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Dokumentenidentifikation DE69330867T2 11.04.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0605928
Titel Konsumenteneinrichtung mit erklärendem Text sowie extrasprachlicher Signalisation bei deren Betätigung und reversibles Wechseln zwischen diesen beiden
Anmelder Koninklijke Philips Electronics N.V., Eindhoven, NL
Erfinder De Vet, Johannes Henricus Maria, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
Kemp, Johannes Antonius Maria, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
Van Deemter, Conelis Jacobus, NL-5656 AA Eindhoven, NL
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69330867
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.12.1993
EP-Aktenzeichen 932036890
EP-Offenlegungsdatum 13.07.1994
EP date of grant 04.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.04.2002
IPC-Hauptklasse H04B 1/00
IPC-Nebenklasse G11B 33/10   

Beschreibung[de]
BEREICH DER ERFINDUNG

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronisch gesteuerte Konsumenteneinrichtung mit einer Anzahl vom Benutzer betätigbarer Betätigungselemente um in Reaktion auf eine Betätigung eines betreffenden Betätigungselementes die genannte Einrichtung aus einem aktuellen Zustand in einen Bestimmungszustand zu bringen, und zwar entsprechend einer aktuellen Zustand-Betätigungskombination des genannten aktuellen Zustandes und der Betätigung, und ebenfalls mit Audio-Ausgangsmitteln zum Liefern eines Audiosignals in Bezug auf die genannte aktuelle Zustand-Betätigungskombination. Eine Konsumenteneinrichtung ist eine Einrichtung zum Leisten bestimmter Dienste zu einem im Allgemeinen unerfahrenen Benutzer und umfasst, ist aber nicht beschränkt auf eine Einrichtung zur Audio- und/oder Videounterhaltung, einen Spielcomputer, eine Einrichtung zum Reinigen von Geschirr, von Wäsche, von Kraftwagen, Bodenbelag und andere Eigentümer, eine Umweltregeleinrichtung für die Wohnung, einen Wagen und viele andere. In einem etwas beschränkteren Sinne ist es eine Einrichtung aus einem oder mehreren örtlichen Gegenständen, die allein oder in Kombination dem allgemeinen Benutzer einen Dienst leistet. Ein Beispiel einer derartigen Einrichtung ist bekannt aus US-A-4 464 124, worin eine auf Band basierte Einrichtung zum Leisten eines Dienstes an einen Benutzer beschrieben wird. Fragen über ein zu erlernendes Thema werden aus einem Band ausgelesen, ebenso wie codierte Angaben der richtigen Antworten. Die bekannte Einrichtung umfasst Betätigungselemente entsprechend den genannten codierten Angaben und in Abhängigkeit einer Betätigung eines dieser Elemente wird entweder eine Reaktion auf eine richtige Antwort oder eine Reaktion auf eine falsche Antwort aus dem band ausgelesen und dem Benutzer hörbar mitgeteilt.

Die heutigen Einrichtungen enthalten eine zunehmende Anzahl Steuerelemente, die mit einer zunehmenden Anzahl von Hand, von Fuß, mit der Stimme betätigter Betätigungselemente oder Fernbedienungen und andere Mechanismen. Dadurch hat die Anzahl vorgesehener Zustand-Betätigungskombinationen ebenfalls wesentlich zugenommen. Es wurde gefunden, dass dadurch ein Benutzer, der in Bezug auf die betreffende Einrichtung unerfahren ist, viele Betätigungsfehler machen wird und sich oft nicht die Mühe gibt, sich in allen betreffenden Funktionalitätsmerkmalen der Einrichtung zu vertiefen. Es wurde bereits vorgeschlagen, die betreffende Betätigung mit einer bestimmten Erläuterung zu ergänzen, insbesondere, wenn die Einrichtung für Audio- und/oder Videounterhaltung bestimmt ist, weil die zugeordneten Audio- und/oder Videoausgangskanäle inhärent an der Einrichtung sind. Wenn nun die Erläuterung an dem Videoschirm angeboten wird, ist man geneigt, diese zu übersehen oder sie ist unverständlich. Wenn gesprochen, entsteht nach gewisser Zeit die Neigung, die "Störung" nicht zu beachten. Dennoch zeigt es sich, dass Rückkopplung zu dem Benutzer vorteilhaft ist, was auf ungeeignete Weise die Beendigung der Signalisation für die Zukunft bedeuten würde.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist nun u.a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen mit einer geeigneten Menge an Rückkopplung, wodurch in Abhängigkeit von der aktuellen Situation gewählt werden kann zwischen einem ausführlichen Kommentar und einer bestimmten, aber nicht übertriebenen spezifischen Audio-Signalisation. Dazu weist, entsprechend einem der Aspekte, die Erfindung das Kennzeichen auf, dass die genannten Audio- Ausgangsmittel gegenüber wenigstens einer derartigen Hilfs-Elementkombination eine zweigliedrige Operabilität haben, um in einer oberen Gliederung ein erläuterndes gesprochenes Ausgangssignal zu liefern und in einer unteren Gliederung ein nicht gesprochenes Ausgangssignal zu liefern, wobei die genannte Einrichtung weiterhin einen Umschaltmechanismus aufweist zum selektiven und reversiblen Schalten zwischen den genannten zwei Gliederungen. Auf diese Art und Weise ist das Umschalten nicht endgültig, sondern kann umgekehrt werden. Insbesondere könnte ein unerfahrener Benutzer eine ausgesprochene Rückkopplung brauchen, während ein erfahrener Benutzer nur ein ziemlich unspezifischen Signal braucht, wie ein "Piepsen" oder ein "Bumm"-Geräusch. Nachstehend werden einige solcher Geräusche beschrieben.

