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Dokumentenidentifikation DE10043839C2 08.08.2002
Titel Vorrichtung und Verfahren zum An- und Abkuppeln einer Einrichtung zum Befestigen eines Anfanges einer Papierbahn an ein Zugmittel
Anmelder Koenig & Bauer AG, 97080 Würzburg, DE
Erfinder Ruckmann, Wolfgang, 97074 Würzburg, DE;
Michalik, Horst, 97204 Höchberg, DE
DE-Anmeldedatum 06.09.2000
DE-Aktenzeichen 10043839
Offenlegungstag 25.04.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.08.2002
IPC-Hauptklasse B41F 13/03
Zusammenfassung Ein Zugmittel mit einem Kuppelkörper weist ein Ankuppelloch zur Aufnahme eines Ankuppelbolzens einer "Einrichtung zum Befestigen eines Papierbahn- oder Teilpapierbahnanfanges " auf. Die Längsachse des Ankuppelbolzens steht senkrecht oder lotrecht auf- oder leicht in senkrechter oder lotrechter Richtung geneigt zu einer waagrechten Ebene entlang der Längsrichtung des waagrecht ausgelegten Zugmittels.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Zugmittel zum An- und Abkoppeln einer Einrichtung zum Befestigen eines Anfanges einer Papierbahn an ein Zugmittel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Verfahren zum Einziehen von mehreren aus einer Papierbahn bildbaren Teilpapierbahnen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12 und eine Vorrichtung zum Übergeben von Einrichtungen zum Befestigen eines Papierbahn-Anfanges oder Teilpapierbahnen-Anfängen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13.

Durch das JP 05-26367 U ist eine Vorrichtung zum An- und Abkoppeln einer Einrichtung zum Befestigen eines Anfanges einer Papierbahn an ein Zugmittel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekanntgeworden.

Die EP 0 355 026 A2 offenbart eine Papierbahn in Teilbahnen zu zerschneiden und diese Teilbahnen mit Bahneinzugsvorrichtungen zu verbinden, um sie ihrem jeweiligen Zielort zuzuführen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrund, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einziehen und Übergeben von Papierbahnen und/oder Teilpapierbahnen für eine Rollen-Rotationsdruckmaschine zu schaffen, mit der es möglich ist eine oder mehrere Einrichtungen zum Befestigen eines Papieranfanges jeweils an einem antreibbarem Zugmittel zu befestigten und diese an ein weiteres Zugmittel zu übergeben oder von einem solchen zu übernehmen, außerdem eine Vorrichtung zu schaffen, die eine solche Übergabe oder Übernahme durchführt, um die Bahnen auf verschiedenen Einzugspfade zu transportieren.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 12 oder 13 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß auf eine in Transportrichtung des Zugmittels wirkende reibschlüssige Verbindung zwischen Zugmittel und der Einrichtung zum Befestigen eines Papierbahnanfanges verzichtet werden kann. Die Einrichtung zum Befestigen eines Papierbahnanfanges kann hierdurch unabhängig vom Verschleiß der Kuppelelemente dauernd eingesetzt werden. Es ist ferner auch nicht möglich, daß die Einrichtung zum Befestigen. eines Papierbahnanfanges durch Kräfte in oder entgegen der Transportrichtung des Zugmittel aus einem am Zugmittel befestigten Kuppelkörper herausgezogen werden kann.

In besonders vorteilhafter Weise ist es möglich die Einrichtung zum Befestigen eines Papierbahnanfanges mit oder ohne Papier wahlweise auch an Zugmittel zu übergeben, die in mehr als zwei untereinander oder übereinander angeordneten Papierbahn- bzw. Teilpapierbahn Einzugspfaden ihren Einziehweg haben.

Es ist in vorteilhafter Weise möglich, einen Papierbahnanfang einer breiten Papierbahn in zwei oder mehr Teilpapierbahn-Anfänge zu präparieren bzw. aufzutrennen und diese direkt oder als Teilpapierbahn-Einziehspitzen ausgeführt, in einem ersten Schritt lösbar an einem einzigen Zugmittel anzubringen. Es ist dann in weiteren Schritten möglich, an entsprechender Position/en des Papierbahn-Einzugsweges eine oder mehrere dieser Teilpapierbahn-Einziehspitzen an Zugmittel anderer Einzugspfade zu übergeben.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 bis 3 jeweils ein Zugmittel mit einem an ihm angebrachten Kuppelkörper, der ein Ankuppelloch aufweist, in welches jeweils ein Ankuppelbolzen eingeführt ist, wobei die Querschnitte von Ankuppelbolzen und Ankuppelloch aneinander angepaßt sind, mit verschiedenen, als Ausführungsbeispiel dienenden Querschnitten;

Fig. 4 einen Kuppelkörper mit eingeführtem Ankuppelbolzen, der die Form eines geraden, quaderförmigen oder rechteckförmigen Prismas aufweist, wobei die Diagonale des Querschnittes des Ankuppelbolzens in Laufrichtung des Zugmittels weist;

Fig. 5 eine Parkstation im Bereich eines Papierbahn-Einziehpfades in einer Rollen-Rotationsdruckmaschine für einen Ankuppelbolzen mit einer Einrichtung zum Befestigen des Papierbahnanfanges im Zusammenwirken mit einem an einem Zugmittel angebrachten Kuppelkörper;

Fig. 6 eine Frontansicht auf die Parkstation nach Fig. 5;

Fig. 7 eine Übergabestation zum Übergeben und Übernehmen von Einrichtungen zum Befestigen des Papierbahnanfanges, die Ankuppelbolzen aufweisen, von einem Kuppelkörper eines ersten Zugmittels zu von Kuppelkörpern weiterer Zugmittel;

Fig. 8 eine Frontansicht auf die Übergabestation nach Fig. 7;

Fig. 9 eine schematische Darstellung des "Anhängens" von mehreren Teilpapier-Einziehspitzen einer "breiten" Papierbahn an ihnen jeweils zugeordneten Ankuppel-Einrichtungen an einem einzigen Zugmittel.

