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Dokumentenidentifikation EP1044428 10.01.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1044428
Titel VORRICHTUNG ZUM ZÄHLEN VON FLÄCHIGEN GEGENSTÄNDEN
Anmelder Ferag AG, Hinwil, CH
Erfinder MAEDER, Conrad, Carl, CH-8340 Hinwil, CH
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 59802276
Vertragsstaaten CH, DE, DK, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 29.12.1998
EP-Aktenzeichen 989609839
WO-Anmeldetag 29.12.1998
PCT-Aktenzeichen CH9800559
WO-Veröffentlichungsnummer 9935613
WO-Veröffentlichungsdatum 15.07.1999
EP-Offenlegungsdatum 18.10.2000
EP date of grant 28.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2002
IPC-Hauptklasse G06M 7/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zählen von flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der EP-A-0 408 490 bekannt. Eine beispielsweise ein umlaufend angetriebenes Förderband aufweisende Fördereinrichtung ist dazu bestimmt, Druckereiprodukte in einem Schuppenstrom zu fördern, in dem, in Förderrichtung F gesehen, jedes Druckereiprodukt auf dem jeweils vorauslaufenden Druckereiprodukt aufliegt. Unterhalb der geförderten Druckereiprodukte ist ein in Förderrichtung verlaufendes Führungsmittel für ein Kontaktelement angeordnet. Dieses wird mittels eines Antriebs hin- und herbewegt, wobei die Geschwindigkeit des Kontaktelements in Förderrichtung zumindest in einem Abschnitt des Führungsmittels grösser ist als die Fördergeschwindigkeit, um das Kontaktelement jeweils mit der Hinterkante eines Druckereiproduktes in Berührung zu bringen. Mit dem Kontaktelement wirkt ein Detektorelement zusammen, das jeweils bei Berührung zwischen dem Kontaktelement und der betreffenden Hinterkante ein Signal an einen Zähler abgibt. Diese Vorrichtung ist dazu ausgelegt, in einem Systemtakt anfallende Druckereiprodukte mit hoher Zuverlässigkeit zu zählen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemässe Vorrichtung zu schaffen, die zum Zählen von in einer schuppenartigen Formation anfallenden Gegenständen, in der jeder Gegenstand auf dem jeweils nachlaufenden Gegenstand aufliegt, geeignet ist.

Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.

Ein mit einem Führungsmittel fest verbundenes Referenzelement, das dazu bestimmt ist, von oben an der Formation anzuliegen, stellt sicher, dass das Führungsmittel und die Formation eine genau definierte gegenseitige Lage einnehmen, um das sichere Zusammenwirken zwischen einem am Führungsmittel gelagerten Kontaktelement und der Hinterkante der Gegenstände zu gewährleisten.

Bevorzugte Ausbildungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:

Fig. 1
in Ansicht eine erste Ausbildungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung, wobei sich das Kontaktelement in einer stromaufwärts gelegenen Endposition befindet;
Fig. 2
in gleicher Darstellung wie in Fig. 1 die dort gezeigte Vorrichtung, wobei sich das Kontaktelement in einer stromabwärts gelegenen Endposition befindet;
Fig. 3
gegenüber den Fig. 1 und 2 vergrössert einen Teil der dort gezeigten Vorrichtung;
Fig. 4
in Ansicht eine zweite Ausbildungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung mit einem unterschiedlich ausgebildeten Kontaktelement, das sich in einer stromaufwärts gelegenen Endposition befindet;
Fig. 5
in gleicher Darstellung wie Fig. 4 die dort gezeigte Vorrichtung mit dem Kontaktelement in seiner stromabwärts gelegenen Endposition; und
Fig. 6
gegenüber den Fig. 4 und 5 vergrössert einen Teil der dort gezeigten Vorrichtung.

Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Vorrichtung zum Zählen von flächigen Gegenständen 10, im vorliegenden Fall Druckereiprodukten, weist eine als Bandförderer ausgebildete Fördereinrichtung 12 auf. Diese ist dazu bestimmt, die in einer schuppenartigen Formation S angeordneten Gegenstände 10 mit einer Fördergeschwindigkeit v1 in Förderrichtung F zu transportieren. Ein Förderband 14 der Fördereinrichtung 12, auf welchem die schuppenartige Formation S aufliegt, ist in bekannter Art und Weise am stromaufwärts und am stromabwärts gelegenen Ende der Fördereinrichtung 12 um Umlenkwalzen 16 geführt, von welchen nur die stromabwärts gelegene gezeigt ist. In der schuppenartigen Formation S liegt jeder Gegenstand 10 auf dem jeweils nachfolgenden auf, wobei die Hinterkante 18 der Gegenstände 10 in Richtung gegen oben freiliegt.

Oberhalb der Fördereinrichtung 12 ist an einem Gestell 20 ein in Förderrichtung F verlaufendes, schaftartiges Führungsmittel 22 ortsfest angeordnet. Am Führungsmittel 22 ist ein Schlitten 24 frei beweglich geführt, an dem ein Kontaktelement 26 und ein Detektorelement 28 angeordnet sind. Das Kontaktelement 26 steht in Richtung gegen die Fördereinrichtung 12 über den Schlitten 24 in die Bewegungsbahn 30 der Gegenstände 10 vor.

Ein Antrieb 34 für den Schlitten 24 weist ein am Gestell 20 angeordnetes Zylinder-Kolbenaggregat 36 auf, das über eine Stange 32 mit dem Schlitten 24 verbunden ist. Mittels des Antriebs 34 ist der Schlitten 24 zwischen einer in der Fig. 1 mit ausgezogenen und in der Fig. 2 mit gestrichelten Linien angedeuteten, stromaufwärts gelegenen Ausgangsposition 40 und einer in der Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten, stromabwärts gelegenen Endposition 42 hin- und herbewegbar. Der in der Fig. 2 mit H bezeichnete Hub der Schlittenbewegung ist kleiner als ein zulässiger minimaler Abstand A zwischen der Hinterkante 18 aufeinanderfolgender Gegenstände 10 in der Formation S. Der Abstand zwischen der Hinterkante 18 aufeinanderfolgender Gegenstände 10 in der Formation S kann stark variieren, ist aber nie kleiner, meist aber wesentlich grösser als der zulässige minimale Abstand A. Auch der Hub H kann durch entsprechende Ansteuerung des Zylinder-Kolbenaggregats 36 unterschiedlich sein. Er ist aber höchstens gleich, vorzugsweise aber kleiner als der zulässige minimale Abstand A.

Mit v2 ist die Geschwindigkeit bezeichnet, mit welcher der Schlitten 24 in Förderrichtung F bewegt wird. Diese Geschwindigkeit ist wenigstens in einem Abschnitt des Führungsmittels 22 grösser als die Fördergeschwindigkeit v1. Mit Vorteil wird angestrebt, dass die Geschwindigkeit v2 zwischen kurzen Beschleunigungsabschnitten in den beiden Endbereichen des Hubes H wenigstens annähernd konstant ist.

Wie dies aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist das blattfederartig ausgebildete Kontaktelement 26 einerends am Schlitten 24 fixiert und benachbart zu seinem andern, über den Schlitten 24 vorstehenden Ende mit einem Schaltkontaktelement 44 versehen, das mit einem am Schlitten 24 fest angeordneten Schaltkontaktelement 44' zusammenwirkt und das Detektorelement 28 bildet, wie dies Fig. 3 zeigt. Die beiden Schaltkontaktelemente 44, 44' sind über gestrichelt angedeutete Leitungen 46 mit einem Zähler 48 verbunden; siehe Fig. 1. In Ruhestellung des Kontaktelements 26 sind die Schaltkontaktelemente 44, 44' voneinander beabstandet. Kommt im Zuge einer Hubbewegung des Schlittens 24 in Förderrichtung F das Kontaktelement 26 mit der Hinterkante 18 eines Gegenstandes 10 in Berührung, wird es ausgelenkt, bis die Schaltkontaktelemente 44, 44' den elektrischen Kreis schliessen und dadurch ein Signal erzeugen, das über die Leitungen 46 dem Zähler zugeführt wird. Überholt der Schlitten 24 die Hinterkante 18, wird das Kontaktelement 26 in Richtung gegen oben zurückgedrängt und der elektrische Kreis wieder unterbrochen. Dies ist der Fig. 2 entnehmbar. Der elektrische Kreis wird auch unterbrochen, wenn der Schlitten 24 gegen Ende eines Hubes eine Hinterkante 18 einholt und sich dann der Gegenstand 10 wieder in Förderrichtung F vom Schlitten 24 entfernt, weil dieser abgebremst wird.

