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Dokumentenidentifikation EP1042732 04.04.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1042732
Titel VORRICHTUNG ZUM ZÄHLEN VON IN EINER SCHUPPENFORMATION GEFÖRDERTEN GEGENSTÄNDEN
Anmelder Ferag AG, Hinwil, CH
Erfinder MAEDER, Conrad, Carl, CH-8340 Hinwil, CH
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 59803237
Vertragsstaaten CH, DE, DK, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 29.12.1998
EP-Aktenzeichen 989609821
WO-Anmeldetag 29.12.1998
PCT-Aktenzeichen CH9800558
WO-Veröffentlichungsnummer 9935612
WO-Veröffentlichungsdatum 15.07.1999
EP-Offenlegungsdatum 11.10.2000
EP date of grant 27.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.04.2002
IPC-Hauptklasse G06M 7/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zählen von in einer Schuppenformation angeordneten flexiblen, flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der EP-A-0 408 490 bekannt. Eine in Förderrichtung mit Fördergeschwindigkeit angetriebene, als Bandförderer ausgebildete Fördereinrichtung ist dazu bestimmt, Gegenstände in einer Schuppenformation, in welcher jeder Gegenstand auf dem vorauslaufenden aufliegt, in einem Systemtakt zu fördern. Unterhalb der Fördereinrichtung ist eine Zähleinrichtung angeordnet, mit einem in Förderrichtung verlaufenden Führungsmittel, an dem ein Schlitten frei verschiebbar gelagert ist. Der Schlitten ist mittels eines Antriebs auf den Systemtakt abgestimmt in und entgegen der Förderrichtung hin- und her bewegbar, wobei die Geschwindigkeit in Förderrichtung mindestens in einem Abschnitt des Führungsmittels grösser als die Fördergeschwindigkeit ist, um ein am Schlitten angeordnetes Kontaktelement mit der Hinterkante des jeweils an der Zähleinrichtung vorbeibewegten Gegenstandes in Anlage zu bringen. -Die Relativbewegung zwischen dem Gegenstand und dem Schlitten veranlasst das Kontaktelement sich aus dem Förderbereich zu bewegen und dadurch ein Sensorelement anzusteuern, um ein Signal an einen Zähler abzugeben. Um auf jeden Fall eine Beeinflussung der Lage des betreffenden Gegenstandes durch das Kontaktelement zu vermeiden, ist ein Andrückelement vorgesehen, welches die Gegenstände mitnahmefest gegen das Förderband drückt. Um das Zählen von in unregelmässigen zeitlichen Abständen geförderten Gegenständen zu ermöglichen, wird eine Groberkennung der Gegenstände vorgenommen und dementsprechend das Kontaktelement in unregelmässigen zeitlichen Abständen akiviert.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemässe Vorrichtung zu schaffen, die bei einfachem Aufbau das genaue Zählen auch von in unregelmässigen Abständen anfallenden Gegenständen gewährleister.

Diese Aufgabe wird mit einer gattungsgemässen Vorrichtung gelöst, die die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufweist.

Der jeweils mit einem Kontaktelement zusammenwirkende Gegenstand wird mittels eines zusammen mit dem Kontaktelement angetriebenen Mitnahmeelements in Förderrichtung verschoben. Dadurch kann jeder Gegenstand, auch wenn die Gegenstände in einer unregelmässigen Schuppenformation anfallen, nur ein einziges Mal mit dem Kontaktelement zusammenwirken, was auf einfache Art und Weise zu einer äusserst genauen Zählung führt. Die Bewegung des Kontakt- und Mitnahmeelements braucht somit nicht auf einen Systemtakt abgestimmt zu sein, Bedingung ist, dass die Frequenz, mit welcher diese Elemente zyklisch in Förderrichtung bewegt werden, mindestens gleich gross ist wie die maximale Frequenz, mit welcher die Gegenstände anfallen können. Auch das Zählen von Druckereipro-dukten mit Vorfalz bietet keine Probleme. Aus der Information des Zeitpunktes und des Ortes am Ende des Verschiebens mittels des Mitnahmeelements ist auch die genaue Lage des Gegenstandes auf der Fördereinrichtung bekannt, was für die Weiterverarbeitung von Bedeutung sein kann. Die Vorrichtung ist bestens geeignet, Schuppenformationen zu verarbeiten, in welchen die Gegenstände jeweils auf dem vorauslaufenden oder jeweils auf dem nachlaufenden Gegenstand aufliegen.

