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Lastfahrzeug für den Transport von insbesondere Glasscheiben - Dokument DE10105925A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10105925A1 29.08.2002
Titel Lastfahrzeug für den Transport von insbesondere Glasscheiben
Anmelder Langendorf, Heinrich, 45731 Waltrop, DE
Erfinder Kristek, Frank, 58313 Herdecke, DE
Vertreter Herrmann-Trentepohl Grosse Bockhorni & Partner GbR, 81476 München
DE-Anmeldedatum 09.02.2001
DE-Aktenzeichen 10105925
Offenlegungstag 29.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.08.2002
IPC-Hauptklasse B60P 7/10
IPC-Nebenklasse B60P 1/00   B60P 3/00   
Zusammenfassung Ein Lastfahrzeug für den Transport von einzelnen oder paketweise im Stapel angeordneten plattenartigen Gegenständen mit im wesentlichen kratzfrei zu haltenden Oberflächen, insbesondere Glasscheiben, mit einer Halteeinrichtung zur Halterung der insbesondere gegen eine Schrägfläche angelegten Scheiben, mit mindestens einer Halteplatte für die Anlage an die außen liegende Scheibe, welche durch ein Lenkergetriebe an die Scheibe angelegt wird, das durch einen Antrieb betätigt und an der Halteplatte vorzugsweise unter Zwischenschaltung von mindestens einem federnden und/oder dämpfenden Zwischenglied oder Gummilager angreift, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Halteeinrichtung ein Druckglied aufweist, welches beim Anlegen der Halteplatte an die Scheibe auf die Halteplatte eine nach unten gerichtete Druck- und Vorspannkraft ausübt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Lastfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige Lastfahrzeuge zum Transport von insbesondere Glasscheiben bestehen zumeist aus einem Auflieger mit einer Ladefläche, auf der ein Stützrahmen mit Schrägwänden angeordnet ist, gegen die die zu transportierenden Glasscheiben oder Glaspakete angelegt sind. Zur Transportsicherung sind auf Chassis-Längsträgern angeordnete Halteeinrichtungen vorgesehen, die eine Halteplatte aufweisen, die von außen an die äußerste Scheibe bzw. das äußerste Scheibenpaket angelegt wird. Dieses Anlegen erfolgt über ein Schubkolbengetriebe, mit dem ein Lenkergetriebe in die verschiedenen Arbeitsstellungen bewegt wird, an dessen Ende ein oder mehrere Halteklötze vorgesehen sind, an denen die Halteplatten befestigt sind. Die Halteplatten sind zumeist mit einem elastischen Element, wie etwa Gummi oder Schaumstoff belegt. Die Halteklötze weisen kompressible Gummikörper auf, so daß die Halteplatte im gewissen Sinne federn elastisch an die Scheiben bzw. Scheibenpakete angelegt sind. Dies ist wichtig, weil nur hierdurch Brüche der Glasscheiben verhindert werden - können.

Werden die Halteplatten über das Schubkolbengetriebe an die schräg an die Stützwände angelegten Scheiben angedrückt, so ergibt sich eine nach oben weisende resultierende Kraftkomponente während des Anlegens, die eine tendenzielle Aufwärtsbewegung in der nächstliegenden Glasscheibe impliziert. Auch beim Transport infolge dynamischer Lasten kann es während des Einfederns bzw. Ausfederns der kompressiblen Gummielemente, die ja federnd gegen die äußersten Scheiben angelegt sind, zu einer tendenziellen Kraftentwicklung mit einer Komponente nach oben kommen, so daß es zu einer Aufwärtsbewegung der außen liegenden Scheiben, insbesondere bei Kurvenfahrten und dergleichen, kommen kann. Diese Relativverschiebung zwischen Halteplatte und Scheibe kann allerdings zu Beschädigungen nicht nur der äußersten Scheibe sondern auch von Scheiben im benachbarten innen liegenden Paket führen. Diese tendenzielle Aufwärtsbewegung kann zu einer Beschädigung der Scheiben führen, was natürlich teuer ist und vermieden werden sollte. Dieses Problem ist insbesondere bei beschichteten Glasscheiben relevant, da bereits bei leichter Beschädigung dieser zumeist metalloxidischen Schichten auf den Glasscheiben zu einem Ausschuß der Scheibe führt.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Lastfahrzeug mit einer Transportsicherung für plattenartige Gegenstände, insbesondere Scheiben, zu schaffen, bei dem mit einfachen Maßnahmen zuverlässig Beschädigungen der insbesondere außen liegenden Scheiben durch die Halteeinrichtung vermieden werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet sind.

