PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69900326T2 11.07.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0976317
Titel Radeinrichtung
Anmelder Black & Decker Inc., Newark, Del., US
Erfinder Thomas, Roger, Sedgefield, Stockton on Tees TS21 2DS, GB
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69900326
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.06.1999
EP-Aktenzeichen 993046952
EP-Offenlegungsdatum 02.02.2000
EP date of grant 04.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.07.2002
IPC-Hauptklasse A01D 75/28
IPC-Nebenklasse A01D 34/82   B60B 33/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Rasenmäher und insbesondere Rasenmäher, die an Lenkrollen montiert sind.

Ein herkömmlicher Rotations-Rasenmäher weist eine Schneidplattform auf, die an Rädern und/oder Rollen montiert ist. Ein Motor, der entweder ein Elektromotor oder ein Verbrennungsmotor sein kann, ist an der Schneidplattform montiert und treibt ein Schneidmesser, das unter der Schneidplattform montiert ist, drehend um eine im wesentlichen vertikale Drehachse an. Ein Handgriff ist an der Rückseite der Schneidplattform angebracht, um es einem Bediener zu ermöglichen, den Mäher zu handhaben. Häufig ist außerdem ein Gras-Auffangbehälter an der Rückseite der Schneidplattform angebracht, um das geschnittene Gras aufzufangen, das von dem Mäher bei Benutzung erzeugt wird.

Bei üblichen Mäher-Ausgestaltungen haben die Rollen eine Bewegungsrichtung, die auf eine Vorwärts- und Rückwärtsrichtung beschränkt ist. Daher kann der Mäher in eine Vorwärts- und Rückwärtsrichtung geschoben oder gezogen werden, was insbesondere dann gewünscht ist, wenn ein Bediener den Mäher auf geraden Linien betreiben will, um beispielsweise auf einem Rasen Bahnen zu erzeugen. Jedoch kann bei einer solchen Mäher-Ausgestaltung die Richtung nicht leicht verändert werden. Um die Bewegungsrichtung zu verändern, muß der Bediener entweder die vorderen oder die hinteren Rollen über den Baden anheben und den Mäher in die neue Bewegungsrichtung schwenken, bevor er dann die Rollen absenkt, um sie wieder auf den Boden aufsetzen. Dies erfordert eine wesentliche Anstrengung auf der Seite des Bedieners. Außerdem bleibt die Bewegungsrichtung des Mähers während des Schneidens von Gras in einer Vorwärts-/Rückwärtsrichtung, was in einigen Fällen nicht gewünscht ist.

Ein bekanntes Verfahren zur Lösung dieser Probleme besteht darin, den Mäher an Lenkrollen zu montieren, die dazu ausgestaltet sind, frei beweglich um 360º verschwenkt werden zu können. Dies ermöglicht es, den Rasenmäher in jede Richtung manövrieren zu können, in einer Vorwärts-/Rückwärtsrichtung, seitwärts, diagonal, im Kreis usw. Auf diese Weise wird der Rasenmäher sehr manövrierbar, und außerdem erübrigt sich dadurch die Notwendigkeit, daß der Bediener die Rollen vom Boden abheben muß, wenn er die Richtung ändern möchte. Jedoch kann eine solche Manövrierbarkeit in einigen Fällen nicht gewünscht sein. Wenn beispielsweise ein Bediener den Mäher auf der Seitenfläche von einem Hügel oder einem Wall verwendet, und der Bediener auf der Seitenfläche von dem Hügel oder dem Wall mit dem Mäher in einer geraden Linie entlanglaufen möchte, dann muß der Bediener eine beträchtliche Anstrengung unternehmen, um die Bewegungsrichtung des Mähers auf einer geraden Linie zu halten und zu verhindern, daß der Mäher seitwärts an dem Hügel oder Wall heruntergleitet.

Es ist daher gewünscht, einen Rasenmäher zu haben, der dazu ausgestaltet ist, um zwischen zwei Betriebszuständen umgeschaltet werden zu können, einem ersten Betriebszustand, in dem der Mäher in jede Richtung, sowohl geradlinig als auch im Kreis, bewegt werden kann (d. h. die Räder können in jede Bewegungsrichtung frei verschwenkt werden), und einem zweiten Betriebszustand, in dem der Mäher nur in einer Vorwärts-/Rückwärtsrichtung bewegt werden kann (d. h. die Rollen haben eine feste Bewegungsrichtung).

In der US 5,653,096 ist ein solcher Mäher offenbart. Die Schneidplattform des Mähers ist an drei Lenkrollen montiert. In seinem ersten Betriebszustand können die Lenkrollen frei verschwenkt werden, wodurch der Mäher in jede Richtung manövriert werden kann. In seinem zweiten Betriebszustand kann die Bewegungsrichtung der beiden hinteren Lenkrollen des Mähers in einer Vorwärts-/Rückwärtsrichtung oder in einer Seitwärtsrichtung arretiert werden. Wenn die Bewegungsrichtung der beiden hinteren Rollen feststehend ist, kann der Mäher entweder nur in eine Vorwärts-/Rückwärtsrichtung oder in eine Seitwärtsrichtung bewegt werden.

Der in der US 5,653,096 offenbarte Arretiermechanismus enthält für jede Lenkrolle einen Arretierstift, der an der Schneidplattform in der Nähe von der Lenkrolle montiert ist. Zugehörige Löcher, die dazu ausgestaltet sind, um den Arretierstift aufzunehmen, sind in der Lenkrolle ausgebildet. In dem ersten Betriebszustand wird der Stift von den Löchern beabstandet gehalten. Die Lenkrolle ist in der Lage, frei beweglich um 360º verschwenkt zu werden. Wenn sich jedoch eines der Löcher in der Lenkrolle mit dem Arretierstift in Ausrichtung befindet und der Arretierstift verlagert wird, um so mit dem Loch einzugreifen, dann wird die Lenkrolle an einer Schwenkbewegung gehindert, wodurch ihre Bewegungsrichtung feststehend ist. Die Bewegungsrichtung der Lenkrolle wird durch die Position von dem Loch an der Lenkrolle bestimmt.

