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Dokumentenidentifikation DE10062843A1 19.09.2002
Titel Vorrichtung und Verfahren zum Entstapeln und Vereinzeln
Anmelder Klöber, Martin, 91180 Heideck, DE
Erfinder Klöber, Martin, 91180 Heideck, DE
DE-Anmeldedatum 15.12.2000
DE-Aktenzeichen 10062843
Offenlegungstag 19.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse B65G 59/08
Zusammenfassung Die Elemente (1, 2, 12, 20, 21) eines Stapels werden vereinzelt, indem sie schichtweise in einem Ablagewinkel (3) gestapelt werden, danach durch Schwenken um einen rechten Winkel aus den Schichten einreihige Stapel (29) gebildet werden, welche durch nochmaliges Schwenken um einen rechten Winkel mittels eines Entnahmegreifers (8) als Schicht (12) nebeneinander liegender Elemente auf einer Transporteinrichtung (22, 10) abgelegt werden, von welcher sie durch Regelung der Bewegung einzeln auf eine weitere Transporteinrichtung (11) weitergegeben werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entstapeln und Vereinzeln quaderförmiger, kubischer, stangenförmiger und plattenförmiger Körper.

Bei der industriellen Bearbeitung von Holz, etwa zur Herstellung von Holzhäusern werden Abbundanlagen eingesetzt, welche Stangen aus Rohholz mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt bearbeiten, so daß diese z. B. zu einer Dach- oder Holzhauskonstruktion zusammengefügt werden können. Die Stangen aus Rohholz werden zweckmäßiger Weise in Stapeln gelagert, und mittels Hilfsmitteln wie z. B. Gabelstaplern zur Beschickung z. B. einer Abbundanlage gebracht. Die Stangen werden dann in der Regel einzeln entnommen und manuell auf die Einfördereinrichtung der Abbundanlage gebracht. Bei kontinuierlicher Beschickung ist deswegen mindestens eine Arbeitskraft gebunden. Eine automatische Beschickung mit Rohholz aus einem Stapel, ohne Einsatz von Personal, ist nicht bekannt.

Zwar ist eine Vereinzelung und Beschickung mit Glasscheiben, Platten oder breiten Stangen, mit Hilfe von Vakuum- Saugern bekannt. Dabei müssen die zu vereinzelnden Körper aber eine glatte Oberfläche aufweisen, auf welche die Vakkumsauger aufgesetzt werden. Die enthaltene Luft wird größtenteils abgesaugt, wobei durch das erzeugte Vakuum Glasscheiben, Stangen und Platten aus Holz aufgehoben und transportiert werden können. Wegen der erforderlichen glatten Oberfläche muß Holz z. B. gehobelt sein, um die erforderliche Dichtheit zur Vakuumpumpe zu gewährleisten. Zum anderen können mittels Vakuum nur Teile ab einer gewissen Mindestbreite angehoben und transportiert werden, weil die Vakuumsauger eine bestimmte Mindestfläche aufweisen müssen. Die Oberfläche von Holz muß also erst geglättet werden, was in den meisten Fällen überflüssig ist und erhebliche Mehrkosten bedeutet. Eine Bewegung von z. B. schweren, oder porösen Materialien ist mit Hilfe von Vakkumsaugern nicht möglich.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren, sowie eine Entstapel- und Vereinzelvorrichtung zur Auflösung und Vereinzelung eines Stapels plattenförmiger, stangenförmiger quaderförmiger, kubischer Körper, welche auch eine poröse oder rauhe Oberfläche aufweisen können, vorzuschlagen.

Die Körper sollen aus einem Stapel entnommen und einzeln z. B. zur Weiterbearbeitung oder Verladung transportiert werden. Der auf der Entstapel- und Vereinzelvorrichtung verbleibende Reststapel soll wieder sicher, ohne die Gefahr des Kippens eingelagert werden können. Das Verfahren und die Vorrichtung soll für unterschiedliche Oberflächen, Geometrien und unterschiedliche Materialien geeignet sein. Die Geschwindigkeit des Ablaufes soll hoch sein.

Der Ablauf soll ohne aufwendige Steuerungselektronik regelbar sein.

Die Erfindung löst diese Aufgabe entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.

Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Wesentlich für die Erfindung ist auch, daß die Vorrichtung und der Vorgang für alle stapelbaren, Stangenförmigen, Plattenförmigen, kubischen gleichmäßig geformten Körper aus unterschiedlichen Materialien einsetzbar ist und daß der Vorgang umkehrbar ist und dadurch auch zum Aufbau eines Stapels benutzt werden kann.

Von Vorteil ist auch, daß ein Stapel ohne Zwischenlagen zwischen den zu vereinzelnden Körpern aufgebaut und zur Weiterbearbeitung vorbereitet werden kann, ohne daß weitere manuelle Sortierarbeiten erforderlich sind.

Die Entstapel- und Vereinzelvorrichtung gliedert sich in eine Beschickungsseite, mit winkeligen Ablagen und eine Übergabebeseite mit Entnahmegreifern. Beide Bereiche liegen vorzugsweise in einer Ebene. Die Übergabebeseite ist vorzugsweise auf oder in Schienen in einer Basis zur Beschickungsseite hin beweglich.

In einem Beschickungsbereich sind mehrere, in einer Linie angeordnete, um eine gemeinsame Achse drehbare Ablagewinkel angebracht, welche die Form eines offenen Winkels haben. Die Achsen der Ablagewinkel sind nahe des Berührungspunktes der Schenkel der Ablagewinkel angeordnet. Die Schenkel der Ablagewinkel umschließen vorzugsweise jeweils zueinander einen rechten Winkel aber auch Öffnungen von 30 Grad bis 150 Grad sind möglich. Diese Winkel dienen der Aufnahme und Ablage des Stapels, sowie der Ordnung und Ausrichtung der einzelnen Elemente des zu vereinzelnden Stapels. Die Ablagewinkel sind um eine Achse um einen Viertelkreis zur Übergabeseite hin drehbar. Mit Hilfe der Ablagewinkel wird der Stapel um etwa einen Viertel Kreis, bevorzugt 75 bis 90 Grad, um die Achse zur Übergabeseite hin gekippt. Die Abstände und Abmessungen der Beschickungsseite, sowie deren Komponenten, wie z. B. Ablagewinkel und deren Komponenten, sind den Eigenschaften, z. B. Materialien, Geometrieen oder Massen, der zu vereinzelnden Elemente des Stapels angepaßt. Es sind unterschiedliche Antriebsarten der Aggregate für die Bewegungen der Ablagewinkel vorgesehen. Bevorzugt werden Hydraulikaggregate eingesetzt, aber auch elektromechanischer, pneumatischer, manueller oder eine andere Art von Antrieb sind möglich.

Auf der Übergabeseite sind, in einer Reihe und einer Ebene angeordnete Entnahmegreifer angeordnet. In oder an den Entnahmegreifern sind lineare Führungen, vorzugsweise Schienen, angeordnet, an welchen bewegliche Klemmvorrichtungen beweglich angeordnet sind.

An die Eigenschaften der zu vereinzelnden Elemente z. B. Geometrie, Gewicht, Anmessungen, Materialart, angepaßt sind auch die Materialien, Abstände und Abmessungen der Übergabeseite sowie deren Komponenten.

Die Entnahmegreifer sind bevorzugt mittels mehrerer Hydraulikzylinder um mehrere gemeinsame, gedachte Achsen drehbar, kippbar und schwenkbar, so daß jeder Punkt der Entnahmegreifer in zwei Achsen beweglich ist. Aber auch andere Arten von Antrieben z. B. mechanisch, elektromechanisch manuell, oder pneumatisch sind, möglich. Diese Komponenten sind den Eigenschaften der zu vereinzelnden Elemente angepaßt.

An der, dem Boden zugewandten Seite der Entnahmegreifer sind nahe der Auflage jeweils ein Auflagewinkel angeordnet. Die Basis der Beschickungsseite bewegt sich, mit den Entnahmegreifern, bevorzugt auf einer Schienenbahn, welche bevorzugt von einem oder mehreren Motoren, Hydraulik- oder Pneumatikzylindern oder auch manuell, angetrieben in Richtung Beschickungsseite, wo sich die Anschlagwinkel der Entnahmegreifer unter die nächste Reihe des zu vereinzelnden Stapels schieben. Die Länge bzw. Ausladung dieser Auflagewinkel ist, vorzugsweise durch anbringbare, vorzugsweise aufsteckbare oder verlängerbare Elemente veränderbar. Sie bilden die Auflagen für die nächste Reihe und sind auch Gegenlager für die Klemmvorrichtungen.

