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Dokumentenidentifikation EP1032498 29.08.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1032498
Titel WÄRMEEMPFINDLICHE AUFZEICHNUNGSMATERIALIEN UND VERFAHREN ZUR AUTHENTIZITÄTSPRÜFUNG
Anmelder Mitsubishi HiTec Paper Flensburg GmbH, 24941 Flensburg, DE
Erfinder KRANZ, Erich, D-24939 Flensburg, DE;
SÜSSENBACH, Karsten, D-24941 Flensburg, DE;
STORK, Gerhard, D-24943 Flensburg, DE;
REIMANN, Michael, D-24937 Flensburg, DE;
WAGNER, Wolfgang, D-24943 Flensburg, DE
DE-Aktenzeichen 59902110
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 19.08.1999
EP-Aktenzeichen 999444342
WO-Anmeldetag 19.08.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/EP99/06060
WO-Veröffentlichungsnummer 0000016986
WO-Veröffentlichungsdatum 30.03.2000
EP-Offenlegungsdatum 06.09.2000
EP date of grant 24.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.08.2002
IPC-Hauptklasse B41M 5/30
IPC-Nebenklasse B41M 3/14   B41M 3/00   B41M 7/00   B41M 5/40   D21H 21/46   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien mit Sicherheitsmerkmalen, aufweisend ein Trägerpapier mit einer auf einer Seite angeordneten Aufzeichnungsschicht, die unter Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält. Femer betrifft die Erfindung Verfahren zur Authentizitätsprüfung der erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien.

Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien sind seit längerer Zeit bekannt. Überwiegend werden diese Materialien zur Aufzeichnung von Femkopien verwendet, die über öffentliche Femsprechnetze - sogenanntes Telefaxverfahren - versandt werden. Sukzessive an Bedeutung gewinnen zusätzliche Einsatzgebiete für wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien durch ihre Verwendung als Überweisungsformulare oder Schecks, Diploma, Zertifikate, Beipackzettel für pharmazeutische Produkte, Belege für Glücksspiele aller Art, Wertzeichen, Kassenbons, Parkzettel von Parkautomaten sowie Eintritts- und Fahrkarten.

Zur Vermeidung bzw. Erkennung von Fälschungen wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Lösungen vorgeschlagen. Neben der Verwendung von Wasserzeichen wurde insbesondere der Einsatz von unter ultravioletter Bestrahlung fluoreszierenden Fasem vorgeschlagen, die dem Papierfaserstoff vor der Blattbildung in geringer Menge zugemischt werden. Entsprechende Vorschläge finden sich für nicht dem Gebiet der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien zuzurechnende Papiere in der AT E 37053 B und gemäß der DE 195 01 289 A 1 für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungspapier. Die Einarbeitung fluoreszierender Fasern in den Papierfaserstoff wirkt sich jedoch nachteilig in produktionstechnischer Hinsicht beispielsweise durch verlängerte Reinigungsstillstände an der Papiermaschine aus. Gleichzeitig kann der Ausschuß von so hergestelltem Papier nur sehr eingeschränkt recycelt werden aufgrund der mit bloßem Auge auffälligen Synthesefasern.

In der DE 2518 871 A 1 wird für beschichtete Papiere als Sicherheitsmerkmal offenbart, daß zwei gleichgeartete Substanzen, die wenigstens einen Farbbildner als Azo-Verbindung und wenigstens einen Farbstoff oder ein Pigment enthalten, in bzw. auf das Trägerpapier aufgebracht sind. Zur Authentizitätsprüfung wird ein Reagenz mittels Stempel, Filzstift oder Walzeneinrichtung auf das Papier aufgebracht, wobei die Substanz in bzw. auf dem Trägerpapier zusammen mit dem Reagenz in Form von Farbbildung reagiert. Das so beschriebene Sicherheitsmerkmal kann entsprechend dieser Schrift mit anderen Sicherheitsmerkmalen, wie Wasserzeichen, kombiniert werden.

