PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP0935517 02.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0935517
Titel MESSERHALTER FÜR KREISMESSER MIT HANDSCHUTZ
Anmelder Wilhelm Bilstein KG Spezialfabrik für Maschinenmesser und Kompressorventile, 51491 Overath, DE
Erfinder BILSTEIN, Willy, D-51491 Overath, DE;
PICKER, Ingo, D-53804 Much, DE
DE-Aktenzeichen 59805305
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 15.06.1998
EP-Aktenzeichen 989321559
WO-Anmeldetag 15.06.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/EP98/03595
WO-Veröffentlichungsnummer 0099007529
WO-Veröffentlichungsdatum 18.02.1999
EP-Offenlegungsdatum 18.08.1999
EP date of grant 28.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2002
IPC-Hauptklasse B26D 7/22

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Messerhalter für ein in einem Messerkopf rotierbar gelagertes Kreismesser zum Längstteilen von Materialbahnen, insbesondere von Materialbahnen aus Papier oder Kunststoffolie, wobei der Messerhalter mit einem Handschutz versehen ist.

Durch das Längstteilen von Materialbahnen mittels Kreismessern, die nach dem Scherenschnittsystem arbeiten, werden aus den ursprünglich breiten Materialbahnen schmale Materialstreifen erzeugt, deren Breite sich jeweils nach dem entsprechenden Anwendungsfall richtet. Um möglichst schmale Bänder oder Streifen zu erzeugen, ist es notwendig, daß die an einem Messerbalken in entsprechendem Abstand nebeneinander festzulegenden Kreismesserhalter eine möglichst geringe Baubreite aufweisen, da durch diese die minimal mögliche Schnittbreite im wesentlichen bestimmt wird. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist es insbesondere wichtig, den Werker bei Einstellarbeiten vor Verletzungen durch das Kreismesser zu schützen, wobei es bekannt ist, das Kreismesser mit einer, ggf. verstellbaren, Abdeckung zu versehen. Je nach Ausführung der Abdeckung ergibt sich das Problem, daß die Baubreite des Messerhalters vergrößert wird, wodurch die minimal mögliche Schnittbreite sinkt.

Aus der DE-PS 37 12 078 ist ein Messerhalter für Rollenschneidmaschinen bekannt, der einen Handschutz aufweist, der auf der dem Gegenmesser zugewandten Seite durch wenigstens ein Dosensegment ergänzt wird, das über eine gesonderte Kolben-Zylinder-Einheit betätigbar ist, die mit der Kolben-Zylinder-Einheit in Reihe geschaltet ist. In der vom Gegenmesser abgehobenen Stellung des Kreismessers ist das Dosensegment über Federkraft geschlossen. Während der Absenkbewegung des Kreismessers werden beide Kolben-Zylinder-Einheiten mit dem Druckmittel beaufschlagt, so daß das Dosensegment in den Handschutz hineinschwenkt und die Schneide des Kreismessers freigibt. Nachteilig erweist sich ein derartiger Messerhalter dahingehend, daß neben dem hohen Bauaufwand für eine zusätzliche Kolben-Zylinder-Einheit eine größere Baubreite des Messerhalters notwendig ist.

Die EP-A-0 562 454 zeigt eine ähnliche Anordnung mit zweiteiliger Schutzhaube, wobei der dem Gegenmesser zugewandte, als Dosensegment ausgebildete und mit einem Schlitz versehene Teil der Schutzhaube vertikal verschiebbar gelagert ist. Auch hierbei wird das Dosensegment über eine gesonderte Kolben-Zylinder-Einheit bewegt. In der abgehobenen Position des Kreismessers wird das Dosensegment durch eine Schließfeder in Schließstellung gehalten und beim Absenken über den Kolben zurückgezogen, so daß die Schneide des Kreismessers durch die Schlitze hindurchtreten kann. Ein derartig ausgebildeter Handschutz ist aufgrund des mehrteiligen Aufbaus und des notwendigen komplizierten Verstellmechanismus aufwendig und störanfällig. Dieses Dokument wird als Beschreibung des nächstliegenden standes der Technik und offenbart einen Messerhalter für ein in einem Messerkopf rotierbar gelagertes Kreismesser zum Längsteilen von Materialbahnen, mit einem, an einem Messerbalken befestigbaren Grundkörper, an dem der Messerkopf zwischen einer Ruheposition und einer Schneidposition hin- und herbewegbar gelagert ist, und mit einer das Kreismesser über wenigstens einen Teil seines Umfangs überdekkenden Schutzhaube , die relativ zum Kreismesser (2) bewegbar so gelagert ist, daß in der Schneidposition der mit einem Untermesser im Eingriff stehende Bereich der Schneide freiliegt und in der Ruheposition die Schneide von der Schutzhaube teilweise bedeckt wird.

