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Dokumentenidentifikation DE69803118T2 22.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0879673
Titel Ein teilbarer Getriebekasten in einer Drehbank
Anmelder Danobat, S. Coop, Elgoibar, Guipuzcoa, ES
Erfinder Vicario Burgos, Angel, 20870 Elgoibar (Gipuzkao), ES
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69803118
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.05.1998
EP-Aktenzeichen 985001148
EP-Offenlegungsdatum 25.11.1998
EP date of grant 09.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.08.2002
IPC-Hauptklasse B23Q 5/04
IPC-Nebenklasse F16H 57/02   B23Q 1/01   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft den Getriebekasten einer Drehbank bzw. einer Fräsmaschine mit einem Vorgelege mit mehreren aufeinanderfolgenden Getriebewellen, bei dem nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ein Teil abgetrennt werden kann, um ihn aus der Maschine herauszunehmen.

Die bekannten Drehbänke oder Fräsmaschinen, bei denen das Kopfstück für die Teile am Maschinenbett befestigt wird, liegt das Vorgelege des Getriebekastens im Innern des Vorderteils des Maschinengehäuses, über welche das Gehäuse des Kopfes hervorsteht, das einen abnehmbaren Frontdeckel aufweist, um zu Reparaturzwecken Zugang zum Innenbreich des Kopfstücks zu haben. Das Vorgelege dieser bekannten Drehbänke umfasst mehrere Getriebewellen, darunter auch die der Kopfspindel, die sich in Bezug auf die Maschinenfront an erster Stelle befindet, und eine Welle für den Geschwindigkeitswechsel, wobei alle unter dem Kasten vertikal angeordnet sind und nacheinander von vorn nach hinten eingreifen.

Im Fall einer Reparatur bzw. des Austauschs eines Teils des Getriebekastens wird das Vorderteil des Maschinengehäuses gelöst und abgenommen, um das Vorgelege mit einem Kran nach oben herauszuheben und ausserhalb der Maschine zu reparieren. Am Montageort der Drehbank verfügt man normalerweise nicht über einen Kran, um das Vorgelege nach oben herauszuheben. Daneben ist dieser Vorgang kostenaufwendig, denn es muss das gesamte Maschinengehäuse demontiert werden.

Die EP-517387 beschreibt einen Adapter für einen drehbaren Werkzeugkopf, wobei ein Teil des Gehäuses ein vom Kopf abnehmbares Übersetzungsgetriebe enthält.

Aufgabe der Erfindung ist ein in zwei Teile zerlegbarer Getriebekasten für Drehbänke und Fräsmaschinen gemäss Anspruch 1, inbegriffen das Vorgelege und das Gehäuse des Getriebekastens, bei welchem ein Teil gelöst und zur Reparatur des Getriebekastens herausgenommen werden kann.

An der Welle der Kopfspindel ist ein Getrieberad mit einer zweiten Übersetzungsachse befestigt. Im Fall einer Reparatur verbleiben beide Achsen unbeweglich in der vorderen Hälfte des Gehäuses, und zwar der des Kopfes, da die Teile so über den Frontdeckel des Kopfes leicht zugänglich sind. Die Antriebsachse und die Welle für den Geschwindigkeitswechsel befinden sich dagegen hinter dem Kopf unter dem Maschinengehäuse, wodurch man sie nur erreichen kann, wenn sie herausgezogen werden.

Bei Reparatur- bzw. Wartungsarbeiten am Getriebekasten kann ein Teil des Gehäuses vom Kopf gelöst und von Hand aus der Maschine herausgezogen werden, um das Problem des Zugangs zum Vorgelege zu lösen. Die abnehmbare Hälfte des Kastens weist Mittel für das Herausgleiten aus der Maschine, sowie Mittel für die Abstützung des Maschinenbetts und die spätere Drehung auf, damit der freie Zugang zum Innenbreich sichtbar wird.

Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des erfindungsmässigen Getriebekastens.

Fig. 2 entspricht einer Seitenansicht der Drehbank mit dem Getriebekasten gemäss Fig. 1.

Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Drehbank gemäss Fig. 2, in welcher man einen gelösten und aus der Maschine herausgezogenen Teil des Getriebekastens sehen kann.

