PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69619387T2 10.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0852542
Titel VERBESSERTE TRANSPARENTE VORRICHTUNG ZUM MESSEN UND HERSTELLUNGSVERFAHREN
Anmelder Schafer, Randal D., Concrete, Wash., US
Erfinder Schafer, Randal D., Concrete, Wash., US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69619387
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.04.1996
EP-Aktenzeichen 969153485
WO-Anmeldetag 25.04.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/US96/05759
WO-Veröffentlichungsnummer 0009709179
WO-Veröffentlichungsdatum 13.03.1997
EP-Offenlegungsdatum 15.07.1998
EP date of grant 20.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.10.2002
IPC-Hauptklasse B43L 7/00
IPC-Nebenklasse G01B 3/00   

Beschreibung[de]

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der früheren Anmeldung zum US-Patent Nr. 5,819,422, die am 05. September 1995 eingereicht wurde.

Technischer Bereich

Die Erfindung betrifft Lineale und Schnittführungen, insbesondere eine verbesserte transparente Meßvorrichtung mit mehrfarbigen, hierauf ausgebildeten Gradeinteilungen und Verfahren zum Herstellen derselben.

Hintergrund der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf die transparente Meßeinrichtung mit mehrfarbigen Linien des Anmelders, die Gegenstand des US-Patents 4,779,346 ist. Wie dort beschrieben, nutzt die Meßvorrichtung eine neuartige Ausbildung zusammengesetzter Linien, um die Sichtbarkeit der Linien vor einem mehrfarbigen Hintergrund zu verbessern. Speziell ist jede zusammengesetzte Linie aus zwei benachbarten Linien mit kontrastierenden Farben oder Farbtönen gebildet.

Eine Ausführungsform der früheren Erfindung, die in dem US-Patent offenbart ist, wird von Omnigrid, Inc. unter dem Handelsnamen Omnigrid® vermarktet. Diese Ausführungsform nutzt ein Muster zusammengesetzter vertikaler Linien und zusammengesetzter horizontaler Linien, die Vierecke bilden. Jede zusammengesetzte Linie umfaßt eine erste Linie mit einer ersten Farbe und eine zweite Linie mit einer zweiten Farbe, die von der ersten Farbe verschieden ist, so daß die zusammengesetzten Linien vor Hintergründen mit verschiedenen Farben sichtbar sind. Die erste Linie weist vorzugsweise eine im Vergleich zur zweiten Linie verminderte Breite auf und überlagert die zweite Linie, so daß die zweite Linie auf jeder Seite der ersten Linie und jede Linie vor einem mehrfarbigen Hintergrund sichtbar ist.

Das Herstellungsverfahren für diese bekannte Vorrichtung umfaßt mehrere Schritte. Gemäß einem vereinfachten Beispiel werden dunkelgrüne Linien auf der Rückseite eines Blatts aus einem transparenten Material aufgebracht, typischerweise mit Hilfe des Siebdruckverfahrens. Gelbe Linien, die breiter als die dunkelgrün getönten bzw. schraffierten Linien sind, werden dann auf ausgewählten der dunkelgrün getönten Linien aufgebracht. Weil die gelben Linien breiter sind, erscheinen sie auf beiden Seiten der dunkelgrün getönten Linien, was zu einer zweifarbig zusammengesetzten Linie führt. Um die Einheitlichkeit der Erscheinung der gelben Linien auf beiden Seiten der dunkelgrün getönten Linien sicherzustellen, muß die breitere gelbe Linie über der dunkelgrün getönten Linie exakt zentriert werden. Eine ungenaue Zentrierung der gelben Linie führt zu einem unregelmäßigen Erscheinen der zusammengesetzten Linie, was zu einer Täuschung des Auges und einer Beeinträchtigung der exakten Ausrichtung und Messung führt.

Das US-Patent 4,750,270 offenbart ein Meßlineal mit einem geraden Rand und einer Folge von Markierungen benachbart zu dem Rand. Die Markierungen umfassen eine Folge erster und zweiter Meßmarkierungen gleicher Breite, die Seite an Seite abwechselnd und senkrecht zu dem Rand angeordnet sind. Die Farbe der ersten Markierungen steht in völligem Kontrast zu der Farbe der zweiten Markierungen. Das Ziel der in diesem Patent offenbarten Erfindung war es, Schwierigkeiten bei der Lesbarkeit kleiner Skalenmessungen zu überwinden.

Bei dem Siebdruckverfahren muß zum Ausrichten der Bilder auf den Schirmen bzw. Schablonen und beim Aufbringen der Pigmente sehr sorgfältig vorgegangen werden, um exakt zentrierte Linien zu erhalten. Kleine Variationen der Technik führen zur Fehlausrichtung der Linien. Beispielsweise verursacht eine kleine Änderung der Geschwindigkeit der Gummiwalze oder des auf die Gummiwalze angewendeten Drucks Veränderungen der Erscheinung der Linie. Darüber hinaus führen Änderungen der Straffheit der Schablone und der Viskosität des Pigments zu ungleichförmigen Linien. Die Ausrichtung der Linien wird darüber hinaus durch Umgebungsfaktoren, wie Temperatur und Feuchtigkeit, beeinflußt, was sorgfältig kontrolliert werden muß, um die Ausrichtung innerhalb kleiner Toleranzen zu halten.

