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Dokumentenidentifikation DE10110025A1 05.09.2002
Titel Lasttraverse
Anmelder Stockhausen GmbH & Co. KG, 47805 Krefeld, DE
Erfinder Schulte, Jürgen, 47807 Krefeld, DE;
Albin, Detlef, 47441 Moers, DE
Vertreter Kutzenberger & Wolff, 50668 Köln
DE-Anmeldedatum 01.03.2001
DE-Aktenzeichen 10110025
Offenlegungstag 05.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.09.2002
IPC-Hauptklasse B66C 1/16
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lasttraverse, insbesondere zum Tranportieren von Big Bags. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Tansportieren von Big Bags.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lasttraverse, insbesondere zum Transportieren von Big Bags. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Transportieren von Big Bags.

Lasttraversen sind seit vielen Jahren aus dem Stand der Technik bekannt, haben jedoch den Nachteil, daß sie eine relativ große Bauhöhe aufweisen und daß zwischen den Big Bags und der Lasttraverse ein relativ großer Abstand besteht.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Lasttraverse zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Lasttraverse, insbesondere zur Beförderung von Big Bags, die Laschen aufweisen mit:

  • - einem flächenförmigen Grundkörper mit einer Ober- und einer Unterseite,
  • - mindestens einem Mittel zur lösbaren Befestigung der Lasttraverse an einem Hebezeug, das an der Oberseite angeordnet ist und
  • - mindestens einem Mittel zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes, vorzugsweise der Laschen eines Big Bags, an der Lasttraverse, die ebenfalls an der Oberseite angeordnet sind.

Vorzugsweise ist das Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes die Lasche eines Big Bags.

Erfindungsgemäß weist der flächenförmige Grundkörper einen Anschlagpunkt zur lösbaren Befestigung der Lasttraverse an einem Hebezeug, beispielsweise einem Kran und ein Mittel zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes auf, wobei beide Mittel erfindungsgemäß an der Oberseite des flächenförmigen Grundkörpers angebracht sind. Vorzugsweise weist die Lasttraverse mindestens vier lösbare Mittel zur Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes auf. Diese Mittel sind vorzugsweise Schäkel oder Haken, an denen vorzugsweise jeweils eine Lasche von dem Big Bag befestigt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der flächenförmige Grundkörper im Bereich der Außenkante Mittel zum Umlenken der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes auf. Vorzugsweise sind diese Mittel im Bereich der Mittel zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes angeordnet. Vorteilhafterweise sind diese Umlenkmittel Rundungen, die einen Radius von 10 bis 40 mm, vorzugsweise 15 bis 20 mm, aufweisen. Durch diese Umlenkmittel werden die Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes ca. um 90° umgelenkt und damit deren Beanspruchung minimiert.

Ebenfalls bevorzugt wird der Abstand zwischen dem Mittel zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes und der Außenkante so bemessen, daß er ungefähr der Länge der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes entspricht, so daß diese Befestigungsmittel nach dem Einhängen leicht vorgespannt sind. Zumindest sollte der Abstand so bemessen werden, daß das Spiel der Befestigungsmittel nach dem Befestigen an der Traverse minimiert wird.

In einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind an einer Stelle mehrere Mittel zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes vorgesehen, so daß die Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes mit unterschiedlicher Länge und unter Minimierung von deren Spiel an der Lasttraverse befestigt werden können.

Der Fachmann erkennt, daß die Mittel zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes auch auf einer Schiene laufend angeordnet sein können, so daß der Abstand des Mittels zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes von der Außenkante eingestellt werden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der flächenförmige Grundkörper eine Platte. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist der flächenförmige Grundkörper ein Kreuz oder ein Vieleck, die vorzugsweise aus Profilstahl, beispielsweise einem Doppel-T-Träger gefertigt werden.

Die erfindungsgemäße Lasttraverse hat den Vorteil, daß sie eine sehr geringe Bauhöhe aufweist und daß der Abstand zwischen einem Big Bag und der Lasttraverse auch nach dem Anheben sehr gering ist. Die erfindungsgemäße Lasttraverse ist kostengünstig herzustellen.

Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Transportieren von Gütern mit der erfindungsgemäßen Lasttraverse, bei dem die Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes an den Mitteln zur lösbaren Befestigung der Laschen befestigt werden und das Gut sodann angehoben und transportiert wird, wobei die Befestigungsmittel des zu transportierenden Gutes schon vor dem Anheben leicht vorgespannt sind oder zumindest sehr wenig Spiel aufweisen.

Vorzugsweise sind die zu transportierenden Güter Big Bags mit Laschen als Befestigungsmittel.

Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß das Spiel zwischen Lasttraverse und Big Bag minimiert ist und daß auch größere Big Bags als bisher transportiert werden können, ohne daß sich der Abstand zwischen dem Kranhaken und der Unterseite des Big Bags erhöht.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Fig. 1 bis 3 erläutert. Diese Erläuterungen sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht ein.

Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Lasttraverse in Draufsicht.

Fig. 2 zeigt die Lasttraverse, an die Big Bag angehängt ist.

Fig. 3 zeigt eine Lasttraverse mit mehreren hintereinander angeordneten Hacken.

In Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Lasttraverse 1 in Draufsicht dargestellt. Die Lasttraverse besteht aus einer Platte 2 mit einer Oberseite 5 und einer Unterseite 6. An der Oberseite 5 der Platte 2 ist ein Anschlagpunkt 3 angeordnet, an dem ein Hebezeug befestigt werden kann. An der Oberseite befinden sich zusätzlich vier Haken 4, in die die Laschen des Big Bags eingehängt werden können. An der Außenseite 9 im Bereich der Haken 4 befinden sich Umlenkmittel 10. Der Abstand der Haken 4 von der Außenkante ist so bemessen, daß das Spiel der Laschen des Big Bags minimiert wird.

In Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Lasttraverse in Seitenansicht dargestellt, an der ein Big Bag 7 befestigt ist. Die Laschen 8 des Big Bags 7 sind in die Haken 4 der Lasttraverse eingehängt. Der Fachmann erkennt, daß die Lasttraverse zum einen eine sehr geringe Bauhöhe aufweist und zum anderen, daß der Abstand zwischen dem Grundkörper der Lasttraverse und der Oberseite des Big Bags minimiert ist.

Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Lasttraverse 1 mit mehreren hintereinander angeordneten Haken 4, so daß eine Lasttraverse für Big Bags mit unterschiedlich langen Laschen 8 eingesetzt werden können.


Anspruch[de]
  1. 1. Lasttraverse (1) insbesondere zur Beförderung von Big Bags (7), die Laschen (8) aufweisen, mit:

    einem flächenförmigen Grundkörper (2) mit einer Oberseite (5) und einer Unterseite (6),

    mindestens einem Mittel (3) zur lösbaren Befestigung der Lasttraverse an einem Hebezeug, das an der Oberseite (5) angeordnet ist und

    mit mindestens einem Mittel (4) zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel (8) des zu transportierenden Gutes (7), vorzugsweise Laschen (8) eines Big Bags (7), an der Lasttraverse, wobei die Mittel (4) ebenfalls an der Oberseite (5) angeordnet sind.
  2. 2. Lasttraverse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens 2, vorzugsweise 3 oder 4 Mittel (4) zur lösbaren Befestigung der Befestigungsmittel (8) aufweist.
  3. 3. Lasttraverse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der flächenförmige Grundkörper (2) im Bereich der Außenkante (9) Mittel (10) zum Umlenken der Befestigungsmittel (8) aufweist.
  4. 4. Lasttraverse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Mittel (4) von der Außenkante (9) ungefähr der Länge der Befestigungsmittel (8) entspricht.
  5. 5. Lasttraverse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mittel (4) hintereinander angeordnet sind, um Befestigungsmittel (8) mit unterschiedlicher Länge befestigen zu können.
  6. 6. Lasttraverse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der flächenförmige Grundkörper (2) eine Platte ist.
  7. 7. Lasttraverse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der flächenförmige Grundkörper (2) ein Kreuz oder ein Vieleck, vorzugsweise aus Profilstahl ist.
  8. 8. Verfahren zum Transportieren von Gütern mit einer Lasttraverse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (8) des zu transportierenden Gutes (7) an den Mitteln (4) befestigt werden und das Gut (7) angehoben und transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (8) schon vor dem Anheben leicht vorgespannt sind oder zumindest sehr wenig Spiel aufweisen.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut ein Big Bag ist.






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