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Dokumentenidentifikation DE69901101T2 19.09.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1078131
Titel DECKEL FÜR EINE SCHACHTABDECKUNG
Anmelder Howe Green Ltd., Hertford, Hertfordshire, GB
Erfinder CENTA, Antony Richard, Hertford, Hertfordshire SG13 8LH, GB
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69901101
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.05.1999
EP-Aktenzeichen 999209505
WO-Anmeldetag 07.05.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/GB99/01231
WO-Veröffentlichungsnummer 0009958770
WO-Veröffentlichungsdatum 18.11.1999
EP-Offenlegungsdatum 28.02.2001
EP date of grant 27.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.09.2002
IPC-Hauptklasse E02D 29/14

Beschreibung[de]

Dieses Erfindung betrifft Schachtabdeckungen, z. B. für Einstiegsöffnungen, der Art, bei denen ein Deckelelement abnehmbar in einen allgemein rechtwinkligen Außenrahmen eingesetzt wird, wobei das Deckelelement als ein allgemein rechtwinkliger Innenrahmen hergestellt wird, der an einer Grundplatte befestigt ist, um einen Raum bereitzustellen, der anschließend (normalerweise vor Ort) mit Beton oder einem anderen geeigneten Füllmaterial gefüllt wird. Eine Schachtabdeckung dieser Art wird in der Patentschrift meines UK-Patents Nr. 2 145 138B beschrieben und beansprucht.

In meiner UK-Patentschrift wird die Füllung für den Innenrahmen durch Stäbe (z. B. aus Stahl) verstärkt, die vor der Einführung des Füllmaterials durch Klammern innerhalb des Außenrahmens befestigt und an ihrer Stelle gehalten werden. Es hat sich gezeigt, daß die Verstärkung am besten als ein Gitter oder Netz gebildet wird, wobei die Kreuzungspunkte fest aneinandergefügt werden. Es ist jedoch ein Nachteil einer solchen Verstärkungsanordnung, daß das Netz nicht ohne beträchtlichen Abfall automatisch auf Größe geschnitten und beschnitten werden kann und folglich zeitaufwendig und teuer in der Herstellung ist.

Es ist ein Ziel dieser Erfindung, eine Schachtabdeckung der oben besprochenen Art bereitzustellen, die eine alternative Verstärkungsanordnung enthält, die sich für die automatische Herstellung eignet.

Nach dieser Erfindung ist eine Schachtabdeckung der Art, auf die sich oben bezogen wird, durch eine Verstärkungsanordnung für den Innenrahmen gekennzeichnet, die eine Anzahl von Stäben umfaßt, die an der Grundplatte des Innenrahmens befestigt sind, wobei jeder Stab Plattenmaterial umfaßt, das zu einem U-förmigen Querschnitt geformt worden ist.

Forteilhafterweise weist jeder Stab einen unteren Steg, in den mit Zwischenraum angeordnete Befestigungsmittel für die Anbringung an der Grundplatte einbezogen sind, und gegenüberliegende Wände auf, die von dem Steg konisch nach außen verlaufen.

Vorzugsweise werden die Außenränder der gegenüberliegenden Wände zur Verstärkung der Stäbe dadurch gefestigt, daß sie umgebogen werden. Die gegenüberliegenden Wände können mit rippenartigen Vertiefungen gebildet werden, um die Wände zu versteifen und um eine mechanische Bindung für das Füllinaterial bereitzustellen.

Nach einem Merkmal der Erfindung verlaufen die Stäbe parallel zueinander, und die Grundplatte ist mit entsprechenden Reihen von mit Zwischenraum angeordneten Befestigungsmitteln für das Zusammenwirken mit den Befestigungsmitteln der Stäbe versehen und für das Einrasten mit den Stab- Befestigungsmitteln angeordnet. Es ist zu erkennen, daß die Grundplatte mit einem solchen einrastenden Aufbau einen hohen Grad an Steifigkeit hat, der ausreicht, um das Gewicht des Füllmaterials in seinem nicht ausgehärteten Zustand mit einem minimalen Ausmaß an Verformung zu tragen. Darüber hinaus wirkt die Verstärkungsanordnung als ein Verbundwerkstoff mit dem Füllinaterial in seinem ausgehärteten Zustand, um ein extrem starkes und starres Abdeckelement bereitzustellen. Die Verstärkungsanordnung hat folglich darin einen bedeutenden Vorzug gegenüber der Anordnung, die bis dahin angewendet wurde, daß die Klammern, die in der vorherigen Anordnung verwendet wurden, das Verstärkungsnetz nur über der Grundplatte tragen und positionieren und daher der Grundplatte selbst keine bedeutende Steifigkeit verleihen.

