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Dokumentenidentifikation DE69705500T2 28.03.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0878994
Titel BORDSEITIGE REINIGUNGS- UND BEHANDLUNGSVORRICHTUNG, INSBESONDERE FÜR EINE TRAUBENERNTEMASCHINE
Anmelder New Holland Braud S.A., Coex, FR
Erfinder ORLIAC, Jacques, F-33270 Bouliac, FR
Vertreter Patentanwälte Wallach, Koch & Partner, 80339 München
DE-Aktenzeichen 69705500
Vertragsstaaten DE, ES, FR, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 03.02.1997
EP-Aktenzeichen 979024296
WO-Anmeldetag 03.02.1997
PCT-Aktenzeichen FR9700205
WO-Veröffentlichungsnummer 9728679
WO-Veröffentlichungsdatum 14.08.1997
EP-Offenlegungsdatum 25.11.1998
EP date of grant 04.07.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.03.2002
IPC-Hauptklasse A01D 46/28

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine landwirtschaftliche Maschine, insbesondere auf eine Traubenerntemaschine, von der Art, die ein motorgetriebenes Fahrgestell auf Rädern, einen Erntekopf und eine bordseitige Wasch- und Reinigungsvorrichtung aufweist.

Wenn als Beispiel Traubenerntemaschinen bekannter Art betrachtet werden, so weisen diese ein Fahrgestell mit einem Motorantrieb, einen Hydraulikkreis und Räder auf Stelzführungen sowie einen Fahrerstand und einen Erntekopf auf, der Schütteleinrichtungen, die zum Bewirken eines Herunterfallens der Trauben dienen, Einrichtungen zum Auffangen und zur Weiterbeförderung der Trauben und Einrichtungen zur Speicherung der weitertransportierten Trauben aufweist. Die Veröffentlichungen FR-B-2 151 642 und FR-A-2 605 487 beschreiben Maschinen dieser Art.

Diese landwirtschaftlichen Maschinen weisen eine Besonderheit dahingehend auf, daß es sich um Maschinen handelt, die zum Fahrbetrieb in einem Gelände vorgesehen sind, das in den meisten Fällen verschmutzt oder staubig ist, und die Weinbeeren ernten, die zur Gärung bestimmt sind und bei denen man eine große Reinheit zum Erntezeitpunkt wünscht, und deren Arbeitsbedingungen bei der Weinlese Fremdkörper erzeugen, die häufig sehr kleine Abmessungen aufweisen.

Im Ergebnis ruft das Schütteln oder Schlagen das gleichzeitige Herabfallen von Blättern und anderen Rebenteilen hervor. Diese Teile werden im wesentlichen durch die Ventilatoren/Zerkleinerungseinrichtungen angesaugt, die sie in einen Abfallzustand reduzieren und sie werden ausgestoßen.

Weiterhin ruft die Traubenernte mit Traubenerntemaschinen das Platzen der Weinbeeren hervor, wodurch ein großer Teil der Maschine und insbesondere der Erntekopf mit Zucker verschmutzt wird.

Der ausgeworfene Abfall und alle die anderen weggeschleuderten Fremdkörper haben die Neigung, auf diesem Zuckerüberzug festgehalten zu werden, der wie ein Kleber wirkt.

Das Fahrgestell selbst ist wie bei allen landwirtschaftlichen Maschinen sehr häufig eine Stelle, an der große Mengen an Schmutz festgehalten werden.

Die Betreiber sind daher gezwungen, die Maschine ein- oder sogar zweimal pro Tag oder mehr zu reinigen, wenn die Maschine Tag und Nacht arbeitet.

Diese Notwendigkeit ergibt sich weiterhin aus der Tatsache, daß es fast unmöglich ist, mechanische Maßnahmen an der Maschine vorzunehmen, wenn diese über ihre gesamte Oberfläche verklebt ist, und sei es nur für die Überprüfung des einwandfreien Zustandes der Bauteile. Die Ansammlung von mehreren Zuckerschichten, insbesondere dann, wenn die Maschine Betriebsunterbrechungszeiten aufweist, kann die Fehlfunktionen bestimmter Elemente und eine vorzeitige Abnutzung bestimmter empfindlicher beweglicher Teile hervorrufen.

