PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69803339T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0891856
Titel Biegetisch
Anmelder Universal Arches Limited, St. Helens, Merseyside, GB
Erfinder Degiorgio, Paul, Blackbrook, St. Helens WA11 9HL, GB;
Turner, Peter, Birchwood, Warrington WA3 6TG, GB
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 69803339
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.06.1998
EP-Aktenzeichen 983048141
EP-Offenlegungsdatum 20.01.1999
EP date of grant 02.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse B29C 53/08

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft einen Biegetisch, auf dem durch Erwärmung elastisch gemachte Kunststoffabschnitte aufgelegt werden können, um die gewünschte Krümmung dieser zu erreichen, und betrifft insbesondere einen Tisch zum Biegen von UPVC-Profilen, um einen dekorativen Bogen für Fenster- oder Türrahmen herzustellen.

Stränge aus uPVC-Profil werden durch Erwärmung des Profils in einem Ofen auf etwa 140ºC elastisch gemacht. Dann kann das Profil wie gewünscht geformt werden und auf Raumtemperatur abgekühlt werden, wodurch es die gewünschte Form erhält.

In der Regel wird dieses Verfahren auf einem Tisch ausgeführt, der eine Anzahl von winklig angeordneten, geraden Schlitzen, die sich radial von einer zentralen Position aus erstrecken, und eine ähnliche Anzahl von beweglichen Spulen aufweist, deren Position entlang der Schlitze einstellbar ist, so dass eine Auflagefläche zum Bestimmen der erforderlichen Form des Profils geschaffen wird. Normalerweise wird zuerst ein weichelastischer Formstreifen um die vorpositionierten Spulen gelegt, dann wird das erwärmte Profil um die Formvorrichtung gewunden und bis zur Abkühlung in Position gespannt. Der Nachteil liegt darin, dass das Vorsehen einer gekerbten Tischoberfläche dazu neigt, Abdrücke auf der Unterseite des weich gemachten Profils zu hinterlassen, und um dieses Problem zu lösen ist es notwendig, einen vorgeformten, bogenförmigen flachen Streifen aus Hartfaser oder ähnlichem vorzusehen, der über die Schlitze um die Spulen gelegt wird und auf dem das Profil während des Abkühlens aufliegt. Dies erfordert das Bereitstellen einer großen Anzahl solcher Streifen, um jede auszubildende Form und Krümmung zu betten.

In einer alternativen bekannten Anordnung, wie sie in der DE 33 22 572 beschrieben und dargestellt ist, ist eine ebene Tischoberfläche mit einer Anzahl alternativer und auswählbarer Formvorrichtung, die jeweils eine Vielzahl von gekerbten Führungen ("Kulissenschiebern"?) besitzen, die sich von der Anpassvorrichtung radial nach außen erstrecken und so angeordnet sind, dass sie mit einer gekerbten Formvorrichtung in Eingriff gelangen, um den das gewünschte Profil gebogen werden kann.

Während man durch diese Konstruktion einen Abdruck durch eine gekerbte Tischoberfläche vermeidet, ist dennoch die Form und/oder der Radius des zu formenden Profils durch den minimal einstellbaren Aufbau der Anpassungsvorrichtungen und Führungen eingeschränkt.

Oft besteht eine Anforderung, einen bogenförmigen uPVC-Profilabschnitt herzustellen, der eine unregelmäßige Form besitzt und nicht einem kreisförmigen Bogen folgt. Die Anordnung der Vertiefungen in einem gekerbten Tisch oder die Anordnung von Führungen auf der Anpassvorrichtung eines flachen Tisches erlaubt nicht ohne Weiteres die Bildung eines gebogenen Abschnitts, bei dem die Krümmung über seine Länge variiert. Die derzeit erhältlichen, herkömmlichen Tische sind in ihrem Anwendungsbereich daher sehr eingeschränkt und so großteils nicht geeignet, um eine große Bandbreite an Krümmungen und Größen bereitzustellen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Biegetisch vorgesehen, der eine Tischplatte sowie eine Vielzahl von Armen aufweist, die sich radial von einem mit Bezug auf die Tischplatte befestigten Stützteil aus über die Tischplatte erstrecken, wobei mindestens einige der Arme längenverstellbar oder austauschbar sind, und jeder Arm eine Auflagefläche an seinem freien Ende aufweist, gegen die ein biegsames, längliches Werkstück anliegen kann; dadurch gekennzeichnet, dass der durch die benachbarten Arme oder mindestens ein Paar der Arme begrenzte Winkel einstellbar ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Biegetisch vorgesehen, der eine Tischplatte sowie eine Vielzahl von Armen aufweist, die sich radial von einem mit Bezug auf die Tischplatte befestigten Stützteil aus über die Tischplatte erstrecken, wobei mindestens einige der Arme längenverstellbar oder austauschbar sind, und jeder Arm eine Auflagefläche an seinem freien Ende aufweist, gegen die ein biegsames, längliches Werkstück anliegen kann; dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen und Tischoberfläche sich magnetisch anziehen.

