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Dokumentenidentifikation DE10053773A1 08.05.2002
Titel Verfahren zum Beschriften von Metallen
Anmelder Pösl, Rudolf, Dipl.-Ing., 90453 Nürnberg, DE;
Lenhart, Armin, Prof. Dr., 91077 Neunkirchen, DE
Erfinder Lenhart, Armin, Prof. Dr., 91077 Neunkirchen, DE
DE-Anmeldedatum 30.10.2000
DE-Aktenzeichen 10053773
Offenlegungstag 08.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.05.2002
IPC-Hauptklasse B41M 1/28
IPC-Nebenklasse B41J 3/407   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum voll glänzenden Laserbeschriften von Metallen. Hierzu wird für die Beschriftung ein Farbüberzug aus Molybdänoxyd und Zinnoxyd verwendet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschriften von Metallen, bei dem ein Infrarot-Beschriftungslaser auf einen Überzug einwirkt, der Molybdänoxyd enthält.

Zum schwarzen Beschriften von hellem Metall, z. B. Edelstahl wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem das Metall mit einem Überzug versehen wird, der Molybdänoxyd als schwarze Farbe, Glasfluß, ev. K Ti F und einige Zusatzstoffen enthält. Die eigentliche Beschriftung wurde dann mit einem Infrarot-Laser vorgenommen, wobei das Molybdänoxyd als Farbe und Energieabsorber dient. Zufriedenstellende glänzende Beschriftungen konnten damit nicht erzielt werden.

Genauere Angaben über die vorgenannten Verfahren sind bsw. aus der US-PS 60 75 223 entnehmbar.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren anzugeben, mit dem matt bis voll glänzende feste Beschriftungen auf dem Träger herstellbar sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Überzug einen Anteil von 5-60% Molybdänoxyd und einen Anteil von 40-95% Zinnoxyd als zusätzlichen Energieabsorber im Infrarotbereich enthält. Als Kernbereich der Farbintensität sind 10-20% Molybdänoxyd und 80-90% Zinnoxyd (SnO) anzusehen, wobei SnO zu Glanz führt. Geringe Mengen (0-5%) von Vanadiumoxyd, Titanoxyd und/oder Eisenoxyd können - wie andere Stoffe - zur Farbvariation verwendet werden.

Anhand einer schematischen Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert:

Die Oberfläche eines zu beschriftenden Edelmetalls 1 als Träger, insb. Stahl ist mit einem im - Bereich liegenden Überzug 6 versehen. Dieser besteht aus der schwarzen Farbe Molybdänoxyd mit einem Anteil zwischen 10-20% und aus Zinnoxyd als zusätzlichen Energiabsorber mit einem Anteil zwischen 80-90%. Ferner können ggf. noch Flußmittel vorhanden sein.

Durch die Energie des positionierbaren Strahles 3 des durch den Rechner 5 gesteuerten Infrarotlasers 4 kann die gewünschte Beschriftung 2 erreicht werden. Die zwischen Matt und Vollglänzend liegenden Effekte lassen sich durch die entsprechenden Anteile einstellen.

Der nicht energetisch behandelte Überzug kann dann z. B. abgewaschen werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Beschriften von Metallen, bei dem ein Infrarot- Beschriftungslaser auf einen Überzug einwirkt, der Molybdänoxyd enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug einen Anteil zwischen 5-60% Molybdänoxyd und einen Anteil zwischen 40-95% Zinnoxyd enthält.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 bei dem der Überzug einen Anteil von 10-20% Molybdänoxid und einen Anteil von 80-90% Zinnoxyd (SnO) enthält.






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