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Dokumentenidentifikation DE10062057C1 05.09.2002
Titel Behangbefestigung
Anmelder REKO Kunststofftechnik und Maschinenbau GmbH, 97828 Marktheidenfeld, DE
Erfinder Mittmann, Wolfgang, 97828 Marktheidenfeld, DE;
Kuntscher, Bernhard, 97855 Triefenstein, DE;
Müller, Joachim, 97852 Schollbrunn, DE
Vertreter Beyer & Jochem Patentanwälte, 60322 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 13.12.2000
DE-Aktenzeichen 10062057
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.09.2002
IPC-Hauptklasse E06B 9/24
IPC-Nebenklasse A47H 1/04   
Zusammenfassung Ein Behang (12) soll an einem Schienenprofil (16) angebracht werden. Der Behang (12) wird dabei zwischen einem Kederprofil (18) und einer Profiloberfläche an dem Schienenprofil gehalten. Zur Vermeidung von Relativbewegungen zwischen den beiden Profilen wird vorgeschlagen, daß das Material des Kederprofils (18) und das die Profiloberfläche formende Material im wesentlichen identische Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung befaßt sich mit einer Befestigung zum Anbringen eines Sonnenschutzbehanges an einem Schienenprofil oder dergleichen, wobei der Behang zwischen einen Kederprofil und einer Profiloberfläche des Schienenprofils gehalten ist und das Material des Kederprofils und das die Profiloberfläche dominierende Material im wesentlichen identische Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen.

Bisher ist es üblich, Sonnenschutzbehänge an Ober- oder Unterschienen von Sonnenschutzanlagen mit Hilfe von Kederprofilen zu befestigen, wie beispielsweise in dem Gebrauchsmuster DE 92 00 503 U1 beschrieben. Dabei muß der Behang zeitaufwendig auf ein mit doppelseitigem Klebeband versehenes Kederprofil verklebt werden. Da die Ober- bzw. Unterschienen von Sonnenschutzanlagen zumeist aus Leicht- oder Schwermetall hergestellt sind, kommt es aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten dazu, daß sich der Keder stärker als die Schiene in der Länge ausdehnt und dadurch die stirnseitig aufgesteckten Endkappen aus dem Schienenprofil gedrückt werden.

Aus dem Gebrauchsmuster DE 69 27 768 U ist es bereits bekannt, Kederprofil und Schiene aus dem gleichen Material zu fertigen, so daß das Problem der unterschiedlichen Längenausdehnung nicht auftritt. Aufgrund der gleichen Materialausdehnungskoeffizienten, wobei im einfachsten Fall das Kederprofil und das Schienenprofil aus dem gleichen Material bestehen können, sind Relativbewegungen zwischen dem Kederprofil und dem Schienenprofil aufgrund unterschiedlicher Wärmeausdehnungen ausgeschlossen, so daß beispielsweise die in den Schienenprofilen an den Enden meist eingesteckten Verschlußkappen nicht mehr aus den Öffnungen gedrückt werden können. Durch das Vermeiden von Relativbewegungen wird ferner ein Verschleiß des Behanges an den Kontaktflächen vermieden. Das dort vorgesehene Verklemmen des Behandendes zwischen Kederprofil und Schiene ist unter Umständen jedoch nicht ausreichend für eine dauerhafte Behangbefestigung.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Behangbefestigung zu schaffen, die einen dauerhafteren Halt des Behangs ermöglicht.

Zur Unterstützung der Klemmwirkung ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß an dem Kederprofil und/oder dem Schienenprofil Federlaschen vorgesehen sind, die eine zusätzliche Halterung des Behangs darstellen.

Vorzugsweise wird der Halt des Behanges an dem Schienenprofil wenigstens teilweise dadurch erreicht, daß der Behang unter der Eigengewichtskraft des Kederprofils gegen wenigstens eine Profilschienenoberfläche verklemmt ist, wobei das an dem Kederprofil ziehende Eigengewicht des Behangs die Klemmkraft weiter unterstützen kann.

Um bei einer derartigen Verklemmung eine besonders exakte Positionierung des Kederprofils erreichen zu können, ist in weiterer bevorzugter Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß die wenigstens eine Profiloberfläche und die zugehörige Wirkfläche des Kederprofils, zwischen denen der Behang verklemmt ist, einander entsprechende Neigungen und/oder Krümmungen aufweisen. Hierdurch positioniert sich das Kederprofil beim Einlegen in das Schienenprofil von selbst und der Behang kann beispielsweise durch einen Schlitz zwischen den Profiloberflächen nach unten aus dem Schienenprofil austreten.

