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Dokumentenidentifikation DE69618299T2 22.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0760201
Titel Landwirtschaftliche Maschine zur Bearbeitung am Boden liegender Erntegüter
Anmelder Maasland N.V., Maasland, NL
Erfinder Van den Engel, Alfonsus Jacobus, 3137 KC Vlaardingen, NL
Vertreter Patentanwalt Dipl.-Ing. Walter Jackisch & Partner, 70192 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69618299
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.08.1996
EP-Aktenzeichen 962023313
EP-Offenlegungsdatum 05.03.1997
EP date of grant 02.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.08.2002
IPC-Hauptklasse A01D 80/02

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Maschine zum Verlagern von auf dem Baden liegendem Erntegut nach dem Oberbegriff des nachfolgenden Hauptanspruches.

Eine solche Konstruktion wird allgemein verwendet und ist z. B. aus der europäischen Patentanmeldung EP 0 616 761 A bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung liegt das Klemmstück an dem Zinkenteil an, der an eine Anlagefläche des Rotars angrenzt. Diese Konstruktion ist sehr zweckmäßig, neigt in der Praxis aber zum Brechen, insbesondere in den Bereichen nahe des Klemmstückes und ganz besonders in dem Bereich, wo das Verspannen des Zinkens zwischen der Anlagefläche und dem Klemmstück beginnt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der obengenannten Art zu schaffen, bei der dieser Nachteil nicht auftritt oder zumindest begrenzt ist.

Gemäß der Erfindung wird dies durch eine Konstruktion gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 erreicht.

Ein erster Vorteil der Konstruktion besteht darin, daß auch die Schenkel des U-förmigen Zinkenteiles gebogen werden können und dadurch dazu beitragen können, auf den Zinken wirkende Stöße aufzunehmen. Dadurch wird der Zinkenteil vergrößert, der zum Aufnehmen von Stößen, denen ein Zinken ausgesetzt ist, zur Verfügung steht. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Lebensdauer des Zinkens aus. Aufgrund der Tatsache, daß der an dem Klemmstück anliegende Zinkenteil in einigem Abstand von der Anlagefläche angeordnet ist, bleibt ein Sichbiegen des Zinkens in diesem Zinkenteil möglich. Ein zweiter Vorteil der vorliegenden Konstruktion besteht darin, daß der Zinken auch nach langem Gebrauch in der gewünschten Weise befestigt bleibt. Dar bekannte Zinken hat auch den Nachteil, daß er sich nach längerer Zeit lockern kann. Gemäß einer der Erkenntnisse, auf denen die Erfindung basiert, ist dies das Ergebnis eines lokalen Abriebs des üblicherweise aus Farbe bestehenden Deckanstriches des Zinkens und/oder der Anlagefläche. Durch den Abrieb und das anschließende Verschwinden des Abriebmaterials entsteht Spiel zwischen den ursprünglich starr aneinander anliegenden Teilen, Dieses Sichlockern ist für die Lebensdauer der Zinkens wie auch für die des entsprechenden Klemmelements von Nachteil und kann außerdem die Qualität der Bearbeitung beeinträchtigen. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Befestigung des Zinkens einschließlich einer federbelasteten Verspannung wird die Entstehung von Spiel infolge von Abrieb vermieden, weil der in der Befestigung gebildete Raum durch die Funktion der darin angeordneten Feder ausgeglichen wird. Die neuartige Konstruktion hat einen positiven Einfluß auf die Lebensdauer sowohl des Zinkens als auch der Klemmelemente. Eine relativ teure Bearbeitung, bei der die bereits aufgetragene Farbe im Bereich der verspannten Teile entfernt wird, wird durch die vorliegende Konstruktion überflüssig.

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen, wie sie verwirklicht werden kann, wird im folgenden als Beispiel auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:

Fig. 1 eine Ansicht eines Teiles von einer Linie quer zur Radialen entlang eines Armes einer erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine;

Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1;

Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2;

Fig. 4 eine Teilansicht gemäß Fig. 2 einer Zinkenbefestigung einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4;

Fig. 6 eine Teilansicht gemäß Fig. 2 einer Zinkenbefestigung einer zweiten alternativen Ausführungsform;

Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6 und

Fig. 8 in vergrößerter Darstellung einen Teil der Zinkenbefestigung gemäß den Fig. 6 und 7.