Jedoch hat der Arretiermechanismus, der in der US 5,653,096 offenbart ist, eine Reihe von Nachteilen. Erstens, der Bediener muß jede der Lenkrollen einzeln manuell ausrichten, um den Stift und die Löcher in gegenseitige Ausrichtung zu bringen. Zweitens, der Bediener muß sich nach unten bücken, um den Stift zu greifen, um jede der Lenkrollen einzeln entweder zu verriegeln oder zu entriegeln. Dies würde einem Bediener Probleme bereiten, der unter Rückenproblemen leidet. Außerdem ist es erforderlich, daß sich der Bediener mit seinen Händen dem Schneidmesser nähert, wenn die Lenkrolle verriegelt oder entriegelt wird, wodurch sich der Bediener einer unnötigen Gefahr aussetzt. Drittens, da die Bewegungsrichtung der Lenkrolle mit einer großen Genauigkeit arretiert werden muß, muß der Durchmesser von dem Loch ähnlich dem des Stiftes sein. Jedoch befinden sich die Lenkrollen, und somit auch die Löcher, in der Nähe des Gebietes, in dem das Schneidmesser bei Benutzung rotiert, und sie treffen dadurch mit geschnittenem Gras und mit anderem Schmutz zusammen, das durch den Schneidvorgang des Mähers erzeugt wird. Wenn die Stifte von den Löchern beabstandet gehalten werden, um somit eine freie Schwenkbewegung der Rollen zu ermöglichen, ist es wahrscheinlich, daß sich die Löcher mit geschnittenem Gras und/oder mit Schmutz füllen, wodurch verhindert wird, daß die Stifte in die Löcher eingesetzt werden können. In solchen Fällen muß der Bediener vermutlich versuchen, den Stift in das Loch zu drücken, was gefährlich sein kann, insbesondere wegen der geringen Entfernung zwischen dem Schneidmesser und der Lenkrolle.

Die US 5,355,664 offenbart ein Lenkrollen-Aufhängungs- und Wellen-Spann-System für Rasen-Kultivierungs-Vorrichtungen und offenbart eine Lenkrollenanordnung, die mit einem Torsionswiderstandsmechanismus verbunden ist, der die Schwenkbewegung bei normalen Belastungen auf etwa 10º beschränkt.

Die DE 3,136,203 offenbart eine Lenkrollenanordnung mit einem Mechanismus, der kontinuierlich die Lenkrollenanordnung in Richtung auf eine voreingestellte Bewegungsrichtung drückt.

Folglich ist ein Rasenmäher vorgesehen, mit einer auf einer Lenkrollenanordnung befestigten Schneidplattform und mit einem Rollenausrichtmechanismus zur Ausrichtung der Bewegungsrichtung der Lenkrollenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenausrichtmechanismus in einem von zwei Betriebszuständen benutzt werden kann, einem ersten Zustand, in dem die Lenkrollenanordnung in der Lage ist, frei zu schwenken, und einem zweiten Zustand, in dem die Lenkrollenanordnung in einer vorbestimmten Bewegungsrichtung gehalten wird, so daß der Rollenausrichtmechanismus bei Betrieb im zweiten Zustand die Lenkrollenanordnung in eine vorbestimmte Stellung ausrichtet und in dieser hält.

Durch eine derartige Konstruktion des Rollenausrichtmechanismus kann der Rasenmäher leicht zwischen den beiden Betriebszuständen umgeschaltet werden.

Der Rollenausrichtmechanismus weist einen Nockenmechanismus auf, der die Lenkrollenanordnung in die vorbestimmte Stellung ausrichtet und in ihr hält.

Der Rollenausrichtmechanismus kann ein erstes auf der Plattform befestigtes Teil und ein zweites auf der Lenkrollenanordnung befestigtes Teil und einen auf einem Teil befestigten Nocken aufweisen, der relativ zu einer an dem anderen Teil befestigten Anlagefläche drehbar ist, wobei die Bewegungsrichtung der Lenkrollenanordnung von der relativen Ausrichtung von dem Nocken und der Anlagefläche abhängt, wobei die Anlagefläche relativ zu dem Nocken zwischen einer ersten Stellung, in der der Nocken bezüglich der Nockenfläche idealerweise um 360 frei drehbar ist, und einer zweiten Stellung bewegbar ist, in der der Nocken durch die Nockenfläche in einer vorbestimmten Winkelausrichtung bezüglich der Anlagefläche gehalten wird, wobei die Anlagefläche während ihrer Bewegung von der ersten Stellung in die zweite Stellung mit dem Nocken in Eingriff kommt und diesen relativ zu der Anlagefläche in die vorbestimmte Winkelstellung winkelmäßig ausrichtet.

Die Verwendung des Nockenmechanismus ermöglicht es, daß die Lenkrollenanordnung von irgendeiner Orientierung automatisch in Ausrichtung gebracht wird, wenn der Mäher vom Betrieb im ersten Betriebszustand in den zweiten Betriebszustand umgeschaltet wird. Dadurch wird das Erfordernis vermieden, daß der Bediener manuell die Lenkrollenanordnung ausrichten muß, bevor er sie in ihrer Ausrichtung arretiert.

Eine solche Konstruktion ist einfach aber robust. Wenn sich die Nockenfläche in der ersten Stellung befindet, können sich der Nocken und somit die Lenkrollenanordnung frei drehen. Dies ermöglicht, daß der Mäher im ersten Betriebszustand verwendet werden kann. Wenn sich die Nockenfläche in der zweiten Stellung befindet, hält sie die Stellung relativ zu der Anlagefläche, wodurch verhindert wird, daß sie sich dreht, und somit verhindert wird, daß die Lenkrollenanordnung verschwenkt wird. Die Anlagefläche richtet den Nocken aus, wenn er sich von seiner ersten Stellung in seine zweite Stellung bewegt. Dies wird durch die Formen des Nockens und der Anlagefläche erreicht, die so ausgestaltet sind, daß sie miteinander zusammenwirken können, wenn sich die Anlagefläche aus ihrer ersten Stellung in ihre zweite Stellung bewegt, und zwar unabhängig von ihren relativen Orientierung, um den Nocken in Ausrichtung mit der Anlagefläche zu bringen.

Indem ermöglicht wird, daß sich der Nocken um 360º drehen kann, ist die Lenkrolle auf ähnliche Weise in der Lage, sich frei um 360º zu drehen.

Um eine einfache Ausgestaltung zu erreichen, kann der Nocken eine Drehachse aufweisen, die mit der Schwenkachse der Lenkrollenanordnung übereinstimmt. Um ihn weiter zu vereinfachen, kann der Nocken starr an der Lenkrolle angebracht sein, so daß sich der Nocken und die Lenkrolle zusammen drehen.

Die Anlagefläche kann flach sein. Der Nocken kann symmetrisch um seine Drehachse sein. Die Form des Nockens kann im wesentlichen länglich mit abgerundeten Enden sein. Der Nocken kann außerdem flache Seiten haben. Alternativ ist die Form des Nockens die von dem äußeren Umfang der Zahl Acht. Eine andere mögliche Form des Nockens ist elliptisch. Solche Formen wirken auf einfache Weise mit einem breiten Bereich von Formen der Anlagefläche zusammen, insbesondere einer flachen Fläche, unabhängig von ihrer relativen Orientierung.

