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Dokumentenidentifikation DE69804885T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0857584
Titel Wärmeempfindliches Übertragungsmaterial
Anmelder General Co. Ltd., Osaka, JP
Erfinder Nakayama, Koichi, Joto-ku, Osaka, JP;
Fukui, Toshikazu, Joto-ku, Osaka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69804885
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.01.1998
EP-Aktenzeichen 983006578
EP-Offenlegungsdatum 12.08.1998
EP date of grant 17.04.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse B41M 5/38

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Übertragungsmedium, das scharfe übertragene Farbmuster mit ausgezeichneter Reibfestigkeit bilden kann.

Aufzeichnungsverfahren und eine Aufzeichnungsvorrichtung, die für einzelne Informationsverarbeitungssysteme geeignet sind, wurden mit dem Fortschreiten der Informationsindustrie entwickelt. Als eines solcher Aufzeichnungsverfahren wird seit einiger Zeit das thermische Aufzeichnen vielfach eingesetzt, weil die verwendete Vorrichtung kompakt und geräuschlos sein kann und ausgezeichnete Bedienbarkeit und Wartungsbereitschaft aufweist. Dieses thermische Aufzeichnen ist ein Vorgang, bei dem ein wärmeempfindliches Übertragungsmedium mit Hilfe eines thermischen Aufzeichnungskopfs erhitzt wird und ein Übertragungsmuster auf ein Aufzeichnungsmedium unter Gewinnen einer Aufzeichnung übertragen wird.

Als dabei verwendete wärmeempfindliche Übertragungsmedien wurden in der Vergangenheit vorwiegend jene verwendet, die ein Trägermaterial und darauf gebildet eine größtenteils Wachs enthaltende Druckfarbenschicht umfassen. Die unter Verwendung von wärmeempfindlichen Übertragungsmedien mit einer solchen Struktur gebildeten übertragenen Muster enthalten jedoch auch größtenteils das Wachs und folglich können die übertragenen Muster beim Reiben entfernt werden, wodurch sie eine schlechte Reibfestigkeit aufweisen. Um die Reibfestigkeit zu verbessern, wurde daraufhin ein wärmeempfindliches Übertragungsmedium entwickelt, das ein Trägermaterial und darauf bereitgestellt eine Trennschicht und eine größtenteils ein Harz enthaltende Druckfarbenschicht umfasst. Diese Trennschicht wird so bereitgestellt, dass die Druckfarbenschicht abgelöst und leicht übertragen werden kann und besteht hauptsächlich aus Wachs oder dergleichen. Auch in dieser Trennschicht ist die Trockenmasse in Gramm pro Quadratmeter- Einheit (hierin "Beschichtungsgewicht" genannt) üblicherweise etwa 0,8 bis 4,0 g/m². Wird aber ein Muster unter Verwendung des wärmeempfindlichen Übertragungsmediums dieser Art übertragen, bewegt sich das Wachs in der Trennschicht beim Erhitzen zur Druckfarbenschicht und folglich wird die Reibfestigkeit, die die Druckfarbenschicht ursprünglich besaß, mangelhaft, wodurch ein übertragenes Muster ohne die gewünschte Reibfestigkeit entsteht.

Um einen solchen Nachteil zu überwinden, wurde ein wärmeempfindliches Übertragungsmedium entwickelt, das eine Struktur aufweist, worin die Zwischenschicht hauptsächlich aus einem Harz besteht, das zwischen einer Trennschicht und einer Druckfarbenschicht bereitgestellt wird, so dass das Wachs in der Trennschicht nicht in die Druckfarbenschicht gelangt.

Inzwischen gibt es seit einiger Zeit einen steigenden Bedarf für Farbdruck, der übertragene Muster in Farben erzeugen kann. Dieser Farbdruck ist ein Verfahren, bei dem die verschiedenenfarbigen Übertragungsschichten zur Erzeugung einer Darstellung übereinandergelegt werden. Wenn ein übertragenes Farbmuster unter Verwendung eines die vorstehend beschriebene Zwischenschicht aufweisenden wärmeempfindlichen Übertragungsmediums gebildet wird, ist die Schicht, die an die Oberfläche einer darunter liegenden Übertragungsschicht angrenzt, die Trennschicht, die hauptsächlich aus Wachs besteht. Wenn folglich zwei oder mehrere Übertragungsschichten übereinandergelagert sind, kann das auftreten, was "Bahnbilden" und "Verschmieren" genannt wird, wobei das Erstere wird verursacht, wenn eine Farbe der oberen Schicht sich linienförmig auf einem übertragenen Muster ausbreitet und das Letztere verursacht wird, wenn sich eine Farbe aus der unteren Schicht ausbreitet. Verglichen mit den übertragenen Mustern, die unter Verwendung eines wärmeempfindlichen Übertragungsmediums vom Harztyp gebildet werden, können übertragene Muster auch eine sehr schlechte Reibfestigkeit aufweisen, wodurch Farbdruck in einigen Fällen nicht ausführbar sein dürfte.

Ein Trennbeschichtungsgewicht von 0,3 g/m² wird für ein Wärmeübertragungsblatt in EP-A-542208 offenbart.

Die vorliegende Erfindung wurde ausgeführt, um die vorstehend erörterten Probleme zu lösen. Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wärmeempfindliches Übertragungsmedium bereitzustellen, das einen scharfen Farbdruck ermöglicht und auch übertragene Muster mit einer ausgezeichneten Reibfestigkeit bilden kann.

Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe, stellt die vorliegende Erfindung ein wärmeempfindliches Übertragungsmedium bereit, umfassend ein Trägermaterial und in der Reihenfolge darübergelagert eine Trennschicht, eine Zwischenschicht und eine Druckfarbenschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfarbenschicht ein Färbemittel, ein erstes härtbares Harz, das nach Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann, ein Härtungsmittel, das Härten des Harzes veranlasst und ein zweites Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, enthält und die Trennschicht mit einem Schichtgewicht von 0,005 bis 0,4 g/m² gebildet ist, und das Härtungsmittel wie nachstehend ausgewiesen ist.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend genauer beschrieben.

Das wärmeempfindliche Übertragungsmedium besteht im Wesentlichen aus einer Druckfarbenschicht, einer Zwischenschicht und einer Trennschicht, die übereinandergelagert auf einem Trägermaterial gebildet werden.

[Druckfarbenschicht]

Die Druckfarbenschicht in dem wärmeempfindlichen Übertragungsmedium der vorliegenden Erfindung enthält ein Färbemittel, ein erstes Harz, das bei Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann, ein Härtungsmittel, das das Harz zum Härten veranlasst und ein zweites Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann. Im Allgemeinen reagiert das Harz, das bei der Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann, mit dem Härtungsmittel üblicherweise unter Bildung einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur. Dies ist die Härtungsreaktion. Wenn jedoch das Harz, das die Härtungsreaktion inhibieren kann, vorliegt, wird eine vollständige dreidimensionale Netzwerkstruktur nicht gebildet, und folglich wird die Druckfarbenschicht nicht vollständig härten. Somit kann, aufgrund der gemeinsamen Wirkung, die der Tatsache, dass die Trennschicht ein sehr kleines Beschichtungsgewicht aufweist und der Tatsache, dass die Druckfarbenschicht teilweise gehärtet ist, zuzuschreiben ist, die Druckfarbenschicht bei der thermischen Übertragung eine ausreichende Anhaftung aufweisen und eine obere Übertragungsschicht kann darübergelagert gut an der unteren Übertragungsschicht anhaften, so dass die übertragenen Muster beim Farbdruck, wie gefordert, gut übereinandergelegt werden können. Obwohl die gebildeten, übertragenen Muster nicht vollständig gehärtet sind, ist das enthaltene Harz inzwischen ausreichend hart, um Reibfestigkeit aufzuweisen.