In den Zeichnungen sind entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Außerdem ist die Erfindung keineswegs auf die hier gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt; sie dienen nur der Veranschaulichung des erfinderischen Gedankens.

Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Zinken 1, der u. a. mittels eines Klemmelementes 2 an einem Arm 3 eines nicht dargestellten Rotors einer ebenfalls nicht dargestellten, aber an sich bekannten Heuwerbungsmaschine zum Wenden und Ausbreiten von Heu befestigt ist. Die im folgenden zu erläuternden Zinkenbefestigungs-Konstruktionen können jedoch auch für die Rotoren beispielsweise von Schwadern, bei denen eine Drehachse entweder vertikal oder horizontal ausgerichtet ist, für die Aufnahmeglieder von landwirtschaftlichen Maschinen, wie z. B. Ladewagen und Ballenpressen, oder für jede andere Art von landwirtschaftlicher Maschine zum Bearbeiten von Heu oder Stroh verwendet werden.

Der Zinken 1 umfaßt zwei Enden von Arbeitsteilen 15, die sich in montiertem Zustand von nahe einem Befestigungsteil des Zinkens nach unten erstrecken. Der Zinken 1 ist aus einem Stück eines drahtartigen und steifen, aber elastischen Materials hergestellt. Der Befestigungsteil des Zinkens 1 enthält mindestens einen Teil 4, der in Draufsicht eine U-förmige Krümmung aufweist, die sich zwischen zwei Gruppen einer Anzahl von im wesentlichen gleichförmigen Windungen 5 erstreckt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform beläuft sich die Anzahl pro Gruppe auf vier, gezählt entlang der Seite des Zinkens 1, die in montiertem Zustand seine obere Seite ist. Der U-förmige Zinkenteil 4 folgt mit einem etwas größeren Durchmesser den Umrissen der Windungen 5 und geht in die beiden inneren Windungen über, die sich unmittelbar nach ihrem unteren Umfangsteil in Richtung des U-förmigen Zinkenteiles 4 mit einem stetig zunehmenden Durchmesser relativ zu den anderen Windungen 5 erstrecken.

Die Befestigung des Zinkens 1 umfaßt ein Klemmstück 6, das sich im wesentlichen in dem durch die Windungen 5 gebildeten zylinderförmigen Hohlraum erstreckt, und über das der Zinken 1 mit Hilfe des Klemmelementes 2 gegen eine konkave Anlagefläche eines Befestigungsteiles 9 des Rotors der landwirtschaftlichen Maschine, insbesondere eines Armes 3 derselben, gedrückt wird. Das Klemmstück 6 ist im wesentlichen T-förmig. Dar nicht weitergeführte Teil des T-Stückes, kurz gesagt das tote Ende, erstreckt sich zwischen den Schenkeln des U-förmigen Zinkenteiles 4 in Richtung der Anlagefläche des Befestigungsteiles 9 und ist an diesem abgestützt. Dadurch erstreckt sich der tote Teil des Klemmstückes 6 relativ zu dem konvexen Befestigungsteil 9 auch in radialer Richtung. Zwischen der Anlagefläche des Befestigungsteiles 9 und dem toten Teil des Klemmstückes 6 ist ein Teil eines Stützelementes 8 hindurchgeführt. Dabei ist das Stützelement 8 mit dem Klemmelement 2 in der Weise verbunden, daß eine Veränderung der Position des letzteren auch eine Veränderung der Position des Stützelementes 8 zur Folge hat. Das andere Ende des Stützelementes 8, das bei dar vorliegenden Ausführungsform durch einen geformten Plattenteil gebildet ist, ist nahe der Basis, d. h. dem Körper, des U-förmigen Zinkenteiles 4 angeordnet. Dieses Ende umfaßt mindestens zwei gekrümmte Teile, die sich in der Ansicht gemäß Fig. 2 in eine Richtung quer zu der an das Ende des U-förmigen Zinkenteiles 4 angelegten Tangente erstrecken, wobei sich mindestens ein Teil entlang der Oberseite des U-förmigen Zinkenteiles 4 und mindestens ein Teil entlang dessen Unterseite erstreckt. Dadurch ist das Ende des U-förmigen Zinkenteiles 4 derart angeordnet, daß es zwischen den beiden gekrümmten Teilen des Stützelementes 8 befestigt ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der obere gekrümmte Teil des Stützelementes 8 aus dem Flachmaterial des Stützelements ausgestanzt.

