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Dokumentenidentifikation DE69620375T2 17.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0784288
Titel Drucker und Informationsverarbeitungsgerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Someya, Shuji, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Ono, Kenichi, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69620375
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.12.1996
EP-Aktenzeichen 963095674
EP-Offenlegungsdatum 16.07.1997
EP date of grant 03.04.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.10.2002
IPC-Hauptklasse G06K 15/00
IPC-Nebenklasse G06F 3/12   

Beschreibung[de]
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Diese Erfindung betrifft einen Drucker und ein Informationsverarbeitungsgerät, mit dem der Drucker verbunden ist.

Neuerliche Drucker besitzen Funktionen und Leistungsmerkmale gehobener Art und verwenden einen Speicher großer Kapazität für erforderliche Ausgabeverarbeitung.

Darüber hinaus gibt es bei den Anwendern einen wachsenden Bedarf, jeweils verschiedene Daten zu sichern. Als Reaktion auf diesen Bedarf steigt die Größe des im Drucker installierten Speichers an.

Wenn jedoch der Drucker einen nicht genügenden Speicherraum hat, tritt ein "Speicher voll"-Status auf, und der Drucker stoppt die Verarbeitung oder führt die Ausgabe der Verarbeitung mit geringerem Auflösungsvermögen aus. Im Ergebnis kann das ursprünglich gewünschte Druckergebnis nicht erreicht werden.

Um dieses Problem zu lösen ist daran gedacht worden, verschiedene vom Anwender registrierte Daten (das heißt, Formdaten oder externe Zeichendaten), ein Schriftartcache und dergleichen zu löschen und Speicherraum zu verwenden, der durch Löschen gewonnen wird. Dies erfordert das Neuregistrieren der gelöschten Daten, und des weiteren kann im Falle, bei dem das Drucken, das diese registrierten Daten erfordert, ohne die Registrierung ausgeführt wird, und das gewünschte Druckergebnis kann nicht erreicht werden.

Die europäische Patentanmeldung Nr. EP-A-0 684 546 offenbart ein Drucksystem, bei dem Zeichenressourceninformationen, wie Schriftartdaten, aus dem Drucker zu einem Hauptrechner in einer Zweirichtungsverbindung übertragen werden können.

Die vorliegende Erfindung entstand in Hinsicht auf die obige Situation und hat die Aufgabe, einen Drucker, der das Drucken unter Verwendung des Speichers eines Hauptgerätes ausführt, um so das gewünschte Drucken in einem Falle der Speicherknappheit auszuführen, und ein Informationsverarbeitungsgerät als Hauptrechner bereitzustellen, mit dem der Drucker verbunden ist.

Nach der vorliegenden Erfindung ist ein Drücker vorgesehen, der in der Lage ist, bidirektionale Kommunikation mit einem Hauptrechner auszuführen, wie im Patentanspruch 1 angegeben.

Im Drucker, der den obigen Aufbau besitzt, sichert das Sicherungsmittel vorzugsweise die Information in einem Hauptspeicher im Hauptrechner. Dies ermöglicht ein Sichern im Hochgeschwindigkeitsbetrieb.

Im Drucker mit dem obigen Aufbau sichert das Sicherungsmittel die Information vorzugsweise in einen Sekundärspeicher, der im Hauptrechner vorgesehen ist. Dies erhöht eine zuzuordnende Kapazitätseinheit.

Im Drucker mit dem obigen Aufbau enthält die vom Sicherungsmittel gesicherte Information Forminformationen, die im Drucker registriert sind.

Andere Merkmale und Vorteile neben diesen zuvor erwähnten werden dem Fachmann aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels nach der Erfindung deutlich. In der Beschreibung wird Bezug genommen auf die beiliegende Zeichnung, die einen Teil der Beschreibung bildet und die die Erfindung beispielhaft veranschaulicht. Ein solches Beispiel ist jedoch in den verschiedenen Ausführungsbeispielen der Erfindung, die den Umfang der Erfindung festlegen, nicht erschöpfend.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die beiliegende Zeichnung, die einen Teil der Beschreibung bildet, veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung und dient gemeinsam mit der Beschreibung der Erläuterung des Prinzips der Erfindung.

Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, die einen Drucker nach einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, das die Verbindung zwischen dem Drucker und dem Hauptrechner und jeweiligen Aufbauten zeigt;

Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das die Gesamtverarbeitungsprozedur nach einem ersten Ausführungsbeispiel darstellt;

Fig. 4 ist ein Ablaufdiagramm, das die Gesamtverarbeitungsprozedur nach einem zweiten Ausführungsbeispiel darstellt;

Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm, das die Gesamtverarbeitungsprozedur nach einem dritten Ausführungsbeispiel darstellt;

Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm, das die Gesamtverarbeitungsprozedur nach einem vierten Ausführungsbeispiel darstellt;

Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitungsprozedur eines Druckertreibers für den Hauptrechner nach dem ersten Ausführungsbeispiel darstellt; und

Fig. 8 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Verarbeitungsprozedur eines Druckertreibers für den Hauptrechner nach dem dritten Ausführungsbeispiel darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE [Erstes Ausführungsbeispiel]

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun detailliert anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben. Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, die die Struktur eines Druckers (Laserstrahldrucker (LBP)) zeigt, bei dem die vorliegende Erfindung als erstes Ausführungsbeispiel Anwendung findet. Es ist aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf den Laserstrahldrucker beschränkt ist, sondern anwendbar ist bei jeder Druckerart, das heißt, bei einem LED-Drucker, einem thermischen Übertragungsdrucker und bei einem Tintenstrahldrucker.