Die EP-A-0 333 001 zeigt einen Messerhalter mit einer Schutzhaube als Handschutz, die feststehend am Grundkörper des Messerhalters befestigt ist und in der abgehobenen Position des Kreismessers dieses vollständig überdeckt. Beim Absenken des Kreismessers gegen das Gegenmesser fährt das Kreismesser aus der feststehenden Schutzhaube aus.

Auch die DE-U-90 12 926 zeigt einen Messerhalter für Rollenschneidmaschinen, bei dem das Kreismesser seitlich und auf der dem Gegenmesser abgewandten Seite von einem festen Handschutz umgeben ist, und der Schneidbereich des Messers durch ein bewegbar ausgebildetes Segment abgedeckt ist, das ebenfalls durch eine aufwendige Antriebsvorrichtung geöffnet und geschlossen wird.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Messerhalter für Kreismesser zu schaffen, der bei geringer Baubrei-te eine gute Funktionssicherheit für den Handschutz bei einem möglichst einfachen Aufbau gewährleistet.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Messerhalter für ein in einem Messerkopf rotierbar gelagertes Kreismesser zum Längstteilen von Materialbahnen, mit einem, an einem Messerbalken befestigbaren Grundkörper, an dem der Messerkopf über eine Traverse zwischen einer Ruheposition und einer Schneidposition hin- und herbewegbar gelagert ist, und mit einer das Kreismesser über wenigstens einen Teil seines Umfangs überdeckenden Schutzhaube, die relativ zum Kreismesser bewegbar so gelagert ist, daß in der Schneidposition der mit einem Untermesser im Eingriff stehende Bereich der Schneide freiliegt und in der Ruheposition die Schneide von der Schutzhaube zumindest seitlich überragt wird, und mit einer Rückstellfeder, die zwischen der Schutzhaube und der Traverse so wirkend angeordnet ist, daß sie die Schutzhaube in der Schneidposition des Kreismessers in einer die Schneide des Kreismessers freigebenden Arbeitsposition hält, und daß in der Ruheposition des Kreismessers die Schutzhaube durch einen am Grundkörper angeordneten Anschlag in eine Schutzposition gedrückt wird, in der das Kreismesser durch die Schutzhaube überdeckt wird. Der Vorteil eines erfindungsgemäß ausgestalteten Messerhalters liegt darin, daß in der Ruheposition des Messerkopfes der Werker vor Verletzungen durch die Kreismesserschneide geschützt ist, wobei unter der Ruheposition des Messerkopfes im Sinne dieser Erfindung die Position verstanden wird, in der das Kreismesser von dem zugeordneten Untermesser abgehoben ist. In der Ruheposition des Kreismessers kann der Werker Einstellarbeiten am Messerhalter und/oder am Kreismesser vornehmen oder eine Materialbahn in den Spalt zwischen abgehobenen Kreismesser und Untermesser einführen. In der Ruheposition wird die Kreismesserschneide durch eine in einer Schutzposition befindliche Schutzhaube überragt, so daß Verletzungen des Werkers am Kreismesser verhindert werden, wobei unter der Schutzposition der Schutzhaube im Sinne der Erfindung die Position verstanden wird, in der die Schutzhaube in Richtung des Untermessers bewegt ist und die Kreismesserschneide vollständig überragt. Die Rückstellfeder, die zwischen der Traverse und der Schutzhaube wirkt, kann beispielsweise als Schenkel-Torsions-Druck- oder Zugfeder ausgebildet sein.