Um diese nachteiligen Faktoren während des Herstellungsverfahrens zu vermeiden, muß große Sorgfalt bezüglich einer Stabilisierung der Umgebung aufgebracht werden, eine exakte Ausrichtung der Ausrüstung aufrechterhalten werden und Personal genutzt werden, das im Übertragen der Bilder auf das Blatt aus dem transparenten Material geschult und erfahren ist. Es können jedoch trotz dieser Maßnahmen nicht akzeptierbare Variationen auftreten, die sich in Folge solcher Dinge, wie einer Ermüdung oder einer Krankheit des Betreibers, als auch durch Unterbrechungen und Ablenkungen ergeben.

Es besteht deshalb Bedarf an einem Verfahren, daß eine geringere Präzision verlangt und zu einer verbesserten Meßvorrichtung mit einheitlich erscheinenden Linien führt. Ein solches Verfahren sollte einen größeren Spielraum beim Ausrichten der Bilder gewähren, die Nutzung relativ ungeschulter Arbeit ermöglichen, weniger Zeit zum Aufbauen der Ausrüstung verlangen und das Verfahren zum Erzeugen und zum Drucken oder Übertragen der Linienbilder beschleunigen. Darüber hinaus sollte ein solches Verfahren an andere Formen der Herstellung oder des Druckens angepaßt werden können, beispielsweise das lithographische Drucken, das Laminieren eines bedruckten Blatts auf ein anderes Blatt, Laserätzen, Schutzlackbeschichten, das Nutzen einer UV-gehärteten, haftenden Tinte und das Nutzen eines Hochgeschwindigkeits-Tintenstrahldruckers und -Laserdruckers als auch das Drucken auf die Vorderseite ("richtig Lesen") oder die Rückseite (umgekehrt oder "falsches Lesen") eines transparente Blatts.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

Fig. 1 ist eine teilweise Vorderansicht einer bekannten transparenten Meßvorrichtung mit mehrfarbigen Linien;

Fig. 2 ist eine Draufsicht des ersten Bildes, das erfindungsgemäß auf das Blatt aus dem transparenten Material aufgebracht wird;

Fig. 3 ist eine Draufsicht des zweiten Bildes, welches erfindungsgemäß auf das Blatt aus dem transparenten Material aufgebracht wird;

Fig. 4 ist eine Draufsicht eines dritten Bildes, das gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung auf das Blatt aus dem transparenten Material aufgebracht wird;

Fig. 5 ist eine isometrische Darstellung einer Bildschirmdruckvorrichtung zum Drucken von Bildern gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren;

Fig. 6 ist eine Draufsicht eines ersten Bildes, das auf ein Blatt aus einem transparenten Material gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung aufgebracht wird;

Fig. 7 ist eine Draufsicht eines zweiten Bildes, das auf das Blatt aus dem transparenten Material gemäß der alternativen Ausführungsform nach Fig. 6 aufgebracht wird;

Fig. 8 ist eine Draufsicht eines optionalen dritten Bildes, das auf ein Blatt aus einem transparenten Material gemäß der alternativen Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 aufgebracht wird; und

Fig. 9 ist eine Draufsicht eines zusammengesetzten Bildes, das gemäß der alternativen Ausführungsform nach den Fig. 6-8 gebildet ist.

Detailliert Beschreibung

Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer transparenten Meßvorrichtung 10, die aus einem transparenten Blatt 12 gebildet ist und zusammengesetzte, mehrfarbige Linien 14 aufweist, welche nach bekannten Verfahren gebildet sind. Die Linien 14 umfassen eine erste Linie 16 mit einer dunkleren Farbe oder einem dunkleren Farbton und eine zweite Linie 18 mit einer kontrastierenden, helleren Farbe oder einem kontrastierenden, helleren Farbton. Die zweite Linie 18 weist vorzugsweise eine größere Bereite als die erste Linie 16 auf, so daß die zweite Linie 18 bei einer Betrachtung von der vorderen Oberfläche 20 des Blatts 12, auf beiden Seiten der ersten Linie 16 sichtbar ist, wenn die zweite Linie 18 über der ersten Linie 16 aufgebracht wird.

Wie bereits beschrieben, muß das Verfahren zum Ausbilden der mehrfarbigen Linien 14 mit Genauigkeit ausgeführt werden, um eine Fehlausrichtung der Linien zu vermeiden. Beispielsweise ist eine mehrfarbige Linie 22 in Fig. 1 fehlausgerichtet, was dazu führt, daß die hellere Linie im Bereich des oberen Abschnitts 26 mehr sichtbar ist als im unteren Abschnitt 24 der Linie 22.