Auf vorteilhafte Weise haben die genannten Audio-Ausgangsmittel die genannte zweigliedrige Operabilität ausschließlich in Bezug auf eine vorhandene Zustand-Betätigung-Kombination, die eine fehlerhafte Betätigung in dem aktuellen Zustand darstellt. Insbesondere bei einer fehlerhaften Betätigung könnte der Unwissende eine bestimmte Führung brauchen, beispielsweise beim Ausprobieren in einem Geschäft. Im tagtäglichen Gebrauch könnte die aufwendige Erläuterung als langweilig empfunden werden. In dem Fall könnte die Einrichtung mit der extrasprachlichen Audiosignalisation betrieben werden. Dennoch könnte in denjenigen Fällen, in denen es noch eine bestimmte Ungewissheit gibt, der Benutzer den erläuternden Audio- Kommentar als ziemlich natürlich und als eine Quelle nützlicher Information empfinden.

Auf vorteilhafte Weise ist der genannte Umschaltmechanismus in wenigstens einer Richtung des genannten Umschaltens automatisch betreibbar. Die Einrichtung selber würde, entsprechend einer bestimmten geeigneten Strategie, "wissen" wann der erläuternde Kommentar nicht länger nützlich wäre, oder sollte andererseits neu installiert werden.

Auf alternative Weise wird der genannte Umschaltmechanismus in wenigstens einer Richtung des genannten Umschaltvorgangs über eine bestimmte durch den Benutzer durchgeführte Betätigung aktiviert. Ein Beispiel zum Wiederherstellen des erläuternden Kommentars könnte mit der "Hilfe"-Taste erfolgen. Die beiden Arten zum Umschalten lassen sich verschiedenartig kombinieren. Eine Richtung könnte automatisch sein und die andere könnte handmäßig sein, oder eine Richtung oder beide Richtungen könnten automatisch sein und die handmäßig betätigte Umschaltung Seitean-Seite.

Auf vorteilhafte Weise kann eine Einrichtung eine standardisierte Audio-Ausgangsfunktionalitätsmode haben, und weiterhin vorübergehende Fenstermittel zum unter Ansteuerung der Lieferung des genannten erläuternden Kommentars eine vorübergehend heruntergehenden Steuerung einer aktuellen Lautstärke der genannten standardisierten Audio-Funktionalitätsmode zu liefern, und zwar zugunsten des genannten erläuternden Kommentars. Dadurch wäre beispielsweise beim Zuhören einer Rundfunkaussendung der erläuternde Audio-Kommentar besser verständlich. Das Profil des Fensterphänomens kann verschiedenartig sein, wie dies nachstehend noch näher erläutert wird.

Mehrere weitere vorteilhafte Aspekte der vorliegenden Erfindung werden in abhängigen Patentansprüchen beschrieben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Einrichtung, wobei die Erfindung verkörpert werden kann,

Fig. 2 eine Vorderansicht einer Konsumenten-Audio-Einrichtung,

Fig. 3 ein elementäres Diagramm einer drei-Zustände-Einrichtung,

Fig. 4 ein Steuer-Flussdiagramm, wobei die Erfindung hervorgehoben worden ist,

Fig. 5 eine Erläuterung der jeweiligen Aspekte der zeitlichen Fenstertechnik.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

In vorhergehenden Patentveröffentlichungen EP-A1-0 580 211, entsprechend US Serial 09/089.959 (PHN 14.124 = Speacop I) sind bereits mehrere Aspekte einer Konsumenteneinrichtung, zu denen die Erfindung hinzugefügt werden kann, nicht aber die vorliegende Erfindung selber, beschrieben worden. Die früheren Veröffentlichungen bezogen sich auf das Abbilden bestimmter Tasten eines untergebenen Moduls zu der Hauptmodul einer Mehrfach-Moduleinrichtung. Dadurch konnte die Gesamtzahl an Betätigungselemente dadurch verringert werden, dass es von den untergebenen Modulen nur wenige gab, manchmal sogar nur ein Stück. In dem Fall war die Erläuterung der Tastenfunktionalität sichtbar, was seine Schwächen hatte, wie oben bereits erläutert. Nachstehend wird der allgemeinere Ausdruck "Betätigungselement" benutzt, was Drucktasten und andere Tasten wie Wippschalter umfasst, aber auch Drehknöpfe, Schieber, Weichtasten auf einem Berührungspult und dergleichen, und solche Betätigungselemente, die sich auf einer Fernbedienung befinden. Nun kann die vorliegende Erfindung, obschon nützlich bei einer derartigen dargestellten Mehrfach-Moduleinrichtung, ebenfalls angewandt werden bei einem Mehrfach-Moduleinrichtung ohne die obengenannte Darstellung, oder sogar bei einer Ein-Moduleinrichtung sogar in einer derartigen Umgebung, die, von einem ergonomischen Gesichtspunkt aus gesehen, weniger fortschrittlich ist, verringert die vorliegende Erfindung die Belastung des Benutzers. Zur besseren Beurteilung wird zunächst ein Teil der oben stehenden Beschreibung hierin importiert.

