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Dokumentenidentifikation DE69617045T2 20.06.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0883913
Titel VORRICHTUNG ZUM BEFESTIGEN EINES RECHTWINKELVERBINDERS AN EINE LEITERPLATTE
Anmelder Berg Electronics Manufacturing B.V., s'-Hertogenbosch, NL
Erfinder CLARK, L., Stephen, Dillsburg, US
Vertreter Beetz & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69617045
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.06.1996
EP-Aktenzeichen 969215276
WO-Anmeldetag 10.06.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/US96/10076
WO-Veröffentlichungsnummer 0009732364
WO-Veröffentlichungsdatum 04.09.1997
EP-Offenlegungsdatum 16.12.1998
EP date of grant 14.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.06.2002
IPC-Hauptklasse H01R 13/60
IPC-Nebenklasse H01R 12/18   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung zum Halten eines elektrischen Steckverbinders oder einer Komponente davon auf einer gedruckten Leiterplatte sowie eine Buchsenbefestigungsanordnung mit einer derartigen Sicherungsvorrichtung.

Bei der Herstellung verschiedener elektronischer Produkte ist es oft notwendig, rechtwinklige Steckverbinder auf einer gedruckten Leiterplatte (PCB) zu befestigen und den Steckverbinder fest in Position zu halten. Wenn Teile des Steckverbinders aus isolierendem Material bestehen kann es ebenso notwendig sein, eine Einrichtung zur Erdung leitender Elemente des Steckverbinders an leitende Bahnen der gedruckten Leiterplatte bereitzustellen. Ein Ausführungsbeispiel ist in US-A-5 356 313 beschrieben. Ein weiteres Beispiel ist US-A-5 413 696.

Beispielsweise kann eine rechtwinklige Aufnahme mit hoher Stiftdichte (HPC) so auf einer gedruckten Leiterplatte angeordnet werden, daß eine konkave leitende Nasenabschirmung über die konvexe Stiftaunahmestirniläche der HPC-Aufnahme gestülpt wird. Anschließend kann eine leitende Zwischenabschirmung über der Nasenabschirmung angeordnet werden. Bis jetzt ermöglichte keine derartige Einrichtung eine effektive und billige Befestigung der Zwischenabschirmung hinteren Stiels und der Nasenabschirmung an der HPC-Aufnahme und der HPC-Aufnahme an der gedruckten Leiterplatte mit der gleichzeitigen Erdung, der Zwischenabschirmung und der Nasenabschirmung an der gedruckten Leiterplatte. Somit besteht ein Bedarf für eine derartige Sicherungsvorrichtung.

Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung kann bei der Verbindung eines elektrischen Steckverbinders mit einer gedruckten Leiterplatte verwendet werden, und vorzugsweise wird sie verwendet, wenn eine HPC-Aufnahme mit einer leitenden Nasenabschirmung mit einer gedruckten Leiterplatte verbunden wird. Diese Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 weist einen Körper mit einer zentralen Aufnahmeöffnung für einen Befestiger auf. Von diesem Körper erstreckt sich ein Paar von parallelen federnden Schenkeln (Beinen), die jeweils nach außen verlaufende Vorsprünge aufweisen, die in die Unterseite einer gedruckten Leiterplatte eingreifen, nachdem die federnden Schenkel in einen Schlitz durch die gedruckte Leiterplatte geführt wurden. In der Ebene senkrecht zur Ebene des Körperabschnitts sind gegenüberliegende seitliche Flügelglieder angeordnet. Diese Flügelglieder weisen nach innen ragende Verriegelungsmittel auf, die in eine oder mehrere Schenkel eingreifen, die von dem isolierenden Gehäuse der Aufnahme vorstehen. Anschließend können Sicherungsbefestiger durch die Schlitze oder Öffnungen in der Zwischenhalterung und der Nasenabschirmung geschoben werden, um in die zentralen Aufnahmemittel für den Befestiger in dem Körper einzugreifen und somit die Nasenabschirmung an der HPC-Aufnahme zu befestigen und gleichzeitig die HPC-Aufnahme an der gedruckten Leiterplatte zu befestigen und die Nasenabschirmung mit einer leitenden Bahn auf der gedruckten Leiterplatte zu erden.

