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Dokumentenidentifikation DE69709999T2 10.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0821869
Titel Rasenmäher
Anmelder Electrolux Outdoor Products Ltd., Newton Aycliffe, Durham, GB
Erfinder Lawson, Ian, Newton Acyliffe, Co. Durham DL5 4RT, GB;
Park, Keith, Ellerton, York YO4 4NX, GB
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner, 80801 München
DE-Aktenzeichen 69709999
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.08.1997
EP-Aktenzeichen 973058258
EP-Offenlegungsdatum 04.02.1998
EP date of grant 23.01.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.10.2002
IPC-Hauptklasse A01D 34/71

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rasenmäher, insbesondere einen "Rasenmäher mit rotierenden Messern", der ein Bodenteil, das eine Schneidkammer definiert, eine Schneidklinge, die innerhalb der Schneidkammer um eine im Wesentlichen vertikale Achse drehbar ist, und einen Grassammelbehälter aufweist, in dem das geschnittene Gras gesammelt wird.

Das Dokument EP-579 386 A beschreibt zwei Rasenmäher mit rotierenden Messern, wobei einer ein Rasenmäher vom schwebenden Typ und der andere ein mit Rädern versehener Rasenmäher ist. Jeder Rasenmäher umfasst ein Bodenteil, das eine Schneidkammer definiert, in der die Schneidklinge rotiert, wobei das Bodenteil ein Zugangsmittel in Form einer Öffnung oder einer Leitung aufweist, das geschnittenes Gras zu einem Behälter führt, in welchem es gesammelt wird. Ein Gebläse bläst Luft durch die Schneidkammer und das Zugangsmittel in den Behälter und zieht Luft von dem Behälter für einen Umlauf an.

Während diese Rasenmäher sehr effektiv sind, ist es oft notwendig die Luft und das geschnittene Gras um eine Kurve oder eine Beugung zu lenken, um es von der Schneidkammer zu dem Behälter zu führen. Dies ist insbesondere dort von Bedeutung, wo der Behälter über dem Bodenteil angeordnet ist, da die Luft und das geschnittene Gras eine längere und engere Kurve passieren müssen als für den Fall, dass der Behälter außerhalb des Bodenteils (zum Beispiel hinter dem Bodenteil) angeordnet ist. Für den Fall, dass sich der Behälter oberhalb des Bodenteils befindet, kann das geschnittene Gras sehr schwierig umgelenkt werden, da es aus dem gekrümmten Luftstrom herausfallen und den Rasenmäher verstopfen kann.

Die GB 2 22 721 44 offenbart eine Grassammel- und -verdichtungsvorrichtung, in der geschnittenes Gras, welches durch ein Rasenmäher geschnitten wird, auf den Boden fällt und folglich von in den Grasbehälter angezogener Luft mitgezogen und aufgenommen wird. Der Einlass des Grasbehälters ist hinter dem Rasenmäher und sehr nahe über dem Boden angeordnet. Eine Trennwand ist quer über das Oberteil des Grasbehälters angeordnet, welchen die Luft auf dem Weg zu dem Gebläse passiert, und somit kann geschnittenes Gras in dem Behälter aufgenommen werden. Ein zweiter Lufteinlass, der neben der Trennwand angeordnet ist, führt die Luft über die Oberfläche der Trennwand für ein Freihalten derselben von geschnittenem Gras.

Die EP 05 016 74 beschreibt eine Vorrichtung, bei der ebenfalls Gras gesammelt wird, das durch das Schneidsystem eines Rasenmähers fallengelassen wurde. In diesem Beispiel wird das Sammeln durch eine induzierte Luftströmung von der Atmosphäre in eine Sammelleitung verwirklicht. Dies wird durch Führung der Luft unter Druck stromabwärts durch die Leitung bewerkstelligt. Die induzierte Luftströmung reicht aus, um Grasschnipsel, die auf dem Boden hinter dem Rasenmäher zurück gelassen wurden, mitzuziehen.

Ein Rasenmäher gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst:

ein Bodenteil, das eine Schneidkammer definiert, wobei das Bodenteil eine Öffnung zum Durchgang von geschnittenem Gras aus der Schneidkammer aufweist;

eine Schneidklinge, die innerhalb der Schneidkammer um eine im Wesentlichen vertikale Achse drehbar ist;

einen Grassammelbehälter, der einen ersten luftdurchlässigen Bereich und einen ersten Einlass aufweist, welcher zum Eintritt des geschnittenen Grases aus der Schneidkammer vorgesehen ist; und

eine Luftbewegungsvorrichtung, die zum Abziehen von Luft aus dem Grassammelbehälter über den ersten luftdurchlässigen Bereich und zum Lenken der so abgezogenen Luft in die Schneidkammer vorgesehen ist, wobei der sich ergebende erste Luftstrom dazu dient, geschnittenes Gras in die Schneidkammer mitzureißen und das derart mitgerissene Gras über die Öffnung und den ersten Einlass in den Grassammelbehälter zu befördern;

wobei ein zweiter Lufteinlass vorgesehen ist, der im Bereich des ersten Einlasses für einen Eintritt eines zweiten Luftstroms in den Behälter angeordnet ist, wobei der zweite Luftstrom dazu dient, den ersten Luftstrom durch den Behälter zu ergänzen und das Ablenken des im ersten Luftstrom in das Innere des Behälters mitgerissenen Grases zu unterstützen.

