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Dokumentenidentifikation DE69232396T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0616749
Titel TRAGBARES NACHRICHTEN- UND PLANUNGSGERÄT MIT BASISSTATION
Anmelder Khyber Technologies Corp., Fairlawn, Ohio, US
Erfinder KUMAR, Rajendra, Akron, US
Vertreter v. Füner Ebbinghaus Finck Hano, 81541 München
DE-Aktenzeichen 69232396
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.11.1992
EP-Aktenzeichen 939005914
WO-Anmeldetag 20.11.1992
PCT-Aktenzeichen PCT/US92/10059
WO-Veröffentlichungsnummer 0009312618
WO-Veröffentlichungsdatum 24.06.1993
EP-Offenlegungsdatum 28.09.1994
EP date of grant 30.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse G06F 15/02
IPC-Nebenklasse G04G 11/00   H04M 1/72   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein tragbare Geräte zum Empfangen und Speichern und selektiven Abrufen von Mitteilungen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Geräte zum Aufzeichnen und Abspielen von Mitteilungen und Gedächtnishilfen. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung tragbare Geräte, die manchmal als Mitteilungsrekorder und -organisierer bezeichnet werden.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

In der Vergangenheit wurden vielfältige Geräte, die manchmal grob als Organisierer bezeichnet werden, verwendet, um Personen dabei zu unterstützen, Ideen oder andere Mitteilungen zu vermerken und sequentiell abzurufen und Gedächtnishilfen für Angelegenheiten, die zukünftige Aufmerksamkeit erfordern, zu vermerken und zur richtigen Zeit bereitzustellen. Zum Beispiel stellen das US-Patent Nr. 4,228,470 für Rahamin et al. und der von der Ky-Tek Industrial Co., Ltd. in Taipeh, Taiwan, Republik China, hergestellte "OA-Sekretär" nicht-tragbare elektronische Gedächtnishilfesysteme dar, bei denen Mikrofoneingabe-Audiomitteilungen gespeichert und später zu im voraus gewählten Zeitpunkten abgespielt werden, die durch eine Tastatur eingegeben werden. Das US-Patent Nr. 4,302,752 für Weitzler beschreibt ein anderes elektronisches Gedächtnishilfegerät zum Empfangen von Audioeingaben, Speichern der Audioeingabe auf separaten Spuren eines Audio-Bands und zum Abspielen der Audioeingabe zu im voraus gewählten Zeitpunkten, die jeder separaten Spur zugeordnet sind.

Das Speichern und selektive Abrufen gedruckter und manuell eingegebener Bemerkungen und Mitteilungen war ebenfalls Gegenstand von Organisierern. Ein in der Hand haltbares elektronisches Gerät zum Speichern von über eine Tastatur eingegebenen persönlichen Informationen, wie zum Beispiel Telefonnummern, Terminen und persönlichen Tagesplänen, und zum Bereitstellen einer Audio-Warnung oder -anzeige zum Zeitpunkt eines Termins oder einem anderen im voraus gewählten Zeitpunkt wurde in dem US-Patent Nr. 4,847,760 für Yagi gezeigt. Das US-Patent Nr. 4,968,065 für O'Brien zeigt ein manuelles Notizensystem, bei dem eine Notizkarte auf einer Seite liniert ist, um das Beschreiben zu erleichtern, und so geformt ist, daß das Tragen in einer Hemdtasche erleichtert wird.

Zwei zusätzliche US-Patente mit den Nummern 4,785,357 für Dreyfus et al. und 4,471,218 für Culp ziehen die Erfassung visueller Informationen zum Speichern und späteren Abrufen in Betracht. Bei dem Patent von Dreyfus et al. enthält ein Taschenfotokopierer, der einen Teil eines Dokuments scannen, speichern und drucken kann, ein CCD-Array und ein Schrittrad, das eine Zeitbasis für das Leseintervall bereitstellt, wenn das Rad ohne zu rutschen rollt. Das gescannte Material wird in einem Speicher gespeichert und durch einen eingebauten Drucker ausgedruckt. Das Patent von Culp liefert einen tragbaren Dateneingabeterminalstift mit einem Barcode-Scanner, der Daten in seinen Speicher einliest und beim Einfügen des Stifts in ein optisch angekoppeltes Zwischenmodul die Daten in dem Stiftspeicher zu einem komplizierteren Basis-Terminal transferiert.

WO 87/07106 betrifft ein tragbares, in der Hand gehaltenes Terminal mit einem optischen Barcode-Leser, der über eine drahtlose Strecke mit einer Basisstation kommuniziert. Das Terminal enthält einen leicht greifbaren Griff.

Aus DE-A-31 30 010 ist ein Video- und Audiorekorder bekannt, der mit Daten in vielfältigen Formaten arbeiten kann.

Da Menschen Informationen unter Verwendung aller ihrer Sinne geben und empfangen, muß ein Organisierer umfassend sein, um am nützlichsten zu sein. Anders ausgedrückt würde der wünschenswerteste Organisierer das Eingeben und Abspielen von Mitteilungen und Gedächtnishilfen visuell durch Scannen, akustisch durch Sprache und manuell durch Berührung ermöglichen. Die Vielseitigkeit von Funktionen ist jedoch nicht genug. Da Menschen fortwährend Mitteilungen entwickeln und Gedächtnishilfen benötigen, muß der wünschenswerteste Organisierer außerdem sehr kompakt sein, damit er leicht getragen und benutzt werden kann. Als praktischer Gesichtspunkt sollte ein Organisierer leicht in eine Hemdtasche passen.

Die verschiedenen oben erwähnten Geräte haben völlig versagt, sowohl funktionsmäßig vielseitig als auch kompakt zu sein. Kein Gerät enthielt ausreichende Funktionen, um eine Eingabe und Ausgabe von Mitteilungen und Gedächtnishilfen in der optimalen Vielfalt von Sinnesarten zu ermöglichen. Außerdem sind diese Geräte mit zunehmender Funktionalität so groß, umständlich und unhandlich geworden, daß sie einen fest angeordneten Betrieb erfordern, wodurch die Nützlichkeit jedes Organisierers stark beschränkt wird.

