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Dokumentenidentifikation DE69430048T2 18.07.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0664521
Titel Farbbildverarbeitungsgerät und -verfahren
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ikeda, Jun, Ohta-ku, Tokyo 146, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69430048
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.11.1994
EP-Aktenzeichen 941178584
EP-Offenlegungsdatum 26.07.1995
EP date of grant 06.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.07.2002
IPC-Hauptklasse G06K 15/00

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Bildverarbeitungsgerät wie etwa einen Farbdrucker oder dergleichen, welches mit einem Informationsverarbeitungsgerät wie etwa einem Hostcomputer verbunden ist, und ein Verfahren hierfür.

STAND DER TECHNIK

Ein allgemeines Dokumentverarbeitungsgerät/Dokumentdruckgerät wie etwa ein Dokumenterzeugungssystem/Dokumentdrucksystem ist gemäß Fig. 1 angeordnet. Von der linken Seite der Fig. 1 betrachtet ist ein als Verarbeitungsgerät dienender Hostcomputer 101 zur Verarbeitung (beispielsweise zur Zusammenstellung) eines Ausgabedokuments mit einem Drucker 102 zum Fixieren und Drucken von durch den Hostcomputer 101 verarbeiteten ausgegebenen Informationsdaten auf einem Träger wie etwa einem Papier verbunden, um das Dokumentverarbeitungsgerät/Dokumentdruckgerät zu bilden. Im Einzelnen bearbeitet ein Benutzer ein von dem Hostcomputer 101 auszugebendes Bild. Ist die Bearbeitung beendet, wird das Bild in Ausgangsbilddaten gewandelt, die durch den Drucker 102 empfangen werden können. Die Bilddaten werden dann zu dem Drucker 102 ausgegeben und der Druckvorgang wird durch den Drucker 102 an einer Papieroberfläche gemäß den eingegebenen Daten ausgeführt.

Um ein Farbbild an einer Anzeige des Hostcomputers 101 zum Ausdruck zu bringen, werden interne Daten infolge des Aufbaus der Anzeige durch ein additives Grundfarbenverfahren mit RGB-Farben (rot, grün und blau) ausgedrückt. Andererseits wird ein YMCK (gelb, magenta, zyan und schwarz) Ausdruck gemäß einem subtraktiven Grundfarbenverfahren in Abhängigkeit der Vorrichtung wie etwa dem Drucker 102 an der Papierfläche verwendet (Fig. 2A und 2B), wie es bekannt ist.

Aus diesem Grund muss eine RGB → YMCK-Wandlung auf der Seite des Hostcomputers 101 oder auf der Seite des Druckers 102 gemäß einem bestimmten Verfahren ausgeführt werden. Das Verfahren ist bekannt, weshalb auf dessen detaillierte Beschreibung verzichtet wird.

Bei einem System mit einer logischen Zeichenoperation bzw. einer Zeichenlogikoperation (draw logic operation) zwischen Pigmenten weist das auch als OS bezeichnete Betriebssystem auf der Seite des Hostcomputers 101 diese Zeichenlogikoperationsfunktion auf. Bei einem Fehlen einer logischen Zeichenoperation zwischen Pigmenten wie bei dem bekannten System gemäß Fig. 3A wird lediglich eine Regel wie etwa ein Überschreibvorgang zur Ausführung eines überlappenden Zeichnens von R, G und B-Kreisen verwendet. Jedoch weist gemäß Fig. 3B in einigen System ein Hostcomputer-OS eine Funktion für logische Zeichenoperationen zwischen Pigmenten in den überlappenden Abschnitten der Y, M und C-Kreise auf und muss eine Anwendungssoftware, die in dem Hostcomputer arbeitet, Ergebnisse einer logischen Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erkennen.

Im einzelnen muss zur Ausführung eines Vorgangs zum Zeichnen bzw. eines Zeichenvorgangs gemäß Fig. 3B eine Applikationssoftware, die in einem eine logische Zeichenoperation bzw. eine Zeichenlogikoperation zwischen Pigmenten unterstützenden Hostcomputer arbeitet, nur eine Anweisung zum Zeichnen eines jeden der Y, M, C-Kreise und eine Regel für die logischen Zeichenoperationen zwischen Pigmenten für das Betriebssystem festlegen, das in dem Hostcomputer arbeitet.

Um dies bei einem bekannten System zu verwirklichen, das eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht unterstützt, muss eine Anwendungssoftware die Überlappungsabschnitte der Y, M und C-Kreise entnehmen, die logischen Zeichenoperationen zwischen den Pigmenten für die Farbe einer durch die entnommenen Abschnitte gebildeten Figur ausführen, einen Überschreibvorgang zum Zeichnen der Figur eines jeden Überlappungsabschnitts als eine von einem Kreis verschiedene Figur ausführen und die Farbe des gezeichneten Abschnitts festlegen.