Da geschnittenes Gras gesammelt wird, während es sich noch in der Schneidkammer und somit in der Luft befindet, ist das Sammeln relativ leicht.

Der erfindungsgemäße Rasenmäher weist den Vorteil auf, dass geschnittenes Gras ins Innere des Behälters getragen wird, wobei weniger Gras aus dem ersten Luftstrom herausfällt, da es in den Behälter eintritt. Somit ist es weniger wahrscheinlich, dass der erste Einlass durch gesammeltes Gras verstopft wird.

Der zweite Lufteinlass kann entweder in dem Behälter oder in einem Durchgang zwischen der Öffnung und dem ersten Einlass angeordnet sein. In beiden Fällen unterstützt der zweite Luftstrom das Ablenken des geschnittenen Grases und verringert das Auftreten einer Verstopfung.

Vorteilhaft ist der zweite Lufteinlass derart ausgebildet, dass er einen Luftvorhang oder eine Luftwand bildet, und dies wird zusätzlich verstärkt, indem der Behälter eine luftundurchlässige Wand aufweist, vor welcher das Luftpolster oder die Luftwand gebildet wird. Der Luftvorhang verringert die Wahrscheinlichkeit, dass geschnittenes Gras den ersten Luftstrom verlässt und gegen die Wand stößt. Die undurchlässige Eigenschaft der Wand sorgt für ein Aufrechterhalten des Luftvorhangs innerhalb des Behälters.

Die zweite Luftströmung kann durch ein Gebläse gepumpt oder durch den ersten Luftstrom induziert werden.

Ein dritter Einlass, der in Richtung des oberen Teils des Behälters angeordnet ist, kann zum Liefern einer dritten Luftströmung vorgesehen sein, welche die erste Luftströmung beim Füllen der letzten 10% oder 15% des Behälters mit Gras unterstützt.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist der Rasenmäher ferner Räder zum Lagern des Bodenteils über dem Boden auf. Vorzugsweise sind vier Räder jeweils an den vier "Ecken" des Bodenteils angeordnet und der Behälter ist über dem Bodenteil im Wesentlichen innerhalb der Aufstandsfläche bzw. Auflagefläche der Räder angeordnet. Dies liefert den Vorteil einer Anordnung des Behälters oberhalb des Schwerpunktes des Rasenmähers, wodurch das Risiko eines Kippens des Rasenmähers minimiert wird, wenn Gras ungleichmäßig innerhalb des Behälters gesammelt wird. Zudem lässt sich der Rasenmäher leichter manövrieren.

Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Von den Figuren zeigen:

Fig. 1 eine Seitenquerschnittsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers;

Fig. 2 eine Draufsicht des Rasenmähers in Fig. 1 im Querschnitt;

Fig. 3 eine perspektivische Schnittansicht eines Korbs, der einen Teil eines Grassammelbehälters des Rasenmähers in Fig. 1 bildet;

Fig. 4 eine Seitenquerschnittsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers;

Fig. 5 eine Draufsicht des Rasenmähers in Fig. 4 im Querschnitt;

Fig. 6 eine Seitenquerschnittsansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers;

Fig. 7 eine Draufsicht des Rasenmähers in Fig. 6 im Querschnitt;

Fig. 8 eine Seitenquerschnittsansicht eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers, welches eine Modifikation des Rasenmähers in Fig. 1 darstellt;

Fig. 9 eine seitliche Schnittansicht eines Teils eines fünften Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers;

Fig. 10 eine Seitenansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers; und

Fig. 11 eine Seitenansicht eines siebten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rasenmähers.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zeigen die Fig. 1 und 2 ein Rasenmäher mit einer Basis oder einem Bodenteil 1, einem Gehäuse 2, das oberhalb des Bodenteils angebracht ist, wobei das Gehäuse eine gekrümmte Vorderfläche 3 aufweist. Das Gehäuse 2 definiert einen großen inneren Hohlraum, der durch eine Vorderwand 4 begrenzt wird (was von der gekrümmten Vorderfläche 3 abhängt), eine Rückwand 4a und Seitenwände 4b (siehe Fig. 2) begrenzt. Das Bodenteil 1 ist wie eine umgedrehte Schale zum Definieren einer Schneidkammer 5 geformt, in der eine Schneidklinge 6 und ein Gebläse bzw. Gebläserad 7 auf einer gemeinsamen Antriebswelle 8 für eine Drehung um eine vertikale Achse montiert sind. Ein Motor 9 ist innerhalb einer Motorkammer 10 angebracht, die durch die gekrümmte Vorderfläche 3 des Gehäuses 2 und die Vorderwand 4 des inneren Hohlraums definiert ist, wobei die Motorkammer in der "Nase" des Rasenmähers angeordnet ist, welche die Vorderseite unter Annahme eines Betriebs des Rasenmähers in normaler Richtung darstellt. Die Drehachse der Hauptwelle des Motors 9 ist von der Drehachse der Antriebswelle verschoben. Somit verbindet ein Antriebsriemen 11 diese miteinander. Ein Grassammelbehälter 12 wird oberhalb des Bodenteils 1 innerhalb des großen Innenhohlraums getragen.

Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist der Grassammelbehälter 12 ein oben offener Behälter oder Korb mit Luft durchlässigen Wänden. Der Behälter 12 weist eine luftdurchlässige Vorderwand 12a, eine luftdurchlässige Basiswand 12b und Seitenwände 12c auf. Die Seitenwände 12c umfassen luftundurchlässige Bereich 12d und luftdurchlässige Bereiche 12e. Eine Rückwand 12f des Behälters ist hauptsächlich luftundurchlässig, besitzt jedoch einen luftdurchlässigen Bereich 12g im oberen Abschnitt. Die Oberseite des Behälters 12 ist beim Einsatz in den Hohlraum des Gehäuses 2 durch einen luftundurchlässigen Deckel 13 verschlossen.

Die Rückwand 12f des Behälters 12 ist von der Rückwand 4a des Gehäuses zum Definieren einer dazwischenliegenden Lufteinlasskammer 14 beabstandet. Die Rückwand 4a des Gehäuses 2 besitzt eine Einlassöffnung 15 für einen Einlass von Umgebungsluft zu der Lufteinlasskammer 14. Die Basiswand 12b des Behälters 12 weist ferner einen ersten Einlass 16 auf, durch den geschnittenes Gras eintritt, und einen zweiten Einlass 17 in dem Bereich des ersten Einlasses 16 auf. Der zweite Einlass 17 ist direkt mit der Einlassöffnung 15 verbunden. Der luftdurchlässige Bereich 12g im oberen Abschnitt der Rückwand 12f des Behälters 12 bildet einen dritten Lufteinlass.

Die Vorder-, Grund- und Seitenwände 12a, 12b und 12c des Behälters 12 sind von den benachbarten Wänden des Innenhohlraums des Gehäuses 2 zum Definieren einer dazwischenliegenden Plenumkammer 18 definiert.

Das Bodenteil 1 umfasst eine erste Öffnung 19, die in einen Durchgang 20 öffnet, der in den Grassammelbehälter 12 über den ersten Einlass 16 führt; und eine zweite Öffnung 21, welche die Plenumkammer 18 mit der Mitte der Schneidkammer 5 zum Zuführen von Luft zu dem Gebläse 7 verbindet.

Das Gehäuse 2 wird über dem Boden durch vier Bodenräder 22 getragen. Der Behälter 12 ist vollständig zwischen den vorderen und den hinteren Bodenrädern 22 derart angeordnet, dass sich das Gewicht des gesammelten Grases in der Mitte für eine Aufrechterhaltung der Stabilität befindet. Der Rasenmäher wird durch einen Benutzer gesteuert, der einen Handgriff 23 greift, welcher an dem Gehäuse 2 angebracht ist.

Die gekrümmte Vorderfläche 3, die das Oberteil der Motorkammer 10 definiert, ist mit einer Reihe von Lufteinlassschlitzen 24 ausgebildet, durch welche Luft, wie durch die Pfeile 25 dargestellt ist, für eine Kühlung des Motors 9, wie im Folgenden beschrieben wird, gezogen wird.

Im Betrieb treibt der Motor 9 die Schneidklinge 6 und das Gebläse 7 über den Antriebsriemen 11 an. Das Gebläse 7 zieht Luft in die Schneidkammer über die zweite Öffnung 21. Diese Luft kommt teilweise von der Atmosphäre über die Motorkammer 10 und die Lufteinlassschlitze 24, jedoch hauptsächlich von dem Behälter 12 über die luftdurchlässigen Vorder-, Grund- bzw. Basis- und Seitenwände 12a, 12b und 12c. Das Gebläse 7 bläst diese Luft durch die erste Öffnung 19, den Durchgang 20 und den ersten Einlass 16 in den Grassammelbehälter 12. Dieser Luftstrom ist der erste Luftstrom. Somit erzeugt das Gebläse 7 einen Luftströmungsumlauf. Die Schneidklinge 6 dreht sich und schneidet beim Vorrücken des Rasenmähers Gras. Das geschnittene Gras wird um die Schneidkammer 5 herum transportiert, wobei es durch einen Luftstrom, der durch die Spitzen der Schneidklinge erzeugt wird, und durch die Luftströmung, die durch das Gebläse 7 erzeugt wird, mitgezogen wird.

Die Luft in dem Behälter 12 wird in die Plenumkammer 18 über die luftdurchlässigen Wände 12a, 12b und 12c des Behälters gesogen, wobei das Ansaugen durch das Gebläse 7 erzeugt wird. Der Druck im Inneren des Behälters 12 ist somit kleiner als der Umgebungsdruck. Ein zweiter Strom von Umgebungsluft wird daher in den Behälter 12 durch den Einlass 5 und den zweiten Einlass 17 gezogen. Dieser zweite Strom von Umgebungsluft bildet eine Luftwand oder einen Luftvorhang vor der Rückwand 12f des Behälters 12. Obwohl der erste Luftstrom innerhalb des Behälters 12 das geschnittene Gras in das Innere des Behälters trägt, neigt ein Teil des geschnittenen Grases dazu, aus dem ersten Luftstrom herauszufallen und sich gegen die Rückwand 12f zu sammeln. Auf diese Weise gesammeltes geschnittenes Gras könnte zurück in Richtung des ersten Einlasses 16 fallen und eine Verstopfung verursachen. Jedenfalls verhindert der/die zweite Luftstrom bzw. Luft diesen Vorgang durch Aufwärtslenken jeglichen geschnittenen Grases, das nach dem ersten Luftstrom herausgefallen ist. Der zweite Luftstrom erhöht auch den Luftstrom durch den Behälter 12 und unterstützt die Verdichtung von geschnittenem Gras gegen ihre luftdurchlässigen Vorder-, Basis- und Seitenwände 12a, 12b und 12c beim Durchlaufen durch das gesammelte Gras.

