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Dokumentenidentifikation DE69330931T2 16.05.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0586087
Titel Rübenerntemaschine
Anmelder Kobashi Kogyo Co., Ltd., Okayama, JP
Erfinder Abe, Touru, Okayama-shi, Okayama-ken, JP;
Kobuchi, Toshiyuki, Okayama-shi, Okayama-ken, JP;
Tokunaga, Hisayoshi, Okayama-shi, Okayama-ken, JP;
Kobashi, Takeshi, Okayama-shi, Okayama-ken, JP
Vertreter Leine & Wagner, 30163 Hannover
DE-Aktenzeichen 69330931
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.07.1993
EP-Aktenzeichen 933060170
EP-Offenlegungsdatum 09.03.1994
EP date of grant 17.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.05.2002
IPC-Hauptklasse A01D 31/00
IPC-Nebenklasse A01D 23/04   A01D 25/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Erntemaschine für Wurzelgemüse, um Wurzelgemüse wie Möhren, Radieschen und weißen Rettich von Feldern abzuernten.

Als eine herkömmliche Erntemaschine für Wurzelgemüse wurde eine Rübenerntemaschine benutzt, die eine Schaufel und ein Paar von Endlosbandförderern aufwies, die in einem hinteren Abschnitt der Schaufel vorgesehen waren, um die Möhren von dem Feld aufzunehmen und sie nach hinten zu fördern. Solch eine Maschine funktioniert derart, daß sie Möhren aus dem Feld ausgräbt und diese auf dem Feld ablegt. Deshalb ist es notwendig, die ausgegrabenen Möhren von dem Feld aufzunehmen und einen Stiel von einer Wurzel der Möhre abzuschneiden. Dementsprechend benötigt es vielmehr Zeit und Arbeitseinsatz. Ferner ist es schwierig, die Position des Förderers auf eine Reihe von Möhren auszurichten, da die Bandförderer integral an einem Grundkörper der Erntemaschine angebracht sind.

Die offengelegte japanische Gebrauchsmusteranmeldung 60-125825 offenbart eine Rübenerntemaschine. Bei der Erntemaschine wird der Stiel der Möhre mit einem Paar von Endlosbändern gegriffen, um von dem Feld aufgenommen und einem hinteren Abschnitt der Erntemaschine zugeführt zu werden. Während der Zufuhr wird der Stiel durch einen Abschneider von einer Wurzel der Möhre abgeschnitten. Die Wurzel wird auf einen gerippten Bandförderer fallengelassen und zu einem Bunker befördert. Es ist notwendig, die Wurzel in dem Bunker der Erntemaschine entsprechend der Qualität der Wurzel zu sortieren. Solch eine Sortierung erfordert viel Zeit und Arbeitseinsatz.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Erntemaschine für Wurzelgemüse anzugeben, die die oben genannten Nachteile beseitigen kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Erntemaschine für Wurzelgemüse mit einem Grundkörper, einem Paar von Raupenketten zum Tragen und Bewegen des Grundkörpers und mit einem Motor zum Antrieb der Raupenketten mittels eines Kraftübertragungssystems angegeben, die aufweist:

eine Aufnahme-/Fördervorrichtung, die zur Aufnahme von Wurzelgemüse in Längsrichtung und nach unten geneigt am Grundkörper vorgesehen ist,

eine Stielabschneidevorrichtung, die zum Abschneiden eines Stieles von einer Wurzel an einem hinteren Abschnitt der Aufnahme-/Fördervorrichtung und unter dieser vorgesehen ist,

wobei die Stielabschneidevorrichtung ein Abschneidemittel und ein Paar von Führungsscheiben aufweist, die vor dem Abschneidemittel vorgesehen sind, um die Wurzelgemüse zu der Stielabschneidevorrichtung zu führen, und gekennzeichnet durch

ein Paar von zwischen der Aufnahme-/Fördervorrichtung und den Führungsscheiben vorgesehenen Führungsteilen, wobei jedes der Führungsteile als Kunststoffplatte, Metallplatte oder eine Mehrzahl von in Linie angeordneten Walzen oder alternativ jedes der Führungsteile als ein Schraubenförderer ausgebildet ist, um die Wurzelgemüse hindurchzuführen.