Die Befestigung eines Zinkens 1 umfaßt ferner ein Positionierelement 7, das bei der vorliegenden Ausführungsform durch ein Plattenteil gebildet ist, das relativ zu dem Befestigungsteil 9 gegen ein Bewegen in der Bewegungsrichtung A des Zinkens 1 festgelegt ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform erfolgt dies durch Umbiegen des Plattenteiles entlang der Ränder des Befestigungsteiles 9.

Bei der speziellen Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 ist das Klemmelement 2 durch eine Mutter mit einem Bolzen gebildet. Dieser Bolzen ist durch eine Paßöffnung in dem Positionierelement 7, durch eine sich in dem Befestigungsteil 9 in Drehrichtung A erstreckende, schlitzförmige Öffnung, durch eine Paßöffnung in dem Stützelement 8 und durch eine passende Bohrung in dem Klemmstück 6 hindurchgeführt. Das Positionierelement 7 ist mit zwei passenden Bohrungen versehen, die jeweils unterschiedliche Positionen relativ zu einer Mittellinie einnehmen, die sich koaxial zu dem von den Windungen 5 gebildeten Zylinder erstreckt. Durch Drehen des Positionierelementes 7 um eine vertikale Achse und/oder durch Bewegen desselben entlang dem Befestigungsteil 9 werden vier unterschiedliche Positionen gebildet, die von dem Klemmelement 2 und somit von dem Zinken 1 relativ zu dem Befestigungsteil 9 und somit relativ zur Bodenoberfläche einzunehmen sind.

Der Befestigungsteil 9 eines Rotors der erfindungsgemäßen Heuwerbungsmaschine umfaßt in der Anlagefläche zwei passende Aussparungen, von denen die Schenkel des U-förmigen Zinkenteiles 4 aufgenommen werden. Die Tiefe der lokalen Aussparung beträgt weniger als die Hälfte des Zinkendurchmessers, wobei lokal der radiale Abstand, mit dem sich die Schenkel des U-förmigen Zinkenteiles 4 außerhalb der Windungen 5 erstrecken, mindestens die Hälfte eines Zinkendurchmessers beträgt. Das Klemmstück 6 erstreckt sich in axialer Richtung des durch die Windungen gebildeten gedachten Zylinders über die Schenkel des U-förmigen Zinkenteiles 4 hinaus und ist gegen eine oder mehrere der Windungen 5 verspannt, vorzugsweise zumindest gegen eine innere Windung und bei der gezeigten Ausführungsform mit drei Windungen 5 vorzugsweise ausschließlich gegen die innere Windung, d. h. die unmittelbar neben einem Schenkel des U-förmigen Zinkenteiles 4 liegende Windung. Der tote Teil des T-förmigen Klemmstückes 6 hat eine solche Länge, daß die nebeneinanderliegenden inneren Windungen aus ihrer ursprünglichen Position gegen die in dem Zinken 1 vorhandene Federkraft, die auch auf die Windungen zurückzuführen ist, in Richtung der Anlagefläche verspannt werden können, aber von dieser frei bleiben. Der tote Teil des Klemmstückes 6 dient hierbei als Distanzelement. Die Dicke des zwischengeordneten Stützelementes 8 ist bei der oben beschriebenen Konstruktion berücksichtigt.

