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Dokumentenidentifikation DE69525784T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0675464
Titel Programmeinstellvorrichtung für eine Zeitregistriereinrichtung
Anmelder Amano Corp., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder Saito, Mituru, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69525784
Vertragsstaaten BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.03.1995
EP-Aktenzeichen 953020666
EP-Offenlegungsdatum 04.10.1995
EP date of grant 13.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse G07C 1/14

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung mit einer Programmeinstellvorrichtung für eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung, die verschiedene Arten von Programmen (Parametern) leicht einstellen/registrieren kann, wie beispielsweise eine Einstellung einer inneren Uhr der Zeit-Aufzeichnungseinrichtung und eine Einstellung einer Zeitansage.

2. Kurze Beschreibung des Standes der Technik

In einer Zeit-Aufzeichnungseinrichtung eines elektronischen Typs, die einen in ihrer Steuereinheit angeordneten Mikrocomputer aufweist, werden verschiedene Arten von Zeitverarbeitungen in Übereinstimmung mit einem für die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung spezifischen Systemprogramm, das zur Zeit des Verlassens der Fabrik bereits in einem Speicher gespeichert ist, und einem benutzerspezifischen Einstellprogramm (Einstelldaten), die von dem Benutzer in den Speicher geschrieben werden sollen, nachdem die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung erworben wurde, ausgeführt. Von diesen Programmen ist es bezüglich des benutzerspezifischen Einstellprogramms gewöhnliche Praxis, dass eine Wartungsperson oder dergleichen das Programm in den Speicher durch eine Betätigung einer Tastatur der Zeit- Aufzeichnungseinrichtung schreibt, während ein Programmblatt, welches so erstellt wird, dass es den Arbeitsstatus des Benutzers darstellt, betrachtet wird.

Jedoch existieren verschiedene Arten von Mustern in dem benutzerspezifischen Einstellprogramm in Abhängigkeit von dem Unterschied in einem Arbeitssystem oder in einem Drucksteuersystem. Zusätzlich können Unterschiede in einem Arbeitsmuster sogar in einer gleichen Firma erkannt werden, wenn Arbeitsabschnitte oder Arbeitsabteilungen von Angestellten unterschiedlich sind und wenn Zweigbüros der Angestellten unterschiedlich sind. Deshalb werden derartige Unannehmlichkeiten angetroffen, dass es sehr mühsam ist, ein derartiges Programm selbst zu erstellen, und es extrem mühsam ist, eine Eingabe eines derartigen komplizierten Programms durch die Tastatur zu korrigieren, während das Programm betrachtet wird. Deshalb passiert es oft, dass sogar eine über viele Jahre erfahrene Wartungsperson im Verlauf der Eingabe eines derartigen komplizierten Programms Fehler macht.

Angesichts der obigen Ausführungen hat die vorliegende Anmelderin Zeit- Aufzeichnungseinrichtungen des Typs entwickelt, wie in Fig. 1 der vorher eingereichten japanischen Gebrauchsmusteranmeldung No. Sho 61.12660 (japanische offengelegte Gebrauchsmusteranmeldung No. Sho 62-125972) oder in Fig. 4 der vorher eingereichten japanischen offengelegten Patentanmeldung No. Sho 62-205409 offenbart ist, bei denen ein Programm unter Verwendung einer Programmeinstellkarte eines Markenblatt-Typs mit vielen Marken-Markierungsspalten erstellt wird und diese Einstellkarte in die Zeit- Aufzeichnungseinrichtung eingefügt wird, um einen Marken-Lesesensor in die Lage zu versetzen, das Programm zu lesen, so dass das Einstellprogramm automatisch in den Speicher eingegeben wird.

Für den Fall, dass eine so aufgebaute Einstellkarte verwendet wird, ist es jedoch erforderlich, viele Marken-Lesesensoren auf der Seite der Zeit-Aufzeichnungseinrichtung in einer derartigen Weise bereitzustellen, dass sie der Ziffernnummer der Markierungsspalten entsprechen. Demzufolge wird die Zeit- Aufzeichnungseinrichtung im Aufbau bezüglich der Anzahl von Lesesensoren kompliziert. Da es ferner erforderlich ist, dass die Marken-Lesesensoren sämtliche Marken-Markierungsspalten eines mehrstufigen Aufbaus Spalte für Spalte lesen, wird eine lange Zeit zum Lesen des Programms benötigt.

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obige Situation durchgeführt.

Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Programmeinstellvorrichtung für eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, ein Einstellprogramm, das in jede Markierungsspalte der Einstellkarte geschrieben ist, in Übereinstimmung mit einem Markenblattsystem oder einem Verfahren durch eine einzelne Anzahl eines Lesesensors zu lesen, und die in der Lage ist, die Zeit, die zum Lesen des Einstellprogramms benötigt wird, so weit wie möglich zu verringern.

Die GB-A-2 254 292 offenbart eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung mit einer Programmeinstellvorrichtung. Die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung weist einen Drucker auf, der in der Lage ist, sich bezüglich einer Programmkarte lateral zu bewegen. Zwei optische Sensoren sind auf dem Drucker angebracht.

