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Verbindungsmodul und Codierstecker - Dokument EP1170831
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1170831 28.02.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1170831
Titel Verbindungsmodul und Codierstecker
Anmelder Siemens Building Technologies AG, Zürich, CH
Erfinder Hummel, Günter, 76437 Rastatt, DE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 02.04.2001
EP-Aktenzeichen 011082690
EP-Offenlegungsdatum 09.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.02.2002
IPC-Hauptklasse H01R 13/64

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbindungsmodul zur elektrischen Verdrahtung nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 sowie einen Codierstecker für ein solches Verbindungsmodul nach Schutzanspruch 13.

Verbindungsmodule zur elektrischen Verdrahtung werden vielerorts in der Technik eingesetzt. Diese als Anschluß-, Steck- oder auch Schraubsockel bekannten Verbindungsmodule dienen zur elektrischen Verbindung von elektrischen Leitungen oder Kabeln mit insbesondere genormten Anschlußadaptern oder Anschlußleisten, die mit einem elektrischen Gerät verbunden sind. Beispielsweise dient ein solches Verbindungsmodul zur Verbindung von Leitungen einzelner Komponenten einer elektrischen Anlage, die mit einem entsprechenden Steuer- bzw. Regelgerät verbunden werden müssen. Derartige Steuer- bzw. Regelgeräte weisen eine Vielzahl von Ein- und Ausgängen auf, um bestimmte Motoren, Klappen, Ventile oder andere Komponenten eines Industrieprozesses zu steuern bzw. zu regeln.

Bei der Montage vor Ort dienen entsprechende Verbindungsmodule, um die Vielzahl von elektrischen Leitungen mit den Ein- und Ausgängen eines Steuer- oder Regelgeräts zu verbinden. Gegebenenfalls müssen diese Leitungen auch mit mehreren Steuer- bzw. Regelgeräten verbunden werden, so daß die Verbindungsmodule mehrere Anschlußadapter bzw. Steckadapter aufweisen, die mit den entsprechenden Ein- bzw. Ausgängen der Steuer- bzw. Regelgeräte verbunden werden.

Beim Stand der Technik nach Figur 1 war es bekannt, Verbindungsmodule zur elektrischen Verdrahtung mit einem Gehäuse 1 mit einem Gehäuseraum zur Aufnahme von Kontaktelementen 16 auszustatten, die zur elektrischen Verbindung von verschiedenen Leitungen mit mindestens einem Anschlußadapter 5 dienen. Hierzu sind die herkömmlichen Verbindungsmodule in Schraubtechnik oder 1-Drahtstecktechnik ausgeführt, wobei jede Anschlußleitung einzeln angeschlossen werden muß. Null- und Schutzleiter müssen getrennt auf entsprechenden Verteilerschienen des Verbindungsmoduls angeschlossen werden. Hierzu werden die elektrischen Leitungen durch mit Schachtwänden 17 ausgestattete Kabelschächte geführt und an Kontaktelementen 16 einzeln angeschlossen. Nach dem Anschluß der einzelnen Leitungen wird das Gehäuse 1 mit einem Gehäusedeckel (in Figur 1 nicht dargestellt) verschlossen, wobei der Gehäusedeckel mittels Führungen 14 am Gehäuse 1 gegebenenfalls derart angebracht wird, daß die elektrischen Leitungen in den Kabelschächten 15 fest und unverrückbar zu liegen kommen.

Aus der EP 0 632 555 A1 ist außerdem ein Elektroinstallationssystem bekannt, wonach der Anschluß von 220 V-Anschlußleitungen mittels unterschiedlich geformter Stecker realisiert wird, die in entsprechend geformte Buchsen einer Verteilerbox einsteckbar sind. Durch die Formgebung der 220 V-Stecker und eine entsprechende Formgebung der Anschlußbuchsen der Verteilerbox wird verhindert, daß die Anschlußleitungen einem falschen 220 V-Stromkreis zugeordnet werden.

Aus der EP 0 330 119 A2 ist außerdem eine Steckverbindung für elektrische Leitungen bekannt, wonach ein Stecker mit Paßelementen versehen ist, die in dazu passende Aufnahmeelemente einer Buchse einsteckbar sind. Durch die spezielle Formgestaltung der Paßelemente wird verhindert, daß der Stecker falsch herum an der Buchse angebracht wird.