Diese Erfindung beinhaltet ebenso eine Buchsenbefestigungsanordnung nach Anspruch 12, die eine gedruckte Leiterplatte mit wenigstens einem Befestigungsschlitz oder einer anderen Öffnung aufweist. Auf dieser gedruckten Leiterplatte wird eine Aufnahme angeordnet. Die Aufnahme weist ein isolierendes Gehäuse mit einer querverlaufenden, Stift aufnehmenden Stirnfläche und mindestens einem querverlaufenden Befestigungsfuß auf, der sich von einer axialen seitlichen Wand mit einer Rippe erstreckt. Der Befestigungsfuß weist einen Schlitz oder eine andere Öffnung auf, die mit dem Schlitz in der gedruckten Leiterplatte angeordnet ist. Ein leitendes Nasenabschirmungsglied ist axial und an die vordere Stift aufnehmende Stirnseite der Buchse angrenzend angeordnet und weist mindestens ein Aufnahmemittel für einen Befestiger auf. Die Anordnung weist ebenso mindestens ein Sicherungsglied mit einem Aufnahmemittel für einen Befestiger und eine seitliche Verriegelungseinrichtung auf, die in die Rippe des Gehäuses eingreift und ein herunterhängendes Verriegelungsmittel, das in den Befestigungsfuß der Aufnahme und die gedruckte Leiterplatte durch die angeordneten Schlitze oder andere Öffnungen eingreift. Ein Befestiger zum Eingreifen in die Aufnahmemittel für den Befestiger an sowohl dem Nasenabschirmungsglied und dem Sicherungsmittel dient der Befestigung der Anordnung und ermöglicht die Erdung der Nasenabschirmung an eine leitende Bahn auf der PCB. Weiterhin kann durch diesen Befestiger auch eine leitende Zwischenhalterung an der Anordnung befestigt werden und an der PCB geerdet werden.

Schließlich beinhaltet die vorliegende Erfindung ebenso ein Verfahren zum Befestigen einer isolierenden Aufnahme an einer gedruckten Leiterplatte, die wenigstens einen Befestigungsschlitz oder andere Öffnungen aufweist, das durch Anspruch 15 definiert ist. In diesem Verfahren wird eine Aufnahme mit einem isolierenden Gehäuse mit einer querverlaufenden, Stift aufnehmenden Stirnseite und mindestens einem querverlaufenden Befestigungsfuß, der sich von einer axialen seitlichen Wand mit einer Rippe erstreckt, wobei der Befestigungsfuß einen Schlitz oder eine andere Öffnung aufweist, auf der PCB positioniert, so daß der Schlitz mit dem Schlitz der Leiterplatte ausgerichtet ist. Eine leitende Nasenabschirmung mit mindestens einem Aufnahmemittel für einen Befestiger wird angrenzend an die querverlaufende, Stift aufnehmende Stirnseite der Buchse positioniert. Anschließend wird ein Sicherungsglied durch die ausgerichteten Schlitze in den Befestigungsfuß und der gedruckten Leiterplatte eingesetzt. Das Sicherungsglied weist einen Körper mit einer zentralen Steckverbinderaufnahmeeinrichtung und einer seitlichen Verriegelungseinrichtung auf, die in die Kante des Gehäuses und in ein davon herunterhängendes Verriegelungsmittel zur Befestigung des Gehäuses an der Leiterplatte eingreift.

Anschließend wird ein leitender Befestiger durch das Aufnahmemittel für den Befestiger in der Nasenabschirmung und dem Sicherungsmittel eingesetzt, um die Nasenabschirmung an dem Sicherungsglied zu befestigen und die Nasenabschirmung an eine leitende Bahn auf der PCB zu erden. Eine leitende vordere Zwischenhalterung kann ebenso an der Anordnung befestigt sein und durch diesen Verbinder an die PCB geerdet sein.

Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung die Verbindung einer Aufnahme mit einer PCB beschrieben. Hierbei zeigen:

Fig. 1 eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung,

Fig. 2 eine Aufsicht auf die Sicherungsvorrichtung von Fig. 1,

Fig. 3 eine Seitenansicht der Sicherungsvorrichtung von Fig. 1,

Fig. 4 eine perspektivische Sicht einer Aufnahmebefestigungsanordnung, welche die in Fig. 1 gezeigte Sicherungsvorrichtung aufweist,

Fig. 5 eine Vorderansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung,

Fig. 6 eine Aufsicht der in Fig. 5 gezeigten Sicherungsvorrichtung,

Fig. 7 eine Seitenansicht der in Fig. 5 gezeigten Sicherungsvorrichtung, und

Fig. 8 eine perspektivische Sicht der in Fig. 5 gezeigten Sicherungsvorrichtung mit einer Aufnahme und einer PCB, wobei die Aufnahme und die PCB nur teilweise gezeigt sind.

Bezug nehmend insbesondere auf die Fig. 1 bis 3 ist die Sicherungsvorrichtung allgemein mit Bezugszeichen 10 benannt. Diese Sicherungsvorrichtung weist einen Körperbereich 12 aus, der aus einer im allgemeinen flachen Mittelplatte 14 mit gegenüberliegenden seitlichen Flügelgliedern 16 und 18 besteht, die senkrecht von der Platte abstehen. Die Platte weist ebenso eine zentrale Aufnahmeöffnung für einen Befestiger 20 auf, an das sich benachbart ein konzentrisches röhrenförmiges Glied 22 anschließt, das senkrecht von dem Plattenabschnitt des Körpers absteht und das ein inneres Schraubengewinde 24 aufweist. Von dem Körper erstrecken sich parallel nach unten federnde Verriegelungsbeine 26 und 28, die jeweils an ihren Anschlußenden Verriegelungsvorsprünge 30 und 32 aufweisen. An den Innenseiten der Flügelglieder befindet sich ein zweites Paar von seitlichen, nach innen vorspringenden federnden Verriegelungsgliedern 34 und 36.