Genauso wichtig ist, daß es schwierig und kompliziert war, solche Geräte zu verstehen, zu erlernen und zu betreiben. Tatsächlich waren viele Geräte so kompliziert, daß ihre Benutzung fast nur den Abenteuerlustigsten und Sachkundigsten möglich war. Diese Kompliziertheit und Unzugänglichkeit wurde mit der größeren Funktionalität weiter verschlimmert.

Kurz gefaßt, sind solche Geräte nicht funktionsmäßig vielfältig, ausreichend kompakt oder leicht zu benutzen.

KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein tragbares Gerät zum Organisieren von Mitteilungen und Gedächtnishilfen bereitzustellen, das Mitteilungen in einer funktionsmäßig umfassenden Vielfalt von Sinnesarten empfängt und abspielt.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerät gemäß dem obigen bereitzustellen, wobei Mitteilungen und Gedächtnishilfen visuell durch Scannen, akustisch durch Sprache und manuell durch Berührung empfangen und visuell oder akustisch abgespielt werden können.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerät gemäß dem obigen bereitzustellen, das so ausgelegt ist, daß es den in der Hand gehaltenen Betrieb und das Tragen in einer Hemdtasche erleichtert.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Geräts gemäß dem obigen, das leicht zu verstehen, zu erlernen und zu bedienen ist.

Eine zusätzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerät gemäß dem obigen bereitzustellen, durch das Benutzer direkt die gewünschte Operation des Geräts wählen können, ohne daß sie einzeln mehrere Auswahlmöglichkeiten umgehen müssen.

Diese und andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung gegenüber bestehenden Formen im Stand der Technik werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser ersichtlich und verständlich.

Im allgemeinen enthält ein tragbares Gerät zum Aufzeichnen und selektiven Abspielen von Mitteilungen einen Audiomitteilungsrekorder zum Empfangen einer Audiomitteilung und zum Erzeugen eines repräsentativen Audiomitteilungssignals, eine Berührungstafel zum Empfangen einer geschriebenen Mitteilung und zum Erzeugen eines repräsentativen geschriebenen Mitteilungssignals, einen Scanner zum Scannen eines Streifens gedruckten Materials, der ein repräsentatives Scanning-Mitteilungssignal erzeugt, einen Mikroprozessor zum Empfangen und Speichern des Audiomitteilungssignals, des geschriebenen Mitteilungssignals und des Scanning-Mitteilungssignals, der das Audiomitteilungssignal, das geschriebene Mitteilungssignal und das Scanning-Mitteilungssignal nicht-sequentiell selektiv zum Abspielen abruft, ein Audiomitteilungsabspielgerät zum Empfangen und Abspielen des abgerufenen Audiomitteilungssignals und eine Anzeige zum Empfangen und Abspielen des abgerufenen geschriebenen Mitteilungssignals und des abgerufenen Scanning-Mitteilungssignals.

Ein tragbares Gerät für die persönliche Organisierung durch selektives Abspielen von Mitteilungen beim Auftreten eines im voraus gewählten Auslöseereignisses enthält eine Berührungstafel zur Erzeugung eines Auslöseereignissignals, das das gewünschte Auslöseereignis darstellt, einen Stift, der selektiv lösbar an dem tragbaren Gerät angebracht ist, um in eine Wirkungsbeziehung mit der Berührungstafel zu treten und die Auswahl des Auslöseereignisses zu erleichtern, ein Mittel zum Abspielen der Mitteilungen und einen Mikroprozessor zum Empfangen und Speichern mindestens eines Auslöseereignissignals und mindestens einer abzuspielenden Mitteilung, wobei der Mikroprozessor ein Signal zum Abspielen der gewählten Mitteilung erzeugt, wenn das Auslöseereignis auftritt, wobei das Mittel zum Abspielen das Signal zum Abspielen empfängt und die gewählte Mitteilung abspielt.

Ein Personal Organiser und Mitteilungsgerät enthält eine Einheit, die so bemessen ist, daß sie in der Hand ergriffen und im wesentlichen in einer Hemdtasche getragen werden kann. Diese Einheit enthält ein Mittel zum Abspielen von Mitteilungen, eine Berührungstafel zur Eingabe von Informationen und einen Stift, der selektiv lösbar an der Einheit angebracht ist, um in eine Wirkungsbeziehung mit der Berührungstafel zu treten.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Draufsicht eines beispielhaften Geräts gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei sowohl eine tragbare, in der Hand gehaltene Einheit als auch eine Homebase-Station gezeigt sind.

Fig. 2 ist eine Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten beispielhaften tragbaren, in der Hand gehaltenen Einheit.

Fig. 3 ist eine vertikale Querschnittsansicht der in Fig. 1 und 2 gezeigten beispielhaften tragbaren, in der Hand gehaltenen Einheit im wesentlichen entlang der in Fig. 2 gezeigten Linie 3-3.

Fig. 4 ist eine Unteransicht der in Fig. 1 und 2 gezeigten beispielhaften tragbaren, in der Hand gehaltenen Einheit im wesentlichen entlang der in Fig. 3 gezeigten Linie 4-4, wobei die Scanning-Vorrichtung und ein Teil der darin befindlichen Stromversorgung abgesetzt und die Löseposition eines Taschen-Clips/- Stifts gestrichelt gezeigt ist.

Fig. 5 ist eine linke Seitenansicht der in Fig. 1 und 2 gezeigten beispielhaften tragbaren, in der Hand gehaltenen Einheit im wesentlichen entlang der in Fig. 3 gezeigten Linie 5-5.

Fig. 6 ist eine rechte Seitenansicht der in Fig. 1 und 2 gezeigten beispielhaften tragbaren, in der Hand gehaltenen Einheit im wesentlichen entlang der in Fig. 3 gezeigten Linie 6-6.

