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Dokumentenidentifikation DE10023729C1 17.01.2002
Titel Positionierhilfe an einem Bett für schwerstbehinderte Personen
Anmelder Deutsche Muskelschwund-Hilfe e.V., 20095 Hamburg, DE
Erfinder Friedrich, Joachim W. A., 21075 Hamburg, DE
Vertreter Liebelt, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 20095 Hamburg
DE-Anmeldedatum 15.05.2000
DE-Aktenzeichen 10023729
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 17.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.01.2002
IPC-Hauptklasse A61G 7/14
IPC-Nebenklasse A61G 7/10   A61G 7/057   
Zusammenfassung Eine Positionierhilfe an einem Bett 11 für einen bettlägerigen Patienten 12 umfaßt in Längsrichtung des Bettes 11 mindestens zwei Stellmittel 13, 14 zur Positionierung des Patienten quer zur Längsrichtung des Bettes. Dabei ist das erste Stellmittel 13 im Bereich der Schulter des Patienten 12, um den Schulterbereich relativ quer zum Bett 11 zu bewegen, und das zweite Stellmittel 14 im Bereich des Beckens des Patienten 12 angeordnet, um den Beckenbereich relativ quer zum Bett unabhängig von dem ersten Stellmittel 13 zu bewegen. Mit einem dritten Stellmittel 15 im Bereich der Beine des Patienten 12 können dessen Beine relativ quer zum Bett 11 unabhängig von dem ersten und/oder zweiten Stellmittel 13, 14 bewegt werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Positionierhilfe an einem Bett für eine schwerstbehinderte Person, die in Längsrichtung des Bettes mindestens zwei Stellmittel zur Positionierung des Patienten quer zur Längsrichtung des Bettes umfaßt, wobei das erste Stellmittel im Bereich der Schulter des Patienten, um den Schulterbereich relativ quer zum Bett zu bewegen, und das zweite Stellmittel im Bereich des Beckens des Patienten angeordnet ist, um den Beckenbereich relativ quer zum Bett unabhängig von dem ersten Stellmittel zu bewegen. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Bett mit einer derartigen Positionierhilfe.

Schwerstbehinderte Personen wie Muskelkranke, MS-Kranke oder andere bettlägerige Patienten sind häufig nicht in der Lage, ihre Liegeposition auf der Liegefläche eines Bettes gezielt zu verändern. Aufgrund der häufig nicht mehr steuerbaren Muskelbewegungen verdrehen sich die kranken Personen so sehr, daß durch die Verkrümmung der Wirbelsäule große Schmerzen entstehen. Insbesondere während des Schlafes ist es erforderlich, die Lage des Patienten mehrmals zu korrigieren. Hierzu sind jedoch mindestens ein, häufig sogar zwei Helfer, notwendig. Mit der eingangs beschriebenen und aus der US-5 390 379 A bekannten Positionierhilfe soll die Lage eines Patienten auf einem Bett oder einer ähnlichen Liegefläche leichter verändert werden können. Bei dieser Positionierhilfe werden die Stellmittel zur Lageveränderung des Patienten von den Elementen einer mehrteiligen Matratze gebildet. Diese Elemente, auf denen der Patient liegt, können quer zur Längsrichtung des Bettes mit Zugelementen in Form von Tüchern, die von bzw. auf Rollen an den Längsseiten des Bettes ab- bzw. aufwickelbar sind, in gewissen Grenzen verschoben werden. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die kritischen Schulter- und Beckenbereiche eines Patienten unabhängig voneinander quer zum Bett zu bewegen. Besonders schlafende Patienten neigen dazu, während der Ruhezeit mehrmals die gleiche unbequeme Stellung einzunehmen, so daß wiederholt eine Korrektur der Lage des Patienten erfolgen sollte.

Dies ist mit der bekannten Positionierhilfe jedoch nicht möglich, da die Elemente der Matratze, welche die Liegefläche des Bettes bilden, nicht beliebig oft und weit in der gleichen Richtung zu einer Seite des Bettes verschoben werden können, ohne z. B. seitlich über das Bett hinauszuragen.