Eine vorteilhafte Verwendung der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Sicherungsvorrichtung ist in Fig. 4 dargestellt, bei der eine rechtwinklige HCP-Aufnahme mit hoher Dichte mit Bezugszeichen 38 dargestellt ist. Diese HPC-Aufnahme weist eine konvexe vordere Stiftaufnahmefläche 39 auf und ist auf einer Leiterplatte 40 befestigt. Die HCP- Aufnahme weist eine Längsachse 41 auf, und axial zur HCP- Aufnahme ist eine konkave leitende Nasenabschirmung 42 angeordnet, die seitlich über der vorderen Stiftaufnahmefläche der HPC- Aufnahme angeordnet ist. Seitlich über der Nasenabschirmung ist eine leitende Zwischenhalterung 44 angeordnet, wobei die Nasenabschirmung und die HPC-Aufnahme durch die große Öffnung 45 in der Zwischenabschirmung passen. Die Vorrichtung weist ebenso Befestigungsschrauben 46 und 48 auf, die durch Öffnungen 50 in der Zwischenhalterung, Öffnung 52 in der Nasenabschirmung und Einschnitte 54 in einer transversalen Verlängerungswand 55 der HPC-Aufnahme gesteckt werden und in die Aufnahmeöffnung 20 für die Befestiger und in das danebenliegende röhrenförmige Glied 22 in der Sicherungsvorrichtung 10 eingreifen. Das HPC-Aufnahmegehäuse weist eine Querrippe 56 auf, die sich von dem HPC-Auf nahmegehäuse erstreckt und das einen axialen Vorsprung 57 aufweist, der einen axialen Einschnitt 58 bildet. Weiterhin gibt es einen Querschlitz 59 in einem Befestigungsfuß 60, wobei der Befestigungsfuß quer zum HPC-Aufnahmegehäuse verläuft. Dieser Querschlitz ist senkrecht mit einem weiteren (nicht gezeigten) Querschlitz in der Leiterplatte angeordnet. Wenn die Sicherungsvorrichtung nach unten in Richtung des Schlitzes 59 bewegt wird, greift der Flügel 18 in den Einschnitt 58 ein. Bei der weiteren Bewegung nach unten wird die federnde Verriegelung 36 durch die seitlich nach außen wirkende Kraft, die duch den axialen Vorsprung 57 angelegt wird, von ihrer ursprünglich nach innen abgewinkelten Position in eine vertikale Position koplanar mit dem Rest des Flügels 18 gebogen. Wenn die Spitze der federnden Verriegelung 36 unter der Bodenkante des Vorsprungs 57 liegt, hört der seitliche Druck auf die federnde Verriegelung 36 auf und die Verriegelung schnappt in ihre nach innen abgewinkelte Position zurück. In der inneren Position liegt die federnde Verriegelung an der unteren Seite des Vorsprungs 57 an und verhindert die Bewegung der Sicherungsvorrichtung nach oben. Gleichzeitig werden die federnden Füße in den Schlitz 59 in den Befestigungsfuß eingeführt und werden durch den von den Abschlußwänden des Schlitzes ausgeübten seitlichen Druck zusammengepreßt, wodurch sie vertikal den Schlitz und den (nicht gezeigten) ausgerichteten Schlitz in der Leiterplatte passieren können. Wenn die äußeren Verriegelungsvorsprünge 30 und 32 (Fig. 1 bis 4) das untere Ende des Schlitzes passieren, hört der seitliche Druck auf sie auf und die federnden Füße strecken sich so nach außen, daß die äußeren Verriegelungsvorsprünge in die Bodenseite der Leiterplatte eingreifen. Nachdem die federnden Füße und die federnden seitlichen Verriegelungen auf diese Art eingreifen, wird die Schraube 48 in der Aufnahmeöffnung für den Steckverbinder 20 in der oben beschriebenen Art befestigt. Das Anbringen der Zwischenhalterung und der Nasenabschirmung auf der HPC-Aufnahme und das Anbringen der Aufnahme auf der Leiterplatte wird durch eine zweite Sicherungsvorrichtung 61 abgeschlossen, die allgemein mit Bezugszeichen 61 bezeichnet ist und die im wesentlichen identisch mit der Sicherungsvorrichtung 10 ist. Auf gleiche Weise, wie die Sicherungsvorrichtung 10 befestigt wurde, greift die seitlich feste Verriegelung 62 in die Rippe 63 und seinen benachbarten Vorsprung und den Einschnitt in der HPC-Aufnahme ein, und die federnden Füße 64 greifen in ausgerichtete (nicht gezeigte) Querschlitze in einem weiteren (nicht gezeigten) Befestigungsfuß in der Aufnahme ein, und die Schraube 46 greift in die Aufnahmeöffnung für den Befestiger 65 ein, nachdem sie jeweils die Öffnungen in der Nasenabschirmung und der Zwischenhalterung durchlaufen hat, die den Öffnungen 52 und 50 gegenüberliegen. Auf diese Weise wird die Aufnahme fest auf der Leiterplatte angeordnet und die Nasenabschirmung und die Zwischenhalterung werden an der Aufnahme befestigt und an eine (nicht gezeigte) leitende Bahn auf der Leiterplatte geerdet. Die Aufnahme wird mit einem üblichen Stecker verbunden, der allgemein mit Bezugszeichen 66 bezeichnet ist. Ebenso ist erkennbar, daß die Zwischenhalterung eine zweite große Öffnung 67 aufweist. Eine zweite (nicht gezeigte) Aufnahmeanordnung, die der oben beschriebenen Anordnung ähnlich ist, kann auf der Leiterplatte befestigt werden und diese Öffnung 67 passieren und mit einem (nicht gezeigten) zweiten Stecker mit einem abgeschirmten Kabel verbunden werden. Selbstverständlich kann die Zwischenhalterung horizontal wie dargestellt angeordnet sein, jedoch kann die Zwischenhalterung und seine Eingriffsanordnungen alternativ hierzu ebenso vertikal angeordnet sein.