Die Bewegung der Anlagefläche kann eine geradlinige Bewegung sein. Bei einer bestimmten Ausgestaltung des Rollenausrichtmechanismus ist ein bewegbarer Bügel vorgesehen, wobei sich der Nocken innerhalb des Bügels befindet, wobei zumindest ein Teil der Innenfläche des Bügels die Anlagefläche bildet. Durch Verwendung des Hügels wird sichergestellt, daß der Rollenausrichtmechanismus nicht mit Grasschnipseln oder anderem Schmutz verstopft, der erzeugt wird, wenn der Rasenmäher betrieben wird.

Der Rasenmäher kann zumindest zwei Lenkrollenanordnungen aufweisen, wobei jede Lenkrollenanordnungen einen Rollenausrichtmechanismus hat, mit Bügeln, die durch eine Teleskopstange miteinander verbunden sind, wobei die Teleskopbewegung der Stange die Anlageflächen der Bügel zwischen deren ersten und zweiten Stellungen bewegt. Durch Feststellen der Bewegungsrichtung von zwei der Rollenausrichtmechanismen den dem Rasenmäher kann die Bewegung des Rasenmähers auf eine bestimmte Richtung beschränkt werden. Durch Verbinden der beiden Bügel durch eine Teleskopstange kann der Mechanismus, durch den beide Bügel zusammen bewegt werden, einfach und leicht betätigt werden. Außerdem stellt er sicher, daß die Bügel in Übereinstimmung bewegt werden und daß sich beide Bügel über ihren gesamten Bewegungsbereich bewegen, so daß die beiden Lenkrollen in der Lage sind, sich frei zu drehen oder beide in ihrer Bewegungsrichtung festgestellt sind.

Die Bewegung der Anlagefläche kann eine Schwenkbewegung sein. Dies kann einfach erreicht werden, indem die Nockenfläche an einem Schwenkarm montiert ist.

Der Rasenmäher kann mindestens zwei Lenkrollenanordnungen aufweisen, von denen jede einen Rollenausrichtmechanismus hat, mit Schwenkarmen, die über eine Stange miteinander verbunden sind, die die Schwenkarme zusammen bewegt. Die Verwendung einer solchen Stange stellt sicher, daß die Rollenausrichtmechanismen in Übereinstimmung betätigt werden.

Die Bewegung der Anlagefläche wird idealerweise über eine mechanische Verbindung gesteuert. Eine solche Verbindung ist ein Bowden-Zug.

Die Verwendung von dem Bowden-Zug ermöglicht es dem Benutzer, die Betriebsart des Mähers zu verändern, während er den Handgriff hält. Dies ermöglicht es, den Betriebszustand während des Betriebs des Mähers zu verändern, und stellt sicher, daß die Hände des Bedieners beabstandet von der rotierenden Klinge gehalten werden.

Als eine Alternative zu der Mechanismus-Verbindung kann die Bewegung der Anlagefläche durch die Schwenkbewegung eines Hebels erzeugt werden. Die Verwendung eines Schwenkhebels ermöglicht es dem Benutzer, den Betriebszustand des Mähers einfach und schnell mit seinem Fuß zu verändern.

Idealerweise weist er einen Flansch auf, der benachbart zu dem Nocken angeordnet ist, wobei sich der Flansch vorzugsweise über die Anlagefläche hinaus erstreckt. Die Verwendung von einem Flansch verhindert Störungen des Betriebs des Nockenmechanismus, die durch Dreck und Schmutz verursacht werden, der aus einem Gebiet unterhalb der Schneidplattform hochgeworfen wird.

Der Flansch kann fest mit den Nocken verbunden sein.

Der Bügel kann über eine Fläche des Flansches gleiten, wenn sich die Anlagefläche zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung bewegt. Der Flansch kann dadurch eine Abstützung für den Bügel bewirken.

Bei einer Konstruktion wird der Bowden-Zug mittels eines Hebelkastens gesteuert, der einen Klinkenmechanismus enthält, der mit dem Bowden-Zug verbunden ist.

Vier Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine Seitenansicht von einem Rasenmäher gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 2 eine Seitenansicht von der zentralen Halterung von der hinteren Lenkrolle des in Fig. 7 gezeigten Rasenmähers ist;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht von der Anordnung von Achter-Nocken von den hinteren Rollen ist, die in den Bügeln angeordnet sind, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben;

Fig. 4A und 4B die beiden. Stellungen der Bügel zeigen, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben;

Fig. 5 die Anordnung von Achter-Nocken und dem Schwenkarm in ihrer ersten äußeren Stellung zeigt, wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben;

Fig. 6 die Anordnung von Achter-Nocken und dem Schwenkarm in ihrer zweiten inneren Stellung zeigt, wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben; und

Fig. 7 den ovalen Nocken zeigt, wie in dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Fig. 8 einen vertikalen Querschnitt des Hebelkastens mit einem Klinkenmechanismus zur Betätigung von dem Bowden-Zug zeigt, wie sie in Verbindung mit dem ersten Ausführungsbeispiel der Rollenausrichtung verwendet werden.

Fig. 9 A bis 9C die zentrale Halterung der Lenkrollenbaugruppe zeigen, wie sie in dem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 enthält der Rasenmäher eine Schneidplattform 2, mit einem Rahmen, der an vier Lenkrollen 4 montiert ist, die in der Nähe der vier Ecken der Plattform 2 angeordnet sind, einem Elektromotor (nicht gezeigt), der an der Plattform 2 montiert ist, und einer Haube 6, die den Motor umgibt. Der Motor treibt ein Schneidmesser (nicht gezeigt), das unter der Plattform 2 an der Ausgangsantriebswelle des Motors montiert ist, auf bekannte Weise um eine im wesentlichen vertikale Achse drehend an. Ein Handgriff 8, der aus einem hohlen Metallrohr geformt ist, ist an der Rückseite der Plattform 2 angebracht. An dem Handgriff befindet sich ein Hebel 10, der aus einem Hebelkasten 12 vorsteht, der an dem Handgriff 8 angebracht ist und einen elektrischen Schalter (nicht gezeigt) umgibt. Ein elektrisches Kabel 14 verläuft zwischen dem Hebelkasten 12 und dem Motor. Ein zweites Kabel 18 verläuft von dem Hebelkasten 12 zu einem Stecker 16, um an eine elektrische Netzstromversorgung angeschlossen zu werden. Durch Drücken des Hebels 10 wird der Motor aktiviert, wenn der Stecker 18 an der Netzstromversorgung angeschlossen ist.