Das Ende des U-förmigen Zinkenteiles 4 ist relativ zu der Bewegungsrichtung A des Zinkens 1 nahe der Rückseite der Windungen 5 angeordnet. Die Enden des Zinkens 1 sind relativ zu der Bewegungsrichtung A des Zinkens 1 auf der Rückseite einer gedachten Ebene angeordnet, die sich vertikal und radial relativ zu dem entsprechenden Rotor und mittig durch die Windungen 5 erstreckt. Dabei gehen die äußeren Windungen 5 ab der Mitte ihres vorderen und unteren Viertels in einen Zinkenteil 13 über, der sich im wesentlichen gerade und in einem Winkel von etwa 45º nach hinten und unten erstreckt. Der Zinkenteil 13 erstreckt sich bis zu einer Krümmung 11. Von hier aus erstreckt sich ein unterer Zinkenteil 14 ebenfalls im wesentlichen gerade und in einem Winkel von etwa 30º relativ zu einer sich radial und vertikal erstreckenden gedachten Ebene nach unten und hinten.

Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Alternative zu der erfindungsgemäßen Konstruktion, wobei der Bewegung des Körpers des U-förmigen Zinkenteiles 4 in seine beiden möglichen Bewegungsrichtungen, die durch die Aussparungen 12 in dem Befestigungsteil 9 bestimmt werden, entgegengewirkt wird. Der obengenannte Körper ist zwischen zwei Anschlägen 17 und 18 verspannt, die so bewegt werden, daß sie ihn umgreifen, und die Teil eines im wesentlichen plattenförmigen Stützelementes 19 sind. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Stützelement 19 an der Unterseite des Klemmstückes 6 mittels des Klemmelementes 2 befestigt. In der Seitenansicht sind die Anschläge 17 und 18 des Stützelementes 19 relativ zu dem ursprünglichen Plattenteil symmetrisch abgebogen und bilden einen U-förmigen Schlitz, in dem der Körper in sehr geringem Maße von den anderen Windungen weg- bzw. zu ihnen hinbewegt werden kann. In der Draufsicht ist der obere Anschlag 17 zwischen zwei unteren Anschlägen 18 angeordnet. Aus der Kombination mit der Ansicht gemäß Fig. 5 wird deutlich, daß dieses Stützelement 19 aus einem im wesentlichen rechteckigen Plattenteil hergestellt ist. Die Elemente 17 und 18 sind aus einem Endteil einer solchen rechteckigen Platte gebildet, wobei der Endteil eine Querseite einschließt.

Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Konstruktion mit einem Stütz- und Positionierelement 21, wobei die Funktionen des oben beschriebenen Positionierelementes 7 und die der Stützelemente 8 und 19 in einem einzigen Konstruktionselement 21 kombiniert sind. Wie auch in Fig. 8 gezeigt, umfaßt das Stütz- und Positionierelement 21 einen flachen Körperteil 22, über den das Element mittels des Klemmelementes 2 gegen die Unterseite des Klemmstückes 6 verspannt ist. Das Element 21, das vorzugsweise geschmiedet sein sollte, umfaßt nahe den Enden des plattenförmigen Teiles 22 sich rechtwinklig zu diesem erstreckende, ebenfalls plattenförmige Teile 23 bzw. 24. In beiden Teilen 23 und 24 ist eine U-förmige Ausnehmung 25 ausgebildet, die zur Erzielung einer montierten Position derart bewegt werden kann, daß sie um den Körper eines U-förmigen Zinkenteiles paßt. Die U-förmigen Ausnehmungen sind jeweils in unterschiedlichen Höhen relativ zu einer anliegenden Fläche des plattenförmigen Körperteiles 22 angeordnet. Beispielsweise fällt einer der geraden Ränder der Ausnehmung des Endteiles 23 mit dem verlängerten Teil einer Anlagefläche das Körperteiles 22 zusammen.