Der in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte Getriebekasten 1 besitzt vier Wellen 2, 3, 4, 5 mit Getrieberädern 6, 12, 15, 16 für die Übertragung der Drehbewegung auf die Welle der Spindel 8 des Kopfes, der an der in den Fig. 2 und 3 gezeigten vertikalen Drehbank befestigt ist, wobei die in diesen Figuren nicht dargestellte Scheibe im oberen Bereich des Teilkopfes und der Antriebszylinder 10 der Klemmbacken im unteren Bereich der Spindel 8 angeordnet ist.

Die erste Getriebewelle 2 der Spindel befindet sich um Kopf 11 des Teiles, im vorderen Bereich der Drehbank, und weist ein angekoppeltes Rad 6 auf, das mit der zweiten Übersetzungsachse 3 in Eingriff steht. Die weiteren Getriebewellen 3, 4, 5 des Vorgeleges liegen werden eine nach der anderen in Richtung zum hinteren Bereich der Drehbank angebracht, wobei die zweite Welle 3 der Übertragung dient und ein Ritzel 12 für die Führung der Welle 2 der Spindel besitzt, die dritte Welle 4 mit zwei Mitnahmeritzeln 15, 16 für die Übertragung der verschiedenen Geschwindigkeiten als Antriebswelle vorgesehen ist, die durch eine von einer Laufrolle 13 und Riemen gebildeten Einheit angetrieben wird, während die vierte Welle 5 zu einem Hydraulikzylinder 5' gehört, der eine Vorrichtung 17 betätigt und die Mitnahmeritzel 15, 16 für den Geschwindigkeitswechsel zum Gleiten bringt.

Die Welle 2 der Spindel und die Welle 3 für die Übertragung befinden sich in der Hälfte 18 des Gehäuses des Getriebekastens 1, während die Antriebswelle 4 und die Welle 5 für den Geschwindigkeitswechsel in der hinteren Hälfte 19 des Getriebekastens angeordnet sind. Die beiden Gehäusehälften 18 und 19 des Getriebekastens sind durch eine Vielzahl von Schrauben 21 miteinander verbunden, das Gehäuse 18 ist im vorderen Bereich 20a des Maschinenbetts 20 der Drehbank befestigt, und mit einem Frontdeckel 22 versehen, von dessen Eingang aus die Gewinde 6 und 12 der Spindel- und Übertragungswellen zugänglich sind, während das Gehäuse 19 der beiden hinteren Wellen 4 und 5 durch Lösen der Schrauben 21 abgenommen werden kann, und auf zwei Lagerpaaren 23 abgestützt ist, mit deren Hilfe es entlang der beiden Führungsstangen 24, welche das Maschinenbett 20 tragen, in den hinteren Bereich der Drehbank gleitet. Nach dem Ausbau des Gehäuses 19 aus der Drehbank, wird es in einer Viertelumdrehung um einen Zapfen 25 geschwenkt, der über einen Schwenkarm 26 mit den hinteren Lagern 23 verbunden ist, wodurch die Getriebe 15, 16 der Antriebswelle 4 und der Welle 5 für den Geschwindigkeitswechsel zur Reparatur sichtbar werden.


Anspruch[de]

1. Teilbarer Getriebekasten für Teilköpfe in vertikalen Drehbänken und Fräsmaschinen, der einen Satz hintereinander angeordneter Wellen (2, 3, 4, 5) umfasst, der zumindest eine Welle (2) der Spindel (8) und eine Antriebswelle (3) enthält, welche im Innern eines Gehäuses (18, 19) des am Maschinenbett (20) befestigten Getriebekastens (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekasten (1) in zwei Teile geteilt werden kann, von denen der eine (4, 5, 13, 19), der eine Antriebswelle (4) und das entsprechende Gehäuse (19) enthält, vom Kopf gelöst werden kann und am Gehäuse (19) mit Gleit- und Führungsmitteln (23, 24) für die Herausnahme aus der Maschine, sowie mit Schwenkmitteln (25, 26) versehen ist, um den freien Zugang zu allen Getriebewellen (2, 3, 4, 5) zu ermöglichen.

2. Teilbarer Getriebekasten nach Anspruch 1, wobei die Gleitmittel (23, 24) für das Gehäuse und die Getriebewellen (4, 5, 13, 19) zwei mit Lagern (23) versehene Stützstangen (24), und die Drehmittel (25, 26) des lösbaren Gehäuses (19) zwei am Gehäuse befestigte Schwenkarme (26) und ein an den Lagern (23) angekoppelter Zapfen (25) sind.







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