In Fig. 1 bedeutet Bezugszeichen 1500 einen LBP- Geräthauptteil, der Druckinformationen abgibt und Informationen bildet, die von einem externen Hauptrechner geliefert werden, der mit dem LBP-Geräthauptteil verbunden ist und das Drucken auf der Grundlage eingegebener Informationen ausführt. Der LBP- Geräthauptteil bildet auch Zeichenmuster, bildet Muster und dergleichen, basierend auf der eingegebenen Information, und erzeugt ein Bild auf einem Druckblatt als ein Aufzeichnungsträger. Bezugszeichen 1501 bedeutet eine Bedientafel, auf der Schalter zur Betätigung, LCD- Anzeigeeinrichtungen und dergleichen vorgesehen sind. Bezugszeichen 1000 bedeutet eine Druckersteuereinheit, die den gesamten LBP-Geräthauptteil 1500 steuert und Zeicheninformationen und dergleichen interpretiert, die vom Hauptrechner geliefert werden. Die Druckersteuereinheit 1000 setzt hauptsächlich Zeicheninformationen in Videosignale von einem zugehörigen Zeichenmuster um und gibt das Videosignal an einen Lasertreiber 1502 ab. Der Lasertreiber 1502 ist eine Schaltung, die den Halbleiterlaser 1503 ansteuert. Der Lasertreiber 1502 steuert durch seinen EIN/AUS-Zustand einen Laserstrahl 1504, den der Halbleiterlaser 1503 emittiert auf der Grundlage des eingegebenen Videosignals. Der Laserstrahl 1504 wird nach rechts und links gewobbelt durch einen drehenden Polygonspiegel 1505, und belichtet eine elektrostatische Trommel 1506 durch Abtastung. Dies erzeugt ein elektrostatisches latentes Bild des Zeichenmusters auf der elektrostatischen Trommel 1506. Das latente Bild wird von einer Entwicklungseinheit 1507 entwickelt, die um die elektrostatische Trommel 1506 herum vorgesehen ist, und wird auf das Druckblatt übertragen.

Das Druckblatt ist ein geschnittenes Blatt, das in einer Papierkassette 1508 enthalten ist, die zum LBP 1500 gehört. Das Druckblatt wird in das Gerät durch eine Papierzuführwalze 1509 und durch Transportwalzen 1510 und 1511 auf die elektrostatische Trommel 1506 transportiert. Ein Tonerbild, das der elektrostatischen Trommel 1506 durch die Entwicklungseinheit 1507 anhaftet, wird übertragen auf das angelieferte Druckblatt. Danach wird das Druckblatt hin zu einer Fixiereinheit 1512 transportiert, die den Toner fixiert. Dann wird das Druckblatt von einer Ausgabewalze 1513 ausgegeben.

Der LBP-Geräthauptteil 1500 hat wenigstens einen Kartenschlitz zum Verbinden einer optimalen Karte oder Steuerkarte unterschiedlicher Sprachsysteme zusätzlich zur internen Schriftart.

Fig. 2 zeigt die Verbindung zwischen dem LBP-Geräthauptteil mit dem obigen Aufbau (hauptsächlich die Druckersteuereinheit 1000) und dem Hauptrechner und die Bauelemente der jeweiligen Geräte.

Angemerkt sei, daß die vorliegende Erfindung anwendbar ist auf ein System, das aus einer Vielzahl von Einrichtungen besteht, oder auf ein Gerät, das eine einzige Einrichtung enthält, sofern die Funktion der vorliegenden Erfindung ausführbar ist. Des weiteren kann die vorliegende Erfindung angewandt werden bei einem System, bei dem die Verarbeitung über ein Netzwerk ausgeführt wird, beispielsweise über ein LAN.

In Fig. 2 bedeutet Bezugszeichen 100 einen Hauptrechner mit einer CPU 1, die die Verarbeitung von Dokumenten einschließlich Figuren, von Bildern, Zeichen, Tabellen und dergleichen ausführt, basierend auf einem Dokumentverarbeitungsprogramm, das in einem ROM 2 gespeichert ist. Die CPU 1 steuert die jeweiligen Einrichtungen, die über einen Systembus 4 angeschlossen sind.

Des weiteren im ROM gespeichert sind ein BIOS (Basic Input Output System) und ein Ladeprogramm. Bezugszeichen 3 bedeutet einen RAM, der als Hauptspeicher verwendet wird, und einen Arbeitsbereich für die CPU 1. Bezugszeichen 5 bedeutet eine Tastatursteuerung (KBC), die die Eingabe aus einer Tastatur 9 steuert. Bezugszeichen 6 bedeutet eine Bildschirmröhrensteuerung (CRTC), die die Anzeige auf einer Kathodenstrahlröhrenanzeige (CRT) 10 steuert. Bezugszeichen 7 bedeutet eine Plattensteuerung (DKC), die den Zugriff auf eine Festplatte (HD) 11 und auf eine Diskette (FD) 12 steuert, in der ein Betriebssystem (OS), verschiedene Anwendungsprogramm, ein Druckertreiber, Schriftartdaten, eine Anwenderdatei, eine Editierdatei und dergleichen gespeichert sind. Bezugszeichen 8 bedeutet eine Druckersteuerung (PRTC), die mit dem Drucker 1500 über eine vorbestimmte bidirektionale Schnittstelle 13 verbunden ist. Die Druckersteuerung 8 führt eine Steuerungsverarbeitung zur Kommunikation mit dem Drucker 1500 aus. Bezugszeichen 8a und 18a bedeuten Schnittstellenschaltungen, die die Verarbeitung zur Kommunikation, unter Verwendung verschiedener Befehle und Druckinformationsverarbeitung, zwischen dem Drucker 1500 und dem Hauptrechner 100 ausführen.

Angemerkt sei, daß die CPU 1 das Abbilden Umrißzeichen in einem Anzeigeinformations-RAM ausführt, der vorgesehen ist beispielsweise im RAM 3, so daß eine Anzeige der WYSIWYG-Art auf der Kathodenstrahl ausführbar ist. Des weiteren öffnet die CPU 1 verschiedene registrierte Fenster, basierend auf einem Befehl, der mit einem Mauscursor oder dergleichen auf der Kathodenstrahlröhre 10 bestimmt wird, und führt die verschiedenen Datenverarbeitungen aus.

Im Drucker 1500 bedeutet Bezugszeichen 14 eine CPU, die den Zugriff auf die jeweiligen Einrichtungen steuert, die über einen Systembus 17 verbunden sind, basierend auf Steuerprogrammen und dergleichen, die im ROM 15 gespeichert sind. Die CPU 14 gibt ein Bildsignal als Druckdaten an eine Druckereinheit (Drucker) 20 ab, der mit einer Druck-I/F-Einheit 19 verbunden ist.

