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Dokumentenidentifikation DE10034103A1 31.01.2002
Titel Präparat mit fungizider Wirkung
Anmelder Tilco Biochemie GmbH, 23858 Reinfeld, DE
Erfinder Monnet, Bernard, 23826 Bark, DE;
Scharafat, Iradj, 23843 Travenbrück, DE
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Anmeldedatum 13.07.2000
DE-Aktenzeichen 10034103
Offenlegungstag 31.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.01.2002
IPC-Hauptklasse A01N 59/26
IPC-Nebenklasse A01N 65/00   
Zusammenfassung Das Präparat weist eine fungizide Wirkung auf und ist aus mindestens einer ersten Komponente und einer zur ersten Komponente unterschiedlichen zweiten Komponente ausgebildet. Die zweite Komponente ist als eine Verbindung aus der Gruppe der Polyphosphate, der Metaphosphate, der Pyrophosphate, der phosphorigen Säure sowie der Salze der phosphorigen Säure realisiert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Präparat mit fungizider Wirkung, das aus mindestens einer ersten Komponente und einer zur ersten Komponente unterschiedlichen zweiten Komponente ausgebildet ist.

Bekannte derartige Präparate werden eingesetzt, um Pilzbefall im Bereich der Nutzpflanzen oder im Bereich der Tierzucht zu bekämpfen. Die bekannten Präparate weisen in der Regel eine relativ spezifische Wirkung auf und es können noch nicht alle Anforderungen an eine optimale Wirksamkeit erfüllt werden.

In der DE-OS 24 53 401 wird beispielsweise bereits eine fungizide Zusammensetzung auf der Basis der phosphorigen Säure oder ihrer Salze beschrieben, aus der sich die generelle fungizide Wirksamkeit von Phosphit ergibt. Es ist jedoch aufgrund dieses Standes der Technik bislang nicht möglich gewesen, eine optimierte Definition der unterschiedlichen Komponenten für das fungizide Präparat zu finden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Präparat der einleitend genannten Art derart anzugeben, daß bei einer Vielzahl von Anwendungen eine optimierte Wirksamkeit bereitgestellt wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine der Komponenten als eine Verbindung aus der Gruppe der Polyphosphate, der Metaphosphate, der Pyrophosphate, der phosphorigen Säure sowie der Salze der phosphorigen Säure realisiert ist.

Die obige Komponentenkombination kann zusätzlich mit anderen bekannten und in der Praxis angewandten Fungiziden gemischt werden, um eine breitere und/oder eine längere Wirkung zu erzielen.

Das Präparat kann als flüssiges Mittel oder als lösliches Pulver zum Spritzen, Sprühen oder Gießen formuliert werden. Das Präparat kann darüber hinaus auch als eine Paste zum Streichen sowie als feste Formulierung zum Streuen realisiert sein. In Abhängigkeit vom jeweils zu behandelnden Pflanzentyp kann die Wirkung durch den Zusatz von Netzmitteln oder Haftmitteln verbessert werden.

Als Beispiel sind etwa folgende Verbindungen und Salze zu erwähnen:

Als eine Komponente des Präparates können flüssige und feste natürliche oder synthetische organische oder anorganische Verbindungen und Mischungen, die eine Stärkung der Pflanzen und eine erhöhte natürliche Resistenz gegen Pilzkrankheiten und/oder andere Mikroorganismen hervorrufen und/oder Ertragsteigerung wie mehr Ertrag, bessere Qualität oder mehr Zucker bewirken, verwendet werden.

Verwendbar sind beispielsweise:

  • 1. a) Algenmaterialien wie zum Beispiel frische Algen oder Algenteile, Algenmehle aus verschiedenen Arten und verschiedener Herkunft, insbesondere aus Laminaria und Ascophylum ssp, in Rohform oder verarbeitet.
  • 2. b) Algenextrakte in aller möglichen Präsentationen wie Blattdünger, Wurzeldünger, Wachstumsförderer, Bodendünger etc.
  • 3. c) Alginate-, Pectinate- und andere Polysaccharidesalze wie Na, Ca, K, Cu, Mg, Mn, Fe, NH4, usw.
  • 4. d) Aminosäure einzeln oder in Mischungen, aus tierischer oder pflanzlicher Herkunft.
  • 5. e) Zucker und Polysaccharide wie Melasse oder zuckerhaltige Extrakte.
  • 6. f) Produkte aus Pflanzenmaterial, Sud, Brei, Extrakte etc.
  • 7. g) Organische und anorganische Materialien wie Wirtschaftsdünger, Komposte, organische und anorganische Dünger, Spurenelemente, Bodenverbesserer, Strukturverbesserer, Tonmineralien, Sande, Silizium, Kolloidbildner, slow-release Formulierungshilfsstoffe, synthetische organische und anorganische Substanzen sowie Erden.
  • 8. h) Torf, Humus und Huminsäure aus Braun- oder Steinkohle.

