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Dokumentenidentifikation DE69525065T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0797389
Titel Verfahren zur Desinfektion und/oder Sterilisation von Lebensmitteln, wie Fleisch oder Gemüseprodukten, von Nahrungsmitteln und Tierfutter, sowie von Maschinen und Ausrüstung zur Lebensmittelproduktion oder andere lebensmittelverarbeitende Technologien, und eine Verarbeitungsanlage für dieses Verfahren
Anmelder Rubow, Ulrik, Aalborg, DK;
Carnfeldt, Thure Barsoe, Aalborg, DK
Erfinder Rubow, Ulrik, Aalborg, DK;
Carnfeldt, Thure Barsoe, Aalborg, DK
Vertreter L. Meyer und Kollegen, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69525065
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.11.1995
EP-Aktenzeichen 959383704
WO-Anmeldetag 28.11.1995
PCT-Aktenzeichen PCT/DK95/00476
WO-Veröffentlichungsnummer 0009616555
WO-Veröffentlichungsdatum 06.06.1996
EP-Offenlegungsdatum 01.10.1997
EP date of grant 16.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse A23B 4/30
IPC-Nebenklasse A23L 3/3454   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Desinfektion und Sterilisation von Lebensmitteln, Gemüseprodukten und Erzeugnissen, von Tierfutter sowie von Maschinen und Ausrüstung zur Lebensmittel- und/oder Tierfutterproduktion.

Ein ähnliches Verfahren ist aus der US-Patentschrift 4,849,237 bekannt.

Die genannte Patentschrift betrifft ein Verfahren zur Desinfektion von Hühnchenkörpern, die in Kühlwasser mit hinzugesetztem Ozon eingetaucht werden, wobei das Wasser in Gegenrichtung zur Bewegung der Hühnchen bewegt wird oder fließt. Der Nachteil des bekannten Verfahrens liegt darin, dass das gekühlte Wasser als Kontaminator von einem Hühnchen zu einem anderen wirkt und ferner, dass das Verfahren Fleisch und Fett schlecht und ranzig werden lässt.

Ein Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Nutzung des genannten Prinzips ohne dessen Nachteile anzugeben. Dies wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Desinfektion und/oder Sterilisation von Lebensmitteln jeglicher Art zur Verwendung in irgendeinem Bereich von Lebensmitteln oder der Lebensmittel- oder Tierfutterindustrie, durch Organisationen, Zusammenschlüsse, Firmen und Institutionen im Lebensmittelbereich. Das beschriebene Verfahren hat den Zweck, das Risiko zu vermeiden, das Menschen oder Tiere eine Infektion durch Mikroorganismen oder ihren Nebenprodukte ausgesetzt sind, die zu pathologischen Schäden oder Reaktionen, Vergiftungen oder andere Krankheiten führen. Behörden und Gesundheitsorganisationen berichten häufig über zunehmenden Bedarf zum Transport, zur Behandlung, zur Verarbeitung, zur Herstellung, zur Verpackung, zur Abgabe und zur Verteilung von Lebensmitteln und Tierfutter ohne gefährliche, giftige, infektiöse, pathologische und krankheitserregende Effekte.

Die meisten der o. g. Infektionen beginnen oder werden verursacht durch das Wachstum von Mikroorganismen auf Oberflächen von Lebensmittelprodukten oder Erzeugnissen oder auf den Oberflächen von anderen Materialien oder Gegenständen, die Mikroorganismen halten und weitertragen können.

Viele Jahre war es eine allgemeine und akzeptierte Praxis in der Industrie und o. g. Firmen, Rohmaterialien und die Produktion durch Behördenvertreter und eigene Experten zu kontrollieren, indem in Intervallen für jede gesonderte Produktion vereinbarungsgemäß Proben in solchen Mengen gezogen wurden, die dann in offiziell anerkannten und/oder eigenen Labors geprüft und analysiert wurden. Häufige Kontrollen konzentrierten sich auf Überprüfungen auf Salmonellenbakterien, die in ungefähr 2000 unterschiedlichen bekannten Typen auftreten, von denen einige nach dem Verzehr schlimme Fälle von Krankheiten oder Vergiftungen bei Menschen oder Tieren verursachten.

Die Konsequenzen einer Bakterieninfektion und das Auftreten von pathologischen Fällen haben in nur wenigen Jahren beträchtlich zugenommen, vermutlich aufgrund kürzerer Produktionszeiten, größerer Mengenherstellung und Massenproduktion, Automation und mechanisierte Steuerung und Verarbeitung, während gleichzeitig die Arbeitskraft und seine Überwachung bei der Herstellung durch technische Installationen und sporadisch oder statistisch bestimmte Kontrollen ersetzt wurden.

Ein übliches Verfahren besteht darin, kleine Proben des zu verarbeitenden Lebensmittels oder Tierfutters zu nehmen, und diese zu einem Testlabor zu bringen. Hier werden Mikroorganismen auf verschiedenen Substraten (Wachstumsmedien) kultiviert und nach etwa 3-4 Tagen Wachstum können Bakterien oder Mikroorganismen gefunden werden. Dann muss eine Entscheidung getroffen werden, ob das Wachstum einer weiteren speziellen Analyse unterworfen werden muss, dass nur in großen spezialisierten Labors mit entsprechender Ausrüstung durchgeführt werden kann, und die Bakterienproben sind daher an solche speziellen Labors zu schicken, was zusätzlich Kosten und Zeitverzögerung verursacht.

Lebensmittel- und Futtermittelproben werden unmittelbar nach der Verarbeitung aus den Herstellungsverfahren gezogen oder sie werden zum Gefrieren weggeschickt, und daher sind Ergebnisse solcher Tests oft nur wenige Tage nach Auslieferung erhältlich aufgrund der industriellen Anfordernisse zur schnellen Verarbeitung und kurzer Lagerperioden.

Einige Typen von Salmonellen und anderen Bakterien verursachen schwere Krankheitsfälle. Ein starke Gastroenteritis wird z. B. durch den Salmonellentyp Typhi Murium oder Enteriditis verursacht. Noch gefährlichere Fälle werden durch Bakterien, wie z. B. Salmonella Parathyphi Typ A, B oder C und auch durch Salmonella Dublini hervorgerufen, deren Infektionen tödlich sein können. Salmoneller Typhi ist speziell Verursacher der infektiösen Typhuserkrankung, die unter bestimmten Bedingungen zum Tod durch Vergiftung oder Massenepidemie bei Menschen führen können.

Es ist bekannt, dass viele solcher Infektionsfälle den Behörden nicht gemeldet werden, so dass sie nicht in Statistiken erscheinen, jedoch wird in medizinischen Kreisen angenommen, dass die Zahl der Krankheiten, Vergiftungen oder anderer Fälle in Hunderten oder Tausenden pro Jahr weltweit gezählt werden kann, und dass mehrere tausend tödlicher Fälle jedes Jahr berichtet werden.

Ein kürzlich registriertes Patent EP 0 299 601 (A1) gibt an, dass die Erfindung das Auftreten einer Salmonelleninfektion innerhalb von 24 Stunden feststellen kann, so dass die zur Analyse und zum Testen erforderliche Zeit verringert wird, jedoch verhindert das Verfahren der Erfindung nicht das Auftreten einer solchen Infektion.