a) Färbemittel:

Das in der Druckfarbenschicht enthaltene Färbemittel kann herkömmliche Farbstoffe oder Pigmente vom Russtyp, Titandioxidtyp, Azofarbstofftyp, Anthrachinontyp, indigoidem Typ, löslichem Farbstofftyp, Sulfidtyp, Phthalocyanintyp, Chinonimintyp, Cyanintyp, Nitrosotyp, Nitrotyp, Stilbentyp, Chinolintyp, Pyrazolontyp, Metallkomplextyp, Benzochinontyp, Naphthochinontyp und so weiter einschließen.

b) Harz, das bei Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann:

Das Harz (erstes Harz), das bei Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann, welches in der Druckfarbenschicht enthalten ist, kann Harze einschließen, die mit einem Härtungsmittel härten können, wie Acrylharze, Aminoharze, Celluloseharze, Epoxidharze, Phenolharze, Polyesterharze und Urethanharze. Beliebige von diesen Harzen können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

Als die Acrylharze können herkömmliche Acrylharze verwendet werden, ohne besondere Begrenzungen, einschließlich beispielsweise Acrylharze, wie Polyacrylamid, Polymethylmethacrylat, Polybutylmethacrylat, Polymethylacrylat, Polybutylacrylat, Polystyrol-2-acrylnitril, Acrylnitril-Vinylacetat-Copolymer, Acrylnitril-Vinylchlorid-Copolymer, Acrylnitril-Styrol-Copolymer, Acrylnitril-Vinylidenchlorid-Copolymer, Acrylnitril-Vinylpyridin-Copolymer, Acrylnitril-Methylmethacrylat-Copolymer und Acrylnitril-Butylacrylat-Copolymer.

Als die Aminoharze können herkömmliche Aminoharze ohne besondere Begrenzungen verwendet werden, einschließlich beispielsweise Melaminharze, wie Melamin-Formaldehyd-Harz, Monomethylolmelaminharz, Dimethylolmelaminharz, Trimethylolmelaminharz, Tetramethylolmelaminharz und Hexamethylolmelaminharz; und Harnstoffharze, wie Methylharnstoffharz, Ethylharnstoffharz, Isopropylharnstoffharz, Butylharnstoffharz, Methylolharnstoffharz, Ethylolharnstoffharz, Dimethylolharnstoffharz, Diethylolharnstoffharz und Dipropylenharnstoffharz.

Als die Celluloseharze können herkömmliche Celluloseharze ohne besondere Begrenzungen verwendet werden, einschließlich beispielsweise Celluloseharze, wie Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Carboxyethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Ethylhydroxycellulose, Ethylhydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Nitrocellulose, Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat und Cellulosetriacetat.

Als die Epoxidharze können herkömmliche Epoxidharze ohne besondere Begrenzungen verwendet werden, einschließlich beispielsweise aliphatische Epoxidharze, wie Epoxidharze vom Bisphenol-A-Typ, Epoxidharze vom Bisphenol-F-Typ, Epoxidharze vom Phenolnovolaktyp oder Cresolnovolaktyp, alicyclische Epoxidharze, Epoxidharze vom hydrierten Bisphenol-A-Typ oder -AD-Typ, Propylenglycolglycoxyether und Pentaerythritpolyglycidylether; Epoxidharze, erhalten aus aliphatischen oder aromatischen Aminen und Epichlorhydrin, Epoxidharze, erhalten aus aliphatischen oder aromatischen Carbonsäuren und Epichlorhydrin, heterocyclische Epoxidharze, Spiroring-enthaltende Epoxidharze, Epoxid-modifizierte Harze und bromierte Epoxidharze.

Als die Phenolharze können übliche Phenolharze ohne besondere Begrenzungen angewendet werden, einschließlich beispielsweise Phenolharze, wie

p-Phenylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Octylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Cumylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-tert-Butylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Nonylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Cyclohexylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Ethylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Propylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Aminophenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Hexylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Heptylphenol-Formaldehyd-Copolymer,

p-Octylphenol-Acetaldehyd-Copolymer,

p-Phenylphenol-Acetaldehyd-Copolymer und

p-tert-Butylphenol-Acetaldehyd-Copolymer.

Als die Polyesterharze können herkömmliche gesättigte oder ungesättigte Polyesterharze, ohne besondere Begrenzungen, verwendet werden, einschließlich beispielsweise Polyesterharze, erhalten durch Umsetzen von Dicarbonsäuren oder Derivaten davon mit Diolen oder Derivaten davon. Die Dicarbonsäuren oder Derivate davon können Dicarbonsäuren oder Derivate davon einschließen, die Ester, wie Terephthalsäure, Isophthalsäure, Phthalsäure, 2,5-Dimethylphthalsäure, 2,6-Naphthalindicarbonsäure, Biphenylphthalsäure, Bis-α,β-(2-chlorphenoxy)ethan-4,4'-dicarbonsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Glycolsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, 1,2- Cyclohexandicarbonsäure, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure, 1,3- Cyclohexandicarbonsäure, 1,3-Cyclopentandicarbonsäure, Sulfoterephthalsäure, 5-Sulfoisophthalsäure, 4-Sulfophthalsäure, 4-Sulfonaphthalin-2,7-dicarbonsäure, Sulfo-p-chinolylenglycol und 2-Sulfo-1,4-bis(hydroxyethoxy)benzol, bilden.

Die Diole oder Derivate davon können Ethylenglycol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, 1,2-Propylenglycol, Neopentylglycol, Diethylenglycol, Polymethylenglycole mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Trimethylenglycol, Tetramethylenglycol, Pentamethylenglycol, Hexamethylenglycol und Decamethylenglycol; aliphatische Diole, wie 1,4-Cyclohexandimethanol, 1,6-Hexandiol, 1,3-Cyclohexandimethanol, 1,2-Cyclohexandimethanol und p-Xylolglycol; aromatische Diole, wie Hydrochinon, Resorcin und 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan; aliphatische Diole, wie 1,4-Dihydroxymethylbenzol; und Polyalkylenglycole (Polyoxyalkylenglycole), wie Polyethylenglycol und Polypropylenglycol, einschließen.

Als die Urethanharze können herkömmliche Urethanharze ohne besondere Begrenzungen verwendet werden, einschließlich beispielsweise jene, erhalten durch Umsetzen von Diolkomponenten, wie Polyesterdiol, Polyetherdiol und Polyesterpolyetherdiol, mit Diisocyanaten, wie Tolylendiisocyanat, Diphenylmethandiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat und Isophorondiisocyanat; und jene, erhalten durch Umsetzen von Prepolymeren mit Isocyanatgruppen an beiden Enden mit Kettenverlängerungsmitteln, wobei die vorangehenden Prepolymere durch Umsetzen des vorstehend genannten Polyesterdiols, Polyetherdiols, Polyesterpolyols oder dergleichen mit der vorstehend genannten Diisocyanatkomponente und den letzteren Verlängerern, einschließlich Diaminen, wie Hexamethylendiamin, 4,4'-Diaminodiphenylmethan und Isophorondiamin, und Diolen, wie Ethylenglycol, Propylenglycol und 1,4-Butandiol erhalten werden.

c) Härtungsmittel:

Das in der vorliegenden Erfindung angeführte Härtungsmittel ist eine Verbindung, die mit einer in dem Harz vorliegenden funktionellen Gruppe, beispielhaft ausgewiesen durch eine Hydroxylgruppe, eine Glycidylgruppe oder eine Amidgruppe, reagieren kann, um schließlich die dreidimensionale Netzwerkstruktur zu bilden.