Die erfindungsgemäß einteilig ausgestaltete Schutzhaube ermöglicht im Vergleich zum bekannten Stand der Technik einen einfachen und zuverlässigen Schutz des Werkers vor Verletzungen durch die Kreismesserschneide. Dadurch, daß die nur einteilige Schutzhaube bewegt werden muß, entfallen die aufwendigeren Konstruktionen, die zum Schutz vor dem Kreismesser ein zusätzlich zu einer starren Schutzhaube bewegliches Segment benötigen, das über gesonderte Antriebe bewegt werden muß. Die einfache Schutzfunktion der Schutzhaube wird dadurch gewährleistet, daß, sobald der Messerkopf von dem Untermesser abgehoben wird, die Schutzhaube mittels des am Grundkörper angeordneten Anschlages automatisch in die Schutzposition gedrückt wird, so daß in der Ruheposition des Messerkopfes die Kreismesserschneide vollständig überdeckt ist. Der am Grundkörper angeordnete Anschlag drückt die Schutzhaube in Richtung des Untermessers. Wenn der Messerkopf in die Schneidposition ausfährt, wird die Schutzhaube mittels einer Rückstellfeder, die zwischen der Schutzhaube und der Traverse wirkt in eine Arbeitsposition gedrückt und dort gehalten.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schutzhaube in der Ebene des Kreismessers schwenkbar gelagert ist. Um die Schutzhaube in der Ebene des Kreismessers schwenkbar zu lagern ist ein zwischen Traverse und Schutzhaube wirkendes Lagerungselement vorgesehen, um welches die Schutzhaube schwenkbar ist, so daß in der Arbeitsposition die Schutzhaube um einen Winkel gegenüber der Schutzposition verschwenkt ist.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schutzhaube verschiebbar zu dem Kreismesser gelagert ist. Eine zu dem Kreismesser verschiebbar gelagert Schutzhaube wird so gelagert, daß die Schutzhaube translatorisch in Richtung der Anheb- und Absenkbewegung des Messerkopfes bewegbar gelagert ist. Die Lagerung der Schutzhaube kann beispielsweise durch Bolzen erfolgen, die mit der Schutzhaube verbunden sind und die in wenigstens einem in der Traverse angeordneten Langloch geführt werden. Zweckmäßig ist es, wenn auf beiden Seiten einer Kreismesserachse jeweils ein Langloch angeordnet ist, das sich in seiner Länge in Richtung der Anheb- und Absenkbewegung erstreckt. Es ist weiterhin möglich, daß die Bolzen mit der Traverse verbunden sind und in einem in der Schutzhaube angeordneten Langloch geführt werden. Es ist weiterhin möglich, daß die Traverse eine Nut aufweist, in der ein mit der Schutzhaube verbundener Nutstein geführt wird.

In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß wenigstens ein zwischen der Traverse und der bewegbaren Schutzhaube wirkendes Führungselement vorgesehen ist. Der Vorteil eines zwischen der Traverse und der Schutzhaube wirkenden Führungselements liegt darin, daß insbesondere in der Ebene des Kreismessers schwenkbar gelagerten Schutzhaube diese zusätzlich mit der Traverse verbunden ist, wodurch sich eine bessere Lagerung und Führung der Schutzhaube ergibt. Ein Führungselement verhindert insbesondere ein seitliches Ausbiegen der Schutzhaube entgegen der Ebene des Kreismesser. Ein mit der Schutzhaube verbundenes Führungselement kann beispielsweise in ein auf der Traverse angeordnetes Langloch oder eine Nut eingreifen, wobei das Langloch oder die Nut zweckmäßigerweise die Form eines Kreisbogens aufweist, der von dem Führungselement während einer Schwenkbewegung der Schutzhaube überstrichen wird.

In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Anschlag verstellbar ist. Durch einen verstellbar ausgebildeten Anschlag ist es möglich diesen so anzupassen, daß je nach Anwendungsfall die optimale Schutz- und/oder Arbeitsposition der Schutzhaube einstellbar ist.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schutzhaube annähernd kreisförmig ausgebildet ist, wobei der Außendurchmesser der Schutzhaube größer ist als der Durchmesser des Kreismessers, so daß in der Schutzposition die Schneide des Kreismessers vollständig überdeckt ist.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an der Schutzhaube ein vertikal zur Kreismesserebene abgewinkelter Rand angeordnet ist, der sich wenigstens über einen Teilbereich des Umfangs der Schutzhaube erstreckt. Durch den vertikal zur Kreismesserebene abgewinkelten Rand wird erreicht, daß einerseits die Kreismesserschneide zumindest über einen Teilbereich des Umfangs abgedeckt ist und andererseits eine Seite des Kreismessers zugänglich bleibt, um von dieser Seite das Kreismesser einstellen, wechseln und/oder justieren zu können. Insbesondere ist vorgesehen, daß auf der dem Untermesser zugewandten Seite der Schutzhaube kein Rand angeordnet ist, so daß die Schutzhaube im Arbeitsbereich des Kreismessers nur von einem parallel zur Messerebene verlaufenden Teil der Schutzhaube in der Ruheposition überdeckt wird.

