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Dokumentenidentifikation DE10054896A1 29.05.2002
Titel Mutter und Verfahren zu ihrer Herstellung
Anmelder Metallwarenfabrik Hermann Winker GmbH & Co. KG, 78549 Spaichingen, DE
Erfinder Winker, Alexander, 78549 Spaichingen, DE
Vertreter Winter, M., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 71364 Winnenden
DE-Anmeldedatum 06.11.2000
DE-Aktenzeichen 10054896
Offenlegungstag 29.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.05.2002
IPC-Hauptklasse F16B 37/00
IPC-Nebenklasse B21K 1/64   F16B 39/26   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mutter (1) mit einem Mutterkörper (10) mit einem verbreiterten Bund (15) und einem auf dem Mutterkörper drehbar und unverlierbar angebrachten Drehteller (20), wobei der Drehteller auf den Mutterkörper aufgeschoben und mittels eines Arretierungsmittels fixiert ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Arretierungsmittel als ein an dem Mutterkörper (10) vorgesehener Wulst (26) ausgebildet ist, derart, dass der Drehteller (20) zwischen dem verbreiterten Bund (15) und dem Wulst (26) angebracht ist. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Mutter, bei dem der Mutterkörper (10) und der Drehteller (20) durch Massivumformen hergestellt werden und vor oder nach dem Aufschieben des Drehtellers (20) eine Stauchung (26) in den Mutterkörper (10) eingepresst wird oder dass bei der Herstellung des Mutterkörpers (10) ein Wulst (26) einstückig in den Mutterkörper eingeformt wird, so dass der Drehteller (20) zwischen dem verbreiterten Bund (15) und der Stauchung oder dem Wulst (26) positioniert wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mutter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.

Eine gattungsgemäße Mutter ist aus der DE 33 25 255 C2 bekannt. Diese Druckschrift offenbart eine Radmutter aus Metall oder einer Metalllegierung für Nutzfahrzeuge mit einem Mutterkörper und einem als Druckteller ausgebildeten Drehteller. Der Drehteller wird auf den Mutterkörper aufgeschoben und so verankert, dass er zwar auf dem Mutterkörper leicht drehbar ist, aber nicht abgestreift werden kann. Dies wird durch Arretierungsmittel gewährleistet, die am Außenumfang des Mutterkörpers und am Innenumfang des Drehtellers vorgesehen sind und so ineinander greifen, dass der Drehteller unlösbar mit dem Mutterkörper verbunden ist. Diese Arretierungsmittel bestehen im wesentlichen aus in den Mutterkörper und den Drehteller eingearbeiteten Rücksprüngen oder Rillen.

Der Mutterkörper und der Drehteller werden in an sich bekannter Weise durch Massivumformen, wie Kalt- und/oder Warmpressen hergestellt. Die Arretierungsmittel jedoch müssen nachträglich in je einem weiteren Arbeitsgang nach dem Pressen in den Mutterkörper und den Drehteller durch spanende Bearbeitung eingebracht, bspw. eingedreht werden. Diese Art der Herstellung ist jedoch aufwendig und kostenintensiv.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Mutter der oben genannten Art sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung bereitzustellen, welche einfacher und kostengünstiger herstellbar ist.

Die Lösung besteht aus einer Mutter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie aus einem Herstellungsverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 15. Die erfindungsgemäße Mutter weist lediglich ein Arretierungsmittel, nämlich einen am Mutterkörper angebrachten Wulst auf. Damit wird zumindest ein Drehvorgang, nämlich das nachträgliche Bearbeiten des Drehtellers, gespart. Der Wulst kann in bekannter Weise in den Mutterkörper eingedreht werden. Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren sieht jedoch vor, dass der Wulst in den Mutterkörper eingepresst wird. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht also lediglich aus Pressvorgängen. Es findet keine spanende Bearbeitung statt. Da das Pressen wesentlich weniger aufwendig als eine spanende Bearbeitung ist, stellt das erfindungsgemäße Verfahren eine besonders einfache, schnelle und kostengünstige Möglichkeit zur Herstellung derartiger Muttern dar, welches daher besonders zur Massenfertigung geeignet ist.