Die Existenz von Mikroorganismen oder Bakterien in oder auf Lebensmitteln oder Tierfutter ist für Konsumenten gefährlich, da weder das Kühlen noch das Gefrieren zu bakteriziden Prozessen der Sterilisation oder Desinfektion führt. Während des Transports, der Auslieferung, der kommerziellen Verteilung und der Lagerung unter gekühlten, tiefgekühlten oder gefrorenen Bedingungen kommt das Bakterienwachstum zum Stillstand, jedoch führt die anschließende Verwendung oder Benutzung dazu, dass das Bakterienwachstum unter geeigneten Temperaturen und Bedingungen wieder eintritt.

Salmonellenbakterien sind Oberflächenbakterien, die, wenn sie geeigneten Temperaturen in der Umgebung und Lebensmittelsubstraten in Form von Essen oder Tierfutter ausgesetzt werden, durch Duplikation alle 20 Minuten multipliziert werden, was bedeutet, dass die Zahl der Salmonellenbakterien in 24 Stunden um einen Faktor von mehr als 10²¹ anwächst, so dass eine große Zahl infektiösen Materials leicht von der Verfahrensumgebung durch Menschenhand, Transport, Schneiden, Bearbeiten, Behandeln und Lagern verteilt werden kann.

Traditionell achten Leute in diesem Beruf auf das Risiko in allen betroffenen Industrien und Dienstleistungen und das Bakterienwachstum und die Verteilung von Mikroorganismen werden durch Reinigung und Desinfektion verhindert. Die Vorsorge ist jedoch nicht ausreichend, um die Infektion und das Auftreten pathologischer Ereignisse, insbesondere Gastroenteritis oder Magenvergiftung zu verhindern, und Behörden sowie Firmen, die mit der Lebensmittelverarbeitung und Tierfutterherstellung befasst sind, Zusammenschlüsse, Distributoren und andere Herstellungs- oder Dienstleistungseinheiten sind nicht in der Lage, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern sterilisierte Produkte zu präsentieren, die vollständig frei vom Risiko der Infektion der angegebenen Art sind.

Das Vorhandensein von Salmonellenbakterien und anderen Bakterien ist ein natürlicher Vorgang und die angegebenen Arten von Bakterien treten natürlich im Darmtrakt von Tieren auf. Es ist unvermeidlich, dass das Schlachten, Zerteilen und die Verarbeitung zur Bakterieninfektion anderer Oberflächen führt. Durch die hier beschriebene Erfindung wird erreicht, dass der bestehende Verbreitungsweg für Bakterien an Stellen der Produktion unterbrochen wird, an denen Verfahren und Einrichtungen gemäß der Erfindung eingefügt oder zum Produktionsprozess hinzugefügt werden können, bei der Schlachtung oder Verarbeitung von Produkten der oben angegebenen Art.

Die Anlage oder Einrichtung nach der Erfindung, die für das Verfahren gemäß der Erfindung genutzt wird, enthält einen Kontrollbehälter und eine Kabine, eine Zelle oder einen anderen Behälter, der mit der Maschinen- und Steuerungstechnologie gemäß der vorliegenden Erfindung bestückt ist. Innerhalb dieses Behälters oder der Kabine ist ein Nebel mit speziellen keimtötenden und bakteriziden Eigenschaften vorhanden, der in bestimmten Konzentrationen und Dosierungen und Behandlungsperioden Bakterien und Mikroorganismen abtötet oder in einigen Fällen Viren, immer wenn diese Infektionskeime in Kontakt mit den Nebelpartikeln treten.

Der in dem beschriebenen Behälter gebildete Nebel hat die Eigenschaft, dass die Nebelpartikel alle zugänglichen Oberflächen kontaktieren und beeinflussen und sicherstellen, dass die Nebelpartikel auf den Oberflächen in einer kurzen Zeit bakterizid einwirken.

Die Erfindung ist für jede Art von Lebensmittel, Tierfutter und/der Lebensmittelprodukten oder lebensmittelbezogenen Firmen und Einrichtungen zur Sterilisation oder Desinfektion von Lebensmittel oder Tierfutter, z. B. Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse, Ölkuchen, Fischmehl, Knochenmehl, Milchprodukte, usw. verwendbar.

Aus der US-A-4 208 438 ist es bekannt, essbare Artikel wie Fleisch mit einem rauchbeladenen Gas aus Hartholz zu behandeln. Die zu behandelnden Objekte werden auf einem geerdeten Gitter platziert und mit elektrisch geladenen Ionen bestrahlt.

Gemäß der Erfindung wird das zu behandelnde Objekt geerdet oder mit Masse kontaktiert und für eine gewünschte Zeitdauer wird das Objekt einem Nebel aus behandeltem Wasser ausgesetzt, wobei das Wasser atomisiert und unter hohem Druck zerkleinert wird, wobei es ein Redoxpotential aufweist, dass es entweder oxidierend oder reduzierend macht und auf eine Weise, dass der Nebel entweder auf positives oder negatives Potential aufgeladen wird, und dass ferner einen bestimmten PH-Wert aufweist. Sofern gewünscht, kann das Objekt einem zusätzlichen magnetischen, vorzugsweise pulsierenden Feld unterworfen werden, wonach das Objekt den Behandlungsbereich im trockenen Zustand nach Verdampfen des Nebels verlässt.

Durch Verwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird ein dünner und homogener Flüssigkeitsfilm mit oxidierenden Eigenschaften auf dem zu behandelnden Objekten gebildet. Die Behandlung ist so kurz und intensiv, dass die Lebensfunktionen der Bakterien ohne Einfluss auf die Oberfläche des zu behandelnden Objekts angegriffen werden. Einige Bakterientypen sind polarisiert. Solche Formen werden durch Verwendung pulsierenden magnetischen Feldes harmlos gemacht.

Anspruch 2 beschreibt eine Art der Behandlung von Wasser, das in einem Verfahren gemäß der Erfindung verwendet wird.

Anspruch 3 betrifft ein bevorzugtes Intervall in Bezug auf das Redoxpotential des Wassers, das in einem Verfahren gemäß der Erfindung verwendet wird.

Anspruch 4 betrifft einen bevorzugten PH-Wert des Wassers, das in einem Verfahren gemäß der Erfindung verwendet wird, wenn das Wasser ein Redoxpotential in einem bestimmten Bereich aufweist.

Anspruch 5 betrifft ein bevorzugtes Intervall für die Stärke und die Frequenz des magnetischen Feldes, das bei einem Verfahren nach der Erfindung verwendet wird.

Anspruch 6 betrifft einen bevorzugten Träger oder ein Additiv zur Erzeugung eines Redoxpotentials im Wasser, das nach einem Verfahren der Erfindung verwendet wird.

Anspruch 7 betrifft andere Träger oder Additive zur Erzeugung eines Redoxpotentials im nach der Erfindung verwendeten Wasser.

Durch die Ausführungen im Anspruch 8 wird erreicht, dass die Messresultate reproduziert werden können.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Ausführungsform für eine Anlage zur Durchführung eines Verfahrens nach der Erfindung.

Anspruch 9 betrifft eine bevorzugte Ausführungsform einer Anlage entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren.

Anspruch 10 beschreibt bestimmte Mittel zur Erzeugung einer Mischung von Wasser und einem Gas oder Luft zur Erzeugung eines Redoxpotentials.

Anspruch 11 betrifft verschiedene Steuereinrichtungen für eine Anlage zur Durchführung eines Verfahrens gemäß der Erfindung.

Durch die Angabe in Anspruch 12 wird erreicht, das die Steuereinheiten, die in Kontakt mit dem Wasser in den Redoxwassertank während der Steuerung/Messphase stehen, in eine Position angehoben werden können, in der sie nicht in Kontakt mit der Flüssigkeit oder dem Wasser stehen.