Ein besonders sicherer Halt des Behangs ergibt sich bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, bei welcher die Federlaschen bei befestigtem Behang diesen durchstoßen und einen formschlüssigen Halt bilden. Dieser formschlüssige Halt, der neben dem reibschlüssigen Verklemmen vorgesehen sein kann, verhindert sicher ein späteres Verrutschen des Behangs infolge ungenügender Klemmwirkung. Je nach Belastungssituation und Material des Behangs können diesen durchstoßende Haltehaken den Behang selbsttätig durchbohren oder es können geeignete Öffnungen in dem Behang vorgesehen sein, deren Ränder beispielsweise verstärkt sind.

Besonders bevorzugt ist es, daß die Federlaschen an einer Knickstelle des Schienenprofils ausgebildet sind. Diese Ausbildung vereinfacht das Anbringen des Belangs, worauf später noch näher eingegangen wird.

Besonders zweckmäßige Ausbildungen sehen dabei vor, daß die Federlaschen durch von den Knickstellen ausgehende, kreisbogenförmig gekrümmte Stanzungen gebildet sind und/oder die Federlaschen in der Ausgangsstellung mit der Profiloberfläche im wesentlichen fluchten. Bei all diesen Ausführungsformen mit angeformten Federlaschen macht man sich die Elastizitätseigenschaften des Kederprofils zu Nutze, das wie beispielsweise auch das Kederprofil vorzugsweise als Rollformteil aus Blech hergestellt ist.

Als Alternative könnten Strangpreßprofile zum Einsatz kommen, wobei unabhängig von der Herstellungsform bei Profilen mit ungenügenden Eigenschaften zur Ausbildung von Federlaschen separate Bauteile mit der notwendigen Federwirkung an den Profilen angebracht werden können.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein Verfahren zum Verbinden eines Behangendes mit einen Schienenprofil mit Hilfe eines Kederprofils. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß zunächst eine Klemmverbindung zwischen einem Behangende und dem aus einem Material mit im wesentlichen gleichem Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das Material des Schienenprofils bestehenden Kederprofil dadurch geschaffen wird, daß die Schenkel des C-förmig ausgebildeten Kederprofils nach innen oder außen gebogen und dadurch in der unverformten Ausgangsstellung im wesentlichen bündig mit dem Schienenprofil fluchtende Federlaschen ausgestellt werden und anschließend Bereiche des Behangs unter die ausgestellten Federlaschen geschoben werden, so daß nach dem Loslassen der Schenkel der Behang verklemmt wird und anschließend das Kederprofil mit dem Behang in das Schienenprofil eingesetzt wird. Dabei kann eine zusätzliche Klemmwirkung durch das Hinsetzen des Kederprofils mit dem Behangende in das Schienenprofil erreicht werden, beispielsweise durch die Gewichtskraft des Behangs und des Kederprofils.

Hierbei macht man sich die Federwirkung des Material der Profile aus vorzugsweise gerollformtem Blech zu Nutzen, um eine zusätzliche Klemmwirkung zu erreichen. Ein besonders gutes Ausstellen der Federlaschen wird dabei bei Kederprofilen erreicht, bei welchen die Federlaschen in einer Knickstelle des Profils angeordnet sind.

Verbessert werden kann der Halt zusätzlich noch bei einem Verfahren, bei welchem der Behang mit Hilfe von Haltehaken an den Federlaschen beim Loslassen der Schenkel durchbohrt wird. Der zusätzliche formschlüssige Halt bietet dabei einen sicheren Halt gegen ein Lösen des Behangs vom Kederprofil.

Anstelle des Greifens der Schenkel des Kederprofils zum Ausstellen der Federlaschen ist es auch denkbar, mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung an den Federlaschen selbst anzugreifen, allerdings sind hierzu meist aufwendigere Vorrichtungen notwendig und unter Umständen wird das Einführen des Behagendes unter die Federlaschen behindert.

Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung eingegangen. Es zeigen:

Fig. 1 einen Querschnitt einer Befestigung für einen Sonnenschutzbehang;

Fig. 2 eine Seitenansicht eines Ausschnittes des Kederprofils aus Fig. 1;

Fig. 3a-e eine Arbeitsabfolge zum Festlegen des Behangendes an dem Kederprofil.

In Fig. 1 ist das Oberteil einer Sonnenschutzanlage 10 mit befestigtem Sonnenschutzbehang 12 dargestellt, der hier beispielhaft als Faltjalousie ausgebildet ist. Eine Oberschiene 14 der Sonnenschutzanlage besteht im wesentlichen aus einem Schienenprofil 16 und einem Kederprofil 18. Sowohl das Schienenprofil 16 als auch das Kederprofil 18 ist in Rollformtechnik aus Blech hergestellt, wobei aufgrund der gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der Materialien der beiden Profile 16, 18 keine Relativbewegungen zwischen den beiden Profilen 16, 18 infolge von Temperaturänderungen zu erwarten sind.