An einem antreibbaren endlosen oder endlichen Zugmittel 01 ist, z. B. seitlich, mittels Befestigungszapfen 04, 06 mindestens ein Kuppelkörper 03 befestigt. Es können jedoch aber auch in vorteilhafter Weise mehrere Kuppelkörper 03, 05, - in Längsachsenrichtung des Zugmittels gesehen -, in einem Abstand c voneinander angeordnet sein. Die Abstände der Kuppelkörper müssen nicht gleich sein, insbesondere dann nicht, wenn mehrere Teilbahnanfänge, z. B. Teilpapierbahnanfänge, z. B. in Form von Einziehspitzen 81, 82, 83, 85, von aus einer Bahn 69, z. B. einer "breiten" Papierbahn 69 durch deren Längsschneiden erzeugten Teilbahn 71, 72, 73, 74, z. B. Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 eingezogen werden sollen.

Soll eine Papierbahn 69 erst später auf ihrem Wege zum z. B. Falzapparat in mehrere Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 längsgeschnitten werden, so werden am Anfang der "breiten" Papierbahn 69 auf die Breite der Papierbahn 69 verteilt, nebeneinander so viele Einziehspitzen 81, 82, 83, 84 erzeugt oder angebracht, wie später aus ihr Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 längsgeschnitten werden sollen. Diese Einziehspitzen 81, 82, 83, 84 werden, in der Reihenfolge entsprechend ihrer Nähe zum Zugmittel 01 an jeweils mindestens je einer Einrichtung 09 zum Befestigen des Papieranfanges befestigt. Die Einrichtungen 09 zum Befestigen des Papieranfanges werden hintereinander an mindestens je einem der zueinander beabstandeten Kuppelkörper 03 befestigt. So z. B. an dem Zugmittel 01 befestigt, beginnt sich mit ihm die noch nicht längsgeschnittene Papierbahn 69 oder die schon längsgeschnittenen Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 vom Zugmittel 01 gezogen, zu bewegen. Ist die Papierbahn 69 noch nicht längsgeschnitten, so werden eine Anzahl von gestellfesten rotierenden Längsscheidmesser 76, 77, 78 an vorausbestimmter Stelle entlang des Papierbahn- bzw. Teilpapierbahn-Einzugswege so auf die Papierbahn 69 aufgesetzt, daß sie jeweils am papierbahnnahen Ende der teilpapierbahnbreiten Einziehspitzen 81, 82, 83, 84 ihren Längsschnitt beginnen ohne die schon ausgeformten oder angebrachten Einziehspitzen 81, 82, 83, 84 zu beschädigen.

Die Teilpapierbahn-Einziehspitzen 81, 82, 83, 84 haben an ihren äußeren Rändern eine Randverstärkung 96, z. B. Klebebänder, und sind jeweils über Verlängerungsbänder 91, 92, 93, 94 an der ihm zugeordneten Einrichtung zum Befestigen des Papieranfanges 09 befestigt, die wiederum in die Kuppellöcher der verschiedenen von einander beabstandeten Kuppelkörper eingehängt werden.

Es wäre auch denkbar den Papierbahnanfang der breiten Papierbahn 69 in einem Winkel, z. B. 45°, schräg zu einer einzigen (großen) Spitze 75 maschinell oder von Hand zuzuschneiden.

Sollen nun später aus der breiten Papierbahn 69 mehrere Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74längsgeschnitten werden, so werden entsprechend der Anzahl der Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74, - z. B. parallel zu einer schrägen Kante einer über die gesamte Breite der Papierbahn großen Spitze, eine Anzahl von Schrägeinschnitten in die breite Bahn 69 eingebracht, so daß der Anzahl der späteren Teilpapierbahnen die gleiche Anzahl von "Fahnen" entstehen. Die "Fahnen" bzw. die Schrägeinschnitte enden dort, wo später jeweils der Längsschnitt beginnen soll. Die "Fahnen" werden dann in sinnvoller Reihenfolge direkt oder über Zwischeneinrichtungen (z. B. die Einrichtungen zum Befestigen des Papieranfanges) an den ihnen jeweils zugeordneten Kuppelkörpern 03 des Zugmittels 01 befestigt.

Gleichwie am Zugmittel 01 befestigt, bewegen sich die Anfänge Fahnen oder Einziehspitzen der Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 aus einer Parkstation 22 zu einer oder mehreren entlang des oder der Einziehpfade/s hintereinander angeordneten Übergabestationen 46. Zwischenzeitlich erfolgt z. B. gemeinsam für alle Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 der Längsschnitt oder es wird jeweils vor einer anzufahrenden Übergabestation 46 nur jeweils die entsprechende Teilpapierbahn durch Längsschneiden erzeugt, die anschließend an ein anderes Zugmittel übergeben werden soll.