Bevorzugte Ausbildungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen rein schematisch:

Fig. 1
in Seitenansicht eine erste Ausbildungsform der Vorrichtung zu einem Zeitpunkt, bei welchem sich ein Schlitten der Zähleinrichtung mit einem Kontakt- und einem Mitnahmeelement in einer stromaufwärts gelegenen Ausgangsposition befindet;
Fig. 2
in gleicher Darstellung wie Fig. 1 die dort gezeigte Vorrichtung mit dem Schlitten in stromabwärts liegender Endposition;
Fig. 3
in Seitenansicht und gegenüber Fig. 1 vergrössert einen Teil der dort gezeigten Vorrichtung;
Fig. 4
in gleicher Darstellung wie Fig. 3 die Vorrichtung mit einem unterschiedlich ausgebildeten Mitnahmeelement;
Fig. 5
in Seitenansicht eine zweite Ausbildungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung mit dem Schlitten in der stromaufwärts gelegenen Ausgangsposition;
Fig. 6
in gleicher Darstellung wie Fig. 5 die dort gezeigte Vorrichtung mit dem Schlitten in stromabwärts gelegener Endposition; und
Fig. 7
gegenüber Fig. 6 vergrössert einen Teil der dort gezeigten Vorrichtung.

Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Vorrichtung weist eine als Bandförderer ausgebildete Fördereinrichtung 10 auf, die in Förderrichtung F mit der Fördergeschwindigkeit v1 angetrieben ist. Sie ist dazu bestimmt, flexible flächige Gegenstände 12, beispielsweise dünne Druckereiprodukte, in einer Schuppenformation S zu fördern, in welcher jeder Gegenstand 12 auf dem jeweils nachlaufenden aufliegt. Die im hinteren Endbereich 14' der Gegenstände 12 gelegene Hinterkante 14 ist somit in Richtung gegen oben freiliegend. In der gezeigten Schuppenformation S sind die Gegenstände 12 derart angeordnet, dass die Distanz zwischen den Hinterkanten 14 aufeinanderfolgender Gegenstände einem zulässigen minimalen Abstand A entspricht. Üblicherweise ist der Abstand zwischen den Hinterkanten 14 aber grösser als dieser minimale Abstand A und insbesondere kann er bei einer unregelmässigen Schuppenformation stark variieren.

Oberhalb der Fördereinrichtung 10 ist eine Zähleinrichtung 16 angeordnet. Sie weist eine in Förderrichtung F verlaufende, ein Führungsmittel 18 bildende Führungsschiene 18' auf. An dieser ist ein Schlitten 20 frei beweglich gelagert. Er ist über eine Stange 22 mit einem als Zylinder-Kolbenaggregat 24 ausgebildeten Antrieb 24' verbunden. Der Antrieb 24' ist dazu bestimmt, den Schlitten 20 von einer in der Fig. 1 mit ausgezogenen Linien und in der Fig. 2 mit gestrichelten Linien angedeuteten, stromaufwärts gelegenen Ausgangsposition 26 in Förderrichtung F in eine in der Fig. 2 mit ausgezogenen Linien angedeutete, stromabwärts gelegene Endposition 28 und wieder zurück zyklisch zu bewegen. Der Hub H dieser Bewegung ist kleiner als der zulässige minimale Abstand A zwischen den Hinterkanten 14 aufeinanderfolgender Gegenstände 12. Die Geschwindigkeit v, mit welcher der Schlitten 20 in Förderrichtung F bewegt wird, ist mindestens in einem Abschnitt des Führungsmittels 18 grösser als die Fördergeschwindigkeit v1. Im vorliegenden Fall ist das Zylinder-Kolbenaggregat 24 derart gesteuert, dass es in beiden Bewegungsrichtungen in einem kurzen Beschleunigungsabschnitt auf die Geschwindigkeit v beschleunigt, im obengenannten Abschnitt sich mit wenigstens annähernd konstanter Geschwindigkeit v bewegt und in einem anschliessenden Verzögerungsabschnitt, der wiederum verglichen mit dem oben genannten Abschnitt sehr kurz ist, zum Stillstand abbremst.