Zusätzlich induziert der relativ geringe Druck innerhalb des Behälters 12 einen dritten Luftstrom in dem Behälter durch den dritten Lufteinlass 12g. Der dritte Luftstrom kommt von der Atmosphäre über den Einlass 15 und die Lufteinlasskammer 14. Der dritte Luftstrom erhöht auch den Luftstrom durch den Behälter 12.

Wenn der Grassammelbehälter 12 nahezu voll ist, normalerweise bei den letzten 10% oder 15% einer Füllung, werden die luftdurchlässigen Vorder-, Basis- und Seitenwände 12a, 12b und 12c des Behälters durch gesammeltes Gras beschränkt bzw. verdeckt, wodurch die Rate, mit welcher das Gebläse 7 Luft von dem Behälter zieht, verringert wird. Jedenfalls zieht der auftretende Sog Luft in den Behälter 12, nicht nur von dem Durchgang 20, sondern auch von der Atmosphäre über den dritten Einlass 12g.

Der dritte Luftstrom erhöht den Luftstrom innerhalb des Behälters 12, wodurch er das Wegtragen des geschnittenen Grases von dem ersten Einlass 16 in Richtung des Inneren des Behälters 12 unterstützt, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Verstopfung verringert wird.

Beim Betrieb zieht das Gebläse 7 Kühlluft 25 in die Motorkammer 10 über die Schlitze 24. Diese Kühlluft 25 überquert den Motor 9 und tritt in die Plenumkammer 18 ein. Die Kühlluft wird daher über den Motor 9 aufgrund des geringen Drucks in der Plenumkammer 18, verursacht durch das Gebläse 7, angezogen.

Die Fig. 4 und 5 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rasenmähers. Dieser Rasenmäher ist ähnlich dem in den Fig. 1 und 2 Gezeigten. Somit werden gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet und lediglich die Modifikationen im Folgenden beschrieben.

In dieser zweiten Ausführungsform wird der zweite Luftstrom, anstatt sich auf die Umgebungsluft zu verlassen, durch ein zweites Gebläse bzw. Gebläserad 28 erzeugt, das in einem zweiten Gebläsegehäuse 29 angeordnet ist. In diesem Fall wird der zweite Lufteinlass 17 jedenfalls durch einen kurzen Durchgang gebildet, der mit dem Auslass des Gebläses 28 und dem Durchgang 20 verbunden ist. Wie im vorherigen Ausführungsbeispiel ist die Rückwand 4a des Gehäuses 2 von der Rückwand 12f des Behälters 12 beabstandet und weist einen Einlass 30 auf, der höher angeordnet ist als der Einlass 15 des Rasenmähers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Die Lufteinlasskammer 14 führt, wie vorher beschrieben, direkt zu dem dritten Lufteinlass 12g. Aber das zweite Gebläse 28 zieht auch Luft von der Lufteinlasskammer 14. Das zweite Gebläse 28 bläst den zweiten Luftstrom durch den zweiten Lufteinlass 17 in den Behälter 12, und der zweite Luftstrom besitzt denselben Aufbau wie der in den Fig. 1 bis 3 gezeigte, wobei eine Luftwand oder ein Luftvorhang vor der Rückwand 12f des Behälters gebildet wird.

Die Fig. 6 und 7 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rasenmähers, der nach demselben Prinzip arbeitet wie die ersten beiden Ausführungsbeispiele des Rasenmähers. Wiederum bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile und es werden lediglich die Modifikationen detailliert beschrieben. Dieser Rasenmäher umfasst einen Behälter 12 in Form eines Korbs und der Motor 9 ist an der Rückseite des Rasenmähers angeordnet.

Wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen zieht das Gebläse 7 bei Betrieb Luft von dem Behälter 12 über die Plenumkammer 18, und die Schneidklinge schneidet das Gras. Das geschnittene Gras wird durch den Durchgang 20 und in den Behälter 12 in einem ersten Luftstrom transportiert, der durch das Gebläse 7 und die Spitzen der Schneidklinge 6 erzeugt wird.