Die anderen Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen verständlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Rübenerntemaschine in schematischer Darstellung,

Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Rübenerntemaschine,

Fig. 3 ist eine Hinteransicht der Rübenerntemaschine,

Fig. 4 ist eine Draufsicht einer Stielabschneidevorrichtung in schematischer Darstellung,

Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Abschneidevorrichtung,

Fig. 6 ist eine Hinteransicht der Abschneidevorrichtung,

Fig. 7 ist eine Draufsicht einer modifizierten Harkvorrichtung,

Fig. 8 ist eine Seitenansicht der Stielabschneidevorrichtung,

Fig. 9 ist eine Draufsicht von Fig. 8,

Fig. 10 ist eine Seitenansicht einer Modifikation der Abschneidevorrichtung,

Fig. 11 ist eine Hinteransicht von Fig. 10,

Fig. 12 ist eine Draufsicht eines zweiten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Erntemaschine in schematischer Darstellung,

Fig. 13 ist eine Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispieles,

Fig. 14 ist eine Vorderansicht einer Harkvorrichtung des zweiten Ausführungsbeispieles in schematischer Darstellung,

Fig. 15 ist eine Draufsicht auf eine Stielabschneidevorrichtung des zweiten Ausführungsbeispieles in schematischer Darstellung,

Fig. 16 ist eine Seitenansicht der Abschneidevorrichtung,

Fig. 17 ist eine Hinteransicht der Abschneidevorrichtung,

Fig. 18 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie I-I der in Fig. 12 dargestellten Stielabwurfvorrichtung des zweiten Ausführungsbeispieles,

Fig. 19 ist eine Draufsicht einer nicht erfindungsgemäßen Stielabschneidevorrichtung,

Fig. 20 ist eine Vorderansicht und

Fig. 21 ist eine erläuternde Seitenansicht dieses Abschneiders.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

In bezug auf die Fig. 1 bis 3 wird eine erfindungsgemäße Erntemaschine 1 auf eine Erntemaschine zur Ernte von Möhren angewendet. Die Erntemaschine 1 weist einen Grundkörper 1a und ein Paar von Raupenketten 2 auf, die unter dem Grundkörper 1a auf dessen sich gegenüberliegenden Seiten zur Bewegung des Grundkörpers vorgesehen sind. An dem Grundkörper 1a ist ein Motor 3 montiert und eine durch den Motor 3 angetriebene Hydraulikeinheit 4 ist an den Motor angrenzend vorgesehen. Eine Transmission 5 ist an der Hinterseite des Motors 3 vorgesehen, um die Geschwindigkeit der Raupenketten 2 variabel zu regeln und die Lenkung der Raupenketten zu betreiben.

Vor dem Grundkörper 1a ist eine Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 montiert, um einen Stiel S der Möhre C in dem Feld aufzunehmen und diese auf die Erntemaschine 1 zu fördern. Die Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 weist einen abwärts geneigten Rahmen 7, eine Schaufel 8, die an dem vorderen Ende des Rahmens 7 sicher befestigt ist, ein Paar von Abtriebscheiben 6a, 6a' und ein Paar von Abtriebscheiben 6b, 6b', die seitlich und drehbar zwischen den entgegengesetzten Seitenteilen des Rahmens 7 montiert sind, ein Paar von Endlosbandförderern 6c, 6c', die zwischen den Abtriebscheiben 6a, 6b und entsprechend zwischen den Abtriebscheiben 6a', 6b' vorgesehen sind, und eine Harkvorrichtung 9, die an dem vorderen Ende der Bandförderer 6c und 6c' vorgesehen ist, auf.

Der Rahmen 7 der Fördervorrichtung 6 ist schwenkbar auf einer Welle 14a von auf einer seitlich verlaufenden hinteren Stange 13 des Grundkörpers 1a montierten Stützteilen 14 montiert. Ein hydraulischer Zylinder 16 ist an einer seitlich verlaufenden vorderen Stange 15 des Grundkörpers 1a montiert und operativ mit dem Rahmen 7 verbunden, um den Neigungswinkel der Aufnahme- /Fördervorrichtung 6, nämlich die Grabungstiefe, einzustellen. Die Stützteile 14 und der hydraulische Zylinder 16 können auf den entsprechenden Stangen 13 und 15 zur Seite bewegt werden, um die seitliche Auslenkung der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 einzustellen.