Es wird angenommen, dass ein Betriebssystem, das in einem Hostcomputer arbeitet, eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten unterstützt. Wenn in diesem Fall nicht ein dem Hostcomputer anzuschließender Drucker in gleichartiger Weise eine Zeichenlogikoperation zwischen Pigmenten unterstützt, muss die gleiche Verarbeitung wie bei einem bekannten Hostcomputer, der eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht unterstützt, durch eine Applikationssoftware auf der Hostcomputerseite oder eine Druckeransteuersoftware ausgeführt werden.

Zur Ausführung dieser logischen Zeichenoperation zwischen Pigmenten legt der Benutzer eine Regel für die logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten wie etwa R, G und B fest, da ein Ausgabebild an der Anzeige auf der Seite des Hostcomputers erzeugt wird. Eine logische Zeichenoperation zwischen den als R, G und B Bildelementen zu zeichnenden Bildelementen muss auf der Druckerseite ausgeführt werden.

Eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten kann üblicherweise nicht unter Verwendung von Daten ausgeführt werden, die auf eine RGB → YMCK-Wandlung hin erlangt werden. Insbesondere ist der Speicherbereich einer installierten Vorrichtung begrenzt, die keinen virtuellen Raum aufweist. Aus diesem Grund wird bei einer RGB → YMCK-Wandlung oder dergleichen die Zahl an Gradationsstufen oder die Auflösung häufig reduziert. In diesem Fall entspricht die Wandlung selbst einer irreversiblen Wandlung und leidet die Bildqualität.

Eine interne Farbdatenverarbeitung zur Verwirklichung eines Farbdruckers ist in eine YMCK-Verarbeitung (Fig. 6) und eine RGB-Verarbeitung (Fig. 7) klassifiziert. In dem erstgenannten Fall ist es schwierig, eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten auszuführen. Entspricht der Speicherbereich der RGB-Daten einer Speicheranordnung (memory bank), wird in dem letztgenannten Fall ein Y-, M-, C- oder K-Bildelement durch ein R-, G- oder B- Bildelement erzeugt. Daher ist eine Busbreite erforderlich, die dreimal der Ausgangsbusbreite der Prozessfarbe (YMCK) entspricht, und muss die Zahl an Gradationsstufen oder die Auflösung reduziert werden.

Ist ein Gerät gemäß dem letztgenannten Verfahren vorgesehen, wird die Zahl an Gradationsstufen oder die Auflösung infolge des Busbreitenproblems reduziert. Eine Zeichenanforderung von dem Benutzer erfordert nicht immer eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten. Werden Daten eingegeben, die eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erfordern, verringert die resultierende YMCK-Vorrichtung bedingungslos die Zahl an Abstufungspegeln bzw. Gradationsstufen oder die Auflösung. Ein weiteres Bildverarbeitungsgerät ist aus dem Dokument EP-A-422 688 bekannt, das die Basis für den Oberbegriff des Patentanspruchs 1 darstellt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Farbbildverarbeitungsgeräts, das die vorstehend angeführten konventionellen Probleme löst.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Bildverarbeitungsgeräts und eines Bildverarbeitungsverfahrens, das eine optimale Verarbeitung auf der Grundlage der Inhalte einer eingegebenen Farbinformation ausführen kann.

Diese Ziele werden durch eine Vorrichtung gemäß Patentanspruch 1 und ein Verfahren gemäß Patentanspruch 7 erreicht.

Die vorstehenden Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der angefügten Zeichnung ersichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung der prinzipiellen Anordnung eines allgemeinen Dokumenterzeugungssystems;

Fig. 2A zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung des additiven Grundfarbenverfahrens für eine Kathodenstrahlröhrenanzeige und einen Drucker zur Verwirklichung einer Farbausgabe;

Fig. 2B zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung einer Probe des subtraktiven Grundfarbenverfahrens für eine Kathodenstrahlröhrenanzeige und einen Drucker zur Verwirklichung einer Farbausgabe;

Fig. 3A bzw. 3B zeigen Ansichten zur Veranschaulichung der gezeichneten Proben, wenn eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht ausgeführt wird bzw. ausgeführt wird;

Fig. 4 zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung einer Druckprobe ohne einer logischen Zeichenoperation zwischen Pigmenten;

Fig. 5 zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung einer Druckprobe bei Vorhandensein einer logischen Zeichenoperation zwischen Pigmenten;

Fig. 6 zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung des Prinzips einer Speicheranordnung, wenn Bilddaten unter Verwendung eines YMCK-Systems als einem Vorrichtungsfarbsystem erzeugt werden;

Fig. 7 zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung des Prinzips einer Speicheranordnung, wenn Bilddaten unter Verwendung eines RGB-Systems erzeugt werden;

Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;

Fig. 9 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerablaufs des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 8;

Fig. 10 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung eines Geräts, das einen Speicher mit einer Kapazität einer Seite nicht aufweist, so dass der gleiche Effekt wie in der Erfindung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung verwirklicht wird; und

Fig. 11 zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung des Prinzips der Anordnung eines Bildspeichers zur Verwirklichung des gleichen Effekts wie in der Erfindung gemäß dem Ausführungsbeispiel von Fig. 10.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE (Erstes Ausführungsbeispiel)

Ein im Detail zu beschreibendes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird beispielhaft anhand eines mit einer Bildinformationsquelle wie etwa einem Hostcomputer verbundenen Farbbildinformationsausgabegeräts zum Festhalten eines ausgegebenen Bildes auf einem Aufzeichnungsträger wie etwa einem Papier ausgeführt.