Fig. 7 ist eine Rückansicht der in Fig. 1 gezeigten beispielhaften Homebase-Station im wesentlichen entlang der in Fig. 1 gezeigten Linie 7-7.

Fig. 8 ist ein Blockschaltbild der Funktionskomponenten der in Fig. 1 gezeigten beispielhaften tragbaren Einheit.

Fig. 9 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise der vorliegenden Erfindung auf oberster Ebene.

BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM ZUM AUSÜBEN DER ERFINDUNG

Fig. 1 zeigt perspektivisch ein beispielhaftes Gerät gemäß der vorliegenden Erfindung, das allgemein durch die Bezugszahl 10 gekennzeichnet ist, zum selektiven Aufzeichnen und Abspielen und Einplanen von Mitteilungen. Das Gerät 10, das am besten in Fig. 1 und 2 zu sehen ist, enthält eine tragbare Einheit 11 und eine wahlweise Homebase-Station 12. Die tragbare Einheit 11, die besser in Fig. 2 bis 6 zu sehen ist, enthält allgemein ein Gehäuse 15, eine Einheitensteuerung 20, einen Berührungs-Eingabemechanismus 40, einen Audioprozessor 60 und einen Videoprozessor 80. Die tragbare Einheit 11 ermöglicht textförmige, akustische und visuelle Mitteilungseingaben und ihr selektives Abspielen auf der Grundlage der Zeit oder anderer, im voraus gewählter textlicher, hörbarer oder visueller Stimuli.

Das Gehäuse 15 kann durch Formguß oder ein anderes annehmbares Mittel aus einem geeigneten Material, wie zum Beispiel starrem Kunststoff, ausgebildet werden, so daß es sich zum integralen Tragen aller Komponenten in einem im wesentlichen rechteckigen Block mit einer oberen Schale 16 und einer unteren Schale 17, einem ersten Ende 18 und einem zweiten Ende 19 eignet. Die Abmessungen und der Stil des Gehäuses 15 sollten sich danach richten, was in der Hand einer Bedienungsperson bequem ergriffen werden kann und zur leichten Benutzung und zum Tragen in eine herkömmliche Hemdtasche paßt, wie z. B. etwa 1,8 Zoll (4,6 cm) Breite, 6,25 Zoll (15,9 cm) Länge und 0,8 Zoll (2,0 cm) Dicke mit abgerundeten Kanten.

Die Einheitensteuerung 20 enthält, wie am besten in Fig. 3 und 8 zu sehen ist, eine Hauptleiterplatte (PCB) 21, die von der oberen Schale 16 getragen wird und mehrere primär oberflächenmontierte Bauelemente (SMDs) 22 aufweist, die auf der Seite davon angebracht sind, die am weitesten von der oberen Schale 16 entfernt ist, und einen Teil des Berührungseingabemechanismus 40 und des Videoprozessors 80, wie nachfolgend ausführlicher erläutert, auf der Seite davon angebracht, die neben der oberen Schale 16 liegt. Die auf der PCB 21 angebrachten SMDs können einen Mikroprozessor oder eine Mikrosteuerung 23, Speicher 24 und, soweit sie nicht bereitgestellt ist, eine On-board-Mikrosteuerung 23, eine Takt-/Kalenderschaltung 25 zum Speichern des aktuellen Datums und der aktuellen Uhrzeit, Analog/Digital-(A/D-) und Digital/ Analog-(D/A- )Umsetzer, Eingabe-/Ausgabe- und Anzeigesteuerungen und Videoprozessorschaltungen und -komponenten enthalten.

Die Einheitensteuerung 20 enthält weiterhin eine zweite PCB 26, die von der unteren Schale 17 getragen wird und mehrere primär Nicht-SMDs 27, wie zum Beispiel Stromversorgungskomponenten, die auf der am weitesten von der unteren Schale 17 entfernten Seite davon angebracht sind, aufweist, den Audioprozessor 60, wie nachfolgend ausführlicher erläutert wird, der teilweise auf der Seite davon angebracht ist, die neben der unteren Schale 17 liegt, und eine On-board-Stromversorgung 30. Ein geeignetes elektrisches Kabel 28 kann verwendet werden, um die beiden PCBs zu verbinden. Die On-board- Stromversorgung 30 kann zum Beispiel mehrere Batterien 31 enthalten, die in einem Fach 32 angebracht sind, das integral in der unteren Schale 17 ausgebildet und eine Abdeckung 34 aufweisen kann, und einen Ein/Aus-Schalter 33, der auf der zweiten PCB 26 angebracht werden kann, um sich teilweise durch die Seite des Gehäuses 15 zu erstrecken.

Die Mikrosteuerung 23 kann eine beliebige herkömmliche Mikrosteuerung sein, die sich für die Bearbeitung einer begrenzten Spracherkennung und eine Grafikanzeige eignet und vorzugsweise einen geringen Stromverbrauch und verschiedene Funktionen aufweist, darunter mindestens eine begrenzte digitale Signalverarbeitung, A/D- und D/A-Umsetzung, wie zum Beispiel die Mikrosteuerung Modell Nr. Z86C94 von Zilog, Inc. in Campbell, Kalifornien. Der Speicher 24 kann ein beliebiger geeigneter digitaler Speicher mit ausreichend Kapazität zum Speichern jedes beliebigen Ausmaßes eines nicht-on-board der Mikrosteuerung 23 befindlichen Programms und der gewünschten Anzahl und Länge von Sprachmitteilungen gemäß der nachfolgenden Besprechung sein. Es hat sich gezeigt, daß 512 K Byte statischer CMOS-RAM ausreicht, um über 200 gescannte oder geschriebene Mitteilungen, über 30 vier Sekunden lange verbale Mitteilungen oder eine Mischung davon zu speichern.