Der Motor 9 treibt direkt ein zweites Gebläse 35 an, das in einem Gebläsegehäuse 36 angeordnet ist, wodurch ein zweiter Luftstrom erzeugt wird, der durch eine Leitung 37 in die Schneidkammer 5 gelenkt wird. In diesem Fall wird der zweite Luftstrom durch den Durchgang 20 in den Behälter 12 gelenkt. Der zweite Luftstrom ist derart ausgebildet, dass eine Luftwand oder ein Luftvorhang vor der Rückwand 12f des Behälters 12 gebildet wird. Das zweite Gebläse 35 zieht Luft von der Atmosphäre über die Schlitze 38 in das Gehäuse 2 derart, dass die Luft über den Motor 9 strömt, wodurch dieser gekühlt wird, bevor sie das zweite Gebläse passiert. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass, obwohl es erscheint als sei die Rückwand 12f des Behälters 12 (in Fig. 6) von dem ersten Einlass 16 beabstandet, ein Großteil des ersten Einlasses durch den Motor 9 und das Gebläse 35 verdeckt ist. Fig. 7, die eine Draufsicht im Schnitt der Fig. 6 darstellt, zeigt, dass sich der erste Einlass 16 an der Hinterseite des Behälters 12 und neben dem zweiten Gebläse 35 befindet.

Es sollte ebenfalls erwähnt werden, dass in dem dritten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rasenmähers der zweite Luftstrom selbst eine Wirkung beim Mitziehen von geschnittenem Gras besitzt.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Rasenmähers der Fig. 1 bis 3 ist in Fig. 8 dargestellt. Die gleichen Bezugszeichen werden für gleiche Teile verwendet, lediglich die Modifikationen werden im Folgenden beschrieben. In obiger Beschreibung bezüglich der Fig. 1 bis 3 ist erwähnt worden, dass die luftdurchlässigen Vorder-, Grund- und Seitenwände 12a, 12b und 12c des Behälters, falls der Behälter 12 nahezu gefüllt ist, durch das gesammelte Gras verdeckt werden.

Während eines normalen Betriebes sorgt das Luftgebläse 7 für einen negativen Druck innerhalb des Behälters 12. Somit wird geschnittenes Gras in das Innere des Behälters 12 gezogen. Jedoch, falls der Behälter nahezu gefüllt ist, typischerweise falls er mehr als 75% gefüllt ist, werden die luftdurchlässigen Wände 12a, 12b und 12c des Behälters im Wesentlichen durch gesammeltes Gras blockiert. Zu diesem Zeitpunkt treibt das Gebläse 7 immer noch Luft und geschnittenes Gras durch den Durchgang 20 in den Behälter 12, wodurch eine Druckinversion bzw. -umkehrung auftritt. Somit wird der Luftdruck innerhalb des Behälters 12 positiv. Zum Entlassen einiger der positiven Druckluft und zum Sicherstellen, dass die Luft weiterhin von der Schneidkammer 5 durch den Durchgang 20 in den Behälter 12 fließt, öffnet sich eine Verschlussklappe 81, die in dem Deckel 13 der Maschine angeordnet ist, zum Entlassen der positiven Druckluft durch ein Gitterdraht 83. Die Verschlussklappe 81 ist mit dem Deckel 13 über ein Schwenkgelenk 82 verbunden. Zusätzlich zur Funktion des Entlassens positiver Druckluft agiert das Anheben der Verschlussklappe 81 auch als Anzeige für den Benutzer der Maschine, dass der Behälter nahezu voll ist. Die Verschlussklappe 81 kann durch helle Farben gekennzeichnet sein, derart, dass der Benutzer ein Anheben der Verschlussklappe ohne weiteres bemerkt. Das Anheben der Verschlussklappe 81 kann auch in einer akustischen Anzeige resultieren, dass der Behälter 12 nahezu voll ist. Um dies zu erreichen, kann das Gitter 83 eine Pfeife oder dergleichen beinhalten, welche es ermöglicht beim Durchtritt von Luft durch dieselbe ein Geräusch zu verursachen. Somit wird eine Anzeige eines Zustandwechsels des Behälters 12 an den Benutzer abgegeben.

Es wird nun Bezug auf die Fig. 9 und 10 genommen, in denen ein Teil zweier Schwebe- bzw. Hover - Rasenmäher im Schnitt gezeigt wird, wobei jeder Rasenmäher ein Bodenteil 90 aufweist, das eine Schneidkammer 91 definiert, in welcher eine Schneidklinge 92 und ein Gebläse bzw. Gebläserad 93 drehbar um eine vertikale Achse sind. Das Gebläse 93 und die Klinge 92 sind derart angebracht, dass sie zusammen um die gleiche Achse drehbar sind. Die Klinge 92 und das Gebläse 93 werden durch einen Motor 94 über ein Riemenantriebsystem 95 angetrieben. Der Motor 94 ist an der Rückseite der Maschine montiert, bei Betrachtung in normaler Gebrauchsrichtung, und zusätzlich zu der Schneidklinge 92 und dem Gebläse 93 treibt der Motor ein kleines Gebläse bzw. Gebläserad 94a an, das Luft über den Motor zu Kühlzwecken zieht.

Das Gebläse 93 treibt Luft in die Schneidkammer 91, um ein Kissen bzw. Polster von hoher Druckluft innerhalb der Schneidkammer zu schaffen, wodurch der Rasenmäher gerade über dem Boden schwebt.