Die EP-A 0 020 158 offenbart eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung mit einer Programmeinstellvorrichtung. Die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung weist ein Feld von Sensoren zum Lesen von Daten auf einer Karte, die in die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung eingefügt ist, und einen Druckerkopf zum Drucken auf eine eingefügte Karte auf. Die Einrichtung umfasst auch Mittel zum Empfangen von Information von der Karte über die Sensoren, um Steuersystemprogramm zu modifizieren, um ein Betriebsverhalten der Aufzeichnungseinrichtung anzupassen. Eingefügte Karten können für ein "Auftakten" ("Clocking-On") oder als spezielle Karten zum Ändern der Steuerprogramme der Aufzeichnungseinrichtung verwendet werden.

Die EP-A-0 020 258 offenbart eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung mit einem Drucker zum Drucken von zeitbezogenen Daten auf eine Zeitkarte in Übereinstimmung mit einem Systemprogramm, das in einem Speicher vorgespeichert ist, und auch mit einem benutzerspezifischen Einstellprogramm, einer Programmeinstellkarte mit einer identischen Konfiguration wie diejenige der Zeitkarte, wobei eine Vielzahl von Marken Seite an Seite auf einer Seitenkante der Einstellkarte in einer vertikalen Zuführungsrichtung gedruckt sind, wobei Programmeinstellmarken-Markierungsspalten in einer lateralen Richtung jeweils der Steuerzeitmarken vorgesehen sind; wobei die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung einen Sensor umfasst, der dafür ausgelegt ist, um sowohl die Marken als auch die Einstellprogramme zu lesen, die jeweils auf die eine Seitenkante und in den Marken-Markierungsspalten der Einstellkarte gedruckt bzw. markiert sind, einer Programmleseeinrichtung zum steuerbaren Drehen eines Kartentransfermotors, so dass der Sensor das Einstellprogramm lesen kann, das in jeder Marken-Markierungsspalte markiert ist, und einer Speichereinrichtung zum Schreiben des so gelesenen Einstellprogramms in den Speicher hinein.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung mit einem Drucker zum Drucken von zeitbezogenen Daten auf eine Zeitkarte in Übereinstimmung mit einem Systemprogramm, das in einen Speicher vorgespeichert ist, und auch in Übereinstimmung mit einem benutzerspezifischen Einstellprogramm, einer Programmeinstellkarte mit einer identischen Konfiguration zu derjenigen der Zeitkarte, wobei eine Vielzahl von Steuerzeitmarken Seite an Seite auf einer Seitenkante der Einstellkarte in einer vertikalen Zuführungsrichtung aufgedruckt sind, wobei Programmeinstellmarken-Markierungsspalten in einer lateralen Richtung jeweils der Steuerzeitmarken vorgesehen sind, bereit; wobei

die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung einen Sensor, der auf dem Drucker angebracht und dafür ausgelegt ist, um sowohl die Steuerzeitmarken als auch die Einstellprogramme zu lesen, die jeweils auf der einen Seitenkante und in den Marken-Markierungsspalten der Einstellkarte gedruckt bzw. markiert sind, eine Programmleseeinrichtung zum steuerbaren Drehen eines Kartentransfermotors und eines Druckermotors, um den Drucker zu veranlassen, sich Spalte nach Spalte entlang der Marken- Markierungsspalten lateral zu bewegen, während die Einstellkarte Linie für Linie transferiert wird, so dass der Sensor das Einstellprogramm lesen kann, das in jeder Marken-Markierungsspalte markiert ist, und eine Speichereinrichtung zum Schrieben und Einstellen eines so gelesenen Programms in den Speicher hinein umfasst;

wobei die oberste Linie der Marken-Markierungsspalten, die auf der Einstellkarte vorgesehen sind, als eine Identifkationscodespalte dient, in der ein Identifikationscode vorher gedruckt oder markiert ist; und die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung eine Identifikationscode-Leseeinrichtung umfasst, um dann, wenn der auf dem Drucker angebrachte Sensor die Steuerzeitmarke gelesen hat, die auf der Einstellkarte markiert ist, den Kartentransfermotor und den Druckermotor zu steuern, um den Sensor zu veranlassen, den Identifikationscode zu lesen, der in der Identifikationscodespalte auf der obersten Linie gedruckt oder markiert ist, und eine Programmlese-Steuereinrichtung zum Steuern des Kartentransfermotors und des Druckermotors so, dass der Sensor das Einstellprogramm nur bezüglich der bestimmten Marken- Markierungsspalte liest, die sich auf den Identifikationscode bezieht, in Übereinstimmung mit dem so gelesenen Identifikationscode, umfasst.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Programmeinstellkarte mit einer Einstellmodus- Bestätigungsspalte versehen, in der die Einstellprogramme, die von dem Sensor gelesen werden, Posten für Posten gedruckt sind, und die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung ist mit einer Programmdruckeinrichtung versehen, um den Drucker zu betätigen, um den Inhalt des von dem Sensor gelesenen Einstellprogramms Posten für Posten in der Einstellmodus-Bestätigungsspalte der Einstellkarte zu drucken.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der auf dem Drucker angebrachte Sensor mit einer Codebestimmungsfunktion versehen, zum Lesen einer Marke, die in einer die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte der eingefügten Zeitkarte markiert ist, und Bestimmen der Anzahl von Tagen, die in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte, in der die Marke markiert ist, angezeigt werden, als einen ID- Code des Kartenbenutzers, wobei ein Rückmarken-Lesesensor, der genauso mit einer Codebestimmungsfunktion versehen ist, auf einer Rückseite eines Führungspfads für die Zeitkarte angebracht ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann zum Eingeben eines Programms das Programm, das durch Markieren der Marken-Markierungsspalte in Übereinstimmung mit einem Markenblattsystem erstellt ist, einfach direkt in die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung eingefügt werden. Wenn die Zeit- Aufzeichnungseinrichtung eine Steuerzeitmarke aus der eingefügten Steuerzeitkarte liest, veranlasst sie den Drucker, sich lateral für jede Marken-Markierungsspalte zu bewegen, während die Einstellkarte Linie für Linie zugeführt wird, so dass die Marke (d. h. das Einstellprogramm), die (das) in jeder Marken- Markierungsspalte markiert ist, von dem auf dem Drucker angebrachten Lesesensor gelesen wird. Da es mit dem voranstehenden Merkmal ausreicht, nur einen Lesesensor auf der Zeit-Aufzeichnungseinrichtung bereitzustellen, kann die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung in dieser Hinsicht vereinfacht werden.

