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Dokumentenidentifikation DE19933293C2 29.08.2002
Titel Auflageandruckmechanismus
Anmelder Gerber Technology, Inc., Tolland, Conn., US
Erfinder Kuchta, Richard, Shickshinny, Pa., US;
Zusmanovich, Alexander, South Windsor, Conn., US;
Vivirito, Joseph, South Windsor, Conn., US
Vertreter Schaumburg und Kollegen, 81679 München
DE-Anmeldedatum 15.07.1999
DE-Aktenzeichen 19933293
Offenlegungstag 30.03.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.08.2002
Free division/divided out on the grounds of lack of unity 19964276.1
IPC-Hauptklasse A41H 43/02
IPC-Nebenklasse B26D 7/06   D06H 7/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Auflageandruckmechanismus für Tuchschneidsysteme, der eine Verschiebung von auf einer Lage von zu schneidendem Material liegenden Auflagematerial beim Übergang der Lage von einem Schneidtisch auf einen Abnahmetisch vermeidet.

Konventionelle Schneidsysteme zum Schneiden einer einzigen Bahn oder mehrerer Bahnen von tuchförmigem Material, welche als Lage bezeichnet werden, enthalten einen Schneidtisch zur Aufnahme der Lage und einen in bezug auf den Schneidtisch bewegbaren Schneidkopf. Der Schneidkopf enthält ein Schneidwerkzeug, das in die Lage eindringt und sie in Teile vorgegebener Größe und Form schneidet. Der Schneidtisch enthält eine Transporteinrichtung, welche die zu schneidende Lage längs des Schneidtisches bewegt und sie vom Schneidtisch auf einen transportierbaren Abnahmetisch bewegt. Die Teile werden sodann vom Abnahmetisch entfernt und auf ihre entsprechenden Bestimmungsorte verteilt. Eine Vielzahl von Übergangsfingern verbindet den Schneidtisch mit dem Abnahmetisch.

Die transportierbare Auflagefläche des Schneidtisches ist luftdurchlässig und enthält eine Vielzahl von Borstenblöcken, welche einen Schlupf und eine Bewegung der Lage während des Schneidvorgangs so klein wie möglich halten. Die luftdurchlässigen Borstenblöcke ermöglichen die Erzeugung eines Luftunterdrucks durch eine unter der Schneidtischfläche angeordnete Unterdruckquelle, wobei die Luft durch die luftdurchlässigen Bürstenblocks strömt. Der Unterdruck zieht die Lage gegen die Schneidfläche, drückt die Bahnen zusammen und verhindert eine Bewegung der Materialbahnen während der Schneidvorgänge. Um während der Schneidvorgänge einen Unterdruck zu schaffen, wird über die Lage eine Schicht eines Auflagematerials gelegt. Typischerweise wird als Auflagematerial eine dünne Kunststoffolie verwendet.

Während des Schneidvorgangs wird das Auflagematerial durch den Unterdruck fest über die Lage gezogen. Ist der Schneidvorgang abgeschlossen, so wird die Lage durch die Schneidtisch-Transporteinrichtung auf den Abnahmetisch bewegt. Während des Übergangs der Lage vom Schneidtisch auf den Abnahmetisch kann das Auflagematerial, das durch den Unterdruck nicht mehr in seiner Lage gehalten wird, jedoch leicht verschoben werden. Das verschobene Auflagematerial tendiert zum Auffalten und wird in den Borsten des Schneidtisches und in den Übergangsfingern erfaßt. Das aufgefaltete Auflagematerial zieht Schnitteile von der Lage, welche ebenfalls in den Übergangsfingern erfaßt werden. Die erfaßten Tuchteile werden beschädigt und müssen aussortiert werden. Darüber hinaus können die erfaßten Tuchteile die Übergangsfinger beschädigen.

Um einen Verlust an Schnitteilen und eine mögliche Beschädigung der Schneidvorrichtungen zu vermeiden, stehen oft eine oder zwei Personen an den Seiten des Schneidtisches, um sicherzustellen, daß das Auflagematerial nicht in den Borsten oder in den Übergangsfingern erfaßt wird.