Die Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 kommen anschließend in der ihr jeweils zugeordneten Übergabestation 46 an. Dort wird/werden ein oder mehrere Teilpapierbahn/en 71, 72, 73, 74 von ihren zugeordneten Kuppelkörpern an einem Zugmittel an Kuppelkörper weiterer Zugmittel übergeben oder von ihnen übernommen.

An jeweils andere Zugmittel angehängt, gelangen die Teilpapierbahnen 71, 72, 73, 74 an den Zugmitteln z. B. direkt oder über Wendestange zu den ihnen zugeordneten Falztrichtern oder zu Querschneid-Einrichtungen eines Falzapparates.

Als Zugmittel 01 können z. B. die verschiedensten Arten von Ketten (Rundglieder-, Gall- Hülsen-, Zahn-, Stahlbolzenketten usw.), von Riemen (Zahnriemen) aber auch Seile eingesetzt werden. Günstig sind bekannte Zugmittel, die in drei Richtungen beweglich sind.

Der Kuppelkörper 03 ist z. B. als Block aus Metall oder Kunststoff gestaltet. Er ist mit einem Ankuppelloch 07 versehen, das z. B. als Durchgangsloch gestaltet ist. Die Längsachse 12 des Ankuppelloches 07 steht auf einer waagrechten Ebene entlang der Längsachse des Zugmittels 01 senkrecht oder annähernd senkrecht bzw. schneidet sie. Der Kuppelkörper 03 ist beispielsweise seitlich mittels einer Anzahl von Befestigungszapfen 04, 06 am Zugmittel 01 befestigt. Am Zugmittel 01 können jeweils ein oder mehrere Kuppelkörper 01 angebracht sein.

Das Ankuppelloch 07 kann praktisch jede Art von Querschnitt aufweisen. In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1, 2, 3 und 4 hat das Ankuppelloch 07 jeweils beispielsweise kreisförmigen, quadratischen oder rechteckförmigen Querschnitt. Das Ankuppelloch 07 dient zur Aufnahme eines Ankuppelbolzens 08. Seine Querschnittsform ist an die Querschnittsform des Ankuppelloches 07 angepaßt. In den Abmessungen sind sie beide so zueinander angepaßt, daß sich ein leichter Schiebesitz ergibt.

Im Kuppelkörper 03 ist eine Herausfallsicherung 16 für den Ankuppelbolzen 08 vorgesehen. Er ist so angeordnet, daß eines seiner Enden in den Querschnitt des Ankuppelloches 07 rückfederbar hineinragt. Als Herausfallsicherung 16 könnte z. B. eine Art "Kugelschnapper" (= von einer Druckfeder angetriebene Kugel) eingesetzt werden. Die Herausfallsicherung 16 könnte selbstverständlich auch anders gestaltet sein.

Ein senkrechter Einführschlitz 11 mit einer Einführschlitzbreite s durchtrennt auf einer Verlängerung des Durchmessers der Längsachse 12 den Kuppelkörpers 03 völlig und mündet im Ankuppelloch 07. Die Festlegung der Lage des Einführschlitzeinganges kann über einen weiten Bereich erfolgen. So ist es möglich, ihn im Bereich von in bis entgegen Laufrichtung des Zugmittels 01 anzuordnen. Die Einführschlitzbreite s ist so gewählt, daß ein in das Ankuppelloch 07 eingeführter Ankuppelbolzen 08 in seitlicher Richtung (bezogen auf das Fig. 1 plan ausgelegte gelegte Zugmittel 01) nicht aus dem Ankuppelloch 07 sondern nur nach oben und unten entfernt werden kann. Es können also in seitlicher Richtung vom Zugmittel 01 eingeleitete Kräfte vom Kuppelkörper 03 auf den Ankuppelbolzen 08 und von diesem auf eine an ihm angebrachte Einrichtung 09 zum Befestigen des Papieranfanges übertragen werden.

Der Ankuppelbolzen 08 und der Arm 17 können aus Metall oder Kunststoff hergestellt sein.

Die Einrichtung 09 zum Befestigen des Papieranfanges besteht in seiner einfachsten Form aus einem Arm 17 mit z. B. rechteckigem Querschnitt. Am Arm 17 kann dann der Papierbahnanfang, bzw. Teilpapierbahnanfang, direkt befestigt werden.

Die Dicke des Armes 17 ist schmäler als die Einführschlitzbreite s des Einführschlitzes 11, so daß der Arm 17 leicht in den Einführschlitz 11 hinein- und heraus geschoben werden kann. Es ist jedoch auch möglich ein Zwischenstück an dem Arm 17 zu befestigen, an dem dann der Papierbahnanfang, bzw. Teilpapierbahnanfang, befestigt wird.

Die verschiedenen Arten von Zugmitteln 01 werden in bekannter Weise von z. B. Kettenrädern bei kettenartigem Zugmittel, Zahnscheiben bei zahnriemenartigem Zugmittel und Reibradgetriebe bei seilartigem Zugmittel angetrieben.

Das Zugmittel 01; 53 ist jeweils in einer bekannten gestellfesten Führung 18; 52 entlang fahrbar geführt. Beispielhaft ist in den Figuren das kettenartige Zugmittel 07; 53 und dessen Führung 18; 52 dargestellt.

Wie in Fig. 5 dargestellt ist an einer Innenseite 19 eines Seitengestelles 21eine Parkstation 22 für eine Einrichtung 09 zum Befestigen des Papierbahnanfanges angebracht.

Sie besteht aus einem U-förmigen Halter 23 mit einer Grundplatte 24 mit der ein oberer Montageschenkel 26 und ein unterer Montageschenkel 27 verbunden sind.