Bezug nehmend auf die Fig. 5 bis 8 ist eine zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung gezeigt, die allgemein mit Bezugszeichen 68 bezeichnet ist. Diese Sicherungsvorrichtung weist einen Körperabschnitt 69 auf, der aus einer zentralen Platte 70 und zwei Flügelgliedern 72 und 74 besteht, die sich in parallelen Ebenen senkrecht zu der Ebene der Platte von der Platte erstrecken. Die Platte weist ebenso eine zentrale Aufnahmeöffnung für den Befestiger 76, wobei sich konzentrisch zu dieser Aufnahmeöffnung für den Befestiger ein vorderes röhrenförmiges Glied 78 anschließt, das an der Vorderseite der Platte angeordnet ist, und ein hinteres röhrenförmiges Glied 80 auf, das sich von der hinteren Seite der Platte erstreckt. In dem röhrenförmigen Glied befindet sich ebenso ein Schraubengewinde 82, das in eine Sicherungsschraube auf ähnliche Weise wie in der ersten Ausführungsform in Fig. 4 eingreift. Vom unteren Ende des Flügelgliedes 74 erstreckt sich eine seitliche Flügelverlängerung 84 und von der inneren Anschlußkante dieser seitlichen Flügelverlängerung erstrecken sich parallele federnde Füße 86 und 88 nach unten in einer Ebene senkrecht zu der Ebene der Platte des Körperabschnitts. Von dem federnden Fuß 86 erstreckt sich seitlich ein vorderer Verriegelungsvorsprung 90. Von dem seitlichen Fuß 88 erstreckt sich ebenso seitlich ein hinterer Verriegelungsvorsprung 92. Von den Flügelgliedern 72 und 74 erstreckt sich jeweils nach innen ein zweites Paar von federnden Verriegelungen 94 und 96. Die Sicherungsvorrichtung 66 ist in Verbindung mit der teilweise dargestellten HPC-Aufnahme, die das Bezugszeichen 98 trägt. Die HPC-Aufnahme ist auf einer Leiterplatte 100 angeordnet, die ebenso teilweise dargestellt ist. Die Aufnahme weist ein Gehäuse 102 auf, von dem sich quer eine Kante 104 erstreckt. Die Kante weist einen vorderen axialen Vorsprung 106 auf, der mit dem Gehäuse einen vertikalen Einschnitt 108 bildet. Von dem Gehäuse erstreckt sich ebenso seitlich eine vordere Wandverlängerung 110, die einen senkrechten Seckverbinderaufnahmeschlitz 112 aufweist. Von der Seitenwandverlängerung erstreckt sich nach hinten eine weitere Kante 114. Weiterhin ist ein Gehäusebefestigungsfuß 116 vorgesehen, der auf der Leiterplatte liegt. Dieser Gehäusebefestigungsfuß weist einen Längsschlitz 118 auf, der mit einem weiteren Längsschlitz 120 in der Leiterplatte ausgerichtet ist. Die Sicherungsvorrichtung wird in die Aufnahmen eingeführt, indem sie von der in Fig. 5 gezeigten Position nach unten bewegt wird, bis das Flügelglied 76 in den Einschnitt 108 eingreift, während das Flügelglied 72 seitlich an der Kante 114 anliegt, die bei der Einführung als Führung dient. Bei der Bewegung des Flügelgliedes 74 nach unten durch den Einschnitt 108 wird die federnde Verriegelung 96 nach oben in eine vertikale Position gebogen, so daß sie den Einschnitt 108 passieren kann. Bei der Bodenkante der Kante 104 wird die federnde Verriegelung 96 nicht mehr in vertikaler Position gehalten, wo der Einschnitt 108 endet, und sie kehrt in ihre ursprüngliche nach innen geneigte Position zurück und wird hierdurch durch die Kante 104 an einer vertikalen Bewegung nach oben gehindert. Gleichzeitig passiert das Flügelglied 72 mit seiner federnden Verriegelung 94 die Kante 114, und die federnden Beine 86 und 84 werden in den Längsschlitz 118 im Gehäusefuß und dann in den Schlitz 120 in der Leiterplatte eingeführt. Diese Schlitze liegen auf dem vorderen Verriegelungsvorsprung 90 auf dem federnden Fuß 86 und auf dem hinteren Verriegelungsvorsprung 92 auf dem federnden Fuß 86 an, wodurch die Füße nach innen zueinander bewegt werden, wodurch das Einführen in die Schlitze ermöglicht wird. Nachdem diese Vorsprünge die Schlitze 118 in dem Gehäusebefestigungsfuß und den Schlitz 120 in der Leiterplatte beide passiert haben, tritt diese nach innen gerichtete Kraft nicht mehr auf und die federnden Füße federn nach außen in ihre ursprüngliche parallele Position, während die Verriegelungsvorsprünge an der Bodenfläche der Leiterplatte anliegen und somit die HPC-Aufnahme fest auf der Leiterplatte befestigen. Auf eine Weise, die der in der Fig. 4 gezeigten ähnlich ist, greift eine Befestigungsschraube in die zentrale Aufnahmeöffnung für den Befestiger 76 und das vordere und hintere röhrenförmige Glied ein, um eine (nicht gezeigte) Zwischenabschirmung und eine (nicht gezeigte) Nasenabschirmung an der HPC- Aufnahme zu befestigen. Somit werden die Nasenabschirmung und die Zwischenhalterung fest an der HPC-Aufnahme befestigt und auch elektrisch an eine leitende (nicht gezeigte) Bahn auf der Leiterplatte geerdet.