Die Frequenz f, mit welcher der Antrieb 34 den Schlitten 24 hin- und herbewegt, ist wenigstens doppelt so gross wie der Quotient aus der Fördergeschwindigkeit v2 und dem zulässigen minimalen Abstand A zwischen den Hinterkanten 18 aufeinanderfolgender Gegenstände 10. Dabei muss die Bewegung des Kontaktelements 26 nicht auf einen Systemtakt oder Phasenlage der ankommenden Gegenstände 10 abgestimmt sein. Um die Zählgenauigkeit zu erhöhen, ist die Frequenz aber vorzugsweise drei- bis viermal so gross wie dieser Quotient. Um Doppelzählungen eines Gegenstandes zu vermeiden, werden dabei im Zähler Signale, die bei zwei aufeinanderfolgenden Hüben in Förderrichtung F erzeugt werden, nur als ein Signal gezählt. Der Schlitten macht somit im Hinblick auf jeden zu zählenden Gegenstand mehrere Arbeitshübe in Förderrichtung F. Dadurch ist die genaue Zählung von auch mit grosser Streuung und somit nicht in einem Systemtakt anfallenden Gegenständen 10 gewährleistet.

An einem Arm des Gestells 20 und somit bezüglich der Führungsmittel 22 ortsfest, ist eine Referenzwalze 50 frei drehbar gelagert. Um sie ist ein endloses Band 52 geführt, das um eine weitere Walze 54 geführt ist, welche am Gestell 20 in Förderrichtung F gesehen stromaufwärts der Referenzwalze 50 und in einem grösseren Abstand zur Fördereinrichtung 12 als die Referenzwalze 50 frei drehbar gelagert ist. Das Band 52 bildet zusammen mit dem Förderband 14 einen in Förderrichtung F sich verengenden Einlauf für die Formation S und bildet in dem dem Förderband 14 zugewandten Bereich der Referenzwalze 50 ein bezüglich dem Führungsmittel 22 festes Referenzelement 56. Wie dies insbesondere der Fig. 3 entnehmbar ist, befindet sich dieses Referenzelement 56 und das freie Ende des Kontaktelements 26 wenigstens annähernd auf derselben Höhe. In Ausgangsposition 40 befindet sich das Kontaktelement in der Nähe des Referenzelements 56.

Bei ortsfest gelagerten Umlenkwalzen 16 der Fördereinrichtung 12 ist das Förderband 14, das auch durch mehrere parallel verlaufende Förderbändchen gebildet werden kann, gummielastisch ausgebildet. Die Relativlage zwischen dem Referenzelement 56 und den Umlenkwalzen 16 ist derart gewählt, dass bei Abwesenheit von Gegenständen 10 der Abstand zwischen dem Förderband 14 und dem Referenzelement 56 kleiner ist als die minimale Dicke D der zu verarbeitenden schuppenartigen Formation S oder dass das Förderband 14 am Referenzelement 56 anliegt.

Wie in der Fig. 1 angedeutet, ist es auch denkbar, dass die Fördereinrichtung 12 als Wippe 58 ausgebildet und mitteis eines Federelements 60 in Richtung gegen oben gedrängt ist, um auch bei nicht oder wenig elastisch ausgebildetem Förderband 14 sicherzustellen, dass die Gegenstände 10 bei ihrem Transport am Referenzelement 56 anliegen, um unterschiedliche Dicke der Formation F aufzunehmen.

Mit Vorteil ist, wie in der Zeichnung gezeigt, das Referenzelement 56 - in Förderrichtung - zwischen den Umlenkwalzen 16 angeordnet. Das Band 52 kann frei umlaufend oder mit der Fördergeschwindigkeit v2 umlaufend angetrieben sein.

