstafel, wobei zumindest ein Abschnitt der Informationstafel in parallel verlaufende Streifen lückenlos aufgeteilt wird, wobei die Streifen wechselweise wenigstens einer ersten sowie mindestens einer zweiten Kategorie zugeordnet werden und wobei die Streifen der ersten Kategorie in mindestens einer ersten Informationsträgereinheit und die Streifen der zweiten Kategorie in wenigstens einer zweiten Informationsträgereinheit zusammengefaßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Aufteilung der Informationstafel in horizontal verlaufenden Streifen erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Aufteilung der Informationstafel in vertikal verlaufenden Streifen erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Streifen in Streifenlängsrichtung ziehharmonikaartig gefaltet werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Streifen in Einzelblätter aufgelöst werden, deren Wiedergabeflächen sich jeweils lückenlos in Streifenlängsrichtung aneinander anschließen.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die erste und die zweite Informationsträgereinheit mittels einer Verbindungseinrichtung so miteinander verbunden werden, daß sie an den in Streifenlängsrichtung verlaufenden Kanten wechselweise ansetzbar sind.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Streifen in der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit gegenüber der Informationstafel vergrößert wiedergegeben werden.
  8. 8. Anordnungssystem für flächige Informationsträgereinheiten wie Karten und dergleichen, insbesondere für Informationsträgereinheiten, die gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 erstellt werden, mit wenigstens einer ersten Informationsträgereinheit (10) und mindestens einer zweiten Informationsträgereinheit (20) dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Informationsträgereinheit (20) mit der ersten Informationsträgereinheit (10) über mindestens eine Verbindungseinrichtung (V) in der Weise verbunden ist, daß die zweite Informationsträgereinheit (20) aus einer Ausgangsstellung in eine Wiedergabestellung wahlweise mit einer ersten oder einer zweiten Kante (20a, 20c) an einer zweiten oder einer ersten Kante (10c, 10a) der ersten Informationsträgereinheit (10) ansetzbar ist, die parallel zu der anderen Kante (10a, 10c) verläuft.
  9. 9. Anordnungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (V) durch ein flächiges Verbindungselement (30) gebildet ist, das über mindestens ein erstes Gelenk (32) an der ersten Informationsträgereinheit (10) und wenigstens ein zweites Gelenk (34) an der zweiten Informationsträgereinheit (20) angebracht ist.
  10. 10. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und/oder das zweite Gelenk (32, 34) durch eine Falzlinie gebildet sind.
  11. 11. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und/oder zweite Gelenk (32, 34) durch einen Streifen, vorzugsweise aus einem Textilmaterial, gebildet sind.
  12. 12. Anordnungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausgangstellung die zweite Informationsträgereinheit (20) vorzugsweise unter Zwischenlage des Verbindungselements (30) an einer der Flachseiten der ersten Informationsträgereinheit (10) anliegt.
  13. 13. Anordnungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Fixierungseinrichtung vorgesehen ist, die die erste Informationsträgereinheit (10) in der Ausgangsstellung an der zweiten Informationsträgereinheit (20) lösbar fixiert.
  14. 14. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (V) durch ein magnetisches System (38, 40) gebildet ist.
  15. 15. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (V) durch einen Klettverschluß gebildet ist.
  16. 16. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (V) durch mindestens ein steckerförmiges Element (44), das an der ersten oder zweiten Kante (10a, 20a, 10c, 20c) der ersten und zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) vorgesehen ist, und durch wenigstens ein buchsenförmiges Element (46), das an der zweiten oder ersten Kante (10c, 20c, 10a, 20a) der ersten und zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) vorgesehen ist, gebildet ist.
  17. 17. Anordnungssystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das steckerförmige Element durch eine sich parallel zu der ersten oder zweiten Kante (10a, 20a, 10c, 20c) der ersten und zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) erstreckende Steckerleiste (44) und das buchsenförmige Element durch eine sich parallel zu der zweiten oder ersten Kante (1 Oc, 20c, 10a, 20a) der ersten und zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) erstreckende Nut (46) gebildet ist.
  18. 18. Anordnungssystem nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Informationsträgereinheit (10) und/- oder die zweite Informationsträgereinheit (20) mit einer Fixierungseinrichtung (48, 50) versehen sind, die in der Wiedergabestellung die erste Informationsträgereinheit (10) an der zweiten Informationsträgereinheit (20) oder die zweite Informationsträgereinheit (20) an der ersten Informationsträgereinheit (10) lösbar fixiert.
  19. 19. Anordnungssystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungseinrichtung (48, 50) an wenigstens einer Außenseite des steckerförmigen Elements (44) und an mindestens einer Innenseite des buchsenförmigen Elements (46) vorgesehen ist.
  20. 20. Anordnungssystem nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungseinrichtung durch ein magnetisches System (48, 50) gebildet ist.
  21. 21. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (V) durch eine an der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) angebrachten Auflageeinrichtung (52) gebildet ist, die aus einer Ausgangsstellung in die Wiedergabestellung zur Aufnahme der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit (20, 10) reversibel klappbar ist.
  22. 22. Anordnungssystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageeinrichtung (52) die zumindest annähernd gleiche Flächenabmessung besitzt wie die Wiedergabefläche der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit (10, 20).
  23. 23. Anordnungssystem nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageeinrichtung (52) in der Ausgangsstellung auf eine Flächengröße faltbar ist, die kleiner als die Wiedergabefläche der ersten und/oder zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) ist.
  24. 24. Anordnungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (V) durch eine Auflageeinrichtung (54) gebildet ist, die für die Wiedergabestellung vorzugsweise auseinanderfaltbar ist und auf die die erste und zweite Informationsträgereinheit (10, 20) aufsetzbar ist.
  25. 25. Anordnungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Informationsträgereinheit (10, 20) Einzelkarten (K10, K20) einer eine geographische Fläche wiedergebenden Gesamtkarte (GK) sind, die so in die Einzelkarten (K10, K20) der ersten und zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) aufgeteilt ist, daß beim Ansetzen der ersten oder zweiten Informationsträgereinheit (10, 20) an der zweiten oder ersten Informationsträgereinheit (10, 20) der geographische Verlauf sich fluchtend fortsetzt.
  26. 26. Anordnungssystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelkarten (K10, K20) in vorzugsweise quadratische Felder aufgeteilt sind und daß eine Orientierungsschablone (90) in Form eines Feldes vorgesehen ist, die vorzugsweise wiederum in einzelne Felder aufgeteilt ist, deren Zahl der Zahl der Felder einer Einzelkarte (K10, K20) entspricht.






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