Ein solches Härtungsmittel ist ein Isocyanat-Härtungsmittel, ein Harnstoff-Härtungsmittel, ein Melamin-Härtungsmittel, oder ein Vinylsulfon-Härtungsmittel, wie nachstehend ausgewiesen. Insbesondere sind Isocyanat-Härtungsmittel bevorzugt.

Die Isocyanat-Härtungsmittel wird ausgewählt aus Hexamethylendiisocyanat, 2,4-Tolylendiisocyanat, 2,6-Tolylendiisocyanat, Xyloldiisocyanat, Isophorondiisocyanat, 4,4-Diphenylmethandiisocyanat und Triphenylmethantriisocyanat.

Das Harnstoff-Härtungsmittel wird ausgewählt aus Dimethylolharnstoff, Dimethylolethylenharnstoff, Dimethylolpropylenharnstoff, Tetramethylolacetylenharnstoff und 4-Methoxy- 5-dimethylpropylenharnstoffdimethylol.

Das Melamin-Härtungsmittel wird ausgewählt aus Verbindungen, die durch Umsetzung von Methylolmelaminderivaten, erhalten durch Kondensation von Melamin mit Formaldehyd, mit Niederalkoholen, wie Methylalkohol, Ethylalkohol und Isopropylalkohol und Gemischen von diesen, verethert werden. Die Methylolmelaminderivate umfassen Monomethylolmelamin, Dimethylolmelamin, Trimethylolmelamin, Tetramethylolmelamin, Pentamethylolmelamin und Hexamethylolmelamin.

Das Vinylsulfon-Härtungsmittel wird ausgewählt aus N,N'-Methylenbis(vinylsulfonylacetamido)ethan und N,N'-Ethylenbis(vinylsulfonylacetamido)ethan.

d) Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann:

Das Harz (zweites Harz), das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, ist ein Harz, das die dreidimensionale Netzwerkstruktur, die durch die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel, das das erste Harz zum Härten veranlasst, gebildet wird, beibehält. Ein solches Harz kann beispielsweise einschließen:

(i) Harze, so dass das zweite, inhibierende Harz chemisch keinesfalls mit dem Härtungsmittel und dem ersten Harz, das nach Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, reagiert, oder eine niedrige Reaktivität aufweist, aber die Grenzen zwischen dem Härtungsmittel und dem ersten Harz, das bei der Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, erreicht, um physikalisch die Bildung der dreidimensionalen Netzwerkstruktur einzuschränken;

(ii) Harze, so dass das zweite, inhibierende Harz mit dem Härtungsmittel reagiert, um dadurch die dreidimensionale Netzwerkstruktur vor der Entstehung durch die Reaktion des Härtungsmittels mit dem ersten Harz, das nach der Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, zu bewahren;

(iii) Harze, so dass das zweite, inhibierende Harz mit dem ersten Harz, das nach der Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, reagiert, um dadurch die dreidimensionale Netzwerkstruktur vor der Entstehung durch die Reaktion des Härtungsmittels mit dem ersten Harz, das nach der Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, zu bewahren.

Die Harze (i) können Harze vom Polyvinylchloridtyp und Harze vom Olefintyp, wie Polyethylen und Polypropylen, sein. Die Harze (ii) können die vorstehend beschriebenen Epoxidharze und Styrolharze, wie Polystyrolharz, Acrylnitril- Styrol-Harz, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Harz, Styrol-Butadien-Styrol-Harz, Styrol-Isobutylen-Styrol-Harz, Styrol-Formalin-Harz, Styrol-Maleimid-Copolymerharz und Styrol-Maleinsäure-Copolymerharz, wobei in dem Fall, wenn das erste Harz ein Acrylharz, ein Celluloseharz, ein Aminoharz oder ein Polyesterharz und das Härtungsmittel ein Härtungsmittel vom Isocyanattyp ist, ein Härtungsmittel vom Harnstofftyp oder ein Härtungsmittel vom Melamintyp einschließen. Die Harze (iii) können Acrylharze, wie Polyacrylamid, Polystyroldiacrylat, Tricyclodecandimethyloldiacrylat und Trimethylolpropantriacrylat, Celluloseharze, wie Methylcellulose, Carboxymethylcellulose und Carboxyethylcellulose, und Polyvinylalkoholharze, wie Polyvinylalkohol und Polyvinylbutyral, im Fall, wenn das erste Harz ein Epoxidharz, ein Phenolharz, ein Melaminharz oder ein Urethanharz ist, und das Härtungsmittel ein Härtungsmittel vom Isocyanattyp, ein Härtungsmittel vom Harnstofftyp oder ein Härtungsmittel vom Melamintyp ist, einschließen.

Als das vorstehend genannte zweite "Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann", können entweder duroplastische Harze oder thermoplastische Harze angewendet werden. Im Fall, wenn es notwendig ist, besonders hohe Reibfestigkeit der übertragenen Muster zu erzeugen, ist es bevorzugt, den Härtungsgrad des ersten Harzes zu erhöhen. Im Fall, wenn es notwendig ist, die Anhaftung der übertragenen Muster auf ein Aufzeichnungsmaterial zu erzeugen, ist es bevorzugt, den Härtungsgrad des ersten Harzes zu senken.

e) Andere Komponenten:

Als Komponenten, die sich von den vorangehenden unterscheiden, kann die Druckfarbenschicht vorzugsweise ein Wachs, wie Polyethylenwachs, mikrokristallines Wachs oder Carnaubawachs enthalten, um übertragene Muster, die frei von Hohlräumen und auch scharf sein können, wenn auf ein glattes Papier übertragen, zu bilden. Die Druckfarbenschicht kann auch ein durch Ultraviolettlicht härtendes Harz enthalten.

Die Druckfarbenschicht kann weiterhin gegebenenfalls ein Antioxidationsmittel, wie eine Cumaronverbindung oder eine Phenolverbindung, und ein Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel, wie eine Benzotriazolverbindung, eine Benzophenonverbindung, eine 4-Thiazolidonverbindung, oder ein Ultraviolettlicht-absorbierendes Polymer enthalten. Daneben kann die Druckfarbenschicht auch organische und/oder anorganische feine Teilchen, ein Trennmittel, ein Weichmacher, ein Dispersant, ein Infrarotlicht-Absorptionsmittel, ein antistatisches Mittel, einen Entschäumer, ein Egalisiermittel, usw., enthalten.

f) Beschichtungsgewicht und Viskosität:

Die Druckfarbenschicht kann vorzugsweise ein Beschichtungsgewicht von 0,5 bis 10 g/m² aufweisen. Die Druckfarbenschicht kann eine ziemlich hohe Viskosität aufweisen. Wenn beispielsweise das erste Harz, das bei Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann oder das zweite Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, ein thermoplastisches Harz ist, kann die Druckfarbenschicht eine Viskosität von 1 000 cP oder mehr ohne irgend ein Problem aufweisen, gemessen als ein Wert bei einer Temperatur höher als 30ºC als der Schmelzpunkt des Harzes.

Das Gewichtsverhältnis eines Härtungsmittels zu dem ersten Harz, das bei Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, wobei beide in der Druckfarbenschicht enthalten sind, ist vorzugsweise 1 : 10 bis 2 : 1. Wenn das Härtungsmittel unterhalb dieses Verhältnisses enthalten ist, kann, da die Druckfarbenschicht nicht ausreichend härtet, das übertragene Muster nicht mit einer gewünschten Reibfestigkeit gebildet werden. Wenn andererseits das Härtungsmittel zu dem vorstehend genannten Verhältnis enthalten ist, wird, da die Druckfarbenschicht überhärtet ist, eine obere übertragene Schicht, wenn überlappt, nicht ausreichend an eine untere übertragene Schicht anhaften und deshalb kann das für Farbdrucken notwendige Überlappen der übertragenen Muster nicht befriedigend durchgeführt werden.