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Einrichtung, worin die vorliegende Erfindung verkörpert werden kann, und Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht eines Konsumenten-Audio-Einrichtung, beide aus einer als Bezugsmaterial bezeichneten Beschreibung. Die Einrichtung nach Fig. 1 umfasst insbesondere ein Hauptmodul 20 und weitere Module 44, 46, 48. Diese Module sind mit Hilfe eines Steuernetzwerkes 56 miteinander verbunden, wobei dieses Netzwerk ein serieller Einkanalbus sein kann, der eine Mehrmasterorganisation unterstützt. Die Erfindung bezieht sich aber nicht insbesondere auf die Funktionalität des Verbindungsnetzwerkes. Das Hauptmodul ist mit mehreren Steuerbetätigungselementen oder Knöpfen 22 bis 36 versehen, einschließlich des Aktivierungsknopfes 22, eines Wiedergabefeldes 38, einer zentralen Steuereinheit 40 und einer Benutzerfunktionalitätseinheit 42. Die anderen Module haben je einen einzigen Aktivierungsknopf 50, 52, 54. Weder deren Steuereinheiten, noch deren Benutzerfunktionalitätseinheiten sind dargestellt. Betätigung der betreffenden Aktivierungsknöpfe 22, 50-54 wird detektiert durch das örtliche Steuermodul und danach wird über das Netzwerk 56 eine Aktivierungsnachricht geschickt: dies beendet den aktiven Zustand der anderen Module. Wenn das Hauptmodul 20 aktiviert wird, werden den Knöpfen 24 bis 36 bestimmte Funktionen zugeordnet. Auf diese Funktion kann durch Betätigung des betreffenden Knopfes zugegriffen werden. Jeder Knopf hat seine Funktionalität, dargestellt durch eine Wiedergabeandeutung. Dabei kann es sich um ein beleuchtetes Ikon auf dem betreffenden Knopf handeln oder um ein Zeichen, ein Piktogramm oder einen Buchstaben, auf dem Knopf oder in der Nähe desselben gedruckt. Zugriff kann die Art der Wiedergabe ändern, und zwar durch Steigerung der Lichtstärke, Änderung der Wiedergabefarbe, durch Blinken oder auf eine andere Art und Weise. Eine andere Art und Weise der Wiedergabe erfolgt mit Hilfe eines Softwaregesteuerten Wiedergabeelementes am Wiedergabeschirm 38. Die zugegriffene Funktionalität wird der Steuereinheit 40 mitgeteilt, die darauthin die Benutzer- Funktionalitätseinheit 42 in den betreffenden Arbeitszustand bringt. Wenn nun ein anderes Modul, wie 44, durch Betätigung des Knopfes 50 aktiviert wird, wird das Modul 20 deaktiviert. Dies gilt nicht für die aktuelle Benutzerfunktionalität, die je nachdem ggf. beibehalten werden kann. So kann beispielsweise die Einstellung einer bevorzugten Sendefrequenz beibehalten werden. Wenn aber das Hauptmodul der Verstärker ist, kann die Lautstärke verringert werden, wenn danach ein Recorder aktiviert wird. Nun sind aber mehrere wichtige Funktionalitäten von Betätigungselementen des Moduls 44 an den betreffenden Knöpfen oder Betätigungselementen 24 bis 36 dargestellt und sogar eventuell am Knopf 22. Das Darstellungsmuster ist in Bezug auf das Modul 44 vorbestimmt und festgelegt. Jeder der Knöpfe, der nun eine Funktion gegenüber dem Modul 44 hat, was nicht unbedingt für alle Knöpfe 24 bis 36 gilt, kann nun eine Anzeige der letzten Funktionalität haben. Diese kann viele Formen annehmen. Eine sehr einfache Form ist, dass das ursprüngliche Ikon beibehalten wird. Wenn beispielsweise das Hauptmodul ein Bandabspielmodul ist, würde die Wiedergabe darauf der Bedienungsknöpfe für einen CD-Spieler bedeuten, dass mehrere Betätigungselemente, Trotz der Bestimmung eines Wiedergabevorgangs, nun Betätigungsfunktionen haben würde, die den ursprünglichen weitgehend entsprechen. Viele Knöpfe aber können eine derart abweichende Funktionalität haben, dass auch der Name der Funktion geändert wird. Insbesondere wird dies dadurch verwirklicht, dass eine neue oder geänderte erläuternde Anzeige am Wiedergabeelement 38 als Wiedergabe-Item auftritt. Dies kann wieder ein Ikon sein, oder ein oder mehrere Worte, welche die durch den betreffenden Knopf zu aktivierende Funktion erläutern bzw. symbolisieren. Wenn es bei der Wiedergabe um Worte handelt, kann der Inhalt durch das Ursprungsmodul 44 gesteuert werden. Dies bedeutet, dass das Hauptmodul die durch die Betätigung eines bestimmten Knopfes durchzuführende Funktion kennen kann, was aber nicht erforderlich ist. Was aber erforderlich ist, ist dass das Ursprungsmodul der Wiedergabe eine Nachricht über das Netzwerk 56 zurück bekommt, über was zu tun ist entsprechend der durchgeführten Betätigung eines der Knöpfe am Hauptmodul. Auch hier kann die Anzeige am Wiedergabeschirm ein Element oder eine Eigenschaft sein, wie Farbe, Form, Blinken, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. In Reaktion auf die durchgeführte Betätigung können die erläuternde Anzeige selber sowie jedes beliebige Zugriffselement oder Eigenschaft verbessert werden. Der Kürze halber sind die genaue Benutzerfunktionalität, die Verteilung davon über die jeweiligen Module, und die Zusammenarbeit der Module auf einem Benutzerfunktionalitätspegel nicht beschrieben. Der Einfachheit halber sind alle Knöpfe als identisch dargestellt, dies ist aber keine Beschränkung. Es kann sich handeln um Druckknöpfe, Wippschalter, Drehknöpfe, Schieber und viele andere Formen. Sie können auch verschiedene Größen, Formen, Farben, Oberflächenbeschaffenheit und weitere Merkmale haben, die sie entsprechend dem beabsichtigten Gebrauch mehr oder weniger prominent machen. Deren Betätigbarkeitsfunktionalität kann durch die ganze Kreuzmodulwiedergabe hindurch ungeändert bleiben, oder sie kann geändert werden. So können beispielsweise Knöpfe von einem Ein-Aus-Wippschalter zu einer Eine-von-n-Betätigung werden, wobei n höhere Werte annehmen kann, so dass eine Betätigung dieses betreffenden Knopfes den anderen n-1 deaktivieren würde, und zwar auf dieselbe Art und Weise, dass jeweils nur eines der Module aktiv ist. Wie dargestellt, können alle Module an dem einen Hauptmodul wiedergegeben werden, aber mehrere andere Konfigurationen sind durchaus denkbar. Es kann sein, dass bestimmte Module nicht wiedergegeben werden können und es kann sein, dass es zwei oder sogar mehr als zwei Hauptmodule gibt, wobei jedes Nicht-Hauptmodul an einem bestimmten Hauptmodul wiedergegeben werden kann.