Sicherheitsmerkmale in der Art zugegebener Farbstoffe in der Papiermasse oder auf der Papieroberfläche werden femer in der DE 296 17 106 U 1 hinsichtlich der Zugabe von Pigmenten auf Anthrachinonbasis sowie in der EP 0 072 481 B 1 hinsichtlich einer Beimischung von 2-(4'-Amino-3'-sulfophenyl)-6-methyl-benzthiazol-7-sulfonsäure oder deren Salzen offenbart. Die zuletzt genannten Vorschläge beziehen sich allesamt nicht auf das Gebiet der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien. Die Verwendung von Azinfarbstoff als Sicherheitsmerkmal wird nicht offenbart.

Als alleiniges Sicherheitsmerkmal offenbart die DE 27 47 349 C 2 für fälschungssichere Papiere, die insbesondere als für von Hand auszufüllende Zahlungsanweisungen eingesetzt werden sollen, die Verwendung von Pyrensulfonsäuren oder deren Metallsalzen, die entweder der Papiermasse zugegeben werden oder mit denen die Papierbahn imprägniert wird, woraus eine vollflächige Einfärbung der Papieroberfläche resultiert.

Aus der EP 0 844 097 A 1 ist ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bekannt, bei dem als ein erstes Sicherheitsmerkmal stellenweise ein latentes Bild mittels einer ein fluoreszierendes Reagenz enthaltenden Sicherheitstinte auf die Rückseite aufgedruckt ist. Zur Ausbildung eines zweiten Sicherheitsmerkmals in Form eines wasserdichten Bildes auf der Rückseite des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials enthält die Sicherheitstinte ein wasserabweisendes Mittel. Die das als Pigment oder Farbstoff verwendete fluoreszierende Reagenz und das wasserabweisende Mittel enthaltende Sicherheitstinte ist in einem wässrigen Träger enthalten bzw. dispergiert, der außer diesen Komponenten noch Bindemittel, wie thermoplastische Harze, enthält, die zur Verbesserung der Bildbeständigkeit dienen sollen. Nachteilig bei diesem Vorschlag ist die kostenaufwendige Herstellung mittels Drucktechnik und die Tatsache, daß durch den wasserabweisenden Charakter der Sicherheitstinte die Anordnung von Preprints mittels der üblichen Druckverfahren erschwert wird.

Die vorliegende Erfindung will nun wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zur Verfügung stellen, bei denen mit Hilfe einfacher und überall verfügbarer Einrichtungen mehrere Untersuchungsmöglichkeiten hinsichtlich der Authentizität des eingesetzten Papiers möglich sind. Eine weitere Aufgabe sieht die Erfindung in der Entwicklung eines Sicherheitsmerkmals, das weitaus deutlicher als eine vollflächige Präparation eine Prüfung auf Authentizität des eingesetzten Papiers ermöglicht. Gleichzeitig will die Erfindung einen wirksamen Schutz vor Fälschungsversuchen schaffen. Die Erfindung sieht auch eine Aufgabe darin, bei der Herstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials auf solche der Papiermasse zuzugebende Komponenten zu verzichten, die wie beispielsweise fluoreszierende Fasem die eingangs erwähnten Probleme innerhalb des Produktionsprozesses zur Folge haben können. Ein weiterer wichtiger Aufgabenaspekt besteht schließlich darin, daß im Bedarsfall sogenannte Preprints problemlos auf die Rückseite der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien aufgebracht werden können, ohne daß durch in einer rückseitig aufgetragenen Präparation vorliegende Komponenten, wie z.B. Binde - oder Hydrophobierungsmittel, Störungen des Druckprozesses zu befürchten sind.

Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung gemäß ihrer ersten und besonders einfachen Ausführungsform ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit Sicherheitsmerkmal vor, das ein Trägerpapier mit einer auf einer Seite angeordneten Aufzeichnungsschicht umfaßt, die unter Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält. Gekennzeichnet ist das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial dadurch, daß als Sicherheitsmerkmal ein unter UV-Bestrahlung fluoreszierender wasserlöslicher Farbstoff ohne Bindemittel in einem regelmäßigen oder unregelmäßigen, bei Tageslicht unsichtbaren Muster so auf die gesamte Oberfläche der Seite, die der mit einer Aufzeichnungsschicht versehenen Seite gegenüberliegt, i.e. die Rückseite, aufgebracht ist, daß die gesamte Oberfläche das Muster aufweist.