Der Berührungseingabemechanismus 40 enthält mehrere Eingabetasten 41, wie zum Beispiel eine Menütaste 42, eine Vorwärts-Pfeiltaste 43, eine Rückwärts-Pfeiltaste 44, eine Löschtaste 45, eine Aufzeichnungstaste 46, eine Scan-Taste 47 und eine Berührungstaste 48, die alle wie oben beschrieben an der PCB 21 angebracht sind. Die Berührungseingabe kann außerdem über eine Widerstands-Berührungstafel 50 bereitgestellt werden, die eine Eingabe durch Berührung einer nachfolgend erörterten Anzeige oder eine Eingabe, die durch einen im wesentlichen rechteckigen Stift 51 darauf geschrieben wird, der selektiv lösbar durch ein geeignetes Mittel, wie zum Beispiel eine Bajonette- Halterung 52 an der Außenseite der unteren Schale 17 angebracht wird, ermöglicht. Ein akzeptabler analoger Widerstands-Berührungssensor mit einer aktiven Fläche geeigneter Abmessungen ist von der Graphics Technology Inc. in Austin, Texas, erhältlich, deren Geschäftsname Touch Technology ist. Die Benutzung des Stifts 51 ermöglicht eine direkte Auswahl zwischen den mehreren Auswahlmöglichkeiten, die auf der Anzeige präsentiert werden können, wodurch mehrere Tastenbetätigungen der Tasten 43 und 44 zum Bewegen eines Cursors über unerwünschte Auswahlmöglichkeiten überflüssig werden und die Bedienung des Geräts 10 sehr erleichtert wird.

Der Audioprozessor 60 enthält ein Mikrofon 61 für Audioeingaben, eine Audioprozessorschaltung 62, die das Signal aus dem Mikrofon 61 empfängt, und dessen Ausgangssignal durch die Mikrosteuerung 23 empfangen wird, ein Lautstärkeeinstellpotentiometer 63, das elektrisch mit der Audioprozessorschaltung 62 und einem Audioverstärker 64 verbunden ist, und einen Lautsprecher 65 für Audio-Ausgangssignale, der das Ausgangssignal aus dem Audioverstärker 65 empfängt. Das Mikrofon 61, die Audioprozessorschaltung 62, das Lautstärkeeinstellpotentiometer 63, der Audioverstärker 64 und der Lautsprecher 65 können alle auf der zweiten PCB 26 angebracht werden, so daß das Mikrofon 61 mit der Schallöffnung 66 in dem zweiten Ende 19 beider Schalen des Gehäuses 15 ausgerichtet ist, sich das Lautstärkeeinstellpotentiometer 63 teilweise durch die Seite des Gehäuses 15 erstreckt und der Lautsprecher 65 mit der Schallöffnung 67 in der unteren Schale 17 ausgerichtet ist. Der zentrale Kern des Stifts 51 kann entfernt werden, damit der Schall leichter dort hindurch geführt werden kann, wenn der Stift 51 auf der unteren Schale 17 angebracht ist.

Der Videoprozessor 80 enthält eine Grafikanzeige 81 vorzugsweise mit höherer Auflösung und niedrigem Stromverbrauch. Eine solche Vorrichtung ist die Grafik- Supertwist-Punktmatrix-LCD-Module entweder der reflektierenden oder, wenn dies wirtschaftlich ist, der rückbeleuchteten Art, die von Seiko Instruments USA, Inc. in Torrance, Kalifornien, hergestellt werden. Die Grafikanzeige 81 kann an der Seite der Haupt-PCB 21 neben der oberen Schale 16 angebracht werden, so daß ihre aktive Fläche durch eine Öffnung in der oberen Schale 16 sichtbar ist.

Der Videoprozessor 80 kann ferner einen optischen Scanner 82, wie zum Beispiel ein CCD-Array, wie etwa den 512-Pixel-Zeilensensor Modell Nr. LZ2018, der von der Sharp Electronics Corporation in Mahwah, New Jersey, erhältlich ist, enthalten, der an einer dritten PCB 83 angebracht wird. Die dritte PCB 83 kann wiederum senkrecht zu und in der Haupt-PCB 21 angebracht werden, so daß das CCD-Array 82 zentral in dem ersten Ende 18 des Gehäuses 15 angeordnet und diesem zugewandt ist, und kann elektrisch durch einen rechtwinkligen Verbinder 84 damit verbunden werden. Zwei Leuchtdioden (LEDs) 85 oder andere geeignete Lichtquellen sind ebenfalls an der Peripherie auf der dritten PCB 83 neben den gegenüberliegenden inneren Seitenwänden des Gehäuses 15 so orientiert angebracht, daß sie Licht daraus in Richtung einer Scanning-Öffnung 86 in dem ersten Ende des Gehäuses 15 projizieren.

Eine Linsenanbringungsbaugruppe 90 ist fest zwischen der oberen Schale 16 und der unteren Schale 17 angebracht, so daß die Enden davon Lichtkanäle 91 bilden, die Licht von den LEDs 85 durch die Scanning- Öffnung 86 aus der Einheit 11 heraus richten. Die Linsenanbringungsbaugruppe trägt außerdem eine erste in der Mitte angeordnete Linse 92 zur Fokussierung des Hauptteils des Lichts, das durch die Scanning-Öffnung 86 von der Scanning-Oberfläche auf das CCD-Array 82 reflektiert wird, und zwei an der Peripherie angeordnete Linsen 93, 94 zum Fokussieren eines kleinen Teils des Lichts, das von den beiden Scan-Rädern 95, 96 wie unmittelbar nachfolgend besprochen reflektiert wird.