Die nachfolgende Beschreibung der gesamten Funktionalität nach Fig. 1 ist nicht spezifisch für die vorliegende Erfindung. Die Benutzerfunktionalitätseinheit 42 und die zentrale Steuereinheit kommunizieren mit einander über eine Leitung 41. Die Knöpfe 22 bis 26 kommunizieren mit der Steuereinheit 40 und mit dem Wiedergabefeld 38 und mit dem zugeordneten Regler über die punktierten Linien auf kollektive Art und Weise angegeben durch 37. Die jeweiligen Funktionalitäten in den betreffenden Modulen kommunizieren über nicht dargestellte gegenseitige Verbindungen, insofern dies für die gesamte Funktionalität der Einrichtung erforderlich ist. In besonderen Fällen können Steuerung und Funktion beide über das Netzwerk 56 miteinander kommunizieren.

Fig. 2 ist eine Vorderansicht einer Anordnung nach der vorliegenden Erfindung; die Funktionalität ist die einer Stereo-Anlage. Die Funktionalität der Module selbst ist eine herkömmliche Funktionalität. Das ober Modul ist ein CD-Spieler, der als angegebene Eigenschaften nur einen Kasten "disc" und einen Regelknopf zum Laden und Entladen hat. Das nächst niedrigere Modul ist ein Doppel-Bandspielgerät mit einem linken Band und einem rechten Band. Jedes Band hat einen Rücklaufkilopf und einen Lade-/Entladeknopf. Weiterhin gibt es einen zentralen Null-Rückstellknopf für den Zähler, einen "dolby"-Selektionsknopf, einen "Seite"-Selektionsknopf, durch den es möglich ist, zwischen "vorwärts-Seite" und "rückwärts"-Seite in einer "Autoreverse"-Organisation zu wählen, und einen "Aufnahme"-Knopf für das Band auf der rechten Seite. Einige Knöpfe haben einen begleitenden Lichtindikator (einen Punkt oder einen Streifen) um einen aktiven oder nicht aktiven Zustand anzugeben. Der "side"-Knopf hat zwei Stellungen, die "vorwärts" bzw. "rückwärts" angeben.

Das Hauptmodul hat eine Reihe mit Knöpfen, die je eines der Module aktivieren; von links nach rechts: den CD-Spieler, das linke Band des Bandspielgeräts, das rechte band des Bandspielgeräts, den Tuner selbst, eine Hilfssignalquelle, die mit einer nicht dargestellten Buchse verbunden werden kann, und einen zusätzlichen Phono-Eingang. Diese Knöpfe haben alle eine Anzeigelampe, die angibt, welches der Module selektiert worden ist. Weiterhin gibt es einen EIN/AUS-Knopf zur Steuerung der gesamten Wirkung der Anordnung. Auf der rechten Seite gibt es einen großen Drehknopf 60, beispielsweise zum Regeln der Abstimmfrequenz, drei kleine Drehknöpfe 62 zur Regelung der Balance, der Höhen bzw. der Lautstärke, und einen einfachen Knopf 64, der den Umlauf durch drei Übertragungsbereiche regelt, die durch drei kleine LEDs angegeben sind, ein numerisches Zeichen zur Größe von zehn Digits, und drei selektive Knöpfe, die sich insbesondere auf die Tunerfunktion selber beziehen: Programm, löschen und Auto-Preset. Diese Knöpfe selektieren die zugeordneten betreffenden Funktionen des Tuners. Eine Selektion davon kann die Wiedergabe am Wiedergabeelement 66 dadurch beeinflussen, dass die betreffenden Parameter dieser drei Funktionalitäten wiedergegeben werden, aber hier ist die Wiedergabe innerhalb eines einfachen Funktionalitätsmoduls. Zum Schluss gibt es einen Satz von sechs Knöpfen, wobei es sich um die Bestimmungen der Kreuzmodulwiedergabe handelt. In der vorliegenden Situation ist der CD-Spieler das aktive Modul und ist im Abspielen begriffen: "CD SPIELT". Das aktuell aktive Aktualitätsmuster wird mit Hilfe des großen Wiedergabefeldes 66 wiedergegeben. Wie dargestellt, signalisiert dies zunächst den aktuellen Betriebszustand: die CD wird abgespielt. Nach dieser Signalisierung signalisiert der Wiedergabeschirm welche Nummer gespielt wird und die Zeit, die seit dem Start der Nummer vergangen ist. Dasselbe wird abermals durch eine graphische Quasi-Darstellung in Form eines kleinen Rechtecks, das an den Ziffern vorbei geht, welche die Nummern 1 bis 10 bezeichnen. Weiterhin hat jeder der Knöpfe, der zur Zeit aktivierbar ist, eine aus nur einem Wort oder aus zwei Wörtern bestehende Anzeige, wie dargestellt, und zwar nebst einem Standard-Funktionalitäts-Ikon, das auf dem Hardware-Knopf dargestellt ist. In Reihenfolge sind die sechs Funktionalitäten von links nach rechts: vorhergehende Nummer, Schnellrücklauf, Stop, Spielen, Schnellvorlauf, und nächste Nummer. In der oben dargestellten Situation ist nur einer der sechs Knöpfe, die dargestellt werden können, aktiv, wie dies durch ein Quadrat um die zugeordnete "DISPLAY"-Anzeige des betreffenden Knopfes angegeben ist. Dies ist keine Beschränkung insofern eine oder mehrere der Funktionalitäten gleichzeitig aktiv sein könnten.

Nun schafft die vorliegende Erfindung Audio-Spezifizierer, verwirklicht entweder als erläuternde Kommentare oder als extrasprachliche Signalisierung als Hilfe für den Benutzer, insbesondere für den unerfahrenen Benutzer. Dadurch kann auf die einigermaßen beschriebene sichtbare Signalisierung verzichtet werden oder sie kann komprimiert werden. Dies könnte selbstverständlich zu einer kleineren und/oder ruhigeren Vorderseite der Einrichtung führen, was die Regelung einfacher und/oder die sichtbaren Merkmale der Einrichtung angenehmer machen würde.