Das Farbbildinformationsausgabegerät beinhaltet eine Einrichtung der Ausführung interner RGB- Zeichenoperationen, wenn eingegebene Farbdaten eine Zeichenlogikoperation bzw. eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten erfordern. Das Farbbildinformationsausgabegerät beinhaltet ebenso eine Einrichtung zur Ausführung interner YMCK- Zeichenoperationen für Dateneingaben, die von einer Zeichenlogikoperation zwischen Pigmenten unbehelligt sind, um die Gradationswiedergabefähigkeit, Auflösung und den Durchsatz des Bildausgabegeräts zu verbessern.

Das Farbbildinformationsausgabegerät beinhaltet ebenso eine Einrichtung zur geeigneten Auswahl eines dieser internen YMCK- und RGB-Zeichenoperationen gemäß Zeichendaten, die in von einer Datenquelle zugeführten Bildinformationen enthalten sind.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die angefügte Zeichnung beschrieben.

Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung der allgemeinen Anordnung eines als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dienendes Farbbildinformationsausgabegeräts.

Dabei ist anzumerken, dass das Farbbildinformationsausgabegerät einem Gerät entsprechend dem Drucker 102 von Fig. 1 entspricht und darin mit dem Hostcomputer 101 verbunden ist.

Eine Hostdateneingangseinheit 801 empfängt ausgegebene Bilddaten, eine eingegebene Anweisung zum Zeichnen bzw. eine Zeichenanweisung und dergleichen von einer Datenquelle wie etwa einem Hostcomputer.

Insbesondere entspricht die Hostdateneingangseinheit 801 einer parallelen Schnittstelle, einer seriellen Schnittstelle, einer Netzschnittstelle oder dergleichen.

Ein Eingangszwischenspeicher 802 kann Zeichenanweisungsdaten einer Seite speichern, die von dem Hostcomputer eingegeben werden. Bei diesem Blockschaltbild speichert der Eingangszwischenspeicher 802 die Daten in einer Form, die unabhängig von der Form eines (im weiteren zu beschreibenden) Bildspeichers ist. Der Eingangszwischenspeicher 802 und der Bildspeicher können physikalisch durch einen einzigen Speicher gebildet werden, welcher als Hauptspeicher dient. Dabei ist anzumerken, dass jede physikalische Speicheranordnung (beispielsweise ein SRAM/DRAM) verwendet werden kann.

Eine Steuereinrichtung 803 steuert das gesamte Bildinformationsausgabegerät. Insbesondere verwendet die Steuereinrichtung 803 einen Prozessor wie etwa eine Zentraleinheit bzw. eine CPU, um die in der Information von dem Hostcomputer beinhalteten eingegebenen Zeichenanweisungsdaten zu analysieren, Bilddaten zu erzeugen und die jeweiligen Komponenten des Geräts zu steuern.

Ein Bildspeicher 804 speichert Bildzeichendaten, die durch die Steuereinrichtung 803 gemäß den Zeichenanweisungsdaten von dem Hostcomputer erzeugt sind. Der Bildspeicher 804 beinhaltet beispielsweise ein DRAM.

Eine DMA-Einrichtung 805 überträgt die in dem Bildspeicher 804 gespeicherten Bilddaten zu einer (im weiteren zu beschreibenden) Druckermaschine 807.

Eine RF-Einheit 806 wandelt eingegebene R-, G- und B- Daten in Y-, M-, C- und K-Vorrichtungsfarben. Obwohl eine RGB → YMCK-Wandlung unter Verwendung von Matrixvorgängen bekannt ist, ist Hardware unter Verwendung einer Parametertabelle zugunsten der Umwandlungsgeschwindigkeit vorgesehen. Ein Vorrichtungsfarbbildelement wird synchron zu der Druckermaschine 807 auf der Grundlage eines jeden Bildelements der R-, G- und B-Bildelemente (drei Bildelemente) ausgegeben. Dabei ist anzumerken, dass eine Auswahl einer der Y-, M-, C- und K-Vorrichtungsfarben durch die Steuereinrichtung 803 vorab eingestellt werden kann.

Die Druckermaschine 807 empfängt Bildzeichendaten und hält ein Farbbild auf einer Papierfläche fest. Die Druckermaschine 807 entspricht einer Vorrichtung zur viermaligen Wiederholung des Zeichenvorgangs für die Prozessfarben (YMCK) gemäß einem sequentiellen Bildschema, um ein Farbausgabebild einer Seite zu erzeugen. Die Druckermaschine 807 beinhaltet beispielsweise einen Farblaserdrucker (LBP).