Im Gegensatz zu den bisher bekannten Ausführungsformen von Sicherheitspapieren, bei denen entweder durch den Eintrag entsprechender Farbstoffe in die Faserstoffmasse oder durch Präparation eine vollflächig wirksame Fluoreszenz erreicht wurde, bietet das wärmeempfindliche Aufzeichnungspapier der vorliegenden Erfindung durch die Art seiner Musterung eine über das im Rahmen einer Authentizitätsprüfung mit einer aufzubringenden alkalischen Substanz nachzuweisende Sicherheitsmerkmal hinausgehende und nicht ohne weiteres nachzuahmende Sicherheitskomponente.

Eine unregelmäßige Musterbildung im Sinne der vorliegenden Erfindung entspricht vorzugsweise einer feinkörnigen Struktur, die, anders ausgedrückt, als Sprenkelung bezeichnet werden kann, während ein regelmäßiges Muster vorzugsweise einer streifenförmigen Struktur entspricht. Im sauren oder neutralen pH-Bereich sieht die mit dem Farbstoff beaufschlagte Rückseite mit bloßem Auge bei Tageslicht betrachtet leicht gefärbt aus.

Der Vorteil des wasserlöslichen, ohne Bindemittel aufgebrachten Farbstoffes gemäß der vorstehenden Ausführungsform besteht darin, daß die Anbringung von Preprints nicht auf die Probleme stößt, wie sie bei den aus dem Stand der Technik bekannten bindemittelhaltigen oder Hydrophobierungsmittel enthaltenden Beschichtungen bekannt sind.

Unter Preprints sind in der vorliegenden Beschreibung beispielsweise mittels Flexo- oder Offsetdruck, - insbesondere Trocken- oder Waterless-Offsetdruck - aufgebrachte Aufdrucke, wie zum Beispiel Formularbeschriftungen zu verstehen, bei denen bei der späteren bestimmungsgemäßen Verwendung die Ausfüllung der Formularfelder mittels Thermodrucker erfolgt.

Als geeignet hinsichtlich der o.a. Ausführungsformen der Erfindung haben sich insbesondere solche Farbstoffe gezeigt, die im Rahmen einer Sicherheitsprüfung durch Aufbringung einer alkalischen Substanz auf die Rückseite des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials zu einer auch bei Tageslicht fluoreszierenden, insbesondere auch beständigen Farbe führen. Als besonders bevorzugte Farbstoffklasse sind dabei Farbstoffe auf Pyrensulfonatbasis anzuführen.

Vorzugsweise ist der unter UV-Bestrahlung fluoreszierende wasserlösliche Farbstoff mit einer flächenbezogenen Masse von 0,01 bis 40 mg/m2, ganz besonders bevorzugt mit einer flächenbezogenen Masse von 0,05 bis 7,5 mg/m2 auf die Seite, die der mit einer Aufzeichnungsschicht versehenen Seite gegenüberliegt, aufgebracht.

Als weitere und besonders fälschungssichere Ausführungsform sieht die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit Sicherheitsmerkmalen vor, das ein Trägerpapier mit einer auf einer Seite angeordneten Aufzeichnungsschicht umfaßt, die unter Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält und das dadurch gekennzeichnet ist, daß als erstes Sicherheitsmerkmal ein mit bloßem Auge unsichtbarer wasserunlöslicher Azinfarbstoff in das Trägerpapier eingearbeitet ist, der bei einer Oberflächenbenetzung der der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungsmaterials mit einem organischen Lösungsmittel oder einer Säure eine auffällige Färbung bewirkt, und daß als zweites Sicherheitsmerkmal auf die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegende Seite des Trägerpapiers, also auf die Rückseite eine Schicht aufgebracht ist mit einem im sauren oder neutralen pH-Bereich nur schwach sichtbaren Farbstoff auf Pyrensuffonatbasis. Der Farbstoff auf Pyrensulfonatbasis geht im Kontakt mit einer alkalischen Substanz eine Farbreaktion ein, die zu einer bei Tageslicht fluoreszierenden beständigen Farbe führt.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann der Pyrensulfonatfarbstoff, wenn es um die Vermeidung von Bedruckbarkeitsproblemen geht, ohne Bindemittel aufgebracht werden, jedoch ist auch ein gemeinsamer Auftrag mit einem Bindemittel, z.B. mittels eines Stärkestriches möglich.