Nach Maßgabe der Erfindung wird beim Anlegen der Halteplatte an die außen liegende Scheibe eine nach unten gerichtete Druck- und Vorspannkraft aufgebracht, die einer tendenziellen Aufwärtsbewegung der außen liegenden Scheibe beim Anlegen der Halteplatte an die Scheibe entgegenwirkt und zwar auch während des Transports, so daß Relativverschiebungen und damit ein Zerkratzen an der außen liegenden Scheibe des Scheibenpakets bzw. den außen liegenden Scheiben verhindert wird. Hierbei wird für das Druckglied, welches die Druckkraft und die Vorspannkraft aufbringt, zweckmäßigerweise durch einen an der Halteeinrichtung angelenkten Niederhalter gebildet, der unter Überbrückung des Zwischenglieds oder des Gummilagers an der Halteplatte angelegt ist und die nach unten gerichtete Druckkraft infolge Betätigung des Lenkergetriebeantriebs aufbringt.

Nach Maßgabe der Erfindung ist am Halteklotz, der unter Zwischenschaltung von kompressiblen Gummiprofilen die Halteplatte für die Anlage an den Glasscheiben trägt, ein Niederhalter angeordnet, der in bevorzugter Ausführung aus einem stiftartigen Haltekörper gebildet ist. Diese Niederhalter, der bevorzugt auf der Stützplatte des Halteklotzes befestigt ist, überbrückt die elastischen Gummipuffer und liegt mit seinem Haltekörper von außen an der Halteplatte an, die zur Anlage an die Scheibe dient. Hierbei ist der Niederhalter mit einem Schwenkgelenk versehen, so daß der an der Halteplatte angelegte Teil des Niederhalters verschwenkbar ist. Kommt es während der Fahrt oder beim Anlegen der Halteplatte zu einer Kompression der Gummiprofile unter Verringerung des Abstands zwischen der äußeren Stützplatte des Halteklotzes und der Halteplatte, dann wird zugleich auch der Niederhalter bzw. der Haltekörper verschwenkt, wobei der Haltekörper beim Einfedern des Halteklotzes an der Halteplatte nach unten wandert und damit entgegen der tendenziellen Aufprägung einer Bewegungskraft der Scheibe nach oben eine Kompensationskraft nach unten aufbringt, so daß die Halteplatte sich nicht relativ zur Scheibe und zwar auch nicht leicht relativ zur Scheibe bewegen kann. Ebenso wird bei einer vorliegenden Adhäsionskraft zwischen Halteplatte und Scheiben die Bewegung zwischen den darauffolgenden Scheiden vermieden. Dadurch ist ein Verkratzen der Scheiben sowohl während der Anlage der Halteplatten wie auch unter dynamischen Lasten während des Transports, etwa bei Kurvenfahrten, sicher vermieden. Zugleich wird dies durch denkbar einfache bauliche Maßnahmen gewährleistet, wobei auch jederzeit eine Nachrüstung vorhandener konventioneller Halteeinrichtungen ohne weiteres möglich ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Niederhalter durch einen Umlenkhebel gebildet, der mit dem Antrieb des Lenkergetriebes verbunden ist. Der Umlenkhebel sitzt auf einem Verbindungsrohr, der die beiden Paare des Lenkergetriebes miteinander verbindet. Beim Ausfahren des Antriebs greift der Lenkhebel mit einem Ende an einem Vorsprung oder Winkel der Halteplatte an. Beim Anlegen der Halteplatte an der Scheibe wird durch weitere Betätigung des Antriebs eine Druck- und Vorspannkraft über den Umlenkhebel und den Winkel auf die Halteplatte 23 gebracht, die nach unten wirkt.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Lastfahrzeugs zum Transport von Glasscheiben oder Glasscheibenpaketen in rein schematischer Darstellung,

Fig. 2 eine Teildarstellung der aus Fig. 1 ersichtlichen Halteeinrichtung,

Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Niederhalter gemäß der Erfindung,

Fig. 4 eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten Niederhalters,

Fig. 5 eine Seitenansicht eines Halteklotzes einer Halteeinrichtung,

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Halteeinrichtung,

Fig. 7 eine schematische Seitenansicht der Haltevorrichtung nach Fig. 6 sowie

Fig. 8 eine Seitenansicht der Haltevorrichtung in einem anders gelegten Schnitt gegenüber Fig. 7.