Das Gewichtsverhältnis eines Härtungsmittels zu dem zweiten Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, ist vorzugsweise 1 : 10 bis 10 : 1. Wenn das zweite Harz in dem vorstehend genannten Verhältnis enthalten ist, kann, da die Druckfarbenschicht nicht ausreichend gehärtet ist, das übertragene Muster nicht mit einer gewünschten Reibfestigkeit gebildet werden. Wenn andererseits das zweite Harz in einem geringeren Verhältnis enthalten ist, wird, da die Druckfarbenschicht überhärtet ist, eine obere übertragene Schicht, wenn überlappt, an der unteren übertragenen Schicht nicht ausreichend anhaften und deshalb kann das für Farbdrucken notwendige Überlappen der übertragenen Muster nicht befriedigend durchgeführt werden.

Das Gewichtsverhältnis des ersten Harzes, das bei Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann, zu dem zweiten Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, ist vorzugsweise 2 : 5 bis 5 : 1. Wenn das zweite Harz in einem geringeren Verhältnis enthalten ist, wird, da die Druckfarbenschicht überhärtet ist, eine obere übertragene Schicht, wenn überlappt, nicht ausreichend an eine untere übertragene Schicht anhaften und deshalb kann das für Farbdrucken notwendige Überlappen der übertragenen Muster nicht befriedigend durchgeführt werden. Wenn andererseits das zweite Harz oberhalb des Verhältnisses enthalten ist, kann, da die Druckfarbenschicht nicht ausreichend gehärtet ist, das übertragene Muster nicht mit einer gewünschten Reibfestigkeit gebildet werden.

Deshalb ist das Gewichtsverhältnis eines Härtungsmittels zu dem ersten Harz zu dem zweiten Harz vorzugsweise 1 : 10 : 25 bis 10 : 5 : 1.

[Zwischenschicht]

Die Zwischenschicht wird zwischen der Trennschicht und der Druckfarbenschicht bereitgestellt, so dass das Wachs in der Trennschicht am Bewegen zu der Druckfarbenschicht gleichzeitig mit der thermischen Übertragung gehindert werden kann.

Diese Zwischenschicht kann vorzugsweise ein Harz enthalten, um die Reibfestigkeit des übertragenen Musters zu verbessern und auch, um die Anhaftung zwischen der Trennschicht und der Zwischenschicht und zwischen der Zwischenschicht und der Druckfarbenschicht zu sichern. Wie die Druckfarbenschicht, kann dieses Harz vorzugsweise ein Harz sein, das bei Reaktion mit einem Härtungsmittel härten kann, und ein Härtungsmittel, das das Harz zum Härten veranlasst, kann vorzugsweise verwendet werden. Als das Harz kann das erste Harz, das vorstehend in Beziehung zu der Druckfarbenschicht beschrieben wurde, angewendet werden. Insbesondere ist mindestens ein Harz, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Acrylharzen, Aminoharzen und Celluloseharzen, bevorzugt. Als Härtungsmittel kann auch jenes angewendet werden, das vorstehend in Bezug auf die Druckfarbenschicht beschrieben wurde.

Um die Anhaftung zwischen der Trennschicht und der Zwischenschicht und zwischen der Zwischenschicht und der Druckfarbenschicht weiter zu sichern, kann ein niedrig schmelzendes Harz zusätzlich zu dem vorstehend genannten Harz zugesetzt werden. Das niedrig schmelzende Harz kann N- Hydroxymethylstearinsäureamid, Stearinsäureamid, Palmitinsäureamid, Ölsäureamid, Ethylenbisstearinsäureamid, Methylenbishydriertes Rindertalgfettsäureamid, Ricinoleinsäureamid, Naphtholderivate, wie 2-Benzyloxynaphthalin, Biphenylderivate, wie p-Benzylbiphenyl und 4-Allyloxybiphenyl, Polyetherverbindungen, wie 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan, 2,2'-Bis(4- methoxyphenoxy)diethylether und Bis(4-methoxyphenoxy)ether, Esterderivate, wie Diphenylcarbonat, Dibenzyloxalat und p- Methylbenzyloxalat, Ketonharze, Aldehydharze, Kolophoniumharze und Petroleumharze, einschließen. Ein Füllstoff, wie Ton oder Calciumcarbonat, kann gegebenenfalls auch zugesetzt werden.

Die Zwischenschicht kann vorzugsweise ein Beschichtungsgewicht von 0,01 bis 1,00 g/m² aufweisen. Wenn sie ein Beschichtungsgewicht von weniger als 0,01 g/m² aufweist, kann das Wachs in der Trennschicht zum Zeitpunkt der Wärmeübertragung nicht gut an der Bewegung in die Druckfarbenschicht gehindert werden. Wenn sie andererseits ein Beschichtungsgewicht von mehr als 1,00 g/m² aufweist, kann die oberhalb der Druckfarbenschicht angeordnete Zwischenschicht in dem erhaltenen, übertragenen Muster zu dick sein, um scharfe, übertragene Muster zu bilden.

[Trennschicht]

Die Trennschicht spielt hauptsächlich eine Rolle als eine Schicht, die die Anhaftung zwischen der Druckfarbenschicht, die darauf gebildet wird, und dem Trägermaterial steuert. Dies ist beispielsweise eine Schicht, die so angeordnet ist, dass die Zwischenschicht oder Druckfarbenschicht nach dem Erhitzen an der Rückseite des Trägers (die Seite, an der die Schichten, wie die Trennschicht, nicht gebildet werden) durch einen Thermokopf oder dergleichen mit Leichtigkeit von dem Trägermaterial abgezogen werden kann.

Als in der Trennschicht enthaltene Materialien wird vorzugsweise von jenen mit einem Schmelzpunkt oder Erweichungspunkt innerhalb des Bereichs von gewöhnlich 50 bis 150ºC und vorzugsweise 60 bis 120ºC, oder jenen, die einen Schmelzpunkt oder einen Erweichungspunkt innerhalb dieses Bereichs aufweisen, wenn in Kombination mit zwei oder mehreren Arten verwendet, Gebrauch gemacht. Solche Materialien können beispielsweise Wachse, wie Polyethylenwachs, Carnaubawachs und mikrokristallines Wachs; und thermoplastische Harze, wie Copolymere vom Polyethylentyp, Polyacrylate oder Polymethacrylate, Polymere vom Vinylchloridtyp oder Copolymere und Polyesterharze einschließen.

In der vorliegenden Erfindung kann die Trennschicht ein Beschichtungsgewicht von 0,005 bis 0,4 g/m² aufweisen, was viel kleiner ist als die Menge, die herkömmlicherweise angewendet wird. Wenn sie ein Beschichtungsgewicht kleiner als 0,005 g/m² aufweist, kann die Zwischenschicht und dergleichen nicht sanft abgezogen werden, so dass die Übertragung von dem wärmeempfindlichen Übertragungsmedium zu dem Material, auf das Muster übertragen werden sollen (das Aufzeichnungsmaterial), nicht gut durchgeführt wird. Wenn sie andererseits ein Beschichtungsgewicht von mehr als 0,4 g/m² aufweist, können die Übertragungsschichten nicht gut zum Zeitpunkt des Farbdruckens übereinandergelagert werden. Insbesondere kann die Trennschicht ein Beschichtungsgewicht von 0,005 bis 0,1 g/m² aufweisen, was vorzugsweise in der Größenordnung liegt, um eine gute Übertragung auf das Aufzeichnungsmaterial und auch ein gutes Übereinanderlagern der Übertragungsschichten zu erreichen.