Der Betrieb des durch diese Mittel zusammengesetzten Farbbildinformationsausgabegeräts wird unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm von Fig. 9 beschrieben.

Befehlsdaten zum Zeichnen bzw. Zeichenanweisungsdaten einschließlich einer Bildausgabeanweisung von dem Hostcomputer werden durch die Hostdateneingangseinheit 801 (Schritt S901) eingegeben. In diesem Fall beinhalten die Zeichenanweisungsdaten eine Druckersprache wie etwa eine PDL-Sprache (Printer Description Language bzw. Druckerbeschreibungssprache) oder eine Befehlsfolge wie etwa eine Escape-Folge, die durch den Drucker vorbestimmt ist.

Die eingegebenen Zeichenanweisungsdaten werden zeitweise in dem Eingangszwischenspeicher 802 (Schritt S902) gespeichert. Als ein Verfahren zur Speicherung von Daten in dem Eingangszwischenspeicher werden Daten einer Seite durch die Steuereinrichtung 803 von der Hostdateneingangseinheit 801 zu dem Eingangszwischenspeicher 802 übertragen.

Nachdem die Zeichenanweisungsdaten einer Seite in dem Eingangszwischenspeicher 802 gespeichert sind, untersucht die Steuereinrichtung 803 diese Daten einer Seite gemäß einem vorbestimmten Algorithmus (Schritt S903), um zu bestimmen, ob eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten erforderlich ist (Schritt S904).

Insbesondere werden in den Schritten S903 und S904 die Eingangsdaten von der Hostseite überprüft, um zu bestimmen, ob eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten festgelegt ist. Das heißt, Eingangsdaten werden durchsucht, um für Daten einer jeden Seite zu bestimmen, ob ein Befehl zur Festlegung einer logischen Zeichenoperation von dem Hostcomputer vorhanden ist.

Als ein weiteres Beispiel dieser Schritte wird vorab eine logische Operation festgelegt, die auszuführen ist, wenn Bilder sich gegenseitig überlappen. Eingangsdaten werden danach durchsucht, um zu bestimmen, ob ein Überlappungsabschnitt in den Daten der Zeichenanweisung vorhanden ist, welche in dem Eingangszwischenspeicher 802 gespeichert sind.

Dabei ist anzumerken, dass die festgelegte logische Operation in geeigneter Weise auf der Grundlage eines Befehls von dem Hostcomputer geändert werden kann.

Ist in Schritt S904 bestimmt, dass eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten vorhanden ist, schreitet der Ablauf zu Schritt S905 voran, wobei andererseits der Fluss zu Schritt S912 voranschreitet.

Beispielsweise schreitet der Ablauf zu dem Schritt S912 für Ausgangsbilddaten voran, welche eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten gemäß Fig. 4 nicht erfordern.

Sind Ausgangsbilddaten gemäß Fig. 5 vorhanden, die eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten erfordern, schreitet der Ablauf zu dem Schritt S905 voran.

Wird in dem Schritt S904 JA festgelegt, wird gemäß der in dem Eingangszwischenspeicher 802 gespeicherten Zeichenanweisung ein RGB-Bild erzeugt und in dem Bildspeicher 804 gespeichert (Schritt S905).

In diesem Fall wird die festgelegte logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten für einen Abschnitt ausgeführt, der diesen Vorgang bzw. diese Operation erfordert (Schritt S906).

Danach wird bestimmt, ob ein RGB-Ausgabebild einer Seite vervollständigt ist (Schritt S907).

Die Schritte 5905 bis S907 werden wiederholt, bis die Erzeugung des RGB-Ausgabebildes einer Seite vervollständigt ist (Schritt S907). Die Verarbeitungseinheit für die Zeichenlogikoperation zwischen Pigmenten ist nicht auf eine bestimmte Verarbeitungseinheit beschränkt, kann jedoch einem Rasterbild oder einem Bildelementbild bzw. einem Pixel- Bild entsprechen.

Sind die RGB-Daten einer Seite erzeugt, legt die Steuereinrichtung 803 Parameter der auszugebenden Bilddaten fest, das heißt die Startadressen, bei denen R-, G- und B-Bilder gespeichert sind, ihre Datenlängen und dergleichen (Schritt S908).

Ist die Einstellung der Parameter in der DMA-Einrichtung abgeschlossen, startet die Steuereinrichtung 803 die Druckermaschine 807 und legt gleichzeitig einen Pfad für die Ausgangsbilddaten hinsichtlich des Bildspeichers 804, der DMA-Einrichtung 805, der RF-Einheit 806 und der Druckermaschine 807 fest. Die DMA-Einrichtung 805 startet eine Bilddatenübertragung synchron mit der Druckermaschine 807. Im Betrieb werden eine Verarbeitungseinheit der R-Bilddaten, eine Verarbeitungseinheit der G-Bilddaten und eine Verarbeitungseinheit der B-Bilddaten in der RF-Einheit 806 festgelegt (Schritt S909).

