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Dokumentenidentifikation DE69619573T2 29.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0736280
Titel Warenträger zur Präsentation von Gegenständen
Anmelder Van Nelle Tabak Nederland B.V., Rotterdam, NL
Erfinder Sperna-Weiland, Jan Adolf Ernest, 7419 AA Deventer, NL
Vertreter Gille Hrabal Struck Neidlein Prop Roos, 40593 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69619573
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, LU, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.04.1996
EP-Aktenzeichen 962008967
EP-Offenlegungsdatum 09.10.1996
EP date of grant 06.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.08.2002
IPC-Hauptklasse A47F 9/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gestell zur Auslage von Gegenständen (Artikeln) und auf eine Baugruppe aus einer Kasseneinheit und einem Gestell zur Auslage von Gegenständen (Artikeln), wie etwa Tabak und Süßigkeiten, wobei die Kasseneinheit eine Registrierkasse und eine Beförderungseinrichtung zur Beförderung von Gegenständen (Artikeln), die registriert werden sollen, in Richtung auf die Registrierkasse zu, umfaßt.

In bereits bekannten Baugruppen, wie etwa dem DE-A-2734499, wird ein Gestell offenbart, das ein Gestell zur Auslage von Gegenständen (Artikeln) umfaßt, bei dem das Gestell eine Rückwand, zwei Seitenwände, einen Auslageraum, welcher für die Auslage der besagten Gegenstände (Artikel) eine offenen Vorderseite zwischen den Seitenwänden hat, und eine Tür, mit welcher die offene Vorderseite verschlossen oder frei gegeben werden kann, beinhaltet.

Solche Baugruppen und Gestelle werden häufig in Supermärkten verwendet. In einem Supermarkt wird in der Nähe des Ausgangs eine Anzahl dieser Baugruppen typischerweise in einer Reihe angeordnet und durch Abstände voneinander getrennt. Ein Zwischenraum zwischen zwei Baugruppen bildet einen Gang, durch den der Kunde zum Ausgang gelangen kann, nachdem er an der Kasseneinheit abgefertigt worden ist. Das Gestell ist an der Beförderungseinrichtung aufgestellt. Wenn ein Kunde seinen Einkaufswagen entlädt und die Gegenstände (Artikel) aus dem Einkaufswagen auf die Beförderungseinrichtung legt, hat der Kunde folglicher Weise einen direkten Blick auf die Gegenstände (Artikel), die in dem Gestell ausgelegt sind. Das hat den Vorteil, dass der Kunde bis jetzt entscheiden kann, einige dieser Gegenstände (Artikel) zu erwerben. Da das Gestell, relativ zu der Beförderungsrichtung der Beförderungseinrichtung, noch vor der Registrierkasse aufgestellt ist, kann der Kunde den Gegenstand (Artikel) aus dem Gestell einfach auf die Beförderungseinrichtung legen, was dann zu einem Kauf führt.

Es ist ein Nachteil der oben beschriebenen Baugruppen, dass sie relativ viel Platz beanspruchen, so dass es nur möglich ist, eine relativ kleine Anzahl von Baugruppen in einer Reihe am Ausgang eines Supermarktes aufzustellen. Eine Baugruppe beansprucht viel Platz in einer Richtung, die quer zur Beförderungsrichtung der Beförderungseinrichtung liegt, da für die Auslage der Gegenstände (Artikel) in dem Gestell ein relativ tiefes Gestell benötigt wird. In diesem Zusammenhang kann man sich zum Beispiel ein Gestell mit einer Tiefe von 32 cm vorstellen.