Z. B. an der unteren Seite des oberen Montageschenkels 26 ist die als Profilleiste ausgebildete Führung 18 befestigt. In ihr ist das Zugmittel 01, im Ausführungsbeispiel als Rollenkette ausgeführt, hin- und herbewegbar angeordnet.

An der oberen Seite des unteren Montageschenkels 27 ist die Parkeinrichtung in Form eines Böckchens 31 befestigt. Dieses Böckchen 31 hat in seinem grundplattenfernen Ende ein als Durchgangsloch ausgeführtes Ankuppelloch 32 mit einer Sicherungseinrichtung 16 und einen Einführschlitz 30 für den Arm 17 der Einrichtung zum Befestigen des Papieranfanges. Art und Funktion der Sicherungseinrichtung 16 sind bereits oben beschrieben. Das Ankuppelloch 32 hat die gleiche Funktion, Form und Abmessungen wie das Ankuppelloch 07. Über das Böckchen 31 wird das Ankuppelloch 32 so ausgerichtet, daß im Falle eines oberhalb des Böckchens 31 angehaltenen Kuppelkörpers 03 des Zugmittels 01, das Ankuppelloch 07 des Kuppelkörpers 03 und das Ankuppelloch 32 des Böckchens 31 fluchten. Der Einführschlitz 30 am Böckchen 31 hat vorzugsweise die gleichen Abmessungen und die gleiche Lage in Bezug auf die Bewegungsbahn des Einführschlitzes 11 des Kuppelkörpers 03. Hierdurch wird gewährleistet, dass sobald die Schlitzunterseite 44 des Kuppelkörpers 03 mittels des Zugmittels 01 genau die Schlitzoberseite 43 des Böckchens 31 gefahren wird, ist ein freies Durchfahren beider Einführungsschlitze 11 und 30 des Armes 17 möglich. Dieses ist auch dann automatisch der Fall, wenn durch das Zugmittels 01 mit dem Kuppelkörper 08 so bewegt und schließlich angehalten wird, dass sein Ankuppelloch 08 exakt über dem Ankuppelloch 32 des Böckchens 31 und über der Führungsbohrung 36 zu liegen kommt und das Zugmittel 01 angehalten wird. Zwischen den über-, neben- oder untereinander liegenden Ankuppellöchern 07, 32 und einer Führungsbohrung 36 einer gestellfesten Führungsbuchse 33 ist dann freier Durchgang und Bewegungsmöglichkeit für den Ankuppelbolzen 08 bzw. für einen Eintreibkopf 37 gewährleistet.

Zum Antrieb des/der Eintreibköpfe 37; 61 sind jeweils Aktoren 39; 61 vorgesehen, die eine Linearbewegung erzeugen. Muß der/die Eintreibköpf/e nur zwei Stellungen anfahren, so genügen doppeltwirkende Zylinder mit einer einseitigen Kolbenstange. Muß der Eintreibkopf aber mehr als zwei Stellungen angefahren werden, so genügen doppeltwirkende Zylinder nicht mehr. In diesem Falle könnten z. B. sog. "Zwischenpositions-Linearmodule" verwendet werden. Sie erlauben einen Linearhub mit z. B. vier Zwischenstellungen.

Wie oben ausgeführt wird bei den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen jeweils doppeltwirkende Zylinder als Aktoren 39, 63 verwendet. Sie werden an Montageschenkeln 26 eines U-förmigen Halters 23 befestigt. Natürlich ist auch eine andere Art der Befestigung möglich.

Im Ausführungsbeispiel ist in einer Bohrung im vorderen Ende des unteren Montageschenkels 27 eine Führungsbuchse 33 mit Flansch vorgesehen. Die Führungsbohrung 36 der Führungsbuchse 33 dient als Führung für einen Eintreibkopf 37. Der Eintreibkopf 37 ist z. B. am Ende einer einseitigen Kolbenstange 38 eines doppeltwirkenden Zylinders 39 befestigt. Der doppeltwirkende Zylinder 39 ist unten am Flansch befestigt. Über einen Anschluß 41 an der Stangenseite und einen Anschluß 42 an der Kolbenseite des Zylinders 39 wird dem Zylinder 39 über Leitungen (Rohre oder Schläuche) unter Zwischenschaltung eines schaltbaren Wegeventils von einer Druckfluid-Quelle ein Druckfluid zu- oder abgeführt. Als Druckfluid kämen z. B. Luft oder Hydrauliköl in Frage.

Zum Parken der Einrichtung 09 zum Befestigen des Papieranfanges mit dem angehängten Papierbahnanfang, - z. B. am Rollenträger oder vor dem Einlauf in den Falztrichter -, wird manuell oder vollautomatisch der Ankuppelbolzen 08 in das Ankuppelloch 32 und der Arm 17 in den Einführschlitz 43 des Böckchens 31 geschoben und über die Sicherungseinrichtung 16 im Ankuppelloch 32 festgehalten.

Der/die an den Zugmitteln 01, 53; angebrachten Kuppelkörper 03, 05, 55 werden mittels Zugmittel so positioniert, dass die Ankuppellöcher 07, 32 und die dazugehörigen Einführungsschlitze 11, 30 von Kuppelkörper 07 und Böckchen 31 exakt gegenüberliegen (über-, bzw. neben-, bzw. untereinander gefahren).