Zusätzlich zu der vorstehend beschriebenen Komponente, kann die Trennschicht gegebenenfalls geeigneterweise andere Komponenten enthalten, so lange der erfindungsgemäße Gegenstand nicht beeinträchtigt wird. Beispielsweise können sie Füllstoffe, wie organische Füllstoffe und Aluminiumoxid, duroplastische Harze, wie duroplastische Acrylharze und Epoxidharze, höhere Fettsäuren, höhere Alkohole, höhere Fettester, Amide und höhere Amine einschließen. Falls verwendet, können beliebige von diesen einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet werden. Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Komponenten kann die Trennschicht weiterhin ein oberflächenaktives Mittel enthalten, um ihre Trennbarkeit zu steuern. Typische oberflächenaktive Mittel, die in der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, schließen Verbindungen ein, die eine Polyoxyethylenkette enthalten. Anorganische oder organische feine Teilchen, wie Metallpulver oder Siliziumdioxidgel, oder Öle, wie Leinöl oder Mineralöl, können weiterhin zugegeben werden.

[Trägermaterial]

Das in der vorliegenden Erfindung verwendete Trägermaterial schließt Polysulfonfilm, Polystyrolfilm, Polyamidfilm, Polyimidfilm, Polycarbonatfilm, Polypropylenfilm, Cellophan, Polyesterfilme, wie Polyethylenterephthalatfilm, Polyethylennaphthalatfilm, Triacetatfilm und dünne Papiere, wie Kondensatorpapier und Pergaminpapier, ein. Insbesondere sind Polyesterfilme im Hinblick auf die Kosten, die mechanische Festigkeit, Maßhaltigkeit, Wärmebeständigkeit, usw., bevorzugt.

Beliebige von diesen verwendeten Trägermaterialien können eine Dicke von gewöhnlich 1 bis 30 jzm und vorzugsweise 2 bis 15 um aufweisen. Eine wärmebeständige Schicht, die ein Reaktionsprodukt von beispielsweise Silikonharz oder Polyvinylbutyralharz mit Isocyanatharz enthält, kann vorzugsweise auf dem Trägermaterial an seiner Seite, gegenüber der Seite, auf der die Trennschicht usw. gebildet werden, gebildet werden.

[Herstellungsverfahren]

Das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Übertragungsmedium kann in der nachstehenden Weise hergestellt werden.

Auf einer Seite des Trägermaterials, wie einer Polyesterfolie mit einer Dicke von 1 bis 30 um, wird das Wachs, wie Carnaubawachs, zu einem Beschichtungsgewicht von 0,005 bis 0,4 g/m² aufgetragen, gefolgt von Trocknen unter Bildung der Trennschicht. An der entgegengesetzten Seite dieses Trägermaterials ist es bevorzugt, die wärmebeständige Schicht durch Auftragen einer Silikonharz oder dergleichen enthaltenden Lösung zu einem Beschichtungsgewicht von 0,1 bis 0,8 g/m² zu bilden, gefolgt von Trocknen. An der so gebildeten Trennschicht wird eine Lösung, enthaltend das duroplastische Harz, wie ein Aminoharz oder dergleichen, oder das thermoplastische Harz, wie Celluloseharz, Acrylharz oder dergleichen, zu einem Beschichtungsgewicht von 0,01 bis 1,00 g/m² aufgetragen, gefolgt von Trocknen, unter Bildung der Zwischenschicht. Auf der so gebildeten Zwischenschicht wird eine Lösung, enthaltend das Pigment oder den Farbstoff zum Erzeugen der gewünschten Farbe; das erste Harz, das ein duroplastisches Harz, wie Aminoharz oder thermoplastisches Harz, wie Polyesterharz, Celluloseharz oder Acrylharz, das härtende Mittel vom Isocyanattyp oder Harnstofftyp, entsprechend beliebigen dieser Harze, ist, und das zweite Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, zu einem Beschichtungsgewicht 0,5 bis 10 g/m² aufgetragen ist, gefolgt von Trocknen, unter Bildung der Druckfarbenschicht. Somit kann das wärmeempfindliche Übertragungsmedium der vorliegenden Erfindung erzeugt werden. Die vorstehend genannte Trennschicht, die Zwischenschicht, Druckfarbenschicht und wärmebeständige Schicht können unter Verwendung herkömmlicher Beschichtungsmittel, einschließlich Rakelbeschichter, Walzenbeschichter, Luftrakelbeschichter, Stabbeschichter, Lod- Beschichter, Gate-Roll-Beschichter, Vorhangbeschichter, Short-Dwell-Beschichter, Gravurbeschichter und Flexogravurbeschichter verschiedener Arten, aufgetragen werden. Nach dem Beschichten kann die Oberfläche unter Verwendung eines Kalanders, wie ein Maschinenkalander, ein TG-Kalander, ein Superkalander oder ein Weichkalander, fertiggestellt werden.

BEISPIELE

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend genauer durch die angegebenen Beispiele beschrieben.

Beispiel 1

Auf eine Seite einer Polyesterfolie mit einer Dicke von 6 um wurde eine Lösung mit der in (1) gezeigten Zusammensetzung so aufgetragen, dass ein Beschichtungsgewicht von 0,2 g/m² vorliegt, gefolgt von Trocknen, unter Bildung einer wärmebeständigen Schicht.

Zusammensetzung (1):

DIAROMER SP712 (Handelsname; Silikonharz, erhältlich von Dainichiseika Kogyo) 20 Gewichtsprozent

Methylethylketon 80 Gewichtsprozent

Nun wurde auf die andere Seite der vorstehend genannten Polyesterfolie eine Lösung mit nachstehend in (2) gezeigter Zusammensetzung so aufgetragen, dass ein Beschichtungsgewicht von 0,05 g/m² vorliegt, gefolgt von Trocknen, unter Bildung einer Trennschicht.

Zusammensetzung (2):

Carnaubawachs 5 Gewichtsprozent

Polyethylenwachs 5 Gewichtsprozent

Toluol 90 Gewichtsprozent

Nun wurde auf die so gebildete Trennschicht eine Lösung mit nachstehend gezeigter Zusammensetzung (3) so aufgetragen, dass ein Beschichtungsgewicht von 0,4 g/m² vorliegt, gefolgt von Trocknen, unter Bildung einer Zwischenschicht. Zusammensetzung (3):

ACRYDIC A810-45 (Handelsname; duroplastisches Acrylharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 45%) 11 Gewichtsprozent

BURNOCK D800 (Handelsname; Isocyanat, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 50%) 3 Gewichtsprozent

Methylethylketon 86 Gewichtsprozent

Nun wurde auf die so gebildete Zwischenschicht eine Lösung mit nachstehend gezeigter Zusammensetzung (4) so aufgetragen, dass ein Beschichtungsgewicht von 1,3 g/m² vorliegt, gefolgt von Trocknen, unter Bildung einer Druckfarbenschicht. Somit wird ein cyanblaues, wärmeempfindliches Übertragungsmedium erhalten.

Zusammensetzung (4):

Cyanine Blue 10 Gewichtsprozent

UE-3380 (Handelsname; Polyesterharz, erhältlich von Unichika, Ltd.) 20 Gewichtsprozent

EPIKOTE 1002 (Handelsname; Epoxidharz, erhältlich von Yuka Shell Epoxy Kabushikikaisha) 10 Gewichtsprozent

BURNOCK D800 (Handelsname; Isocyanat, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 50%)

5 Gewichtsprozent

Calciumcarbonat 5 Gewichtsprozent

Methylethylketon 50 Gewichtsprozent

In diesem wärmeempfindlichen Übertragungsmedium reagiert das in der Druckfarbenschicht enthaltene Polyesterharz mit dem Härtungsmittel Isocyanat zum Härten, unter Bildung einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur. Jedoch reagiert das Isocyanat auch mit dem Epoxidharz. Das heißt, das Epoxidharz inhibiert die Reaktion des Polyesterharzes mit dem Isocyanat und folglich härtet das Polyesterharz nicht vollständig. Somit haftet die Druckfarbenschicht selbst gut an dem Aufzeichnungsmaterial aufgrund der Anhaftung, die dem teilweise gehärteten Polyesterharz zuzuschreiben ist.

