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Homokinetisches Weitwinkelgelenk insbesondere für die Landwirtschaft - Dokument DE10000633C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10000633C2 21.03.2002
Titel Homokinetisches Weitwinkelgelenk insbesondere für die Landwirtschaft
Anmelder Berger, Heinrich, 54634 Bitburg, DE
Erfinder Berger, Heinrich, 54634 Bitburg, DE
DE-Anmeldedatum 10.01.2000
DE-Aktenzeichen 10000633
Offenlegungstag 09.08.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.03.2002
IPC-Hauptklasse A01B 71/06
IPC-Nebenklasse A01B 59/04   F16D 3/30   
Zusammenfassung Weitwinkelgelenk, insbesondere für den Einsatz in der Landwirtschaft, mit großem Winkeleinschlag, einem nach außen abgedichteten Gehäuse zur Verhinderung des Eindringens von Dreck, Staub und Wasser und zur Lagerung von Schmierstoffen für die laufende Ölversorgung der Zentrierscheibe, der Kugelköpfe und der entsprechenden Lager in den Rohrabschnitten mit den gabelförmigen Zapfwellenanschlüssen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein homokinetisches Weitwinkelgelenk nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Verschiedene Weitwinkelgelenke sind bekannt.

Gemäß der DE 36 36 194 C1 erfolgt die Zentrierung der beiden Gelenke, wie bekannt, durch eine Zentrierscheibe, die beidseitig in ihrer Führung durch hochwertige Scheiben begrenzt wird. Es ist bekannt, daß bei dieser Anordnung des Weitwinkelgelenkes, Staub und Feuchtigkeit negativ einwirken.

Die hochwertigen beidseitigen Scheiben verlängern die Nutzungsdauer.

Gemäß der DE 42 37 504 C2 sind keine Reibflächen zwischen Außengehäuse und Zentrierscheibe vorhanden, Staub und Feuchtigkeit können ins Gehäuse eindringen. Ferner wird ein relativ großer Gelenkwellenschutz benötigt.

Gemäß der DE 39 21 242 C1 handelt es sich um ein Doppelgelenk mit geringerem Winkeleinschlag als ein Weitwinkelgelenk. Im Zentrum dieses Doppelgelenkes befindet sich einerseits ein Kugelzapfen in starrer Verbindung mit der Außengabel, anderseits als Gegenstück befindet sich im Zentrum gegenüber dem Kugelzapfen eine hutförmige Fassung ebenfalls in Verbindung mit der Außengabel.

Beim Aufbau dieses Gelenkes werden bereits Kugelzapfen und hutförmige Fassung vereint. Jede Bewegung der Außengabeln ergibt eine neue Winkeleinstellung. Ein Gummischlauch in Verbindung mit einem Schmiernippel bringt beim Abschmieren Fett in die hutförmige Fassung. Bei jeder Umdrehung der Zapfwelle verändert sich die Lage des Schlauches. Staub und Fett können eindringen.

Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, ein preiswertes Weitwinkelgelenk mit großem Winkeleinschlag zu erstellen, mit einem nach außen abgedichtetem Gehäuse zur Verhinderung des Eindringens von Dreck und Staub, und zur Lagerung von Schmierstoffen für die Versorgung der Zentrierscheibe, der Kugelköpfe und der acht Lager in den entsprechenden Rohrabschnitten.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile, bestehen insbesondere darin, daß an Abschmieren der Reibungsflächen im Weitwinkelgelenk mit dem eingelagerten Fett oder Öl, wie in einem Getriebegehäuse, konstant, erfolgt.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht dann, daß bei genauer Anordung der Lager, im Zusammenwirken mit den Kugeln (1), wie beim Patentanspruch 1 beschrieben, bei jeder Bewegung der Zapfwellenanschlüsse (14) die Stabenden (4) ohne Änderung des Winkels und der Lange weiterhin im Zapfwellenanschluß (14) einsitzen, daher keine Abschmierung benötigen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben:

Fig. 1 Weitwinkelgelenk in Mittel-Stellung

Fig. 2 Weitwinkelgelenk bei ca. 85° in Arbeitsstellung

Bei Fig. 1 ergeben die Mittellinien der Führungsstäbe 2 eine Gerade.

Die Zentrierscheibe 8 steht in Mittelstellung ebenso der Zapfwellenanschluß mit gabelförmiger Verlängerung.

Bei Fig. 2 ergeben die Mittellinien der Führungsstäbe 2 einen Arbeitswinkel von 85°.

Die Zentrierscheibe 8 befindet sich in der weitesten Entfernung von der Mittellinie.

Das Stabende 4 befindet sich in der selben Position zum Zapfwellenanschluß wie bei Fig. 1.