Die RF-Einheit 806 wandelt die in Echtzeit eingegebenen R-, G- oder B-Eingangsdaten in eine der Y-, M-, C- und K- Vorrichtungsfarben, was mit der Druckermaschine synchronisiert ist, und gibt die gewandelte Vorrichtungsfarbe aus (Schritt S910).

Dabei ist anzumerken, dass eine Verarbeitungseinheit einer jeden der durch die DMA-Einrichtung 805 übertragenen R, G und B-Bilddaten einer Einheit entspricht, die durch die Hardwaresystemkonfiguration bestimmt ist und nicht auf eine bestimmte Einheit beschränkt ist. Eine Verarbeitungseinheit kann einer Wortübertragungseinheit entsprechend einer Busbreite oder einer Zwischenspeicherkapazitätseinheit eines Datenpfades entsprechen.

Ist eine Verarbeitungseinheit der DMA-Einrichtung als ein. Wort definiert, sendet die DMA-Einrichtung 805 Bilddatenbildelemente von drei Worten, die durch R-, G- und B-Worte gebildet werden. Die vorstehende Routine zur Ausgabe eines Wortes als Reaktion auf Bildelemente einer Prozessfarbe (Vorrichtungsfarbbildelemente) wird wiederholt. Ist die Ausgabe einer Seite der ersten Vorrichtungsfarbe abgeschlossen, veranlasst die Steuereinrichtung 803 die RF-Einheit, die gleichen Vorgänge auszuführen, wie sie vorher für M als der zweiten Vorrichtungsfarbe beschrieben sind. Diese Vorgänge werden für alle die Y-, M-, C- und K- Vorrichtungsfarben wiederholt, wodurch eine Farbbildausgabe einer Seite erzielt wird (Schritt S911).

Die Busbreite kann infolge der Beziehung zwischen der gesamten Kapazität der gemäß der Steuerung der DMA- Einrichtung 805 von dem Bildspeicher 804 zu der RF- Einheit 806 übertragenen Übertragungsdaten und der Maschinengeschwindigkeit ein zulässiges Maß überschreiten. Diese Beziehung beruht auf der reproduzierbaren Gradation und der Auflösung der Druckermaschine, der Maschinengeschwindigkeit und dergleichen. Die Verarbeitungskapazität der Zentraleinheit bzw. CPU und dergleichen wird in dem Datentransfer aufgebraucht, weshalb weitere Prozesse wie etwa eine Farbbilderzeugung nicht ausgeführt werden können.

Die Busbreite ist definiert als eine Datenübertragungsrate.

Insbesondere ist eine Übertragungsrate erforderlich, die dreimal der der YMCK-Speicherung in dem Bildspeicher entspricht, da Vorrichtungsdaten für ein Wort mit einem Zugriff zu dem Bildspeicher 804 bezüglich drei Worten (R, G und B) erzeugt werden.

Aus diesem Grund steigt die Möglichkeit, dass die Busbreite das zulässige Maß übersteigt.

Übersteigt die Busbreite das zulässige Maß, wird die Zahl reproduzierbarer Gradationsstufen reduziert, so dass das ein Bildelement darstellende Datenmaß reduziert wird. Dadurch kann bewirkt werden, dass die Busbreite danach in den zulässigen Maßbereich fällt.

Insbesondere wird auf der Grundlage des auf der reproduzierbaren Gradation, der Auflösung und dergleichen beruhenden gesamten Übertragungsdatenumfangs und der Maschinengeschwindigkeit bestimmt, ob die Busbreite das zulässige Maß übersteigt. Falls ja, wird die Zahl an Gradationsstufen reduziert, um ein Farbbild durch eine RGB-Bilderzeugung in Schritt S905 mit der durch die Steuereinrichtung 803 empfangenen PDL zu erzeugen.

Alternativ wird die Auflösung reduziert, um das gesamte Übertragungsdatenmaß zu reduzieren, so dass die Busbreite in den zulässigen Maßbereich fällt.

Insbesondere wird in Schritt S905 ein RGB-Bild erzeugt und ausgedünnt bzw. verringert und in dem Bildspeicher 804 gespeichert.

Übersteigt die Busbreite das zulässige Maß, muss das Datenmaß reduziert werden und führt dies zu einer Verschlechterung der Qualität eines ausgegebenen Bildes.

Werden die in dem Eingangszwischenspeicher 802 gespeicherten Zeichenanweisungsdaten einer Seite als Daten bestimmt, die eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erfordern, das heißt sie entsprechen Daten gemäß Fig. 4, erzeugt die Steuereinrichtung 803 ein Bild unter Verwendung der Vorrichtungsfarben (YMCK) für den Bildspeicher 804 (Schritt S912). Die RF-Einheit 806 führt eine Wandlung RGB → YMCK aus, wie es vorstehend beschrieben ist.

Dabei ist anzumerken, dass diese Wandlung mittels Software oder Hardware verwirklicht werden kann.