Aus der DE 36 14 572 A1 ist weiter eine Liegevorrichtung bekannt, bei der der Patient vollständig auf einem einzigen quer zum Bett verschiebbaren Zuglaken liegt, so daß durch Verstellen des Zuglakens ein Wenden und gegebenenfalls auch ein Umbetten des Patienten möglich ist. Ein Positionieren und ein Ausrichten des Patienten auf einer derartigen Liegevorrichtung ist nicht möglich. Bei Muskelkranken kommt es jedoch nicht allein auf die Möglichkeit an, den Patienten zu wenden, sondern vielmehr auf eine Positionierung des Patienten auf dem Bett in eine gerade oder für den Patienten angenehme Lage.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Positionierhilfe an einem Bett bzw. ein derartiges Bett so auszubilden, daß ohne Hilfspersonen nicht nur ein Wenden des Patienten, sondern auch dessen wiederholtes Ausrichten relativ zum Bett möglich ist.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung, ausgehend von einer Positionierhilfe der eingangs beschriebenen Art, dadurch gelöst, daß die Stellmittel Zugtücher umfassen, auf denen der Patient liegt und die vom Patienten betätigbar sind.

Die Lösung der Aufgabe hinsichtlich des Bettes erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 13.

Mit den erfindungsgemäß als Zugtücher, die über seitlich am Bett angeordnete Rollen, vorzugsweise als Endlostücher, geführt sein können, ausgestalteten Stellmitteln ist eine Positionierung des Patienten von einer beliebigen Lage in nahezu jede gewünschte Position wiederholt möglich, da beim Betätigen der Stellmittel keine Elemente am Bett derart verstellt werden, daß diese seitlich über das Bett hinausragen. Liegt der Patient beispielsweise derart gekrümmt auf seinem Bett, daß der Schulterbereich am linken und der Beckenbereich am rechten Bettrand ist, wird mit einer Bewegung des ersten Stellmittels nach rechts und des zweiten Stellmittels nach links eine gerade Ausrichtung der Wirbelsäule wieder hergestellt, da der Stellbereich der Zugtücher sehr groß ist. Dabei wird durch die Betätigung der Stellmittel von der im Bett liegenden Person es dieser ermöglicht, ihren Körper in eine Position zu bringen, die ihren Bedürfnissen optimal genügt.

Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung entsprechend Anspruch 6 sind die Zugtücher auf eine Rolle an einer Längsseite des Bettes auf- und von einer Rolle an der gegenüberliegenden Längsseite des Bettes abwickelbar, wodurch die Spannung der Zugtücher zwischen den Rollen verändert und damit die Härte der Liegefläche den Bedürfnissen des Patienten angepaßt werden kann.

Die Stellmittel können dabei so ausgebildet sein, daß diese die Ausrichtbewegung des Patienten unterstützen oder aber vollständig durchführen. Weiter können am Bettrand oder am Bettgitter Schaltmittel angebracht werden, die bei Erreichen oder bei Überschreiten eines Druckes das Stellmittel abschalten, so daß der Patient auch bei fehlerhafter Bedienung nicht aus dem Bett fällt oder durch die Stellmittel verletzt wird.

Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Stellmittel als Zugtücher, auf denen der Patient ruht, hat sich allgemein bewährt, ist nicht störungsempfindlich und ermöglicht die Herstellung kompakter Positionierhilfen, die auch an herkömmlichen Betten im Privatbereich anbringbar sind. Hinzu kommt, daß der Patient durch die betreffenden Einrichtungen nicht gestört wird.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens ein drittes Stellmittel im Bereich der Beine des Patienten angeordnet, um dessen Beine relativ quer zum Bett unabhängig von dem ersten und/oder zweiten Stellmittel zu bewegen (Anspruch 2). Dadurch wird eine noch flexiblere Positionierung des Patienten auf dem Bett erreicht, da die Bewegung der Beine für bettlägerige Patienten häufig nicht oder nur mit großen Mühen möglich ist. Dieses dritte Stellmittel kann seitliche Schieber umfassen, die an den Beinen des Patienten angreiften (Anspruch 7). Das Vorsehen solcher Schieber hat den Vorteil, daß die Beine während des Schlafes in der Mitte des Bettes gehalten werden und nicht nach außen wandern können. Ein Herausfallen des Patienten aus dem Bett auch bei einer sonst seitlich offenen Konstruktion des Bettes wird somit vermieden oder zumindest wesentlich erschwert.

Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung können das dritte Stellmittel einschließlich der Schieber unter die Liegeebene verschwenkbar am Bett gelagert sein (Anspruch 8). Dies hat den Vorteil, daß der Ein- und Ausstieg aus dem Bett durch dieses Stellmittel nicht behindert wird.

Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hat es sich entsprechend Anspruch 3 bewährt, die Stellmittel in Längsrichtung des Bettes verschiebbar zu lagern, um die Positionierhilfe an unterschiedlich große Patienten anzukassen.

Die Stellmittel sind entsprechend Anspruch 9 vorzugsweise elektromotorisch, hydraulisch oder pneumatisch antreibbar. Grundsätzlich kann aber auch ein manueller Antrieb oder manueller Hilfsantrieb vorgesehen werden. Es können weiter Steuermittel vorhanden sein, um die Stellmittel unabhängig voneinander anzutreiben (Anspruch 11). Es kann vorteilhaft sein, Steuermittel vorzusehen, um wenigstens das erste und zweite Stellmittel synchron in eine Richtung mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit anzutreiben. Hiermit wird neben dem Ausrichten auch ein Wenden des Patienten ermöglicht (Anspruch 10).

Die Steuermittel können eine Sprachsteuerung umfassen (Anspruch 12). Dadurch wird deren Bedienung durch den Patienten wesentlich erleichtert, beispielsweise, wenn der Patient die Bedienelemente der Steuerung von seiner momentanen Lage aus nicht oder nur mit Mühe erreichen kann.

Die Erfindung betrifft entsprechend Anspruch 13 auch ein Bett für bettlägerige Patienten mit einer Positionierhilfe gemäß der oben erläuterten Art. Es kann entsprechend Anspruch 14 für einen weiteren Komfort des Patienten auf wenigstens einer Seite des Bettes eine Einstieghilfe vorgesehen sein, die eine Tragplatte für die Füße des Patienten aufweist, die an einem Hebearm verschwenkbar am Bett gelagert ist, um die Fußplatte auf Liegeflächenniveau zu bringen. Dadurch ist es möglich, dem Patienten das mühsame Anheben der Beine auf Liegeflächenniveau wesentlich zu erleichtern. Selbstverständlich kann diese Einstiegshilfe auch beim Verlassen des Bettes oder beim Aufsitzen verwendet werden. Die Einstiegshilfe kann dabei manuell oder auch motorisch angetrieben sein.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung entsprechend Anspruch 15 kann das Bett auf wenigstens einer Längsseite durch vierte Stellmittel höhenverstellbar sein, um das Bett zum Einsteigen oder Aussteigen zu kippen. Dadurch wird dem Patienten insbesondere das Verlassen des Bettes wesentlich erleichtert.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 4 und 5.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Bett mit einer Positionierhilfe gemäß der Erfindung,

Fig. 2a bis d Seitenansichten des Bettes in verschiedenen Ausführungsformen,

Fig. 3a und b ein Bett mit einer Einstiegshilfe gemäß der Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen, und

Fig. 4a und b ein Bett mit einer Ausstiegshilfe gemäß der Erfindung in zwei Positionen.

Das in der Zeichnung dargestellte Bett 11 ist mit einer Positionierhilfe für einen auf dem Bett liegenden Patienten 12 ausgebildet. Die Positionierhilfe umfaßt ein erstes Stellmittel 13, ein zweites Stellmittel 14 und ein drittes Stellmittel 15, die eine relative Bewegung des Patienten 12 quer zur Längserstreckung des Bettes 11 ermöglichen.