Das Kederprofil 18 besitzt dabei einen in wesentlichen C- förmigen Querschnitt, wobei anstelle rechtwinkliger Ecken geneigte Übergangsbereiche 20 vorgesehen sind, die in einem Winkel von im wesentlichen 45° zu den Schenkeln 22 des Kederprofils 18 stehen.

In den Übergangsbereichen 20 sind Federlaschen 24 vorgesehen, die durch eine kreisbogenförmige Ausstanzung 26 gebildet sind, wobei die Verbindungslinie zwischen dem Federelement 24 und dem Kederprofil 18 genau in den Knickstellen zwischen Übergangsbereichen 20 und den Schenkeln 22 liegen. In den Federlaschen 26 sind bei der Herstellung des Profils 18 Haltehaken 28 eingebracht, die nach innen gestellt sind, so daß sie in der Einbaulage nach oben weisen. Die Haltehaken 28 durchstoßen dabei auf einer Seite des Kederprofils das freie Ende 30 des Behangs 12 und auf der anderen Seite des Kederprofils 18 eine Doppellage 32 des Behangs 12. Dadurch wird ein formschlüssiger Halt des Behangs 12 an dem Kederprofil 18erreicht, wobei auch noch eine Klemmwirkung aufgrund der durch die kreisbogenförmigen Ausstanzungen 26 verlaufenden Behangbereiche besteht.

Eine zusätzliche Klemmwirkung wird dadurch erreicht, daß das Kederprofil 18 auf entsprechend den Übergangsbereichen 20 geneigten Profilflächen 34 ruht, die an den entsprechend nach innen gekrümmten Schenkelenden des Schienenprofils 14 ausgebildet sind. Die Gewichtskraft des Behangs 12 und des Kederprofils 18 führen dabei zum einen zu einem Verklemmen des Behangs unmittelbar zwischen den Profilflächen und den Außenflanken der Übergangsbereiche 20 und außerdem werden die Federlaschen 24 in eine im wesentlichen mit den Übergangsbereichen 20 fluchtende Lage zurückgedrückt, wodurch die Klemmwirkung des Behangs in den kreisbogenförmigen Ausstanzungen 26 vergrößert wird. Der Behang wird durch einen Schlitz 35 aus dem Schienenprofil 14 nach unten geführt.

In Fig. 3a-e ist in einer Abfolge die Befestigung des Behanges 12 an dem Kederprofil 18 verdeutlicht. In Fig. 3a ist dabei das Kederprofil 18 in seiner Ausgangsstellung gezeigt, wobei die Federlaschen 24 fluchtend mit den Oberflächen der Übergangsbereiche 20 liegen. Lediglich die Haltehaken 28 weisen innenseitig nach oben.

Um das Behangende einfach an dem Kederprofil festlegen zu können, wird zunächst eine Spreizvorrichtung 36 mit zwei Greifern 38 auf die Schenkel 22 des Kederprofils 18 aufgesetzt (siehe Fig. 3b).

Nachfolgend werden gemäß der Darstellung in Fig. 3c mit Hilfe der Spreizvorrichtung 34 die Schenkel 22 des aus elastischem Blech bestehenden Kederprofils 18 um die Knickstelle zwischen den Schenkeln 22 und den Übergangsbereichen 20 nach innen gebogen, so daß die Federlaschen 24 ausgestellt werden. Damit kann das freie Behangende 30 unter die Federlaschen 24 auf der einen Seite des Kederprofils 18 und ein doppellagig gefalteter Bereich 32 unter die Federlaschen 24 auf der gegenüberliegenden Seite geschoben (siehe Fig. 3d). Abschließend bewegt sich die Spreizvorrichtung 34 mit den Schenkeln 22 wiederum nach außen und abschließend werden die Greifer 36 von den Schenkeln 22 abgezogen. Aufgrund der eingebrachten Behangbereiche stellen sich die Federlaschen 24 noch nicht in ihre Ausgangslage gemäß 3a zurück, sondern verklemmen den Behang im Bereich der kreisbogenförmigen Ausstanzungen 26, wobei je nach Behangstärke und Rückstellkraft der Federlaschen der Behang bereits durch die Haltehaken 28 durchbohrt werden kann.

In jeden Fall ist in der Position gemäß Fig. 3e ein ausreichender Halt zwischen dem Behang 12 und dem Kederprofil 18 geschaffen, um diese vorgefertigte Einheit von oben in das Schienenprofil 16 einzusetzen, wobei die aus den Ausstanzungen 26 austretenden Behangbereiche und auch die zwischen den Federlaschen 24 liegenden Bereiche zwischen den Profilflächen an den Schenkelenden des Schienenprofils 16 und den Außenkanten der Übergangsbereiche 20 verklemmt werden.