Der Eintreibkopf 37 steht in seiner zurückgefahrenen Stellung (Ruhestellung) in der Führungsbohrung 36 (Fig. 5). Durch Zuführen z. B. von Druckluft über den Anschluß 42 in den Zylinder 39 bewegt ein Kolben 44 des Zylinders 39 mit seiner Kolbenstange 38 den Eintreibkopf 37 in das Ankuppelloch 32 des Böckchen 31. Der Eintreibkopf 37 drückt jeweils den Ankuppelbolzen 08 zusammen mit seinem Arm 09, 17 gegen den Widerstand der Sicherungseinrichtung 16 aus ihren Ruhelagen im Ankuppelloch 32 bzw. Einführschlitz 30 im Ankuppelloch 32. Schließlich gelangen sie in das Ankuppelloch 07 bzw. in den Einführschlitz 11 des Kuppelkörpers 03 des stillstehenden Zugmittels von dem sie weiterbefördert werden sollen.

Die abgeschlossene und korrekte Übergabe des Ankuppelbolzens 08 mit der an der Einrichtung 09, 17 zum Befestigen des Papieranfanges aus einer Parkstation 22 an ein Zugmittel 01 wird mittels nicht dargestellter Sensoren und einer entsprechenden elektronischen Schaltung überwacht. Stellt die elektr. Schaltung fest, daß der Ankuppelbolzen 08 ordnungsgemäß übergeben worden ist, so wird von der elektr. Schaltung ein Freigabesignal erzeugt. Dieses Freigabesignal wird an eine elektron. Steuerung für den Antrieb der Motoren zum Antrieb des/der Antriebsmotoren entlang der Führung 18, 52 für das Zugmittel 01, 53.

Als Antrieb für die Einzugsmittel der Park- und Übergabestationen sind für sämtliche Ausführungsbeispiele eine Mehrzahl gestellfester, miteinander synchron laufender, drehzahl- und lagegeregelte Motoren allgemein, Elektromotoren aber auch Linearmotoren vorgesehen werden. In den Ausführungsbeispielen werden drehzahl- und lagegeregelte Motoren angewendet. Die Motoren weisen Zahnritzel auf die in die Zugmittel 01, 53, z. B. Kettenglieder von Ketten bzw. in die Zähne der Zahnriemen eingreifen. Die Antriebe sind natürlich auch zur Papierbahngeschwindigkeit synchronisiert, mit der die an den Einrichtungen 09, 17 befestigten Papierbahnen durch die Maschine bewegt (gezogen/geschoben) werden sollen.

Es ist nicht nur möglich Einrichtungen 09, 20 zum Befestigen des Papieranfanges an den in der Maschine verteilt angeordneten Parkstationen 22 zu parken und an ein ausgewähltes Zugmittel 01; 53 zu übergeben. Es soll aber auch möglich sein, ein oder mehrere Einrichtungen 09, 20 zum Befestigen des Papieranfanges von einem ersten Zugmittel wahlweise an ein zweites oder drittes oder viertes usw. und zurück zu übergeben. Zu diesem Zwecke sind entlang des Einzugsweges ein oder mehrere Übergabestationen 46 gestellfest angeordnet. Den Wirkungsbereich der Eintreibstempel der Aktoren der Übergabestationen 46 durchqueren mehrere Papiereinziehpfade der Papierbahnen bzw. Teilpapierbahnen.

Wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, ist an einer Innenseite 19 eines Seitengestelles 21 eine Übergabestation 46 für eine Mehrzahl von Einrichtungen 09, 20 zum Befestigen des Papierbahnanfanges angebracht.

Sie besteht z. B.; - wie bei der Parkstation 22 -; aus einem U-förmigen Halter 23 mit einer Grundplatte 24 mit der ein oberer Montageschenkel 26 und ein unterer Montageschenkel 27 verbunden sind.

Zwischen oberem Montageschenkel 26 und unterem Montageschenkel 27 sind an der Innenseite der Grundplatte 24 eine oder mehrere z. B. als Profilleisten ausgebildete Führungen 18, 52, - z. B. übereinander -, befestigt. In ihnen sind die Zugmittel 01, 53 im Ausführungsbeispiel als Rollenketten ausgeführt, hin- und herbewegbar angeordnet.

Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, können ein oder mehrere Kuppelkörpern 03; 55 mittels ihrer, - im Ausführungsbeispiel die Rollenketten 01 und 53 -, in die Übergabestationen 46 eingefahren und angehalten werden. Die Zugmittel 01, 53 werden dabei so angehalten, daß sich jeweils die Ankuppellöcher 07; 55 und die Einführschlitze 11; 54 der Kuppelkörper 03; 55 exakt gegenüber liegen, bzw. übereinander liegen, d. h. sie fluchten.

Zwischen den über-, neben- oder untereinander liegenden Ankuppellöchern 07,32 und einer Führungsbohrung 36 einer gestellfesten Führungsbuchse 33 ist dann freier Durchgang und Bewegungsmöglichkeit für den Ankuppelbolzen 08 bzw. für die sich gegenüberliegenden Eintreibköpfe 37, 61 gewährleistet.