Es versteht sich, daß insofern, als das Scannen mit der handgehaltenen Einheit 11 manuell durchgeführt wird, die Scan-Rate stark schwanken kann und ein bestimmtes Verfahren notwendig ist, um die tatsächliche Scan-Rate zu bestimmen. Ein solches Verfahren wird in dem US- Patent Nr. 4,785,357 für Dreyfus et al. gezeigt und verwendet zwei drehbare gestreifte Scan-Räder 95, 96, die an jedem Ende der Scanning-Öffnung 86 an dem Gehäuse 15 angebracht sind. Die Scan-Räder 95, 96 erfassen kleine Teile des Lichts aus den LEDs 85 und reflektieren eine lichtmodulierte Impulsfolge zu der Peripherie des CCD-Arrays 82, deren Frequenz und Tastverhältnis direkt proportional zu der Scan-Rate ist. Die Scanning-Öffnung 86 kann abgewinkelt sein, um das Scannen mit der Einheit 11, die in einer optimalen Winkelausrichtung in bezug auf die Scanning-Oberfläche gehalten wird, zu erleichtern.

Die Homebase-Station 12, die in Fig. 1 beispielhaft in Perspektiv- und in Fig. 7 in Rückansicht dargestellt ist, kann vielfältige Merkmale zur Unterstützung und zusätzlich zu denen der in der Hand gehaltenen Einheit 11 enthalten. Die Homebase-Station 12 kann ihren eigenen Mikroprozessor oder ihre eigene Mikrosteuerung 110, Speicher 111, ein Off-line-Speichergerät 112, wie zum Beispiel ein Diskettenlaufwerk mit kleinem Formfaktor, Eingabetasten 114, eine Ladeschaltung 115 mit externer Buchse 116 für die wiederaufladbare Stromversorgung der in der Hand gehaltenen Einheit 11 und eine Kommunikationsschaltung 117 enthalten.

Die Homebase-Station 12 kann vorzugsweise weiterhin eine Aufnahme 120 enthalten, in die die in der Hand gehaltene Einheit 11 nur in einer Ausrichtung gleiten kann, wodurch ein Transfer von elektrischem Strom und Informationen auf nachfolgend erläuterte Weise ermöglicht wird. Die Homebase-Station 12 kann einen mehrkontaktigen Miniatur-E/A-Verbinder 121 enthalten, der entfernbar und verbindend einen gleichen Verbinder 122 in der zweiten PCB 26 der in der Hand gehaltenen Einheit 11 in Eingriff nimmt und sich durch die untere Schale 17 des Gehäuses 15 in der Nähe des Zeigerendes des Stifts 51 erstreckt. Eine rechteckige Bucht 123 ist aus der Aufnahme 120 ausgenommen, damit sich der Stift 51 darunter erstrecken kann und Vorspannungsverbinder 121 und 122 in einen festen elektrischen Eingriff bringen kann, wenn die in der Hand gehaltene Einheit 11 in der Aufnahme 120 befestigt wird.

Die Homebase-Station 12 ermöglicht eine ergänzende Tasteneingabe in die tragbare Einheit 11, eine ergänzende Mitteilungsspeicherung, eine Kommunikation mit externen Geräten und das Laden von Batterien 31 in der tragbaren Einheit 11.

Die Eingabetasten 114 der Homebase-Station 12 können ein Berührungstastenfeld sein, wie zum Beispiel ein Array mit 8 · 4 Tasten mit wechselbaren Auflagen, eine QWERTY-Tastatur mit Tasten mit standardmäßigem Weg, oder andere Berührungseingabemechanismen, die gewünscht sein können. Lediglich als Beispiel kann, wenn ein Tasten-Array verwendet wird, eine Auflage Symbole aufweisen, die im voraus wählbare Stimuli oder Reaktionen darstellen, die nachfolgend beschrieben werden, während eine andere Auflage standardmäßige alphanumerische Zeichen aufweisen kann.

Die Daten- und anderweitige Informationsübermittlung zwischen der Homebase-Station 12 und der in der Hand gehaltenen Einheit 11 kann durch gewählte Kontakte in Verbindern 121 und 122 erzielt werden, wenn die in der Hand gehaltene Einheit 11 voll in die Aufnahme 120 eingeführt wird. Die Homebase 12 kann herkömmliche Kommunikationsschaltkreise zur externen Kommunikation enthalten, wie zum Beispiel eine RS-232C-Schnittstelle, einen festverdrahteten E/A-Verbinder 127 im DB-25-Stil zur Verbindung mit einem Kommunikationskabel 128 und/oder eine Funk- oder andere Rundsendefrequenzschaltung und -antenne 129.

Die Funktionsweise des Geräts 10 wird ohne weiteres verständlich, wenn man sich erinnert, daß die beiden miteinander zusammenhängenden allgemeinen Aufgaben der Einheit 11 darin bestehen, flexible Mitteilungs- und persönliche Planungsfähigkeiten bereitzustellen. Somit besitzt die Einheit 11 zwei grundlegende Betriebsarten: Mitteilungen in vielfältigen Formaten können in einer zum Beispiel als "Notizen" bezeichneten Betriebsart eingegeben, abgespielt und editiert werden; das Auftreten im voraus gewählter Notizen oder Ereignisse (d. h. "Ursachen") löst die Anzeige weiterer im voraus gewählter Mitteilungen und/oder die Erzeugung im voraus gewählter Ereignisse (d. h. "Wirkungen") aus, wobei dies als "Ursache-Wirkung"-Betriebsart bezeichnet werden kann.

Die Einheit 11 ermöglicht die Eingabe von Mitteilungen in vielfältigen Sinnesformaten, darunter visuell durch Scannen unter Verwendung des Videoprozessors 80, akustisch durch Sprechen unter Verwendung des Audioprozessors 60 und alphanumerisch durch Eintasten oder Schreiben unter Verwendung der Widerstands-Berührungstafel 50. Mitteilungen können ausgegeben und Wirkungen unter einer ähnlichen Vielfalt von Formaten ausgewählt werden, darunter visuell und/oder alphanumerisch unter Verwendung der Anzeige 81 und akustisch durch aufgezeichnete Sprache unter Verwendung des Audioprozessors 60.