Gemäß der Erfindung liest die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung den Identifikationscode zuerst aus der eingefügten Einstellkarte und veranlasst dann den Lesesensor, der auf dem Drucker angebracht ist, die Marke, d. h. das Einstellprogramm, nur bezüglich der bestimmten Marken-Markierungsspalte, die sich auf den so gelesenen Identifikationscode bezieht, zu lesen. Demzufolge wird es möglich, die Zeit, die zum Lesen des Programms benötigt wird, so weit wie möglich zu verringern.

Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform, die voranstehend erwähnt wurde, kann der Inhalt des Einstellprogramms, den der Lesesensor aus der Marken-Markierungsspalte der Einstellkarte gelesen hat, Posten für Posten an die Einstellmodus-Bestätigungsspalte, die auf der Einstellkarte vorgesehen ist, ausgegeben werden. Demzufolge kann der Inhalt des Einstellprogramms, das in den Speicher der Zeit- Aufzeichnungseinrichtung unter Verwendung der Einstellkarte geschrieben worden ist, sowie die Richtigkeit des Inhalts durch Betrachten der Einstelmodus-Bestätigungsspalte direkt bestätigt werden.

Gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform, die voranstehend erwähnt wurde, können dann, wenn die Steuerzeitkarte eingefügt ist, durch Veranlassen des Marken-Lesesensors, der auf dem Drucker angebracht ist, zum Lesen der Marke, die in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte der Zeitkarte markiert ist, die berechneten Arbeitsdaten in der Datei jedes Angestellten, die in dem Datenspeicher gespeichert ist, mit Hilfe eines Lesens des ID-Codes des Kartenbenutzers aufgezeichnet werden. Selbst wenn die Zeitkarte in die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung aufgrund der Umschaltung der Anzahl von Tagen mit der Rückseite nach oben eingefügt wird, kann der ID-Code des Kartenbenutzers, d. h. die Marke, in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte von dem Rücklesesensor gelesen werden. Ferner kann die Marke, die in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte auf der Rückseite markiert ist, von diesem Rückmarken-Lesesensor gelesen werden.

Die obigen und andere Aufgaben, charakteristische Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich Durchschnittsfachleuten durch die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, wie in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, näher.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Seitenquerschnittsansicht zum Erläutern eines inneren Aufbaus einer Zeit- Aufzeichnungseinrichtung, die mit einer Programmeinstellvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist;

Fig. 2 eine Draufsicht zum Erläutern eines wichtigen Abschnitts der Zeit- Aufzeichnungseinrichtung der Fig. 1;

Fig. 3 eine Seitenquerschnittsansicht eines wichtigen Abschnitts der Zeit- Aufzeichnungseinrichtung der Fig. 1;

Fig. 4 ein Blockdiagramm zum Erläutern eines elektrischen Aufbaus der vorliegenden Erfindung;

Fig. 5 eine Seitenansicht, die ein Beispiel einer Programmeinstellkarte zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll;

Fig. 5A eine Erklärungsansicht, die spezifische Inhalte einer Erläuterungsspalte bzw. einer Erklärungsspalte der 5 zeigt;

Fig. 5B eine Erklärungsansicht, die spezifische Inhalte einer Angestellten-Moduseinstell- Postenspalte der Fig. 5 zeigt;

Fig. 5C eine Erklärungsansicht, die spezifische Inhalte einer Einstellmodus-Bestätigungssspalte zeigt;

Fig. 6 eine rückseitige Ansicht der in Fig. 5 gezeigten Einstellkarte;

Fig. 6A eine Erklärungsansicht, die spezifische Inhalte eine Markierungsbeispiels der Fig. 6 zeigt;

Fig. 6B eine Erklärungsansicht, die spezifische Inhalte der Angestellten-Moduseinstell- Postenspalte der Fig. 6 zeigt;

Fig. 6C eine Erklärungsansicht, die spezifische Inhalte der Einstellbestätigungsspalte der Fig. 6 zeigt;

Fig. 7 eine Vorderansicht einer Zeitkarte, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll;

Fig. 8 ein Flussdiagramm, das die Verarbeitungsschritte für eine Eingabeeinstellung eines Programm gemäß der Erfindung erläutert; und

Fig. 9 eine Ansicht, die einen Gesamtaufbau der vorliegenden Erfindung zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen mit näheren Einzelheiten beschrieben.

