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Dokumentenidentifikation DE69429284T2 08.05.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0781208
Titel HANDGELENKSTÜTZSYSTEM
Anmelder Sereboff, Joel L., Owing Mills, Md., US
Erfinder Sereboff, Joel L., Owing Mills, Md., US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69429284
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.08.1994
EP-Aktenzeichen 949304117
WO-Anmeldetag 31.08.1994
PCT-Aktenzeichen PCT/US94/09935
WO-Veröffentlichungsnummer 0009606744
WO-Veröffentlichungsdatum 07.03.1996
EP-Offenlegungsdatum 02.07.1997
EP date of grant 28.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.05.2002
IPC-Hauptklasse B43L 15/00
IPC-Nebenklasse A47B 21/03   

Beschreibung[de]
1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Handgelenkstützsystem zur Minderung der Symptome des Karpal-Tunnel-Syndroms von Typisten oder Computerbenutzern, die große Zeitabschnitte mit der Bedienung einer Tastatur verbringen. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Handgelenkstützsystem, welches es dem Benutzer erlaubt, seine oder ihre Handfläche und Handgelenk auf einem deformierbaren und flexiblen Flüssigkeitsbehälter oder einer Gelpackung auszuruhen. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Handgelenkstützsystem, welches flexible und deformierbare Elemente beinhaltet, welche sich der Kontur der Handfläche und des Handgelenks eines bestimmten Nutzers anpassen und weiterhin die aufgebrachte Last auf ein breiteres Gebiet verteilt, um die Belastung zu minimieren, die mit der Gewichtskraft der Fortsätze der Person assoziiert ist. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Handgelenkstützsystem, welches ein Stützelement umfaßt, welches in der Nähe einer Tastatur angebracht ist, mit einer eine Flüssigkeit enthaltenden Packung, welche an einer oberen Oberfläche des Stützelementes plaziert ist, um sich elastisch an das Handflächen- und Handgelenkgebiet des Benutzers anzupassen, wenn der Benutzer die Tastatur bedient. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Handgelenkstützsystem, bei dem der deformierbare und elastische Abschnitt des Systems sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung justierbar ist, bezogen auf ein Stützelement. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine justierbare, verlagerbare Flüssigkeits- oder Gelpackung, welche verlagerbar auf einem Stützelement in einer vorbestimmten Richtung angebracht ist, abhängig von der besonderen Physiologie eines Benutzers.

Stand der Technik

Deformierbare Flüssigkeit oder Gel enthaltende Packungen sind im Stand der Technik bekannt. Der dem Anmelder bekannte beste Stand der Technik beinhaltet die US Patente 134,116; 4,378,009; 4,481,556; 4,482,063; 4,482,064; 4,545,554; 4,378; 009; 4,481,556; 4,938,207; 4,964,402; 4,972,832; 4,973,176; 5,034,998; 5,050,596; 5,065,758; 5,088,478; 5,129,391; 5,131,614; 5,150,707; 5,159,717 und 5,173,963.

Systeme des Standes der Technik, wie z.B. US-Patent 5,129,391, beziehen sich auf Thermopackungen, welche ein längliches Teil mit einer Tasche beinhalten, welche ein Gel enthält. Solche Packungen können an dem menschlichen Körper durch Ansätze oder Befestigungselemente befestigt werden, um eine Befestigung der Thermopackung um einen Abschnitt des Körpers herum zu ermöglichen. Jedoch bieten solche Systeme des Standes der Technik keine Anpassung an das Handgelenk eines Benutzers, der dieses auf einem Stützelement anbringt, wie es für das Erfindungskonzept nötig ist.

Andere Systeme des Standes der Technik, wie z.B. das in US-Patent Nr. 4,753,241 gezeigte, beziehen sich auf Verfahren zur Formung und Verwendung von therapeutischen Vorrichtungen, welche Kammern beinhalten, die dazu bestimmt sind, mit einer Art von thermal reagierendem Medium gefüllt zu werden.

