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Dokumentenidentifikation DE69525309T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0714097
Titel Plattenspieler
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shimizume, Kazutoshi, Tokyo, JP;
Akita, Mamoru, Tokyo, JP;
Nakamura, Shinobu, Yokohama-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69525309
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.11.1995
EP-Aktenzeichen 954026530
EP-Offenlegungsdatum 29.05.1996
EP date of grant 06.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse G11B 19/28
IPC-Nebenklasse G11B 19/247   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signalverarbeitungsschaltung eines Plattenwiedergabegeräts, beispielsweise eines Plattenspielers, der eine Platte wiedergibt, auf welcher eine Information aufgezeichnet ist (anschließend einfach als "Platte" bezeichnet), beispielsweise eine digitale Audioplatte, die als "Compact Disc" (CD) oder "Mini-Disc" (MD) bezeichnet wird, insbesondere bezieht sie sich auf eine Signalverarbeitungsschaltung eines Plattenwiedergabegeräts, welches einen Wiedergabetakt synchron mit einem Wiedergabesignal von der Platte produziert und eine Signalverarbeitung in bezug auf das Wiedergabesignal auf der Basis dieses Wiedergabetakts durchführt.

Bei einer digitalen Audioplatte, beispielsweise einer Platte eines Compact Disc- Systems, wurde ein Modulationssystem, welches als "Acht-auf-Vierzehn-Modulation" (EFM) bezeichnet wird, eingeführt. Wenn dieses acht-auf-vierzehn-modulierte Signal demoduliert wird, wird ein Takt (anschließend einfach als Wiedergabetakt bezeichnet) auf der Basis eines Binärimpuls-Folgesignals erzeugt, das durch Schwingungsformen eines HF-Signals erhalten wird, welches aus der Platte gelesen wird. Die Demodulation wird durch Verwendung dieses Wiedergabetakts durchgeführt. Zur Erzeugung dieses Wiedergabetakts wird im allgemeinen eine phasen-verriegelte Schleifenschaltung (PLL) verwendet.

Ähnlich wird bei einem CD-ROM-Wiedergabegerät eine Drehzahlsteuerung durchgeführt, wobei eine Zieldrehzahl des Spindelservomotors immer auf eine ganzzahlige Vielfache der Frequenz des Rahmensynchronisationssignals von 7,35 kHz eingestellt wird (beispielsweise auf 7,35 kHz, 14,7 kHz, 22,05 kHz usw.), und eine PLL-Schaltung, deren Mittenfrequenz auf die Kanaltaktfrequenz des EFM-Aufzeichnungssignals eingestellt ist, wird dazu verwendet, einen Takt zur Verwendung bei der Signalverarbeitung des EFM-Wiedergabesignals zu erzeugen.

Ein herkömmliches Beispiel einer Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, die bei einem digitalen Audioplattenwiedergabegerät zur Erzeugung des Wiedergabetakts verwendet wird, ist in Fig. 1 gezeigt.

Dieses herkömmliche Beispiel eines Plattenwiedergabegeräts ist aus der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0057 612 bekannt, die ein Wiedergabegerät offenbart, wo ein Signal aus der Platte reproduziert wird und wo das reproduzierte Signal der EFM-Demodulation unterworfen wird und dann ein Steuersignal auf der Basis des demodulierten EFM-Signals erzeugt wird. Das erzeugte Steuersignal wie auch ein Referenzsignal wird an einen Phasenkomparator einer Phasenverriegelungsschleife angelegt, wodurch die Phasenverriegelungsschleife die Drehzahl des Motors steuert.

In Fig. 1 wird die Schwingungsfrequenz eines Quarzoszillators 41 durch M (M = eine ganze Zahl) durch einen vorgeschalteten Frequenzteiler 42 geteilt. Das Ergebnis wird zu einem Eingangssignal eines Phasenkomparators 43. Der Phasenkomparator 43 empfängt an seinem anderen Eingangsanschluß ein Frequenzsignal, welches durch Frequenzteilen der Schwingungsfrequenz eines spannungs-gesteuerten Oszillators 44 (VCO) durch N (N = eine ganze Zahl) durch einen vorgeschalteten Frequenzteiler erhalten wird, vergleicht die Phasen der beiden Frequenzsignale und gibt eine Phasendifferenzsignal davon aus. Dieses Phasendifferenzsignal läuft über ein Tiefpaßfilter 46 (LPF) und wird zur Steuerspannung des spannungsgesteuerten Oszillators 44. Der spannungs-gesteuerte Oszillator 44 ändert seine Schwingungsfrequenz gemäß dieser Steuerspannung. Das Oszillatorausgangssignal dieses spannungs-gesteuerten Oszillators 44 wird als Referenztakt hergeleitet und umfaßt ein Vielfaches L (ganze Zahl) des Wiedergabetakts PLLCK, die schließlich erhalten wird. Im gleichen Zeitpunkt läuft das spannungs-gesteuerte Ausgangssignal über den vorgeschalteten Frequenzteiler 45 und wird zum anderen Eingangsanschluß des Phasenkomparators 43.

Bei dem oben beschriebenen Schaltungsaufbau arbeitet die Schaltung so, daß die Phasen der beiden Eingangssignale des Phasenkomparators 43 zusammenfallen, und als Ergebnis fallen die Frequenzen der beiden Eingangssignale zusammen. Wenn man hier als Beispiel annimmt, daß die Schwingungsfrequenz des Quarzoszillators 41 16,9344 MHz beträgt, M = 24 und N = 49, gilt die folgende Beziehung: von

(PLLCK · L) /N = 16, 9344 MHz/M

erhält man:

(PLLCK · L) = 16,9344 MHz · N/M = 34,5744 MHz

Es sei angemerkt, daß, wenn die Frequenz des Wiedergabetakts PLLCK 4,3218 MHz beträgt, dies wird zu:

34,5744 MHz = 4,3218 MHz · 8

Es wird nämlich L gleich 8. Wenn man hier annimmt, daß die Abtastfrequenz fs die gleiche Frequenz wie die beim Compact Disc-System ist, d. h., 44,1 kHz, wird 16,9344 MHz zu 384 · fs. Außerdem ist 4,3218 MHz eine Kanaltaktfrequenz, wenn das Acht-auf- Vierzehn-Signal im Compact Disc-System PWM-moduliert wird. Das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal ist in Impulssignale PWM-moduliert, deren Breitenwerte drei Perioden bis elf Perioden in Schritten eines Zyklus annehmen können. 34,5744 MHz ist eine Frequenz, die das 8-fache der Frequenz dieses Kanaltaktes ist.

Der Referenztakt, der eine Frequenz hat, die das 8-fache dieses Kanaltakts ist, wird zu einer digitalen Phasenverriegelungsschaltung 52 geführt. Diese digitale Phasenverriegelungsschaltung 52 umfaßt eine Frequenzfehler-Berechnungsschaltung 47, ein Tiefpaßfilter 48, eine Phasenfehler-Berechnungsschaltung 49, einen Addierer 50 und einen digitalen spannungs-gesteuerten Oszillator 51, und besitzt einen Aufbau, daß sie den Wiedergabetakt PLLCK auf der Basis des Referenztakts erzeugt und im gleichen Zeitpunkt den Frequenzfehler und den Phasenfehler des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals in bezug auf dieses Wiedergabetaktsignal PLLCK ermittelt und die Frequenz und die Phase des Wiedergabetaktsignals PLLCK auf der Basis dieses Frequenzfehlers und Phasenfehlers steuert. Hier ist das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal ein Signal, welches dadurch erhalten wird, daß das HF- Signal von der Platte, das schwingungsgeformt und digitalisiert wurde, gelesen wird. Dieses Binärsignal ist ein Signal, welches sich mit nT ändert (wobei n eine ganze Zahl von 3 bis 11 ist), wobei die Periode des Kanaltakts T beträgt.

Bei der herkömmlichen digitalen Phasenverriegelungsschaltung mit dem oben beschriebenen Aufbau wurde das System so ausgebildet, daß eine Zieldrehzahl des Spindelmotors gemäß der Quarzgenauigkeit eingerichtet wird, und im gleichen Zeitpunkt die tatsächliche Drehzahl des Spindelmotors berechnet wird, und eine Servoschleife gebildet wird, die die Differenz zwischen dieser und der Zieldrehzahl auf 0 bringt, während die Mittenfrequenz der Phasenverriegelungsschleife gemäß dem acht-auf-vierzehn-modulierten Signal eingestellt wird, wo der Spindelmotor mit der Zieldrehzahl dreht, und die Phasenverriegelungsschleife in die Lage versetzt wird, normalerweise innerhalb eines Frequenzbereichs von ±f (Fang-Phasenverriegelungsbereich) mit dieser Frequenz als Mitte verriegelt zu sein.

Es wird hier nun der Fang-/Phasenverriegelungsbereich der Phasenverriegelungsschaltung auf der Basis des Diagramms von Fig. 2 erläutert. Wenn die Drehzahl von einem Zustand angehoben wird, wo die Spindelmotordrehzahl kleiner ist als die Zieldrehzahl, steigt die Eingangsfrequenz der digitalen Phasenverriegelungsschleife 52 an, und daher bewegt sich der Betriebspunkt nach rechts in Fig. 2. Wenn die Frequenz, die durch C_ angedeutet ist, erreicht ist, wird die Schaltung plötzlich phasenverriegelt, und wenn die Drehzahl weiter angehoben wird, wird die Phasenverriegelung bis zum Punkt L&sbplus; gehalten. Wenn die Drehzahl schneller als diese wird, wird die Phasenverriegelung gelöst. Wenn die Drehzahl von diesem Zustand abgesenkt wird, zeigt die Kennlinie, daß eine plötzliche Phasenverriegelung bei C&sbplus; auftritt, und die Phasenverriegelung wird bis zu L_ gehalten.

Dieser Frequenzbereich von L_ bis L&sbplus; wird als "Phasenverriegelungsbereich" bezeichnet und wird durch den Gewinn (Verstärkungsfaktor) festgelegt, der durch die Phasenverriegelungsschleife verfügt wird. Dagegen wird der Frequenzbereich von C_ bis C&sbplus; als "Fangbereich" bezeichnet und ist immer schmaler als der Phasenverriegelungsbereich. Je weiter dieser Fang/Phasenverriegelungsbereich ±f ist, um so besser ist es, wobei jedoch bei einer herkömmlichen Phasenverriegelungsschaltung es einen Frequenzversatz von ungefähr 5% gab. Der Grund dafür lag beispielsweise darin. Wenn ein acht-auf-vierzehn-moduliertes Signal von 10,5T (welches um 5% abweicht) geliefert wird, wird es unmöglich, korrekt zu bestimmen, ob die wirkliche Periode 10T (die länger wurde) oder 11T (die kürzer wurde) sein sollte.

Wie oben erwähnt wird bei einer herkömmlichen Phasenverriegelungsschaltung die Drehzahl des Spindelmotors konstant gesteuert, so daß sie die Zieldrehzahl wird. Wenn diese bei dieser Drehzahl eingestellt ist, kann die Phasenverriegelungsschleife phasenverriegelt werden, um zu ermöglichen, daß die Daten normal reproduziert werden. Da die tatsächliche Drehzahl des Spindelmotors vom Zielwert abweicht, wurde, um dieses Maß an Abweichung einzurichten, wie oben erwähnt, ein bestimmter Grad eines Fang- /Phasenverriegelungsbereichs ±f der Phasenverriegelungsschleife notwendig.

In einem Fall jedoch, wo beispielsweise ein Compact-Disc-Wiedergabegerät im Freien verwendet wird, wo das Wiedergabegerät in der Drehrichtung der Platte oder in einer Richtung entgegengesetzt zu deren Drehrichtung gedreht wird, weicht die Relativdrehzahl in bezug auf die Abtasteinrichtung in einem großen Maß aufgrund der Trägheit des Spindelmotors ab, wodurch die Drehzahl des Spindelmotors um ein großes Maß von der Zieldrehzahl abweicht und das Signal nicht mehr im Fang/Phasenverriegelungsbereich ±f liegt. Daher gab es Schwierigkeiten, daß das Plattenwiedergabegerät auf externe Drehstörungen anfällig war, wodurch beispielsweise die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife gelöst wurde und die Musik beendet wurde, oder es nur einen geringen Hochgeschwindigkeitszugriff gab.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Plattenwiedergabegerät bereitzustellen, welches gegen externe Drehstörungen widerstandsfähig ist und einen ausgezeichneten Hochgeschwindigkeitszugriff hat.