Die erfindungsgemäße Meßvorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen überwinden diese Ungenauigkeit, Fig. 2 zeigt ein erstes Bild 30 mit einem Muster horizontaler und vertikaler Gradeinteilungen 32, von denen sich kurze Unterteilungen 48 im wesentlichen im rechten Winkel erstrecken. Jede Gradeinteilung 32 und jede Unterteilung 48 wird von einem Linienpaar 34 und 36 gebildet, welches eine nichtfarbige Lücke bzw. eine nichtfarbigen Zwischenraum 38 umreißt.

Idealerweise haben die Linien 34 und 36 eine Breite im Bereich von 2,5406 · 10&supmin;&sup5; m bis 5,0812 · 10&supmin;&sup4; m (0,001 Inch bis 0,02 Inch), obwohl die Breite in Abhängigkeit von der Anwendung größer sein kann. Die bevorzugte Breite für Steppanwendungen liegt im Bereich von 3,8109 · 10&supmin;&sup4; m bis 5,0812 · 10&supmin;&sup4; m (0,015 Inch bis 0,020 Inch). Der nichtfarbige Zwischenraum 38 ist zwischen dem Linienpaar 34 und 36 zentriert und weist vorzugsweise eine Breite von 5,0812 · 10&supmin;&sup5; m (0,0022 Inch) auf, obwohl diese auch in diesem Fall in Abhängigkeit von der Anwendung und den Möglichkeiten der Bilderzeugungsausrüstung kleiner oder größer sein könnte. Dieses ergibt für den Hersteller und Betreiber größere Toleranzen innerhalb derer die Bilder übertragen werden können, wobei jedoch eine genaue Ausrichtung erhalten bleibt.

Idealerweise sind die nichtfarbigen Zwischenräume 38 im wesentlichen auf allen Seiten mit Hilfe des Linienpaares 34 und 36 größenbeschränkt und zentral hierin angeordnet. Die Längsenden 39 und 41 der Zwischenräume 38 sind nicht größenbeschränkt bzw. begrenzt, und es können Anwendungen existieren, bei denen Segmente auftreten, die entlang der Länge der zusammengesetzten Linien nicht größenbeschränkt sind. Es können auch Anwendungen existieren, bei denen bevorzugt wird, daß die Zwischenräume 38 nicht zwischen dem Linienpaar zentriert sind. Folglich sind Variationen der Erfindung möglich.

Das erste Bild 30 umfaßt große dunkle Kreise 40, in denen nichtfarbige Zahlen- bzw. Nummernräume 42 gebildet sind. Darüber hinaus umfaßt das erste Bild 30 eine vertikale, durchgezogene Linie 44 und winklige Linien 46, die die selbe Farbe wie die Gradeinteilungen 32 aufweisen, obwohl sie nicht Teil der mehrfarbigen Gradeinteilungen 32 sind. Der große, leere Bereich 50 wird für die Omnigrid-Handelsmarke genutzt, was unten detaillierter diskutiert wird.

Fig. 3 zeigt ein zweites Bild 52 mit horizontalen durchgezogenen Linien 57 und vertikalen Linien 58, die ein Gittermuster 54 mit Vierecken 56 bilden. Dieses zweite Bild 52, wie auch das erste Bild 30, ist in der Form gezeigt, wie es auf einem kamerafertigen Film erscheinen würde. Jede der Linien 57 und 58 hat Unterteilungslinien 60, die die Linien 58 weiter in kleinere Maßeinheiten unterteilen. Darüber hinaus umfaßt jede der Linien 57 und 58 entsprechende Zahlen 62 entlang der äußeren Reihen und Spalten der Vierecke 56. Bei der hier vorgestellten Ausführungsform entsprechen die Zahlen 62 Inch, obwohl andere Einheiten, beispielsweise metrische Einheiten genutzt werden können. Die Omnigrid-Handelsmarke 64 und andere Legenden und Markierungen 66 erscheinen innerhalb der Vierecke 56.

Idealerweise weisen die Linien 57 und 58 eine Breite auf, die 5,0812 · 10&supmin;&sup5; m (0,002 Inch) breiter als die Breite des nichtfarbigen Zwischenraums 38 ist, welcher mit Hilfe der Gradeinteilung 32 gebildet ist. Dieses bedeutet mit anderen Worten, daß die Linien 57 und 58 3,55684 · 10&supmin;&sup4; m (0,014 Inch) breit sind, wenn der nichtfarbige Zwischenraum 38 3,04872 · 10&supmin;&sup4; m (0,0012 Inch) breit ist. Darüber hinaus sind die Zahlen 62 vorzugsweise 5,0812 · 10&supmin;&sup5; m (0,002 Inch) größer als die entsprechenden nichtfarbigen Zahlenräume 42, die in den Kreisen 40 des ersten Bildes 30 gebildet sind. Die Kreuzung der horizontalen und der vertikalen Linien 57 und 58 ist leer, um einen nicht versperrten Sichtraum zu schaffen, der es einem Nutzer ermöglicht, die Meßvorrichtung exakt auszurichten.