Die Frequenz f, mit welcher der Schlitten 20 mittels des Antriebs 24' hin- und herbewegt wird, ist mindestens gleich gross wie die höchste Frequenz, mit welcher die Gegenstände 12 anfallen können, welche durch den Quotienten aus der Fördergeschwindigkeit v1 und dem zulässigen minimalen Abstand A gegeben ist. Die Frequenz f ist mit Vorteil etwa 1,2 bis 4 mal so gross, wie die durch diesen Quotienten definierte Frequenz.

Am Schlitten 20 ist mit seinem einen Ende ein bügelartig geformtes, selbstfedernd ausgebildetes Kontaktelement 30 befestigt. Sein freies Ende verläuft annähernd rechtwinklig zur von der Fördereinrichtung 10 bestimmten Förderebene. Mit dem diesseitigen Endbereich ragt es in Richtung gegen die Fördereinrichtung 10 über den Schlitten 20 vor und ist dazu bestimmt, mit dem freien Ende an der der Zähleinrichtung 16 zugewandten Flachseite 12' der Gegenstände 12 unter kleiner Federvorspannung anzuliegen und zu gleiten.

Am Schlitten 20 ist weiter mit seinem einen Ende ein ebenfalls selbstfedernd ausgebildetes und bügelartig geformtes Mitnahmeelement 32 befestigt. In seinem freien Endbereich weist es ein Hakenelement 34 auf, das dazu bestimmt ist, mit seinem freien Ende unter Federvorspannung ebenfalls an der Flachseite 12' der Gegenstände 12 anzuliegen und entlang dieser zu gleiten. Wie dies aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, ist das Kontaktelement 30 in seiner Ruhelage 36 bezüglich dem Hakenelement 34 in Förderrichtung F gesehen vorlaufend. In Kontaktlage, die in Fig. 2 und in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet ist, befindet sich das Kontaktelement 30 in Förderrichtung gesehen beim Mitnahmeelement 32 und liegt mit einem an ihm befestigten Kontaktstück 38 an einem am Schlitten 20 befestigten Gegenkontaktstück 38' an. Das Kontaktstück 38 und das Gegenkontaktstück 38', ein Sensorelement 39 bildend, sind über Leitungen 40 mit einem Zähler 42 verbunden. Infolge der Mitnahme der Gegenstände 12 durch das Mitnahmeelement 32 muss das Kontaktelement 30 nicht in Richtung von der Fördereinrichtung 10 weg zurückweichen.

Bei der in der Fig. 3 gezeigten Ausbildungsform des Hakenelements 34 ist dessen Mitnahmefläche 44 eben ausgebildet, während bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausbildungsform die Mitnahmefläche 44 des Hakenelements 34 gebogen ist, so dass der freie Endbereich des Hakenelements 34, in Förderrichtung F gesehen, gegen vorne zeigend, dem betreffenden Gegenstand 12 jeweils von der Hinterkante 14 her untergreifen und somit in das Hakenelement 34 hineinheben kann. In Ruhelage 36 befindet sich das Kontaktelement 30 - in Förderrichtung - bei der Spitze des Mitnahmeelements 32, in Kontaktlage 36 beim Hakengrund.