Um die oben beschriebenen Aufgabe zu lösen, wird gemäß einem ersten Merkmal der vorliegenden Erfindung ein Plattenwiedergabegerät bereitgestellt, welches eine Signalverarbeitungsschaltung aufweist, die einen Wiedergabetakt synchron mit einem Signal erzeugt, welches von einer Platte reproduziert wird, und die eine Signalverarbeitung in bezug auf dieses Wiedergabesignal auf der Basis dieses Wiedergabetakts durchführt, welches umfaßt:

eine Drehzahlermittlungseinrichtung, um die Drehzahl eines Spindelmotors auf der Basis des reproduzierten Signals zu ermitteln und um ein Steuersignal gemäß dem Drehzahlfehler in bezug auf eine Referenzdrehzahl zu erzeugen;

eine Oszillatoreinrichtung, deren Oszillatorfrequenz sich gemäß dem Steuersignal ändert;

eine erste Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, welche einen Referenztakt einer vorher-festgelegten Frequenz auf der Basis der Oszillatorfrequenz der Oszillatoreinrichtung erzeugt, und

eine zweite Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, welche den Wiedergabetakt auf der Basis des Referenztakts erzeugt, einen Frequenzfehler und einen Phasenfehler des Wiedergabesignals in bezug auf diesen Wiedergabetakt ermittelt und eine Frequenz und eine Phase des Wiedergabetakts auf der Basis dieses Frequenzfehlers und Phasenfehlers steuert.

Gemäß einem zweiten Merkmal der vorliegenden Erfindung umfaßt das Plattenwiedergabegerät außerdem eine Filtereinrichtung, deren Grenzfrequenz gemäß einem Umschaltsteuersignal variabel ist und welche lediglich einen vorher-festgelegten Frequenzbereich des Steuersignals durch eine bezogene Grenzfrequenz extrahiert und dieses ausgibt;

eine Beschleunigungsermittlungseinrichtung, um das Oszillatorausgangssignal und den Referenztakt zu empfangen und die Rollbeschleunigung zu ermitteln; und

eine Steuereinrichtung, um das Umschaltsteuersignal an die Filtereinrichtung gemäß einem Ergebnis eines Vergleichs zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-gewählten Beschleunigung auszugeben.

Gemäß einem dritten Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Plattenwiedergabegerät außerdem mit einer Drehzahlsteuer-Signalerzeugungseinrichtung versehen, um ein Wiedergabesignal von einer Platte zu empfangen, einen Drehzahlfehler in bezug auf einen Zielwert für die Drehzahl der Platte zu ermitteln und ein Drehzahlsteuersignal gemäß diesem Drehzahlfehler auszugeben;

einer Filtereinrichtung, deren Grenzfrequenz gemäß einem Umschaltsteuersignal variabel ist und welche lediglich einen vorher-festgelegten Frequenzbereich des Drehzahlsteuersignals durch eine bezogene Grenzfrequenz extrahiert und dieses ausgibt;

einer Oszillatoreinrichtung, deren Oszillatorausgangssignal sich gemäß dem Drehzahlsteuersignal, welches von der Filtereinrichtung ausgegeben wird, ändert, und welche dieses Oszillatorausgangssignal als einen Systemtakt zur Drehzahlsteuer-Signalerzeugungseinrichtung liefert;

einer Drehzahlsteuereinrichtung, um eine Phasendifferenz des Oszillatorausgangssignals in bezug auf einen Referenztakt zu ermitteln und um die Drehzahl der Platte gemäß dieser Phasendifferenz zu steuern;

einer Beschleunigungsermittlungseinrichtung, um das Oszillatorausgangssignal und einen Referenztakt zu empfangen und eine Rollbeschleunigung zu ermitteln; und

einer Steuereinrichtung, um das Umschaltsteuersignal an die Filtereinrichtung gemäß einem Vergleichsergebnis zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-gewählten Beschleunigung auszugeben.

Gemäß einem vierten Merkmal der vorliegenden Erfindung besitzt das Plattenwiedergabegerät außerdem eine Drehzahlsteuersignal-Erzeugungseinrichtung, um ein Wiedergabesignal von einer Platte zu empfangen, einen Drehzahlfehler in bezug auf einen Zielwert für die Drehzahl der Platte zu ermitteln und ein Drehzahlsteuersignal gemäß diesem Drehzahlfehler auszugeben;

eine Oszillatoreinrichtung, deren Oszillatorausgangssignal sich gemäß dem Drehzahlsteuersignal ändert;

eine Drehzahlsteuereinrichtung, um eine Phasendifferenz des Oszillatorausgangssignals in bezug auf einen Referenztakt zu ermitteln und die Drehzahl der Platte gemäß dieser Phasendifferenz zu steuern;

eine Auswahleinrichtung, um entweder das Oszillatorausgangssignal oder den Referenztakt gemäß einem Umschaltsteuersignal auszuwählen und um dieses (diesen) als Systemtakt an die Signalverarbeitungseinrichtung zu liefern;

eine Beschleunigungsermittlungseinrichtung, um das Oszillatorausgangssignal und den Referenztakt zu empfangen und um eine Rollbeschleunigung zu ermitteln; und

eine Steuereinrichtung, welches dieses Umschaltsteuersignal an die Auswahleinrichtung gemäß dem Ergebnis eines Vergleichs zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-gewählten Beschleunigung ausgibt.

Gemäß der Signalverarbeitungsschaltung nach der vorliegenden Erfindung ermittelt die Drehzahlbestimmungseinrichtung die Drehzahl eines Spindelmotors auf der Basis des Wiedergabesignals von der Platte und gibt zur Oszillatoreinrichtung, beispielsweise zum VCO als Steuerspannung ein Signal aus, welches den Drehzahlfehler in bezug auf die Referenzdrehzahl auf 0 bringt. Durch diese Maßnahmen ändert der spannungs-gesteuerte Oszillator seine Schwingungsfrequenz proportional zur Drehzahl des Spindelmotors. Diese Schwingungsfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators wird zur Referenzfrequenz der ersten Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung. Die erste Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung erzeugt den Referenztakt auf der Basis dieser Referenzfrequenz, und die zweite Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung erzeugt den Wiedergabetakt, während sie die Steuerung der Frequenz und der Phase auf der Basis dieses Referenztakts durchführt.

Außerdem ermittelt gemäß der Signalverarbeitungsschaltung nach der vorliegenden Erfindung die Beschleunigungsermittlungseinrichtung die Änderung der Drehzahl der Platte, d. h., die Beschleunigung, und die Steuerung erzeugt ein Umschaltsteuersignal, die die Grenzfrequenz des Filters beispielsweise eines Tiefpaßfilters nach oben bringt, wenn die ermittelte Beschleunigung größer ist als die gewählte Beschleunigung, und die die Grenzfrequenz des oben genannten Filters niedrig macht, wenn die ermittelte Beschleunigung kleiner ist als die gewählte Beschleunigung. Dadurch kann die optimale Grenzfrequenz des Filters in allen Wiedergabezuständen eingestellt werden.

Weiter ermittelt gemäß der Signalverarbeitungsschaltung nach der vorliegenden Erfindung die Beschleunigungsermittlungseinrichtung die Änderung der Drehzahl der Platte, d. h., die Beschleunigung, und die Steuerung erzeugt ein Umschaltsteuersignal, um den Referenztakt auszuwählen, wo die ermittelte Beschleunigung kleiner ist als eine gewählte Beschleunigung, und um ein Oszillatorausgangssignal auszuwählen, wo die ermittelte Beschleunigung größer ist als eine gewählte Beschleunigung. Durch diese Mittel kann Musik usw. fortlaufend wiedergegeben werden, sogar wenn eine starke externe Störung eintrifft.

Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen deutlicher, die mit Hilfe der beigefügten Zeichnungen angegeben wird, wobei:

Fig. 1 eine Blockdarstellung einer Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung ist, die bei einem Compact Disc-Wiedergabegerät gemäß dem Stand der Technik verwendet wird;

Fig. 2 eine graphische Darstellung ist, die die Arbeitsweise der in Fig. 1 gezeigten Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung zeigt;

Fig. 3 eine Ansicht des Aufbaus eines Steuersystems eines Compact Disc-Wiedergabegeräts gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 4 eine Blockdarstellung ist, die ein Beispiel einer Phasenverriegelungsschleifen-Asymmetriekorrekturschaltung gemäß dem Compact Disc-Wiedergabegeräts von Fig. 3 zeigt;

Fig. 5 eine Blockdarstellung ist, die Beispiel einer Drehzahlbestimmungsschaltung gemäß dem in Fig. 3 gezeigten Compact Disc-Wiedergabegerät zeigt;

Fig. 6 eine Ansicht des Aufbaus eines Steuersystems eines Compact Disc-Wiedergabegeräts gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 7 eine Ansicht ist, die die Änderung der Drehzahl und Beschleunigung zeigt, bevor und danach ein Übergang im Compact Disc-Wiedergabegerät von Fig. 6 durchgeführt wird;

Fig. 8 eine Ansicht ist, die die Änderung der Drehzahl und Beschleunigung aufgrund einer externen Störung zeigt, die das Compact Disc-Wiedergabegerät von Fig. 6 beeinträchtigt;

Fig. 9 eine Ansicht ist, die ein konkretes Beispiels des Aufbaus eines Beschleunigungsdetektors zeigt, der bei dem Compact Disc-Wiedergabegeräts von Fig. 6 verwendet wird;

Fig. 10A bis 10H Zeitablaufdiagramme der Schaltung von Fig. 9 sind;

Fig. 11 eine Ansicht ist, die die Änderung der Beschleunigung des Spindelmotors des Compact Disc-Wiedergabegeräts von Fig. 6 zeigt;

Fig. 12 eine Ansicht ist, die ein Beispiel des Aufbaus der Phasenverriegelungsschleifen-Asymmetriekorrekturschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 13 eine Ansicht ist, die eine Beziehung zwischen der Änderung der Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors und der Beschleunigung aufgrund einer externen Störung zeigt, um eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erläutern;

Fig. 14 eine Ansicht ist, die die Änderung der Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors im Zeitpunkt der Anwendung einer konstanten Servogewinnsteuerung unter verschiedenen externen Störungen zeigt, um die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erläutern; und

Fig. 15 eine Ansicht ist, um die Änderung der Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors aufgrund einer externen Störung im Zeitpunkt der Anwendung von verschiedenen Servoverstärkungsfaktoren zu zeigen, um die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu erläutern.

Anschließend werden mit Hilfe der Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erläutert, die beispielsweise bei einem Compact Disc-Wiedergabegerät verwendet werden. Es sei angemerkt, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die Anwendung auf ein Compact Disc-Wiedergabegerät beschränkt ist, sondern auf alle der Plat??teenwiedergabegeräte anwendbar ist, beispielsweise bei einem MD-Wiedergabegerät.

Fig. 3 ist eine Ansicht des Aufbaus einer ersten Ausführungsform eines Steuersystems des Compact Disc-Wiedergabegeräts, bei dem die vorliegende Erfindung angewandt wird.

In Fig. 3 wird eine Platte 1 (CD) durch einen Spindelmotor 2 drehbar angetrieben. Die Information, die darauf aufgezeichnet ist, wird durch eine optische Abtasteinrichtung 3 gelesen (danach anschließend einfach als Abtasteinrichtung bezeichnet). Die Abtasteinrichtung 3 besteht aus einer Laserdiode 4, einer Objektivlinse 5, welche den Laserlichtstrahl, der von dieser Laserdiode 4 emittiert wird, auf die Signalaufzeichnungsfläche der Platte 1 als optischen Informationslesespot bündelt, einem Polarisationsstrahlenteiler 6, der die Vorschubrichtung des Lichtstrahls, der von der Platte 1 reflektiert wird, ändert, einem Photodetektor 7, der diesen reflektierten Lichtstrahl empfängt, usw., und ist so vorgesehen, daß sie sich in der radialen Richtung der Platte verschieben kann, wobei ein Schraubenvorschubmotor (nicht gezeigt) als Antriebsquelle verwendet wird.

In der optischen Abtasteinrichtung 3 sind, obwohl dies nicht dargestellt ist, ein Spurnachführungsbetätigungsorgan untergebracht, das den optischen Informationslesespot in der radialen Richtung der Platte in bezug auf die Aufzeichnungsspur der Platte 1 bewegt, und ein Fokussierungsbetätigungsorgan, welches dieses in der radialen Richtung der optischen Achse der Objektivlinse 5 bewegt. Das Ausgangssignal dieser optischen Abtasteinrichtung 3 wird von einem Wechselstromsignal in ein Spannungssignal durch einen I/V-Verstärker 8 (Strom-Spannungsverstärker) umgesetzt, welches dann weiter durch eine HF-Ausgleichsschaltung 9 schwingungsgeformt wird und dann zu einer digitalen Signalprozessorschaltung 10 (DSP) geliefert wird.