Die Steuerprogramme für die CPU 14 (wie sie in Fig. 3 gezeigt sind) und dergleichen sind im ROM 15 gespeichert. Da die CPU 14 die Kommunikationsverarbeitung zwischen dem Hauptrechner 100 über eine Eingabeeinheit 18 ausführen kann, ist die CPU 14 in der Lage, Speicherinformationen des RAM 16, Ressourcendaten und dergleichen, zum Hauptrechner senden. Der RAM 16 wird verwendet als Hauptspeicher für einen Arbeitsbereich für die CPU 14. Die Speicherkapazität vom RAM 16 kann erweitert werden mit einer optionalen RAM-Karte oder dergleichen, die mit einer Erweiterungsstelle (nicht dargestellt) verbunden werden kann. Der RAM 16 wird auch verwendet als ein Druckdatenanzeigebereich, ein Umgebungsdatenspeicherbereich, und kann ein NVRAM oder dergleichen sein. Bezugszeichen 21 bedeutet eine Plattensteuerung (DKC), die den Zugriff auf eine Festplatte (HD) 22 steuert. Die Festplatte 22 ist verbunden mit einer optionalen Platte zum Speichern von Herunterladezeichen und dergleichen.

Des weiteren hat der Drucker 1500 wenigstens einen Kartenschlitz (nicht dargestellt), um eine optionale Karte für ein kartenenthaltendes Programm einzustecken, damit der Drucker Steuersprachen unterschiedlicher Sprachsysteme interpretieren kann, zusätzlich zu interner Schriftart. Des weiteren hat der Drucker 1500 einen NVRAM (nicht dargestellt) zum Speichern von Druckerbetriebsart-Einstellinformationen aus der Bedientafel 1501.

Als nächstes beschrieben ist die Arbeitsweise des ersten Ausführungsbeispiels.

Angemerkt sei, daß in der folgenden Beschreibung die HD 22 nicht mit dem Drucker 1500 verbunden ist. Die CPU 14 vom Drucker 1500 führt die Verarbeitung unter Verwendung lediglich des RAM 16 aus.

Das Problem in einem Falle, bei dem die HD 22 nicht angeschlossen ist, besteht darin, daß, wenn verschiedene Arten, wie eine Überlagerungsform, im RAM 16 registriert sind, nur ein beschränkter Bereich der Gesamtkapazität vom RAM 16 für die Druckverarbeitung verwendbar ist.

Es gibt kein schwerwiegendes Problem bezüglich einfachen Druckens beispielsweise eines Dokuments; jedoch beim komplizierten Drucken, wie dem Drucken von Bildern, da der Speicherbereich, für den die Formen registriert sind, nicht verwendet werden kann, kann der Speicherplatz nicht ausreichend sein, wodurch das normale Drucken gestört wird.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel werden in einem solchen Falle die im RAM 16 registrierte Forminformation und die Daten in einem Cache-Speicherbereich des RAM 16 zum Hauptrechner 100 über die bidirektionale Schnittstelle 13 übertragen, so daß die Daten zeitweilig nicht erforderliche Daten beibehalten können. Wenn dann im wesentlichen der gesamte Speicherbereich des RAM 16 der Druckverarbeitung zugeordnet werden kann (das heißt der Bildanzeige, Druckdateninterpretation und Verwendung vom Empfangspufferbereich), wird somit das normale Drucken erreicht.

Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitung zwischen dem Hauptrechner 100 und dem Drucker 1500 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt. Wenn, wie oben in diesem Ausführungsbeispiel beschrieben, der Speicherplatz des RAM 16 knapp wird, informiert der Drucker 1500 dieses Ausführungsbeispiels den Hauptrechner 100 über die Speicherknappheit über die Eingabeeinheit 18 als die Schnittstelleneinheit

In Schritt S301 wird bestimmt, ob die Speicherknappheit im Drucker 1500 aufgetreten ist. Wenn NEIN, wird normales Drucken ausgeführt. Wenn JA, das heißt, es ist bestimmt worden, daß die Speicherknappheit aufgetreten ist, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S302, bei dem die Speicherinformation, die das Auftreten der Speicherknappheit, den laufenden Speicherverwendungsstatus und die erforderliche Speicherkapazität zur Datenübertragung anzeigt, zum Hauptrechner 100 über die Eingabeeinheit 18 gesandt wird.

In Schritt S303 führt der Hauptrechner 100 die Speicherzuordnung aus, um einen Speicherbereich der notwendigen Speicherkapazität (entspricht der Knappheit) im RAM 3 vom Hauptrechner 100 zuzuordnen, basierend auf der Speicherinformation, die vom Drucker 1500 empfangen worden ist. Dann bestimmt der Hauptrechner 100, ob ein Speicherbereich für die erforderliche Speicherkapazität zugeordnet werden kann. Wenn NEIN, wird mit der normalen Verarbeitung fortgefahren. Wenn JA, das heißt, ein Speicherbereich der erforderlichen Speicherkapazität ist zugeordnet worden, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S304, bei dem verschiedene registrierte Daten (Forminformation und so weiter) im RAM 16 und das Schriftartcache vom RAM 16 übertragen werden in den Speicher des Hauptrechners 100. In Schritt S305 wird die normale Druckverarbeitung ausgeführt. Nach Abschluß der Druckverarbeitung werden in Schritt S306 die verschiedenen Daten, die im Hauptrechner 100 gesichert sind, zum RAM 16 des Druckers 1500 übertragen.

Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitungsprozedur eines Druckertreiberprogramms im Hauptrechner 100 darstellt. Der Hauptrechner 100, der beispielsweise ein Personal Computer ist, wird gestartet, wenn das Drucken aus einem Wortprozessor oder dergleichen bestimmt ist. Der Druckertreiber ist gespeichert in der HD 11, und wird ausgelesen in den RAM 3, wenn der Hauptrechner 100 gestartet ist.

Als nächstes anhand Fig. 7 beschrieben ist die Verarbeitungsprozedur der CPU 1 vom Hauptrechner 100.

In Schritt S701 werden Druckdaten aus obiger Verarbeitung empfangen (entsprechend dem OS oder verschiedenen Anwenderprogrammen, die im Hauptrechner 100 arbeiten), und in Schritt S702 werden die empfangenen Druckdaten übersetzt in PDL- Daten (Seitenbeschreibungssprache), um vom Drucker 1500 interpretiert zu werden.

Der Prozeß schreitet fort zu Schritt S703, bei dem bestimmt wird, ob die PDL-Daten zum Drucker 1500 gesandt werden können. Wenn in diesem Ausführungsbeispiel ein Fehlerstatus, wie beispielsweise Knappheit von Druckerpapier oder ein Papierstau, aufgetreten ist auf der Seite des Druckers 1500, oder wenn Daten aus dem Drucker 1500 empfangen werden, können die PDL-Daten nicht zum Drucker 1500 gesandt werden.