Ist die Erzeugung von Bilddaten einer Seite abgeschlossen (Schritt S913), stellt die Steuereinrichtung 803 wie in dem Schritt S908 Parameter ein, wie beispielsweise die Startadressen von Bilddaten der Vorrichtungsfarben (YMCK) in dem Bildspeicher 804 und ihre Datenlängen in der DMA- Einrichtung 805 (Schritt S915). Die Steuereinrichtung 803 startet den Drucker, um den Druckvorgang auszuführen. Gleichzeitig legt die Steuereinrichtung 803 einen Datenausgabepfad hinsichtlich des Bildspeichers 804, der DMA-Einrichtung 805 und der Druckermaschine 807 von dem Bildspeicher 804 fest.

Wie in Schritt S910 (Schritt S915) sendet die DMA- Einrichtung 805 in dem Bildspeicher 804 gespeicherte Vorrichtungsfarbbilddaten für eine jede Vorrichtungsfarbe synchron mit der Druckermaschine 807 zu der Druckermaschine. Die vorstehenden Vorgänge werden für alle die Vorrichtungsfarben (YMCK) ausgeführt, um ein Farbausgangsbild einer Seite zu erlangen (Schritt S916).

Sind die Bilddaten der Vorrichtungsfarben (YMCK) erzeugt und in dem Bildspeicher 804 gespeichert, wird entgegen der Erzeugung der RGB-Bilddaten eine Rate von 1 : 1 hergestellt, das heißt die Datenübertragungsrate einer Prozessfarbe von dem Bildspeicher 804 wird gleich der Übertragungsrate der zu der Druckermaschine gesendeten Bilddaten.

Die Übertragungsrate des YMCK-Bildes ist geringer als die der RGB-Bilderzeugung, da eine logische Zeichenoperation ausgeführt wird.

Daten mit einer hohen Auflösung und einer hohen Gradationsreproduzierbarkeit können somit verarbeitet werden.

Daten werden in der Form von YMCK-Signalen in dem Bildspeicher gespeichert, so dass eine RGB → YMCK- Wandlung nur einmal ausgeführt werden muss, wodurch die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht wird.

Diese Verarbeitung ist mit einer hohen Maschinengeschwindigkeit verträglich.

Wie vorstehend beschrieben, wird gemäß dem Ausführungsbeispiel die Druckersprache auf der Druckerseite in Bilddaten gewandelt und kann somit die Belastung des Hostcomputers verringert werden.

Eine Kommunikation zwischen dem Hostcomputer und dem Drucker kann unter Verwendung einer Druckersprache ausgeführt werden, so dass eine Kommunikation in effizienter Weise bei hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden kann.

Eine Verarbeitung wird auf der Grundlage der durch die Druckersprache dargestellten Inhalte geändert, so dass eine optimale Verarbeitung ausgeführt werden kann.

Insbesondere wird gemäß eingegebenen Daten bestimmt, ob eine interne Bilderzeugung für ein auszugebendes Farbbild unter Verwendung des RGB- oder des YMCK-Farbsystems auszuführen ist, womit das RGB- oder das YMCK-Farbsystem selektiv verwendet wird. Hierzu wird ein Farbbildinformationsausgabegerät bereitgestellt, das eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten ohne einer Reduzierung der Zahl an Gradationsstufen und der Auflösung für die Daten verwirklicht, welche eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erfordern.

(Abwandlungen)

Gemäß dem vorstehend angeführten ersten Ausführungsbeispiel beinhaltet der Bildspeicher 804 einen Bildspeicher für eine RGB- oder eine YMCK-Seite. Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt.

Beispielsweise kann die Steuereinrichtung Bilddaten erzeugen, während die Bilddaten zu der Druckermaschine ausgegeben werden. Mit dieser Anordnung muss ein Speicher für eine Seite nicht vorgesehen sein (nachstehend als Binding-Prozess bzw. Bindeprozess bezeichnet).

Fig. 10 zeigt eine Ansicht zur Veranschaulichung des Prinzips des Binding-Prozesses. Die Steuereinrichtung erzeugt Bilddaten entsprechend mehrerer Zeilen an der Papieroberfläche und gibt gleichzeitig die erzeugten Bilddaten an die Druckermaschine aus. Daher muss der Bildspeicher selbst nicht eine Bilddatenspeicherkapazität für eine Seite aufweisen und kann das Gerät unter Verwendung eines Speichers mit einer geringen Kapazität ausgebildet sein.

Diese Anordnung kann bei einem Seiten-Drucker wie etwa einem Laserdrucker bzw. LBP nicht realisiert werden, wenn Zeichendaten kompliziert sind. Das heißt, falls die Zeichendaten kompliziert sind, benötigt die Steuereinrichtung zu lange, um Bilddaten des Bildspeichers zu erzeugen und wird eine Bilddatenausgabe zu der Druckermaschine verzögert.

Um dieses Problem zu lösen, wird die Zahl an Abstufungspegel oder die Auflösung reduziert, um eine Ein-Seiten-Speicherkapazität des Bildspeichers sicherzustellen, oder wird die Geschwindigkeit der Druckermaschine reduziert. Allgemein ist es leichter, die Zahl an Gradationsstufen oder die Auflösung zu reduzieren, da die Druckermaschinengeschwindigkeit angesichts der Prozesse konstant gehalten wird.