In den Fig. 1 und 2 ist mit 62 ein als Gewichtsrolle ausgebildetes Andrückelement 62 bezeichnet, dessen Abstand B zum Referenzelement 56 höchstens gleich, vorzugsweise aber kleiner ist als die in Förderrichtung F gemessene Länge C der Gegenstände 10. Das Andrückelement 62 bildet zusammen mit dem um die stromabwärts gelegene Umlenkwalze 16 geführten Förderband 14 einen an die momentane Dicke der Formation S angepassten Spalt und stellt somit einen sicheren, verschiebungsfreien Transport der Gegenstände 10 auf der Fördereinrichtung 12 sicher.

Die in den Fig. 4 bis 6 gezeigte Ausbildungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist im wesentlichen gleich ausgebildet wie die weiter oben beschriebene und in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausbildungsform. Gleichwirkende Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet und im folgenden werden nur noch die Unterschiede beschrieben. Das Kontaktelement 26 ist als Federzunge ausgebildet, die am Schlitten 24 befestigt und von diesem in Förderrichtung F schräg nach unten absteht. In seinem freien Endbereich ist es in Richtung gegen oben abgekröpft. Das Detektorelement 28 ist ebenfalls als Federzunge ausgebildet, unterhalb dem Kontaktelement 26 am Schlitten 24 befestigt und liegt mit seinem freien Endbereich am Kontaktelement 26 bei dessen Kröpfung an, Fig. 4. Dabei ist der mit dem Zähler verbundene, elektrische Kreis geschlossen. Holt nun im Zuge eines Hubes des Schlittens 24 in Förderrichtung F das Kontaktelement 26 einen Gegenstand 10 ein, wird das Kontaktelement 26, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, von der betreffenden Hinterkante 18 des Gegenstandes 10 angehoben, während das Detektorelement 28 mit seinem freien Ende zwischen diesen Gegenstand 10 und den nachfolgenden Gegenstand einläuft. Durch das Anheben des Kontaktelements 26 wird ein Signal an den Zähler generiert, indem der elektrische Kreis unterbrochen wird.

Grundsätzlich ist es auch möglich, das Führungsmittel zusammen mit dem Referenzelement in vertikaler Richtung beweglich anzuordnen.

Es ist auch denkbar, zwischen dem Führungsmittel und dem Referenzelement - bzw, der Referenzwalze - eine Verstell- und Feststelleinrichtung vorzusehen, um beispielsweise zur Anpassung an unterschiedliche Dicken der Gegenstände, die gegenseitige Lage des Führungsmittels und Referenzelements einstellen zu können.

Das Referenzelement kann auch durch eine Kufe oder eine Rolle gebildet sein.

Es ist grundsätzlich möglich, für die Zählung das Signal beim Schliessen und/oder beim Öffnen der Kontakte zu verwenden.