Anschließend wird die Signalverarbeitung in dieser digitalen Signalprozessorschaltung 10 erläutert. Zunächst wird die Asymmetrie in der Phasenverriegelungs-Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung 11 korrigiert, und es wird ein binäres acht-auf-vierzehn-moduliertes Signal erhalten. Hier bedeutet "Asymmetrie" einen Zustand, wo die Mitte des Augenmusters des HF-Signals von der Mitte der Amplitude abweicht. Die Phasenverriegelungs- Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung 11 umfaßt eine Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, die den Wiedergabetakt PLLCK auf der Basis der binären Signalflanken erzeugt. Der detaillierte Aufbau dieser Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung wird später erläutert.

Danach wird in der Acht-auf-Vierzehn-Demodulationsschaltung 12 das acht-auf- vierzehn-modulierte Signal demoduliert, damit sich die digitalen Audiodaten und die Fehlerkorrektur- und Ermittlungsparität ergeben. Im gleichen Zeitpunkt wird der Subcode, der unmittelbar hinter dem Rahmensynchronisationssignal angeordnet ist, demoduliert. Dieser Subcode wird über eine Subcode-Verarbeitungsschaltung 13 zu einer Steuerung 20 geliefert. Die Steuerung 20 besteht aus einer CPU. Die Daten nach der Acht-auf-Vierzehn-Demodulation werden einmal im RAM 14 gespeichert, danach wird die Fehlerkorrektur durch die Fehlerkorrekturschaltung 15 auf der Basis der Fehlerkorrektur- und Ermittlungsparität ausgeführt. Die Daten nach der Fehlerkorrektur werden als L/R-Kanal-Audiosignal ausgegeben, nachdem die Verschachtelung gemäß dem Querverschachtelungs-Reed-Solomon-Code (CIRC) in einer Entschachtelungsschaltung 16 entfernt wurde.

Die digitale Signalprozessorschaltung 10 besteht weiter aus einer Spindelservo-Signalverarbeitungsschaltung 18, um die Drehzahl des Spindelmotors 2 zu steuern. Die Digitalsignal-Prozessorschaltung 10 umfaßt einen Taktgenerator 17, um verschiedene Arten von Takten auf der Basis eines hochgenauen Oszillators zu erzeugen, welche von einem Quarzoszillator 21 ausgegeben werden, und führt verschiedene Arten von Signalverarbeitungen auf der Basis der jeweiligen Takte durch.

Es sei angemerkt, daß die optische Systemservo-Signalverarbeitungsschaltung 22 dazu vorgesehen ist, die jeweiligen Servosysteme in bezug auf den Betrieb der Abtasteinrichtung 3 zu steuern. Diese Servosysteme sind: ein Spurnachführungsservosystem, damit der Informationslese-Lichtspot der Aufzeichnungsspur der Platte folgt, ein Fokussierungsservosystem, um den bezogenen Lichtspot auf die Signalaufzeichnungsfläche der Platte 1 immer zu bündeln, und ein Schraubenservosystem, um eine Positionssteuerung in der radialen Richtung der Platte der Abtasteinrichtung 3 durchzuführen.

Anschließend wird die Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung erläutert, die für die vorliegende Erfindung kennzeichnend ist, die in der Phasenverriegelungs-Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung 11 enthalten ist.

Fig. 4 ist eine Schaltungsanordnung, welche ein Beispiel des Aufbaus dieser Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung zeigt.

In Fig. 4 ermittelt die Drehzahlberechnungsschaltung 111 die Drehzahl des Spindelmotors 2 auf der Basis des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals und erzeugt ein Steuersignal, welches den Drehzahlfehler in bezug auf eine Referenzdrehzahl auf null bringt. Der detaillierte Schaltungsaufbau wird später erläutert. Dieses Steuersignal wird zu einem spannungsgesteuerten Oszillator 113 als dessen Steuerspannung geliefert, nachdem die Hochfrequenzkomponente durch ein Tiefpaßfilter 112 abgetrennt wurde. Die Schwingungsfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 wird durch M (M ist eine ganze Zahl) durch einen vorgeschalteten Frequenzteiler 114 unterteilt. Das Ergebnis wird zu einem Eingangssignal eines Phasenkomparators 115.

Der Phasenkomparator 115 empfängt an seinem anderen Eingangsanschluß das Frequenzsignal, welches durch Teilen der Oszillatorfrequenz eines spannungs-gesteuerten Oszillators 116 durch N (N ist eine ganze Zahl) durch einen vorgeschalteten Frequenzteiler 117 erhalten wird, vergleicht die Phasen der beiden Frequenzsignale und gibt das Phasendifferenzsignal aus. Die Hochfrequenzkomponente dieses Phasendifferenzsignals wird im Tiefpaßfilter 118 gesperrt, und das Signal wird zum spannungs-gesteuerten Oszillator 116 als dessen Steuerspannung geliefert. Die Oszillatorfrequenz dieses spannungs-gesteuerten Oszillators 116 dient als Referenztakt, der aus einer Vielfachen L (L ist eine ganze Zahl) des Wiedergabetakts PLLCK besteht, der schließlich erhalten wird, und wird im gleichen Zeitpunkt zum anderen Eingangssignal des Phasenkomparators 115 über den vorgeschalteten Frequenzteiler 117. Die obigen Elemente bilden eine analoge Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung 110 (erste Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung), die einen Referenztakt erzeugt.

Die Frequenz des Referenztakts beträgt 34,5744 MHz, wie oben erwähnt, und ist eine Frequenz, die das 8-fache (L = 8) von der des Kanaltakts ist. Dieser Referenztakt wird zu einer digitalen Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung (zweite Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung) 120 geführt, die eine Frequenzfehler-.Berechnungsschaltung 121, ein Tiefpaßfilter 122, eine Phasenfehler-Berechnungsschaltung 123, einen Addierer 124 und einen digitalen spannungs-gesteuerten Oszillator 125 umfaßt. In dieser digitalen Phasenverriegelungs- Schleifenschaltung 120 ist das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal, welches zur Frequenzfehler-Berechnungsschaltung 121 und zur Phasenfehler-Berechnungsschaltung 123 geliefert wird, ein Binärsignal, welches sich mit nT ändert (genauer ist n eine ganze Zahl von 3 bis 11), wenn die Periode des Kanaltaktes T beträgt.

Das heißt, wenn die Zeit von einem Änderungspunkt zum nächsten Änderungspunkt des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals mit nT übereinstimmt, kann man sagen, daß der Frequenzfehler des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals in diesem Zeitpunkt gleich null ist. Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß der Spindelmotor, dessen Drehzahl die Periode des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals festlegt, mit der Zieldrehzahl dreht. Wenn hier die Drehzahl des Spindelmotors eine Drehzahl ist, die niedriger als die Zieldrehzahl um 10% ist, wird ein 3T-Signal im acht-auf-vierzehn-modulierten Signal zu 3,3T und ein 4T-Signal wird zu 4,4T. Die Frequenzfehler-Berechnungsschaltung 121 ist so aufgebaut, die Frequenz des oben erwähnten Referenztakts um 1 /8 zu teilen, um eine Periode T des Zielwerts zu bilden, und mißt, wie viele Übergänge im acht-auf-vierzehn-modulierten Signal von dem Punkt abweichen, der durch Multiplizieren dieses um eine bestimmte ganze Zahl (3 bis 11) erhalten wird, um dadurch den Frequenzfehler des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals zu berechnen.

Der Frequenzfehler des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals, der durch diese Frequenzfehler-Berechnungsschaltung 121 gemessen wird, erlebt es, daß dessen Hochfrequenzkomponente im Tiefpaßfilter 122 in der nächsten Stufe gesperrt wird und wird dadurch zur wirklichen Frequenzabweichung. Die Information dieser Frequenzabweichung wird über den Addierer 124 zu dem digitalen spannungs-gesteuerten Oszillator 125 geführt. Der digitale spannungs-gesteuerte Oszillator 125 teilt üblicherweise die Frequenz des Referenztakts um 8 und ist so ausgebildet, daß, wenn die Eingangsfrequenz-Abweichungsinformation zeigt, daß die Frequenz angehoben werden sollte, die Anzahl, um die die Referenztaktfrequenz unterteilt wird, kleiner gemacht wird und dessen Oszillatorfrequenz angehoben wird. Wenn umgekehrt die Frequenzabweichungsinformation zeigt, daß die Frequenz abgesenkt werden sollte, wird die Anzahl, mit der die Frequenz unterteilt wird, größer gemacht und die Oszillatorfrequenz wird abgesenkt.

Das Frequenzsignal dieses digitalen spannungs-gesteuerten Oszillators 125 dient als Wiedergabetakt PLLCK. Dieser Wiedergabetakt PLLCK wird so gesteuert, daß die Frequenz mit dem gleichen Verhältnis wie die Abweichung des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals von der Referenzfrequenz abweicht und mit der Frequenz T übereinstimmt, die im acht-auf-vierzehn-modulierten Signal enthalten ist. Der Wiedergabetakt PLLCK wird außerdem zur Phasenfehler-Berechnungsschaltung 123 zurückgeführt. Die Phasenfehler-Berechnungsschaltung 123 berechnet die Phasendifferenz zwischen dem acht-auf-vierzehn-modulierten Signal und dem Wiedergabetakt PLLCK und gibt eine Steuerspannung gemäß dieser Phasendifferenz an den digitalen spannungs-gesteuerten Oszillator 125 über den Addierer 124 aus, um dadurch die Steuerung durchzuführen, um die Phasendifferenz zwischen dem acht- auf-vierzehn-modulierten Signal und dem Wiedergabetakt PLLCK auf null zu bringen.

Wie oben erwähnt ändern unter Verwendung als Oszillator, der die Referenzfrequenz der analogen Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung 110 erzeugt, eines spannungsgesteuerten Oszillators 113 und durch Ermitteln der Drehzahl des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals durch die Drehzahl-Berechnungsschaltung 111 und durch Zuführen einer Steuerspannung zum spannungs-gesteuerten Oszillator 113, indem der Drehzahlfehler in bezug auf die Referenzdrehzahl auf null gebracht wird, sowohl der spannungs-gesteuerte Oszillator 113 als auch der spannungs-gesteuerte Oszillator 116 ihre Oszillatorfrequenz proportional zur Drehzahl des Spindelmotors. Wenn beispielsweise die Drehzahl des Spindelmotors die Referenzdrehzahl ist, beträgt die Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 16,9344 MHz, und die Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 116 beträgt 34,5744 MHz.

Wenn man nun annimmt, daß die Drehzahl des Spindelmotors niedriger ist als die Referenzdrehzahl, und zwar um x-Prozent, wird die Oszillatorfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 113 und des spannungs-gesteuerten Oszillators 116 um x-Prozent niedriger. Gemeinsam damit hat die digitale Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung 120 einen Fang- /Phasenverriegelungsbereich von ±f, wobei die Frequenz um x Prozent als Mitte niedriger ist. Als Folge davon bildet das Gesamtsystem eine Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, die eine Spurnachführung in einem sehr weiten Bereich ermöglicht. Dadurch kann im Gegensatz zu der herkömmlichen Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, wo der Fang- /Phasenverriegelungsbereich ungefähr 5% hinsichtlich des Frequenzversatzes betrug, gemäß der Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung nach der vorliegenden Erfindung eines ausreichende Phasenverriegelung sogar mit einem Drehzahlversatz von mehreren 100% erreicht werden.

Fig. 5 ist eine Blockdarstellung, die ein detailliertes Beispiel des Schaltungsaufbaus der Drehzahlzählschaltung 111 zeigt.

Wie in Fig. 5 gezeigt ist, besteht die Drehzahl-Berechnungsschaltung 111 aus einer Grob-Servoschaltung 1110 (Ansprechservoschaltung), welche die Drehzahl des Spindelmotors bis zu einem bestimmten Genauigkeitsgrad hereinzieht, einer Drehzahlservoschaltung 1120, die die Steuerung mit einer hohen Genauigkeit nach dem Hereinziehen durch diese Grob-Servoschaltung 1110 durchführt, einem Servoumschalter 1130 und einer Verstärkungsfaktoreinstellschaltung 1140.