Die Bandförderer 6c und 6c' werden durch die Abtriebsscheiben 6a und 6a' in die entgegengesetzten Richtungen rotiert, so daß die inneren, sich gegenüberliegenden Bänder in dieselbe durch einen Pfeil angezeigte Aufwärtsrichtung bewegt werden. Die Bänder werden an ihren vorderen Enden betrieben, um Stiele der Möhren zwischen den innen laufenden Bändern zu greifen und von dem Boden aufzunehmen, um sie zu dem hinteren Ende der Vorrichtung 6 zu fördern.

Die Schaufel 8 ist daran angepaßt, um betrieben zu werden, den Boden an dem unteren Abschnitt einer Wurzel R der Möhre C zusammen mit der Möhre auszugraben. Die Schaufel 8 ist durch einen Rahmen 8a mit einem unteren Arm 27 und einem oberen Arm 28 verbunden. Der Rahmen 8a ist schwenkbar mit dem unteren Arm 27 an einem Drehzapfen 27a und mit dem oberen Arm 28 an einem Drehzapfen 28a verbunden. Das andere Ende des unteren Armes 27 ist schwenkbar an dem Grundkörper 1a gelagert und ein Hydraulikzylinder 29 ist zwischen dem Arm 27 und dem Grundkörper vorgesehen, um die vertikale Position der Schaufel einzustellen. Das andere Ende des oberen Armes 28 ist mit einer Kurbel 30 verbunden, um die Schaufel in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung um den Drehzapfen 27a zu schwingen.

Die Harkvorrichtung 9 ist vorgesehen, um den Stiel S der Möhre C zu harken, wenn diese durch die Schaufel 8 ausgegraben wurde. Die Harkvorrichtung 9 weist ein Paar von großen Riemenscheiben 9b, die koaxial an den Abtriebsscheiben 6b und 6b' der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 montiert sind, ein Paar von kleinen Riemenscheiben 9c und ein Paar von Endlosbändern 9d, die mit den Riemenscheiben 9b und 9c in Eingriff sind, auf. Eine Mehrzahl von Vorsprüngen 9a sind auf der äußeren Oberfläche jedes Bandes 9d vorgesehen, um mit Stielen S zum Harken der Möhren C in Eingriff zu kommen.

Die durch die Vorrichtung 9 geharkten Stiele S der Möhren C werden durch die Bandförderer 6c und 6c' gegriffen, um durch die Bänder befördert zu werden.

An einem hinteren Teil des unteren Teils der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 ist eine Stielabschneidevorrichtung 10 vorgesehen. Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, weist die Abschneidevorrichtung 10 ein Paar von Positionierscheiben 25 mit unteren Vorsprüngen 25b auf, die in die durch Pfeile angegebenen Richtungen drehbar sind, um die Möhre zwischen den Positionierscheiben 25 zu positionieren, und weist ein drehbares Schneidmesser 26 auf, um den Stiel S der Möhre C von der Wurzel R an einer vorher festgelegten Stelle abzuschneiden.

Mit Bezug auf Fig. 6 ist ein Spalt g zwischen der Scheibe 25 und dem Schneidmesser 26 vorgesehen, der einstellbar ist, um die Abschneidestelle des Stieles S einzustellen.

Das heißt, daß der Stiel in Abhängigkeit von der von Möhren abweichenden Art des Wurzelgemüses an verschiedenen Stellen abgeschnitten wird.

Ferner ist an einem unteren Teil der Vorrichtung 10 ein Untergestell 12 vorgesehen, auf dem ein Behälter 11 montiert ist, um die Wurzeln R zu beinhalten.

Hinter der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 ist eine mit den Förderern 6c und 6c' korrespondierende Stielabwurfvorrichtung 17 vorgesehen. Die Vorrichtung 17 weist ein Paar von großen Riemenscheiben 17a, die auf den Abtriebsscheiben 6a und 6a' der Vorrichtung 6 koaxial montiert sind, ein Paar von kleinen Riemenscheiben 17b, die auf Grundplatten 17d drehbar montiert sind, und ein Paar von mit den Riemenscheiben 17a, 17b in Eingriff befindlichen Endlosbändern 17c auf.