Bezüglich der Führungsschiene 18' ortsfest ist eine Referenzwalze 46 frei drehbar gelagert. Um sie ist ein Band 48 geführt, das weiter um eine Walze 50 verläuft, die bezüglich der Referenzwalze 46 stromaufwärts und in einem grösseren Abstand als die Referenzwalze 46 zur Fördereinrichtung 10 angeordnet ist. Das Band 48 bildet zusammen mit der Fördereinrichtung 10 einen Einlauf für die Schuppenformation S und verhindert die Mitnahme von Gegenständen 12 durch Reibung, wenn ein Gegenstand 12 vom Hakenelement 34 erfasst und in Förderrichtung F verschoben wird. Zu diesem Zweck ist die Referenzwalze 46 stromaufwärts in kleinem Abstand zum Mitnahmeelement 32 in Ausgangsposition 26' angeordnet.

Auch bei der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausbildungsform ist die Fördereinrichtung 10 als Bandförderer ausgebildet und dazu bestimmt, die Gegenstände 12 in einer Schuppenformation S, in welcher jeder Gegenstand 12 auf dem jeweils nachlaufenden aufliegt, in Förderrichtung F mit Fördergeschwindigkeit v1 zu fördern. Oberhalb der Fördereinrichtung 10 befindet sich die Zähleinrichtung 16 mit der die Führungsmittel 18 bildenden Führungsschiene 18'. Der an dieser gelagerte Schlitten 20 ist über die Stange 22 mit dem Zylinder-Kolbenaggregat 24 verbunden, das als Antrieb 24' den Schlitten 20 in genau gleicher Art und Weise antreibt, wie weiter oben im Zusammenhang mit der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausbildungsform beschrieben.

Am Schlitten 20 ist das Kontaktelement 30 befestigt. Es ist als Federzunge ausgebildet, die mit ihrem freien Einstechende 52 in Förderrichtung F gerichtet und dazu bestimmt ist, unter Federvorspannung an der Flachseite 12' der Gegenstände 12 anzuliegen und entlang diesen zu gleiten. Auf der der Fördereinrichtung 10 abgewandten Seite des Kontaktelements 30 ist ein Sensorelement 54 angeordnet. Es ist ebenfalls federzungenartig ausgebildet, mit dem stromaufwärts gelegenen Ende am Schlitten 20 befestigt und in seinem stromabwärts gelegenen Endbereich abgekröpft. Im Bereich der Abkröpfbiegung liegt das Sensorelement 54 am Kontaktelement 30 an und bildet zusammen mit dem einstechendseitigen Endbereich des Kontaktelements 30 einen Einlauf für die Hinterkante 14 der Gegenstände 12. Das Sensorelement 54 wird vom Kontaktelement 30 abgehoben, wenn das Kontaktelement 30 in den Gegenstand 12 oder zwischen zwei Gegenstände 12 einsticht und dabei Teile des Gegenstandes 12 bzw. den vorlaufenden Gegenstand 12 in dessen hinteren Endbereich 14' untergreift, wie dies die Fig. 6 und 7 zeigen. Das Kontaktelement 30 bildet ein elektrisches Kontaktstück 38, das mit dem vom Sensorelement 54 gebildeten Gegenkontaktstück 38' zusammenwirkt. Das Kontaktelement 30 und das Sensorelement 54 sind ebenfalls über Leitungen 40 mit einem Zähler 42 verbunden.

Stromaufwärts der Abkröpfung des Sensorelements 54 ist direkt am Kontaktelement 30 ein Mitnahmeelement 32' befestigt, das in Richtung gegen den Schlitten 20 vom Kontaktelement 30 zungenartig absteht und über das Sensorelement 54 vorsteht. Es ist dazu bestimmt, mit seiner Mitnahmefläche 44 an der Hinterkante 14 eines sich zwischen dem Kontaktelement 30 und Sensorelement 54 befindlichen Gegenstandes 12 anzulegen und in Förderrichtung F zu verschieben.