Die geraden Ränder der U-förmigen Ausnehmungen 25 bilden einen Anschlag für den Körper des U-förmigen Zinkenteiles 4. Die Ausnehmungen 25 können derart bewegt werden, daß sie um einen Zinken passen, so daß beide Ausnehmungen dieselbe Größe haben. Die geraden Ränder der Ausnehmungen 25 erstrecken sich in Form einer Linie oder einer Ebene parallel zu den beiden Anlageflächen des Körpers 22. Senkrecht zu den Anlageflächen des Elementes 21 gemessen hat jeder der vier geraden Ränder einen unterschiedlichen Abstand zu der nächstliegenden Anlagefläche. Aufgrund dessen können nach dem Befestigen des Stütz- und Positionierelementes 21 an einem Klemmstück 6 vier verschiedene Positionen eines Zinkens 1 erzielt werden. Eine erste Position, in der ein Zinken 1 in montiertem Zustand nahe seiner Vorderseite den am wenigsten spitzen Winkel mit der Bodenoberfläche bildet, wird durch Anbringen des Elementes 21 in der Weise erreicht, daß der gerade Rand, der den Abstand 26 zu der nahegelegenen, d. h. anliegenden, Anlagefläche aufweist, an der oberen Seite des Körpers eines U-förmigen Zinkenteiles angeordnet ist. Eine zweite Position des Zinkens, in der dieser einen etwas spitzeren Winkel mit der Bodenoberfläche bildet, wird dadurch erreicht, daß von dem am anderen Ende des Elementes 21, aber nahe derselben Anlageseite des Körpers 22 gelegenen Rand Gebrauch gemacht wird, der den vertikalen Abstand 27 zu der Anlagefläche hat. Durch Drehen des Elementes 21 um seine Längsachse kann der andere gerade Rand des plattenförmigen Teiles 24 genutzt werden, der einen dritten Abstand 28 relativ zu der dann verwendeten Anlagefläche des Körpers 22 hat. Die vierte Position des Zinkens, in der dieser den spitzesten Winkel mit der Bodenoberfläche bildet, wird dadurch erreicht, daß das Element 21 von der letztgenannten Position in eine Position gebracht wird, in der es um 180º um eine sich quer zur Längsachse des Elementes 21 erstreckende Achse gedreht ist. Dabei ist der Rand, der in dem Plattenteil 23 mit dem größten Abstand 29 zu der dann aktiven Anlagefläche des Körpers 22 enthalten ist, an der Oberseite des Körpers eines U-förmigen Zinkenteiles eines montierten Zinkens angeordnet. Sowohl das Stütz- und Positionierelement 21 als auch das Stützelement 19 sind mit einer Bohrung versehen, die sich rechtwinklig zum Körperteil 22 erstreckt, und über die das Element 21 mittels eines als Mutter mit Bolzen ausgeführten Klemmelementes 2 in die Zinkenbefestigung integriert werden kann. Beim Montieren eines Zinkens 1 muß von den vier möglichen Positionen des Stütz- und Positionierelementes 21 die Position ausgewählt werden, die zu dem für die jeweilige Maschine gewünschten Zinkenwinkel führt, d. h. dem Winkel, den der vordere Rand des Zinkens 1 beispielsweise mit der Bodenoberfläche bildet. Bei einer Heuwerbungsmaschine zum Wenden und Ausbreiten von Erntegut wird letzterer Zinkenwinkel vorzugsweise zwischen 82 und 87º liegen.

Im folgenden ist die Arbeitsweise der oben beschriebenen Konstruktion erläutert.

Im Betrieb der Heuwerbungsmaschine sind die Drehachsen der Rotoren in einem kleinen Winkel zu einer Vertikalen derart angeordnet, daß ein Rotor relativ zur Bewegungsrichtung A etwas nach vorn geneigt ist. Aufgrund dessen ist ein Zinken 1 unter normalen Bedingungen im wesentlichen im vorderen Teil des Umfanges eines Rotors aktiv. Dabei wird auf dem Boden liegendes Erntegut, wie z. B. Heu und Stroh, verlagert. Besonders wenn das Gut gewendet werden soll, was insbesondere der Verwendungszweck der vorliegenden Konstruktion ist, ist dies von einem starken Stoß begleitet. Dieser Stoß ist stärker, wenn das Gut in Schwaden liegt. Der Stoß wird in der Konstruktion in gedämpfter Form durch die Elastizität der Federwindungen 5 aufgefangen. Bei der Konstruktion sind diese gespannt, so daß sie die Tendenz haben, sich zu verkleinern. Ein aktiver Zinkenteil wirkt dabei als Hebel auf die entsprechende äußere Windung. Aufgrund der Form der Windung 5 wird dieses Biegemoment kontinuierlich auf die weiter innen gelegenen, gewundenen Zinkenteile 5 übertragen. Schließlich wird über den U-förmigen Zinkenteil 4 ein Teil des Stoßes in gedämpfter Form auf den Arm 3 übertragen. Mit Hilfe der beschriebenen indirekten Verspannung ist der U-förmige Zinkenteil 4 unter Federkraft relativ zu der Anlagefläche 9 in Richtung der Schenkel dieses Teiles, d. h. im wesentlichen rechtwinklig zur Längserstreckung des Befestigungsteiles 9 bewegbar. Dabei wird dieser Zinkenteil bei der vorliegenden Ausführungsform durch die Aussparungen geführt. Neben den Schenkeln des U-förmigen Zinkenteiles 4 ist auch dessen Körper in die Befestigung derart integriert, daß er bis zu einem gewissen Grad beweglich ist, um einen auf den Zinken wirkenden Stoß aufzunehmen. Der Körper bewegt sich entlang den Rändern von Ausnehmungen der Stützelemente 8, 19, 21.