Diese bestehen aus jeweils einer oder mehrerer, etwa rechtwinkelig zum Entnahmegreifer angeordnete, von diesem etwa rechtwinkelig abstehende Klemmvorrichtungen, welche in Führungen, z. B. Schienen an den Entnahmegreifern entlang beweglich angebracht sind.

Nachdem die Ablagewinkel z. B. durch Heranfahren der Übergabeseite an die Beschickungsseite unter der nächsten Reihe plaziert sind, werden die Klemmvorrichtungen am Entnahmegreifer entlang zur Oberfläche der Reihe zu vereinzelnder Körper gefahren, und die Reihe durch die Bewegung der Klemmvorrichtung festgehalten.

Nach dem Festspannen der Reihe des gewendeten Stapels kann bei Bedarf, die Übergabeseite erst einige Zentimeter von der Beschickungsseite zur Übergabeseite zurückgefahren werden, wodurch sich eine räumliche Trennung vom des Entnahmegreifers vom Reststapel ergibt, und ein Verhaken mit Elementen des Reststapels sicher verhindert wird. Diese Bewegung ist aber nicht unbedingt erforderlich, da die Bewegung der Entnahmegreifer z. B. durch die Anordnung, Anbringung und die Angriffspunkte der antreibenden Kraft, vorzugsweise von Hydraulikzylindern, eine vom Reststapel weg gerichtete, kippende und zugleich schwenkende Bewegung um etwa einen Teilkreis, bevorzugt einen Viertel Kreis ausführen.

Die Übergabeseite mit den Entnahmegreifen und den darauf liegenden, noch zu vereinzelnden Elementen ist zu der weiteren folgenden Transporteinrichtung, welche vorzugsweise parallel zu der Bewegung der Entnahmegreifer angeordnet ist und befördert, beweglich.

Die, im Materialfluß folgende Transporteinrichtung besteht z. B. aus mehreren parallel angeordneten Transportketten eines Kettenförderers, oder z. B. aus mehreren Transportbändern.

Die Übergabeseite wird von der Beschickungsseite weg in Richtung zur Transporteinrichtung gefahren, bis die, auf den Entnahmegreifern liegenden Elemente über der Transporteinrichtung angelangt sind.

Durch Öffnen der Klemmvorrichtungen der Entnahmegreifer werden die darauf liegenden, zu vereinzelnden Elemente freigegeben und durch Senken der Entnahmegreifer auf der Transporteinrichtung abgelegt. Von dieser werden die Elemente nacheinander einzeln durch die Bewegung des Transportbandes auf z. B. eine Rollbahn abgegeben.

Sämtliche Bewegungen der Entstapel- und Vereinzelvorrichtung können hydraulisch, pneumatisch oder elektromechanisch oder auf andere Art angetrieben sein.

Das Verfahren und die Vorrichtung eignen sich zum Entstapeln, Vereinzeln, und bei umgekehrter Vorgehensweise auch zum Aufbau eines Stapels.

Die Form der zu entstapelnden und zu vereinzelnden, Elemente kann die von Stangen, Quadern, Platten oder beliebigen kubischen Körpern haben, welche aus Vollmaterial oder auch Hohlkörper sein können.

Das Material der zu entstapelnden und zu vereinzelnden Elementen kann aus beliebigen Materialien oder Material-Kombinationen, z. B. Holz, Stein, Glas, Verbund- oder Komposit-Stoffen, Kunststoff, armiertem Kunststoff, Kunststein, Stein, Glas, oder Metall, oder aus anderem Material bestehen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 bis 3 Seitenansichten einer Entstapel- und Vereinzelvorrichtung für Stangen aus Holz, in verschiedenen Arbeitspositionen.

Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Entstapel- und Vereinzelvorrichtung für Stangen aus Holz

Fig. 5 eine Seitenansicht einer Entstapel- und Vereinzelvorrichtung für Stangen aus Holz mit einer, zur Beschickung angeflanschten Zufördereinrichtung mit Stapeln zum Vereinzeln.