Gleichzeitig werden unter der Wirkung des Eigengewichts des Kederprofils 18 und des Behangs 12 die Federlaschen 24 wieder in ihre ursprüngliche Lage bewegt, in welcher sie fluchtend zu den Übergangsbereichen 20 ausgerichtet sind. Hierdurch wird der Behang 12 an seinem Ende 30 und im Bereich der Doppellage 32 in dem sehr schmalen Spalt dem kreisbogenförmigen Ausstanzung 26 zusätzlich verklemmt. Wie bereits erwähnt, können das Schienenprofil 16 und das Kederprofil 18 kostengünstig aus Leicht- oder Schwermetall in Rollformtechnik hergestellt sein. Stirnseitig ist das Schienenprofil 16 mit eingesteckten Endkappen verschlossen, wobei aufgrund der Übereinstimmung der Wärmeausdehnungskoeffizienten des Materials der beiden Profile 16, 18 kein Herausdrücken der Endkappen infolge von Temperaturänderungen zu befürchten ist.

Je nach Anforderungen können die Haltehaken 28 den zwar durchgängigen Behang bei der Montage durchbohren, es ist jedoch auch denkbar, an den entsprechenden Stellen bereits vorgefertigte Öffnungen in dem Behang vorzusehen, um ein unkontrolliertes Ausreißen zu verhindern. Hierbei können die Lochränder beispielsweise durch einen Metallring oder dergleichen verstärkt sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Befestigung zum Anbringen eines Sonnenschutzbehanges (12) an einem Schienenprofil (16) oder dergleichen, wobei der Behang (12) zwischen einem Kederprofil (18) und einer Profiloberfläche an der Profilschiene gehalten ist und das Material des Kederprofil (18) uni das die Profiloberfläche formende Material im wesentlichen identische Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kederprofil (18) und/oder dem Schienenprofil (16) Federlaschen (24) vorgesehen sind, die eine zusätzliche Halterung des Behangs (12) bilden.
  2. 2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang unter dem Eigengewicht des Kederprofils (18) gegen wenigstens eine Schienenprofiloberfläche verklemmt ist.
  3. 3. Befestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Profiloberfläche und die zugehörige Wirkfläche des Kederprofils (18), zwischen denen der Behang verklemmt ist, einander entsprechende Neigungen und/oder Krümmungen aufweisen.
  4. 4. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlaschen (24) bei befestigtem Behang (12) diesen durchstoßen und einen formschlüssigen Halt bilden.
  5. 5. Befestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlaschen (24) an einer Knickstelle des Profils (18) ausgebildet sind.
  6. 6. Befestigung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlaschen (24) durch von den Knickstellen ausgehende kreisbogenförmig gekrümmte Stanzungen (26) gebildet sind.
  7. 7. Befestigung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlaschen (24) in der Ausgangsstellung mit der Profiloberfläche (20) im wesentlichen fluchten.
  8. 8. Befestigung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlaschen einen Haltehaken (28) zum Durchstoßen und formschlüssigen Festlegen des Behangs (12) an dem Kederprofil (18) aufweisen.
  9. 9. Befestigung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltehaken (28) in Richtung des zwischen die aufgebogenen Federlaschen (24) einschiebbaren Behangs (12, 30, 32) ausgestellt sind.
  10. 10. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kederprofil (18) und/oder das Schienenprofil (16) als Rollformteil aus Blech hergestellt sind.
  11. 11. Verfahren zur Verbindung eines Behangendes (30, 32) mit einem Schienenprofil (16) mit Hilfe Eines Kederprofils (18), wobei zunächst ein form-, kraft- und/oder reibschlüssiger Halt zwischen dem Behang (12) und dem aus einem Material mit gleichem Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das Material des Schienenprofils (16) bestehenden Kederprofil (18) geschaffen wird und anschließend das Kederprofil (18) mit dem Behang in das Schienenprofil seitlich oder von oben eingesetzt wird, wobei der Behang durch einen Schlitz (35) aus dem Schienenprofil (16) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einsetzen des Kederprofils mit dem Behang in das Schienenprofil die Schenkel (22) des im wesentlichen C-förmig ausgebildeten Kederprofils (18) nach innen oder außen gebogen und dadurch die in der unverformten Ausgangsstellung im wesentlichen fluchtend mit dem Kederprofil (18) liegenden Federlaschen (24) ausgestellt werden und anschließend Bereiche des Behangs (30, 32) unter die ausgestellten Federlaschen (24) geschoben werden, so daß nach dem Loslassen der Schenkel (22) der Behang (12) verklemmt wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (12) mit Hilfe von Haltehaken (28) an den Federlaschen (24) beim Loslassen der Schenkel (22) durchstoßen wird.






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