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Dokumentenidentifikation DE69900662T2 14.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0965261
Titel Werkzeugsystem
Anmelder Black & Decker Inc., Newark, Del., US
Erfinder Thomas, Roger, Stockton on Tees, GB
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69900662
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.06.1999
EP-Aktenzeichen 993047158
EP-Offenlegungsdatum 22.12.1999
EP date of grant 16.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.08.2002
IPC-Hauptklasse A01D 69/02

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Gartengeräte und insbesondere elektrisch betriebene Gartengeräte.

In den meisten privaten Gärten gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Dingen, wie zum Beispiel Bäume, Rasenflächen, Blumenbeete, Büsche, Steingärten, Wege und Terrassen. Dafür benötigt ein Gärtner eine Reihe von Gartengeräten, um ihn bei der Pflege des Gartens zu unterstützen. Die Mehrzahl dieser Geräte ist kraftgetrieben, normalerweise durch einen Elektromotor. Solche Geräte umfassen Heckenscheren, Blassauger, Fadenschneider, Kettensägen, Rasenmäher, Sägen mit hin- und herbewegbarem Sägeblatt und Kantenscheren.

Elektrisch betriebene Gartengeräte werden entweder durch eine elektrische Netzstromversorgung oder durch eine Batterie gespeist.

Gartengeräte, die durch eine elektrische Netzstromversorgung gespeist werden, müssen über ein Kabel mit der Netzstromversorgung verbunden werden. Dadurch sind die Stellen, wo die Gartengeräte benutzt werden können, auf Gebiete innerhalb der Reichweite von einem Netzstromversorgungsausgang begrenzt, die durch den Ort des Netzstromversorgungsausgangs und durch die Länge des Kabels bestimmt ist. Verlängerungskabel können angefügt werden. Jedoch entstehen dadurch zusätzliche Kosten.

Gartengeräte, die durch eine Batterie gespeist werden, sind bezüglich der Stellen, wo sie benutzt werden können, nicht so beschränkt wie Werkzeuge, die mit Netzstrom gespeist werden. Jedoch benötigt jedes Werkzeug eine separate Batterie und ein separates Ladesystem, was für jedes Werkzeug zu Kosten für die Batterie und das Ladegerät führt. Außerdem ist die Batterie direkt an dem Werkzeug angebracht. Dies führt zu einer zusätzlichen Last für den Benutzer, da er, zusätzlich zu dem Gewicht des Elektrowerkzeugs selbst, auch noch die Batterie tragen muß. Große Batterien, die in solchen Elektrowerkzeugen verwendet werden, können schwer sein, was es erforderlich macht, daß der Benutzer beträchtliche Anstrengungen unternehmen muß, um sowohl das Elektrowerkzeug als auch die Batterie zu tragen.

Die Betriebszeit von einem kraftgetriebenen Werkzeug zwischen den Wiederaufladungen der Batterie hängt von der Größe der Batterie ab. Jedoch muß die Größe der Batterie derart beschränkt sein, daß der Benutzer das Elektrowerkzeug tragen und handhaben kann. Daher ist die Betriebszeit zwischen den Wiederaufladungen begrenzt.

Die DE 22 10 557 offenbart einen Rasenmäher, der durch eine Batterie gespeist wird, an welche elektrisch betriebene Gartengeräte angeschlossen werden können. Die DE 22 10 557 bildet den nächstliegenden Stand der Technik und enthält die Merkmale, die im Oberbegriff von Anspruch 1 aufgeführt sind.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obigen Probleme zu lösen.

Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Garten-Elektrowerkzeugsystem mit einem Rasenmäher sowie einem oder mehr Gartengeräten vorgesehen, wobei der Mäher durch eine Batterie gespeist wird, die an dem Mäher montiert ist, und die Gartengeräte elektrisch getrieben und dazu ausgestaltet sind, um mit dem Mäher über einen Verbindungsmechanismus verbunden zu werden, der ausreichend stabil ist, um zu ermöglichen, daß der Mäher durch das daran angeschlossene Gartengerät herumgezogen werden kann, wobei die Batterie die elektrische Leistung für die Gartengeräte zur Verfügung stellt, wenn sie an dem Mäher angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäher an Schwenkrollen montiert ist.

Durch das Speisen der Gartengeräte durch die Batterie des Mähers besteht nicht die Notwendigkeit, daß das Gartengerät in der Nähe von einem elektrischen Netzstromausgang verwendet werden muß. Der Mäher kann einfach zu der erforderlichen Stelle gerollt werden, so daß das Gartengerät an jeder gewünschten Stelle benutzt werden kann.