Fig. 1 zeigt eine Entstapel- und Vereinzelvorrichtung mit einem mehr reihigen Stapel (2) aus zu vereinzelnden Rohholz Stangen (1) welche in gleich hohen Schichten im Ablagewinkel (3) der Beschickungsseite (A) aufgebaut sind, wobei jede Schicht zwar Rohholz Stangen (1) unterschiedlicher Breite enthalten kann, die Höhe aller Stangen (1) in einer Schicht jedoch annähernd gleich ist. Die Höhe der einzelnen Schichten (4) kann beliebig unterschiedlich sein. Auf einer der Längs Seiten also am Anfang oder am Ende der Längsseite der Entstapel- und Vereinzelvorrichtung sind die Rohholz-Stangen (1) vorteilhafterweise gleichmäßig bündig gestapelt. Der vorbereitete Stapel ist auf den Ablagewinkeln (3), vorzugsweise unter Zuhilfenahme eines nicht dargestellten seitlichen Anschlages abgelegt um einen etwa gleichen Abschluß der Stangenenden zu erreichen.

In Fig. 2 ist der nächste Arbeitsschritt zum Vereinzeln der Stangen (1) dargestellt. Es werden die Winkel (3) mit den darin enthaltenen Rohholz-Stangen (1) um die gemeinsame Achse (5) um einen Viertel Kreis zur Übergabeseite (B) gedreht, so daß die vorher waagrechten glatten Trennschichten (7) Fig. 1 nun durchlaufende, in einer Linie verlaufende senkrechte glatte Trennschichten (7) Fig. 2. bilden. Es haben sich durch das Wenden um ca. 90° mehrere einreihige, nebeneinander stehende einreihige Stapel (27) ergeben.

Im weiteren Verlauf fährt die Basis (6) der Übergabeseite (B) mit den Entnahmegreifern (8) zum gedrehten Stapel und erfaßt die, vor dem Wenden oberste, und nun nach dem Wenden innerste Reihe (12) mittels der, an den Entnahmegreifern (8) in Schienen (13) verfahrbaren Klemmvorrichtungen (9) und klemmt die komplette Reihe (12) fest. Ein Verhaken von Kanten des Rohholzes bei der Entnahme einer Reihe ist nicht möglich, da die senkrechten Reihen nun in einer Ebene liegende Trennschichten (7) aufweisen.

Falls es Abstände der einzelnen Komponenten z. B. zu einem Kettenförderer (10) oder einer Rollbahn (11) zur Weiterbeförderung erfordern, kann in einer weiteren Bewegung die Basis (6) der Übergabeseite (B) nach dem Festklemmen der Reihe zurückfahren um eine eventuelle Distanz zur Rollbahn (11) zu überbrücken oder eine glatte Trennung vom, im Ablagewinkel befindlichen, noch nicht vereinzelten Reststapels (14) zu bewirken.

In Fig. 3 ist dargestellt, wie die komplette Reihe (12) Rohholz-Stangen durch z. B. mehrere Hydraulikzylinder (15) erneut angehoben und gleichzeitig über einen Kettenförderer (10) geschwenkt wird. Dabei dreht sich die Lage der Reihe (12) um weitere 90°, so daß die Rohholz-Stangen (1) jetzt um 180 Grad gegenüber der ursprünglichen Lage gedreht sind. In dieser Stellung wird die Stangen Reihe (12) durch Senken der Entnahmegreifer (8) auf z. B. einem Transportband oder einem Kettenförderer (10) abgelegt. Vom Kettenförderer (10) werden die Stangen einzeln durch die Bewegung des Bandes auf bekannte Art einzeln auf eine, z. B. im rechten Winkel dazu angeordnete Rollbahn (11) befördert, über welche die Rohholz-Stangen einzeln einer Bearbeitung in z. B. einer Abbundanlage oder auch einer anderen Bearbeitungsstation zugeführt werden.

Der Vorgang wird so oft wiederholt, bis alle Reihen (12, 27) aus dem Ablagewinkel (3) entnommen sind. Danach wird der Ablagewinkel zurückgedreht und ist damit für eine neue Befüllung bereit. Der Ablauf erfordert keine aufwendige Steuer- oder Regelelektronik, kann sowohl voll- als auch halbautomatisch geregelt sein und ist in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau eines Stapels geeignet.

Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Basis der Beschickungsseite (28), einem auf der Beschickungsseite (A) in den Ablagewinkeln (3) abgelegtem Stapel (20) aus einzelnen Rohholzbalken (24), von dem bereits eine Reihe (24) durch die Entnahmegreifer (8) entnommen ist, welche von den Klemmvorrichtungen (9) festgehalten ist. Die Übergabeseite (B) ist bereits auf den Schienen (19) mit den Entnahmegreifern (8) über die Transporteinrichtung (10, 22, 30) gefahren, wo die Klemmvorrichtungen (9) geöffnet werden, und die Entnahmegreifer abgesenkt werden. Von der Transporteinrichtung (10, 22, 30) werden die Elemente (1) einzeln auf die Rollbahn gefahren.

Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anlage, welche in einen Fertigungsstrang zur Holzbearbeitung integriert ist. In einer, zur Beladung der Beschickungsseite (A) vorgeschalteten Zufördereinrichtung (31), welche wiederum mit einer zufördernden Rollbahn (32) verbunden ist, sind zu vereinzelnde Stapel (2) dargestellt. Beide Fördereinrichtungen (31, 32) dienen auch als Vorrats-Puffer für zu vereinzelnde Stapel (2). Nach der Zuförderung der Stapel (2) in die Ablagewinkel ist der weitere Ablauf wie beschrieben. Index für Vorrichtung zum Entstapeln und Vereinzeln A Beschickungsseite

B Übergabeseite

1 Einzelnes Element des Stapels (2)

2 Stapel

3 Ablagewinkel

4 Schichten aus einzelnen Elementen (1)

5 Achse der Ablage-Winkel

6 Basis der Übergabeseite

7 Trennkanten im Stapels

8 Entnahmegreifer

9 Klemmvorrichtungen an den Entnahmegreifern

10 Kettenförderer/Transportband

11 Rollbahn

12 Innerste Reihe des gewendeten Stapels

13 Schienen in den Entnahmegreifern für die Klemmvorrichtungen

14 Reststapel, noch nicht vereinzelt

15 Hydraulikzylinder

16 Schenkel der Ablage-Winkel (3)

17 Achse am Entnahmegreifer

18 Auflagewinkel

19 Schienenbahn der Übergabeseite

20 Reststapel

21 Elemente des Stapels

22 Transporteinrichtung

23 Hydraulikzylinder

24 Auf dem Entnahmegreifer liegende Elemente

25 Rollbahn

26 Achse am Entnahmegreifer

27 Einreihige Stapel

28 Basis der Beschickungsseite (A)

29 Basis der Übergabeseite (B)

30 Elemente der Transporteinrichtung

31 Zufördereinrichtung zur Beschickung der Ablagewinkel (3)

32 Rollbahn zur Beschickung der Zufördereinrichtung (31)

33 Schwenkende Bewegung der Ablagewinkel (3)

34 Schwenkende Bewegung der Entnahmegreifer (8)


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung sowie Verfahren zum Entstapeln und Vereinzeln von Körpern gekennzeichnet durch,

    eine Basis (28) einer Beschickungsseite (A),

    eine Beschickungsseite (A) mit mindestens zwei, in einer Linie angeordneten Ablagewinkeln (3),

    welche um, in einer Linie angeordnete Achsen (5), kippbar angeordnet sind,

    welche in der Beschickungsseite (A) beladen werden und danach durch Schwenken (33) zur Übergabeseite (B), in eine Übergabeposition gebracht werden,

    Zufördereinrichtungen (31, 32) welche die Ablagewinkel (3) versorgen,

    bewegliche Entnahmegreifer (8), auf der Übergabeseite (B) welche auf einer Basis (29) schwenkbar angeordnet sind,

    Klemmvorrichtungen (9) an den Entnahmegreifern (8) welche eine Reihe (12) von Körpern (1, 20, 21, 24, 27) erfassen,

    eine Reihe (12) welche mit den Entnahmegreifern (8) geschwenkt (34) und auf einem Transportmedium (10, 22) abgelegt wird,