Vom organoleptischen und hygienischen Standpunkt scheint es kritisch, bestimmte Ansammlungen von Trauben zuzulassen, die in den verborgenen Ecken des Traubenerntekreises in der Traubenerntemaschine faulen.

Im allgemeinen erweist sich die Wartung und die Reinigung derartiger hochentwickelter Maschinen als erforderlich, weil einige bewegliche Teile in dem Erntekopf im Ergebnis empfindlich sind und mit sehr hohen Takt frequenzen arbeiten.

Der Zucker darf nicht die Betriebsweise bestimmter Organe behindern, wie z. B. der Schüttel- oder Schlagvorrichtungen, die notwendigerweise gelenkig angeordnet sind, oder der Fördervorrichtungen, die Keilen, Förderbänder, gelenkig befestigte Schuppen oder Becher aufweisen, oder der Gehäuse und der Schutzverkleidungen aus Kunststoff.

Es ist weiterhin bekannt, daß in der Landwirtschaft und insbesondere im Weinbaubereich Unternehmer existieren, die einen Maschinenpark, insbesondere Traubenemtemaschinen besitzen und deren Geschäft darin besteht, als Leistung die Traubenernte mit hoher Reinheit mit Hilfe dieser Maschine anzubieten.

Eine derartige Arbeitsleistung kann gegenüber einem neuen Kunden nicht mit einer Maschine angeboten werden, die von einem vorhergehenden Arbeitseinsatz mit Zucker und Abfällen bedeckt ist.

Dies führt damit ebenfalls zu regelmäßigen Reinigungsvorgängen.

Man stößt damit auf mehrere einzelne Probleme, die nachfolgend genannt sind, ohne notwendigerweise eine Einteilung hinsichtlich ihrer Bedeutsamkeit vorzunehmen.

Das erste Problem ergibt sich aus der Tatsache, daß die Maschine sehr schwierig zugängliche Ecken aufweist, was es für den Betreiber erforderlich macht, auf die Maschine zu steigen und diese zu durchqueren.

Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Tatsache, daß viele empfindliche Punkte, die Verbindungsstellen und andere Schutzbälge und Verkleidungen umfassen, die Verwendung von Reinigungsvorrichtungen mit hohem Druck von 100 bar und mehr ausschließen.

Hinzu kommt, daß diese Art von Reinigungsvorrichtung die Neigung hat, die Verschmutzung weiterzubewegen, weil, obwohl die mechanische Leistung ohne Zweifel das Lösen der Schmutzteilchen und Abfälle und das Überführen des Zuckers in Lösung ermöglicht, das abgestrahlte Wasservolumen sehr klein ist und keine ausreichende Gesamtreinigung sicherstellt.

Diese Reinigungsvorgänge sind weiterhin einer zeitlichen Einschränkung unterworfen, weil sich diese Maschinen über sehr kurze Zeitperioden rentieren müssen und die Betriebsdauern so lang wie möglich sein müssen, wodurch Unterbrechungen zur Wartung beschränkt werden. Es ist daher nicht sinnvoll, Zeit für die Reinigung zu verschwenden.

Es ist andererseits bekannt, daß die Schmierung der Gelenke und anderer rotierender oder beweglicher Teile allgemein durch eine bordseitige Zentraleinheit mit einer periodischen, vollständig automatisierten Auslösung erreicht wird, die an den Schmierstellen eine vorgegebene Menge an Schmiermittel injiziert. Diese Art der automatischen Schmierung nimmt bei diesen Maschinen mehr und mehr zu.

Es müssen weitere Beschränkungen in Betracht gezogen werden, wie z. B. das gleichzeitige Vorhandensein von elektrischen Steckverbindungen und Wasser in einem möglicherweise zu waschenden Bereich, oder der Druck und die Durchflußmenge an der Wasserversorgungsstelle, die sich von einer Stelle zur anderen ändern können.

Es sind tatsächlich zwischen 3 und 5 m³ Wasser erforderlich, wenn ein Betreiber eine Traubenerntemaschine reinigen will, um nur einen Anhaltspunkt zu geben.

Die erforderliche Zeit läßt sich leicht aus der Austritts-Durchflußmenge der Reinigungsvorrichtung und der vorstehend genannten Wassermenge von mehreren m³ ableiten.

Selbst bei Durchflußmengen von 100 l pro Minute erreicht man sehr schnell eine Dauer von mehreren zehn Minuten.

