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Dokumentenidentifikation DE69523891T2 04.07.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0732867
Titel Mikrowellenherd
Anmelder Sanyo Electric Co., Ltd., Moriguchi, Osaka, JP
Erfinder Sakai, Haruo, Hikone-shi, Shiga 522, JP;
Uehashi, Hiroyuki, Koka-gun, Shiga 520-33, JP;
Sakata, Kayo, Yasu-gun, Shiga 520-23, JP;
Noda, Masaru, Hikone-shi, Shiga 522, JP;
Omori, Yoshiharu, Otsu-shi, Shiga 520-21, JP;
Hayami, Katsuaki, Nishikyo-ku, Kyoto 615, JP;
Katayama, Masaharu, Otsu-shi, Shiga 520-21, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69523891
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.07.1995
EP-Aktenzeichen 951114529
EP-Offenlegungsdatum 18.09.1996
EP date of grant 14.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.07.2002
IPC-Hauptklasse H05B 6/80
IPC-Nebenklasse H05B 6/74   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mikrowellenherde zum Erwärmen bzw. Erhitzen von Nahrungsmitteln in einem Kochhohlraum derselben durch Mikrowellenenergie.

Beschreibung des Standes der Technik

Mikrowellenherde sind adaptiert, um einen Nahrungsmittelkörper in einem elektrischen Feld zu erwärmen bzw. zu erhitzen, welches durch ein Einbringen von Mikrowellen in den Kochhohlraum derselben erzeugt wird.

Stehende Mikrowellen, welche in dem Hohlraum erzeugt werden, machen es jedoch schwierig, ein einheitliches bzw. gleichmäßiges elektrisches Feld zu erzeugen. Dies resultiert in einer punktweisen Änderung in der Dichte der elektrischen Kraftlinien in dem Hohlraum, wodurch ein einheitliches bzw. gleichmäßiges Erwärmen bzw. Erhitzen eines Nahrungsmittels verhindert wird.

Um ein einheitliches Erwärmen sicherzustellen oder um ein lokales Überhitzen zu verhindern, sind konventionelle Mikrowellenherde mit einem Rührer an einer Mikrowellenzufuhröffnung zum Einbringen von Mikrowellen in dem Hohlraum versehen, um die Einfallswinkel der Mikrowellen zu ändern, wodurch die Positionen der stehenden Mikrowellen geändert werden. Alternativ kann die Orientierung eines auf einer Platte bzw. einem Teller angeordneten Nahrungsmittelkörpers durch Rotieren des Tellers geändert werden. Derartige konventionelle Mikrowellenherde können jedoch nicht zufriedenstellend ein gleichmäßiges Erwärmen von Nahrungsmitteln sicherstellen.

Die japanische, geprüfte Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 48-24206 (1973) und die japanische, ungeprüfte Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 47-34553 (1972) offenbaren Mikrowellenherde, in welchen Vertiefungen und Vorsprünge bzw. Fortsätze, welche Wellungen ausbilden, an Innenoberflächen des Hohlraums desselben für eine unregelmäßige Reflexion von Mikrowellen ausgebildet sind.

Diese Mikrowellenherde können jedoch nicht effizient Mikrowellen über den Hohlraum aufgrund einer Konvergenz bzw. Bündelung von Mikrowellen verteilen, welche an den Vertiefungen reflektiert werden, wodurch ein einheitliches Erwärmen nicht erzielt wird. Zusätzlich ist es nicht einfach, das Innere des Hohlraums zu reinigen, welcher derartige Vertiefungen aufweist.

Mikrowellen werden in den Hohlraum durch eine Mikrowellen-Zufuhröffnung zugeführt bzw. eingebracht, welche beispielsweise an einer Seitenwand ausgebildet ist. In dem Fall, daß die Vorsprünge an den inneren Oberflächen für eine unregelmäßige Reflexion von Mikrowellen vorgesehen sind, ist der Positionszusammenhang zwischen den Vorsprüngen und der Mikrowellen-Zufuhröffnung wesentlich, um einheitlich Mikrowellen in dem Hohlraum durch eine unregelmäßige Reflexion zu verteilen. In den in den obengenannten Literaturstellen geoffenbarten Mikrowellenherden wird jedoch dem Positionszusammenhang zwischen den Vorsprüngen und der Mikrowellen-Zufuhröffnung nicht ausreichend Berücksichtigung gegeben. Daher können diese Mikrowellenherde ein einheitliches Erwärmen bzw. Erhitzen nicht zufriedenstellend sicherstellen.

Darüber hinaus beinhalten die obengenannten Literaturstellen kein Konzept, um Wellungen an der Bodenfläche des Hohlraums vorzusehen. Daher können Mikrowellen, welche an der Bodenfläche emittiert werden, nicht effizient für das Erwärmen eines Nahrungsmittels verwendet werden.

Im allgemeinen sind Mikrowellenherde mit einer Infrarot-Heizeinrichtung, beispielsweise an der Decke eines Kochhohlraums derselben, für ein Heiz- bzw. Wärmeofenerhitzen versehen. Für das Wärmeofenerhitzen ist ein sogenanntes quadratisches bzw. rechteckiges Tablett zusätzlich zu einem gewöhnlichen Teller für das Mikrowellenerhitzen bzw. -erwärmen vorgesehen. Das quadratische Tablett, auf welchem ein zu erwärmender Gegenstand angeordnet ist, wird in einer Position höher als der gewöhnliche Teller angeordnet.

Das quadratische Tablett wird durch Führungsschienen geführt, welche in Tiefenrichtung an rechten und linken Seitenwänden des Hohlraums angeordnet sind, um entfernbar in den Hohlraum eingeführt zu werden.

Wo ein Mikrowellenherd, welcher für eine Aufnahme eines derartigen quadratischen Tabletts adaptiert ist, mit Vertiefungen und Vorsprüngen auf Seitenwänden des Hohlraums desselben versehen ist, können die Vorsprünge das quadratische Tablett beeinflussen bzw. mit diesem zusammenstoßen, wodurch ein sanftes bzw. glattes Einführen und Entfernen des quadratischen Tabletts verhindert wird.

Ein Mikrowellenherd gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist in der US-A-3 461 260 geoffenbart.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenherd zur Verfügung zu stellen, welcher zu einem einheitlichen bzw. gleichmäßigen Erwärmen bzw. Erhitzen eines Gegenstands in einem Hohlraum desselben fähig ist.

Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenherd zur Verfügung zu stellen, welcher zu einem einheitlichen Erwärmen eines Gegenstands und dennoch Ermöglichen eines einfachen Reinigens fähig ist.

Es ist weiters ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenherd zur Verfügung zu stellen, welcher zu einem einheitlichen Verteilen von Mikrowellen, welche durch eine Mikrowellen-Zufuhröffnung zugeführt werden, über einen Hohlraum desselben durch eine unregelmäßige Reflexion von Mikrowellen fähig ist, um gleichmäßig einen Gegenstand zu erwärmen.

Es ist noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenherd zur Verfügung zustellen, welcher für ein effizientes Nutzen von Mikrowellen fähig ist, welche an der Bodenseite bzw. -fläche eines Hohlraums desselben emittiert werden, um einheitlich einen Gegenstand zu erwärmen.

Es ist noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenherd zur Verfügung zu stellen, welcher zu einem einheitlichen Erwärmen eines Gegenstands fähig ist und dennoch ein glattes bzw. sanftes Einführen eines Tabletts für ein Wärmeofenerhitzen erlaubt.

Es ist weiters ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Mikrowellenherd zur Verfügung zu stellen, welcher zu einem gleichmäßigen Erwärmen eines Gegenstands fähig ist, indem der Gegenstand einem raschen Wechsel von Mikrowellenbestrahlungen hoher Intensität und niedriger Intensität unterworfen wird.

Diese Ziele werden durch einen Mikrowellenherd erreicht, welcher die in Anspruch 1 geoffenbarten Merkmale aufweist. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein Mikrowellenherd zur Verfügung gestellt, umfassend:

einen Hohlraum, welcher durch Trennplatten definiert ist, welche eine hintere Platte beinhalten, zur Aufnahme eines darin zu erwärmenden bzw. zu erhitzenden Gegenstands;

einen Mikrowellengenerator zur Zufuhr von Mikrowellen in den Hohlraum; und eine Vielzahl von Vorsprüngen bzw. Fortsätzen, welche in den Hohlraum für ein Reflektieren der Mikrowellen vorragen, welche von dem Mikrowellengenerator zugeführt werden, um die Mikrowellen innerhalb des Hohlraums zu verteilen, wobei die Vielzahl von Vorsprüngen verteilt an wenigstens einer inneren Oberfläche der Trennplatten, welche zu dem Hohlraum gerichtet ist, in einer derartigen Anordnung ausgebildet sind, daß benachbarte Vorsprünge einander nicht berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge einen größten, rückseitigen Vorsprung, welcher in einem Mittelpunkt der hinteren Platte ausgebildet ist, und mehrere andere, rückseitige Vorsprünge beinhalten, welche auf der hinteren Platte mit Ausnahme des Zentrums derselben angeordnet sind;

wobei die mehreren anderen, rückseitigen Vorsprünge in wenigstens ersten und zweiten Gruppen relativ zu dem größten, rückseitigen Vorsprung angeordnet sind;

wobei die zweite Gruppe wenigstens zwei Glieder bzw. Elemente aufweist, welche in einem zweiten Bereich angeordnet sind, welcher um einen zweiten Abstand von dem größten, rückseitigen Vorsprung beabstandet ist; und

wobei die erste Gruppe wenigstens zwei Glieder aufweist, welche in einem ersten Bereich angeordnet sind, welcher von dem größten, rückseitigen Vorsprung um einen ersten Abstand beabstandet ist, welcher kleiner ist als der zweite Abstand, wobei die Glieder der ersten Gruppe eine von den Gliedern der zweiten Gruppe unterschiedliche Größe aufweisen.

Mit dieser Konstruktion können, da die Trennplatten mit keinerlei Vertiefung ausgebildet sind, welche Mikrowellen konvergieren bzw. bündeln können, die Mikrowellen effizient bzw. wirksam innerhalb des Hohlraums verteilt werden, und das Innere des Hohlraums kann leicht gereinigt werden.

Es ist bevorzugt, daß eine Belegungsrate der rückseitigen Vorsprünge bzw. Erhebungen in einem Querschnitt entlang der Längsrichtung der hinteren Platte relativ groß in einem zentralen Bereich relativ zu der Querrichtung der hinteren Platte ist, so daß ausreichend Mikrowellen, welche sich an dem zentralen Bereich relativ zu der Querrichtung der hinteren Platte sammeln, an den an der Hinterseite befindlichen bzw. rückseitigen Vorsprüngen reflektiert und durch bzw. über den Hohlraum verteilt werden können. Derart kann ein Gegenstand in dem Hohlraum einheitlich erwärmt bzw. erhitzt werden.