Als zweite Komponente können phoshorige Säure und ihre organischen und anorganischen Salze sowie Polyphosphate, Metaphosphate sowie Pyrophosphate, die eine Düngerwirkung und eine Wirkung gegen Mikroorganismen aufweisen, verwendet werden.

Verwendbar sind beispielsweise:

  • 1. a) Phosphorige Säure H3PO3
  • 2. b) Mononatriumphosphit NaH2PO3 und Dinatriumphosphit Na2HPO3
  • 3. c) Monokaliunnphosphit KH2PO3 und Dikaliumphosphit KH2PO3
  • 4. d.) Saures Ammoniumphosphit
  • 5. e) Saures Phosphit des Triäthylamins
  • 6. f) Saures Phosphit des Monoäthanolamins H2PO3- H3NCH2- CH2- OH
  • 7. g) Primäres Calciumphosphit Ca(H2PO3)2.H2O
  • 8. h) Sekundäres Calciumphosphit CaHPO3.H2O
  • 9. i) Primäres Bariumphosphit BaH2(PO3H)2
  • 10. j) Sekundäres Bariumphosphit BaHPO3
  • 11. k) Kupferphosphit Cu2HPO3.2H2O
  • 12. l) Sekundäres Kupfer-Phosphit CuHPO3.2H2O
  • 13. m) Sekundäres Nickel-Phosphit NiHPO3
  • 14. n) Eisen-Phosphit F2(HPO3)3
  • 15. o) Manganphosphit MnHPO3.H2O
  • 16. p) Sekundäres Zinkphosphit ZnHPO3
  • 17. q) Sekundäres Magnesiumphosphit MgHPO3.6H2O
  • 18. r) Sekundäres Aluminiumphosphit Al2(HPO3)3
  • 19. s) Saures Phosphit des Imidazols
  • 20. t) Phosphite organischer Basen (Cycloexamin, Anilin, Morholin)
  • 21. u) Saures Calciumpyrophosphat, CaH2P3O7
  • 22. v) Tetrakaliumpyrophosphat, K4P3O7
  • 23. w) Kaliumtripolyphosphat, K5P3O10
  • 24. x) Kaliumpolyphosphat, (KPO3)n
  • 25. y) Aluminiummetaphosphat, (Al(PO3)3)n

Die Wirksamkeit ergibt sich aus den nachfolgend erläuterten Versuchen.

Wirkung der ersten Komponente Beispiel 1

PhytokinAmin gegen Apfelschorf (Venturia inequalis). PhytokinAmin ist ein Produkt der Firma Tilco bestehend aus Algenextrakt, Melasse und Aminosäuren aus Zuckerrübe.

Resultate

Siehe Tabelle 1, Tabelle 1a. Die Resultate zeigen, daß die mit PhytokinAmin behandelten Parzellen bis 98% weniger Fruchtschorf aufweisen.

Beispiel 2

Actilex (PhytokinAmin in Frankreich) Kinetin und Chlorophyll bildende Wirkung. Das Ergebnis der Labor-Versuche ist in Tabelle 2 und Tabelle 2a wiedergegeben. Die Resultate zeigen, daß PhytokinAmin eine Cytokinin ähnliche Wirkung hat, das mit 10-5 Kinetin vergleichbar ist. Die Chlorophyll A Bildung wird um 21% erhöht, was erhöhte Zuckerbildung hervorruft.

Beispiel 3

PhytokinAmin-Wirkung auf Zuckergehalt in Zuckerrüben. Das Ergebnis der Feldversuche ist in Tabelle 3 zusammengefaßt.

Beispiel 4

PhytokinAmin-Wirkung gegen echten Mehltau in Gurken. Die Resultate zeigen eine 100%ige Wirkung, wie dies in Tabelle 4 wiedergegeben ist.

