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Dokumentenidentifikation DE60000040T2 04.07.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1024419
Titel Vorrichtung am Revolverkopf einer Drehbank zur Detektion des Werkstück
Anmelder Danobat, S. Coop, Elgoibar, Guipuzcoa, ES
Erfinder Arrizabalaga, Cesar Arriola, 20870 Elgoibar (Guipuzcoa), ES
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60000040
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.01.2000
EP-Aktenzeichen 005000054
EP-Offenlegungsdatum 02.08.2000
EP date of grant 19.12.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.07.2002
IPC-Hauptklasse G05B 19/401
IPC-Nebenklasse B23B 25/06   

Beschreibung[de]

Die gegenwärtige bezieht sich Erfindung Vorrichtungen für die Vorwärtsbewegung des Werkstücks in einer Drehmaschine und für die Messung der Ausgangsstellung in axialer Richtung zum Werkzeughalterturm, welche einen Kopf für den Vorschub und die Erfassung des Werkstücks sowie einen elektrischen Sensor verwenden.

Eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs der ersten Anspruchs ist aus dem Dokument GB-A-2141364 bekannt.

Es sind Vorrichtungen für die Messung der Stellung des Werkstücks in einer waagerechten Drehmaschine bekannt. Wenn es sich z. B. bei dem zu drehenden Werkstück um eine Nockenwelle handelt, die über die Länge der "Z"-Achse an verschiedenen Punkten mechanisch zu bearbeiten ist, muss die Einheit, welche die Verschiebung "z" steuert, zuvor die Nullstellung des dem freien Ende des Werkstücks entsprechenden Werkstücks messen, welche den Ursprung der "z"-Masse in Bezug auf die Verschiebung des Turmes darstellt.

Das Dokument EP-877307 (Es-P9701007) beschreibt eine Vorrichtung für die Messung der Bezugsstellung des zu drehenden Werkstücks, das auf dem Tisch des Widerlagers der Drehmaschine befestigt ist. Das Messgerät ist ein optisches Gerät mit Gradskala und einem Ablesekursor, der sich zusammen mit dem Kopf für die Vorwärtsbewegung des Werkstücks bewegt. Das ausgegebene elektrische Signal de Werkstückstellung verbindet dasselbe über die Steuereinheit der Drehmaschine mit einer Bezugsstellung des Werkzeughalterturms für die axialen Bewegungen des Turms während der mechanischen Bearbeitung. Manche Drehmaschinen lassen die Installation einer solchen Vorrichtung auf der Seite des Widerlagers nicht zu und zwingen zur Montage der Vorrichtung für die Messung der Werkstückstellung am Turm.

Die EP-877397 beschreibt eine ältere Vorrichtung für die Messung der "Null"-Stellung des zu drehenden Werkstücks am Turm. Diese am Turm vorgesehene Vorrichtung besitzt keinen Kopf für die Vorwärtsbewegung des Werkstücks bis zur Befestigunggsscheibe. Sie weist nur einen schwenkbaren Fühler auf, der lotrecht zur Bewegung des Werkstücks angeordnet ist, bei Zusammentreffen mit dem Werkstück verschwenkt wird und einen Schalter betätigt, welcher ein Stellungssignal an die Steuereinheit sendet. Das so erhaltene Stellungsmass ist von der Vertikalität des Fühlers bezüglich der "Z"-Achse der Turmbewegung sowie von der Vertikalität und dem Zustand der Oberfläche der Kontaktseite am Ende des Werkstücks abhängig. Der Fühler muss vier verschiedene Punkte dieser Seite berühren, um einen Ausgangsplan des Werkstücks zu erstellen.

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für die Messung der Stellung des zu drehenden Werkstücks, die gemäss der Definition des 1. Anspruchs am Werkzeughalterturm einer Drehmaschine montiert wird.

Eine erfindungsmässige Vorrichtung wird an der Werkzeughalterscheibe des Turmes befestigt und weist einen äusseren Kopf auf, der das Werkstück in Richtung der "Z"-Achse der mechanischen Bearbeitung bis zu einer Anschlagsstellung im Innern der Befestigungsscheibe vorschiebt. Sobald das Werkstück den Anschlag der Scheibe erreicht, zieht sich der Kopf, gegen den Widerstand der internen Rückholfeder, in die Messvorrichtung zurück und betätigt einen mit dem Stellungsgeber verbundenen Fühler im hinteren Bereich der Vorrichtung.

Die festgestellte Stellung des freien Endes des Werkstücks wird von der elektronischen Steuereinheit der Drehmaschine als Ursprung der "z"-Bearbeitungsmasse des Werkstücks übernommen und dient als Referenz für die axialen Vorwärtsbewegungen des Turmes. Auf diese Weise wird das Werkstück vorgeschoben und die Ausgangsstellung für die mechanische Bearbeitung durch eine einzige axiale Vorwärtsbewegung des Turms ermittelt, und zwar nach einer einzigen Drehbewegung des Turmes, um die Schub- und Detektorsvorrichtung an der Unterseite der Werkzeugträgerscheibe anzuordnen.

Der Schubkopf weist an seiner Vorderseite eine zusätzliche Scheibe auf, die bei Verschleiss zum Austausch demontiert werden kann.

Fig. 1 zeigt eine im Schnitt dargestellte Ansicht einer Vorrichtung für die Werkstücks vor wärtsbewegung und Detektion gemäss der Erfindung.