Aufgrund der Fördergeschwindigkeit v1 und dem zulässigen minimalen Abstand A lässt sich die optimale Frequenz f und der optimale Hub H für eine zuverlässige Zählung auf einfache Art und Weise festlegen; beispielsweise rechnerisch oder mit wenigen Versuchen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Zählen von flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, mit einer in Förderrichtung (F) mit Fördergeschwindigkeit (v1) angetriebenen, zum Fördern der auf ihr in einer schuppenartigen Formation (S) aufliegenden Gegenständen (10) bestimmten Fördereinrichtung (12), einem wenigstens annähernd in Förderrichtung (F) verlaufenden Führungsmittel (22) für ein Kontaktelement (26), einem Antrieb (34), mittels welchem das Kontaktelement (26) zyklisch zumindest in einem Abschnitt des Führungsmittets (22) in Förderrichtung (F) mit einer grösseren Geschwindigkeit (v2) als die Fördergeschwindigkeit (v1) bewegbar und mit der Hinterkante (18) jedes am Kontaktelement (26) vorbeibewegten Gegenstandes (10) in Berührung bringbar ist, und einem Detektorelement (28) zur Abgabe eines Signals an einen Zähler (48) bei Berührung zwischen dem Kontaktelement (26) und der Hinterkante (18) eines Gegenstandes (10),dadurch gekennzeichnet, dass zum Zählen von in einer Formation (S) anfallenden Gegenständen (10), in der jeder Gegenstand (10) auf dem jeweils nachlaufenden Gegenstand aufliegt, das Führungsmittel (22) oberhalb der Fördereinrichtung (12) angeordnet und mit einem zum Anliegen von oben an der Formation (S) bestimmten Referenzelement (56) fest verbunden ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (12) ein um Umlenkwalzen (16) geführtes Förderband (14) aufweist und das Referenzelement (56), in Förderrichtung (F) gesehen, zwischen den Umlenkwalzen (16) derart fest angeordnet ist, dass der Abstand zwischen dem Förderband (14) und dem Referenzelement (56), bei Abwesenheit von Gegenständen (10), kleiner ist als die minimale Dicke (D) der zu verarbeitenden Formation (S) von Gegenständen (10) oder das Förderband (14) am Referenzelement (56) anliegt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkwalzen (16) ortsfest gelagert und das Förderband (14) elastisch zurückdrängbar ausgebildet sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Umlenkwalzen (16) höhenverstellbar gelagert und mit einer in Richtung gegen oben wirkenden Kraft beaufschlagt ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzelement (56) ein endloses Band (52) aufweist, das um eine bezüglich dem Führungsmittel (22) fest angeordnete, drehbar gelagerte Referenzwalze (50) und um eine weitere Walze (54) geführt ist, die bezüglich der Förderrichtung (F) stromaufwärts der Referenzwalze (50) und zur Fördereinrichtung (12) in einem grösseren Abstand angeordnet ist als die Referenzwalze (50).
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (34) das Kontaktelement (26) entlang dem Führungsmittel (22) mit einer Frequenz (f), die wenigstens doppelt, vorzugsweise etwa drei bis vier mal so gross ist wie der Quotient aus der Fördergeschwindigkeit (v1) und einem zulässigen minimalen Abstand (A) zwischen den Hinterkanten (18) aufeinanderfolgender Gegenstände (10), und mit einem Hub (H) hin und herbewegt, der höchstens so gross wie der zulässige minimale Abstand (A) zwischen den Hinterkanten (18) aufeinanderfolgender Gegenstände (10) ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein stromabwärts des Referenzelements (56) in einem Abstand (B), der gleich oder kleiner ist als die in Förderrichtung (F) gemessene Länge (C) der Gegenstände (10), angeordneten, vorzugsweise als Gewichtsrolle ausgebildeten Andrückelement (62), das dazu bestimmt ist, die Gegenstände (10) mitnahmefest an die Fördereinrichtung (12) anzudrücken.
Anspruch[en]
  1. Apparatus for counting flat objects, especially printed products, having a conveying device (12) which is driven at conveying speed (v1) in the conveying direction (F) and is intended to convey the objects (10) resting on it in an overlapping formation (S), having a guide means (22), extending at least approximately in the conveying direction (F), for a contact element (26), having a drive (34) by means of which the contact element (26) can be moved cyclically in the conveying direction (F), at least in one section of the guide means (22), at a higher speed (v2) than the conveying speed (v1) and can be brought into contact with the rear edge (18) of each object (10) moved past the contact element (26), and having a detector element (28) to emit a signal to a counter (48) upon contact between the contact element (26) and the rear edge (18) of an object (10), characterized in that in order to count objects (10) arriving in a formation (S) in which each object (10) rests on the respectively following object, the guide means (22) is arranged above the conveying device (12) and is permanently connected to a reference element (56) intended to rest on the formation (S) from above.
  2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the conveying device (12) has a conveyor belt (14) led around turn rolls (16), and the reference element (56), as viewed in the conveying direction (F), is fixedly arranged between the turn rolls (16) in such a way that the distance between the conveyor belt (14) and the reference element (56), in the absence of any objects (10), is less than the minimum thickness (D) of the formation (S) of objects (10) to be processed, or the conveyor belt (14) rests on the reference element (56).