In anderen Systemen des Standes der Technik, wie z.B. das in US-Patent Nr. 4,964,402 gezeigte, sind orthopädische Vorrichtungen bereitgestellt, welche Handgelenk/Vorderarmklammern oder Polstereinrichtungen mit Gelunterlagen umfassen, die intern an der Polstereinrichtung befestigt sind, um den Unterstützungs- und Dämpfungseffekt für das Handgelenk und den Unterarm des Benutzers zu erhöhen.

US-A-4896388 offenbart eine Ummantelung für ein Kissen, in der gegen ein unteres Gewebe des Kissenflitters eine dünne, Flüssigkeit zurückhaltende Hülle eines Polyethylenfilmes befestigt ist. Bei Verwendung wird ein konventionelles Kissen in das Kissenfutter zwischen der Hülle und einem oberen Gewebe des Kissenfutters eingeschoben.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Symptome des Karpal-Tunnel-Syndroms zu lindern, die bei Benutzern gefunden werden, die eine ausgedehnte Zeitperiode mit der Bedienung einer Tastatur verbringen, die mit einem Computersystem oder dem Typenhebelmechanismus einer Schreibmaschine verbunden sind.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Handgelenkstützsystem bereitzustellen, welches Irritationen und Schwellungen von Sehnen in der Hand eines Benutzers reduziert, um eine Kompression des Mediannervs eines Benutzers während der Bedienung eines Tastatursystems zu vermeiden.

Ein weiteres Ziel des Handgelenkstützsystems ist es, die Belastungskräfte zu verteilen, die durch den Arm des Benutzers unter der gravitativen Belastung aufgebracht werden, um die diesem zugeführte Belastung zu reduzieren.

Entsprechend der Erfindung ist eine Kombination bereitgestellt aus

(a) Mitteln, die eine Grundfläche bereitstellen,

(b) einer Tastatur, die auf der Grundfläche ruht,

(c) einer länglichen Handgelenkstütze, die auf der Grundfläche ruht, in der Nähe einer vorderen Kante der Tastatur, so daß sich ihre Längsrichtung in der Längsrichtung der Tastatur erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte Handgelenkstütze umfaßt:

(d) ein im wesentlichen ebenes und sich in Längsrichtung erstreckendes Stützelement;

welches auf der Grundfläche nahe der Tastatur angebracht ist; und

(e) eine Flüssigkeit enthaltende Packung, welche von der Position her nahe an einer oberen Oberfläche des Stützelementes plaziert ist, um sich elastisch an mindestens einen Abschnitt der Handfläche und des Handgelenks eines Benutzers anzupassen, wenn der Benutzer die Tastatur verwendet.

Bevorzugt ist die Flüssigkeit enthaltende Packung justierbar auf einem Stützelement angebracht, um eine Justierbarkeit der Position der Flüssigkeit- oder Gelpackung zu erlauben, in Abhängigkeit einer bestimmten Physiologie des Benutzers.

In der Kombination der Erfindung deformiert sich die Flüssigkeit enthaltende oder Gelpackung und reagiert flexibel bei der Anpassung an die Handfläche oder das Handgelenkgebiet eines Benutzers, wenn der Benutzer seine oder ihre Fortsätze auf dieser ablegt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Kombination gemäß der Erfindung mit einem Handgelenkstützsystem nahe einer Tastatur und einem Computersystem, wobei das Handgelenkstützsystem teilweise entfernt ist;

Fig. 2 ist eine Seitenansicht der deformierbaren Zwischenfläche zwischen dem Handgelenkstützsystem und den Fortsätzen eines Benutzers;

Fig. 3 ist eine Ansicht eines Ausschnittes des Handgelenkgestützsystems in der Kombination des Anspruchs 1; die eine mit Flüssigkeit gefüllte Packung zeigt;

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Gestaltung des Handgelenkstützsystems, die eine Abdeckung für ein Stützelement und eine umschlossene Packung zeigt; und

Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht des Handgelenkstützsystems der Fig. 4 entlang der Schnittlinie 5-5 der Fig. 4.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Unter Bezug auf die Fig. 1-3 ist ein Handgelenkstützsystem 10 gezeigt, welches von der Position her benachbart einer Tastatur 12 plaziert ist, welche in Verbindung mit einem Standardcomputersystem 14 verwendet werden kann. Das Handgelenkstützsystem 10 ist besonders auf die Linderung der Symptome des Karpal-Tunnel-Syndroms ausgerichtet, welches zu einem wachsenden Problem in der jüngsten Geschichte geworden ist. Personen, die eine ausgedehnte Zeit vor Schreibmaschinen oder Computersystemen 14 verbracht und damit verbundene Tastaturen 12 bedient haben, können leicht das Karpal-Tunnel-Syndrom bekommen. Im allgemeinen ist der Karpaltunnel auf der Handflächenseite des Handgelenks einer Person lokalisiert und wird gebildet aus einem Karpalligament und verschiedenen Handgelenk- oder Karpalknochen. Es gibt neun Sehnen und den Mediannerv, die durch diesen verlaufen. Der Mediannerv stellt Motorik und Sensorik für den Mittelfinger, den Zeigefinger und den Daumen des Benutzers sowie für Teile des Ringfingers bereit. Es wurde festgestellt, daß bei verlängerten Verwendungszeiten der Tastatur 12 die Sehnen und/oder ihre Abdeckungen Irritationen bekommen und anschwellen können. Wenn eine der Sehnen in dem Kapaltunnel anschwillt, kann diese auf den Mediannerv drücken, und die Person kann die Motorik oder Sensorik in ihrem Daumen und den Fingern verlieren.

Das Gesamtkonzept eines Handgelenkstützsystems 10 besteht darin, dem Benutzer während der Bedienung der Tasten einer Tastatur 12 eine flexible, elastische und deformierbare Stütze für die Bereiche des Handgelenks und der Handflächen zu geben. Das Handgelenkstützsystem 10 reduziert auf diese Weise die Kompressionslast auf den Mediannerv von entweder internen oder externen Quellen durch die Anpassung des Handgelenkstützsystem 10 an die Fortsätze 16 des Benutzers. Insbesondere bilden, wie in der folgenden Beschreibung näher beschrieben und in Fig. 2 gezeigt ist, die Fortsätze 16 der Benutzer eine eng anliegende Verbindung mit dem Handgelenkstützsystem 10 sowohl in dem Handgelenkgebiet 18 als auch in dem Handflächengebiet 20 aus.

Das Handgelenkstützsystem 10 umfaßt ein im wesentlichen ebenes Stützelement 22, welches sich in der Längsrichtung 24 erstreckt und auf der Grundfläche 28 nahe der Tastatur 12 angebracht ist. Das Stützelement 22 kann für maximale Bequemlichkeit in der Querrichtung 26 und/oder der Längsrichtung 24 je nach Ermessen des Benutzers in einer die Lage betreffenden Beziehung zu der Tastatur 12 versetzt werden.

Das Stützelement 22 kann aus einem relativ harten Material wie z.B. Kunststoff, Holz oder Metall gebildet sein oder kann in alternativ aus einem etwas weniger festen Material gebildet sein, wie offenzelliges Schaumstoffmaterial, dies ist jedoch nicht wichtig für das erfinderische Konzept mit der Ausnahme, daß das Material eine ausreichende strukturelle Integrität aufweist, um die durch die Fortsätze 16 des Benutzers oder Bedieners aufgegebene Last aufzunehmen. Wie gezeigt, kann das Stützelement 22 im Querschnitt im wesentlichen rechtwinklig sein und umfaßt eine im wesentlichen in Längsrichtung 24 gerichtete Abmessung, die im allgemeinen, aber nicht notwendigerweise im wesentlichen gleich der Längserstreckung der Tastatur 12 ist.