Der große, rückseitige Vorsprung empfängt und reflektiert eine große Menge an Mikrowellen, wodurch ausreichend Mikrowellen durch bzw. über den Hohlraum verteilt werden.

Es ist bevorzugt, daß der große, rückseitige Vorsprung, welcher im Zentrum der hinteren Platte angeordnet ist, ungefähr eine elliptische Form aufweist, welche entlang der Längsrichtung der hinteren Platte verlängert ist. Da die Form des großen, rückseitigen Vorsprungs an die Form des Hohlraums adaptiert ist, können daran reflektierte Mikrowellen einheitlich bzw. gleichmäßig durch bzw. über den Hohlraum verteilt werden.

Wo Führungsschienen zum Führen eines Tabletts, welches entfernbar in den Hohlraum eingeführt ist, jeweils an gegenüberliegenden Seitenplatten vorgesehen sind, welche den Hohlraum definieren, sind Positionieranschlagglieder, welche für ein Anliegen an dem eingeführten Tablett adaptiert sind, um eine Einführposition des Tabletts zu beschränken, an dem Rand bzw. der Kante der hinteren Platte vorgesehen, um einen Abstand bzw. Freiraum zum Verhindern einer Entladung zwischen jedem der Scheitel bzw. Spitzen der rückseitigen Vorsprünge und dem Tablett aufzubauen. Dies verhindert die Entladung zwischen dem Tablett und den rückseitigen Vorsprüngen.

Jeder der rückseitigen Vorsprünge ist vorzugsweise in eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit bzw. Abschrägung aufweist, beispielsweise in eine halbellipsoidförmige Oberfläche, halbkugelförmige Oberfläche oder paraboloidartige Oberfläche. Dies erhöht die Verteilungseffizienz von Mikrowellen.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, daß die Trennplatten eine erste Fläche bzw. Seite, welche mit der Mikrowellen-Zufuhröffnung zum Zuführen von Mikrowellen in den Hohlraum ausgebildet ist, und eine zweite Fläche bzw. Seite beinhalten, welche benachbart der ersten Seite angeordnet ist, und daß die zweite Seite mit wenigstens einem Vorsprung ausgebildet ist, welcher in den Hohlraum vorragt. In diesem Fall ist es bevorzugt, daß der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Vorsprungs und der Grenzlinie der ersten und zweiten Seiten nicht größer als eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen ist.

Die vorliegenden Erfinder haben gefunden, daß, wo der Vorsprung für ein unregelmäßiges Reflektieren von Mikrowellen an der zweiten Fläche vorgesehen ist, welche benachbart der ersten Fläche ausgebildet ist, welche mit der Mikrowellen- Zufuhröffnung ausgebildet ist, der Vorsprung in einer optimalen Position angeordnet sein sollte, um einheitlich die daran reflektierten Mikrowellen innerhalb des Hohlraums zu verteilen. Genauer können, wenn der Vorsprung in einer Position in Abstand von der Grenzlinie der ersten und zweiten Flächen um nicht mehr als die eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen angeordnet ist, die daran reflektierten Mikrowellen gleichmäßig innerhalb des Hohlraums verteilt werden, wodurch ein einheitliches Erwärmen eines Gegenstands sichergestellt wird.

Durch Ausbilden des Vorsprungs in eine halbkugelförmige Oberfläche können die daran reflektierten Mikrowellen effizient bzw. wirksam innerhalb des Hohlraums verteilt werden. In diesem Fall beträgt der Durchmesser des Vorsprungs vorzugsweise etwa eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen, um die Verteilungseffizienz der Mikrowellen zu erhöhen.

Wo der Mikrowellenherd eine Welle, welche von dem Mittelpunkt einer Bodenplatte vorragt, welche den Hohlraum definiert, und welche adaptiert ist, um durch Antriebsmittel, welches außerhalb des Hohlraums angeordnet sind, gedreht zu werden, und eine metallische Pfannen- bzw. Tellerhalterung beinhaltet, welche mit der Welle für eine Rotation gekoppelt ist und adaptiert ist, um eine Pfanne bzw. einen Teller abzustützen bzw. zu halten, auf welcher(m) ein zu erwärmender Gegenstand angeordnet ist, ist eine Vielzahl von Bodenvorsprüngen vorragend in den Hohlraum an der Bodenplatte in einem Bereich außerhalb des Umfangs der Tellerabstützung, von oben gesehen, ausgebildet.

Mit dieser Anordnung erlauben die an der Bodenplatte ausgebildeten Vorsprünge, daß an der Bodenplatte emittierte bzw. ausgesandte Mikrowellen unregelmäßig reflektiert und durch bzw. über den Hohlraum verteilt werden. Daher können die Mikrowellen, welche an der Bodenplatte in dem Bereich außerhalb des Umfangs der metallischen Tellerabstützung ausgesandt werden, wirksam verwendet werden, um einheitlich einen Gegenstand zu erwärmen. Wo der Teller aus einem nichtmetallischen Material ausgebildet ist (d. h. der Teller ist für Mikrowellen durchlässig), können Bodenvorsprünge in Bereichen bzw. Regionen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Umfangs des Teilers (von oben gesehen) an der Bodenplatte angeordnet sein, wodurch eine größere Menge an Mikrowellen innerhalb des Hohlraums unregelmäßig reflektiert und verteilt wird. Insbesondere erlauben Bodenvorsprünge, welche in einem Bereich innerhalb des Umfangs des Tellers angeordnet sind, daß ein auf dem Teller angeordneter Gegenstand mit Mikrowellen von der Unterseite desselben bestrahlt wird, wodurch ein noch gleichmäßigeres Erwärmen des Gegenstands sichergestellt wird.

Wo der Teller aus einem Metall hergestellt ist, erreichen Mikrowellen nicht einen Bereich unterhalb des metallischen Tellers und es ist daher ausreichend, daß Bodenvorsprünge nur in einem Bereich außerhalb des Umfangs des Tellers an der Bodenplatte ausgebildet sind.

Durch Ausbilden von jedem der Bodenvorsprünge in eine konvex gekrümmte Oberfläche, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist, beispielsweise eine halbellipsoidförmige Oberfläche, eine halbkugelförmige Oberfläche oder eine parabololdartige Oberfläche, kann die Verteilungseffizienz von Mikrowellen vergrößert werden.

Vorzugsweise sind rechte und linke Seitenplatten, welche den Hohlraum definieren, jeweils mit einer Vielzahl von seitlichen bzw. zur Seite gerichteten Vorsprüngen versehen. In dieser Anordnung reflektieren die zur Seite gerichteten Vorsprünge, welche an den Seitenplatten ausgebildet sind, die Mikrowellen durch den Hohlraum und verteilen diese gleichmäßig.

Wo die rechten und linken Platten jeweils mit Führungsschienen zum Führen eines Tabletts für ein Wärmeofenerhitzen versehen sind, welches entfernbar in den Hohlraum eingeführt ist, sind die zur Seite gerichteten Vorsprünge vorzugsweise vertikal beabstandet von den Führungsschienen um wenigstens einen vorbestimmten Abstand, um nicht das Tablett, wenn es eingeführt ist, zu kontaktieren. Mit dieser Anordnung wird verhindert, daß die zur Seite gerichteten Vorsprünge in Kontakt mit dem Tablett gelangen, und behindern somit nicht das Einführen des Tabletts.

Alternativ kann der Abstand zwischen den Scheiteln bzw. Spitzen von gegenüberliegenden, seitlichen Vorsprüngen an den Seitenplatten größer als die seitliche Länge des Tabletts eingestellt sein, um zu verhindern, daß das Tablett die seitlichen Vorsprünge kontaktiert, wodurch die seitlichen Vorsprünge nicht das Einführen des Tabletts beeinflussen. In diesem Fall können die zur Seite gerichteten Vorsprünge in der Nähe der Führungsschienen vorgesehen sein und daher weiter verbreitet an den Seitenplatten angeordnet sein. Derart kann eine größere Menge an Mikrowellen innerhalb des Hohlraums für ein noch einheitlicheres Erwärmen verteilt werden.

Durch Ausformen von jedem der zur Seite gerichteten Vorsprünge in eine konvex gekrümmte Oberfläche, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist, beispielsweise eine halbellipsoidförmige Oberfläche, eine halbkugelförmige Oberfläche oder eine paraboloidartige Oberfläche, kann die Verteilungseffizienz der Mikrowellen erhöht werden.

Wo der Teller, auf welchem ein zu erwärmender Gegenstand angeordnet ist, für ein Rotieren adaptiert ist, sind Wellen bzw. Schwingungen vorzugsweise an der inneren Oberfläche des Hohlraums in der Nähe der oberen Oberfläche des Tellers um einen Raum, welcher durch den Gegenstand einzunehmen ist, und relativ zu der Drehrichtung des Tellers gewellt vorgesehen.

Mit dieser Anordnung variiert der Abstand zwischen dem Gegenstand und dem mit Wellen bzw. Wellungen ausgebildeten Abschnitt an der inneren Oberfläche mit der Rotation des Gegenstands. Daher wird der Gegenstand einem oftmaligen Wechsel von Mikrowellenbestrahlungen hoher Intensität und niedriger Intensität unterworfen, welche an der inneren Oberfläche der Trennplatte reflektiert werden. Demgemäß kann der Gegenstand einheitlich erwärmt werden.

Die Wellen sind vorzugsweise an der hinteren Platte, der rechten Seitenplatte und der linken Seitenplatte vorgesehen. Derart kann der Gegenstand auf dem Teller wirksamer einem häufigen Wechsel von Mikrowellenbestrahlungen hoher Intensität und niedriger Intensität unterworfen werden. Durch Ausbilden einer Vielzahl von Vorsprüngen an den Trennplatten, um die Wellen zur Verfügung zu stellen, kann die Verteilungseffizienz der Mikrowellen erhöht werden. Weiters kann durch Ausbilden von jedem der Vorsprünge als eine konvex gekrümmte Oberfläche, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist, die Verteilungseffizienz der Mikrowellen weiter erhöht werden, wodurch ein einheitlicheres Erwärmen sichergestellt wird.

Die vorangehenden und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen deutlicher ersichtlich werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische Ansicht eines Mikrowellenherds, wobei die Tür desselben geschlossen ist, in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Mikrowellenherds, wobei die Tür geöffnet ist, und eines quadratischen bzw. rechteckigen Tabletts, welches darin einzuführen ist.

Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Mikrowellenherds, wobei die Tür offen ist.

Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Mikrowellenherds, wobei die Tür offen ist und das Tablett daraus entfernt ist.

Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht des Mikrowellenherds.

Fig. 6 ist eine schematische Seitenansicht, welche die Innenstruktur des Mikrowellenherds illustriert.

Fig. 7 ist eine Vorderansicht einer Deckenplatte des Mikrowellenherds.

Fig. 8 ist eine schematische Seitenansicht, welche den Positionszusammenhang zwischen einem großen Vorsprung und einer Mikrowellen-Zufuhröffnung in dem Hohlraum zeigt.

Fig. 9 ist eine schematische, vertikale Schnittansicht, welche die Innenstruktur des Hohlraums illustriert.

Fig. 10 ist eine teilweise weggeschnittene, perspektivische Ansicht des quadratischen Tabletts.

Fig. 11 ist eine schematische Ansicht des quadratischen Tabletts, welches durch eine Führungsschiene geführt ist.

Fig. 12 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte.

Fig. 13 ist eine schematische Querschnittsansicht, welche die hintere Platte und das quadratische Tablett in dem Hohlraum illustriert.

Fig. 14 ist eine schematische, vertikale Schnittansicht, welche die hintere Platte und das quadratische Tablett in dem Hohlraum illustriert.

Fig. 15 ist eine schematische Draufsicht, welche eine Abänderung einer Bodenplatte illustriert.

Fig. 16 ist eine schematische Ansicht, welche das quadratische Tablett illustriert, welches durch Führungsschienen geführt ist, welche an gegenüberliegenden Seitenplatten vorgesehen sind.

Fig. 17 ist eine Draufsicht, welche eine Anordnung von Shaomais auf einem Teller in einem Heiztest illustriert.

Fig. 18 ist eine graphische Darstellung, welche den Zusammenhang zwischen dem Abstand P von dem großen Vorsprung zur Grenzlinie und der Temperaturdifferenz zwischen oberen und unteren Abschnitten von Milch in einem Becher bzw. einer Schale illustriert:

Fig. 19 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 20 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 21 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 22 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 23 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung:

Fig. 24 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer siebenten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 25 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 26 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 27 ist eine Vorderansicht einer hinteren Platte in Übereinstimmung mit einer zehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 28 ist eine Vorderansicht einer Deckenplatte in Übereinstimmung mit einer elften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 29 ist eine Vorderansicht einer Deckenplatte in Übereinstimmung mit einer zwölften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 30 ist eine Vorderansicht einer Deckenplatte in Übereinstimmung mit einer dreizehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 31 ist eine Vorderansicht einer Deckenplatte in Übereinstimmung mit einer vierzehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 32 ist eine Vorderansicht einer Deckenplatte in Übereinstimmung mit einer fünfzehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 33 ist eine schematische Vorderansicht eines Mikrowellenherds, wobei die Tür offen ist, in Übereinstimmung mit einer sechzehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Fig. 34 ist eine schematische Seitenansicht, welche die Innenstruktur eines Hohlraums illustriert.

Fig. 35 ist eine schematische Draufsicht auf den Hohlraum.

Fig. 36 ist eine graphische Darstellung, welche den Zusammenhang zwischen dem Abstand von einem auf einem Teller angeordneten Gegenstand zu jeder Wand und der Rotationsphase des Tellers illustriert.

Fig. 37 ist eine graphische Darstellung, welche den Zusammenhang zwischen dem Abstand von einem zu erwärmenden Gegenstand zu jeder Wand und der Rotationsphase eines Tellers, beobachtet in einem konventionellen Mikrowellenherd, illustriert.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische Ansicht eines Mikrowellenherds, wobei ein Tor desselben geschlossen ist, in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Mikrowellenherds in einem Zustand, in welchem ein quadratisches bzw. rechtwinkeliges Tablett unmittelbar in den Mikrowellenherd eingeführt wird, wobei das Tor desselben offen ist. Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Mikrowellenherds in einem Zustand, wo ein Nahrungsmittelkörper auf einer Platte auf einem Teller in dem Mikrowellenherd angeordnet ist, wobei das Tor desselben offen ist. Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Mikrowellenherds in einem Zustand, wo der Teller von dem Mikrowellenherd entfernt ist, wobei das Tor offen ist.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beinhaltet der Mikrowellenherd einen Ofenkörper 1, welcher einen seitlich länglichen Hohlraum 2 aufweist, und ein Tor 4, welches an einem vorderen Abschnitt bzw. Bereich 1a des Ofenkörpers 1 montiert ist. Das Tor 4 ist adaptiert, um eine Öffnung 3 des Hohlraums 2, welcher in dem vorderen Abschnitt 1a des Ofenkörpers 1 ausgebildet ist, abzudecken und freizugeben. Ein Bedienungspaneel 11, welches verschiedene Betätigungsknöpfe 11a für ein Einstellen eines gewünschten Kochmodus aufweist, ist benachbart dem Tor 4 an dem vorderen Abschnitt 1a angeordnet. Ein quadratisches Tablett 22 (in Fig. 2 gezeigt), auf welchem ein zu erwärmender Gegenstand angeordnet ist, wird in den Hohlraum 2 entsprechend den Anforderungen eingeführt.

Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht des Mikrowellenherds. Unter Bezugnahme auf die Fig. 3, 4 und 5 weist der Ofenkörper 1 ein Außengehäuse 5, welches eine äußeren Oberfläche des Ofenkörpers 1 definiert, und eine Deckenplatte 6, eine Bodenplatte 7, eine hintere Platte 8, eine linke Seitenplatte 9 und eine rechte Seitenplatte 10 auf, welche als Trennplatten dienen, um den Hohlraum 2 in dem äußeren Gehäuse 5 zu definieren. Der Hohlraum 2 ist durch die Deckenplatte 6, die Bodenplatte 7, die hintere Platte 8, die linke Seitenplatte 9, die rechte Seitenplatte 10 und die Tür 4 definiert.

Unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist ein Magnetron 12, welches als ein Mikrowellengenerator zum Erzeugen von Mikrowellen dient, in einem Raum zwischen der rechten Seitenplatte 10 und einer Fläche bzw. Seite des äußeren Gehäuses 5 angeordnet, welches gegenüberliegend zu der rechten Seitenplatte 10 gewandt ist. Die durch das Magnetron 12 erzeugten Mikrowellen werden dem Hohlraum 2 über eine Mikrowellen-Zufuhröffnung 13 zugeführt, welche in der rechten Seitenplatte 10 ausgebildet ist. Die Mikrowellen-Zufuhröffnung 13 ist durch eine Glimmerplatte abgedeckt, welche für Mikrowellen durchlässig ist. Benachbart zu dem Magnetron 12 ist eine Strahlungsantenne 14 zum Abstrahlen der durch das Magnetron 12 erzeugten Mikrowellen in den Hohlraum 2 angeordnet. In dieser Ausführungsform entsprechen die rechte Seitenplatte 10 und die Deckenplatte 6 einer ersten Trennplatte, welche eine erste Fläche bzw. Seite definiert, und eine zweiten Trennplatte, welche eine zweite Seite definiert.

Fig. 6 ist eine schematische Seitenansicht, welche die Innenstruktur des Mikrowellenherds illustriert. In einem Raum zwischen der Deckenplatte 6 und einer Seite des äußeren Gehäuses 5, welche gegenüberliegend zu der Deckenplatte 6 gewandt ist, sind zwei längliche Infrarot-Heizeinrichtungen 15 für ein Wärmeofenerhitzen angeordnet. Reflexionsplatten 16 zum Reflektieren von von den Infrarot-Heizeinrichtungen 15 ausgesandter Infrarot-Strahlung sind oberhalb der Infrarot-Heizeinrichtungen 15 angeordnet. Mit einem Bezugszeichen 6a sind Perforationsabschnitte bzw. -bereiche bezeichnet, welche mit einer Vielzahl von Perforationen bzw. Durchbrechungen ausgebildet sind.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 3, 4 und 7 sind ein Vorsprung 61 großer Größe und eine Vielzahl von Vorsprüngen 62 kleiner Größe in einem zentralen Bereich relativ zu der Tiefenrichtung der Deckenplatte 6 angeordnet. Der große Vorsprung bzw. Fortsatz 61 ist benachbart der Mikrowellen-Zufuhröffnung 13 angeordnet und die kleinen Vorsprünge bzw. Fortsätze 62 sind seitlich in drei Reihen angeordnet, ohne die Perforationsabschnitte 6a zu überlappen, um Infrarot-Strahlung in den Hohlraum 2 von den Infrarot-Heizeinrichtungen 15 einzubringen.

Die Vorsprünge bzw. Erhebungen 61 und 62 sind in halbkugelförmige Oberflächen ausgebildet und so angeordnet, daß sie einander nicht berühren. Unter Bezugnahme auf Fig. 8 weist der große Vorsprung 61 eine Höhe h von 4,5 mm und einen Durchmesser R von 60 mm auf, welcher eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen entspricht, und ist derart angeordnet, daß der Abstand P zwischen dem Mittelpunkt des großen Vorsprungs 61 und einer Grenzlinie L der Deckenplatte 6 und der rechten Seitenplatte 10 60 mm beträgt, wobei dies einer Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen entspricht.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 4, 5 und 9 ragt eine Welle 17, welche für eine Rotation durch einen Motor 23 (siehe Fig. 9), welcher außerhalb des Hohlraums 2 angeordnet ist, adaptiert ist, in den Hohlraum 2 von dem Mittelpunkt der Bodenplatte 7 vor. Die Welle 17 ist mit einer mit einem metallischen Gitter versehenen Pfannen- bzw. Tellerabstützung 18 für eine gemeinsame Rotation gekoppelt. Ein kreisförmiger Teller 19 (ein sogenannter Drehteller, welcher in den Fig. 1, 3 und 9 gezeigt ist und in Fig. 5 nicht gezeigt ist) aus einem nicht-metallischen Material, wie beispielsweise Glas, auf welchem ein Nahrungsmittelkörper oder dgl. anzuordnen ist, ist auf der Tellerabstützung 18 montiert bzw. angeordnet. Der Teller 19 weist einen Durchmesser ein wenig größer als derjenige der Tellerabstützung 18 auf.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 3, 5 und 9 ist eine Vielzahl von halbkugelförmigen Bodenvorsprüngen 71, welche in den Hohlraum 2 vorragen, an der Bodenplatte 7 in Bereichen außerhalb und innerhalb des Umfangs des Tellers 19 angeordnet. Einige der vielen Bödenvorsprünge 71 sind an der Bodenplatte 7 in einem Bereich außerhalb des Umfangs 19a des Tellers 19 angeordnet und die anderen Bodenvorsprünge sind in einem Bereich innerhalb des Umfangs 19a des Tellers 19 und außerhalb des Umfangs 18a der Tellerabstützung 18 angeordnet. Diese Bodenvorsprünge 71 sind verteilt angeordnet, so daß sie einander nicht kontaktieren.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 3, 4 und 6 sind obere und untere Führungsschienen 20 und 21 an der linken Seitenplatte 9 und der rechten Seitenplatte 10 angeordnet. Diese Führungsschienen 20 und 21 sind adaptiert, um das quadratische Tablett 22 abzustützen bzw. zu halfen, welches für ein Wärmeofenerhitzen zu verwenden ist, wenn beispielsweise ein Gratin oder dgl. gekocht wird. Erforderlichenfalls wird das quadratische Tablett 22 in den Hohlraum 2, geführt durch die Führungsschienen 20 oder 21, eingeführt. Die Führungsschienen 20 und 21 an der rechten Seitenplatte 10 sind jeweils in zwei Teile bzw. Stücke durch das Zwischenschalten der Mikrowellen- Zufuhröffnung 13 unterteilt.