Ist gemäß Fig. 11 beispielsweise eine Auflösung von 600 dpi in acht Gradationsstufen durch 12 Mbytes in dem Binding-Prozess des Bildspeichers (1101) zu realisieren, kann ein Binding-Speicher von etwa 3,175 Zeilen je Prozessfarbe für Daten an einer A4-Papierfläche sichergestellt werden.

Ist eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erforderlich, werden die vorstehend angeführten Bilddaten ausgegeben.

Sind Bilddaten auszugeben, die eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten erfordern, kann eine Bildspeicheranordnung bei einer RGB-Auflösung von 300 dpi in vier Gradationsstufen gemäß Bezugszeichen 1102 von Fig. 11 realisiert sein. Verursacht der Binding-Prozess eine Verzögerung in der Ausgabe der Daten an die Druckermaschine, obwohl eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erforderlich ist, kann ebenso die Auflösung auf eine RGB-Auflösung von 300 dpi in vier Gradationsstufen reduziert werden.

Hat der Bildspeicher eine Kapazität von 16 Mbytes, kann eine Speicherzuordnung wie etwa gemäß Bezugszeichen 1103 und 1104 von Fig. 11 ausgeführt werden. Jedoch ist die Speicherzuordnung nicht auf diese Kombinationen beschränkt.

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird die DMA- Einrichtung zum Ausgeben von Bilddaten von dem Bildspeicher an die Druckermaschine verwendet. Jedoch ist der Speicherzugriff nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung Daten zu der Druckermaschine übertragen.

Nachdem in diesem Ausführungsbeispiel Zeichenanweisungsdaten einer Seite in dem Eingangszwischenspeicher gespeichert sind, wird bestimmt, ob eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten erforderlich ist. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Ob eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten ausgeführt wird, kann beispielsweise festgelegt sein, bevor die Zeichenanweisungsdaten einer Seite ausgegeben werden. Diese Einstellungsform kann in der Form einer hinzugefügten Anweisung oder eines Kennzeichens bzw. eines Flags am Beginn der Zeichenanweisungsdaten, welches angibt, ob eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten ausgeführt wird, oder in der Form einer durch den Benutzer an einem an der Druckervorrichtung vorgesehenen Konsolenfeld eingegebenen Betätigung angegeben werden.

Der Hostcomputer kann eine Verringerung in der Auflösung oder in der Zahl der Gradationsstufen einstellen, wenn die Busbreite des Bildspeichers ein zulässiges Maß übersteigt.

Wenn ein Prozess von dem Hostcomputer wie vorstehend angeführt eingestellt werden kann, kann ein durch den Benutzer gewünschter Prozess ausgeführt werden.

Der Benutzer kann einen Prozess auf der Grundlage dessen einstellen, ob die Auflösung oder die Gradation Bedeutung hat.

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wie vorstehend beschrieben wird der Laserdrucker als der Ausgabedrucker verwendet. Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann ein Tintenstrahldrucker, eine Farbkopiermaschine oder dergleichen verwendet werden.

Ein Drucker mit einem Kopf eines Typs, der Filmsieden mit Thermoenergie zum Injizieren eines Flüssigkeitstropfens verursacht, kann verwendet werden.

Der vorstehend angeführte Drucker führt den Farbprozess der Druckervorrichtung nicht aus. Jedoch können Farbprozesse wie etwa eine Farbrücknahme durch den Drucker ausgeführt werden.

Bei den Farbprozessen kann ein Bildsignal in ein Signal wie etwa einem L*a*b*-Signal oder einem YIQ-Signal gewandelt werden.

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel werden C, M, Y und K als die Vorrichtungsfarben verwendet. Jedoch können drei Farben wie etwa C, M und Y verwendet werden oder es können fünf Farben aus C, M, Y, K und einer bestimmten Farbe verwendet werden.

Ob eine Farblogikoperation ausgeführt wird, muss nicht für jede Seite bestimmt werden. Beispielsweise kann ein Prozess für jedes Objekt oder jede bestimmte Fläche festgelegt sein und kann eine Verarbeitung für ein jedes Objekt oder eine jede Fläche geschaltet werden.

Wenn der Prozess für ein jedes Objekt geschaltet wird, kann ein optimaler Prozess hinsichtlich eines jeden Bildes für ein Zielbild festgelegt werden, das durch Synthese einer Vielzahl von Bildern mit verschiedenen Merkmalen gebildet wird, wodurch das Zielbild effizient verarbeitet wird.

Bei dem vorstehend angeführten Ausführungsbeispiel wird bestimmt, ob eine logische Zeichenoperation vorhanden ist. Jedoch ist die Erfindung nicht auf die Zeichenlogikoperation beschränkt.