Jede Lenkrolle 4 hat zwei Rollen 20 mit gleichen Abmessungen, die an einer zentralen Halterung 20 benachbart zueinander montiert sind und die die gleiche Drehachse haben. Fig. 2 und 3 zeigen die zentrale Halterung. Die zentrale Halterung 20 enthält eine vertikale Hülse 22, einen vertikalen dreieckigen Flansch 24, der an der Seite der Basis der Hülse 22 angebracht ist, und zwei Stangen 26 mit kreisförmigem Querschnitt, die senkrecht von den Seiten des dreieckigen Flansches 24 in entgegengesetzte Richtungen vorstehen. Die Hülse 22 bildet eine Bohrung 28 mit kreisförmigem Querschnitt, die an dem Basisende geschlossen ist. Die beiden horizontalen Stangen 26 bilden Achsen, an denen die beiden Rollen montiert sind. Jede der Rollen ist mit Hilfe von einer Klammer (nicht gezeigt) an den Achsen 26 gehalten und ist um die Achsen 26 herum frei verdrehbar. Die zentrale Halterung 20 ist aus Kunststoff-Material ausgebildet, vorzugsweise mit geringer Reibung und in einteiliger Konstruktion.

Zumindest die beiden zentralen Halterungen 20 für die beiden hinteren Lenkrollenbaugruppen enthalten jeweils eine Anordnung von Achter-Nocken 30, die integriert mit der zentralen Halterung um die Hülse 22 zwischen dem oberen Teil der Hülse 22 und dem dreieckigen Flansch 24 ausgebildet sind. Die zentrale Halterung 20 für die beiden vorderen Lenkrollenanordnungen können auf ähnliche Weise eine Anordnung aus Achter-Nocken 30 haben.

Jede Lenkrollenanordnung ist an einer Metallstange 32 montiert, die starr an der Unterseite der Schneidplattform 2 angebracht und von der Unterseite vertikal nach unten gerichtet vorsteht, wie am besten in Fig. 1 gezeigt. Die Metallstange 32 einen kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser, der etwas kleiner ist als der der Bohrung 28 der zentralen Halterung 20. Die Metallstange 32 ist in der Bohrung 18 der zentralen Halterung angeordnet, wobei die zentrale Halterung 20 dazu ausgestaltet ist, um frei um die Metallstange 32 herum gedreht zu werden. Eine Klammer (nicht gezeigt) hält die zentrale Halterung 20 an der Metallstange 32 und verhindert, daß sie von der Stange 32 abgleiten kann, während sie sich frei um die Stange 32 herum drehen kann.

Die Anordnung von Achter-Nocken 30 ist so bezeichnet, da der äußere Umfang des Nockens 30 in einer ähnlichen Weise wie der äußere Umfang der Zahl "8" geformt ist, wenn sie von oben betrachtet wird (wie am besten in Fig. 3 gezeigt). Die Dicke der Anordnung von Achter-Nocken 30 ist gleichmäßig über die Breite und Länge des Nockens 30. Ein kreisförmiger Abschnitt 34 der Anordnung des Achter-Nockens 30 steht horizontal in der gleichen Richtung vor wie die Vorwärts-Bewegungsrichtung der Lenkrolle 4, also senkrecht zu der Längsachse der Hülse 22. Der zweite kreisförmige Abschnitt 36 steht horizontal in der entgegengesetzten Richtung zu dem ersten Abschnitt in entgegengesetzter Bewegungsrichtung der Lenkrolle vor. Die Abmessungen der beiden Abschnitte 34, 36 sind gleich. Die beiden Abschnitte sind symmetrisch um die Hülse 22 montiert, und somit auch um die Schwenkachse.

Jede der beiden Anordnungen von Achter-Nocken 30 an den beiden hinteren Lenkrollenanordnungen befinden sich in einem Bügel 38 (wie am besten in Fig. 3 gezeigt). Jeder Bügel 38 enthält ein flaches rechteckiges Kunststoff-Endteil 40 mit einem vertikalen rechteckigen Loch 42, das einen rechteckigen Rahmen bildet, der die Anordnung von Achter-Nocken 30 umgibt. Die Dicke des Bügels ist gleichmäßig und etwa gleich der des Nockens 30.

Die beiden Bügel 38 sind starr an den Enden einer Teleskopstange angebracht. Die Teleskopstange hat zwei Abschnitte 42, 46, wobei ein erster Abschnitt 44 dazu ausgestaltet ist, in und aus einem zweiten Abschnitt 46 zu gleiten. Die Teleskopstange ist so angeordnet, daß ihre Längsachse horizontal verläuft und sich in Richtung der Breite zwischen den beiden hinteren Lenkrollen 4 unter der Plattform 2 des Mähers erstreckt. An jedem der beiden Abschnitte ist ein Henkel 98 integriert ausgebildet, durch den eine Stange (nicht gezeigt) in eine Richtung vorsteht, die durch gestrichelte Linien 96 dargestellt ist. Die Stange 96 ist, starr an der Innenwand von der Plattform 2 montiert. Die Henkel 98 halten die Teleskopstange und verhindern, daß sie sich um ihre Längsachse dreht, während ermöglicht wird, daß sich die beiden Hälften teleskopartig relativ zueinander bewegen.

Eine Feder (nicht gezeigt) befindet sich in der Teleskopstange, die den ersten Abschnitt 44 aus dem zweiten Abschnitt 46 federnd vorspannt.

Ein Bowden-Zug 48, der ein Kabel 50 aufweist, das entlang seiner Länge von einer Hülse 52 umgeben ist, verläuft zwischen dem Handgriff 8 des Mähers und der Teleskopstange. Die Hülse 52 des Bowden-Zugs 48 ist an dem zweiten Abschnitt 46 der Teleskopstange angebracht. Das Kabel 50 in der Hülse 52 des Bowden-Zugs 48 erstreckt sich bis über die Hülse 52 hinaus in den zweiten Abschnitt 46 der Teleskopstange und ist an dem ersten Abschnitt 44 der Teleskopstange angebracht. Durch eine Bewegung des Kabels 50 in der Hülse 52 des Bowden-Zugs wird der erste Abschnitt 44 in dem zweiten Abschnitt der Teleskopstange um einen entsprechenden Betrag gegen die Vorspannkraft der Feder verlagert. Fig. 4A und 4B zeigen, wie der Bowden-Zug 48 an den beiden Abschnitten 46, 48 der Teleskopstange in einer etwas unterschiedlichen Weise zu der in Fig. 3 gezeigten Weise angebracht ist. In Fig. 4A und 4B verläuft das Kabel 50 des Bowden-Zugs 48 von der Hülse 52 außerhalb des zweiten Abschnitts 46 und ist am ersten Abschnitt 46 angebracht. Jedoch arbeitet die Teleskopstange in Fig. 4A und 4B auf die gleiche Weise wie in Fig. 3 gezeigt.