Entsprechend besteht die vorliegende Erfindung darin, einen vollständig autonomen, auf der Maschine bordseitig vorgesehenen Leitungskreis vorzuschlagen, der lediglich einen Vorratsbehälter, der das erforderliche Wasservolumen enthält, oder eine Speisestelle mit großer Durchflußmenge erfordert, d. h. einen kleinen Querschnitt und einen hohen Druck oder einen großen Querschnitt und einen kleinen Druck oder noch einen großen Querschnitt und einen großen Druck.

Dieser Leitungskreis ermöglicht eine sehr schnelle Reinigung bei gleichzeitigem Schutz der empfindlichen Elemente und stellt eine Einwirkung auf bestimmte präzise Punkte sicher.

Die Betriebsweise kann vollständig automatisiert und mit sehr kurzen Zyklusdauern programmiert werden.

Der Leitungskreis kann hinsichtlich seiner Betätigungsvorgänge mit den Zyklen der Schmierung koordiniert werden.

Man versteht in der folgenden Beschreibung unter "Spülen" die verschiedenen Phasen der Vorreinigung, Reinigung und des abschließenden eigentlichen Spülens.

Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung eine landwirtschaftliche Maschine, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.

Insbesondere sind die Spüldüsen im oberen Teil der Maschine angeordnet und umfassen Strahlaufbrecheinrichtungen, die im Autrittsstrahl angeordnet sind, so daß eine Besprengung hervorgerufen wird, wobei die Rohrleitung, von denen diese Spüldüsen abzweigen, eine große Durchflußmenge aufweist.

Die Ablösedüsen sind jeweils auf die schwierig zugänglichen und der Ansammlung unterworfenen Stellen der Maschine gerichtet, unabhängig davon, wie die Höhe der Maschine ist, an der sie angeordnet sind, wobei die Rohrleitung, von der diese Ablösedüsen abzweigen, eine kleine Durchflußmenge aufweisen.

Gemäß einem weiteren Merkmal weisen die Wasserspeiseeinrichtungen eine bordseitig vorgesehene Pumpe mit großer Durchflußmenge und Einrichtungen zur Verbindung mit einer Wasserstelle sowie wahlweise ein flexibles Rohr auf, das mit einem Pumpenkorb derart versehen ist, daß man das Wasser direkt aus einem Vorratsbehälter pumpen kann.

Es ist weiterhin ein Anschlußkeis für die Reinigung des Fahrgestells vorgesehen.

Die Vorrichtung ist gemäß dieser weiterentwickelten Ausführungsform mit einer Programmiervorrichtung zur Steuerung der verschiedenen Zyklen und der verschiedenen Leitungskreise ausgerüstet, um die Arbeit des Fahrers zu erleichtern. Gemäß einer Verbesserung weist die Vorrichtung Einrichtungen zur Injektion von Behandlungsprodukten, insbesondere von bakteriziden und/oder fungiziden Produkten in das Speisewasser ein.

In den Zeichnungen ist in den verschiedenen Figuren eine spezielle und bevorzugte, nicht einschränkende Ausführungsform gezeigt.

Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Traubenerntemaschine.

Die Fig. 2 zeigt einen Leitungskreis, der bordseitig vorgesehen sein kann, und

die Fig. 3 zeigt eine Ansicht einer Ausführungsform einer Düse zur Besprengung, wie sie verwendet wird.

In Fig. 1 ist eine Traubenerntemaschine gezeigt, die ein Fahrgestell 10, das auf Rädern 12 befestigt ist, die im allgemeinen alle mit Hilfe von Hydraulikmotoren angetrieben werden, und einen Erntekopf 14 aufweist, von dem die Schüttel- oder Schlageinrichtungen 16 zu sehen sind.

Diese Maschine umfaßt neben einem wahlweise vorgesehenen Fahrerstand 18 einen Motor mit seinem zugehörigen Hydraulikkreis 20, Überführungseinrichtungen 22 sowie Zwischenlagervorrichtungen 24 für die Weintrauben, die mit einer Verteilungseinrichtung 26 in der Lagervorrichtung ausgerüstet sind, im vorliegenden Fall einer Förderschnecke 28.

Das Ziel ist die Reinigung einer derartigen Maschine und der Gesamtheit der Elemente, die mit den Trauben in Berührung kommen.