Unter Bezugnahme auf Fig. 10 ist das quadratische bzw. rechtwinkelige Tablett 22 in eine oben offene Schachtel- bzw. Kastenkonfiguration ausgebildet und weist eine rechteckige Bodenfläche 22a, Umfangswände 22b, welche von den vier Seiten der Bodenfläche 22a aufragen, und einen Umfangsflansch 22c auf, welcher an den oberen Rändern bzw. Kanten der Umfangswände 22b ausgebildet ist. Der Umfangsflansch 22c ist gekrümmt, so daß der Rand desselben gegenüberliegend zu bzw. weg von den Umfangswänden 22b gerichtet ist. Wenn das quadratische Tablett 22 in den Hohlraum 2 eingeführt ist, ist der Umfangsflansch 22c gleitbar durch die Führungsschienen 20 oder 21 abgestützt.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 11 ist eine Vielzahl von halbkugelförmigen, seitlichen bzw. zur Seite gerichteten Vorsprüngen 91, welche in den Hohlraum 2 vorragen, verteilt an der linken Seitenplatte 9 in einem Bereich oberhalb beabstandet von der oberen Führungsschiene 20 um mehr als einen vorbestimmten Abstand Q angeordnet. An der rechten Seitenplatte 10 ist eine Vielzahl von seitlichen bzw. zur Seite gerichteten Vorsprüngen 101 in im wesentlichen derselben Anordnung mit der Ausnahme angeordnet, daß das Zusammenfallen mit der Mikrowellen-Zufuhröffnung 13 vermieden ist (siehe Fig. 3 und 4). Die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 sind verteilt angeordnet, so daß benachbarte Vorsprünge einander nicht berühren.

Der Abstand Q ist so bestimmt, daß das quadratische Tablett 22, welches durch die oberen Führungsschienen 20 geführt ist, nicht die seitlichen Vorsprünge 91 kontaktiert, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist.

Die vorragende Höhe t1 der Führungsschienen 20 oder 21 in den Hohlraum 2 beträgt beispielsweise 6,5 mm. Die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 weisen beispielsweise eine vorragende bzw. Projektionshöhe von 1 mm und einen Durchmesser von 15 mm auf.

Unter Bezugnahme auf Fig. 12 weist die hintere Platte 8 einen Umfangsabschnitt 8a in Form eines Rahmens, welcher sich entlang des Umfangs desselben erstreckt, und eine Hauptfläche bzw. -seite 8b auf, welche durch den Umfangsabschnitt 8a umgeben ist und nach rückwärts davon abgesetzt bzw. vertieft ist.

Rechte und linke Seiten des Umfangsabschnitts 8a der hinteren Platte 8 dienen als Positionieranschlagglieder, welche adaptiert sind, um an dem quadratischen Tablett 22, welches in den Hohlraum 2 eingeführt ist, anzuliegen, um die Einführposition des quadratischen Tabletts 22 zu begrenzen. Genauer liegt der vordere Randabschnitt des Umfangsflansches 22c des quadratischen Tabletts 22 an dem Umfangsabschnitt 8a an, wie dies in Fig. 13 gezeigt ist, welche eine Querschnittsansicht des Hohlraums 2 illustriert, wobei das quadratische Tablett 22 darin eingeführt ist.

Unter Bezugnahme auf Fig. 12 ist eine rückseitige Fortsatz- bzw. Vorsprungsgruppe 80, welche eine Vielzahl von rückseitigen Vorsprüngen 81, 82, 83 und 84 beinhaltet, welche in den Hohlraum 2 vorragen, an der abgesetzten Hauptfläche 8b ausgebildet. Die vorragende bzw. Projektionshöhe dieser rückseitigen Vorsprünge 81 bis 84, gemessen von der Hauptfläche 8b, beträgt vorzugsweise etwa 2 mm, um eine hochwirksame, unregelmäßige Reflexion von Mikrowellen sicherzustellen, während eine Volumsreduktion des Hohlraums 2 vermieden wird.

Unter Bezugnahme auf Fig. 13 sind die Scheitel bzw. Spitzen der entsprechenden Vorsprünge 81, 82, 83 und 84 nach hinten von dem Umfangsabschnitt 8a um einen vorbestimmten Abstand d versetzt, wodurch ein Freiraum bzw. Spalt des Abstands d zwischen jedem der rückseitigen Vorsprünge und dem Umfangsflansch 22c des in den Hohlraum 2 eingeführten, quadratischen Tabletts 22 aufgebaut werden kann (siehe Fig. 14, welche eine vertikale Querschnittsansicht des Hohlraums 2 illustriert, wobei das rechteckige Tablett 22 darin eingeführt ist). Der Abstand d ist derart, daß die Entladung zwischen dem Umfangsflansch 22c des quadratischen Tabletts 22 und von jedem der rückseitigen Vorsprünge 81 bis 84 verhindert werden kann (beispielsweise etwa 1 mm). Das quadratische Tablett 22, von welchem angenommen wird, daß es für ein Wärmeofenerhitzen verwendet wird, kann für ein Mikrowellenerwärmen verwendet werden. Mit der Anordnung der Ausführungsform wird, selbst wenn das quadratische Tablett 22 irrtümlich für ein Mikrowellenerhitzen verwendet wird, ein Entladen in dem Hohlraum 2 vermieden.

Wiederum unter Bezugnahme auf Fig. 12 sind die rückseitigen Vorsprünge 81, 82, 83 und 84 verteilt angeordnet, so daß benachbarte, rückseitige Vorsprünge einander nicht berühren. Ein rückseitiger Vorsprung 81, welcher im Mittelpunkt der hinteren Platte 8 angeordnet ist, ist in einer seitlich bzw. in seitlicher Richtung verlängerten, elliptischen Form ausgebildet (beispielsweise Hauptachse: 90 mm, Nebenachse: 63 mm), welche an die längliche Form des Hohlraums 2 adaptiert ist. Der rückseitige Vorsprung 81 weist eine größere Größe als die anderen rückseitigen Vorsprünge 82, 83 und 84 auf. Die entsprechenden Vorsprünge 82, 83 und 84 sind jeweils in eine halbkugelförmige Oberfläche ausgebildet. Die Vorsprünge 82 sind größer als die Vorsprünge 83 und die Vorsprünge 83 sind größer als die Vorsprünge 84. Beispielsweise betragen die Durchmesser der Vorsprünge 82, 83 und 84 11 mm, 16 mm bzw. 22 mm. Diese Vorsprünge 82, 83 und 84 sind radial von dem Vorsprung 81, welcher in dem Zentrum der hinteren Platte 8 angeordnet ist, zu den rechten und linken Seiten desselben, jedoch nicht an den oberen und unteren Seiten desselben angeordnet.

In Übereinstimmung mit dieser Ausführungsform weist der Mikrowellenherd die folgenden Vorteile auf:

(1) Da die hintere Platte 8 keinerlei Vertiefung aufweist, welche Mikrowellen konvergieren bzw. bündeln würde, sondern die rückseitige Vorsprungsgruppe 80 aufweist, zeigt der Hohlraum eine hohe Mikrowellen-Verteifungseffizienz und kann leicht gereinigt werden. Insbesondere macht es die seitlich verlängerte Anordnung der rückseitigen Vorsprungsgruppe 80, welche an die Form des Hohlraums 2 adaptiert ist, möglich, Mikrowellen durch den Hohlraum 2 unregelmäßig zu reflektieren und einheitlich zu verteilen, wodurch ermöglicht wird, daß ein Nahrungsmittelkörper in dem Hohlraum 2 einheitlich bzw. gleichmäßig erwärmt bzw. erhitzt wird.

(2) Der rückseitige Vorsprung 81 großer Größe, welcher in dem Zentrum der hinteren Platte 8 angeordnet ist, empfängt eine große Menge an Mikrowellen, welche darauf reflektiert werden, um durch den Hohlraum 2 verteilt zu werden, wodurch erlaubt wird, daß ein Nahrungsmittelkörper gleichmäßig erwärmt wird. Darüber hinaus dient die seitlich verlängerte Form des großen, rückseitigen Vorsprungs 81, welcher an die Form des Hohlraums 2 adaptiert ist, für ein einheitliches Verteilen von darauf reflektierten Mikrowellen über den Hohlraum 2, wodurch erlaubt wird, daß ein Nahrungsmittelkörper einheitlicher erwärmt wird.

(3) Die Belegungsrate der rückseitigen Vorsprünge 81 bis 84 in einer horizontalen Linie ist relativ groß in einem zentralen Bereich relativ zu der vertikalen Richtung und kleiner in einem Bereich nach unten oder oben weiter entfernt von dem zentralen Bereich. In dieser Anordnung werden ausreichend Mikrowellen, welche auf den zentralen Bereich konzentriert sind, an den rückseitigen Vorsprüngen 81 bis 84 reflektiert und über den Hohlraum 2 verteilt, wodurch erlaubt wird, daß ein Nahrungsmittelkörper noch einheitlicher erwärmt wird.

(4) Die rückseitigen Vorsprünge sind jeweils in eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist, d. h. der zentrale, rückseitige Vorsprung 81 ist in eine halbellipsoidförmige Oberfläche geformt und die anderen Vorsprünge 82 bis 84 sind jeweils in eine halbkugelförmige Oberfläche geformt, wodurch die Verteilungseffizienz von Mikrowellen verbessert wird und somit ein Nahrungsmittelkörper noch einheitlicher erwärmt werden kann.