Der Drehteller kann vor oder nach der Herstellung des Wulstes auf den Mutterkörper aufgeschoben werden. Der Drehteller wird im letzteren Fall mit einigem Kraftaufwand, in der Regel maschinell, über den Wulst geschoben oder gepresst. Dies kann dann von Vorteil sein, wenn die Oberflächen des Mutterkörpers und/oder des Drehtellers mit einer Beschichtung versehen sind, die bspw. als Korrosionsschutz dient. Wenn der Drehteller vor dem Anbringendes Wulstes auf den Mutterkörper aufgeschoben wird, müssen der Mutterkörper und der Drehteller mit derselben Oberflächenbeschichtung versehen werden. Wenn hingegen der Mutterkörper und der Drehteller unterschiedliche Oberflächenbeschichtungen erhalten sollen, muss die Beschichtung vor dem Aufschieben des Drehtellers auf den Mutterkörper vorgenommen werden. Dann muss der Wulst aber vor dem Beschichten in den Mutterkörper eingepresst werden, da andernfalls die Oberflächenbeschichtungbeschädigt würde und bspw. der Korrosionsschutz nicht mehr gewährleistet wäre.

Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Der Mutterkörper kann einen Basiskörper und einen Halsansatz aufweisen, wobei der Drehteller auf dem Halsansatz angebracht ist. Es kann eine Konusfläche vorgesehen sein, die den Halsansatz abschließt; dies ist jedoch nicht zwingend notwendig. Es kann auch Ausführungsformen ohne Konusfläche geben. Der Wulst ist vorzugsweise am Halsansatz ausgebildet. In der Konusfläche und/oder im Halsansatz kann eine Einkerbung eingepresst sein, welche an ihrer dem Drehteller zugewandten Kante von dem Wulst begrenzt ist. Es gibt auch andere Möglichkeiten, den Wulst anzupressen, bspw. indem der Halsansatz beim Pressen des Mutterkörpers an seiner Außenseite mit einem Materialüberhang, bspw. mit einer leicht konischen Kontur, versehen wird, welcher dann zu einem Wulst gepresst wird. Der Wulst kann selbstverständlich auch beim Pressen des Mutterkörpers einstückig angeformt werden.

Der Drehteller weist vorzugsweise entlang seiner Innenfläche einen zylindrischen Flächenbereich auf, welcher am Halsansatz des Mutterkörpers anliegt. Der Drehteller kann aber auch entlang seiner Innenfläche einen leicht konischen Flächenbereich aufweisen. Er kann ferner an dem später dem Basiskörper zugewandten Ende des zylindrischen bzw. leicht konischen Flächenbereichs eine Schräge oder Fase aufweisen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Drehteller nach dem Pressen des Wulstes auf den Mutterkörper aufgeschoben wird. Die leicht konische Ausgestaltung bzw. die Schräge oder Fase erleichtern hierbei das Aufschieben des Drehtellers.

Eine weitere bevorzugte Weiterbildung besteht darin, dass der verbreiterte Bund an seiner dem Halsansatz zugewandten Seite eine konusförmige Unterseite und der Drehteller entlang seiner Innenfläche einen konusförmigen Flächenbereich aufweist, welcher mit der konusförmigen Unterseite des verbreiterten Bundes in Kontakt steht. Die konusförmige Unterseite und der konusförmige Flächenbereich stellen also gegenseitige Reibflächen dar, gegen die der Drehteller drehbar ist. Der Drehteller kann im Querschnitt in etwa trapezförmig sein. Der Basiskörper kann ferner eine Kappe aufweisen.