Derartige Verbindungen sind beispielsweise auch bei Heimgeräten, wie Videorekordern, Verstärkern oder Personalcomputern, bekannt, wo verschiedene Peripheriegeräte an ein und dasselbe "Hauptgerät" angeschlossen werden müssen. Jedes Peripheriegerät hat dabei einen unterschiedlich geformten Stecker, der in eine bestimmte Buchse des "Hauptgeräts" eingesteckt werden kann, so daß eine Verwechslung der Stecker ausgeschlossen wird.

Die beim Stand der Technik bekannten Verbindungsmodule weisen jedoch den Nachteil auf, daß bei der Montage im Feld die einzelnen Leitungen separat an die Kontaktelemente des Verbindungsmoduls angebracht werden müssen und somit eine Falschanschlußsicherheit nicht gegeben ist. Weiterhin bedingen diese herkömmlichen Verbindungsmodule eine umständliche Handhabung und einen Zeitverlust während der Montage, wobei der Monteur zusätzliche Hilfsmittel, wie Bedienungsanleitungen, studieren muß, um die elektrischen Leitungen mit den richtigen Kontaktelementen zu verbinden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Verbindungsmodule derart zu verbessern, daß die Anschlußsicherheit und die Montagegeschwindigkeit bei der Montage vor Ort erhöht und die Handhabung der Verbindungsmodule bei der Endmontage entsprechender Regelgeräte vereinfacht wird.

Die Erfindung löst die ihr zugrunde liegende Aufgabe durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ein zum erfindungsmäßen Verbindungsmodul passender Codierstecker ist in den Schutzansprüchen 13 und 14 gekennzeichnet.

Das Verbindungsmodul nach der Erfindung weist ein Gehäuse und einen Gehäuseraum zur Aufnahme von Kontaktelementen und zur elektrischen Verbindung von mindestens einer Leitung mit mindestens einem Anschlußadapter auf. Die mindestens eine Leitung ist dabei mit einem Kontaktelement und die Kontaktelemente sind mit dem Anschlußadapter bzw. einem Steckadapter elektrisch verbunden. Das Gehäuse weist dabei codierte Verbindungsplätze auf, die jeweils mit mindestens einem Kontaktelement bestückt sind. Zum Anschluß der elektrischen Leitungen sind diese mit Codiermitteln verbunden, die den codierten Verbindungsplätzen eindeutig zuordnungsbar sind.

Mittels der Codierung der Verbindungsplätze kann eine mit Codiermitteln verbundene Leitung lediglich einem einzigen Verbindungsplatz zugeordnet werden, da die Codierung eines Verbindungsplatzes eindeutig nur einem Codiermittel zugeordnet ist.

Zur Codierung der Verbindungsplätze weisen diese eine Codiervorrichtung auf, während die Codiermittel mit Vorteil als Codierstecker ausgebildet sind. Die elektrische Leitung wird mit dem Codierstecker verbunden, der dann mit seiner entsprechenden Codierung in einen korrespondierenden Verbindungsplatz eingesteckt werden kann.

Je ein Codierstecker ist dabei mit einem als beispielsweise Steckplatz ausgebildeten Verbindungsplatz derart verbindbar, daß ein Falschanschluß zuverlässig verhindert wird. Die Codierstecker weisen dabei mit Vorteil Codierelemente auf, die jeweils einer Codiervorrichtung eines Verbindungsplatzes eindeutig zuordnungsbar sind. Die Codierelemente der Codierstecker sind dabei in die Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz- und/oder einführbar.

Mit Vorteil sind die Codierelemente der Codierstecker nut-/ federförmig ausgebildet, um in entsprechende nut-/federförmige Paßelemente der Codiervorrichtung einführbar zu sein. Nach einer anderen Variante der vorliegenden Erfindung sind die Codierelemente der Codierstecker zapfenförmig ausgebildet und greifen in lochartig ausgebildete Paßelemente der Codiervorrichtung ein. Nach einer weiteren Variante der Erfindung können die Codierstecker auch eine Kombination von nut-/ feder- oder zapfenförmigen Codierelementen aufweisen, die mittels einer geeigneten Anordnung am Codierstecker die entsprechende Codierung realisieren.