Nachstehend wird die Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Darstellung einer Anlage zur Ausführung eines Verfahrens gemäß der Erfindung,

Fig. 2 eine schematische Aufsicht auf eine Anlage zur Ausführung eines Verfahrens nach der Erfindung,

Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer solchen Anlage zur Ausführung eines Verfahrens nach der Erfindung,

Fig. 4 experimentelle Graphen der durchschnittlichen Anzahl von getöteten Bakterien, wie es mit einem Verfahren gemäß der Erfindung erreichbar ist, gemessen über einen Zeithorizont von bis zu 70 Sekunden,

Fig. 5 über einen Zeitbereich von maximal 120 Sekunden einem experimentellen Graph der durchschnittlichen Anzahl von getöteten Bakterien unter Verwendung der Erfindung, wobei ein Graph die Resultate bei Verwendung von Leitungswasser (0), ein anderer Graph die Resultate von entsalztem absolut reinem Wasser (X) zeigen,

Fig. 6 drei Graphen eines Experiments, das über einen Zeitbereich von 100 Sekunden durchgeführt wurde, der durchschnittlichen Anzahl von getöteten Bakterien, wenn das Verfahren der Erfindung mit unterschiedlichen Wasserdrücken verwendet wird, die den Nebel erzeugen (H = 160 bar, L = 20 bar),

Fig. 7 drei Graphen eines Experiments, das über einen Zeitbereich von 180 Sekunden durchgeführt wurde, der durchschnittlichen Anzahl von getöteten Bakterien, wenn verschiedene Redoxpotentiale in Verbindung mit dem Verfahren nach der Erfindung verwendet werden,

Fig. 8 Graphen von zwei Experimenten, die über einen Zeitbereich von 240 Sekunden erfasst wurden, die die durchschnittliche Anzahl von getöteten Bakterien angeben, wenn ausschließlich ein pulsierendes magnetisches Feld gemäß dem Verfahren der Erfindung und unterschiedliche Stärken des magnetischen Feldes verwendet werden,

Fig. 9 Graphen aus zwei Experimenten, die über eine Zeitdauer von bis zu 120 Sekunden erfasst wurden, die die durchschnittliche Anzahl von getöteten Bakterien zeigen, wenn das Verfahren nach der Erfindung bei einem Objekt benutzt wird, das durch einen Wassernebel mit einem gegebenen Redoxpotential allein oder alternativ mit einem Wassernebel mit einem Redoxpotential und einem magnetischen Feld angewendet wird,

Fig. 10 zeigt zwei experimentelle Graphen bei gleichem Redoxpotential, die über einen Zeitbereich von bis zu 250 Sekunden gemessen wurden, die die durchschnittliche Menge an getöteten Bakterien zeigen, die erreicht werden, wenn unter Verwendung des Verfahrens nach der Erfindung das Redoxpotential durch Benutzung von Ozon (O) oder Wasserstoffperoxid (X) aufgebaut wird,

Fig. 11 zwei experimentelle Graphen der durchschnittlichen Anzahl von getöteten Bakterien, die erreicht werden mit dem Verfahren nach der Erfindung, wenn das Redoxpotential unverändert (0) bei Erhöhen des Drucks des wässrigen Nebels (X) verwendet wird.

Wie in den Fig. 1-3 gezeigt ist, kann eine Ausführungsform einer Anlage zur Implementierung des Verfahrens der Erfindung aus den folgenden Komponenten gebildet sein:

1. Wassereinlass

1a. Ein Ventil, vorzugsweise ein Magnetventil, d. h. der normale Wasserzufuhr im lokalen Bereich.

2. Deonisationseinheit, wenn dies vorteilhaft zur Überführung des zufließenden Wassers in eine reine, saubere und geeignete Wasserqualität ist.

3. Separater/Trenneinheit mit einer Pumpe, bestehend aus

3a. einer Membran zum Zurückhalten von Molekülen einer bestimmten Größe, Bakterien, Unreinheiten, Infektionskeimen oder anderen unerwünschten Partikeln, die Osmose oder andere geeignete Reinigungstechnologien verwendet.

3b. Speichertank für zugeführtes Perkolat.

3c. Rohr für Einlass von behandeltem Wasser.

3d. Rohr für Perkolat.

4. Lager- und Zwischenspeichertank für behandeltes Wasser.

5. Tank für Wasser mit Redoxpotential, d. h. mit oxidierenden oder reduzierenden Qualitäten, bestehend aus

5a. Wassertank.

5b. Obere Abdeckung mit Einlasseinrichtung für Rohre und Schläuche.

5c. Wässrige Flüssigkeit mit Redoxpotential zur Nebelerzeugung.

6. Redoxmesser, sogenannter ORP-Messer, zur Steuerung und Messung der Oxidation und der Reduktionsstärke der wässrigen und nebelproduzierenden Flüssigkeit, bestehend aus

6a. Redoxpotentialmesser, das z. B. Millivolt anzeigt.

6b. Messelektrode in Edelmetall, ex. in Platin oder Gold, die Impulse an das in 6a. beschriebene Messgerät sendet, das in der nebelproduzierende Flüssigkeit für die Zeitdauer der Messung eingetaucht ist, wobei die Messposition durch Steuereinheiten 16a und 16b gegeben ist.

7. Redoxpotentialerzeuger, z. B. ein Ozonerzeuger, entweder durch Lichtbehandlung oder elektrische Entladung in Luft oder Sauerstoff, bestehend aus

7a. einer Luftbehandlungseinheit mit Pumpe (34).

7b. einem Einlassrohr für Luft mit oxidierenden oder reduzierenden Eigenschaften.

8. Andere Redoxpotentialgeneratoren oder Mischeinrichtungen, wie z. B. Mixereinheiten für Wasserstoffperoxid,

8a. Auslassventil.

9. Interner Luftkompressor zur Erzeugung des Betriebsdrucks wenn notwendig.

10. Magnetventil für Druckluft.

11. Hochdruckpumpe, die durch Druckluft angetrieben ist, bestehend aus

11a. Betätigungskolben und Druckerzeuger.

11b. Druckrohr, das die nebelerzeugende Flüssigkeit zum Verteiler/Atomisierer überführt.

11c. Zufuhrrohr für die Zerteilerpumpe.

11d. Rückflussrohr, das das Vorhandensein einer kalibrierten Flüssigkeit sicherstellt.

12. Hochdruckflüssigkeitszerteiler/Atomisierer, z. B. unter Verwendung eines Düsenprinzips, bestehend aus

12a. einem nebelerzeugenden Zerteilerkopf mit f.ex-Düse oder Düsen und elektrisch geladener Elektrode oder Elektroden zur Ladung elektrischer Potentiale der wässrigen Flüssigkeit und dem Nebel oder Dampf.

12b. einem Ventil für Druckluft zum Starten und Stoppen des Transports des resultierenden Nebels in den geschlossenen Behälter.

12c. elektrische (Hoch)Spannung für die elektrisch geladene Elektrone (12a).

13. Elektrisches Relay zur Steuerung, zur Verbindung und Trennung von elektrischem Strom (Ein/Aus).

14. Hochspannungselektronengenerator.

15. Ventil zur Aktivierung der Betätigungseinrichtung (zum Eintauchen) 16.

16. Betätigungseinrichtung zur Aufnahme der Steuer- und Messeinrichtung sowie der Erd- oder Basispotential (36), bestehend aus

16a. Zylinder mit einem Kolben zur Betätigung durch komprimierte Luft.