(5) Der Abstand d ist zwischen dem Scheitel bzw. der Spitze von jedem der rückseitigen Vorsprünge 81 bis 84 und dem eingeführten, quadratischen Tablett 22 aufgebaut, um die Entladung dazwischen zu verhindern. Daher besteht keine Möglichkeit eines Auftretens einer Entladung, welche den rückseitigen Vorsprüngen 81 bis 84 zuzuschreiben ist.

In Übereinstimmung mit dieser Ausführungsform ist der große Vorsprung 61 an der Deckenplatte 6 in einer Position in Abstand von der Grenzlinie L zwischen der Deckenplatte 6 und der rechten Seitenplatte 10 um einen Abstand angeordnet, welcher nicht größer ist als eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen. Daher werden Mikrowellen, welche an dem großen Vorsprung 61 reflektiert werden, einheitlich in dem Hohlraum 2 verteilt, wodurch einheitlich ein Gegenstand erwärmt wird.

Die halbkugelförmige Oberfläche des großen Vorsprungs 61 stellt eine effizientere Reflexion und Verteilung von Mikrowellen sicher. Da der große Vorsprung 61 einen Durchmesser gleich etwa der Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen aufweist, wird die Mikrowellen-Verteilungseffizienz weiter erhöht, wodurch ein gleichmäßigeres Erwärmen sichergestellt wird.

Die Vielzahl von kleinen Vorsprüngen 62, welche verteilt an der Deckenplatte 6 angeordnet sind, stellt ein noch einheitlicheres Erwärmen sicher.

In Übereinstimmung mit dieser Ausführungsform ist der Teller 19 aus einem nichtmetallischen Material hergestellt und für Mikrowellen durchlässig. Daher erlauben die bodenseitigen Vorsprünge 71, welche an der Bodenplatte 7 in Bereichen außerhalb des Umfangs der Tellerabstützung 18 und innerhalb und außerhalb des Umfangs 19a des Tellers 19 (von oben gesehen) angeordnet sind, eine unregelmäßige Reflexion und einheitliche Verteilung einer größeren Menge von Mikrowellen in dem Hohlraum 2. Insbesondere erlauben die Bodenvorsprünge 71, welche innerhalb des Umfangs 19a des Tellers 19 angeordnet sind, daß ein Gegenstand A, welcher auf dem Teller 19 angeordnet ist, mit Mikrowellen von der Unterseite desselben bestrahlt wird, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist, wodurch ein einheitlicheres Erwärmen des Gegenstands A sichergestellt wird.

Die halbkugelförmige Oberfläche der Bodenvorsprünge 71 erlaubt eine effizientere Verteilung von Mikrowellen, wodurch ein einheitlicheres Erwärmen sichergestellt wird.

Wo der Tellersupport 18 auch aus einem nicht-metallischen Material in dieser Ausführungsform ausgebildet ist, können zusätzliche Bodenvorsprünge 71 an der Bodenplatte 7 in einem Bereich bzw. einer Region innerhalb des Umfangs 18a des Tellersupports 18 angeordnet werden,

Andererseits ist es, wo der Teller 19 aus einem Metall hergestellt ist, ausreichend, daß die Bodenvorsprünge 71 in dem Bereich außerhalb des Umfangs 19a des Tellers 19 an der Bodentrennplatte 7, von oben in Fig. 15 gesehen, vorgesehen sind. In diesem Fall können Mikrowellen, welche an der Bodenplatte 7 ausgesandt werden, wirksam für ein Erwärmen verwendet werden, wodurch ein Gegenstand einheitlich bzw. gleichmäßig erwärmt wird.

Die Form der Vorsprünge, welche an der Bodenplatte 7 ausgebildet sind, ist nicht auf eine halbkugelförmige Oberfläche beschränkt, sondern kann jede beliebige, konvex gekrümmte Oberfläche sein, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist, beispielsweise eine halbellipsoidförmige oder paraboloidartige Oberfläche.

In Übereinstimmung mit dieser Ausführungsform reflektieren die seitlichen Vorsprünge 91 und 101, welche an der linken Seitenplatte 9 und der rechten Seitenplatte 10 ausgebildet sind, Mikrowellen durch den Hohlraum 2 und verteilen diese einheitlich bzw. gleichmäßig, wodurch ein gleichmäßiges Erwärmen eines Gegenstands sichergestellt wird. Da die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 von den Führungsschienen 20 und 21 wenigstens um den vorbestimmten Abstand Q beabstandet sind, wird verhindert, daß die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 auf das quadratische Tablett 22 treffen. Daher beeinträchtigen die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 nicht das sanfte bzw. glatte Einführen und Entfernen des quadratischen Tabletts 22.

Wenn der Abstand U zwischen den Scheiteln von gegenüberliegenden, seitlichen Vorsprüngen 91 und 101 an den Seitenplatten 9 und 10 größer ist als die Breite W des quadratischen Tabletts 22, wie dies in Fig. 16 gezeigt ist, können die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 in der Nähe der Führungsschienen 20 und 21 angeordnet sein. Dementsprechend können die seitlichen Vorsprünge 91 und 101 weiter verteilt an den Seitenplatten 9 und 10 angeordnet werden. Derart kann eine größere Menge an Mikrowellen durch bzw. über den Hohlraum 2 verteilt werden, wodurch ein einheitlicheres bzw. gleichmäßigeres Erwärmen sichergestellt wird.

Die Form der Vorsprünge, welche an den Seitenplatten 9 und 10 ausgebildet sind, ist nicht auf die halbellipsoidförmige Oberfläche oder halbkugelförmige Oberfläche beschränkt, sondern kann jede konvex gekrümmte Oberfläche sein, welche Krümmungen in zwei kreuzenden Richtungen aufweist, beispielsweise eine parabolartige Oberfläche.

Heiztest 1 (1) Zu testende Gegenstände

Testprobe: Mikrowellenherd mit einem Hohlraum 2, welcher durch eine hintere Platte 8, welche mit rückseitigen Vorsprüngen versehen ist, welche wie in Fig. 12 angeordnet sind, und eine Deckenplatte 6, eine Bodenplatte 7, eine linke Seitenplatte 9 und eine rechte Seitenplatte 10 definiert ist, welche keine Vorsprünge aufweisen.

Bezugsprobe 1: Mikrowellenherd, welcher eine hintere Platte 8 ohne Vorsprünge aufweist.

Bezugsprobe 2: Mikrowellenherd, welcher eine hintere Platte 8 aufweist, welche mit Vorsprüngen versehen ist, welche über die gesamte Oberfläche angeordnet sind.

(2) Testvorgang

Fünfzehn Shaomais S wurden auf einem Teller 19 in einer Anordnung, wie in Fig. 17 gezeigt, angeordnet. Genauer wurden vier Shaomais S in dem zentralen Abschnitt des Tellers 19 und die anderen elf Shaomais S kreisförmig um diese vier Shaomais S angeordnet.

Die Shaomais S wurden durch Anwenden bzw. Aufbringen von Mikrowellen mit einer Leistungsabgabe von 500 W für fünf min erwärmt bzw. erhitzt. Danach wurde die Temperatur von jedem der Shaomais S gemessen und eine Differenz ΔT zwischen den maximalen und minimalen Temperaturen wurde berechnet. Die Testresultate sind unten gezeigt.

Testprobe: ΔT = 12,4ºC

Bezugsprobe 1: ΔT = 26,9ºC

Bezugsprobe 2: ΔT = 18,6ºC

Dies zeigt, daß der Mikrowellenherd, welcher die hintere Platte 8 mit den rückseitigen Vorsprüngen gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist, einheitlicher bzw. gleichmäßiger einen Gegenstand in dem Hohlraum erwärmen kann als der Mikrowellenherd, welcher die hintere Platte 8 ohne Vorsprung aufweist oder welcher die hintere Platte 8 versehen mit den Vorsprüngen aufweist, welche über die gesamte Oberfläche derselben angeordnet sind.

Heiztest 2 (1) Zu testende Gegenstände

Mikrowellenherde wurden in Übereinstimmung mit dieser Ausführungsform hergestellt, mit der Ausnahme, daß nur der große Vorsprung 61 an der Deckenplatte 6 ausgebildet wurde und die anderen Vorsprünge 62, 71, 81 bis 84, 91 und 101 alle eliminiert wurden. In diesen Mikrowellenherden wurde der Abstand P zwischen dem großen Vorsprung 61 und der Grenzlinie L variabel bzw. verschieden eingestellt. Die seitliche Länge der Deckenplatte 6 war 320 mm.

Als eine Bezugsprobe wurde ein Mikrowellenherd hergestellt, welcher mit keinerlei Vorsprüngen 61, 62, 71, 81 bis 84, 91 und 101 versehen war.

(2) Testvorgang

Mit Milch gefüllte Becher wurden in den Hohlräumen der Mikrowellenherde angeordnet, welche jeweils die Deckenplatte nur mit dem großen Vorsprung 61 ausgebildet aufwiesen, und bei einer Leistungsabgabe von 500 W für 130 s erwärmt. Danach wurde eine Temperaturdifferenz ΔT zwischen den oberen und unteren Bereichen bzw. Abschnitten der Milch, welche in jeden der Becher eingefüllt wurde, gemessen. Der Zusammenhang zwischen dem Abstand P und der Temperaturdifferenz ΔT wurde bestimmt. Das Resultat ist in Fig. 18 gezeigt.

Wie aus Fig. 18 ersichtlich ist, war die Temperaturdifferenz ΔT sehr gering, wenn der Abstand P nicht größer als eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen (60 mm) war. Die Temperaturdifferenz ΔT stieg jedoch stark an, wenn der Abstand P 60 mm überschritt, und erlangte ein Gleichgewicht bei einem konstanten Wert, wenn der Abstand P 120 mm überstieg, wobei dies gleich der Wellenlänge war. Dies zeigt, daß es bevorzugt ist, den Abstand P zwischen der Grenzlinie L und dem großen Vorsprung 61, welcher einen Durchmesser R von einer Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen aufweist, auf nicht größer als eine Hälfte der Wellenlänge der Mikrowellen einzustellen.

Für den Mikrowellenherd, welcher keinen Vorsprung an den Innenwänden aufwies, war die Temperaturdifferenz ΔT im wesentlichen dieselbe wie der obengenannte, konstante Wert.

Die Fig. 19 bis 27 illustrieren hintere Platten 8A bis 81 entsprechend anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche jeweils als eine Alternative zu der hinteren Platte 8 verwendet werden.