Fig. 3 ist eine Basisdarstellung einer Einrichtung mit drei Zuständen. Alle Zustände und Steuerelemente sind als Kreise bzw. Pfeile dargestellt. Der Kürze halber ist der aktuellen Funktionalität keine Aufmerksamkeit gewidmet. Die Betätigung kann ein Satz von Druckknöpfen sein. Nun ist die Regelung wie folgt. Bei Betätigung 100 gelangt die Einrichtung in den "on"-Zustand 102. Die Betätigung 104 treibt die Einrichtung aus dem aktuellen Zustand 102 in den Bestimmungszustand 106. Die Betätigung 108 treibt die Einrichtung aus dem aktuellen Zustand 106 in den Bestimmungszustand 110. Die Betätigung I 12 treibt die Einrichtung aus dem aktuellen Zustand 110 in den Bestimmungszustand 102. Die Betätigung 114 treibt die Einrichtung aus dem aktuellen Zustand 110 in den "off"-Zustand. Alle anderen Kombinationen des aktuellen Zustandes und der Betätigung haben überhaupt keinen Effekt.

Wenn beispielsweise die Einrichtung sich in dem Zustand 106 befindet, ändern die Betätigungen 104, I 12, 114 den aktuellen Zustand nicht. Dieses einfache Zustands-Diagramm hat drei Zustandskategorien. Erstens gibt es einen Zustand oder einen Pseudo-Zustand ohne Exit-Richtungen: der Ruhezustand, in dem kein Audio- Spezifizierer gegeben ist, oder sogar gegeben werden kann. Zweitens gibt es Zustände, in denen nur eine einfache Betätigung nützlich ist: hierbei kann die Erläuterung eine komplette Instruktion geben. Drittens gibt es einen Zustand (110), in dem zwei oder mehrere Betätigungen ein nützliches Ergebnis gaben würden. In diesen Zuständen kann die Erläuterung verschiedenartig sein: sie kann einen Fehler signalisieren, sie kann eine komplette Instruktion geben, sie kann auf eine Stelle in der Gebrauchsanleitung hinweisen, sie kann auch nur die wahrscheinlichste Art und Weise angeben um weiter zu fahren, oder sie kann jede beliebige Kombination der obenstehenden Möglichkeiten angeben. In Figur ist eine einfache Lösung gegeben.

Fig. 4 zeigt ein Steuerflussdiagramm, wobei die Erfindung hervorgehoben ist. Die Situation ist die gleiche wie in Fig. 3. Zunächst wird in dem Block 120 das System initialisiert, wie beim Schließen des Netzschalters, wodurch das Laden eines Programms, von Parametern usw. ausgelöst wird. Danach gelangt das System in jedem betreffenden Zustand in eine Warteschleife zum Detektieren jede beliebige nachfolgend auftretende Betätigung. Der Deutlichkeit halber haben die sind die Warteschleifen nicht explizit dargestellt. Bei einer derartigen Detektion wird in Block 122 die Art der Betätigung detektiert: wenn 100, dann gelangt das System in den Zustand 102 (und in dem Block 124 werden die erforderlichen Aktionen für diesen Zustand durchgeführt). Wenn es irgend eine andere Betätigung gibt, gelangt das System in den Block 138 zum Erzeugen eines Audio-Spezifizierer, der zunächst ein erläuternder Kommentar ist, den der Benutzer dazu bringen sollte, stattdessen die Betätigung 100 durchzuführen. Daraufhin geht das System dann wieder in die Warteschleife hinein. Die Kombination der Blöcke 122, 124 und 138 wird für die Zustände 102 (Blöcke 126, 128, 142) und 106 (Blöcke 130, 132, 144) wiederholt. In dem Block 132 wird der Zustand 110 erreicht. In dem Block 134 wird die Betätigung 114 detektiert. Wenn ja, verlässt das System den Block und geht zu dem Block 146 und beendet seine Aktivität. Eine Wiederaufnahme davon erfordert eine neue Initialisierung, wie in dem Block 120. Wenn nein, wird in dem Block 136 die Betätigung 112 detektiert. Wenn ja so geht das System zu dem Block 140. Wenn nein, so gibt der Audio-Spezifizierer des Blocks 148 an, dass die Betätigung 112 gegeben werden sollte. Der Block 140 steuert die Darstellung des Audio-Spezifizierers. Wie oben bereits näher erläutert, insbesondere in Bezug auf den Zustand 110, könnten mehrere Typen einer Audio-Spezifikation gegeben werden.

Was die Umschaltung zwischen dem erläuternden Kommentar und der extrasprachlichen Signalisierung anbelangt körnen mehrere Verfahren angewandt werden. Eine einfache Lösung ist, dass ein Übergang von Block 140 immer alle Spezifizierer in die extrasprachliche Signalisierung ändert, wie in ein Piepsen. Bei Initialisierung wird der komplette erläuternde Kommentar wiederhergestellt. Eine zweite Lösung ist, dass der Block 140 eine bestimmte Zeit misst und der Übergang zu der extrasprachlichen Signalisierung nur nach dieser Zeit stattfindet. Eine dritte Lösung erfolgt durch einen Ausdruck: eine einwandfreie Durchführung der Betätigungen wird gezählt, und diejenigen Betätigungen, die den zugeordneten Zählwert erreichen, werden nachher nur durch ein Piepsen bei Aktivierung einer fehlerhaften Betätigung spezifiziert. Eine vierte Lösung ist, dass der Benutzer das System auf nur ein Piepsen einstellen oder zurückstellen kann, entweder für alle Betätigungen gemeinsam, oder für bestimmte Kombinationen von betreffenden Hilfssätzen von aktuellen Zustandsbetätigungen, oder sogar selektiv für jede aktuelle Zustandsbetätigung einzeln. Diese Regelung könnte beispielsweise ein Wippschalter sein, wie auf der Rückseite der Einrichtung. Weitere andere Lösungen und Kombinationen der obenstehenden Lösungen sind durchaus denkbar.