Es ist erforderlich, den Zucker in Lösung zu bringen, die Pulpe und die Verschmutzungen abzulösen und alle diese Verunreinigungen abzuführen.

Zunächst weist in der in Fig. 2 gezeigten Weise die Vorrichtung gemäß der Erfindung einen flexiblen Schlauch 32 auf, der an seinem Ende mit einem Pumpenkorb 34 versehen ist. Dieser flexible Schlauch weist weiterhin eine Verbindungskupplung 36 auf, die mit einem unter Druck stehenden Wasseranschluß des Wasserleitungsnetzes verbindbar ist.

Eine Pumpe 38 ermöglicht die Einleitung des Wassers mit einem vorgegebenen Druck in den Leitungskreis 40 der Waschvorrichtung gemäß der Erfindung.

Der Leitungskreis 40 umfaßt einen ersten Spülkreis 42, dessen Öffnung durch ein Ventil 44, im vorliegenden Fall ein Elektroventil, gesteuert ist, und einen zweiten Kreis 46 zum Ablösen der Rückstände, dessen Öffnung durch ein Ventil 48, ebenfalls ein Elektroventil bei dieser Ausführungsform, gesteuert ist.

Der erste Spülkreis 42 umfaßt Spüldüsen 50, die mit einer Rohrleitung 52 mit ausreichendem Durchmesser verbunden sind, um eine große Durchsatzmenge zu liefern. Diese Düsen sind im oberen Teil des Erntekopfes derart angeordnet, daß die Ausströmung und die Besprühung die gesamten Innen- und Außenoberflächen abdecken.

Andererseits haben diese Düsen (50) spezielle Eigenschaften, und eine Ausführungsform ist in Fig. 3 gezeigt.

Eine derartige Düse hat eine Öffnung 54 mit großem Querschnitt und erzeugt einen Strahl 56 mit großer Durchsatzmenge mit dem Druck des Kreises 42 und damit mit dem Druck der Pumpe 38. Dieser Strahl wird durch eine Strahlaufbrecheinrichtung 58 aufgebrochen, und obwohl die Durchsatzmenge bei einem hohen Zufuhrdruck hoch ist, ergibt sich jedoch nur ein der Schwerkraft entsprechender Druck beim Auftreffenl auf die Elemente der Maschine.

Der zweite Kreis 46 umfaßt Ablösedüsen 62, die zur Anordnung an schwierig zugänglichen Stellen oder an Stellen vorgesehen sind, an denen sich vorzugsweise eine Ansammlung ergibt.

Der Strahl dieser Ablösedüsen 62 hat einen wesentlich gezielteren Aufprall. Diese Ablösedüsen können über die gesamte Höhe der Maschine verteilt sein.

Im Ergebnis besteht ihre Aufgabe ausschließlich im Ablösen und Reinigen einer lokalisierten Zone und damit zur Bewegung der Verunreinigungen an eine besser zugängliche Stelle, wobei es jedoch das Wasser des ersten Kreises mit großer Durchsatzmenge ist, die die auf diese Weise abgelösten Verschmutzungen von der Oberseite der Maschine nach unten hin bewegt, wobei jede neue Verunreinigung vermieden wird.

Die Reinigungsschritte können mit Hilfe einer Programmiereinrichtung 64 programmiert werden, die die Elektroventile und das Inbetriebsetzen der Pumpe steuert.

Eine derartige Programmiereinrichtung kann weiterhin mit einem automatischen Schmiersystem verbunden sein, wobei sie dann die Auslösung einer speziellen Schmierfolge nach der Reinigung und vor der erneuten Inbetriebsetzung bewirkt.

Es ist verständlich, daß bei einem großen Druck und einer großen Durchsatzmenge in den Rohrleitungen der ersten und zweiten Kreise der Reinigungsvorgang nur kurze Zeit dauert, weil das große Wasservolumen von mehreren m³ sehr schnell verbraucht wird und in gezielter Weise verteilt wird, ohne daß irgendwelche Beeinträchtigungen hervorgerufen werden.

Es kann weiterhin ein nicht dargestellter Zusatzkreis vorgesehen sein, der von der in Fig. 2 vorgeschlagenen Art ist, wobei dieser Kreis zur Reinigung der Zusatzelemente, Räder, Fahrgestell, Verglasungen und des Motors dient.