Da die Batterie am Rasenmäher montiert ist, der wiederum durch Rollen auf dem Boden gehalten ist, muß der Benutzer die Batterie nicht tragen oder handhaben, wenn er das Gartengerät benutzt. Außerdem, da das Gewicht der Batterie von dem Mäher getragen wird, kann sie beträchtlich größer sein, als wenn sie von dem Benutzer zu tragen wäre. Daher kann eine sehr viel größere Batterie verwendet werden, wodurch die Betriebszeit des Gartengerätes zwischen den Wiederaufladungen beträchtlich verlängert wird.

Außerdem kann der Mäher verwendet werden, um das Gewicht von einem Teil von einem angeschlossenen Gartengerät abstützend zu halten, wodurch die Last vermindert wird, die ein Benutzer tragen muß, wenn er das Gartengerät benutzt.

Der Rasenmäher kann ausgestaltet sein, auf der Oberfläche des Bodens sehr manövrierbar zu sein, indem er an Schwenkrollen montiert ist, die es ermöglichen, ihn in jede Richtung zu verfahren, sowohl geradeaus als auch im Kreis. Da die Gartengeräte an einem solchen Mäher angeschlossen sind, kann das Werkzeugsystem leicht in jede Richtung herumbewegt werden, entweder mit einem damit verbundenen Gartengerät oder durch das Gartengerät selbst.

Mit einem ausreichend stabilen Verbindungsmechanismus ist es möglich, den Mäher durch das Gartengerät herumzumanövrieren, ohne daß das Gartengerät abgetrennt wird.

Vorzugsweise sind die Gartengeräte über einen Verbindungsmechanismus lösbar an den Mäher anbringbar, wobei der Verbindungsmechanismus für eine elektrische Verbindung zwischen der Batterie und dem angebrachten Gartengerät sorgt.

Dadurch ist es möglich, die Gartengeräte von dem Mäher zu trennen, wenn sie nicht benötigt werden.

Bestimmte Gartengeräte können direkt an den Mäher angeschlossen werden, zum Beispiel ein Häcksler. Es ist jedoch für andere Gartengeräte, wie zum Beispiel Handgeräte, vorteilhaft, daß das Gartengerät über ein Elektrokabel an den Mäher angeschlossen ist. Dadurch ist es möglich, das Gartengerät von dem Mäher entfernt zu benutzen. Dies ist ein besonders praktisches Merkmal, da das Gartengerät an Stellen benutzt werden kann, die für den Mäher nicht leicht zugänglich sind, wie zum Beispiel auf einem Baum. Außerdem kann der Mäher mit Hilfe des Gartengerätes über das Kabel leicht herumgezogen werden.

Das elektrische Kabel kann eine flexible Länge haben. Solche Kabel können Ein Kabel beinhalten, das nach Art einer spiralförmigen Feder gewickelt ist und gedehnt werden kann, wenn auf das Kabel eine Kraft aufgebracht wird. Die Verwendung eines solchen Kabels ermöglicht es, daß ein beträchtliche Kabellänge zwischen dem Mäher und dem Gartengerät geordnet bleibt, und daher besteht ein geringeres Sicherheitsrisiko.

Der Mäher kann einen Handgriff aufweisen, der lösbar an dem Mäher anbringbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann der Mäher einen Handgriff aufweisen, der dazu ausgestaltet ist, nach unten auf den Körper des Mähers zusammengeklappt zu werden. Wenn der Mäher durch das Gartengerät herumgezogen wird, kann sich der Handgriff des Mähers in Büschen oder Verzierungen verfangen. Wenn er folglich nicht verwendet wird, um den Mäher zu handhaben, ist es gewünscht, ihn entweder abzunehmen oder zusammenzuklappen. Viele Typen von Mähern haben einen Grasbehälter zum Auffangen von geschnittenem Gras. Wenn daher der Mäher selbst nicht verwendet wird, während das Gartengerät verwendet wird, ist es ebenfalls bevorzugt, daß der Grasbehälter lösbar anbringbar ist, so daß er abgenommen werden kann, um die Größe des Mähers zu minimieren.

Beispiele solcher Gartengeräte sind eine Heckenschere, ein Häcksler, ein Fadenschneider, eine Kettensäge, ein Strauchschere, ein Unkrautentferner, eine Astsäge und andere elektrisch betriebene Hand-Gartengeräte.

Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Rasenmäher vorgesehen, der durch eine Batterie gespeist wird, die an dem Mäher montiert ist, und einen Verbindungsmechanismus in elektrischer Verbindung mit der Batterie aufweist, der ausreichend stabil ist; um zu ermöglichen, daß der Mäher durch den Verbindungsmechanismus herumgezogen werden kann, und dazu ausgestaltet ist, mit einem oder mehr Gartengeräten verbunden zu werden, um zu ermöglichen, daß die Batterie die Gartengeräte speist, wenn sie mit der Verbindung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäher an Schwenkrollen montiert ist.

Der Mäher kann einen Handgriff und/oder einen Grasbehälter aufweisen, der lösbar an dem Mäher anbringbar ist.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine Seitenansicht von dem Rasenmäher gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;

Fig. 2 den elektrischen Schaltkreis des Rasenmähers zeigt;

Fig. 3 das Heckenscheren-Gartengerät zeigt;

Fig. 4 das Fadenschneider-Gartengerät zeigt; und

Fig. 5 eine Seitenansicht von dem Rasenmäher gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.

Das Garten-Elektrowerkzeugsystem umfaßt einen Rasenmäher und eine Vielzahl elektrisch betriebener Gartengeräte, die mit dem Rasenmäher verbunden werden können.

Das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben. Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 hat der Rasenmäher eine Schneidplattform 2, auf der ein Motor 4 und eine Batterie 6 montiert ist. Eine Haube 8 umgibt den Motor 4 und die Batterie 6. Die Schneidplattform 2 ist an vier Schwenkrollen 10 montiert, die an den vier Ecken der Schneidplattform 2 angeordnet sind. Der Motor 4 treibt ein Schneidmesser (nicht gezeigt), das unter der Schneidplattform 2 an der Ausgangsantriebswelle des Motors 4 montiert ist, drehend um eine im wesentlichen vertikale Achse an. Ein Grasbehälter 11 ist an der Rückseite der Plattform 2 montiert. Ein abnehmbarer Handgriff 12 ist an der Rückseite der Plattform 2 angebracht. An dem Handgriff 12 befindet sich ein Hebel 14, der aus einem Hebelkasten vorsteht, der an dem Handgriff 12 angebracht ist und einen elektrischen Schalter 17 umgibt. Zwei Elektrokabel 18 verlaufen von dem Hebelkasten 16 zu einem Stecker 20. Eine entsprechende Steckdose 22 ist an der Rückseite der Schneidplattform 2 montiert. Ein Kabel 24 verläuft unter der Haube 8 von der Steckdose zu einem Anschluß der Batterie 6. Fig. 2 zeigt die interne Verdrahtung des Mähers. Ein zweites Kabel 26 verläuft von der Steckdose 22 zu einem Anschluß von dem Motor 4. Ein drittes Elektrokabel 28 verläuft zwischen der Batterie 6 und dem Motor 4. Ein elektrischer Schaltkreis ist zwischen dem Motor 4 und der Batterie 6 über den elektrischen Schalter 17 gebildet, wenn der Stecker 20 an die Steckdose 22 angeschlossen ist. Der elektrische Schaltkreis wird durch Betätigung des elektrischen Schalters 17 geschlossen, indem der Hebel 14 betätigt wird, wodurch der Elektromotor 4 aktiviert wird.

Eine zweite Steckdose 30 ist an der Vorderseite von der Schneidplattform 2 montiert. Zwei Elektrokabel 32, 34 verlaufen von den Anschlüssen der. Batterie 6 zu der zweiten elektrischen Steckdose 30. Die Steckdose weist eine Bajonettverbindung auf.

Der Handgriff 12 ist abnehmbar mit der Rückseite der Plattform durch einen Einrast-Mechanismus 36 verbunden. Wenn der Einrast-Mechanismus 36 gelöst ist, wird der Handgriff 12 von dem Körper des Mähers abgenommen. Die Elektrokabel 18, die von dem Hebelkasten 16 an dem Handgriff 12 zu dem Körper des Mähers verlaufen, werden durch Herausziehen des ersten Steckers 20 aus der Steckdose 22 getrennt, der an der Rückseite der Schneidplattform 2 montiert ist.

Durch das Trennen des ersten Steckers 20 von der Steckdose 22 wird in keinem Fall die elektrische Verbindung zwischen der Batterie 6 und der zweiten Steckdose 30 an der Seite von der Schneidplattform beeinflußt.