Der von der Vorrichtung 10 abgeschnittene Stiel S der Möhre ist zwischen den Bändern 17c in Eingriff und wird zu dem hinteren Ende befördert, um auf das Feld abgeworfen zu werden.

Eine Abdeckung 18 ist an dem Rahmen 7 vorgesehen, um den Behälter 11 abzudecken, so daß verhindert wird, daß der abgeworfene Stiel S in den Behälter 11 hineinfällt.

Ein Bedienabschnitt 19 ist an einer Seite des Förderers 6c' positioniert und ein Fahrersitz 21 ist an den Bedienabschnitt 19 angrenzend vorgesehen. Eine Stufe 20 ist korrespondierend zu dem Sitz 21 an einem unteren Teil des Bedienabschnitts 19 vorgesehen.

Um die Bandförderer 6c und 6c' anzutreiben, wird die Motorleistung durch eine Transmission 22 an die Abtriebsscheibe 6a übertragen, um das Band 6c zu drehen. Die Drehleistung der Riemenscheibe 6a wird durch eine sich drehende Welle 23 der Riemenscheibe 6a und ein auf der Welle 23 montiertes Getriebe 24 an die Riennenscheibe 6a' übertragen, um das Band 6c' zu drehen.

Die Leistung wird durch die Riemenscheiben 6a, 6a' und die Riemenscheiben 17a an die Bänder 17c übertragen. Die Stielabschneidevorrichtung 10 wird durch ein Transmissionssystem (nicht dargestellt) angetrieben.

Der Betrieb der Erntemaschine wird beschrieben.

Um Wurzelgemüse wie Möhren durch die Erntemaschine 1 zu ernten, wird der Rahmen 7 der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 in Abhängigkeit des Abstands zwischen den Möhrenreihen auf dem Feld auf den Stangen 13 und 15 des Grundkörpers 1a auf die richtige Position eingestellt. Bei der vorliegenden Erfindung werden die Möhren C gleichzeitig in zwei Reihen geerntet. Der Fahrer sitzt auf dem Sitz 21, um die Erntemaschine zu bedienen. Die Schaufel 8 der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 ist über den Reihen positioniert. Die Tiefe der Schaufel 8 ist durch den Hydraulikzylinder 29 eingestellt. Der Motor 3 wird gestartet, um die Raupenketten 2 anzutreiben und die Erntemaschine 1 wird in der Vorwärtsrichtung entlang der Reihen bewegt. Die Bandförderer 6c, 6c', Schaufel 8, Harkbänder 9d, Positionierscheiben 25 und das drehbare Schneidmesser 26 sowie die Abwurfbänder 17c werden betrieben. Die Schaufel 8 gräbt die Möhren C in dem Feld zusammen mit dem Boden um die Wurzeln R aus und die Stiele S der Möhren C werden durch die Vorsprünge 9a der Bänder 9d der Harkvorrichtung 9 geharkt. Die Stiele S sind zwischen den vorderen Enden der Bänder 6c und 6c' in Eingriff und werden von dem Feld aufgenommen und nach hinten befördert. Wenn die Möhre C die Abschneidevorrichtung 10 erreicht, wird die Wurzel R durch die Positionierscheiben 25 geführt. Da der Stiel 5 der Möhre durch die Bänder 6c, 6c' aufwärts gedrängt wird, wird der obere Endabschnitt der Wurzel R durch die Scheiben 25 positioniert. Dann wird der Stiel S durch das Schneidmesser 26 an der vorbestimmten Stelle abgeschnitten. Die Wurzel R fällt in den Behälter 11. Die durch die Bänder 6c und 6c' gehaltenen Stiele S werden den Bändern 17c der Abwurfvorrichtung 17 zugeführt und an dem hinteren Ende der Bänder auf das Feld abgeworfen.

In Bezug auf Fig. 7, die eine Modifikation der Harkvorrichtung 9 zeigt, weist eine Harkvorrichtung 9' ein Paar von Endlosbändern 9e ohne die Vorsprünge 9a aus Fig. 1 auf. Die Achse einer jeden Riemenscheibe 9c ist in einer horizontalen Ebene V-förmig geöffnet.