Fig. 1 ist eine Teilquerschnittsansicht einer Zeit-Aufzeichnungseinrichtung, die mit einer Programmeinstellvorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist. In der Zeichnung bezeichnet ein Bezugszeichen 1 eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung; 2 einen Einfügeschlitz für eine Zeitkarte T (siehe Fig. 7) und eine Einstellkarte P (siehe Fig. 5 und 6); 3 eine Kartenführung; 4 einen Kartenerfassungssensor, der auf einem oberen Endabschnitt der Kartenführung 3 vorgesehen ist; 5a, 5b, 5c Kartenzuführungsrollen, die in einer betreibbaren Verbindung mit einem Kartentransfermotor 5M und einem Antriebszahnrad 5T gedreht werden; 6 einen Vorderseiten/Rückseiten-Unterscheidungssensor zum Unterscheiden der Vorderseite von der Rückseite der Karte durch Lesen eines Vorderseiten-/Rückseiten- Unterscheidungsausschnitts EX, der in einer unteren Kante der Zeitkarte T gebildet ist, wie in Fig. 7 gezeigt; bzw. 7 einen Punktdrucker, der an einem unteren Endabschnitt der Kartenführung 3 angeordnet ist.

Wie in einer Draufsicht der Fig. 2 und einer Seitenquerschnittsansicht der Fig. 3 gezeigt, umfasst der Punktdrucker 7 einen Träger 7b, auf dem dieser Drucker 7 geladen ist, und eine Bandgehäuse 7R. Der Punktdrucker wird betrieben, um Arbeitsdaten in eine vorgegebene Druckspalte TA der Zeitkarte T zu drucken, die zwischen einen Kopf 7a und eine Andruckplatte 12 geliefert worden ist, und auch um die Inhalte eines eingestellten Programms in einer Einstelmodus-Bestätigungsspalte PD (siehe Fig. 5 und 6) Posten für Posten zu drucken, die auf einem unteren Abschnitt der Programmeinstellkarte P gebildet ist, die genauso zwischen den Kopf 7a und die Druckplatte 12 geliefert worden ist.

In der obigen Zeichnung bezeichnet ein Bezugszeichen 8 eine Nockenwelle zum lateralen Bewegen des Punktdruckers 7. Wenn ein Motor 9M betätigt wird, wird ein Antriebszahnrad 9T gedreht. Im Ansprechen auf die Drehung des Antriebszahnrads 9T werden Stirnzahnräder 9a und 8b gedreht, um zu bewirken, dass sich die Nockenwelle 8 dreht. Indem ein Führungsstift (nicht gezeigt), der von einer Bodenfläche des Trägers 7b vorsteht, in eine Nockenausnehmung 8a gebracht wird, die in eine Umfangsoberfläche der Nockenwelle 8 geschnitten ist, wird der Punktdrucker 7 axial und lateral bewegt.

Genauso bezeichnet in den voranstehend erwähnten jeweiligen Figuren ein Bezugszeichen 10 einen Marken-Lesesensor, der auf einem Seitenabschnitt des Punktdruckers 7 unter Verwendung eines Anbringungsarms 10a angebracht ist. Dieser Sensor 10 wird betrieben, um eine Steuerzeitmarke PT und eine Programmeinstellmarke aus der Programmeinstellkarte P, die in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, zu lesen und auch eine ID-Code-Einstellmarke IM, die in einer die "Anzahl von Tagen" anzeigenden Spalte TS markiert ist, aus der in Fig. 7 gezeigten Zeitkarte T zu lesen. Dies wird nachstehend noch in näheren Einzelheiten beschrieben.

Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das einen elektrischen Aufbau der voranstehend erwähnten vorliegenden Erfindung zeigt. In der Zeichnung bezeichnet ein Bezugszeichen 13 eine CPU, 14 einen Speicher, der aus einem ROM und einem RAM besteht; bzw. 16 eine Schnittstellenschaltung, die zwischen die CPU 13 und den Speicher 14 durch einen Bus 15 geschaltet ist. Der Kartenerfassungssensor 4, der Kartentransfermotor 5M, der Kartenvorderseiten-/rückseiten-Unterscheidungssensor 6, der Punktdrucker 7, der Punktaufschlag-Steuerzeitsensor 7S, der Druckerbewegungsmotor 9M, der Marken-Lesesensor 10, ein Rückmarken-Lesesensor 11, ein Moduswähler-Tastenschalter 17, eine Anzeige 18 und ein Tongenerator 19 zum Erzeugen ein NG-Alarmtons sind alle mit der Schnittstellenschaltung 16 verbunden. Ferner ist auch eine Taktschaltung (nicht gezeigt) zum Ausgeben eines Referenztaktsignals mit der Schnittstellenschaltung 16 verbunden. Diese Einrichtungen werden alle gemäß einem Systemprogramm, das in dem Speicher 14 gespeichert ist, und auch einem Einstellprogramm, wie später beschrieben, in einer steuerbaren Weise betrieben.

