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Dokumentenidentifikation DE10117699A1 10.10.2002
Titel Windelvliesüberwachung
Anmelder Hergeth, Hubert A., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., Eynatten, BE
Erfinder Hergeth, Hubert A., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., Eynatten, BE
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40472 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 09.04.2001
DE-Aktenzeichen 10117699
Offenlegungstag 10.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.10.2002
IPC-Hauptklasse G01N 21/88
IPC-Nebenklasse A61F 13/47   
Zusammenfassung System zur optischen Überwachung von Defekten an Vliesfaserbahnen in Windelmaschinen und Eliminierung der defekten Windeln.

Beschreibung[de]

In Maschinen zur Erzeugung von Wegwerfwindeln werden Faserbahnen verwendet, um die Ansaugekissen aus Zellstoff abzudecken.

Diese Faserbahnen müssen frei von Löchern sein, damit der Zellstoff nicht herausfällt; Dickstellen stören bei der schnellen Verarbeitung zur Windel. Fremdteile z. B. Fliegen oder Dreck auf der Faserbahn führen zu Reklamationen der Kunden.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine optische Qualitätsüberwachung der Faserbahnen zu schaffen, die einfach in die Anlage zu integrieren ist und zuverlässig arbeitet. Erfindungsgemäß geschieht die Überwachung des Vlies nicht durch eine Zeilenkamera mit Objektiv wie sonst bei Überwachungen üblich, sondern durch einen Sensorstreifen wie er in Scannern bei Personalcomputern zum Einsatz kommt. Bei Auftreten eines Defekts wird das Signal gespeichert und nach einer vorgegebenen Anzahl von Impulsen ein Signal zum Ausschleusen der Windel gegeben. Die Impulse werden von der mechanischen oder elektronischen Königswelle gegeben oder einem anderen Element, das sich in Korrelation mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit der Linie bewegt. Durch die gesteuerte Verzögerung der Ausschleusung wird genau die Windel ausgeschleust, in der sich der Teil des Faservlieses befindet, der mindestens einen Defekt aufweist. Durch die Verwendung eines linearen Sensors von ca. 20 cm Breite entfällt eine Kamera, die verschmutzungsanfällig und schwierig zu justieren ist, und in einem deutlichen Abstand von dem Vlies montiert werden muß. Die Platzverhältnisse lassen oft eine Kameramontage nicht zu, und die Auflösung (Anzahl der zur Verfügung stehenden Sensorpunkte pro inspizierter Vliesbreite) ist bei den Sensorleisten größer. Da die Vliesbahn direkt über die Glasabdeckung der Sensorleiste geführt werden kann, wird eine Staubablagerung auf der Sensorik verhindert.


Anspruch[de]
  1. 1. Sensorsystem zum Erkennen von Defekten in Faservliesen in Windelherstellungsmaschinen dadurch gekennzeichnet, daß zur Erkennung eine Sensorleiste Verwendung findet und nach Erkennung eines Defektes ein Signal zur Ausschleusung der Windel erst gegeben wird, wenn die Windel in der Maschine weitgehend fertiggestellt ist, in der das Vliestuch mit dem Defekt verwendet wurde.
  2. 2. Sensorsystem nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, daß die Sensorleiste sich über die gesamte Vliesbreite erstreckt.
  3. 3. Sensorsysten nach einem der Ansprüche 1) bis 2) dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sensorleisten für verschiedene Farben das Vlies inspizieren.
  4. 4. Sensorsysten nach einem der Ansprüche 1) bis 3) dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Erkennen eines Defektes im Vlies ein Signal zum Ausschleusen der Windel erfolgt, in der der mangelhafte Vliesteil verarbeitet wurde.
  5. 5. Sensorsystem nach einem der Ansprüche 1) bis 4) dadurch gekennzeichnet, daß das Signal zum Ausschleusen verzögert nach dem Erkennen des Defektes gegeben wird, und die Verzögerung entsprechend der Arbeitsgeschwindigkeit der Windelmaschine variiert wird.






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