Die Vorrichtung funktioniert wie folgt. Der Schlitten 20 wird mittels des Antriebs 24' in und entgegen der Förderrichtung F mit einer höheren Frequenz f angetrieben als die Gegenstände 12 anfallen. Dabei gleiten bei der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausbildungsformen das Hakenelement 34 des Mitnahmeelements 32 und das freie Ende des sich in Ruhelage 36 befindenden Kontaktelements 30 und bei der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausbildungsform das Kontaktelement 30 entlang der Flachseite 12' eines Gegenstandes 12. Infolge der Relativbewegung zwischen dem in Förderrichtung F geförderten Gegenstand 12 und dem entgegen der Förderrichtung F bewegten Schlitten 20 laufen das Hakenelement 34 und Kontaktelement 30 ab dem Gegenstand 12 bei dessen Hinterkante 14 ab und kommen auf die Flachseite 12' des nachfolgenden Gegenstandes 12 zur Anlage. Beim nachfolgenden Hub des Schlittens 20 in Förderrichtung F holt der Schlitten 20 den betreffenden Gegenstand 12 wieder auf und wird bei der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausbildungsform das Kontaktelement 30 von der Hinterkante 14 des Gegenstandes in die Kontaktlage 36' bewegt und bei der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausbildungsform das Sensorelement 54 vom Kontaktelement 30 abgehoben. Das dabei erzeugte Signal kann vom Zähler 42 zur Zählung ausgewertet werden. Das Mitnahmeelement 32, 32' nimmt dann bei der Weiterbewegung des Schlittens 20 in Förderrichtung F den betreffenden Gegenstand 12 mit. Am Ende eines Arbeitshubs wird der Schlitten 20 abgebremst, wobei dann der Gegenstand 12 von der Fördereinrichtung 10 mit Fördergeschwindigkeit v1 weitergefördert und der elektrische Kontakt bei der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausbildungsform wiederum geöffnet und bei der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausbildungsform geschlossen wird. Auch dieses Signal eignet sich zur Auswertung durch den Zähler 42. Insbesondere kann in Kenntnis der entsprechenden Lage des Schlittens 20 zu einem bestimmten Zeitpunkt der genaue Ort des Gegenstandes 12 bestimmt werden, was für die Weiterverarbeitung von Bedeutung sein kann.

Dieser Vorgang wiederholt sich für jeden Gegenstand. Jeder Gegenstand wird aus dem Wirkbereich der Zähleinrichtung 16 verschoben und kann deshalb nur ein einziges Mal den Zähler beeinflussen.

Die in der Fig. 4 gezeigte Ausbildungsform des Hakenelements 34 hat bezüglich der in der Fig. 3 gezeigten Ausbildungsform den Vorteil, dass verhindert wird, dass nur das Hakenelement 34 aber nicht das Kontaktelement 30 von einem Gegenstand 12 ablaufen kann, weil in Förderrichtung F gesehen das freie Ende des Hakenelements 34 und des Kontaktelements 30 auf gleicher Höhe angeordnet sind.

Es ist auch denkbar, bei einer Ausbildungsform des Kontaktelements 30 gemäss den Fig. 5 bis 7 das Kontaktelement 30 bei seinem freien Ende mit einem Reflektor zu versehen und das Sensorelement als Lichtquelle-Lichtsensorelement auszubilden, das am Schlitten 20 oder ortsfest bei der stromabwärts gelegenen Endposition 28 des Reflektors angeordnet sein kann.