Aus dem US-Patent 4,078,592 von Standal sind Andruckrollenmittel zum Halten nacheinanderfolgender Hölzer auf einer Fördervorrichtung bekannt. Aus dem US- Patent 4,955,598 von Hiroshige et all ist eine Papiervorschubvorrichtung zum Vorschub von Papier bekannt, die einen Finger und einen Elektromagneten zum Stutzen des Papiers hat. Aus dem Dokument, DE 31 49 405 C2 ist ein Verfahren zum Positionieren von biegeschlaffem Material in einer vorbestimmten Ausrichtlage auf einer ebenen Auflagefläche bekannt. Zum Positionieren des biegeschlaffen Materials wird ein Trägermaterial zwischen der Auflagefläche und dem biegeschlaffen Material angeordnet. Nach dem Positionieren wird das biegeschlaffe Material moit Hilfe eines Gewichts festgeklemmt und das Trägermaterial wird entfernt. Jedoch ist aus keinem der genannten Dokumente ein Mechanismus bekannt, der einen reibungslosen Übergang einer Lage von zu schneidendem Material von einem Schneidtisch auf einen Abnahmetisch sicherstellt.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen problemlosen Übergang der Lage von Schnittmaterialteilen vom Schneidtisch auf den Abnahmetisch sicherzustellen.

Diese Aufgabe wird durch einen Auflageandruckmechanismus mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die Erfindung betrifft einen Auflageandruckmechanismus zur Vermeidung einer Verschiebung von Auflagematerial während des Übergangs einer Lage von einem Schneidtisch auf einen Abnahmetisch. Der Auflageandruckmechanismus enthält einen Träger zur Befestigung des Mechanismus auf dem Abnahmetisch und eine Klemmvorrichtung, welche schwenkbar am Träger angebracht ist und ein Rad rotierend lagert, wodurch eine Verschiebung des Auflagematerials verhindert wird. Die Klemmvorrichtung besitzt eine Klemmstellung und eine Freigabestellung. In der Klemmstellung übt das Rad einen Druck auf das Auflagematerial aus und hält es fest an der Transportfläche des Abnahmetisches.

Der Auflageandruckmechanismus stellt sicher, daß das Auflagematerial unter Spannung gehalten wird, so daß die Lage mit dem Auflagematerial vom Schneidtisch auf den Abnahmetisch transportiert werden kann, ohne in den Borsten oder den Übergangsfingern erfaßt zu werden. Die Auflageandruckvorrichtung macht Personen unnötig, welche den Übergang der Lage vom Schneidtisch auf den Abnahmetisch überwachen.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß Schnitteile durch das Auflagematerial nicht in die Übergangsfinger gezogen und beschädigt werden.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Schneidanlage durch das Erfassen von Schnitteilen in den Übergangsfingern nicht beschädigt wird.

Die vorgenannten und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung von in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Darin zeigen:

Fig. 1 ist eine vereinfachte perspektivische Ansicht eines Schneidtisches mit einem Schneidkopf sowie eines damit durch Übergangsfinger verbundenen Abnahmetisches mit Auflageandruckmechanismen zur Halterung eines auf eine Lage aufgelegten Auflagematerials;

Fig. 2 ist eine vereinfachte vergrößerte perspektivische Teilansicht des erfindungsgemäßen Auflageandruckmechanismus nach Fig. 1 in Klemmstellung, in welcher er mit dem Auflagematerial in Eingriff steht;

Fig. 3 ist eine vereinfachte Seitenansicht des Auflageandruckmechanismus nach Fig. 1 in der Klemmstellung, und

Fig. 4 ist eine vereinfachte Seitenansicht des Auflageandruckmechanismus nach Fig. 3 in einer Freigabestellung.

Gemäß Fig. 1 enthält ein Schneidsysystem 10 zum Schneiden einer einzigen Schicht oder mehrerer Schichten 12 aus eine Lage 14 bildendem tuchförmigen Material in eine Vielzahl von Teilen 16 einen Schneidtisch 20 zur Aufnahme der Lage 14 und einen in bezug auf den Schneidtisch 20 beweglichen Schneidkopf 22. Über die Lage 14 ist eine Schicht 23 eines Auflagematerials gelegt. Der Schneidtisch 20 enthält einen Rahmen 24 und erstreckt sich in Längs- bzw. X- Koordinatenrichtung von einem Aufnahmeende 26 zu einem Abnahmeende 30 und in Quer- bzw. Y-Koordinatenrichtung von einer Bedienungsseite 32 zu einer davon abgewandten Seite 34. Der Schneidtisch 20 enthält weiterhin eine Transporteinrichtung 36 zum Transport der Lage 14 längs des Schneidtisches 20 in Längsrichtung vom Aufnahmeende 26 zum Abnahmeende 30. Die Schneidtisch- Transporteinrichtung 36 enthält eine durch eine Vielzahl von luftdurchlässigen Borstenblöcken 42 gebildete Auflagefläche 40. Eine unter der Schneidtisch- Auflagefläche 40 angeordnete Unterdruckquelle (nicht dargestellt) erzeugt einen durch die luftdurchlässige Schneidtisch-Auflagefläche 40 wirksamen Unterdruck, um die Lage 14 gegen die Schneidtisch-Auflagefläche 40 zu ziehen.