Die Fig. 5 und 6 sind eine Oberflächen- (vordere) und eine Rückansicht, die die Oberfläche (Vorderseite) PA und die hintere Seite (Rückseite) PB der Programmeinstellkarte P mit einer identischen Konfiguration zu derjenigen der voranstehend erwähnten Zeitkarte T zeigen. Die in diesen Figuren gezeigten Karte ist nur ein Beispiel von vielen Programmeinstellkarten P. Insbesondere ist diese Einstellkarte P eine Angestellten-Moduseinstellkarte zum Einstellen einer Einheitszeit, einer Zeit einer rechtzeitigen Anwesenheit (Einchecken bzw. Check-In), einer festen Zeit zum Beginnen der Arbeit, einer festen Zeit zum Beenden der Arbeit, einer Zeit zum Beenden einer rechtzeitigen Abwesenheit (Auschecken bzw. Check-Out), einer Zeit zum Starten spät in der Nacht und einer Zeit zum Beenden spät in der Nacht. Beispiele von anderen Einstellkarten umfassen eine Nebenjob-Moduseinstellkarte P1 zum Einstellen einer Arbeitszeitzone für einen Nebenjob, Melodie-/Zeitansage-Einstellkarte P2 und P3 und eine gemeinsame Einstellkarte P4 (siehe Fig. 6) zum Einstellen von gemeinsamen Gegenständen wie einem Schließtag, einer Druckzeilen-Umschaltzeit etc. Irgendwelche von diesen Karten können ein benutzerspezifisches Programm, das in Übereinstimmung mit einem Markenblattsystem oder einem Verfahren erstellt wird, in dem Speicher 14 der Zeit-Aufzeichnungseinrichtung 1 eingestellt werden.

In den Fig. 5 und 6 bezeichnen PT ... insgesamt 16 Steuerzeitmarken, die auf eine Seitenkante der Einstellkarte P mit einem vorgegebenen Platz in der Aufwärts- und Abwärts- oder vertikalen Richtung gebildet gedruckt sind. Wenn der auf dem Drucker 7 angebrachte Marken-Lesesensor 10 diese Marke oder diese Marken aus der eingefügten Karte liest, kann die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung 1 erkennen, dass die eingefügte Karte die Programmeinstellkarte P ist. Wenn im Gegensatz dazu der Marken-Lesesensor 10 die Steuerzeitmarke PT aus der eingefügten Karte nicht liest, kann die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung erkennen, dass die eingefügte Karte die Zeitkarte T ist. Danach wird entweder die Programmeinstellroutine oder die Arbeitsdaten-Aufzeichnungsroutine ausgeführt.

In ähnlicher Weise bezeichnen in den Fig. 5 und 6 Pb .... Marken-Markierungsspalten, die Seite an Seite lateral von jeder der voranstehend erwähnten Steuerzeitmarken PT ... gedruckt sind; PA eine Identifikationscodespalte (oder Unterscheidungscodespalte), die auf der obersten Spalte der Einstellkarte P gebildet ist und in der der Identiflkationscode der Einstellkarte P gedruckt oder markiert ist; 1PR und 2PR eine Angestellten-Moduseinstell-Postenspalte, in der verschiedene Programmeinstellposten PR1 bis PR11 für diese Identifikationscodespalte Pa und für jede Marken-Markierungsspalte Pb, wie in den Fig. 5B und 6B gezeigt, gedruckt sind, 1PX, 2PX Anfangswert-anzeigende Spalten, die für jeden Einstellposten PR1 bis PR11 vorgesehen sind; PN einen Titel dieser Einstellkarte P; 1PS eine Erläuterungsspalte, in der der Posten (das Programm), das von der Einstellspalte P eingestellt wird, in der Oberflächenansicht der Fig. 5 angezeigt wird, und 5A zeigt spezifische Einzelheiten davon.

Ferner ist PSA, das in der rückseitigen Ansicht der Fig. 6 gezeigt ist, ein Markierungsbeispiel, wenn ein Einstellprogramm für die Start- und Endzeit für eine Pause in den voranstehend erwähnten Marken-Markierungsspalten Pb .... markiert ist, und 2P5 ist eine Erläuterungsansicht (siehe Fig. 6A für spezifische Einzelheiten) davon. Wie aus diesem Markierungsbeispiel PSA und der Erklärungsansicht 2PS ersichtlich, kann in der vorliegenden Erfindung ein Programm für jeden Einstellposten PR1 bis PR11 durch Maskieren der Marken-Markierungsspalten Pb ..., die für jeden Einstellposten PR1 bis PR11 vorgesehen sind, in Übereinstimmung mit dem Markenblattsystem oder -verfahren eingestellt werden.

Wenn in der Zeit-Aufzeichnungseinrichtung 1, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, der Marken-Lesesensor 10, der auf dem Drucker 7 angebracht ist, die Steuerzeitmarken PT ... aus der eingefügten Programmeinstellkarte P liest, steuert sie den Kartentransfermotor 5M, um diese Einstellkarte P an die Position der obersten Linie PT1 der Marken-Markierungsspalte Pb zunächst zurückzuziehen und dann steuert sie den Druckermotor 9M, um den Drucker 7 lateral zu bewegen, um den Sensor 10 zu veranlassen, den Identifikationscode zu lesen, der in der Identifikationscodespalte Pa gedruckt oder markiert ist. Nach Lesen des Identifikationscodes wird der Sensor 10 veranlasst, die Steuerzeitmarken PT einzeln nacheinander zu lesen und gleichzeitig wird der Kartentransfermotor 5M gesteuert, um die Einstellkarte P Linie für Linie zu transferieren und der Drucker 7 wird lateral an jeder Marken- Markierungsspalte Pb ... bewegt, die sich auf den aus der Identifikationscodespalte Pa gelesenen Identifikationscode bezieht, so dass das Einstellprogramm, das in den Einstellspalten Pb ... markiert ist, gelesen und in den Speicher 14 nacheinander geschrieben wird.