Die erfindungsgemäße Mutter ist bspw. zur Verwendung als Radmutter für Kraftfahrzeuge geeignet.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische, nicht maßstabsgetreue Seitenansicht eines Mutterkörpers für eine erfindungsgemäße Mutter;

Fig. 2 eine schematische, nicht maßstabsgetreue, teilweise geschnittene Seitenansicht eines Drehtellers für den in Fig. 1 gezeigten Mutterkörper;

Fig. 3 eine schematische, nicht maßstabsgetreue, teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Mutter;

Fig. 4 und 5 eine schematische Darstellung der Verfahrensschritte zur Herstellung der in Fig. 3 gezeigten Mutter gemäß einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;

Fig. 6 und 7 eine schematische Darstellung der Verfahrensschritte zur Herstellung der in Fig. 3 gezeigten Mutter gemäß einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Das aus den Fig. 1 bis 3 ersichtliche Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sicherungsmutter 1 dient als Radmutter für Kraftfahrzeuge besteht aus einem Mutterkörper 10 und einem Drehteller 20. Der Mutterkörper 10 weist einen Basiskörper 11 auf, der im Ausführungsbeispiel auf der vom Rad abgewandten Seite mit einer Kappe 12 versehen. Der Mutterkörper 10 weist ferner eine Bohrung 13 mit einem Innengewinde 14 auf. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Kappe 12 wegzulassen, so dass der Mutterkörper 10 eine durchgehende Bohrung 13 aufweist. Der Basiskörper 11 ist im Ausführungsbeispiel als Sechskantkörper für einen entsprechenden Radschlüssel ausgestaltet, aber die diesbezügliche Ausgestaltung des Basiskörpers 11 ist selbstverständlich beliebig wählbar.

An der dem Rad zugewandten Seite des Basiskörpers 11 weist der Mutterkörper 10 einen verbreiterten Bund 15 mit einer konischen Unterseite 16 auf, die als Kontaktfläche für die Innenfläche des Drehtellers 20 dient (siehe unten). An diese konische Unterseite 16 schließt sich ein Halsansatz 17 an. Den Abschluss des Halsansatzes 17 bildet eine Konusfläche 18.

Der Drehteller 20 ist im Querschnitt etwa trapezförmig mit einer konusförmige Außenfläche 21. Die Innenfläche 22 des Drehtellers 20 besteht aus einem zylinderförmigen Flächenbereich 23, der in Kontakt mit dem Halsansatz 17 des Mutterkörpers 10 steht und einem konusförmigen Flächenbereich 24, der in Kontakt mit der konischen Unterseite 16 des verbreiterten Bunds 15 des Mutterkörpers 10 steht. Der konusförmigen Flächenbereich 24 ist an seiner Außenkante von einem schmalen Bund 25 begrenzt.

Die gestrichelte Linie in Fig. 2 deutet an, dass statt dem zylinderförmigen Flächenbereich 23 ein leicht konischer Flächenbereich 23' vorgesehen sein kann. Nicht dargestellt ist, dass am oberen Ende des zylindrischen 23 oder leicht konischen Flächenbereichs 23', im Ausführungsbeispiel also am Übergang vom zylindrischen 23 oder leicht konischen Flächenbereich 23' zum konusförmigen Flächenbereich 24, eine kleine Schräge oder Fase angebracht sein kann. Diese Ausgestaltungen erleichtern das Aufschieben des Drehtellers 20 auf den Halsansatz 17 nach dem Anbringen des Wulstes 26 (siehe dazu unten).