Die Vorrichtung eignet sich auch zum Zählen von Gegenständen, die in einer Schuppenformation anfallen, in welcher jeder Gegenstand auf dem vorauslaufenden aufliegt. Dazu wird die Zähleinrichtung spiegelbildlich zu den gezeigten Ausführungsformen unterhalb der Fördereinrichtung F derart angeordnet, dass das Kontaktelement und Mitnahmeelement über die Förderebene vorstehen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Zählen von in einer Schuppenformation angeordneten flexiblen, flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten, mit einer in Förderrichtung (F) mit Fördergeschwindigkeit (v1) angetriebenen, zum Fördern der Gegenstände (12) bestimmten Fördereinrichtung (10) und einer Zähleinrichtung (16) mit einem Kontaktelement (30) und einem mit diesem zusammenwirkenden Sensorelement (39,54), einem wenigstens annähernd in Förderrichtung (F) verlaufenden Führungsmittel (18) für das Kontaktelement (30) und einem Antrieb (24'), welcher das Kontaktelement (30) zumindest in einem Abschnitt des Führungsmittels (18), bezogen auf die Förderrichtung (F), mit einer grösseren Geschwindigkeit (v) als die Fördergeschwindigkeit (v1) bewegt und mit einem hinteren Bereich (14') jedes an der Zähleinrichtung (16) vorbeigeförderten Gegenstandes (12) zum Zusammenwirken bringt, wobei das Sensorelement (39,54) beim Zusammenwirken des Kontaktelements (30) mit einem Gegenstand (12) ein Signal an einen Zähler (42) abgibt, gekennzeichnet durch ein mittels des Antriebs (24') zusammen mit dem Kontaktelement (30) bewegtes Mitnahmeelement (32,32'), das dazu bestimmt ist, an der Hinterkante (14) des jeweils mit dem Kontaktelement (30) zusammenwirkenden Gegenstandes (12) zur Anlage zu gelangen und diesen in Förderrichtung (F) zu verschieben.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnahmeelement (32') am Kontaktelement (30) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (30) in Ruhelage (36), in Förderrichtung (F), bezüglich des Mitnahmeelements (32) vorlaufend angeordnet und vom jeweiligen Gegenstand (12) entgegen der Förderrichtung (F) federnd bis zum Mitnahmeelement (32) zurückdrängbar ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, gekennzeichnet durch einen am Führungsmittel (18) geführten, mit dem Antrieb (24') verbundenen Schlitten (20), an dem das Kontaktelement (30) und das Mitnahmeelement (32) angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen am Führungsmittel (18) geführten, mit dem Antrieb verbundenen Schlitten (20), an dem das Kontaktelement (30) befestigt ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (30) federnd und zungenartig ausgebildet, mit seinem freien Einstechende (52) in Förderrichtung (F) gerichtet und dazu bestimmt ist, in Förderrichtung (F) in den Gegenstand oder zwischen zwei aufeinanderfolgende Gegenstände (12) einzustechen.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz (f) mit welcher das Kontaktelement (30) und Mitnahmeelement (32, 32') angetrieben sind, wenigstens gleich gross, vorzugsweise 1,2 bis 4 mal so gross ist wie der Quotient aus der Fördergeschwindigkeit (v1) und einem zulässigen minimalen Abstand (A) zwischen den Hinterkanten (14) aufeinanderfolgender Gegenstände (12).
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in Förderrichtung (F) gemessene Strecke, in der das Einstechelement zwischen zwei Gegenstände (12) in Eingriff bringbar ist, kleiner ist als der zulässige minimale Abstand (A) zwischen den Hinterkanten (14) aufeinanderfolgender Gegenstände (12).
Anspruch[en]
  1. Apparatus for counting flexible flat objects arranged in an overlapping formation, especially printed products, having a conveying device (10) which is driven at conveying speed (v1) in the conveying direction and intended to convey the objects (12), and having a counting device (60) with a contact element (30) and a sensor element (39, 54) interacting therewith, having a guide means (18), extending at least approximately in the conveying direction (F), for the contact element (30), and having a drive (24') which moves the contact element (30), at least in one section of the guide means (18), referred to the conveying direction (F), at a higher speed (v) than the conveying speed (v1) and brings said contact element into interaction with a rear region (14') of each object (12) conveyed past the counting device (16), the sensor element (39,54) emitting a signal to a counter (42) when the contact element (30) interacts with an object (12), defined by a catch element (32,32') which is moved together with the contact element (30) by means of the drive (24') and is intended to come into contact with the rear edge (14) of the object (12) respectively interacting with the contact element (30) and to displace said object in the conveying direction (F).
  2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the catch element (32') is arranged on the contact element (30).
  3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the contact element (30), when in the rest position (36), is arranged so as to extend forward in the conveying direction (F) in relation to the catch element (32), and can be forced back resiliently by the respective object (12), counter to the conveying direction (F), as far as the catch element (32).