Wenn das erste und das zweite Bild 30 und 52 kombiniert werden, bilden sie ein zusammengesetztes Bild, was im Detail unten in Verbindung mit Fig. 11 beschrieben wird. Hierbei wird das erste Bild 30 auf die Rückoberfläche eines transparenten Blatts aufgebracht. Das zweite Bild 52 wird ausgerichtet und auf der Vorderseite des ersten Bildes 30 aufgebracht. Wenn die Bilder 30 und 52 derart kombiniert werden, füllt das kontrastierende, gefärbte zweite Bild 52 die Zwischenräume 38 und die Zahlenräume 42 des ersten Bildes 30 aus, so daß eine zusammengesetzte Linienfolge erzeugt wird.

Das Verfahren zum Herstellen der erfindungsgemäßen transparenten Meßvorrichtung kann mit Hilfe verschiedener Verfahren ausgeführt werden. Obwohl hier die Nutzung von Tinte zum Erzeugen der Bilder beschrieben ist, können andere Materialien oder Verfahren, einschließlich Pigmente, Toner, fotographische Ablagerung und fotoempfindliche Emulsionen, genutzt werden.

Das bevorzugte Verfahren ist das Siebdruckverfahren, weil es die Anwendung einer großen bzw. dicken Tintenablagerung ermöglicht. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die oben beschriebenen Bilder allgemein zuerst erzeugt und dann auf einen Schirm bzw. eine Schablone übertragen. Der Schirm ist ein kommerziell verfügbares Material, das eine Fadenzahl bzw. Fadendichte im Bereich von 150 bis 400 Fäden pro 0,25406 m (ein Inch) aufweist.

Idealerweise werden die Bilder 30 und 52 als elektronische Bilder auf einem Computer mit Hilfe eines kommerziell verfügbaren Graphikprogramms erzeugt, daß über eine große Vergrößerung und eine Linienerzeugung bis in den Bereich von 2,5406 · 10&supmin;&sup5; (0,001 Inch), oder sogar darunter verfügt. Jedes elektronische Bild wird dann auf einen kamerafertigen Film erzeugt, wie er in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, und anschließend mittels eines Photoemulsionsverfahrens, welches in der Industrie bekannt ist, auf einen Schirm bzw. eine Schablone übertragen.

Die Verfahren erlauben alternativ die Direktübertragung eines elektronischen Bildes oder eines Computerbildes auf einen Druckschirm, so daß der Schritt zum Nutzen eines Photofilms übersprungen wird, obwohl dieses wesentlich teurer ist. Darüber hinaus können auch ein lithographischer Druck, ein Gravierverfahren, thermisches (Heiß)-Prägen von Folie oder ein fotografisches Verfahren als auch jede Kombination von Grafiken und Herstellungen genutzt werden. Des weiteren sind Hochgeschwindigkeitslaserdrucker verfügbar, die computerisierte Bilder direkt auf ein Kunststoffblatt drucken. Eigentlich ist jedes Pigmentübertragungsverfahren nutzbar, um die erfindungsgemäßen Bilder auf dem transparenten Blatt zu erzeugen. Ein anderes Verfahren nutzt die Vorteile einer Präzisionsschneideausrüstung, um vorgedruckten, haftenden Kunststoff auszuschneiden, der als ein Schichtsubstrat auf dem transparenten Blatt aufgebracht werden kann.

Es wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren fortgesetzt. Wenn der Schirm bzw. die Schablone für das erste Bild 30 ausgebildet ist, wird es gemäß herkömmlichen Schablonendruckverfahren montiert. Ein Blatt aus einem transparenten Material, das vorzugsweise akrylisch ist, beispielsweise das oben beschriebene Blatt 12, wird unter der Schablone in einer Lehre platziert, die das Kunststoffblatt am Ort hält, was im Detail unten beschrieben wird. Dann wird die Tinte mit Hilfe einer Gummiwalze aufgebracht, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Es ist wichtig, daß das Kunststoffblatt vor dem Aufbringen der Tinte gereinigt wird. Ein schnelles Verfahren besteht darin, eine Rolle auf dem Blatt zu nutzten, welche Schmutz und anderes Material von dem Blatt aufnimmt.

Beim dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Bild 30 nach Fig. 1 zuerst auf der Rückseite des Blatts 12 aufgebracht. Es wird bevorzugt, daß das erste Bild eine hellere Farbe oder einen helleren Farbton aufweist, beispielsweise Gelb. Aber auch eine dunklere oder eine kontrastierende Farbe bzw. ein dunklerer Farbstoff oder ein kontrastierender Farbstoff können für das erste Bild genutzt werden, beispielsweise Schwarz oder dunkelschattiertes Grün. Beim derartigen Aufbringen auf dem Blatt 12 umreißen die Gradeinteilungen 32 den nichtfarbigen Zwischenraum 31 mit den nichtfarbigen Unterteilungen 48. Darüber hinaus weisen die Kreise 40 nichtfarbige, hierin ausgebildete Zahlen 42 auf. Das Bild 32 wird dann inspiziert und zum Trocknen zur Seite gelegt, wenn es akzeptabel ist.