16b. einem Kolbenstab, der mit einer Tafel, die eine Steuer- und Messeinrichtung sowie ein Erdpotential oder eine Einrichtung zur Entfernung jeglicher Hochspannung vor der Messung und Einstellung/Kalibrierung des Redoxpotentials aufweist.

16c. Wegstabstand von Kolben und Platte.

17. Messeinrichtung zur Steuerung der Flüssigkeitshöhe im Redoxtank 5.

17a. Ventil, z. B. Magnetventil zur Steuerung des Wasser- /Flüssigkeitseinlass.

17b. Niveaumesser.

17c. Flüssigkeitseinlassrohr mit gesteuerter Basis/Erdverbindung oder - Schalter.

18. Objekt, Lebensmittel oder Futtermittel, das gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zu behandeln ist, und dass durch den Desinfektions- und Sterilisiernebel geführt wird.

19. Nebel oder erzeugter Dampf, durch den zu behandelnden Objekte laufen. Der Kontakt mit den Nebelpartikeln stellt die Desinfektion oder Sterilisation sicher.

20. Tank mit einem Ventil (20a) für das Desinfektionsmedium (20a), das selbst kein Redoxpotential aufweist, das z. B. Ameisensäure oder Ethanol sein kann.

21. Gehäuse oder Behälter zur Behandlung von Objekten (18), in dem die reaktiven Eigenschaften des Nebels (19) verwendet werden, um Bakterien oder Mikroorganismen zu beeinflussen. Dieses Gehäuse kann ferner als Trocknungsstation verwendet werden, wobei die Oberflächen mit konditionierter Luft behandelt werden, die den Trocknungsprozess auf den relevanten Oberflächen verbessert.

22. Generator zur Erzeugung eines pulsierenden magnetischen Feldes.

23. Einlass für konditionierte Luft zur Oberflächenbehandlung der Objekte (18).

24. Steuergehäuse.

25. Nicht in Verwendung.

26. Nicht in Verwendung.

27. Nicht in Verwendung.

28. Nicht in Verwendung.

29. Einlass für externe komprimierte Luft, sofern erforderlich.

30. Elektrische oder pneumatische Umwälzpumpe bestehend aus

30a. Pumpenantrieb, Maschine/Motor.

30b. Pumpengehäuse.

30c. Pumpenbetriebswelle in isolierendem Material.

30d. Sauganschluss der Pumpe.

30e. Isolierter Luftpufferabstand zur nebelerzeugenden Flüssigkeit.

31. Flüssigkeitszerteiler oder Atomisierer bestehend aus

31a. einer spiralförmig geformter Verdampfungskammer zum Transport von Flüssigkeit/Luftgemisch eines Durchmessers von 10-25 mm und mit einer Länge bis zu 30 mm dimensioniert entsprechend den Kapazitäten der Anlage.

31b. Auslass aus dem Flüssigkeitsluftmischrohr in die nebelerzeugende Flüssigkeit.

31c. Nicht in die Flüssigkeit zerlegte ansteigende Luftblasen.

32. Injektionsdüse, Veturirohr zur Mischung von Luft mit Flüssigkeit.

33. Flüssigkeitsniveau, Flüssigkeitscontainerniveau.

34. Pumpe zum Transport von Luft von der Zerteilereinrichtung (7a) zum Einlassrohr (7b).

35. Trocknungsabschnitt zur Lufttrocknung.

35a. Ozongenerator.

35b. Einlass für Luft oder reinen Sauerstoff.

36. Masse oder Erdung der gesamten Einrichtung.

Die Anlage nach der Erfindung arbeitet wie folgt:

Die Einrichtung wird mit normalen Wasser versorgt, das soweit einer Deionisation 2, unterworfen wird, wie notwendig ist, um den Prozess mit sauberem Wasser frei von Keimen, infektiösen oder ungewünschten Partikeln zu versorgen, die Lebensmittel oder Tierfutter bezüglich Geschmack, Aroma, Geruch, Erscheinung oder Lagerfähigkeit beeinflussen könnten. Für diesen Zweck verwendet die Erfindung eine bekannte Technik, die zur Behandlung von Trinkwasser oder Prozesswasser verwendet wird. Das Wasser wird auf einen Membranfilterabschnitt 3 geführt, der Moleküle, infektiöse Partikel oder ungewünschte Partikel entfernt, die nicht in Kontakt mit den Objekten kommen dürfen, die Lebensmittelartikel sind, die tatsächlich von infektiösen Partikeln in Form von Mikroorganismen oder Bakterien befreit werden sollen.

Ein mögliches Verfahren zur Benutzung in diesem Zusammenhang ist bekannt als sogenannte "Umkehrosmose", bei der eine flüssige Substanz in kleine Moleküle von Flüssigkeit, die mit kleinen Molekülen einer anderen Substanz gewünscht wird, und einer kleineren Menge von Flüssigkeit, einem sogenannten Perkolat, das größere Moleküle, Mikroorganismen und ungewünschte Partikel enthält, getrennt und gemischt wird, wobei das Perkolat in den Auslass 3b geführt wird.

Das so behandelte Wasser wird dann in einen Hochdruckspeichertank 4 überführt, von dem es durch eine Ventilanordnung zu einem Tank 5 geleitet wird, in dem das behandelte Wasser mit oxidierenden und reduzierenden Eigenschaften versehen wird, die in der Lage sind, die Existenz von fremden ungewünschten Partikeln auf der Oberfläche der Objekte zu verhindern oder zu vermeiden, wenn der in einem späteren Stadium des Verfahrens erzeugte Nebel in Berührung mit den Oberflächen dieser Objekte gebracht ist.

Vom Redoxpotentialgenerator 7 wird ozonisierte Luft oder anderweitig angereicherte Luft mit den gewünschten Eigenschaften durch eine Pumpe 34 zum Wasser im Containertank 5 durch das Rohr 7b geführt, und mit Hilfe der Pumpe 30b wird das Wasser innerhalb des Tanks durch eine Luftdüse 32 umgewälzt. Während dieses Prozesses löst das Venturiprinzip die Luft in die Flüssigkeit, wobei die Flüssigkeit gleichzeitig ein Redoxpotential in der vorhandenen Flüssigkeit aufgrund der Bewegung oder des Stroms in der Mischkammer 31a aufbaut. Um den Auslass 31b wird eine Zirkulation innerhalb des Tanks 5 erzeugt, wodurch die Flüssigkeit ein Redoxpotential erreicht, das durch die Messinstrumente 6b und 17b kontrollierbar ist.

Ein Redoxpotential kann auf verschiedene Weise erzeugt werden, z. B. durch Mischen einer kleinen Menge von Wasserstoffperoxid in eine wässrige Flüssigkeit. Der Generator 8 wird verwendet, um den Prozess zu verstärken oder umzukehren, der durch einen Redoxpotentialgenerator 15 gebildet wird, der Ozon mit den gewünschten Effekten produziert.

Andere Verfahren zur Erzeugung des gewünschten Redoxpotentials können auf Wunsch des Nutzers auch verwendet werden. Eine solche Möglichkeit besteht in der Benutzung von Chlorgas oder Hypochlorid, wobei diese Substanzen in einem geeigneten Generator hinzugefügt oder auf elektrolytischer Basis erzeugt werden können.