Beispiel 2

Ein wärmeempfindliches Magenta-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass Cyaninblau in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen Carmin 6B ausgetauscht wurde.

Beispiel 3

Ein wärmeempfindliches Gelb-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass Cyaninblau in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen Chromgelb ausgetauscht wurde.

Beispiel 4

Ein wärmeempfindliches Cyanblau-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass UE-3380 (Polyesterharz) in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen PLYOHEN 5010 (Handelsname; Phenolharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde.

Beispiel 5

Ein wärmeempfindliches Magenta-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass UE-3380 (Polyesterharz) in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen PLYOHEN 5010 (Handelsname; Phenolharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde und das Cyaninblau gegen Carmin 6B ausgetauscht wurde.

Beispiel 6

Ein wärmeempfindliches Gelb-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass UE-3380 (Polyesterharz) in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen PLYOHEN 5010 (Handelsname; Phenolharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde und das Cyaninblau gegen Chromgelb ausgetauscht wurde.

Beispiel 7

Ein wärmeempfindliches Cyanblau-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass UE-3380 (Polyesterharz) in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen SUPER BECKAMINE L806-60 (Handelsname; Aminoharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde.

Beispiel 8

Ein wärmeempfindliches Magenta-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass UE-3380 (Polyesterharz) in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen SUPER BECKAMINE L806-60 (Handelsname; Aminoharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde und das Cyaninblau gegen Carmin 6B ausgetauscht wurde.

Beispiel 9

Ein wärmeempfindliches Gelb-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass UE-3380 (Polyesterharz) in Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen SUPER BECKAMINE L806-60 (Handelsname; Aminoharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde und das Cyaninblau gegen Chromgelb ausgetauscht wurde.

Beispiele 10 bis 12

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb- Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 1 bis 3 erhalten, mit der Ausnahme, dass ACRYDIC A810-45 (duroplastisches Acrylharz) in Zusammensetzung (3) von Beispielen 1 bis 3 gegen SUPER BECKAMINE L806-60 (Handelsname; Aminoharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated) ausgetauscht wurde.

Beispiele 13 bis 15

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb- Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 1 bis 3 erhalten, mit der Ausnahme, dass ACRYDIC A810-45 (duroplastisches Acrylharz) in Zusammensetzung (3) von Beispielen 1 bis 3 gegen ST-222 (Handelsname; Celluloseharz, erhältlich von Washin Chemicals Co., Ltd.) ausgetauscht wurde.

Vergleichsbeispiele 1 bis 3

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 1 bis 3 erhalten, mit der Ausnahme, dass EPIKOTE 1002 (Epoxidharz) in Zusammensetzung (4) von Beispielen 1 bis 3 gegen UE-3380 (Handelsname; Polyesterharz, erhältlich von Unichika, Ltd.) ausgetauscht wurde.

Vergleichsbeispiele 4 bis 6

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 1 bis 3 erhalten, mit der Ausnahme, dass das Beschichtungsgewicht der Trennschicht auf 0,5 g/m² geändert wurde.

Beispiele 16 bis 18

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 4 bis 6 erhalten, mit der Ausnahme, dass EPIKOTE 1002 (Epoxidharz) in Zusammensetzung (4) von Beispielen 4 bis 6 gegen B17S (Handelsname; Polyvinylalkoholharz, erhältlich von DENKIKAGAKU KOGYO K. K.) ausgetauscht wurde.

In diesen wärmeempfindlichen Übertragungsmedien reagiert das in der Druckfarbenschicht enthaltene Phenolharz mit dem Härtungsmittel Isocyanat zum Härten, unter Bildung einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur zum Zeitpunkt der Wärmeübertragung. Jedoch reagiert das Isocyanat-Härtungsmittel auch mit dem Polyvinylalkoholharz. Das heißt, das Polyvinylalkoholharz inhibiert die Reaktion des Phenolharzes mit dem Isocyanat und folglich wird das Phenolharz nicht vollständig härten. Somit haftet die Druckfarbenschicht selbst gut an dem Aufzeichnungsmaterial aufgrund der Anhaftung, die dem teilweise gehärteten Phenolharz zuzuschreiben ist.

Beispiele 19 bis 21

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 4 bis 6 erhalten, mit der Ausnahme, dass EPIKOTE 1002 (Epoxidharz) in Zusammensetzung (4) von Beispielen 4 bis 6 gegen DENKAVINYTJ 10000AKT (Handelsname; Polyvinylchloridharz, erhältlich von DENKIKAGAKU KOGYO K. K.) ausgetauscht wurde.

In diesen wärmeempfindlichen Übertragungsmedien reagiert das in der Druckfarbenschicht enthaltene Phenolharz mit dem Isocyanat-Härtungsmittel zum Härten, unter Bildung einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur zum Zeitpunkt bei der Wärmeübertragung. Andererseits reagiert das Polyvinylchloridharz weder mit dem Phenolharz, noch dem Isocyanat. Da somit das Polyvinylchloridharz in die Grenzflächen zwischen dem Phenolharz und dem Isocyanat eindringt, um die Reaktion zwischen ihnen zurückzudrängen, härtet das Phenolharz nicht vollständig aus. Somit haftet die Druckfarbenschicht selbst gut an dem Aufzeichnungsmaterial aufgrund der Anhaftung, die dem teilweise gehärteten Phenolharz zuzuschreiben ist.

Beispiele 22 bis 24

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 4 bis 6 erhalten, mit der Ausnahme, dass BURNOCK D800 (Isocyanat) in Zusammensetzung (4) von Beispielen 4 bis 6 gegen NIKARACK MW 12LF (Handelsname; Härtungsmittel vom Melamintyp, erhältlich von SANWA CHEMICAL K. K.; Feststoffgehalt 50%) ausgetauscht wurde.

Beispiel 25

Ein wärmeempfindliches Cyanblau-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, mit der Ausnahme, dass die Druckfarbenschicht wie nachstehend gebildet wurde:

Auf die gebildete Zwischenschicht wurde eine nachstehend gezeigte Lösung mit Zusammensetzung (25-1) aufgetragen, so dass das Beschichtungsgewicht 1,3 g/m² war, gefolgt von Trocknen, unter Bildung einer Druckfarbenschicht.

Zusammensetzung (25-1):

Cyaninblau 10 Gewichtsprozent

EPIKOTE 1002 (Handelsname; Epoxidharz, erhältlich von Yuka Shell Epoxy Kabushikikaisha) 20 Gewichtsprozent

ACRYDICK A810-45 (Handelsname; duroplastisches Acrylharz, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 45%) 20 Gewichtsprozent

BURNOCK D800 (Handelsname; Isocyanat, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 50%) 5 Gewichtsprozent

Calciumcarbonat 5 Gewichtsprozent

Methylethylketon 40 Gewichtsprozent

Beispiele 26 bis 27

Wärmeempfindliche Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 25 erhalten, mit der Ausnahme, dass Cyaninblau in Beispiel 25 gegen Carmine 6B bzw. Chromgelb ausgetauscht wurde.

Beispiele 28 bis 30

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Beispielen 25 bis 27 erhalten, mit der Ausnahme, dass BURNOCK D800 (Isocyanat) gegen NIKARACK MW 12LF (Handelsname; Härtungsmittel vom Melamintyp, erhältlich von SANWA CHEMICAL K. K.; Feststoffgehalt 50%) ausgetauscht wurde.