Wenn in Schritt S703 bestimmt ist, daß die PDL-Daten zum Drucker 1500 gesandt werden können, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S704, bei dem die PDL-Daten an den Drucker 1500 abgegeben werden. Die Verarbeitung der Schritte 5701 bis D704 wird wiederholt, bis in Schritt S705 bestimmt ist, daß alle PDL- Daten übertragen worden sind.

Wenn alle PDL-Daten übertragen worden sind, schreitet die Verarbeitung fort zu Schritt S706, bei dem bestimmt wird, ob irgendwelche Daten zu sichern sind. Wenn NEIN, endet der Prozeß. Die gesicherten Daten sind nachstehend beschrieben.

Wenn in Schritt S703 bestimmt ist, daß die PDL-Daten nicht an den Drucker 1500 abgegeben werden können, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S707. In Schritt S707 wird bestimmt, ob die PDL-Daten an den Drucker 1500 aufgrund irgendwelcher Fehler auf der Seite des Druckers 1500 oder aufgrund einer Datensicherungsanforderung zum Sichern der registrierten Forminformation und der Cachespeicherdaten im RAM 16 nicht ausgegeben werden können. Im Falle des Druckerfehlerstatus (wie zuvor beschrieben die Knappheit an Druckerpapier oder Papierstau) schreitet die Verarbeitung fort zu Schritt S708, bei dem die Fehlerverarbeitung ausgeführt wird (das heißt Anzeigen einer Fehlermeldung auf einem Anzeigebildschirm), und die Verarbeitung endet.

Wenn andererseits in Schritt S709 bestimmt ist, daß eine Datensicherungsanforderung vom Drucker 1500 ausgegeben worden ist, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S709, bei dem die CPU 1 versucht, einen Speicherbereich im RAM 3 zur Sicherung der Daten zuzuordnen. Angemerkt sei, daß die Datensicherungsanforderung Informationen enthält, die die Gesamtmenge an zu sichernden Daten aufzeigen, so daß die CPU 1 versucht, einen Bereich entsprechend der Gesamtmenge zuzuordnen.

In Schritt S710 wird bestimmt, ob ein Speicherbereich zugeordnet worden ist. Wenn NEIN, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S713, bei dem die Informationen, die aufzeigen, daß die zu sichernden Daten nicht empfangen werden können, zum Drucker 1500 übertragen werden, und dann kehrt der Prozeß zu Schritt S701 zurück.

Wenn in Schritt S710 bestimmt ist, daß ein Speicherbereich zugeordnet worden ist, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S711, bei dem eine Sicherungsdaten-Übertragungsanforderung an den Drucker 1500 abgegeben wird. Dann werden die empfangenen Daten (Forminformationen und dergleichen) im in Schritt S712 zugeordneten Bereich gespeichert.

Wenn es im RAM 16 des Druckers 1500 einen kleinen Bereich gibt, der verfügbar ist zum Drucken aufgrund registrierter Forminformation und Cachespeicherdaten, können die registrierten Informationen und die Cachespeicherdaten im Hauptrechner 100 gesichert werden. Somit kann die CPU 14 vom Drucker 1500 fast den gesamten Bereich des RAM nutzen, womit unerwünschte Druckergebnisse vermieden werden.

Nachdem der Hauptrechner 100 die gesicherten Daten aus dem Drucker 1500 empfangen hat, ist die normale PDL-Datenübertragung möglich. Wenn folglich in Schritt S705 bestimmt ist, daß alle PDL-Daten übertragen worden sind, schreitet die Verarbeitung fort zu Schritt S706.

Wenn in Schritt S706 bestimmt ist, daß gesicherte Daten vorhanden sind, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S714, bei dem eine Datenempfangsanforderung an den Drucker 1500 abgegeben wird. Der Prozeß schreitet fort zu Schritt S715, bei dem die gesicherten Daten abgegeben werden, und dann endet die Verarbeitung.

Angemerkt sei, daß in der obigen Beschreibung der · Hauptrechner 100 die PDL-Daten überträgt, jedoch ist die Datenübertragung nicht auf die PDL-Daten beschränkt, sondern kann für irgendeine andere Form von Daten erfolgen.

Im Falle, bei dem der Hauptrechner ein Personal Computer oder ein Arbeitsrechner ist, wie zuvor beschrieben, wird die Verarbeitung entsprechend dem in Fig. 7 dargestellten Ablaufdiagramm vom Druckertreiberprogramm ausgeführt. Im allgemeinen wird der Druckertreiber von einer CD-ROM oder einer Diskette geliefert, und folglich ist es offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung bei einem Speichermedium anwendbar ist, das ein Programm enthält.

Wenn während einer Serie von Druckoperationen gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Speicherknappheit auftritt, werden registrierte Forminformationen und Cachespeicherdaten im RAM 16 im Hauptrechner 100 gesichert, so daß fast der gesamte Bereich des RAM 16 für die Druckverarbeitung verwendet werden kann. Wenn das Drucken abgeschlossen ist, werden die verschiedenen gesicherten Daten aus dem Hauptrechner zum Drucker heruntergeladen. Auf diese Weise können der Speicher im Drucker und der Speicher im Hauptrechner vollständig verwendet werden.

Angemerkt sei, daß auf der Seite des Hauptrechners, nachdem die Forminformation, gesichert von der Seite des Druckers, übertragen worden ist auf die Seite des Druckers, der Speicher, der zugeordnet worden ist für die gesicherte Information, nunmehr freigegeben wird vom OS oder anderen Anwenderprogrammen.

Wenn in der obigen Verarbeitung, wie sie zuvor beschrieben worden ist, der Hauptrechner ein allgemeiner Rechner ist, wie ein Personal Computer, wird die Verarbeitung auf der Hauptrechnerseite von einem Druckertreiberprogramm ausgeführt. Wenn während der Druckdatenausgabe eine Befehlsanweisung zur Verwendung des Speichers und Informationen bezüglich des Inhalts der Verwendung vom Speicher empfangen werden, führt der Druckertreiber die Verarbeitung zur Zuordnung eines Bereichs im RAM 16 aus, basierend auf der empfangenen Information. Wenn ein Bereich zugeordnet worden ist, meldet das Treiberprogramm dem Drucker den Zugriff des Bereichs unter Verwendung eines Befehls, der von anderen Druckdaten unterscheidbar ist. Wenn die Druckerseite die registrierte Information zum Hauptdrucker überträgt, führt der Druckertreiber die Verarbeitung aus, um die Information zu sichern, die von der Druckerseite in den zugeordneten Bereich empfangen worden sind. Wenn alle Druckdaten ausgegeben worden sind und ein Befehl, der den Abschluß des Druckens aufzeigt, aus der Seite des Druckers empfangen worden ist, führt der Druckertreiber die Verarbeitung zur Übertragung der gesicherten Information zur Seite des Druckers aus. Zur Unterscheidung gesicherter Daten von Druckdaten wird zu dieser Zeit ein Identifikationsbefehl und eine Information, die die Gesamtmenge der gesicherten Daten aufzeigt, zuerst übertragen, dann werden die gesicherten Daten übertragen.