Ein derartiger Kreis wird nur wahlweise in Betrieb gesetzt, wenn die Arbeitsbedingungen dies erforderlich machen, beispielsweise aufgrund von Schmutz und Staub.

Ein derartiger Kreis umfaßt in gleicher Weise zwei Kreise, einen ersten Spülkreis und einen zweiten Ablösekreis.

Auf diese Weise kann die verbrauchte Menge an Wasser verringert werden, wenn nur der Erntekopf zu reinigen ist, ohne daß die Außenflächen besonders schmutzig sind. Die Pumpe wird in vorteilhafter Weise mechanisch von dem Motor oder durch die Hydraulik der Maschine angetrieben so daß diese vollständig autonom ist.

Ein weiterer nicht vernachlässigbarer Vorteil der Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß es möglich ist, in den Kreis ein flüssiges fungizides oder bakterizides Behandlungsmittel während einer vorgegebenen Reinigung zu injizieren, weil die Vorschriften hinsichtlich der Hygienebedigungen mehr und mehr schärfer werden.

Weil der Leitungskreis bordseitig vorgesehen ist, reicht es aus, eine Stichleitung mit einer kalibrierten Venturidüse vorzusehen, die eine Dosierung und das Ansaugen einer gewünschten Menge des Produktes in Abhängigkeit von der Wasserdurchsatzmenge ermöglicht.

Der Einbau der verschiedenen Düsen sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch der Positionierung hängt von den Modellen der Maschine und ihren speziellen Ausgestaltungen ab, wobei die Auslegung des Kreises im Bereich des Fachmannes liegt.


Anspruch[de]

1. Landwirtschaftliche Maschine, insbesondere Traubenerntemaschine von der Art, die ein motorgetriebenes Fahrgestell (10) auf Rädern (12) und einen Erntekopf (14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine bordseitige Reinigungsvorrichtung insbesondere zur Beseitigung von Zucker und der Pulpe aufweist, der bzw. die sich auf der Maschine ansammelt, wobei die Vorrichtung Wasserzufuhreinrichtungen (30, 38), zumindest einen ersten (42) und einen zweiten Kreis (46) umfaßt, wobei der erste einen Spülkreis bildende Kreis eine Rohrleitung (52) mit Sprühdüsen (50) mit geringem Ausgangsdruck und großer Durchsatzmenge umfaßt, während der zweite Kreis, der ein Ablösekreis ist, eine Rohrleitung mit Ablösedüsen (62) mit wesentlich geringerer Durchsatzmenge und wesentlich größerem Druck als die Spüldüsen aufweist.

2. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spüldüsen (50) im oberen Teil der Maschine angeordnet sind und Strahlaufbrecheinrichtungen (58) aufweisen, die in den Austrittsstrahl (56) derart eingesetzt sind, daß eine Besprühung hervorgerufen wird, und daß die Rohrleitung (52), von der die Spüldüsen abzweigen, eine große Durchsatzmenge aufweist.

3. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablösedüsen (62) auf schwierig zugängliche und der Ansammlung unterworfene Punkte der Maschine unabhängig von der Höhe gerichtet sind, an der sich diese Punkte befinden, wobei die Rohrleitung, von der die Ablösedüsen (62) abzweigen, eine kleine Durchsatzmenge aufweist.

4. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserspeiseeinrichtungen eine Pumpe (38) mit großer Durchsatzmenge, die bordseitig angeordnet ist, und Verbindungseinrichtungen (32, 34 und 36) mit einer Wasserversorgungsstelle umfassen.

5. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserspeiseeinrichtungen weiterhin einen flexiblen Schlauch (32) aufweisen, der mit einem Pumpenkorb (24) derart versehen ist, daß das Wasser direkt aus einem Vorratsbehälter gepumpt werden kann.

6. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung einen Zusatzkreis für die Reinigung des Fahrgestells aufweist.

7. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung eine Programmiereinrichtung (34) zur Steuerung der unterschiedlichen Zyklen und der verschiedenen Kreise aufweist.

8. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung Einrichtungen zur Injektion von Behandlungsprodukten, insbesondere von bakteriziden und/oder fungiziden Produkten in das Speisewasser aufweist.







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