In der Grob-Servoschaltung 1110 wird zunächst in einer 11T-Meßschaltung 1111 eine Messung der Periode des Teils, der der Rahmensynchronisation im acht-auf-vierzehnmodulierten Signal entspricht (welches das Signal ist, welches von der Platte 1 reproduziert wird), auf der Basis von Zählperioden des Taktes, der von dem spannungs-gesteuerten Oszillator 113 von Fig. 4 geliefert wird, durchgeführt.

Dadurch kann das minimale Frequenzsignal 11T auf der Platte 1 ermittelt werden. Danach wird die Verarbeitung durch die Spitzenwert-Halteschaltung 1112 durchgeführt, um einen Spitzenwert zu halten, der während einer vorher-festgelegten Periode Ta beobachtet wurde, und, um weiter durch die Minimalhalteschaltung 1113 einen Minimalwert dieses gehaltenen Spitzenwerts zu halten, der während einer Periode Tb beobachtet wurde, die größer ist als die Periode Ta, wodurch das reproduzierte Rahmensynchronisationssignal ermittelt wird. Die Ermittlung des reproduzierten Rahmensynchronisationssignals durch diesen gehaltenen Spitzenwert und den gehaltenen Minimalwert ist durch den Stand der Technik bekannt, der beispielsweise in der japanischen geprüften Patentveröffentlichung Nr. 1-35 419 offenbart wurde. Gemäß diesem Verfahren kann ein ursprüngliches reproduziertes Rahmensynchronisationssignal verläßlich ermittelt werden, wobei Einflüsse, beispielsweise Rauschen aufgrund eines Ausfalls beseitigt werden.

Dieses reproduzierte Rahmensynchronisationssignal läuft über den Servoumschalter 1130 und wird bezüglich des Verstärkungsfaktors durch die Verstärkungsfaktoreinstellschaltung 1140 eingestellt und läuft dann weiter über das Tiefpaßfilter 112 von Fig. 4, so daß es zur Steuerspannung des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 wird. Dadurch wird eine Drehzahlsteuerschleife durch die Grob-Servoschaltung 1110 gebildet, und die Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 wird auf eine Frequenz eingestellt, die so festgelegt wird, daß sie genau 11T in bezug auf das Signal 11T wird, gleichgültig, mit welcher Drehzahl der Spindelmotor dreht. Als Ergebnis wird die Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung von Fig. 4 phasenverriegelt, und es wird daher möglich, eine Information von der Platte 1 zu reproduzieren. Ein Wiedergabetakt WFCK, der die gleiche Periode wie diese hat, wird auf der Basis des Wiedergaberahmen-Synchronisationssignals in einer Schaltung erzeugt, die nicht gezeigt ist.

In diesem Zeitpunkt wird der Servoumschalter 1130 von der Grob-Servoschaltung 1110 auf die Drehzahlservoschaltung 1120 umgeschaltet. Die Drehzahlservoschaltung 1120 besteht aus einer Periodenzählschaltung 1121, die die Periode des Wiedergabetakts WFCK auf der Basis des Takts zählt, der von dem spannungs-gesteuerten Oszillator 113 von Fig. 2 geliefert wird. Diese Periodenzählschaltung 1121 zählt die Periode des Wiedergabetakts WFCK und gibt die Differenz in bezug auf die Periode der Referenzfrequenz 7,35 kHz als Drehzahlfehler aus. Dieser Drehzahlfehler läuft über den Servoumschalter 1130 und wird bezüglich seines Verstärkungsfaktors durch die Verstärkerungsfaktoreinstellschaltung 1140 eingestellt und wird dann zur Steuerspannung des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 über das Tiefpaßfilter 112 von Fig. 4. Dadurch wird eine Drehzahlsteuerschleife mit einer hohen Genauigkeit gebildet, und es wird die Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 proportional zur Drehzahl des Spindelmotors festgelegt.

Wie oben erläutert ist gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung der Aufbau so, daß der spannungs-gesteuerte Oszillator 113 als Einrichtung verwendet wird, eine Referenzfrequenz zur analogen Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung 110 (erste Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung) zu liefern. Eine Steuerspannung wird auf der Basis des Drehzahlfehlers in bezug auf die Referenzdrehzahl der Drehzahl des Spindelmotors zu diesem spannungs-gesteuerten Oszillator 113 geliefert. Der Referenztakt PLLCK · L wird in der ersten Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung auf der Basis der Oszillatorfrequenz erzeugt, der durch diesen spannungs-gesteuerten Oszillator 113 ausgegeben wird, und im gleichen Zeitpunkt wird der Wiedergabetakt PLLCK in der digitalen Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung 120 (zweite Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung) auf der Basis dieses Referenztakts erzeugt. Daher ändert sich die Oszillatorfrequenz proportional zur Drehzahl des Spindelmotors sowohl im oben beschriebenen spannungs-gesteuerten Oszillator 113 als auch im spannungsgesteuerten Oszillator 116 in der ersten Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, und somit kann eine Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, welche einen sehr breiten Fang- /Phasenverriegelungsbereich hat, als Gesamtsystem realisiert werden.

Als Folge davon wird beispielsweise, wo das Plattenwiedergabegerät außerhalb des Hauses verwendet wird, sogar in einem Fall, wo die Drehzahl des Spindelmotors stark in bezug auf den Zielwert abweicht, beispielsweise einem Fall, wo das Wiedergabegerät in der Drehrichtung oder in der Richtung entgegengesetzt zur Drehrichtung der Platte gedreht wird, oder in einem Fall, wo ein starker Spursprung im Zugriffszeitpunkt auftritt, das Verriegeln der Phasenverriegelungsschleife niemals gelöst, und daher können die Daten immer gelesen werden, und in dem gleichen Zeitpunkt wird ein Hochgeschwindigkeitszugriff möglich. In anderen Worten bedeutet dies, daß es keine Schwierigkeit gibt, sogar wenn die Spindelmotor-Servosteuerung relativ lose ist und dies bedeutet, daß der Servoverstärkerfaktor abgesenkt werden kann. Außerdem wird es möglich, den Leistungsverbrauch der Spindelmotor-Servoschaltung niedrig zu halten.

Fig. 6 ist eine Ansicht, die den Aufbau einer zweiten Ausführungsform des Steuersystems eines Compact Disc-Wiedergabegeräts zeigt, bei dem die vorliegende Erfindung angewandt wird, bei dem die gleichen Bestandteile wie die bei der ersten Ausführungsform mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.

Die Bezugszeichen bezeichnen eine Platte 1, einen Spindelmotor 2, eine Abtasteinrichtung 3, eine Laserdiode 4, eine Objektivlinse 5, einen Polarisationsstrahlenteiler 6, einen Photodetektor 7, einen I/V-Verstärker 8, einen HF-Entzerrer 9, einen Digitalsignalprozessor 10a, eine Phasenverriegelungs-Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung 11, eine Acht- auf-Vierzehn-Demodualtionsschaltung 12, eine Subcodeverarbeitungsschaltung 13, einen RAM 14, eine Fehlerkorrekturschaltung 15, eine Entschachtelungsschaltung 16, einen Taktgenerator 17a, eine Spindelservo-Signalverarbeitungsschaltung 18, eine Steuerung 20a bzw. eine optische Systemservo-Signalverarbeitungsschaltung 22.

Bei der vorliegenden Ausführungsform wird das Servofehlersignal von der Spindelmotor-Servosignal-Verarbeitungsschaltung 18 über ein Tiefpaßfilter 23 (LPF) zu einem spannungs-gesteuerten Oszillator 24 (VCO) als dessen Steuersignal geliefert. Das Oszillatorausgangssignal VCOCK dieses spannungs-gesteuerten Oszillators 24 wird zu einem Eingangssignal eines Umschalters 25.

Der Umschalter 25 empfängt an seinem anderen Eingang einen festen Kontakt von beispielsweise 16,9344 MHz (44,1 kHz · 384), der durch einen Quarzoszillator 26 erzeugt wird und beim Umschalten durch die Steuerung 20a gesteuert wird, um dadurch entweder das Oszillatorausgangssignal VCOCK des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 oder den festen Takt von 16,9344 MHz auszuwählen und liefert diesen zum Taktgenerator 17a.

Der Taktgenerator 17a erzeugt einen Systemtakt einer festen Frequenz, wenn der feste Takt des Quarzoszillators 26 geliefert wird, und er erzeugt einen Systemtakt einer Frequenz, die gemäß dem Oszillatorausgangssignal VCOCK variabel ist, wenn das Oszillatorausgangssignal VCOCK des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 geliefert wird.

Das Oszillatorausgangssignal VCOCK des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 wird durch M durch einen 1/M-Frequenzteiler 27 unterteilt, um so ein Eingangssignal eines Phasenkomparators 28 zu liefern. Außerdem wird der feste Takt des Quarzoszillators 26 durch N in einem 1/N-Frequenzteiler 29 unterteilt und wird zum anderen Eingangssignal des Phasenkomparators 28.

Es sei angemerkt, daß sowohl M als auch N Variable sind, die jegliche Werte annehmen können und auf geeignete Werte durch die Steuerung 20a eingestellt werden.

Der Phasenkomparator 28 ermittelt die Phasendifferenz zwischen dem unterteilten Ausgangssignal des 1/M-Frequenzteilers 27 und dem unterteilten Ausgangssignal des 1/N- Frequenzteilers 29 und gibt ein Phasendifferenzsignal gemäß dieser Phasendifferenz aus.

Dieses Phasendifferenzsignal wird zu einer Spindelmotoransteuerung 31 als Ansteuersignal des Spindelmotors 2 über ein Tiefpaßfilter 30 geliefert.

Bei dem oben beschriebenen Aufbau ist, wenn der Umschalter 25 den festen Takt des Quarzoszillators 26 auswählt, der Systemtakt auf 16,9344 MHz fixiert.

Wenn dagegen der Umschalter 25 das Oszillatorausgangssignal VCOCK des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 auswählt, ändert sich der Systemtakt so, daß das Servofehlersignal, welches von der Spindelservomotor-Signalverarbeitungsschaltung 18 ausgegeben wird, zu null wird. Somit folgen, sogar wenn die Drehzahl der Platte 1 relativ ungenau ist, die Systemtaktänderungen deren Drehzahl.

Außerdem wird das Oszillatorausgangssignal VCOCK des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 zu einem Beschleunigungsdetektor 32 geliefert. Zum Beschleunigungsdetektor 32 werden ein Signal XTW, welches durch Unterteilen der Frequenz des Ausgangstaktes des Quarzoszillators 26 durch L erhalten wird, beispielsweise einer Frequenzteilung auf 1/8 unterworfen ist, und ein Signal LOCK, welches in einer Rahmensynchronisations-Schutzschaltung (nicht gezeigt) erzeugt wird, geliefert.

Der Beschleunigungsdetektor 32 ermittelt die Spindelmotorbeschleunigung auf der Basis des Eingangssignals VCOCK und XTW, erzeugt ein Signal SCF zum Umschalten der Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 23 auf der Basis der ermittelten Beschleunigung, eine Einstellbeschleunigung, die vorbereitend durch die Steuerung 20a festgesetzt ist, und das Signal LOCK und gibt diese an die Steuerung 20a aus.

Dann führt die Steuerung 20a eine Steuerung so durch, um die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 23 hoch zu machen, wo beispielsweise die ermittelte Beschleunigung größer ist als die eingestellte Beschleunigung, um so der Drehzahländerung zu folgen, und die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 23 niedrig zu machen, wo die ermittelte Beschleunigung kleiner ist als die gewählte Beschleunigung.

Anschließend wird ausführlich das Prinzip, der Aufbau und die Funktion einer Signalverarbeitungsschaltung erläutert, die mit diesem Beschleunigungsermittlungssystem versehen ist, wobei auf die Zeichnungen bezuggenommen wird.

Als Tiefpaßfilter 23 des vorderen spannungs-gesteuerten Oszillators 24 in Fig. 6 ist ein Filter, welches ein sehr geringes Rauschen aufweist, wünschenswert. Das heißt, wo Rauschen in diesem Filterausgangssignal enthalten ist, reagiert der spannungs-gesteuerte Oszillator mit dessen Rauschpotential, und das Signal-Rausch-Verhältnis (C/N) der Oszillatorfrequenz wird vermindert. Aus diesem Grund wird das C/N-Verhältnis der Phasenverriegelungsschleife ebenfalls vermindert, und somit wird die Wiedergabefähigkeit verschlechtert. Aus diesem Grund wird die Fehlerrate der reproduzierten Daten groß.

