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Dokumentenidentifikation DE10107415A1 19.09.2002
Titel Gülleschlauchankupplung
Anmelder Horstick, Werner, 48712 Gescher, DE
Erfinder Horstick, Werner, 48712 Gescher, DE
DE-Anmeldedatum 14.02.2001
DE-Aktenzeichen 10107415
Offenlegungstag 19.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse B67D 5/36
Zusammenfassung Diese aus der Zeichnung ersichtliche Konstruktion macht es möglich, den Gülleschlauch vom Schlepper ohne abzusteigen anzukuppeln, abzukuppeln sowie das Fass von Saugen auf Drücken umzustellen.
Die Heimatstation besteht aus Ständer und Rollwagen. Sie ist sehr schnell aufgebaut und so variabel, auch bei mehreren Pumpstellen einsetzbar. In bevorzugtem Ausführungsbeispiel hat sie 10 Grad Neigung zum Güllekeller, damit die beim Abkoppeln im Schlauch befindliche Gülle in den Güllekeller zurück und nicht quer über den Hof läuft.
Der Fangarm wird vom schleppereigenen Steuergerät ausgefahren.
Der Greifarm fasst den Schlitten an der Halterung und zieht ihn an den Fassstutzen.
Der Gülleschieber wird hydraulisch geöffnet. Beim Abkoppeln Schieber schließen, Fangarm hydraulisch öffnen.
In eingefahrenem Zustand werden die Maße des Güllefasses nicht überschritten.
Der Schlauch wird durch den Schlitten und das Grundgestell nebst Gewicht immer wieder in die Ausgangsposition zurückgezogen.

Beschreibung[de]

Herkömmlicherweise muss das Zugfahrzeug verlassen werden, um den Saugschlauch manuell an- bzw abzukuppeln.

Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, den körperlich anstrengenden und zeitaufwendigen Kuppelvorgang zu erleichtern und zu beschleunigen.

Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch aufgeführte Gülleschlauchankupplung gelöst.

Die aus der Zeichnung ersichtliche Konstruktion macht es möglich den Gülleschlauch vom Schlepper ohne abzusteigen anzukuppeln, abzukuppeln, sowie das Fass von saugen auf drücken umzustellen.

Die Heimstation besteht aus Ständer und Rollwagen. Sie ist sehr schnell aufgebaut und so variabel, auch bei mehreren Pumpstellen, einsetzbar. Ein Gebrauch des Schlauches auch ohne den Rollwagen bleibt weiterhin möglich. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel hat sie 10 Grad Neigung zum Güllekeller, damit die beim Abkoppeln im Schlauch befindliche Gülle in den Güllekeller zurück und nicht quer über den Hof läuft.

Der Fangarm wird vom schleppereigenen Steuergerät ausgefahren.

Der Greifarme fasst den Schlitten an der Halterung, hebt ihn an und zieht ihn an den Fassstutzen.

Das Öffnen des Schiebers erfolgt bevorzugt durch einen 3-Wege-Hahn (Befüllen/Ausbringen), wobei farblich gekennzeichnet eine Fehleinstellung nicht möglich ist.

Der Gülleschieber wird hydraulisch geöffnet. Das Umstellen von saugen auf drücken erfolgt durch einen Rautezug, hydraulisch oder dgl. Beim Abkoppeln Schieber schließen, Fangarm hydraulisch öffnen. Jetzt tritt die Hebelwirkung des beim Ankuppelvorgang angehobenen Saugschlauchs in Kraft, bewirkt die Belüftung des Saugschlauches, beendet das Vakuum und ermöglicht so das Zurückfließen der sich noch im Schlauch befindlichen Gülle. In eingefahrenem Zustand werden die Maße des Güllefasses nicht überschritten.

Der Schlauch wird durch den Schlitten und das Grundgestell nebst Gewicht immer wieder in die Ausgangsposition zurückgezogen.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die körperliche Arbeit erleichtert und ein sauberes an- und abkuppeln des Saugschlauches möglich wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Gülleschlauchankupplung zum Ankuppeln eines Saugschlauches an ein Vakuumfass dadurch gekennzeichnet, dass der, auf einer Heimstation, bestehend aus Ständer und Rollwagen, gelagerte Saugschlauch mittels eines Hydraulickteleskoparms mit Drehgelenk am Vakuumfass angekuppelt wird. Bei diesem Ankuppelvorgang wird der Saugschlauch um einige Zentimeter angehoben, so dass dann beim Abkuppeln die auf die Heimstation entstehende Hebelwirkung der Belüftung des Saugschlauches dient und so dass bestehende Vakuum unterbricht.
  2. 2. Gülleschlauchankupplung nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Heimstation liegende Saugschlauch mittels Gewicht in die gewünschte Ausgangsposition zurückgezogen wird. Die Neigung der Saugschlauchführung bewirkt, dass die im Schlauch befindliche Gülle zurück in den Güllekeller läuft.






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