Fig. 1 zeigt einen Auflieger für den Transport von Glasscheiben bzw. Glasscheibenpaketen mit geteilten Hinterachsen 1, 2 und einem Chassis 3 mit einem nach unten offenen Laderaum 4 und einem Tragboden 5, auf dem ein A-förmiges Transportgestell 6 mit nach innen geneigten Stützwänden 7, 8 angeordnet ist. Die auf den Stützwänden angelehnte Beladung aus Glasscheiben bzw. einem in der Zeichnung strichpunktiert angedeuteten Glaspaket 9 ruht auf einem mit einer schrägen Tragfläche 10 versehenen Fußteil 11. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Glaspaket 9 an der Stützwand 7 angelehnt.

Auf den beiden Chassisträgern 12 und 13 sind die zur Transportsicherung des Ladeguts vorgesehenen Halteeinrichtungen 14 angeordnet. Dabei ist dies so zu verstehen, daß über die Länge des Aufliegers bzw. Lastfahrzeugs mit Abstand zueinander auf den Chassisträgern 12 und 13 mehrere Halteeinrichtungen angeordnet sind, von denen im folgenden jedoch nur die in Fig. 1 links dargestellte Halteeinrichtung 14 beschrieben wird. Die Halteeinrichtung 14 umfaßt ein Lenkergetriebe mit mehreren Lenkern 15, 16 und einem daran angelenkten Halterahmen 17 sowie mindestens ein Schubkolbengetriebe 18, welches hier kolbenseitig am Halterahmen 17 und zylinderseitig auf einem Sockel 19 angelenkt sind, mit dem die Halteeinrichtung 14 auf dem Chassisträger 12 befestigt ist. Am Halterahmen 17 ist ein mit 20 bezeichneter und aus Fig. 2 besser ersichtlicher Halteklotz angeordnet, der nach Fig. 5 eine Stützplatte 21 aufweist, an die unter Zwischenschaltung von Gummiprofilen 22 eine Halteplatte 23 befestigt ist, die mit einer dünnen Platte 24 aus Gummi oder elastischem Material belegt sein kann. Die Platten 23 und 24 sind, wie bei 25 angedeutet, miteinander verschraubt. Dadurch sind Pufferkörper gebildet, mit denen die beim Ausfahren des Schubkolbengetriebes 18 über das Lenkergetriebe 15-17 an die äußere Scheibe des Scheibenpakets angelegte Halteplatte 23 in gewissem Sinne entsprechend der Elastizität der Gummiprofile 22 federnd angelegt ist und die Scheiben bzw. das Scheibenpaket sichert. Fig. 1 zeigt hierbei zwei Arbeitsstellungen der Halteeinrichtung 14, so daß ersichtlich ist, daß über die Halteeinrichtung 14 sowohl einzelne Scheiben wie auch mehrere Glaspakete an die Stützwand 7 federnd angedrückt werden können.

Um durch dynamische Lasten beim Transport oder durch das Anliegen der Halteklötze über das Schubkolbengetriebe bedingte Aufwärtsbewegungen der äußeren Scheiben zu verhindern, ist nach der Erfindung ein mit 25 bezeichneter Niederhalter vorgesehen, der im dargestellten Ausführungsbeispiel am unteren Ende des Halteklotzes auf der Stützplatte 21 befestigt ist.

Dieser aus den Fig. 3 und 4 näher ersichtliche Niederhalter weist eine U-förmige Leiste 26 mit zwei Laschen 27 zur Befestigung auf der Stützplatte 21 auf, wozu in den Laschen 27 Langlöcher 28 vorgesehen sind. Auf den die beiden Laschen 27 verbindenden Stegteil der Leiste 26 ist ein Flacheisen 29 befestigt, welches aufgeschraubt oder aufgeschweißt sein kann. Das Flacheisen 29 trägt ein Scharnier 30, über welches eine Halteleiste 31 angelenkt ist, an dessen Ende ein stiftförmiger Haltekörper 32 befestigt, hier angeschweißt ist. In Einsatz- und Gebrauchsstellung schließt die Halteleiste 31 mit der Halteplatte 23 zweckmäßigerweise einen spitzen Winkel ein.