Jede Zeichenoperation kann ausgeführt werden, die RGB- Daten leichter als YMCK-Daten verarbeiten kann, beispielsweise UND/ODER-Vorgänge zum Erstellen von R, G und B-Komponenten mit einem bestimmten Verhältnis.

Bei dem vorstehend angeführten Ausführungsbeispiel wird im Falle eines Y-, M-, C- und K-Druckvorgangs (das heißt eines Druckvorgangs ahne einer Zeichenlogikoperation) der Druckvorgang ausgeführt, nachdem alle Y-, M-, C- und K- Bilddaten erzeugt sind. Jedoch ist die Erfindung nicht auf den vorstehend angeführten Vorgang beschränkt. Das heißt, der Druckvorgang kann ausgeführt werden, nachdem Bildzeichendaten einer jeden Prozessfarbe erzeugt sind. Im Einzelnen kann ein Betriebsfluss gemäß der Reihenfolge der Erzeugung von Y-Bilddaten, dem Drucken von Y- Bilddaten, der Erzeugung von M-Bilddaten, dem Drucken von M-Bilddaten, der Erzeugung von C -Bilddaten, dem Drucken von C-Bilddaten, der Erzeugung von K-Bilddaten und dem Drucken von K-Bilddaten fortschreiten.

Verschiedene Änderungen und Modifikationen der Erfindung sind im Bereich der angefügten Patentansprüche möglich.

Erfordern eingegebene Farbdaten eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten, wird ein RGB- Zeichenvorgang unter der Steuerung einer Steuereinrichtung ausgeführt. Die Steuereinrichtung führt einen YMCK-Zeichenvorgang für eine Dateneingabe aus, die eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erfordert, um die Zahl an reproduzierbaren Gradationsstufen, die reproduzierbare Auflösung und den Durchsatz zu erhöhen. Der RGB- oder der YMCK- Zeichenvorgang kann in geeigneter Weise gemäß von einer Datenquelle zugeführten Zeichendaten ausgewählt werden. Eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten für Daten, die eine logische Zeichenoperation zwischen Pigmenten nicht erfordern, kann ohne einer Reduzierung der Zahl an Gradationspegel und der Auflösung realisiert werden.


Anspruch[de]

1. Bildverarbeitungsgerät zum Empfang einer Farbinformation, zur Durchführung eines Farbprozesses und zur Ausgabe der hinsichtlich der Farbe verarbeiteten Information an eine Bilderzeugungseinrichtung (807),

gekennzeichnet durch

eine Bestimmungseinrichtung (803) zur Bestimmung, ob die eingegebene Farbinformation eine Zeichenoperation zwischen Pigmenten erfordert,

eine erste Bilderzeugungseinrichtung (804, 805) zur Durchführung einer Bilderzeugung in einem ersten Farbsystem, wenn die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Zeichenoperation erforderlich ist, und

eine zweite Bilderzeugungseinrichtung (805, 806) zur Durchführung einer Bilderzeugung in einem zweiten Farbsystem, wenn die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Zeichenoperation nicht erforderlich ist.

2. Gerät nach Anspruch 1, wobei das erste Farbsystem einem RGB-Farbsystem entspricht.

3. Gerät nach Anspruch 1, wobei das zweite Farbsystem einem YMCK-Farbsystem entspricht.

4. Gerät nach Anspruch 1, wobei die eingegebene Farbinformation eine Druckersprache (PDL) darstellt.

5. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Bestimmungseinrichtung bestimmt, ob ein Befehl zur Festlegung einer logischen Zeichenoperation vorhanden ist.

6. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Bestimmungseinrichtung bestimmt, ob ein Bildüberlappungsabschnitt vorhanden ist.

7. Bildverarbeitungsverfahren zum Empfangen einer Farbinformation von einer Informationsverarbeitungseinrichtung, zum Durchführen eines Farbprozesses und zum Ausgeben der hinsichtlich der Farbe verarbeiteten Information an eine

Bilderzeugungseinrichtung (807) mit den Schritten Bestimmen (S904), ob die eingegebene Farbinformation eine Zeichenoperation erfordert,

Durchführen einer Bilderzeugung in einem ersten Farbsystem (S905), wenn in dem Bestimmungsschritt bestimmt wird, dass die Zeichenoperation erforderlich ist, und

Durchführen einer Bilderzeugung in einem zweiten Farbsystem (S912), wenn in dem Bestimmungsschritt bestimmt wird, dass die Zeichenoperation nicht erforderlich ist.

8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das erste Farbsystem einem RGB-Farbsystem entspricht.

9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das zweite Farbsystem einem YMCK-Farbsystem entspricht.

10. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die eingegebene Farbinformation eine Druckersprache (PDL) darstellt.

11. Verfahren nach Anspruch 7, wobei in dem Bestimmungsschritt bestimmt wird, ob ein Befehl zur Festlegung einer logischen Zeichenoperation vorhanden ist.

12. Verfahren nach Anspruch 7, wobei in dem Bestimmungsschritt bestimmt wird, ob ein Bildüberlappungsabschnitt vorhanden ist.







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