Fig. 3 zeigt ein Heckenscheren-Gartengerät 38, das an dem Rasenmäher angeschlossen werden kann. Die Heckenschere 38 hat einen hinteren Handgriff 40, der an der Rückseite des Körpers 42 der Heckenschere 38 angebracht ist. Ein Elektromotor (nicht gezeigt) befindet sich in dem Körper 42. Der Motor bewegt das Heckenscheren-Messer 44, das an der Vorderseite der Heckenschere 38 auf bekannte Weise angebracht ist, hin und her. Ein spiralförmiges, dehnbares Elektrokabel 46 verläuft von der Rückseite des hinteren Handgriffs 40 zu einem elektrischen Stecker 48, der eine Bajonettverbindung aufweist, die dazu ausgestaltet ist, um mit der zweiten Steckdose 30 an dem Rasenmäher zusammenzupassen. Das Elektrokabel 46 führt durch den hinteren Handgriff 40 über einen Betätigungsschalter 50, der an dem hinteren Handgriff 40 montiert ist, zu dem Elektromotor. Ein vorderer Henkelgriff 52 ist an der Vorderseite von dem Körper 42 der Heckenschere 46 montiert.

Fig. 4 zeigt einen Fadenschneider 52, der eine längliche Stange 54 aufweist, an der ein Motorgehäuse 56, das an einem Ende ausgebildet ist, und ein hinterer Handgriff 58 vorgesehen ist, der am anderen Ende ausgebildet ist. In dem Motorgehäuse 56 ist ein Elektromotor (nicht gezeigt) montiert, der auf bekannte Weise einen Schneidkopf 60 drehend antreibt. Ein Schneidfaden 62 erstreckt sich aus dem Schneidkopf 60. Ein Elektrokabel 66 verläuft von dem hinteren Handgriff 58 zu einem elektrischen Stecker 68, der eine Bajonettverbindung aufweist, die dazu ausgestaltet ist, um mit der zweiten Steckdose 30 an dem Rasenmäher zusammenzupassen. Das Kabel 66 führt durch den hinteren Handgriff 58 über einen Betätigungsschalter 70, der an dem hinteren Handgriff 58 montiert ist, durch die längliche Stange 54 zu dem Motor.

Bei Benutzung würde ein Gärtner den Rasenmähern, indem der Rasenmäher auf bekannte Weise verwendet wird. Der Gärtner kann dann die Hecken schneiden wollen. Der Gärtner würde den Stecker 48 von dem Heckenscheren-Gartengerät 38 an die zweite Steckdose 30 anschliessen, die an der Seite der Schneidplattform 2 des Mähers angeordnet ist. Wenn das Heckenscheren-Gartengerät 38 an die Steckdose 30 angeschlossen ist, ist zwischen dem Elektromotor der Heckenschere 38 und der Batterie 6 des Mähers über den Betätigungsschalter 50 der Heckenschere 38 ein elektrischer Schaltkreis gebildet. Durch das Betätigen des Betätigungsschalters 50 wird der Motor aktiviert und somit die Heckenschere gestartet.

Der Gärtner würde mit dem Schneiden der Hecken beginnen. Wenn sich der Gärtner mit dem Heckenscheren-Gartengerät 38 durch den Garten bewegt, würde der Mäher durch das Elektrokabel 46 hinter den Gärtner hergezogen werden. Die Verbindung aus Stecker 48 und Steckdose 30 ist ausreichend stabil, um den Zugkräften zu widerstehen, die auf das Kabel 46 wirken. Da der Mäher an Schwenkrollen 10 montiert ist, ist er in der Lage, dem Gärtner mit dem Heckenscheren-Gerät 38 in jeder Richtung zu folgen, und kann einfach seine Richtung ändern, wenn dies erforderlich ist.

Der Handgriff 12 des Mähers kann sich in Hecken verfangen, wenn er von dem Gärtner herumgezogen wird. Daher kann der Handgriff 12 abgenommen werden, indem der Handgriff 12 von der Schneidplattform 2 ausgerastet und der erste Stecker 20 von der Steckdose 22 an der Rückseite der Plattform 2 getrennt wird. Auf diese Weise wird lediglich der Körper des Mähers hinter dem Gärtner hergezogen.