Das andere Ende von dem Bowden-Zug 48 ist an einem Schwenkhebel 54 angebracht, der in einem Hebelkasten 100 montiert ist, der an dem Handgriff 8 des Rasenmähers befestigt ist. Eine Schwenkbewegung des Hebels 54 führt zu einer Relativbewegung zwischen der Hülse 52 des Bowden-Zugs 48 und dem Kabel 50 darin.

Fig. 8 zeigt den Hebelkasten 100, der zwei Kunststoff- Halbschalen 101 aufweist, die miteinander verbunden sind. Der hintere Handgriff 8, der ein hohles Metallrohr aufweist, führt durch den Hebelkasten 100. Eine Vielzahl von Rippen 102 ist integriert an der Innenseite von beiden Halbschalen ausgebildet und geformt, um das Metallrohr des Handgtiffs 8 aufzunehmen und zu halten, wenn die Halbschalen miteinander verbunden sind. Die beiden Halbschalen sind unter Verwendung von drei Schrauben aneinander befestigt, die in drei Basisabschnitte 103 geschraubt sind. Wenn der Hebelkasten 100 an dem Rohr angebracht ist, ist das Rohr zwischen den beiden Halbschalen eingeklemmt. Die Rippen 102 positionieren das Rohr in den Halbschalen und greifen das Rohr. Eine Krümmung 104 des Rohrs befindet sich in dem Hebelkasten und wirkt mit den Rippen 102 zusammen, um zu verhindern, daß der Hebelkasten 100 an dem Rohr entlang gleitet.

Der Hebel 54 ist um eine Achse 106 schwenkbar. Die Hülse 52 von dem Bowden-Zug 48 endet in einem runden Flansch 108, der einen Durchmesser hat, der größer ist als der der Hülse 52. Der Flansch ist in einer Aussparung 110 aufgenommen, die in den Halbschalen ausgebildet ist und den Flansch 108 und die Hülse 52 relativ zu dem Hebelkasten 100 stationär festhält. Das Kabel 50 in dem Bowden-Zug 48 ist an dem Hebel 54 an einer Stelle entfernt von dessen Schwenkachse 106 angebracht, so daß eine Schwenkbewegung des Hebels 54 zu einer Gleitbewegung des Kabels 50 in der Hülse 52 führt. Die Feder, die in der Teleskopstange montiert ist, spannt das Kabel 50 relativ zu der Hülse 52 vor, so daß an dem Ende des Bowden-Zugs 48 in dem Hebelkasten 100 das Kabel 50 in Richtung auf ein Hineinziehen in die Hülse 52 vorgespannt ist.

Das Kabel 50 von dem Bowden-Zug 48 endet in einer kugelförmigen Metallkugel 116. Der Schwenkhebel 54 hat eine zylindrische Aussparung 118 von ähnlichen Abmessungen wie die kugelförmige Kugel 116 und hat einen Schlitz, der sich von der Aussparung 118 zu der Vorderseite des Hebels 54 erstreckt. Die kugelförmige Kugel 116 befindet sich in der Aussparung 118, wobei sich das Kabel 50 von der Aussparung 118 durch den Schlitz in Richtung auf die Hülse 52 erstreckt. Eine Schwenkbewegung des Hebels 54 bewegt die Kugel 116 und somit das Kabel 50, was zu einer relativen Bewegung zwischen dem Kabel 50 und der Hülse 52 des Bowden-Zugs 48 führt.

An dem Hebel 54 ist ein Vorsprung 120 ausgebildet, an dem eine Reihe von Zähnen 122 gebildet ist. Ein elastischer Riegel 124 ist an einem Ende 126 in dem Gehäuse montiert und steht durch ein Loch 123 vor, das in der Wand von dem Gehäuse ausgebildet ist. Der Riegel 126 ist in die Richtung, die durch den Pfeil A angegeben ist, elastisch. Eine Rippe 128 ist an der Seite von dem Riegel 124 ausgebildet. Der Riegel 124 ist in Richtung auf die Zähne 122 vorgespannt, so daß er mit den Zähnen 122 eingreift. Wenn der Hebel 54 gezogen wird, gleitet die Rippe 128 über die Zähne 122. Die Zähne 122 sind so geformt, daß die Rippe 128 daran gehindert wird, in der entgegengesetzten Richtung über die Zähne 122 zu gleiten. Wenn daher der Hebel 54 gedrückt und dann losgelassen wird, verhindert es der Riegel 124, daß der Hebel 54 in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt, und zwar durch die Vorspannkraft der Feder in der Teleskopstange. Um den Hebel 54 freizugeben, muß der Bediener den äußeren Teil 130 von dem Riegel 124 in Richtung des Pfeils A nach vorne drücken, wodurch der Riegel 124 gebogen und die Rippe 128 von den Zähnen 122 außer Eingriff kommt. Wenn die Rippe 128 außer Eingriff kommt, ist der Hebel 54 in der Lage, infolge der Vorspannkraft der Feder, in seine ursprüngliche Stellung zu schwenken. Der Riegel 124 und die Zähne 122 dienen als ein Klinkenmechanismus.

Bei Betrieb drückt der Bediener den Hebel 54, um das Kabel 50 zu ziehen, um die Teleskopstange zu betätigen. Der Bediener läßt dann den Hebel 54 los. Der Hebel 54 wird jedoch durch den Riegel 124 in der gedrückten Stellung gehalten. Um den Hebel 54 freizugeben, schiebt der Bediener das äußere Teil des Riegels 124 nach vorne, wodurch der Hebel 54 freigegeben wird, um zu ermöglichen, daß er in seine ursprüngliche Stellung schwenkt, wodurch ermöglicht wird, daß sich der Bowden-Zug-Kabel 50 in der Hülse 52 zurück in seine ursprüngliche Stellung bewegt.

Jeder der Bügel ist zwischen zwei Stellungen bewegbar, einer inneren Stellung, die in Fig. 4A gezeigt ist, und einer äußeren Stellung, die in Fig. 4B gezeigt ist, und zwar durch eine axiale Verschiebe-Bewegung der beiden Abschnitte der Teleskopstange.