Der Schneidkopf 22 ist durch einen Schneidkopfträger 44 gehaltert, welcher in Längsrichtung längs eines Paars von auf den Seiten des Schneidtisches 20 angeordneten Führungsschienen 46, 48 geführt ist. Der Schneidkopf 22 haltert ein Schneidwerkzeug 52 und ist in Querrichtung längs des Schneidkopfträgers 44 bewegbar.

Im Bereich des Abnahmeendes 30 des Schneidtisches 20 ist ein Abnahmetisch 54 angeordnet. Eine Vielzahl von Übergangsfingern 56 verbindet den Schneidtisch 20 mit dem Abnahmetisch 54. Der Abnahmetisch 54 enthält eine durch Halterungslaufschienen 62, 64 an seinen Seiten angeflanschte Transporteinrichtung 60 mit strukturierter Oberfläche.

Eine Auflageandruckvorrichtung 66 enthält einen ersten Auflageandruckmechanismus 70 und einen zweiten Auflageandruckmechanismus 72, welche jeweils auf einer Seite des Abnahmetisches 54 angeordnet sind. Gemäß Fig. 2 enthalten die Auflageandruckmechanismen 70, 72 jeweils eine Trägervorrichtung 74 zur Befestigung auf dem Abnahmetisch 54 sowie eine federbelastete Knebelklemmvorrichtung 76 zur Lagerung eines drehbaren Rades 80. Die Trägervorrichtung 74 ist L- förmig und wird durch einen ersten Flansch 82 und einen zweiten Flansch 84 gebildet. Der erste Flansch 82 ist auf einer Seite des Abnahmetisches 54 befestigt. Der zweite Flansch 84 haltert einen Arm 86, an dem die Knebelklemmvorrichtung mittels eines Drehgelenks 90 schwenkbar befestigt ist. Der Arm 86 enthält weiterhin einen parallel zum Drehgelenk 90 durch ihn verlaufenden Stift 92. Der Stift 92 besitzt ein erstes und ein zweites aus dem Arm herausstehendes Stiftende 94, 96 sowie eine erste und eine zweite Nut 100, 102 im entsprechenden Stiftende 94, 96.

Die Knebelklemmvorrichtung 76 besitzt einen Klemmkörper 104 zur Lagerung des um eine Radachse 106 drehbaren Rades 80. Die Radachse 106 ist parallel zum Drehgelenk 90 angeordnet und besitzt ein erstes und zweites Achsende 110, 112, die aus dem Klemmkörper 104 herausragen. Die Achsenden 110, 112 enthalten eine Achsnut 114 bzw. 116. Der Knebelklemmkörper 104 bildet weiterhin einen geringförmig über das Rad 80 hinausstehenden Handgriff 120. Ein Paar von Federn 122, 124 greift an der Knebelklemmvorrichtung 76 und dem Arm 86 an. Die Federn 122, 124 sind in die Achsnuten 114, 116 und die Stiftnuten 100, 102 eingepaßt

Gemäß den Fig. 3 und 4 besitzt die Knebelklemmvorrichtung 76 eine in Fig. 3 dargestellte Klemmstellung und eine in Fig. 4 dargestellte Freigabestellung. In der Freigabestellung ist die Knebelklemmvorrichtung angehoben und steht dabei mit dem Auflagematerial 23 oder dem Abnahmetisch 54 nicht in Verbindung. In der Klemmstellung drückt die Federspannung die Klemmvorrichtung 76 gegen die Abnahmetisch-Transportfläche 60. In der Klemmstellung ist die Klemmvorrichtung 76 spannungsbelastet, um einen Schlupf zwischen dem Rad 80 und der Transportfläche 60 zu verhindern. Das Rad 80 ist aus Gummi hergestellt und enthält gemäß Fig. 2 eine Vielzahl von Rippen 126, um sicherzustellen, daß das Auflagematerial 23 fest gegen die Transporteinrichtung 60 des Abnahmetisches 54 gehalten wird.