Im einzelnen ist die Anordnung so getroffen, daß das erste Stellmittel 13 im Schulterbereich, das zweite Stellmittel 14 im Beckenbereich und das dritte Stellmittel 15 im Beinbereich des Patienten 12 angeordnet sind. Dadurch ist es möglich, beispielsweise einen gekrümmt liegenden Patienten durch eine entsprechende Bewegung der Stellmittel 13, 14, 15 gerade in Längsrichtung auszurichten.

Das erste und das zweite Stellmittel 13, 14 sind gleichartig ausgebildet und weisen Zugtücher 16, 17 auf, auf denen der Patient 12 liegt und die über seitliche Rollen 18 quer zur Liegefläche 19 gezogen werden können. Dadurch erfährt der Patient 12 eine Bewegungshilfe, die ihm ein Ausrichten oder ein Wenden ermöglicht. Die Zugtücher 16, 17 sind vorzugsweise zumindest auf der der Liegefläche 19, z. B. einer Matratze, zugekehrten Seite mit einer Gleitbeschichtung versehen. In den Fig. 2a bis d sind unterschiedliche Ausführungen der Führungen der Zugtücher 16, 17 gezeigt. Fig. 2a und 2c zeigen eine Ausführungsform, bei welcher das Zugtuch von einer Rolle 18 ab- und auf eine Rolle 18 aufgewickelt wird, um die Bewegung zu bewirken.

In den Fig. 2b und 2d sind die Zugtücher 16, 17 als Endlostücher ausgebildet, die um die Rollen 18 geführt sind. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2b wird das Zugtuch 16, 17 um die Matratze 20 geführt, während bei der Fig. 2 d das Zugtuch doppellagig über der Matratze 20 geführt ist. Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 2c und 2d sind die Rollen 18 in Aussparungen der Matratze 20 angeordnet, wodurch ein schmaler Aufbau erreicht wird.

Das dritte Stellmittel 15 umfaßt Schieber 21, um die Beine des Patienten 12 in die gewünschte Lage zu bringen. Mit diesen Schiebern können die Beine des Patienten 12 auch in einer mittigen Lage gehalten werden. Selbstverständlich können weitere Stellmittel in Längsrichtung vorgesehen werden, wodurch eine individuelle Anpassung der Positionierhilfe an die Ausrichtung und Bedürfnisse des Patienten 12 möglich wird.

Das in der Fig. 3 gezeigte Bett ist zusätzlich oder alternativ mit einer Einstiegshilfe 22 versehen, die eine Fußplatte 23 aufweist, die an einem Hebearm 24 verschwenkbar am Bett gelagert ist. Auf die Fußplatte 23 können die Füße des Patienten gelegt und auf Liegeflächenniveau 25 angehoben werden. Der Hebearm 24 kann motorisch oder manuell betätigt werden. Die Fußplatte 23 ist vorzugsweise verschwenkbar am Hebearm 24 angelenkt, um stets eine für die Füße angenehme Lage beim Hochschwenken einzunehmen. Damit wird dem Patienten das häufig mühselige Anheben der Beine erleichtert.

Bei der in Fig. 3a gezeigten Ausführungsform wird der Hebearm 24 parallel zur Längsseite des Bettes verschwenkt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 b erfolgt zunächst eine Verschwenkung des Hebearms 24 senkrecht zur Längsseite des Bettes, um anschließend in der angehobenen Position an das Bett gedreht zu werden. Das Herandrehen kann auch in einer Zwischenlage erfolgen.

In Fig. 4 ist ein Bett mit einer Ausstiegshilfe dargestellt. Es sind ausfahrbare vierte Stellmittel 26 vorgesehen, um das Bett an einer Längsseite anzuheben. Diese angehobene Lage ist in Fig. 4b dargestellt. Die Stellmittel 26 können beispielsweise Hubzylinder oder Spindelantriebe umfassen. Durch ein solches Anheben des Bettes wird insbesondere das Aussteigen aus dem Bett wesentlich erleichtert.