Eine hintere Platte 8A entsprechend einer zweiten Ausführungsform, wie sie in Fig. 19 gezeigt ist, weist rückseitige Vorsprünge 801, 802 und 803 von bogenförmigen Formen auf, welche konzentrisch um einen zentralen, rückseitigen Vorsprung 81 anstelle der rückseitigen Vorsprünge 82, 83 und 84 auf der hinteren Platte 8 angeordnet sind, welche in Fig. 12 gezeigt ist. Die Vorsprünge 801, 802 und 803 sind jeweils in eine vertikal längliche und nach außen gekrümmte Form ausgebildet, welche keine Eckigkeit aufweist, wenn von der Vorderseite gesehen. Die Verwendung der hinteren Platte 8A, weiche in Fig. 19 gezeigt ist, bietet auch die obengenannten Vorteile (1) bis (5) wie die hintere Platte 8, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 8B entsprechend einer dritten Ausführungsform, wie sie in Fig. 20 gezeigt ist, weist rückseitige Vorsprünge 805 und 806, welche um einen elliptischen, zentralen, rückseitigen Vorsprung 804 entlang Konturen von Ellipsen angeordnet sind, welche in der Form ähnlich zu dem zentralen Vorsprung 804 sind, anstelle der rückseitigen Vorsprünge 82, 83 und 84 an der hinteren Platte 8 auf, welche in Fig. 12 gezeigt ist. Der zentrale Vorsprung 804 ist in eine halbellipsoidförmige Oberfläche ausgebildet, welche flacher ist als der zentrale Vorsprung 81 an der hinteren Platte 8, welche in Fig. 12 gezeigt ist. Die Vorsprünge 805 und 806 erstrecken sich entlang der Konturen der Ellipsen, welche ähnlich in der Form zu dem zentralen Vorsprung 804 sind. Die Vorsprünge 806 sind außerhalb der Vorsprünge 805 angeordnet. Die seitlichen Längen a und b der Vorsprünge 805 und 806, welche an der rechten und linken Seite des zentralen Vorsprungs 804 angeordnet sind, sind größer als vertikale Längen c und d der Vorsprünge 805 und 806, welche an der oberen und unteren Seite des zentralen Vorsprungs 804 angeordnet sind. Die Verwendung der hinteren Platte 8B, welche in Fig. 20 gezeigt ist, bietet auch die obengenannten Vorteile (1) bis (5) ähnlich wie die hintere Platte 8, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 8C gemäß einer vierten Ausführungsform, wie sie in Fig. 21 gezeigt ist, weist rückseitige Vorsprünge 807 und 808 auf, welche um einen elliptischen, zentralen, rückseitigen Vorsprung 804 entlang von Konturen von Ellipsen angeordnet sind, welche in der Form ähnlich zu dem zentralen Vorsprung 804 sind. Diese rückseitigen Vorsprünge 807 und 808 sind jeweils in eine halbellipsoidförmige Oberfläche ausgebildet und die Vorsprünge 808 sind größer als die Vorsprünge 807 und kleiner als der zentrale Vorsprung 804. Die Verwendung der hinteren Platte 8C, welche in Fig. 21 gezeigt ist, bietet auch die obengenannten Vorteile (1) bis (5) ähnlich wie die hintere Platte 8, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 80 gemäß einer fünften Ausführungsform, wie sie in Fig. 22 gezeigt ist, weist eine Vielzahl von rückseitigen Vorsprüngen 810, welche seitlich in einer Reihe auf der rechten und linken Seite eines zentralen Vorsprungs 804 angeordnet sind, rückseitige Vorsprünge 809, welche seitlich in Reihen an der oberen und unteren Seite der Reihe der Vorsprünge 804 und 810 angeordnet sind, und rückseitige Vorsprünge 811 auf, welche in Reihen an der oberen Seite der oberen Reihe der Vorsprünge 809 und an der unteren Seite der unteren Reihe der Vorsprünge 809 angeordnet sind. Diese Vorsprünge sind jeweils in eine seitlich verlängerte, halbellipsoidförmige Oberfläche ausgebildet. Die Vorsprünge 810 in dem zentralen Bereich relativ zu der vertikalen Richtung der hinteren Platte 8 sind größer als die Vorsprünge 809, welche größer sind als die Vorsprünge 811. Eine rückseitige Vorsprungsgruppe 80, welche diese Vorsprünge 804, 810, 809 und 811 beinhaltet, ist in eine seitlich verlängerte Ellipse konfiguriert. Die Verwendung der hinteren Platte 8D, welche in Fig. 22 gezeigt ist, bietet auch die obengenannten Vorteile (1) bis (5) wie die hintere Platte 8, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 8E gemäß einer sechsten Ausführungsform, wie sie in Fig. 23 gezeigt ist, weist rückseitige Vorsprünge 812 seitlich angeordnet in drei Reihen an der rechten und linken Seite eines zentralen, rückseitigen Vorsprungs 804 auf. Die Vorsprünge 812 sind jeweils in eine halbkugelförmige Oberfläche ausgebildet. Die Verwendung der hinteren Platte 8E, welche in Fig. 23 gezeigt ist, bietet auch die obengenannten Vorteile (1) bis (5) wie die hintere Platte 8, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 8F gemäß einer siebenten Ausführungsform, wie sie in Fig. 24 gezeigt ist, weist rückseitige Vorsprünge 813, welche seitlich in einer Reihe in einem zentralen Bereich relativ zu der vertikalen Richtung derselben angeordnet sind, rückseitige Vorsprünge 814, welche seitlich in Reihen an der oberen und unteren Seite der zentralen Reihe der Vorsprünge 813 angeordnet sind, zwei rückseitige Vorsprünge 815, welche seitlich in einer Reihe an der oberen Seite der oberen Reihe der Vorsprünge 814 angeordnet sind, und zwei rückseitige Vorsprünge 815 auf, welche seitlich in einer Reihe an der unteren Seite der unteren Reihe der Vorsprünge 814 angeordnet sind. Diese Vorsprünge 813, 814 und 815 sind jeweils in eine halbkugelförmige Oberfläche ausgebildet. Die Verwendung der hinteren Platte 8F, welche in Fig. 24 gezeigt ist, bietet die Vorteile (1) und (3) bis (5) unter den obengenannten Vorteilen, welche durch die hintere Platte 8 geboten werden, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 8 G gemäß einer achten Ausführungsform, wie sie in Fig. 25 gezeigt ist, weist im wesentlichen dieselbe Vorsprungsanordnung wie die hintere Platte 8F auf, welche in Fig. 24 gezeigt ist, mit der Ausnahme, daß die rückseitigen Vorsprünge 813, 814 und 815, welche jeweils eine halbkugelförmige Oberfläche aufweisen, durch rückseitige Vorsprünge 816, 817 und 818 ersetzt sind, welche jeweils eine seitlich verlängerte, halbellipsoidförmige Oberfläche aufweisen. Die Verwendung der hinteren Platte 8 G, welche in Fig. 25 gezeigt ist, bietet die Vorteile (1) und (3) bis (5) unter den obengenannten Vorteilen, welche durch die hintere Platte 8 geboten werden, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 8H gemäß einer neunten Ausführungsform, wie sie in Fig. 26 gezeigt ist, weist im wesentlichen dieselbe Vorsprungsanordnung wie diejenige der hinteren Platte 8F auf, welche in Fig. 24 gezeigt ist, mit der Ausnahme, daß die Anzahl der rückseitigen Vorsprünge 815, welche in jeder der oberen und unteren Reihe angeordnet sind, nicht zwei, sondern fünf beträgt. Diese Ausführungsform bietet die Vorteile (1) und (3) bis (5) unter den obengenannten Vorteilen, welche durch die hintere Platte 8 geboten werden, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Eine hintere Platte 81 gemäß einer zehnten Ausführungsform, wie sie in Fig. 27 gezeigt ist, weist rückseitige Vorsprünge 819 auf, welche seitlich bzw. in seitlicher Richtung in drei Reihen in einem zentralen Bereich relativ zu der vertikalen Richtung derselben angeordnet sind und welche jeweils eine halbkugelförmige Oberfläche aufweisen. Diese Ausführungsform bietet auch die Vorteile (1) und (3) bis (5) unter den obengenannten Vorteilen, welche durch die hintere Platte 8 geboten werden, welche in Fig. 12 gezeigt ist.

Die Anordnung bzw. Ausbildung der hinteren Platte ist nicht auf diejenigen der obigen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise ist die Form der rückseitigen Vorsprünge nicht auf eine halbellipsoidförmige Oberfläche oder eine halbkugelförmige Oberfläche beschränkt, sondern kann jegliche konvex gekrümmte Oberfläche, wie beispielsweise eine paraboloidartige Oberfläche sein, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist.

Die Anordnung bzw. Ausbildung der rückseitigen Vorsprünge an der hinteren Platte ist nicht auf diejenigen der obengenannten Ausführungsformen beschränkt. Es ist ausreichend, daß die Belegungsrate der rückseitigen Vorsprünge in einer horizontalen Linie relativ groß in einem zentralen Bereich in bezug auf die vertikale Richtung und kleiner in einem Bereich nach oben und unten weiter entfernt von dem zentralen Bereich ist.

Wo der Hohlraum 2 eine vertikal verlängerte bzw. längliche Form aufweist, wird eine vertikal verlängerte Vorsprungsanordnung bzw. -ausbildung selbstverständlich verwendet, welche durch ein Drehen der seitlich verlängerten Vorsprungsanordnung, welche in den obengenannten Ausführungsformen verwendet wird, um einen Winkel von 90º erhalten werden kann.

Die Fig. 28 bis 32 illustrieren Deckenplatten 6A bis 6E gemäß weiteren, anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, welche anstelle der Deckenplatte 6 der ersten Ausführungsform zu verwenden sind.

Eine Deckenplatte 6A gemäß einer elften Ausführungsform, welche in Fig. 28 gezeigt ist, weist einen einzelnen Perforations- bzw. Durchbrechungsabschnitt 6a, welcher in einem hinteren Bereich derselben ausgebildet ist, im Gegensatz zu der Deckenplatte 6 gemäß der ersten Ausführungsform auf, in welcher ein Paar von Durchbrechungsbereichen 6a in vorderen und hinteren Bereichen bzw. Regionen derselben ausgebildet ist. In dieser Ausführungsform sind kleine Vorsprünge 62 verteilt in einem vorderen Bereich der Deckenplatte 6A angeordnet.

Eine Deckenplatte 6B gemäß einer zwölften Ausführungsform, welche in Fig. 29 gezeigt ist, ist im wesentlichen dieselbe wie die Deckenplatte 6A, welche in Fig. 28 gezeigt ist, mit der Ausnähme, daß zwei große Vorsprünge 61 tandemartig angeordnet sind.