Um diese Schwierigkeit zu lösen, ist die Verifizierung der Rauschkomponente notwendig. Es ist daher notwendig, die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 23 soviel wie möglich abzusenken (beispielsweise 1 Hz oder weniger). Wenn jedoch die Grenzfrequenz niedrig ist, entsteht eine Schwierigkeit dahingehend, daß, wenn die Drehzahl des Spindelmotors 2 sich um einen großen Wert ändert, die Änderung nicht mit einem Tiefpaßfilter nachgeführt werden kann, welches eine große Zeitkonstante hat.

Das heißt, daß sich die Schwingungsfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators nicht schnell genug ändern kann, um der Änderung der Drehzahl zu folgen. Wenn die Frequenzdifferenz den Fangbereich der PLL übersteigt, wird die Verrieglung der Phasenverriegelungsschleife gelöst. Wenn erwartet werden kann, daß sich die Drehzahl des Spindelmotors 2 um einen großen Betrag ändern wird, ist es möglich, die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters unter der Steuerung eines Mikrocomputers zu ändern, jedoch, wo die Änderung nicht vorhergesehen werden kann, kann die Grenzfrequenz nicht geändert werden.

Die zweite Ausführungsform stellt eine Signalverarbeitungsschaltung auf der Basis der Beschleunigungsermittlung als Einrichtung zum automatischen Umschalten der Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters bereit, so daß die Phasenverriegelung nicht bei allen Umständen gelöst wird und die optimale Grenzfrequenz in bezug auf die Änderung der Drehzahl ausgewählt wird. Natürlich kann in diesem Fall eine geringe Verschlechterung der Wiedergabefähigkeit nicht vermieden werden, wobei jedoch im Vergleich mit einem Fall, wo die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife gelöst wird, und es unmöglich wird, Daten zu lesen, dies eine beträchtliche Verbesserung ist.

In Fig. 6 ändert der spannungs-gesteuerte Oszillator 24 seine Oszillatorfrequenz proportional zur Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors 2. Das heißt, daß durch Zählen dieser Frequenz die Lineargeschwindigkeit bestimmt werden kann. Wenn außerdem die Differenz dieser Lineargeschwindigkeit in vorher-festgelegten Intervallen gezählt wird, ergibt dies eine Drehzahl und Beschleunigungsdifferenz. Wenn der Spindelmotor mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit dreht, ist die Beschleunigung im allgemeinen null.

Wo jedoch eine externe Störung auftritt oder ein großer Spursprung durchgeführt wird, ändert sich die Lineargeschwindigkeit stark. Wenn die Beschleunigung in diesem Zeitpunkt laufend gemessen wird und diese mehr als eine bestimmte Referenz wird, wird ein Signal zum Anheben der Grenzfrequenz des Filters erzeugt. Durch Durchführen dieses Verfahrens kann zumindest das Entriegeln der Phasenverriegelungsschleife vermieden werden.

Es sei darauf hingewiesen, daß die proportionale Beziehung zwischen der Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators und der Spindelmotor-Lineargeschwindigkeit lediglich bei einem Fall Anwendung findet, wo die Phasenverrieglungsschleife phasenverriegelt ist. Wo beispielsweise das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal nicht korrekt erhalten werden kann, beispielsweise während eines Übergangs, kann die Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors nicht von der Oszillatorfrequenz des VCO vorhergesagt werden. In solch einem Fall kann festgelegt werden, daß die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife gelöst ist, da die Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors stark abweicht. Das heißt, wenn die Phasenverriegelungsschleife ausgeschaltet ist, ist es ausreichend, die Grenzfrequenz hoch zu machen.

Als Signal zum Bestimmen, ob die Phasenverriegelung gelöst ist oder nicht, wird das LOCK-Signal, welches durch die oben erwähnte nicht gezeigte Rahmensynchronisations- Schutzschaltung erzeugt wird, verwendet. Dieses Signal LOCK ist ein Signal, welches zeigt, daß die Wiedergaberahmensynchronisation korrekt reproduziert wird, und es ist ein Signal, welches zu einem niedrigen Wert lediglich dann wird, wenn die Rahmensynchronisation nicht fortlaufend eine lange Zeitdauer reproduziert wird. Das System ist so konfiguriert, daß eine höhere Grenzfrequenz zwangsweise ausgewählt wird, wo sich die Signalphasenverriegelung bei einem niedrigen Wert befindet, und daß die Grenzfrequenz gemäß der Spindelmotorbeschleunigung ausgewählt wird, wo das LOCK-Signal auf einem hohen Wert ist.

Fig. 7 und Fig. 8 sind Ansichten, um entsprechende unterschiedliche Fälle zu zeigen, wo die Drehzahl des Spindelmotors sich um einen großen Wert ändert. In Fig. 7 ist ein Fall gezeigt, wo ein Übergang des Lesekopfs zwischen einer Position durchgeführt wird, wo dieser eine Wiedergabe am äußeren Umfang der Platte durchführt, und einer Position, wo dieser eine Wiedergabe am inneren Umfang durchführt.

Bei einer Platte, die mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit (CLV) beschrieben ist, wird die Lineargeschwindigkeit an allen Positionen der Platte konstant. Daher wird die Drehzahl an dem inneren Umfang schneller und die Drehzahl am äußeren Umfang langsamer. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, kann während eines Übergangs das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal nicht korrekt erhalten werden, und daher wird die Drehzahl instabil. In dem Zeitpunkt, wo der Übergang beendet ist und die Zielspur des inneren Umfangs erreicht ist, wird das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal korrekt wiedergegeben, und es wird das Steuern, um die Lineargeschwindigkeit an der Spurposition konstant zu machen, ausgeführt.

Konkret ausgedrückt wird die Drehzahl angehoben. Wenn die Zeitdifferenz der Lineargeschwindigkeit in diesem Zeitpunkt hergenommen wird, wird eine Beschleunigung, die durch eine Kurve a in Fig. 7 gezeigt ist, erhalten. In diesem Fall wird der Übergang durch den Mikrocomputer angewiesen, und so kann natürlich der Mikrocomputer voraussehen, daß eine große Drehzahländerung auftreten wird.

Anschließend wird mit Hilfe von Fig. 8 ein Fall erläutert, wo eine externe Störung an das Wiedergabegerät während der Reproduktion angelegt wird, die die Plattendrehzahl beeinträchtigt. In dieser Figur ist eine Lineargeschwindigkeit gezeigt. Wo beispielsweise der Plattenspieler in der gleichen Richtung wie in der Drehrichtung der Platte gedreht wird, wird die Lineargeschwindigkeit abgesenkt. Um daher danach die unzureichende Menge der Daten zu kompensieren, wird die Lineargeschwindigkeit vorübergehend höher als die Standardgeschwindigkeit. Die Beschleunigung in diesem Fall ist durch eine Kurve a in der gleichen Figur angedeutet.

Fig. 9 ist eine Blockdarstellung, welche ein konkretes Beispiel des Aufbaus eines Beschleunigungsdetektors 32 auf der Basis des obigen Prinzips zeigt, und Fig. 10 zeigt ein Zeitablaufdiagramm des Beschleunigungsdetektors 32 von Fig. 6.

Der Beschleunigungsdetektor 32 besteht aus Flipflops 3201 bis 3203, logischen exklusiven ODER-Gates 3204 bis 3208, einem n-Bit-Zähler 3209, n-Bit-Registern 3210 und 3220, Invertern 3211 bis 3214, einem Addierer 3115, einem NAND-Gate 3216, einem Inkrementierer 3217 und einem Komparator 3218.

Bei einem derartigen Aufbau wird ein Signal XTW, welches durch Teilen des Taktsignals CK um L erhalten wird, welches durch den Quarzoszillator 26 erzeugt wird, zum Eingang D des Flipflops 3201 geliefert, und das Oszillatorausgangssignal VOCK des spannungsgesteuerten Oszillators 24 wird als Takteingangssignal der Flipflops 3201 bis 3203 und des n-Bit-Zählers 3209 und des n-Bit-Registers 3210 geliefert. In diesem Beispiel beträgt die Periode des Signals XTW das 8-fache der Periode des Taktsignals CK, wie in Fig. 10 gezeigt ist, wobei jedoch kein bestimmter Grund besteht, um diese Vielfache auszuwählen. Diese wird durch die Beziehung zur Genauigkeit festgelegt.

Es wird das Differenzieren der beiden Flanken, d. h., der ansteigenden und der absteigenden Flanke dieses Signals XTW durchgeführt, und das Ergebnis davon wird als LD- Signal zum Ladeanschluß (Load) des n-Bit-Registers 3210, einem Reset-Anschluß des n-Bit- Zählers 3209 und dem Freigabeanschluß des Flipflops 3203 geliefert.

Hier ist das Signal VCOCK ein Signal, welches proportional zur Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors ist, wie oben erwähnt wurde, und daher zählt folglich der n-Bit- Zähler 3209, wie viele Perioden des Signals VCOCK in einem Abschnitt von einem LD-Signal zum nächsten LD-Signal existieren.

Anders ausgedrückt ist der Zählwert des n-Bit-Zählers 3209 proportional zur Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors.

In dem Zeitpunkt, wo der n-Bit-Zähler 3209 mit dem Zählen aufhört, wird der Zählwert in das n-Bit-Register 3210 der nächsten Stufe geholt.

Das heißt, daß der n-Bit-Zähler 3209 und das Register 3210 die Spindelmotor-Lineargeschwindigkeit durch eine Zeitdifferenz von ΔT darstellen. Außerdem werden die Ausgangssignale von den Ausgangsanschlüssen QA, QB, QC und QD des n-Bit-Registers 3210 wertmäßig in den Invertern 3211 bis 3214 invertiert und entsprechend zu den Eingangsanschlüssen B0 bis B4 des Addierers 3215 geliefert.

Das Ausgangssignal des n-Bit-Zählers 3209 wird zu den anderen Eingangsanschlüssen A0 bis A5 des Addierers 3215 hinzugefügt und gleichzeitig um 1 durch den Übertrag CI inkrementiert. Somit wird die Subtraktion in dieser Schaltung ausgeführt, und es wird ΔN (Lineargeschwindigkeitsänderungen) herausgefunden.

Außerdem wird das Ausgangssignal dieses Addierers 3215 auf einen Absolutwert umgesetzt. Das heißt, daß die Aufgabe dieser Schaltung erfüllt wird, wenn die Drehzahländerung groß ist. Ob die Beschleunigung positiv oder negativ ist, wird als Schwierigkeit jetzt nicht betrachtet.

Außerdem wird das umgesetzte Ausgangssignal des Addierers 3215 zu den Eingangsanschlüssen A0 bis A3 des Größenvergleichers 3218 geliefert, und der Inhalt des Registers 3220, der vorbereitend im n-Register 3220 durch die Steuerung 20a vorher eingestellt wurde, wird ausgegeben und zu den anderen Eingangsanschlüssen B0 bis B3 des Komparators 3218 addiert.

Als Ergebnis des Vergleichs wird, wenn die Beschleunigung (Absolutwert) größer ist als der festgelegte Wert, ein Signal mit einem hohen Pegel vom Ausgangsanschluß OUT des Komparators 3218 ausgegeben. Dieses Ausgangssignal wird durch ein LD-Signal in das Flipflop 3203 geholt.

Wenn dann das Ausgangssignal des Flipflops 3203 auf einem hohen Wert liegt, bedeutet dies, daß eine Kraft mehr als die Beschleunigung, die durch die Steuerung 20a eingestellt ist, hinzugefügt ist. Um so der Drehzahländerung zu folgen, wird die Grenzfrequenz des vorderen Tiefpaßfilters 23 des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 von Fig. 3 hoch, und umgekehrt, wenn das Ausgangssignal des Flipflops 3203 auf einem niedrigen Wert liegt, wird die Umschaltsteuerung der Frequenz, mit der die Grenzfrequenz abgesenkt wird, ausgeführt.

In Fig. 9 wurde das Signal LOCK zum Voreinstellanschluß PS des Flipflops 3203 hinzugefügt. Dies bedeutet, daß, wenn das Signal LOCK auf einem niedrigen Wert liegt, das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal normalerweise aus dem Grund nicht hergenommen wird, da der Übergang usw. unterwegs ist und die Phasenverriegelungsschleife sich im unverriegelten Zustand befindet. In jedem Fall bedeutet dies, daß die Fähigkeit der PLL, die Spindelmotordrehzahl nachzuführen, durch Anheben der Grenzfrequenz des Filters verbessert werden sollte.