Ein Eingabebeispiel des Einstellprogramms wird weiter unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 6B beschrieben. Zum Beispiel wird für den Fall, dass ein Identiflkationscode, der eine "Pause 1" darstellt, in die Identifikationscodespalte Pa der obersten Linie PT1a eingegeben wird, der Drucker 7 zum Beispiel lateral an die zweiten, dritten, vierten und fünften Linien der Steuerzeitmarken PT ... bewegt, so dass der Sensor 10 das Einstellprogramm lesen kann, das sich auf die "Ruhe 1" bezieht. Jedoch wird der Drucker 7 an den übrigen Linien nicht lateral bewegt und der Sensor 10 wird nicht zum Lesen des Einstellprogramms veranlasst. Anstelle davon wird die Einstellkarte P Zeile für Zeile (Linie für Linie) an die Position einer Einstellmodus-Bestätigungsspalte transferiert, wie später beschrieben.

In den Fig. 5 und 6 bezeichnen 1PD und 2PD Einstellmodus-Bestätigungsspalten, die auf den unteren Abschnitt der Einstellkarte P gedruckt sind. In den Bestätigungsspalten 1PD und 2PD, wie in den Fig. 5C bzw. 6C gezeigt, sind die Druckspalten PD2 und PD11 vorgesehen, in denen identische Posten zu den voranstehend erwähnten Einstellposten PR2 bis PR11 angezeigt sind. In diesen Druckspalten PD2 bis PD11 betätigt das Programm, das der Sensor aus den Marken-Markierungsspalten Pb ... gelesen hat, den Drucker 7, so dass der Drucker 7 konkrete numerische Zahlen oder Buchstaben für jeden Posten druckt.

In der in Fig. 7 gezeigten Zeitkarte bezeichnet TMA eine Markierungsspalte mit derartigen Daten wie einem Benutzungsdatum, einem Namen, einer Abteilung etc.; TA eine Arbeitsdaten-Druckspalte; TS die eine Anzahl von Tagen anzeigende Spalte; und TM eine Marke, die den eine Anzahl von Tagen anzeigenden Abschnitt irgendeiner der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte markiert. Wenn in der vorliegenden Erfindung die Zeitkarte T in die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung 1 eingefügt wird, liest der auf dem Drucker 7 angebrachte Sensor diese Marke TM und bestimmt die markierte Anzahl von Tagen als einen ID-Code des Kartenbenutzers. Andererseits werden die berechneten Arbeitsdaten in der bestimmten Spalte der Druckspalte TA unter Verwendung des Druckers 7 gedruckt und diese Arbeitsdaten werden in der Datei entsprechend zu dem ID-Code in dem Speicher 14 gespeichert.

In den Fig. 1 bis 3 bezeichnet ein Bezugszeichen 11 einen Rückmarken-Lesesensor, der auf der Druckplatte 12 angebracht ist. Für den Fall, dass die Marke TS in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte auf der Rückseite der eingefügten Zeitkarte T angezeigt wird, liest dieser Sensor 11 die Marke TS und spezifiziert insbesondere den ID-Code des Kartenbenutzers.

In der voranstehend erwähnten Ausführungsform werden das Programm und der ID-Code durch Markieren einer Marke in jeder Einstellkarte P und der Zeitkarte T eingestellt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der bestimmte Teil natürlich ausgestanzt oder ausgeschnitten werden kann, mit den gleichen Ergebnissen.

Als nächstes werden die Schritte zum Einstellen eines Programms gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf das in Fig. 8 gezeigte Flussdiagramm beschrieben.

In dem ersten Schritt S1 wird von dem Kartenerfassungssensor 4 beurteilt, ob eine Karte eingefügt ist oder nicht. Wenn das Ergebnis der Beurteilung bejahend ist, geht das Programm zum nächsten Schritt S2, wo die Karte von dem Kartentransfermotor 5M zurückgezogen wird. Dann wird von dem Vorderseiten- /Rückseiten-Unterscheidungssensor 6 beurteilt, ob die eingefügte Karte in dem Zustand mit ihrer vorderen Seite nach oben ist oder nicht. Diese Vorderseiten-/Rückseiten-Beurteilung wird nur für die Zeitkarte T ausgeführt und keine Beurteilung wird für die Einstellkarte P durchgeführt. Für den Fall, dass die eingefügte Karte die Einstellkarte P ist, wird deshalb der Zustand aufrechterhalten, wie er ist. Für den Fall, dass im Gegensatz dazu die eingefügte Karte die Zeitkarte T ist, geht das Programm zum Schritt S4, wo beurteilt wird, ob die Ausrichtung bzw. Anordnung der eingefügten Zeitkarte T richtig ist. Wenn das Beurteilungsergebnis negativ ist, wird eine derartige Fehlerverarbeitungsroutine wie eine Erzeugung eines Fehlertons und ein Auswurf der Karte ausgeführt. Wenn das Beurteilungsergebnis positiv ist, dann geht das Programm zum Schritt S5.