Eine Deckenplatte 6C gemäß einer dreizehnten Ausführungsform, welche in Fig. 30 gezeigt ist, weist einen einzigen Durchbrechungsabschnitt 6a, welcher in einem zentralen Bereich entlang der Seitenachse derselben ausgebildet ist, zwei große Vorsprünge 61, welche jeweils in Bereichen bzw. Regionen an der vorderen und hinteren Seite der Perforationsabschnitts 6a ausgebildet sind, und kleine Vorsprünge 62 auf, welche verteilt in dem Rest der vorderen und hinteren Bereiche angeordnet sind. In dieser Ausführungsform erlaubt die Ausbildung dieser zwei großen Vorsprünge 61 ein gleichmäßiges Erwärmen.

Eine Deckenplatte 6D gemäß einer vierzehnten Ausführungsform, welche in Fig. 31 gezeigt ist, weist keinen Durchbrechungsabschnitt 6a auf, sondern weist zwei große Vorsprünge 61, welche darauf tandemartig ausgebildet sind, und eine Vielzahl von kleinen Vorsprüngen 62 auf, welche verteilt auf der gesamten Oberfläche derselben mit Ausnahme der Positionen angeordnet sind, an welchen die großen Vorsprünge ausgebildet sind. In dieser Ausführungsform erlaubt die Ausbildung dieser zwei großen Vorsprünge ein einheitliches Erwärmen. Diese Deckenplatte 6D ist für einen Mikrowellenherd geeignet, welcher keine Infrarot-Heizeinrichtung 15 oberhalb der Deckenplatte aufweist.

Eine Deckenplatte 6E gemäß einer fünfzehnten Ausführungsform, welche in Fig. 32 gezeigt ist, weist keinen Durchbrechungsabschnitt 6a auf, sondern weist drei große Vorsprünge 61, welche darauf tandemartig ausgebildet sind, und eine Vielzahl von kleinen Vorsprüngen 62 auf, welche verteilt auf der gesamten Oberfläche derselben mit Ausnahme der Positionen angeordnet sind, an welchen die großen Vorsprünge ausgebildet sind. In dieser Ausführungsform erlaubt die Ausbildung dieser drei großen Vorsprünge ein einheitliches Erwärmen. Diese Deckenplatte 6E ist für einen Mikrowellenherd ohne eine Infrarot-Heizeinrichtung 15 geeignet.

Der obengenannte, große Vorsprung oder die großen Vorsprünge 61 müssen nicht notwendigerweise an der inneren Fläche bzw. Seite der Deckenplatte 6 ausgebildet sein, sondern können an jeder Trennplatte benachbart derjenigen ausgebildet sein, welche mit der Mikrowellen-Zufuhröffnung 13 ausgebildet ist. Daher können, wo die Mikrowellen-Zufuhröffnung 13 an der Deckenplatte 6 ausgebildet ist, die großen Vorsprünge 61 an einer beliebigen der hinteren Platte 8, der linken Seitenplatte 9 und der rechten Seitenplatte 10 ausgebildet sein, welche benachbart bzw. angrenzend an die Deckenplatte 6 vorgesehen sind.

Die Form der obengenannten Vorsprünge 61 und 62 ist nicht auf eine halbkugelförmige Oberfläche beschränkt, sondern kann jegliche konvex gekrümmte Oberfläche, wie beispielsweise eine halbellipsoidförmige Oberfläche oder eine paraboloidartige Oberfläche sein, welche Krümmungen in zwei kreuzenden Richtungen aufweist.

Verschiedene Modifikationen können in den obengenannten Ausführungsformen durchgeführt werden. Beispielsweise können die kleinen Vorsprünge bzw. Vorsprünge kleiner Abmessungen 62 eliminiert werden.

Als nächstes wird eine Erläuterung für einen Mikrowellenherd in Übereinstimmung mit einer sechzehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben.

Fig. 33 ist eine Vorderansicht des Mikrowellenherds, wobei die Tür desselben offen ist. Fig. 34 ist eine schematische Seitenansicht, die die Innenstruktur des Hohlraums des Mikrowellenherds illustriert. Bei der Erklärung für diese Ausführungsform werden gleiche Teile wie in der ersten Ausführungsform durch dieselben Bezugszeichen und Buchstaben bezeichnet.

In dieser Ausführungsform weisen eine linke Seitenplatte 9, eine hintere Platte 8 und eine rechte Seitenplatte 10 jeweils eine Vielzahl von Vorsprüngen 30 auf, welche darauf in zwei Reihen in einem Bereich in der Nähe der oberen Oberfläche des Tellers 19 um einen Raum B ausgebildet sind, welcher durch einen zu erwärmenden Gegenstand einzunehmen ist. Die Vorsprünge 30, welche jeweils eine halbkugelförmige Oberfläche aufweisen, sind verteilt so angeordnet, daß sie einander nicht kontaktieren.

Wie in Fig. 35 gezeigt, ändert sich der Abstand e zwischen dem Gegenstand A, welcher auf dem Teller 19 angeordnet ist, und der Tür 4, der linken Seitenplatte 9, der hinteren Platte 8 oder der rechten Seitenplatte 10, welche den Gegenstand A umgeben, in Übereinstimmung mit der Drehphase des Tellers 19. Der Zusammenhang zwischen dem Abstand e und der Drehphase ist in Fig. 36 gezeigt. Wenn die innere Oberfläche des Hohlraums keinen Vorsprung aufweist, ändert sich der Abstand zwischen dem Gegenstand und der inneren Oberfläche relativ zu der Drehphase des Tellers, wie dies in Fig. 37 gezeigt ist. Wie dies aus einem Vergleich der Fig. 36 und 37 verstanden werden kann, fluktuiert der Abstand e zwischen dem Gegenstand A und der linken Seitenplatte 9, der hinteren Platte 8 oder der rechten Seitenplatte 10 häufig aufgrund der Vorsprünge 30. In dieser Ausführungsform wird der Teller 19 im Uhrzeiger von oben gesehen gedreht.

In Übereinstimmung mit dieser Ausführungsform ist der Objektraum B durch die Vorsprünge 30 umgeben, welche ein Wellenband an der hinteren Platte 8 und den Seitenplatten 9 und 10 ausbilden. Daher ändert sich der Abstand zwischen dem Gegenstand A und der linken Seitenplatte 9, der hinteren Platte 8 oder der rechten Seitenplatte 10 häufig bzw. fluktuiert häufig in Übereinstimmung mit der Rotation des Tellers 19, wobei dies erlaubt, daß der Gegenstand A häufig wechselnden Mikrowellenbestrahlungen hoher Intensität und niedriger Intensität unterworfen wird. Derart kann der Gegenstand A einheitlich bzw. gleichmäßig erwärmt werden.

Insbesondere verbessert das Wellenband, welches aus den Vorsprüngen 30 gebildet ist, wesentlich bzw. beträchtlich die Mikrowellen-Verteilungseffizienz, wodurch ein einheitlicheres bzw. gleichmäßigeres Erwärmen des Gegenstands A sichergestellt wird. Die halbkugelförmige Oberfläche der Vorsprünge 30 erhöht weiters die Mikrowellen-Verteilungseffizienz, wodurch eine noch gleichmäßigere Erwärmung sichergestellt wird.

Die Form der Vorsprünge 30, welche das Wellenband bilden, ist nicht auf eine halbkugelförmige Oberfläche beschränkt, sondern kann jegliche konvex gekrümmte Oberfläche sein, wie beispielsweise eine halbellipsoidförmige Oberfläche oder eine paraboloidartige Oberfläche, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist. Alternativ kann das Wellenband von einer welligen Form sein, welches nur relativ zu der Drehrichtung des Tellers 19 gewellt ist. Weiters kann das Wellenband aus Vertiefungen und Vorsprüngen gebildet sein.

Die Ausbildung von Wellen bzw. Wellungen an wenigstens einer der hinteren Platte 8, der linken Seitenplatte 9 und der rechten Seitenplatte 10 kann einen ausreichenden Effekt erzielen.

Obwohl die vorliegende Erfindung im Detail anhand von Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, sollte verstanden werden, daß die vorangehende Offenbarung lediglich illustrativ für die technischen Prinzipien der vorliegenden Erfindung ist.


Anspruch[de]

1. Mikrowellenherd, umfassend:

einen Hohlraum (2), welcher durch Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) definiert ist, welche eine hintere Platte (8) beinhalten, zur Aufnahme eines darin zu erwärmenden bzw. zu erhitzenden Gegenstands;

einen Mikrowellengenerator (12) zur Zufuhr von Mikrowellen in den Hohlraum; und eine Vielzahl von Vorsprüngen bzw. Fortsätzen (61, 62, 71, 81, 82, 83, 84, 91, 101, 801, 802, 803, 804, 805, 806, 807, 808, 809, 810, 811, 812, 813, 814, 815, 816, 817, 818, 30), welche in den Hohlraum (2) für ein Reflektieren der Mikrowellen vorragen, welche von dem Mikrowellengenerator (12) zugeführt werden, um die Mikrowellen innerhalb des Hohlraums (2) zu verteilen, wobei die Vielzahl von Vorsprüngen verteilt an wenigstens einer inneren Oberfläche bzw. Fläche der Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10), welche zu dem Hohlraum (2) gerichtet ist, in einer derartigen Anordnung ausgebildet sind, daß benachbarte Vorsprünge einander nicht berühren,

dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (61, 62, 71, 81, 82, 83, 84, 91, 101, 801, 802, 803, 804, 805, 806, 807, 808, 809, 810, 811, 812; 813, 814, 815, 816, 817, 818, 30) einen größten, rückseitigen Vorsprung (81; 804), welcher in einem Mittelpunkt der hinteren Platte (8) ausgebildet ist, und mehrere andere, rückseitige Vorsprünge (82, 83, 84, 801, 802, 803, 805, 807, 808, 809, 810) beinhalten, welche auf der hinteren Platte (8) mit Ausnahme des Zentrums derselben angeordnet sind;

wobei die mehreren anderen, rückseitigen Vorsprünge (82, 83, 84, 801, 802, 803, 805, 807, 808, 809, 810, 811) in wenigstens ersten und zweiten Gruppen relativ zu dem größten, rückseitigen Vorsprung (81; 804) angeordnet sind;

wobei die zweite Gruppe wenigstens zwei Glieder bzw. Elemente (83; 84; 802; 803; 806; 808; 811) aufweist, welche in einem zweiten Bereich angeordnet sind, welcher um einen zweiten Abstand von dem größten, rückseitigen Vorsprung (81; 804) beabstandet ist; und

wobei die erste Gruppe wenigstens zwei Glieder (82; 801; 805; 807; 809) aufweist, welche in einem ersten Bereich angeordnet sind, welcher von dem größten, rückseitigen Vorsprung (81; 804) um einen ersten Abstand beabstandet ist, welcher kleiner ist als der zweite Abstand, wobei die Glieder (82; 801; 805; 807; 809) der ersten Gruppe eine von den Gliedern (83; 84; 802; 803; 806; 808; 811) der zweiten Gruppe unterschiedliche Größe aufweisen.