Das Handgelenkstützsystem 10 umfaßt weiterhin eine Flüssigkeit enthaltende Packung 30, welche in den Fig. 1-3 lagemäßig anliegend an die obere Oberfläche 32 des Stützelementes angeordnet dargestellt ist, um sich in einer deformierbaren Weise an die Handfläche 20 und das Handgelenkgebiet 18 elastisch anzupassen, wenn der Benutzer die Tasten der Tastatur 12 bedient. Wie in Fig. 3 dargestellt, umfaßt die Packung 30 ein Material 34 von im wesentlichen flüssiger Art, das von einer Flüssigkeit mit einer Viskosität ähnlich der Viskosität von Wasser gebildet sein kann oder eine darin enthaltene Gelzusammensetzung umfassen kann, mit einer Viskosität wesentlich über der von Wasser. Das wichtige Konzept ist, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung 30 elastisch in der Kontur und deformierbar ist, wenn Fortsätze 16 auf diese aufgebracht werden. Die Packung 30 umfaßt eine Packungsabdeckung 36, welche die flüssige Verbindung 34 darin umschließt. Die Packungsabdeckung 36 ist aus einem Material gebildet, welches undurchlässig für Flüssigkeitstransport durch dieses ist und aus einem geschlossenzelligen, deformierbaren Kunststoff wie z.B. Polyethylen oder ähnlichen Verbindungen gebildet sein kann, was für das hierin beschriebene erfinderische Konzept nicht wichtig ist mit der Ausnahme, daß die Packungsabdeckung 36 komplett das flüssige Material 34 umschließt und aus einem Material besteht, das einen Flüssigkeitstransport durch dieses nicht zuläßt. Zusätzlich kann die flüssige Verbindung 34 komplett das Innere der Flüssigkeit enthaltenden Packung 30 ausfüllen oder kann alternativ nur ein Teil des inneren Volumens ausfüllen.

Die Flüssigkeit- oder Gelpackung 30 ist mit der oberen Oberfläche 32 des Stützelementes in fester Beziehung gekoppelt, wie in Fig. 1-3 gezeigt ist. Die Kopplung kann durch eine feste Befestigung vorgenommen sein, wie z.B. einer Klebverbindung zwischen der Packung 30 und dem Stützelement 22, oder kann alternativ einen lösbaren Kopplungsmechanismus umfassen, um die Packung 30 lösbar an der oberen Oberfläche 32 des Stützelementes 22 zu befestigen.

Ein Mechanismus zur lösbaren Befestigung der Flüssigkeit enthaltenden Packung 30 an dem Stützelement 22 umfaßt ein erstes lösbares Befestigungsstreifenteil 38, das fest an die obere Oberfläche 32 des Stützelements 22 gekoppelt ist. Das erste lösbare Befestigungsstreifenteil 38 kann sich im wesentlichen über die gesamte Längsabmessung des Stützelements 22 erstrecken, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Das erste lösbare Befestigungsstreifenteil 38 kann fest an der oberen Oberfläche 32 durch Klebverbindung oder ein ähnliches Befestigungsverfahren befestigt sein. Zusätzlich umfaßt der Mechanismus zur lösbaren Befestigung der Packung 30 ein zweites lösbares Befestigungsstreifenteil 40, das fest an die untere Oberfläche 42 der Flüssigkeit enthaltenden Packung 30 gekoppelt ist, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Wie im Fall des ersten lösbaren Befestigungsstreifenteils 38 kann das zweite lösbare Befestigungsstreifenteil 40 durch Klebverbindung oder einen ähnlichen festen Befestigungsmechanismus befestigt sein. Sowohl das erste als auch das zweite lösbare Befestigungselement 38 und 40 kann Haken- und Schlaufenelemente zur wechselweisen Zusammenwirkung untereinander aufweisen, wie in Fig. 2, 3 und 5 dargestellt ist. Insbesondere kann das erste und zweite lösbare Befetigungselement 38 und 40 bevorzugt eine klettverschlußartige lösbare ("Velcro-")Verbindung zwischen diesen in bekannter Weise bilden.