Der Codierstecker kann dabei zusätzliche Richtungselemente aufweisen, die in die Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz- und/oder einführbar sind und dabei die Richtung des Codiersteckers bestimmen, so daß ein falsches Einstecken des Codiersteckers in das Verbindungsmodul verhindert wird. Diese Aufgabe können jedoch auch die Codierelemente selbst übernehmen, so daß die Richtungselemente auch optional zur Verbesserung der mechanischen Stabilität der Steckverbindung eingesetzt werden können.

Die Codierstecker weisen darüber hinaus Steckerkontakte auf, die mit den Kontaktelementen des Verbindungsplatzes einen elektrischen Kontakt herstellen. Die Codierstecker verfügen über mindestens eine Kabeleinführöffnung, in die die elektrische Leitung einführbar ist und in denen die elektrische Leitung mit den Steckerkontakten elektrisch verbunden wird.

Nachdem die Codierstecker in die entsprechenden Verbindungsplätze des Verbindungsmoduls eingesteckt wurden, kann das Verbindungsmodul mittels eines Steckadapters oder eines Verbindungsadapters (Anschlußadapter) mit dem Steuer/Regelgerät verbunden werden. Mit Vorteil wird das Verbindungsmodul dabei direkt in das Steuer-/Regelgerät eingesteckt. Hierzu sind die Steckadapter bzw. die Anschlußadapter mit Vorteil ebenfalls mit einer externen Codierung versehen, um ein Falscheinstecken des Verbindungsmoduls in das Steuer-/Regelgerät zu vermeiden. Gegebenenfalls ist das Gehäuse des Verbindungsmoduls mit einem Steckadapter ausgrüstet, an welchem verschiedene elektrische Module angeschlossen werden können.

Die Paßelemente der Codiervorrichtung sind mit Vorteil im Gehäuseraum des Gehäuses derart angeordnet, daß die Codierstecker nebeneinander anschließend zu liegen kommen und die Leitungen durch Kabelöffnungen des Gehäuses führbar sind. Mittels der Richtungselemente der Codierstecker kann eine vorbestimmte Reihenfolge der Codierstecker im Gehäuseraum definiert werden, indem die Richtungselemente ineinander eingreifen. Eine derartige Bestimmung der Reihenfolge der Codierstecker im Gehäuseraum kann auch durch die Codierelemente vorgegeben sein, indem die Codiervorrichtung im Gehäuseraum derart gestaltet ist, daß die Codierstecker den einzelnen Verbindungsplätzen eineindeutig zuordnungsbar sind.

Die Erfindung betrifft auch einen Codierstecker für ein derartiges Verbindungsmodul, wobei der Codierstecker Codierelemente aufweist, die jeweils einer Codiervorrichtung des Verbindungsmoduls eineindeutig zuordnungsbar sind. Mit Vorteil sind die Codierelemente derart mechanisch geformt, daß diese nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip der Codiervorrichtung eindeutig zuordnungsbar sind.

Vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:

Fig. 1:
Die Aufsicht auf ein Verbindungsmodul nach dem Stand der Technik;
Fig. 2:
die Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Ververbindungsmodul;
Fig. 3a und 3b:
dreidimensionale Vor- und Rückansichten eines erfindungsgemäßen Codiersteckers; und
Fig. 4a und 4b:
dreidimensionale Vor- und Rückansichten einer Abwandlung des erfindungsgemäßen Codiersteckers.

Figur 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Verbindungsmodul mit einem Gehäuse 1 und einem Gehäuseraum 8. Das Gehäuse 1 weist einen Anschlußadapter 5 auf, wobei der Anschlußadapter 5 aus einer Mehrzahl von Einführungsöffnungen zum Einführen eines Leistensteckers eines elektrischen Geräts aufweist. Zur eineindeutigen Zuordnung der Steckerleiste ist der Anschlußadapter 5 mit Vorteil mindestens an einer Seite mit einer Ausnehmung ausgestattet, in wleche ein entsprechender Zapfen der Steckerleiste eingreift.