Als ein Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Breite des oberen Bereichs der Seitenwände größer als die Breite eines unteren Bereichs der Seitenwände, so dass ein Teil des Auslageraumes überhängt, und außerdem beinhaltet das Gestell eine Verschlussplatte in einer nicht vertikalen Ebene zwischen einer ersten und einer zweiten Position, wobei die Verschlussplatte sich in der ersten Position in dem nicht überhängenden Bereich des Auslageraumes befindet, und sich die Verschlussplatte in der zweiten Position bis auf die Vorderseite des überhängenden Bereichs des Auslageraumes hin erstreckt, so dass die Verschlussplatte auf das Unterteil der Tür trifft, wenn die Tür die offene Front des Auslageraumes verschliesst.

In einer Baugruppe aus einer Kasseneinheit und einem Gestell sind ein oberer Bereich der Seitenwände, zwischen denen sich der Auslageraum befindet, und der Auslageraum selber oberhalb der Beförderungseinrichtung lokalisiert, und die Breite der Baugruppe kann in einem Maß verringert werden, das mit der Distanz korrespondiert, um die der Auslageraum über die Kasseneinheit hinaus ragt. Das hat wiederum zur Folge, das eine Baugruppe weniger Platz beansprucht, so dass, falls es verlangt wird, eine größere Anzahl Baugruppen in einer Reihe nahe des Ausganges des Supermarktes angeordnet werden kann.

Außerdem wird das Problem gelöst, das entstehen würde, wenn die Tür geschlossen ist, ohne das weitere Maßnamen vorgenommen wurden. In diesem Falle würde eine Öffnung in einer vertikalen Ebene zwischen der Unterseite der Tür und dem Rest des Gestells vorhanden sein. Auf diese Weise bleibt es weiterhin möglich, Gegenstände (Artikel) zum Beispiel nach Ladenschluss aus dem Gestell zu entnehmen, wenn das Gestell verschlossen ist. Auf der anderen Seite ist diese Öffnung dann nötig, wenn die Tür geöffnet ist, und die Kasseneinheit in Betrieb ist. Schließlich beansprucht das Gestell dann nicht den gesamten Raum der Beförderungseinrichtung, so das diese Einrichtung vollständig für die Beförderung von Gegenständen (Artikeln) in Richtung auf die Registrierkasse zu ausgenutzt werden kann. Folglich werden sowohl das richtige Verschließen des Gestells als auch die vollständige Ausnutzung der Kapazität der Beförderungseinrichtung durch die Tatsache möglich gemacht, dass das Gestell zusätzlich die Verschlussplatte beinhaltet, die in einer nicht vertikalen Ebene zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich ist, wobei die Verschlussplatte in der ersten Position wenigstens teilweise in das Gestell hinein geglitten ist, so dass die Verschlussplatte sich in der Nähe der Beförderungseinrichtung der Kasseneinheit befindet, was deren vollständige Ausnutzung erlaubt, und wobei die Verschlussplatte sich in der zweiten Position vom Auslageraum bis in die Nähe der offenen Vorderseite erstreckt, so dass die Verschlussplatte wenigstens beinahe die Unterseite der Tür berührt, wenn die Tür die offene Vorderseite verschließt. Aus diesem letzten Punkt folgert, dass keinerlei Öffnung zwischen der Unterseite der Tür und dem Rest des Gestells mehr vorhanden ist.

Bevorzugte Charakteristika der Erfindung werden in Unteransprüchen festgesetzt.

Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden mit Referenz auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, dabei stellen dar:

Fig. 1 ist eine graphische Darstellung einer Aufsicht auf einen Ladenraum, in dem eine Anzahl bekannter Baugruppen, von denen jede aus einer Kasseneinheit und einem Auslage-Gestell besteht, bereit gestellt ist;

Fig. 2 ist eine graphische Darstellung einer Aufsicht auf einen Ladenraum, in dem eine Anzahl von Baugruppen, in welche die Gestelle mit den Merkmalen der Erfindung eingegliedert sind, bereit gestellt ist, von denen jede aus einer Kasseneinheit und einem Auslage-Gestell, mit den Merkmalen der Erfindung, besteht;

Fig. 3 ist eine Seitenansicht einiger Baugruppen in Richtung des Pfeiles P aus der Fig. 2 gesehen;