  4. Apparatus according to Claim 1 or 3, characterized by a slide (20) which is guided on the guide means (18), is connected to the drive (24') and on which the contact element (30) and the catch element (32) are arranged.
  5. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized by a slide (20) which is guided on the guide means (18), is connected to the drive and on which the contact element (30) is fixed.
  6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the contact element (30) is of resilient and tongue-like design, is oriented with its free insertion end (52) in the conveying direction (F) and is intended to be inserted in the conveying direction (F) into the object or between two successive objects (12).
  7. Apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the frequency (F) with which the contact element (30) and catch element (32,32') are driven is at least equal to, preferably 1.2 to 4 times as high as, the quotient of the conveying speed (v1) and a permissible minimum distance (A) between the rear edges (14) of successive objects (12).
  8. Apparatus according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the distance measured in the conveying direction (F) in which the insertion element can be brought into engagement between two objects (12) is less than the permissible minimum distance (A) between the rear edges (14) of successive objects (12).
Anspruch[fr]
  1. Dispositif pour compter des objets plats, flexibles, disposés en une formation en nappe ou écailles, en particulier des produits d'imprimerie, avec un dispositif de transport (10) entraîné dans la direction de transport (F), à la vitesse de transport (v1), pour véhiculer les objets (12), et avec un dispositif de comptage (16) muni d'un élément à contact(30) et d'un élément formant capteur (39, 54) coopérant avec celui-ci, avec un moyen de guidage (18), s'étendant au moins à peu près dans la direction de transport (F), pour l'élément de contact (30) et un dispositif d'entraînement (24'), déplaçant l'élément de contact (30) au moins en un tronçon du moyen de guidage (18), par rapport à la direction de transport (F), à une vitesse (v) supérieure à la vitesse de transport (v1) et provoquant une coopération avec une zone arrière (14') de chaque objet (12) transporté, passant sur le dispositif de comptage (16), l'élément formant capteur (39, 54), lors de la coopération de l'élément de contact (30) avec un objet (12), fournissant un signal à un compteur (42), caractérisé par un élément d'entraînement (32, 32'), déplacé au moyen du dispositif d'entraînement (24') conjointement avec l'élément de contact (30), élément d'entraînement conçu pour venir en appui sur l'arête arrière (14) de chaque objet (12) coopérant avec l'élément de contact (30) et déplacer celui-ci dans la direction de transport (F).
  2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'entraînement (32') est disposé sur l'élément de contact (30).
  3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de contact (30), en position de repos (36), est disposé, dans la direction de transport (F), à l'avant par rapport à l'élément d'entraînement (32) et est susceptible d'être ramené élastiquement jusqu'à l'élément d'entraînement (32), de façon élastique, dans la direction inverse de la direction transport (F), par l'objet (12) respectif.
  4. Dispositif selon la revendication 1 ou 3, caractérisé par un chariot (20) guidé sur le moyen de guidage (18), relié au dispositif d'entraînement (24'), chariot sur lequel sont disposés l'élément de contact (30) et l'élément d'entraînement (32).
  5. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un chariot (20) relié au dispositif d'entraînement, guidé sur le moyen de guidage (18), chariot sur lequel l'élément de contact (30) est fixé.
  6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de contact (30) est réalisé de façon élastique et du genre d'une languette, en étant orienté dans la direction de transport (F) par son extrémité d'enfichage (52) libre et conçu pour venir s'enficher, dans la direction de transport (F), dans l'objet ou bien entre deux objets (12) se suivant.
  7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la fréquence (f) à laquelle l'élément de contact (30) et l'élément d'entraînement (32, 32') sont entraînés est au moins égale à, de préférence est de 1,2 à 4 fois, la valeur du quotient formé à partir de la vitesse de transport (v1) et d'un espacement minimal (A) admissible entre les arêtes arrière (14) d'objets (12) se suivant.
  8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le parcours, mesuré dans la direction de transport (F), dans lequel l'élément d'enfichage est susceptible d'être mis en prise entre deux objets (12) est de dimension inférieure à l'espacement minimal (A) admissible entre les arêtes arrière (14) d'objets (12) se suivant.






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