Beispiel 5

BioSpray-Wirkung gegen Phytophtora infestans an Tomaten im Freiland. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 zusammengefaßt. Die Resultate zeigen eine 40 %ige Wirkung. Folgende Kombinationsprodukte wurden getestet 99010: 560 g/kg Mono + Di-Kalium Phosphit im Wasser

99012: 560 g/kg Mono + Di-Kalium Phosphit + 200 g/kg Algenextrakt + 160 g/kg Aminosäure Mischung + 80 g/kg Wasser

99014: PhytokinAmin

99018: Wie 99012 + 2% N in Harnstoff-Form

99019: Wie 99012 mit einer anderen Form der Algenextraktion

Aufwandmenge

Die oben genannten Produkte (außer PhytokinAmin) haben einen Gehalt an Phosphor (P) von 8 bis 15%. Die wirksame Aufwandmenge für die Anwendung auf Kulturpflanzen variiert zwischen 100 bis 900 g Phosphor pro Hektar, aber empfohlen wird eine Aufwandmenge zwischen 300 bis 600 g/ha. Das entspricht 3 bis 6 Liter des Produktes 99012/ha. Für andere Anwendungen wird eine Konzentration von 0,3 bis 1% des fertigen Produktes benötigt.

Resultate Beispiel 6

Mycelwachstumstest in vitro. Die Resultate ergeben sich aus Tabelle 6.

Beispiel 7

Wirkung gegen Kartoffelfäule (phytophtora infestans). Die Resultate ergeben sich aus den Tabellen 7 und 7a.

Beispiel 8

Wirkung gegen Plasmopara viticola an jungen Weinstöcken. Die Resultate ergeben sich aus den Tabellen 8 und 8a.

Beispiel 9

Wirkung gegen Pilze und andere Mikroorganismen in Verarbeitungsanlagen für Tierfutter, Nahrungsmittelspeichern, bei der Reinigung der Behälter und als Bestandteil des Futters. Die Innenwände einer Anlage für Schweinefütterung mit flüssiger Nahrung war stark mit schwarzen Pilzen befallen. Diese Pilze waren mit üblichen Mitteln nicht zu bekämpfen und bringen eine Gefahr für die Tiere. Das Produkt 99012 wurde mit 0,5% Konzentration auf die Wände gesprüht und die Wände waren noch 2 Wochen nach der Behandlung pilzfrei.

Beispiel 10

Wirkung gegen Fußpilz. Eine tägliche Anwendung von 0,5% Lösung von 99017 als Fußbad hat binnen 10 Tagen die Fußpilzinfektion kuriert.

Zusätzlich wurde auch eine Wirkung gegen endogene schädliche Pilze im Darm erzielt.

Die Resultate der Kombinationsprodukte, Beispiel 7 und 8, zeigen eine synergistische Wirkung der beiden Komponenten PhytokinAmin und Kaliumphosphit.

Die Resultate der Versuche 7a und 8a zeigen, daß nicht nur PhytokinAmin als Kombinationspartner der Gruppe der ersten Komponente, sondern auch andere Kombinationen eine gleich gute Wirkung aufweisen.

Der Schutz von unbehandelten neuen Trieben auf Weinreben und Kartoffeln zeigt, daß die Produkte eine klare systemische Wirkung sowie eine von der Aufwandmenge abhängige lange Wirkung aufweisen. Die systemische Wirkung ist auch über die Wurzelaufnahme bestätigt worden, was eine Anwendung über das Wasser oder den Boden erlaubt.

Die Resultate des Versuches Beispiel Nr. 11 in Apfelkultur zeigt eine 100%ige Wirkung gegen Apfelmehltau, Podosphera, heucotricha sowie gegen Schorf, Venturia inaequalis.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen und Kombinationen erwiesen sich auch gegenüber einer Vielzahl anderer Arten parasitärer Pilze als hochwirksam, beispielsweise gegen Peronospora schleideni, Peronospora brassicae, Bremia lactucae, Phytophtora cactorum, Phytophtora fragaria, Phytophtora infestans, Peronospora tabacini, Peronospora schachtii, andere Phytophtora sp., Fusarium sp., Pythium sp., Rhizoctonia sp., Botrylis cinerea, Colletotrichum sp., Venturia sp., Podosphera sp., Sphaerothea sp.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen und Kombinationen können allein oder mit anderen bekannten und in der Praxis angewandten Fungiziden gemischt werden, um eine breitere und/oder eine längere Wirkung zu erzielen.

Die Produkte können als flüssiges Mittel oder lösliches Pulver zum Spritzen, Sprühen oder Gießen formuliert werden. Sie können auch als Paste zum Streichen sowie als feste Formulierung zum Streuen verwendet werden. Sie können darüber hinaus auch mit Hilfsmitteln formuliert werden, die einen sogenannten Slow-release Effekt bewirken. Je nach Pflanzentyp kann die Wirkung durch Zusatz von Netzmitteln, Haftmitteln etc. verbessert werden.