Nachdem die Tinte des ersten Bildes getrocknet ist, wird die Schablone bzw. der Schirm, auf welcher/welchem das zweite Bild 52 aufgebracht ist, montiert und mit dem ersten Bild 30 ausgerichtet. Die Ausrichtung ist wesentlich leichter und schneller, weil die Linien 58 und die Zahlen 62 die entsprechenden nichtfarbigen Flächen mit einer leichten Überlappung bedecken. Diese Überlappung erlaubt es, daß bei der Ausrichtung ein kleiner Fehler auftritt, ohne daß dieses zu einer Fehlausrichtung der Linien 58 und der Zahlen 62 in den entsprechenden nichtfarbigen Zwischenräumen 38 und den Zahlenräumen 42 führt, die mit Hilfe des ersten Bildes erzeugt wurden. Das zweite Bild wird dann auf das Blatt gedruckt, wobei eine dunklere Kontrastfarbe oder ein dunklerer Kontrastfarbstoff genutzt wird. Wenn das Blatt 12 von der Frontoberfläche 20 betrachtet wird, fallen die dunkleren Linien 48 und die Zählen 62 perfekt in den Zwischenraum 58 und die Zahlenräume 42 in der breiteren, helleren Linie, auch wenn das zweite Bild 52 ein wenig fehlausgerichtet ist.

Dieses Aufbringen des zweiten Bildes 52 ist nicht ein Bedecken oder Überziehen von Tinte über das erste Bild. Es ist eher das Aufbringen einer Tinte in leere, nicht mit Tinte versehene Flächen oder Zwischenräume 38, die mit Hilfe des ersten Bildes 30 zurückgelassen wurden, und es tritt nur eine leichte Überlappung auf. Auf diese Weise führt das Verfahren nicht nur zu einer genauen Eintragung der schmaleren, dunkleren Linien innerhalb der größeren, helleren Linien. Es vermindert darüber hinaus das Verlaufen einer Farbe in die andere, wie es beim Bedecken bzw. Überziehen auftreten kann. Wenn die Farbe des ersten Bildes 30 vollkommen lichtundurchlässig ist, kann das zweite Bild 52 eine um 5,0812 · 10&supmin;&sup5; m (0,002 Inch) verminderte Breite im Vergleich zur Breite des ersten Bildes 30 aufweisen.

Es wurde festgestellt, daß wegen der Sichtbarkeit der kontrastierenden Farben von beiden Seiten des Blatts aus dem transparenten Material Verwirrung dahingehend auftreten kann, welche Seite des Blatts die Oberseite ist. Ein Verfahren zur Vermeidung dieser Verwirrung besteht darin, einen Überzug einer Farbe auf den ersten zwei Bildern aufzubringen, wodurch der Überzug nur von der Rückseite des transparenten Blattes sichtbar ist.

In diesem Zusammenhang zeigt Fig. 4 ein drittes Bild 68, das aus einem Gittermuster dicker, durchgezogener, vertikaler Linien 70 und horizontaler Linien 71 besteht, die breiter als die durchgezogenen Linien 57 und 58 des zweiten Bildes 52 und etwas schmaler als die Gradeinteilungen 32 und andere Linien 44 und 48 und die Kreise 40 in dem ersten Bild 32 sind. Zusätzlich werden vertikale Linien 72 und winklige Linien 74 genutzt, welche ebenfalls eine kleinere Breite als die entsprechenden vertikalen Linien 44 und die entsprechenden winkligen Linien 46 nach Fig. 2 aufweisen.

Idealerweise sind die Linien 70 2 5,4 bis 50,8 um (1 bis 2 tausendstel eines Inches) schmaler als die entsprechenden Linien des ersten Bildes 30. Dieses dritte Bild 68 kann über dem zweiten Bild 52 als ein Überzug aufgebracht werden. Dieser Überzug schließt die ersten zwei Bilder 30 und 52 ein und verbessert das Erscheinungsbild und den Schutz der Bilder, wodurch die nützliche Lebensdauer der Meßvorrichtung 10 vergrößert wird. Es hilft den Benutzern darüber hinaus beim Bestimmen, welche Seite der Meßvorrichtung 10 die Frontseite ist, weil der Überzug das Ansehen der zusammengesetzten, mehrfarbigen Linien nur von der Frontseite 20 erlaubt. Das dritte Bild 68 weist idealerweise ein Farbe oder einen Farbstoff auf, das/der mit dem ersten Bild 30 übereinstimmt, in diesem Fall eine hellere Farbe, beispielsweise Gelb.

In Folge des Hinzufügens des Uberzugs wird ein weiterer Schritt zu dem Verfahren ergänzt. Weil das dritte Bild 68 ein wenig schmaler ist, werden kleine Fehlausrichtungen nicht erfaßt. Auch wenn bei dieser Ausführungsform ein dritter Schritt ergänzt wird, wird die Gesamteffizienz und die Gesamtgeschwindigkeit im Vergleich zu bekannten Verfahren nach wie vor verbessert. Darüber hinaus ergibt sich weniger Ausschuß und wird im wesentlichen bei jedem Lauf ein Produkt hoher Qualität hergestellt. Das dritte Bild kann jedoch nicht notwendig sein, beispielsweise bei dem lithograpischen Verfahren, bei dem das zweite Bild (in diesem Fall Schwarz) eine Breite aufweist, die das gesamte erste Bild (in diesem Fall Gelb) vollkommen oder nahezu vollkommen bedeckt.