Angemerkt sei, daß im Ablaufdiagramm von Fig. 3, wenn die druckerseitige CPU 14 bestimmt, daß ein ungenügender Speicherbereich im RAM 16 vorliegt, dieser als zu sichernde Daten sowohl die registrierte Forminformation als auch die Schriftartcache im RAM 16 überträgt. Die Datenübertragung kann jedoch erfolgen gemäß einer vorbestimmten Prioritätsreihenfolge. Wenn beispielsweise die Menge des knappen Speichers geringer als 1 MB ist, wird die Forminformation zum Hauptrechner übertragen, und wenn andererseits die Menge gleich 1 MB oder größer ist, werden sowohl die Forminformation als auch die Cachespeicherdaten zum Hauptrechner übertragen. Dies ermöglicht das Steuern der Datenmenge, die im Hauptrechner zu sichern ist, gemäß der Menge des knappen Speicherplatzes, womit die Übertragungsverarbeitungszeit zum Sichern der Daten optimiert wird.

Angemerkt sei, daß das Sichern der Schriftartcachedaten die zweite Priorität hat, weil es wünschenswert ist, die Schriftartcache im RAM 16 so lange wie möglich zu halten. Das heißt, wenn der Cachespeicher verfügbar ist, wird ein Zeichen, das häufig verwendet wird, mit hoher Geschwindigkeit dargestellt, womit der Pegel der Druckverarbeitung und · Druckgeschwindigkeit beibehalten wird.

Wenn des weiteren die empfangene Druckinformation eine Befehlsbestimmung zur Verwendung irgendeiner Forminformation enthält, wird eine registrierte Forminformation, die sich von der bestimmten Forminformation unterscheidet, gesichert.

Wenn des weiteren Makrodaten im Drucker registriert werden können, können die Makrodaten ebenfalls im Hauptrechner 100 gesichert werden. In diesem Falle kann die Beziehung zwischen der gesicherten Priorität und der Menge der Knappheit im ROM 15 vorgespeichert werden.

Angemerkt sei, daß im folgenden zweiten und dritten Ausführungsbeispiel Daten gesichert werden können, die auch in einer vorbestimmten Prioritätsreihenfolge vorliegen.

Wenn im obigen Ausführungsbeispiel des weiteren Speicherknappheit aufgetreten ist, werden Forminformationen, Schriftartcachedaten und Makroinformationen zum Hauptrechner übertragen als zu sichernde Daten, wenn jedoch ein Speicherbereich zum Sichern dieser Daten nicht auf der Seite des Hauptrechners zugeordnet werden kann, zeigt das System einen Fehlerstatus auf. Dann kann dies so eingerichtet sein, daß, wenn die CPU 14 vom Drucker 1500 das Fehlen des Zugriffs eines Speicherbereichs auf der Seite des Hauptrechners 100 meldet (das heißt, es ist in Schritt S303 bestimmt, daß der Bereich noch nicht zugeordnet worden ist), die CPU die Auflösung beim Drucken verringert.

Um die Auflösung zu verringern, kann die CPU 14 die Umdrehungsgeschwindigkeit des Polygonspiegels 1505, die Drehgeschwindigkeit der elektrostatischen Trommel 1506 und die Frequenz des Transporttaktes für die Übertragung eines Videosignals auf der Druckersteuereinheit 1000 zum Lasertreiber 1502 steuern. Im Falle, daß das Drucken in normaler Weise mit 600 dpi erfolgt, kann die Größe des Bereichs zur Bildrasterung, zugeordnet im RAM 16, auf 1/4 desjenigen reduziert werden, der beim Drucken mit einer Dichte von 600 dpi verwendet wird, wenn der Hauptrechner 100 es nicht schafft, einen Speicherbereich zuzuordnen, und die Auflösung auf 300 dpi herabgesetzt wird. Dies ermöglicht mit hoher Wahrscheinlichkeit normales Drucken.

[Zweites Ausführungsbeispiel]

Als nächstes beschrieben ist ein zweites Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung. Angemerkt sei, daß der Aufbau des Druckers und derjenige des Hauptrechners und die Verbindung zwischen dem Drucker und dem Hauptrechner dieselben sind wie jene in den Fig. 1 und 2 vom ersten Ausführungsbeispiel, und folglich werden Erläuterungen über den Aufbau und die Verbindung hier fortgelassen.

Fig. 4 ist ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitung zur Verwendung eines zweiten Speichers (Festplatte) 11 im Hauptrechner 100 zeigt.

In Schritt S401 wird bestimmt, ob der Speichermangel im Drucker 1500 aufgetreten ist. Wenn NEIN, wird eine normale Druckoperation ausgeführt. Wenn JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S402, bei dem die Speicherinformation, die das Auftreten vom Speichermangel, den Speicherverwendungsstatus und eine erforderliche Speicherkapazität zur Datenübertragung aufzeigt, zum Hauptrechner 100 übertragen wird. In Schritt S403 ordnet der Hauptrechner 100 einen Speicherbereich der erforderlichen Speicherkapazität dem zweiten Speicher 11 zu, basierend auf der Speicherinformation vom Drucker 1500. Wenn ein Speicherbereich im zweiten Speicher 11 zugeordnet ist, wird eine Information, die die Belegung des Speicherbereichs aufzeigt, zum Drucker 1500 übertragen. Die CPU 14 vom Drucker 1500 empfängt diese Information und überträgt in Schritt S404 verschiedene registrierte Daten und Schriftartcachedaten im RAM 16 zum Hauptrechner 100. Die CPU 1 vom Hauptrechner 100 speichert die empfangenen Daten in den zweiten Speicher 11. In Schritt S405 wird normale Druckverarbeitung ausgeführt. Nachdem die Druckverarbeitung abgeschlossen ist, werden verschiedene Daten, die im zweiten Speicher 11 gesichert sind, zum Drucker 1500 in Schritt S406 übertragen, dann speichert die CPU 14 die Daten in den RAM 16 jeweils in der ursprünglichen Form.