Es wurde eine Sicherungsvorrichtung beschrieben, die eine effiziente und wirtschaftliche mechanische Befestigung eines rechtwinkligen Verbinders mit einem isolierenden Aufnahmegehäuse an eine Leiterplatte ermöglicht, wobei gleichzeitig die Erdung von dazugehörenden leitenden Elementen an die Leiterplatte ermöglicht wird. Natürlich kann ein im wesentlichen identischer Steckverbinder auf beiden Seiten einer isolierenden Aufnahme verwendet werden.

Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen der verschiedenen Figuren beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, daß andere ähnliche Ausführungsformen verwendet werden können, oder Änderungen und Zusätze zu der beschriebenen Ausführungsform hinzugefügt werden können, die die gleiche Funktion wie die vorliegende Erfindung erfüllen, ohne sich davon zu entfernen. Somit sollte die vorliegende Erfindung nicht auf eine einzelne Ausführungsform begrenzt sein, sondern sollte vielmehr in der Breite und dem Bereich in Übereinstimmung mit den nachfolgenden Ansprüchen ausgelegt werden.


Anspruch[de]

1. Eine Sicherungsvorrichtung (10; 68) zum Befestigen einer Komponente eines elektrischen Verbinders an einer gedruckten Leiterplatte aufweisend einen Körper (12; 69) mit einem Plattenabschnitt (14; 70), der rechtwinklig zu der gedruckten Leiterplatte ausgerichtet ist, wobei der Plattenabschnitt ein zentrales Aufnahmemittel (20, 22; 76, 78) fair einen Befestiger und ein erstes elektrisch leitendes federndes Verriegelungsmittel (26, 28; 86, 88), das sich abwärts davon erstreckt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß

der Körper (12, 69) weiterhin seitliche Flügelglieder (16, 18; 72, 74) aufweist, die rechtwinklig zu der gedruckten Leiterplatte orientiert sind und sich in stirnseitiger Beziehung allgemein rechtwinklig von dem Plattenabschnitt (14; 70) erstrecken, wobei diese Flügelglieder (16, 18; 72, 74) federnde Verriegelungsmittel (34, 36; 94, 96) aufweisen, die seitlich einwärts von den Flügelgliedern (16, 18; 72, 74) abragen.

2. Die Sicherungsvorrichtung (10) gemäß Anspruch 1, wobei das erste Verriegelungsmittel ein Paar beabstandeter, allgemein paralleler Beinglieder (26, 28) aufweist, die sich in koplanarer Beziehung von dem Plattenabschnitt (14) erstrecken, und wobei die Beinglieder (26, 28) nach innen komprimierbar sind, um aufnehmbar in einem Halteschlitz (59) zu sein.

