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Dokumentenidentifikation DE4408016C2 19.09.2002
Titel Düngerstreuer
Anmelder Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG, 49205 Hasbergen, DE
Erfinder Higgen, Reinhard, Dipl.-Ing., 27798 Hude, DE
DE-Anmeldedatum 10.03.1994
DE-Aktenzeichen 4408016
Offenlegungstag 14.09.1995
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse A01C 15/12
IPC-Nebenklasse A01C 15/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Düngerstreuer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Ein derartiger Düngerstreuer ist in der deutschen Patentschrift 33 13 892 beschrieben. Dieser Düngerstreuer weist einen langgestreckten Vorratsbehälter auf, in dessen unterem Bereich ein Transportband angeordnet ist. Dieses Transportband bildet den Boden des Vorratsbehälters. Das Transportband fördert das sich im Vorratsbehälter befindliche Material zu einer in einer Stirnwand des Vorratsbehälters befindlichen Auslauföffnung, deren Austrittsquerschnitt mittels eines vor der Auslauföffnung angeordneten Schiebers einstellbar ist. Aufgrund der großen Breite des Vorratsbehälters können nur relativ große Mengen pro Flächeneinheit ausgebracht werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise die Voraussetzung dafür zu schaffen, daß mit dem Großflächendüngerstreuer auch kleine Mengen pro Flächeneinheit ausgebracht werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im unteren Bereich des Vorratsbehälters oberhalb des Transportbandes ein das Transportband in zwei im Abstand zueinander stehende Förderbereiche aufteilendes, dachförmig ausgebildetes und sich über die gesamt Länge des Vorratsbehälters erstreckendes Element angeordnet ist. Infolge dieser Maßnahmen entstehen schmalere Förderbereiche, so daß auch sehr kleine Mengen Material pro Flächeneinheit sehr exakt ausgebracht werden können. Es ist also nicht erforderlich, zwei schmale Transportbänder vorzusehen. Sondern in einfacher und kostengünstiger Weise wird ein Teil des Transportbandes durch das Abdeckelement einfach abgedeckt.

In vorteilhafter Weise ist dieses das Förderband teilweise abdeckende Element tunnelförmig ausgebildet. Hierdurch ergibt sich eine leichte Bauweise dieses Elementes.

Eine einfache Montage dieses Elementes wird dadurch erreicht, daß der Vorratsbehälter auf seiner Stirnseite eine Austrittsöffnung aufweist, deren Dosieröffnung durch zumindest einen Schieber einstellbar ist, und daß das Element durch die Austrittsöffnung in den Vorratsbehälter einschiebbar ist.

Eine vorteilhafte Einstellung der Dosieröffnungen wird dadurch erreicht, daß der Vorratsbehälter auf seiner Stirnseite eine Austrittsöffnung aufweist, deren Dosieröffnung durch zwei Schieber für beide Förderbereiche verstellbar ist. Um für jeden Förderbereich die auszubringende Materialmenge individuell einstellen zu können, ist vorgesehen, daß die beiden Schieber unabhängig voneinander verstellbar sind.

Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen, der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigt

Fig. 1 den Großflächendüngerstreuer in Seitenansicht und Prinzipdarstellung,

Fig. 2 die Anordnung des tunnelförmigen Elementes im Vorratsbehälter oberhalb des Transportbandes in Prinzipdarstellung und in der Ansicht von hinten und

Fig. 3 die Anordnung der Schieber vor der Austrittsöffnung.

