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Hydraulische Motorbremse - Dokument DE10041961A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10041961A1 21.03.2002
Titel Hydraulische Motorbremse
Anmelder Volvo Compact Equipment GmbH, 54329 Konz, DE
Erfinder Scheid, Edmund, 54439 Saarburg, DE;
Klopp, Peter, 54316 Pluwig, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 25.08.2000
DE-Aktenzeichen 10041961
Offenlegungstag 21.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.03.2002
IPC-Hauptklasse B60T 10/04
Zusammenfassung Eine hydraulische Motorbremse, mit einer von einem Motor angetriebenen Pumpe für das hydraulische Medium, ist dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts der Pumpe ein hydraulisches Wegeventil angeordnet ist, das in Antwort auf ein Signal den Strom des hydraulischen Mediums gegen Widerstand zu einem Sammelbehälter oder zur Arbeitshydraulik leitet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Motorbremse, mit einer von einem Motor angetriebenen Pumpe für das hydraulische Medium.

Erdbewegungsmaschinen, wie beispielsweise Radlader, benötigen zum Hangabwärtsfahren ein hohes Bremsmoment, insbesondere beim Mitführen von schweren Anbaugeräten oder hoher Nutzlast. Dabei besteht die Gefahr, den Antriebsmotor und andere Antriebskomponenten, wie z. B. die Hydrostat-Pumpe oder den Hydrostat-Motor, zu überdrehen.

Zur Abhilfe dienen Motorbremsen, wie sie beispielsweise aus der EP 0 747 577 A1 bekannt sind. Dabei wird ein Steuerventil geschlossen, wenn der Bremsmodus gewählt wird. Hydrauliköl wird unter Druck durch Ventile in ein Sammelbecken geleitet.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine einfache und dennoch wirkungsvolle hydraulische Motorbremse zur Verfügung zu stellen.

Diese Aufgabe wird durch eine hydraulische Motorbremse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß ist stromabwärts der Pumpe ein hydraulisches Wegeventil angeordnet, das in Antwort auf ein Signal den Strom des hydraulischen Mediums gegen Widerstand zu einem Sammelbehälter oder zur Arbeitshydraulik leitet.

Vorteilhaft ist dazu stromabwärts des hydraulischen Wegeventils ein Überdruckventil oder eine Drossel angeordnet.

Das Überdruckventil oder die Drossel können auch in das hydraulische Wegeventil integriert sein.

Das angesprochene Signal kann ein drehzahlabhängiges Signal des Motors sein, kann aber auch durch Schließen eines elektrischen Schalters erzeugt werden.

Als wesentliches Element sorgt das hydraulische Wegeventil dafür, daß in Neutralstellung das Hydrauliköl von der Pumpe frei zu Arbeitshydraulik durchfließen kann. Bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl jedoch oder bei Betätigen eines Schalters wird das Wegeventil so geschaltet, daß das Öl beispielsweise durch ein Überdruckventil oder eine Drossel strömt und aufgeheizt wird. Anschließend fließt das Öl in den Tank oder zur Arbeitshydraulik. Die Fahrzeugräder werden über die Pumpe und den Antriebsmotor gebremst.

Die Erfindung beruht somit auf dem Prinzip, daß die Bewegungsenergie des Fahrzeuges in die Aufheizung des Hydrauliköls umgewandelt wird.

Im folgenden soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung der hydraulischen Motorbremse nach der Erfindung; und

Fig. 2 eine Detaildarstellung mit Pumpe und hydraulischem Wegeventil mit integrierter Drossel oder Überdruckventil.

In Fig. 1 ist stromabwärts einer Pumpe 1 ein hydraulisches Wegeventil 2 angeordnet, das so geschaltet ist, daß es das Hydrauliköl zur Arbeitshydraulik durchläßt. Wenn nun ein Schalter 5 geschlossen wird, schaltet das hydraulische Wegeventil 2 so, daß das Hydrauliköl von der Pumpe 1 zur Drossel 3 geleitet wird, wo es sich erwärmt. Das Hydrauliköl kann dann zur Arbeitshydraulik oder in einen Behälter 4 fließen. Als Alternative oder in Ergänzung kann das hydraulische Wegeventil 2 auch durch einen Drehzahlsignalgeber 7 des Motors 6 betrieben werden, der auch die Pumpe 1 antreibt.

Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung des hydraulischen Wegeventils 2 mit integrierter Drossel.

Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein. BEZUGSZEICHENLISTE 1 Pumpe

2 Hydraulisches Wegeventil

3 Überdruckventil, Drossel

4 Sammelbehälter

5 Schalter

6 Motor

7 Drehzahlsignalgeber


Anspruch[de]
  1. 1. Hydraulische Motorbremse, mit einer von einem Motor angetriebenen Pumpe für das hydraulische Medium, dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts der Pumpe (1) ein hydraulisches Wegeventil (2) angeordnet ist, das in Antwort auf ein Signal den Strom des hydraulischen Mediums gegen Widerstand zu einem Sammelbehälter (4) oder zur Arbeitshydraulik leitet.
  2. 2. Hydraulische Motorbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts des hydraulischen Wegeventils (2) ein Überdruckventil (3) oder eine Drossel angeordnet sind.
  3. 3. Hydraulische Motorbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische Wegeventil (2) ein Überdruckventil oder eine Drossel integriert sind.
  4. 4. Hydraulische Motorbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal ein drehzahlunabhängiges Signal des Motors ist.
  5. 5. Hydraulische Motorbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal durch Schließen eines elektrischen Schalters (5) erzeugt wird.






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