Fig. 4 ist eine Vorderansicht eines offenen Auslagegestells in Richtung des Pfeiles A aus der Fig. 2 gesehen;

Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch das geöffnete Auslagegestell mit den Merkmalen aus der Fig. 4;

Fig. 6 ist eine Vorderansicht eines geschlossenen Auslagegestells in Richtung des Pfeiles A aus der Abb. 2 gesehen;

Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt durch das geschlossenen Auslagegestell mit den Merkmalen aus der Fig. 6;

Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil des Auslagegestells mit den Merkmalen aus den Figs. 4 und 6;

Fig. 9 zeigt einen Längsschnitt durch eine alternative Ausführungsform des Auslagegestells mit den Merkmalen der Erfindung; und

Fig. 10 ist eine graphische Darstellung einer Aufsicht, die eine Anzahl von Baugruppen enthält, wobei jede Baugruppe eine Kasseneinheit und ein Auslagegestell mit den Merkmalen aus der Fig. 9 umfaßt.

Fig. 1 ist eine Aufsicht auf eine Anzahl von Kasseneinheiten, die in einer Reihe angeordnet sind, und Gestellen für die Auslage von Gegenständen (Artikeln). Ein solches Arrangement ist per se bekannt und wird typischerweise in Selbstbedienungsläden verwendet, zum Beispiel in Supermärkten. Jede Kasseneinheit 1 umfaßt eine Beförderungseinrichtung 2, auf welche der Kunde die Gegenstände (Artikel), die registriert werden sollen, legen kann. Die Beförderungseinrichtung kann zum Beispiel aus einem per se bekannten Transportband bestehen. Zum Beispiel können von einem Einkaufswagen 4, der sich in einem Gang 6 befindet, welcher zwischen zwei Kasseneinheiten liegt, die in Frage kommenden Gegenstände (Artikel) auf die Transportband-Einrichtung 2 gelegt werden. Die Transportband-Einrichtung 2 befördert die in Frage kommenden Gegenstände (Artikel) in Richtung auf die Registrierkasse 8 zu. Die Kasseneinheit umfaßt des weiteren eine Einlese-Einheit 10, die dazu dient, den Streifencode zu lesen, mit dem die Gegenstände (Artikel), die registriert werden sollen, versehen sind. Ein gelesener Streifencode kann dann von einem, hier nicht gezeigten, Computersystem direkt mit dem Preis des Produktes verglichen werden. Dieser Preis kann direkt an die Registrierkasse 8 weiter geleitet werden. Des weiteren wird ein Stuhl 12 bereit gestellt, auf dem ein Mitglied des Personals sitzen kann, um die Gegenstände (Artikel) zu registrieren. Die Kasseneinheit 1 umfaßt des weiteren eine zweite Beförderungseinrichtung, um die Gegenstände (Artikel) zu einer Sammelstelle 16a oder zu einer Sammelstelle 16b zu befördern. Die Sammelstellen 16a und 16b werden durch eine Abtrennung 18 voneinander getrennt, deren einer Teil 20 so konstruiert ist, dass er von einer ersten Position I in eine zweite Position II bewegt werden kann und vice versa. Wenn der bewegliche Teil 20 der Abtrennung 18 sich in der Position I befindet, werden die Gegenstände (Artikel) mit der zweiten Beförderungseinrichtung 14 zu der Sammelstelle 16a gebracht. Wenn hingegen der bewegliche Teil 20 der Abtrennung 18 sich in der Position II befindet, werden die Gegenstände (Artikel) mit der zweiten Beförderungseinrichtung 14 zu der Sammelstelle 16b gebracht.