Im Hinblick auf die erste Komponente des Präparates erweisen sich zum Spritzen, Gießen oder Tauchen insbesondere Mischungen aus Algenprodukten in flüssiger Form als vorteilhaft. Ebenfalls vorteilhaft ist die Verwendung von Aminosäuren aus Pflanzen, die Verwendung von Melasse sowie der Einsatz von Düngern und Spurenelementen.

Im Hinblick auf eine Streufähigkeit des Präparates erweisen sich insbesondere vorteilhaft Mischungen aus granulierten Algenprodukten. Darüber hinaus ist die Verwendung von Tonmineralien, Düngern, beziehungsweise von Spurenelementen oder von organischem Material als erfolgversprechend. Bei der Verwendung des organischen Materials ist insbesondere an Humus, Huminstoffe, Komposte sowie Rindenmulch gedacht.

Bei einer Verwendung von Salzen der phosphorigen Säure als zweite Komponente des Präparates kann über die jeweilige chemische Zusammensetzung des Salzes die Löslichkeit sowie die Wirkungsschnelligkeit beeinflußt werden. Eine kurzfristige Wirkung wird beispielsweise durch einen Einsatz von Natrium, Kalium, Ammonium oder Aminsalzen unterstützt. Eine mittlere Wirkungsschnelligkeit kann durch die Verwendung von Magnesium, Calcium oder Barium erreicht werden. Zur Erreichung einer Langzeitwirkung ist der Einsatz von Kupfer, Eisen, Mangan, Zink oder Aluminium vorteilhaft.

Bei einer Verwendung als Spritzmittel, Gießmittel oder Tauchmittel für eine Behandlung von Pflanzen sowie im Hinblick auf eine schnelle Pilzbekämpfung erweist sich der Einsatz von Pyrophosphaten sowie schnellwirkenden Salzen als vorteilhaft. Bei Anwendungen im Bodenbereich oder zur Erzielung von Langzeitwirkungen ist der Einsatz von langsamwirkenden Salzen vorteilhaft. Eine Langzeitwirkung kann beispielsweise bei einem Einsatz im Zusammenhang mit Anstrichfarben oder Dichtungsmitteln zweckmäßig sein. Tabelle 1 Ergebnisse der Prüfung von Fungiziden gegen Venturia-Arten an Kernobst 1992 Staatlicher Versuchsbetrieb Reute-Unterhof, Überlingen Apfel, Golden Delicious, 19jährig, Dichtpflanzung



Zusammenfassung Schorfwirkung

PhytokinAmin nicht befriedigend im Vergleich zu Spritzfolge mit Delan im Frühjahr (Parzelle 2 versus 3). Jedoch stark schorfmindernde Wirkung im Sommer bei geringeren Befallsdruck (Parzelle 3 versus 4) Tabelle 1a Ergebnisse der Prüfung von Pflanzenstärkungsmitteln gegen Venturia-Arten an Kernobst 1991 Staatlicher Versuchsbetrieb Reulehöfe, Überlingen Apfel, Golden Delicious, 18jährig, Dichtpflanzung, Parzellengröße 237 m2, 50 Bäume



Zusammenfassung Schorfwirkung

Die 9 × PhytokinAmin Behandlungen nach 5 × mit Delan haben eine sehr starke Reduzierung des Schorfbefalles im Vergleich mit 6 × Delan im Frühjahr (Parzelle 4 versus 5). Auch im Vergleich mit Delan allein (Parz. 6 & 7) ist 4 relativ gut. Tabelle 2 Ergebnisse der Letham Teste on Actilex 1987. (Pflanzen Wachstumsförderung) Station de Phytopathologie Gembloux, Belgien Radischen Kotyledone. Actilex ist ein französische Name für PhytokinAmin/Biospray



Zusammenfassung

Der dritte Letham Test bestätigt frühere Resultate. Das Produkt bewirkt eine Gewichtzunahme von bis 40%.

Die cytokinine Aktivität von Actilex entspricht ungefähr 5.10-5 mol von Kinetine. Tabelle 2a Ergebnisse der Alterung Teste von Actilex auf Kresse 1987. (Pflanzen Wachstumsförderung) Station de Phytopathologie Gemhloux, Belgien Actilex ist ein französische Name für PhytokinAmin/Biospray



Zusammenfassung

Gibberelin GA3 mit 10-7 M und IAA mit 10-8 M ergeben ähnliche Resultate wie Actilex 0,1%. Die Versuche von Gembloux zeigen, dass Actilex Wachstumshormone des Typus Cytokinine enthält. Die Förderung des Chlorophyll a begünstigt die Zuckerproduktion in der Pflanze.