Der Kompressor 9 erzeugt komprimierte Luft zum Betrieb der Druckluftfunktionen der Anlage, insbesondere zum Betrieb des Anlagenluftkolbens (dem Aktuator) 16, der Hochdruckpumpe 11 und dem Starten und Stoppen des Nebels 19. In bestimmten Fällen kann die Pumpe auch durch einen Hochdruckmotor angetrieben werden. Die Hochdruckpumpe 11 bringt die oxidierende, wenn möglich auch reduzierende (mit Redoxpotential versehene) Flüssigkeit unter hohem Druck, z. B. 160 bar, die es dem nebelerzeugenden Zerteiler 12a ermöglicht, sehr kleine Flüssigkeitspartikel zu erzeugen, die vor dem Transport elektrisch entweder negativ oder positiv geladen werden können, wodurch die so gebildeten Partikel für eine lange Zeit in einem nebelähnlichen Zustand am Fließen gehalten werden können oder verharren können, und durch ihre elektrische Ladung können sie in Berührung mit dem Objekt 18 gebracht werden können, das geerdet oder auf Masse gelegt ist.

Die so erzeugten Nebelpartikel sichern zusammen mit der elektrischen Ladung, dass alle Teile der Oberfläche des Objektes 18, vorausgesetzt, eine geeignete Verfahrensdauer wird zugelassen, in Kontakt mit den Nebelpartikeln gebracht werden können, so dass alle Bakterien und Mikroorganismen in dem bakteriziden Prozess zerstört werden.

Der Nebel ist geladen, um ein positives oder negatives Potential zu erzeugen, das an die Charakteristika der Form und Oberflächen des Objektes angepasst ist.

Ausreichende Effekte und Resultate wurden bei Ladungen bis zum 200.000 V oder mehr erreicht.

Das Ventil 15 steuert den Aktuator 16, der wiederum die Platte 16b auf solche Art und Weise aufwärts und abwärts bewegt, dass die funktionalen Einheiten, die auf der Platte befestigt sind, nur funktionieren oder betätigt werden können, wenn der Aktuator 16 die Platte mit den befestigten Einheiten in die Flüssigkeit innerhalb des Behälters oder Containers 5 untergetaucht hat, wodurch die gesamte Anlage mit elektrischen Potential von 0 Volt durch Masseanschluss oder die Erdeinrichtung 36 geladen ist.

Der Nebel 19 wird von der Zerteilereinheit 12a mit oder ohne Druckluft transportiert. Der Nebel wird daher mit einer Geschwindigkeit versehen, die den Behälter oder die Zelle zur Behandlung der Objekte 18 mit einer konstanten Nebeldichte versorgt, um eine homogene Oberflächenbehandlung von heterogenen oder ungleichmäßigen Objekten sicherzustellen.

Der Tank 20 wird nach Wunsch verwendet, um den Effekt der Redoxpotential erzeugenden Substanzen, wie Ozon aus 7 und/oder Wasserstoffperoxid aus 8 zu verstärken, da diese chemischen Substanzen eine bekannte, anerkannte und beträchtliche Desinfektionswirkung haben.

Die zu behandelnden Objekte können unterschiedliche Formen, Muster und Oberflächenstrukturen aufweisen. Die Anlage gemäß der Erfindung enthält einen Behälter oder eine Zelle 21, durch die die Objekte 18 auf eine solche Weise hindurchlaufen können, dass sie innerhalb der Zelle in einer spezifischen Reaktionszeit verbleiben, damit die Nebelpartikel ihren Einfluss auf die Bakterien oder Mikroorganismen ausüben können. Die behandelten Oberflächen können schneller trocken und der Trocknungsprozess 5 kann durch Zufuhr von konditionierter Luft (23) verbessert werden.

Einen speziellen Effekt auf polarisierte Bakterien, die destruktiv und bakterizid unter bestimmten Bedingungen oder Umständen sind, hat ein magnetisches Feld, insbesondere ein pulsierendes, und in diesem Fall der polarisierten Mikroorganismen ist es ratsam und förderlich, die oben beschriebenen Schritte zu ergänzen, um einen maximalen Effekt innerhalb einer kurzen Zeitdauer zu erreichen. Die Stärke des magnetischen Feldes liegt zwischen 200 und 900 Tesla und die Frequenz 1-800 kHz.

Die vorliegende Erfindung wurde in einer Pilotanlage, die alle oben genannten Komponenten enthält, umfangreich getestet. Musterstücke von Lebensmitteln wurden einer Behandlung unterzogen, in der die Perioden/Zeitbereiche, Intensitäten, Dosierungen, Nebelbildungen, elektrische Ladungen, Luftdrücke, Pumpendrücke, Geschwindigkeiten, und andere Parameter oder Variablen geändert, ersetzt oder modifiziert wurden. Danach wurden durch mikroskopische Prüfungen sowie Labortests Ergebnisse gefunden und ausgewertet, deren Kombination ermöglicht, ein Bild eines zuverlässigen Verfahrens der Wirksamkeit und der Effizienz unter verschiedenen Bedingungen ergaben.

Vorläufige und gleichzeitige Studien und Untersuchungen schlossen biologische und biochemische Felder ein und es konnte ein weites Spektrum der Anwendung und Effizienz der Erfindung erwartet werden und darauf aufbauen. Die Forschung scheint zu indizieren, dass Bakterienzellen, die einen internen Druck von 5-25 bar haben sollen, zerstört wurden, wenn sie einem Redoxpotential variierender Stärken oder Dichten ausgesetzt wurden. Der Effekt trat in einer sehr kurzen Zeitdauer in Sekunden auf, wenn geeignete Redoxpotentialstärken von etwa 400 mV und bis zu dem theoretisch maximalen Potential von 1000-2000 mV erreicht wurden. Es wird angenommen, dass die sogenannte "Kalium-Natrium-Pumpen" in der Zellmembran zerstört werden. Ein wissenschaftlicher Beweis dieses Prozesses wurde jedoch noch nicht gefunden.

Die Beziehung zwischen bakteriziden Prozessen und Redoxpotential wurde in Tests unter einem Mikroskop durchgeführt und es erscheint, dass ein fallendes oder verringertes Redoxpotential zu einer verlängerter Verfahrensdauer entsprechend einem Anwachsen der Akzzissenwerte verglichen mit den Ordinatenwerten in bakteriziden Graph für bestimmte Bakterien, wie Thphi Murium und Interdis Dublin führte, was zu der Tatsache geführt hat, das die Bakterizidkurve oder der Graph asymptotisch zur Horizontalkurve verlief, d. h., dass die Bakterienzählung sich innerhalb einer Beobachtungszeit nicht veränderte, wenn der Redoxpotential etwa 400 mV erreichte. Die destruktive Bakterizidperiode, die bei identischen Redoxpotentialen verwendet wurde, variierte ein wenig für unterschiedliche Bakterienspezies, blieb jedoch innerhalb ähnlicher Werte. Die notwendige Zeitdauer zur Zerstörung entsprechend den genannten Tests erhöht sich durch einen Wachstumsfaktor bei fallendem Redoxpotential. Auf der anderen Seite fällt die Zerstörungszeit in Sekunden, wenn Redoxpotentiale von mehr als 680 mV verwendet werden und der Graph wird sehr steil bei etwa 1000 mV, welcher ein geeigneter und bevorzugter Wert für solche Behandlungen ist, da der Energieverbrauch, die Korrosion der Konstruktionsmaterialien und Schutzmaßnahmen und Einrichtungen anwachsen und zu erhöhten Produktionskosten führen.