Nachstehend wird wie folgt eine als Beispiel geltende Verwirklichung der jeweiligen erläuternden Kommentare und extrasprachlichen Signalisierungen gegeben. Für die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 ist ein Satz von siebzehn Nachrichten aufgereiht. Für die Entwicklung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung könnte jede Betätigung jede beliebige Signalisierung der drei Signalisierungen herbeiführen und insbesondere eine relativ lange sichtbare Nachricht (v), eine sprachliche Nachricht (s), eine nicht-sprachliche Nachricht (n) in Kombination mit einer relativ kurzen sichtbaren Nachricht. Diese relativ kurze sichtbare Nachricht ist ebenfalls während der Sprachnachricht dargestellt, sie ist aber nicht als solche in der Tafel dargestellt. Alle sichtbaren Nachrichten sind in Majuskeln in der Liste vorgesehen. Im Allgemeinen ist die Nachricht 1eine Transportnachricht in dem Zustand, in dem die Speisung eingeschaltet ist, die Nachrichten 2-5 sind Quellenselektionsnachrichten, die Nachrichten 6-10 sind Tuner-Nachrichten, die Nachrichten 11, 12 sind Aufzeichnungsnachrichten, die Nachrichten 13-16 sind "mode-error" Nachrichten und 17 ist die allgemeine Fehlernachricht.

1. (in eingeschaltetem Zustand, und zwar für eine Periode von vier Sekunden)

v: "DIESELBEN STEUERELEMENTE FÜR CD, BAND UND TUNER"

s/n: -

In diesem Fall wird auf den audio-Spezifizierer verzichtet, wobei die sichtbare Wiedergabe das oben beschriebene Wiedergabemerkmal nahezu aller Betätigungselemente in dem Hauptmodul signalisiert. Weiterhin ist die Konfiguration beschränkt auf eine Kombination aus einem Tuner, einem Doppel-Bandwiedergabegerät, CD-Spieler. Andere etwaige Eingänge zu der Einrichtung sind nicht verbunden, wie mit einem mechanischen Plattenspieler.

2. (Band 1 eingedrückt)

s: "zum Spielen, drücken Sie auf Start"

v: "BAND 1 ABSPIELEN, START WÄHLEN"

n: "BAND 1 BEENDET" ("pomm"-Schall)

In diesem Fall signalisiert die Einrichtung dass das Band 1 nur eine Funktionalität Wiedergabe hat, während das Aufzeichnen automatisch zu dem Band 2 gesteuert wird, und zwar nach einer Selektion einer verwendbaren Quelle.

3. (Band 2 eingedrückt)

s: "Zum Aufzeichnen, wählen Sie eine Quelle und drücken Sie auf Start"

v: "BAND 2 AUFZEICHNEN, CD/TUNER UND AUFZEICHNEN WÄHLEN"

n: "BAND 2 BEENDET" ("pomm"-Schall)

4. (Phono eingedrückt)

s: "Diese Quelle ist nicht angeschlossen"

v: "PLATTENSPIELER IST NICHT ANGESCHLOSSEN"

n: "PLATTENSPIELER" ("pomm"-Schall)

5. (AUX eingedrückt)

s: "Diese Quelle ist nicht angeschlossen"

v: "AUX IST NICHT ANGESCHLOSSEN"

n: "AUX" ("pomm"-Schall)

Wie oberen bereits erwähnt, sind diese beiden Quellen in der Einrichtung nach Fig. 2 nicht vorgesehen. Wenn anwendbar, so könnte die Einrichtung selbst-detektierend sein, wie in Bezug auf das Vorhandensein oder Fehlen dieser betreffenden Quellen. Es sei bemerkt, dass der "pomm"-Schall gewählt worden ist für die Kategorie der vorhandenen Zustandsbetätigungskombinationen, die sich auf die Selektion einer Quelle zum Spielen und/oder Aufzeichnen beziehen. Alle extrasprachlichen Signalisierungen wurden aus einer großen Kategorie gewählt, die mehrere Perkussionselemente in sich hat.

6. (ungültige Nummertaste eingedrückt und Quelle ist Tuner und nicht in Programmode)

s: "zum Programmieren einer Tunervoreinstellung, zunächst Programm eindrücken"

v: "ZUM PROGRAMMIEREN EINER TUNERVOREINSTELLUNG, PROGRAMM EINDRÜCKEN"

n: - "Marimba"-Schall

7. (Programm eingedrückt, und Quelle ist Tuner)

s: "geben Sie eine Presetnummer und Frequenz"

V: "ZUM PROGRAMMIEREN EINER TUNERVOREINSTELLUNG, BITTE NUMMER UND FRE. QUENZ EINGEBEN"

n: ("Marimba"-Schall)

Im Allgemeinen gilt der "Marimba"-Schall für Situationen, in denen zwecks eines einwandfreien Verfahrens das aus zehn Tasten bestehende Tastenfeld betätigt worden ist oder betätigt werden muss.

8. (ein Knopf, anders als eine Nummertaste oder eine Vorlauf oder Rücklauftaste ist in der Tuner-Programmode eingedrückt)

s: "Geben Sie bevorzugte Nummer und Frequenz ein"

v: "NUMMER UND FREQUENZ EINGEBEN"

n: - (entsprechend der Situation)

In diesem Fallist die extrasprachliche Signalisierung entweder ein "pomm"-Schall (wenn die Quelle gewählt werden soll) oder ein "Marimba"-Schall (wenn eine Nummer eingegeben werden soll).

9. (Auto-Voreinstellung eingedrückt und Quelle ist nicht Tuner)

s: "Mit diesem Knopf können Sie automatisch Voreinstellungen in dem Tuner programmieren"

v: "DIESEN KNOPF BETÄTIGEN ZUM AUTOM. PROGRAMMIEREN VON VOREINSTELLUNGEN DES TUNERS"

n: - ("Zymbal"-Schall)

Im Allgemeinen wird der Zymbal-Schall benutzt zum Signalisieren eines Fehlers vom Benutzer.