Beim Einfädeln oder Ausfädeln der kompressiblen Gummielemente bzw. Gummiprofile 22 kommt es zu einer Veränderung des Abstands H zwischen Stützplatte 21 und Halteplatte 23 (s. Fig. 5), wodurch entsprechend der Niederhalter 25 verschwenkt wird, wobei in Fig. 2 der Schwenkwinkel durch Pfeil 33 verdeutlicht ist. Verkürzt sich beispielsweise der Abstand H gemäß Fig. 2, dann wird der Niederhalter 25 in Pfeilrichtung 33 verschwenkt, wobei der Haltekörper 33 sozusagen auf der Halteplatte 23 nach unten wandert und tendenziell eine Kraft entgegen der Aufwärtsbewegung der Glasscheibe aufbringt. Dadurch kommt es zu einer Kompensation der aufgeprägten Bewegung auf der Glasscheibe nach oben, die somit im wesentlichen bewegungsfrei gehalten wird. Dadurch werden die Oberflächen der außen liegenden Glasscheiben sicher geschont. Dies ist insbesondere wichtig bei beschichteten Glasscheiben und dergleichen. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn am Scharnier 30 eine Feder vorgesehen ist, die den Haltekörper 32 auf die Halteplatte drückt. Alternativ kann auch eine Feder zwischen Flacheisen 29 und Halteleiste 31 bzw. Haltekörper 32 entsprechend vorgesehen sein.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist das Lenkergetriebe aus zwei Paaren von mit Abstand angeordneten Parallellenkern gebildet, die jeweils einen Lenkerhebel 34 und 35 aufweisen und auf einem Verbindungsprofil 36 abgestützt, d. h. angelenkt sind. Am oberen Ende der Lenkhebel 34 und 35 ist jeweils eine Konsole 37 angelenkt, die über aus Fig. 7 ersichtliche Gummilager mit der Halteplatte 23 abgestützt bzw. verbunden sind. Die Halteplatte 23 weist hierbei zur Versteifung zwei mit Abstand angeordnete Profilschienen 39 auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Gummilager 38 im Steg der zur Versteifung vorgesehenen Profilschienen 39 angesetzt.

Die beiden Konsolen 37 sind durch eine durch ein Rohr gebildete Verbindungsachse 40 miteinander verbunden. Bevorzugt mittig auf dem Verbindungsrohr 40 ist ein Umlenkhebel 41 angeordnet, der mit einem Ende, nämlich dem Ende 42 (Fig. 8) an einem Antrieb festgelegt ist, der hier durch eine mechanische Schraubspindel 43 gebildet ist. Die Schraubspindel ist an einer Konsole 44 angelenkt, die ihrerseits am Verbindungsrahmen bzw. Verbindungsprofil 36 befestigt ist. Das andere Ende 44 des Umlenkhebels 42 steht in Richtung auf die Halteplatte 23 vor.

Zum Anlegen der Halteplatte 23 an einen Glasstapel auf dem Lastfahrzeug wird der Spindeltrieb 43 ausgefahren, wobei sich der hier fest auf dem Verbindungsrohr 40 sitzende Umlenkhebel 42 beim Ausfahren gegen einen auf der Rückseite der Halteplatte 23 angeordneten Winkel 46 anlegt, so daß die Halteplatte 23 über die Parallelführung ausgeschwenkt wird, welche durch die beiden Lenkhebel 34, 35 und die daran angeordneten Konsolen 37 gebildet ist. Sobald die Halteplatte 23 an der außen liegenden Scheibe des Glaspakets anliegt, wird mit weiterer Ausfahrbewegung bzw. Betätigung des Spindeltriebs 43 die Kraft auf den Umlenkhebel 41 größer, so daß das hierdurch entstehende Drehmoment am Umlenkhebel zur Folge hat, daß das freie Ende des Umlenkhebels 45 mit Druck auf den Winkel 46 gedrückt wird und damit über den Winkel 46 auf die Halteplatte 23 eine Druckkraft nach unten aufgebracht wird, die Halteplatte 23 also nach unten gedrückt und nach unten vorgespannt wird. Dadurch wird die beim Anlegen der Halteplatte 23 am schräg stehenden Scheibenpaket an sich entstehende nach oben wirkende Kraftkomponente durch die nach unten wirkende Druckkraft kompensiert und es werden infolge der Vorspannung auch jedwede Relativverschiebungen der Halteplatte 23 während des Transports infolge Fahrtbelastungen und Fahrtstöße vermieden. Dadurch wird ein Zerkratzen der ausliegenden Scheibe und auch benachbarter Scheiben wirkungsvoll ausgeschlossen.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Umlenkhebel 41 schwenkbar auf dem Verbindungsrohr 40 angeordnet, welches in den Konsolen 37 befestigt ist. Alternativ könnte auch das Verbindungsrohr mit den Konsolen 37 drehbar verbunden sein, wobei dann der Umlenkhebel 41 auf dem Verbindungsrohr fest angeordnet wäre.