Es sei angemerkt, daß als Verfahren zum Erzielen des Umschaltens der tatsächlichen Frequenz des Filters auf der Basis des Ausgangssignals dieses Flipflops 3203 es möglich ist, das Umschalten auszuführen, nachdem eine Steuerung durchlaufen ist, beispielsweise der CPU, die oben erwähnt wurde, oder das Umschalten durch eine andere dafür vorgesehene Schaltung durchgeführt wird.

Weiter zeigt Fig. 11 ein Beispiel eines Falls, wo die Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors im Betriebszeitpunkt sich ändert, wie durch die Zeitablaufdiagramme von Fig. 10A bis 10H angedeutet ist.

Außerdem kann die Umschaltsteuerung der Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters auf der Basis der oben geschilderten Beschleunigungsermittlung ähnlich auf eine Phasenverriegelungs-Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung angewandt werden.

Fig. 12 ist eine Blockdarstellung, die ein Beispiel eines Aufbaus einer Phasenverriegelungs-Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung 11a zeigt, bei der die Umschaltsteuerung der Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters auf der Basis dieser Beschleunigungsermittlung angewandt wird und bei der gleiche Teile wie die von Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.

Diese Schaltung 11a ist so aufgebaut, daß das Oszillatorausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 113 zu einem Beschleunigungsdetektor 32a geliefert wird, der einen ähnlichen Aufbau wie der von Fig. 9 hat, wobei das Oszillatorausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 113 als VCOCK verwendet wird.

Bei der Phasenverriegelungs-Schleifenasymmetrie-Korrekturschaltung 11, die in Fig. 4 gezeigt ist, wird gewünscht, daß das Tiefpaßfilter 112 vor dem spannungs-gesteuerten Oszillator 113 ein Filter ist, welches sehr niedriges Rauschen hat.

Auf die gleiche Weise wie oben erläutert, wo das Rauschen in diesem Filterausgangssignal enthalten ist, reagiert der spannungs-gesteuerte Oszillator mit dem Rauschpotential, und das C/N-Verhältnis der Oszillatorfrequenz wird verschlechtert. Aus diesem Grund wird auch das C/N-Verhältnis der Phasenverriegelungsschleife verschlechtert, und somit wird die Wiedergabefähigkeit verschlechtert. Aus diesem Grund wird die Fehlerrate der reproduzierten Daten groß.

Um diese Schwierigkeit zu lösen, ist die Verifizierung der Rauschkomponente auch in diesem Fall notwendig. Für diesen Zweck ist es notwendig, die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 112 soviel wie möglich abzusenken (zum Beispiel 1 Hz oder weniger). Wenn jedoch die Grenzfrequenz niedrig ist, entsteht eine Schwierigkeit, daß, wenn sich die Drehzahl des Spindelmotors 2 stark ändert, die Änderung nicht mit einem Tiefpaßfilter verfolgt werden kann, welches eine große Zeitkonstante hat. Das heißt, daß die Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 sich nicht schnell genug ändern kann, um der Änderung der Drehzahl zu folgen. Wenn die Frequenzdifferenz den Fangbereich der PLL übersteigt, wird die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife gelöst.

Bei der Schaltung von Fig. 4 ist, wenn man vorhersagen kann, daß die Drehzahl des Spindelmotors sich stark ändern wird, möglich, die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 112 unter der Steuerung eines Mikrocomputers umzuschalten, jedoch, wo die Änderung nicht vorhergesagt werden kann, kann die Grenzfrequenz nicht geändert werden.

Um somit das Lösen der Phasenverriegelung unter allen Umständen zu verhindern, wird, wie in Fig. 12 gezeigt ist, die Umschaltsteuerung der Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 112 auf der Basis der Beschleunigungsermittlung angewandt, so daß die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters automatisch umgeschaltet wird und die optimale Grenzfrequenz in bezug auf die Änderung der Drehzahl ausgewählt wird.

Natürlich kann auch in diesem Fall eine leichte Verschlechterung der Wiedergabefähigkeit nicht vermieden werden. Jedoch ist dies im Vergleich mit einem Fall, wo die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife gelöst wird und es unmöglich wird, irgendwelche Daten zu lesen, dies eine beträchtliche Verbesserung.

Die Schaltung von Fig. 6 ist außerdem auf Grund einer ähnlichen Theorie wie die für die Schaltung von Fig. 6 aufgebaut. Der spannungs-gesteuerte Oszillator 113 ändert nämlich seine Oszillatorfrequenz proportional zu Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors. Das heißt, daß durch Messen dieser Frequenz die Lineargeschwindigkeit ermittelt werden kann. Wenn die Differenz dieser Lineargeschwindigkeit in einem vorher-festgelegten Intervall gemessen wird, ist dies eine Differenz der Drehzahl und Beschleunigung. Wenn der Spindelmotor mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit dreht, ist diese Beschleunigung im allgemeinen null.

Wenn jedoch eine externe Störung auftritt oder ein großer Spursprung ausgeführt wird, wird die Lineargeschwindigkeit stark geändert. Wenn die Beschleunigung in diesem Zeitpunkt laufend gemessen wird und diese mehr als ein bestimmter Referenzwert ist, wird ein Signal, um die Grenzfrequenz des Filters 112 anzuheben, erzeugt. Dadurch kann zumindest das Entriegeln der Phasenverriegelungsschleife vermieden werden.

Außerdem wird die Proportionalbeziehung zwischen der Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 und der Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors nur in einem Fall angewandt, wo die Phasenverriegelungsschleife phasenverriegelt ist. Wo beispielsweise das acht-auf-vierzehn-modulierte Signal nicht korrekt erhalten werden kann, beispielsweise während eines Übergangs, kann die Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors nicht von der Oszillatorfrequenz des spannungs-gesteuerten Oszillators 113 vorhergesagt werden. In diesem Fall kann bestimmt werden, daß die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife gelöst ist, da die Lineargeschwindigkeit des Spindelmotor stark abweicht.

Somit ist es in der gleichen Weise wie im Fall von Fig. 6, wenn die Phasenverriegelungsschleife ausgeschaltet ist, ausreichend, wenn die Grenzfrequenz hoch gemacht wird. Wie im Fall von Fig. 6 kann das Signal LOCK, welches durch eine nicht gezeigte Rahmensynchronisations-Schutzschaltung erzeugt werden, als Signal verwendet werden, um festzulegen, ob diese Phasenverriegelung gelöst wurde oder nicht.

Wie oben erläutert wird gemäß der vorliegenden zweiten Ausführungsform der Änderungsgrad der Drehzahl des Spindelmotors, d. h., die Beschleunigung, laufend während der Wiedergabe gemessen, und die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters wird auf dieser Basis geändert. Daher kann die optimale Filtergrenzfrequenz in allen Wiedergabestufen eingestellt werden, und somit entsteht ein Vorteil, daß ein Hochgeschwindigkeitszugriff realisiert werden kann.

Anschließend wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.

Wenn eine externe Drehstörung an das Plattenwiedergabegerät während der Wiedergabe angelegt wird, ändert sich manchmal die Drehzahl des Spindelmotors stark, und die Phasenverriegelungsschleife wird gelöst und die Daten können nicht reproduziert werden. In diesem Zeitpunkt wird kein Ton erzeugt (im Fall einer Audio-Platte), bis der Normalmodus wiederhergestellt ist.

Die vorliegende dritte Ausführungsform dient dazu, das Auftreten eines derartigen tonlosen Zustands zu verhindern. Die Beschleunigung wird aus der Änderung der Lineardrehzahl des Spindelmotors gemessen, um externe Störung zu ermitteln. Der Wiedergabemodus wird auf der Basis dieses Ergebnisses umgeschaltet, um dadurch den tonlosen Zustand zu vermeiden.

Bei der vorliegenden dritten Ausführungsform wird nämlich durch Durchführen der Umschaltsteuerung des Umschalters auf der Basis des Ergebnisses der Ermittlung der Beschleunigung das Auftreten des oben beschriebenen tonlosen Zustands verhindert, und es wird ein normaler Wiedergabezustand früh wiederhergestellt.

Der Schaltungsaufbau ist äquivalent dem von Fig. 6. Die Steuerung in bezug auf den Umschalter 25 durch die Steuerschaltung 20a ist verschieden. Somit wird hier auf eine Erläuterung des konkreten Schaltungsaufbaus verzichtet.

Anschließend werden Umstände, die die dritte Ausführungsform betreffen, ausführlich erläutert, und es wird eine konkrete Struktur und Funktion mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben.

Wie in der Schaltung von Fig. 4, bei einer Schaltung, wo die gesamte Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung der Drehzahl des Spindelmotors folgt, ändert sich, wenn sich die Drehzahl ändert, die Tonlage der Musik, die reproduziert wird. Gleichgültig, wie die Drehzahl ist, können die Daten fortlaufend reproduziert werden (danach wird dies als Modus A) bezeichnet.

Ebenso wie bei den Schaltungen von Fig. 3 und 5 wird bei einem Modus, bei dem die Schaltung verwendet wird, die mit einer Phasenverriegelungsschleife versehen ist, die einen breiten Fangbereich hat, der der Drehzahl des Spindelmotors 2 folgt (anschließend als Modus B bezeichnet), die Wiedergabedatenrate konstant, und es wird kein sogenannter "Wow" in der Musik verursacht, sondern es wird veranlaßt, daß ein Speicher zur Zeitbasiskorrektur (TBC) leicht überläuft/unterläuft und eine laufende Reproduktion schwierig ist.

Bei einem üblichen Compact Disc-Wiedergabegerät ändert sich, wenn das Wiedergabegerät längs der Drehrichtung der Platte während der Wiedergabe gedreht wird, die relative Lineargeschwindigkeit in bezug auf das Plattenwiedergabegerät stark, und es wird das Frequenzspektrum des acht-auf-vierzehn-modulierten Signals verschoben und die Phasenverriegelungsschleife fällt in einen Entriegelungszustand, wodurch es unmöglich wird, die Daten zu reproduzieren.

Im Gegensatz dazu konnte bei der Schaltung von Fig. 3 der Fangbereich stark vergrößert werden, wobei jedoch "Wow" und "Flattern" noch im Modus A existieren. Dies ist zur Reproduktion von einer Musikplatte nicht geeignet. Es sei angemerkt, daß im Fall eines ESP- Wiedergabegeräts der "Wow" zeitbasis-korrigiert wird (TBC), und es daher keine Schwierigkeit gibt.

Auch im Modus B ist der Fangbereich breit, und der "Wow" tritt nicht auf, sondern der Speicher, der sowohl zur Entschachtelung als auch zur Zeitbasiskorrektur verwendet wird, besitzt eine kleine Kapazität und neigt dazu, an einem Überlaufen oder Unterlaufen zu leiden. Wenn dies auftritt, kann die Musik nicht fortlaufend reproduziert werden.

Wenn man diese Speicherkapazität vergrößert, wird der Speicher gegen Überfließen oder Unterfließen widerstandsfähig, wobei jedoch der Aufbau des Geräts fast der gleiche ist wie der des ESP-Geräts und die Herstellungskosten der LSI vergrößert werden. Aus den obigen Gründen ist weder der Modus A noch der Modus B ein effektives Verfahren, das Verbessern der Antiroll-Leistung eines Musikwiedergabegeräts zu nutzen, das vom ESP "Discman" (tragbares Audio-Wiedergabegerät) und dem CD-ROM-Wiedergabegerät verschieden ist. Die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde im Lichte dieser Situation entwickelt.

Bevor mit einer Erläuterung der dritten Ausführungsform fortgefahren wird, wird die Lineargeschwindigkeit, die Beschleunigung und die Rahmenverschiebegröße mit Hilfe von Fig. 13 bis 15 erläutert.

Fig. 13 zeigt die Beziehung zwischen einer Änderung der Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors aufgrund einer externen Störung und die Beschleunigung. Im Fall dieser Fig. 13 dreht der Spindelmotor mit einer Standard-Lineargeschwindigkeit vor dem Zeitpunkt t0, und es wird eine konstante Kraft (Beschleunigung) aufgrund einer externen Störung dort eine Zeitdauer von t0 bis t1 angelegt. Im Zeitpunkt t1 verschwindet die externe Störung, und es wird eine Steuerung so ausgeführt, daß das Spindelservosystem auf einen stabilen Punkt zurückkehrt. Dieser stabile Punkt wird nicht gesteuert, um zu einer Ziel-Lineargeschwindigkeit zu werden, sondern so gesteuert, daß die Rahmenjittergrenze des TBC-RAM maximal wird.