Vorzugsweise ist der Azinfarbstoff in einer Menge von 0,005 bis 0,1 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt in einer Menge von 0,01 bis 0,03 Gew.-% in das Trägerpapier eingearbeitet.

Unter den Azinfarbstoffen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind durch den Pyrazin-Ring (Paradiazin-Ring) mit angelagerten aromatischen Kemen gekennzeichnete Farbstoffe zu verstehen.

Hinsichtlich der sowohl in den vorstehenden Absätzen wie auch im nachfolgenden Absatz als besonders fälschungssicher beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung wird weiterhin bevorzugt, daß die flächenbezogene Masse des Farbstoffes in der Schicht, die auf die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegende Seite des Trägerpapiers aufgebracht ist, zwischen 0,01 und 40 mg/m2 und besonders bevorzugt zwischen 0,05 und 7,5 mg/m2 liegt.

Ganz besonders bevorzugt als fälschungssicherste Ausführungsform sieht die Erfindung ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit Sicherheitsmerkmalen vor, das ein Trägerpapier mit einer auf einer Seite angeordneten Aufzeichnungsschicht umfaßt, die unter Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält und das dadurch gekennzeichnet ist, daß als erstes Sicherheitsmerkmal ein mit bioßem Auge unsichtbarer wasserunlöslicher Azinfarbstoff in das Trägerpapier eingearbeitet ist, der bei einer Oberflächenbenetzung der der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungsmaterials mit einem organischen Lösungsmittel oder einer Säure eine auffällige Färbung bewirkt, und daß als zweites Sicherheitsmerkmal ein unter UV-Bestrahlung fluoreszierender wasserlöslicher Farbstoff ohne Bindemittel in einem regelmäßigen oder unregelmäßigen, bei Tageslicht unsichtbaren Muster so auf die Oberfläche der Seite, die der mit einer Aufzeichnungsschicht versehenen Seite gegenüberliegt, aufgebracht ist, daß die gesamte Oberfläche das Muster aufweist.

Auch hier besteht der Vorteil des wasserlöslichen, ohne Bindemittel aufgebrachten Farbstoffes darin, daß die Anbringung von Preprints nicht auf die vorstehend erläuterten Bedruckbarkeitsprobleme stößt.

Hinsichtlich der erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiere gemäß der Ansprüche 1 und 11, die auf der Seite, die der zur Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, einen unter UV-Bestrahlung fluoreszierenden wasserlöslichen Farbstoff aufweisen, ist die Durchführung einer ersten Authentizitätsprüfung derart möglich, indem die der zur Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegende Seite unter UV-Bestrahlung betrachtet wird, wobei das bei Tageslicht nicht sichtbare Muster zu erkennen ist. Wird bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapier gemäß Anspruch 6 der Farbstoff auf Pyrensulfonatbasis auf die Seite, die der zur Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, in einem regelmäßigen oder unregelmäßigen Muster aufgebracht, so ist dieses Muster unter UV-Bestrahlung zu erkennen.

Ein besonders bevorzugtes Verfahren zur Authentizitätsprüfung aller erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiere sieht die Oberflächenbenetzung der Seite, die der zur Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, insbesondere unter Benutzung eines Teststiftes oder einer vergleichbaren einfachen Vorrichtung mit einer alkalischen Substanz vor, wodurch eine bei Tageslicht sichtbare fluoreszierende beständige Farbe entsteht. Da in den üblichen Tintenlöschstiften alkalische Substanzen enthalten sind, werden auf diese Weise auch versuchte Fälschungsversuche erkennbar.

Ein weiteres Verfahren zur Authentizitätsprüfung hinsichtlich der Aufzeichnungspapiere gemäß der Ansprüche 6 und 11 sieht vor, daß eine Oberflächenbenetzung der Schicht, die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegt, mit einer Mischung aus einem primären Alkohol, einem sekundären Alkohol und einer Säure mittels eines Teststiftes, Schwammes, Stempels oder einer vergleichbaren einfachen technischen Vorrichtung in möglichst geringer Menge vorgenommen wird. Eine auffällige Färbung der benetzten Oberfläche läßt auf die Echtheit des untersuchten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials schließen, wobei möglichst eine der Farbreaktion des Azinfarbstoffes mit dem organischen Lösungsmittel oder der Säure entsprechende Farbreaktion in der Aufzeichnungsschicht zu vermeiden ist.