Es werden nun, nur beispielhaft, Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines Biegetisches, die eine typischen Form eines herzustellenden bogenförmigen Profils darstellt;

Fig. 2 eine Seitenansicht eines radialen Positionierungssystems, das erfindungsgemäß auf dem Biegetisch angebracht ist;

Fig. 3 eine vergrößerte Draufsicht des in Fig. 2 dargestellten Teils;

Fig. 4A bis 4D schematische Draufsichten, die typische herzustellende bogenförmige Profile darstellen; und

Fig. 5A bis 5D ähnliche schematische Draufsichten einer Anzahl von verschiedenen bogenförmigen herzustellenden Profilen.

Mit Bezug auf die Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Biegetisch 1 dar, der eine glatte, ungekerbte Tischplattenfläche besitzt, vorzugsweise aus geglättetem, nichtrostendem Stahl, auf der radial und linear bogenförmige Fensterabschnitte hergestellt werden können. Die Tischoberfläche kann ein dünnes Kunststofflaminat 1a aufweisen, das eine Oberflächengüte besitzt, auf der ein weich gemachter uPVC-Profilabschnitt aufgelegt werden kann, ohne dass die Unterseite des Profils ungünstig beeinflusst wird. In einer Ausführungsform ist unter dem dünnen Laminat und dem rostfreien Stahl ein Holzsockel vorgesehen, der auf Standbeinen angebracht ist, um eine Arbeitsoberfläche auf Hüfthöhe des Bedieners bereitzustellen.

Ein wie in Fig. 1 bis 4 dargestelltes radiales Positionierungssystem besteht aus einer Zentralspindel 4 mit drei unabhängig drehbaren Schichten 4A, 4B und 4C. Die Spindel 4 kann auf einer beliebigen Position entlang eines gekerbten Positionsstreifen 16 angeordnet werden, der entlang der Mittellinie des Tisches 1 angebracht ist. Jede Schicht der Spindel definiert an ihrem Umfangskreis eine Reihe von sich radial erstreckenden Öffnungen 13, die jeweils so angepasst sind, dass sie ein Ende eines radialen Armes aufnehmen können, der eine verlängerte, hohle Steckhülse 6 aufweist. Es ist eine Anzahl solcher Steckhülsen vorgesehen, die je durch eine Federklemme 13a herausnehmbar in ihrer zugeordeten Öffnung 13 gehalten werden.

Ein Stab 7 lässt sich teleskopartig in jeden Stab 6 einschieben und durch eine schnelllösbare Sperrvorrichtung 20 einstellbar befestigen, so dass innerhalb eines bestimmten Bereichs die effektive Länge jeder sich radial erstreckenden Steckhülse und jedes Stabs 6, 7 bestimmt werden kann. Es können zusätzliche Verlängerungsstücke an die Stäbe 7 angebracht werden, um sie bei Bedarf weiter zu verlängern. Jeder Stab 7 ist mit einer teleskopisch verlängerbaren oder anpassungsfähigen äußeren Hülle 21 umgeben.

Fest am äußeren Ende jedes Stabs 17 ist eine Spule 3 angebracht, die eine Auflagefläche 22 darstellt und einen Elektromagneten 23 besitzt, damit sie von der Oberfläche 22 des Biegetischs 1 magnetisch angezogen wird. Ein oberer Abschnitt 24 jeder Spule besitzt Knebelklemmen 25 zum Befestigen eines Formstreifens 26. Eine schnelllösbare Federklemme 27 ermöglicht es, dass ein Teil 3a jeder oder einiger der Spulen zur Einstellung hinsichtlich der Tischoberfläche, dem Formstreifen 26 und dem zu formenden erwärmten Profil gehoben und gesenkt werden kann. Wahlweise kann die Spule auch durch einen Dauermagneten vom Tisch angezogen werden.

Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist kann also jede separat drehbare Schicht der Spindel 4 eine Vielzahl von radial ausgerichteten Armen enthalten, und da die Schichten unabhängig drehbar sind ist es möglich, entweder die Spulen 3, wie dargestellt, gleichmäßig im Wesentlichen halbkreisförmig zu verteilen, oder wahlweise zwei oder mehr der Spulen zusammen zu gruppieren und spitze Krümmungen herzustellen, wie noch deutlich wird.

Ein zentrales Kernstück 14 der Zentralspindel 4 besitzt einen oberen Flansch 12 und einen Bodenzapfen 12a, der mit einem Ankerblock 12b im Gewindeeingriff ist, wobei der Ankerblock fest auf dem invertierten T-Schlitz des Streifens 16 angebracht ist. Indem das Kernstück 14 also in den Ankerblock 12b geschraubt wird, können die jeweiligen Positionen der Schichten der Spindel 4 verriegelt werden, nachdem sie für ein bestimmtes Werkstück eingestellt worden sind.

Ein radial ausgerichteter Arm 8, der radial erstreckbar zu Säule 15a ist und einen Zeiger oder Taster 8a trägt, ist dauerhaft drehbar zum oberen Flansch 12 in einem Lager 15. Durch Drehen des Arms 8 um die Achse der Spindel 4 kann die Position jeder Spule 3 um einen halbkreisförmigen Bogen bestimmt und festgelegt werden, ohne dass die radiale Abmessung jedes Spulenarms einzeln gemessen werden muss.

Mit Bezug auf Fig. 1 und 2 wird man zu schätzen wissen, dass es beim Positionieren einer bogenförmigen Reihe von Spulen auf der Tischplattenfläche 1, wie es hier dargestellt ist, möglich wird, den elastisch gemachten Formstreifen 26 um die Spule zu legen, um die ein Abschnitt aus erwärmtem und elastisch gemachtem uPVC-Fenster- oder Türrahmen-Profil gebogen werden kann, das in Position gespannt wird, so dass es beim Abkühlen einen Bogen bildet.

Wenn es notwendig ist, das Bogenprofil mit einem Paar gerader Seitenprofile zu formen, um zum Beispiel einen gebogenen Fensterrahmen herzustellen, ist eine Vielzahl von teleskopisch verlängerbaren Armen 17 auf dem Tisch vorgesehen und einstellbar auf einem gekerbten Streifen 16 befestigt.

Am freien Ende des Arms ist eien Absperrvorrichtung 18 befestigt, die in ähnlicher Weise magnetisch an die Tischplatte angezogen werden kann, und die so einen geraden Rand bildet, entlang welcher eine Formvorrichtung und dann ein gerader Abschnitt aus uPVC-Profil angelegt werden können. Die Absperrvorrichtungen 18 können sich entlang der restlichen Länge des Tisches erstrecken, wo ein weiteres radiales Positionierungssystem vorgesehen sein kann, wie es am rechten Rand von Fig. 1 gezeigt ist. Dieses kann sich über einen Halbkreis hinaus erstrecken.

Ein lineares Positionierungssystem kann eine axial ausgerichtete Reihe von verlängerbaren Armen 17 einschließen, die entlang des zentralen Streifens 16 des Tisches angefügt sind. Der Streifen kann zwei Schichten von Aufnahmeöffnungen besitzen, in denen die Arme 17 gelagert sein können. An den freien Enden solcher Arme können Spulen angefügt sein, und so können sie in ähnlicher Weise wie in dem mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschriebenen radialen Positionierungssystem verwendet werden, und durch Verwendung einer Schablone zur Positionierung der Spulen ist es dann möglich, einen Formstreifen und einen erwärmten uPVC-Profilabschnitt anzulegen, so dass ein Blendenbogen mit einem großen und variablen Radius entsteht, wie es in Fig. 5D dargestellt ist.