Vergleichsbeispiel 7

Ein wärmeempfindliches Cyanblau-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen die nachstehende Zusammensetzung ausgetauscht wurde.

Zusammensetzung (7-1):

Cyaninblau 10 Gewichtsprozent

UE-3380 (Handelsname; Polyesterharz, erhältlich von Unichika, Ltd.) 23 Gewichtsprozent

EPIKOTE 1002 (Handelsname; Epoxidharz, erhältlich von Yuka Shell Epoxy Kabushikikaisha) 10 Gewichtsprozent

BURNOCK D800 (Handelsname; Isocyanat, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 50%) 2 Gewichtsprozent

Calciumcarbonat 5 Gewichtsprozent

Methylethylketon 50 Gewichtsprozent

Vergleichsbeispiele 8 bis 9

Wärmeempfindliche Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 7 erhalten, mit der Ausnahme, dass Cyaninblau in Zusammensetzung (7-1) von Vergleichsbeispiel 7 gegen Carmine 6B bzw. Chromgelb ausgetauscht wurde.

Vergleichsbeispiel 10

Ein wärmeempfindliches cyanblaues Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen die nachstehende Zusammensetzung ausgetauscht wurde.

Zusammensetzung (10-1):

Cyaninblau 10 Gewichtsprozent

UE-3380 (Handelsname; Polyesterharz, erhältlich von Unichika, Ltd.) 10 Gewichtsprozent

EPIKOTE 1002 (Handelsname; Epoxidharz, erhältlich von Yuka Shell Epoxy Kabushikikaisha) 2 Gewichtsprozent

BURNOCK D800 (Handelsname; Isocyanat, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 50%) 50 Gewichtsprozent

Calciumcarbonat 5 Gewichtsprozent

Methylethylketon 23 Gewichtsprozent

Vergleichsbeispiele 11 bis 12

Wärmeempfindliche Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 10 erhalten, mit der Ausnahme, dass Cyaninblau in Zusammensetzung (10-1) von Vergleichsbeispiel 10 gegen Carmin 6B bzw. Chromgelb ausgetauscht wurde.

Vergleichsbeispiel 13

Ein wärmeempfindliches Cyanblau-Übertragungsmedium wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass Zusammensetzung (4) von Beispiel 1 gegen die nachstehende Zusammensetzung ausgetauscht wurde.

Zusammensetzung (13-1):

Cyaninblau 10 Gewichtsprozent

UE-3380 (Handelsname; Polyesterharz, erhältlich von Unichika, Ltd.) 10 Gewichtsprozent

EPIKOTE 1002 (Handelsname; Epoxidharz, erhältlich von Yuka Shell Epoxy Kabushikikaisha) 30 Gewichtsprozent

BURNOCK D800 (Handelsname; Isocyanat, erhältlich von Dainippon Ink and Chemicals, Incorporated; Feststoffgehalt: 50%) 5 Gewichtsprozent

Calciumcarbonat 5 Gewichtsprozent

Methylethylketon 40 Gewichtsprozent

Vergleichsbeispiele 14 bis 15

Wärmeempfindliche Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 13 erhalten, mit der Ausnahme, dass Cyaninblau in Zusammensetzung (13-1) von Vergleichsbeispiel 13 gegen Carmin 6B bzw. Chromgelb ausgetauscht wurde.

Vergleichsbeispiele 16 bis 18

Wärmeempfindliche Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 13 erhalten, mit der Ausnahme, dass EPIKOTE 1002 (Epoxidharz) in Zusammensetzung (13-1) von Vergleichsbeispielen 13 gegen DENKAVINYL 10000AKT (Handelsname; Polyvinylchloridharz, erhältlich von DENKIKAGAKU KOGYO K. K.) ausgetauscht wurde.

[Bewertungstest]

Unter Verwendung der in Beispielen 1 bis 15 und Vergleichsbeispielen 1 bis 6 erhaltenen, wärmeempfindlichen Cyanblau-, Magenta- und Gelb-Übertragungsmedien wurden übertragene Vierfarben-Muster mit Hilfe eines Thermodruckers NCP-710 (hergestellt von Nozaki Insatsushigyo K. K.) gebildet und die erhaltenen Drucke wurden visuell beobachtet. Die Ergebnisse wurden als "A" bewertet, wenn gut, "C", wenn schlecht.

Ein aus Kunststoff hergestellter Radiergummi wurde an einen Reibtester (hergestellt von Yasuda Seiki Seisakusho) angebracht und die übertragenen Muster wurden bei gleichen Teilen unter einer Last von 4,7 · 10&sup4; Pa gerieben. Wie die übertragenen Muster nach 500-mal Reiben stehen blieben, wurde visuell beobachtet und die Reibfestigkeit wurde "A" zugeordnet, wenn die Muster vollständig verblieben, "B", wenn sie teilweise verblieben und "C", wenn fast alles entfernt ist. Es wurde auch eine mit Ethylalkohol imprägnierte Wattelage an einem Reibtester (hergestellt von Yasuda Seiki Seisakusho) befestigt und die übertragenen Muster wurden zu gleichen Teilen unter einer Last von 2,9 · 10&sup5; Pa gerieben. Wie die übertragenen Muster nach 500-mal Reiben stehen blieben, wurde visuell beobachtet und die Lösungsmittelbeständigkeit wurde "A" zugeordnet, wenn die Muster vollständig verblieben, "B", wenn sie teilweise verblieben und "C", wenn fast alles entfernt war.

Die Ergebnisse der vorstehend genannten Tests werden in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

*1: Es können keine Farbbilder gebildet werden.

*2: Schleifen und Verschmieren wird beobachtet.

Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, wurden übertragene Vierfarben-Muster, die in der visuellen Beobachtung scharf waren und überlegene Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit aufwiesen, in dem Fall erhalten, wenn die in Beispielen 1 bis 15 hergestellten wärmeempfindlichen Übertragungsmedien angewendet wurden. Andererseits war es im Fall der in Vergleichsbeispielen 1 bis 3 hergestellten wärmeempfindlichen Übertragungsmedien unmöglich, übertragene Vierfarben-Muster zu bilden und die übertragenen, erhaltenen Muster hatten verschlechterte Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit. Der Grund dafür wird wie nachstehend angesehen: In der Druckfarbenschicht in Vergleichsbeispielen 1 bis 3 liegt das zweite Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, nicht vor, und folglich bilden das Harz und das Härtungsmittel vollständig eine dreidimensionale Netzwerkstruktur, so dass die Druckfarbenschicht keine ausreichende Anhaftung an dem Aufzeichnungsmedium aufweist. Somit können, obwohl die dreidimensionale Netzwerkstruktur ursprünglich gute Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit bereitstellen sollte, übertragene Vierfarben-Muster nicht gebildet werden, wenn Druckfarbenschichten übereinandergelagert werden, aufgrund des Mangels an Anhaftung, was zu einer Verschlechterung der Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit führt.

Im Fall von Vergleichsbeispielen 4 bis 6, in denen die das Wachs enthaltende Trennschicht mit einem Beschichtungsgewicht von 0,5 g/m² gebildet wurde, konnten gute übertragene Vierfarben-Muster nicht gebildet werden, weil "Schleifspurbildung" und "Verschmieren" auftraten, und die erhaltenen, übertragenen Muster auch schlechtere Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit aufwiesen. Der Grund dafür wird wie nachstehend angesehen: Die Trennschicht hat ein so großes Beschichtungsgewicht, dass die Wachskomponente sich während der Wärmeübertragung auflöst, in die Druckfarbenschicht eindringt, so dass die Reibfestigkeit und die Lösungsmittelbeständigkeit der Druckfarbenschicht geschädigt werden, und auch das Färbemittel in der Druckfarbenschicht aus der ursprünglichen Anordnung, in der das Muster übertragen wurde, herausgelöst wird.