Die Erfindung ist nicht auf die obige Beschreibung beschränkt, sondern betrifft auch alle Einzelheiten der Zeichnungen. Die Erfindung betrifft ferner Konstruktionsalternativen aller Art, selbstverständlich soweit sie in den Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche fallen.


Anspruch[de]

1. Landwirtschaftliche Maschine zum Verlagern von am Boden liegendem Erntegut mit Hilfe mindestens eines Zinkens (1), der an einem drehbaren Glied angebracht ist, wobei der Zinken (1) aus einem langgestreckten elastischen Material, wie z. B. Federstahl, hergestellt ist und einen Arbeitsteil (15) zum Verlagern von Erntegut umfaßt, der nahe seinem oberen Ende in einen Zinkenteil übergeht, der mindestens eine Windung (5) und einen weiteren Zinkenteil (4) aufweist, der sich außerhalb des Umfanges der Windung (5) erstreckt und an einer Anlagefläche des drehbaren Gliedes anliegt, wobei dar Zinken (1) mit dem drehbaren Glied mittels eines Klemmstückes (6) verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (6) in mindestens eine der nahe dem weiteren Zinkenteil (4) angeordneten Windungen(5) eingreift, so daß zumindest eine der Windungen (5) in Richtung auf die Anlagefläche festgeklemmt wird, jedoch von dieser frei bleibt, so daß der weitere Zinkenteil gebogen werden kann.

2. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zinken (1) mit mindestens vier Windungen (5) versehen ist.

3. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (9) Teil eines Armes (3) bildet, der sich in dem drehbaren Glied in radialer Richtung erstreckt.

4. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1, 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, daß sich das Klemmstück (6) zumindest teilweise im wesentlichen parallel zur gedachten Mittellinie durch die Windungen (5) erstreckt.

5. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (e) T-förmig ausgebildet und mit einem Schenkel an der Anlagefläche (9) abgestützt ist.

6. Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel in seiner Längsrichtung mit einer Bohrung versehen ist, in die ein Klemmelement (2) zur Befestigung des Zinkens eingesetzt ist.

7. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Glied im Bereich der Anlagefläche (9) mit einer Bohrung versehen ist, durch die ein Klemmelement (2) hindurchgeführt ist.

8. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche konkav ausgebildet ist.

9. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (6) auf einer Seite des weiteren Zinkenteiles (4) nur in eine Windung (5) eingreift.

10. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (6) auf einer Seite des weiteren Zinkenteiles (4) nur in die unmittelbar daneben angeordnete Windung (5) eingreift.

11. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß ein Zinken (1) zwei Arbeitsendteile (15) umfaßt und der weitere Zinkenteil (4) U-förmig ausgebildet ist.

12. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine ein Stützelement (8, 19, 21) umfaßt, das dazu ausgebildet ist, sowohl als Positionier- als auch als Befestigungselement zu dienen.

13. Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, daß ein Positionierelement (21) in den weiteren Zinkenteil (4) eingreift, wobei das Positionierelement (21) mit mehreren Anschlägen versehen ist, um mehrere unterschiedliche Korrekturen (26 bis 29) der Position zu erzielen, in der der Zinken (1) ohne Korrekturmaßnahmen relativ zu dem drehbaren Glied montiert werden würde.







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