Für den Fall, dass im Schritt S5 die eingefügte Karte die Einstellkarte P ist, werden die Steuerzeitmarken PT ... einzeln nacheinander von dem Marken-Lesesensor 10 gelesen, der auf dem Drucker 7 angebracht ist. Für den Fall, dass die eingefügte jedoch die Zeitkarte T ist, wird die Marke IM in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte TS von dem Sensor 10 oder dem Rückmarken-Lesesensor 11 gelesen und dann wird der ID-Code des Kartenbenutzers, d. h. ein Angestellten-Code, gelesen. Dann geht das Programm zum Schritt S6, wo für den Fall, dass die eingefügte Karte die Einstellkarte P ist, ein Transfer der Karte von dem Kartentransfermotor 5M zu dem Zeitpunkt, wenn insgesamt sechzehn Steuerzeitmarken PT ... gelesen sind, gestoppt wird, aber für den Fall, dass die eingefügte Karten die Zeitkarte T ist, wird ein Transfer der Karte von dem Kartentransfermotor 5M an der Position der Druckspalte dieses Tags gestoppt.

Dann wird in dem nächsten Schritt S7 beurteilt, ob die eingefügte Karte die Einstellkarte P oder die Zeitkarte T ist, und zwar auf Grundlage des Lesevorgangs der Steuerzeitmarke PT, der von dem Sensor 10 ausgeführt. Für den Fall, dass die eingefügte Karte die Steuerzeitkarte T ist, geht das Programm zu der normalen Kartenverarbeitung (Arbeitsdaten-Aufzeichnungsroutine), aber für den Fall, dass die eingefügte Karte die Einstellkarte P ist, geht das Programm zum Schritt S8 wo die Karte so transferiert wird, dass der Sensor 10 in Ausrichtung zu der obersten Linie PT1 ist. Dann geht das Programm zu dem nächsten Schritt 59.

Im Schritt S9 wird der Identifikationscode, der in die erste Linie gedruckt oder markiert ist, von dem Sensor 10 gelesen. Dann wird in dem nächsten Schritt S 10 beurteilt, ob der so gelesene Identifikationscode ein richtiger ist oder nicht. Wenn das Beurteilungsergebnis negativ ist, dann wird die voranstehend erwähnte Fehlerverarbeitungsroutine ausgeführt, wenn aber das Beurteilungsergebnis positiv ist, dann geht das Programm zu dem nächsten Schritt S11, an dem sowohl der Kartentransfermotor 5M als auch der Druckermotor 9M so gesteuert werden, dass die markierten Marken von dem Sensor 10 hinsichtlich der Einstellanzahl von Linien, die sich auf den so gelesenen Identiflkationscode beziehen, gelesen werden, mit anderen Worten, ein Lesevorgang des Einstellprogramms wird ausgeführt. Dann geht das Programm zum Schritt S12, wo eine logische Überprüfung hinsichtlich des so gelesenen Einstellprogramms ausgeführt wird. Wenn das Überprüfungsergebnis richtig ist, dann geht das Programm zum Schritt S13, wenn aber das Überprüfungsergebnis falsch ist, dann wird die Fehlerverarbeitungsroutine in der Weise, wie voranstehend erwähnt, ausgeführt.

Im Schritt S13 wird das von dem Sensor 10 gelesene Programm in dem Einstellgebiet in dem Speicher 14 registriert. Dann geht das Programm zum Schritt S14, wo der Kartentransfermotor 5 so gesteuert wird, dass die Einstellkarte P transferiert wird, bis die Einstellmodus-Bestätigungsspalte PD in Ausrichtung zu der Druckposition des Druckers 7 ist. Dann geht das Programm zum Schritt S15, wo der Inhalt des von dem Sensor 10 gelesenen Einstellprogramms in der Form von Buchstaben oder numerischen Zahlen in jede Postendruckspalte PD2 bis PD11 gedruckt wird. Schließlich geht das Programm zum Schritt S16, wo die Karte von dem Kartentransfermotor 5M abgegeben oder ausgeworfen wird, um dadurch die Prozedur zu beenden.

Fig. 9 ist eine Ansicht, die einen Gesamtaufbau der vorliegenden Erfindung zeigt.