Der Drehteller 20 und der Mutterkörper 10 werden beide in an sich bekannter Weise durch Massivumformen wie Kalt- und/oder Warmpressen hergestellt. Sowohl die Außenfläche des Halsansatzes 17 als auch der zylinderförmige Flächenbereich 23 oder der leicht konische Flächenbereich 23' des Drehtellers 20 sind nach dem Pressvorgang völlig glatt. Zur Montage der Mutter 10 wird der Drehteller 20 auf den Halsansatz 17 des Mutterkörpers 10 aufgeschoben, bis der konusförmige Flächenbereich 24 des Drehtellers 20 an der Konusfläche 18 anliegt. Ohne zusätzliche Sicherung könnte der Drehteller 20 allerdings wieder vom Halsansatz 17 abgestreift werden. Als derartige Sicherung ist erfindungsgemäß ein zwischen Drehteller 20 und Konusfläche 18 befindlicher Wulst 26 vorgesehen, auf welchem die dem Rad zugewandte Seite des Drehtellers 20 aufsitzt, so dass er nicht vom Halsansatz 17 abgestreift werden kann.

Der Drehteller 20 kann vor oder nach dem Anbringen des Wulstes 26 auf den Halsansatz 17 aufgeschoben werden. Der Drehteller 20 wird im letzteren Fall mit einigem Kraftaufwand, in der Regel maschinell, über den Wulst 26 geschoben oder gepresst. Dabei ist die Ausgestaltung mit einem leicht konischen Flächenbereich 23' und/oder das Anbringen einer Schräge oder Fase am oberen Ende dieses Flächenbereiches von Vorteil, weil dadurch das Aufschieben des Drehtellers 20 erleichtert wird. Wenn ein leicht konischer Flächenbereich 23' vorgesehen wird, so ist dessen Innendurchmesser oben, also an dem dem Basiskörper 11 zugewandten Ende, gleich oder etwas größer als der Durchmesser des Wulstes 26. Der Innendurchmesser unten, also an dem dem Wulst 26 zugewandten Ende, ist kleiner als der Durchmesser des Wulstes 26.

Der Wulst 26 kann beim Pressen des Mutterkörpers 10 direkt in diesen eingeformt werden. Er kann aber auch durch eine in die Konusfläche 18 und/oder in den Halsansatz 17 eingepresste Stauchung hergestellt werden, wie es in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt ist. Mittels eines Werkzeugs 30, bspw. einer Matrize, wird eine im Ausführungsbeispiel etwa rechteckige Einkerbung 27 in die Konusfläche 18 und/oder den Halsansatz 17 eingepresst. Das überschüssige, durch den Pressvorgang aus der Einkerbung 27 heraus gepresste überschüssige Material bildet oberhalb der Einkerbung 27 eine Stauchung oder einen Wulst 26. Der Wulst 26 begrenzt also die Einkerbung 27 an ihrer dem Drehteller 20 zugewandten Kante.

Eine weitere Möglichkeit zum Einpressen des Wulstes 26 in den Halsansatz 17 ist in den Fig. 6 und 7 schematisch dargestellt. Hierbei wird beim Pressen des Mutterkörpers 10 ein Materialüberhang 28 mit eingeformt, der in seiner Außenkontur leicht konisch ist oder an seinem dem Basiskörper 11 zugewandten Ende mit einer kleinen Fase 29 oder Abschrägung versehen ist. Der Materialüberhang 28 wird vorzugsweise am Übergang von der Konusfläche 18 zum Halsansatz 17 eingeformt. Dieser Materialüberhang 28 wird mit einem geeigneten Werkzeug 31 in Richtung des Basiskörpers 11 nach oben gepresst, so dass - im Ausführungsbeispiel am Halsansatz 17 - ein Wulst 26 gebildet wird.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der beschriebenen Mutter 1 besteht somit lediglich aus Pressvorgängen und ist daher einfach, kostengünstig und für die Massenherstellung derartiger Muttern, insbesondere für in großen Stückzahlen produzierte Radmuttern für Kraftfahrzeuge geeignet.