Fig. 5 zeigt eine Schablonen- bzw. Schirmdruckvorrichtung zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens. Es ist insbesondere ein Kunststoffblatt 76 gezeigt, das in einer Schablone 78 angeordnet ist, die das Blatt 76 am Ort hält. Die Schablone 78 ist in Korrelatoren oder in Lageklammern 80 montiert. Die Klammern können eingestellt sein, um die Schablone exakt in einer Stellung über den Kunststoffblatt 76 zu positionieren. Die Lehre 78 umfaßt auch ähnliche Einstellmechanismen (nicht dargestellt) zum Ausführen kleinerer Einstellungen bezüglich der Stellung des Blatts 76.

Die Schablone 78 wird in eine Stellung über dem Kunststoffblatt 76 gedreht, in welcher die Tinte aufgebracht wird, und eine Gummiwalze drückt die Schablone 78 auf das Kunststoffblau 76 nieder, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Das Blatt mit dem hierauf gedruckten Bild wird dann entfernt.

Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Erfindung bei der Nutzung einer weniger geschulten Arbeiterschaft zu einer hohen Produktionsrate führt, bei der Produkte derselben oder einer besseren Qualität erreicht werden. Es ist auch erwähnenswert, daß Veränderungen vorgenommen werden können, ohne daß der Bereich der Ansprüche verlassen wird. Beispielsweise können die beschriebenen Schritte umgekehrt werden, wobei das dritte Bild 68 zuerst, dann das zweite Bild 52 und abschließend das erste Bild 30 auf das Blatt aufgebracht werden. Alternativ kann das dritte Bild eliminiert werden und können die ersten zwei Bilder genutzt werden. Wenn die umgekehrten Schritte ausgeführt werden, müssen die Bilder auf der Frontseite des Blatts aufgebracht werden, so daß das zweite und das erste Bild sichtbar sind. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht in der Möglichkeit des Auftretens von Parallaxe- Fehlern beim Betrachten der Linien auf einem dicken Blatt aus dem transparenten Material.

Während ein dickes Materialstück bevorzugt wird, so daß es sowohl als eine Schnittführung für Drehschneider, Scheren, Rasiermesser oder andere Schneidwerkzeuge, als auch als eine Meß- und Markierungsvorrichtung dienen kann, kann die Erfindung auch auf Blätter aus dünnerem Material angewendet werden, die dann zusammenlaminiert sind. Beispielsweise können gerollte bzw. gewickelte Blätter mit Kunststoff von 127 um (S mil) mit Hilfe eines der mehreren oben beschriebenen Verfahren bedruckt werden und anschließend geschnitten und haftend auf dünnen oder dicken, transparenten Kunststoffblättern aufgebracht werden. Ultraschall-Verbinden von Mylar oder ähnlichen Substraten kann auch ausgeführt werden, und eine einzelne Farbe kann auf irgendeiner Kombination von zwei Substraten aufgebracht werden und dann vor dem Verbinden der Substrate ausgerichtet werden.

Die Fig. 6-9 zeigen eine andere Ausführungsform und eine weitere Verbesserung in Übereinstimmung mit der Erfindung. Zur Erleichterung der Beschreibung werden die selben Bezugszeichen für die gleichen Elemente wie in den Fig. 2-4 genutzt. Fig. 6 zeigt ein erstes Bild 86, bei dem die durchgezogenen vertikalen Linien 44 in jedem Viereck 88 in ihrem vertikalen Mittelpunkt unterbrochen sind, so daß ein offener Zwischenraum 90 gebildet ist. Jede winklige Linie 46 ist ebenfalls im Bereich ihrer Kreuzung mit einer vertikalen Linie 44 unterbrochen, so daß der Zwischenraum 90 offen bleibt. Bezüglich aller anderen Aspekte ist das erste Bild 86 identisch zu dem ersten Bild 30, das in Fig. 2 gezeigt ist. Es wird darauf hingewiesen, daß die vertikalen Linien mehr als einen hierin ausgebildeten Zwischenraum 90 aufweisen können. Die Zwischenräume 90 können in Abhängigkeit von der Anwendung, der Skala oder dem Gesamtdesign in regelmäßigen oder nicht regelmäßigen Intervallen auftreten.