Am Beginn eines Schneidvorgangs befinden sich die Auflageandruckmechanismen 70, 72 in der Freigabestellung gemäß Fig. 3. Die Lage 14 wird auf das Aufnahmeende 26 des Schneidtisches 20 gebracht. Das Auflagematerial 23 wird über die Lage 14 gezogen, so daß es auf beiden Seiten der Lage 14 überhängt, da das Auflagematerial 23 in Querrichtung breiter als die Lage 14 ist. Das Auflagematerial 23 hängt auch in Längsrichtung über die Lage 14 und verläuft über die Übergangsfinger 56 auf den Abnahmetisch 54, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Der Unterdruck zieht sowohl die Lage 14 als auch das Auflagematerial 23 gegen die Schneidtisch-Auflagefläche 40.

Ist das Auflagematerial auf den Abnahmetisch 54 aufgebracht, so werden die Auflageandruckmechanismen 70, 72 in die Klemmstellung gedreht. Die Klemmteile 76 der Auflageandruckmechanismen 70, 72 werden auf das Auflagematerial aufgesetzt, wobei die Räder 80 mit dem Auflagematerial 23 in Kontakt gelangen. Die federbelasteten Knebelklemmteile 76 üben einen Druck auf das Auflagematerial 23 aus, um dessen Verschiebung zu verhindern.

Während des Schneidvorganges bewegt sich der Schneidkopfträger 44 in Längsrichtung längs der Führungsschienen 46, 48, während sich der Schneidkopf 22 mit dem Schneidwerkzeug 52 gemäß einem im Schneidkopf 22 vorhandenen Schneidprogramm in Querrichtung längs des Schneidkopfträgers 44 bewegt. Somit wird die Lage 14 mit dem Auflagematerial 23 in eine Vielzahl von Teilen 16 geschnitten. Ist der Schneidvorgang abgeschlossen, so wird die geschnittene Lage 14 auf den Abnahmetisch 54 vorgeschoben. Die Schneidtisch-Vorschubvorrichtung 36 bewegt die Lage 14 mit dem Auflagematerial 23 zu den Übergangsfingern 56 und dem Abnahmetisch 54 hin. Beim Vorschub der Schicht 14 zum Abnahmetisch 54 durch die Schneidtisch-Transporteinrichtung 36 halten die mit der Abnahmetisch-Transporteinrichtung 60 zusammenwirkenden Auflageandruckmechanismen 70, 72 das Auflagematerial 23 unter Spannung und transportieren es längs des Abnahmetisches. Wenn sich die Abnahmetisch- Transporteinrichtung 60 in Längsrichtung bewegt, drehen sich die Räder 80 der Auflageandruckmechanismen 70, 72 und halten das Auflagematerial fest gegen die Abnahmetisch-Transporteinrichtung 60, wodurch das Auflagematerial 23 längs des Abnahmetisches 54 nach vorn bewegt wird.

Wird die Lage 14 über die Übergangsfinger 56 auf den Abnahmetisch 54 transportiert, halten die Auflageandruckmechanismen 70, 72 das Auflagematerial 23 weiter unter Spannung und gegen die Abnahmetisch-Transporteinrichtung 60 gepreßt. Die Räder 80 der Auflageandruckmechanismen 70, 72 sind eng benachbart zu den Halterungstransportschienen 60, 64 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Auflageandruckmechanismen 70, 72 die zwischen ihnen laufende Lage 14 nicht stören. Wird die Lage 14 auf den Abnahmetisch 54 transportiert und auf diesem vorverschoben, so halten die Auflageandruckmechanismen 70, 72 daher das Auflagematerial 23 weiter unter Spannung und gegen die Abnahmetisch- Transporteinrichtung 60 gedrückt. Für nachfolgende Schneidvorgänge befinden sich die Auflageandruckmechanismen 70, 72 bereits in der Klemmstellung und halten das Auflagematerial 23 weiter unter Spannung und verschieben es längs des Abnahmetisches 14.