Tabelle 3 Ergebnisse der Prüfung von Pflanzenstärkungsmittel PhytokinAmin in Zuckerrüben

Tilco Biochemie GmbH. 7 Versuche mit 4 Wiederholungen. Analysiert wurde Zuckergehalt und Ertrag im Vergleich zu unbehandelt. Es wurde immer nur zwei Behandlungen in Kombination mit üblichen Pflanzenschutzmassnahmen durchgeführt.





Zusammenfassung

Durchschnitt Zuckergehalt der 7 Versuche ist 101,8% höher als die Kontrolle. Bei der Zuckermenge sind es 104,4%. Tabelle 4 Ergebnisse der Prüfung von Pflanzenstärkungsmitteln gegen echter und falscher Mehltau in Gurken 1991. Spritzungen mit 400 l/ha Wasser Staatlicher Versuchsbetrieb Kornwestheim



Zusammenfassung

Bei geringem Infektionsdruck waren 3 Behandlungen mit PhytokinAmin genügend um den Mehltau vollständig zu stoppen.

Tabelle 5 Ergebnisse der Prüfung von Pflanzenstärkungsmitteln auf die Kraut- und Braunfäulean Tomaten in Freiland Phytophthora infestans Pflanzenschutzamt Berlin.

Publikation: Taspo Magazin 2.2000

BioSpray ist gleich PhytokinAmin, oder Bioschutz oder Actilex. Es sind nur verschiedene Marketingnamen der Firma Tilco Biochemie GmbH.

Ergebnisse: Integrierter Pflanzenschutz Stärkungsmittel im Test

Zitat: "Die Pflanzenstärkungsmittel Neudovital, Milsana Tee, BioSpray, Beinwell- Pflanzenstärkungsmittel, Biocos, Bion, Biofa Pilzvorsorge, Phytovital und Biplantol reduzieren nach mehrfachen Behandlungen den Befall an echtem Mehltau um 40 bis 70%."



Tabelle 7 Kartoffeln Gewächsbausversucb gegen Phytophtora infestans



Tabelle 7a Kartoffeln Nr. 2 Gewächshausversuch gegen Phytophtora infestans



Tabelle 8 Weinreben Nr. 1 Gewächshausversuch gegen Plasmopara viticola



Tabelle 8a Weinreben Nr. 2 Gewächshausversucb gegen Plasmopara viticola




Anspruch[de]
  1. 1. Präparat mit fungizider Wirkung, das aus mindestens einer ersten Komponente und einer zur ersten Komponente unterschiedlichen zweiten Komponente ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Komponente als eine Verbindung aus der Gruppe der Polyphosphate, der Metaphosphate, der Pyrophosphate, der phosphorigen Säure sowie der Salze der phosphorigen Säure realisiert ist.
  2. 2. Präparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Komponente organische Verbindungen verwendet werden.
  3. 3. Präparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Komponente anorganische Verbindungen verwendet werden.
  4. 4. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Komponente ein Produkt aus Landpflanzen verwendet wird.
  5. 5. Präparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Produkt aus der Gruppe der Extrakte, Aufschlüsse, Breie, Säfte oder Mehle verwendet wird.
  6. 6. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Komponente mindestens eine Aminosäure verwendet wird.
  7. 7. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Komponente mindestens ein Polysacharid verwendet wird.
  8. 8. Präparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Polysacharid als ein Produkt aus der Gruppe der Melassen, Pectinate, Zucker sowie Salze realisiert ist.
  9. 9. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als ein Humus realisiert ist.
  10. 10. Präparat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Humus als ein Produkt aus der Gruppe der Huminstoffe, Komposte, Rindenmulche sowie Holzschnitzel realisiert ist.
  11. 11. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als eine synthetische organische Verbindung ausgebildet ist.
  12. 12. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente aus Wasserpflanzen hergestellt ist.
  13. 13. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente aus Meereswasserpflanzen hergestellt ist.
  14. 14. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente aus Süßwasserpflanzen hergestellt ist.
  15. 15. Präparat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als ein Produkt aus der Gruppe der Algen, Extrakte, Breie, Mehle, Aufschlüsse und Alginate realisiert ist.
  16. 16. Präparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als eine synthetische Verbindung realisiert ist.
  17. 17. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als ein Kolloidprodukt realisiert ist.
  18. 18. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als ein Silikateprodukt realisiert ist.
  19. 19. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente aus Erden realisiert ist.
  20. 20. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente aus Tonmineralien realisiert ist.
  21. 21. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente aus Sanden realisiert ist.
  22. 22. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als ein Dünger realisiert ist.
  23. 23. Präparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente als mindestens ein Spurenelement realisiert ist.






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