In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der abgewinkelte Rand sich über den vollen Umfang des Kreismessers erstreckt und in seinem der Schneidposition zugeordneten Bereich eine schlitzförmige Öffnung für die Kreismesserschneide aufweist. Dadurch, daß der abgewinkelte Rand in seinem der Schneidposition zugeordneten Bereich eine schlitzförmige Öffnung aufweist, wird erreicht, daß bei einer Bewegung der Schutzhaube in die Arbeitsposition die Kreismesserschneide durch die schlitzförmige Öffnung durchtreten kann. Wenn sich die Schutzhaube in der Schutzposition befindet, wird die Schneide durch den abgewinkelten Rand mit der schlitzförmigen Öffnung abgedeckt, wodurch Verletzungen des Werkers vermieden werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1
eine seitliche Ansicht eines Messerhalters für Kreismesser,
Fig. 2
eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Messerhalters gemäß Fig. 1 mit einer ersten Ausführungsform für die Schutzhaube, wobei sich der Messerkopf in der Ruheposition befindet,
Fig. 3
eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Messerhalters gemäß Fig. 1 mit einer weiteren Ausführungsform für die Schutzhaube, wobei sich der Messerkopf in der Schneidposition befindet.

Fig. 1 zeigt eine seitliche Ansicht eines Messerhalters 1 für Kreismesser 2 mit einem Grundkörper 3, der an einem nicht näher dargestellten Messerbalken mittels Klemmitteln und einer Befestigungsnut 4 festlegbar ist. Der Grundkörper 3 weist wenigstens eine Führungsstange 5 auf, die in dem Grundkörper 3 mittels Führungen über eine Kolben-Zylinder-Einheit im Grundkörper verschiebbar ist.

An der Führungsstange 5 ist mittels einer Traverse 6 ein Messerkopf 7 gelagert. Die Schneide des Kreismessers 2 wird im wesentlichen durch eine Schutzhaube 9 überdeckt, die schwenkbar um ein Lagerungselement 10 in der Ebene des Kreismessers 2 gelagert ist. Das Lagerungselement 10 ist in einer Bohrung 11 der Schutzhaube 9 angeordnet und mit der Traverse 6 verbunden.

Durch die an der Schutzhaube 9 vorgesehene Bohrung 12 zur Aufnahme eines Lagerungselements 10 eignet sich die Schutzhaube für Rechts- und Linksanschlag.

Wenn der Messerkopf 7 in Schneidposition ist, worunter verstanden wird, daß die Schneide 8 des Kreismessers 2 mit einem Untermesser 13 zusammenwirkt, ist die Schutzhaube 9 mittels einer zwischen der Schutzhaube 9 und der Traverse 6 wirkenden Rückstellfeder 17, die als Zugfeder ausgebildet ist in die Arbeitsposition ausgelenkt, wodurch die Schneide 8 des Kreismessers 2 freigegeben wird und die Schutzhaube 9 überragt.

Abhängig von der Einstellung eines am Grundkörper 3 angeordneten Anschlags 14 wird beim Abheben des Messerkopfes 7 von dem Untermesser 13 in Richtung des Pfeils "X" die Schutzhaube 9 zwangsläufig gegen den Anschlag 14 gedrückt, so daß, annähernd entgegengesetzt proportional zu der Bewegung des Messerkopfes 7, die Schutzhaube 9 in Richtung des Pfeils "Y" ausgelenkt wird bis die Kreismesserschneide 8 zumindest durch den Rand der Schutzhaube überdeckt ist, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist.

Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Messerhalters 1 gemäß Fig. 1 mit einer Führungsstange 5, an der die Traverse 6 mittels Schrauben 15 verbunden ist, wobei an der Traverse 6 der Messerkopf 7 gelagert ist und in eine Ruheposition "R" gefahren ist. Die voll ausgezogene Darstellung zeigt die Schutzhaube 9 in der Schutzposition "S", wobei die gestrichelt gezeichnete Darstellung die Schutzhaube in der Arbeitsposition "A" zeigt.

Die Schutzhaube 9 wird in dieser Position durch den am Grundkörper 2 verstellbar angeordneten Anschlag 14 in ihre Schutzposition "S" gedrückt, wenn der Messerkopf 7 von dem Untermesser 13 abgehoben wird. In der Schutzposition "S" überragt die Kante 19 der Schutzhaube 9 die Schneide 8 des Kreismessers 2, so daß Verletzungen des Werkers vermieden werden.