Bei den Übergabestationen 46 sind jeweils zwei schaltbare Aktoren 39, 63 zum Antrieb je eines Eintreibkopfes 37, 61 vorgesehen. Sie haben, wie der Aktor bei der Parkstation 22, die Aufgabe, die Eintreibköpfe durch die vorgesehenen Bewegungsbahn bzw. Bewegungsbahnen der Ankuppellöcher, insbesondere der Bewegungsbahn/en des/der Zentren Ankuppellöcher hin- und herzubewegen. Die Bewegungsbahn der Eintreibköpfe allgemein sollte möglichst in Längsachsenrichtung der Ankuppellöcher erfolgen, z. B. in senkrechter oder lotrechter Richtung zu der/den Bewegungsrichtung/en der Ankuppellöcher bei ihrem Aufenthalt in den Park bzw.. Übergabestationen 22, 46. Die genannten Aktoren haben also die Aufgabe die Eintreibköpfe in/durch ein Ankuppelloch eines vorgewählten Kuppelkörpers zu bewegen um einen oder mehrere Ankuppelbolzen von einem Kuppelkörper zu einem anderen zu bewegen. Es können ebenfalls, wie bei der bei der Parkstation beschrieben, die verschiedenartigsten Arten von Aktoren zur Anwendung kommen; z. B. Zylinder oder z. B. Proportional-Wegeventile oder z. B. sog. "Zwischenpositions-Linearmodule" verwendet werden.

So ist in einer Bohrung im vorderen Ende des oberen Montageschenkels 26 ist eine Führungsbuchse 57 mit Flansch 58 vorgesehen. Eine Führungsbohrung 60 der Führungsbuchse 57 dient als Führung für einen Eintreibkopf 61. Der Eintreibkopf 61 ist z. B. am Ende einer einseitigen Kolbenstange 62 eines doppeltwirkenden Zylinders 63 (erster Aktor) befestigt. Als Druckfluid kommen z. B. Luft oder Hydrauliköl in Frage. Der doppeltwirkende Zylinder 63 ist unten am Flansch 58 befestigt. Über einen Anschluß 65 an der Stangenseite und einen Anschluß 66 an der Kolbenseite des Zylinders 63 wird dem Zylinder 63 über Leitungen (Rohre oder Schläuche) unter Zwischenschaltung eines schaltbaren Wegeventils von einer Druckfluid-Quelle ein Druckfluid zu- oder abgeführt.

Der Eintreibkopf 61 steht in seiner zurückgefahrenen Stellung (Ruhestellung) in der Führungsbohrung 60 (Fig. 7 und 8). Durch Zuführen z. B. von Druckluft über den Anschluß 66 in den Zylinder 63 bewegt der Kolben 68 des Zylinders 63 mit seiner Kolbenstange 62 den Eintreibkopf 61 in das Ankuppelloch 56 des Kuppelkörpers 55. Der Eintreibkopf 37 drückt den Ankuppelbolzen 08 zusammen mit seinem Arm 09, 17 gegen jeweils den Widerstand einer Sicherungseinrichtung 16 in ein Ankuppelloch eines vorgewählten Kuppelkörpers an einem exakt angehaltenem Zugmittels in einem vorgewählten Papier- oder Teilpapierbahneinziehpfades.

An dem unteren Montageschenkel 27 ist ein zweiter Aktor 39 vorgesehen, der Sicherungseinrichtung 16 aus dem Ankuppelloch 56 bzw. dem Einführschlitz 54 in das Ankuppelloch 07 bzw. in den Einführschlitz 11 eines benachbarten Kuppelkörpers 03 des nächst- oder übernächst- usw. benachbarten stillstehenden Zugmittels 01, je nachdem welcher Pfad und damit welcher Kuppelkörper zur Übernahme der zu übergebenden Einrichtung 09, 20 vorgewählt wurde.

Hierzu ist in der Bohrung im vorderen Ende des unteren Montageschenkels 27 die Führungsbuchse 33 mit Flansch vorgesehen. Die Führungsbohrung 36 der Führungsbuchse 33 dient als Führung für den Eintreibkopf 37. Der Eintreibkopf 37 ist. am Ende der einseitigen Kolbenstange 38 doppeltwirkenden Zylinders 39 (zweiter Aktor) z. B. eines Zwischenpositions-Linearmoduls 45, befestigt. Als Druckfluid kämen z. B. Luft oder Hydrauliköl in Frage. Der doppeltwirkende Zylinder 39 ist unten am Flansch befestigt. Über den Anschluß 41 an der Stangenseite und den Anschluß 42 an der Kolbenseite des Zylinders 39 wird dem Zylinder 39 über Leitungen (Rohre oder Schläuche) unter Zwischenschaltung eines schaltbaren Wegeventils von einer Druckfluid-Quelle ein Druckfluid zu- oder abgeführt.

Mittels des Zugmittels 01 sind eine Mehrzahl von Kuppelkörpern 03 so positioniert worden, dass ihre Ankuppellöcher und ihre Einführungsschlitze exakt gegenüberliegen (über-, bzw. neben-, bzw. untereinander gefahren).

Der Eintreibkopf 37 steht in seiner zurückgefahrenen Stellung in der Führungsbohrung 36 (Fig. 7 und 8).

Im z. B. pneumatisch angetriebenen Zwischenpositions-Linearmodul 45 ist eine der z. B. drei Zwischenpositionen entsprechend der Lage der zu bedienenden Kuppelkörper angewählt worden.