Im Fall des wärmeempfindlichen Übertragungsmediums, das in Vergleichsbeispielen 7 bis 9 hergestellt wurde, war es unmöglich, übertragene Vierfarben-Muster zu bilden und die erhaltenen, übertragenen Muster hatten verschlechterte Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit. Der Grund dafür wird wie nachstehend angesehen: In der Druckfarbenschicht in Vergleichsbeispielen 7 bis 9 liegt das erste Harz, das bei der Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann, in zu hoher Menge vor; das heißt, es gibt einen geringeren Anteil des zweiten Harzes, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann und folglich bilden das Harz und das Härtungsmittel vollständig eine dreidimensionale Netzwerkstruktur, so dass die Druckfarbenschicht nicht ausreichend an dem Aufzeichnungsmedium anhaftet. Somit konnten auch, obwohl die dreidimensionale Netzwerkstruktur ursprünglich gute Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit bereitstellen sollte, aufgrund mangelhafter Anhaftung keine übertragenen Vierfarben-Muster gebildet werden, wenn die Druckfarbenschichten übereinandergelagert werden, was zu einer schlechteren Reibfestigkeit und schlechteren Lösungsmittelbeständigkeit führt.

Im Fall der in Vergleichsbeispielen 10 bis 12 hergestellten, wärmeempfindlichen Übertragungsmedien konnten übertragene Vierfarben-Muster gebildet werden. Jedoch hatten die erhaltenen, übertragenen Muster verschlechterte Reibfestigkeit und verschlechterte Lösungsmittelbeständigkeit. Der Grund dafür wird wie nachstehend angesehen: In der Druckfarbenschicht in Vergleichsbeispielen 10 bis 12 liegt das Härtungsmittel übermäßig vor; das heißt, es gibt geringere Mengen des ersten Harzes, das bei Reaktion mit dem Härtungsmittel härten kann und des zweiten Harzes, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel entsprechend inhibieren kann und folglich wird die Druckfarbenschicht nicht ausreichend gehärtet. Deshalb sind, obwohl übertragene Vierfarben- Muster gebildet werden können, Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit verschlechtert.

Im Fall von wärmeempfindlichen Übertragungsmedien, die in Vergleichsbeispielen 13 bis 15 hergestellt werden, war es unmöglich, übertragene Vierfarben-Muster zu bilden, und die erhaltenen, übertragenen Muster hatten verschlechterte Reibfestigkeit und verschlechterte Lösungsmittelbeständigkeit. Der Grund dafür wird wie nachstehend angesehen: In der Druckfarbenschicht in Vergleichsbeispielen 13 bis 15 liegt das zweite Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibieren kann, übermäßig vor. Das zweite Harz inhibiert die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel, aufgrund der Reaktion des zweiten Harzes mit dem Härtungsmittel. Deshalb reagiert das zweite Harz zu stark mit dem Härtungsmittel, was zum Härten der Druckfarbenschicht führt. Dies bedeutet, dass die Druckfarbenschicht nicht ausreichend Anhaftung an dem Aufzeichnungsmaterial aufweist. Als Ergebnis können aufgrund des Mangels an Anhaftung übertragene Vierfarben-Muster nicht gebildet werden, wenn Druckfarbenschichten übereinandergelagert werden, was zu verschlechterter Reibfestigkeit und verschlechterter Lösungsmittelbeständigkeit führt.

Im Fall von in Vergleichsbeispielen 16 bis 18 hergestellte, wärmeempfindliche Übertragungsmedien konnten übertragene Vierfarben-Muster gebildet werden, jedoch hatten die erhaltenen, übertragenen Muster verschlechterte Reibfestigkeit und verschlechterte Lösungsmittelbeständigkeit. Der Grund dafür wird wie nachstehend angesehen: In der Druckfarbenschicht in Vergleichsbeispielen 16 bis 18 liegt zuviel vom zweiten härtbaren Harz, das die Reaktion des ersten Harzes mit dem Härtungsmittel inhibiert, vor; das zweite Harz reagiert weder mit dem ersten Harz, noch mit dem Härtungsmittel, und folglich wird die Druckfarbenschicht nicht ausreichend gehärtet. Deshalb sind, obwohl übertragene Vierfarben-Muster gebildet werden, Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit verschlechtert.

Wie vorstehend ausgewiesen, können gemäß dem erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Übertragungsmedium Farben gut übereinandergelagert werden, so dass scharfe übertragene Vierfarben-Muster, frei von "Schleifen" und "Verschmieren", gebildet werden können und auch die erhaltenen Muster sich guter Reibfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit erfreuen.


Anspruch[de]

1. Wärmeempfindliches Übertragungsmedium, umfassend ein Trägermaterial und in der Reihenfolge darübergelagert eine Trennschicht, eine Zwischenschicht und eine Druckfarbenschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfarbenschicht ein Färbemittel, ein erstes härtbares Harz, ein Härtungsmittel für das erste Harz und ein zweites Harz, das das Härten des ersten Harzes inhibieren kann, enthält, wobei das Gewicht der Trennschicht 0,005 bis 0,4 g/m² ist, und wobei das Härtungsmittel ein Isocyanat- Härtungsmittel, das aus Hexamethylendiisocyanat, 2, 4-Tolylendiisocyanat, 2,6-Tolylendiisocyanat, Xyloldiisocyanat, Isophorondiisocyanat, 4,4-Diphenylmethandiisocyanat und Triphenylmethantriisocyanat ausgewählt ist, ein Harnstoff-Härtungsmittel, das aus Dimethylolharnstoff, Dimethylolethylenharnstoff, Dimethylolpropylenharnstoff, Tetramethylolacetylenharnstoff und 4-Methoxy-5-dimethylpropylenharnstoffdimethylol ausgewählt ist, ein Melamin- Härtungsmittel, das aus Verbindungen, verethert durch Umsetzung von Monomethylolmelamin, Dimethylolmelamin, Trimethylolmelamin, Tetramethylolmelamin, Pentamethylolmelamin oder Hexamethylolmelamin mit Methylalkohol, Ethylalkohol oder Isopropylalkohol, ausgewählt ist, oder ein Vinylsulfon-Härtungsmittel, das aus N,N'-Methylenbis(vinylsulfonylacetamido)ethan und N,N'-Ethylenbis(vinylsulfonylacetamido)ethan ausgewählt ist, ist.

2. Übertragungsmedium nach Anspruch 1, wobei das erste Harz ein Acrylharz, das aus Polyacrylamid, Polymethylmethacrylat, Polybutylmethacrylat, Polymethylacrylat, Polybutylacrylat, Polystyrol-2-acrylnitril, Acrylnitril-Vinylacetat-Copolymer, Acrylnitril-Vinylchlorid-Copolymer, Acrylnitril-Styrol-Copolymer, Acrylnitril-Vinylidenchlorid-Copolymer, Acrylnitril-Vinylpyridin-Copolymer, Acrylnitril- Methylmethacrylat-Copolymer und Acrylnitril-Butylacrylat- Copolymer ausgewählt ist, ist.

3. Übertragungsmedium nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Gewichtsverhältnis des Härtungsmittels zu dem ersten härtbaren Harz 1 : 10 bis 2 : 1 ist.

4. Übertragungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Gewichtsverhältnis des Härtungsmittels zu dem zweiten Harz 1 : 10 bis 10 : 1 ist.

5. Übertragungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Gewichtsverhältnis des ersten härtbaren Harzes zu dem zweiten Harz 2 : 5 bis 5 : 1 ist.

6. Übertragungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Gewichtsverhältnis des Härtungsmittels, des ersten härtbaren Harzes und des zweiten Harzes 1 : 10 : 25 bis 10 : 5 : 1 ist.







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