Angemerkt sei, daß die Verarbeitung auf dem Hauptrechner 100 im wesentlichen dieselbe wie die in Fig. 7 gezeigte ist, mit der Ausnahme, daß die zu sichernden Daten in der Festplatte 11 anstelle im RAM 3 gespeichert werden. Die Erläuterung der Verarbeitung bezüglich der Seite des Hauptrechners 100 wird folglich fortgelassen.

Ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel werden des weiteren die Forminformation, Schriftartcache und Makrodaten im Hauptrechner gesichert gemäß einer vorbestimmten Prioritätsreihenfolge gemäß dem Umfang der Speicherknappheit.

Wenn ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel ein Fehler des Heranziehens vom Speicherbereich im Hauptrechner 100 gemeldet wird (das heißt, in Schritt S403 wird bestimmt, daß der Speicherbereich nicht zugeordnet worden ist), kann die Druckauslösung verringert werden.

Angemerkt sei, daß die obige Verarbeitung die Arbeitsweise zeigt, wenn die Festplatte 22 nicht mit dem Drucker 1500 verbunden ist. In einem Falle, bei dem die Festplatte 22 mit dem Drucker 1500 verbunden ist und ein verfügbarer Bereich nicht zugeordnet ist, kann die Festplatte 22 folglich anstelle des zweiten Speichers 11 verwendet werden. Die Einrichtung kann des weiteren so sein, daß die obige Verarbeitung ausgeführt wird, wenn der verfügbare Bereich in der Festplatte 22 nicht zugeordnet worden ist.

[Drittes Ausführungsbeispiel]

Als nächstes beschrieben ist ein drittes Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung. Angemerkt sei, daß in diesem Ausführungsbeispiel die Struktur des Hauptrechners und die des Druckers dieselben sind wie jene im ersten Ausführungsbeispiel.

Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm, das die Verarbeitung zwischen dem Drucker und dem Hauptrechner in einem Falle zeigt, bei dem der Speicher vom Hauptrechner zeitweilig als Druckerspeicher zugeordnet wird.

In Schritt S501 wird zunächst bestimmt, ob Speicherknappheit im Drucker 1500 aufgetreten ist. Wenn NEIN, erfolgt ein normaler Druckbetrieb. Wenn jedoch JA, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S502, bei dem die Speicherinformation, die das Auftreten der Speicherknappheit, den laufenden Speicherverwendungsstatus und Speicherkapazität aufzeigt, die erforderlich ist für die Datenübertragung, zum Hauptrechner 100 übertragen wird.

Der Hauptrechner 100 ordnet im RAM 3 einen Speicherbereich erforderlichen Umfangs zu, basierend auf der Speicherinformation aus dem Drucker 1500. Wenn ein Speicherbereich bereits auf der Seite des Hauptrechners zugeordnet worden ist, wird der zugeordnete Bereich als virtueller Speicher zum Drucker in Schritt S504 zugeordnet. In Schritt S505 wird ein normaler Druckbetrieb durchgeführt unter Verwendung des zugeordneten virtuellen Speichers. Nachdem die Druckverarbeitung abgeschlossen ist, wird der Speicherbereich, der im Hauptcomputer zugeordnet ist, in Schritt S506 freigegeben.

Fig. 8 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Verarbeitungsprozedur vom Druckertreiberprogramm im Hauptrechner 100 zeigt, gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.

Als nächstes anhand des Ablaufdiagramms von Fig. 8 beschrieben ist die Verarbeitungsprozedur der CPU 1 auf der Seite des Hauptrechners 100.

In Schritt S801 werden zunächst Druckdaten aus der obigen Verarbeitung empfangen (entsprechend verschiedenen Anwenderprogrammen, die auf dem Hauptrechner 100 arbeiten). In Schritt S802 können die empfangenen Druckdaten übersetzt werden in PDL-Daten, die der Drucker 1500 interpretieren kann.

In Schritt S803 wird bestimmt, ob die PDL-Daten zum Drucker 1500 übertragen werden können. Wenn JA, schreitet der Prozeß0 fort zu Schritt S804, bei dem die PDL-Daten an den Drucker 1500 abgegeben werden. Dann wird die Verarbeitung in den Schritten 5801 bis 5804 wiederholt, bis im Schritt S805 bestimmt ist, daß alle PDL-Daten übertragen worden sind.

Wenn die Übertragung der PDL-Daten abgeschlossen ist, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S806, bei dem bestimmt wird, ob ein virtueller Speicher für den Drucker vorhanden ist. Wenn NEIN, endet der Prozeß.

Wenn in Schritt S803 bestimmt ist, daß die PDL-Daten nicht an den Drucker abgegeben werden können, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S807. In Schritt S807 wird bestimmt, ob die PDL- Daten an den Drucker 1500 aufgrund eines Fehlers auf der Seite des Druckers 1500 nicht abgegeben werden können oder aufgrund einer Belegungsanforderung des virtuellen Speichers vom Drucker 1500. Im Falle eines Druckerfehlers (das heißt, Papierknappheit oder Papierstau, wie schon zuvor beschrieben), schreitet der Prozeß fort zu Schritt S808, bei dem eine Fehlerverarbeitung (das heißt, Anzeigen einer Fehlermeldung auf einem Anzeigeschirm, wie schon zuvor beschrieben) ausgeführt wird, und der Prozeß endet.

Wenn andererseits bestimmt ist, daß die Belegungsanforderung des virtuellen Speichers ausgegeben wurde vom Drucker 1500, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S809, bei dem die CPU 1 versucht, im RAM 3 einen virtuellen Speicherbereich zuzuordnen. Angemerkt sei, daß, da die Belegungsanforderung für virtuellen Speicher eine Information enthält, die eine zuzuordnende Speicherkapazität aufzeigt, die CPU 1 versucht, einen virtuellen Speicherbereich gemäß der Kapazität zuzuordnen.

In Schritt S810 wird bestimmt, ob der virtuelle Speicherbereich zugeordnet worden ist. Wenn NEIN, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S811, bei dem der Fehler der Belegung eines virtuellen Speicherbereichs an den Drucker gemeldet wird, dann kehrt der Prozeß zurück zu Schritt S801.