Das heißt, daß bei einer Compact Disc der RAM verwendet wird und daß die Zeitbasiskorrektur so ausgeführt wird, um den "Wow" und "Flattern" des Spindelmotors 2 zu korrigieren. Wenn die Drehzahl des Spindelmotors schneller wird, wird die Datenmenge im TBC-RAM vergrößert, während sie im entgegengesetzten Fall vermindert wird.

In diesen Fällen leidet, wenn eine bestimmte Grenze (Rahmenjittergrenze) überstiegen wird, der TBC-RAM an einem Überlauf/Unterlauf. Die Servosteuerung wird so ausgeführt, daß diese Grenze maximal in bezug auf den Anstieg oder das Absinken der Daten wird.

Wenn man annimmt, daß eine konstante Kraft eine zeitlang von t0 bis t1 angelegt wird, wird die tatsächliche Lineargeschwindigkeit linear vergrößert. Sogar, wenn die externe Störung im Zeitpunkt t1 verschwindet, wird in Fig. 13 eine entgegengesetzte Kraft danach bis zum Zeitpunkt t3 angewandt. Diese Kraft wird automatisch durch das Servosystem des Systems gesteuert. Das heißt, wie oben erwähnt, ist das Ergebnis der Drehzahlsteuerung so, daß die Rahmenjittergrenze maximal wird.

Um diese Erklärung zu wiederholen steigt die Lineargeschwindigkeit aufgrund der externen Störung, die vom Zeitpunkt t0 bis zum Zeitpunkt t1 auftritt, an, und die Lineargeschwindigkeit wird im Zeitpunkt t1 maximal. Daher wird, um die Lineargeschwindigkeit abzusenken, eine Kraft in der entgegengesetzten Richtung durch das Steuersystem erzeugt. Aufgrund dieser Kraft wird die Lineargeschwindigkeit vermindert, und die Lineargeschwindigkeit wird zur Standardgeschwindigkeit im Zeitpunkt t2 zurückgebracht.

Die Lineargeschwindigkeit fährt jedoch damit fort, sogar danach abzunehmen, und wird zur Standarddrehzahl oder weniger. Der Grund dafür liegt darin, daß die Daten, die während der Zeitdauer von t0 bis t2 reproduziert werden, mit einer Rate reproduziert werden, die schneller ist als die Standardrate, und daher die Datenmenge im TBC-RAM fortlaufend um diese Menge vergrößert wird und somit im RAM proportional zu dem integrierten Wert dieser Lineargeschwindigkeit verbleiben. Die Daten der Höhe dieses Anstiegs vermindern die Rahmenjittergrenze des RAM. Daher fährt das Servosystem weiter mit der Verzögerungssteuerung fort, sogar nach dem Zeitpunkt t2, und steuert die Drehzahl so, damit diese unter die Standard-Lineargeschwindigkeit abnimmt. Dann vermindert sie die Daten im RAM und fährt mit der Steuerung so weiter, um die Rahmenjittergrenze maximal zu machen. Am Ende wird die Rahmenjittergrenze des RAM's im Zeitpunkt t3 maximal und das System ist stabilisiert.

Fig. 14 ist eine Ansicht, die die Änderung der Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors im Zeitpunkt des Anlegens von unterschiedlichen externen Störungen und eines konstanten Servoverstärkungsfaktors zeigen, und zeigt das gleiche, bis das System stabilisiert ist, wenn die Intensität der externen Störung verschieden ist. Sowohl im gezeigten Fall A als auch im Fall B sei angenommen, daß der gleiche Servoverstärkungsfaktor angewandt wird.

Wie man aus dieser Fig. 14 erkennt, hat die starke Störung B einen größeren integrierten Wert als die schwache Störung A. Wenn natürlich eine starke Störung angelegt wird und die Rahmenjittergrenze den integrierten Wert übersteigt, tritt ein Überlaufen des TBC- RAM auf. Umgekehrt bedeutet dies, daß das Überlaufen des RAM von der Größe der Störung (Beschleunigung) vorhergesagt werden kann.

Auch Fig. 15 ist eine Ansicht, die zeigt, wie die Lineargeschwindigkeit des Spindelmotors sich aufgrund einer Störung in den Fällen ändert, wo die Störung die gleiche Größe hat, jedoch der Servoverstärkungsfaktor unterschiedlich ist.

Wie man aus dieser Fig. 15 sieht, hat, wenn die Störung die gleiche ist, der größere Servoverstärkungsfaktor eine kürzere Zeitdauer bis zur Stabilisierung des Systems zur Folge. Für den integrierten Wert hat ein größerer Servoverstärkungsfaktor ebenfalls eine kleinere Größe einer Rahmenverschiebung zur Folge.

Der optimale Verstärkungsfaktor für das Servosteuersystem im Normalzustand ist jedoch gegenüber dem optimalen Verstärkungsfaktor verschieden, um die Wirkungen einer Störung zu bekämpfen. Daher ist es notwendig, daß die Phasengrenze des Servosteuersystems und die Verstärkungsfaktorgrenze in der Servobandbreite ausreichend eingerichtet werden können. Zu diesem Zweck wird der Verstärkungsfaktor nur geändert, wenn eine externe Störung angewandt wird und es versucht wird, die Zeit zum Wiederherstellen abzukürzen.

In jedem Fall muß durch Ermitteln der Spindelmotorbeschleunigung der Verstärkungsfaktor geändert werden, und der Einfluß einer externen Störung kann minimiert werden.

Bei der vorliegenden dritten Ausführungsform wird die Intensität der Störung durch Messen der Spindelmotorbeschleunigung herausgefunden. In einem Zustand, wo es keine externe Störung gibt, wird das Wiedergabegerät im oben erwähnten Modus B betrieben. Wenn eine externe Störung angelegt wird, wenn deren Größe schwach genug ist, daß diese keinen Überlauf des TBC-RAM verursacht, wird lediglich der Servoverstärkungsfaktor vergrößert und die Wiederherstellung des Systems wird früher durchgeführt. Dagegen wird in einem Fall, wo eine starke Störung, die einen Überlauf des TBC-RAM verursacht, angelegt wird, der Servoverstärkungsfaktor vergrößert, und außerdem wird der Wiedergabemodus auf den oben erwähnten Modus A umgeschaltet. Obwohl sich die Tonlage der reproduzierten Musik sich für einen Moment ändert, wird das System vor einer ernsthaften Situation geschützt, wo ein Überlaufen des TBC-RAM verursacht wird, Rauschen in der Musik vorhanden ist oder die Musik angehalten wird.

Der wichtigste Faktor bei dieser Prozedur besteht im Umschalten des Wiedergabemodus vom Modus B auf den Modus A beim Auftreten einer Störung mit einer bestimmten Intensität oder mehr. Das Umschalten des Verstärkungsfaktors ist nicht so wichtig.

Bei einer konkreten Schalten wird äquivalent zu der von Fig. 6, wenn der Umschalter 25 mit der Ausgangsseite des Quarzoszillators 26 verbunden ist, der Wiedergabemodus zum Modus B, und, wenn dieser mit der Ausgangsseite des spannungs-gesteuerten Oszillators 24 verbunden ist, wird der Wiedergabemodus zum Modus A. Außerdem ist der Aufbau des Beschleunigungsdetektors 32 ähnlich dem der Schaltung von Fig. 9, und das Ausgangssignal des Beschleunigungsdetektors 32 wird laufend durch die Steuerung 20a überwacht.

Wenn beispielsweise eine externe Störung, die stärker ist als die Beschleunigung, die vorher-festgelegt wurde, angelegt wird, gibt der Beschleunigungsdetektor 32 ein Hochpegelsignal an die Steuerung 20a aus. Wenn dann dieses Hochpegelausgangssignal für eine vorher-festgelegte Zeitdauer anhält, wird zunächst der Servoverstärkungsfaktor angehoben. Wenn das Ausgangssignal des Hochpegelsignals weiter anhält, sogar, wenn eine weitere vorher-festgelegte Zeitdauer verstreicht, wird die Steuerung ausgeführt, so daß der Wiedergabemodus auf den Modus A umgeschaltet wird.

Aufgrund dieses Verfahrens kann eine Verbesserung der Antiroll-Leistung für den "Discman" (tragbares Plattenwiedergabegerät) für einen Modus mit einem breiten Fangbereich des Modus A und des Modus B erzielt werden, und außerdem wird eine Steuerung möglich, um so die Normalsituation in einem frühen Zeitpunkt wiederherzustellen.

Das heißt, wenn keine Kraft an das Spindelmotor-Drehzahl-Steuersystem angelegt wird, wird die Musik im Modus B reproduziert, und, wenn eine bestimmte Kraft angelegt wird und die Möglichkeit besteht, daß der TBC-Speicher an einem Überfließen/Unterfließen leiden wird, wird der Wiedergabemodus auf den Modus A umgeschaltet. Als Ergebnis kann die Reproduktion von Musik ohne "Wow" in einem Zustand, der frei von einer externen Störung ist, ausgeführt werden. Lediglich in einem Fall, wo eine starke Störung angelegt wird, wird der Wiedergabemodus auf den Modus A umgeschaltet und die Musik kann fortlaufend reproduziert werden. Natürlich verschiebt sich die Tonlage des Tons für einen Augenblick, jedoch im Vergleich mit einem Fall, wo die Musik vollständig anhält, ist dies beträchtlich besser. Wenn eine Störung ermittelt wird, kann das System auf die Servokennlinie, die sich dafür am meisten eignet, umgeschaltet werden.

Wie oben erläutert wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Aufbau eingeführt, wo ein spannungs-gesteuerter Oszillator als Einrichtung verwendet wird, um die Referenzfrequenz zur ersten Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung (analoge Phasenverriegelungs- Schleifenschaltung) zu liefern, eine Steuerspannung wird gemäß dem Drehzahlfehler in bezug auf die Referenzdrehzahl der Drehzahl des Spindelmotors zu diesem spannungs-gesteuerten Oszillator geliefert, der Referenztakt wird durch die erste Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung auf der Basis der Oszillatorfrequenz erzeugt, die durch diesen spannungsgesteuerten Oszillator geliefert wird, und, im gleichen Zeitpunkt, wird der Wiedergabetakt durch die zweite Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung (digitale Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung) auf der Basis dieses Referenztakts erzeugt, wodurch sich die Oszillatorfrequenz proportional zur Drehzahl des Spindelmotors sowohl im oben beschriebenen spannungsgesteuerten Oszillator als auch im spannungs-gesteuerten Oszillator in der ersten Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung ändert, und dadurch kann eine Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung, die einen sehr breiten Fang-/Phasenverriegelungsbereich besitzt, durch das Gerät insgesamt realisiert werden.

Wenn als Ergebnis beispielsweise das Plattenwiedergabegerät außerhalb verwendet wird, wird sogar in einem Fall, wo die Drehzahl des Spindelmotors um ein sehr großes Maß in bezug auf die Zieldrehzahl abweicht, beispielsweise in einem Fall, wo das Plattenwiedergabegerät in der Richtung der Plattendrehung oder einer Richtung entgegengesetzt zur Plattendrehung gedreht wird, oder in einem Fall, wo ein großer Spursprung im Zugriffszeitpunkt auftritt, usw., die Phasenverriegelung der Phasenverriegelungsschleife beinahe niemals gelöst, und daher können die Daten immer gelesen werden, und im gleichen Zeitpunkt wird ein Hochgeschwindigkeitszugriff möglich. Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß es keine Schwierigkeit gibt, sogar wenn die Spindelservosteuerung relativ ungenau ist, und dies bedeutet außerdem, daß der Servoverstärkungsfaktor abgesenkt werden kann. Damit wird es möglich, den Spannungsverbrauch des Spindelservo-Steuersystems niedrig zu halten.

Außerdem wird durch konstantes Messen des Änderungshöhe der Drehzahl, d. h., der Platten-/Spindeldrehzahlbeschleunigung während der Reproduktion die Grenzfrequenz des Filters geändert, und daher kann die optimale Grenzfrequenz in allen Wiedergabestufen eingestellt werden. Damit entsteht ein Vorteil dahingehend, daß ein Hochgeschwindigkeitszugriff realisiert werden kann.

Außerdem kann eine Verbesserung der Antirolleigenschaft des "Discman" (tragbares Plattenwiedergabegerät) usw. mit einem breiten Fangmodus des Modus A und des Modus B erzielt werden, und außerdem kann diese Situation in einem frühen Zeitpunkt wiederhergestellt werden und die Musik kann fortlaufend reproduziert werden, sogar, wenn eine starke Störung angelegt wird.