Die Fig. 4-11 zeigen eine Zahl von Testresultaten als Graphen, wobei die festgestellte Menge an getöteten Bakterien im Verhältnis zur Behandlungszeit in Sekunden dargestellt wurde.

Fig. 4 zeigt die durchschnittliche ermittelte Menge von getöteten Bakterien, die erreichbar sind, wenn das erfindungsgemäße Verfahren, gemessen über einen Horizont von 70 Sekunden, verwendet wurde.

Fig. 5 zeigt zwei Testgraphen, von denen ein Graph, der mit "X" markiert ist, das Resultat zeigt, dass erreicht wird, wenn Leitungswasser verwendet wird. Ein anderer Graph, der mit "O" markiert ist, zeigt den Ereignisverlauf, wenn absolut reines, entsalztes Wasser verwendet wird. Es ist von Bedeutung, dass die Behandlungszeit fällt, wenn reines Wasser im Verfahren verwendet wird.

In Fig. 6 sind drei Testgraphen auf eine solche Weise gezeigt, daß einer, der mit "H" markiert ist, das Resultat der Verwendung eines Drucks von 160 bar zeigt. Ein anderer Graph, der mit "O" markiert ist, zeigt die Ereignisse, wenn ein Druck von 90 bar verwendet wird. Der dritte Graph, der mit "L" markiert ist, gibt die Resultate an, die bei einem Druck von 20 bar erreicht werden. Dies zeigt deutlich, dass die Behandlungszeit mit erhöhtem Druck anwächst.

Fig. 7 zeigt drei Testgraphen, in denen der Graph, der mit "Hoch" markiert ist, die Ergebnisse zeigt, wenn dem Behandlungsträger ein Redoxpotential von 950 mV beigegeben wird. Der Graph, der mit "Durchschnitt" bezeichnet ist, zeigt den Zustand, wenn eine Behandlung mit einem Redoxpotential von 750 mV durchgeführt wird. Der Graph, der mit "Gering ORP" gekennzeichnet ist, zeigt das Ergebnis der Behandlung mit einem Redoxpotential von 610 mV. Es ist bedeutsam, dass die Behandlungszeit mit Anwachsen des Redoxpotentials abfällt.

Fig. 8 zeigt zwei Graphen, die mit "niedrigem Tesla" und "hohem Tesla" gekennzeichnet ist. Diese Resultate stammen von einem Test, in dem nur ein pulsierendes Magnetfeld verwendet wurde. Aus der Figur wird deutlich, dass der Effekt höher ist, wenn "hoch" verwendet wird anstelle von "geringem Tesla".

Fig. 9 zeigt zwei Graphen, die mit "nur Redox" und "mit Magneten" gekennzeichnet sind, die den Verlauf von Ereignissen zeigen, die erreicht werden, wenn nur ein Behandlungslauf verwendet wird, und wenn ein Behandlungslauf zusammen mit magnetischem Feld verwendet wird. Wie es aus der Figur deutlich wird, wird die Behandlungszeit reduziert, wenn zusätzlich ein magnetisches Feld verwendet wird.

Fig. 10 zeigt zwei Graphen, die mit "O" und "X" gekennzeichnet sind, wobei die Graphen jeweils die Ergebnisse zeigen, wenn der Behandlungslauf mit Ozon durchgeführt wird, welches ein Redoxpotential von 550 mv ergibt oder wenn Wasserstoffperoxid (X) mit einem ähnlichen Redoxpotential verwendet wird. Die Figur zeigt, dass der beste Effekt erreicht wird, wenn Ozon verwendet wird.

Fig. 11 zeigt zwei Graphen, die mit "O" und "X" gekennzeichnet sind, von denen der "O"-Graph die Ereignislinie anzeigt, wenn ein Durchschnittsdruck auf den Nebel 19 angewendet wird. Der "X"-Graph zeigt den Lauf von Ereignissen, wenn ein hoher Druck verwendet wird.

Nachstehend werden eine Reihe von Experimenten im Detail beschrieben.

Experiment Nr. 1

Es wurde ein Experiment mit Desinfektion und Sterilisation an zehn Proben von Schweinefleisch durchgeführt, die mit der Salmonella Pomona im Labor eines großen dänischen Fleischwarenherstellers infiziert wurden. Unmittelbar nach der Infektion wurden die Proben entnommen und direkt zur Versuchsanlage gebracht, wo die Proben, nachdem sie für vier Stunden auf 21ºC gebracht wurden, behandelt wurden. Es war die Absicht, die Schweineproben mit identischen Dosierungen auf allen 10 Proben zu behandeln, um zu sehen, ob eine wirksame Behandlung für homogene Objekte erwartet werden konnte. Der Förderer, der jede einzelne Probe aufnahm, bewegte diese durch den Nebel 19 mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,5 m/sek.. Die Temperatur wurde auf 21ºC gehalten. Die Testbedingungen wurden so eingestellt, dass sie etwa +600 mV Redoxpotential erzielten, das durch Ozonzusatz zum wässrigen Träger, der den Nebel bildete, erreicht wurde. Nach der Behandlung wurden die Schweineproben in sterile Plastikbehälter verpackt, die steril abgedichtet wurden und danach bei 21ºC zum gleichen Labor transportiert. Nach der Ankunft wurde das Standardverfahren zur Kontrolle einer Salmonelleninfektion gestartet und nach 4 Tagen wurde festgestellt, dass keine Spuren von Salmonelleninfektionen gefunden wurden. Die verwendeten Proben hatten ein Gewicht von 25 g, welches die Größe der meistvenwendeten Proben ist, und die Proben wurden aus repräsentativen Typen üblicher Schweinequalitäten entnommen, wobei Schneidekanten nach Entnahme der Probe verblieben. Ein ähnliches Experiment mit Wasserstoffperoxid als Redoxpotential erzeugenden Zusatz wurde mit analogen Resultaten ausgeführt.

Experiment Nr. 2

Es wurde ein Experiment unter Verwendung von zwei Mustern von Schweineleber und zwei Hühnchen durchgeführt, die in einem angesehenen Verkaufsladen eingekauft wurden. Jeweils ein Typ dieser Muster wurde mit dem Salmonella Dublin- Bakterium infiziert, dass von einem lebenden Substrat des Kopenhagener Royal Veterinary and Agricultural College bezogen wurde und alle vier Muster wurden während des Durchlaufs durch die Kabine der Pilotanlage mit dem Nebel 19 behandelt. Die Fahrgeschwindigkeit war etwa 0,5 m/sek. und zwischen den Durchläufen verblieb ein Intervall von 60 Sekunden. Jedes Muster wurde durch den Nebel 19 nach Drehung um 180º ein zweites Mal hindurchgeführt, um sicherzustellen, dass die großen Proben auf allen Oberflächen gleichmäßig behandelt waren. Nach einer Wartezeit von 60 Sekunden nach der zweiten Behandlung wurden die Proben für eine Zeitdauer von 60 Sekunden 60ºC heißer Luft ausgesetzt. Dieser Test hatte zum Teil den Zweck den Effekt einer bestimmten Behandlungsdauer zu prüfen, zum Teil die Behandlungsdauer innerhalb einer gewissen Zeit so zu beenden, dass die Proben abgedampft waren, so dass eine trockene Oberfläche ohne verbleibende aktive Ingredienzen erreicht wurde, die nur in dem flüssigen Träger, der den Nebel bildete, vorhanden sind. Anschließend an die Behandlung mit heißer Luft wurden die Proben in sterile Plastikbehälter verpackt, die zum offiziellen Aalborg Veterinärlabor gebracht wurden, wo die vier Proben geeignet auf Salmonelleninfektion geprüft wurden. Nach vier Tagen gab das Labor einen Bericht heraus, der zeigte, dass ein Hühnchen Spuren einer Salmonelleninfektion zeigte. Das betroffene Hühnchen wurde gemäß seiner Kodierung im Labor nicht mit Salmonellen vor dem Experiment infiziert. Der Bericht zeigte keine Salmonelleninfektion bei den anderen drei Proben. Während der Behandlung in der Kabine wurde ein flüssiger Träger, der den Nebel bildete, mit kleinen Mengen von zugefügten Ozon verwendet, so dass ein Redoxpotential von etwa 600 mV erzeugt wurde, was mit einem Minivoltmesser in der Kabine gemessen wurde.