Des Weiteren ist angrenzend an die Beförderungseinrichtung 2 einer jeden Kasseneinheit 1 ein Auslagegestell 22 aufgestellt, um dort Gegenstände (Artikel), wie zum Beispiel Tabak und Süßigkeiten auszulegen. Das Auslagegestell 22 umfaßt Seitenwände 24 und 26 sowie eine Rückwand 28. Das Gestell umfaßt ausserdem eine offene Vorderseite 30, die den Zugriff auf einen Auslageraum 32, welcher sich zwischen den Seitenwänden 24 und 26 befindet, ermöglicht. Der Auslageraum 32 kann zum Beispiel eine Anzahl von übereinander liegenden Produkthaltern beinhalten, auf denen die Gegenstände (Artikel), welche ausgelegt werden sollen, plaziert werden können. Der Auslageraum 32 befindet sich in einer Höhe, die oberhalb der Kasseneinheit 1 liegt, so dass ein Kunde, welcher sich in dem Gang 6 befindet, freien Zugriff auf die in dem Auslageraum ausgelegten Gegenstände (Artikel) hat, und er sie sowohl ergreifen als sie dann auch ganz einfach auf die Beförderungseinrichtung 2 legen kann.

Wie aus Fig. 1 ersichtlich wird, ist die minimale Breite des Ganges durch die Distanz b zwischen der Rückwand 28 des Gestells 22 und einer Seitenwand 34 einer angrenzenden Kasseneinheit 1 bestimmt. Wenn das Auslagegestell 22 nicht vorhanden wäre, dann könnte die Distanz D zwischen den Kasseneinheiten um eine Distanz Δ verringert werden. In diesem Fall wird die minimale Breite des Ganges zwischen den Kasseneinheiten durch die Kasseneinheiten selber fest gelegt. Es wird jetzt gewünscht, die Distanz D zwischen den Kasseneinheiten zu verringern, ohne dadurch die Breite b der Gänge zu verringern, während außerdem trotzdem die Auslagegestelle 22 noch vorhanden sind. Das hat einen Vorteil, insofern dass mehr Kasseneinheiten und Auslagegestelle in dem selben Laden untergebracht werden können.

Fig. 2 ist eine Aufsicht auf eine Anzahl nebeneinander gestellter Baugruppen, wobei jede Baugruppe aus einer Kasseneinheit und einem damit verbundenen Auslagegestell 22' besteht. In Fig. 2 sind diejenigen Teile, die mit den Teilen aus Fig. 1 übereinstimmen, auch mit den selben Referenznummern versehen. Damit übereinstimmend befindet sich ein oberer Bereich des Gestells 22' über der Kasseneinheit 1. In diesem Fall erstreckt sich der relevante oberer Bereich des Gestells 22' über die Beförderungseinrichtung 2 der Kasseneinheit 1. Mit anderen Worten, die oberen Bereiche 36, 38 der Seitenwände 24, 26, zwischen denen sich der Auslageraum 32 befindet, und der Auslageraum 32 selber liegt teilweise über der Kasseneinheit 1. Der Auslageraum 32 ragt, so wie er ist, um eine Distanz Δ über die Kasseneinheit 1 hinaus. Daraus resultiert die vorteilhafte Tatsache, dass die Distanz zwischen zwei benachbarten Kasseneinheiten dann nur noch D - Δ beträgt. Weil es sich über die Beförderungseinrichtung 2 erstreckt, stellt das Gestell eine Lösung für das Problem dar. Das könnte bedeuten, dass ein Bereich der Beförderungseinrichtung 2 nicht für die Beförderung von Gegenständen (Artikeln) in Richtung auf die Registrierkasse zu, benutzt werden könnte. Aber das Gestell, mit den Merkmalen der Erfindung, stellt auch für dieses Problem eine Lösung bereit, wie es hier im Folgenden erklärt werden wird.

Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Gestells 22' in Richtung des Pfeiles A gesehen, der in Fig. 2 gezeigt ist. Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt des Gestells 22' mit den Merkmalen aus der Fig. 4. Das Gestell 22' umfaßt die beiden Seitenwände 24, 26 und die Rückwand 28. In dem Auslageraum 32 befindet sich eine Anzahl übereinander liegender Produkthalter 36, für die Auslage der Gegenstände (Artikel). Das Gestell 22' umfasst außerdem eine Rolltür 40, die über eine Aufrollwelle (-achse) 42 verfügt, welche durch eine gepunktete Linie dargestellt ist und sich an der Oberseite des Gestells befindet. In Fig. 4 befindet sich die Rolltür 40 in ihrer aufgerollten Position. Dadurch wird gewährleistet, dass der Auslageraum 32 sowohl für das Anschauen als auch für das Herausnehmen der Gegenstände (Artikel) zugänglich ist. Die Rolltür beinhaltet eine untere Stange 44, deren Enden in den Seitenwänden 24 und 26 aufgenommen werden, wodurch sie in vertikaler Richtung geführt werden kann. Die Rolltür 40 kann durch das Abwärtsbewegen der unteren Stange 44 entrollt und so in eine Endposition gebracht werden, wie es in den Figs. 6 und 7 gezeigt ist.

Das Gestell 22' umfaßt weiterhin eine Verschlussplatte 46, die in einer nicht vertikalen Ebene, in diesem Fall einer horizontalen Ebenen, zwischen einer ersten I und einer zweiten II Position beweglich ist. Wenn die Verschlussplatte sich in der ersten Position I (siehe auch Figs. 4 und 5) befindet, ist sie zum Mindestens teilweise in das Gestell 22' hinein geglitten. Wenn die Verschlussplatte 46 sich in der zweiten Position II (siehe auch Figs. 6 und 7) befindet, erstreckt sie sich bis in die Nähe der unteren Stange 44 der Tür 40, wenn diese vollständig abgerollt ist. Wie es in den Figs. 6 und 7 dargestellt ist, schließen die Tür 40 und die Verschlussplatte 46 auf diese Weise den Auslageraum 32 vollständig nach außen hin ab. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass es, wenn die Tür 40 abgerollt ist, auf Grund der Verschlussplatte 46 nicht möglich ist, Gegenstände (Artikel) durch eine horizontale Öffnung zwischen der unteren Stange 44 und dem Rest des Gestells 22' aus dem Auslageraum 32 zu entnehmen. Schließlich verschließt die gleitend bewegliche Verschlussplatte 46 die horizontale Öffnung 48, welche zwischen der unteren Stange 44 und dem Rest des Gestells 22' lokalisiert ist, gänzlich. Wenn die Rolltür 40 geöffnet ist und die Verschlussplatte 46 sich in der ersten Position befindet, kann die gesamte Breite der Beförderungseinrichtung 2 vorteilhaft ausgenutzt werden. Schließlich kann das Gebiet 49, das in Fig. 5 schraffiert dargestellt ist, für die Beförderung von Gegenständen (Artikeln), die sich auf der Beförderungseinrichtung 2 befinden, verwendet werden.

Das Gestell umfaßt ein horizontal ausgerichtetes Querprofil 50, das sich zwischen den beiden Seitenwänden 24 und 26 erstreckt und fest mit ihnen verbunden ist. Die Verschlussplatte 46 besteht aus einem U-förmiges Profil, das einen ersten und zweiten Wandbereich 52, 54 hat, die beide mit einem Verbindungsteil 56 an einer Oberseite verbunden sind. Fig. 8 zeigt einen Ausschnitt aus der Verschlussplatte 46, der mit der Linie VII in Fig. 6 übereinstimmt. Der erste Wandbereich 52 befindet sich auf der Außenseite des Gestells und ist auf seiner Außenseite mit einem Verriegelungsmechanismus 58 versehen, der im Gebrauch auf eine per se bekannte Art und Weise mit der unteren Stange 44 der Rolltür 40 kooperieren kann. Zu diesem Zweck beinhaltet der Verriegelungsmechanismus zum Beispiel eine Öffnung 60, in die ein Schlüssel gesteckt werden kann, um den Verriegelungsmechanismus 58 mit der unteren Stange 44 reversibel zu verbinden.