    gesteuerte Geschwindigkeit des Transportmediums (10, 22) durch welches die zu vereinzelnden Elemente (1, 20, 21, 24, 27) einzeln auf ein weiteres, im Materialfluß folgendes Transportmedium (25) übergeben werden.
  2. 2. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagewinkel (3) die zu vereinzelnden Körper (1, 2, 12, 20, 21) welche eine annähernd gleiche Höhe aufweisen, als waagrechte Schichten (4) mit Trennkanten (7) aufnehmen.
  3. 3. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß durch das Schwenken (33) der Ablagewinkel (8) um die Achse (5) einreihige Stapel (27) aus zu vereinzelnden Körper (1, 2, 12, 20, 21) gebildet werden.
  4. 4. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Entnahmegreifern (8) die einreihigen Stapel (27) erfassen und entnehmen.
  5. 5. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmegreifer (8) die einreihigen Stapel (27) um etwa 90 Grad drehen und als Reihe (12, 24) nebeneinander liegender Körper (1, 2, 12, 20, 21) auf einem Transportmedium (22, 10) ablegen.
  6. 6. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (22, 10) die Körper (12, 24) durch Regelung der Bewegung des Transportmediums (22, 10) einzeln auf ein weiteres Transportmedium (11) übergibt.
  7. 7. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Ablagewinkel (3) im Betrieb mehr als 75 Grad und weniger als 95 Grad beträgt.
  8. 8. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagewinkel (3) durch hydraulischen, pneumatischen, elektromechanischen oder manuellen Antrieb bewegt werden.
  9. 9. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagewinkel (3) jeweils in der Endstellung einen Anschlag aufweisen.
  10. 10. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmegreifer (8) Führungsschienen (3) aufweisen, in welchen die Klemmvorrichtungen (9) geführt und bewegt werden.
  11. 11. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtungen (9) durch hydraulischen, pneumatischen, elektromechanischen oder manuellen Antrieb bewegt werden.
  12. 12. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmegreifer (8) durch hydraulischen, pneumatischen, elektromechanischen oder manuellen Antrieb bewegt werden.
  13. 13. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmegreifer (8) durch die Wahl der Angriffspunkte des Antriebes und der Lagerachsen, sowie durch Krafteinwirkung an mindestens zwei Punkten (17, 26), jede Stelle des Entnahmegreifers eine Bewegung in zwei Dimensionen ausführen kann.
  14. 14. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Basis der Übergabeseite (B) mit den Entnahmegreifern (8) zur Beschickungsseite (A) hin beweglich ist.
  15. 15. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, daß die Basis der Übergabeseite (B) mit den Entnahmegreifern (8) auf Schienen zur Beschickungsseite (A) hin beweglich ist.
  16. 16. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Basis der Beschickungsseite (A) zur Übergabeseite (B) hin beweglich ist.
  17. 17. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente der Basis (28) der Beschickungsseite (A) zu den Elementen der Basis (29) der Übergabeseite (B) versetzt angeordnet sind.
  18. 18. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente der Basis (29) der Übergabeseite (B) zu den Elementen der Transporteinrichtung (10, 22, 30) versetzt angeordnet sind.
  19. 19. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Körper (1, 2, 12, 20, 21) aus Holz entstapelt und vereinzelt werden.
  20. 20. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie Bestandteil eines Fertigungsstranges einer Holzbearbeitungsanlage ist.
  21. 21. Vorrichtung und Verfahren nach den Ansprüchen 19 und 20 dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage Körper (1, 2, 12, 20, 21) welche durch verstiften, vernageln oder verleimen von mehreren Einzelteilen entstanden ist, vereinzelt.
  22. 22. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage Körper (1, 2, 12, 20, 21) aus Kunststoff, armiertem Kunststoff, Kunststein, Stein, Glas, oder Metall entstapelt und vereinzelt.
  23. 23. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 22 dadurch gekennzeichnet, daß die Körper (1, 2, 12, 20, 21) eine große innere Oberfläche aufweisen und als Bau- oder Isoliermaterial Verwendung finden.
  24. 24. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verhältnis der Seitenlängen der zu vereinzelnden Körper (1, 2, 12, 20, 21) in einem Verhältnis von 1 : 1 bis 1 : 2000 bewegt.
  25. 25. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die zu vereinzelnden Körper (1, 2, 12, 20, 21) als Voll- oder Hohlkörper ausgebildet sind.
  26. 26. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Geometrie der zu vereinzelnden Körper (1, 2, 12, 20, 21) durch einen Verbund aus einer Vielzahl, beliebig geformter, kleinerer Teilchen entstanden ist.
  27. 27. Vorrichtung und Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung und der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau eines Stapels verwendet werden.






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