Das obige Experiment wurde zu dem Zweck geplant und durchgeführt, um eine ausreichende und notwendige Behandlungszeit und Intensität der Behandlung innerhalb der Pilotanlage gemäß der Erfindung für bekannte und spezielle Muster von Bakterien sowie für nicht spezifische Bakterien, die allgemein in der Natur vorkommen, festzulegen. Die verwendeten Parameter wurden auf eine solche Weise ausgewählt, dass die erwarteten Gesamtbakterienzahlen im Vergleich mit bakteriziden Graphen erreicht werden konnten, die aus den allgemeinen Testverfahren gemäß den Graphen in Fig. 4-7 resultierten.

Die angegebenen Parameter wurden auf eine solche Weise ausgewählt, dass eine Trennung zwischen bekannten Bakterien und irgendeinem Auftreten von Spezien, die eine größere Resistenz zu der gewählten Intensität der Behandlung haben. Auf diese Weise konnte festgestellt werden, dass die endgültigen Behandlungsparameter mit größerer Genauigkeit festzulegen sind, abhängig vom Strang oder dem Stamm der vorliegenden Bakterien.

Experiment Nr. 3

Ein Experiment mit stark infizierten Proben unterschiedlicher Konfiguration wurde mit fünf ganzen Hühnchen durchgeführt, die alle einer laufenden Produktionslinie entnommen wurden und in eine flüssige Fleischsoße mit Salmonellenbakterien eingetaucht, dann für etwa 24 Stunden bei etwa 30ºC aufbewahrt und dann wie im Fall der vier Hühnchen behandelt wurden. Im Experiment wurde ein Nebel 19 mit einem Redoxpotential von 500 mV für zwei Hühnchen verwendet und ein Nebel 19 mit einem Redoxpotential von etwa 620 mV aufgegeben. Ein Hühnchen jeder experimentellen Gruppe durchwanderte den Nebel 19 zweimal, wobei das zweite Mal nach einer Drehung von 180ºC erfolgte. Alle vier behandelten Hühnchen wurden speziell in dem Skelett dem Nebel 19 ausgesetzt, da vorhersehbar war, dass der Nebel 19 nicht in das Innere bei solch einer kleinen Öffnung eingesprüht werden konnte. Die vier behandelten Hühnchen und das fünfte unbehandelte Hühnchen wurden zu einem potentiellen Veterinärlabor zur Analyse und Kontrolle auf Salmonelleninfektion übermittelt. Alle Muster zeigten Anzeichen einer Infektion. Das Hühnchen Nr. 3 zeigte jedoch nur einen geringen Grad an Infektion und dieses Hühnchen Nr. 3 war mit einem Nebel mit einem Redoxpotential von etwa 620 mV behandelt worden und war zweimal unter Drehung um 180ºC zwischen zwei Behandlungen behandelt worden.

Das ausgeführte Experiment hatte den Zweck, die Konsistenz der Wirksamkeit Erfindung zu prüfen und gleichzeitig zu zeigen, dass bestimmte Grenzen der physikalischen Eigenschaften des Nebels 19 vorhanden sind und natürlich zum Verlauf der Behandlung und dem Charakter der zu behandelnden Objekte. Ein anderer Bereich von Experimenten wurde zu dem Zweck ausgeführt, ein Redoxpotentialmessverfahren in mV im wässrigen Träger oder der Flüssigkeit, die den Nebel bildet, zu entwickeln und zu bestimmen. Die Erfindung beschreibt Komponenten, die die Konsistenz und die Konstantheit der Wirksamkeit der Eigenschaften in dem wässrigen Träger, der den Nebel bildet, sicherstellt. Die Wahl eines Redoxpotential bildenden Ingredients kann kritisch sein für die Bedeutung der Erfindung und Experimente haben gezeigt, dass Ozon einen besseren Effekt als die Verwendung von Wasserstoffperoxid, Chlorgas, Hypochlorsäure, Hypochlorionen in Alkalilösung und Chloramine hat.

Der bakterizide Effekt ist etwa 25 mal größer für Ozon als für Hypochlorsäure und etwa 2500 mal größer als für Chloridionen in einer Alkalilösung. Die gleichen Verhältnisse gelten auch in Relation zur Behandlung von Viren, Sporen und Amöben.

Der Zweck hinter dem Experiment war es zu zeigen, dass eine sehr fortgeschrittene Bakterieninfektion unter Umständen, die nicht notwendigerweise entstehen oder bei der Lebensmittelverarbeitung auftreten, eine relativ hohe Behandlungsintensität erfordern, um effektiv und wirksam zu sein. Die Wahl bestand darin, Hühnchen experimentell zu behandeln, die außerordentlich hoch infiziert waren und für viele Stunden (mehr als 24 Stunden) so gehalten wurden. Dabei konnte festgestellt werden, dass das Behandlungsverfahren gemäß der Erfindung an bestehenden Bedingungen angepasst werden könnte, dass die praktische Behandlung wirksam und notwendig werden konnte. Um die bevorzugten Parameter zur Behandlung zu bestimmen, ist es notwendig, die Grenzen der totalen Bakterizidwirksamkeit zu bestimmen, die wiederum von der Verfügbarkeit von Experimenten abhängt, die für hohe und geringe Zahlen, Intervalle oder Werte ausgeführt werden.

Experiment Nr. 4

Ein Bereich von Experimenten wurden unter dem Mikroskop mit verschiedenen Strängen von Bakterien ausgeführt und die o. g. Figuren des Bakterizidprozesses und der Eliminationszeiten und -tests mit Hefezellen wurden bei etwa 10000-facher Vergrößerung bestätigt.

Experiment Nr. 5

Ein Bereich von Experimenten wurde ausgeführt, um die Konzentration von Ozon in Wasser zu finden, da Ozon sich in Wasser leichter (etwa 12,5 mal höhere Löslichkeit) als Sauerstoff auflöst, das ein elementarer Bestandteil im Ozon ist, jedoch ein geringeres Redoxpotential hat. Ozon wandelt sich jedoch in kurzer Zeit in einen Sauerstoffzustand um, was u. a. von der Temperatur und Feuchtigkeit abhängt. Daher führte ein Ozonwert von 0,072 g/h zu einer Konzentration von 431 ppm nach zwei Tagen in 40 l Wasser mit einem Redoxpotential von 420 mV. Dieses Experiment zeigte, dass die Ozonmenge in größerer Konzentration verfügbar sein muss, um das Redoxpotential in der Flüssigkeit zu erreichen, das den gewünschten schnellen Effekt bewirkt. Das Verfahren der Erfindung wurde ausgeführt, um schnelle Möglichkeiten eines Ozongenerators zu bilden. Tatsächlich zeigten diese Bereiche der Experimente das gewünschte Ergebnis, dass die Ozonkonzentration in dem ozonhaltigen Gas proportional zur erreichten Lösung von Ozon in der wässrigen Flüssigkeit, die den Träger bildet, ist. Ein anderes Ergebnis in diesem Bereich von Experimenten war auch zu erwarten, d. h., dass die Löslichkeit von Ozon mit ansteigender Temperatur fällt und mit einer Ozonkonzentration in der Gasphase von 24 mg/m³ eine Konzentration in der Flüssigphase von ungefähr 8 mg/l, bei 20ºC unter konstanten Möglichkeiten der Lösung erreicht wird.