Die in Beschreibung und Patentansprüchen gemachten Angaben zur flächenbezogenen Masse und zu Gew.-% beziehen sich auf das "atro"-Gewicht, d. h. absolut trockene Gewichtsanteile.

Als Trägerpapiere werden vorzugsweise holzfreie Papiere mit beliebiger flächenbezogener Masse eingesetzt. Die Aufzeichnungsschicht wird gegebenenfalls auf einen Vorstrich aufgebracht. Eine auf die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegende Seite des Trägerpapieres aufgebrachte Schicht besteht vorzugsweise aus einer Stärke.

Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung.

Beispiel 1:

Ein handelsübliches holzfreies Papier, das zur Herstellung von Sicherheitsbelegen, wie Fahrtausweisen oder Quittungsbelegen, vorgesehen ist, und eine flächenbezogene Masse von 65 g/m2 aufweist, wird rückseitig mit einer Stärkepräparation und vorderseitig mit einer zum Auftrag der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vorgesehenen, im wesentlichen aus ölabsorbierendem Pigment und Bindemittel bestehenden Zwischenschicht versehen. Auf die getrocknete Stärkepräparation wird anschließend mittels einer wässerigen Lösung eines Farbstoffes auf Pyrensulfonatbasis ein unregelmäßiges Muster in der Art einer feinkörnigen Struktur aufgebracht. Die flächenbezogene Masse des aufgebrachten Farbstoffes beträgt 2,8 mg/m2. Unter UV-Bestrahlung von 254 nm zeigt das Muster eine grünliche Farbe, unter UV-Bestrahlung von 360 nm ist das Muster in bläulicher Farbe zu erkennen. Bei Tageslicht weisen die Papiere rückseitig eine mit bloßem Auge schwach sichtbare Färbung auf.

Beispiel 2:

Im Rahmen eines Produktionsversuchs wird in den Zellstoffeintrag für ein auf einer Langsieb - Papiermaschine herzustellendes Trägerpapier mit einer flächenbezogenen Masse von 80 g/m2 Azinfarbstoff mit einer Menge von 0,015 Gew.-% Handelsware bezogen auf das "atro"-Gewicht des Trägerpapiers eingegeben. Der auf die Rückseite des Trägerpapiers aufzubringende Stärkestrich enthält ein Pyrensulfonat, das im rückseitigen Stärkestrich mit einer flächenbezogenen Masse von 7 mg/m2 vorliegt. Auf einen vorderseitig aufgebrachten Pigmentvorstrich wird eine wämeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufgetragen.

Beispiel 3:

Auf ein für ein handelsübliches Ticketpapier vorgesehenes Trägerpapier, das dem vorstehend beschriebenen Trägerpapier entspricht, jedoch eine flächenbezogene Masse von 67 g/m2 aufweist, wird rückseitig ein Stärkestrich und vorderseitig ein Pigment-Vorstrich aufgebracht. Auf den Pigment-Vorstrich wird zunächst eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufgetragen und anschließend getrocknet. Auf dem rückseitig aufgetragen Stärkestrich wird abschließend eine Beschichtung mit einem Pyrensulfonat mit einer flächenbezogenen Masse von 2,9 mg/m2 aufgebracht.

Beispiel 4:

Zwecks Authentizitätsprüfung der Aufzeichnungsmaterialien nach den Beispielen 2 und 3 wird ein Filzstift hergestellt, der als Prüfsubstanz eine Mischung aus 70% Milchsäure, 15% Ethanol und 15% Isopropylalkohol enthält. Mit Hilfe dieser Prüfsubstanz ist es möglich, durch Oberflächenbenetzung der der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungsmaterials eine Färbung durch Anlösen des Azinfarbstoffes zu bewirken. Dabei bleibt eine entsprechende Farbreaktion der Aufzeichnungsschicht aus. Diese würde sich bei der Verwendung von Lösungsmittel genauso einstellen wie bei einem zu starkem Auftrag der Prüfsubstänz.

Unter Benutzung eines handelsüblichen Tintenkillers wird anschließend eine alkalische Substanz auf die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungsmaterials aufgebracht. Die Reaktion der Farbstoffe auf Pyrensulfonat-Basis mit der alkalischen Substanz führt augenblicklich zu einer bei Tageslicht fluoreszierenden beständigen Farbe.