Ein mit einer derartigen Positionierhilfe ausgestattetes Bett ermöglicht einem bettlägerigen und beispielsweise muskelkranken Patienten ein selbsttätiges Ausrichten und Wenden seines Körpers auf dem Bett. Insbesondere durch die Verwendung von sprachgesteuerten Steuermitteln kann sich der Patient aus nahezu jeder Position in jede gewünschte schmerzfreie Lage und Ausrichtung bringen. Der Liegekomfort wird deutlich erhöht.


Anspruch[de]
  1. 1. Positionierhilfe an einem Bett (11) für eine schwerstbehinderte Person, die in Längsrichtung des Bettes (11) mindestens zwei Stellmittel (13, 14) zur Positionierung des Patienten (12) quer zur Längsrichtung des Bettes (11) umfaßt, wobei das erste Stellmittel (13) im Bereich der Schulter des Patienten (12), um den Schulterbereich relativ quer zum Bett (11) zu bewegen, und das zweite Stellmittel (14) im Bereich des Beckens des Patienten (12) angeordnet ist, um den Beckenbereich relativ quer zum Bett (11) unabhängig von dem ersten Stellmittel (13) zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (13, 14) Zugtücher (16, 17) umfassen, auf denen der Patient liegt und die vom Patienten (12) betätigbar sind.
  2. 2. Positionierhilfe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens ein drittes Stellmittel (15) im Bereich der Beine des Patienten (12), um dessen Beine relativ quer zum Bett (11) unabhängig von dem ersten und/oder zweiten Stellmittel (13, 14) zu bewegen.
  3. 3. Positionierhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (13, 14, 15) in Längsrichtung des Bettes (11) verschiebbar gelagert sind.
  4. 4. Positionierhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugtücher (16, 17) über Rollen (18) geführt sind, die seitlich am Bett (11) angeordnet sind.
  5. 5. Positionierhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugtücher (16, 17) als Endlostücher ausgebildet sind.
  6. 6. Positionierhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugtücher (16, 17) auf eine Rolle (18) an einer Längsseite des Bettes (11) auf- und von einer Rolle (18) an der anderen Längsseite des Bettes (11) abwickelbar sind.
  7. 7. Positionierhilfe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Stellmittel (15) seitliche Schieber (21) umfaßt, die an den Beinen des Patienten (12) angreifen.
  8. 5. Positionierhilfe nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Stellmittel (15) und/oder dessen Schieber (21) unter die Liegeebene verschwenkbar am Bett (11) gelagert sind.
  9. 9. Positionierhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (13, 14, 15) elektromotorisch, manuell, hydraulisch oder pneumatisch antreibbar sind.
  10. 10. Positionierhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel vorhanden sind, um zumindest das erste und zweite Stellmittel (13, 14) synchron in eine Richtung mit im wesentlich gleicher Geschwindigkeit anzutreiben, so daß ein Wenden des Patienten möglich ist.
  11. 11. Positionierhilfe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel vorhanden sind, um die Stellmittel (13, 14, 15) unabhängig voneinander anzutreiben.
  12. 12. Positionierhilfe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel eine Sprachsteuerung umfassen.
  13. 13. Bett für bettlägerige Patienten mit einer Positionierhilfe gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
  14. 14. Bett nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer Seite des Bettes (11) eine Einstiegshilfe (22) vorgesehen ist, die eine Fußplatte (23) für die Füße des Patienten (12) aufweist, die an einem Hebearm (24) verschwenkbar am Bett (11) gelagert ist, um die Fußplatte (23) auf Liegeflächennieveau (25) zu bringen.
  15. 15. Bett nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bett (11) wenigstens einer Längsseite durch vierte Stellmittel (26) höhenverstellbar ist, um das Bett (11) zum Einsteigen oder Aussteigen zu kippen.






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