Die Wahl eines ein Redoxpotential erzeugenden Ingredienz ist von großer Bedeutung für die industrielle Benutzung der Erfindung, da es für die Behandlung von Lebensmittel und Tierfutter wichtig ist, dass diese nicht im Geschmack, im Geruch, im Aussehen oder ähnlichem beeinflusst werden, dass den natürlichen Zustand der Objekte verändert. Die bei der Erfindung verwendeten Ingredienzen können in de Weise eingeteilt sein, dass die Flüssigphase des Nebels 19 die aktiven Partikeln des Trägers trägt und nach der Flüssigphase jeglicher bemerkbare Effekt verdampft und danach vollständig beendet ist.

Ein Teil der parallelen Labortests hat gezeigt, dass die Flüssigphase oder das Medium 5c lebende Zellen schneller beeinflusst, als tote Zellen, wenn man einen geeigneten und ausreichenden Behandlungslevel wählt. Dies ist für die industrielle Nutzung der Erfindung sehr wichtig. Die Erfindung wurde nicht gewählt, um die Unterschiede zwischen lebenden und toten Zellen zu illustrieren.

Die dargestellte und beschriebene Anlage nach der Erfindung ist lediglich ein Ausführungsbeispiel einer Anlage, um das erfindungsgemäße Verfahren auszuführen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Desinfektion und/oder Sterilisation von Lebensmitteln, wie Fleisch oder Gemüseprodukten, von Tierfutter sowie von Maschinen und Ausrüstung zur Lebensmittel- oder Tierfutterproduktion unter Verwendung einer desinfizierenden Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass das zu desinfizierende/sterilisierende Objekt (18) elektrisch geerdet ist und für eine gewünschte Zeitdauer mit dem Nebel (19) einer aus deionisiertem Wasser bestehenden Flüssigkeit (5c), mit einem durch Aufbereitung erzeugten Redox-Potential, wodurch die Flüssigkeit entweder oxidierend oder reduzierend wird, behandelt wird, und unter hohem Druck zerstäubt ist, vorzugsweise im Bereich 20-160 bar, und - ohne Zuführung von Luft - zu einem positiven oder negativen elektrischen Potential von 20 KV-200 KV je nach der Größe und Form der Objekte (18) aufgeladen ist, und einen bestimmten pH-Wert hat, und dass das Objekt (18) eventuell ergänzend mit einem magnetischen, vorzugsweise pulsierenden Feld (22) beeinflusst werden kann, nach welchem Prozess die Abdampfphase des Objekts (18) erfolgt.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (5c) durch eine Revers-Osmose-Membran (3a) transportiert wurde.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (5c) ein Redox-Potential im Bereich von 400 mV bis 2000 mV hat.

4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (5c) im Bereich des Redox-Potentials von 1000 mV bis 2000 mV sauer ist, mit einem pH-Wert von < 6,5.

5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld eine Stärke von zwischen 200 Tesla und 900 Tesla und eine Frequenz in diesem Bereich von 1 bis 800 KHz hat.

6. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Redox-Potential durch gesteuerte Auflösung von Ozon in der Flüssigkeit (5c) generiert oder erzeugt wird.

7. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Redox-Potential durch gesteuerte Auflösung in der Flüssigkeit (5c) von Hydrogenperoxid, Chlorgas, Hypochlorsäure, Hypochlorit-Ionen in alkalischen Lösungen oder Flüssigkeiten und Chloramin oder Mischungen hiervon generiert oder erzeugt wird.

8. Verfahren gemäß Anspruch 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Redox-Potential als auch die statische elektrische Ladung oder Spannung während der Bildung des Nebels (19) in der nebelbildenden Flüssigkeit akkumuliert werden, und dass die Flüssigkeit (5c) im Behälter durch Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung an Erde vor der Durchführung des Messprogramms für die Parameter der nebelbildenden Flüssigkeit entladen wird.

9. Anlage zur Durchführung des Verfahrens in Übereinstimmung mit der Erfindung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage ein Deionisierungsgerät (2) für die Aufbereitung des der Anlage über eine Revers-Osmose-Membran (3a) zugeführten Rohwassers (1), ein Redox- Potential-Generator oder -Gerät (7), vorzugsweise für Verwendung mit Ozon, sowie ein oder mehrere ein Redox-Potential generierende Einheiten (8), beispielsweise für Hydrogenperoxid ausgelegt, ein Mischbehälter (5) für die Auflösung von Ozon oder einem anderen ein Redox-Potential generierenden Medium, eine Hochdruckpumpe (11) für die Zuführung der aufbereiteten Flüssigkeit (5c) von dem Mischbehälter (5) zu einer Hochdruck-Flüssigkeitszerteilungseinheit (12) mit einem Zerteilerkopf (12a) mit Düsen und einer elektrisch geladenen Elektrode, wobei ein Nebel (19) gebildet wird, der mit einer elektrischen Ladung versehen wird, und der Nebel (19) wird innerhalb eines eingeschlossenen Bereichs oder Schranks (21), durch den das zu desinfizierende/sterilisierende Objekt transportiert wird, verteilt, ein Generator (22) für die Bildung eines magnetischen, pulsierenden Feldes in der Bewegungsrichtung des Objekts (18) und eine Klimaanlage (23), die die der Behandlung des Objekts (18) folgende Abdampf- und Trocknungsphase abkürzen kann.

10. Anlage gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflösung einer ein Redox-Potential erzeugenden Luftart im Wasser im Mischbehälter (5) mittels eines Injektors (32) und einer spiralförmigen Mischkammer (31a) erfolgt.

11. Anlage gemäß Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage Steuereinheiten oder -vorrichtungen enthält, die einen Redoxmesser (6), bestehend aus einem Display (6a) und einer Messelektrode (6b) zur Steuerung der Zuführung einer ein Redox-Potential erzeugenden Luftart zu dem Mischbehälter (5), beispielsweise durch die Ein- und Ausschaltung einer Pumpe oder eines Gebläses (34), sowie Messausrüstung (17) zur Steuerung des Flüssigkeitsstandes im Mischbehälter (5) mit einem Magnetventil (17a) zur Steuerung der Flüssigkeitszuführung, montiert auf einem Flüssigkeitszuführungsrohr (17c) mit aktuierter oder gesteuerter Erdverbindung und einem Niveaumesser (17b), einschließt.

12. Anlage gemäß Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheiten (6b) und (17b) sowie das Flüssigkeitszurführungsrohr (17c) auf einer Eintauchvorrichtung (16) mit einer Erdverbindung (36), das von gehobener Stellung, wo die Teile von dem Mischbehälter (5) abgehoben sind, zu einer abgesenkten Stellung, wo die Teile mittels eines doppelwirkenden Zylinders (16a) mit der Flüssigkeit (5c) innerhalb des Mischbehälters (5) in Berührung sind, bewegt werden kann.







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