Wie es aus Fig. 1 ersichtlich ist können unabhängige, frei positionierbare und magnetisch anziehende Spulen 30 und Absperrvorrichtungen 31 auf dem Tisch verwendet werden, um die uPVC-Profilstreifen 32 zu halten.

Fig. 4A bis 4D und 5A bis 5D stellen also verschiedene Formen eines geformten Profils dar, die unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Biegetisches hergestellt werden können. Diese Bandbreite an verschiedenen Formen ist im Hinblick auf die unendlich variable Beschaffenheit der die Spulen und Absperrvorrichtungen stützenden Arme leicht zu erreichen. Eine solche Bandbreite ist auf einem gekerbten Tisch oder einem Tisch mit einer festen Form der Anpassvorrichtung nicht zu erreichen.

Ausführungsformen der Erfindung können, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, sowohl radiale als auch lineare Positionierungssysteme umfassen, oder eines der beiden Systeme allein. Die Spulen, Absperrvorrichtungen und die Tischoberfläche wurden als magnetisch anziehend beschrieben, um einen angemessenen Halt zu gewährleisten und um eine Bewegung der Spulen auf den Stäben zu verhindern. Dies kann erreicht werden, indem die Tischoberfläche geerdet wird und eine positive Spannung von 12 V an die Elektromagneten angelegt wird, die sich in jeder Spule und jeder Absperrvorrichtung befinden, oder umgekehrt. Die Magneten können jedoch Dauermagneten sein, in manchen Fällen ist auch gar keine magnetische Anziehung nötig, wenn die Steifigkeit des Gefüges ausreicht, um jeglicher Neigung zur Bewegung zu widerstehen, die entsteht, wenn der Formstreifen und das Profil um das Gefüge gelegt werden. Wenn Elektromagneten verwendet werden, kann ein Steuer- oder Schaltsystem ermöglichen, dass der Benutzer bestimmte Reihen des Systems auswählt, die magnetisch sein sollen.

Die Hauptvorteile dieses Systems im Vergleich zu herkömmlichen Biegetischen liegen darin, dass die Tischoberfläche nicht gekerb, flach und glatt ist und keinen Abdruck im erwärmten Profil hinterlässt, so dass ein Zuschneiden von Hartfaserschablonen oder Ähnlichem für jede Krümmung nicht mehr notwendig ist.

Das System liefert einen beträchtlichen Umfang von Radien, zum Beispiel von 300 mm bis 1050 mm. Jede Bogenform kann außerdem innerhalb der Abmessungen des Tisches hergestellt werden, indem die Spulenpositionen wie gewünscht festgesetzt werden, um entweder einen geraden Abschnitt oder eine Bogenform mit sehr unterschiedlichen und variierten Krümmungen herzustellen. Der Aufbau des Tisches ist ein schneller und direkter Vorgang, da keine Kerben oder aufgespannten Spulen notwendig sind, und die radiale Länge jedes Arms für ein Bogenprofil durch den Dreharm 8 mit dem Taster 8a leicht zu setzen ist.

Jeder Arm 6, 17 kann leicht von der Spindel 4 (oder dem gekerbten Streifen 16) abgenommen werden. Die Arme können so beliebig ausgewechselt werden, so dass die erforderliche Krümmung hergestellt wird, wobei die Arme auf diese Weise universell einstellbar sind, um ungleichmäßige Formen herzustellen. Die Arme 6 können wahlweise über ein Gewinde in den Öffnungen 13 angebracht sein oder durch eine radiale Schraube, auf die mit einem Inbus- Schlüssel, der durch eine Öffnung am oberen Ende der Spindel eingeführt wird, zugegriffen werden kann.

Man wird zu schätzen wissen, dass ein erfindungsgemäß hergestellter Biegetisch so anpassbar ist, dass ein uPVC-Profil jeglicher Form und Anordnung innerhalb der Tischgrenzen hergestellt werden kann, ein Merkmal, das mit keinem der derzeit erhältlichen, herkömmlichen Biegetische erreicht werden kann.