Anspruch[de]
  1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit Sicherheitsmerkmal, aufweisend ein Trägerpapier mit einer auf einer Seite angeordneten Aufzeichnungsschicht, die unter Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherheitsmerkmal ein unter UV-Bestrahlung fluoreszierender wasserlöslicher Farbstoff ohne Bindemittel in einem regelmäßigen oder unregelmäßigen, bei Tageslicht unsichtbaren Muster so auf die Oberfläche der Seite, die der mit einer Aufzeichnungsschicht versehenen Seite gegenüberliegt, aufgebracht ist, daß die gesamte Oberfläche das Muster aufweist.
  2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmateriaf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserlösliche Farbstoff im Kontakt mit einer alkalischen Substanz eine bei Tageslicht fluoreszierende Farbe bildet.
  3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserlösliche Farbstoff mit einer flächenbezogenen Masse zwischen 0,01 und 40 mg/m2 aufgebracht ist.
  4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserlösliche Farbstoff mit einer flächenbezogenen Masse zwischen 0,05 und 7,5 mg/m2 aufgebracht ist.
  5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserlösliche Farbstoff ein Farbstoff auf Pyrensulfonatbasis ist.
  6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit Sicherheitsmerkmalen, aufweisend ein Trägerpapier mit einer auf einer Seite angeordneten Aufzeichnungsschicht, die unter Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes Sicherheitsmerkmal ein mit bloßem Auge unsichtbarer wasserunlöslicher Azinfarbstoff in das Trägerpapier eingearbeitet ist, der bei einer Oberflächenbenetzung der der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungsmaterials mit einem organischen Lösungsmittel oder einer Säure eine auffällige Färbung bewirkt, und daß als zweites Sicherheitsmerkmal auf die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegende Seite des Trägerpapiers eine Schicht aufgebracht ist mit einem im sauren oder neutralen pH-Bereich nur schwach sichtbaren Farbstoff auf Basis von Pyrensulfonaten, der im Kontakt mit einer alkalischen Substanz eine Farbreaktion eingeht, die zu einer bei Tageslicht fluoreszierenden beständigen Farbe führt.
  7. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in das Trägerpapier Azinfarbstoff in einer Menge von 0,005 bis 0,1 Gew.-% eingearbeitet ist.
  8. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in das Trägerpapier Azinfarbstoff in einer Menge von 0,01 bis 0,03 Gew.-% eingearbeitet ist.
  9. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff auf Pyrensulfonatbasis mit einer flächenbezogenen Masse zwischen 0,01 und 40 mg/m2 aufgebracht ist.
  10. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff auf Pyrensulfonatbasis mit einer flächenbezogenen Masse zwischen 0,05 und 7,5 mg/m2 aufgebracht ist.
  11. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes Sicherheitsmerkmal ein mit bloßem Auge unsichtbarer wasserunlöslicher Azinfarbstoff in das Trägerpapier eingearbeitet ist, der bei einer Oberflächenbenetzung der der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Aufzeichnungsmaterials mit einem organischen Lösungsmittel oder einer Säure eine auffällige Färbung bewirkt, und daß als zweites Sicherheitsmerkmal ein unter UV-Bestrahlung fluoreszierender wasserlöslicher Farbstoff ohne Bindemittel in einem regelmäßigen oder unregelmäßigen, bei Tageslicht unsichtbaren Muster so auf die Fläche der Seite, die der mit einer Aufzeichnungsschicht versehenen Seite gegenüberliegt, aufgebracht ist, daß die gesamte Fläche das Muster aufweist.
  12. Verfahren zur Authentizitätsprüfung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Schicht, die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegt, mit einer Mischung aus einem primären Alkohol, einem sekundären Alkohol und einer Säure benetzt wird.
  13. Verfahren zur Authentizitätsprüfung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Benetzung mittels eines Teststiftes, Schwammes, Stempels oder einer vergleichbaren einfachen Vorrichtung erfolgt.
  14. Verfahren zur Authentizitätsprüfung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach einem der Ansprüche 2 und 6 bis 11 sowie 3 bis 5 teilweise insoweit Ansprüche 3 bis 5 auf Anspruch 2 beziehen dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Schicht, die der Aufzeichnungsschicht gegenüberliegt, mit einer alkalischen Substanz benetzt wird.
  15. Verfahren zur Authentizitätsprüfung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Benetzung mittels eines Teststiftes oder einer vergleichbaren einfachen Vorrichtung erfolgt.
Anspruch[en]