2. Mikrowellenherd nach Anspruch 1, worin eine Belegungsrate von Teilen entsprechend den rückseitigen Vorsprüngen (81, 82, 83, 84) in einem Querschnitt entlang einer Längsrichtung der hinteren Platte (8) relativ groß in einem zentralen Bereich relativ zu einer Querrichtung der hinteren Platte (8) und kleiner in Seitenbereichen derselben relativ zu der Querrichtung ist.

3. Mikrowellenherd nach Anspruch 1 oder 2, worin der größte, rückseitige Vorsprung (81) in eine in Längsrichtung verlängerte, elliptische Form ausgebildet ist.

4. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) eine rechte Seitenplatte (10) und eine linke Seitenplatte (9) beinhalten,

wobei der Mikrowellenherd weiters umfaßt:

Führungsschienen (20, 21), welche an der rechten Seitenplatte (10) und der linken Seitenplatte (9) zum Führen einer Schüssel bzw. eines Tabletts bzw. eines Trägers (22) angeordnet sind, welche(s) entfernbar in den Hohlraum (2) eingeführt ist; und ein Positionieranschlagglied (8a), welches an einem Rand bzw. einer Kante der hinteren Platte (8) angeordnet ist, und adaptiert ist, um gegen ein eingeführtes Tablett (22) für ein Beschränken einer Einführungsposition des Tabletts (22) anzuliegen, um einen Abstand zur Verhinderung einer Entladung zwischen einer Spitze von jedem der rückseitigen Vorsprünge (81, 82, 83, 84) und dem Tablett (22) aufzubauen. 5. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

worin die rückseitigen Vorsprünge (81, 82, 83, 84) jeweils in eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet sind, welche weder eine Stufe noch eine Winkeligkeit bzw. Eckigkeit bzw. Abschrägung aufweist.

6. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) eine erste Trennplatte (10), welche eine erste Fläche bzw. Seite definiert, welche mit einer Mikrowellenzufuhröffnung (13) zum Zuführen der durch den Mikrowellengenerator (12) erzeugten Mikrowellen in den Hohlraum (2) ausgebildet ist, und eine zweite Trennplatte (6) beinhalten, welche eine zweite Fläche bzw. Seite definiert, welche der ersten Fläche bzw. Seite benachbart angeordnet ist,

worin die Vielzahl von Vorsprüngen wenigstens einen Vorsprung (61) beinhaltet, welcher in den Hohlraum (2) vorragt und an der zweiten Seite angeordnet ist, worin ein Abstand zwischen einer Grenzlinie der ersten und zweiten Seite und eines Zentrums des Vorsprungs (61), welcher an der zweiten Seite angeordnet ist, nicht größer als eine Hälfte einer Wellenlänge der durch den Mikrowellengenerator (12) erzeugten Mikrowellen ist.

7. Mikrowellenherd nach Anspruch 6, worin der Vorsprung (61), welcher an der zweiten Seite ausgebildet ist, in eine halbkugelförmige Oberfläche ausgebildet ist.

8. Mikrowellenherd nach Anspruch 7, worin der Durchmesser des Vorsprungs (61), welcher an der zweiten Seite ausgebildet ist, etwa eine Hälfte der Wellenlänge der durch den Mikrowellengenerator (12) erzeugten Mikrowellen beträgt.

9. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) eine Bodenplatte (7) beinhalten, wobei der Mikrowellenherd weiters umfaßt:

eine Welle (17), welche von einem Zentrum der Bodenplatte (7) vorragt und adaptiert ist, um durch Antriebsmittel bzw. -einrichtungen (23) gedreht zu werden, welche außerhalb des Hohlraums (2) angeordnet sind; und

eine metallische Pfannen- bzw. Tellerhalterung bzw. -abstützung (18), welche mit der Welle (17) für eine Drehbewegung gekoppelt ist und adaptiert ist, um einen Teller (19) abzustützen, auf welchem ein zu erwärmender Gegenstand angeordnet ist,

worin die Vielzahl von Vorsprüngen eine Vielzahl von bodenseitigen Vorsprüngen (71) beinhaltet, welche in den Hohlraum (2) vorragen und an der Bodenplatte (7) in einem Bereich außerhalb eines Umfangs der Tellerabstützung (18) von oben gesehen ausgebildet sind.

10. Mikrowellenherd nach Anspruch 9, worin der Mikrowellenherd weiters einen aus Metall hergestellten Teller aufweist, und die bodenseitigen Vorsprünge (71) nur in einem Bereich außerhalb eines Umfangs des Tellers (19) von oben gesehen ausgebildet sind.

11. Mikrowellenherd nach Anspruch 9, worin der Teller (19) aus einem nichtmetallischen Material hergestellt ist und ein wenig größer als die Tellerabstützung (18) von oben gesehen ist, worin die bodenseitigen Vorsprünge (71) in Bereichen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Umfangs des Tellers (19) von oben gesehen ausgebildet sind.

12. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 9 bis 11, worin die bodenseitigen Fortsätze (71) jeweils in eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet sind, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist.

13. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) linke und rechte Seitenplatten (9, 10) beinhalten, wobei die linke und rechte Seitenplatte (9, 10) jeweils mit Führungsschienen (20, 21) zum Führen eines Tabletts (22) für ein Erhitzen in einem Wärmeofen bzw. thermischen Ofen versehen sind, welches entfernbar in den Hohlraum (2) eingeführt ist, worin die Vielzahl von Vorsprüngen eine Vielzahl von zur Seite gerichteten bzw. seitlichen Vorsprüngen (91, 101) beinhaltet, welche auf der linken und rechten Seitenplatte (9, 10) ausgebildet sind, wobei die Vielzahl von seitlichen Vorsprüngen (91, 101) im wesentlichen vertikal von den Führungsschienen (20, 21) um mehr als einen vorbestimmten Abstand beabstandet sind, um nicht das Tablett (22), wenn es eingefügt ist, zu kontaktieren.

14. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) linke und rechte Seitenplatten (9, 10) beinhalten, wobei die linke und rechte Seitenplatte (9, 10) jeweils mit Führungsschienen (20, 21) zum Führen eines Tabletts (22) für ein Erhitzen in einem Wärmeofen versehen sind, welches entfernbar in den Hohlraum (2) eingeführt ist, worin die Vielzahl von Vorsprüngen eine Vielzahl von zur Seite gerichteten bzw. seitlichen Vorsprüngen (91, 101) beinhaltet, welche auf der linken und rechten Seitenplatte (9, 10) ausgebildet sind, wobei die Vielzahl von seitlichen Vorsprüngen (91, 101) eine Projektionshöhe aufweisen, so daß ein Abstand zwischen Scheiteln bzw. Spitzen von gegenüberliegenden, seitlichen Vorsprüngen (91, 101), welche jeweils auf den Seitenplatten (9, 10) ausgebildet sind, größer ist als eine seitliche Länge eines Tabletts (22) für ein Erwärmen in einem Wärmeofen.

15. Mikrowellenherd nach Anspruch 13 oder 14, worin die seitlichen Vorsprünge (91, 101) jeweils in eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet sind, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist.

16. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) eine Bodenplatte (7) beinhalten, wobei der Mikrowellenherd weiters umfaßt:

eine Welle (17), welche von einem Mittelpunkt der Bodenplatte (7) vorragt und adaptiert ist, um durch Antriebseinrichtungen bzw. -mittel (23) gedreht zu werden, welche außerhalb des Hohlraums (2) angeordnet sind; und

einen Teller (19), welcher adaptiert ist, um durch eine Drehkraft gedreht zu werden, welche darauf von der Welle (17) aufgebracht wird, zum Abstützen eines darauf angeordneten Gegenstands,

worin die Vielzahl von Vorsprüngen eine Vielzahl von Wellen bzw. Schwingungen bildenden Vorsprüngen (30) beinhaltet, welche auf der inneren Oberfläche des Hohlraums (2) in der Nähe einer oberen Oberfläche des Tellers (19) um einen Raum ausgebildet sind, welcher durch einen auf dem Teller (19) angeordneten Gegenstand eingenommen wird, wobei die Vielzahl von Wellen bildenden Vorsprüngen (30) Wellen relativ zu einer Drehrichtung des Tellers (19) ausbilden.

17. Mikrowellenherd nach Anspruch 16,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) eine linke Seitenplatte (9) und eine rechte Seitenplatte (10) beinhalten,

worin die Vielzahl von Weilen ausbildenden Vorsprüngen (30) an der linken Seitenplatte (9), der rechten Seitenplatte (10) und der hinteren Platte (8) vorgesehen sind. 18. Mikrowellenherd nach Anspruch 16 oder 17,

worin die Wellen bildenden Vorsprünge (30) jeweils in eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet sind, welche weder eine Stufe noch eine Eckigkeit aufweist.

19. Mikrowellenherd nach Anspruch 1 bis 3,

worin die Trennplatten (6, 7, 8, 9, 10) eine erste Trennplatte (10), welche eine erste Fläche bzw. Seite mit einer Mikrowellenzufuhröffnung (13) zum Zuführen von durch den Mikrowellengenerator (12) erzeugten Mikrowellen in den Hohlraum (2) aufweist, und eine zweite Trennplatte (6) beinhalten, welche eine zweite Fläche bzw. Seite aufweist, welche benachbart zu der ersten Seite angeordnet ist, und der Mikrowellenherd weiters umfaßt:

wenigstens einen Vorsprung (61), welcher an der zweiten Seite angeordnet ist und in den Hohlraum (2) vorragt, und

worin ein Abstand zwischen einer Grenzlinie der ersten und zweiten Seiten und einem Mittelpunkt des Vorsprungs (61), welcher an der zweiten Seite angeordnet ist, nicht größer als eine Hälfte einer Wellenlänge der durch den Mikrowellengenerator (12) erzeugten Mikrowellen ist.

20. Mikrowellenherd nach Anspruch 19, worin der Vorsprung (61), welcher an der zweiten Seite angeordnet ist, in eine halbkugelförmige Oberfläche ausgebildet ist.

21. Mikrowellenherd nach Anspruch 20, worin ein Durchmesser des Vorsprungs (61), welcher auf der zweiten Seite angeordnet ist, etwa eine Hälfte der Wellenlänge der durch den Mikrowellengenerator (12) erzeugten Mikrowellen beträgt.







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