  3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the turn rolls (16) are mounted in a stationary position and the conveyor belt (14) is designed so, that it can be forced back elastically.
  4. Apparatus according to Claim 2 or 3, characterized in that at least one of the turn rolls (16) is mounted so as to be vertically adjustable and is loaded with a force acting upward.
  5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4,characterized in that the reference element (56) has an endless belt (52) which is led around a reference roll (50), which is rotably mounted but arranged to be fixed in relation to the guide means (22), and around a further roll (54) which, in relation to the conveying direction (F), is arranged upstream of the reference roll (50) and at a greater distance from the conveying device (12) than the reference roll (50).
  6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5,characterized in that the drive (34) moves the contact element (26) to and fro along the guide means (22) at a frequency (f) which is at least twice, preferably about three to four times, the quotient of the conveying speed (v1) and a permissible minimum distance (A) between the rear edges (18) of successive objects (10), and with a stroke (H) which is at most as large as the permissible minimum distance (A) between the rear edges (18) of successive objects (10).
  7. Apparatus according to one of Claims 1 to 6,characterized by a pressing element (62) which is preferably constructed as a weighted roller, is arranged downstream of the reference element (56) at a distance (B) which is equal to or less than the length (C) of the objects (10) measured in the conveying direction (F), and is intended to press the objects (10) onto the conveying device (12) such that they are carried along positively.
Anspruch[fr]
  1. Appareil pour compter des objets plans, en particulier des produits d'imprimerie, ayant un dispositif de transport (12) entraîné à la vitesse de transport (V1) dans la direction de transport (F), destiné à transporter des objets (10) posés sur celui-ci dans une formation en écailles (S), un moyen de guidage (22) se prolongeant au moins approximativement dans la direction de transport (F) pour un élément de contact (26), un mécanisme d'entraînement (34), au moyen duquel l'élément de contact (26) peut être déplacé cycliquement au moins dans une section du moyen de guidage (22) dans la direction de transport (F) à une vitesse (V2) plus grande que la vitesse de transport (V1) et qui peut être amené en contact avec le bord arrière (18) de chaque objet (10) déplacé devant l'élément de contact (26), et un élément détecteur (28) pour émettre un signal vers un compteur (48) lors du contact entre l'élément de contact (26) et le bord arrière (18) d'un objet (10),caractérisé en ce que, pour compter des objets (10) produits dans une formation (S), dans laquelle chaque objet (10) est posé sur l'objet qui respectivement le suit de près, le moyen de guidage (22) est disposé au-dessus du dispositif de transport (12) et fixé solidement à un élément de référence (56) destiné à s'appuyer sur la formation (S) depuis le haut.
  2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de transport (12) comprend une bande convoyeuse (14) guidée autour de galets de renvoi (16) et l'élément de référence (56) vu dans la direction de transport (F), est disposé fixement entre les galets de renvoi (16), de sorte qu'en l'absence des objets (10), la distance entre la bande convoyeuse (14) et l'élément de référence (56) est inférieure à l'épaisseur minimale (D) de la formation (S) d'objets (10) à traiter, ou bien la bande convoyeuse (14) s'appuie sur l'élément de référence (56).
  3. Appareil selon la revendication 2, caractérisé en ce que les galets de renvoi (16) sont montés de façon fixe et que la bande convoyeuse (14) est formée de façon élastique et rétractable.
  4. Appareil selon la revendication 2 ou 3,caractérisé en ce qu'au moins l'un des galets de renvoi (16) est monté de façon déplacable en hauteur et est sollicité par une forcé agissant vers le haut.
  5. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de référence (56) comprend une bande sans fin (52) qui est guidée autour d'un galet de référence (50) monté à rotation et à disposition fixe par rapport au moyen de guidage (22) et autour d'un galet supplémentaire (54), qui est disposé, en direction du dispositif de transport (12), en amont du galet de référence (50) et à une plus grande distance que le galet de référence (50) par rapport à la direction de transport (F).
  6. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le mécanisme d'entraînement (34) déplace en va-et-vient l'élément de contact (26) le long du moyen de guidage (22) à une fréquence (f), qui est au moins le double, de préférence environ le triple jusqu'au quadruple du quotient de la vitesse de transport (V1) sur une distance minimale permise (A) entre les bords arrière (18) des objets (10) successifs, et avec une course (H) qui est au maximum, aussi grande que la distance minimale permise (A) entre les bords arrière (18) des objets (10) successifs.
  7. Appareil selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé par un élément de compression (62) disposé en amont de l'élément de référence (56) à une distance (B) qui est égale ou inférieure à la longueur (C) des objets (10), mesurée dans la direction de transport (F), élément jouant de préférence le rôle de poids qui est destiné à presser les objets (10) sur le dispositif de transport (12) de façon inamovible.






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