  1. Heat-sensitive recording material having a security feature, having a support paper with a recording layer arranged on one side, the recording layer containing colour formers and organic colour acceptors that react with one another under the action of heat, characterised in that as security feature a water-soluble dye that fluoresces under UV radiation, without binder, is applied to the surface of the side opposite the side provided with a recording layer, in a regular or non-regular pattern that is invisible in daylight, in such a manner that the entire surface has the pattern.
  2. Heat-sensitive recording material according to claim 1, characterised in that the water-soluble dye forms, in contact with an alkaline substance, a colour that fluoresces in daylight.
  3. Heat-sensitive recording material according to either one of claims 1 and 2, characterised in that the water-soluble dye is applied in a mass per unit area of from 0.01 to 40 mg/m2.
  4. Heat-sensitive recording material according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the water-soluble dye is applied in a mass per unit area of from 0.05 to 7.5 mg/m2.
  5. Heat-sensitive recording material according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the water-soluble dye is a pyrenesulfonate-based dye.
  6. Heat-sensitive recording material having security features, having a support paper with a recording layer arranged on one side, the recording layer containing colour formers and organic colour acceptors that react with one another under the action of heat, characterised in that as first security feature there is incorporated into the support paper a water-insoluble azine dye invisible to the naked eye, which dye produces a conspicuous colouration when the surface of the side of the recording material opposite the recording layer is wetted with an organic solvent or with an acid, and as second security feature there is applied to the side of the support paper opposite the recording layer a layer having a pyrenesulfonate-based dye which is only faintly visible in an acidic or neutral pH range but which in contact with an alkaline substance enters into a colour reaction that results in a lasting colour that fluoresces in daylight.
  7. Heat-sensitive recording material according to claim 6, characterised in that azine dye is incorporated into the support paper in an amount of from 0.005 to 0.1 % by weight.
  8. Heat-sensitive recording material according to either one of claims 6 and 7, characterised in that azine dye is incorporated into the support paper in an amount of from 0.01 to 0.03 % by weight.
  9. Heat-sensitive recording material according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the pyrenesulfonate-based dye is applied in a mass per unit area of from 0.01 to 40 mg/m2.
  10. Heat-sensitive recording material according to any one of claims 6 to 9, characterised in that the pyrenesulfonate-based dye is applied in a mass per unit area of from 0.05 to 7.5 mg/m2.
  11. Heat-sensitive recording material according to any one of claims 1 to 10, characterised in that as first security feature there is incorporated into the support paper a water-insoluble azine dye invisible to the naked eye, which dye produces a conspicuous colouration when the surface of the side of the recording material opposite the recording layer is wetted with an organic solvent or with an acid, and as second security feature a water-soluble dye that fluoresces under UV radiation, without binder, is applied to the surface of the side opposite the side provided with a recording layer, in a regular or non-regular pattern that is invisible in daylight, in such a manner that the entire surface has the pattern.
  12. Method of testing the authenticity of the heat-sensitive recording material according to any one of claims 6 to 11, characterised in that the surface of the layer opposite the recording layer is wetted with a mixture of a primary alcohol, a secondary alcohol and an acid.
  13. Method of testing the authenticity of the heat-sensitive recording material according to claim 12, characterised in that the wetting is effected using a test pen, a sponge, a stamp or a comparably simple device.
  14. Method of testing the authenticity of the heat-sensitive recording material according to any one of claims 2 and 6 to 11 and also 3 to 5 in part insofar as claims 3 to 5 are dependent on claim 2, characterised in that the surface of the layer opposite the recording layer is wetted with an alkaline substance.
  15. Method of testing the authenticity of the heat-sensitive recording material according to claim 14, characterised in that the wetting is effected using a test pen or a comparably simple device.
Anspruch[fr]