10. (Auto-Voreinstellung kurz eingedrückt und Quelle ist Tuner)

s: "Falls Sie automatisch Sender programmieren möchten, halten Sie diesen Knopf längere Zeit eingedrückt"

v: "HALTEN SIE DEN KNOPF ZUM INSTALLIEREN EINER TUNER- VOREINSTELLUNG"

n: "FESTHALTEN" ("Marimba"-Schall)

11. (Aufzeichnen eingedrückt und Quelle ist Band 2)

s: "Zum Aufzeichnen sollen Sie zunächst eine Quelle wählen"

v: "AUFZEICHNEN, ZUNÄCHST QUELLE SELEKTIEREN"

n: "- ("Zymbal"-Schall)

Wie oben bereits erläutert, braucht die Einrichtung zunächst eine Quelle und Aufzeichnung erfolgt immer auf Band 2.

12. (Aufzeichnen kurz eingedrückt und Quelle ist nicht Band 2)

s: "Falls Sie aufzeichnen möchten, sollen Sie diesen Knopf länger eindrücken"

v: "ZUM AUFZEICHNEN DIESEN KNOPF EINGEDRÜCKT HALTEN"

n: "FESTHALTEN" ("Marimba"-Schall)

13. (Wellenbereichknopf eingedrückt und Quelle ist nicht Tuner)

s: "Dieser Knopf gehört zu dem Tuner"

v: "DIESER KNOPF GEHÖRT ZUM TUNER"

n: - ("Zymbal"-Schall)

14. (Taste Löschen, Programm oder Nummertaste ist eingedrückt und Quelle ist nicht CD oder Tuner)

s: "Dieser Knopf ist nicht für das Bandspielgerät bestimmt"

v: "DIESER KNOPF GEHÖRT NICHT ZU DEM BANDSPIELGERÄT"

n: "- ("Zymbal"-Schall)

15. (Knopf Seite eingedrückt und Quelle ist weder Band 1 noch Band 2)

s: "Mit diesem Knopf wählen Sie die andere Bandseite"

v: "DIESER KNOPF WÄHLT DIE ANDERE BANDSEITE"

n: - ("Zymbal"-Schall)

16. (Dolby oder Zählerrückstellknopf ist eingedrückt und Quelle ist weder Band 1 noch Band 2)

s: "Dieser Knopf gehört zu dem Bandspielgerät"

v: "DIESER KNOPF GEHÖRT ZU DEM BANDSPIELGERÄT"

n: - ("Zymbal"-Schall)

Das bekannte Dolby-Merkmal reduziert den Rauschwert während der Wiedergabe des Bandes. Der Knopf ist ein Stell-Rückstell-Wippschalter.

Der Rückstellknopf stellt den Bandlängenzähler zur genauen Messung der aktuellen Bandpositionen zurück.

17. (Allgemeine Zustand "Knopf außer Betrieb")

s: "Dieser Knopf kann nun nicht benutzt werden"

v: (Wiedergabe ungeändert)

n: - ("Zymbal"-Schall)

Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die oben stehende Benutzerschnittstelle auf einem großen Fernsehschirm simuliert, wobei der Anblick im Allgemeinen dem aus Fig. 2 entspricht. Weiterhin wurde die aktuelle Benutzerfunktionalität, wie Abstimmen, Aufzeichnen, Wiedergeben usw. ebenfalls simuliert. Die Benutzer reagierten im Allgemeinen sehr positiv auf die Vorkehrungen nach der vorliegenden Erfindung.

Fig. 5 erläutert mehrere Aspekte der vorübergehenden Fensterdarstellung. In Fig. 5A bezeichnet die Achse 80 die Zeit, wobei der Pfeil 96 die ungefähre Dauer einer Sekunde angibt. Die Spur 82 zeigt schematisch die Ausgangslautstärke eines Audio-Benutzersignals. Dies kann sich auf die Wiedergabelautstärke einer CD, auf ein Rundfunkprogramm, auf synthetische Sprache in einer CDI oder auf etwas anderes beziehen. Der Einfachheit halber wird die Lautstärke aus einheitlich vorausgesetzt. Die Spur 88-86-92 gibt auf ähnliche Art und Weise die Audio-Lautstärke des erläuternden Kommentars an, der bei einer bestimmten Betätigung durch den Benutzer, ausgegeben wird. Auch in diesem Fall wird die Lautstärker als einheitlich vorausgesetzt, was an sich eine sehr globale Annäherung ist. Sprachlautstärke kann in einem Satz um einige dB verschieden sein, sogar wenn die pausen nicht berücksichtigt werden. Musiklautstärke (von einem Standard-Audio-Ausgang) kann noch größere Variationen aufweisen. Während der Erläuterung wird das Benutzerausgangssignal gedämpft, wie durch die Senke 90-84-94 angegeben.

Es können mehrere Parameter optimiert werden, wie:

- die Einschaltung des Kommentars gegenüber der Verringerung der Lautstärke für den Benutzer (wobei diese letztere um einen Bruchteil einer Sekunde später sein kann),

- die Steilheit von Rändern 88-92 und die entsprechende Steilheit der Ränder 90-94 (diese brauchen einander nicht gleich zu sein),

- die Audio-Lautstärke des Kommentars (dabei kann es sich um eine Standard- Lautstärke handeln oder die Lautstärke kann an die aktuelle Benutzer-Lautstärke relatiert sein, wobei diese letztere im Allgemeinen bevorzugt wird: es wird vorausgesetzt, dass die Ausgangslautstärker für den Benutzer bereits an die Vorzüge des Benutzers angepasst war, wie durch das Hintergrundgeräusch oder durch den Abstand zwischen den Lautsprechern und dem Zuhörer bestimmt),

- das Ausmaß der Verringerung der Benutzer-Lautstärke (diese kann ein einheitlicher dB-Wert sein oder sie kann eine kompliziertere Beziehung haben),

- das Ausmaß kann abhängig sein von dem Charakter der aktuelle Benutzer-Ausgangslautstärke (Sprache gegenüber Nicht-Sprache, wobei Nicht-Sprache eine geringere Verstärkung geben könnte),

- das Ausmaß kann abhängig sein von dem Charakter der Erläuterung, wie abhängig von deren Länge, von dem kritischen oder nicht kritischen Charakter der durchzuführenden richtigen Betätigung, oder von einem etwaigen kritischen Charakter der aktuellen Situation der Einrichtung). Es können aber noch viele andere Faktoren eine Rolle spielen.