Die Fig. 8 und 9 zeigen die Stielabschneidevorrichtung 10. Bei der Vorrichtung ist ein Paar von Führungsteilen 31 zwischen den Bändern 6c, 6c' und den Scheiben 25 vorgesehen. Jedes der Führungsteile 31 weist eine Kunststoffplatte, eine Metallplatte oder eine Mehrzahl von in Linie angeordneten Walzen auf.

Wenn die Möhre C durch die Führungsteile 31 zu der Vorrichtung 10 geführt wird, ist der abzuschneidende Stiel S auf eine vorbestimmte Länge L eingestellt. Das heißt, daß das Abschneiden exakt ausgeführt wird.

Mit Bezug auf die Fig. 10 und 11, die eine Modifikation der Vorrichtung 10 zeigen, ist ein Paar von Schraubenförderern 32 zwischen den Bändern 6c, 6c' und den Scheiben 25 vorgesehen. Der Förderer 32 weist einen Endabschnitt 32a auf, der einen kleinen Durchmesser hat.

Während des Abschneidens ist die Wurzel R der Möhre akurat zwischen den Scheiben positioniert.

Mit Bezug auf die Fig. 12 und 13, die das zweite Ausführungsbeispiel der Möhrenerntemaschine in schematischer Darstellung zeigen, sind die gleichen Teile wie im ersten Ausführungsbeispiel durch die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1-11 identifiziert.

Bei einer Möhrenerntemaschine 1A des zweiten Ausführungsbeispieles ist eine Harkvorrichtung 39 an dem Rahmen 7 an der Vorderseite der Aufnahme-/Fördervorrichtung 6 montiert. In Bezug auf Fig. 14 weist die Vorrichtung 39 ein Paar von Grundplatten 39b auf, wobei jede durch einen Rahmen 39c (Fig. 13) an dem Rahmen 7 sicher befestigt ist. Eine Mehrzahl von Vorsprüngen 39a ist an der Peripherie der Grundplatte 39b vorgesehen, um durch einen Motor oder ein flexibles Rohr (nicht gezeigt) um die Grundplatte herum gedreht zu werden. Während der Ernte werden die Stiele 5 der Möhren C durch die Vorsprünge 39a in Aufwärtsrichtung geharkt.

Mit Bezug auf die Fig. 15-17 ist eine Positionierscheibe 25 der Abschneidevorrichtung 10 mit einer Führungsrolle 25a, die aus einem elastischen Material, wie einem Schwamm, hergestellt ist, vorgesehen und an dem unteren Abschnitt der Scheibe 25 um den unteren Vorsprung 25b herum befestigt. Während des Abschneidens des Stieles S durch das Schneidmesser 26 ist die Möhre C durch die Scheiben 25 positioniert, während die Führungsrolle 25a den oberen Abschnitt der Wurzel R greift.

Das bedeutet, daß der Stiel S an einer gewünschten Stelle akurat abgeschnitten werden kann.

An einem unteren Abschnitt der Abschneidevorrichtung 10 ist in seitlicher Richtung ein Sortierförderer 33 vorgesehen, um die von der Vorrichtung 10 heruntergefallenen Wurzeln R zu sortieren. Der Sortierförderer 33 weist eine Reihe von ein Endlosband bildenden Stangen auf.

Ein Arbeitssitz 34 ist abnehmbar auf einem Untergestell 12a an einer Seite des Förderers 33 zur Sortierung der Wurzeln R montiert.

An einem unteren Abschnitt des Förderers 33 und um den Arbeitssitz 34 herum ist eine Mehrzahl von Behältern 11a abnehmbar auf dem Untergestell 12a montiert.

Die von einem Arbeiter auf dem Sitz 34 sortierten Wurzeln R werden in korrespondierende Behälter 11a gelegt. Anstelle des Behälters kann ein Sack benutzt werden.

Wird eine Sortierung nicht vorgenommen, wird der Arbeitssitz 34 und einige der Behälter 11a von dem Untergestell 12a entfernt. Das Untergestell 12a kann auf den Grundkörper 1a gefaltet werden.