Die Einheit 11 ermöglicht vielfältige Auslöseursachen, darunter das Auftreten einer im voraus gewählten Zeit, eines im voraus gewählten Tages und/oder Datums (was als eine "Uhr"-Ursache bezeichnet werden kann), die Eingabe durch Scannen oder Auswahl durch die Berührungstafel 41 eines im voraus gewählten visuellen oder alphanumerischen Bildes (was als eine "Symbol"- Ursache bezeichnet werden kann), die Eingabe einer im voraus gewählten Audio-Mitteilung (was als eine "Sprach"-Ursache bezeichnet werden kann), das Ablaufen einer im voraus gewählten Zeitspanne (was als eine "Zeitgeber"-Ursache bezeichnet werden kann), die Eingabe einer im voraus gewählten alphanumerischen Zeichenkette durch die Berührungstafel 50 (was als eine "Text"-Ursache bezeichnet werden kann) und den Empfang einer im voraus gewählten alphanumerischen Zeichenkette durch die Einheit 11 aus ihrer Homebase oder einer anderen externen Quelle (was als eine "Maschinen"- Ursache bezeichnet werden kann). Wirkungen können aus einer ähnlichen Vielfalt von Formaten ausgewählt werden, darunter das Anzeigen der Uhrzeit, des Tages und/oder des Datums auf der Anzeige 81 (was als eine "Uhr"-Wirkung bezeichnet werden kann), die Anzeige einer Videomitteilung auf der Anzeige 81 (was als eine "Symbol"-Wirkung bezeichnet werden kann), die Erzeugung einer Audio-Mitteilung (was als eine "Sprach"-Wirkung bezeichnet werden kann), die Anzeige einer abgelaufenen Zeit des Zeitgebers auf der Anzeige 81 (was als eine "Zeitgeber"-Wirkung bezeichnet werden kann), die Anzeige einer im voraus gewählten alphanumerischen Zeichenkette auf der Anzeige 81 (was als eine "Text"- Wirkung bezeichnet werden kann), und die Übertragung einer im voraus gewählten alphanumerischen Zeichenkette (was als eine "Maschinen"-Wirkung bezeichnet werden kann).

Bei einer beispielhaften Implementierung dieser Funktionsweise kann die Einheit 11 als Vorgabe in eine Betriebsart eintreten, wie zum Beispiel in die Notiz- Betriebsart, und einen Betrieb in der anderen Betriebsart (Ursache-Wirkung) ermöglichen, indem eine Taste (Menütaste 42) gedrückt wird. Fig. 9 zeigt ein Flußdiagramm einer beispielhaften Funktionsweise der Einheit 11 gemäß der vorliegenden Erfindung auf oberster Ebene, die im Block 140 bei Aktivierung der Einheit 11 entweder durch Drücken des Ein/Aus-Schalters 33 oder durch die Uhr bzw. den Kalender 25 beim Auftreten einer im voraus gewählten Uhr- oder Zeitgeber-Ursache startet. Nach verschiedenen bekannten Initialisierungsprozeduren (Block 141) werden alle Tasten zur Auswahl geprüft (Block 142). Wenn eine Taste 41 gedrückt ist, wird die entsprechende Routine wie hier beschrieben ausgeführt (Block 143). Wenn keine Taste gedrückt ist, wird die aktuelle Uhrzeit geprüft und mit einer etwaigen im voraus gewählten Uhr- oder Zeitgeber-Ursache verglichen (Block 144), und bei Gleichheit die im voraus gewählte Wirkung ausgeführt (Block 147). Andernfalls prüft die Einheit 11, ob eine vom Benutzer im voraus gewählte Zeitspanne der Inaktivität abgelaufen ist (Block 148) und spart in diesem Fall Strom, indem die Mikrosteuerung 23 in einen "Leer"-Zustand geschaltet wird (Block 149). Im Leer- Zustand wird die Stromversorgung eines etwaigen flüchtigen Speichers und der Uhr bzw. des Kalenders 25 aufrechterhalten.

In der Notiz-Betriebsart ist es möglich, wie oben beschrieben vier Arten von Mitteilungen einzugeben: gescannte, gesprochene, geschriebene oder eingetastete. Gescannte Mitteilungen lassen sich durch Drücken der Scan-Taste 47 eingeben, die den Scanner 80 aktiviert. Bilder können wie oben beschrieben gescannt, gleichzeitig auf der Anzeige 81 angezeigt und bei akzeptablem Zustand durch Drücken der Aufzeichnungstaste 46 gespeichert werden. Die Einheit 11 kann wahlweise ein Editieren der gescannten Mitteilungen vor der Aufzeichnung zum Beispiel durch Verwendung des Stifts 51 für Pixelveränderungen oder der Pfeiltasten 43, 44 zur Skalierung ermöglichen.

Audio-Mitteilungen, geschriebene und eingetastete alphanumerische Mitteilungen können jeweils während der Notiz-Betriebsart eingegeben werden, wenn keine anderen Notizen gerade bearbeitet werden, indem die Aufzeichnungstaste 46 gedrückt und in das Mikrofon 61 gesprochen wird, wobei die Berührungstaste 48 einmal gedrückt und die Berührungstaste 48 rasch zweimal gedrückt wird. Dem Benutzer können entsprechende Schirmbilder angezeigt werden, um das Identifizieren und Verarbeiten der gewählten Eingabe zu erleichtern, die durch Drücken der Aufzeichnungstaste 46 gespeichert werden kann, wenn sie sich in einem akzeptablen Zustand befindet.

In der Notiz-Betriebsart können Mitteilungen abgespielt werden, wenn gerade keine anderen Notizen bearbeitet werden, indem entweder die Vorwärts-Pfeiltaste 43 oder die Rückwärts-Pfeiltaste 44 gedrückt wird, und können gelöscht werden, indem die Löschtaste 45 während des Abspielens der unerwünschten Mitteilung einige Sekunden lang gedrückt wird. Da Mitteilungen digital gespeichert werden, kann man durch gleichzeitiges Drücken beider Pfeiltasten 43, 44 eine neue Mitteilung vor der letzten aufgezeichneten oder abgespielten Mitteilung einfügen.