Zwischen dem ersten und dem zweiten Wandbereich 52, 54, besitzt die Verschlussplatte zwei Stifte 62, 64, die in horizontaler Richtung voneinander getrennt sind und sich in der Bewegungsrichtung der Verschlussplatte erstrecken. Das Querprofil 50 ist mit zwei Öffnungen 66, 68 ausgestattet. Die Stifte 62, 64 die in der Längsrichtung der Stifte gleitend beweglich sind, werden jeweils in die beiden Öffnungen 66, 68 aufgenommen. Jeder der Stifte besteht aus einer hohlen Röhre 70, die eine gewundene Achse 72 beherbergt. Der erste und zweite Wandbereich 52, 54 sind beide mit einer Öffnung 74 versehen, durch welche die Achse 72 sich erstreckt. Der Verriegelungsmechanismus 58 ist ebenfalls mit einer Öffnung 76 ausgestattet, durch welche die Achse 72 sich erstreckt. Die beiden Enden der Achse 72 beeinhalten je eine Nut 78, mit deren Hilfe der Verriegelungsmechanismus 58 mit der Verschlussplatte verbunden ist. Zu diesem Zweck hat die Rohre 70 einen Durchmesser, der größer als die Öffnung 74 ist. Da jede Röhre 70 jeweils durch die Öffnungen 66 und 68 vor und zurück bewegt werden kann, hat die ganze Verschlussplatte so in dem Gestell Platz, dass sie in horizontaler Richtung beweglich ist.

Die Erfindung ist in keinster Weise nur auf die oben beschriebenen exemplarischen Ausführungsformen beschränkt, und andere Ausführungsformen sind vorstellbar. Zum Beispiel kann die Baugruppe aus Kasseneinheit und Gestell eine zweites Gestell 80 umfassen, siehe auch Fig. 9. Auch das zweite Gestell beinhaltet eine Rückwand 82 und zwei Seitenwände 84. Das Gestell beinhaltet weiterhin eine offene Vorderseite 86, die sich in diesem Fall von der Oberseite bis in die Nähe der Unterseite des Gestells 80 erstreckt. Innerhalb des Gestells gibt es einen Auslageraum 88, der sich ebenfalls von der Oberseite bis zur Unterseite des Gestells 80 erstreckt. In dem Auslageraum 88 sind wiederum eine Anzahl übereinander angeordneter Produktträger 90 enthalten, die sich in horizontaler Richtung zwischen den Seitenwänden des Gestells erstrecken. Außerdem umfaßt das Gestell eine Rolltür 92 mit deren Hilfe die offene Seite 86 vollständig verschlossen werden kann, wie es in Fig. 9 gezeigt ist. Die Rückwand 82 des zweiten Gestells 80 grenzt direkt an die Rückwand 28 des ersten Gestells 32.. In diesem Beispiel sind die beiden Gestelle fest miteinander verbunden, und stellen so wie sie sind, gemeinsam das Gestell 94 dar. Wenn das Gestell 94 in Kombination mit der Kasseneinheit 1 eingesetzt wird, und wenn die Tiefe des zweiten Gestells 80 gleich 8 ist, dann beträgt die Distanz zwischen den aufeinander folgenden Baugruppen aus Kasseneinheit und Gestell D - Δ + δ. Eine Aufsicht auf eine solche Ladenanordnung ist in Fig. 10 dargestellt.