3. Die Sicherungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei die Beinglieder (26, 28) seitlich aufweitbar sind, um sie mit dem Halteschlitz in Eingriff zu bringen, und wobei die Beinglieder (26, 28) sich auswärts erstreckende Eingriffsvorsprünge (30, 32) aufweisen.

4. Die Sicherungsvorrichtung (10; 68) gemäß Anspruch 1, wobei mindestens eins der zweiten federnden Verriegelungsmittel (34, 36, 94, 96) mit den Beinen (57, 108) der Komponente in Eingriff gebracht werden können, die im Allgemeinen in normaler Beziehung zu dem Plattenabschnitt (14, 70) positioniert sind.

5. Die Sicherungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das zentrale Aufnahmemittel (20, 22; 76, 78, 80) für einen Befestiger eine Ölung (20; 76) in dem Plattenabschnitt (14, 70) ist, die einen umfänglichen röhrenförmigen Vorsprung (22; 78, 80) aufweist.

6. Die Sicherungsvorrichtung (10) gemäß Anspruch 5, wobei der umfängliche röhrenförmige Vorsprung (22, 78, 80) in allgemein normaler Beziehung zu dem Plattenabschnitt (14, 70) positioniert ist.

7. Die Sicherungsvorrichtung (68) gemäß Anspruch 1, wobei das erste Verriegelungsmittel ein Paar von beabstandeten, allgemein parallelen Beingliedern (86, 88) aufweist, das sich in koplanarer Beziehung von einem der Flügelglieder (74) erstreckt, und wobei die Beinglieder (86, 88) nach innen komprimierbar sind, um in einem Halteschlitz (118) aufgenommen werden zu können.

8. Die Sicherungsvorrichtung (68) gemäß Anspruch 7, wobei die Beinglieder (86, 88) seitlich aufweitbar sind, um sie mit einem Halteschlitz (118) in Eingriff zu bringen, wobei die Beinglieder sich auswärts erstreckende Eingriffsvorsprünge (90, 92) aufweisen.

9. Die Sicherungsvorrichtung (10; 68) gemäß den Ansprüchen 8 oder 2, wobei sich der Halteschlitz in einer gedruckten Leiterplatte befindet.

10. Die Sicherungsvorrichtung (10; 68) gemäß Anspruch 1, wobei die Sicherungsvorrichtung aus leitendem Material besteht. 11. Die Sicherungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Komponente eine elektrische Buchse (38) ist.

12. Eine Buchsenbefestigungsanordnung zur Verwendung an einer gedruckten Leiterplatte mit mindestens einer Befestigungsöffnung aufweisend:

(a) eine isolierende Buchse (38), die auf der gedruckten Leiterplatte (40) befestigt ist und die ein isolierendes Gehäuse mit einer quer verlaufenden, Stift aufnehmenden Stirnfläche (39) und mindestens einen quer verlaufenden Befestigungsfuß (60) aufweist, der sich von einer axialen seitlichen Wand mit einer Rippe (56) erstreckt, wobei der Befestigungsfuß (60) eine Öffnung (59) aufweist, die mit der Öffnung in der gedruckten Leiterplatte ausgerichtet ist;

(b) ein leitendes Nasenabschirmungsglied (42), das axial ausgerichtet ist mit und an die vordere Stift aufnehmende Stirnseite (39) der Buchse (38) angrenzt und das mindestens ein Aufnahmemittel (52) für einen Befestiger aufweist;

(c) mindestens ein Sicherungsglied (10; 68) zum Befestigen der Buchse (38) an der Leiterplatte (40), wobei das Sicherungsglied (10; 68) aufweist einen Körper (12; 69) mit einem Plattenabschnitt (14; 70), der rechtwinklig zu der gedruckten Leiterplatte ausgerichtet ist, wobei der Plattenabschnitt (14, 70) ein zentrales Aufnahmemittel (20, 22; 76, 78) für einen Befestiger und ein erstes elektrisch leitendes federndes Verriegelungsmittel (34, 36; 94,96), das sich abwärts von dem Plattenabschnitt (14; 70) erstreckt, aufweist; und