Durch Drücken der Menütaste 42 erhält man ein Menüschirmbild auf der Anzeige 81, das die zulässigen Auswahlmöglichkeiten auflistet. Wünschenswerte Auswahlmöglichkeiten sind z. B. "Ursache-Wirkung einrichten", "Uhr stellen", "alle löschen" und "andere einstellen", und diese können durch den Benutzer mit der Berührungstafel 50 gewählt werden. Wenn "Ursache- Wirkung einrichten" gewählt wird, kann die Anzeige 81 eine Reihe von Menüs anzeigen, die die Auswahl der Art des gewünschten Auslöseereignisses, der entsprechenden Auslösebedingungen und der Art der gewünschten Wirkung ermöglicht. Wenn ein Benutzer zum Beispiel die Auswahl "Uhr" aus dem Ursache-Menü wählt, würde die Anzeige 81 als nächstes den Benutzer auffordern, ein Datum, einen Tag und/oder eine Uhrzeit einzugeben, wann die gewünschte Wirkung ausgeführt werden soll, worauf ein Wirkungsmenü folgt, das die oben beschriebene Auswahl von Wirkungen anzeigt. Wenn der Benutzer "Sprache" als die gewünschte Wirkung wählt, würde der Benutzer aufgefordert, die Audio-Mitteilung einzugeben. Danach würde an dem im voraus gewählten Datum, Tag und/oder der im voraus gewählten Uhrzeit diese Mitteilung automatisch abgespielt. Durch das Abschließen einer oder mehrerer Prozeduren "Ursache-Wirkung einrichten" wird somit die Ursache-Wirkung-Betriebsart ausgewählt.

"Uhr stellen" kann ein Schirmbild auf der Anzeige 81 zum Stellen der internen Uhr der Einheit 11 auf das aktuelle Datum, den aktuellen Tag und die aktuelle Uhrzeit anzeigen. "Alle löschen" kann bereitgestellt werden, um bequem alle aufgezeichneten Mitteilungen,Ursachen und Wirkungen zu löschen. Die Wahlmöglichkeit "andere einstellen" kann bereitgestellt werden, um andere vom Benutzer gewünschte Funktionen anzugeben, wie zum Beispiel die Ruheperiode, nach der der Leerbetrieb begonnen wird. Andere vom Benutzer gewünschte Funktionen sind z. B. ein "Schreibschutz"- Schalter für Mitteilungen, der bei Aktivierung eine Veränderung bestehender Mitteilungen und die Eingabe zusätzlicher Mitteilungen verhindert, und ein Paßwort, um eine Modifikation der Einstellungen der in der Hand gehaltenen Einheit 11 durch Aktivierung des Haupt-Menüschirmbilds oder des Schirmbilds der Notiz-Betriebsart durch unbefugte Benutzer zu verhindern.

Es versteht sich, daß die Homebase-Station 12 verwendet werden kann, um die Auswahl, Speicherung und Editierung von gewünschten Mitteilungen, Ursachen und Wirkungen in der Einheit 11 zu erleichtern. Die Auswahl von "Maschine" aus dem Ursachenmenü ermöglicht den Empfang einer alphanumerischen Zeichenkette direkt von der Homebase-Station 12, wie bereits erwähnt. Ein Modem oder eine andere Kommunikationsschnittstelle kann elektrisch zur indirekten Kommunikation mit einem beliebigen, zu solcher Kommunikation fähigen Gerät mit dem E/A-Verbinder 127 verbunden werden. Das Diskettenlaufwerk 112 kann verwendet werden, um eine wesentlich größere Anzahl von Mitteilungen, Ursachen und Wirkungen zu speichern.

Aufgrund der Vielseitigkeit der Homebase-Station 112 kann die Einheit 11 so konfiguriert werden, daß die gewünschte Anwendung am besten behandelt wird. Wenn die Einheit 11 zum Beispiel von einer behinderten Person strikt als eine tragbare intelligente Gedächtnishilfe verwendet werden soll, können die Merkmale der Einheit 11 nur auf die interessierenden beschränkt werden, wie zum Beispiel Audioausgabe und Anzeige.

Es versteht sich nun, daß das Gerät 10 Mitteilungen und Gedächtnishilfen in vielfältigen Sinnesarten und in einem Gehäuse ermöglicht, das tragbar, in der Hand gehalten und zum bequemen Tragen in einer Hemdtasche ausgelegt ist. Außerdem gestattet das Gerät 10 das nicht-sequentielle selektive Abspielen und Modifizieren von Mitteilungen und Gedächtnishilfen und erleichtert das Verständnis, das Lernen und die Benutzung u. a. durch Einschluß eines selektiv lösbaren Stifts und einer Berührungstafel.

Insofern, als die vorliegende Erfindung Abwandlungen, Modifikationen und Änderungen der Einzelheiten unterliegt, von denen bestimmte hier ausdrücklich erwähnt wurden, ist es beabsichtigt, daß alle im Verlauf dieser gesamten Spezifikation beschriebenen oder in den beigefügten Zeichnungen gezeigten Angelegenheiten lediglich als beispielhaft und nicht als einschränkend interpretiert werden sollen. Es versteht sich somit, daß ein gemäß dem Konzept der vorliegenden Erfindung aufgebautes Gerät, das diesem relativ äquivalent ist, die Aufgaben der vorliegenden Erfindung lösen wird und ansonsten die Technik in bezug auf Geräte für die persönliche Organisierung und Mitteilungen wesentlich verbessert.