Eine Stielabwurfvorrichtung 37 weist ein Endlosband 37c, das mit einer koaxial auf der Abtriebsscheibe 6a' montierten großen Riemenscheibe 37a und einer auf einer Grundplatte drehbar montierten kleinen Riemenscheibe 37b in Eingriff ist, und ein Führungsglied 38, das an das Band 37c angrenzend angeordnet ist, auf. Der Stiel S ist zwischen dem Band 37c und dem Glied 38 in Eingriff und wird dem Hinteren der Erntemaschine zugeführt. Das hintere Ende der Abwurfvorrichtung 37 ist in einer Ebene um eine Welle der Riemenscheibe 6a' herum schwenkbar, um die Abwurfstelle des Stieles zu variieren.

Die Erntemaschine 1A des zweiten Ausführungsbeispieles wird auf die gleiche Weise betrieben, wie das erste Ausführungsbeispiel.

Während der Ernte werden die Wurzeln R manuell durch den auf dem Sitz 34 sitzenden Arbeiter sortiert. Der Arbeiter sortiert die Wurzeln R während der Zuführung der Wurzeln. Die Wurzeln R werden in Abhängigkeit von der Größe und Form der Wurzel sortiert und die sortierten Wurzeln R werden in die korrespondierenden Behälter 11a gelegt. Der verbleibende Boden und die Verunreinigungen werden am Ende des Förderers 33 auf das Feld geworfen.

Wenn die Erntemaschine 1 das Ende der Reihen erreicht, bewirkt der Fahrer den Wechsel ihrer Bewegungsrichtung. Da es möglich ist die Raupenketten 2 zu schwenken, kann die Bewegungsrichtung sogar während der Ernte, wo sich die Schaufel 8 in dem Boden befindet, leicht geändert werden. Daneben dient der Fahrer als der Arbeiter zum Sortieren der Wurzeln R.

Die Fig. 19 bis 21 zeigen eine nicht erfindungsgemäße Stielabschneidevorrichtung 10. Eine Stielabschneidevorrichtung 10' ist mit einer in seitlicher Richtung an einem Bandförderer 6' drehbar montierten Führungswalze 40 versehen. Die Walze 40 ist in Bewegungsrichtung des Förderers, mit einem vorbestimmten Spalt zwischen dem Förderer 6' und der Walze 40, aufwärts geneigt angeordnet. Die Walze 40 weist ein oberes vorspringendes Ende 40a mit einem kleinen Durchmesser auf. Ein Paar von aus Bürsten hergestellten Ziehwalzen 41 sind hinter der Führungswalze 40 an dem Förderer 6' drehbar montiert. Die Walzen 41 sind rechtwinklig zu der Förderrichtung und ein vorbestimmter Spalt ist zwischen dem Förderer 6' und der Walze 41 vorgesehen. Die Positionierscheiben 25 sind vertikal an einer Verlängerung der äußeren Peripherie der Walze an das vorspringende Ende 40a der Walze 40 angrenzend angeordnet. Das drehbare Schneidmesser 26 ist vertikal korrespondierend zu den Scheiben 25 vorgesehen.

Es wird der Betrieb beschrieben: Wenn die auf dem Förderer 6' beförderte Möhre C die Führungswalze 40 erreicht wird der Stiel S der Möhre C in dem Spalt zwischen dem Förderer 6' und der Walze 40 in Übereinstimmung mit der Bewegung des Förderers und der Drehung der Walze geführt. Die Wurzel R der Möhre verbleibt auf der Vorderseite der Walze 40. Der Stiel S wird durch die Ziehwalzen 41 weiterhin gezogen. Die Möhre C wird entlang der Walze 40 aufwärts bewegt. Wenn die Möhre von der Walze 40 in Ausgriff ist, ist die Möhre mit dem vorspringenden Ende 40a in Eingriff, um mit den Scheiben 25 in Eingriff zu sein. In diesem Stadium ist das obere Ende der Möhre zwischen den Scheiben 25 positioniert, da der Stiel S durch die Walzen 41 gezogen wird. der Stiel S wird durch das Schneidmesser 26 abgeschnitten und zu dem Hinteren des Förderers 6' befördert und durch die Walzen 41 von dem Ende des Förderers abgeworfen. Die Wurzel R wird in den Behälter gelegt (nicht gezeigt).