Der Großflächendüngerstreuer ist mit einem Vorratsbehälter 1, einem Rahmen 2 und einem Fahrwerk 3 ausgestattet. In dem unteren Bereich des Vorratsbehälters 1 befindet sich ein antreibbares und als Förderband 4 ausgebildetes Förderorgan. In dem hinteren Bereich 5 des Vorratsbehälters 1 ist eine über Schieber 6 und 7 einstellbare Austrittsöffnung 8 angeordnet. Das Förderband 4 ist in Förderrichtung 9 antreibbar. Dieses Förderband 4 wird von einer Schlepperzapfwelle über eine Antriebswelle 10, ein Schneckengetriebe 11 und eine Umlenkrolle 12 angetrieben. Unterhalb der hinteren Austrittsöffnung 8 des Vorratsbehälters 1 ist ein als Scheibenstreuwerk 13 ausgebildetes Streuorgan angeordnet.

Im unteren Bereich des Vorratsbehälters 1 oberhalb des Transportbandes 4 ist ein das Transportband 4 in zwei im Abstand zueinander stehende Förderbereiche 14 und 15 aufteilendes, dachförmig ausgebildetes und sich über die gesamte Länge des Vorratsbehälters 1 erstreckende Abdeckelement 16 angeordnet. Dieses Abdeckelement 16 deckt einen Teil 17 des Förderbereiches des Transportbandes 4ab. Das Abdeckelement 16 ist, wie die Fig. 2 zeigt, dach- und tunnelförmig ausgebildet. Dieses Abdeckelement 16 besitzt an seiner Unterseite über seine ganze Länge verlaufende Dichtelemente 18, die auf dem Förderband 4 aufliegen. Das tunnelförmige Abdeckelement 16 ist durch die sich auf der Stirnseite des Vorratsbehälters 1 befindliche Austrittsöffnung 8 in den Vorratsbehälter 1 einsetzbar und mittels Befestigungselementen 19 am Vorratsbehälter 1 zu befestigen. Dosieröffnungen 20 der Austrittsöffnung 8 sind jeweils über einen der beiden Schieber 6 und 7 einzustellen. Die Einstellung der Schieber 6 und 7 erfolgt über Einstellorgane. Die beiden Schieber 6 und 7 können unabhängig voneinander verstellt werden, so daß die Dosieröffnungen 20 durch die beiden Schieber 6 und 7 im Bereich der beiden Förderbereiche 14 und 15 des Transportbandes 4 unabhängig voneinander einstellbar sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Düngerstreuer, insbesondere zum Ausbringen von körnigem Material, mit einem Rahmen, einem Fahrwerk und einem auf dem Rahmen befestigten Vorratsbehälter und mit zumindest einem Streuorgan zum Verteilen des Materials und mit einem Transportband zum Materialfördern zu dem Streuorgan, wobei der Vorratsbehälter als langgestreckter Behälter ausgebildet ist und im unteren Bereich des Vorratsbehälters das über Umlenkrollen geführte, umlaufende und sich über die gesamte untere Breite des Vorratsbehälters erstreckende Transportband angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich des Vorratsbehälters (1) oberhalb des Transportbandes (4) ein das Transportband (4) in zwei im Abstand zueinander stehende Förderbereiche (14, 15) aufteilendes, dachförmig ausgebildetes und sich über die gesamte Länge des Vorratsbehälter (1) erstreckendes Element (16) angeordnet ist.
  2. 2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Element (16) tunnelförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Düngerstreuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das tunnelförmige Element (16) an seiner Unterseite beidseitig mit Dichtelementen (18), die auf dem Transportband (4) aufliegen, ausgestattet ist.
  4. 4. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter auf seiner Stirnseite eine Austrittsöffnung (8) aufweist, deren Dosieröffnung (20) durch zumindest einen Schieber (6, 7) einstellbar ist, und daß das Element (16) durch die Austrittsöffnung (8) in den Vorratsbehälter (1) einschiebbar ausgebildet ist.
  5. 5. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (1) auf seiner Stirnseite eine Austrittsöffnung (8) aufweist, deren Dosieröffnung (20) durch zwei Schieber (6, 7) für beide Förderbereiche (14, 15) verstellbar ist.
  6. 6. Düngerstreuer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schieber (6, 7) unabhängig voneinander verstellbar sind.






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