  1. Matériau d'enregistrement thermosensible avec élément de sécurité, comprenant un papier support portant, sur une face, une couche d'enregistrement qui contient des agents chromogènes et des accepteurs de couleur organiques réagissant les uns avec les autres sous l'action de la chaleur, caractérisé par le fait qu'un colorant hydrosoluble, fluorescent sous rayonnement UV est appliqué, en tant qu'élément de sécurité, sans liant selon un motif régulier ou irrégulier, invisible à la lumière du jour, sur la face opposée à celle pourvue de la couche d'enregistrement, de telle manière que la totalité de la surface soit couverte par ce motif.
  2. Matériau d'enregistrement thermosensible selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le colorant hydrosoluble lorsqu'il est mis en contact avec une substance alcaline, forme une couleur fluorescente à la lumière du jour.
  3. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que le colorant hydrosoluble est appliqué à raison de 0,01 à 40 mg/m2.
  4. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendication 1 à 3, caractérisé par le fait que le colorant hydrosoluble est appliqué à raison de 0,05 à 7,5 mg/m2.
  5. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le colorant hydrosoluble est un colorant à base de pyrènesulfonate.
  6. Matériau d'enregistrement thermosensible comportant des éléments de sécurité, comprenant un papier support portant, sur une face, une couche d'enregistrement qui contient des agents chromogènes et des accepteurs de couleur organiques réagissant les uns avec les autres sous l'action de la chaleur, caractérisé par le fait qu'il comprend, en tant que premier élément de sécurité, un colorant azinique insoluble dans l'eau et invisible à l'oeil nu, incorporé dans le papier support, lequel colorant azinique forme, lorsqu'on mouille la face du matériau d'enregistrement opposée à celle portant la couche d'enregistrement avec un solvant organique ou avec un acide, une coloration facilement visible, et par le fait qu'il comprend, en tant que second élément de sécurité, une couche appliquée sur la face du papier support opposée à celle portant la couche d'enregistrement, laquelle couche contient un colorant à base de pyrènesulfonate, faiblement visible à pH acide à neutre, et qui, lorsqu'il vient en contact avec une substance alcaline développe une couleur solide, fluorescente à la lumière du jour.
  7. Matériau d'enregistrement thermosensible selon la revendication 6, caractérisé par le fait qu'il comprend un colorant azinique incorporé dans le papier support en une quantité comprise entre 0,005 et 0,1 % en poids.
  8. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisé par le fait qu'il comprend un colorant azinique incorporé dans le papier support en une quantité comprise entre 0,01 et 0,03 % en poids.
  9. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé par le fait que le colorant à base de pyrènesulfonate est appliqué à raison de 0,01 à 40 mg/m2.
  10. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé par le fait que le colorant à base de pyrènesulfonate est appliqué à raison de 0,05 à 7,5 mg/m2.
  11. Matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait qu'il comprend, en tant que premier élément de sécurité, un colorant azinique insoluble dans l'eau et invisible à l'oeil nu, incorporé dans le papier support, lequel colorant azinique développe, lorsqu'on mouille la face du matériau d'enregistrement opposée à celle portant la couche d'enregistrement avec un solvant organique ou avec un acide, une coloration facilement visible, et par le fait qu'il comprend, en tant que second élément de sécurité, un colorant hydrosoluble fluorescent sous rayonnement UV appliqué, sans liant, selon un motif régulier ou irrégulier invisible à la lumière du jour, sur la face opposée à celle portant la couche d'enregistrement, de telle manière que la totalité de la surface soit couverte par ce motif.
  12. Procédé de vérification de l'authenticité d'un matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé par le fait que l'on mouille la surface de la couche opposée à la couche d'enregistrement avec un mélange d'un alcool primaire, d'un alcool secondaire et d'un acide.
  13. Procédé de vérification de l'authenticité d'un matériau d'enregistrement thermosensible selon la revendication 12, caractérisé par le fait que le mouillage se fait à l'aide d'un stylo-testeur, d'une éponge, d'un tampon ou d'un dispositif simple similaire.
  14. Procédé de vérification de l'authenticité d'un matériau d'enregistrement thermosensible selon l'une des revendications 2 et 6 à 11 ainsi que 3 à 5 dans la mesure où elles dépendent de la revendication 2, caractérisé par le fait que l'on mouille la surface de la couche opposée à la couche d'enregistrement avec une substance alcaline.
  15. Procédé de vérification de l'authenticité d'un matériau d'enregistrement thermosensible selon la revendication 14, caractérisé par le fait que le mouillage se fait au moyen d'un stylo-testeur ou d'un dispositif simple similaire.






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