Um die Geräte auszutauschen, wird der Stecker 48 von dem Heckenscheren-Gerät 38 aus der zweiten Steckdose 30 herausgezogen, und der Stecker 68 von dem Fadenschneider-Gerät 53 wird mit der zweiten Steckdose 30 verbunden. Das Fadenschneider-Gerät wird dann auf normale Weise verwendet, wobei der Mäher durch das Kabel 66 hinter den Fadenschneider hergezogen wird.

Indem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind das Heckenscheren-Gerät 38 und das Fadenschneider- Gerät 53 permanent über ein Kabel direkt mit der Batterie 6 verbunden, wodurch die Verwendung eines Steckers 48 bzw. 68 und der zweiten Steckdose 30 vermieden wird. Die Geräte 38, 53 werden, wenn sie nicht benutzt werden, in speziell ausgestalteten Aussparungen aufbewahrt, die integriert in der Haube 8 des Mähers geformt ist.

Das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das gleiche wie das erste Ausführungsbeispiel, mit der Ausnahme, daß der Grasbehälter 11 abnehmbar ist und daß der Handgriff 12 dazu ausgestaltet ist, um auf den Körper des Mähers zusammengeklappt zu werden.

Fig. 5 zeigt den Rasenmäher gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, wobei der Grasbehälter 11 abgenommen und der Handgriff zusammengeklappt ist.


Anspruch[de]

1. Garten-Elektrowerkzeugsystem, mit einem Rasenmäher und einer Vielzahl von Gartengeräten (38; 53), wobei der Mäher durch eine Batterie (6) gespeist wird, die an den Mäher montiert ist, und die Gartengeräte (38; 53) elektrisch getrieben und dazu ausgestaltet sind, um mit dem Mäher über einen Verbindungsmechanismus (48, 30; 68, 30) verbunden zu werden, der ausreichend stabil ist, um zu ermöglichen, daß der Mäher durch das daran angeschlossene Gartengerät (38; 53) herumgezogen werden kann, wobei die Batterie (6) die elektrische Leistung für die Gartengeräte (38; 53) zur Verfügung stellt, wenn sie an dem Mäher angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Näher an Schwenkrollen (10) montiert ist.

2. Werkzeugsystem nach Anspruch 1, bei dem die Gartengeräte (38; 53) über den Verbindungsmechanismus (48, 30) lösbar an dem Mäher anbringbar sind, wobei der Verbindungsmechanismus (48, 30) eine elektrische Verbindung zwischen der Batterie (6) und dem angeschlossenen Gartengerät (38; 53) bewirkt.

3. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Gartengerät (38; 53) über ein Elektrokabel (46; 66) an dem Mäher angebracht ist.

4. Werkzeugsystem nach Anspruch 3, bei dem das Elektrokabel (46) eine flexible Länge hat.

5. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mäher einen Handgriff (12) aufweist, der lösbar an dem Mäher anbringbar ist.

6. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mäher einen Handgriff (12) aufweist, der dazu ausgestaltet ist, um nach unten auf den Körper des Mähers zusammengeklappt zu werden.

7. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mäher einen Grasbehälter aufweist, der lösbar an dem Mäher anbringbar ist.

8. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Gartengerät eines von einer Heckenschere, einem Fadenschneider, einer Kettensäge, einer Strauchschere, einem Unkrautentferner oder einer Astsäge sein kann.

9. Rasenmäher zur Verwendung mit einem Garten-Elektrowerkzeugsystem, bei dem der Rasenmäher durch eine Batterie (6) gespeist wird, die an dem Mäher montiert ist, und einen Verbindungsmechanismus (30) in elektrischer Verbindung mit der Batterie (6) aufweist, der dazu ausgestaltet ist, mit einem oder mehr Gartengeräten (38; 53) verbunden zu werden, um zu ermöglichen, daß die Batterie die Gartengeräte (38; 53) speist, wenn sie mit der Verbindung verbunden sind, und der ausreichend stabil ist, um zu ermöglichen, daß der Mäher durch den Verbindungsmechanismus (30) herumgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Mäher an Schwenkrollen (10) montiert ist.

10. Rasenmäher nach Anspruch 9, bei dem der Mäher einen Handgriff (12) aufweist, der lösbar an dem Mäher anbringbar ist.

11. Rasenmäher nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Mäher einen Grasbehälter aufweist, der dazu ausgestaltet ist, um lösbar an dem Mäher angebracht zu werden.

12. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem der Mäher einen Handgriff (12) aufweist, der dazu ausgestaltet ist, um nach unten auf den Körper des Mähers zusammengeklappt zu werden.







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