(d) einen Befestiger (46, 48) zum Eingreifen in die Aufnahmemittel für den Befestiger an sowohl dem Nasenabschirmungsglied und dem Sicherungsmittel; dadurch gekennzeichnet, daß

der Körper (12, 69) des Sicherungsgliedes (10; 68) weiterhin aufweist seitliche Flügelglieder (16, 18; 72, 74), die rechtwinklig zu der gedruckten Leiterplatte orientiert sind und sich in stirnseitiger Beziehung allgemein rechtwinklig von dem Plattenabschnitt (14; 70) erstrecken, wobei die Flügelglieder (16, 18; 72, 74) federnde Verriegelungsmittel (34, 36; 94, 96) aufweisen, die seitlich einwärts von dem Flügelabschnitt abragen.

13. Die Buchsenbefestigungsanordnung gemäß Anspruch 11, wobei das Sicherungsglied (10; 68) aus einem leitenden Material besteht und wobei der Befestiger ebenfalls eine leitende vordere Zwischenhalterung (conductive front tail stock) an der Anordnung befestigt.

14. Bin Verfahren zum Befestigen einer isolierenden Buchse an einer gedruckten Leiterplatte mit mindestens einem Befestigungsschlitz, die folgenden Schritte aufweisend

(a) Positionieren einer Buchse (38) auf der Leiterplatte (40), wobei die Buchse (40) ein isolierendes Gehäuse mit einer quer verlaufenden Stift aufnehmenden Stirnseite (39) und mindestens einen quer verlaufenden Befestigungsfuß (60) aufweist; der sich von einer axialen seitlichen Wand mit einer Rippe (56) erstreckt, wobei der Befestigungsfuß (60) eine Öffnung (59), die mit dem Schlitz in der gedruckten Leiterplatte (40) ausgerichtet ist, aufweist;

(b) Positionieren einer leitenden Nasenabschirmung (42) mit zumindest einem Aufnahmemittel (52) für einen Befestiger angrenzend an die quer verlaufende, Stift aufnehmende Stirnseite (39) der Buchse (38);

(c) Einsetzen eines Sicherungsgliedes (10; 68) durch die ausgerichteten Öffnungen (59) in dem Befestigungsfuß (60) und der gedruckten Leiterplatte (40), wobei das Sicherungsglied (10; 68) die Buchse (38) an der Leiterplatte (40) befestigt, wobei das Sicherungsglied (10; 68) einen Körper (12; 69) mit einem Plattenabschnitt (14; 70), der rechtwinklig zu der gedruckten Leiterplatte ausgerichtet ist, aufweist, wobei der Plattenabschnitt ein zentrales Aufnahmemittel (20, 22; 76, 78) für einen Befestiger aufweist und wobei sich ein erstes elektrisch leitendes federndes Verriegelungsmittel (26, 28; 86, 88) abwärts davon erstreckt und

(d) Einsetzen eines leitenden Befestigers (46, 48) durch das Aufnahmemittel für den Befestiger in der Nasenabschirmung (42) und durch das Sicherungsmittel (10; 68), um die Nasenabschirmung (42) an dem Sicherungsglied zu befestigen, dadurch gekennzeichnet, daß

der Körper (12, 69) weiter seitliche Flügelglieder (16, 18; 72, 74) aufweist, die rechtwinklig zu der gedruckten Leiterplatte orientiert sind und sich in stirnseitiger Beziehung allgemein rechtwinklig von dem Plattenabschnitt (14; 70) erstrecken, wobei die Flügelglieder (16, 18; 72, 74) federnde Verriegelungsmittel (34, 36; 94, 96) aufweisen, die seitlich nach innen von den Flügelgliedern (16, 18; 72, 74) abragen, wodurch das Sicherungsglied in die Buchse eingesetzt ist, so daß die Verriegelungsmittel hinter eine untere Rippe eines Vorsprungs (57; 104) des Buchsengehäuses schnappen.

15. Das Verfahren gemäß Anspruch 13, wobei das Sicherungsglied (10; 68) aus einem leitenden Material besteht, und wobei der leitende Befestiger (46, 48) durch eine leitende vordere Zwischenhalterung (44) (conductive front tail stock) eingesetzt ist, um sie an der Anordnung zu befestigen.







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