Auf diese Weise kann die Flüssigkeit- oder Gelpackung 30 von der Lage her zur Erreichung eines maximalen Komforts für den Benützer in sowohl der Längsrichtung 24 als auch der Querrichtung 26 bzgl. der Tasten der Tastatur 12 betrachtet, plaziert werden. Es ist offensichtlich, daß die lösbare Befestigung und Verschiebung in Querrichtung 26 dem Benutzer erlaubt, den Komfort für seine Fortsätze 16 zu maximieren, basierend auf der besonderen Physiologie des Benutzers. Offensichtlich ist das Handgelenkstützsystem 10 auf ein universelles System gerichtet, welches es erlaubt, verschiedene Physiologien von Benutzern zu berücksichtigen. Die Fortsätze 16 variieren ganz deutlich zwischen verschiedenen Benutzern, und daher kann die Platzierung der Gelpackung 30 von signifikanter Bedeutung für den Komfort des Benutzers während der Bedienung der Tasten der Tatstatur 12 sein.

Zusätzlich kann die Längserstreckung der Flüssigkeit enthaltenden oder Gelpackung 30 über einen weiten Bereich von Abmessungen variieren. Tatsächlich kann die Packung 30 über die Längenerstreckung des Stützelements 22 in Längsrichtung 24 hinausgehen oder alternativ eine geringere Länge haben, zur Erleichterung der lagebezüglichen Justiermöglichkeiten der Packung 30 auf dem Stützelement 22.

Unter Bezug auf Fig. 4 und 5 ist ein Handgelenkstützsystem 10' gezeigt, welches eine Ausführungsform des Handgelenkstützsystems 10 ist, das in Fig. 1-3 dargestellt ist. Mit Bezug auf das Handgelenkstützsystem 10', wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Gelpackung 30 durch erste und zweite lösbare Befestigungsstreifenteile 38 und 40 mit dem Stützelement 22 verbunden. Jedoch umfaßt das Handgelenkstützsystem 10' eine flexible Abdeckung 44, welche wie dargestellt sowohl die Packung 30 als auch das Stützelement 22 umschließt. Auf diese Weise kann die Gel- oder Flüssigkeitspackung 30 in Kombination mit dem Stützelement 22 in das Innere der flexiblen Abdeckung 44 eingeführt werden, um die gesamte Kombination als eine einheitliche Einheit zu erhalten. Zusätzlich kann die flexible Abdeckung 44 aus einer Art von textilem Material gebildet sein, welches eine Einführung in eine darin gebildete Tasche ermöglicht. Die flexible Abdeckung 44 kann Öffnungen 46 umfassen, die an einem Ende davon gebildet sind, wie in Fig. 4 gezeigt ist, zur Erleichterung der Einführung und Entfernung der kombinierten Packung 30 und des Stützelements 22.

Auf die zuvor beschriebene Weise ist ein Handgelenkstützsystem 10 oder 10' bereitgestellt, welches nahe an einer Tastatur 12 eines Computersystems 14 oder einer Schreibmaschine oder einem ähnlichen Mechanismus angebracht ist, das sich elastisch und deformierbar an Fortsätze 16 eines Benutzers anpaßt. Insbesondere erlaubt das Handgelenkstützsystem eine anliegende Verbindung mit mindestens einem Abschnitt des Handflächengebiets 20 und des Handgelenkgebiets 18 des Benutzers, um jedwede Symptome, die mit dem Karpal-Tunnel- Syndrom verbunden sind, zu mildern.