Die Kugel (1) sitzt in einer ringförmigen Halterung (5) mit eingesetztem Simmering (6), ferner umfaßt die Kugel (1) den Führungsstab (2) dicht und fest. Bei der Montage wird diese Einheit zuletzt von außen in das Gehäuse (7) eingesetzt, wobei ein Formring mit Außengewinde oder eine Schweißnaht zum Gehäuse den Abschluß bildet und einen festen Halt ermöglicht. Die Kugel (1) mit Führungsstab (2) kann als eine Einheit auf Drehautomaten hergestellt werden.

Um das notwendige Drehvermögen von 45° des Rohrabschnittes (12) zu erreichen, kann es notwendig sein, den Abstand der Lager (13) zum Mittelpunkt der Kugel (1) zu vergrößern, dabei wird der Querschnitt des Rohrabschnittes (12), ohne Nachteil, eine längliche Form erhalten.

Das Gehäuse (7) weist zu den Lagern (11) Bohrungen auf, die beim Rotieren des Weitwinkelgelenkes sich mit Schmierstoffen füllen.

Die Fliehkraft drückt diese Stoffe dann in die Lager (11). Ausgehend von diesen vier Lagern (11) kann durch Bohrungen in der Wandung des Rohrabschnittes (12) auch bei den vier Lagern (13) eine Abschmierung erfolgen. Bezugszeichenliste 1 Kugel

2 Führungsstab

3 Kugelkopf

4 Stabende

5 Ringförmige Halterung für Kugel 1

6 Simmering

7 Gehäuse

8 Zentrierscheibe

9 Schweißnaht

10 Schmiernippel-Ansatz

11 Lager 2x

12 Rohrabschnitt

13 Lager 2x

14 Zapfwellenanschluß mit gabelförmiger Verlängerung


Anspruch[de]
  1. 1. Homokinetisches Weitwinkelgelenk, insbesondere für den Einsatz in der Landwirtschaft zur Übertragung der Schlepperkraft auf Anhänge- und Anbaugeräte, bestehend aus zwei gegenüberliegenden Gelenken mit kugelförmigen Enden an Führungsstäben, welche Verlängerungen der Wellenanschlußstücke darstellen, wobei die kugelförmigen Enden bei einer Zentrierscheibe einfassen, dadurch gekennzeichnet,

    daß jeder Führungsstab (2) von einer Kugel (1) dicht und unbeweglich umfaßt wird, wobei die Kugel (1), drehbar in einer ringförmigen Halterung (5) mit einem einsitzenden Simmering (6) in einer Fassung eines Gehäuses (7) gelagert ist, die mittels eines angepaßten Formrings mit Außengewinde oder mittels Schweißnaht dort einen festen Sitz hat,

    daß das Gehäuse (7) über eine Zentrierscheibe (8) die beiden Gelenke miteinander verbindet, so daß ein dichtes Gehäuse (7) für Schmierfette oder Fett-Ölgemische entsteht,

    daß jeder Führungsstab (2) vom Gehäusemittelpunkt weg gerichtet ein verlängertes Stabende (4) besitzt, das locker mit begrenzter Bewegungsfreiheit in einem Zapfwellenanschluß (14) einsitzt,

    wobei ein Rohrabschnitt (12) mit zwei Lagerpaaren (11, 13) die Verbindung des Gehäuses (7) mit einem Zapfwellenanschluß (14) übernimmt und die Lagerpaare (11, 13) so am Rohrabschnitt (12) angeordnet sind, daß jedes Lager (11, 13) den gleichen Abstand zum Mittelpunkt der zugehörigen Kugel (1) hat und die Verbindungslinien zwischen den Lagerpaaren durch den Mittelpunkt der Kugel (1) verläuft und dabei im Winkel von 90° auf die Mittellinie des Führungsstabes (2) trifft.
  2. 2. Homokinetisches Weitwinkelgelenk nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (12) rund oder kantig sein kann.
  3. 3. Homokinetisches Weitwinkelgelenk nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Lager des Lagerpaares (13) zum Mittelpunkt der Kugel (1) größer sein kann, als der Abstand des Lagerpaares (11) zum Mittelpunkt der Kugel (1) und das Drehvermögen des Rohrabschnittes (12) um das Lagerpaar (11) zu jeder Seite 45° beträgt.
  4. 4. Homokinetisches Weitwinkelgelenk nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) zu den Lagern (11) Bohrungen aufweist zur Führung des Fett-Ölgemisches, das sich stets im Gehäuse (7) befindet, ferner kann eine Weiterführung von den Lagern (11) durch Bohrungen in der Wandung des Rohrabschnittes (12) zu den Lagern (13) erfolgen.






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