Während das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben wurde ist zu verstehen, daß diese Offenbarung zum Zwecke der Illustration ist und verschiedene Änderungen und Modifikationen gemacht werden können, ohne den Schutzbereich der in den beigefügten Ansprüchen dargelegten Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Eine Erntemaschine (1) für Wurzelgemüse, mit einem Grundkörper (1a), einem Paar von Raupenketten (2) zum Tragen und Bewegen des Grundkörpers (1a) und einem Motor (3), um die Raupenketten (2) durch ein Kraftübertragungssystem anzutreiben, aufweisend:

eine Aufnahme-/Fördervorrichtung (6), die in Längsrichtung und abwärts geneigt an dem Grundkörper (1a) vorgesehen ist, um Wurzelgemüse aufzunehmen, eine Stielabschneidevorrichtung (10), die an einem hinteren Abschnitt der Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) und unter dieser vorgesehen ist, um einen Stiel von einer Wurzel abzuschneiden,

wobei die Stielabschneidevorrichtung Abschneidemittel (26) und ein Paar von Führungsscheiben (25) aufweist, die vor den Abschneidemitteln (26) vorgesehen sind, um die Wurzelgemüse zu der Stielabschneidevorrichtung (10) zu führen, und gekennzeichnet durch ein Paar von Führungsteilen (31), die zwischen der Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) und den Führungsscheiben (25) vorgesehen sind, wobei jedes der Führungsteile (31) als eine Kunststoffplatte, Metallplatte oder eine Mehrzahl von in Linie angeordneten Walzen oder alternativ jedes der Führungsteile (31) als Schraubenförderer ausgebildet ist, um die Wurzelgemüse hindurchzuführen.

2. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: eine Schaufel (8), die vor einem vorderen Ende der Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) vorgesehen ist, um Wurzelgemüse in einem Feld auszugraben.

3. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: einen Behälter (11), der unter der Stielabschneidevorrichtung (10) vorgesehen ist, um eine durch die Stielabschneidevorrichtung (10) abgeschnittene Wurzel aufzunehmen.

4. Erntemaschine nach Anspruch 1, wobei die Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) zur Seite bewegbar ausgebildet ist, um die seitliche Position der Vorrichtung einzustellen.

5. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: einen Sortierförderer (33), der seitlich unter der Stielabschneidevorrichtung (10) angeordnet ist, um die von der Stielabschneidevorrichtung (10) herunterfallenden Wurzeln aufzunehmen und diese zu fördern.

6. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: eine Harkvorrichtung (39), die vor der Aufnahme- /Fördervorrichtung (6) vorgesehen ist, um die Stiele der Wurzelgemüse zu führen und zu harken.

7. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: eine Stielabwurfvorrichtung (17), die hinter der Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) vorgesehen ist, wobei die Stielabwurfvorrichtung (17) ein Paar von Endlosbändern aufweist.

8. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: ein Paar von Ziehwalzen (41), die aus Bürsten hergestellt und über der Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) vorgesehen sind, um die Stiele der Wurzelgemüse zu ziehen.

9. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: ein Paar von Schraubenförderern (32), die zwischen der Aufnahme-/Fördervorrichtung (6) und den Führungsscheiben (25) vorgesehen sind.

10. Erntemaschine nach Anspruch 1, wobei der Abstand zwischen den Führungsscheiben (25) und der Stielabschneidevorrichtung (10) einstellbar ist.

11. Erntemaschine nach Anspruch 1, ferner aufweisend: eine Führungsscheibe (25a), die aus einem elastischen Material hergestellt und auf jeder der Führungsscheiben (25) montiert ist, um die Wurzel zu führen.

12. Erntemaschine nach Anspruch 5, wobei der Sortierförderer (33) eine Reihe von ein Endlosband bildenden Stangen aufweist.

13. Erntemaschine nach Anspruch 5, ferner aufweisend: einen Arbeitssitz (34), der angrenzend an den Sortierförderer (33) abnehmbar vorgesehen ist.

14. Erntemaschine nach Anspruch 5, ferner aufweisend: eine Mehrzahl von Behältern (11a), die angrenzend an den Sortierförderer (33) vorgesehen sind, um die sortierten Wurzeln aufzunehmen.







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