Die Auflageandruckvorrichtung 66 stellt sicher, daß das Auflagematerial 23 unter Spannung gehalten wird, so daß die Lage 14 mit dem Auflagematerial 23 vom Schneidtisch 20 auf den Abnahmetisch 54 transportiert werden kann, ohne daß es in den Bürstenblöcken 42 oder den Übergangsfingern 56 erfaßt wird. Die Auflageandruckvorrichtung 66 macht Personen unnötig, welche den Transport der Lage 14 vom Schneidtisch auf den Abnahmetisch 54 überwachen.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß Schnitteile 16 durch das Auflagematerial 23 nicht in die Übergangsfinger 56 gezogen und beschädigt werden.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Schneidanlage durch das Erfassen von Schnitteilen 16 in den Übergangsfingern 56 nicht beschädigt wird.

In der bevorzugten Ausführungsform sind der erste und zweite Flansch 82, 84 der Auflageandruckmechanismen 70, 72 aus Metall hergestellt, während der Arm 26 und der Knebelklemmkörper 104 aus Kunststoff hergestellt sind. Das Rad 80 ist aus Gummi hergestellt. Zur Herstellung von Teilen der Auflageandruckmechanismen 70, 72 können jedoch auch andere Materialien verwendet werden. Zwar zeigt die beschriebene Ausführungsform, daß der erste und zweite Flansch 82, 84 mittels Befestigungselementen aneinander befestigt sind; die Flansche 70, 72 können jedoch auch aus einem Stück hergestellt werden. Entsprechend kann auch der Arm 26 entweder durch Befestigungselemente am zweiten Flansch 84 befestigt oder mit diesem aus einem Stück hergestellt werden.

Zwar wurde die Erfindung anhand einer speziellen Ausführungsform dargestellt und beschrieben; für den Fachmann ist jedoch ersichtlich, daß verschiedene Abwandlungen der Erfindung möglich sind, ohne deren Schutzumfang zu verlassen. Beispielsweise können die Auflageandruckmechanismen 70, 72 auch am Schneidtisch 20 befestigt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Auflageandruckmechanismus (70) für Tuchschneidesysteme gekennzeichnet durch einen Träger (74) zur Montage des Mechanismus (70) auf einem Schneidsystemtisch (54); und eine schwenkbar am Träger (74) befestigte Klemmvorrichtung (76) mit einer Klemmstellung und einer Freigabestellung, die in der Klemmstellung mit einem eine Lage (14) abdeckenden Auflagematerial (23) in Eingriff steht, um dessen Verschiebung zu verhindern.
  2. 2. Auflageandruckmechanismus (70) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Klemmvorrichtung (76) montiertes und um eine Radachse (106) drehbares Rad (80) vorgesehen ist, das mit dem Auflagematerial (23) in Eingriff steht und Druck auf dieses ausübt, um es an einer Transportfläche des Tisches (54) zu halten.
  3. 3. Auflageandruckmechanismus (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einen im Träger (74) parallel zur Radachse montierten Stift (92); und ein Paar von mit der Radachse (106) und dem Stift (92) in Eingriff stehenden Federn (122, 124) vorgesehen sind, um das von der Klemmvorrichtung (76) gelagerte Rad (80) mit dem Tisch (54) in Kontakt zu halten.
  4. 4. Auflageandruckmechanismus (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad an die Transportfläche des Tisches (54) angepaßt strukturiert ist.
  5. 5. Auflageandruckmechanismus (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (76) federbelastet ist.
  6. 6. Auflageandruckmechanismus (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Zugbelastung der Klemmvorrichtung (76) vorgesehen sind, um sie in der Klemmstellung gegen die Transportfläche des Tisches gedrückt und in der Freigabestellung am Träger (74) anliegend zu halten.
  7. 7. Auflageandruckmechanismus (70) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel ein Paar von Federn (122, 124) sind.
  8. 8. Auflageandruckmechanismus (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (74) einen ersten an einer Seite des Tisches angebrachten Flansch (82); einen zweiten mittels Befestigungselementen am ersten Flansch (82) senkrecht zu diesem angebrachten Flansch (84); und einen am zweiten Flansch (84) befestigten und die Klemmvorrichtung (76) schwenkbar lagernden Arm (86) enthält.
  9. 9. Auflageandruckmechanismus (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (76) einen Handgriff (120) zu ihrem Kippen zwischen der Klemmstellung und der Freigabestellung enthält.






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