Die Programmeinstellvorrichtung für eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in der Weise, wie voranstehend erwähnt, konstruiert. Da das Einstellprogramm, das auf der Einstellkarte markiert ist, in Übereinstimmung mit dem Markenblattverfahren oder -system markiert ist, von einem einzelnen Lesesensor, der auf dem Drucker angebracht ist, gelesen werden kann, kann die Zeit- Aufzeichnungseinrichtung selbst extensiv in dem Aufbau im Vergleich mit einer herkömmlichen Zeit- Aufzeichnung, bei das Einstellprogramm unter Verwendung von vielen Lesesensoren gelesen wird, vereinfacht werden und die Kosten können verringert werden. Wenn das Programm gelesen werden soll, kann ferner die Zeit, die zum Lesen des Programms benötigt wird, verkleinert werden, da das Programm nur hinsichtlich der Markierungsspalte gelesen wird, die dem so gelesenen Identifikationscode entspricht. Ferner wird das so gelesene Programm in der Einstellmodus-Bestätigungsspalte so ausgedruckt, dass die Inhalte oder Fehler neu überprüft werden können. Zusätzlich weist der Programm-Lesesensor die Funktion zum Lesen der ID-Codemarke, die auf der Zeitkarte aufgezeichnet ist, auf. Mit all diesen Merkmalen kann die Konstruktion der Zeit-Aufzeichnungseinrichtung einfacher gemacht werden und die Zeit- Aufzeichnungseinrichtung kann ein hervorragenderes Betriebsverhalten aufweisen. Demzufolge ist die Programmeinstellvorrichtung für eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung am besten dafür geeignet, um als eine Zeit-Aufzeichnungseinrichtung verwendet zu werden, die in Büros kleiner Größe, Geschäften, Läden etc. mit insgesamt 31 oder weniger Angestellten verwendet wird.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Form der hier gezeigten und beschriebenen Erfindung als die bevorzugte Ausführungsform dieser angesehen werden soll, und dass auf verschiedene Änderungen in der Ausbildung, Größe und Anordnung von Teilen zurückgegriffen werden kann, ohne von dem Umfang der angehängten Ansprüche abzuweichen.


Anspruch[de]

1. Zeit-Aufzeichnungseinrichtung (1) mit einem Drucker (7) zum Drucken von Zeitbezogenen Daten auf eine Zeitkarte (T) in Übereinstimmung mit einem Systemprogramm, das in einem Speicher (14) vorgespeichert ist, und auch in Übereinstimmung mit einem benutzerspezifischen Einstellprogramm, einer Programmeinstellkarte (P) mit einer identischen Konfiguration zu derjenigen der Zeitkarte (T), einer Vielzahl von Steuerzeitmarken (PT), die Seite an Seite auf einer Seitenkante der Einstellkarte in einer vertikalen Zuführungsrichtung gedruckt sind, wobei Programmeinstellmarken-Markierungsspalten jeweils in einer lateralen Richtung der Steuerzeitmarken vorgesehen sind; wobei

die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung (1) einen Sensor (10), der auf dem Drucker (7) angebracht und dafür ausgelegt ist, um sowohl die Steuerzeitmarken (PT) als auch Einstellprogramme zu lesen, die jeweils auf der einen Seitenkante und in den Marken-Markierungsspalten der Einstellkarte (P) aufgedruckt und markiert sind, eine Programmleseeinrichtung zum steuerbaren Drehen eines Kartentransfermotors (5M) und eines Druckermotors (9M), um den Drucker (7) zu veranlassen, sich lateral Spalte nach Spalte entlang der Marken-Markierungsspalten zu bewegen, während die Einstellkarte (P) Linie nach Linie transferiert wird, so dass der Sensor (10) das Einstellprogramm lesen kann, das in jeder Marken-Markierungsspalte markiert ist, und eine Speichereinrichtung zum Schreiben eines so gelesenen Einstellprogramms in den Speicher (14) hinein, umfasst;

wobei die oberste Linie der Marken-Markierungsspalten, die auf der Einstellkarte vorgesehen sind, als eine Identifikationscodespalte dient, in der ein Identifikationscode vorläufig aufgedruckt oder markiert ist; und

wobei die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung einer Identifikationscode-Leseeinrichtung, um dann, wenn der auf dem Drucker (7) angebrachte Sensor (10) die Steuerzeitmarke gelesen hat, die auf der Einstellkarte markiert ist, den Kartentransfermotor (SM) und den Druckermotor (9M) zu steuern, um den Sensor (10) zu veranlassen, den Identifikationscode zu lesen, der in der Identifikationscodespalte auf der obersten Linie gedruckt oder markiert ist, und eine Programmlese-Steuereinrichtung zum Steuern des Kartentransfermotors (5M) und des Druckermotors (9M), so dass der Sensor (10) das Einstellprogramm nur bezüglich der bestimmten Marken-Markierungsspalte, die sich auf den Identifikationscode bezieht, in Übereinstimmung mit dem so gelesenen Identifikationscode liest, umfasst.

2. Zeit-Aufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Programmeinstellkarte mit einer Einstellmodus-Bestätigungsspalte versehen ist, in der die Einstellprogramme, die von dem Sensor (10) gelesen werden, Posten für Posten gedruckt sind, und die Zeit-Aufzeichnungseinrichtung (1) mit einer Programmdruckeinrichtung versehen ist, um den Drucker (7) zu betätigen, um den Inhalt des von dem Sensor gelesenen Einstellprogramms in der Einstellmodus-Bestätigungsspalte der Einstellkarte Posten für Posten zu drucken.

3. Zeit-Aufzeichnungseinrichtung nach Anspruch 1, bei der der auf dem Drucker (7) angebrachte Sensor (10) mit einer Code-Bestimmungsfunktion versehen ist, zum Lesen einer Marke, die in der eine Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte der eingefügten Zeitkarte markiert ist, und Bestimmen der Anzahl von Tagen, die in der die Anzahl von Tagen anzeigenden Spalte angezeigt werden, in der die Marke markiert ist, als einen ID-Code des Kartenbenutzers, wobei ein Rückmarken-Lesesensor (10), der genauso mit einer Codebestimmungsfunktion versehen ist, auf einer Rückseite eines Führungspfads für die Zeitkarte angebracht ist.







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