Durch Zuführen z. B. von Druckluft über den Anschluß 42 in den Zylinder 39 bewegt sich der Kolben 44 des Zylinders 39 des Zwischenpositions-Linearmoduls mit seiner Kolbenstange 38 den Eintreibkopf 37 in ein vorgewähltes Ankuppelloch. Der Eintreibkopf 37 drückt dann den Ankuppelbolzen samt Arm gegen den Widerstand der Sicherungseinrichtung 16 aus dem Ankuppelloch bzw. Einführschlitz in das Ankuppelloch bzw. in den Einführschlitz des angewählten Kuppelkörpers des stillstehenden Zugmittels. Die abgeschlossene und korrekte Übergabe des Ankuppelbolzens mit der an der Eirichtung zum Befestigen des Papieranfanges aus einem Kuppelkörper zu einem vorgewählten Kuppelkörper wird z. B. mittels der Sensoren des Zwischenpositions-Linearmoduls, 22 nicht dargestellter elektronischen Schaltung überwacht. Der Eintreibkopf 37 bewegt sich wieder zurück in seine "Ruhestellung" und ein elektrischer Sensor gibt ein entsprechendes Signal sobald der Eintreibkopf 37 seine Ruhestellung erreicht hat. Nun stellt die elektr. Schaltung fest, daß der Ankuppelbolzen ordnungsgemäß übergeben worden ist und der Eintreibkopf in seiner Ruhestellung ist und für den Antrieb der Motoren zum Antrieb des/der Antriebsmotoren entlang der Führung 18' für benutzt um das/die in die Übergabestation 46 eingefahrende Zugmittel aus der Übergabestation 46 zu einem vorgewählten Ziel zu bewegen. Bezugszeichenliste 01 Zugmittel

02 Kettenglied

03 Kuppelkörper, erster

04 Befestigungszapfen, vorderer

05 Kuppelkörper, zweiter

06 Befestigungszapfen, hinterer

07 Ankuppelloch (03), erstes

08 Ankuppelbolzen, erster

09 Einrichtung zum Befestigen des Papieranfanges, erste

10 -

11 Einführschlitz (03)

12 Längsachse (07)

13 Langsachse (08)

14 Transportrichtung (01)

15 Ankuppelbolzen, zweiter

16 Sicherungseinrichtung

17 Arm (08)

18 Führung (01)

19 Innenseite

20 Einrichtung zum Befestigen des Papieranfanges, zweite

21 Seitengestell

22 Parkstation

23 Halter, U-förmig

24 Grundplatte

25 -

26 Montageschenkel, oberer

27 Montageschenkel, unterer

28 Sicherungseinstich (08)

29 -

30 Einführschlitz (32)

31 Böckchen

32 Ankuppelloch

33 Führungsbuchse

34 -

35 -

36 Führungsbohrung

37 Eintreibkopf

38 Kolbenstange

39 Zylinder

40 -

41 Anschluß, Stangenseite

42 Anschluß, Kolbenseite

43 Einführschlitz (31)

44 Kolben (39)

45 Zwischenpositions-Linearmodul

46 Übergabestation

47 Schlitzende, oberes (11)

48 Schlitzende, unteres (11)

49 Schlitzende, oberes (30)

50 Zwischenpositions-Linearmodul

51 Schlitzende, unteres (30)

52 Führung

53 Zugmittel

54 Einführschlitz

55 Kuppelkörper

57 Führungsbuchse

58 Flansch

59 -

60 Führungsbohrung

61 Eintreibkopf

62 Kolbenstange

63 Zylinder

64 -

65 Anschluß, Stangenseite

66 Anschluß, Kolbenseite

67 -

68 Kolben (63)

69 Bahn, Papierbahn, "breite"

70 -

71 Teilbahn, Teilpapierbahn, erste

72 Teilbahn, Teilpapierbahn, zweite

73 Teilbahn, Teilpapierbahn, dritte

74 Teilbahn, Teilpapierbahn, vierte

75 -

76 Längsschneidmesser, erstes

77 Längsschneidmesser, zweites

78 Längsschneidmesser, drittes

79 -

80 -

81 Einziehspitze, erste

82 Einziehspitze, zweite

83 Einziehspitze, dritte

84 Einziehspitze, vierte

85 -

86 -

87 Längsschnitt, erster

88 Längsschnitt, zweiter

89 Längsschnitt, dritter

90 -

91 Verlängerungsband, erstes

92 Verlängerungsband, zweites

93 Verlängerungsband, drittes

94 Verlängerungsband, viertes

95 -

96 Randverstärker

s Einführschlitzbreite (11)