Anspruch[de]

1. Biegetisch, der eine Tischplatte sowie eine Vielzahl von Armen aufweist, die sich radial von einem mit Bezug auf die Tischplatte befestigten Stützteil aus über die Tischplatte erstrecken, wobei mindestens einige der Arme längenverstellbar oder austauschbar sind, und jeder Arm eine Auflagefläche an seinem freien Ende aufweist, gegen die ein biegsames längliches Werkstück anliegen kann; dadurch gekennzeichnet, dass der durch die benachbarten Arme oder mindestens ein Paar der Arme begrenzte Winkel einstellbar ist.

2. Biegetisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützbauteil mindestens zwei unabhängig drehbare Spindeln aufweist, von denen aus sich die Arme radial erstrecken.

3. Biegetisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln koaxial übereinander liegen und jede Spindel an ihrem Umfangkreis eine Reihe von sich radial erstreckenden Öffnungen besitzt, die alle so angepasst sind, dass sie ein Ende eines radialen Arms auf nehmen können.

4. Biegetisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützteil in seiner Lage entlang eines sich entlang des Tisches erstreckenden Positionsstreifens verstellbar ist.

5. Biegetisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Arme teleskopisch längenverstellbar ist.

6. Biegetisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Arm eine schnell zu bedienende Lösevorrichtung aufweist, um ein Einstellen der effektiven Länge des Arms zu ermöglichen. 7. Biegetisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Auflageglied, das sich am äußeren radialen Ende jedes Arms befindet, um so zusammen eine Auflagefläche für ein Werkstück zu bilden.

8. Biegetisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Auflageglied vertikal mit Bezug auf die Tischplatte verstellbar ist und eine Halterung zur Befestigung am jeweiligen Auflageglied eines Werkstücks oder Unterlegstreifens enthält.

9. Biegetisch nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, gekennzeichnet durch Feststellvorrichtungen, mit denen die relative Lage der unabhängig drehbaren Spindeln festgesetzt werden kann.

10. Biegetisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützbauteil einen weiteren sich radial erstreckenden Arm enthält, der an seinem äußeren Ende eine Markierungsvorrichtung trägt, mit der die radiale Länge eines jeden der mehreren Arme gemessen und eingestellt werden kann, ohne dass die radiale Ausdehnung eines jeden Arms einzeln gemessen werden muss.

11. Biegetisch nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von weiteren teleskopisch streckbaren Armen, die an den Postitionsstreifen angebracht sind und sich von dort aus quer über die Tischplatte erstrecken, wobei jeder weitere Arm eine Auflagefläche an seinem freien Ende besitzt, wodurch eine Anzahl solcher sich vom Positionsstreifen erstreckender Arme ein lineares Werkstück aufnehmen kann.

12. Biegetisch nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine oder mehrere lineare Backen, die an den Auflageflächen einer Anzahl weiterer sich teleskopisch erstreckender Arme angebracht sind oder diese bilden, um eine Auflage für ein lineares Werkstück bereitzustellen.

13. Biegetisch, der eine Tischplatte sowie eine Vielzahl von Armen aufweist, die sich von einem mit Bezug auf die Tischplatte befestigten Stützteil über den Tisch erstrecken, wobei mindestens einige der Arme längenverstellbar oder austauschbar sind, und jeder Arm eine Auflage an seinem freien Erde besitzt, gegen die ein biegsames, längliches Werkstück angelegt werden kann; dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen und Tischoberflächen sich magnetisch anziehen.

14. Biegetisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte aus einem ferromagnetischen Werkstoff, wie zum Beispiel nichtrostendem Stahl, besteht und mindestens einige der Vielzahl von Armen einen Magneten enthalten, um so von der Tischoberfläche angezogen zu werden.

15. Biegetisch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischoberfläche aus einem Kunststoff besteht, dessen Oberflächengüte so beschaffen ist, dass ein weich gemachtes UPVC- Profil darauf gelegt werden kann, ohne dass die Unterfläche des Profils ungünstig beeinflusst wird.

16. Auflagefläche nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen Elektromagneten am äußeren freien Ende eines jeden der vielen Arme.

17. Biegetisch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die ferromagnetische Tischplatte geerdet ist, und an einen Elektromagneten am äußeren radialen Ende eines jeden Arms eine positive elektrische Spannung von genau oder ungefähr 12 Volt angelegt ist.

18. Biegetisch nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein elektrisches Steuerungssystem, dass es ermöglicht, dass einige ausgewählte der Vielzahl von Armen magnetisch aktiv sind.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com