Wenn bestimmt ist, daß der virtuelle Speicherbereich zugeordnet worden ist, schreitet der Prozeß fort zu Schritt 5812, bei dem ein Verwaltungsprogramm für den virtuellen Speicher gestartet wird, das in der Festplatte 11 gespeichert ist. Angemerkt sei, daß der virtuelle Speicher von allgemein bekannter Art ist, und folglich kann eine Erläuterung des virtuellen Speichers hier fortgelassen werden. Das Merkmal vom dritten Ausführungsbeispiel ist die Verwaltung des virtuellen Speichers im RAM 3 gemäß einem Befehl aus dem Drucker.

Wenn es einen nicht ausreichenden Bereich im RAM 16 vom Drucker 1500 aufgrund einer registrierten Forminformation und einem Cachespeicherbereich gibt, wie zuvor beschrieben, kann der RAM 3 des Hauptrechners 100 als virtueller Speicher verwendet werden. Dieses vermeidet unerwünschte Druckergebnisse.

Wenn der Hauptrechner 100 einen virtuellen Speicher dem Drucker 1500 zugeordnet hat, können normale PDL-Daten übertragen werden. Wenn in Schritt S805 bestimmt ist, daß alle PDL-Daten übertragen worden sind, schreitet der Prozeß folglich fort zu Schritt S806.

Wenn in Schritt S806 bestimmt ist, daß ein virtueller Speicher vorhanden ist, schreitet der Prozeß fort zu Schritt S813, bei dem das virtuelle Speicherverwaltungsprogramm gestoppt wird, dann wird der virtuelle Speicherbereich im RAM 3 freigegeben, und der Prozeß endet.

Im Falle, bei dem der Hauptrechner 100 ein Personal Computer oder ein Arbeitsplatzrechner ist, wird die Verarbeitung gemäß dem Ablaufdiagramm von Fig. 7 von einem Druckertreiberprogramm ausgeführt. Im allgemeinen wird der Druckertreiber von einer CD- ROM oder einer Diskette geliefert, und folglich ist es offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung bei einem Speichermedium anwendbar ist, daß ein Programm enthält.

Ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel können des weiteren Forminformationen, Schriftartcache, weitere Makrodaten in einem Hauptrechner gemäß einer vorbestimmten Prioritätsreihenfolge gesichert werden, entsprechend dem Umfang der Speicherknappheit.

Wenn ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel der Fehler des Hereinholens von Speicherdaten in den Hauptrechner 100 gemeldet wird (das heißt, in Schritt S503 ist bestimmt, daß ein Speicherbereich nicht zugeordnet worden ist), kann die Druckauflösung verringert werden.

Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel kann die CPU 14 vom Drucker den Speicher vom Hauptrechner als virtuellen Speicher verwenden, der wie der eigene Speicher des Druckers arbeitet.

(Viertes Ausführungsbeispiel)

Als nächstes beschrieben ist ein viertes Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung. Im vierten Ausführungsbeispiel sind der Aufbau des Hauptrechners und derjenige des Druckers dieselben wie jene des ersten Ausführungsbeispiels.

Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm, daß die Verarbeitung zwischen dem Drucker und dem Hauptrechner zeigt, wenn der Speicher des Hauptrechners einem Druckerspeicher zugeordnet ist.

In Schritt S601 ordnet der Hauptrechner 100 einen Speicherbereich erforderlichen Umfangs aus dem RAM 3 zu. Wenn ein Speicherbereich auf der Seite des Hauptrechners zugeordnet ist, wird der Bereich als virtueller Speicher für den Drucker zugeordnet, was in Schritt S602 erfolgt. In Schritt S603 wird bestimmt, ob die Speicherknappheit im Drucker 1500 aufgetreten ist. Wenn NEIN, wird ein normaler Druckbetrieb ausgeführt. Wenn JA, wird das Auftreten der Speicherknappheit an den Hauptrechner 100 in Schritt S603 geliefert. In Schritt S605 wird der zugeordnete virtuelle Speicherbereich für die normale Druckverarbeitung verwendet.

Wenn gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Drucker, der mit einem Hauptrechner über eine bidirektionale Schnittstelle verbunden ist, wie zuvor beschrieben, eine Speicherknappheit auftritt, wird die Speicherinformation des Druckers zum Hauptrechner übertragen unter Verwendung der bidirektionalen Schnittstelle, und die Information wird verwendet zum Zuordnen eines Speicherbereichs des Hauptrechners, um die registrierten Daten und einen Cachespeicher vom Drucker zu sichern, anderenfalls einen Speicherbereich eines virtuellen Speicherbereichs für den Drucker zuzuordnen. Somit kann ein gewünschtes Druckergebnis erzielt werden ohne Anhalten des Druckens oder ohne Verschlechterung der Druckauflösung.

Für den obigen Aufbau wird des weiteren die Notwendigkeit zum Löschen verschiedener Daten, die von einem Anwender registriert wurden, und einer Schriftartcache vermieden zur Neuregistrierung der Daten und zum Ausführen einer neuen Cache.

Zusätzliche Kosten zur Erweiterung des Speichers vom Drucker können des weiteren so weit wie möglich verringert werden.

Obwohl nach dem dritten und vierten Ausführungsbeispiel die CPU 14 von der Seite des Druckers 1500 einen Speicherbereich verwenden kann, der im RAM 3 vom Hauptrechner als virtueller Speicher zugeordnet ist, ist die Zugriffsgeschwindigkeit unter Verwendung dieses Speichers geringer als diejenige unter Verwendung des RAM 16. Jedoch ist es in diesen Ausführungsbeispielen nicht erforderlich, im RAM 16 registrierte Daten zu übertragen, wie die Forminformation zur Seite des Hauptrechners 100, und folglich ist die Zeit zur einer solchen Übertragung nicht erforderlich. Wenn des weiteren der Hauptrechner 100 einen ausreichenden Speicherbereich besitzt, gleicht die Verwendung des zugeordneten Speichers der Erweiterung des RAM 16. Beim Drucken auf der Grundlage von PDL können, welche komplizierten Bilder auch immer dargestellt werden, unerwünschte Druckergebnisse vermieden werden.

Wenn ein Fehler beim Hereinholen des Speicherbereichs in den Hauptrechner 100 gemeldet wird (das heißt, in den Schritten 5503 und S601 ist bestimmt, daß ein Speicherbereich nicht zugeordnet worden ist), kann die Druckauflösung weiterhin verringert werden.