In der äußeren Stellung (Fig. 4B) ist die vertikale Achse des Bügels 38, die durch die Mitte der rechteckigen Öffnung 42 verläuft, mit der Schwenkachse der Lenkrollenanordnung ausgerichtet (d. h. mit der Längsachse der Bohrung 28). In dieser Stellung befindet sich die Anordnung des Achter-Nockens mittig in der rechteckigen Öffnung. Die Länge und die Breite der rechteckigen Öffnung sind beide größer als die Länge der Anordnung des Achter-Nockens. Wenn sich daher der Bügel in der äußeren Stellung befindet, kann sich die Anordnung des Achter-Nockens frei in der rechteckigen Öffnung drehen, wodurch ermöglicht wird, daß sich die Lenkrolle frei um die Metallstange drehen kann.

In der inneren Stellung (Fig. 4A) ist der Bügel 38 in einem solchen Ausmaß nach innen verlagert, daß das Teil 56 der inneren Wand der rechteckigen Öffnung 42 gegen die Seiten der beiden Abschnitte 34, 36 der Anordnung des Achter-Nockens 30 anliegt. Wenn sich der Bügel 38 in dieser Stellung befindet, ist die Anordnung des Achter-Nockens 30 stationär gehalten und an einer Drehung gehindert, wodurch verhindert wird, daß sich die Lenkrollenanordnung 4 um die Metallstange 32 dreht. Wenn sich daher der Bügel 38 in der zweiten Stellung befindet, bleibt die Bewegungsrichtung der Lenkrollenanordnungen 4 in einer Vorwärts/Rückwärts-Richtung feststehend.

Bei Betrieb sind die Bügel 38 in Richtung auf die äußere Stellung durch die Feder vorgespannt, die sich in der Teleskopstange befindet. Die hinteren Rollen sind daher in der Lage, sich frei um ihre Schwenkachse zu drehen. Der Bediener kann den Rasenmäher in jede Richtung manövrieren.

Wenn jedoch der Bediener die Bewegungsrichtung des Mähers in einer Vorwärts/Rückwärts-Richtung feststellen möchte, zieht er an dem Hebel 54, der wiederum das Kabel 50 in der Hülse 52 von dem Bowden-Zug 48 zieht. Die Relativbewegung des Kabels 50 und der Hülse 52 des Bowden-Zugs 48 zieht den ersten Abschnitt 44 der Teleskopstange in den zweiten Abschnitt 46 der Teleskopstange gegen die Vorspannkraft der Feder, wodurch die beiden Bügel aus ihren äußeren Stellungen in Richtung auf ihre inneren Stellungen verlagert werden.

Wenn sich der Bügel in der äußeren Stellung befindet, kann sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 in irgendeiner Winkelausrichtung in der rechteckigen Öffnung des Bügels befinden. Wenn der Bügel 38 von der ersten in die zweite Stellung verlagert wird, kommt das Teil 56 der inneren Fläche des Bügels 38 mit der Seite von dem einen oder dem anderen der Abschnitte 34, 36 in Eingriff, abhängig von der Winkelausrichtung der Anordnung des Achter-Nockens 30. Wenn der Bügel 38 weiter nach innen bewegt wird, gleitet die äußere Kante des Abschnitts 34, 36, die sich in Kontakt mit der inneren Fläche 56 des Bügels befindet, entlang der inneren Fläche 56, wodurch bewirkt wird, daß sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 zusammen mit der Lenkrolle 4 dreht. Der Bügel 38 bewegt sich weiter nach innen, bis sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 ausreichend gedreht hat, so daß die Seite von dem zweiten Abschnitt 34, 36 ebenfalls mit der inneren Fläche 56 des Bügels 38 in Kontakt kommt. Die Anordnung des Achter-Nockens 30 wird so an einer weiteren Drehung gehindert, wobei der Bügel 38 ebenfalls daran gehindert wird, sich weiter nach innen zu verschieben. Wenn sich beide Abschnitte 34, 36 in Kontakt mit der inneren Fläche 56 befinden, befindet sich der Bügel in der inneren Stellung. In dieser Stellung befindet sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 mit dem Teil 56 der inneren Fläche des Bügels in Ausrichtung. Daher bleibt die Bewegungsrichtung der hinteren Lenkrollenanordnungen 4 feststehend.

Bei Betrieb auf diese Weise wirkt die innere Fläche 56 des Bügels 38 als eine Anlagefläche, die mit der Anordnung des Achter-Nockens 30 eingreift und diesen in eine vorbestimmte Richtung dreht, wenn sich der Bügel von der ersten in die zweite Stellung bewegt, und ihn in der vorbestimmten Richtung stationär hält, wobei der Bügel 38 in der zweiten inneren Stellung bleibt.

Die Bügel 38 werden in den inneren Stellungen gehalten, indem der Bediener den Hebel 54 hält, der wiederum den Bowden- Zug 48 hält.

Um die Bügel 38 von ihren zweiten inneren Stellungen in ihre ersten äußeren Stellungen zu verlagern, gibt der Bediener den Hebel 54 frei, wodurch jegliche Zugspannung von dem Bowden- Zug 48 weggenommen wird. Der erste Abschnitt 44 der Teleskopstange wird von der zweiten Stellung 46 infolge der Vorspannkraft der Feder nach außen gedrückt. Die Teleskopstange bewegt sich nach außen, bis sich die Bügel 38 in ihre äußeren Stellungen bewegt haben. Während der Bewegung der Bügel von ihren inneren zweiten Stellungen in ihre äußeren ersten Stellungen kommt die innere Fläche 56 von dem Nocken 30 außer Eingriff, wodurch ermöglicht wird, daß sich dieser dreht und sich in eine Stellung bewegt, so daß der Nocken 30 in der Lage ist, sich frei drehen zu können.

Fig. 5 und 6 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

In dem zweiten Ausführungsbeispiel sind die hinteren Lenkrollen des Rasenmähers in der gleichen Weise konstruiert, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, und sind an vertikalen Metallstangen 32 auf die gleiche montiert, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.

Jedoch werden für die Bügel 38 und für den Bowden-Zug 48 alternative Mechanismen verwendet. Benachbart zu jeder hinteren Lenkrolle 4 befindet sich ein Arm 58. Der Arm 58 ist schwenkbar an der Unterseite der Schneidplattform angebracht (die Schwenkachse ist durch das Bezugszeichen 60 bezeichnet). Der Arm 58 enthält eine Anlagefläche 62 entlang einer Seite, die so montiert ist, daß die Anlagefläche in Richtung auf die äußere Kante der Anordnung des Achter-Nockens 30 oder davon weg geschwenkt werden kann.