Weiterhin weist das Gehäuse 1 einen Steckadapter auf, der in ein anderes elektrisches Gerät eingeschoben werden kann oder auf den eine entsprechende Steckbuchse aufgeschoben wird. Zur elektrischen Verbindung dienen Anschlußöffnungen 13, die in Figur 2 nicht sichtbar sind. Zur eineindeutigen Zuordnung des Steckadapters dienen beispielsweise eine Feder 2, eine Nut 3 oder auch ein Ansatz 4, wie dies bereits beim Anschlußadapter 5 beschrieben wurde.

Durch Kabelöffnungen 10 oder auch Reserveöffnungen 12 sind elektrische Leitungen einführbar, die derart an Kontaktelementen 9 angeschlossen werden müssen, daß eine korrekte Zuordnung zwischen den elektrischen Leitungen (nicht dargestellt) und den Anschlußöffnungen 13 oder Einführungsöffnungen des Anschlußadapters 5 gewährleistet ist.

Hierzu dient mindestens eine im Gehäuseraum 8 angeordnete Codiervorrichtung. In Figur 2 sind zwei alternative Ausführungsformen der Codiervorrichtung dargestellt.

Die erste, mittels einer Schnittlinie schematisch angedeutete Codiervorrichtung besteht aus ersten und zweiten Paßelementen 6 und 7, die nut-/federförmig ausgebildet und an einer Wand des Gehäuses 1 angebracht sind. Diese erste Codiervorrichtung besteht insbesondere aus in unregelmäßigen Abständen angeordneten Nuten, die auf einer Codierplatte angeformt sind. Die Codierplatte läßt sich beispielsweise mit der Innenseite einer Gehäusewand des Gehäuses 1 derart verbinden, daß entsprechende Verbindungsplätze innerhalb des Gehäuseraums 8 vordefiniert werden. Diese Verbindungsplätze korrelieren mit Vorteil mit den Kontaktelementen 9, die beispielsweise als Kontaktstifte am Boden des Gehäuses 1 im Gehäuseraum 8 angebracht sind und in Richtung des Gehäusedeckels (nicht dargestellt) nach oben hervorstehen. Ein oder mehrere Kontaktstifte sind dabei mit Vorteil hintereinander angeordnet und fluchten mit den Nuten des zweiten Paßelements 7 und definieren so einen Verbindungsplatz des Verbindungsmoduls.

Mit Vorteil sind die Kabelöffnungen 10 oder Reserveöffnungen 12 derart ausgebildet, daß die Codierstecker 20a und 20b durch diese Öffnungen hindurchgeführt und auf die Verbindungsplätze aufgesteckt werden können. Je nach verwendeter Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Codierplatte mit den ersten und zweiten Paßelementen 6 und 7 an einer den Kabelöffnungen 10 oder den Reserveöffnungen 12 gegenüberliegenden Wand des Gehäuses 1 angebracht werden. Die als Kontaktstifte ausgebildeten Kontaktelemente 9 fluchten mit Vorteil mit der Verbindungsstrecke zwischen den Kabelöffnungen 10 oder den Reserveöffnungen 12 und den Nuten des zweiten Paßelements 7.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung befinden sich lochartige dritte Paßelemente 11 im Boden des Gehäuses 1 und sind innerhalb des Gehäuseraums 8 in unregelmäßigen Abständen um die Kontaktelemente 9 herum angeordnet, wodurch sich wiederum eine eineindeutige Codierung und Zuordnung der Codierstecker zu den Verbindungsplätzen ergibt.

Die Verbindungsplätze werden somit entweder durch die lochartigen dritten Paßelemente 11 oder die nut-/federförmigen ersten und zweiten Paßelemente 6 bzw. 7 gebildet, die nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auch in Kombination zusammen im Gehäuseraum 8 angeordnet werden können.

Schließlich können am Verbindungsmodul bzw. am Gehäuse 1 des Verbindungsmoduls weitere integrierte Steckadapter vorgesehen sein, um verschiedene elektrische Module an das Verbindungsmodul anschließen zu können.

Nachdem die Leitungen mit den Codiersteckern durch die Kabelöffnungen 10 bzw. Reserveöffnungen 12 geführt und an den Verbindungsplätzen eineindeutig zugeordnet worden sind, wird das Gehäuse 1 mit einem geeigneten Gehäusedeckel verschlossen und gegebenenfalls mit einer geeigneten Kabelsicherung bzw. Kabelkanalabdeckung für die Zugsicherung der elektrischen Kabel ausgestattet.