Wenn ein Fehler beim Hereinholen des Speicherbereichs in den Hauptrechner 100 gemeldet wird (das heißt, in den Schritten S503 und S601 ist bestimmt, daß ein Speicherbereich nicht zugeordnet worden ist), kann die Druckauflösung weiterhin verringert werden.

Angemerkt sei, daß in diesen Ausführungsbeispielen der Drucker ein Laserstrahldrucker ist, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf ein Druckerverfahren selbst beschränkt. Folglich kann die vorliegende Erfindung bei jeder Art von Drucker angewandt werden.

Auch der Hauptrechner kann von einer beliebigen Einrichtungsart sein, und des weiteren kann jede OS, die auf der Einrichtung läuft, verwandt werden.

Um bei der vorliegenden Verarbeitung zumindest eine Kommunikation mit einem Hauptrechner auszuführen, um so einen erforderlichen Speicherbereich zuzuordnen, ist ein Programm für eine entsprechende Verarbeitung im Hauptrechner erforderlich. Die Erfindung ist in einem Fall anwendbar, bei dem die Erfindung durch Anliefern eines Programms an ein System oder an ein Gerät verkörpert ist. In diesem Falle bildet ein Speichermedium, das ein Programm nach der vorliegenden Erfindung speichert, die Erfindung. Das System oder Gerät arbeitet in einer vorbestimmten Weise durch Lesen des Programms aus dem Medium in das System oder in das Gerät.

In einem Falle, bei dem der Hauptrechner selbst keine Funktion (Programm) besitzt, um die obige Verarbeitung auszuführen, empfängt der Drucker, der dem Hauptrechner die Speicherknappheit mitteilt, keine Antwort aus dem Hauptrechner; anderenfalls wird der Drucker einen erwarteten Befehl nicht empfangen. Zum Ausführen wenigstens der Druckverarbeitung im Drucker der Ausführungsbeispiele wird in diesem Falle die normale Druckverarbeitung ausgeführt.

Die vorliegende Erfindung läßt sich anwenden bei einem System, das aus einer Vielzahl von Einrichtungen gebildet ist, oder bei einem Gerät mit einer einzigen Einrichtung.

Wie zuvor gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben, ermöglicht die Druckverarbeitung bei Verwenden eines Speichers in einem Hauptrechner das erwünschte Drucken, selbst wenn Speicherknappheit vorliegt.


Anspruch[de]

1. Drucker, der zu einer bidirektionalen Kommunikation mit einem Host (100) in der Lage ist und der auf der Grundlage von Druckdaten von dem Host ein sichtbares Bild auf einen vorbestimmten Druckträger druckt,

gekennzeichnet durch

eine Einrichtung (14), die zur Bestimmung während der Druckverarbeitung auf der Grundlage der zu druckenden Druckdaten, ob eine Speicherknappheit in einem für das Drucken verwendeten Speicherbereich in einem internen Speicher (16) des Druckers vorhanden ist oder nicht, eingerichtet ist;

eine erste Einrichtung (14, 18), die derart eingerichtet ist, dass sie einen eine aufgetretene Speicherknappheit anzeigenden Befehl zu dem Host überträgt, falls bestimmt worden ist, dass eine Speicherknappheit vorhanden ist, damit der Host zur Zuteilung eines Bereichs in einem Speicher des Host veranlasst wird;

eine zweite Einrichtung, die derart eingerichtet ist, dass sie derzeitig in dem internen Speicher (16) des Druckers gespeicherte und nicht bei der fortschreitenden Druckverarbeitung verwendete Informationen in den Speicher des Host überträgt, nachdem der Host den Bereich in dem Speicher des Host zugeteilt hat, damit der Host zur Speicherung der Informationen zur Vergrößerung des verfügbaren Speicherplatzes in dem internen Speicher des Druckers bis zur Beendigung der Druckverarbeitung veranlasst wird; und

eine Herunterladeeinrichtung (18, 18a), die zum Herunterladen der von der zweiten Einrichtung übertragenen und vorübergehend in dem Host gehaltenen Informationen nach der Beendigung der Druckverarbeitung und zur Speicherung der Informationen in dem internen Speicher (16) des Druckers eingerichtet ist.

2. Drucker nach Anspruch 1, wobei die zweite Einrichtung zur Übertragung der Informationen in einen Hauptspeicher des Host eingerichtet ist.

3. Drucker nach Anspruch 1, wobei die zweite Einrichtung zur Übertragung der Informationen in einen in dem Host bereitgestellten sekundären Speicher eingerichtet ist.

4. Drucker nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die von der zweiten Einrichtung gesicherten Informationen in dem Drucker eingetragene Forminformationen umfassen.

5. Informationsverarbeitungsvorrichtung, die mit einem Drucker nach einem der vorstehenden Ansprüche verbunden werden kann, gekennzeichnet durch:

eine Einrichtung (8, 8a), die zum Senden von Druckdaten an den Drucker eingerichtet ist;

eine Einrichtung (1), die dazu eingerichtet ist, es dann, wenn eine Benachrichtigung über eine Speicherknappheit von dem Drucker empfangen worden ist, nachdem die Druckdaten an den Drucker gesendet worden sind, zu bestimmen, ob ein Speicherbereich einer durch die Benachrichtigung bezeichneten Kapazität in dem Speicher (3) der Verarbeitungsvorrichtung zur Speicherung von von dem Drucker übertragenen Informationen zugeteilt werden kann oder nicht;

eine Einrichtung, die zur Zuteilung eines Speicherbereiches, falls es bestimmt worden ist, dass der Speicherbereich für die Informationen zugeteilt werden kann, eingerichtet ist;

eine Einrichtung (8, 8a), die zum Empfangen von · vorher in einem Speicher des Druckers gespeicherten Daten, die anders als Druckdaten sind, von dem Drucker als Antwort auf die Benachrichtigung der Zuteilung und zur Speicherung der empfangenen Daten in dem von der Speicherzuteilungseinrichtung zugeteilten Speicherbereich eingerichtet ist; und

eine Einrichtung, die zur Übertragung der durch die Speichereinrichtung gespeicherten Daten zu dem Drucker in einer von dem Drucker interpretierbaren Form, wenn das Drucken auf der Grundlage der Druckdaten abgeschlossen worden ist, eingerichtet ist.

6. System mit einem Drucker nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in Verbindung mit einer Informationsverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 5.







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