Der Arm 58 kann zwischen zwei Stellungen schwenken, einer äußeren Stellung (siehe Fig. 5) entfernt von der Anordnung des Achter-Nockens 30 und einer inneren Stellung (siehe Fig. 6) gegen die Seite der Anordnung des Achter-Nockens 30.

In der ersten Stellung befindet sich der Arm 58 mit einer geeigneten Distanz entfernt von der Anordnung des Achter-Nockens 30, so daß sich der Nocken 30 und somit die Lenkrolle 4 frei um die Stange 32 drehen können.

In der zweiten inneren Stellung ist der Arm schwenkbar nach innen in einem solchen Ausmaß verlagert, so daß die Anlagefläche 62 von dem Arm 58 gegen die Seiten der beiden Abschnitte 34, 36 der Anordnung des Achter-Nockens 30 anliegen. Da der Arm 58 in dieser Stellung gehalten wird, wird die Anordnung des Achter- Nockens 30 stationär gehalten und an einer Drehung gehindert, wodurch verhindert wird, daß sich die Lenkrollenanordnung 4 um die Metallstange 32 dreht. Daher, weil sich der Arm 58 in der zweiten Stellung befindet, ist die Bewegungsrichtung der Lenkrollenanordnung 4 in eine Vorwärts/Rückwärts-Stellung festgestellt.

Die beiden Arme 56 an den beiden hinteren Lenkrollenanordnungen 4 sind durch eine Stange 64 miteinander verbunden, die an einem Ende schwenkbar mit einem Arm 58 und an dem anderen Ende schwenkbar mit dem anderen Arm 58 verbunden ist. Die Stange 54 stellt sicher, daß sich die beiden Arme 58 übereinstimmend verlagern. Ein Hebel 66 ist an einem der beiden Arme 58 angebracht, um zu ermöglichen, daß ein Benutzer die Arme 58 zwischen den beiden Stellungen schwenken kann. Der Hebel 62 ist von bekannter Konstruktion und daher in Fig. 5 und 6 lediglich schematisch gezeigt. ·

Wenn ein Bediener es wünscht, den Mäher frei zu manövrieren, bewegt er die Arme 58 in ihre erste Stellung (Fig. 5).

Wenn der Bediener es wünscht, die Bewegungsrichtung der beiden hinteren Rollen festzustellen, dann bewegt er die Arme 58 in ihre zweite Stellung.

Wenn sich die beiden Arme 58 von den ersten in die zweiten Stellungen bewegen, kommt die Anlagefläche 62 mit der Seite von dem einem oder dem anderen der Abschnitte 34, 36 in Eingriff, und zwar abhängig von der Winkelausrichtung von der Anordnung des Achter-Nockens 30. Wenn der Arm 58 weiter nach innen bewegt wird, gleitet die äußere Kante dem Abschnitt 34, 36, der sich mit der Anlagefläche 62 in Kontakt befindet, entlang der Anlagefläche 62, wodurch bewirkt wird, daß sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 zusammen mit der Lenkrolle 4 dreht. Der Arm 58 bewegt sich weiter nach innen, bis sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 ausreichend gedreht hat, so daß die Seite von dem zweiten Abschnitt 34, 36 ebenfalls mit der Anlagefläche 62 in Kontakt kommt. Die Anordnung des Achter-Nockens 30 wird somit an einer weiteren Drehung gehindert, wobei der Arm 58 ebenfalls an einen weiteren nach innen gerichteten Schwenken gehindert wird. Wenn sich beide Abschnitte 34, 36 mit der Anlagefläche 62 in Kontakt befinden, befindet sich der Arm 58 in der zweiten inneren Stellung. In dieser Stellung befindet sich die Anordnung des Achter-Nockens 30 mit der Anlagefläche 62 in Ausrichtung.

Daher bleibt die Bewegungsrichtung der hinteren Lenkrollen 4 feststehend.

Bei Betrieb auf diese Weise wirkt die Anlagefläche 58 als eine Anschlagfläche, die mit der Anordnung des Achter-Nockens 30 eingreift und diesen in eine vorbestimmte Richtung dreht, wenn sich der Arm 58 von der ersten in die zweite Stellung bewegt, und ihn in der vorbestimmten Richtung stationär hält, während der Arm 58 in der zweiten inneren Stellung verbleibt.

Der Hebel 66 kann in jeder der beiden Stellungen durch einen Riegelmechanismus (nicht gezeigt) oder durch eine selbstarretierende Einrichtung (nicht gezeigt) eingerastet werden.

In einem dritten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung des Achter-Nockens 30, der in dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, durch einen elliptischen Nocken 68 ersetzt (wie am besten in Fig. 7 zu sehen).

Das vierte Ausführungsbeispiel ist ähnlich dem ersten Ausführungsbeispiel, mit der Ausnahme, daß die zentrale Halterung 20 von jeder Lenkrollenanordnung, die in dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, durch eine zentrale Halterung 20' ersetzt ist, wie in Fig. 9A bis 9C dargestellt. Die Konstruktion der zentralen Halterung 20' ist die gleiche, wie in dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, mit der Ausnahme, daß die Anordnung des Achter-Nockens durch einen elliptisch geformten Nöcken 30' und einen Flansch 200 ersetzt ist, der unter dem Nocken 30' hinzugefügt ist. Der Flansch ist integriert mit der zentralen Halterung 20' ausgebildet. Die Ebene von dem Flansch 200 ist parallel zu der des Nockens, wobei der Flansch 200 benachbart zu dem Nocken angeordnet ist und gegen diesen anliegt. Wenn sich der Nocken in dem Bügel 38 befindet, befindet sich der Nocken 200 unter dem Bügel. Die obere Fläche des Flansches 200 stellt eine Führungsfläche für den Bügel dar, über die der Bügel gleitet. Die Abmessungen von dem Flansch 200 sind so, daß er nicht in der Lage ist, durch das Loch 42 zu führen, das durch den Bügel 38 ausgebildet ist, und die Basis von dem Loch 42 abzudecken, wenn sich der Bügel 38 entweder in seiner inneren oder seiner äußeren Stellung oder in irgendeiner Zwischenstellung befindet. Der Flansch 200 verhindert es, daß Dreck von einem Gebiet unterhalb des Rasenmähers nach oben geworfen wird, um mit dem Rollenausrichtmechanismus störend einzugreifen.