Figuren 3a und 3b zeigen dreidimensionale Vorder- und Rückansichten eines erfindungsgemäßen Codiermittels. Dieses Codiermittel besteht mit Vorteil aus einem quaderförmigen Codierstecker 20a, der Steckerkontakte 19 zur Aufnahme der beispielsweise als Kontaktstifte ausgebildeten Kontaktelemente 9 aufweist. Die quaderförmigen Codierstecker 20a weisen darüber hinaus an der den Steckerkontakten 19 gegenüberliegenden Seite Kabeleinführöffnungen 21 auf, in welche ein oder mehrere Kabel eingeführt und mit den Steckerkontakten 19 elektrisch verbunden werden können.

Die Außenwandungen des quaderförmigen Codiersteckers 20a sind mit Vorteil mit entsprechenden Ausnehmungen bzw. Nuten versehen, die als erstes Codierelement 18 dienen. Die als erstes Codierelement 18 ausgebildeten Nuten befinden sich in einem unregelmäßigen Abstand zueinander und parallel zu einer durch die Steckerkontakte 19 und Kabeleinführöffnungen 21 gebildeten Ebene. Gegebenenfalls kann der Codierstecker 20a an der dem ersten Codierelement 18 gegenüberliegenden Seite mit einem zweiten Codierelement 22 ausgestattet sein, das beispielsweise ebenfalls aus Nuten besteht, die nach außen abstehen.

Der Codierstecker 20a kann zusätzliche Richtungselemente 23 aufweisen, die jeweils nur an einer Seite des Codiersteckers 20a angebracht sind. Mit Vorteil bestehen diese Richtungselemente 23 aus längs den Steckerkontakten 19 gerichteten Ausnehmungen, die sich bis etwa zur Mitte des Codiersteckers 20a hin erstrecken. Beim Einstecken des Codiersteckers 20a in den entsprechenden Verbindungsplatz des Verbindungsmoduls greift das erste Codierelement 18 oder das zweite Codierelement 22 in die entsprechenden Paßelemente 6 bzw. 7, die an einer Wand des Gehäuses 1 angebracht sind. Gleichzeitig werden die Kontaktstifte in die Steckerkontakte 19 des Codiersteckers 20a eingeführt, während beispielsweise benachbarte Kontaktstifte in die Richtungselemente 23 eingreifen und dort keine elektrische Verbindung herstellen, sondern für die richtige Zuordnung des Codiersteckers 20a im Verbindungsplatz sorgen. Die nach oben in Richtung des Gehäusedeckels aus dem Codiersteckers 20a ausgeführten Leitungen führen durch die Kabelöffnungen 10 oder Reserveöffnungen 12.

Figuren 4a und 4b zeigen die dreidimensionale Vorder- und Rückansicht einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Hier weist der quaderförmige Codierstecker 20b zapfenförmige dritte Codierelemente 24 auf, die an der die Steckerkontakte 19 aufweisenden Seite des Codiersteckers 20b angebracht sind. Die zapfenförmigen dritten Codierelemente 24 werden beim Einstecken des Codiersteckers 20b in den Verbindungsplatz des Verbindungsmoduls in die lochförmigen dritten Paßelemente 11 im Gehäuseboden des Gehäuses 1 eingeführt. Je nach Anordnung der Zapfen an dem Codierstecker (-boden) 20b kann der Codierstecker 20b entsprechend codiert werden.

Die in den Figuren 3a und 3b gezeigten ersten und zweiten Codierelemente 18 bzw. 22 können auch mit den dritten Codierelementen 24 der Figuren 4a und 4b kombiniert werden. Je nach Anordnung der Nuten der ersten oder zweiten Codierelemente 18 bzw. 22 bzw. je nach Anordnung der Zapfen des dritten Codierelements 24 kann eine entsprechende Codierung des Codiersteckers 20a bzw. 20b erreicht werden.