Anspruch[de]

1. Personal Organiser und Mitteilungsgerät (10) mit einer Homebase-Station (12) und einem Gehäuse (15), das so bemessen ist, daß das Gehäuse (15) mit der Hand ergriffen werden kann, umfassend:

einen Bildscanner (86) zum Scannen eines Streifens gedruckten Materials und zum Erzeugen eines Scanning-Mitteilungssignals;

einen Prozessor (60, 80) zum Steuern des Empfangs des Signals, zum Speichern des Signals und zum nicht-sequentiellen, selektiven Abrufen des Signals; und

ein Anzeigemittel (81) zum Empfangen von Informationen von dem Prozessor und dem Bildscanner;

dadurch gekennzeichnet, daß

Eingabemittel (48, 50, 62) bereitgestellt sind, um eine geschriebene oder akustische Mitteilung zu empfangen und ein repräsentatives Mitteilungssignal zu erzeugen; wobei das Mitteilungssignal von dem Anzeigemittel angezeigt werden kann; und

das in der Hand haltbare Gehäuse (15) so bemessen ist, daß es in eine Hemdtasche paßt.

2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse (15) außerdem folgendes enthält:

ein Audioeingabemittel (62) zum Empfangen und digitalen Aufzeichnen einer Audiomitteilung und zum Erzeugen eines repräsentativen Audiomitteilungssignals;

ein Audioausgabemittel (65) zum Empfangen und Abspielen des abgerufenen Audiomitteilungssignals;

wobei der Prozessor (60, 80) den Empfang und die digitale Speicherung sowohl des Scanning- Mitteilungssignals als auch des Audiomitteilungssignals steuert und beide Signale zum Abspielen nicht-sequentiell abruft.

3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Prozessormittel (60, 80) die geschriebene Mitteilung digital aufzeichnet und die geschriebene Mitteilung zum Abspielen nichtsequentiell abruft und das Anzeigemittel (81) die geschriebene Mitteilung anzeigt.

4. Gerät nach Anspruch 3, weiterhin mit einem Zeitgebermittel (25), das dem Prozessormittel ein Zeitgebersignal liefert, das das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit darstellt, wobei das Prozessormittel das im voraus ausgewählte Audiomitteilungssignal, das Scanning-Mitteilungssignal und das Signal der geschriebenen Mitteilung zu einem im voraus ausgewählten Zeitpunkt selektiv zum Abspielen abruft.

5. Gerät nach Anspruch 1, wobei das in der Hand haltbare Gehäuse (15) länger als breit ist, um das Ergreifen mit der Hand und das Tragen wesentlich in einer Hemdtasche zu erleichtern.

6. Gerät nach Anspruch 5, bei dem die in der Hand haltbare Einheit ein erstes Ende (18) und ein zweites Ende (19) aufweist und der Bildscanner (49) neben dem ersten Ende angeordnet ist.

7. Gerät nach Anspruch 6, bei dem das Audioeingabemittel (62) neben dem ersten oder dem zweiten Ende angeordnet ist.

8. Gerät nach Anspruch 7, bei dem das Anzeigemittel (81) zwischen dem ersten und dem zweiten Ende angeordnet ist.

9. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schreibmittel (48) eine Berührungstafel ist und die in der Hand haltbare Einheit weiterhin ein Stiftmittel (51) enthält, das selektiv lösbar an der in der Hand haltbaren Einheit angebracht ist, um in eine Wirkungsbeziehung mit der Berührungstafel zu treten.

10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Homebase-Station (12) ein Mittel zum Senden von Mitteilungen zu und zum Empfangen von Mitteilungen von dem in der Hand haltbaren Gehäuse (15) enthält, wobei das Mittel des in der Hand haltbaren Gehäuses und das Mittel der Homebase-Station in selektive Wirkungsbeziehung treten.

11. Gerät nach Anspruch 10, wobei die Homebase- Station (12) weiterhin ein Kommunikationsmittel (127) zum Senden von Mitteilungen zu und zum Empfangen von Mitteilungen von externen Quellen enthält.

12. Gerät nach Anspruch 10, wobei die Homebase- Station (12) weiterhin ein Tastaturmittel (114) zur Fern-Mitteilungseingabe in das Prozessormittel enthält.

13. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Prozessor weiterhin folgendes enthält: ein Verbindungsmittel zum Verbinden einer ersten Mitteilung, die in der Zukunft auftritt, mit einer zweiten Mitteilung; ein Überwachungsmittel zum Überwachen des zukünftigen Auftretens der ersten Mitteilung; und ein Abspielmittel zum Abspielen der zweiten Mitteilung, wenn die erste Mitteilung in der Zukunft auftritt.

14. Gerät nach Anspruch 13, bei dem die erste Mitteilung über das Audioeingabemittel, das Schreibmittel oder den virtuellen Bildscanner vom Benutzer eingegeben wird; und bei dem die zweite Mitteilung über das Audioeingabemittel, das Schreibmittel oder den virtuellen Bildscanner vom Benutzer in das Gerät eingegeben wird, und bei dem das Verbindungsmittel die erste vom Benutzer eingegebene Mitteilung mit der zweiten vom Benutzer eingegebenen Mitteilung verbindet, und bei dem das Verbindungsmittel vom Benutzer erzeugt wird.

15. Gerät zum Organisieren von Mitteilungen nach Anspruch 14, wobei das Eingabemittel die erste Mitteilung in visuellem, akustischem und Berührungsformat empfängt und das Ausgabemittel die zweite Mitteilung in visuellem und akustischem Format ausgibt.

16. Tragbares Gerät zum Organisieren von Mitteilungen nach Anspruch 15, wobei das Eingabemittel ein Mittel für geschriebene Mitteilungen zum Empfangen mindestens einer geschriebenen Mitteilung, ein Audiomitteilungsmittel zum Empfangen und Aufzeichnen mindestens einer Audiomitteilung und ein Scannermittel zum Empfangen mindestens einer Scanning-Mitteilung enthält und das Ausgabemittel ein Audiomitteilungsabspielmittel zum Abspielen der Audiomitteilungen und ein Anzeigemittel zum Anzeigen der geschriebenen Mitteilungen und der Scanning-Mitteilungen enthält.







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