b Breite der Innenfläche

c Abstand der Zentren zweier benachbarter Kuppellöcher


Anspruch[de]
  1. 1. Zugmittel mit einem Kuppelkörper mit einem Ankuppelloch zur Aufnahme eines Ankuppelbolzens einer Einrichtung zum Befestigen eines Bahn- oder Teilbahnanfanges, wobei die Längsachse des Ankuppelbolzens (08) senkrecht oder lotrecht auf- oder leicht in senkrechter oder lotrechter Richtung geneigt zu einer waagrechten Ebene entlang der Längsrichtung des waagrecht ausgelegten Zugmittels (01; 53) steht, dadurch gekennzeichnet, daß am Kuppelkörper (03) eine, die Verschiebbarkeit eines Ankuppelbolzens (08) im Ankuppelloch (07) zumindest zeitweise verhindernde oder erschwerende Sicherungseinrichtung (16) vorgesehen ist, wobei das Ankuppelloch (07) so dimensioniert und ausgestattet ist, so daß ein Durchschieben des Ankuppelbolzens (08) möglich ist.
  2. 2. Zugmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelkörper (03) einen in das Ankuppelloch (07) mündenden Einführschlitz (11) aufweist.
  3. 3. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des Einführschlitzes (11) senkrecht oder lotrecht auf- oder leicht in senkrechter oder lotrechter Richtung geneigt zu einer waagrechten Ebene entlang der Längsrichtung des waagrecht ausgelegten Zugmittels (01; 53) steht.
  4. 4. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankuppelloch (07) und der Ankuppelbolzen (08) eine Geradführung bilden.
  5. 5. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung (16) eine Feder ist, daß sich die Feder am Kuppelkörper (05) abstützt.
  6. 6. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung (16) zusammendrückbar ist.
  7. 7. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung (16) den Querschnitt des Ankuppelloches (07) oder des Einführschlitzes (11) ganz oder teilweise vermindert.
  8. 8. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ankuppelbolzen (10) eine dessen Querschnitt vergrößernde, federelastische Sicherungseinrichtung (16) vorgesehen ist.
  9. 9. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtungen (16) sich an der Innenwand des Ankuppelloches (07) abstützende Druckfedern sind.
  10. 10. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfedern aus einem hochelastischen oder elastomeren Material bestehen.
  11. 11. Zugmittel nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung (16) eine sog. Druckfeder-Springkugel (Schnapper) ist.
  12. 12. Verfahren zum Einziehen von mehreren aus einer Bahn bildbaren Teilbahnen in eine Rollen-Rotationsdruckmaschine, gekennzeichnet, durch folgende Verfahrensschritte:
    1. - 1. am Anfang und über die Breite der Bahn wird Anfang, Anzahl und Breite einer Mehrzahl von Teilbahnen (71, 72, 73, 74) festgelegt,
    2. - anschließend wird
    3. - 2. jeder Anfang (81, 82, 83, 84) jeder der vorgesehenen Teilbahnen (71, 72, 73, 74) direkt oder unter Zwischenschaltung einer Einrichtung (09) zum Befestigen eines Teilbahn-Anfanges lösbar an jeweils einem ihm zugeordneten Kuppelkörper (96, 97, 98, 99) an einem ersten Zugmittel (01) befestigt,
    4. - anschließend wird,
    5. - 3. das erste Zugmittel (01) entlang eines vorgesehenen Bahn-Einzugsweges bewegt,
    6. - anschließend wird/werden,
    7. - 4. an vorbestimmtem Ort oder Orten entlang des Bahn-Einzugsweges oder Teilbahn-Einzugsweges von den Kuppelkörpern (96, 97, 98, 99) des ersten Zugmittels (01) eine oder mehrere Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Bahn- oder Teilbahnanfanges an entsprechende Kuppelkörper weiterer untereinander oder nebeneinander angeordneter Zugmittel übergeben,
    8. - und daß schließlich
    9. - 5. die weiteren Zugmittel, die an ihnen lösbar befestigten Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Teilbahnanfanges mit den an ihnen jeweils befestigten Anfängen der Teilbahnen (81, 82, 83, 84) entlang vorgewählter Teilbahn-Einziehpfade zum jeweils vorherbestimmbaren Ziel bringen wo sie von dem Zugmittel abgenommen werden.
  13. 13. Vorrichtung zum Übergeben von Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Bahn-Anfanges oder mehrerer Teilbahnen-Anfängen, dadurch gekennzeichnet, daß eine gestellfeste Halterung (24, 26, 27) vorgesehen ist, daß an der Halterung (24, 26, 27) eine Mehrzahl von Führungen (18, 52) für Zugmittel (53, 01) mit Kuppeleinrichtungen (03, 05, 96, 97, 98, 99) mit je einem Ankuppelloch (07, 56) zur Aufnahme je eines Ankuppelbolzens (08) der Einrichtung (09) zum Befestigen eines Bahn-Anfanges oder Teilbahnen-Anfanges (71, 72, 73, 74) direkt übereinander oder treppenartig seitlich versetzt übereinander angeordnet sind, daß oberhalb der obersten Führung (52) und/oder der untersten Führung (18) je ein schaltbarer Aktor (63, 50; 39, 45) vorgesehen sind, daß die Aktoren (63, 50; 39, 45) zum Antrieb je eines Eintreibkopfes (37; 61) vorgesehen ist, daß die Eintreibköpfe (37; 61) durch die vorgesehenen Bewegungsbahn/en der Ankuppellöcher (07, 32) der Kuppelkörper (03, 56) der Zugmittel (01, 53), vorzugsweise der Zentren der Bewegungsbahnen der Ankuppellöcher (07, 32) hin- und herbewegbar angeordnet ist/sind.
  14. 14. Vorrichtung zum Übergeben von Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Bahn-Anfanges oder Teilbahnen-Anfängen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des/der Antriebsköpf/e (37, 61) in senkrechter und/oder lotrechter Richtung zu den vorgesehenen Bewegungsbahnen erfolgt.
  15. 15. Vorrichtung zum Übergeben von Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Bahn-Anfanges oder Teilbahnen-Anfängen nach den Ansprüchen 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktoren (63, 50; 39, 45) von einem Druckfluid angetriebene Zylinder sind.
  16. 16. Vorrichtung zum Übergeben von Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Bahn-Anfanges oder Teilbahnen-Anfängen nach den Ansprüchen 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktoren (63, 50, 39, 45) Proportional-Wegeventile sind.
  17. 17. Vorrichtung zum Übergeben von Einrichtungen (09) zum Befestigen eines Bahn-Anfanges oder Teilbahnen-Anfängen nach den Ansprüchen 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktoren (63, 50, 39, 45) druckfluidangetriebene Zwischenpositions-Linearmodule sind.






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