Mit Vorteil eignet sich das erfindungsgemäße Verbindungsmodul zum Verbinden von 1-7-poligen Leitungen von Brennerkomponenten eines Brenners mit dem den Brenner steuernden bzw. regelnden Feuerungsautomat bzw. mit einem entsprechenden Wäremerzeuger. Die am Verbindungsmodul angebrachten Steckadapter bzw. Anschlußadapter werden mit Steckverbindungen des Feuerungsautomaten oder Steckverbindungen des Wärmeerzeugers verbunden. Der Zündtrafo kann dabei auch über eine Anschlußsockeldirektsteckung angeschlossen werden. Diese Anschlußsockeldirektsteckung kann ebenfalls als Anschlußadapter am Verbindungsmodul integriert ausgeführt sein.


Anspruch[de]
  1. Verbindungsmodul zur elektrischen Verdrahtung mit
    • einem Gehäuse (1) mit einem Gehäuseraum (8) zur Aufnahme von Kontaktelementen (9, 16) und zur elektrischen Verbindung von mindestens einer Leitung mit mindestens einem Anschlußadapter (5),
    • wobei die mindestens eine Leitung mit einem Kontaktelement (9, 16) und die Kontaktelemente (9, 16) mit dem Anschlußadapter (5) elektrisch verbindbar sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    • daß das Gehäuse (1) codierte Verbindungsplätze aufweist, die mit mindestens einem Kontaktelement (9) bestückt sind,
    • daß die mindestens eine Leitung mit Codiermitteln verbunden ist, und
    • daß die Codiermittel den codierten Verbindungsplätzen eindeutig zuordnungsbar sind.
  2. Verbindungsmodul nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,
    • daß die Verbindungsplätze je eine Codiervorrichtung aufweisen, und
    • daß die Codiermittel als Codierstecker (20a, 20b) ausgebildet sind.
  3. Verbindungsmodul nach Anspruch 1 oder 2,

    dadurch gekennzeichnet,
    • daß je ein Codierstecker (20a, 20b) mit einem als Steckplatz ausgebildeten Verbindungsplatz verbindbar ist, und
    • daß die Codierstecker (20a, 20b) Codierelemente (18, 22, 24) aufweisen, die jeweils einer Codiervorrichtung eines Verbindungsplatzes eindeutig zuordnungsbar sind.
  4. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Codierelemente (18, 22, 24) der Codierstecker (20a,20b) in die Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz- und/oder einführbar sind.
  5. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß nut-/federförmige erste und/oder zweite Codierelemente (18, 22) der Codierstecker (20a) in erste und/oder zweite nut-/federförmige Paßelemente (6, 7) der Codiervorrichtung eingreifen.
  6. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß zapfenförmige dritte Codierelemente (24) der Codierstecker (20b) in lochartige dritte Paßelemente (11) der Codiervorrichtung eingreifen.
  7. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Codierstecker (20a, 20b) zusätzliche Richtungselemente (23) aufweisen, in die Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz- und/oder einführbar sind und die Richtung des Codiersteckers (20a, 20b) bestimmen.
  8. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Codierstecker (20a, 20b) Steckerkontakte (19) aufweisen, die mit den Kontaktelementen (9) des Verbindungsplatzes einen elektrischen Kontakt herstellen.
  9. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Codierstecker (20a, 20b) mindestens eine Kabeleinführöffnung (21) aufweisen, in die die elektrische Leitung einführbar und mit den Steckerkontakten (19) elektrisch verbindbar ist.
  10. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß das Gehäuse (1) einen Steckadapter (2, 3, 4, 13) zum Anschluß elektrischer Module aufweist.
  11. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Paßelemente (6, 7, 11) der Codiervorrichtung im Gehäuseraum (8) derart angeordnet sind, daß die Codierstecker (20a, 20b) nebeneinander anschließend zu liegen kommen und die Leitungen durch Kabelöffnungen (10) des Gehäuses (1) führber sind.
  12. Verbindungsmodul nach Anspruch 11,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Richtungselemente (23) der Codierstecker (20a, 20b) ineinander greifen und eine vorbestimmte Reihenfolge der Codierstecker (20a, 20b) definieren.
  13. Codierstecker für ein Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Codierstecker (20a, 20b) Codierelemente (18, 22, 24) aufweisen, die jeweils einer Codiervorrichtung des Verbindungsmoduls eindeutig zuordnungsbar sind.
  14. Codierstecker nach Anspruch 13,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Codierelemente (18, 22, 24) derart mechanisch geformt sind, daß diese nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip der Codiervorrichtung eindeutig zuordnungsbar sind.






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