Heranziehung Fig. 1 eine bevorzugte Vorrichtung 1 für die Vorwärtsbewegung und Detektion der "Null"-Stellung des zu drehenden, mit der Nummer 2 bezeichneten Werkstücks im Turm 4 einer Drehmaschine an der Werkzeugträgerscheibe 4', un sie umfasst eine Platte 5 zur Abstützung der an einer der flachen Umfangsseiten der Werkzeughalterscheibe 4' befestigten Vorrichtung, einen Sockel 7, der an der mit einem integralen Gehäuse 7a versehenen Abstützplatte 5 befestigt ist, einen in dem Gehäuse 7a angeordneten Schubkopf 6, einen elektrischen Stellungssensor 8 mit einem damit verbundenen Fühler 9, der sich ebenfalls an der Platte 5 abstützt und hinter dem Schubkopf 6 an der dem Werkstück 3 gegenüberliegenden Seite liegt.

Der Schubkopf 6 umfasst eine äussere Buchse 12, die über die Frontwand des Gehäuses 7a zum Werkstück 3 hervorsteht, eine zusätzliche, in der Frontseite der Buchse 12 eingesetzte Kontaktscheibe 13, eine gegen die Innenwand des Gehäuses 7a abgestützte Rückhol-Schraubenfeder 14 und eine Achse 15a, 15b für die zentrale und axiale Messung mit dem Werkstück 3, die sich mit dem Schubkopf 6 vorwärtsbewegt und mit dem Fühler 9 in Berührung kommt.

Wenn das Werkstück 3 auf die Scheibe 11 der drehmaschine gelegt wird, gleitet der Turm 4 in Z-Richtung, und der Kopf 6 schiebt das Werkstück 3 bis zum Stellungsanschlag in der Scheibe 11. Danach zieht sich der Kopf 6, gegen den Widerstand der Rückholfeder 14, in das Gehäuse 7a zurück, wonach die Achse 15a, 15b die Spitze des Fühlers 9 erreicht und berührt, wodurch ein elektrisches Signal erzeugt wird, das die Stellung 2 des freien Endes 3a des Werkstücks anzeigt. Der Sensor 8 besitzt einen induktiven Sender 10 für die Anzeige des vom Fühler 9 erfassten Wertes.

Das freie Ende der Messachse 15a, 15b erstreckt sich durch das gehäuse 7a bis zum Fühler 9 und weist eine axiale Ausbuchtung 15a für die Aufnahme der Fühlerspitze 9 auf, in deren Innern es zu der Berührung kommt, welche den Stellungssensor 8 betätigt.

Die zusätzliche Scheibe 13 bietet die Fläche für den Schlag des Kopfes 6 gegen das Werkstück 3, und die Feder 14 bewirkt die Rückkehr des Schubkopfes 6 in seine Ruhestellung. Der Schubkopf 6 verbleibt in der Ruhestellung immer in derselben Stellung im Verhältnis zum Sockel 7, da die Messachse 15a, 15b an ihrem freien Ende eine Umfangsfläche 15b ausserhalb des Gehäuses 7a besitzt, die gegen letztere anschlägt und die Rückbewegung des Schubkopfes 6 begrenzt.

Nach Erfassung der Ausgangsstellung 2 des Werkstücks führt die Werkzeughalterscheibe 4' eine Drehbewegung aus, um eins der Werkzeuge auszuwähren. Der Turm bewegt sich in "z"- Richtung in Bezug auf diese "Null"-Stellung des Werkstücks 3, um die mechanische Bearbeitung vorzunehmen. Zur Erleichterung der Vorwärtsbewegung des Schubkopfes 6 in der Aufnahme des Gehäuses 7a wird an der Buchse 12 des Schubkopfes ein Lager 16 angebracht. Das Lager und die Aufnahme des Gehäuses 7a sind durch eine ringförmig schliessende Dichtung 17 gegen das Eindringen von Schmutz geschützt.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung für die Detektion der Stellung eines in einer Drehmaschine mechanisch zu bearbeitenden Werkstücks (3), welche am Werkzeughalterturm (4) vorgesehen ist, de sich linear für die Messung der "Null"-Stellung des Werkstücks verschiebt, wobei die Vorrichtung (1) einen am Turm (4) montierbaren Stützsockel (7), einen am Ende (2) des Werkstücks angeordneten Fühler (9) und einen elektrischen Stellungssensor (8) umfasst, der mit dem Fühler (9) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) auf einer flachen Seite (4') des Turmes (4) abgestützt werden kann und aus einem Schubkopf (6) für die Vorwärtsbewegung und Detektion der "Null"-Stellung des Werkstücks besteht, der eine zurückziehbare Buchse (12), die mit einer zusätzlichen Frontscheibe (13) ausgestattet ist, welche mit dem Werkstück (3) in Berührung kommt, sowie eine zentrale Messachse (15a, 15b) enthält und eine hintere Fläche (15a) für die Berührung mit dem Fühler (9) aufweist.

2. Vorrichtung für die Erfassung der Stellung des Werkstücks (3) gemäss Anspruch 1, bei welcher der Schubkopf (6) in einem Schutzgehäuse (7a) montiert wird und der Fühler (9) in axialer Richtung angeordnet ist und in einer hinteren Ausbuchtung (15a) der Messachse (15a, 15b) liegt, die zurückziehbar ist und zwei hintere Rückholanschläge (15b) gegen das Schutzgehäuse (7a) und den Stützsockel (7) aufweist.







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