Anspruch[de]

1. Plattenwiedergabegerät, welches eine Signalverarbeitungsschaltung (11) aufweist, die einen Wiedergabetakt (PLLCK) synchron mit einem Signal (EFM) erzeugt, welches von einer Platte (1) reproduziert wird, und die eine Signalverarbeitung in bezug auf dieses Wiedergabesignal auf der Basis dieses Wiedergabetakts (PLLCK) durchführt, welches umfaßt:

eine Drehzahlermittlungseinrichtung (111), um die Drehzahl eines Spindelmotors auf der Basis des reproduzierten Signals (EFM) zu ermitteln und um ein Steuersignal gemäß dem Drehzahlfehler in bezug auf eine Referenzdrehzahl zu erzeugen;

eine Oszillatoreinrichtung (113), deren Oszillatorfrequenz sich gemäß dem Steuersignal ändert;

eine erste Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung (110), welche einen Referenztakt einer vorher-festgelegten Frequenz (PLLCK · L) auf der Basis der Oszillatorfrequenz der Oszillatoreinrichtung (113) erzeugt;

dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät außerdem umfaßt:

eine zweite Phasenverriegelungs-Schleifenschaltung (120), welche den Wiedergabetakt (PLLCK) auf der Basis des Referenztakts (PLLCK · L) erzeugt, einen Frequenzfehler und einen Phasenfehler des Wiedergabesignals (EFM) in bezug auf diesen Wiedergabetakt ermittelt und eine Frequenz und eine Phase des Wiedergabetakts (PLLCK) auf der Basis dieses Frequenzfehlers und Phasenfehlers steuert.

2. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses außerdem umfaßt:

eine Filtereinrichtung (112), deren Grenzfrequenz gemäß einem Umschaltsteuersignal variabel ist und welche lediglich einen vorher-festgelegten Frequenzbereich des Steuersignals durch eine bezogene Grenzfrequenz extrahiert und dieses ausgibt;

eine Beschleunigungsermittlungseinrichtung (32a), um das Oszillatorausgangssignal und den Referenztakt zu empfangen und die Rollbeschleunigung zu ermitteln; und

eine Steuereinrichtung (20a), um das Umschaltsteuersignal (c) an die Filtereinrichtung (112) gemäß einem Ergebnis eines Vergleichs zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-gewählten Beschleunigung auszugeben.

3. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Drehzahlzähleinrichtung eine erste Ermittlungseinrichtung (1110) aufweist, um eine Drehzahldifferenz der Drehzahl des Spindelmotors in bezug auf die Referenzdrehzahl zu ermitteln; eine zweite Ermittlungseinrichtung (1120), um eine Zyklusdifferenz der Periode des Wiedergabesignals in bezug auf die Referenzperiode zu ermitteln; und eine Umschalteinrichtung (1130), um eine Drehzahldifferenzinformation als Steuersignal durch die erste Ermittlungseinrichtung auszugeben und um dann die Periodendifferenzinformation als Steuersignal durch die zweite Ermittlungseinrichtung auszugeben.

4. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 2, wobei die Drehzahlsteuereinrichtung eine erste Frequenzteilungseinrichtung (114) aufweist, um das Oszillatorausgangssignal durch ein variables Frequenzteilverhältnis zu teilen; eine zweite Frequenzteilungseinrichtung (117), um den Referenztakt durch ein variables Frequenzteilverhältnis zu teilen; und eine Phasenvergleichseinrichtung (115), um eine Phasendifferenz der entsprechenden unterteilten Ausgangssignale der ersten und zweiten Frequenzteilungseinrichtung (114, 117) zu ermitteln.

5. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 2, wobei die Beschleunigungsermittlungseinrichtung (32a) eine Zykluszähleinrichtung aufweist, die die Anzahl an Zyklen des Oszillatorausgangssignals der Oszillatoreinrichtung (113) im Referenztakt zählt; eine Drehzahländerungs-Berechnungseinrichtung, um die Drehzahländerung auf der Basis des Zählergebnisses durch die Zykluszähleinrichtung herauszufinden; und eine Vergleichseinrichtung, um die Größe der Drehzahländerung mit einem vorbereitend-gewählten Wert zu vergleichen und um das Ergebnis davon zur Steuereinrichtung (20a) auszugeben.

6. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 2, wobei die Steuerschaltung (20a) das Umschaltsteuersignal (c) erzeugt, welches die Grenzfrequenz der Filtereinrichtung (112) anhebt, wenn die ermittelte Beschleunigung größer ist als die gewählte Beschleunigung, und die Grenzfrequenz der Filtereinrichtung (112) absenkt, wenn die ermittelte Beschleunigung kleiner ist als die gewählte Beschleunigung.

7. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses außerdem umfaßt:

eine Drehzahlsteuer-Signalerzeugungseinrichtung (18), um ein Wiedergabesignal von einer Platte zu empfangen, einen Drehzahlfehler in bezug auf einen Zielwert für die Drehzahl der Platte zu ermitteln und ein Drehzahlsteuersignal gemäß diesem Drehzahlfehler auszugeben;

eine Filtereinrichtung (23), deren Grenzfrequenz gemäß einem Umschaltsteuersignal (c) variabel ist und welche lediglich einen vorher-festgelegten Frequenzbereich des Drehzahlsteuersignals durch eine bezogene Grenzfrequenz extrahiert und dieses ausgibt;

eine Oszillatoreinrichtung (24), deren Oszillatorausgangssignal (VCOCK) sich gemäß dem Drehzahlsteuersignal, welches von der Filtereinrichtung (23) ausgegeben wird, ändert, und welche dieses Oszillatorausgangssignal als einen Systemtakt zur Drehzahlsteuer- Signalerzeugungseinrichtung liefert;

eine Drehzahlsteuereinrichtung (27-31), um eine Phasendifferenz des Oszillatorausgangssignals (VCOCK) in bezug auf einen Referenztakt zu ermitteln und um die Drehzahl der Platte (1) gemäß dieser Phasendifferenz zu steuern;

eine Beschleunigungsermittlungseinrichtung (32), um das Oszillatorausgangssignal (VCOCK) und einen Referenztakt (XTW) zu empfangen und eine Rollbeschleunigung zu ermitteln; und

eine Steuereinrichtung (20a), um das Umschaltsteuersignal (c) an die Filtereinrichtung (23) gemäß einem Vergleichsergebnis zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-gewählten Beschleunigung auszugeben.

8. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses außerdem umfaßt:

eine Drehzahlsteuersignal-Erzeugungseinrichtung (18), um ein Wiedergabesignal von einer Platte zu empfangen, einen Drehzahlfehler in bezug auf einen Zielwert für die Drehzahl der Platte zu ermitteln und ein Drehzahlsteuersignal gemäß diesem Drehzahlfehler auszugeben;

eine Oszillatoreinrichtung (24), deren Oszillatorausgangssignal (VCOCK) sich gemäß dem Drehzahlsteuersignal ändert;

eine Drehzahlsteuereinrichtung (27-31), um eine Phasendifferenz des Oszillatorausgangssignals (VCOCK) in bezug auf einen Referenztakt (CK) zu ermitteln und die Drehzahl der Platte gemäß dieser Phasendifferenz zu steuern;

eine Auswahleinrichtung (25), um entweder das Oszillatorausgangssignal (VCOCK) oder den Referenztakt (CK) gemäß einem Umschaltsteuersignal (a) auszuwählen und um dieses (diesen) als Systemtakt an die Signalverarbeitungseinrichtung (10a) zu liefern;

eine Beschleunigungsermittlungseinrichtung (32), um das Oszillatorausgangssignal (VCOCK) und den Referenztakt (XTW) zu empfangen und um eine Rollbeschleunigung zu ermitteln; und

eine Steuereinrichtung (20a), welches dieses Umschaltsteuersignal (a) an die Auswahleinrichtung (25) gemäß dem Ergebnis eines Vergleichs zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-gewählten Beschleunigung ausgibt.

9. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Drehzahlsteuereinrichtung aufweist: eine Frequenzteilungseinrichtung (27), um das Oszillatorausgangssignal (VCOCK) durch ein variables Frequenzteilungsverhältnis (M) zu teilen; eine zweite Frequenzteilungseinrichtung (29), um den Referenztakt (CK) durch ein variables Frequenzteilungsverhältnis (N) zu teilen, und eine Phasenvergleichseinrichtung (28), um die Phasendifferenz der entsprechenden unterteilten Ausgangssignale der ersten und zweiten Frequenzteilungseinrichtung (27, 29) zu ermitteln.

10. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Beschleunigungsermittlungseinrichtung (32) eine Zykluszähleinrichtung (3209) aufweist, um die Anzahl an Zyklen des Oszillatorausgangssignals (VCOCK) der Oszillatoreinrichtung im Referenztakt (XTW) zu zählen; eine Drehzahländerungs-Berechnungseinrichtung (3215), um die Drehzahländerung auf der Basis des Zählergebnisses durch die Zykluszähleinrichtung herauszufinden, und eine Vergleichseinrichtung (3229), um die Größe der Drehzahländerung mit einem vorbereitend-gewählten Wert zu vergleichen und um das Ergebnis davon an die Steuereinrichtung (20a) auszugeben.

11. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 7, wobei die Steuerschaltung (20a) ein Umschaltsteuersignal (c) erzeugt, welches, wenn die ermittelte Beschleunigung größer ist als die gewählte Beschleunigung, die Grenzfrequenz der Filtereinrichtung (23) anhebt, um das Drehzahlsteuersignal zu filtern, bevor es zur Oszillatoreinrichtung (24) geliefert wird, und, wenn die ermittelte Beschleunigung kleiner ist als die gewählte Beschleunigung, die Grenzfrequenz der Filtereinrichtung absenkt.

12. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 8, wobei die Steuerschaltung (20a) das Umschaltsteuersignal (a) erzeugt, um den Referenztakt (CK) auszuwählen, wenn die ermittelte Beschleunigung kleiner ist als die gewählte Beschleunigung, und das Umschaltsteuersignal ausgibt und erzeugt, welches den Servoverstärkungsfaktor in einem Fall anhebt, wo die ermittelte Beschleunigung größer ist als die gewählte Beschleunigung, und wenn dieser Zustand eine vorher-festgelegte Zeitdauer andauert, außerdem das Oszillatorausgangssignal (VCOCK) auswählt und ausgibt, wenn die ermittelte Beschleunigung größer ist als die gewählte Beschleunigung, sogar dann, wenn die vorher-festgelegte Zeitdauer verstreicht.

13. Plattenwiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses außerdem umfaßt:

eine Drehzahlsteuersignal-Erzeugungseinrichtung (18), um ein Wiedergabesignal von einer Platte zu empfangen, um einen Drehzahlfehler der Drehzahl der Platte in bezug auf eine Zieldrehzahl zu ermitteln, und um ein Drehzahlsteuersignal gemäß dieses Drehzahlfehlers auszugeben;

eine Filtereinrichtung (23), deren Grenzfrequenz gemäß einem ersten Umschaltsteuersignal (c) variabel ist und die lediglich einen vorher-festgelegten Frequenzbereich des Drehzahlsteuersignals durch eine bezogene Grenzfrequenz extrahiert und dieses ausgibt;

eine Oszillatoreinrichtung (24), deren Oszillatorausgangssignal (VCOCK) sich gemäß dem Drehzahlsteuersignal, welches von der Filtereinrichtung (23) ausgegeben wird, ändert;

eine Drehzahlsteuereinrichtung (27-31), um eine Phasendifferenz des Oszillatorausgangssignals (VCOCK) in bezug auf den Referenztakt (CK) zu ermitteln und um die Drehzahl der Platte (1) gemäß dieser Phasendifferenz zu steuern;

eine Auswahleinrichtung (25), um entweder das Oszillatorausgangssignal (VCOCK) oder den Referenztakt (CK) gemäß dem zweiten Umschaltsteuersignal (A) auszuwählen und um dieses (diesen) als einen Systemtakt zur Signalverarbeitungseinrichtung zu liefern;

eine Beschleunigungsermittlungseinrichtung (32), um eine Rollbeschleunigung durch Empfangen des Oszillatorausgangssignals (VCOCK) und des Referenztakts (XTW) zu ermitteln, und

eine Steuereinrichtung (20a), um das erste Umschaltsteuersignal (c) an die Filtereinrichtung (23) gemäß einem Ergebnis eines Vergleichs zwischen der ermittelten Beschleunigung und einer vorbereitend-eingestellten Beschleunigung auszugeben und um das zweite Umschaltsteuersignal (a) an die Auswahleinrichtung (25) auszugeben.







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