Fig. 3 zeigt den Messerhalter 1 in der Schneidposition "P". Die Überdeckung der Kreismesserschneide 8 wird bei der dargestellten Ausführungsform durch einen vertikal zur Kreismesserebene 8 abgewinkelten Rand 18 erreicht, der sich über den gesamten Umfang erstreckt und der im Arbeitsbereich einen Schlitz 16 aufweist.

Wenn der Messerkopf 7 in Richtung des Untermessers 13 ausgefahren wird, drückt der Anschlag 14 nicht mehr gegen die Schutzhaube 9, wodurch aufgrund der Federkraft der Rückstellfeder 17 die Schutzhaube 9 in eine Arbeitsposition "A" verschwenkt wird.

Wenn sich die Schutzhaube 9 in der Arbeitsposition "A" befindet, kann das Kreismesser 2 durch den Öffnungsschlitz 16 hindurchtreten, der in dem vertikal zur Kreismesserebene abgewinkelten Rand 18 angeordnet ist.


Anspruch[de]
  1. Messerhalter (1) für ein in einem Messerkopf (7) rotierbar gelagertes Kreismesser (2) zum Längsteilen von Materialbahnen, mit einem, an einem Messerbalken befestigbaren Grundkörper (3), an dem der Messerkopf (7) über eine Traverse zwischen einer Ruheposition (R) und einer Schneidposition (P) hin- und herbewegbar gelagert ist, und mit einer das Kreismesser (2) über wenigstens einen Teil seines Umfangs überdekkenden Schutzhaube (9), die relativ zum Kreismesser (2) bewegbar so gelagert ist, daß in der Schneidposition (P) der mit einem Untermesser (13) im Eingriff stehende Bereich der Schneide (8) freiliegt und in der Ruheposition (R) die Schneide (8) von der Schutzhaube (9) zumindest seitlich überragt wird, und mit einer Rückstellfeder (17), die zwischen der Schutzhaube (9) und der Traverse (6) so wirkend angeordnet ist, daß sie die Schutzhaube (9) in der Schneidposition (P) des Kreismessers (2) in einer die Schneide (8) des Kreismessers (2) freigebenden Arbeitsposition (A) hält, und daß in der Ruheposition (R) des Kreismessers (2) die Schutzhaube (9) durch einen am Grundkörper (3) angeordneten Anschlag (14) in eine Schutzposition (S) gedrückt wird, in der das Kreismesser (2) durch die Schutzhaube (9) überdeckt wird.
  2. Messerhalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhaube (9) in der Ebene des Kreismessers (2) schwenkbar gelagert ist.
  3. Messerhalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhaube (9) in der Kreismesserebene verschiebbar gegenüber dem Kreismesser (2) gelagert ist.
  4. Messerhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein zwischen der Traverse (6) und der bewegbaren Schutzhaube (9) wirkendes Führungselement vorgesehen ist.
  5. Messerhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (14) einstellbar ist.
  6. Messerhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhaube (9) annähernd kreisförmig ausgebildet ist, wobei der Außendurchmesser der Schutzhaube (9) größer ist als der Durchmesser des Kreismessers (2), so daß in der Schutzposition (S) die Schneide (8) des Kreismessers (2) vollständig überragt ist.
  7. Messerhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schutzhaube (9) ein vertikal zur Kreismesserebene abgewinkelter Rand (18) angeordnet ist, der sich wenigstens über einen Teilbereich des Umfangs der Schutzhaube (9) erstreckt.
  8. Messerhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Rand (18) sich über den vollen Umfang des Kreismessers erstreckt und in seinem der Schneidposition zugeordneten Bereich eine schlitzförmige Öffnung (16) für die Kreismesserschneide (8) aufweist.
Anspruch[en]
  1. Knife holder (1) for a circular knife (2) mounted in a cutter head (7) in such a way that it can rotate, for the purpose of slitting lengths of material, having a base unit (3) which can be attached to a blade rail, on which unit is mounted the cutter head (7) by means of a cross-piece in such a way that it can be moved to and fro between a non-working position (R) and a cutting position (P); and having a safety cover (9) which covers at least part of the circumference of the circular knife (2), the cover being mounted movably relative to the circular knife (2) in such a manner that, when in the cutting position (P), the part of the cutting edge (8) which engages with a lower blade (13) is exposed and, when in the non-working position (R), the safety cover (9) extends at least laterally beyond the cutting edge (8); and having a return spring (17) which is positioned between the safety cover (9) and the cross-piece (6) to operate in such a way that, in the cutting position (P) of the circular knife (2), the safety cover (9) holds it in an operating position (A) which exposes the cutting edge (8) of the circular knife (2), and in the non-working position (R) of the knife (2), the safety cover (9) is pushed into a safety position (S) by a limit stop (14) on the base unit (3), in which position the circular knife (2) is covered by the safety cover (9).