Anspruch[de]

1. Gestell (22') zur Auslage von Gegenständen, wobei das Gestell folgendes umfasst: eine Rückwand (28), zwei Seitenwände (24, 26), einen Auslageraum (32) mit einer offenen Vorderseite (30) zur Auslage der genannten Gegenstände zwischen den Seitenwänden in einem oberen Abschnitt davon, und eine Tür (40), mit der die offene Vorderseite (30) verschlossen und geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des oberen Abschnitts (36, 38) der Seitenwände größer ist als die Breite eines unteren Abschnitts der Seitenwände, so dass ein Teil des Auslageraums (32) übersteht, und dadurch, dass das Gestell (22') ferner eine Verschlussplatte (46) umfasst, die in einer nicht vertikalen Ebene zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich ist, wobei sich die Verschlussplatte (46) in der ersten Position im nicht überstehenden Abschnitt des Auslageraums befindet und die Verschlussplatte (46) sich in der zweiten Position in Richtung auf die Vorderseite des Teils des Auslageraums erstreckt, der übersteht, so dass die Verschlussplatte (46) auf das untere Ende der Tür (40) trifft, wenn die Tür die offene Vorderseite (30) des Auslageraums (32) verschließt.

2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatte (46) in einer horizontalen Ebene zwischen der ersten und der zweiten Position beweglich ist.

3. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (40) aus einer Rolltür mit einer Aufrollwelle (42) besteht, die sich an der Oberseite des Gestells befindet, so dass die Rolltür (40) von der Oberseite nach unten abgerollt werden kann, um die offene Vorderseite (30) zu verschließen.

4. Gestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatte (46) einen Verriegelungsmechanismus (58) beinhaltet, über den die Verschlussplatte in der zweiten Position mit der verschlossenen Tür (40) verbunden werden kann.

5. Gestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatte (46) ein U-förmiges Profil umfasst, mit einem ersten (52) und einem zweiten Wandteil (54), deren Oberseite mit einem Verbindungsteil (56) verbunden ist.

6. Gestell nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Wandteil (52) auf der Außenseite des Gestells befindet und den genannten Verriegelungsmechanismus (58) auf seiner Außenseite trägt.

7. Gestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussplatte (46) zwischen dem ersten und dem zweiten Wandteil (52, 54) Stifte (62, 64) aufweist, die in horizontaler Richtung voneinander beabstandet sind und in die Bewegungsrichtung der Verschlussplatte (46) verlaufen, wobei das Gestell ferner ein Querprofil (50) umfasst, das sich zwischen den beiden Seitenwänden (24, 26) erstreckt und mit ihnen verbunden ist, wobei das Querprofil (50) zwei Öffnungen (66, 68) hat, in denen die Stifte (62, 64) gleitfähig aufgenommen werden.

8. Gestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Wandteil (52, 54) jeweils mit zwei Öffnungen (74) versehen sind, wobei jeder Stift (62, 64) durch eine Öffnung (74) des ersten Wandteils (52) und durch eine Öffnung (74) des zweiten Wandteils (54) verläuft und die Verriegelungsvorrichtung (58) über die Stifte (62, 64) mit der Verschlussplatte (46) verbunden ist.

9. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell eine zweite offene Vorderseite (86) und eine zweite Tür (92) umfasst, während zwischen den Seitenwänden (84) ein zweiter Auslageraum (88) für die Auslage der genannten Gegenstände vorhanden ist, wobei die zweite offene Vorderseite (86) mit der zweiten Tür (92) verschlossen und geöffnet werden kann und die beiden Auslageräume (32, 88) auf entgegengesetzten Seiten der Rückwand (28) angeordnet sind.

10. Baugruppe aus einer Kasseneinheit (1) und einem Gestell (22') zur Auslage von Gegenständen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Kasseneinheit eine Registrierkasse (8) und eine Beförderungseinrichtung (2) zur Beförderung von zu registrierenden Gegenständen in Richtung der Registrierkasse (8) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass sich das genannte überstehende Teil der Seitenwände (24, 26) und der Auslageraum (32) oberhalb der Beförderungseinrichtung (2) befinden.

11. Baugruppe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verschlussplatte (46) in der zweiten Position oberhalb der Beförderungseinrichtung (2) erstreckt und in der ersten Position neben der Beförderungseinrichtung (2) befindet.

12. Baugruppe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kasseneinheit (1) und das Gestell (22') trennbar miteinander verbunden sind.







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