Damit die Erfindung leicht verstanden werden kann, wird jetzt ein Ausführungsbeispiel derselben unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines abgeschnittenen Stücks Bandstahl ist, aus dem ein Stab geformt wird.

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines geformten Stabes ist.

Fig. 3 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht ist, welche die Befestigung eines Stabes auf der Grundplatte der Schachtabdeckung zeigt, und

Fig. 4 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht ist, welche die verstärkte Grundplatte zeigt, wie sie in den Innenrahmen der Schachtabdeckung eingesetzt werden soll.

Mit Bezug auf Fig. 1 werden die Stäbe von einem Stahlstreifen 1 abgeschnitten, der vorzugsweise aus rostfreiem Stahl ist, um Korrosionsprobleme bei der Anwendung zu vermeiden. Das abgeschnittene Stück wird geformt mit Befestigungsmitteln, die in diesem Ausführungsbeispiel Ausschnitte 2 umfassen, die mit Zwischenraum längs eines mittleren Längsabschnitts 3 angeordnet sind, und mit zwei Sätzen von rippenartigen Vertiefungen 4, 5 längs von Längsabschnitten 6, 7 auf jeder Seite des Mittelabschnitts, die rippenartigen Vertiefungen werden aus der Ebene des Streifens 1 herausgedrückt, wie das bei 4a in Fig. 1 gezeigt wird. Die Positionierung und Ausrichtung der Vertiefungen jedes Satzes werden so gewählt, daß sie in dem Stab einen erforderlichen Grad an Steifigkeit herstellen und eine mechanische Bindung für das Füllmaterial bereitstellen, in diesem Ausführungsbeispiel sind die Vertiefungen diagonal gegenüberliegend, wie das bei 4a gezeigt wird.

Mit Bezug auf Fig. 2 wird jeder Stab 8 durch Biegen geformt, wodurch der Längsabschnitt 3 einen Mittelsteg bereitstellt und die Abschnitte 6, 7 konisch nach außen verlaufende, gegenüberliegende Wände bereitstellen. Zusätzlich werden die äußeren Längsränder 9, 10 dadurch verstärkt, daß sie umgebogen werden, wie das gezeigt wird. Es versteht sich aus dem Vorstehenden von selbst, daß die Stäbe leicht automatisch aus Streifenmaterial geformt werden können, wobei eine herkömmliche Formmaschine verwendet wird, und daß die fertigen Stäbe so gestaltet werden können, daß sie einen erforderlichen Grad an Stärke und Steifigkeit gewährleisten, wobei eine minimale Menge an Material verwendet wird, wodurch die Herstellungskosten im Vergleich mit dem zuvor verwendeten Verstärkungsnetz bedeutend verringert werden.

Mit Bezug auf Fig. 3 ist die Grundplatte 11 vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Stäbe (d. h. rostfreiem Stahl), ebenfalls, um Korrosionsprobleme zu vermeiden, und weist eine rechwinklige Platte mit zusammenwirkenden Befestigungsmitteln für die Befestigungsmittel auf, die in den Stäben 8 bereitgestellt werden. In diesem Ausführungsbeispiel weisen die zusammenwirkenden Befestigungsmittel parallele Reihen von Zungen 12, die mit Zwischenraum zueinander angeordnet sind und in eine gemeinsame Richtung verlaufen, um mit den jeweils entsprechenden der Anzahl von Stäben 8 einzurasten, die erforderlich sind, um einen angemessenen Grad an Steifigkeit für die spezielle Größe des Innenrahmens 13 (siehe Fig. 4), der konstruiert wird, zu gewährleisten. Es versteht sich von selbst, daß die Zwischenräume jeder Reihe von Zungen 12 den Zwischenräumen der Ausschnitte 2 eines entsprechenden Stabes 8 entsprechen, und daß der Stab auf der Grundplatte 11 durch das Ausrichten seiner Ausschnitte über den Zungen und eine seitliche Gleitbewegung von einer Seite der Grundplatte eingerastet wird, wie sie durch die Pfeile in Fig. 3 gezeigt wird. Um die Lastenübertragung dabei zu unterstützen, von den Stäben 8 zur Grundplatte 11 auszuweichen, verlaufen die Zungen 12 von aneinanderstoßenden Reihen vorzugsweise in entgegengesetzte Richtungen, wie das gezeigt wird, wodurch die Stäbe abwechselnd durch eine Gleitbewegung von entgegengesetzten Seiten des Grundplatte 11 eingerastet werden. Wie das oben erwähnt wurde, gewährleistet diese Konstruktion einen hohen Grad an Steifigkeit über den gesamten Bereich der Grundplatte 11 derart, daß Querstäbe wie im Fall des Verstärkungsnetzes, das bisher verwendet wurde, nicht erforderlich sind.