Anspruch[de]
  1. 1. Lastfahrzeug für den Transport von einzelnen oder paketweise im Stapel angeordneten plattenartigen Gegenständen mit im wesentlichen kratzfrei zu haltenden Oberflächen, insbesondere Glasscheiben, mit einer Halteinrichtung (14) zur Halterung der insbesondere gegen eine Schrägfläche (7, 8) angelegten Scheiben, mit mindestens einer Halteplatte (23) für die Anlage an die außen liegende Scheibe, welche durch ein Lenkergetriebe (15-18) an die Scheibe angelegt wird, das durch einen Antrieb betätigt und an der Halteplatte (23) vorzugsweise unter Zwischenschaltung von mindestens einem federnden und/oder dämpfenden Zwischenglied oder Gummilager angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung ein Druckglied aufweist, welches beim Anlegen der Halteplatte (23) an die Scheibe auf die Halteplatte (23) eine nach unten gerichtete Druck- und Vorspannkraft ausübt.
  2. 2. Lastfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied durch einen an der Halteeinrichtung angelenkten Niederhalter (25; 41) gebildet ist, der unter Überbrückung des Zwischenglieds oder der Gummilagerung an der Halteplatte (23) angelegt ist und die nach unten gerichtete Druck- und Vorspannkraft infolge Betätigung des Antriebs des Lenkergetriebes auf die Halteplatte (23) aufbringt.
  3. 3. Lastfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen das Zwischenglied (22) aufnehmenden Halteklotz (20) aufweist, an den der Niederhalter (25) vorzugsweise über ein scharnierartiges Gelenk (30) angelenkt ist.
  4. 4. Lastfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (25) unterhalb des Halteklotzes (20) angeordnet ist.
  5. 5. Lastfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (25) mittels eines stiftartigen Haltekörpers (32) an der Halteplatte (23) angelegt ist.
  6. 6. Lastfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (25) so ausgebildet und angeordnet ist, daß eine durch den Haltekörper (32) und das Schwenkgelenk (bei 30) gelegte Ebene sich schräg nach unten zur Scheibe bzw. Halteplatte (23) erstreckt.
  7. 7. Lastfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der stifthaltige Haltekörper (32) beidseits die Halteleiste (31) überkragt und daß der Haltekörper vorzugsweise als Bolzen ausgebildet ist.
  8. 8. Lastfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Niederhalter ein Federelement vorgesehen ist, welches den Niederhalter (25) bzw. den Haltekörper (32) auf die Halteplatte (23) vorspannt.
  9. 9. Lastfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung als Niederhalter einen Umlenkhebel (41) aufweist, der auf einer Achse (40) angeordnet und mit dem Antrieb für das Lenkergetriebe (34, 35, 37) verbunden ist und mit einem Ende an die Halteplatte (23) anlegbar ist.
  10. 10. Lastfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenkhebel (41) in oder an einen auf der Halteplatte vorgesehenen Winkel (46) greift.
  11. 11. Lastfahrzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkergetriebe (34, 35, 37) zwei mit Abstand angeordnete Parallellenker (34, 35) aufweist und an jedem Parallellenker eine Konsole (37) angelenkt ist, die mit einem Ende mit der Halteplatte (23) unter Zwischenschaltung eines Gummilagers (38) verbunden ist, wobei die den Umlenkhebel (41) aufnehmende Achse (40) beide Konsolen (37) verbindet und der auf den Umlenkhebel einwirkende Antrieb an einem Verbindungsrahmen (36) der beiden Parallellenker (34, 35) abgestützt ist.
  12. 12. Lastfahrzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß beide Parallellenker und Konsolen durch einen Antrieb betätigt sind, der mittig am Verbindungsrohr (40) bzw. dem mittig auf dem Verbindungsrohr angeordneten Umlenkhebel angreift.
  13. 13. Lastfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Lenkergetriebes durch ein hydraulisches oder pneumatisches Schubkolbengetriebe oder einen Spindeltrieb (43) gebildet ist.






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