Auf gleiche Weise bezeichnet in Fig. 5B die Achse 80 die Zeit. Die Linie 82 hat dieselbe Signifikanz wie in Fig. 5B. Die Linie 98 zeigt schematisch die Ausgangslautstärke der extrasprachlichen Signalisierung, die bei einer bestimmten Betätigung durch einen Benutzer ausgegeben wird. Es wird vorausgesetzt, dass die Lautstärke eine ziemlich scharfe Spitze hat, aber andere Formen könnten ebenfalls gelten, insbesondere in denjenigen Fällen, in denen die Signalisierung eine Art von Musikinstrument imitiert, wie eine Marimba. In dem Beispiel setzt sich die normale Benutzer-Audio-Lautstärke unabhängig von der Signalisierung 98 fort, wobei diese letztere vorübergehend eine größere Ausgangslautstärke hat. In anderen Fällen wäre dies aber nicht erforderlich; wenn erforderlich, so könnte die Standard-Audio-Lautstärke 82, wie in Fig. 5A, ebenfalls eine Senke haben. Viele von den in Bezug auf die vorhergehende Figur beschriebenen Faktoren könnten auch hier gelten.

Bezugszeichen in den Figuren: Fig. 1:

20: Hauptmodul; 44, 46, 48: andere Module; 22-36: Steuerbetätigungselemente;

38: Wiedergabefeld; 40: zentrale Steuereinheit; 42: Funktionalitätseinheit; 50, 52, 54: Betätigungknöpfe.

Fig. 2:

60: Frequenzknopf; 62: Balance-, Höhen- und Lautstärkeknöpfe; 64: Wellenbereichschalter.

Fig. 3:

102, 106, 110: Zustände; 100, 104, 108, 112, 114: Betätigungen.

Fig. 4:

120: Initialisieren; 122: Betätigung 100?; 124: die Aktionen des Zustandes 102 durchführen; 138: den Audio-Spezifizierer geben; 126: Betätigung 104?; 128: die Aktionen des Zustandes 106 durchführen; 142: den Audio-Spezifizierer geben; 130: Betätigung 108?; 132: die Aktionen des Zustandes 110 durchführen; 144: den Audio-Spezifizierer geben; 134: Betätigung 114?; 146: Aktivität beenden; 136: Betätigung 112?; 148: den Audio-Spezifizierer geben; 140: Steurungsdarstellung der Audio-Spezifizierer.

Text in der Zeichnung Fig. 2

CD-Platte; Schneller Rücklauf 1; Zähler-Null-Rückstellung; Aufzeichnen; Schneller Rücklauf 2; Band 1 - Spieler; Dolby-Schalter; Band 2- Aufnahme-Wiedergabegerät; Ein/Aus; CD; Band 1; Band 2; Tuner; Aux; Phono. CD-SPIELT

Vohergehende Nummer; kleines Stück zurück; Stopp; Start; kleines Stück weiter; nächste Nummer

Programm; Löschen; Auto-Preset


Anspruch[de]

1. Elektronisch gesteuerte Konsumenteneinrichtung mit einer Anzahl vom Benutzer betätigbarer Betätigungselemente (22-36) um in Reaktion auf eine Betätigung (104) eines betreffenden Betätigungselementes die genannte Einrichtung aus einem aktuellen Zustand (102) in einen Bestimmungszustand (106) zu bringen, und zwar entsprechend einer aktuellen Zustand-Betätigungskombination des genannten aktuellen Zustandes und der genannten Betätigung, und ebenfalls mit Audio-Ausgangsmitteln zum Liefern eines Audiosignals in Bezug auf die genannte aktuelle Zustand-Betätigungskombination, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Audio- Ausgangsmittel gegenüber wenigstens einer derartigen Hilfs-Elementkombination eine zweigliedrige Operabilität (138) haben, um in einer oberen Gliederung ein erläuterndes gesprochenes Ausgangssignal zu liefern und in einer unteren Gliederung ein nicht gesprochenes Ausgangssignal zu liefern, wobei die genannte Einrichtung weiterhin einen Umschaltmechanismus (140) aufweist zum selektiven und reversiblen Schalten zwischen den genannten zwei Gliederungen.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die genannten Audio-Ausgangsmittel ihre genannte zweigliedrige Operabilität (138) ausschließlich in Bezug auf eine aktuelle Zustand-Betätigungskombination, die eine fehlerhafte Betätigung in dem aktuellen Zustand darstellt, ihre zweigliedrige Operabilität (138) haben.

3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der genannte Umschaltmechanismus (140) in wenigstens einer Richtung der genannten Umschaltungen automatisch wirksam ist.

4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei der genannte Umschaltmechanismus (140) in wenigstens einer Richtung der genannten Umschaltungen durch eine explizite Betätigung durch den Benutzer aktiviert wird.

5. Einrichtung nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der genannte Umschaltmechanismus (140) in wenigstens einer Richtung der genannten Umschaltungen für alle genannten aktuellen Zustand-Betätigungskombinationen kollektiv aktiviert wird.

6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der genannte Nicht-Sprache-Ausgang über mehrere Unterkategorien von aktuellen Zustand- Betätigungskombinationen verteilt wird.

7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und vorgesehen für Audio- und/oder Video-Darstellung für Konsumentenunterhaltung.

8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und mit einer Standard- Audio-Ausgangsftmktionalitätsmode, und weiterhin mit vorübergehenden Fensterdarstellungsmitteln zum unter Ansteuerung des genannten erläuternden Sprachausgangssignals (88, 86) vorübergehenden Heruntersteuern (82, 90) einer aktuellen Audio- Lautstärke der genannten Standard-Audio-Ausgangsfunktionalitätsmode, zugunsten des genannten erläuternden Sprach-Ausgangssignals.

9. Einrichtung nach Anspruch 8, wobei die genannten vorübergehenden Fensterdarstellungsmittel Umleitungsmittel (82) aufweisen zum unter Ansteuerung des genannten Nicht-Sprache-Ausgangssignals um die Heruntersteuerung zu umgehen.







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