Das Bodenteil 90 umfasst eine Öffnung 96, die in Richtung der Rückseite des Rasenmähers angeordnet ist, bei der Betrachtung in normaler Gebrauchsrichtung. Die Öffnung 96 öffnet sich in einen Grassammelbehälter 97, der in diesem Fall einen luftdurchlässigen Korb 98 aufweist, welcher in ein luftundurchlässiges Gehäuse 99 derart passt, dass dort ein Freiraum zwischen der Außenseite des Korbs 98 und der Innenseite des Gehäuses 99 besteht. Der luftdurchlässige Korb 98 umfasst einen ersten Einlass 101, der in Position zu der Öffnung 96 in dem Bodenteil 90 gehört. Die obere Seite des Gehäuses 99 ist durch einen luftundurchlässigen Deckel (nicht dargestellt) verschlossen. Eine Öffnung 100 in dem Bodenteil 90 ermöglicht, dass Luft zwischen dem Behälter 97 und dem Gehäuse 99 in das Auge des Gebläses 93 zum Zuführen von Luft zu dem Gebläse gezogen wird.

Ein zweiter Lufteinlass 102 öffnet sich in den Behälter 97 im Bereich der Öffnung 96. Der zweite Lufteinlass 102 ist rohrförmig ausgebildet und definiert einen Eingang 103, der außerhalb der Maschine angeordnet und nach unten gerichtet ist. Der zweite Einlass 102 ist für ein Lenken von Luft über die Öffnung 96 angeordnet.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass der Motor 94, obwohl er in der dargestellten Position angeordnet ist, außerhalb des Behälters 97 liegt und daher durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist.

Im Betriebszustand zieht das Gebläse 93 Luft in das Auge des Gebläses von dem Behälter 97 über die luftdurchlässigen Wände des Korbs 98 und die Öffnung 101. Dies bedeutet, dass das Gebläse 93 dafür sorgt, dass der Behälter 97 mit einem niedrigen oder negativen Druck (d. h. einem Druck, der kleiner ist als der Umgebungsdruck) aufrecht erhalten bleibt. Das Gebläse 93 treibt die Luft in die Schneidkammer 91, um ein Schweben für ein Anheben der Maschine gerade über dem Boden für ein leichtes Bewegen über einem Rasen zu erzeugen. Die Schneidklinge 92 dreht sich zum Schneiden des Grases auf die gewünschte Höhe. Das geschnittene Gras (die Grasschnipsel) wird durch die Schneidklinge 92 hauptsächlich nach außen und nach unten geworfen und prallt gegen das Innere des Bodenteils 90. Ein Anteil der durch das Gebläse 93 erzeugten Luft strömt durch die Öffnung 96 in den Behälter 97. Dies geschieht, da die Schneidkammer 91 unter einem positiven Druck und der Behälter 97 unter einem negativen Druck steht. Ein Großteil der Luft, welche in die Schneidkammer 91 durch das Gebläse 93 gelenkt wird, geht unterhalb des Bodenteils 90 beim Erzeugen des Schwebezustands verloren. Der Luftstrom durch die Öffnung 96 in den Behälter 97 trägt etwas geschnittenes Gras mit sich.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Behälter unter negativen Druck gehalten wird, wird Umgebungsluft in diesen über den zweiten Lufteinlass 102 hineingezogen. Der zweite Einlass 102 ist derart angeordnet, dass die dadurch eingezogene Luft mit hoher Geschwindigkeit austritt und über das Ende der Öffnung 96 strömt, wodurch ein Venturi-Effekt auf die Öffnung 96 wirkt. Durch diesen Venturi-Effekt wird bewirkt, dass geschnittenes Gras durch die Öffnung 96 von der Schneidkammer 91 angehoben wird und jegliches Verstopfen, welches in der Öffnung 96 hätte auftreten können, durch das durch den Venturi-Effekt erzeugte Ansaugen verhindert wird. Zusätzlich verursacht die Hochgeschwindigkeits - Venturiluft von dem zweiten Lufteinlass 102 eine Richtungsänderung eines Großteils des geschnittenen Grases und ein Hineingeblasenwerden in den hintersten Teil des Behälters 97. Dies bedeutet, dass das Gras weniger wahrscheinlich zurückfällt und die Öffnung 96 blockiert.

Zusätzlich kann die Luft, welche in den Behälter 97 über den zweiten Lufteinlass 102 eingezogen wird, verwendet werden, weitere Teile bzw. Schnipsel vom Boden gerade hinter dem Rasenmäher aufzusammeln. Der Eingang 103 ist nach unten gerichtet und somit können alle Grasschnipsel, die auf dem Boden zurückgelassen wurden, nachdem die Schneidkammer 91 diese überquert hat, durch die Luft aufgesammelt werden, welche in den Rasenmäher durch den Eingang eintritt.

Sobald der Behälter 97 voll geworden ist, kann der Deckel um ein Schwenkgelenk angehoben werden und der Korb 98 kann herausgehoben und vor ein Zurücksetzen in die Maschine geleert werden. Es gibt drei wichtige Punkte, die man bezüglich diesem Ausführungsbeispiel verstehen sollte. Erstens muss das Gebläse nicht nur genug Luft für eine Aufrechterhaltung des Luftkissens liefern, sondern es muss auch Luft an den Behälter 97 über die Öffnung 96 liefern. Ohne dem zweiten Lufteinlass 102 würde das Gebläse 93 absterben, da mehr Luft das System unter dem Bodenteil 90 durch das Schweben verlassen würde als dieses durch die Öffnung 97 wiedererlangen würde. Es sollte verstanden werden, dass der zweite Lufteinlass 102 deshalb vorhanden ist, um das Gebläse 93 wirksam mit genügend Luft zu versorgen. Zweitens ist die Position des zweiten Lufteinlasses 102 derart, dass der Venturi-Effekt nicht nur geschnittenes Gras in den Behälter 97 zieht, sondern auch die Öffnung 96 freihält. Drittens lenkt die Venturiluft auch geschnittenes Gras in das Innere des Behälters 97 am weitesten entfernt von der Öffnung 96 um.