  2. Knife holder (1) as in Claim 1, characterised in that the safety cover (9) is mounted in the plane of the circular knife (2) in such a manner that it can be swivelled.
  3. Knife holder (1) as in Claim 1, characterised in that the safety cover (9) is mounted in the plane of the circular knife in such a manner that it can be moved in relation to the circular knife (2).
  4. Knife holder (1) as in one of Claims 1 to 3, characterised in that there is at least one guide element in operation between the cross-piece (6) and the movable safety cover (9).
  5. Knife holder (1) as in one of Claims 1 to 4, characterised in that the limit stop (14) is adjustable.
  6. Knife holder (1) as in one of Claims 1 to 5, characterised in that the safety cover (9) is roughly circular in shape, the outer diameter of the safety cover (9) being greater than the diameter of the circular knife (2), so that it extends completely beyond the cutting edge (8) of the knife (2) when in the safety position (S).
  7. Knife holder (1) as in one of Claims 1 to 6, characterised in that there is, on the safety cover (9), a rim (18) which is angled vertically in relation to the plane of the knife and which extends over at least part of the circumference of the safety cover (9).
  8. Knife holder (1) as in one of Claims 1 to 7, characterised in that the angled rim (18) extends over the entire circumference of the circular knife, and has, in the area corresponding to the cutting position, a slit-shaped opening (16) for the cutting edge (8) of the circular knife.
Anspruch[fr]
  1. Guide-lame (1) pour un couteau circulaire (2) monté de manière rotative dans une tête de lame (7) et servant à découper longitudinalement des laizes de matériau, doté d'un bâti (3) qui peut être fixé sur une barre porte-lame, sur lequel la tête de lame (7) est montée au moyen d'une traverse de manière mobile entre une position de repos (R) et une position de coupe (P), d'un capot de protection (9) qui recouvre le couteau circulaire (2) sur au moins une partie de sa circonférence et qui est monté mobile par rapport au couteau circulaire (2), de telle sorte qu'en position de coupe (P), la zone du tranchant (8) se trouvant en prise avec une lame inférieure (13) est dégagée et qu'en position de repos (R), le tranchant (8) est recouvert au moins latéralement par le capot de protection (9), et d'un ressort de rappel (17) qui est disposé pour agir entre le capot de protection (9) et la traverse (6), de telle sorte que, lorsque le couteau circulaire (2) est en position de coupe (P), il maintient le capot de protection (9) dans une position de travail (A) dans laquelle le tranchant (8) du couteau circulaire (2) est dégagée et, lorsque le couteau circulaire (2) est en position de repos (R), le capot de protection (9) est poussé par une butée (14) disposée sur le bâti (3) dans une position de protection (S) dans laquelle le couteau circulaire (2) est recouvert par le capot de protection (9).
  2. Guide-lame selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capot de protection (9) est monté de manière pivotante dans le plan du couteau circulaire (2).
  3. Guide-lame selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capot de protection (9) est monté de manière pivotante par rapport au couteau circulaire (2) dans le plan du couteau circulaire.
  4. Guide-lame selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une glissière agissant entre la traverse (6) et le capot de protection (9) mobile.
  5. Guide-lame selon une des revendications 1 à 4, dans lequel la butée (14) est positionnable.
  6. Guide-lame selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le capot de protection (9) est conçu de forme quasiment circulaire, le diamètre extérieur du capot de protection (9) étant supérieur au diamètre du couteau circulaire (2), de telle sorte qu'en position de protection (S), le tranchant (8) du couteau circulaire (2) est entièrement recouvert.
  7. Guide-lame selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que sur le capot de protection (9) est disposé un rebord (18) coudé perpendiculairement au plan du couteau circulaire et qui s'étend au moins sur une partie de la circonférence du capot de protection (9).
  8. Guide-lame selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le rebord (18) coudé s'étend sur toute la circonférence du couteau circulaire et présente, dans sa zone associée à la position de coupe, une ouverture (16) en forme de fente pour le tranchant (8) du couteau circulaire.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com