Anspruch[de]
  1. 1. Mutter (1) mit einem Mutterkörper (10) mit einem verbreiterten Bund (15) und einem auf dem Mutterkörper drehbar und unverlierbar angebrachten Drehteller (20), wobei der Drehteiler auf den Mutterkörper aufgeschoben und mittels eines Arretierungsmittels fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel als ein an dem Mutterkörper (10) vorgesehener Wulst (26) ausgebildet ist, derart, dass der Drehteller (20) zwischen dem verbreiterten Bund (15) und dem Wulst (26) angebracht ist.
  2. 2. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst als eine durch einen Pressvorgang gebildete Stauchung (26) ausgebildet ist oder einstückig an den Mutterkörper angeformt ist.
  3. 3. Mutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mutterkörper einen Basiskörper (11) und einen Halsansatz (17) aufweist und der Drehteller (20) auf dem Halsansatz (17) angebracht ist.
  4. 4. Mutter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Konusfläche (18) den Halsansatz (17) abschließt.
  5. 5. Mutter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (26) am Halsansatz (17) ausgebildet ist.
  6. 6. Mutter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (26) am Übergang von der Konusfläche (18) zum Halsansatz (17) ausgebildet ist.
  7. 7. Mutter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Konusfläche (18) und/oder im Halsansatz (17) eine Einkerbung (27) eingepresst ist, welche an ihrer dem Drehteller zugewandten Kante von dem Wulst (26) begrenzt ist.
  8. 8. Mutter nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der verbreiterte Bund (15) an seiner dem Halsansatz (17) zugewandten Seite eine konusförmige Unterseite (16) und der Drehteller (20) entlang seiner Innenfläche (22) einen konusförmigen Flächenbereich (24) aufweist, welcher mit der konusförmigen Unterseite (16) des verbreiterten Bundes (15) in Kontakt steht.
  9. 9. Mutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (20) entlang seiner Innenfläche (22) einen zylindrischen Flächenbereich (23) aufweist, welcher am Halsansatz (17) anliegt.
  10. 10. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (20) entlang seiner Innenfläche (22) einen leicht konischen Flächenbereich (23') aufweist.
  11. 11. Mutter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Basiskörper zugewandten Ende des zylindrischen (23) oder leicht konischen Flächenbereichs (23') eine Schräge oder Fase vorgesehen ist.
  12. 12. Mutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (20) im Querschnitt in etwa trapezförmig ist.
  13. 13. Mutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiskörper (11) eine Kappe (12) aufweist.
  14. 14. Mutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, nämlich eine Radmutter für Kraftfahrzeuge.
  15. 15. Verfahren zur Herstellung einer Mutter mit einem Mutterkörper (10) und einem auf dem Mutterkörper drehbar und unverlierbar angebrachten Drehteller (20), wobei der Mutterkörper (10) und der Drehteller (20) durch Massivumformen hergestellt werden und der Drehteller (20) auf den Mutterkörper (10) aufgeschoben und mittels eines Arretierungsmittels fixiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach dem Aufschieben des Drehtellers (20) eine Stauchung (26) in den Mutterkörper (10) einpresst wird oder dass bei der Herstellung des Mutterkörpers (10) ein Wulst (26) einstückig in den Mutterkörper eingeformt wird, so dass der Drehteller (20) zwischen dem verbreiterten Bund (15) und der Stauchung oder dem Wulst (26) positioniert wird.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in den Mutterkörper (10) eine Einkerbung (27) eingepresst wird, welche an ihrer dem Drehteller zugewandten Kante von dem Wulst (26) begrenzt wird.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass beim Pressen des Mutterkörpers (10) ein Materialüberhang (28) eingearbeitet wird, welcher später zu einem Wulst (26) gepreßt wird.
  18. 18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Mutterkörper einen Basiskörper (11) und einen Halsansatz (17) aufweist und der Drehteller (20) auf dem Halsansatz (17) angebracht wird.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Halsansatz (17) eine, Konusfläche (18) anschließt und der Drehteller (20) auf dem Halsansatz (17) angebracht wird.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (26) am Halsansatz (17) ausgebildet wird.
  21. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbung (27) in die Konusfläche (18) und/oder den Halsansatz (17) eingepresst wird.
  22. 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialüberhang (28) am Übergang von Konusfläche (18) und Halsansatz (17) ausgebildet wird.






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