Bisher standen die Hersteller von Rasenmähern des schwebenden Typs extremen Schwierigkeiten gegenüber, bei dem Wunsch das geschnittene Gras innerhalb der Schneidkammer zu sammeln. In der Vergangenheit resultierten Versuche eines Sammelns von innerhalb der Schneidkammer in einem Verlust des Schwebens als Resultat einer Luftentweichung mit dem geschnittenen Gras.

Fig. 10 zeigt einen schwebenden Rasenmäher, der ähnlich ist zu dem in Fig. 9 gezeigten. Er ist modifiziert durch den Zusatz eines Trägerrads oder einer Trägerrolle 104 an der Rückseite, unterhalb des Motors 94. Somit wird der schwere Motor 94 durch das Rad oder die Rolle 104 getragen.

Fig. 11 zeigt eine modifizierte Ausgestaltung einer in Fig. 9 dargestellten Schwebemaschine bzw. Hovermaschine. Eine Plattform oder ein Brett ist unterhalb der Öffnung 96 derart angeordnet, dass geschnittenes Gras durch die Schneidklinge 92 vor einem Anheben durch die Venturiluft darauf geworfen wird.

Der Motor kann an der Vorderseite der Maschine, eher als an der Rückseite, angeordnet werden, falls dies erwünscht ist.

Es ist offensichtlich, dass andere als die oben beschriebenen Modifikationen ausgeführt werden können. Beispielsweise ist der Durchgang 20 in jeder Ausführungsform der Fig. 1 bis 8 schwer einstückig mit dem Bodenteil 1 herzustellen. Es kann daher vorteilhaft sein, einen halben Durchgang mit dem Bodenteil und die andere Hälfte mit dem Behälter 12 zu formen. Ein Vorteil davon besteht darin, dass für den Fall, dass der Durchgang 20 mit geschnittenem Gras blockiert wird, ein Entfernen des Behälters 12 den Durchgang zum Ermöglichen eines Entfernen der Verstopfung offenlegt.


Anspruch[de]

1. Rasenmäher mit:

einem Bodenteil (1), das eine Schneidkammer (5) definiert, wobei das Bodenteil (1) eine Öffnung (19) zum Durchgang von geschnittenem Gras aus der Schneidkammer (5) aufweist;

eine Schneidklinge (6), die innerhalb der Schneidkammer (5) um eine im wesentlichen vertikale Achse drehbar ist;

einen Grassammelbehälter (12), der einen ersten luftdurchlässigen Bereich und einen ersten Einlass (16) aufweist, der zum Eintritt des geschnittenen Grases aus der Schneidkammer (5) vorgesehen ist; und

eine Luftbewegungsvorrichtung (7), die zum Abziehen von Luft aus dem Grassammelbehälter (12) über den ersten luftdurchlässigen Bereich und zum Lenken der so abgezogenen Luft in die Schneidkammer (5) vorgesehen ist, wobei der sich ergebende erste Luftstrom dazu dient, geschnittenes Gras in die Schneidkammer (5) mitzureißen und das so mitgerissene Gras über die Öffnung (19) und den ersten Einlass (16) in den Grassammelbehälter (12) zu befördern;

gekennzeichnet durch einen zweiten Lufteinlass (17), der im Bereich des ersten Einlasses (16) zum Eintritt eines zweiten Luftstroms in den Behälter (12) angeordnet ist, wobei der zweite Luftstrom dazu dient, den ersten Luftstrom durch den Behälter (12) zu ergänzen und das Ablenken des im ersten Luftstrom in das Innere des Behälters (12) mitgerissenen Grases zu unterstützen.

2. Rasenmäher nach Anspruch 1, weiterhin mit einem Kanal (20), der zwischen der Öffnung (19) und dem Bodenteil (1) und dem ersten Einlass (16) im Behälter (12) angeordnet ist.

3. Rasenmäher nach Anspruch 2, bei dem ein Teil des Kanals (20) mit dem Bodenteil (1) ausgebildet ist, wobei der verbleibende Teil des Kanals (20) mit dem Behälter (12) ausgebildet ist.

4. Rasenmäher nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, bei dem der zweite Lufteinlass (17) sich in den Kanal (20) öffnet und den zweiten Luftstrom aus dem Kanal (20) in den Behälter (12) leitet.

5. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der zweite Einlass (17) im Behälter (20) ausgebildet ist.

6. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der zweite Einlass (17) zum Leiten des zweiten Luftstroms in den Behälter (12) in einer derartigen Weise dient, dass er einen Luftvorhang oder eine Luftwand bildet.

7. Rasenmäher nach Anspruch 6, bei dem der Behälter (20) einen luftundurchlässigen Wandabschnitt in dem Bereich aufweist, in dem der Luftvorhang oder die Luftwand gebildet wird.

8. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiterhin mit einer Quelle des zweiten Luftstroms.

9. Rasenmäher nach Anspruch 8, bei dem die Quelle des zweiten Luftstroms eine Luftpumpe (28) aufweist.

10. Rasenmäher nach Anspruch 8, bei dem die Quelle des zweiten Luftstroms durch die Luftbewegungsvorrichtung (7) gebildet ist.

11. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem der zweite Lufteinlass (17) Umgebungsluft in den Behälter (12) führt.

12. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem der Behälter (12) einen dritten Lufteinlass (12g) aufweist, der zum Eintritt eines dritten Luftstroms in den Behälter (12) und zum Ergänzen der ersten und zweiten Luftströme vorgesehen ist, wobei der dritte Lufteinlass (12g) in Richtung des oberen Teils des Behälters (12) angeordnet ist.

13. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 12, der weiterhin ein Gehäuse zur Aufnahme des Behälters aufweist.

14. Rasenmäher nach Anspruch 12 und 13, bei dem der dritte Lufteinlass (12g) derart vom Gehäuse beabstandet ist, dass eine Lufteinlasskammer (14) definiert ist, die zu einem dritten Lufteinlass (12g) führt.

15. Rasenmäher nach Anspruch 13 oder 14, bei dem der zweite Lufteinlass (17) vom Gehäuse in einer derartigen Weise beabstandet ist, dass er den zweiten Luftstrom zum zweiten Lufteinlass (17) führt.

16. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem das Gehäuse einen Durchlass (15) einschließt, der zur Atmosphäre führt.

17. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 13 bis 16, bei dem das Gehäuse den Behälter (12) luftdicht umgibt, wodurch dieser von der Atmosphäre abgedichtet ist.

18. Rasenmäher nach Anspruch 17, bei dem das Gehäuse eine Einrichtung zum Entlüften positiver Druckluft zur Atmosphäre aufweist.

19. Rasenmäher nach Anspruch 18, bei dem die Entlüftungseinrichtung eine Verschlussklappe (81) ist, die schwenkbar am Gehäuse angebracht ist.

20. Rasenmäher nach Anspruch 18 oder 19, bei dem die Entlüftungseinrichtung einen hörbaren oder sichtbaren Indikator zum Anzeigen einschließt, dass der Behälter im wesentlichen voll ist.

21. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 18 bis 20, bei dem das Gehäuse einen luftundurchlässigen Deckel (13) einschließt und bei dem die Belüftungseinrichtung in dem Deckel (13) angebracht ist.

22. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 21, der weiterhin Räder (22) zum Lagern des Bodenteils (1) über dem Boden aufweist.

23. Rasenmäher nach Anspruch 22, bei dem vier Räder (22) jeweils an den vier "Ecken" des Bodenteils (1) angeordnet sind und bei dem der Behälter (12) über dem Bodenteil (1) im wesentlichen innerhalb der Aufstandsfläche der Räder (22) angeordnet ist.

24. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 1 bis 23, bei dem die Schneidkammer (5) weiterhin eine Kammer zum derartigen Halten der Luft unter Druck bildet, dass der Mäher durch Luftkissenbildung gelagert ist.

25. Rasenmäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der zweite Lufteinlass (17) so angeordnet ist, dass er den zweiten Luftstrom über die Fläche des ersten Einlasses (16) leitet.

26. Rasenmäher nach Anspruch 25, bei dem der zweite Luftstrom Umgebungsluft ist, die aus dem Bereich des Bodens in die Maschine gezogen wird.

27. Rasenmäher nach einem der Ansprüche 24 bis 26, der weiterhin eine Plattform (111) umfasst, die innerhalb der Schneidkammer (5) angeordnet ist, wobei auf der Plattform geschnittenes Gras abgelagert wird, bevor es durch die Öffnung (19) gezogen wird.

28. Rasenmäher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der einen Motor (9) aufweist, der sich am hinteren Teil der Maschine befindet.

29. Grassammelbehälter für einen Rasenmäher (12), der so angeordnet ist, dass er sich innerhalb des Rasenmäherkörpers befindet und folgendes aufweist:

einen luftdurchlässigen Bereich, durch den Luft eingezogen wird;

einen ersten Einlass (16), der zum Eintritt eines ersten Luftstroms vorgesehen ist, der mit geschnittenem Gras beladen ist;

einen zweiten Einlass (17), der neben dem ersten Einlass angeordnet ist, und der zum Eintritt eines zweites Luftstroms in den Behälter (12) vorgesehen ist, wobei der zweite Luftstrom dazu dient, den ersten Luftstrom durch den Behälter zu ergänzen und das Ableiten des im ersten Luftstrom in das Innere des Behälters (12) mitgerissenen geschnittenen Grases zu unterstützen; und

einen dritten Lufteinlass (12g), der zum Eintritt eines dritten Luftstroms in den Behälter vorgesehen ist, wobei der dritte Lufteinlass in Richtung zum oberen Teil des Behälters hin angeordnet ist.

30. Behälter nach Anspruch 29, mit einer luftundurchlässigen Wand, wobei der dritte Lufteinlass in Richtung zum oberen Teil dieser Wand hin angeordnet ist.







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