Obwohl diese Erfindung in Verbindung mit ihren spezifischen Formen und Ausführungen beschrieben wurde, sei darauf verwiesen, daß verschiedene Modifikationen, andere als die zuvor diskutierten, vorgenommen werden können, ohne das Wesen oder den Bereich der Erfindung zu verlassen. Zum Beispiel können äquivalente Elemente die speziell gezeigten und beschriebenen ersetzen, bestimmte Merkmale können unabhängig von anderen Merkmalen benutzt werden und in bestimmten Fällen können besondere Positionen von Elementen umgekehrt oder zwischengestellt werden, alles, ohne den Bereich der Erfindung, der in den folgenden Ansprüchen festgelegt ist, zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Kombination aus

(a) Mitteln, die eine Grundfläche (28) bereitstellen,

(b) einer Tastatur (12), die auf der Grundfläche (28) ruht,

(c) einer länglichen Handgelenkstütze (10), die auf der Grundfläche (28) ruht, in der Nähe einer vorderen Kante der Tastatur (12), so daß sich ihre Längsrichtung in der Längsrichtung der Tastatur erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte Handgelenkstütze (10) umfaßt:

(d) ein im wesentlichen ebenes und sich in Längsrichtung erstreckendes Stützelement (22), welches auf der Grundfläche (28) nahe der Tastatur (12) angebracht ist; und

(e) eine Flüssigkeit enthaltende Packung (30), welche von der Position her nahe an einer oberen Oberfläche des Stützelementes (22) plaziert ist, um sich elastisch an mindestens einen Abschnitt der Handfläche und des Handgelenks eines Benutzers anzupassen, wenn der Benutzer die Tastatur verwendet.

2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) eine darin enthaltene Flüssigkeit umfaßt mit einer Viskosität ähnlich der Viskosität von Wasser.

3. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) eine darin enthaltene Gelzusammensetzung umfaßt.

4. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) fest an die obere Oberfläche des Stützelementes (22) gekoppelt ist.

5. Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) adhäsiv an die obere Oberfläche des Stützelementes (22) gekoppelt ist.

6. Kombination nach Anspruch 1, mit Mitteln (38, 40) zur lösbaren Befestigung der Flüssigkeit enthaltenden Packung (30) an der oberen Oberfläche des Stützelements (22).

7. Kombination nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur lösbaren Befestigung der Flüssigkeit enthaltenden Packung (30) umfassen:

(a) mindestens ein erstes lösbares Befestigungsstreifenteil (38), das fest an der oberen Oberfläche des Stützelements (22) angebracht ist, und

(b) mindestens ein zweites lösbares Befestigungsstreifenteil (40), das fest an eine untere Oberfläche der Flüssigkeit enthaltenden Packung (30) angebracht ist.

8. Kombination nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste (38) und zweite (40) lösbare Befestigungsstreifenteil Haken- und Schlaufenelemente zur wechselweisen Zusammenwirkung dieser umfaßt.

9. Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten lösbaren Befestigungsstreifenteile untereinander eine klettverschlußartige lösbare ("Velcro-")Befestigung bilden.

10. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Flüssigkeit enthaltenden Packung (30) im wesentlichen gleich der Länge des Stützelementes ist.

11. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) in an der oberen Oberfläche des Stützelements (22) befestigter Beziehung justierbar positionierbar ist.

12. Kombination nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Flüssigkeit enthaltenden Packung (30) wesentlich geringer ist als die Länge des Stützelementes (22).

13. Kombination nach Anspruch 1 mit flexiblen Abdeckmitteln (44), die im wesentlichen die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) und das Stützelement (22) übergreifen, um die Flüssigkeit enthaltende Packung (30) und das Stützelement (22) als eine einheitliche Anordnung zu erhalten.

14. Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Abdeckmittel ein Abdeckelement umfassen, das zum Einstecken der einheitlichen Anordnung eine Tasche bildet.

15. Kombination nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (44) aus einer textilen Materialzusammensetzung gebildet ist.

16. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (22) aus einer Kunststoffzusammensetzung gebildet ist.

17. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (22) aus einer Metallzusammensetzung gebildet ist.

18. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit enthaltende Packung eine Gelpackung ist.







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