Der Flansch kann außerdem eine Abstützung für den Bügel bewirken, der auf dem Flansch 200 aufliegen kann. Es ist für den Leser offensichtlich, daß die Verwendung von einem Flansch 200 jede Form von Nocken sein kann, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, die Anordnung des Achter-Nockens.

Eine Lippe 202 ist um die mittlere Hülse herum ausgebildet, um eine Nut 204 zwischen der Lippe 202 und dem Nocken 30' auszubilden.


Anspruch[de]

1. Rasenmäher mit einer auf mindestens einer Lenkrollenanordnung (4) befestigten Schneidplattform (2) und einem Rollenausrichtmechanismus (30, 38) zur Ausrichtung der Bewegungsrichtung der Lenkrollenanordnung (4), dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenausrichtmechanismus in einem von zwei Betriebszuständen benutzt werden kann, einem ersten Zustand, in dem die Lenkrollenanordnung in der Lage ist, frei zu schwenken, und einem zweiten Zustand, in dem die Lenkrollenanordnung in einer vorbestimmten Bewegungsrichtung gehalten wird, so daß der Rollenausrichtmechanismus (30, 38) bei Betrieb im zweiten Zustand die Lenkrollenanordnung (4) in die vorbestimmte Stellung ausrichtet und in dieser hält.

2. Rasenmäher nach Anspruch 1, bei dem der Rollenausrichtmechanismus (30, 38) einen Nockenmechanismus aufweist, der die Lenkrollenanordnung (4) in die vorbestimmte Stellung ausrichtet und in ihr hält.

3. Rasenmäher nach Anspruch 2, bei dem der Rollenausrichtmechanismus (30, 38) ein erstes auf der Plattform (2) befestigtes Teil und ein zweites auf der Lenkrollenanordnung (4) befestigtes Teil und einen auf dem einen Teil befestigten Nocken (30) aufweist, der relativ zu einer an dem anderen Teil befestigten Anlagefläche (56) drehbar ist, wobei die Bewegungsrichtung der Lenkrollenanordnung (4) von der relativen Ausrichtung von Nocken (30) und Anlagefläche (56) abhängt, wobei die Anlagefläche (56) relativ zu dem Nocken (30) zwischen einer ersten Stellung, in der der Nocken (30) bezüglich der Anlagefläche (56) frei drehbar ist, und einer zweiten Stellung bewegbar ist, in der der Nocken (30) durch die Anlagefläche (56) in einer vorbestimmten Winkelausrichtung bezüglich der Anlagefläche (56) gehalten wird, wobei die Anlagefläche (56) während ihrer Bewegung von der ersten Stellung in die zweite Stellung mit dem Nocken (30) in Eingriff kommt und diesen relativ zur Anlagefläche (56) in die vorbestimmte Winkelstellung winkelmäßig ausrichtet.

4. Rasenmäher nach Anspruch 3, bei dem der Nocken (30) frei um 360º bezüglich der Anlagefläche drehbar ist, wenn sich die Anlagefläche (56) in der ersten Stellung befindet.

5. Rasenmäher nach Anspruch 3 oder 4, bei dem der Nocken (30) eine Drehachse aufweist, die mit der Schwenkachse der Lenkrollenanordnung (4) übereinstimmt.

6. Rasenmäher nach Anspruch 5, bei dem der Nocken (30) fest mit der Lenkrollenanordnung (4) verbunden ist, so daß Nocken (30) und Lenkrollenanordnung (4) zusammen drehen.

7. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei dem der Nocken (30) symmetrisch um die Drehachse geformt ist.

8. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem der Nocken im wesentlichen länglich mit abgerundeten Enden geformt ist.

9. Rasenmäher nach Anspruch 8, bei dem der Nocken flache Seiten hat.

10. Rasenmäher nach Anspruch 8, bei dem der Nocken (30) gemäß dem äußeren Umfang der Zahl "8" geformt ist;

11. Rasenmäher nach Anspruch 8, bei dem der Nocken (68) elliptisch geformt ist.

12. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 3 bis 11, bei dem die Bewegung der Anlagefläche (56) geradlinig ist.

13. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 3 bis 12, bei dem sich der Nocken (30) innerhalb eines bewegbaren Bügels (38) befindet, wobei zumindest ein Teil der Innenfläche (56) des Bügels (38) die Anlagefläche bildet.

14. Rasenmäher nach Anspruch 13, bei dem dieser mindestens zwei Lenkrollenanordnungen (4) aufweist, von denen jede einen Rollenausrichtmechanismus hat, deren Bügel (38) durch eine Teleskopstange (44, 46) miteinander verbunden sind, wobei die Teleskopbewegung der Stange (44, 46) die Anlageflächen (56) der Bügel (38) zwischen den ersten und den zweiten Stellungen bewegt.

15. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 3 bis 11, bei dem die Bewegung der Anlagefläche (62) eine Schwenkbewegung ist.

16. Rasenmäher nach Anspruch 15, bei dem die Anlagefläche (62) an einem Schwenkarm (58) ausgebildet ist.

17. Rasenmäher nach Anspruch 16, bei dem dieser mindestens zwei Lenkrollenanordnungen (4) aufweist, von denen jede einen Rollenausrichtmechanismus (30, 52) hat, dessen Schwenkarme (58) über eine Stange (64) miteinander verbunden sind, die die Schwenkarme (58) zusammen bewegt.

18. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 3 bis 17, bei dem die Bewegung der Anlagefläche (56) über eine mechanische Verbindung (48) gesteuert wird.

19. Rasenmäher nach Anspruch 16, bei dem die Bewegung der Anlagefläche (56) durch Verwendung eines Bowden-Zuges (48) bewirkt wird.

20. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 3 bis 17, bei dem die Bewegung der Anlagefläche (62) durch die Schwenkbewegung eines Hebels (66) erzeugt wird.

21. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 2 bis 20, bei dem der Rollenausrichtmechanismus einen benachbart zum Nocken angeordneten Flansch (200) aufweist.

22. Rasenmäher nach Anspruch 21, bei dem sich der Flansch über die Anlagefläche hinaus erstreckt.

23. Rasenmäher nach Anspruch 21 oder 22, bei dem der Flansch (200) fest mit dem Nocken verbunden ist.

24. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 21 bis 23, bei dem der Bügel über eine Fläche des Flansches gleitet, wenn die Anlagefläche sich zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung bewegt.

25. Rasenmäher nach Anspruch 19, bei dem die Bewegung des Bowden-Zuges mittels eines Hebelkastens gesteuert wird, der einen Klinkenmechanismus enthält, der mit dem Bowden-Zug verbunden ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com