Fig. 7 zeigt ein zweites Bild 92 mit Vierecken 56, die mehrere Punkte 94 umfassen. Die Punkte 94 sind in jedem Viereck 56 so angeordnet, daß die Punkte 94 in den Zwischenräumen 90, welche in den vertikalen Linien 44 erzeugt sind, angeordnet sind, wenn das zweite Bild 92 über dem ersten Bild 86 aufgebracht wird. Idealerweise sind die Punkte 94 größer als die Zwischenräume 90 und weisen hinsichtlich der durchgezogenen, vertikalen Linien 44 eine Kontrastfarbe auf, so daß sie für den Benutzer leichter sichtbar sind. Diese Punkte 94 helfen bei der Ausrichtung und Messung von Unterteilungen auf der transparenten Meßvorrichtung. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, daß die Punkte 94 die gleiche oder eine kleinere Größe wie die Zwischenräume 90 aufweisen können, wenn dieses gewünscht ist.

Ein optionales drittes Bild 96 ist in Fig. 8 gezeigt, welches zu dem dritten Bild 68 in Fig. 4 korrespondiert. Das abschließende zusammengesetzte Bild 98 umfaßt die Kombination des ersten Bildes 86, des zweiten Bildes 92 und des dritten Bildes 96 (vgl. Fig. 9), wobei die Punkte 94 zwischen den unterbrochenen, durchgezogenen vertikalen Linien 44 und den winkligen Linien 46 sichtbar sind. Das beschriebene Verfahren kann umgekehrt werden, wenn das zusammengesetzte Bild auf der entgegengesetzten Seite des transparenten Blattes aufgebracht wird.


Anspruch[de]

1. Transparente Meßvorrichtung, umfassend:

ein Blatt aus transparentem Material mit entgegengesetzten Oberflächen;

mindestens eine oder mehrere mehrfarbige, kontinuierliche zusammengesetzte Linien, die auf einer der entgegengesetzten Oberflächen des Blattes aufgebracht sind, von denen jede mehrfarbige, kontinuierliche Linie ein erstes Bild und ein zweites Bild aufweist, die kontrastierenden Farben haben, wobei das erste Bild mindestens einer Linie mit einem gefärbten Bereich und einem zentral angeordneten, ungefärbten Leerbereich innerhalb des gefärbten Bereiches aufweist und das zweite Bild so bemessen und gestaltet ist, daß es mindestens vollständig den zentral angeordneten, ungefärbten Leerbereich ausfüllt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das erste Bild auf eine Oberfläche des Blattes aus transparentem Material aufgebracht ist und das zweite Bild auf das erste Bild aufgebracht ist, derart, daß das zweite Bild vollständig den zentral angeordneten, ungefärbten Leerbereich füllt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei dem die entgegengesetzten Oberflächen des Blattes aus transparentem Material eine Frontoberfläche und eine Rückoberfläche bilden und bei dem die ersten und zweiten Bilder auf die Rückoberfläche aufgebracht sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Blatt aus transparentem Material eine erste transparente Materialschicht und ein transparentes Laminat mit einer ersten Seite, auf der die mehrfarbigen Linien ausgebildet sind, und mit einer entgegengesetzten zweiten Seite aufweist, die zum Anheften der ersten transparenten Materialschicht strukturiert ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der das erste Bild auf die erste Seite des Laminates und das zweite Bild auf das erste Bild aufgebracht ist, um den zentral angeordneten ungefärbten Leerbereich im ersten Bild vollständig auszufüllen.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem die eine oder die mehreren mehrfarbigen kontinuierlichen Linien integriert geformte mehrfarbige Staffelungen einschließen, die sich davon seitwärts erstrecken.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem die entgegengesetzten Oberflächen eine Frontoberfläche und eine Rückoberfläche aufweisen und das erste Bild auf der Frontoberfläche und das zweite Bild auf das erste Bild aufgebracht sind derart, daß das zweite Bild vollständig den Leerbereich im ersten Bild ausfüllt.

8. Transparente Meßvorrichtung zur Anwendung beim Messen, Markieren und Schneiden von Material umfassend:

ein Blatt aus transparentem Material mit entgegengesetzten Oberflächen;

eine oder mehrere zusammengesetzte, kontinuierliche Linien, die auf dem Blatt aus transparentem Material geformt sind, wobei jede zusammengesetzte kontinuierliche Linie ein erstes Bild und ein zweites Bild aufweist, das erste und das zweite Bild aus kontrastierenden Farben geformt sind, das erste Bild so geformt ist, daß es mindestens eine Linie mit einem gefärbten Bereich und mit einem zentral angeordneten, länglichen, ungefärbten Bereich innerhalb des gefärbten Bereiches aufweist und daß das zweite Bild mindestens einen gefärbten Bereich aufweist, der so bemessen und geformt ist, daß er mindestens vollständig den mindestens einen ungefärbten Bereich ausfüllt.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei dem eine oder mehrere der zusammengesetzten kontinuierlichen Linien integriert geformte zusammengesetzte Staffelungen aufweist, die sich davon seitwärts erstrecken.

10. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei dem das Blatt aus transparentem Material eine Frontoberfläche und eine Rückoberfläche aufweist und die eine oder die mehreren zusammengesetzten Linien auf der Rückoberfläche aufgebracht sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der das erste Bild auf die Rückoberfläche und das zweite Bild auf das erste Bild aufgebracht sind, um den mindestens einen ungefärbten Bereich vollständig auszufüllen.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei dem die zusammengesetzten Linien je ein drittes Bild gleicher Farbe wie das erste Bild umfassen, wobei das dritte Bild so bemessen und geformt ist, daß es nicht größer als das erste Bild ist, und wobei das dritte Bild auf das erste und das zweite Bild aufgebracht ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei dem das Blatt aus transparentem Material eine Frontoberfläche und eine Rückoberfläche aufweist, und wobei die eine oder die mehreren zusammengesetzten Linien auf die Frontoberfläche aufgebracht sind.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei dem das zweite Bild auf die Frontoberfläche und das erste Bild auf das zweite Bild aufgebracht sind derart, daß das zweite Bild vollständig den mindestens einen ungefärbten Bereich in dem ersten Bild ausfüllt.

15. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei dem das Blatt aus transparentem Material eine erste transparente Materialschicht und eine dünne transparente Schicht aufweist, die an der ersten transparenten Materialschicht fixiert ist, wobei auf der dünnen transparenten Schicht die eine oder die mehreren zusammengesetzten Linien geformt sind.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei dem die erste transparente Materialschicht eine Frontoberfläche und eine Rückoberfläche aufweist und bei der die dünne transparente Schicht an der Frontoberfläche der Schicht aus transparentem Material befestigt ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 1 S. bei der die erste transparente Materialschicht eine Frontoberfläche und eine Rückoberfläche aufweist und die dünne transparente Schicht an der Rückoberfläche befestigt ist.

18. Verfahren zum Formen kontinuierlicher, mehrfarbiger, zusammengesetzter Linien auf einer transparenten Meßvorrichtung, umfassend die folgenden Schritte:

Formen eines ersten Bildes umfassend eine oder mehrere gefärbte Bereich mit einem oder mehreren zentral darin angeordneten ungefärbten Bereichen und Formen eines zweiten Bildes mit einem oder mehreren gefärbten Bereichen, die so bemessen und geformt sind, daß sie zumindest vollständig einen oder mehrere der ungefärbten Bereiche im ersten Bild ausfüllen; und

Übertragen des ersten und des zweiten Bildes auf das Blatt aus transparentem Material. um ein zusammengesetztes Bild zu erzeugen, wobei das erste Bild und das zweite Bild in kontrastierenden Farben gehalten sind und das zweite Bild mindestens vollständig dem einen oder die mehreren ungefärbten Bereiche des ersten Bildes mit einer kontrastierenden Farbe ausfüllen.

19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Formen des ersten und des zweiten Bildes ferner das Formen eines dritten Bildes umfaßt, welches so bemessen und geformt ist, daß es nicht größer als das erste Bild ist, und wobei der Schritt des Übertragens ferner das Übertragen des dritten Bildes auf das Blatt aus transparentem Material umfaßt, so daß das dritte Bild dem ersten und dem zweiten Bild überlagert wird und von gleicher Farbe wie das erste Bild ist.

20. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Formen des ersten und des zweiten Bildes ferner das elektronische Erzeugen des ersten und des zweiten Bildes und Speichern der elektronisch erzeugten Bilder in einer elektronischen Speichervorrichtung umfaßt und der Schritt des Übertragens des ersten und des zweiten Bildes ferner das Übertragen der elektronisch gespeicherten Bilder auf das Blatt aus transparentem Material umfaßt.

21. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Übertragen des ersten und des zweiten Bildes das Aufbringen des ersten Bildes auf einen ersten Schirm und das Aufbringen des zweiten Bildes auf einen zweiten Schirm umfaßt und darauf der Schirmdruckprozess dazu eingesetzt wird, die Bilder auf den ersten und den zweiten Schirm auf das Blatt aus transparentem Material zu übertragen.

22. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem die Schritte des Übertragens des ersten und des zweiten Bildes das Aufbringen des ersten Bildes auf einen ersten Schirm, das Aufbringen des zweiten Bildes auf einen zweiten Schirm, das Aufbringen des dritten Bildes auf einen dritten Schirm und das Nutzen des Schirmdruckprozesses zum Aufbringen des Bildes auf dem ersten Schirm auf die Rückoberfläche des Blattes aus transparentem Material, darauf zum Aufbringen des Bildes auf dem zweiten Schirm auf das erste Bild auf der Rückenfläche des Blattes aus transparentem Material und darauf zum Aufbringen des dritten Bildes auf das zweite und das erste Bild auf der Rückenfläche des Blattes aus transparentem Material umfassen.

23. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Übertragen des ersten und des zweiten Bildes das Aufbringen des ersten Bildes auf einen ersten Schirm und das Aufbringen des zweiten Bildes auf einen zweiten Schirm und darauf das Nutzen des Schirmdruckprozesses zum Aufbringen des zweiten Bildes auf dem zweiten Schirm auf die Frontoberfläche des Blattes aus transparentem Material und darauf zum Aufbringen des ersten Bildes auf dem ersten Schirm auf die Frontoberfläche des Blattes aus transparentem Material umfaßt.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com