Mit Bezug auf Fig. 4 ist die vollständige Grundplatte 11 mit ihren Verstärkungsstäben 8 auf horizontalen Trageflächen 14 angeordnet, die durch den Innenrahmen 13 für die Schachtabdeckung bereitgestellt werden. Wie das in meinem UK-Patent Nr. 2 145 138B beschrieben wird, sind die einzelnen Rahmenelemente 15 des Innenrahmens von profiliertem Querschnitt, vorzugsweise aus Aluminium, und sind mit Gehrungsecken versehen, die fest zusammengebördelt sind. Nachdem die Grundplatte 11 innerhalb des Innenrahmens 13 angeordnet wurde, wird sie durch Schweißen oder ein anderes geeignetes Mittel fest angebracht. Die Stäbe 8 werden danach in ihren eingerasteten Positionen gehalten, indem sie gegen vertikale Flächen von Rippen (16) stoßen, die extra an den profilierten Rahmenelementen 15 bereitgestellt werden.

Wie das in meinem UK-Patent Nr. 2 145 138B beschrieben wird, ist die vollständige Schachtabdeckung so gestaltet, daß sie ohne das Füllmaterial geliefert wird, das normalerweise vor Ort eingebracht und danach mit einer Deckschicht fertiggestellt wird, die der umgebenden Oberfläche angepaßt ist, z. B. Fliesen, Straßendeckenbelag oder Vinyl-Fußbodenbelag.


Anspruch[de]

1. Schachtabdeckung der Art, die ein Deckelelement aufweist, das abnehmbar in einen allgemein rechtwinkligen Außenrahmen eingesetzt wird, wobei das Deckelelement als ein allgemein rechtwinkliger Innenrahmen (13) hergestellt wird, der an einer Grundplatte (11) befestigt ist, wobei der Raum, der dadurch gebildet wird, im wesentlichen mit einem geeigneten Füllmaterial gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Innenrahmen (13) eine Verstärkungsanordnung bereitgestellt wird, die eine Reihe von Stäben (8) umfaßt, die an der Grundplatte (11) des Innenrahmens befestigt sind, wobei jeder Stab Plattenmaterial (1) umfaßt, das zu einem U-förmigen Querschnitt geformt worden ist.

2. Schachtabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stab (8) einen unteren Steg (3), in den eine Reihe von mit Zwischenraum angeordneten Befestigungsmitteln (2) für die Anbringung an der Grundplatte (11) einbezogen ist, und gegenüberliegende Wände (6, 7) aufweist, die von dem Steg konisch nach außen verlaufen.

3. Schachtabdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenränder (9, 10) der gegenüberliegenden Wände (6, 7) dadurch verstärkt sind, daß sie umgebogen worden sind.

4. Schachtabdeckung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Wände (6, 7) mit rippenartigen Vertiefungen (4, 5) gebildet werden, um die Wände zu versteifen und um eine mechanische Bindung für das Füllmaterial bereitzustellen.

5. Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe parallel zueinander verlaufen und die Grundplatte (11) mit entsprechenden parallelen Reihen von mit Zwischenraum angeordneten Befestigungsmitteln (12) für das Zusammenwirken mit den Befestigungsmitteln (2) der Stäbe (8) versehen und für das Einrasten mit den Stab-Befestigungsmitteln angeordnet ist, um dadurch der Grundplatte einen Grad an Steifigkeit zu geben, der ausreicht, um das Gewicht des Füllmaterials zu tragen.

6. Schachtabdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (2, 12) eine mit Zwischenraum angeordnete Reihe von zusammenwirkenden Zungen (12) und Ausschnitten (2) für jeden Stab umfassen, wobei die Anordnung so ist, daß jeder Stab dadurch auf der Grundplatte (11) eingerastet wird, daß die zusammenwirkenden Ausschnitte und Zungen ausgerichtet werden und anschließend eine Gleitbewegung von einer Seite der Grundplatte bereitgestellt wird.

7. Schachtabdeckung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnde Reihen von Zungen (12) in entgegengesetzten Richtungen verlaufen, wodurch die Stäbe (8) wechselweise durch eine Gleitbewegung von gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte (11) eingerastet werden.

8. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihen der Ausschnitte (2) in den Stäben (8) bereitgestellt werden und die Reihen der Zungen (12) in der Grundplatte (11) bereitgestellt werden.







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